[0001] Die Erfindung betrifft eine Schuh-Vorrichtung mit einer Sohle und einem an der Sohle
befestigten Oberteil.
[0002] Schuh-Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind seit längster Zeit bekannt und
sind im Stand der Technik in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausführungsformen dargestellt.
Die bekannten Schuh-Vorrichtungen weisen indes den Nachteil auf, dass insbesondere
für leichtere Modelle eine Auswechselbarkeit unterschiedlicher Oberteile an einer
Sohle und somit eine Kombinierbarkeit unterschiedlich ausgestalteter Oberteile mit
einer vorgegebenen Sohle nicht ermöglicht ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Schuh-Vorrichtung zu schaffen, mittels
derer eine Kombinierbarkeit unterschiedlich ausgestalteter Oberteile mit einer vorgegebenen
Sohle auf einfache Weise von Hand schnell durchführbar ist.
[0004] Für eine Schuh-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das Oberteil von einer Mehrzahl riemenförmiger Trägerelemente
gebildet ist und jedes Trägerelement im Bereich mindestens einen Endes mit einer Ankereinrichtung
versehen ist, die mit jeweils einem im Bereich der Oberfläche der Sohle vorgesehenen
Ankerelement zusammenwirkt, um das Trägerelement lösbar fest an der Sohle zu verankern.
[0005] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung wird durch die Merkmalskombination, dass
das Oberteil von einer Mehrzahl riemenförmiger Trägerelemente gebildet ist und jedes
Trägerelement im Bereich mindestens einen Endes mit einer Ankereinrichtung versehen
ist, die mit jeweils einem im Bereich der Oberfläche der Sohle vorgesehenen Ankerelement
zusammenwirkt, um das Trägerelement lösbar fest an der Sohle zu verankern, erreicht,
dass erstmalig die Möglichkeit geschaffen ist, unterschiedlich ausgestaltete Oberteile
mit einer vorgegebenen Sohle zu kombinieren, wobei ein entsprechender Austausch leicht
und schnell von Hand durchführbar ist.
[0007] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung
ist vorgesehen, dass zwei Trägerelemente vorgesehen sind, wobei das hintere Ende eines
jeweiligen Trägerelementes mit einer Ankereinrichtung versehen ist, die lösbar fest
an einem jeweils hinteren Ankerelement der Sohle verankerbar ist, und die beiden vorderen
Enden der Trägerelemente zusammengeführt sind und gemeinschaftlich mit einer Ankereinrichtung
versehen sind, die an einem vorderen Ankerelement der Sohle verankerbar ist.
[0008] Alternativ zu obiger Ausführungsform können drei Trägerelemente vorgesehen sein,
wobei zwei hintere Trägerelemente im Bereich ihrer jeweiligen hinteren Enden mit einer
jeweiligen Ankereinrichtung versehen sind, die jeweils lösbar fest an einem jeweiligen
hinteren Ankerelement der Sohle verankerbar ist, und ein vorderes Trägerelement im
Bereich seines vorderen Endes mit einer Ankereinrichtung versehen ist, die an einem
vorderen Ankerelement der Sohle verankerbar ist, wobei die vorderen Enden der hinteren
Trägerelemente mit dem hinteren Ende des vorderen Trägerelementes fest verbunden sind.
[0009] Gemäß einer wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung
ist vorgesehen, dass eine Ankereinrichtung als von dem Ende eines Trägerelementes
abstehender stabförmiger Pin ausgebildet ist, der über einen Steg mit dem Ende des
Trägerelementes verbunden ist, und ein Ankerelement als oberhalb einer Aussparung
der Sohle angeordnete Schelle ausgestaltet ist, in der ein Langloch ausgebildet ist,
durch das der Pin bei entsprechender räumlicher Ausrichtung in die Aussparung einführbar
ist und im Nachgang dazu in dem Hohlraum gefangen ist, um eine Verankerung des Pins
an der Schelle zu bewirken.
[0010] Der Pin ist vorzugsweise durch Drehen innerhalb des Hohlraumes der Sohle in eine
räumliche Ausrichtung bringbar, in der er entsprechend dem Langloch der Schelle orientiert
ist und anschließend durch das Langloch aus der Aussparung herausführbar ist, um eine
Verankerung des Pins an der Schelle zu lösen.
[0011] Des Weiteren ist für den Pin vorzugsweise eine Basisstellung vorgegeben, die der
Pin in Abwesenheit auf ihn einwirkender Kräfte einnimmt und in der der Pin rechtwinklig
zur Ausrichtung des Langlochs der Schelle orientiert ist.
[0012] Gemäß einer anderen wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung
ist vorgesehen, dass eine Ankereinrichtung als von dem Ende eines Trägerelementes
abstehende Öse ausgebildet ist, und ein Ankerelement als oberhalb einer Aussparung
der Sohle horizontal verschiebbarer Steg ausgebildet ist, wobei die Öse in die Aussparung
der Sohle einführbar ist und der Steg aus einer ersten Position, in der der Steg die
Aussparung freigibt, reziprozierbar in eine zweite Position bringbar ist, in der ein
unterer Teil der Öse mittels des Steges in der Aussparung gefangen ist, um eine Verankerung
der Öse an dem Steg zu bewirken.
[0013] Der Steg ist vorzugsweise mittels horizontalen Zurückschiebens aus der zweiten Position
in die erste Position bringbar, um die Öse aus der Aussparung freizugeben.
[0014] Des Weiteren weist der Steg im Bereich seiner der Oberfläche der Sohle nahen Unterfläche
vorzugsweise mindestens einen Vorsprung auf, wobei im Bereich der Oberfläche der Sohle
zwei Aussparungen zur Aufnahme des Vorsprungs vorgesehen sind, und eine erste Aussparung
angeordnet ist, um den Steg in seiner ersten Position lösbar zu arretieren und eine
zweite Aussparung vorgesehen ist, um den Steg in seiner zweiten Position zu lösbar
arretieren.
[0015] Gemäß einer weiteren wichtigen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schuh-Vorrichtung ist vorgesehen, dass eine Ankereinrichtung als von dem Ende eines
Trägerelementes abstehende Kugel ausgebildet ist, die über einen Steg mit dem Ende
des Trägerelementes verbunden ist, und ein Ankerelement als zwei oberhalb einer Aussparung
der Sohle angeordnete seitlich verschiebbar gelagerte Streben ausgebildet ist, die
aus einer Sperrposition, in der die beiden Streben in einem vorherbestimmten mutuellen
Abstand angeordnet sind, durch Ausübung eines seitlichen Druckes reziprozierbar in
eine Durchlassposition bringbar sind.
[0016] Die Kugel ist vorzugsweise durch Ausübung eines vertikalen Druckes auf die Streben
unter Spreizung der Streben und dadurch erzwungene Einnahme einer Durchlassposition
der Streben in die Aussparung der Sohle einführbar und im Nachgang dazu unter Einnahme
einer Sperrposition der Streben in der Aussparung gefangen, um eine Verankerung der
Kugel an den beiden Streben zu bewirken.
[0017] Die Kugel ist dabei vorzugsweise durch Ziehen in vertikaler Richtung von den Streben
fort unter Spreizung der Streben und dadurch erzwungene Einnahme einer Durchlassposition
der Streben aus der Aussparung der Sohle herausführbar, um eine Verankerung der Kugel
an den beiden Streben zu lösen.
[0018] Im Bereich der Oberfläche der Sohle kann ein mittels eines Druckknopfes zu betätigendes
erstes Hebelelement vorgesehen sein, das aus einer vorgespannten ersten Position,
in der ein mit dem Hebelelement zusammenwirkender Keil freisteht, bei Drücken des
Druckknopfes von Hand in Richtung der Sohle in eine zweite Position bringbar ist,
in der der Keil zum Zweck eines Spreizens der beiden Streben zwischen die Streben
geführt ist, um ein Lösen von Hand der Verankerung der Kugel an den Streben zu erleichtern.
[0019] Die erfindungsgemäße Schuh-Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten
Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin
zeigen:
- Fig.1
- eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungs-gemäßen Schuh-Vorrichtung in einer
Ansicht von oben;
- Fig.2
- eine erste Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement der in Figur 1 dargestellten
bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung in einer ersten
Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.2a
- die in Figur 2 dargestellte erste Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement
in einer zweiten, just eingeführten Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.2b
- die in Figur 2 dargestellte erste Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement
in einer dritten, eingerasteten Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.3
- eine zweite Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement der in Figur 1 dargestellten
bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung in einer ersten
Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.3a
- die in Figur 3 dargestellte zweite Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement
in einer zweiten, eingerasteten Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.3b
- die in Figur 2 dargestellte zweite Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement
in einer dritten, eingerasteten Position, in einer Ansicht von oben;
- Fig.4
- eine dritte Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement der in Figur 1 dargestellten
bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schuh-Vorrichtung in einer ersten
Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.4a
- die in Figur 4 dargestellte dritte Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement
in einer zweiten, eingerasteten Position, in einer Querschnittsansicht;
- Fig.4b
- die in Figur 4 dargestellte dritte Ausführungsform von Ankereinrichtung und Ankerelement
in einer dritten, eingerasteten Position, in einer Ansicht von oben.
[0020] Die in Figur 1 in Gesamtansicht und in den Figuren 2 bis 4 im Detail dargestellte
erfindungsgemäße Schuh-Vorrichtung 100 weist eine Sohle 110 und ein an der Sohle 110
befestigtes Oberteil auf, wobei das Oberteil von drei riemenförmigen Trägerelementen
121, 122, 123 gebildet ist und jedes Trägerelement 121, 122, 123 im Bereich mindestens
einen Endes mit einer Ankereinrichtung 130 versehen ist, die mit jeweils einem im
Bereich der Oberfläche der Sohle 110 vorgesehenen Ankerelement 131 zusammenwirkt,
um das Trägerelement 121, 122, 123 lösbar fest an der Sohle 110 zu verankern.
[0021] Von den drei Trägerelementen 121, 122, 123 sind zwei hintere Trägerelemente 122,
123 im Bereich ihrer jeweiligen hinteren Enden mit einer jeweiligen Ankereinrichtung
130 versehen sind, die jeweils lösbar fest an einem jeweiligen hinteren Ankerelement
131 der Sohle 110 verankerbar ist, und ein vorderes Trägerelement 121 im Bereich seines
vorderen Endes mit einer Ankereinrichtung 130 versehen ist, die an einem vorderen
Ankerelement 131 der Sohle 110 verankerbar ist.
[0022] Die vorderen Enden der hinteren Trägerelemente 122, 123 sind dabei über ein Ringelement
140 fest mit dem hinteren Ende des vorderen Trägerelementes 121 verbunden.
[0023] Gemäß der in den Figuren 2 bis 2b dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Schuh-Vorrichtung 100 ist eine Ankereinrichtung 130 als von dem Ende eines Trägerelementes
121, 122, 123 abstehender stabförmiger Pin 150 ausgebildet, der über einen Steg 151
mit dem Ende des Trägerelementes 121, 122, 123 verbunden ist, und ein Ankerelement
131 als oberhalb einer Aussparung 111 der Sohle 110 angeordnete Schelle 131 ausgestaltet
ist, in der ein Langloch ausgebildet ist, durch das der Pin 150 bei entsprechender
räumlicher Ausrichtung in die Aussparung 111 einführbar ist und im Nachgang dazu in
dem Hohlraum gefangen ist, um eine Verankerung des Pins 150 an der Schelle 131 zu
bewirken.
[0024] Der Pin 150 ist durch Drehen innerhalb des Hohlraumes der Sohle 110 in eine räumliche
Ausrichtung bringbar, in der er entsprechend dem Langloch der Schelle 131 orientiert
ist und anschließend durch das Langloch aus der Aussparung 111 herausführbar ist,
um eine Verankerung des Pins 150 an der Schelle 131 zu lösen.
[0025] Für den Pin 150 ist eine Basisstellung vorgegeben, die der Pin 150 in Abwesenheit
auf ihn einwirkender Kräfte einnimmt und in der der Pin 150 rechtwinklig zur Ausrichtung
des Langlochs der Schelle 131 orientiert ist.
[0026] Gemäß der in den Figuren 3 bis 3b dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Schuh-Vorrichtung 100 ist eine Ankereinrichtung 130 als von dem Ende eines Trägerelementes
121, 122, 123 abstehende Kugel 170 ausgebildet, die über einen Steg 171 mit dem Ende
des Trägerelementes 121, 122, 123 verbunden ist, und ein Ankerelement 131 als zwei
oberhalb einer Aussparung 111 der Sohle 110 angeordnete seitlich verschiebbar gelagerte
Streben 180 ausgebildet ist, die aus einer Sperrposition, in der die beiden Streben
180 in einem vorherbestimmten mutuellen Abstand angeordnet sind, durch Ausübung eines
seitlichen Druckes reziprozierbar in eine Durchlassposition bringbar sind.
[0027] Die Kugel 170 ist dabei durch Ausübung eines vertikalen Druckes auf die Streben 180
unter Spreizung der Streben 180 und dadurch erzwungene Einnahme einer Durchlassposition
der Streben 180 in die Aussparung 111 der Sohle 110 einführbar und im Nachgang dazu
unter Einnahme einer Sperrposition der Streben 180 in der Aussparung 111 gefangen,
um eine Verankerung der Kugel 170 an den beiden Streben 180 zu bewirken.
[0028] Des Weiteren ist die Kugel 170 durch Ziehen in vertikaler Richtung von den Streben
180 fort unter Spreizung der Streben 180 und dadurch erzwungene Einnahme einer Durchlassposition
der Streben 180 aus der Aussparung 111 der Sohle 110 herausführbar, um eine Verankerung
der Kugel 170 an den beiden Streben 180 zu lösen.
[0029] Im Bereich der Oberfläche der Sohle 110 ist ein mittels eines Druckknopfes 191 zu
betätigendes erstes Hebelelement 190 vorgesehen, das aus einer vorgespannten ersten
Position, in der ein mit dem Hebelelement 190 zusammenwirkender Keil 192 freisteht,
bei Drücken des Druckknopfes 191 von Hand in Richtung der Sohle 110 in eine zweite
Position bringbar ist, in der der Keil 192 zum Zweck eines Spreizens der beiden Streben
180 zwischen die Streben 180 geführt ist, um ein Lösen von Hand der Verankerung der
Kugel 170 an den Streben 180 zu erleichtern.
[0030] Gemäß der in den Figuren 4 bis 4b dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Schuh-Vorrichtung 100 ist eine Ankereinrichtung 130 als von dem Ende eines Trägerelementes
121, 122, 123 abstehende Öse 160 ausgebildet, und ein Ankerelement 131 ist als oberhalb
einer Aussparung 111 der Sohle 110 horizontal verschiebbarer Steg 161 ausgebildet,
wobei die Öse 160 in die Aussparung 111 der Sohle 110 einführbar ist und der Steg
161 aus einer ersten Position, in der der Steg 161 die Aussparung 111 freigibt, reziprozierbar
in eine zweite Position bringbar ist, in der ein unterer Teil der Öse 160 mittels
des Steges 161 in der Aussparung 111 gefangen ist, um eine Verankerung der Öse 160
an dem Steg 161 zu bewirken.
[0031] Der Steg 161 ist mittels horizontalen Zurückschiebens aus der zweiten Position in
die erste Position bringbar, um die Öse 160 aus der Aussparung 111 freizugeben.
[0032] Des Weiteren weist der Steg 161 im Bereich seiner der Oberfläche der Sohle 110 nahen
Unterfläche mindestens einen Vorsprung 162 auf, wobei im Bereich der Oberfläche der
Sohle 110 zwei Aussparungen 163, 164 zur Ausnahme des Vorsprungs 162 vorgesehen sind.
Eine erste Aussparung 162 ist dabei angeordnet, um den Steg 162 in seiner ersten Position
lösbar zu arretieren, und eine zweite Aussparung 162 ist dabei vorgesehen, um den
Steg 161 in seiner zweiten Position lösbar zu arretieren.
[0033] Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines
besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre,
die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
1. Schuh-Vorrichtung (100) mit einer Sohle (110) und einem an der Sohle (110) befestigten
Oberteil, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil von einer Mehrzahl riemenförmiger Trägerelemente (121, 122, 123) gebildet
ist und jedes Trägerelement (121, 122, 123) im Bereich mindestens einen Endes mit
einer Ankereinrichtung (130) versehen ist, die mit jeweils einem im Bereich der Oberfläche
der Sohle (110) vorgesehenen Ankerelement (131)zusammenwirkt, um das Trägerelement
(121, 122, 123) lösbar fest an der Sohle (110) zu verankern.
2. Schuh-Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Trägerelemente (122,123) vorgesehen sind, wobei das hintere Ende eines jeweiligen
Trägerelementes (122, 123) mit einer Ankereinrichtung (130) versehen ist, die lösbar
fest an einem jeweils hinteren Ankerelement (131) der Sohle (110) verankerbar ist,
und die beiden vorderen Enden der Trägerelemente (122, 123) zusammengeführt sind und
gemeinschaftlich mit einer Ankereinrichtung (130) versehen sind, die an einem vorderen
Ankerelement (131) der Sohle (110) verankerbar ist.
3. Schuh-Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei Trägerelemente (121, 122, 123) vorgesehen sind, wobei zwei hintere Trägerelemente
(122, 123) im Bereich ihrer jeweiligen hinteren Enden mit einer jeweiligen Ankereinrichtung
(130) versehen sind, die jeweils lösbar fest an einem jeweiligen hinteren Ankerelement
(131) der Sohle (110) verankerbar ist, und ein vorderes Trägerelement (121) im Bereich
seines vorderen Endes mit einer Ankereinrichtung (130) versehen ist, die an einem
vorderen Ankerelement (131) der Sohle (110) verankerbar ist, wobei die vorderen Enden
der hinteren Trägerelemente (122, 123) mit dem hinteren Ende des vorderen Trägerelementes
(121) fest verbunden sind.
4. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ankereinrichtung (130) als von dem Ende eines Trägerelementes (121, 122, 123)
abstehender stabförmiger Pin 150 ausgebildet ist, der über einen Steg (151) mit dem
Ende des Trägerelementes (121, 122, 123) verbunden ist, und ein Ankerelement (131)
als oberhalb einer Aussparung (111) der Sohle (110) angeordnete Schelle (131) ausgestaltet
ist, in der ein Langloch ausgebildet ist, durch das der Pin (150) bei entsprechender
räumlicher Ausrichtung in die Aussparung (111) einführbar ist und im Nachgang dazu
in dem Hohlraum gefangen ist, um eine Verankerung des Pins (150) an der Schelle (131)
zu bewirken.
5. Schuh-Vorrichtung (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Pin (150) durch Drehen innerhalb des Hohlraumes der Sohle (110) in eine räumliche
Ausrichtung bringbar ist, in der er entsprechend dem Langloch der Schelle (131) orientiert
ist und anschließend durch das Langloch aus der Aussparung (111) herausführbar ist,
um eine Verankerung des Pins (150) an der Schelle (131) zu lösen.
6. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass für den Pin (150) eine Basisstellung vorgegeben ist, die der Pin (150) in Abwesenheit
auf ihn einwirkender Kräfte einnimmt und in der der Pin (150) rechtwinklig zur Ausrichtung
des Langlochs der Schelle (131) orientiert ist.
7. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ankereinrichtung (130) als von dem Ende eines Trägerelementes (121, 122, 123)
abstehende Öse (160) ausgebildet ist, und ein Ankerelement (131) als oberhalb einer
Aussparung (111) der Sohle (110) horizontal verschiebbarer Steg (161) ausgebildet
ist, wobei die Öse (160) in die Aussparung (111) der Sohle (110) einführbar ist und
der Steg (161) aus einer ersten Position, in der der Steg (161) die Aussparung (111)
freigibt, reziprozierbar in eine zweite Position bringbar ist, in der ein unterer
Teil der Öse (160) mittels des Steges (161) in der Aussparung (111) gefangen ist,
um eine Verankerung der Öse (160) an dem Steg (161) zu bewirken.
8. Schuh-Vorrichtung (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (161) mittels horizontalen Zurückschiebens aus der zweiten Position in die
erste Position bringbar ist, um die Öse (160) aus der Aussparung (111) freizugeben.
9. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (161) im Bereich seiner der Oberfläche der Sohle (110) nahen Unterfläche
mindestens einen Vorsprung (162) aufweist, und im Bereich der Oberfläche der Sohle
(110) zwei Aussparungen (163, 164) zur Ausnahme des Vorsprungs (162) vorgesehen sind,
wobei eine erste Aussparung (163) angeordnet ist, um den Steg (161) in seiner ersten
Position lösbar zu arretieren und eine zweite Aussparung (164) vorgesehen ist, um
den Steg (161) in seiner zweiten Position zu lösbar arretieren.
10. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ankereinrichtung (130) als von dem Ende eines Trägerelementes (121, 122, 123)
abstehende Kugel (170) ausgebildet ist, die über einen Steg (171) mit dem Ende des
Trägerelementes (121, 122, 123) verbunden ist, und ein Ankerelement (131) als zwei
oberhalb einer Aussparung (111) der Sohle (110) angeordnete seitlich verschiebbar
gelagerte Streben (180) ausgebildet ist, die aus einer Sperrposition, in der die beiden
Streben (180) in einem vorherbestimmten mutuellen Abstand angeordnet sind, durch Ausübung
eines seitlichen Druckes reziprozierbar in eine Durchlassposition bringbar sind.
11. Schuh-Vorrichtung (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (170) durch Ausübung eines vertikalen Druckes auf die Streben (180) unter
Spreizung der Streben (180) und dadurch erzwungene Einnahme einer Durchlassposition
der Streben (180) in die Aussparung (111) der Sohle (110) einführbar ist und im Nachgang
dazu unter Einnahme einer Sperrposition der Streben (180) in der Aussparung (111)
gefangen ist, um eine Verankerung der Kugel (170) an den beiden Streben (180) zu bewirken.
12. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (170) durch Ziehen in vertikaler Richtung von den Streben (180) fort unter
Spreizung der Streben (180) und dadurch erzwungene Einnahme einer Durchlassposition
der Streben (180) aus der Aussparung (111) der Sohle (110) herausführbar ist, um eine
Verankerung der Kugel (170) an den beiden Streben (180) zu lösen.
13. Schuh-Vorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Oberfläche der Sohle (110) ein mittels eines Druckknopfes (191) zu
betätigendes erstes Hebelelement (190) vorgesehen ist, das aus einer vorgespannten
ersten Position, in der ein mit dem Hebelelement (190) zusammenwirkender Keil (192)
freisteht, bei Drücken des Druckknopfes (191) von Hand in Richtung der Sohle (110)
in eine zweite Position bringbar ist, in der der Keil (192) zum Zweck eines Spreizens
der beiden Streben (180) zwischen die Streben (180) geführt ist, um ein Lösen von
Hand der Verankerung der Kugel (170) an den Streben (180) zu erleichtern.