[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter zum Dosieren eines fließfähigen Stoffes, insbesondere
eines Klebstoffes, wie Sekundenkleber.
[0002] Ein Behälter zum Dosieren für Klebstoffe ist beispielsweise aus der Druckschrift
WO 2007/004203 A1 bekannt und als Klebstoffbehälter ausgeführt. Er besteht aus Polyolefin, wie beispielsweise
HDPE, und weist entlang einer Hauptachse, welche in Längsrichtung des Klebstoffbehälters
verläuft, eine längliche Form auf. Der Klebstoffbehälter ist gebildet aus einer Umfangswand,
welche einen konkaven Bereich aufweist, der sich entlang der Hauptachse erstreckt.
Der Boden des Behälters ist von einer Stirnwand gebildet, welcher einstückig mit der
Umfangswand ausgeführt ist. An dem der Stirnwand abgewandten Ende des Behälters ist
eine zweite Stirnseite angeordnet, welche zum Ausbringen des Klebstoffes eine Düse
mit einer Austrittsöffnung aufweist.
[0003] Behälter zum Lagern von Klebstoffen sind entweder hinsichtlich ihrer Lagerfähigkeit
oder ihrer Möglichkeit, den Klebstoff adäquat zu dosieren, problematisch.
[0004] Um Klebstoffe, wie beispielsweise Sekundenkleber, über eine lange Zeit zu lagern,
bedarf der Behälter häufig einer entsprechend dicken Umfangswand, um eine Diffusion
durch die Umfangswand bzw. eine Wasserdampfdurchlässigkeit möglichst zu vermeiden.
Um einen solchen Klebstoff mit wenig Kraftaufwand und präzise zu dosieren, wird aber
eine dünne Umfangswand benötigt. Durch eine dünne Umfangswand können jedoch die oben
beschriebenen Effekte (Diffusion/Wasserdampf-durchlässigkeit) auftreten.
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Behälter zum Dosieren eines fließfähigen
Stoffes zu schaffen, der eine gute Lagerstabilität besitzt und der eine präzise Dosierbarkeit
des Klebstoffes mit angemessenem manuellen Kraftaufwand ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch den Behälter mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß wird ein Behälter zum Dosieren eines fließfähigen Stoffes, insbesondere
eines Klebstoffes, wie Sekundenkleber, vorgeschlagen, umfassend einen Aufnahmekörper,
welcher eine Umfangswand und eine in Längsrichtung des Aufnahmekörpers verlaufende
Hauptachse aufweist. Der Boden des Aufnahmekörpers ist entweder von einem in ein offenes
Ende des Aufnahmekörpers eingesetzten Stopfen oder von einer an die Umfangswand angeformten
Stirnwand gebildet. An einer dem Aufnahmekörperboden abgewandten Stirnseite des Aufnahmekörpers
ist eine Düse bzw. Dosierspitze zum Ausbringen eines fließfähigen Stoffes angeordnet,
welche eine Austrittsöffnung aufweist. Der erfindungsgemäße Behälter zeichnet sich
dadurch aus, dass an der Umfangswand ein Hebel angeordnet ist, welcher sich entlang
der Hauptachse erstreckt und der mit der Umfangswand einen spitzen Winkel einschließt,
so dass ein schlitzartiger Zwischenraum ausgebildet ist.
[0008] Durch den erfindungsgemäßen Behälter ist es möglich, sowohl die erforderliche bzw.
gewünschte Lagerstabilität des Klebstoffes, wie auch eine präzise Dosierbarkeit des
Klebstoffes mit angemessenem Kraftaufwand zu gewährleisten. Die Lagerstabilität kann
durch eine entsprechend dicke Umfangswand und/oder durch geeignete Materialauswahl
erzielt werden. Die präzise Dosierbarkeit des Klebstoffes wird dadurch erreicht, dass
an der Umfangswand der Hebel angeordnet ist, welcher mit angemessenem Kraftaufwand
betätigt werden kann, um den fließfähigen Stoff aus dem Aufnahmekörper auszubringen.
Zum Ausbringen des fließfähigen Stoffes wird der Hebel in Richtung des Aufnahmekörpers
gedrückt. Durch das Betätigen des Hebels wird die Umfangswand des Aufnahmekörpers
derart verformt, dass im Aufnahmekörper ein Überdruck entsteht und der fließfähige
Stoff aus dem Aufnahmekörper ausgebracht werden kann.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung verläuft der
Hebel zumindest weitgehend über die Längserstreckung des Aufnahmekörpers. Ein Behälter
mit einem derartig ausgeführten Hebel liegt besonders vorteilhaft in der Hand. Zudem
macht es ein solcher Hebel möglich, den Aufnahmekörper lediglich bereichsweise zu
komprimieren. Wird der Hebel im Bereich der Stirnseite betätigt, so wird hauptsächlich
der stirnseitige Bereich des Aufnahmekörpers komprimiert. Wird der Hebel im Bereich
des Aufnahmekörperbodens betätigt, so erfolgt die Komprimierung hauptsächlich im Bereich
des Aufnahmekörperbodens. Wird der Hebel in seinem bezogen auf seine Längsrichtung
mittleren Bereich betätigt, so wird der Aufnahmekörper im Wesentlichen im mittleren
Bereich komprimiert.
[0010] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung ist
zwischen dem Hebel und der Umfangswand mindestens ein Steg angeordnet, welcher quer
zur Hauptachse verläuft und den schlitzartigen Zwischenraum durchgreift. Ein derartiger
Steg überträgt eine in den Hebel eingebrachte Druckkraft in besonders vorteilhafter
Weise auf den Aufnahmekörper und führt gegenüber einer Ausführung ohne Steg zu einer
größeren Komprimierung des Aufnahmekörpers bei gleichem Krafteinsatz.
[0011] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung ist
die Umfangswand im Bereich des Steges verjüngt ausgebildet. Eine solche verjüngte
oder dünner ausgebildete Umfangswand führt dazu, dass eine in den Hebel eingebrachte
Druckkraft zu einer stärkeren Verformung der Umfangswand im Bereich des Steges führt.
Dadurch ist dieser Bereich tiefer in den Aufnahmebehälter eindrückbar und führt somit
dazu, dass bei einem einzigen Drückvorgang eine geeignete bzw. optimale Menge des
fließfähigen Stoffes aus dem Aufnahmebehälter ausgebracht werden kann.
[0012] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung weist
der Hebel in seinem Querschnitt einen Verlauf auf, der bezogen auf den Aufnahmekörper
konvex ist bzw. bezogen auf die Achse des Behälters nach außen gekrümmt ist, so dass
eine Längskante des Hebels, welche entlang der Hauptachse verläuft, von dem Aufnahmekörper
abgewandt ist. Durch eine derartige Ausführung des Hebels wird die Hebelwirkung verstärkt.
Die Längskante des Hebels ist von einem Ansatzbereich, über welchen der Hebel an die
Umfangswand grenzt, so weit entfernt, dass der Hebel aufgrund der großen Hebelwirkung
mit geringem Krafteinsatz gedrückt werden kann, um den Aufnahmebehälter zu komprimieren.
Durch den konvexen bzw. bezogen auf die Behälterachse nach außen gekrümmten Verlauf
des Hebels liegt dieser gut in der Hand und bietet eine gute Griffigkeit für die betätigenden
Finger.
[0013] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung weist
eine Hebelstirnseite, welche an einer der Dosierspitze abgewandten Seite des Hebels
angeordnet ist, einen ebenen bzw. fluchtenden Verlauf mit einer Standfläche des Stopfens
bzw. der Stirnwand auf. Eine derartige Ausführungsform ist bezüglich einer Standfestigkeit
des Behälters besonders vorteilhaft. Das fluchtende Anordnen der Standfläche des Aufnahmekörperbodens
und der Unterseite des Hebels führt zu einem sicheren und wackelfreien Stand des Behälters
auf einem ebenen Untergrund. Der Aufnahmekörperboden kann von einer einstückig mit
dem Aufnahmekörper gebildeten Stirnwand gebildet sein, die eine Standfläche bildet,
oder von einem topfförmigem, in den Aufnahmekörper eingesetzten Stopfen gebildet sein,
dessen Flansch oder Bodenplatte eine Standfläche bildet und mit der bodenseitigen
Stirnseite des Hebels fluchtet. Wenn der Aufnahmekörperboden von einer einstückig
angeformten Stirnwand gebildet ist, kann die Düse bzw. die Dosierspitze an der dem
Boden abgewandten Stirnseite des Aufnahmekörpers nach der Befüllung mit dem fließfähigen
Stoff aufgeprellt sein.
[0014] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung ist
der Hebel als Vollkörper ausgeführt. Ein derartiger Hebel ist gegenüber einem Hebel
als Hohlkörper massereicher, was sich besonders vorteilhaft hinsichtlich des Kraftaufwandes
zur Komprimierung des Aufnahmekörpers auswirkt.
[0015] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung ist
der Aufnahmekörper elastisch verformbar, so dass der Hebel federelastisch ausgebildet
ist. Eine derartige Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, wenn der Hebel wiederholt
gedrückt werden soll. Bei einer federelastischen Ausführung stellt sich der Hebel
nach einem Betätigungsvorgang zurück in seine Ausgangsposition, um von dort aus erneut
betätigt bzw. gedrückt zu werden.
[0016] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung ist
der Aufnahmekörper zusammen mit dem Hebel einstückig nach einem Spritzgießverfahren
hergestellt. Ein solches Verfahren ist besonders vorteilhaft, denn es ist sehr genau,
so dass Toleranzen keine Rolle spielen und der Aufnahmekörper sehr formtreu ausgebildet
werden kann. Denkbar ist es natürlich auch, den Behälter nach der Erfindung nach einem
Spritzblasverfahren oder dergleichen zu fertigen.
[0017] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung
sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel eines Behälters zum Dosieren eines fließfähigen Stoffes nach
der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und wird in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Behälters;
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch den Behälter nach Figur 1 entlang einer Linie II-II in Figur
1;
- Figur 3
- einen Querschnitt durch den Behälter nach Figur 1 entlang einer Linie III-III in Figur
1; und
- Figur 4
- einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Stopfen.
[0019] Ein nach einem Spritzgießverfahren hergestellter Behälter zum Dosieren eines fließfähigen
Stoffes ist in Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Der Behälter
umfasst einen Aufnahmekörper 2, welcher einen annähernd ovalen Querschnitt aufweist.
Der Aufnahmekörper 2 erstreckt sich in seiner Längsrichtung entlang einer Hauptachse
des Behälters und hat eine Umfangswand 4. Der Aufnahmekörper 2 weist an einer bodenseitigen
ersten Stirnseite ein offenes Ende auf, in welches ein in Figur 4 in Alleinstellung
dargestellter Stopfen 12 eingesetzt werden kann, der einen Aufnahmekörperboden 6 bildet.
Ausgehend von einer senkrecht stehenden Stellung des Behälters verschließt der Stopfen
12 den Aufnahmekörper 2 bodenseitig. An einer dem Aufnahmekörperboden 6 abgewandten,
zweiten Stirnseite 8 des Aufnahmekörpers 2 ist eine Dosierspitze 10 einstückig angeformt.
Die Dosierspitze 10 weist einen sich durchgreifenden Längskanal entlang der Hauptachse
auf, welcher den Aufnahmekörper 2 mit einem Außenbereich verbindet. An ihrer Spitze
ist die Dosierspitze 10 in der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform mit einem
Originalverschluss 11 versehen, welcher einstückig an die Dosierspitze angeformt ist
und eine Austrittsöffnung 9 der Dosierspitze 10 verschließt. Zum erstmaligen Gebrauch
des Behälters muss der Originalverschluss 11 von der Dosierspitze 10 getrennt werden,
um einen Austragkanal der Dosierspitze freizugeben, wobei im Bereich zwischen der
Dosierspitze 10 und dem Originalverschluss 11 eine Kerbe vorgesehen ist, welche ein
Abtrennen des Originalverschlusses 11 von der Dosierspitze 10 erleichtert. Auf die
Dosierspitze 10 ist eine nicht weiter dargestellte Verschlusskappe aufsetzbar, welche
den Austragkanal der Dosierspitze 10 reversibel verschließt und somit ein Austrocknen
eines im Aufnahmekörper 2 vorgehaltenen, fließfähigen Stoffes verhindert.
[0020] An einen gering gekrümmten Bereich der im Querschnitt annähernd oval ausgeführten
Umfangswand 4 des Aufnahmekörpers 2 ist ein Hebel 14 angeformt. Der Hebel 14 ist als
Vollkörper ausgeführt und erstreckt sich weitgehend über die gesamte Längserstreckung
des Aufnahmekörpers 2 von dem Aufnahmekörperboden 6 bis nahezu an die zweite Stirnseite
8. Der Hebel 14 schließt mit der Umfangswand 4 einen spitzen Winkel ein, so dass ein
schlitzartiger Zwischenraum 16 ausgebildet ist. Der schlitzartige Zwischenraum 16
erstreckt sich von dem Aufnahmekörperboden 6 in Längsrichtung entlang der Hauptachse
bis zur Stirnseite 8. Eine Hebelstirnseite 22, welche an der der zweiten Stirnseite
8 des Aufnahmekörpers abgewandten Seite des Hebels 14 liegt, fluchtet mit einer Standfläche
des in das offene Ende des Aufnahmekörpers 2 einsetzbaren Stopfens 12.
[0021] Auf ungefähr halber Höhe des Aufnahmekörpers 2 bezogen auf dessen Längserstreckung
ist zwischen dem Hebel 14 und der Umfangswand 4 ein Steg 18 angeordnet. Der Steg 18
verläuft quer zur Hauptachse und durchgreift den schlitzartigen Raum 16. Der Steg
18 ist mit dem Hebel 14 und der Umfangswand 4 fest verbunden.
[0022] Wie Figur 2 zeigt, hat die Umfangswand 4 des Aufnahmekörpers 2 im Bereich des Stegs
18 eine verringerte Dicke, so dass ein verjüngter Bereich 5 ausgeformt ist.
[0023] In seinem Querschnitt weist der Hebel 14 bezogen auf den Aufnahmekörper 2 einen konvexen
bzw. bezogen auf den Aufnahmekörper 2 nach außen gekrümmten Verlauf auf, wie Figur
3 zeigt. Dadurch, dass sich eine Längskante 20 des Hebels 14, welche entlang der Hauptachse
verläuft, durch den konvexen Verlauf des Hebels 14 dem Aufnahmekörper 2 abgewandt
ist, ist eine Hebelwirkung erzielbar, welche ein Ausbringen des fließfähigen Stoffes
aus dem Aufnahmekörper 2 mit angemessenem Kraftaufwand ermöglicht. Der nach einem
Spritzgießverfahren hergestellte Aufnahmekörper 2 ist derart elastisch verformbar
ausgeführt, dass der Hebel 14 federelastisch gelagert ist.
[0024] Der in das offene Ende des Aufnahmekörpers 2 einsetzbare Stopfen 12 nach Figur 4
weist eine topfartige Form auf. Der Stopfen 12 umfasst einen in den Aufnahmekörper
2 ragenden Bereich und einen umlaufenden Flansch 24. In der in den Aufnahmekörper
2 eingesetzten Stellung greift der Flansch 24 an eine Kante der Umfangswand 4 am offenen
Ende des Aufnahmekörpers 2 an und verschließt den Aufnahmekörper 2 bodenseitig. Eine
der zweiten Stirnseite 8 des Aufnahmekörpers 2 abgewandte Stirnseite des Flansches
24 des eingesetzten Stopfens 12 bildet eine Standfläche, auf welcher der Behälter
stehen kann. Die Standfläche des Flansches 24 fluchtet mit der der zweiten Stirnseite
8 des Aufnahmekörpers 2 abgewandten Seite des Hebels.
1. Behälter zum Dosieren eines fließfähigen Stoffes, insbesondere eines Klebstoffes,
wie Sekundenkleber, umfassend
- einen Aufnahmekörper (2), welcher eine Umfangswand (4) und eine in Längsrichtung
des Aufnahmekörpers (2) verlaufende Hauptachse aufweist, und
- einen Aufnahmekörperboden (6), der entweder von einem in ein offenes Ende des Aufnahmekörpers
(2) eingesetzten Stopfen (12) oder von einer an die Umfangswand (4) angeformten Stirnwand
gebildet ist, und
- eine an der dem Aufnahmekörperboden (6) abgewandten Stirnseite (8) des Aufnahmekörpers
(2) angeordnete Dosierspitze (10) mit einer Austrittsöffnung (9) zum Ausbringen des
fließfähigen Stoffes,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Umfangswand (4) ein Hebel (14) angeordnet ist, welcher sich entlang der Hauptachse
erstreckt und der mit der Umfangswand (4) einen spitzen Winkel einschließt, so dass
ein schlitzartiger Zwischenraum (16) ausgebildet ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (14) zumindest weitgehend über die Längserstreckung des Aufnahmekörpers
(2) verläuft.
3. Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hebel (14) und der Umfangswand (4) mindestens ein Steg (18) angeordnet
ist, welcher quer zur Hauptachse verläuft und den schlitzartigen Zwischenraum (16)
durchgreift.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswand (4) im Bereich (5) des Stegs (18) verjüngt ausgebildet ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (14) in seinem Querschnitt einen bezogen auf den Aufnahmekörper (2) nach
außen gekrümmten Verlauf aufweist, so dass eine Längskante (20) des Hebels (14), welche
entlang der Hauptachse verläuft, dem Aufnahmekörper (2) abgewandt ist.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hebelstirnfläche (22), welche an einer der Dosierspitze (10) abgewandten Seite
des Hebels (14) angeordnet ist, mit einer Standfläche des in den Aufnahmekörperboden
(6) eingesetzten Stopfens (12) bzw. der Stirnwand fluchtet.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (14) als Vollkörper ausgeführt ist.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierspitze (10) einstückig an dem Aufnahmekörper (2) angeformt ist.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper (2) elastisch verformbar ist, so dass der Hebel (14) federelastisch
ist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper (2) zusammen mit dem Hebel einstückig nach einem Spritzgießverfahren
hergestellt ist.