[0001] Die Erfindung betrifft einen Verriegelungskopf für einen zumindest zwei Teleskopschüsse
umfassenden Kranausleger.
[0002] Bei größeren Kranen und Mobilkranen mit Teleskopauslegern werden üblicherweise die
einzelnen Teleskopschüsse des Auslegers zum Aus- bzw. Einteleskopieren des Auslegers
mittels eines Teleskopierzylinders relativ zueinander verfahren. Solche Krane mit
Teleskopausleger und einem Verriegelungskopf sind bereits aus der
EP 0 943 580 B1 und
EP 1 153 875 B1 bekannt. Der Teleskopierzylinder umfasst hierfür an dem Ende, an welchem die Kolbenstange
aus dem Zylinder austritt, einen Verriegelungskopf, der durch den Teleskopierzylinder
in Längsrichtung des Auslegers bewegt werden kann und im Wesentlichen zwei Funktionen
wahrnimmt. Zum einen muss vor dem Aus- oder Einfahren der jeweiligen Teleskopschüsse
die Verriegelung zwischen dem zu verfahrenden Teleskopschuss und dem nächstäußeren
Teleskopschuss gelöst und nach dem Aus- oder Einfahren an anderer Stelle wieder verriegelt
werden. Zum anderen muss der jeweils zu verfahrende Teleskopschuss mit dem Verriegelungskopf
und somit mit dem Teleskopierzylinder derart gekoppelt werden, dass ein Aus- oder
Einfahren des Teleskopierzylinders ein Aus- bzw. Einfahren des jeweiligen Teleskopschusses
bewirkt. Dabei muss sichergestellt werden, dass der jeweilige Teleskopschuss vor dem
Lösen der Verriegelung mit dem nächstäußeren Teleskopschuss mit dem Verriegelungskopf
gekoppelt wird und erst nach dem Verriegeln mit dem nächstäußeren Teleskopschuss wieder
vom Verriegelungskopf entkoppelt wird.
[0003] Aus der
EP 0 754 646 B1 ist ein Verriegelungskopf bekannt, bei dem zur Erhöhung der Betriebssicherheit hydraulische
Kreisläufe durch Mitnehmer, die von den zu bewegenden Verriegelungsbolzen gesetzt
werden, gesteuert werden, so dass eine Entriegelung der Teleskopschüsse erst möglich
wird, wenn die Mitnehmer am zu verlagernden Teleskopschuss gesetzt sind und umgekehrt
das Lösen der Mitnehmer vom zu verlagernden Teleskopschuss erst dann erfolgen kann,
wenn die Verriegelung zwischen zwei Teleskopschüssen wieder erfolgt ist.
[0004] Aus der
DE 100 04 838 ist ein Verriegelungskopf bekannt, bei dem die Koppelung des Verriegelungskopfes
mittels eines ersten Hydraulikzylinders und die Verriegelung zwischen den einzelnen
Teleskopschüssen mittels eines zweiten Hydraulikzylinders betätigt wird. Somit stehen
für die Kopplungseinrichtung und die Verriegelungseinrichtung unterschiedliche Kraftquellen
zur Verfügung.
[0005] Die
DE 198 24 672 zeigt einen als Buchse ausgestalteten und auf dem Zylindergehäuse einer Kolbenzylindereinheit
verschiebbaren Verriegelungskopf. Relativ zum Verriegelungskopf ist ein Schiebestück
mit zwei Führungsnuten zur Betätigung von Sicherungsbolzen und einem senkrecht dazu
stehenden und in eine weitere Führungsnut eingreifenden Führungsring zur Betätigung
einer Teleskopschussverriegelung angeordnet.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Funktionssicherheit eines Verriegelungskopfes
bei möglichst geringem baulichen Aufwand zu erhöhen. Diese Aufgabe wird durch den
Gegenstand des Schutzanspruchs 1 gelöst, wobei die Unteransprüche den Erfindungsgedanken
vorteilhaft weiterbilden.
[0007] Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst der innerhalb und entlang der Längsachse
eines zumindest zwei Teleskopschüsse umfassenden Kran-Auslegers und mittels einer
Teleskopiereinrichtung verfahrbare Verriegelungskopf einen Grundkörper, zumindest
eine zum Entriegeln einer Teleskopschuss-Verriegelung ausgestaltete Entriegelungseinrichtung
und zumindest eine zum Koppeln eines Teleskopschusses an die Teleskopiereinrichtung
ausgestaltete Koppeleinrichtung, wobei der Verriegelungskopf ein zum Betätigen der
Entriegelungseinrichtung und der Koppeleinrichtung mechanisch auf die Entriegelungseinrichtung
und die Koppeleinrichtung wirkendes Betätigungsglied mit einer ersten Kulissenführung
für die Entriegelungseinrichtung und einer zweiten Kulissenführung für die Koppeleinrichtung
aufweist, wobei sich die Kulissen für die erste und die zweite Kulissenführung in
einer einzigen Ebene oder parallelen Ebenen erstrecken.
[0008] Mit anderen Worten wird mittels ein und desselben Betätigungsglieds des Verriegelungskopfes
sowohl zumindest eine Entriegelungseinrichtung als auch zumindest eine Koppeleinrichtung
mechanisch betätigt. Der Ausdruck "mechanisch" ist im Folgenden so zu verstehen, dass
das Betätigungsglied Kräfte auf die Entriegelungseinrichtung und die Koppeleinrichtung
überträgt. Beispielsweise ist es denkbar, dass zwischen dem Betätigungsglied und einer
Entriegelungseinrichtung bzw. einer Koppeleinrichtung Festkörperkontakt besteht, also
etwa das Betätigungsglied direkt an einer Entriegelungseinrichtung und/oder einer
Koppeleinrichtung angreift oder zumindest mittelbar über ein oder mehrere formstabile
Elemente eine Entriegelungseinrichtung und/oder eine Koppeleinrichtung mit Kräften
beaufschlagt. Das Betätigungsglied des erfindungsgemäßen Verriegelungskopfes wirkt
ferner sowohl in einer Betätigungsrichtung als auch in einer entgegengerichteten Rückstellrichtung
auf die Entriegelungseinrichtung und die Koppeleinrichtung. Somit wird mit dem Betätigungsglied
eine Art Zwangsführung für die Entriegelungseinrichtung und die Koppeleinrichtung
bereitgestellt. Die Kulissenführungen weisen jeweils zumindest eine Kulisse und zumindest
ein in der Kulisse geführtes Element auf. Die Kulissen erstrecken sich erfindungsgemäß
alle in einer einzigen Ebene oder zumindest in parallel zueinander verlaufenden Ebenen.
[0009] Es ist vorstellbar, dass zumindest eines der in den Kulissen geführten Elemente dem
Betätigungsglied zugeordnet bzw. fest mit diesem verbunden ist. Bevorzugt wird allerdings
eine Ausführungsform, bei der alle Kulissen dem Betätigungsglied zugeordnet, oder
mit anderen Worten in dieses eingearbeitet sind. Die Relativbewegungen der Kulissen
und der in ihnen geführten Elemente sind aufgrund der Parallelität der Kulissenebenen
ebenfalls zueinander parallel.
[0010] Die Teleskopiereinrichtung kann beispielsweise einen hydraulischen Teleskopierzylinder
aufweisen, um den Verriegelungskopf, im Speziellen an die Kolbenstange des Telekopierzylinders
zu verfahren, allerdings sind hierfür auch beliebige andere für diese Funktion geeignete
Mittel vorstellbar, beispielsweise elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebe,
insbesondere Linearantriebe. Es können also auch elektrische, hydraulische oder pneumatische
Motoren ebenso eingesetzt werden, wie pneumatische Zylinder.
[0011] Vorzugsweise ist der Grundkörper des Verriegelungskopfes fest an die Teleskopiereinrichtung
bzw. einen Teleskopierzylinder gekoppelt, der wiederum mit einer festen Basis wie
etwa dem Grundschuss des Auslegers gekoppelt ist.
[0012] Das Betätigungsglied kann aus einem integral geformten Bauteil bestehen. Es ist jedoch
ebenso möglich, dass das Betätigungsglied mehrere Teile umfasst, die fest miteinander
verbunden sind und somit das Betätigungsglied bilden.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Betätigungsglied
relativ zum Grundkörper des Verriegelungskopfes beweglich ausgestaltet, wobei insbesondere
eine translatorische Bewegung bevorzugt wird. Es ist jedoch ebenso vorstellbar, dass
das Betätigungsglied relativ zum Grundkörper des Verriegelungskopfes rotatorisch beweglich
ausgestaltet ist, wobei ferner eine Kombination aus translatorischer und rotatorischer
Bewegung, also eine Schwenkbewegung vorstellbar ist. So kann durch die Bewegung des
Betätigungsglieds relativ zum Grundkörper des Verriegelungskopfes eine Betätigung
der Entriegelungseinrichtung und der Koppeleinrichtung bewirkt werden.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Entriegelungseinrichtung
und/oder die Koppeleinrichtung zumindest ein relativ zum Grundkörper beweglich geführtes,
insbesondere translatorisch beweglich geführtes Element, mittels dem das Betätigungsglied
auf die Entriegelungseinrichtung bzw. die Koppeleinrichtung wirkt. Anders ausgedrückt
weist der Grundkörper eine Führung für Elemente der Entriegelungseinrichtung und/oder
der Koppeleinrichtung auf, wobei das Betätigungsglied mittelbar oder unmittelbar an
diesen Elementen angreifen kann, um die Entriegelungseinrichtung und/oder die Koppeleinrichtung
zu betätigen. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform soll das Betätigungsglied
so ausgestaltet sein, dass die einzelnen Teleskopschüsse mittels der Entriegelungseinrichtung
erst dann voneinander entriegelt werden können, wenn der jeweils innen liegende Teleskopschuss
mittels der Koppeleinrichtung bereits fest an den Verriegelungskopf gekoppelt ist.
Andererseits können die Teleskopschüsse erst dann vom Verriegelungskopf entkoppelt
werden, wenn diese bereits mit dem jeweils außenliegenden Teleskopschuss verriegelt
sind. Somit wird mittels eines einzigen Elements, nämlich dem Betätigungsglied sichergestellt,
dass zu keinem Zeitpunkt ein Teleskopschuss weder mit einem davon außenliegenden Teleskopschuss
verriegelt noch an den Verriegelungskopf gekoppelt ist und somit "ungesichert" ist.
[0015] Weiter bevorzugt kann das beweglich zum Grundkörper geführte Element der Entriegelungseinrichtung
und/oder der Koppeleinrichtung in einer Richtung geführt werden, die quer, insbesondere
senkrecht zur Bewegungsrichtung des Betätigungsglieds verläuft.
[0016] Auch kann die Entriegelungseinrichtung des Verriegelungskopfes ein um eine zum Grundkörper
feste Lagerung angelenktes Element umfassen, das die Bewegung des beweglich geführten
Elements der Entriegelungseinrichtung mit der Bewegung der Teleskopschuss-Verriegelung
koppelt. Dieses angelenkte Element kann insbesondere ein Hebel sein, mit welchem die
Bewegung des beweglich geführten Elements der Entriegelungseinrichtung in die der
Teleskopschuss-Verriegelung überführt wird. Mit einem solchen Hebel ist es möglich,
die Bewegungsrichtung des beweglich geführten Elements der Entriegelungseinrichtung
und die sich davon unterscheidende Bewegungsrichtung der Teleskopschuss-Verriegelung,
etwa eines translatorisch geführten Verriegelungsbolzens, zu koppeln. Ferner ist es
möglich, mittels eines solchen Hebels eine Übersetzung zwischen der Bewegung des beweglich
geführten Elements der Entriegelungseinrichtung und der Teleskopschuss-Verriegelung
vorzusehen. Auch ist es vorstellbar, dass eine Entriegelungseinrichtung einen Hebelmechanismus
mit mehreren angelenkten Elementen bzw. Hebeln umfasst, um die Bewegung des geführten
Elements der Entriegelungseinrichtung mit der der Teleskopschuss-Verriegelung zu koppeln.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Verriegelungskopf zwei
in im Wesentlichen in entgegengesetzte Richtungen wirkende Entriegelungs- bzw. Koppeleinrichtungen
auf. Mit anderen Worten können mit einem solchen Verriegelungskopf, im Querschnitt
des Teleskops gesehen zwei im Wesentlichen gegenüberliegende Teleskopschuss-Verriegelungen
mittels der Entriegelungseinrichtung ent- und verriegelt werden. Ebenso kann die Koppelung
der Teleskopschüsse an den Verriegelungskopf an zwei gegenüberliegenden Stellen erfolgen.
Ferner ist es vorstellbar, dass die Wirkrichtungen der Entriegelungs- und der Koppeleinrichtungen
quer, insbesondere senkrecht zur Betätigungsrichtung des Betätigungsglieds verlaufen.
Auch können diese im Wesentlichen zueinander parallel verlaufen. Im Speziellen können
diese im eingebauten Zustand des Verriegelungskopfes im Wesentlichen horizontal verlaufen.
[0017] Die Rückstellbewegungen kann als die Bewegungen verstanden werden, in welcher die
Koppeleinrichtung aus der Koppelung bzw. aus dem Eingriff des Verriegelungskopfes
mit einem Teleskopschuss bewegt wird bzw. die Entriegelungseinrichtung die Teleskopschuss-Verriegelung
in eine verriegelte Lage zwischen einzelnen Teleskopschüssen bewegt.
[0018] Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei welcher sowohl die Zwangsführung/Kulisse
für die Entriegelungseinrichtung als auch die Zwangsführung/Kulisse für die Koppeleinrichtung
in einem im Wesentlichen ebenen Abschnitt des Betätigungsglieds angeordnet sind, also
sich im Wesentlichen in der gleichen Ebene erstrecken. Für vorteilhaft wird ebenfalls
eine im Wesentlichen gleiche Erstreckung (Anfangs- bzw. Endpunkte dieser Kulissen
auf einer im Wesentlichen gleichen Höhe entlang der Bewegungsrichtung des Betätigungselements)
dieser Kulissen gehalten.
[0019] Um sicherzustellen, dass die einzelnen Teleskopschüsse zu jeder Zeit entweder mit
einem weiteren Teleskopschuss verriegelt oder an den Verriegelungskopf gekoppelt sind,
kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das Betätigungsglied
derart ausgestaltet sein, dass die Teleskopschuss-Verriegelung erst nach der Koppelung
des betreffenden Teleskopschusses an den Verriegelungskopf bzw. die Teleskopiereinrichtung
und die Koppelung erst nach der Verriegelung des betreffenden Teleskopschusses mit
einem weiteren Teleskopschuss gelöst wird. Somit kann sichergestellt werden, dass
jeder einzelne Teleskopschuss zu jedem Zeitpunkt entweder mit den übrigen Teleskopschüssen
des Teleskops verriegelt oder an die Teleskopiereinrichtung gekoppelt ist. Letztendlich
wird somit eine ungewollte selbstständige Bewegung einzelner Teleskopschüsse wirkungsvoll
verhindert.
[0020] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
das Betätigungsglied relativ zum Grundkörper mittels eines Hydraulikzylinders bewegt.
Es ist jedoch ebenso vorstellbar, beliebige andere und für diese Funktion geeignete
Mittel vorzusehen, beispielsweise elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebe,
insbesondere Linearantriebe. Es können also auch elektrische, hydraulische oder pneumatische
Motoren ebenso eingesetzt werden, wie pneumatische Zylinder. Da das Betätigungsglied
das einzige Element ist, das für die Betätigung der Koppeleinrichtung und der Verriegelungseinrichtung
benötigt wird, ist/sind der oder die auf das Betätigungsglied wirkende/wirkenden Zylinder
folglich die einzige Kraftquelle für die Verrieglung und die Koppelung
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann ein doppeltwirkender Hydraulikzylinder
vorgesehen sein, mittels dem das Betätigungsglied und somit die Entriegelungseinrichtung
und die Koppeleinrichtung betätigt wird. Der doppeltwirkende Hydraulikzylinder kann
zusammen mit dem Betätigungsglied derart ausgestaltet sein, dass bei einer Mittelstellung,
also einer in etwa mittig zwischen den Maximalausschlägen liegenden Stellung des Kolbens
im Hydraulikzylinder der Verriegelungskopf an den jeweils angefahrenen Teleskopschuss
gekoppelt ist, während dieser Teleskopschuss zusätzlich mit dem nächstaußenliegenden
Teleskopschuss verriegelt ist. Das Ein- oder Ausfahren des Hydraulikzylinders aus
dieser Mittelstellung könnte dabei eine Entriegelung des angefahrenen Teleskopschusses
vom nächstaußenliegenden Teleskopschuss bewirken, während das entgegengesetzte Aus-
bzw. Einfahren (also die entgegengesetzte Bewegung des Hydraulikzylinders) ein Entkoppeln
des angefahrenen Teleskopschusses vom Verriegelungskopf bewirken könnte. Um vom Zustand,
in welchem der angefahrene Teleskopschuss mit dem nächstaußenliegenden Teleskopschuss
verriegelt ist, in den Zustand, in welchem dieser Teleskopschuss an den Verriegelungskopf
gekoppelt, allerdings nicht mehr mit einem weiteren Teleskopschuss verriegelt ist,
überzugehen, muss ein voller Zylinderhub und somit auch der "doppelt gesicherte" Zustand
(Verriegelung und Koppelung des Teleskopschusses) durchfahren werden. Zu keiner Zeit
ist also der jeweilige Teleskopschuss gänzlich ungesichert, was wiederum durch die
physische Ausgestaltung des Betätigungsglieds sichergestellt werden kann.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Verriegelungskopf eine
Rückstelleinrichtung, weiche das Betätigungsglied in eine Grundposition überführt.
Dies kann eine Grundposition sein, in der die Entriegelungseinrichtung keine Verriegelung
entriegelt und die Koppeleinrichtung keinen Teleskopschuss an den Verriegelungskopf
bzw. die Teleskopiereinrichtung koppelt. Bevorzugt wird allerdings eine Grundposition,
in welcher der jeweils angefahrene Teleskopschuss wie oben beschrieben "doppelt gesichert"
ist.
[0023] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft einen Kran, insbesondere
einen Mobilkran, mit einem zumindest zwei Teleskopschüsse umfassendes Teleskop, insbesondere
ein Teleskop-Kranausleger und einen dem Teleskop zugeordneten Verriegelungskopf gemäß
einer der oben beschriebenen Ausführungsformen.
[0024] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Sie kann die im Folgenden offenbarten Merkmale einzeln sowie in jedweder
sinnvollen Kombination umfassen. Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Verriegelungskopf in perspektivischer Ansicht,
- Figur 2
- Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Verriegelungskopf,
- Figur 3
- den erfindungsgemäßen Verriegelungskopf in einer Ruhestellung (links) und in einer
betätigten Stellung (rechts),
- Figur 4
- den erfindungsgemäßen Verriegelungskopf in eingebauter Lage innerhalb eines Teleskop-Kranauslegers
in einer Ruhestellung (links) und in einer betätigten Stellung (rechts),
- Figuren 5A-5C
- eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 6
- eine mit einer Rückstellvorrichtung versehenen doppeltwirkenden Hydraulikzylinder,
- Figur 7
- die alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verriegelungskopfes in einer
Ruhestellung (links) und in einer betätigten Stellung (rechts);
- Figur 8
- die alternative Ausführungsform in perspektivischer Ansicht,
- Figur 9
- die alternative Ausführungsform in einer Ruhestellung (links) und einer betätigten
Stellung (rechts)
- Figur 10
- Draufsicht auf die alternative Ausführungsform.
[0025] In der Figur 1 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verriegelungskopfes
2 zu sehen, der mittels des Teleskopierzylinders 1 im Inneren eines Teleskopauslegers
(nicht dargestellt) verfahren werden kann. Der Verriegelungskopf 2 befindet sich an
einem Ende des Teleskopierzylinders 1 und ist mit diesem fest verbunden. Der Grundkörper
3 bildet die zentrale Struktur des Verriegelungskopfes 2 und nimmt im Wesentlichen
alle weiteren Elemente des Verriegelungskopfes 2 auf oder lagert diese.
[0026] Zu beiden Seiten des Verriegelungskapfes 2 sind Führungen für Bolzen 5d der Koppeleinrichtungen
5 vorgesehen, wobei die Bewegungsrichtung der Bolzen 5d senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Verriegelungskopfes 2 verläuft. Mittels dieser Bolzen 5d wird der Verriegelungskopf
2 mit einem aus- oder einzufahrenden Teleskopschuss gekoppelt, indem die Verriegelungsbolzen
5d in korrespondierende Aufnahmen am Teleskopschuss eingreifen.
[0027] Ferner weist der Verriegelungskopf 2 zwei, in eingebauter Lage des Verriegelungskopfes
2 oben angeordnete Entriegelungseinrichtungen 4 auf, die jeweils zwei Hebel 4b umfassen,
die um eine am Grundkörper 3 angeordnete Drehlagerung beweglich sind. Die Hebel 4b
der Entriegelungseinrichtungen 4 werden an ihren dem Grundkörper 3 abgewandten Enden
mittels nicht weiter bezeichneter Angriffsabschnitte verbunden, die in entsprechende
Aufnahmen einer Teleskopschuss-Verriegelung eingreifen können.
[0028] Der Verriegelungskopf 2 umfasst ferner ein Betätigungsglied 6, welches parallel zur
Bewegungsrichtung des Verriegelungskopfes 2 und relativ zum Grundkörper 3 verfahren
werden kann. Hierfür ist ein neben dem Teleskopierzylinder 1 angeordneter und dem
Verriegelungskopf 2 zugeordneter Hydraulikzylinder 7 vorgesehen, der beim Ausfahren
das Betätigungsglied 6 nach vorne (in der Figur 1 nach unten links) bewegt. Um das
Betätigungsglied 6 in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, sind weiterhin Zugfedern
8 vorgesehen, die das Betätigungsglied 6 wieder in eine Grundposition überführen oder
den Zylinder 7 hierbei zumindest unterstützen.
[0029] Es ist ferner zu erkennen, dass das Betätigungsglied 6 sowohl für die Koppel- als
auch für die Entriegelungseinrichtungen eine Zwangsführung bzw. eine Kulissenführung
4c, 5c aufweist, in die entsprechende Elemente 4a, 5a der Entriegelungseinrichtungen
4 bzw. der Koppeleinrichtungen 5 eingreifen. Als vorteilhaft ist hier insbesondere
anzusehen, dass die Elemente 4a und 5a von verschiedenen Seiten in die Kulissenführungen
4c, 5c des Betätigungsglieds 6 eingreifen, da auf diese Weise das Betätigungsglied
6 platzsparend zwischen dem Verriegelungsmechanismus und dem Kopplungsmechanismus
angeordnet werden kann. Somit muss weder die Entriegelungseinrichtung noch die Koppeleinrichtung
durch die jeweils andere hindurch bzw. an dieser vorbei am Betätigungsglied 6 angreifen.
Die Bewegung des Betätigungsglieds 6 entlang der Längsachse des Auslegers trägt ebenfalls
zu dieser platzsparenden Lösung bei, wie die flache, horizontal verlaufende Ausrichtung
des Betätigungsglieds 6.
[0030] Man kann sich leicht vorstellen, dass bei einer Bewegung des Betätigungsglieds 6
relativ zum Grundkörper 3 nach "vorne" (in der Figur 1 nach unten links) die in die
Kulissen 4c, 5c eingreifenden Elemente 4a, 5a quer zur Bewegungsrichtung des Betätigungsglieds
6 bewegt werden, da die übrigen Elemente der Entriegelungseinrichtungen 4 und der
Koppeleinrichtungen 5 fest am Grundkörper 3 des Verriegelungskopfes 2 geführt werden,
so dass eine Bewegung dieser Elemente relativ zum Grundkörper 3 in der Bewegungsrichtung
des Betätigungsglieds 6 nicht möglich ist.
[0031] In der Figur 2 ist die Kulissenführung 4c, 5c des Betätigungsglieds zu erkennen.
Es ist ferner zu erkennen, dass mittels der Kulissenführungen 5c die Bolzen 5d der
Koppeleinrichtungen 5 radial nach außen, also aus dem Grundkörper 3 heraus bewegt
werden, sobald das Betätigungsglied 6 aus seiner Grundposition heraus in der Figur
2 nach links bewegt wird. Somit findet mittels der Koppeleinrichtungen 5 unmittelbar
nach Betätigung des Betätigungsglieds 6 die Koppelung des Verriegelungskopfes 2 an
einem umliegenden Teleskopschuss statt. Die Elemente 5a sind direkt mit dem Bolzen
5d gekoppelt, so dass die Bolzen 5d nach außen verfahren werden, sobald die Elemente
5a mittels der Kulissenführung 5c nach außen verschoben werden. Die umgekehrte Betätigung
erfolgt entsprechend. Ferner ist zu erkennen, dass die Führungen 4c und 5c "ineinander
geschachtelt" sind, ihre weiter außen liegenden Abschnitte also am gleichen Ende des
Betätigungsglieds 6 (in der Figur 2 auf der rechten Seite) aufweisen, ebenso wie ihre
weiter innen liegenden Abschnitte (in der Figur 2 links). Somit baut die doppelte
Kulissenführung 4c, 5c sehr kompakt, da die Kulissen nah nebeneinander angeordnet
werden können. Unabhängig hiervon trägt hierzu auch bei, dass die Kulissenführungen
4c, 5c horizontal verlaufen, also eine Betätigung der darin eingreifenden Elemente
entlang einer horizontalen Richtung bewirken.
[0032] Bei weiterer Bewegung des Betätigungsglieds 6 nach links stoppt die Betätigung der
Koppeleinrichtungen 5, da sich der Abstand der entsprechenden Kulissenführungen 5c
nicht mehr ändert und die Führungen 5c stattdessen parallel zur Bewegungsrichtung
des Betätigungsglieds 6 verlaufen. Nach dem Ende der Betätigung der Koppeleinrichtungen
5 werden die Entriegelungseinrichtungen 4 betätigt, und zwar mittels der in die Kulissenführungen
4c eingreifenden und beweglich geführten Elemente 4a. Bis zu diesem Zeitpunkt verbleiben
die Entriegelungseinrichtungen 4 in ihrer Grundstellung, da sich die Kulissenführung
4c parallel zur Bewegungsrichtung des Betätigungsglieds 6 erstreckten. Nachdem sich
der Verlauf der Kulissenführungen 4c jedoch ändert, deren Abstand also zunimmt, werden
die Elemente 4a entsprechend nach außen bewegt, wobei die Bewegung der Elemente 4a
nach außen mittels der Hebel 4b in eine im Wesentlichen entgegengerichtete Bewegung
der nicht bezeichneten Angriffsabschnitte gewandelt wird. Die Angriffsabschnitte,
die mittels dem Verriegelungskopf 2 vor dem Betätigen des Betätigungsglieds 6 in eine
Position verfahren wurden, in welcher sie im Eingriff mit entsprechenden Aufnahmen
von Teleskopschuss-Verriegelungsbolzen eingreifen, werden demzufolge zu vertikalen
Mittelebene des Verriegelungskopfes 2 hin bewegt und "ziehen" somit die Teleskopschuss-Verriegelungsboizen
aus ihren Aufnahmen im jeweils äußeren Teleskopschuss.
[0033] Nach dem Koppeln des Verriegelungskopfes 2 an den zu teleskopierenden Teleskopschuss
und dem Lösen der entsprechenden Teleskopschuss-Verriegelung kann der Teleskopschuss
mit Hilfe des Teleskopierzylinders 1 aus- bzw. eingefahren werden. Nachdem die gewünschte
Position des Teleskopschusses erreicht ist, beginnt die umgekehrte Betätigung des
Betätigungsglieds 6 mittels des Hydraulikzylinders 7 und/oder mittels der Zugfedern
8:
[0034] Zuerst werden, da die geführten Elemente 4a der Entriegelungseinrichtungen 4 wieder
zur horizontalen Mittelebene des Verriegelungskopfes 2 bewegt werden, die Angriffsabschnitte
zusammen mit den Bolzen der Teleskopschuss-Verriegelung nach außen bewegt und somit
eine Verriegelung des zunächst noch an dem Verriegelungskopf 2 gekoppelten Teleskopschuss
erzielt. Erst nach der Betätigung der Entriegelungseinrichtung und dem weiteren Bewegen
des Betätigungsglieds 6 nach rechts werden auch wieder die Bolzen 5d der Koppeleinrichtungen
5 in den Grundkörper 3 des Verriegelungskopfes 2 zurückgezogen und der Teleskopschuss
somit vom Verriegelungskopf 2 entkoppelt.
[0035] In den Figuren 5A bis 5C ist eine alternative Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen
Verriegelungskopfes in verschiedenen Stellungen schematisch dargestellt. In der Figur
5A ist zu sehen, dass sich der Hydraulikzylinder 7 und somit auch das Betätigungsglied
6 in einer Mittelstellung befinden, also eine Betätigung sowohl in die eine als auch
in die andere Richtung möglich ist. In dieser Mittelstellung ist der Verriegelungskopf
sowohl an den innersten Teleskopschuss über die Koppeleinrichtung 5 gekoppelt, während
dieser Teleskopschuss auch mit dem nächstaußenliegenden Teleskopschuss verriegelt
ist. Die in der Figur 5A gezeigte Stellung wird erst erreicht, wenn der Hydraulikzylinder
7 von dem in der Figur 5B gezeigten Maximalausschlag, bei dem der Verriegelungskopf
noch nicht mit dem Teleskopschuss gekoppelt ist und somit innerhalb des Auslegers
verfahren werden kann, in die Mittelstellung gebracht wird. Wenn der Hydraulikzylinder
7 über diese Mittelstellung hinaus weiter in den anderen Maximalausschlag verfahren
wird, werden die beiden Teleskopschüssen mittels der Entriegelungseinrichtung 4 voneinander
entriegelt, während der innenliegende Teleskopschuss noch immer an den Verriegelungskopf
gekoppelt ist. In dieser Stellung kann der Teleskopschuss letztendlich mittels des
Teleskopierzylinders verfahren werden. Die schematisch mittels zweier Federn 8 dargestellte
Rückstelleinrichtung ist stets bestrebt, den Hydraulikzylinder 7 und somit auch das
Betätigungsglied in die Mittelstellung zu verbringen, so dass der jeweils angefahrene
Teleskopschuss durch sowohl den nächst außenliegenden Teleskopschuss als auch den
Verriegelungskopf gesichert ist.
[0036] In der Figur 6 ist ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder 7 zu sehen, der über die
Hydraulikfluid-Zuführungen 7b und 7c gespeist wird. Die Rückstelleinrichtung in Form
einer Feder 8 ist zwischen zwei Federtellern 8a und 8b angeordnet und bringt die Kolbenstange
stets in eine Mittelstellung, von der aus der Hydraulikzylinder 7 eingefahren (Beaufschlagung
der Ringkammer mit Hydraulikfluid durch die Zuführung 7c) als auch ausgefahren (Beaufschlagung
der Ringkammer durch die Zuführung 7b) werden kann.
[0037] In der Figur 7 ist eine alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verriegelungskopfes
in verschiedenen Betätigungsstellungen gezeigt, die den in der Figur 4 gezeigten Stellungen
der ersten Ausführungsform entsprechen. So zeigt die linke Figur das Teleskop in einer
verbolzten und gesicherten Konfiguration, während die mittlere Figur das Teleskop
verbolzt und entsichert und die rechte Figur das Teleskop entbolzt und gesichert zeigt.
[0038] In der Figur 8 ist eine perspektivische Ansicht der alternativen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verriegelungskopfes gezeigt. Diese Ausführungsform entspricht
im Wesentlichen der in der Figur 1 gezeigten, allerdings mit einem doppelt wirkenden
Hydraulikzylinder anstelle des einfach wirkenden Hydraulikzylinders in der Figur 1.
Wie zu sehen ist, umfasst der doppelt wirkende Hydraulikzylinder 7 auch die Rückstelleinrichtung
8, die hier als eine zum Hydraulikzylinder 7 konzentrische Feder 8 ausgestaltet ist.
Die Figuren 9 und 10 entsprechen dabei im Wesentlichen den Figuren 3 und 2 und zeigen
die alternative Ausführungsform mit einem doppelt wirkenden Hydraulikzylinder.
1. Verriegelungskopf, der innerhalb und entlang der Längsachse eines zumindest zwei Teleskopschüsse
umfassenden Teleskops mittels einer Teleskopiereinrichtung (1) verfahrbar ausgestaltet
ist, mit einem Grundkörper (3), zumindest einer zum Entriegeln einer Teleskopschuss-Verriegelung
ausgestalteten Entriegelungseinrichtung (4) und zumindest einer zum Koppeln eines
Teleskopschusses an die Teleskopiereinrichtung (1) ausgestalteten Koppeleinrichtung
(5), wobei der Verriegelungskopf (2) ein zum Betätigen der Entriegelungseinrichtung
(4) und der Koppeleinrichtung (5) mechanisch auf die Entriegelungseinrichtung (4)
und die Koppeleinrichtung (5) wirkendes Betätigungsglied (6) mit einer ersten Kulissenführung
(4c) für die Entriegelungseinrichtung (4) und einer zweiten Kulissenführung (5c) für
die Koppeleinrichtung aufweist, wobei sich die Kulissen für die erste und die zweite
Kulissenführung (4c, 5c) in einer einzigen Ebene oder parallelen Ebenen erstrecken.
2. Verriegelungskopf nach Anspruch 1, wobei das Betätigungsglied (6) relativ zum Grundkörper
(3) beweglich, insbesondere translatorisch beweglich ausgestaltet ist.
3. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Entriegelungseinrichtung
(4) und/oder die Koppeleinrichtung (5) zumindest ein relativ zum Grundkörper (3) beweglich
geführtes, insbesondere translatorisch beweglich geführtes Element (4a, 5a) umfasst/umfassen,
mittels dem das Betätigungsglied (6) auf die Entriegelungseinrichtung (4) bzw. die
Koppeleinrichtung (5) wirkt.
4. Verriegelungskopf nach Anspruch 3, wobei das Element (4a, 5a) in einer Richtung geführt
ist, die quer, insbesondere senkrecht zur translatorischen Bewegungsrichtung des Betätigungsglieds
(6) verläuft.
5. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die Entriegelungseinrichtung
(4) ein um eine zum Grundkörper (3) feste Lagerung angelenktes Element (4b) umfasst,
das die Bewegung des beweglich geführten Elements (4a) der Entriegelungseinrichtung
(4) mit der Bewegung der Teleskopschuss-Verriegelung koppelt.
6. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit zwei in im Wesentlichen entgegengesetzte
Richtungen wirkenden Entriegelungs- (4) bzw. Koppeleinrichtungen (5), insbesondere
wobei die Wirkrichtungen der Entriegelungs- (4) bzw. Koppeleinrichtungen (5) im Wesentlichen
parallel, im Speziellen im eingebauten Zustand des Verriegelungskopfes im Wesentlichen
horizontal verlaufen.
7. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Betätigungsglied (6)
sowohl in einer Betätigungsrichtung als auch in einer entgegengesetzten Rückstellrichtung
auf zumindest die Entriegelungseinrichtung(en) (4) oder die Koppeleinrichtung(en)
(5) wirkt, insbesondere eine Zwangsführung (4c, 5c) für zumindest die Entriegelungseinrichtung(en)
(4) oder die Koppeleinrichtung(en) (5) aufweist.
8. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Betätigungsglied (6),
insbesondere die Zwangsführung 4c und 5c so ausgestaltet ist, dass die Teleskopschuss-Verriegelung
erst nach der Koppelung des betreffenden Teleskopschusses an die Teleskopiereinrichtung
(1) und die Koppelung erst nach der Verriegelung des betreffenden Teleskopschusses
mit einem weiteren Teleskopschuss gelöst wird.
9. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Betätigungsglied (6)
mittels eines Hydraulikzylinders (7) relativ zum Grundkörper (3) bewegt wird.
10. Verriegelungskopf nach Anspruch 10, wobei der Hydraulikzylinder (7) ein doppeltwirkender
Hydraulikzylinder (7) ist.
11. Verriegelungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei für das Betätigungsglied
(6) eine Grundposition vorgesehen ist, insbesondere bei welcher der doppeltwirkende
Hydraulikzylinder (7) in einer mittleren Stellung steht und/oder die Entriegelungseinrichtung
(4) in einer Verriegelungsstellung und die Koppeleinrichtung (5) in einer Koppelungsstellung
steht.
12. Verriegelungskopf nach Anspruch 11, mit ferner einer Rückstelleinrichtung (8), welche
bestrebt ist, das Betätigungsglied (6) in die Grundposition zu überführen.
13. Verriegelungskopf nach Anspruch 12, wobei die Rückstelleinrichtung (8) von zumindest
einer Feder gebildet wird.
14. Kran, insbesondere Mobilkran, mit einem zumindest zwei Teleskopschüsse umfassendes
Teleskop, insbesondere einen Teleskop-Kranausleger, und einem dem Teleskop zugeordneten
Verriegelungskopf gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13.