Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur verbesserten Durchführung eines kostenpflichtigen
Fahrzeug-Parkvorgangs in einer Parkeinrichtung, wobei die Parkeinrichtung eine Mehrzahl
von Parkplätzen für Fahrzeuge sowie eine Einfahrvorrichtung und eine Ausfahrvorrichtung
aufweist.
[0002] Verfahren zu Durchführung von kostenpflichtigen Fahrzeug-Parkvorgängen sind allgemein
bekannt. Beispielsweise ist aus der Druckschrift
DE 602 22 631 T2 (
EP 1 358 636 B1) ein Verfahren zum Bezahlen eines Parkplatzes bekannt, wobei ein Mobiltelefon benutzt
wird findet, um eine an einen Parkserver angeschlossene Parksäule dadurch zu identifizieren,
dass eine bestimmte, für die Parksäule spezifische Rufnummer angewählt wird, wobei
der Parkserver einerseits den Benutzer auf Basis der anrufenden Telefonnummer und
andererseits die Parksäule auf Basis der angerufenen Rufnummer identifiziert und an
die Parksäule eine Nachricht sendet, wobei die Nachricht eine Zugriffsauthorisierungs-Nachricht
ist, die dem Benutzer zugehörige Parameter aufweist.
[0003] Bei einem solchen Verfahren ist es nachteilig, dass die Benutzung des Mobiltelefons
zwingend erforderlich ist; d.h. eine Durchführung eines kostenpflichtigen Fahrzeug-Parkvorgangs
gemäß eines solchen bekannten Verfahrens, bei dem beispielsweise eine spezifische
Rufnummer angewählt werden muss, erfordert das Vorhandensein des Mobiltelefons zwingend,
wodurch die Akzeptanz eines solchen Verfahrens reduziert werden kann. Weitere Offenbarungen
gehen aus den Druckschriften
EP 1 353 298 A1,
WO 01/88855 A1,
WO 01/90514 A1,
US 6 816 085 B1,
WO 00/46068 A1,
US 2013/117078 A1,
Rainer W During: "Parkhaus kassiert per Handy", Der Tagesspiegel, 13. Oktober 2012,
XP055073407,
US 2007/057817 A1 hervor.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur verbesserten Durchführung
eines kostenpflichtigen Fahrzeug-Parkvorgangs in einer Parkeinrichtung bereitzustellen,
wobei zum einen eine Vereinfachung und/oder eine Beschleunigung des Parkvorgangs bzw.
zumindest von Teilaspekten des Parkvorgangs ermöglicht wird - wie beispielsweise der
Bezahlung bzw. der Ausfahrt von Fahrzeugen aus der Parkeinrichtung -und zum ferner
auch eine bessere Information eins Nutzers der Parkeinrichtung über den Verlauf des
Fahrzeug-Parkvorgangs möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur verbesserten Durchführung
eines kostenpflichtigen Fahrzeug-Parkvorgangs in einer Parkeinrichtung gemäß Anspruch
1 gelöst.
[0006] Es ist dadurch gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, dass eine den Parkvorgang
betreffende Information - nämlich die Parkvorgangs-Information - in dem mobilen Telekommunikationsendgerät
gespeichert ist, so dass diese Parkvorgangs-Information jederzeit seitens des Benutzers
des mobilen Telekommunikationsendgeräts abgerufen bzw. eingesehen bzw. verarbeitet
werden kann. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass die Parkvorgangs-Information
zur Bezahlung des Parkvorgangs benutzt wird. Beim Einfahren in die Parkeinrichtung
- d.h. bei oder nach dem Passieren der Einfahrvorrichtung der Parkeinrichtung - wird
die Parkvorgangs-Information zum mobilen Telekommunikationsendgerät übertragen. Erfindungsgemäß
ist die Parkvorgangs-Information auf einem physisch vorhandenen Parkticket aufgedruckt
und wird von dem Telekommunikationsendgerät (mittels einer im Telekommunikationsendgerät
vorhandenen Kameraeinrichtung oder sonstigen Leseeinrichtung) erfasst.
[0007] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass beim Einfahren in die Parkeinrichtung - d.h.
bei oder nach dem Passieren der Einfahrvorrichtung der Parkeinrichtung - ein Parkticket
erstellt - insbesondere ausgedruckt - wird.
[0008] Erfindungsgemäß handelt es sich bei dem auf dem physisch vorhandenen Parkticket aufgedruckten
bzw. detektierbaren Parkvorgangs-Information um einen eindimensionalen oder mehrdimensionalen
Code (in der Art eines (eindimensionalen) Strichcodes oder in der Art eines (mehrdimensionalen,
insbesondere zweidimensionalen) einfarbigen oder mehrfarbigen Strich- oder Punktcodes,
insbesondere eines QR-Codes). Ein solcher eindimensionaler oder mehrdimensionaler
Code wird dadurch zum Telekommunikationsendgerät übertragen, dass mittels einer Kameraeinrichtung
oder einer sonstigen Detektionseinrichtung des Telekommunikationsendgeräts der eindimensionale
oder mehrdimensionale Code erfasst und die darin kodierten Informationen gespeichert
und/oder verarbeitet werden.
[0009] Der Fall eines physisch vorhandenen Objekts bzw. Parktickets ist gegenwärtig der
Standardfall, d.h. der Nutzer entnimmt (bzw. zieht) beim Passieren der Einfahrvorrichtung
der Parkeinrichtung (beispielsweise nach der Betätigung einer Taste oder auch ohne
Betätigung einer Taste) ein physisch existierendes Parkticket, typischerweise aus
einem Schlitz der Einfahrvorrichtung. Erfindungsgemäß ist es möglich und bevorzugt,
dass ein solches physisch vorhandenes Parkticket beispielsweise als ein physisches
Objekt mit zusätzlich zum Aufdruck einem Magnetstreifen und/oder mit sonstigen Informationen
bzw. Vorrichtungen bzw. Merkmalen - insbesondere Sicherheitsmerkmale - ausgebildet
ist. Ein solches physisches Objekt ist erfindungsgemäß beispielsweise als eine Papier-
oder Pappkarte (im Wesentlichen rechteckig) und/oder als eine Kunststoffkarte (ebenfalls
im Wesentlichen rechteckig) oder als ein Chip (beispielsweise im Wesentlichen rund
oder oval), insbesondere aus einem für die Mehrfachnutzung geeigneten Kunststoffmaterial,
ausgebildet.
[0010] Erfindungsgemäß wird mit der im mobilen Telekommunikationsendgerät befindlichen Parkvorgangs-Information
- nach dem Abstellen des Fahrzeugs - wenigstens ein Bezahlvorgang zur Bezahlung des
kostenpflichtigen Fahrzeug-Parkvorgangs initiiert bzw. durchgeführt.
[0011] Insbesondere ist vorgesehen, dass das Telekommunikationsendgerät ein programmierbares
Telekommunikationsendgerät ist, insbesondere in Form eines sogenannten intelligenten
Telefons (Smart Phone). Eine Alternative hierzu ist auch die Verwendung eine anderen
Rechnersystems, etwas eines tragbaren Computers oder eines Tablet-Computers als Telekommunikationsendgerät.
Erfindungsgemäß erfolgt die Kommunikation des Telekommunikationsendgeräts mit einer
Servereinrichtung der Parkeinrichtung (d.h. eine Servereinrichtung, die der Parkeinrichtung
entweder lediglich zugeordnet ist oder die von der Parkeinrichtung umfasst wird) gemäß
dem Internet-Protokoll-Standard (TCP/IP). Insbesondere erfolgt erfindungsgemäß über
die Kommunikation zwischen dem Telekommunikationsendgerät und der Servereinrichtung
der Parkeinrichtung (bzw. Parkanlage) die Abrechnung bzw. die Zahlung und der Benutzer
kann ohne Benutzung eies Zahlungsautomaten die Parkeinrichtung (insbesondere ein Parkhaus
bzw. eine Parkanlage) verlassen. Hierzu bietet das Telekommunikationsendgerät insbesondere
die folgenden Möglichkeiten zur Überweisung:
-- Entweder wird eine Zahlung des Parkvorgangs und somit eine Verrechnung über einen
(insbesondere mit dem Telekommunikationsendgerät gekoppelten bzw. mit der SIM-Karte
innerhalb des Telekommunikationsendgeräts gekoppelten) Mobilfunkvertrag verbucht.
-- Alternativ wird per Online-Bankverbindung gezahlt oder unter Benutzung eines Online-Bezahldienstes
wie etwa "PayPal", unter Benutzung einer Kreditkarte oder über eine Guthabenvorrichtung,
insbesondere eine Micropayment-Vorrichtung, wobei ein Geld-Guthaben bis zu einem gewissen
Maximalbetrag - entsprechend etwa der Geldkarte - auf einem Medium im mobilen Telekommunikationsendgerät
für kleinere Beträge gespeichert wird.
[0012] Bei allen Zahlungsarten, bei denen die eingescannten Daten des Parkscheines alle
hierfür relevanten Daten enthalten, wird der Benutzer über die Parkdauer und die hiermit
anfallenden Kosten informiert. Die Kosten können schlussendlich als Rechnung angefordert
werden und nach einer Prüfung bestätigt werden, wodurch die Zahlung erfolgt ist. Insbesondere
ist es erfindungsgemäß bevorzugt möglich, dass eine Rechnung zu den angefallenen Parkgebühren,
beispielsweise als Internetdatei oder als Adobe-Reader (PDF) Datei, versandt wird
- insbesondere mittels E-Mail-Versand. Die entsprechend notwendige E-Mailadresse wird
mit der Rechnungsanforderung an die Servereinrichtung der Parkeinrichtung bzw. Parkanlage
übertragen.
[0013] Im Anschluss an den Zahlvorgang erhält ein Benutzer der Parkanlage (von der Servereinrichtung,
d.h. einem Server der Parkanlagen-Verwaltung) in das Telekommunikationsendgerät, d.h.
in das Endgerät des Benutzers, einen Kode - bzw. eine ein Ausfahrberechtigungs-Information
- übermittelt, der (bzw. die) zum Verlassen der Parkeinrichtung berechtigt. Der Kode
bzw. die Ausfahrberechtigungs-Information wird bevorzugt über insbesondere eine kurzreichweitige
drahtlose Datenübertragungsverbindung - insbesondere über NFC oder über Bluetooth
oder über ZigBee/SRWN - übertragen werden, wenn der Benutzer in vergleichsweise geringem
Abstand - typischerweise einige Dezimeter bis wenige Meter - zur Ausfahrvorrichtung
bzw. zu deren Gehäuse mit dem herkömmlichen Kartenschlitz (bzw. zum Empfänger vor
der Schrankanlage) steht bzw. positioniert ist. In diesem Fall strahlt die Ausfahrvorrichtung
(bzw. das Gehäuse/Gerät der Parkeinrichtung) die Aufforderung für einen Verbindungsaufbau
aus (beispielsweise ein NFC-Verbindungsaufgabe bzw. ein Bluetooth-Verbindungsaufbau
bzw. ein ZigBee/SRWN-Verbindungsaufbau) und empfängt nach dem Aufbau der Datenübertragungsverbindung
den Kode (bzw. die Ausfahrberechtigungs-Information) von der erfolgten Zahlung übertragen.
Die Ausfahrberechtigungs-Information wird anschließend überprüft und es wird eine
Zeitbegrenzung (als Teil der Ausfahrberechtigungs-Information bzw. ihr zugeordnet)
mit der aktuellen Zeit verglichen. Wenn die Daten bzw. Werte innerhalb aller Toleranzen
liegen, geht zum Beispiel die jeweilige Schranke hoch (d.h. die Ausfahrblockiervorrichtung
geht von ihrem zweiten Zustand in ihren ersten Einstellzustand) und der Benutzer kann
die Parkeinrichtung bzw. die Parkanlage bzw. das Parkhaus samt Fahrzeug verlassen.
[0014] Zur Ortung des geparkten Fahrzeugs bzw. der Parkeinrichtung wird als Teil der Parkvorgangs-Information
(beispielsweise als ein Strichkode oder als ein QR-Code) eine Ortsinformation der
Parkeinrichtung (etwa eine GPS-Koordinate) übertragen. Hier kommunizieren die GPS-Positionskoordinaten
in der vorgenannten Parkvorgangs-Information (beispielsweise als Kode des Parkscheins)
mit dem mobilen Endgerät des Kunden, etwa nach dessen GPS-Aufforderung. Mit GPS und/oder
Funkzellen-Ortung kann ein Routing (Richtung und relativ genaue Distanz) von der aktuellen
Position des Kunden zur Parkeinrichtung (d.h. zur Position des gesuchten Fahrzeugs)
durchgeführt werden, etwa auch als eine (Geh-)Strecke oder als eine ÖPV-Verbindung
oder ein Taxi herbeigerufen werden. Zu diesen letzten zwei Optionen erkannt das Telekommunikationsendgerät,
wo es sich befindet, und schlägt anhand dieser Information sowie anhand entsprechender
Netzabfragen (u. a. Standort und vorhandene ÖPV-Optionen bzw. Taxi-Zentrale vor Ort)
die vorhandenen Optionen vor.
[0015] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass ein physisches Objekt (etwa in Form eines
Parktickets) in Verbindung mit der Nutzung der Parkeinrichtung generiert bzw. zur
Verfügung gestellt wird und die Parkvorgangs-Information durch Erfassen des Parktickets
durch das Telekommunikationsendgerät zum Telekommunikationsendgerät übertragen wird.
Hierdurch ist zum einen ein in hohem Maße intuitiver Parkvorgang für einen Benutzer
und zum anderen eine größere Ausrichtung an den bisherigen Erfahrungswerten bei der
Nutzung von Parkeinrichtungen möglich. Ferner ist es erfindungsgemäß auch möglich,
einen in hohem Maße sicheren bzw. gegenüber Störereignisse robusten Parkvorgang bzw.
ein Verfahren zur Durchführung des Parkvorgangs anzugeben. Beispiele solcher Störereignisse
betreffen beispielsweise
-- Mängel bei der Übertragung der Parkvorgangs-Information zum Telekommunikationsendgerät
(beispielsweise in Folge einer qualitativ schlechten (insbesondere optischen) Erfassung
der Parkvorgangs-Information) oder
-- der nach der Übertragung der Parkvorgangs-Information erfolgende Ausfall des Telekommunikationsendgeräts
(etwa durch unzureichende Leistungsfähigkeit der Stromversorgung ("leerer Akku") des
Telekommunikationsendgeräts oder wegen Ausfall des Telekommunikationsendgeräts aufgrund
eines Softwareproblems ("Absturz")) oder
-- der Verlust des physischen Objekts durch den Benutzer.
[0016] Für den Fall, dass beispielsweise die Übertragung der Parkvorgangs-Information zum
Telekommunikationsendgerät nicht oder nicht erfolgreich durchgeführt wurde, ist es
bei Benutzung des physischen Objekts in der Regel immer noch möglich, den Parkvorgang
ordnungsgemäß abzuschließen, insbesondere kann unter Zuhilfenahme des physischen Objekts
nachvollziehbar dargelegt werden, wann beispielsweise der Parkvorgang begonnen wurde
(auch in Fällen, in denen beispielsweise die Übertragung der Parkvorgangs-Information
zum mobilen Telekommunikationsendgerät fehlgeschlagen ist oder die Funktionalität
des Telekommunikationsendgeräts wegen leerem Akku oder Absturz einer Softwarekomponente
nicht vorhanden ist. Umgekehrt bietet die Übertragung der Parkvorgangs-Information
ins Telekommunikationsendgerät und deren Nutzung durch das Telekommunikationsendgerät
den Vorteil, dass unter Zuhilfenahme der im Telekommunikationsendgerät gespeicherten
oder durch das Telekommunikationsendgerät abrufbaren Parkvorgangs-Information nachvollziehbar
dargelegt werden, wann der Parkvorgang begonnen wurde (auch in Fällen, in denen beispielsweise
das physische Objekt verloren wurde). Dies ist bei herkömmlichen Verfahren bei Parkvorgängen,
bei denen ein physisches Objekt zwingend benutzt werden muss, dann ein Problem, wenn
das physische Objekt vom Benutzer verloren wurde; in diesem Fall ist in der Regel
ein erhöhtes Parknutzungsentgelt an die Parkeinrichtung bzw. deren Betreiber zu entrichten.
[0017] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass durch die Übertragung der Parkvorgangs-Information
zum Telekommunikationsendgerät ein Bezahlvorgang für den Parkvorgang in der Parkeinrichtung
durchführbar ist. Hierbei ist es erfindungsgemäß bevorzugt entweder vorgesehen, dass
die Parkvorgangs-Information eine Information darstellt, die durch sich alleine den
Nutzer des Telekommunikationsendgeräts in die Lage versetzt, die Bezahlung des Parkvorgangs
zu initiieren und durchzuführen und/oder Zusatzinformationen hinsichtlich der Dauer
und/oder der bislang angefallenen Kosten des Parkvorgangs anzuzeigen. Dies ist insbesondere
in derjenigen Situation der Fall, in der - zeitlich vor der Initiierung des Parkvorgangs
- eine Softwarekomponente (zur Bezahlung des Parkvorgangs und/oder zur Anzeige von
Zusatzinformationen hinsichtlich der Dauer und/oder der bislang angefallenen Kosten
des Parkvorgangs), insbesondere in Form einer sogenannten Anwendung bzw. Applikation
bzw. "App", in das Telekommunikationsendgerät gespeichert wurde. Alternativ hierzu
ist es erfindungsgemäß ebenfalls möglich und bevorzugt, dass die Parkvorgangs-Information
eine Information darstellt, die nicht durch sich alleine den Nutzer des Telekommunikationsendgeräts
in die Lage versetzt, die Bezahlung des Parkvorgangs zu initiieren und durchzuführen,
sondern die eine Kommunikation mit einer Servereinrichtung der Parkeinrichtung (bzw.
mit einer der Parkeinrichtung wenigstens zugeordneten Servereinrichtung) voraussetzt.
Für dieses alternative Szenario ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine Kommunikationsverbindung
zwischen dem Telekommunikationsendgerät einerseits und der der Parkeinrichtung zugeordneten
Servereinrichtung zumindest einmal aufgebaut wird.
[0018] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass in einem dem ersten Verfahrensschritt nachfolgenden
vierten Verfahrensschritt ausgehend von der Parkvorgangs-Information eine Information
über die Dauer und/oder die bislang angefallenen Kosten des Parkvorgangs auf einer
Anzeigeeinrichtung des Telekommunikationsendgeräts angezeigt wird.
[0019] Hierdurch ist es erfindungsgemäß möglich, dass auch während des Parkvorgangs, d.h.
insbesondere in der Situation, in der sich ein Nutzer von der Parkeinrichtung bzw.
vom Fahrzeug entfernt aufhält, eine Information des Nutzers hinsichtlich der Dauer
und/oder der bislang angefallenen Kosten des Parkvorgangs möglich ist, was bei der
Nutzung ausschließlich eines physischen Objekts mit einem statischen Aufdruck (der
den Beginn des Parkvorgangs angibt) nicht oder lediglich mit einem erheblich höheren
Aufwand möglich wäre - insbesondere für den Fall, dass beispielsweise zu unterschiedlichen
Tageszeigen und/oder Wochentagen unterschiedliche Parktarife zur berücksichtigen sind.
[0020] Erfindungsgemäß ist es ferner auch vorgesehen, dass während des ersten Verfahrensschritts
die Parkvorgangs-Information auf einem physisch vorhandenen Parkticket aufgedruckt
vorliegt, insbesondere in Form eines ein- bzw. mehrdimensionalen Codes, insbesondere
ein QR-Code, wobei insbesondere vorgesehen ist, dass das Parkticket zum Verlassen
der Parkeinrichtung benutzbar ist. Hierdurch ist es in einfacher Weise vorteilhaft
möglich, dass ein höheres Maß an Funktionssicherheit bei der Abwicklung des Parkvorgangs
herbeigeführt wird, weil zusätzlich zu einer (unter bestimmten Umständen fehlerbehafteten)
drahtlosen Übertragung von Informationen auf das Telekommunikationsendgerät auch das
Parkticket zur Durchführung des Parkvorgangs zur Verfügung steht. Hierdurch wird in
vorteilhafter Weise ein höherer Grad an Redundanz geschaffen. Erfindungsgemäß wird
ein physisches Objekt ( in Form eines Parktickets) in Verbindung mit der Nutzung der
Parkeinrichtung generiert bzw. zur Verfügung gestellt und die Parkvorgangs-Information
zum Telekommunikationsendgerät übertragen. Hierdurch ist zum einen ein in hohem Maße
intuitiver Parkvorgang für einen Benutzer und zum anderen eine größere Ausrichtung
an den bisherigen Erfahrungswerten bei der Nutzung von Parkeinrichtungen möglich.
Ferner ist es erfindungsgemäß auch möglich, einen in hohem Maße sicheren bzw. gegenüber
Störereignisse robusten Parkvorgang bzw. ein Verfahren zur Durchführung des Parkvorgangs
anzugeben.
[0021] Ferner ist es auch bevorzugt vorgesehen, dass automatisch während des ersten Verfahrensschritts,
insbesondere während des Einfahrens in die Parkeinrichtung, eine Liste freier Parkplätze,
insbesondere anhand von deren Nummern und insbesondere mit einer zugehörigen Standortinformation
dieser freien Plätze angezeigt oder - insbesondere zum Telekommunikationsendgerät
- übertragen wird.
[0022] Hierdurch ist es vorteilhaft möglich, dass eine gezielte Information über momentan
freie Parkplätze stattfindet und dadurch ebenfalls der Parkvorgang effizienter durchgeführt
werden kann. Insbesondere ist es vorgesehen, dass automatisch beim Einfahren in die
Parkanlage/Parkhaus eine Liste freier Parkplätze (z.B. Parknummern) mit der Standortsinformation
dieser freien Plätze - oder aber eine graphische Darstellung der freien Parkplätze
und/oder eine graphische Darstellung der Orte der freien Parkplätze - übertragen wird
bzw. - falls nichts frei sein sollte - eine entsprechende Information über das nächstgelegenen
Parkhaus mit freien Plätzen angezeigt oder übertragen wird. Wahlweise ist es vorgesehen,
eine Navigationsinformation zu übertragen, sodass die Route zum nächsten Parkhaus
angezeigt bzw. übertragen wird. Insbesondere ist es bevorzugt vorgesehen, dass - für
den Fall, dass kein Parkplatz in der Parkeinrichtung frei ist, eine Information über
eine andere Parkeinrichtung mit freien Plätzen, insbesondere das nächstgelegenen Parkhaus,
angezeigt bzw. zum Telekommunikationsendgerät übertragen wird. Wahlweise wird auch
eine Navigationsinformation übertragen, sodass die Route dorthin angezeigt bzw. übertragen
wird.
[0023] Ferner ist es erfindungsgemäß weiterhin auch bevorzugt vorgesehen, dass in einem
dem dritten Verfahrensschritt nachfolgenden fünften Verfahrensschritt nach Bezahlung
des Fahrzeug-Parkvorgangs eine Ausfahrberechtigungs-Information
-- entweder zum Telekommunikationsendgerät übertragen wird und anschließend von dem
Telekommunikationsendgerät zu der Ausfahrvorrichtung übertragen wird
-- oder zu der Ausfahrvorrichtung
übertragen wird,
wobei die Ausfahrvorrichtung eine Ausfahrblockiervorrichtung aufweist, wobei die Ausfahrblockiervorrichtung
das Verlassen der Parkeinrichtung durch das Fahrzeug zu erschweren oder zu verhindern
in der Lage ist, wobei die Ausfahrblockiervorrichtung wenigstens in einen ersten Zustand
und in einen zweiten Zustand einstellbar ist, wobei der ersten Zustand einem geöffneten,
die Ausfahrt des Fahrzeugs ermöglichenden Zustand entspricht und der zweite Zustand
einem geschlossenen, die Ausfahrt des Fahrzeugs nicht ermöglichenden Zustand entspricht,
wobei in einem dem fünften Verfahrensschritt nachfolgenden sechsten Verfahrensschritt
das Verlassen der Parkeinrichtung durch das Fahrzeug durch Einstellung des ersten
Zustands der Ausfahrblockiervorrichtung ermöglicht wird.
[0024] Dies hat in vorteilhafter Weise zur Folge, dass der Ausfahrvorrichtung kein physisches
Objekt (etwa durch ein geöffnetes Fenster des Fahrzeugs) übergeben werden muss, sondern
dass ohne Übergabe eines physischen Objekts an die Ausfahrvorrichtung und ausschließlich
durch die Übertragung der - nach der Bezahlung des Fahrzeug-Parkvorgangs generierte
- Ausfahrberechtigungs-Information zu der Ausfahrvorrichtung (entweder durch Generierung
der Ausfahrberechtigungs-Information im Telekommunikationsendgerät infolge der Abwicklung
des Bezahlvorgangs und oder aber durch Generierung der Ausfahrberechtigungs-Information
außerhalb des Telekommunikationsendgeräts und Übertragung zunächst zum Telekommunikationsendgerät
und nachfolgend zur Ausfahrvorrichtung) ein Verlassen der Parkeinrichtung durch das
Fahrzeug ermöglicht wird.
[0025] Erfindungsgemäß ist es ferner besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Übertragung
der Ausfahrberechtigungs-Information zu der Ausfahrvorrichtung im fünften Verfahrensschritt
drahtlos erfolgt, insbesondere unter Nutzung wenigstens eines Protokolls gemäß einem
der nachfolgenden Standards zur drahtlosen Datenübertragung:
-- NFC-Standard (Near Field Communication Standard),
-- Bluetooth-Standard,
-- WLAN-Standard (Wirless Local Area Network Standard).
[0026] Hierdurch ist es erfindungsgemäß vorteilhaft möglich, dass eine Vielzahl gängiger
Telekommunikationsendgeräte genutzt werden können, da bewährte und gängige Standardübertragungsverfahren
benutzt werden. Insbesondere ist es erfindungsgemäß bevorzugt möglich, dass die Übertragung
der Ausfahrberechtigungs-Information zu der Ausfahrvorrichtung im fünften Verfahrensschritt
über mehr als einen Standard zur drahtlosen Datenübertragung erfolgen kann, wobei
bevorzugt eine Priorisierung bzw. Rangfolge verschiedenen Übertragungsstandards beachtet
wird, d.h. falls hinsichtlich der Gerätefunktionalität verfügbar, wird ein bestimmter
vorgegebener Standard zur drahtlosen Datenübertragung gegenüber anderen Standards
zur drahtlosen Datenübertragung bevorzugt. Hierdurch ist es erfindungsgemäß in vorteilhafter
Weise möglich, dass flexibel unterschiedliche Funktionalitätsprofile unterschiedlicher
Telekommunikationsendgeräte genutzt werden können, beispielsweise wird bei einem WLAN-fähigen
Telekommunikationsendgerät (welches über keine Bluetooth-Funktionalität verfügt) eine
Übertragung der Ausfahrberechtigungs-Information per WLAN vorgenommen, während dem
bei einem Bluetooth-fähigen Telekommunikationsendgerät (welches beispielsweise zusätzlich
auch WLAN-fähig sein kann) eine Übertragung der Ausfahrberechtigungs-Information per
Bluetooth vorgenommen wird.
[0027] Erfindungsgemäß ist es ferner in besonderer Weise bevorzugt, dass in einem siebten
Verfahrensschritt eine Fahrzeugerfassung durchgeführt wird, insbesondere eine Kennzeichenerfassung
des Fahrzeugs, wobei der siebte Verfahrensschritt zeitlich vor dem ersten Verfahrensschritt,
während des ersten Verfahrensschrittes oder zeitlich nach dem ersten Verfahrensschritt
durchgeführt wird.
[0028] Hierdurch ist es erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise möglich, dass eine eindeutige
Erkennung des Fahrzeugs und damit eine Zuordnung eines Parkvorgangs zu einem Fahrzeug
möglich ist. Die Identifizierung bzw. die Erkennung (und Zuordnung) eines Parkvorgangs
findet nicht ausschließlich nur anhand der Parkvorgangs-Information statt (die im
allgemeinen Fall (d.h. ohne die Erkennung des Fahrzeugs insbesondere durch einen Kennzeichenerkennung
bzw. Kennzeichenerfassung) mangels eindeutigem Zuordnungskriterium unabhängig vom
Fahrzeug ablaufen müsste), sondern es wird möglich, die Parkvorgangs-Information mit
einer eindeutig einem Fahrzeug zugeordneten Erfassungsinformation zu koppeln.
[0029] Erfindungsgemäß hat dies den weiteren Vorteil, dass eine Fahrzeugerkennung bzw. Fahrzeugerfassung
nicht lediglich bei der Einfahrvorrichtung (bzw. der Ausfahrvorrichtung) möglich ist
(d.h. lediglich am Anfang und/oder Ende des Fahrzeug-Parkvorgangs), sondern auch während
des Fahrzeug-Parkvorgangs, insbesondere während das Fahrzeug abgestellt wird. So wird
es erfindungsgemäß beispielsweise möglich, dass automatisiert (über die Verwendung
von weiteren Fahrzeugerfassungseinrichtungen, beispielsweise in unterschiedlichen
Ebenen oder Bereichen der Parkeinrichtung) - d.h. ohne weitere Benutzerinteraktion
- zumindest der ungefähre räumliche Abstellort (d.h. die Ebene oder der Bereich innerhalb
der Parkeinrichtung) des parkenden Fahrzeugs fahrzeugindividuell bestimmbar ist, so
dass bei Rückkehr des Benutzers zur Parkeinrichtung in einfacher Weise dem Benutzer
eine Information darüber zur Verfügung gestellt werden kann, wo sich das Fahrzeug
(zumindest ungefähr) räumlich befindet. Es ist klar, dass bei Vorhandensein einer
parkplatzindividuellen Fahrzeugerfassung sogar eine parkplatzindividuelle bzw. eine
parkplatzgenaue Führung des Benutzers innerhalb der Parkeinrichtung zum parkenden
Fahrzeug realisierbar ist.
[0030] Durch die Kennzeichenerfassung des Fahrzeugs ist es erfindungsgemäß ferner vorteilhaft
möglich, dass eine Registrierung der Kennzeichen von Fahrzeugen erfolgen kann, die
die Parkanlage (bzw. die Parkeinrichtung) besucht haben und ggf. dort noch immer verweilen.
Hiermit wären Autodiebstähle von Fahrzeugen aus Gebührenparkanlagen heraus stark einzuschränken.
Die vorliegende Erfindung bietet damit eine erhöhte Sicherheit gegen Autodiebstahl,
insbesondere durch Erfassungseinrichtungen in Form von Kameras an den Eingangs- und
Ausgangsschranken, die an Positionen angebracht sind, von wo ein Kennzeichenschild
gut abzulesen wäre, und unter Benutzung von Software auf einer oder mehreren Servereinrichtungen
der Parkeinrichtung bzw. Parkanlage, die die Bilddarstellungen der Erfassungseinrichtung
(beispielsweise an den Schranken der Ein- und Ausfahrvorrichtungen) auswertet und
somit Kennzeichen lesen kann. Hierdurch ist es erfindungsgemäß möglich, dass ein Parkvorgang,
der mit einem bestimmten Fahrzeug (bzw. Nummernschild) assoziiert wurde, auch lediglich
mit diesem bestimmten Fahrzeug (bzw. Nummernschild) wieder beendet werden kann, wobei
durch die Erfassung weiterer fahrzeugspezifischer Größen (insbesondere das ungefähre
Fahrzeuggewicht und/oder die Spurbreite, etwa durch an der Ein- und Ausfahrvorrichtung
vorhandene Messplatten für das Fahrzeuggewicht und die Spurweite) die Erfolgsquote
von Betrugsversuchen (etwa das Ändern der Kennzeichen eines oder mehrerer Fahrzeuge)
reduzierbar ist. Die Kennzeichenerfassung bzw. generell die Fahrzeugerfassung hat
erfindungsgemäß den weiteren Vorteil, dass alle Kennzeichen von Fahrzeugen in der
Parkeinrichtung registriert sind, inklusive weiterer Information, etwa wann ein Fahrzeug
in die Parkeinrichtung einfuhr bzw. wann das Fahrzeug die Parkeinrichtung wieder verlassen
hat. Insofern sind auch sehr schnelle und wichtige Fahndungserfolge möglich; Polizeisuchen
nach solchen Fahrzeugen könnten innerhalb von wenigen Sekunden erfolgreich beendet
sein, wenn von der Polizei nach einem Fahrzeug mit bekanntem Kennzeichen gesucht wird.
Sobald ein gestohlenes Fahrzeug in einer solchen Parkeinrichtung parkt, wäre das Kennzeichen
registriert und entsprechende Daten wären zumindest sehr zeitnah (beispielsweise "real
time") verfügbar, auch für bestimmte Behörden.
[0031] Die Fahrzeugerfassung bzw. die Kennzeichenerfassung kann noch weiter optimiert werden
durch die Erfassung des Fahrzeuggewichts und/oder der Fahrzeugspurbreite (d.h. insbesondere
mit Messplatten für das Fahrzeug-Gewicht und ggf. Messeinrichtungen für die Spurbreite).
Bis auf Fahrzeuge des gleichen Typs oder der gleichen Kategorie, die gestohlen werden,
könnten die Fahrzeugmesswerte und Kennzeichen insbesondere beim Einfahren in die Parkeinrichtung
und beim Ausfahren aus der Parkeinrichtung überprüft werden. Somit sind es erfindungsgemäß
vorteilhaft auch möglich, dass Polizeisuchen nach Fahrzeugen sehr effizient, insbesondere
innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne erfolgreich beendet werden können, wenn ein
Fahrzeug mit dem gesuchten Kennzeichen in einer erfindungsgemäßen Parkeinrichtung
steht.
[0032] Erfindungsgemäß ist es ferner bevorzugt vorgesehen, dass wenigstens der erste, zweite
und dritte Verfahrensschritt von einer Mehrzahl verschiedener Fahrzeuge durchgeführt
wird, wobei für die Mehrzahl verschiedener Fahrzeuge jeweils der sechste Verfahrensschritt
derart direkt aufeinanderfolgend durchgeführt wird, dass sich die Ausfahrblockiervorrichtung
während der jeweiligen Durchführung des sechsten Verfahrensschritts für die Mehrzahl
verschiedener Fahrzeuge durchgängig in ihrem ersten Zustand befindet. Es ist hierdurch
vorteilhaft möglich, dass die Ausfahrt aus der Parkeinrichtung für eine Mehrzahl von
Fahrzeugen beschleunigt erfolgen kann und dennoch eine Sicherheit dahingehend vorliegt,
dass für keines der Fahrzeuge eine Ausfahrt aus der Parkeinrichtung ohne die ordnungsgemäße
Durchführung des zugehörigen Bezahlvorgangs möglich ist. Typischerweise ist es bei
herkömmlichen Parkeinrichtungen vorgesehen, dass die Einfahrvorrichtung und/oder die
Ausfahrvorrichtung lediglich eine begrenzte - und in etlichen Situationen unzureichende
- Kapazität zur Abfertigung von einfahrenden oder ausfahrenden Fahrzeugen aufweist.
Eine Möglichkeit zur Reduzierung dieses Problems besteht in der Einrichtung mehrerer
parallel betreibbarer Einfahrvorrichtungen und/oder Ausfahrvorrichtungen, wobei jedoch
der Nachteil existiert, dass für die Bereitstellung mehrerer parallel betreibbarer
Einfahrvorrichtungen und/oder Ausfahrvorrichtungen ein erheblicher Mehraufwand an
Platz und Kosten zu treiben ist (insbesondere sind mehrere parallel benutzbare Fahrspuren
notwendig, die erheblichen Platz beanspruchen, der normalerweise auch anderweitig
nutzbar ist, beispielsweise zur Erhöhung der Anzahl der Parkplätze und damit der Kapazität
der Parkeinrichtung; ferner sind für jede der parallel benutzbaren Fahrspuren in der
Regel eine Einfahrvorrichtung bzw. eine Ausfahrvorrichtung inklusive zugehöriger Einfahrblockiervorrichtungen
und/oder Ausfahrblockiervorrichtungen erforderlich). Es ist mit einem vergleichsweise
geringen zusätzliche Aufwand möglich, dass zumindest die Ausfahrt aus der Parkeinrichtung
erheblich beschleunigt werden kann, weil die Ausfahrblockiervorrichtung dauerhaft
in ihrem ersten (d.h. die Ausfahrt des Fahrzeugs ermöglichenden) Zustand bleiben kann
und nicht nach jedem Fahrzeug geschlossen werden muss. Bei herkömmlichen bekannten
Parkeinrichtungen ist es unter Benutzung eines physischen Objekts in der Regel erforderlich,
dass das physische Objekt beim Ausfahren aus der Parkeinrichtung in eine Aufnahmeeinrichtung
der Ausfahrvorrichtung eingebracht werden muss - typischerweise in einen Schlitz der
Ausfahrvorrichtung eingeführt werden muss. Hierbei muss das Fahrzeug derart gegenüber
der Ausfahrvorrichtung positioniert sein, dass durch das in der Regel zu öffnende
(Seiten)Fenster des Fahrzeugs hindurch das physische Objekt in die Aufnahmeeinrichtung
der Ausfahrvorrichtung eingebracht werden kann. Das vergleichsweise genaue Positionieren
des Fahrzeugs ist mit einem zusätzlichen Zeitaufwand und Koordinierungsaufwand seitens
des Fahrzeugführers verbunden. Nach der Positionierung des Fahrzeugs relativ zur Ausfahrvorrichtung
muss das physische Objekt in die Aufnahmeeinrichtung der Ausfahrvorrichtung eingebracht
werden, was zur Reduzierung von Berührungen zwischen dem Fahrzeug und der Ausfahrvorrichtung
in der Regel ausschließlich bei (relativ zur Ausfahrvorrichtung) stehendem Fahrzeug
erfolgen kann. Nach dem Einbringen des physische Objekts in die Aufnahmeeinrichtung
der Ausfahrvorrichtung ist die Verarbeitung und Freigabe der Ausfahrvorrichtung (d.h.
die Prüfung der Ausfahrberechtigungs-Information sowie die Einstellung des ersten
(geöffneten bzw. die Ausfahrt des Fahrzeugs ermöglichenden) Zustands der Ausfahrblockiervorrichtung
ausgehend vom zweiten (geschlossenen bzw. die Ausfahrt des Fahrzeugs blockierenden)
Zustand der Ausfahrblockiervorrichtung) mit einem weiteren Zeitverzug verbunden. Gemäß
der bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung, bei der für die Mehrzahl verschiedener
Fahrzeuge jeweils der sechste Verfahrensschritt derart direkt aufeinanderfolgend durchgeführt
wird, dass sich die Ausfahrblockiervorrichtung während der jeweiligen Durchführung
des sechsten Verfahrensschritts für die Mehrzahl verschiedener Fahrzeuge durchgängig
in ihrem ersten Zustand befindet, ist es daher vorgesehen, dass eine zumindest teilweise
zeitliche Überlagerung des sechsten Verfahrensschritts für ein Fahrzeug und des fünften
Verfahrensschritts für ein (nachfolgendes) weiteres Fahrzeug erfolgt, d.h. während
für das vorausfahrende Fahrzeug der sechste Verfahrensschritt durchgeführt wird (d.h.
das Fahrzeug aus der Parkeinrichtung ausfährt), wird gleichzeitig für das nachfolgende
Fahrzeug oder aber sogar für eine Mehrzahl von nachfolgenden Fahrzeugen (jeweils)
der fünfte Verfahrensschritt durchgeführt, wodurch insgesamt die Abfertigungskapazität
bzw. Durchsatzkapazität der Ausfahrvorrichtung der Parkeinrichtung erhöht, die Wartezeitinsbesondere
in Situationen, in denen eine Vielzahl von Benutzern der Parkeinrichtung mehr oder
weniger gleichzeitig die Parkeinrichtung verlassen wollen, etwa nach einer Konzert-
oder Theateraufführung - verringert und der Komfort bei der Benutzung der Parkeinrichtung
erhöht werden kann. Für wie viele nachfolgende Fahrzeuge zumindest teilweise zeitlich
überlappend der fünfte Verfahrensschritt durchgeführt wird bzw. durchführbar ist,
während für das vorausfahrende Fahrzeug der sechste Verfahrensschritt durchgeführt
wird, ergibt sich erfindungsgemäß beispielsweise aus der benötigten durchschnittlichen
Zeitdauer zur Durchführung jeweils des fünften bzw. sechsten Verfahrensschritts.
[0033] Ferner ist es erfindungsgemäß bevorzugt, dass zur Bezahlung des Fahrzeug-Parkvorgangs
wenigstens eine der nachfolgend genannten Bezahlverfahren genutzt wird:
-- eine Bezahlung unter Nutzung eines Mobilfunkvertrags des Telekommunikationsendgeräts,
-- eine Bezahlung unter Nutzung einer Online-Bankverbindung,
-- eine Bezahlung unter Nutzung eines Micropayment-Dienstes,
-- eine Bezahlung unter Nutzung einer Guthabenvorrichtung wie etwa eine Geldkarte.
[0034] Hierdurch ist erfindungsgemäß eine besonders einfache und komfortable Bezahlung des
Parkvorgangs möglich.
[0035] Weiterhin ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass während der Bezahlabwicklung zwingend
die folgenden Informationen zum Telekommunikationsendgerät übertragen werden:
-- eine Datumsinformation des Fahrzeug-Parkvorgangs und
-- eine Anfangszeit und eine Endzeit des Fahrzeug-Parkvorgangs,
wobei insbesondere wenigstens eine der nachfolgend genannten Informationen zum Telekommunikationsendgerät
übertragen werden:
-- das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs,
-- der Name des Benutzers des Telekommunikationsendgeräts und/oder des Fahrzeugs,
-- die Adressangaben des Benutzers des Telekommunikationsendgeräts und/oder des Fahrzeugs.
[0036] Hierdurch wird insbesondere die nachträgliche Überprüfung und Rechnungsstellung des
Parkvorgangs erleichtert.
[0037] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen,
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen anhand
der Zeichnungen. Die Zeichnungen illustrieren dabei lediglich beispielhafte Ausführungsformen
der Erfindung, welche den wesentlichen Erfindungsgedanken nicht einschränken.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0038]
- Figur 1
- zeigt eine schematische Ansicht (in Draufsicht) einer Parkeinrichtung mit einer Mehrzahl
von Stellplätzen für das Parken von Fahrzeugen, mit einer Mehrzahl von - im dargestellten
Beispiel drei - Fahrzeugen sowie mit einer Einfahrvorrichtung und einer Ausfahrvorrichtung
der Parkeinrichtung.
- Figur 2
- zeigt eine schematische Ansicht eines Parktickets zur Benutzung in bzw. bei einem
erfindungsgemäßen Verfahren bzw. mit einem System zur verbesserten Durchführung eines
kostenpflichtigen Parkvorgangs in der Parkeinrichtung, sowie ein Telekommunikationsendgerät
zur Verwendung in bzw. bei einem erfindungsgemäßen Verfahren.
- Figur 3
- zeigt eine schematische Ansicht eines Ablaufdiagramms zur Realisierung des erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Benutzung in einem System.
- Figur 4
- zeigt eine schematische Ansicht eines Systems einer Parkeinrichtung mit einem Telekommunikationsendgerät,
wobei die Parkeinrichtung gemäß Figur 1 als mit einer Mehrzahl von Stellplätzen für
das Parken von Fahrzeugen, mit einer Mehrzahl von Fahrzeugen sowie mit einer Einfahrvorrichtung
und einer Ausfahrvorrichtung ausgebildet zu denken ist, wobei das System der Parkeinrichtung
ferner Servereinrichtungen und Datenbanken umfasst.
Ausführungsformen der Erfindung
[0039] In den verschiedenen Figuren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden daher in der Regel auch jeweils nur einmal benannt bzw. erwähnt.
[0040] In Figur 1 ist schematisch eine Ansicht (in Draufsicht) einer Parkeinrichtung mit
einer Mehrzahl von Stellplätzen für das Parken von Fahrzeugen dargestellt. Die Parkeinrichtung
insgesamt wird mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und weist beispielhaft eine rechteckige
Grundfläche auf. Im dargestellten Beispiel der Figur 1 sind schematisch drei Fahrzeuge
21, 22, 23 abgebildet, die eine Mehrzahl von in der Parkeinrichtung abgestellter Fahrzeuge
repräsentieren sollen.
[0041] Die Parkeinrichtung 10 weist ferner eine Einfahrvorrichtung 11 und eine Ausfahrvorrichtung
12 auf. Bei sowohl der Einfahrvorrichtung 11 als auch der Ausfahrvorrichtung 12 ist
es typischerweise vorgesehen, dass eine Fahrspur bzw. ein Fahrspurbereich bzw. ein
Fahrspurabschnitt (Fahrspurlängenabschnitt) vorhanden ist, die bzw. der für genau
ein Fahrzeug beim Passieren der Einfahrvorrichtung 11 bzw. der Ausfahrvorrichtung
12 vorgesehen ist bzw. auf der bzw. auf dem sich während des Einfahrens in die Parkeinrichtung
10 oder des Ausfahrens aus der Parkeinrichtung 10 typischerweise genau ein Fahrzeug
21, 22, 23 befindet. Die Fahrspur bzw. der Fahrspurbereich bzw. der Fahrspurabschnitt
(Fahrspurlängenabschnitt) der Einfahrvorrichtung 11 ist schematisch mit einem Pfeil
in Richtung zur Parkeinrichtung 10 hin dargestellt, während die Fahrspur bzw. der
Fahrspurbereich bzw. der Fahrspurabschnitt (Fahrspurlängenabschnitt) der Ausfahrvorrichtung
12 mit einem von der Parkeinrichtung weg weisenden Pfeil dargestellt ist. Typischerweise
weist die Einfahrvorrichtung 11 Einfahrblockiervorrichtung und/oder die Ausfahrvorrichtung
12 eine Ausfahrblockiervorrichtung auf, wobei die Einfahrblockiervorrichtung das Einfahren
von Fahrzeugen in die Parkeinrichtung 10 zu blockieren in der Lage ist und wobei die
Ausfahrblockiervorrichtung das Ausfahren bzw. das Verlassen von Fahrzeugen aus der
Parkeinrichtung 10 zu blockieren in der Lage ist. Typischerweise ist die Ausfahrblockiervorrichtung
als Schranke bzw. als Schrankenvorrichtung ausgebildet und/oder es ist die Einfahrblockiervorrichtung
als weitere Schranke bzw. als weitere Schrankenvorrichtung ausgebildet (oder aber
es ist ein und dieselbe Schrankenvorrichtung zur Benutzung sowohl mit der Einfahrvorrichtung
11 als auch mit der Ausfahrvorrichtung 12 vorgesehen).
[0042] Die Einfahrvorrichtung 11 und die Ausfahrvorrichtung 12 sind lediglich beispielhaft
nebeneinander ausgebildet dargestellt; gemäß alternativen Ausführungen der erfindungsgemäßen
Parkeinrichtung ist es auch möglich und bevorzugt, dass die Einfahrvorrichtung 11
von der Ausfahrvorrichtung 12 entfernt angeordnet ist oder aber dass eine integrierte
Ein- und Ausfahrvorrichtung vorgesehen, ist, wobei eine solche integrierte Ein- und
Ausfahrvorrichtung die Funktionalitäten sowohl der Einfahrvorrichtung als auch der
Ausfahrvorrichtung zu übernehmen in der Lage ist.
[0043] In der beispielhaften Darstellung gemäß der Figur 1 ist ein erstes Fahrzeug - mit
dem Bezugszeichen 21 bezeichnet - derart dargestellt, dass die Einfahrvorrichtung
11 gerade passiert wurde, d.h. das erste Fahrzeug 21 ist gerade in die Parkeinrichtung
10 eingefahren. Ferner ist in der Darstellung gemäß der Figur 1 ein zweites Fahrzeug
- mit dem Bezugszeichen 22 bezeichnet - und ein drittes Fahrzeug - mit dem Bezugszeichen
23 bezeichnet - als auf einem der Stellplätze der Parkeinrichtung 10 parkend dargestellt.
[0044] In Figur 2 ist eine schematische Ansicht eines Parktickets 15 zur Benutzung in bzw.
bei einem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. mit einem System zur verbesserten Durchführung
eines kostenpflichtigen Parkvorgangs in der Parkeinrichtung. Ferner zeigt Figur 2
ein Telekommunikationsendgerät 25 zur Verwendung in bzw. bei einem erfindungsgemäßen
Verfahren. Das Parkticket 15 weist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Parkvorgangs-Information
30 auf. Die Parkvorgangs-Information 30 wird erfindungsgemäß zum Telekommunikationsendgerät
25 übertragen. Prinzipiell kann die Parkvorgangs-Information 30 auch direkt zum Telekommunikationsendgerät
25 übertragen werden (d.h. die Parkvorgangs-Information wird ohne ein physisch vorhandenes
Objekt, d.h. auf direktem Wege, zum mobilen Telekommunikationsendgerät 25 übertragen,
insbesondere mittels eines drahtlosen Datenübertragungsmediums wie insbesondere eine
Funkübertragung); jedoch kann auch in diesem Fall die Parkvorgangs-Information 30
auf dem Parkticket 15 vorhanden sein (für den Fall, dass beispielsweise eine Situation
vorliegt, in welcher die Parkvorgangs-Information 30 nicht auf direktem Wege zum Telekommunikationsendgerät
25 übertragen werden kann, oder für einen Fall, dass es einen Übertragungsfehler bei
der direkten Übertragung der Parkvorgangs-Information auf das Telekommunikationsendgerät
25 gegeben hat und die Übertragung der Parkvorgangs-Information 30 ausgehend vom Parkticket
15 aus auf das Telekommunikationsendgerät 25 erfolgen soll). Erfindungsgemäß ist ein
Parkticket 15 vorhanden, auf welchem die Parkvorgangs-Information 30 in einer aufgedruckten
Form bzw. in einer sichtbaren Form bzw. in einer detektierbaren Form vorhanden ist.
[0045] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass (im Falle einer Übertragung der Parkvorgangs-Information
30 vom Parkticket 15 auf das Telekommunikationsendgerät 25), dass ist mittels einer
im Telekommunikationsendgerät 25 vorhandenen Kameraeinrichtung (nicht dargestellt
und nicht explizit mittels eines Bezugszeichens dargestellt) oder mittels einer sonstigen
Leseeinrichtung die Parkvorgangs-Information 30 erfasst wird. Es handelt sich bei
dem auf dem physisch vorhandenen Parkticket 15 aufgedruckten bzw. detektierbaren Parkvorgangs-Information
30 um einen eindimensionalen oder mehrdimensionalen Code (in der Art eines (eindimensionalen)
Strichcodes oder in der Art eines (mehrdimensionalen, insbesondere zweidimensionalen)
einfarbigen oder mehrfarbigen Strich- oder Punktcodes, insbesondere eines QR-Codes).
Ein solcher eindimensionaler oder mehrdimensionaler Code wird insbesondere dadurch
zum Telekommunikationsendgerät 25 übertragen, dass mittels der Kameraeinrichtung oder
einer sonstigen Detektionseinrichtung des Telekommunikationsendgeräts 25 der eindimensionale
oder mehrdimensionale Code erfasst und die darin kodierten Informationen gespeichert
und/oder verarbeitet werden.
[0046] Der in Figur 2 gezeigte QR-Code soll nur ein Beispiel für einen zwei dimensionalen
Code sein. Ferner kann auch der herkömmliche Magnetstreifen auf einem solchen Parkticket
weiterhin noch vorhanden sein, so dass auch Nutzer gänzlich ohne ein Telekommunikationsendgerät
oder jedenfalls ohne ein Telekommunikationsendgerät in Form eines intelligenten Telekommunikationsendgeräts
(smart phone oder tablet) auch die Parkeinrichtung 10 nutzen können. Auf dem etwaigen
vorhandenen Magnetstreifen werden alle herkömmlicherweise verwendeten Abrechnungsdaten
gespeichert. Das Vorhandensein des Parktickets stellt eine Auffanglösung für den Fall
dar, dass die mobile Kommunikation des Telekommunikationsendgeräts (aus welchem Grund
auch immer, d.h. intern zum Telekommunikationsendgerät (etwa Stromausfall bzw. Absturz)
oder extern zum Telekommunikationsendgerät (etwa keine Netzabdeckung oder dergleichen))
nicht funktioniert oder man zu lange gebraucht hat, wieder aus der Parkanlage zu fahren.
In solchen Fällen ist es bei Vorhandensein eines Parkscheins bzw. Parktickets immer
noch möglich etwa an einem Automaten oder im Parkanlage-Büro zu zahlen.
[0047] Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht eines Ablaufdiagramms zur Realisierung des
erfindungsgemäßen Verfahrens zur Benutzung in einem System. In einem ersten Ablaufschritt
401 wird das Verfahren gestartet, nach dem der Benutzer bei der Parkeinrichtung 10
angekommen ist; anschließend wird zu einem zweiten Ablaufschritt 402 verzweigt. Im
zweiten Ablaufschritt 402 löst der Benutzer bei der Einfahrvorrichtung 11 das Parkticket
15. Auf dem Parkticket 15 ist ein eindimensionaler oder zweidimensionaler Code aufgedruckt;
anschließend wird zu einem dritten Ablaufschritt 403 verzweigt. Im dritten Ablaufschritt
403 wird der aufgedruckte eindimensionale oder zweidimensionale Code mittels des Telekommunikationsendgeräts
25 gescannt. Damit sind alle wichtigen Informationen bezüglich des Parkvorgangs, insbesondere
die registrierte Anfangszeit des Parkvorgangs, im Telekommunikationsendgerät 25, insbesondere
in Form eines sogenannten Smart Phone, d.h. eines programmierbaren Telekommunikationsendgeräts
25, abgespeichert oder zumindest über das Telekommunikationsendgerät 25 (nämlich unter
Nutzung einer vom Telekommunikationsendgerät 25 initiierten Datenübertragungsverbindung
zu der Servereinrichtung der Parkeinrichtung 10) zugänglich. Der Benutzer kann das
Fahrzeug 21, 22, 23 geparkt hinterlassen. Der Benutzer hat zu jedem beliebigen Zeitpunkt
über eine Abfrage unter Nutzung des Telekommunikationsendgeräts 25 die Möglichkeit
die verstrichene Parkzeit und auch die damit in Verbindung stehenden Kosten einzusehen
bzw. zu konsultieren; anschließend wird zu einem vierten Ablaufschritt 404 verzweigt.
Im vierten Ablaufschritt 404 kehrt der Benutzer zum Fahrzeug 21, 22, 23 zurück; anschließend
wird zu einem fünften Ablaufschritt 405 verzweigt. Im fünften Ablaufschritt 405 wird
geprüft, ob der für die Parkdienstleistung zu zahlende Betrag mittels des Telekommunikationsendgerät
25 gezahlt werden soll oder nicht. Im ersten Fall wird zu einem sechsten Ablaufschritt
406 verzweigt; im zweiten Fall wird zu einem zwölften Ablaufschritt 412 verzweigt.
Im sechsten Ablaufschritt 406 wird geprüft, ob das Datum und/oder der zu zahlende
Betrag korrekt ist oder nicht. Im ersten Fall wird zu einem siebten Ablaufschritt
407 verzweigt; im zweiten Fall wird zu einem elften Ablaufschritt 411 verzweigt. Im
siebten Ablaufschritt 407 wird der Bezahlvorgang durchgeführt und es wird eine Ausfahrberechtigungs-Information
zum Telekommunikationsendgerät 25, insbesondere unter Benutzung der Servereinrichtung
der Parkeinrichtung 10, übertragen; anschließend wird zu einem achten Ablaufschritt
408 verzweigt. Im achten Ablaufschritt 408 kehrt der Benutzer zum Fahrzeug 21, 22,
23 zurück, startet dieses und beginnt die Parkeinrichtung 10 zu verlassen bzw. bewegt
das Fahrzeug 21, 22, 23 in Richtung zum Ausgang bzw. zur Ausfahrvorrichtung 12. Im
achten Ablaufschritt 408 wird ferner die Ausfahrberechtigungs-Information vom Telekommunikationsendgerät
25 zur Ausfahrvorrichtung 12 übertragen, insbesondere mittels einer Drahtloskommunikation
gemäß eines NFC-Standards (Near Field Communication); anschließend wird zu einem neunten
Ablaufschritt 409 verzweigt. Im neunten Ablaufschritt 409 wird geprüft, ob das Datum
und die Zeitdauer des Parkvorgangs korrekt sind sowie ob ein Ausfahrtoleranzzeitintervall
noch nicht überschritten ist oder doch überschritten ist. Im ersten Fall wird zu einem
zehnten Ablaufschritt 410 verzweigt; andernfalls wird zum elften Ablaufschritt 411
verzweigt. Im zehnten Ablaufschritt 410 wird die zur Ausfahrvorrichtung 12 gehörende
Ausfahrblockiervorrichtung in ihren ersten (geöffneten) Zustand eingestellt, so dass
das Fahrzeug 21, 22, 23 aus der Parkeinrichtung 10 auszufahren in der Lage ist. Der
Parkvorgang ist damit beendet. Im elften Ablaufschritt 411 wird das Parkticket bzw.
der Parkvorgang gemäß herkömmlichen Methoden insbesondere an einem Schalter bezahlt
und das Parkticket entsprechend kodiert (d.h. die Ausfahrberechtigungs-Information
auf dem Parkticket kodiert), beispielsweise in einem magnetisierbaren Bereich; anschließend
wird zu einem vierzehnten Ablaufschritt 414 verzweigt. Im vierzehnten Ablaufschritt
414 kehrt der Benutzer zum Fahrzeug 21, 22, 23 zurück, startet dieses und beginnt
die Parkeinrichtung 10 zu verlassen bzw. bewegt das Fahrzeug 21, 22, 23 in Richtung
zum Ausgang bzw. zur Ausfahrvorrichtung 12. Das Parkticket 15 wird in eine Aufnahmeeinrichtung,
insbesondere einen Schlitz, der Ausfahrvorrichtung 12 eingebracht; anschließend wird
zum neunten Ablaufschritt 409 verzweigt. Im zwölften Ablaufschritt 412 wird geprüft,
ob das Parkticket 15 an einem Schalter oder an einem Automaten bezahlt werden soll;
im ersten Fall wird zum elften Ablaufschritt 411 verzweigt; andernfalls wird zu einem
dreizehnten Ablaufschritt 413 verzweigt. Im dreizehnten Ablaufschritt 413 wird das
Parkticket 15 an einem Automaten bezahlt; anschließend wird zum vierzehnten Ablaufschritt
414 verzweigt.
[0048] In der Kommunikation zwischen dem Telekommunikationsendgerät 25 und der Servereinrichtung
der Parkeinrichtung 10 werden über das Einscannen des Parkscheins 15 und die Anforderung
der Ausfahrberechtigungs-Information hinaus insbesondere auch das Datum des Parkvorgangs,
die Anfangszeit und die Endzeit des Parkvorgangs angegeben. Dazu kann in einer Maske
gegebenenfalls das Kennzeichen des Fahrzeugs 21, 22, 23 angegeben werden. Des Weiteren
ist in Verbindung mit dem jeweiligen Netzbetreiber auch die Übertragung der personengebundenen
Daten, wie Name, Adresse, Postleitzahl und Wohnort für die Rechnungserstellung möglich.
Bei allen Zahlungsarten wird bei Zahlungen, wobei die eingescannten Daten des Parkscheins
alle hierfür relevanten Daten enthalten, der Benutzer über die Parkdauer und die hiermit
in Verbindung stehenden Kosten informiert. Zu den Kosten kann schlussendlich eine
Rechnung angefordert und nach einer Prüfung bestätigt werden. Nicht beansprucht ist
die Möglichkeit, dass eine Ortung der Parkeinrichtung 10 und oder des Fahrzeugs 21,
22, 23 innerhalb der Parkeinrichtung 10 erfolgt. Hierbei wird die Information, an
welcher Stelle bzw. an welchen Koordinaten eines Satellitennavigationssystems, beispielsweise
des GPS-Systems (Global Positioning System), sich die Parkeinrichtung 10 befindet
bzw. an welcher Stelle sich das Fahrzeug 21, 22, 23 innerhalb der Parkeinrichtung
10 befindet, im Telekommunikationsendgerät 25 hinterlegt. Die Hinterlegung der Information
über die Position des Fahrzeugs 21, 22, 23 innerhalb der Parkeinrichtung 10 kann beispielsweise
ebenfalls mittels eines eindimensionalen Strichcodes erfolgen, wenn ein solcher Strichkode
beispielsweise in der Etage bzw. in dem Bereich der Parkeinrichtung angebracht ist.
[0049] Mittels der hinterlegten Ortsinformation ist es somit für einen Benutzer der Parkeinrichtung
10 möglich, wieder zur Parkeinrichtung 10 und innerhalb der Parkeinrichtung 10 zum
Fahrzeug 21, 22, 23 zurückzukehren.
[0050] In Figur 4 ist schematisch ein Systems einer Parkeinrichtung 10 mit einem Telekommunikationsendgerät
25 dargestellt, wobei die Parkeinrichtung 10 (in Anlehnung der Darstellung gemäß Figur
1) als mit einer Mehrzahl von Stellplätzen für das Parken von Fahrzeugen, mit einer
Mehrzahl von Fahrzeugen sowie mit einer Einfahrvorrichtung 11 und einer Ausfahrvorrichtung
12 ausgebildet zu denken ist, wobei das System der Parkeinrichtung 10 ferner wenigstens
eine Servereinrichtung 16 bzw. eine Mehrzahl von Servereinrichtungen 16 und/oder Datenbanken
16 umfasst. Ferner weist das System ein Abrechnungssystem 13 und Abrechnungsgeräte
14 auf, wobei die Abrechnungsgeräte, das Abrechnungssystem 13 und die Servereinrichtung
16 bzw. die Mehrzahl der Servereinrichtungen 16 über Netzwerkverbindungen drahtgebunden
oder drahtlos miteinander verbunden sind. Die Parkeinrichtung 10 - und damit auch
das System - weist, insbesondere als Teil der Einfahrvorrichtung 11 (wie in Figur
4 mittels einer zusammenfassenden gestrichelten Linie dargestellt) einen oder eine
Mehrzahl von optischen Sensoren 17, insbesondere Videokameras 17, ferner weitere Erfassungsgeräte
18 und weitere Sensoren 19 (insbesondere andere optische Sensoren (wie etwa Lichtschranken
oder dergleichen), NFC-Sensoren, etc.) und gegebenenfalls zusätzliche Sensoren 17'
(etwa Gewichtssensoren, Drucksensoren, optische Sensoren zur Erfassung der Spurweite
und/oder des Achsabstands von Fahrzeugen) auf. Das beispielhaft in Figur 4 dargestellte
Fahrzeug 21 (bzw. erstes Fahrzeug 21) weist ein Kennzeichen 24 (bzw. ein vorderes
Kennzeichen und ein hinteres Kennzeichen) und gegebenenfalls einen RFID-Chip 26 zur
Identifizierung des Fahrzeugs auf.
[0051] Im Folgenden ist ein beispielhafter Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Kennzeichenerfassung
dargestellt. Der Benutzer nähert sich mit dem Fahrzeug 21 der Einfahrvorrichtung 11
der Parkeinrichtung 10, d.h. insbesondere den Parkschranken bzw. der Schrankenanlage,
wo sich ein Erfassungsgerät 18 insbesondere als Teil der Einfahrvorrichtung 11 befindet.
Beispielsweise handelt es sich bei dem Erfassungsgerät 18 um einen Ticketausgabeautomaten.
Das Erfassungsgerät 18 wird erfindungsgemäß beispielsweise aktiviert durch:
-- einen Sensor oder
-- Nahfeldtechnologie unter Nutzung des Telekommunikationsendgeräts 25, d.h. das Telekommunikationsendgerät
wird an eine bestimmte Stelle (bzw. in einer gewissen Entfernung von einer bestimmten
Stelle) des Erfassungsgeräts 18 gehalten, etwa im Bereich von 10 cm bis 200 cm, besonders
bevorzugt von max. 100 cm (damit keine Erfassung bzw. Aktivierung durch andere vorbeifahrende
Fahrzeuge erfolgen kann, aber dennoch der Vorgang aus dem Innenraum des Fahrzeugs
heraus (d.h. erfindungsgemäß insbesondere ohn2e geöffnete Fenster) durchgeführt werden
kann; oder
-- manuell (d.h. insbesondere durch (physische) Betätigung beispielsweise einer Taste
oder eines berührungsempfindlichen Bildschirms).
[0052] Im weiteren Verlauf erfolgt die Übertragung der Erfassung mittels Videokamera 17
des Autokennzeichnens an das Erfassungsgerät 18 oder eine Übertragung der Erfassung
mittels RFID Lesegerät des Autokennzeichnens an das Erfassungsgerät 18. Diese letzte
Möglichkeit setzt voraus, dass das Fahrzeug mit einem Autokennzeichen in Form eines
oder mehrerer lesbaren RFID Chips 26 ausgestattet ist. Erfindungsgemäß ist jedoch
auch ein alternativer Betrieb ohne Erfassung des Kennzeichens möglich. In dem Fall
kann für die spätere Identifikation ein bei der Gebührendatengenerierung erzeugter
Identifikationscode dienen.
[0053] Die Videokameras 17 (bzw. die weiteren Sensoren 17') bzw. das RFID Lesegerät sollten
sich in unmittelbarer Nähe des Erfassungsgerätes 18 befinden, nämlich an Positionen,
an denen eine eindeutige Zuordnung des Autokennzeichens erfolgen kann. Idealerweise
erfolgt mit der Aktivierung des Erfassungsgerätes 18 auch das Lesen des Autokennzeichens.
[0054] Die Videokamera 17 (bzw. die Mehrzahl von Videokameras 17 bzw. weiterer Sensoren
17') und Erfassungsgerät 18 sollen zeitlich synchronisiert sein. Das an das Erfassungsgerät
18 übertragene Autokennzeichen soll auch die Zeitinformation enthalten. Dies erlaubt
es die Zeitinformation des Erfassungsgerätes 18 mit der Zeitinformation der Erfassung
des Autokennzeichens zu vergleichen. Dies bildet erfindungsgemäß einen zusätzlichen
Sicherheitsmechanismus und ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Kennzeichnen einerseits
und den von dem Erfassungsgerät generierten Gebührendaten andererseits. Dies wirkt,
beispielsweise im Fall des Einlesens des Autokennzeichens mittels RFID, einer fehlerhaften
Erfassung anderer vorbeifahrender Autos entgegen und erhöht damit die Funktionssicherheit
des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. des Systems.
[0055] In der weiteren Folge wird vom Erfassungsgerät 18 ein Code bzw. eine Parkvorgangs-Information
generiert, welcher die Gebührendaten und/oder einen entsprechenden Verweis (insbesondere
als einen sogenannten URL-Link, Universal Ressource Locator) enthält. Bei dem Code
bzw. bei der Parkvorgangs-Information kann es sich um vorzugsweise um einen QR-Code
handeln, aber auch um einen Barcode oder andere elektronisch/maschinell einlesbaren
Codes handeln.
[0056] Erfindungsgemäß betreffen die darin mindestens enthaltenen Informationen:
-- Name und Adresse der Parkanlage,
-- Datum und Uhrzeit,
-- GPS Positionskoordinaten,
-- angepassten URL für die Infos zu Öffnungszeiten und Parkgebühren,
-- Kennzeichen des parkenden Fahrzeugs, wofür die Parkvorgangs-Information angefordert
wurde.
[0057] Des Weiteren können über verschiedene Sensorsysteme 17, 17', 7 solche weitere Daten
zur Kontrolle und Identifikation des Fahrzeugs erfasst werden wie beispielsweise:
-- über optische oder mechanische Sensoren die Spurweite des Fahrzeugs,
-- über Drucksensoren bzw. Kraftsensoren das Gewicht des Fahrzeugs,
-- über magnetische Sensoren das Magnetfeld des Fahrzeugs bzw. die Störung des vorhandenen
(Erd)Magnetfeldes) durch das Vorhandensein des Fahrzeugs.
[0058] Das Erfassungsgerät gibt einerseits die generierten Parkvorgangs-Information (bzw.
Gebührendaten) an den Benutzer aus und überträgt diese anderseits auch an das Abrechnungssystem
13. Die Ausgabe der Parkvorgangs-Information kann beispielsweise über den Ticketausdruck
(bei vorhandenem Ticket) erfolgen aber auch über Nahfeldtechnologie auf das Telekommunikationsendgerät
25 (z. B. Übertragung an das Telekommunikationsendgerät 25 mittels "Hinhalten" oder
hinter geschlossenen Scheiben über das "Ausrichten" mit Nahfeldtechnologie, wobei
typischerweise ein Maximumabstand im Bereich von ca. max. 100 cm einzuhalten ist,
damit keine Erfassung bzw. Aktivierung durch andere vorbeifahrende Fahrzeuge erfolgen
kann, man aber dennoch im Fahrzeug ohne geöffnete Fenster den Vorgang durchführen
kann.
[0059] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
in jedem Fall ein Parkticket herausgegeben, worauf die herkömmlichen Daten (Start-Datum
des Parkvorgangs und Startzeit) des Parkvorgangs erfasst werden. Dazu wird ein Bar-
oder QR-Code auf dem Parkticket gedruckt, der einscannbar ist mit den entsprechenden
elektronischen Geräten, d.h. dem Telekommunikationsendgerät 25 mit entsprechenden
Funktionalitäten. Nun kann die Einfahrvorrichtung in den ersten (geöffneten) Zustand
übergaben, so dass das Fahrzeug in die Parkeinrichtung 10 einfahren kann.
[0060] Bei jedem einlesen/einscannen der elektronisch lesbaren Gebührendaten (Bar- bzw.
QR-Code, usw...) mittels eines Telekommunikationsendgeräts 25 verbindet eine am Telekommunikationsendgerät
25 vorinstallierte Parkapplikation das Telekommunikationsendgerät 25 mit dem Abrechnungssystem
13. Die Identifikation erfolgt insbesondere mittels des Autokennzeichens, ansonsten
mittels eines während der Generierung der Gebührendaten (bzw. der Parkvorgangs-Information)
erzeugten Identifikationscodes.
[0061] Der Benutzer bekommt die Parkvorgangs-Information bzw. die Gebührendaten auf dem
Telekommunikationsendgerät 25 angezeigt, also zumindest:
-- die Uhrzeit,
-- die GPS Positionskoordinaten der Parkeinrichtung und/oder des Fahrzeugs innerhalb
der Parkeinrichtung,
-- das Autokennzeichnen,
-- die aufgelaufenen Gebühren.
[0062] In einer weiteren Ausführung kann der Benutzer zusätzlich die zukünftigen Parkkosten
angezeigt bekommen, wie z. B. wie viel jede weitere Stunde oder halbe Stunde kostet.
[0063] In einer weiteren Ausführung kann der Benutzer zusätzlich unter Eingabe eines bestimmten
Zeitraumes die zukünftigen Parkkosten sehen, so z. B. wie viel jeden weiteren Tag
kostet.
[0064] In einer weiteren Ausführung kann der Benutzer aufgrund der GPS Positionskoordinaten
der Parkanlage und seiner aktuellen Position eine Route zu der Parkanlage vorgeschlagen
bekommen.
[0065] In einer alternativen Ausführungsform werden die Parkvorgangs-Information bzw. die
Gebührendaten als Code (QR-Code, Barcode, usw...) auf das Mobilfunkgerät mittels Nahfeldtechnologie
übertragen und dort abgespeichert, sodass durch Aktivieren einer vorinstallierten
Applikation die Verbindung des Telekommunikationsendgeräts 25 mit dem Abrechnungssystem
13 erfolgt.
[0066] Bei dem Einlesen bzw. Einscannen der elektronisch lesbaren Parkvorgangs-Information
bzw. Gebührendaten (QR-Code, Barcode, etc.) bei einem Gebührenabrechnungsgerät 14
- welches mit dem Abrechnungssystem 13 verbunden ist - wird der Bezahlvorgang gestartet.
In einer alternativen Ausführungsform sind die Parkvorgangs-Information bzw. die Gebührendaten
als Code (QR-Code, Barcode... usw...) am Telekommunikationsendgerät 25 bereits abgespeichert,
sodass durch Aktivieren einer vorinstallierten Applikation die Verbindung des Telekommunikationsendgerät
25 mit dem Abrechnungssystem 13 erfolgt und dort der Benutzer angeben kann, dass die
Bezahlung erfolgen soll.
[0067] Alle möglichen Bezahlungsalternativen sind denkbar, wie z. B. über Kreditkarte, PayPal,
(Mobil)Telefonrechnung, usw. Bei erfolgter Bezahlung werden je nach Alternative
- a) die Bezahlungsbestätigungsdaten auf das Ticket gedruckt (vom Gebührenabrechnungssystem)
oder
- b) die Bezahlungsbestätigungsdaten auf das Telekommunikationsendgerät 25 übertragen
oder
- c) im Abrechnungssystem 13 für diese bestimmte Parkvorgangs-Information bzw. für diese
bestimmten Gebührendaten abgespeichert oder
- d) nur im Abrechnungssystem für diesen bestimmten, mittels Autokennzeichnen identifizierten
Benutzer die Information über die erfolgte Bezahlung abgespeichert.
[0068] Ferner ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass über das Telekommunikationsendgerät
25 die Zahlung initiiert und dann über eine Funktionalität die dazugehörige Rechnung
angefordert wird, die dann als z. B. PDF- oder Internet-Datei an der mitgelieferten
E-Mailadressierung geschickt wird. Insbesondere unter den beiden zuletzt genannten
Fällen - Fälle c) und d) - wird die Bezahlungsbestätigung bzw. die Ausfahrberechtigungs-Information
an die Ausfahrvorrichtung 12 bzw. an alle Ausfahrvorrichtungen 12 (bzw. alle Erfassungsgeräte)
übertragen und dort für eine bestimmte vorgegebene Zeitspanne abgespeichert, z. B.
während 15 Minuten oder 20 Minuten. Dies soll vermeiden, dass eine Zeitüberschreitung
erkannt wird, wenn der Nutzer die Bezahlungsbestätigung (bzw. die Ausfahrberechtigungs-Information)
zum Erfassungsgerät überträgt und eine längere Wartezeit durch Abgleich der Daten
mit dem Abrechnungssystem zu Stande kommt.
[0069] Erfindungsgemäß soll bei der Abfahrt des Fahrzeugs 21, 22, 23 von der Parkeinrichtung
10 je nach Alternative Folgendes erfolgen:
- a) ein Parkticket (falls vorhanden) wird an das Erfassungsgerät gehalten oder in typischerweise
einen Schlitz hineingesteckt; das Erfassungsgerät liest die Ausfahrberechtigungs-Information
aus, oder
- b) das Telekommunikationsendgerät 25 wird an das Erfassungsgerät gehalten und dieses
liest die Ausfahrberechtigungs-Information aus, oder
- c) die Videokameras erfassen das Autokennzeichnen bei der Ausfahrt aus der Parkeinrichtung
10 und bringen das erfasste Kennzeichen in Verbindung mit der erfolgten Bezahlung
im Abrechnungssystem (nach einer Verifizierung).
[0070] Nach erfolgter Erfassung der Bezahlungsbestätigungsdaten und Verifizierung gegenüber
den Abrechnungsgerätes oder Abrechnungssystems kann die Ausfahrblockiervorrichtung
in den ersten Zustand eingestellt werden, d.h. geöffnet werden. Aufgrund der Bezahlungsbestätigungsdaten,
welche unter anderem auch das Autokennzeichen, Uhrzeit, GPS-Koordinaten, etc. enthalten,
kann der Benutzer jederzeit leicht seine Parkanlagen-Abrechnung abrufen. Dies kann
beispielsweise durch Einscannen oder Einlesen der Bezahlungsbestätigungsdaten erfolgen.
[0071] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform enthält die Applikation, welche sich
auf dem Telekommunikationsendgerät befindet, einen Bereich, in dem alle Parkanlagenabrechnungen
abgespeichert werden können und jederzeit wieder aufgerufen werden können. So können
beispielshalber auch die Summenkosten über mehrere Zeiten angezeigt werden.
1. Verfahren zur verbesserten Durchführung eines kostenpflichtigen Fahrzeug-Parkvorgangs
in einer Parkeinrichtung (10), wobei die Parkeinrichtung (10) eine Mehrzahl von Parkplätzen
für Fahrzeuge (21, 22, 23) sowie eine Einfahrvorrichtung (11) und eine Ausfahrvorrichtung
(12) aufweist, wobei das Verfahren die nachfolgenden Verfahrensschritte aufweist:
-- in einem ersten Verfahrensschritt wird bei oder nach dem Passieren der Einfahrvorrichtung
(11) der kostenpflichtige Fahrzeug-Parkvorgang eingeleitet und währenddessen oder
anschließend eine Parkvorgangs-Information (30) an ein mobiles Telekommunikationsendgerät
(25) eines Nutzers der Parkeinrichtung (10) übertragen, wobei beim Passieren der Einfahrvorrichtung
(11) ein physisch vorhandenes und durch die Einfahrvorrichtung ausgegebenes Parkticket (15) beim Nutzer vorliegt, welches die Parkvorgangs-Information (30) aufweist,
wobei die Parkvorgangs-Information (30) als eindimensionaler oder zweidimensionaler
Code auf dem Parkticket (15) aufgedruckt ist und mittels des Telekommunikationsendgeräts
(25) gescannt wird,
-- in einem dem ersten Verfahrensschritt nachfolgenden zweiten Verfahrensschritt wird
das Fahrzeug (21, 22, 23) auf einem der Parkplätze der Parkeinrichtung geparkt,
-- in einem dem zweiten Verfahrensschritt nachfolgenden dritten Verfahrensschritt
wird die Parkvorgangs-Information (30) zur Bezahlung des Fahrzeug-Parkvorgangs mittels
des Telekommunikationsendgeräts (25) genutzt,
-- in einem dem ersten Verfahrensschritt nachfolgenden vierten Verfahrensschritt wird
ausgehend von der Parkvorgangs-Information (30) eine Information über die Dauer und/oder
die bislang angefallenen Kosten des Parkvorgangs auf einer Anzeigeeinrichtung des
Telekommunikationsendgeräts (25) angezeigt,
wobei als Teil der Parkvorgangs-Information (30) eine Ortsinformation der Parkeinrichtung
(10) zum Telekommunikationsendgerät (25) übertragen wird, wobei mit einer GPS- und/oder
Funkzellen-Ortung im Telekommunikationsendgerät (25) ein Routing von einer aktuellen
Position des Kunden zur Parkeinrichtung mithilfe der Ortsinformation durchgeführt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass automatisch während des ersten Verfahrensschritts, insbesondere während des Einfahrens
in die Parkeinrichtung (10), eine Liste freier Parkplätze, insbesondere anhand von
deren Nummern und insbesondere mit einer zugehörigen Standortinformation dieser freien
Plätze - oder aber eine graphische Darstellung der freien Parkplätze und/oder eine
graphische Darstellung der Orte der freien Parkplätze - angezeigt oder übertragen
wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass in einem dem dritten Verfahrensschritt nachfolgenden fünften Verfahrensschritt nach
Bezahlung des Fahrzeug-Parkvorgangs eine Ausfahrberechtigungs-Information
-- entweder zum Telekommunikationsendgerät (25) übertragen wird und anschließend von
dem Telekommunikationsendgerät (25) zu der Ausfahrvorrichtung (12) übertragen wird
-- oder zu der Ausfahrvorrichtung (12)
übertragen wird,
wobei die Ausfahrvorrichtung (12) eine Ausfahrblockiervorrichtung aufweist, wobei
die Ausfahrblockiervorrichtung das Verlassen der Parkeinrichtung (10) durch das Fahrzeug
(21, 22, 23) zu erschweren oder zu verhindern in der Lage ist, wobei die Ausfahrblockiervorrichtung
wenigstens in einen ersten Zustand und in einen zweiten Zustand einstellbar ist, wobei
der ersten Zustand einem geöffneten, die Ausfahrt des Fahrzeugs (21, 22, 23) ermöglichenden
Zustand entspricht und der zweite Zustand einem geschlossenen, die Ausfahrt des Fahrzeugs
nicht ermöglichenden Zustand entspricht, wobei in einem dem fünften Verfahrensschritt
nachfolgenden sechsten Verfahrensschritt das Verlassen der Parkeinrichtung (10) durch
das Fahrzeug (21, 22, 23) durch Einstellung des ersten Zustands der Ausfahrblockiervorrichtung
ermöglicht wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Ausfahrberechtigungs-Information zu der Ausfahrvorrichtung (12)
im fünften Verfahrensschritt drahtlos erfolgt, insbesondere unter Nutzung wenigstens
eines Protokolls gemäß einem der nachfolgenden Standards zur drahtlosen Datenübertragung:
-- NFC-Standard (Near Field Communication Standard),
-- Bluetooth-Standard,
-- WLAN-Standard (Wirless Local Area Network Standard).
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem siebten Verfahrensschritt eine Kennzeichenerfassung des Fahrzeugs (21, 22,
23) durchgeführt wird, wobei der siebte Verfahrensschritt zeitlich vor dem ersten
Verfahrensschritt, während des ersten Verfahrensschrittes oder zeitlich nach dem ersten
Verfahrensschritt durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der erste, zweite und dritte Verfahrensschritt von einer Mehrzahl verschiedener
Fahrzeuge (21, 22, 23) durchgeführt wird, wobei für die Mehrzahl verschiedener Fahrzeuge
(21, 22, 23) jeweils der sechste Verfahrensschritt derart direkt aufeinanderfolgend
durchgeführt wird, dass sich die Ausfahrblockiervorrichtung während der jeweiligen
Durchführung des sechsten Verfahrensschritts für die Mehrzahl verschiedener Fahrzeuge
(21, 22, 23) durchgängig in ihrem ersten Zustand befindet.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Bezahlung des Fahrzeug-Parkvorgangs wenigstens eine der nachfolgend genannten
Bezahlverfahren genutzt wird:
-- eine Bezahlung unter Nutzung eines Mobilfunkvertrags des Telekommunikationsendgeräts
(25),
-- eine Bezahlung unter Nutzung einer Online-Bankverbindung,
-- eine Bezahlung unter Nutzung eines Micropayment-Dienstes,
-- eine Bezahlung unter Nutzung einer Guthabenvorrichtung wie etwa eine Geldkarte.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass während der Bezahlabwicklung zwingend die folgenden Informationen zum Telekommunikationsendgerät
(25) übertragen werden:
-- eine Datumsinformation des Fahrzeug-Parkvorgangs und
-- eine Anfangszeit und eine Endzeit des Fahrzeug-Parkvorgangs,
wobei insbesondere wenigstens eine der nachfolgend genannten Informationen zum Telekommunikationsendgerät
(25) übertragen werden:
-- das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs,
-- der Name des Benutzers des Telekommunikationsendgeräts und/oder des Fahrzeugs (21,
22, 23),
-- die Adressangaben des Benutzers des Telekommunikationsendgeräts (25) und/oder des
Fahrzeugs (21, 22, 23).
1. Method for improved performance of a fee-based vehicle parking process in a parking
facility (10), the parking facility (10) comprising a plurality of parking spaces
for vehicles (21, 22, 23) and an entry device (11) and an exit device (12), wherein
the method comprises the following method steps:
- in a first method step, upon or after passing the entry device (11), the fee-based
vehicle parking process is introduced, and during this or subsequently a piece of
parking process information (30) is transmitted to a mobile telecommunications terminal
(25) of a user of the parking device (10), a parking ticket (15) which is physically
present and issued by the entry device and which comprises the piece of parking process
information (30) being present with the user upon passing the entry device (11), the
parking process information (30) being printed on the parking ticket (15) as a one-dimensional
or two-dimensional code and being scanned by means of the telecommunications terminal
(25),
- in a second method step following the first method step, the vehicle (21, 22, 23)
is parked in one of the parking spaces of the parking facility,
- in a third method step following the second method step, the piece of parking process
information (30) is used to pay for the vehicle parking process by means of the telecommunications
terminal (25),
- in a fourth method step following the first method step, a piece of information
concerning the duration and/or the costs accrued so far of the parking process is
displayed on a display device of the telecommunications terminal (25) on the basis
of the piece of parking process information (30), a piece of location information
of the parking device (10) being transmitted to the telecommunications terminal (25)
as part of the piece of parking process information (30), a current position of the
customer being routed to the parking facility by means of the piece of location information
using a GPS and/or radio cell tracking system in the telecommunications terminal (25).
2. Method according to claim 1, characterised in that during the first method step, in particular during entry into the parking facility
(10), a list of free parking spaces, in particular based on the numbers thereof and
in particular together with an associated piece of site information of these free
spaces - or else a graphical representation of the free parking spaces and/or a graphical
representation of the locations of the free parking spaces - is automatically displayed
or transmitted.
3. Method according to any of the preceding claims,
characterised in that, in a fifth step following the third method step, after the vehicle parking process
is paid for, a piece of exit authorisation information is either
- transmitted to the telecommunications terminal (25) and subsequently transmitted
from the telecommunications terminal (25) to the exit device (12), or
- transmitted to the exit device (12),
the exit device (12) comprising an exit blocking device, the exit blocking device
being capable of impeding or preventing departure of the vehicle (21, 22, 23) from
the parking facility (10), the exit blocking device being adjustable at least into
a first state and into a second state, the first state corresponding to an open state
allowing the vehicle (21, 22, 23) to exit and the second state corresponding to a
closed state not allowing the vehicle to exit, and, in a sixth method step following
the fifth method step, the departure of the vehicle (21, 22, 23) from the parking
facility (10) being allowed by setting the first state of the exit blocking device.
4. Method according to any of the preceding claims,
characterised in that the piece of exit authorisation information is transmitted to the exit device (12)
wirelessly in the fifth method step, in particular using at least one protocol in
accordance with one of the following wireless data transmission standards:
- NFC standard (near-field communication standard),
- Bluetooth standard,
- WLAN standard (wireless local area network standard).
5. Method according to any of the preceding claims, characterised in that, in a seventh method step, a registration of the vehicle (21, 22, 23) is recorded,
the seventh method step taking place temporally before the first method step, during
the first method step or temporally after the first method step.
6. Method according to any of the preceding claims, characterised in that at least the first, second and third method step are carried out by a plurality of
different vehicles (21, 22, 23), the sixth method step being carried out for each
of the plurality of different vehicles (21, 22, 23) in direct succession in such a
way that the exit blocking device is constantly in the first state thereof while the
sixth method step is carried out for each of the plurality of different vehicles (21,
22, 23).
7. Method according to each of the preceding claims,
characterised in that, to pay for the vehicle parking process, at least one of the following payment methods
is used:
- payment using a mobile contract of the telecommunications terminal (25),
- payment using an online banking connection,
- payment using a micropayment service,
- payment using a credit device such as a payment card.
8. Method according to any of the preceding claims,
characterised in that during the payment processing it is compulsory for the following information to be
transmitted to the telecommunications terminal (25):
- a piece of date information of the vehicle parking process and
- a start time and end time of the vehicle parking process,
in particular at least one of the following pieces of information being transmitted
to the telecommunications terminal (25):
- the official registration number of the vehicle,
- the name of the user of the telecommunication terminal and/or vehicle (21, 22, 23),
- the address details of the user of the telecommunications terminal (25) and/or vehicle
(21, 22, 23).
1. Procédé destiné à la mise en œuvre améliorée d'une opération de stationnement onéreux
de véhicule dans un moyen de stationnement (10), dans lequel le moyen de stationnement
(10) comporte une pluralité de places de stationnement pour véhicules (21, 22, 23)
ainsi qu'un dispositif d'entrée (11) et un dispositif de sortie (12), dans lequel
le procédé comporte les étapes de procédé suivantes :
- dans une première étape de procédé, l'opération de stationnement onéreux de véhicule
est amorcée lors de ou après le passage du dispositif d'entrée (11) et entre-temps
ou ensuite une information d'opération de stationnement (30) est transmise à un terminal
de télécommunication mobile (25) d'un utilisateur du moyen de stationnement (10),
dans lequel lors du passage du dispositif d'entrée (11), un ticket de stationnement
(15) physiquement existant et émis par le dispositif d'entrée, contenant l'information
d'opération de stationnement (30), est à disposition près de l'utilisateur, dans lequel
l'information d'opération de stationnement (30) est imprimée comme code unidimensionnel
ou bidimensionnel sur le ticket de stationnement (15) et est scannée au moyen du terminal
de télécommunication (25),
- dans une deuxième étape de procédé successive à la première étape de procédé, le
véhicule (21, 22, 23) est garé sur une des places de stationnement du moyen de stationnement,
- dans une troisième étape de procédé successive à la deuxième étape de procédé, l'information
d'opération de stationnement (30) est utilisée pour le paiement de l'opération de
stationnement de véhicule au moyen du terminal de télécommunication (25),
- dans une quatrième étape de procédé successive à la première étape de procédé, à
partir de l'information d'opération de stationnement (30), une information sur la
durée et/ou les frais encourus jusque-là de l'opération de stationnement est affichée
sur un dispositif d'affichage du terminal de télécommunication (25),
dans lequel une information d'emplacement du moyen de stationnement (10) est transmise
au terminal de télécommunication (25) en tant que partie de l'information d'opération
de stationnement (30), dans lequel, avec une localisation par GPS et/ou cellulaire
dans le terminal de télécommunication (25), un routage depuis une position actuelle
du client jusqu'au moyen de stationnement est effectué à l'aide de l'information d'emplacement.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une liste de places de stationnement libres, en particulier à l'aide des numéros de
celles-ci et en particulier avec une information de position associée de ces places
libres - ou une représentation graphique des places de stationnement libres et/ou
une représentation graphique des emplacements des places de stationnement libres -
est affichée ou transmise automatiquement pendant la première étape de procédé, en
particulier pendant l'entrée dans le moyen de stationnement (10).
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que dans une cinquième étape de procédé successive à la troisième étape de procédé, après
paiement de l'opération de stationnement de véhicule une information d'autorisation
de sortie
- ou bien est transmise au terminal de télécommunication (25) et ensuite est transmise
du terminal de télécommunication (25) au dispositif de sortie (12)
- ou bien est transmise au dispositif de sortie (12), dans lequel le dispositif de
sortie (12) comporte un dispositif de blocage de sortie, dans lequel le dispositif
de blocage de sortie est en mesure de gêner ou de prévenir le départ du véhicule (21,
22, 23) hors du moyen de stationnement (10), dans lequel le dispositif de blocage
de sortie peut être réglé au moins dans un premier état et dans un deuxième état,
dans lequel le premier état correspond à un état ouvert permettant la sortie du véhicule
(21, 22, 23) et le deuxième état correspond à un état fermé ne permettant pas la sortie
du véhicule (21, 22, 23), dans une sixième étape de procédé successive à la cinquième
étape de procédé, le départ du véhicule (21, 22, 23) hors du moyen de stationnement
(10) est permis par réglage du premier état du dispositif de blocage de sortie.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la transmission de l'information d'autorisation de sortie au dispositif de sortie
(12) s'effectue sans fil dans la cinquième étape de procédé, en particulier en utilisant
au moins un protocole selon l'une des normes suivantes de transmission de données
sans fil :
- norme CCP (Communication en champ proche ou NFC),
- norme Bluetooth,
- norme WLAN (réseau local sans fil).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans une septième étape de procédé une reconnaissance d'immatriculation du véhicule
(21, 22, 23) est effectuée, dans lequel la septième étape de procédé est effectuée
chronologiquement avant la première étape de procédé, pendant la première étape de
procédé ou chronologiquement après la première étape de procédé.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins les première, deuxième et troisième étapes de procédé sont effectuées par
une pluralité de différents véhicules (21, 22, 23), dans lequel pour la pluralité
de différents véhicules (21, 22, 23) la sixième étape de procédé est effectuée pour
chacun d'entre eux de manière directement consécutive de sorte que le dispositif de
blocage de sortie se trouve continûment dans son premier état pendant l'exécution
respective de la sixième étape de procédé pour la pluralité de différents véhicules
(21, 22, 23).
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un des procédés de paiement nommés ci-après est utilisé pour le paiement
de l'opération de stationnement de véhicule :
- un paiement par utilisation d'un contrat d'abonnement mobile du terminal de télécommunication
(25),
- un paiement par utilisation d'une relation bancaire en ligne,
- un paiement par utilisation d'un service de microtransaction,
- un paiement par utilisation d'un dispositif de crédit comme par exemple une carte
bancaire.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que pendant le traitement du paiement les informations suivantes sont obligatoirement
transmises au terminal de télécommunication (25) :
- une information de date de l'opération de stationnement de véhicule et
- une heure de début et une heure de fin de l'opération de stationnement de véhicule,
dans lequel en particulier au moins une des informations nommées ci-après est transmise
au terminal de télécommunication (25) :
- le numéro d'immatriculation du véhicule,
- le nom de l'utilisateur du terminal de télécommunication et/ou du véhicule (21,
22, 23),
- les coordonnées de l'utilisateur du terminal de télécommunication (25) et/ou du
véhicule (21, 22, 23).