[0001] Die Erfindung betrifft eine Kulissenanordnung für ein zur verdeckten Anordnung vorgesehenes
Ecklager oder eines Schwenkteils eines gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügels eines
Fensters, einer Tür oder dergleichen, mit einer Lenkeranordnung zur Verbindung des
Flügels mit dem Rahmen, wobei mit zumindest einem Lenker eine Kulisse über einen Achszapfen
drehbeweglich verbunden ist, die von einer offenen Längsseite in eine am Flügel oder
am Rahmen angeordnete hinterschnittene Nut eingesetzt werden kann und die Arretierungselemente
aufweist, die durch Verdrehen in eine die hinterschnittene Nut hintergreifende Position
gebracht werden können.
[0002] Eine solche Kulissenanordnung ist aus der
DE 10 2007 054 476 A1 bekannt. Bei dieser Kulissenanordnung kann die Kulissenführung mit ihren Arretierungselementen
um einen bestimmten Betrag um eine Mittelachse soweit gedreht werden, bis die abgeschrägten,
parallel zur Mittelachse verlaufenden Seitenwände in etwa parallel zu den Seitenwänden
der Kulissenführung verlaufen. Die Kulisse kann hierbei an einem schwenkbaren Lenker
eines Ecklagers oder eines weiteren Schwenkteils einer Tür oder eines Fensters angeordnet
sein. Da die Kulisse eng an der Kulissenführung geführt ist, muss der Lenker auch
im Betrieb gegenüber der Kulissenführung drehbeweglich sein, um ein Verschwenken des
Lenkers bei der Bewegung des Flügels zu ermöglichen. Daher kann die Kulissenanordnung
nicht gegen ein Verdrehen gegenüber dem Lenker gesichert werden. Dies kann zu einer
ungewollten Verstellung und möglicherweise zu einem Lösen der Kulissenanordnung führen.
[0003] Weiterhin ist aus der
EP 1 936 086 B1 ein verdeckt liegender Ecklagerbeschlag bekannt, bei dem an einem Lenker ein T-förmiger
Bolzen vorgesehen ist, der nach dem Einsetzen des Flügels durch Verdrehen ein Hintergreifen
am flügelseitigen Eckband erzeugt. An dem Eckband ist dafür eine Langloch vorgesehen,
welches von dem T-förmiger Bolzen hintergriffen werden kann. Eine Verdrehsicherung
des T-förmigen Bolzens ist nicht vorgesehen. Dies kann zu einer ungewollten Verstellung
des T-förmigen Bolzens und möglicherweise zu einem Lösen führen.
[0004] Die
EP 2 159 356 A2 offenbart eine Nutensteinanordnung für ein unbeweglich zu befestigendes Bauteil an
einer hinterschnittenen Nut. Eine teilweise elastische Montagehilfe soll den Nutenstein
in einer Montagestellung drehfest halten. In der Betriebsstellung ist eine Ausnehmung
zur Fixierung vorgesehen. Damit ist eine Drehbewegung des Nutensteins mit dem zu befestigenden
Bauteil in Betriebsstellung nicht vorgesehen.
[0005] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Drehbewegung der Kulisse relativ zum
Lenker zumindest in der Betriebsstellung sicher zu vermeiden.
[0006] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Kulisse am Lenker durch
eine ver- und entriegelbare Verdrehsicherung gegen Verdrehen gesichert wird. Dadurch
wird ein unbeabsichtigtes und ungewolltes Verdrehen der Kulisse gegenüber dem Lenker
vermieden. Die Kulisse wird bei aktivierter Verdrehsicherung gezwungen, sich in der
hinterschnittenen Nut mit der Drehbewegung des Lenkers mitzudrehen. Ein Verdrehen
der Kulisse in eine Position, in der sie sich aus der hinterschnittenen Nut hinausbewegen
könnte, wird dadurch sicher verhindert. Dies ist insbesondere in der Betriebsstellung
der Kulisse von besonders großer Bedeutung, da es sich bei dem Ecklager oder dem Schwenkteil
um ein sicherheitsrelevantes Bauteil am Fenster handelt. Die Praxis hat gezeigt, dass
die bekannten Maßnahmen, wie die Schwergängigkeit der Drehbewegung durch Reibungserhöhung,
oftmals nicht ausreichend sind. Unbeabsichtigtes und ungewolltes Verdrehen der Kulisse
gegenüber dem Lenker kann hierbei zu großen Sicherheitsrisiken führen. Da das Verdrehen
der Kulisse gegenüber dem Lenker durch die Verdrehsicherung vermieden wird, ist der
Verschleiß zwischen beiden Bauteilen sehr gering und es können höhere Haltekräfte
übertragen werden.
[0007] Die Verdrehsicherung ist besonders einfach aufgebaut, wenn sie mit der Kulisse am
Lenker drehbar angeordnet ist und zumindest in einer die Kulisse in der hinterschnittenen
Nut hintergreifenden Position diese Position am Lenker gegen Verdrehen sichert. Durch
die feste Anordnung der Verdrehsicherung an der Kulisse bewegt sie sich für die Montage
mit der Kulisse relativ zum Lenker automatisch mit, bis die Stellung, in der die Kulisse
die hinterschnittene Nut hintergreifende Position eingenommen hat, erreicht ist. Nun
tritt eine Sicherung ein, die das Verdrehen der Kulisse gegenüber dem Lenker in beiden
Richtungen verhindert. Es ist auch die kinematische Umkehr denkbar, bei der die Verdrehsicherung
mit dem Lenker an der Kulisse drehbar angeordnet ist. Durch die feste Anordnung der
Verdrehsicherung an dem Lenker dreht sie sich nun für die Montage mit dem Lenker relativ
zur Kulisse automatisch mit, bis die Stellung, in der die Kulisse die hinterschnittene
Nut hintergreifende Position eingenommen hat, erreicht ist. Nun tritt die Sicherung
ein, die das Verdrehen der Kulisse gegenüber dem Lenker in beiden Richtungen verhindert.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung ist es, wenn in der Stellung, in
der die Kulisse die hinterschnittene Nut hintergreifende Position eingenommen hat,
die Kulisse am Lenker verrastet. Dadurch ist es möglich, die Verdrehsicherung lösbar
zu gestalten, um eine einfache Demontage des Flügels zu ermöglichen. Außerdem kann
das Verrasten automatisch erfolgen, so dass eine nicht beeinflussbare Verbindung hergestellt
wird. Dies erleichtert die Montage und erhöht die Sicherheit. Es sind verschiedene
Varianten des Verrastens möglich, wobei bevorzugt ein elastisch bewegbares Element
in eine Ausnehmung eindringt.
[0009] Die Erfindung lässt es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung zu, dass die
Kulisse eine Verdrehsicherung gegenüber dem Lenker in einer Montagestellung aufweist,
in der die Arretierungselemente der Kulisse in Längsrichtung der hinterschnittene
Nut weisen und die Kulisse von einer offenen Längsseite in die hinterschnittene Nut
am Flügel oder am Rahmen eingesetzt werden kann. Diese bevorzugt zusätzlich vorgesehene
Verdrehsicherung kann als Rastung, aber auch einfach als kraftschlüssige Reibverbindung
ausgeführt werden, da hieran keine sicherheitsrelevanten Erfordernisse geknüpft sind.
Die Kulisse soll nur bis zur Montage in der Montagestellung gehalten werden. Es ist
erforderlich, dass diese Verdrehsicherung das Verdrehen der Kulisse in die die hinterschnittene
Nut hintergreifende Position weiterhin ermöglicht.
[0010] Die Verdrehsicherung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung einfach bedienen, wenn sie aus einer federelastischen Rastnase und einer
die federelastische Rastnase am Lenker aufnehmende Rastausnehmung besteht, wobei die
Rastnase mit einem Hebelarm verbunden ist, durch den die Kulisse gegenüber dem Lenker
manuell verschwenkt werden kann. Der Hebel ermöglicht ein werkzeugloses Verschwenken
der Kulisse und gleichzeitig eine automatische Betätigung der vorgesehenen Verdrehsicherung
bei dem Verschwenken. Da der Hebelarm mit der Kulisse bewegungsgekoppelt ist, ist
anhand der Stellung des Hebelarms außerdem gut zu erkennen, in welcher Stellung sich
die Arretierungselemente der Kulisse befinden und ob die Kulisse an dem Lenker gesichert
ist. Dies ist wichtig sowohl in der Montagestellung als auch in der Stellung, in der
die Kulisse die hinterschnittene Nut hintergreift. Der Hebelarm ist also auch ein
Überwachungselement für die Stellung der Kulisse und der Verdrehsicherung.
[0011] Die Erfindung weist einen besonders kleinen Bauraum auf, wenn der Hebelarm an einer
Unterseite des Lenkers anliegt. Dabei ist der Hebelarm bevorzugt aus Flachmaterial
hergestellt und erstreckt sich auf einer Ebene parallel zum Lenker. Dies ermöglicht
auch viele Varianten der Rastung und/oder Reibverbindung zwischen dem Lenker und dem
Hebelarm.
[0012] Der erfindungsgemäße Hebel lässt sich besonders einfach und sicher bedienen, wenn
an dem Hebelarm eine Betätigungsfläche angeordnet ist. Durch die Betätigungsfläche
wird die Bedienmöglichkeit des manuell betätigten Hebels verbessert. Die Betätigungsfläche
kann z.B. eine Ausformung für einen Finger sein, mit dem der Hebel verschoben wird.
[0013] Besonders griffgünstig ist die Betätigungsfläche des Hebelarms angeordnet, wenn sie
senkrecht zum Hebelarm in Richtung zum Lenker ausgebildet ist und die Rastnase trägt.
Durch die senkrechte Stellung zum Hebelarm kann besonders einfach mit einem Finger
gegen die Betätigungsfläche gedrückt werden, um den Hebelarm zu verdrehen. Durch die
Ausrichtung der Betätigungsfläche in Richtung zum Lenker kann die Betätigungsfläche
als Anschlag des Hebels an dem Lenker genutzt werden. Außerdem kann nun die federelastische
Rastnase des Hebelarms so an der Betätigungsfläche gebildet werden, dass sie sich
auf der Höhe einer Umfangsfläche des Lenkers befindet, an der einfach eine Rastausnehmung
ausgeformt werden kann, so dass die Rastnase und die Rastausnehmung sehr einfach angeordnet
werden können. Die Verdrehsicherung ist nun einfach lösbar und die Kulisse einfach
aus der Kulissenführung demontierbar, wenn ein Hilfswerkzeug, z.B. ein Flachschraubendreher,
zwischen Lenker und Betätigungsfläche angesetzt wird und nach dem Überwinden der Haltekraft
der Rastverbindung der Hebel in die Montagestellung zurückgeschwenkt wird.
[0014] Der erfindungsgemäße Hebelarm wird besonders kostengünstig und stabil hergestellt,
wenn er aus einem Blechmaterial besteht. Die Betätigungsfläche kann einfach abgewinkelt
werden und die an der Betätigungsfläche befindliche Rastnase ist bei entsprechend
gewählter Materialstärke und Form bereits ohne Zusatzbauteile federelastisch.
[0015] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Arretierungselemente
eine Kontur aufweisen, die ein Verschieben der Kulisse auch in einer in der hinterschnittenen
Nut sichernden Position bei jeder möglichen Stellung des Lenkers ermöglicht und dass
sie eine solche Länge aufweisen, dass bei jeder möglichen Stellung des Lenkers eine
in der hinterschnittenen Nut sichernde Position gewährleistet ist. Da die Kulisse
an dem Lenker in der hinterschnittenen Nut sichernden Position mit dem Lenker drehfest
verbunden ist, dreht sich die Kulisse bei jeder Drehbewegung des Flügels mit dem Lenker.
Außerdem muss die Kulisse in jeder Position ihrer Arretierungselemente in der hinterschnittenen
Nut verschieblich bleiben. Daher ist die beschriebene Form der Arretierungselemente
der Kulisse erforderlich. Bei einer besonders günstigen Form der Arretierungselemente
reichen diese annähernd an Seitenwandungen der hinterschnittenen Nut heran und weisen
an ihrem freien Ende die Kontur eines Kreisbogens auf, mit dem Radius des Abstandes
von der Drehachse.
[0016] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigen jeweils perspektivisch in
- Fig. 1
- eine Fensterecke mit einem Ecklager,
- Fig. 2
- die Fensterecke aus Figur 1 ohne Flügel aus einer anderen Ansicht,
- Fig. 3
- einen Lenker mit einer Kulissenanordnung in Montagestellung,
- Fig. 4
- den Lenker mit der Kulissenanordnung in Betriebsstellung,
- Fig. 5
- den Lenker mit der Kulissenanordnung in Betriebsstellung von der Unterseite,
- Fig. 6
- vergrößert die Kulissenanordnung.
[0017] Figur 1 zeigt eine Fensterecke, bestehend aus einem Rahmen (1) und einem Flügel (2),
die in der dargestellten unteren Fensterecke über ein Ecklager (3) beweglich verbunden
sind. Der Flügel weist eine hinterschnittene Nut (5) auf. Die hinterschnittene Nut
(5) ist von der Umfangsfläche des Flügels (2) durch eine offene Längsseite (6) zugänglich.
[0018] Figur 2 zeigt die Fensterecke aus Figur 1 ohne Flügel (2) aus einer anderen Ansicht,
so dass das Ecklager (3) besser sichtbar ist. Das Ecklager (3) besteht unter anderem
aus einem Lenker (8) zur beweglichen Verbindung zwischen dem Rahmen (1) und dem Flügel
(2). Zur Verbindung des Lenkers mit dem nicht dargestellten Flügels (2) ist eine Kulisse
(7) auf dem Lenker drehbeweglich angeordnet.
[0019] In der Figur 3 ist ein Lenker (8) mit einer Kulissenanordnung (4) in der Montagestellung
dargestellt, in der sich die Arretierungselemente (9) der Kulisse (7) in Längsrichtung
zu der in Figur 1 dargestellten hinterschnittenen Nut (5) des Flügels (2) befinden.
Die Rastnase (12) befindet sich in dieser Stellung nicht in der Rastausnehmung (13).
Zum Verdrehen der Kulisse (7) ist eine Betätigungsfläche (14) gut zugänglich am Hebelarm
(11) angeordnet.
[0020] Die Figur 4 zeigt einen Lenker (8) mit der Kulissenanordnung (4) in Betriebsstellung,
in der sich die Arretierungselemente (9) der Kulisse (7) in etwa quer zur Längsrichtung
zu der in Figur 1 dargestellten hinterschnittenen Nut (5) des Flügels (2) befinden
und damit den Lenker (8) mit dem Flügel (2) verbinden. In dieser Stellung ist die
Verdrehsicherung (10) aktiviert. Aktiviert wird die Verdrehsicherung (10) durch das
Drücken der Betätigungsfläche (14).
[0021] Figur 5 zeigt den Lenker (8) mit der Kulissenanordnung (4) in Betriebsstellung von
der Unterseite. Dabei ist ein Arretierungselement (9) sichtbar. Der Hebelarm (11)
liegt an einer Unterseite (15) des Lenkers (8) an und ist über den rechteckigen Achszapfen
(16) mit der Kulisse (7) verbunden. Die am Hebelarm (11) angeordnete Betätigungsfläche
(14) ist von einer Schmalseite des Lenkers (8) geringfügig beabstandet (Figur 4),
um mit einem Werkzeug zwischen der Betätigungsfläche (14) und dem Lenkers (8) eingreifen
zu können.
[0022] Figur 6 zeigt vergrößert die Kulissenanordnung (4) mit der Kulisse (7) und den daran
befindlichen Arretierungselementen (9). An der Kulisse (7) ist der Hebelarm (11) angeordnet.
An dem Hebelarm (11) ist die Betätigungsfläche (14) senkrecht aufgestellt. Die Betätigungsfläche
(14) trägt wiederum die Rastnase (12).
1. Kulissenanordnung (4) für ein zur verdeckten Anordnung vorgesehenes Ecklager (3) oder
eines Schwenkteils eines gegen einen Rahmen (1) schwenkbaren Flügels (2) eines Fensters,
einer Tür oder dergleichen, mit einer Lenkeranordnung zur Verbindung des Flügels (2)
mit dem Rahmen (1), wobei mit zumindest einem Lenker (8) eine Kulisse (7) über einen
Achszapfen (16) drehbeweglich verbunden ist, die von einer offenen Längsseite (6)
in eine am Flügel (2) oder am Rahmen (1) angeordnete hinterschnittene Nut (5) eingesetzt
werden kann und die Arretierungselemente (9) aufweist, die durch Verdrehen in eine
die hinterschnittene Nut (5) hintergreifende Position gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse am Lenker (8) durch eine ver- und entriegelbare Verdrehsicherung (10)
gegen Verdrehen gesichert wird.
2. Kulissenanordnung (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (10) mit der Kulisse (7) am Lenker (8) drehbar angeordnet ist
und in einer die Kulisse (7) in der hinterschnittenen Nut (5) sichernden Position
diese Position am Lenker (8) gegen Verdrehen sichert.
3. Kulissenanordnung (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (10) in der Stellung, in der die Kulisse (7) die hinterschnittene
Nut (5) hintergreifende Position eingenommen hat, die Kulisse (7) am Lenker (8) verrastet.
4. Kulissenanordnung (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (7) eine Verdrehsicherung (10) gegenüber dem Lenker (8) in einer Montagestellung
aufweist, in der die Arretierungselemente (9) der Kulisse (7) in Längsrichtung der
hinterschnittene Nut (5) weisen und die Kulisse (7) von einer offenen Längsseite (6)
in die hinterschnittene Nut (5) am Flügel (2) oder am Rahmen (1) eingesetzt werden
kann.
5. Kulissenanordnung (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (10) aus einer federelastischen Rastnase (12) und einer die
federelastische Rastnase (12) am Lenker (8) aufnehmende Rastausnehmung (13) besteht,
wobei die Rastnase (12) mit einem Hebelarm (11) verbunden ist, durch den die Kulisse
(7) gegenüber dem Lenker (8) manuell verschwenkt werden kann.
6. Kulissenanordnung (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (11) an einer Unterseite (15) des Lenkers (8) anliegt.
7. Kulissenanordnung (4) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hebelarm (11) eine Betätigungsfläche (14) angeordnet ist.
8. Kulissenanordnung (4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfläche (14) des Hebelarms (11) senkrecht zum Hebelarm (11) in Richtung
zum Lenker (8) ausgebildet ist und die federelastische Rastnase (12) trägt.
9. Kulissenanordnung (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm (11) aus einem Blechmaterial hergestellt wird.
10. Kulissenanordnung (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierungselemente (9) eine Kontur aufweisen, die ein Verschieben der Kulisse
(7) auch in einer in der hinterschnittenen Nut (5) sichernden Position bei jeder möglichen
Stellung des Lenkers (8) ermöglicht und dass sie eine solche Länge aufweisen, dass
bei jeder möglichen Stellung des Lenkers (8) eine in der hinterschnittenen Nut (5)
sichernde Position gewährleistet ist.