[0001] Die Erfindung betrifft einen Sprühmischer ausgebildet zum Aufsetzen und zum Verbinden
mit einer Mehrkomponentenkartusche und zum Mischen und Sprühen von mindestens zwei
fliessfähigen Komponenten.
[0002] Mischer zum Mischen von mindestens zwei fliessfähigen Komponenten in Form von so
genannten statischen Mischern sind beispielsweise in der
EP-A-0 749 776 und in der
EP A 0 815 929 beschrieben. Diese sehr kompakten Mischer liefern trotz eines einfachen, materialsparenden
Aufbaus ihrer Mischerstruktur gute Mischresultate, insbesondere auch beim Mischen
von hochviskosen Stoffen wie beispielsweise Dichtmassen, Zweikomponenten-Schäumen
oder Zweikomponenten-Klebstoffen. Üblicherweise sind solche statischen Mischer für
den Einmalgebrauch ausgelegt und werden häufig für aushärtende Produkte verwendet,
bei denen die Mischer praktisch nicht mehr gereinigt werden können.
[0003] Die zu mischenden Komponenten werden derartigen Mischern üblicherweise von einer
Mehrkomponentenkartusche zugeführt. Der Mischer wird dazu an einer Kartuschen-Austrittsöffnung
angeordnet, über die die zu mischenden Komponenten aus Behältern der Mehrkomponentenkartusche
ausgetragen werden können.
[0004] Bei einigen Anwendungen, bei denen solche statischen Mischer eingesetzt werden, ist
es wünschenswert, die beiden Komponenten nach ihrer Durchmischung in dem Mischer auf
ein Substrat aufzusprühen. Dazu werden die durchmischten Komponenten am Ausgang des
Mischers durch Beaufschlagung mit einem unter Druck stehenden Medium wie beispielsweise
Druckluft zerstäubt und können dann in Form eines Sprühstrahls oder Sprühnebels auf
das gewünschte Substrat aufgebracht werden. Mit dieser Technologie können insbesondere
auch höher viskose Beschichtungsmedien, z. B. Polyurethane, Epoxidharze oder ähnliches
verarbeitet werden.
[0005] Ein Sprühmischer für solche Anwendungen ist beispielsweise in der
US-B-6,951,310 oder der
EP 2 286 925 A2 offenbart. Bei dieser Vorrichtung ist ein rohrförmiges Mischergehäuse vorgesehen,
das sich in Richtung einer Mischer-Längsachse von einem Mischer-Anfang bis zu einem
distalen Mischer-Ende erstreckt. Das Mischergehäuse nimmt ein Mischelement für eine
statische Mischung auf. An dem distalen Ende des Mischergehäuses ist eine Hülse angeordnet,
der über einen senkrecht zur Mischer-Längsachse orientierten Mischer-Drucklufteingang
Druckluft zugeführt werden kann. Die genannte Hülse und das Mischergehäuse bilden
einen Mischer-Druckluftkanal, der in Richtung Mischer-Anfang abgeschlossen ist und
am Mischer-Ende einen ringförmigen Mischer-Druckluftausgang aufweist, der eine Mischer-Austrittsöffnung
umschliesst. Im Betrieb des Mischers wird über den Mischer-Drucklufteingang Druckluft
zugeführt, welche über den Mischer-Druckluftkanal zum Mischer-Druckluftausgang strömt
und das aus der Mischer-Austrittsöffnung austretende Material zerstäubt.
[0006] Die Zuführung von Druckluft an den Mischer-Drucklufteingang erfolgt über einen nicht
näher beschriebenen Schlauch, der wegen der genannten Orientierung des Mischer-Drucklufteingangs
ebenfalls senkrecht zur Mischer-Längsachse orientiert ist.
[0007] Derartige Sprühmischer werden in Systemen zum Mischen und Sprühen von fliessfähigen
Komponenten verwendet, die insbesondere für das Aufbringen von Beschichtungen bei
der Wartung von Schiffskörpern, Pipelines und Stahlkonstruktionen wie beispielsweise
Brücken eingesetzt werden. Dabei ist es auch notwendig, schwer zugängliche Stellen
zu beschichten. Bei der Beschichtung derartiger Stellen kann es dazu kommen, dass
man mit Schläuchen oder Leitungen des Beschichtungssystems, wie beispielsweise mit
dem oben beschriebenen Druckluftschlauch an Vorsprüngen des zu beschichtenden Bauteils
hängen bleibt. Dabei können zum einen die genannten Schläuche und Leitungen beschädigt
werden, was zum Ausfall des Beschichtungssystems und damit zu Reparaturkosten und
Verzögerungen bei den Wartungsarbeiten führt. Zum anderen muss ein Bediener des Beschichtungssystems
an engen Stellen sehr vorsichtig und damit auch langsam arbeiten, was zu einem hohen
Zeit- und damit auch Kostenaufwand bei der Verwendung des Beschichtungssystems führen
kann.
[0008] In der
US 6,131,823 wird ein Sprühmischer beschrieben, der einen Handgriff und ein Mischeraussengehäuse
in Form einer Hülse aufweist. Der Handgriff und die Hülse sind aus Aluminium hergestellt.
Auf den Handgriff kann in einem ersten Arbeitsschritt ein aus Kunststoff gefertigter
Mischer, der aus einem Mischerinnengehäuse und einem darin angeordneten Mischelement
besteht, aufgesetzt werden. In einem zweiten Arbeitsschritt kann die Hülse über den
Mischer gestülpt und mit dem Handgriff verschraubt werden. Zwischen der Hülse und
dem Mischerinnengehäuse bildet sich ein Druckluftkanal aus, über den Druckluft vom
Handgriff zu einem Auslass geführt werden kann. Der Mischer ist dabei nur zum einmaligen
Gebrauch vorgesehen, wobei die Hülse mehrfach verwendet wird. Der Handgriff weist
Anschlüsse für die fliessfähigen Komponenten und Druckluft auf.
[0009] Die
US 4,255,125 beschreibt eine Zerstäubungsvorrichtung für einen brennbaren Stoff mit einer Zuführung
für den brennbaren Stoff und einer weiteren Zuführung für ein Zerstäubungsgas. Der
brennbare Stoff und das Zerstäubergas werden innerhalb der Zerstäubungsvorrichtung
in einer Zerstäubungskammer zusammengeführt und anschliessend durch ein Mischelement
in Form von gekrümmten Elementen geleitet.
[0010] Demgegenüber ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Sprühmischer zum Mischen und
Sprühen von mindestens zwei fliessfähigen Komponenten vorzuschlagen, welcher einfach
handhabbar ist.
[0011] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch einen Sprühmischer mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0012] Der erfindungsgemäße Sprühmischer ist ausgebildet zum Aufsetzen auf und zum Verbinden
mit einer Mehrkomponentenkartusche und zum Mischen und Sprühen von mindestens zwei
fliessfähigen Komponenten und verfügt über ein rohrförmiges Mischeraussengehäuse,
das sich in Richtung einer Mischer-Längsachse von einem Mischer-Anfang bis zu einem
distalen Mischer-Ende erstreckt. Ausserdem weist er ein innerhalb des Mischeraussengehäuses
angeordnetes Mischerinnengehäuse, mindestens ein im Mischerinnengehäuse angeordnetes
Mischelement zum Durchmischen der Komponenten und einen Mischer-Druckluftkanal auf,
welcher von einem Mischer-Drucklufteingang zu einer Mischer-Austrittsöffnung verläuft.
[0013] Der Mischer-Drucklufteingang ist am Mischer-Anfang angeordnet. Damit erstreckt sich
der Mischer-Druckluftkanal vom Mischer-Anfang zum Mischer-Ende entlang des Sprühmischers.
Im Betrieb des Sprühmischers ist dieser meist an einer Mehrkomponentenkartusche angeordnet
und ragt von dieser weg. Durch die Anordnung des Mischer-Drucklufteingangs am Mischer-Anfang
ist keine Druckluftzuführung zum Mischer-Ende und damit kein Schlauch zum Mischer-Ende
notwendig. Damit kann der Sprühmischer auch in enge Zwischenräume eingeführt werden,
ohne dass die Gefahr besteht, dass sich ein Druckluftschlauch irgendwo verhakt. Die
Druckluftzuführung zum Mischer-Drucklufteingang kann senkrecht zur Mischer-Längsachse
erfolgen. Sie kann aber auch gegenüber der Mischer-Längsachse geneigt und insbesondere
in Richtung der Mischer-Längsachse erfolgen.
[0014] Innerhalb des Mischeraussengehäuses ist ein Mischerinnengehäuse angeordnet, welches
das Mischelement aufnimmt. Der Mischer-Druckluftkanal ist zwischen Mischerinnengehäuse
und Mischeraussengehäuse ausgebildet. Das Mischeraussengehäuse und das Mischerinnengehäuse
sind also so ausgeführt, dass sich im montierten Zustand zwischen beiden ein Zwischenraum
ausbildet, der als Mischer-Druckluftkanal genutzt wird. Damit ergibt sich ein besonders
einfacher Aufbau des Sprühmischers.
[0015] Erfindungsgemäss sind das Mischeraussengehäuse, das Mischerinnengehäuse und das Mischelement
in einer Baueinheit zusammengefasst. Dies wird erreicht, indem das Mischeraussengehäuse,
das Mischerinnengehäuse und das Mischelement im unmontierten Zustand, d.h. in ihrem
in Bezug auf die Mehrkomponentenkartusche nicht aufgesetzten und nicht verbundenen
Zustand, verliersicher miteinander verbunden sind.
[0016] Dazu sind insbesondere die einzelnen Bauteile über ein Zusammenwirken von korrespondierenden
Ausnehmungen bzw. Nuten und
Nasen bzw. Wulsten gegenseitig fixiert. Derartige Fixierungen werden auch als Clip-
oder Click-Verbindungen bezeichnet. Insbesondere bildet der gesamte Sprühmischer eine
Baueinheit, die als eine Einheit vertrieben wird. Damit ist das Aufsetzen oder Verbinden
des Sprühmischers auf eine Mehrkomponentenkartusche besonders einfach, da die genannten
Teile nicht zuerst zusammengesetzt werden müssen, sondern der Sprühmischer ohne vorherige
Montage verwendet werden kann.
[0017] In Ausgestaltung der Erfindung ist der Sprühmischer dazu vorgesehen, in einem Arbeitsschritt
mit einer Mehrkomponentenkartusche verbunden zu werden. Darunter ist zu verstehen,
dass ohne eine vorherige Montage einzelner Bauteil mit der Mehrkomponentenkartusche
verbunden werden kann.
[0018] In Ausgestaltung der Erfindung weist der Sprühmischer einen am Mischer-Anfang angeordneten
Mischer-Eingangsanschluss auf, welcher an einen Kartuschen-Ausgangsanschluss einer
Mehrkomponentenkartusche anschliessbar ist. Der Mischer-Eingangsanschluss verfügt
über wenigstens eine Mischer-Eintrittsöffnung, über welche die Komponenten zugeführt
werden können. Er umfasst ausserdem den Mischer-Drucklufteingang. Damit können über
den einen Mischer-Eingangsanschluss sowohl die Verbindungen für die zu mischenden
Komponenten, als auch die Verbindung für die Druckluft hergestellt werden, was eine
besonders einfache Handhabung des Sprühmischers ermöglicht, da zum Anschliessen des
Sprühmischers an die Mehrkomponentenkartusche nur ein Arbeitsschritt notwendig ist.
[0019] Der Sprühmischer kann dabei insbesondere direkt an den Kartuschen-Ausgangsanschluss
der Mehrkomponentenkartusche angeschlossen werden. Es ist aber auch möglich, dass
die Verbindung mittels eines geeigneten Verbindungselements, beispielsweise in Form
von passenden Schläuchen erfolgt.
[0020] Der Mischer-Eingangsanschluss ist insbesondere in Richtung der Mischer-Längsachse
orientiert. Darunter ist zu verstehen, dass die Komponenten und die Druckluft in Richtung
der Mischer-Längsachse durch den Mischer-Eingangsanschluss fliessen. Damit wird ein
besonders kompakter Aufbau des Sprühmischers erreicht.
[0021] Für diese Ausgestaltung des erfindungsgemässen Sprühmischers ist eine besonders ausgestaltete
Mehrkomponentenkartusche notwendig, die einen Kartuschen-Druckluftkanal mit einem
Kartuschen-Drucklufteingang und einem Kartuschen-Druckluftausgang aufweist. Damit
ist für die Druckluftversorgung des Sprühmischers überhaupt kein separater Druckluftschlauch
mehr notwendig, was eine besonders einfache und sichere Handhabung des Sprühmischers
erlaubt.
[0022] Der Mischer-Eingangsanschluss weist insbesondere zwei getrennte Mischer-Eintrittsöffnungen,
also für jede Komponente eine separate Mischer-Eingangsöffnung auf. Damit wird eine
besonders effektive Durchmischung der beiden Komponenten ermöglicht. Falls mit dem
Sprühmischer mehr als zwei Komponenten gemischt und versprüht werden sollen, weist
der Mischer-Eingangsanschluss insbesondere für jede Komponente eine separate Mischer-Eintrittsöffnung
auf.
[0023] Das Mischelement ist insbesondere als ein statisches Mischelement ausgeführt. Im
Gegensatz zu einem dynamischen Mischer, welcher ein rotierendes Mischelement zum Mischen
der Komponenten aufweist, verfügt ein statischer Mischer über ein fest stehendes Mischelement,
welches durch seine spezielle Geometrie eine effiziente Mischung der Komponenten ermöglicht.
Dies ermöglicht einen besonders kostengünstigen Aufbau des Sprühmischers.
[0024] In Ausgestaltung der Erfindung sind das Mischelement und der Mischer-Eingangsanschluss
einstückig ausgeführt. Damit weist der Sprühmischer besonders wenige Einzelteile auf,
was seine Herstellung und seine Montage besonders einfach und kostengünstig macht.
[0025] Es ist aber auch möglich, dass das Mischelement und der Mischer-Eingangsanschluss
als zwei getrennte Bauteile ausgeführt sind.
[0026] In Ausgestaltung der Erfindung sind das Mischeraussengehäuse, das Mischerinnengehäuse
und das Mischelement aus Kunststoff ausgeführt. Damit weist der Sprühmischer ein besonders
geringes Gewicht auf und ist ausserdem kostengünstig herzustellen. Die Bauteile können
beispielsweise aus Polypropylen, Polyamid, Polycaprolactam (Polyamid 6) oder Polybutylenterephthalat
bestehen. Es sind aber auch andere geeignete Kunststoffe möglich.
[0027] Die Herstellung des Mischeraussengehäuses, des Mischerinnengehäuses und des Mischelements
erfolgt insbesondere mittels eines Spritzgussverfahrens. Die Bauteile können damit
einfach in sehr grossen Stückzahlen und besonders kostengünstig hergestellt werden.
[0028] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen,
in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen
sind.
[0029] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Mehrkomponentenkartusche zur Aufnahme von Fig. 1 eine Mehrkomponentenkartusche
zur Aufnahme von fliessfähigen Komponenten mit aufgestecktem Sprühmischer,
- Fig. 2
- einen an eine Mehrkomponentenkartusche angeschlossenen Sprühmischer,
- Fig. 3
- ein Austraggerät für eine Mehrkomponentenkartusche aus Fig. 1 und
- Fig. 4
- einen Sprühmischer in einer zweiten Ausführungsform.
[0030] Gemäss Fig. 1 weist eine Mehrkomponentenkartusche 10 einen ersten Behälter 11 zur
Aufnahme einer ersten Komponente und einen zweiten Behälter 12 zur Aufnahme einer
zweiten Komponente auf. Der erste und der zweite Behälter 11, 12 haben eine zylinderförmige
Grundform mit einer ersten Zylinderachse 13 und einer zweiten Zylinderachse 14. Die
beiden Behälter 11, 12 sind achsparallel nebeneinander angeordnet. Die Behälter 11,
12 sind miteinander verbunden und weisen einen minimalen Abstand zueinander auf. Damit
ergibt sich zwischen den beiden Behältern eine Kerbe 15, die parallel zu den beiden
Zylinderachsen 13, 14 verläuft. Die Mehrkomponentenkartusche 10 ist damit als eine
so genannte Side-by-Side-Kartusche ausgeführt. Die Behälter 11, 12 der Mehrkomponentenkartusche
10 weisen einen selben Durchmesser auf. Ein Mischungsverhältnis der Komponenten beim
Austragen aus den Behältern 11, 12 beträgt damit 1:1. Es sind aber auch andere Durchmesser-
und damit Mischungsverhältnisse, wie beispielsweise 1:2, 1:4, 1:10 oder höher möglich.
[0031] An einer Stirnseite der Behälter 11, 12 weisen diese jeweils eine Füllöffnung 16,
17 auf, die sich über die gesamte Stirnseite der Behälter 11, 12 erstreckt. Über die
Füllöffnungen 16, 17 können die Behälter 11, 12 mit einer entsprechenden fliessfähigen
Komponente befüllt werden. Die Füllöffnungen 16, 17 sind in der Darstellung der Fig.
1 mit jeweils einem Kolben 18, 19 verschlossen. Die Kolben 18, 19 werden nach dem
Befüllen der Behälter 11, 12 eingesetzt. Durch Verschieben der Kolben 18, 19 von den
Füllöffnungen 16, 17 weg können die Komponenten über zwei Kartuschen-Austrittsöffnungen,
die auf einer den Füllöffnungen 16, 17 gegenüber liegenden Seite der Mehrkomponentenkartusche
10 angeordnet sind, ausgetragen werden. Die Kartuschen-Austrittsöffnungen sind in
der Darstellung der Fig. 1 nicht zu sehen.
[0032] In der Kerbe 15 zwischen den beiden Behältern 11, 12 verläuft ein Kartuschen-Druckluftkanal
20. Der Kartuschen-Druckluftkanal 20 weist einen kreisrunden Querschnitt auf und verläuft
von einem Kartuschen-Drucklufteingang 21 zu einem in der Fig. 1 nicht dargestellten
Kartuschen-Druckluftausgang. Der Kartuschen-Drucklufteingang 21 ist in einer Ebene
mit den Füllöffnungen 16, 17 der Behälter 11, 12 angeordnet. Der Kartuschen-Druckluftausgang
befindet sich im Bereich der Kartuschen-Austrittsöffnungen. Der Kartuschen-Druckluftkanal
20 verläuft damit über die gesamte Länge der Behälter 11, 12 und damit auch der Mehrkomponentenkartusche
10.
[0033] Der erste Behälter 11, der zweite Behälter 12 und der Druckluftkanal 20 sind einstückig
ausgeführt. Ausserdem sind für die nicht dargestellten Kartuschen-Austrittsöffnungen
und den Kartuschen-Druckluftausgang ebenfalls keine separaten Bauteile notwendig,
so dass damit die gesamte Mehrkomponentenkartusche 10 einstückig ausgeführt ist. Die
Mehrkomponentenkartusche 10 wird mittels eines Spritzgussverfahrens aus Kunststoff
hergestellt. Dazu kann beispielsweise Polypropylen, Polyamid, Polycaprolactam (Polyamid
6) oder Polybutylenterephthalat verwendet werden.
[0034] Auf der den Füllöffnungen 16, 17 gegenüber liegenden Seite der Mehrkomponentenkartusche
10 ist ein Sprühmischer 22 angeordnet. Der Sprühmischer 22 ist über einen in der Fig.
1 nicht dargestellten Kartuschen-Ausgangsanschluss so an die Mehrkomponentenkartusche
10 angeschlossen, dass Verbindungen zu den Kartuschen-Austrittsöffnungen und zum Kartuschen-Druckluftausgang
bestehen. Mit dem Sprühmischer 22 werden die aus den Behältern 11, 12 ausgetragenen
Komponenten vermischt und mittels der über den Kartuschen-Druckluftkanal 20 zugeführten
Druckluft zerstäubt und versprüht. Der Aufbau des Sprühmischers 22 ist in Fig. 2 genauer
dargestellt.
[0035] Der Sprühmischer 22 zum Mischen und Sprühen von mindestens zwei fliessfähigen Komponenten
ist in der Fig. 2 in einer Schnittdarstellung dargestellt. Der Schnitt verläuft bezüglich
der Fig. 1 zwischen den beiden Behältern 11, 12 parallel zu den Zylinderachsen 13,
14. In der Fig. 2 ist ausserdem noch ein kleiner Teil der Mehrkomponentenkartusche
10 dargestellt. Ein Teil des Behälters 11 der Mehrkomponentenkartusche 10, der hinter
der Schnitteebene liegt, ist zum besseren Verständnis gepunktet dargestellt.
[0036] Der Sprühmischer 22 verfügt über ein hauptsächlich rohrförmiges Mischeraussengehäuse
23, das sich in Richtung einer Mischer-Längsachse 24 von einem Mischer-Anfang 25 bis
zu einem distalen Mischer-Ende 26 erstreckt. Am Mischer-Anfang 25 ist der Sprühmischer
22 mit der Mehrkomponentenkartusche 10 verbunden.
[0037] Das Mischeraussengehäuse 23 weist in einem mittleren Bereich einen konstanten Querschnitt
auf und verjüngt sich ein wenig zum Mischer-Ende 26 hin. Auf der gegenüberliegenden
Seite zum Mischer-Anfang 25 weitet sich das Mischeraussengehäuse 23 auf und bildet
einen Teil eines Mischer-Eingangsanschlusses 27, mittels welchem der Sprühmischer
22 an einen Kartuschen-Ausgangsanschluss 28 der Mehrkomponentenkartusche 10 angeschlossen
ist.
[0038] Innerhalb des Mischeraussengehäuses 23 ist ein Mischerinnengehäuse 29 angeordnet,
welches eine der Kontur des Mischeraussengehäuses 23 korrespondierende Aussenkontur
aufweist, so dass sich zwischen dem Mischeraussengehäuse 23 und dem Mischerinnengehäuse
29 ein ringförmiger Hohlraum ergibt, der als ein Mischer-Druckluftkanal 30 dient.
Dem Mischer-Druckluftkanal 30 kann über einen Mischer-Drucklufteingang 31, der ebenfalls
einen Teil des Mischer-Eingangsanschlusses 27 bildet, Druckluft zugeführt werden.
Der Mischer-Drucklufteingang 31 ist damit am Mischer-Anfang 25 angeordnet. Die Druckluft
wird über den Mischer-Druckluftkanal 30 zu einem Mischer-Druckluftausgang 32 geleitet,
der sich am Mischer-Ende 26 befindet.
[0039] Innerhalb des Mischerinnengehäuses 29 ist ein statisches Mischelement 33 angeordnet,
das zum Mischen der beiden Komponenten dient. Das Mischelement 33 ist einstückig mit
einer Mischer-Eintrittsöffnung 34 ausgeführt, über welche eine erste Komponente dem
Sprühmischer 22 zugeführt werden kann. Das Mischelement 33 weist noch eine zweite
Mischer-Eintrittsöffnung auf, über die eine zweite Komponente zugeführt werden kann.
Diese liegt aber nicht in der dargestellten Schnittebene, weshalb diese zweite Mischer-Eintrittsöffnung
in der Fig. 2 nicht dargestellt ist. Die Mischer-Eintrittsöffnung 34 weist einen kreisrunden
Querschnitt auf und bildet ebenfalls einen Teil des Mischer-Eingangsanschlusses 27.
[0040] Die beiden Mischer-Eintrittsöffnungen sind mit korrespondierenden Kartuschen-Austrittsöffnungen
verbunden, wobei in der Fig. 2 nur eine Kartuschen-Austrittsöffnung 36 zu sehen ist,
die mit der Mischer-Eintrittsöffnung 34 verbunden ist. Die Kartuschen-Austrittsöffnung
36 ist Teil des Kartuschen-Ausgangsanschlusses 28.
[0041] Am Mischer-Ende 26 weist das Mischerinnengehäuse 29 eine Mischer-Austrittsöffnung
35 auf, über welche die durch das Mischelement 33 gemischten Komponenten das Mischerinnengehäuse
29 verlassen können. Der Mischer-Druckluftausgang 32 ist um die Mischer-Austrittsöffnung
35 herum angeordnet. Damit werden die aus der Mischer-Austrittsöffnung 35 austretenden
gemischten Komponenten vernebelt und versprüht. Im Bereich der Mischer-Austrittsöffnung
35 und des Mischer-Druckluftausgangs 32 können auch zusätzlich Nuten oder ähnliches
angeordnet sein, die für eine Verwirbelung der Druckluft und damit zu einer effektiven
Vernebelung der gemischten Komponenten sorgen.
[0042] Der Mischer-Drucklufteingang 31 ist mit einem Kartuschen-Druckluftausgang 37 der
Mehrkomponentenkartusche 10 verbunden, welcher vom Kartuschen-Druckluftkanal 20 mit
Druckluft versorgt. Der Kartuschen-Druckluftkanal 20 knickt dazu in Richtung Mischer-Längsachse
24 ab. Der Mischer-Drucklufteingang 31 und der Kartuschen-Druckluftausgang 37 weisen
einen ringförmigen Querschnitt auf und sind um die Mischer-Eintrittsöffnungen 34 und
Kartuschen-Austrittsöffnungen 36 angeordnet. Der Mischer-Drucklufteingang 31 ist dabei
ein Teil des Mischer-Eingangsanschlusses 27 und der Kartuschen-Druckluftausgang 37
ein Teil des Kartuschen-Ausgangsanschlusses 28.
[0043] Die Komponenten und die Druckluft strömen vom Kartuschen-Ausgangsanschluss 28 zum
Mischer-Eingangsanschluss 27 entlang der Mischer-Längsachse 24. Sie sind damit in
Richtung der Mischer-Längsachse 24 orientiert.
[0044] Die Verbindung zwischen dem Mischer-Eingangsanschluss 27 und dem Kartuschen-Ausgangsanschluss
28 wird durch eine Überwurfmutter 38 gesichert, die um den Mischer-Drucklufteingang
31 und den Kartuschen-Druckluftausgang 37 herum angeordnet ist. Statt der Überwurfmutter
sind auch andere Sicherungen, wie beispielsweise ein Bajonett-Verschluss möglich.
[0045] Das Mischeraussengehäuse 23, das Mischerinnengehäuse 29 und das Mischelement 33 sind
über an sich bekannte, nicht näher dargestellte Click-Verbindungen miteinander verbunden
und sind so in einer Baueinheit zusammengefasst. Darüber hinaus ist der Mischer-Eingangsanschluss
27 und die Überwurfmutter 38 verliersicher mit den anderen Bauteilen verbunden, so
dass der gesamte Sprühmischer 22 eine Baueinheit bildet.
[0046] Für die Verbindung des Sprühmischers 22 mit der Mehrkomponentenkartusche 10 wird
der Sprühmischer 22 auf die Mehrkomponentenkartusche 10 aufgesetzt und anschliessend
die Verbindung mit der Überwurfmutter 38 gesichert. Das Aufsetzen und Sichern wird
dabei als ein Arbeitsschritt angesehen.
[0047] Die einzelnen Bauteile des Sprühmischers 22 werden mittels eines Spritzgussverfahrens
aus Kunststoff hergestellt. Dazu kann beispielsweise ebenfalls Polypropylen, Polyamid,
Polycaprolactam (Polyamid 6) oder Polybutylenterephthalat verwendet werden.
[0048] Um die Komponenten aus den Behältern 11, 12 der Mehrkomponentenkartusche 10 auszutragen,
wird die Mehrkomponentenkartusche 10 in ein Austraggerät eingesetzt. In der Fig. 3
ist schematisiert ein Austraggerät 40 in einer Schnittdarstellung dargestellt. Das
Austraggerät 40 verfügt über ein Aufnahmeelement 41 zur Aufnahme einer Mehrkomponentenkartusche.
Das Aufnahmeelement 41 weist einen rechteckigen Querschnitt auf. Über eine nicht dargestellte
Öffnung des Aufnahmeelements 41 kann eine Mehrkomponentenkartusche von oben in das
Aufnahmeelement 41 eingesetzt werden. An einer Vorderseite 42 des Austraggeräts 40
weist das Aufnahmeelement 41 eine Öffnung 43 auf, welche so positioniert ist, dass
der Kartuschen-Ausgangsanschluss der Mehrkomponentenkartusche durch die Öffnung 43
hindurch ragen kann.
[0049] Das Austraggerät 40 weist ein erstes Betätigungselement 44 und ein zweites Betätigungselement
45 auf. Das erste Betätigungselement 44 ist so angeordnet, dass es bei eingesetzter
Mehrkomponentenkartusche den Kolben des ersten Behälters verschieben und damit betätigen
kann. Das zweite Betätigungselement 45 ist so angeordnet, dass es bei eingesetzter
Mehrkomponentenkartusche den Kolben des zweiten Behälters verschieben und damit betätigen
kann. Die beiden Betätigungselemente 44, 45 weisen jeweils eine Betätigungsstange
46, 47 auf, die mittels Druckluft in Richtung der Öffnung 43 verschoben werden können.
[0050] Zwischen den beiden Betätigungsstangen 46, 47, aber in einer anderen Ebene angeordnet,
weist das Austraggerät 40 einen Geräte-Druckluftausgang 48 auf. Da der Geräte-Druckluftausgang
48 in einer anderen Ebene angeordnet ist, ist er in der Fig. 3 gestrichelt dargestellt.
Der Geräte-Druckluftausgang 48 ist so angeordnet, dass er bei eingesetzter Mehrkomponentenkartusche
mit dem Kartuschen-Drucklufteingang verbunden ist. Der Geräte-Druckluftausgang 48
ist mittels eines Geräte-Druckluftkanals 49 mit einem Geräte-Drucklufteingang 50 verbunden.
Über den Geräte-Drucklufteingang 50 kann das Austraggerät 40 an eine übliche Druckluftversorgung
angeschlossen werden.
[0051] Der Geräte-Drucklufteingang 50 ist an einem Geräte-Griff 51 angeordnet, der mit dem
Aufnahmeelement 41 verbunden ist. Der Geräte-Griff 51 dient dazu, dass ein Bediener
das Austraggerät 40 sicher halten kann. Ausserdem ist am Austraggerät 51 ein Aktivierungsknopf
52 angeordnet, mittels welchem der Bediener das Austragen, Mischen und Sprühen der
Komponenten auslösen kann.
[0052] In Fig. 4 ist eine alternative Ausführungsform eines Sprühmischers dargestellt. Der
Sprühmischer 122 gemäss Fig. 4 ist ähnlich aufgebaut wie der Sprühmischer 22 aus Fig.
2. Aus diesem Grund wird nur auf die Unterschiede der beiden Sprühmischer eingegangen.
[0053] Im Gegensatz zum Sprühmischer 22 aus Fig. 2 weist der Sprühmischer 122 aus Fig. 4
keinen ringförmigen Mischer-Drucklufteingang auf, der in Richtung einer Mischer-Längsachse
124 orientiert ist. Stattdessen weist der Sprühmischer 122 einen Mischer-Drucklufteingang
131 auf, der an einem Mischer-Anfang 125 angeordnet und senkrecht zur Mischer-Längsachse
124 orientiert ist. Der Mischer-Drucklufteingang 131 mündet ebenfalls in einen Mischer-Druckluftkanal
130. Über den Mischer-Drucklufteingang 131 kann der Sprühmischer 122 an eine übliche
Druckluftversorgung angeschlossen werden.
[0054] Eine Mehrkomponentenkartusche, an die der Sprühmischer 122 aus Fig. 4 angeschlossen
werden kann, weist damit keinen Kartuschen-Druckluftausgang, sondern nur eine oder
zwei Kartuschen-Austrittsöffnungen für die Komponenten auf.
1. Sprühmischer (22) ausgebildet zum Aufsetzen auf und zum Verbinden mit einer Mehrkomponentenkartusche
(10) und zum Mischen und Sprühen von mindestens zwei fliessfähigen Komponenten,
mit:
- einem rohrförmigen Mischeraussengehäuse (23), das sich in Richtung einer Mischer-Längsachse
(24, 124) von einem Mischer-Anfang (25, 125) bis zu einem distalen Mischer-Ende (26)
erstreckt,
- einem innerhalb des Mischeraussengehäuses (23) angeordneten Mischerinnengehäuse
(29),
- mindestens einem im Mischerinnengehäuse (29) angeordneten Mischelement (33) zum
Durchmischen der Komponenten,
- einem Mischer-Druckluftkanal (30. 130), welcher von einem am Mischer-Anfang (25,
125) angeordneten Mischer-Drucklufteingang (31, 131) zu einer Mischer-Austrittsöffnung
(35) verläuft, und zwischen Mischerinnengehäuse (29) und Mischeraussengehäuse (23)
ausgebildet ist,
wobei das Mischeraussengehäuse (23), das Mischerinnengehäuse (29) und das Mischelement
(33) in einer Baueinheit zusammengefasst sind, indem das Mischeraussengehäuse (23),
das Mischerinnengehäuse (29) und das Mischelement (33) im unmontierten Zustand, d.h.
in ihrem in Bezug auf die Mehrkomponentenkartusche (10) nicht aufgesetzten und nicht
verbundenen Zustand, verliersicher miteinander verbunden sind.
2. Sprühmischer (22) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sprühmischer (22) dazu vorgesehen ist, in einem Arbeitsschritt mit einer Mehrkomponentenkartusche
(10) verbunden zu werden.
3. Sprühmischer (22) nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
einen Mischer-Eingangsanschluss (27), welcher
- an einen Kartuschen-Ausgangsanschluss (28) einer Mehrkomponentenkartusche (10) anschliessbar
ist,
- über wenigstens eine Mischer-Eintrittsöffnung (34) verfügt, über welche die Komponenten
zugeführt werden können, und
- den Mischer-Drucklufteingang (31) umfasst.
4. Sprühmischer (22) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Mischer-Eingangsanschluss (34) in Richtung der Mischer-Längsachse (24) orientiert
ist.
5. Sprühmischer (22) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Mischer-Eingangsanschluss (24) zwei getrennte Mischer-Eintrittsöffnung aufweist.
6. Sprühmischer (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mischelement (33) als ein statisches Mischelement ausgeführt ist.
7. Sprühmischer (22) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mischelement (33) und der Mischer-Eingangsanschluss (27) einstückig ausgeführt
sind.
8. Sprühmischer (22) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mischeraussengehäuse (23), das Mischerinnengehäuse (29) und das Mischelement (33)
aus Kunststoff ausgeführt sind.
9. Sprühmischer (22) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mischeraussengehäuse (23), das Mischerinnengehäuse (29) und das Mischelement (33)
mittels eines Spritzgussverfahrens herstellt sind.
1. A spray mixer (22) configured for placing onto and connecting to a multicomponent
cartridge (10) and for mixing and spraying at least two flowable components,
comprising:
- a tubular outer mixer housing (23) extending in a direction of a longitudinal mixer
axis (24, 124) from a mixer start (25, 125) up to a distal mixer end (26);
- an inner mixer housing (29) arranged inside the outer mixer housing (23);
- at least one mixing element (33) arranged in the inner mixer housing (29) for mixing
the components;
- a mixer passage for compressed air (30, 130) extending from a mixer inlet for compressed
air (31, 131) arranged at the mixer start (25, 125) to a mixer outlet opening (35),
the mixer passage for compressed air being formed between the inner mixer housing
(29) and the outer mixer housing (23),
wherein the outer mixer housing (23), the inner mixer housing (29) and the mixing
element (33) are combined in one structural unit in that the outer mixer housing (23),
the inner mixer housing (29) and the mixing element (33) are captively connected to
one another in an unassembled state, i.e. in their state in which they are not placed
onto and not connected to the multicomponent cartridge (10).
2. A spray mixer (22) in accordance with claim 1,
characterized in that
the spray mixer (22) is provided to be connected to a multicomponent cartridge (10)
in one work step.
3. A spray mixer (22) in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized by
a mixer inlet connector (27) which
- can be connected to a cartridge outlet connector (28) of a multicomponent cartridge
(10);
- has at least one mixer inlet opening (34) via which the components can be supplied;
and
- comprises the mixer inlet for compressed air (31).
4. A spray mixer (22) in accordance with claim 3,
characterized in that
the mixer inlet connector (34) is oriented in the direction of the longitudinal mixer
axis (24).
5. A spray mixer (22) in accordance with claim 3 or claim 4,
characterized in that
the mixer inlet connector (24) has two separate mixer inlet openings.
6. A spray mixer (22) in accordance with any one of the claims 1 to 5,
characterized in that
the mixing element (33) is designed as a static mixing element.
7. A spray mixer (22) in accordance with claim 6,
characterized in that
the mixing element (33) and the mixer inlet connector (27) are made in one piece.
8. A spray mixer (22) in accordance with any one of the claims 1 to 7,
characterized in that
the outer mixer housing (23), the inner mixer housing (29) and the mixing element
(33) are made of plastic.
9. A spray mixer (22) in accordance with claim 8,
characterized in that
the outer mixer housing (23), the inner mixer housing (29) and the mixing element
(33) are manufactured by means of an injection molding process.
1. Mélangeur de pulvérisation (22) destiné à être rapporté sur et relié à une cartouche
à composants multiples (10) et à mélanger et à pulvériser au moins deux composants
capables de s'écouler, comportant :
- un boîtier de mélangeur (23) extérieur tubulaire qui s'étend en direction d'un l'axe
longitudinal (24, 124) du mélangeur depuis le début (25, 125) du mélangeur jusqu'à
une extrémité distale (26) du mélangeur,
- un boîtier de mélangeur (29) intérieur agencé à l'intérieur du boîtier extérieur
(23),
- au moins un élément de mélange (33) agencé dans le boîtier intérieur (29) et destiné
à mélanger les composants,
- un canal à air comprimé (30, 130) du mélangeur, qui s'étend depuis une entrée d'air
comprimé (31,131) agencée au début (25, 125) du mélangeur jusqu'à une ouverture de
sortie (35) du mélangeur et qui est réalisé entre le boîtier intérieur (29) et le
boîtier extérieur (23),
dans lequel
le boîtier extérieur (23), le boîtier intérieur (29) et l'élément de mélange (33)
sont regroupés en un ensemble structurel du fait que le boîtier extérieur (23), le
boîtier intérieur (29) et l'élément de mélange (33) sont reliés de façon imperdable
dans l'état non assemblé, c'est-à-dire dans leur état non rapporté et non relié par
rapport à la cartouche à composants multiples (10).
2. Mélangeur de pulvérisation (22) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le mélangeur de pulvérisation (22) est prévu pour être relié à une cartouche à composants
multiples (10) en une passe de travail.
3. Mélangeur de pulvérisation (22) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par
un raccord d'entrée de mélangeur (27) qui
- est susceptible d'être raccordé à un raccord de sortie de cartouche (28) d'une cartouche
à composants multiples (10),
- dispose d'au moins une ouverture d'entrée de mélangeur (34) par laquelle les composants
peuvent être alimentés, et qui
- comprend l'entrée d'air comprimé de mélangeur (31).
4. Mélangeur de pulvérisation (22) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le raccord d'entrée de mélangeur (34) est orienté en direction de l'axe longitudinal
(24) du mélangeur.
5. Mélangeur de pulvérisation (22) selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que
le raccord d'entrée de mélangeur (34) comprend deux ouvertures d'entrée séparées.
6. Mélangeur de pulvérisation (22) selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'élément de mélange (33) est réalisé sous forme d'élément de mélange statique.
7. Mélangeur de pulvérisation (22) selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
l'élément de mélange (33) et le raccord d'entrée de mélangeur (27) sont réalisés d'un
seul tenant.
8. Mélangeur de pulvérisation (22) selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le boîtier extérieur (23), le boîtier intérieur (29) et l'élément de mélange (33)
sont réalisés en matière plastique.
9. Mélangeur de pulvérisation (22) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le boîtier extérieur (23), le boîtier intérieur (29) et l'élément de mélange (33)
sont réalisés par un procédé de coulée par injection.