[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transportverpackung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie einen Behälter für eine solche Transportverpackung.
[0002] Transportverpackungen sind Verpackungen, die einen Transport von Gegenständen ermöglichen
und die Gegenstände auf dem Transport so gut wie möglich vor Schäden bewahren. Dabei
sollen die Transportverpackungen möglichst geringe Kosten verursachen. Die Transportverpackungen
müssen leicht handhabbar sein und ein einfaches und sicheres Verpacken des Versandguts
ermöglichen.
[0003] Oft sind solche Transportverpackungen aus stabilisierten Papiersorten (Karton oder
in Verbindung mit Pappe bzw. Wellpappe) hergestellt. Die Transportverpackungen sind
für unterschiedliches Versandgut in verschiedenen Stärken und Größen hergestellt.
Damit sie möglichst wenig Platz in einem Lager benötigen, können sie meist zusammengefaltet
werden. Bekannt sind quaderförmige und oben offene Behälter aus Karton, in die die
zu transporteierenden Gegenstände eingelegt werden. Verbleibender Leerraum wird beispielsweise
durch Füllmaterial aufgefüllt. Anschließend wird der Behälter mit einem Deckel verschlossen.
[0004] Die
US 6,206,184 B1 z.B. zeigt eine Transportverpackung, bei der Versandgut mit einem Umreifungsband
in der Transportverpackung fixiert wird. Dazu verläuft das Umreifungsband teilweise
außerhalb der Transportverpackung und wird in zwei vorgesehenen, V-förmig ausgebildeten,
gegenüberliegenden Schlitzen in der Seitenwand eines Behälters der Transportverpackung
über das Versandgut geführt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transportverpackung zu schaffen, die besonders
einfach handhabbar ist und in der das Versandgut einfach und sicher fixiert werden
kann. Die Kosten für die Transportverpackung sollen gering bleiben.
[0006] Diese Aufgabe wir durch eine Transportverpackung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen genannt.
[0007] Die Materialschwächung stellt eine Soll-Trennnaht in der Seitenwand des Behälters
dar und verläuft vom freien Rand bzw. von der Oberkante der Seitenwand in Richtung
des Bodens des Behälters. Die Soll-Trennnaht wird dann beim Spannen des Umreifungsbandes
eingedrückt, so dass ein Schlitz entsteht und das Umreifungsband in das Innere des
Behälters eindringen und dort vorhandene Gegenstände festlegen kann. Dabei wird die
Material-Schwächung nur über eine solche Länge eingedrückt, wie dies zum Festlegen
des Gegenstandes notwendig ist. Die Integrität des Behälters wird also bestmöglich
gewahrt, so dass der Gegenstand bestmöglich geschützt bleibt. Die Materialschwächung
ist sehr einfach und damit kostengünstig in einem Herstellungsverfahren zu realisieren.
Gegenüber einem von vornherein vorhandenen Schlitz hat sie den Vorteil, dass der Behälter
- ohne Umreifungsband - vollkommen intakt bleibt und somit ggf. sogar ohne Umreifungsband
eingesetzt werden kann, ohne dass eine ungewünschte Öffnung in einer Seitenwand des
Behälters vorhanden ist. Außerdem wird, wie bereits erwähnt, die Materialschwächung
durch das Umreifungsband nur so weit wie erforderlich eingedrückt, so dass auch hierdurch
eine unnötig große Öffnung in der Seitenwand vermieden wird. Das Umreifen des Behälters
kann ferner automatisiert erfolgen, ohne dass ein zusätzlicher Schritt zum Einbringen
eines Schlitzes erforderlich ist. Ferner weist die Erfindung den Vorteil auf, dass
der Behälter, insbesondere dessen Seitenwände, beim Bepacken mit Gegenständen eine
stabile Kartonage darstellt, der deshalb besonders problemlos mit Gegenständen befüllt
werden kann.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Transportverpackung ist
vorgesehen, dass die Materialschwächung eine Perforation umfasst. Eine solche ist
einfach und preiswert auf üblichen Stanzmaschinen herstellbar. Außerdem ist eine Materialschwächung
in Form einer Einreißperforation durch ein Umreifungsband der Transportverpackung
besonders leicht aufreißbar ist. Beispielsweise wird nach dem Bepacken des Behälters
das Umreifungsband um den kompletten Umfang des Behälters im Bereich der Einreißperforation
gelegt und anschließend festgezogen. Dabei durchtrennt das Umreifungsband die Einreißperforation,
aber nur soweit, bis das Umreifungsband die Oberfläche des im Behälter vorhandenen
Gegenstands erreicht hat. Damit ist der Gegenstand in der Umverpackung in einfacher
Weise sicher fixiert, ohne dass zusätzliches Füllmaterial verwendet werden muss.
[0009] Selbstverständlich kann zumindest ein Teil des nicht genutzten Volumens im Behälter
auch dazu verwendet werden, um bspw. für einen Transport eines empfindlichen, insbesondere
druckempfindlichen Gegenstands ein Unterpolster einzulegen. Es kann auch eine Polsterung
verwendet werden, die den Gegenstand vollständig umschließt.
[0010] Vorteilhaft ist ferner, wenn in den gegenüber liegenden Seitenwänden jeweils mindestens
ein Paar von zwei parallelen Materialschwächungen ausgebildet ist, zwischen denen
eine von dem Umreifungsband mindestens bereichsweise eindrückbare Lasche gebildet
ist. Eine solche ins Innere des Behälters einklappbare Lasche verhindert ein direktes
Anliegen des Umreifungsbands am zu transportierenden Gegenstand und dient somit als
den Gegenstand schützende "Zwischenlage" oder "Polster". Die Lasche ist bevorzugt
etwas größer ausgebildet als eine Breite des Umreifungsbandes.
[0011] Vorgeschlagen wird auch, dass sich die Materialschwächungen ausgehend vom freien
Rand über eine Länge von ungefähr 2/3 der Höhe der Seitenwände erstrecken. Eine aktuelle
Länge der Materialschwächung kann allerdings auch hiervon abweichen bzw. in einem
gewissen Rahmen variieren und wird an eine Verwendung bzw. einen Einsatz des Behälters
angepasst. Dies stellt einen guten Kompromiss zwischen guter Stabilität des Behälters
und ausreichender Fixierung auch von flachen Gegenständen in dem Behälter dar.
[0012] Eine andere Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass pro Seitenwand mindestens
zwei Bereiche mit mindestens einer Materialschwächung vorhanden sind, so dass zwei
voneinander beabstandete Umreifungsbänder angebracht werden können. Zum Verpacken
des Gegenstandes oder der Gegenstände sind insoweit bevorzugt zwei Umreifungsbänder
vorgesehen; die Anzahl der Umreifungsbänder ist jedoch prinzipiell beliebig. Diese
Ausführungsform weist neben der einfachen Handhabung noch den weiteren Vorteil auf,
dass Transportverpackungen lediglich in groben Abmessungsunterschieden bevorratet
werden müssen. Obwohl die Transportverpackung für einen bestimmten Gegenstand eventuell
zu groß ist, wird gewährleistet, dass der Gegenstand sicher in der Transportverpackung
gelagert werden kann.
[0013] Das Umreifungsband ist bevorzugt aus zerreißfestem Kunststoff, z.B. Polypropylen
(PP) oder Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt.
[0014] Ferner kann ein zum freien Rand unmittelbar benachbarter Bereich der Materialschwächung
in einem Winkel von ungefähr 45° zum freien Rand verlaufen. Dies erleichtert das Eindringen
des Umreifungsbands in die Materialschwächung und verhindert ein Ausreißen des freien
Rands des Behälters.
[0015] Ferner ist für die erfindungsgemäße Transportverpackung vorgesehen, dass der Gegenstand
vor dem Fixieren mit dem Umreifungsband mit einer Deckplatte abdeckbar ist und dass
die Deckplatte nicht ganz die Größe einer Bodenfläche des Behälters aufweist und aus
einem biegsamen und stoßdämpfenden Material hergestellt ist. Im einfachsten und kostengünstigsten
Fall ist die Deckplatte aus dem gleichen Material wie der Behälter hergestellt, also
beispielsweise Karton. Die Deckplatte erhöht den Schutz der zu transportierenden Gegenstände
erheblich, insbesondere dann, wenn mehrere Gegenstände in dem Behälter transportiert
werden sollen. Durch die Deckplatte können diese übergreifend zusammengehalten werden.
Dabei verteilt sich der Wirkbereich des Umreifungsbandes auf eine größere Fläche.
Auch kleinere Einzelteile werden unter der Deckplatte problemlos gehalten und können
z.B. nicht beim Kippen der gesamten Transportverpackung während eines Transports herausfallen.
Bei Bedarf können zu einem nochmals erhöhten Schutz des Versandguts Leerräume im Behälter
mit beliebigem Füllmaterial ausgefüllt werden.
[0016] Für die erfindungsgemäße Transportverpackung ist außerdem vorgesehen, dass sie einen
quaderförmigen und einseitig offenen Deckel umfasst. Der Deckel soll dabei als Verschlussdeckel
des Behälters dienen, damit ein Versand der Transportverpackung mit samt Inhalt ordnungsgemäß
z.B. als Paket durch ein beliebiges Versandunternehmen durchgeführt werden kann. Das
Abdeckelement ist bevorzugt dabei derart ausgebildet, dass die Materialschwächung
des Behälters überdeckt wird. Dies vermeidet Öffnungen an der Transportverpackung,
durch die bei einem Greifen die Transportverpackung beschädigt werden kann. Ein Ausfüllen
eines freien Raums direkt unterhalb des Abdeckelements mit Füllmaterial kann entfallen,
da das Versandgut sicher durch das Umreifungsband fixiert ist.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten
Figuren.
[0018] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen, jeweils in schematischer
Form:
Figur 1 eine Umverpackung einer erfindungsgemäßen Transportverpackung;
Figur 2 die Umverpackung aus Figur 1 mit Versandgut und einer vorgesehenen Deckplatte;
Figur 3 die Umverpackung aus Figur 2 mit zwei vorgesehenen Umreifungsbändern zum Fixieren
des Versandguts;
Figur 4 die Umverpackung aus Figur 3 mit zwei festgezogenen Umreifungsbändern; und
Figur 5 die Umverpackung aus Figur 4 mit einem Abdeckelement als komplette Transportverpackung.
[0020] Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Behälters 10 als Teil einer Transportverpackung
100. Der Behälter 10 stellt im Wesentlichen eine quaderförmige Kartonage aus gepresstem
oder anderweitig stabilisierten Papier oder Pappe bzw. Wellpappe dar, die in Figur
1 nach oben offen ist. Der Behälter 10 weist daher einen in der Draufsicht rechteckigen
Boden 12, zwei gegenüberliegende Seitenwände 14 und zwei gegenüberliegende Stirnwände
16 auf. Die Seitenwände 14 weisen jeweils zwei außermittig angeordnete Materialschwächungen
in Form von Einreißperforationen 20 auf, die von einem freien oberen Rand 18 der Seitenwand
14 vertikal und parallel zueinander über eine Länge von ungefähr die Hälfte oder zwei
Drittel der Höhe der Seitenwände 14 zum Boden 12 verlaufen.
[0021] Die Einreißperforationen 20 enden also in einem bestimmten Abstand zur Bodenfläche
12. Die Einreißperforationen 20 weisen alle die gleiche Länge auf und stellen eine
Soll-Trennnaht in Seitenwänden 14 dar. Jeweils zwei nah zusammenliegende Einreißperforationen
20 bilden ein Paar, wobei nach einem Einreißen der Einreißperforationen 20 eines Paares
sich eine Lasche 22 bildet, die z.B. in den Innenraum der Behälter 10 geknickt werden
kann. Natürlich können die Einreißperforationen 20 auch derart an der Seitenwand 14
angeordnet sein, dass sich nur eine einzige Lasche 22 oder mehr als zwei Laschen 22
bilden können (nicht dargestellt).
[0022] In den Stirnwänden 16 können in gleicher Weise auch Paare von Einreißperforationen
vorgesehen sein (nicht dargestellt).
[0023] In einer einfachen nicht dargestellten Ausführungsform kann der Behälter 10 auch
an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 14 oder 16 nur eine einzige Einreißperforation
20 oder zwei weit auseinanderliegende außermittig angeordnete Einreißperforationen
aufweisen. In diesem Fall kann sich jedoch keine umknickbare Lasche bilden.
[0024] In Figur 2 weist der Behälter 10 Transportgut in Form von mehreren Gegenständen 24
auf, die in die Behälter 10 zum Transportieren eingesetzt bzw. eingelegt wurden. Das
Transportgut 24 ist mehrteilig, kann aber auch nur ein Einzelteil umfassen. Um das
Transportgut 24 während des Versands zu schützen, umfasst die Transportverpackung
100 eine Deckplatte 26, die auf das Transportgut 24 gelegt werden kann. Die Verwendung
der Deckplatte 26 ist alternativ und kann bspw. bei nur einem einzigen zu verpackenden
Gegenstand 24 entfallen. Die Deckplatte 26 ist bevorzugt aus einem biegsamen und stoßdämpfenden
Material, im einfachsten Fall aus dem gleichen Material wie der Behälter 10 hergestellt.
Bevorzugt ist die Deckplatte 26 geringfügig kleiner als der Boden 12 des Behälters
10. Für einen noch besseren Schutz während des Transports kann des Transportgut 24
mit einem flexiblen Füllmaterial in dem Behälter 10 zusätzlich gesichert werden.
[0025] Figur 3 zeigt den Behälter 10 mit der das Transportgut 24 abdeckenden Deckplatte
26. Außerdem sind zum Verpacken zwei Umreifungsbänder 28 vorgesehen, die in vertikaler
Richtung jeweils im Bereich der vorgesehenen Laschen 22 um den Behälter 10 gelegt
sind. Deshalb ist die Breite der Laschen 22 bevorzugt etwas breiter als die Breite
des Umreifungsbandes 28. Das Umreifungsband 28 ist bevorzugt aus zerreißfestem Kunststoff,
z.B. aus Polypropylen (PP) oder Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt.
[0026] In Figur 4 sind die beiden Umreifungsbänder 28 zu einem Ring zusammengespannt, indem
die Enden z.B. mit einer dafür vorgesehenen Verschlusshülse (nicht sichtbar) miteinander
fixiert sind. Die Umreifungsbänder 28 sind fest zusammengezogen und haben beim Zusammenziehen
automatisch die an der Seitenwand 14 vorgesehenen Einreißperforationen 20 durchtrennt.
Damit das Umreifungsband 28 im Bereich der Lasche 22 problemlos greift, kann z.B.
die Lasche 22 an der Oberseite leicht verkürzt sein und/oder im Bereich der Einreißperforationen
20 am oberen Ende jeweils eine Schräge vorgesehen sein (nicht dargestellt). Beim Zusammenziehen
durchtrennt das Umreifungsband 28 die Seitenwand 14 an den Einreißperforationen 20
nur soweit, bis das Umreifungsband 28 die Oberfläche der Deckplatte 26 erreicht hat.
Dabei werden die Laschen 22 umgeknickt und liegen so im Innern des Behälter 10 zwischen
den Umreifungsbändern 28 und der Deckplatte 26. Die Laschen 22 können dabei als zusätzliches
Polster wirken. Die fest angezogenen Umreifungsbänder 28 fixieren das unter der Deckplatte
26 befindliche Transportgut 24, so dass ein sicherer und ordnungsgemäßer Transport
des Transportguts 24 möglich ist.
[0027] Im einfachen Ausführungsbeispiel, in dem keine umknickbaren Laschen vorgesehen sind,
durchtrennt das Umreifungsband 28 die Einreißperforation 20. Das nachgiebige Material
der Seitenwand wird dabei möglicherweise leicht beschädigt, die grundsätzlichen Eigenschaften
der Behälter 10 bleiben jedoch erhalten.
[0028] Für den anschließenden Transport wird der Behälter 10 mit einem Deckel 32 verschlossen.
der Deckel 32 stellt bevorzugt eine quaderförmige Kartonage aus gepresstem Papier
oder Pappe bzw. Wellpappe dar, die nach einer Seite offen ist. Der Deckel 32 ist so
dimensioniert, dass er mit seinen Seitenwänden 34 und 36 den Behälter 10 bedecken
kann. Er wird also von oben auf den Behälter 10 aufgesetzt, bis der freie Rand 18
der Seiten- und Stirnwände 14 und 16 am Deckel 32 anliegt.
[0029] Figur 5 zeigt die komplette, zum Versand bereite Transportverpackung 100. Der Behälter
10 ist mit dem Deckel 32 verschlossen. Die Seitenwände 34 und 36 des Deckels 32 bedecken
dabei als Sicherheitsmaßnahme die durch die eingerissenen Einreißperforationen 20
des Behälters 10 gebildeten Schlitze. Die Transportverpackung 100 ist somit allseits
komplett geschlossen. Der Deckel 32 kann durch weitere Umreifungsbänder oder Klebestreifen
am Behälter 10 befestigt werden.
1. Transportverpackung (100) zum Transportieren eines Gegenstandes (24), mit einem zumindest
zunächst einseitig offenen Behälter (10) mit einem Boden (12) und mindestens zwei
gegenüber liegenden Seitenwänden (14), dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegenüberliegenden Seitenwände (14) jeweils mindestens eine vom freien
Rand (18) ausgehende Materialschwächung (20) aufweisen, und dass die Transportverpackung
(100) ein Umreifungsband (28) umfasst, welches um den Behälter (10) im Bereich der
Materialschwächung (20) gespannt wird und dabei die Seitenwand (14) im Bereich der
Materialschwächung (20) durchdringt.
2. Transportverpackung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialschwächung eine Perforation umfasst.
3. Transportverpackung (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den gegenüber liegenden Seitenwänden (14) jeweils mindestens ein Paar von zwei
parallelen Materialschwächungen (20) ausgebildet ist, zwischen denen eine von dem
Umreifungsband (28) mindestens bereichsweise eindrückbare Lasche (22) gebildet ist.
4. Transportverpackung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Materialschwächungen (20) ausgehend vom freien Rand (18) über eine Länge
von ungefähr 2/3 der Höhe der Seitenwände (10) erstrecken.
5. Transportverpackung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass pro Seitenwand (14) mindestens zwei Bereiche mit mindestens einer Materialschwächung
(20) vorhanden sind, so dass zwei voneinander beabstandete Umreifungsbänder (28) angebracht
werden können.
6. Transportverpackung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum freien Rand (18) unmittelbar benachbarter Bereich der Materialschwächung
(20) in einem Winkel von ungefähr 45° zum freien Rand (18) verläuft.
7. Transportverpackung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Deckplatte (26) zum Einführen in den Behälter (10) umfasst.
8. Transportverpackung (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplatte (26) nicht ganz die Größe des Bodens (12) des Behälters (10) aufweist
und vorzugsweise aus einem biegsamen und/oder stoßdämpfenden Material hergestellt
ist.
9. Transportverpackung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen quaderförmigen und einseitig offenen Deckel (32) umfasst.
10. Transportverpackung (100) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (32) mindestens zwei gegenüber liegende Seitenwände (36) umfasst, deren
Höhe mindestens der Länge der Materialschwächung (20) entspricht.
11. Behälter (10) für eine Transportverpackung (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem Boden (12) und mindestens zwei gegenüber liegenden Seitenwänden (14), dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegenüberliegenden Seitenwände (14) jeweils mindestens eine vom freien
Rand (18) ausgehende Materialschwächung (20) aufweisen.