[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ständer zum Aufspannen von mast- oder stabförmigen
Teilen.
[0002] Ein Christbaumständer ist beispielsweise aus der
DE 39 32 473 C2 bekannt. Er umfasst ein Aufnahmegefäß, an welchem in Umfangsrichtung versetzt liegend
mehrere jeweils um eine Horizontalachse verschwenkbare Hebel angeordnet sind. Die
Hebel sind über ein umlaufendes Spannseil miteinander verbunden, welches zu einer
Spanneinrichtung führt. Durch Betätigung der Spanneinrichtung werden die Hebel um
ihre jeweilige Horizontalachse auf einen in der Mitte eingesetzten Stamm eines Baumes
zubewegt, wobei die Hebel so angeordnet und ausgerichtet sind, dass die Hebel jeweils
mehr oder weniger auf die vertikale Symmetrieachse eines zu justierenden Stammes zubewegt
werden.
[0003] Nachteilig bei diesem sogenannten Funktions-Baumständer ist jedoch, dass der Montageaufwand
des gesamten Christbaumständers einschließlich der Montage der Halteeinrichtung mit
den dazugehörigen Schwenkachsen, Spanneinrichtung etc. arbeits- und damit auch zeitaufwendig
und teuer ist.
[0004] Weiterhin stellt sich die Sicherung des zu haltenden Christbaums als sehr aufwendig
dar, denn der Christbaum muss in dem dafür vorgesehenen Aufnahmeraum möglichst senkrecht
eingestellt werden, und anschließend muss während des Festhaltens des Christbaums
die Spanneinrichtung mehrmals und somit pumpenartig betätigt werden, so dass sich
die Halteelemente an den Stamm des Christbaumes legen.
[0005] Von daher ist bereits gemäß der
WO 2010/086166 A1 ein verbesserter Christbaumständer vorgeschlagen worden, der mit einer Selbstzentrier-Einrichtung
versehen ist. Mit anderen Worten muss im Gegensatz zu anderen vorbekannten Christbaumständern
keine separate Spanneinrichtung, beispielsweise eine Fußhebel-Spanneinrichtung, zum
Fixieren des Baumes betätigt werden.
[0006] Der aus der
WO 2010/086166 A1 bekannte Christbaumständer umfasst dazu um den Aufnahmeraum für einen Baumstamm herum
versetzt angeordnete verschwenkbare Halteelemente, die in ihrer zumindest näherungsweise
zentralen Mittellage vorgespannt gehalten sind. Die Halteelemente selbst sind in Seitenansicht
parallel zu ihrer Verschwenkachse zum Zentrum hin bogenförmig oder konvex gestaltet,
wodurch die oberen Enden der Haltehebel voneinander weg laufen, und zwar unter Ausbildung
einer trichterförmigen Aufnahme. Dies eröffnet die Möglichkeit, einen Baumstamm von
oben her auf diese Haltehebel aufzusetzen, die dann durch das Gewicht des Baumstammes
entgegen der Kraft ihrer Federeinrichtung mehr oder weniger in Radialrichtung nach
außen hin verschwenkt werden, und zwar so weit, bis der Baumstamm an den in entsprechender
Öffnungsstellung befindlichen Haltehebeln bis nach unten hin in den Baumständer abgesetzt
werden kann. Der Baum kann dann auf einen unten auf der Bodenplatte befindlichen Dorn
aufgesetzt werden, wobei die federbelasteten Halteelemente oder Haltehebel den Baum
in seiner entsprechenden ausjustierten Zentrallage halten und fixieren.
[0007] Schließlich ist in dieser Vorveröffentlichung auch noch eine Fixier- und Arretiereinrichtung
in Form eines Fixier- und/oder Arretierringes vorgesehen, der zwischen einer Öffnungsstellung
und einer Verriegelungsstellung verdreht werden kann. In der Verriegelungsstellung
wird bewirkt, dass die Schwenkhebel zur Fixierung des Baums nicht in Öffnungsstellung
verschwenkt werden können, um den Baum in dieser Stellung sicher zu halten.
[0008] Die
DE 299 09 386 U1 offenbart einen Christbaumständer, der einen Aufnahmebehälter und ein im Aufnahmebehälter
angeordnetes Gleitgefäß umfasst, das bezüglich des Aufnahmebehälters sowohl abstandsvariabel
als auch drehbar gelagert ist. Ein an einer Mantelfläche des Gleitgefäßes angebrachter
Führungsdorn ragt durch eine im Außenmantel des Aufnahmebehälters eingebrachte und
schräg verlaufende Führungsnut. Am oberen Rand des Gleitgefäßes sind mehrere Halteelemente
mittels vertikal angeordneten Bolzen an Lagerböcken drehbar gehalten, so dass die
jeweiligen Halteelement jeweils um vertikale Achsen verschwenkbar sind. Die Halteelemente
umfassen ferner Führungselemente die jeweils Fixpunkte aufweisen, durch die ein flexibles
Spannseil hindurchgeführt ist. Durch Herabsenken des Gleitgefäßes innerhalb des Aufnahmebehälters
wird das Gleitgefäß in eine Drehbewegung versetzt, durch die das Spannseil gespannt
wird. Aufgrund der Spannung des Spannseils werden die jeweiligen Halteelemente aufgrund
der Kraftbeaufschlagung der Führungselemente der Halteelemente um die Lagerbolzen
verschwenkt.
[0009] Die
DE 299 05 455 U1 offenbart einen Christbaumständer, der als Doppelgefäß ausgebildet ist. Der Christbaumständer
umfasst einen Aufnahmebehälter, in dem eine Aufnahmeeinrichtung abstandsvariabel angeordnet
ist. Halteelemente sind über Lagerbolzen am oberen Rand der Aufnahmeeinrichtung verschwenkbar
gelagert. Untere Schenkel der Halteelemente sind über Federeinrichtungen mit dem oberen
Rand des Aufnahmebehälters verbunden. Durch Absenken der Aufnahmeeinrichtung innerhalb
des Aufnahmebehälters werden die Halteelemente um die Lagerbolzen versohwenkt.
[0010] Diese Art von Christbaumständer ist früheren Christbaumständern von ihrer technischen
Lösung her weit überlegen. Sie bietet eine einfache und sichere Fixiermöglichkeit
für Bäume, insbesondere Christbäume.
[0011] Die
US 2,464,593 offenbart einen Christbaumständer mit einem Aufnahmegefäß, in dem zwei Klemmelemente
angeordnet sind, mittels denen der Stamm eines in das Aufnahmegefäß eingeführten Stamms
fixierbar ist. Die Klemmelemente sind jeweils an in dem Aufnahmegefäß angeordneten
und an einander gegenüberliegenden Platten befestigt. Die Platten wiederum sind mittels
seitlich aus diesen herausragenden Stiften in Aussparungen des Aufnahmegefäßes verschiebbar
geführt und jeweils an ihren jeweiligen unteren Enden mit einer weiteren Platte verbunden.
Die weitere Platte weist eine zentrale Ausnehmung auf, in der ein Aufnahmetopf eingelassen
ist, in den der zu spannende Stamm einsetzbar ist. Die weitere Platte ist mittels
einer an dem Boden des Aufnahmegefäßes abgestützten Spiralfeder abstandsvariabel zum
Boden des Aufnahmegefäßes gehalten. Die Spiralfeder übt auf die weitere Platte eine
Kraft aus, die die weitere Platte in Richtung des oberen Endes des Ständers kraftbeaufschlagt.
Die Aussparungen verlaufen schräg in dem Aufnahmegefäß, so dass durch Herunterdrücken
des Aufnahmetopfes durch die Gewichtskraft des in den Aufnahmetopf abgesetzten Stamms
die oberen Enden der Platten und somit die Klemmelemente aufeinander zu verschwenkt
werden, sodass ein in dem Aufnahmeraum des Ständers angebrachter Christbaum mittels
der Greifelemente gehalten wird.
[0012] Aufgrund der steifen Ausgestaltung der Platten können Unregelmäßigkeiten in der Querschnittsform
eines zu spannenden Stamms nicht ausgeglichen werden, sodass ein Greifelement beispielsweise
mit dem Stamm in Kontakt stehen kann, wohingegen das andere Greifelement mit dem Stamm
noch nicht in Kontakt steht. Hierdurch wird eine Schiefstellung des zu spannenden
Stamms bewirkt. Ferner baut der Christbaumständer aufgrund der steifen Ausgestaltung
der Platten relativ hoch, sodass der Christbaumständer eine verringerte Stabilität
aufweist.
[0013] Die
DE 10 2006 034 725 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Aufnahme von pfahlförmigen Gegenständen mit einer
ein Fußteil sowie ein Aufnahmeteil aufweisenden Standeinrichtung und einer Spanneinrichtung
mit mehreren in gegenseitigem Abstand angeordneten Halteelementen, die durch Einleiten
einer Kraft in eine Klemmstellung oder in eine Lösestellung bringbar sind. Der Aufnahmebereich
des Aufnahmeteils ist kegelstumpfartig ausgebildet, und das Aufnahmeteil ist innerhalb
einer Hülse des Fußteils in Richtung seiner Längsachse verschiebbar angeordnet und
über Zughebel und Kipphebel mit den Halteelementen zur Erzielung der Klemmkraft derselben
kinematisch verbunden.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen nochmals verbesserten Ständer zum
Aufspannen von mast- oder stabförmigen Teilen, insbesondere von Christbäumen zu schaffen,
bei dem zur Fixierung von mast- oder stabförmigen Teilen in dem Ständer keinerlei
zusätzliche Fixier-, Arretier- oder Sicherungseinrichtungen betätigt werden müssen.
[0015] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Augestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Bei dem erfindungsgemäßen Ständer sind zumindest zwei Halteelemente mit einer Aufnahmeeinrichtung
verbunden, wobei die Aufnahmeeinrichtung zum Aufnehmen des mast- oder stabförmigen
Teils ausgebildet ist. Die zumindest zwei Halteelemente sind jeweils um eine Zentralachse
eines Aufnahmeraums der Aufnahmeeinrichtung herum versetzt angeordnet und jeweils
um eine horizontale Schwenkachse oder um eine Schwenkachse mit einer horizontalen
Komponente von der Zentralachse weg in Richtung einer Freigabestellung oder Offenstellung
verschwenkbar und auf die Zentralachse zu in Richtung einer Fixierstellung verschwenkbar.
Dabei ist die Aufnahmeeinrichtung abstandsvariabel zu einer Bodenplatte des Ständers
gelagert. Im einfachsten Fall handelt es sich bei der Aufnahmeeinrichtung um einen
Auflageboden, oder um einen Auflagering, auf dem der Christbaum aufstellbar ist. Die
Aufnahmeeinrichtung ist mit zumindest einer Koppeleinrichtung verbunden, die mit einer
Spanneinrichtung bewegungsgekoppelt ist. Die Spanneinrichtung wiederum ist mit einer
Zugeinrichtung oder mit mehreren Zugeinrichtungen verbunden, wobei die Zugeinrichtung
bzw. die mehreren Zugeinrichtungen jeweils mit einem Halteelement oder mit mehreren
Halteelementen gekoppelt ist/sind. Durch Verringern des Abstandes zwischen der Aufnahmeeinrichtung
und der Bodenplatte treibt die Aufnahmeeinrichtung mittels der mit dieser verbundenen
Koppeleinrichtung die Spanneinrichtung derart an, dass die Zugeinrichtung oder die
Zugeinrichtungen von der Spanneinrichtung in einer Zugrichtung gezogen und/oder kraftbeaufschlagt
wird/werden, so dass die Spanneinrichtung mittels der Zugeinrichtung oder mittels
den Zugeinrichtungen einer Verschwenkung des Halteelements oder der Halteelemente
von der Zentralachse weg in Richtung der Freigabestellung entgegenwirkt oder verhindert.
[0017] Das Antreiben der Spanneinrichtung erfolgt folglich mittels der Gewichtskraft des
mast- oder stabförmigen Teils, die auf die Aufnahmeeinrichtung wirkt. Somit entfällt
ein aus dem Stand der Technik bekanntes pumpartiges Betätigen einer Spanneinrichtung,
die in Abhängigkeit des Durchmessers des mast- oder stabförmigen Teils unterschiedlich
oft betätigt werden muss. Weiterhin muss zur Fixierung des in den erfindungsgemäßen
Ständer eingestellten mast- oder stabförmigen Teils keine zusätzliche Fixier-, Arretier-
oder Sicherungseinrichtung betätigt werden, da die Halteelemente durch Einstellen
des mast- oder stabförmigen Teils automatisch auf dieses mit einer Kraft zu verspannt
werden, die der Gewichtskraft des eingestellten mast- oder stabförmigen Teils entspricht.
Zusätzlich kann nach Einstellen des mast- oder stabförmigen Teils dieses nach unten
in den Ständer und somit auf die Aufnahmeeinrichtung gedrückt werden, so dass die
Halteelemente mit einer größeren Kraft als die Gewichtskraft des mast- oder stabförmigen
Teils auf das mast- oder stabförmige Teil zu verspannt werden.
[0018] Die Zugeinrichtung ist vorzugsweise ein flexibles Sicherungsseil oder ein flexibles
Spannseil. Bei einem entsprechend aufgebauten Ständer wird ein von diesem gehaltenes
mast- oder stabförmiger Teil automatisch zentriert, so dass der Ständer auch als Selbstzentrierer
bezeichnet werden kann.
[0019] Vorzugsweise umfasst der erfindungsgemäße Ständer ferner zumindest eine mit der Bodenplatte
verbundene Führungseinrichtung, mittels der die Aufnahmeeinrichtung abstandsvariabel
zur Bodenplatte geführt ist.
[0020] Diese Führungseinrichtung kann beispielsweise durch Gleitstege bzw. Führungsstege
realisiert sein, zwischen denen radiale Vorsprünge der Aufnahmeeinrichtung angeordnet
und geführt sind, so dass die Aufnahmeeinrichtung zu der Bodenplatte abstandsvariabel
geführt ist. Ein entsprechend ausgebildeter Ständer mit einer Führungseinrichtung
weist eine erhöhte Stabilität auf, und darüber hinaus führt die Aufnahmeeinrichtung
gegenüber der Bodenplatte des Ständers immer eine definierte Hubbewegung durch.
[0021] Vorzugsweise umfasst der Ständer ferner eine Anhebeeinrichtung, die mit der Bodenplatte
oder einem Gehäusedeckel verbunden ist und zwischen der Aufnahmeeinrichtung und der
Bodenplatte oder dem Gehäusedeckel angeordnet ist. Die Anhebeeinrichtung übt auf die
Aufnahmeeinrichtung eine Kraft aus, die eine Vergrößerung des Abstandes zwischen der
Bodenplatte und der Aufnahmeeinrichtung bewirkt.
[0022] Die Anhebeeinrichtung kann beispielsweise als Kraft- und/ oder Federeinrichtung ausgebildet
sein. Wenn die Anhebeeinrichtung zwischen der Bodenplatte und der Aufnahmeeinrichtung
angeordnet ist, dann kann die Anhebeeinrichtung in Form einer Druckfeder realisiert
sein, die die Aufnahmeeinrichtung von der Bodenplatte weg drückt. Wenn hingegen die
Anhebeeinrichtung zwischen dem Gehäusedeckel und der Aufnahmeeinrichtung angeordnet
ist, dann kann die Anhebeeinrichtung als Zugfeder ausgebildet sein, die die Aufnahmeeinrichtung
auf den Gehäusedeckel zu und somit von der Bodenplatte weg zieht. Ein mit der Anhebeeinrichtung
ausgestatteter erfindungsgemäßer Ständer weist den Vorteil auf, dass die nicht beladene
Aufnahmeeinrichtung stets einen maximalen Abstand zur Bodenplatte aufweist, so dass
sich die Halteelemente in der Freigabestellung bzw. in der Offenstellung befinden.
Somit kann in einen nicht beladenen Ständer, in den kein Christbaum eingestellt ist,
jederzeit einfach ein Christbaum oder ganz allgemein ein mast- oder stabförmiges Teil
eingestellt werden.
[0023] Vorzugsweise umfasst der Ständer eine Sperreinrichtung, zwischen einer Sperrstellung
und einer Freigabestellung überführbar ist. In der Sperrstellung wechselwirkt die
Sperreinrichtung derart mit der Spanneinrichtung und/oder der Koppeleinrichtung und/oder
der Aufnahmeeinrichtung, dass der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung und der
Bodenplatte nicht vergrößerbar ist. In der Freigabestellung der Sperreinrichtung wechselwirkt
diese hingegen nicht mit der Spanneinrichtung und/oder der Koppeleinrichtung und/oder
der Aufnahmeeinrichtung, so dass der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung und
der Bodenplatte vergrößert werden kann.
[0024] Die Sperreinrichtung kann beispielsweise in Form eines Sperrhakens realisiert sein,
der beispielsweise in ein Zahnrad eingreift, das Teil der Spanneinrichtung ist. Ein
mit der Sperreinrichtung versehener Ständer weist den Vorteil auf, dass wenn sich
die Sperreinrichtung in Sperrstellung befindet, der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung
und der Bodenplatte nicht vergrößert werden kann, so dass eine mittels der Zugeinrichtung
auf die Halteelemente ausgeübte Spannkraft nicht reduziert werden kann. Folglich kann
beispielsweise ein Christbaum in den mit der Sperreinrichtung ausgestatteten Ständer
eingestellt werden, und der Christbaum kann mit einer zusätzlichen Kraft in den Ständer
bzw. in die Aufnahmeeinrichtung hineingedrückt werden, so dass die Halteelemente mit
einer vergrößerten Kraft auf den Stamm zu verspannt werden. Nach Loslassen des Christbaums
verhindert die Sperreinrichtung, dass sich der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung
und der Bodenplatte vergrößert. Somit verhindert die Sperreinrichtung, dass sich die
Spannkraft durch ein Vergrößern des Abstandes zwischen der Bodenplatte und der Aufnahmeeinrichtung
verkleinert.
[0025] Vorzugsweise umfasst der Ständer ferner eine Freigabeeinrichtung, die mit der Sperreinrichtung
bewegungsgekoppelt ist. Durch Betätigen der Freigabeeinrichtung ist die Sperreinrichtung
in die Freigabestellung überführbar. Folglich kann durch einfaches Betätigen der Freigabeeinrichtung,
die beispielsweise durch einen Freigabeknopf realisiert sein kann, der mast- oder
stabförmige Teil nach Betätigen der Freigabeeinrichtung einfach aus dem Ständer herausgezogen
werden, da der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung und der Bodenplatte vergrößert
werden kann, wodurch die Kraft, mittels der die Halteelemente auf den Christbaum zu
verspannt sind, reduziert wird.
[0026] Vorzugsweise umfasst die Koppeleinrichtung eine Zahnstange und die Spanneinrichtung
ist vorzugsweise mit der Bodenplatte verbunden und umfasst ein Zahnrad und eine mit
dem Zahnrad drehfest verbundene Spannrolle. Das Zahnrad und die Spannrolle sind dabei
um eine gemeinsame Drehachse drehbar gelagert. Die Zugeinrichtung, die beispielsweise
als flexibles Spannseil ausgestaltet sein kann, ist mit der Spannrolle verbunden und
auf einem Außenumfang der Spannrolle auf- und abrollbar. Die Zahnstange kämmt mit
dem Zahnrad, und durch Verringern des Abstandes zwischen der Aufnahmeeinrichtung und
der Bodenplatte versetzt die Aufnahmeeinrichtung mittels der Zahnstange das Zahnrad
und somit die Spannrolle in Drehung, so dass die Zugeinrichtung auf dem Außenumfang
der Spannrolle aufgerollt wird. Der Durchmesser des Zahnrads ist dabei kleiner als
der Durchmesser des Außenumfangs der Spannrolle, so dass durch Verringern des Abstandes
zwischen der Aufnahmeeinrichtung und der Bodenplatte die Zugeinrichtung gespannt wird.
[0027] Eine entsprechend ausgestaltete Koppeleinrichtung und Spanneinrichtung ist besonders
einfach und kostengünstig herstellbar und drüber hinaus mechanisch sehr stabil.
[0028] Vorzugsweise umfasst der Ständer ferner zusätzlich zur ersten Spanneinrichtung eine
zweite Spanneinrichtung, die baugleich zur ersten Spanneinrichtung ist. Dabei ist
die zweite Spanneinrichtung mit einer Zugeinrichtung oder mit mehreren Zugeinrichtungen
verbunden, die jeweils mit einem Halteelement oder mit mehreren Halteelementen gekoppelt
ist/sind.
[0029] Ein entsprechend ausgestalteter Ständer weist eine erhöhte Stabilität auf, da die
über die Spanneinrichtung auf die Aufnahmeeinrichtung ausgeübten Kräfte nicht lediglich
nur an einer Stelle der Aufnahmeeinrichtung angreifen sondern an mehreren, vorzugweise
symmetrisch zueinander angeordneten Stellen.
[0030] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den erläuterten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im Einzelnen:
- Figur 1:
- eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Ständers ohne Gehäusedeckel;
- Figur 2:
- eine räumliche Darstellung einer Aufnahmeeinrichtung zusammen mit Halteelementen,
die an der Aufnahmeeinrichtung angeordnet sind;
- Figur 3:
- eine Draufsicht auf den in Figur 1 dargestellten erfindungsgemäßen Ständer, wobei
jede Spanneinrichtung mit jeweils einem Spannseil verbunden ist;
- Figur 4:
- den in Figur 3 dargestellten Ständer, wobei jede Spanneinrichtung mit jeweils zwei
Spannseilen verbunden ist;
- Figur 5:
- eine Seitenansicht des schematisch dargestellten erfindungsgemäßen Ständers, wobei
sich die Aufnahmeeinrichtung in einer Ladeposition befindet, in der ein Abstand der
Aufnahmeeinrichtung zu der Bodenplatte maximal ist;
- Figur 6:
- den in Figur 3 dargestellten Ständer, wobei dieser einen Wassertank umfasst, in den
die Aufnahmeeinrichtung eintauchbar ist;
- Figur 7:
- eine räumliche Darstellung des in Figur 6 dargestellten erfindungsgemäßen Ständers;
und
- Figur 8:
- eine räumliche Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Ständers.
[0031] In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile
bzw. gleiche Merkmale, so dass eine in Bezug auf eine Figur durchgeführte Beschreibung
bezüglich eines Bauteils auch für die anderen Figuren gilt, so dass eine wiederholende
Beschreibung vermieden wird.
[0032] In Figur 1 ist eine schematische räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Ständers
ohne Gehäusedeckel wiedergegeben. Figur 2 zeigt eine räumliche Darstellung einer Aufnahmeeinrichtung
10 zusammen mit Halteelementen 30, die an der Aufnahmeeinrichtung 10 angeordnet ist.
Die Aufnahmeeinrichtung 10 ist eines der Bestandteile des erfindungsgemäßen Ständers.
Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf den in Figur 1 dargestellten Ständer. Weiterhin
zeigt Figur 5 eine Seitenansicht des in den Figuren 1 und 3 dargestellten Ständers,
wobei sich die Aufnahmeeinrichtung 10 in einer Ladeposition befindet, in der ein Abstand
der Aufnahmeeinrichtung 10 zu einer Bodenplatte 2 maximal ist. Im Folgenden wird mit
Bezug auf die Figuren 1 bis 3 und 5 die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Ständers
beispielsweise erläutert.
[0033] Der erfindungsgemäße und auch als Christbaumständer zu bezeichnende Ständer umfasst
ein Gehäuse, das eine Bodenplatte 2 und einen Gehäusedeckel 8 (Figur 5) umfasst. An
der Bodenplatte 2 sind Führungseinrichtungen 4 in Form von Führungsstegen 4 bzw. Gleitstegen
4 befestigt. Diese Führungseinrichtungen 4 können auch integral, d.h. stoffschlüssig
mit der Bodenplatte 2 ausgeführt sein. Die Führungsstege 4 stehen senkrecht zur Bodenplatte
2.
[0034] Weiterhin umfasst der Christbaumständer eine Aufnahmeeinrichtung 10, die in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel als ein Aufnahmegefäß 10 mit einem Auflageboden 12 und mit einer
Gehäusewandung ausgestaltet ist, aus der Radialvorsprünge 11 herausragen. Mehrere
Halteelemente 30 in Form von Haltehaken 30 sind mit der Aufnahmeeinrichtung 10 verbunden.
Jedes Halteelement 30 ist um eine Zentralachse 16 eines Aufnahmeraums 14 der Aufnahmeeinrichtung
10 herum versetzt angeordnet und jeweils um eine horizontale Schwenkachse 32 oder
um eine Schwenkachse 32 mit einer horizontalen Komponente von der Zentralachse 16
weg in Richtung einer Freigabestellung und auf die Zentralachse 16 zu in Richtung
einer Fixierstellung verschwenkbar. Dabei sind die jeweiligen Halteelemente 30 jeweils
zwischen zwei Radialvorsprüngen 11 der Aufnahmeeinrichtung 10 angeordnet und mit den
jeweiligen Radialvorsprüngen 11 um die Schwenkachse 32 schwenkbar gelagert. Die jeweiligen
untern Abschnitte der Halteelemente 30 sind über Zugfedern 38 mit horizontalen Einhängebolzen
36 verbunden. Die jeweiligen Zugfedern 38 üben auf die jeweiligen Halteelemente 30
eine Kraft in Richtung der Freigabestellung der jeweiligen Halteelemente 30 aus, so
dass ohne eine weitere andere Kraftausübung die Halteelemente 30 stets in der Freigabestellung
verbleiben. Jedoch müssen für diese so genannten zweiten Kraft- und/oder Federeinrichtungen
38 nicht notwendigerweise Zugfedern 38 verwendet werden, sondern es können auch Schenkelfedern
verwendet werden, deren einer Schenkel beispielsweise mit einer Innenwandung der Aufnahmeeinrichtung
10 und deren anderer Schenkel mit dem Halteelement 30 verbunden ist.
[0035] Die Aufnahmeeinrichtung 10 ist mittels den Führungsstegen 4 abstandsvariabel zur
Bodenplatte 2 geführt. Dabei ragen die jeweiligen Radialvorsprünge 10 in entsprechend
vorgesehene Aufnahmeräume zwischen jeweiligen Führungsstegen 4 hinein, so dass lediglich
eine axiale Hubbewegung der Aufnahmeeinrichtung 10 bezüglich der Bodenplatte 2 möglich
ist.
[0036] Der Ständer umfasst ferner in dem dargestellen Ausführungsbeispiel zwei Spanneinrichtungen,
die an Befestigungswänden 7 der Bodenplatte 2 drehbar verbunden sind. Jede Spanneinrichtung
umfasst ein Zahnrad 40 und eine mit dem Zahnrad 40 drehfest verbundene Spannrolle
42. Sowohl das Zahnrad 40 als auch die Spannrolle 42 sind um eine gemeinsame Drehachse
48 drehbar gelagert.
[0037] Die Aufnahmeeinrichtung 10 umfasst ferner zwei an Radialvorsprüngen 11 vorgesehene
Koppeleinrichtungen 20 in Form von Zahnstangen 20, die an zwei gegenüberliegenden
Enden der Aufnahmeeinrichtung 10 angeordnet sind. Die jeweiligen Zahnstangen 20 kämmen
jeweils mit einem diesen zugeordneten Zahnrad 40.
[0038] Mit der in Figur 3 links dargestellten Spannrolle 42 ist eine erste Zugeinrichtung
81 in Form eines ersten Spannseils 81 verbunden. Das erste Spannseil 81 ist dabei
an einem Befestigungspunkt 46 mit dem Außenumfang 44 der Spannrolle 41 verbunden.
Das erste Spannseil 81 läuft durch eine in der Außenwandung der Aufnahmeeinrichtung
10 vorgesehene Öffnung in den Innenraum bzw. in den Aufnahmeraum 14 der Aufnahmeeinrichtung
10. Das erste Spannseil 81 ist mit zwei in Figur 3 unten dargestellten Halteelementen
30 dadurch gekoppelt, dass das erste Spannseil 81 durch Bohrungen 34 in den jeweiligen
Halteelementen 30 hindurch geführt ist.
[0039] Die in den Figuren rechts dargestellte Spannrolle 42 ist mit einem zweiten Spannseil
82 auf die gleiche Art und Weise gekoppelt wie das erste Spannseil 81 mit der in den
Figuren links dargestellten Spannrolle 42 gekoppelt ist. Jedes der Spannseile 81,
82 weist an deren jeweiligen freien Enden eine erste Schlaufe 81' bzw. eine zweite
Schlaufe 82' auf. Das erste Spannseil 81 ist mit dem zweiten Spannseil 82 dadurch
gekoppelt, dass das erste Spannseil 81 durch die zweite Schlaufe 82' des zweiten Spannseils
82 hindurchgeführt ist. Auf die gleiche Art und Weise ist das zweite Spannseil 82
mit dem ersten Spannseil dadurch gekoppelt, da das zweite Spannseil 82 ist durch die
erste Schlaufe 81' hindurch geführt.
[0040] In Figur 5 ist die Aufnahmeeinrichtung 10 in einer Ladeposition dargestellt, in der
der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung 10 und der Bodenplatte 2 maximal ist.
In dieser Ladeposition 10 sind die jeweiligen Halteelemente 30 aufgrund der Kraftausübung
durch die Zugfedern 38 in die Freigabestellung verschwenkt, so dass ein mast- oder
stabförmiges Teil von oben zwischen die Halteelemente 30 in die Aufnahmeeinrichtung
10 hinein geführt werden kann. Der Stamm, beispielsweise der Stamm eines Christbaums,
kann auf den Auflageboden 12 der Aufnahmeeinrichtung 10 aufgesetzt werden. Mittig
auf dem Auflageboden 10 ist ein Zentraldorn 15 vorgesehen, der sich in den Stamm des
Christbaums hineinbohren kann. Aufgrund der durch den Stamm auf die Aufnahmeeinrichtung
10 ausgeübten Gewichtskraft wird die Aufnahmeeinrichtung 10 nach unten in Richtung
der Bodenplatte 2 gedrückt. Da die Zahnstangen 20 jeweils mit einem Zahnrad 40kämmen,
treibt die Aufnahmeeinrichtung 10 aufgrund der auf diese ausgeübten Kraft die beiden
Zahnräder 40 mittels den Zahnstangen 20 an. Dabei dreht sich bei einem Herunterdrücken
der Aufnahmeeinrichtung 10 das links dargestellte Zahnrad im Uhrzeigersinn, und das
rechts dargestellte Zahnrad 40 dreht sich entgegen des Uhrzeigersinns. Folglich werden
die Spannseile 81, 82 auf den links und recht dargestellten Außenumfängen 44 der Spannrollen
42 aufgewickelt.
[0041] Da der Durchmesser des Außenumfangs 44 der Spannrolle 42 größer ist als der Durchmesser
des Zahnrads 40, ist die Aufwickellänge der auf den Außenumfängen 44 aufgewickelten
Spannseile 81, 82 größer als die Strecke, um die sich die Aufnahmeeinrichtung 10 auf
die Bodenplatte 2 zubewegt. Folglich werden das erste Spannseil 81 und das zweite
Spannseil 82 durch ein Herunterdrücken der Aufnahmeeinrichtung 10 in Richtung der
Bodenplatte 2 dadurch gespannt, dass die beiden Spannseile in Zugrichtung Z auf den
Außenumfängen 44 der Spannrolle 42 aufgerollt werden.
[0042] Der Ständer kann ferner eine in den Figuren nicht dargestellte Anhebeeinrichtung
in Form einer Druckfeder umfassen, die zwischen der Bodenplatte 2 und der Aufnahmeeinrichtung
10 angeordnet ist. Die Druckfeder übt auf die Aufnahmeeinrichtung 10 eine Kraft aus,
die eine Vergrößerung des Abstandes zwischen der Aufnahmeeinrichtung 10 und der Bodenplatte
2 bewirkt, so dass der nicht beladene Ständer mittels der Anhebeeinrichtung in der
Ladeposition gehalten wird.
[0043] Der Ständer umfasst ferner zwei Sperreinrichtungen 50 in Form von Sperrhaken 50,
die jeweils in die Zahnräder 40 eingreifen können und lediglich eine Bewegung der
Zahnräder 40 ermöglichen, die mit einer Abwärtsbewegung der Aufnahmeeinrichtung 10
in Richtung der Bodenplatte 2 korrespondiert. Folglich kann bei in die Zahnräder 40
eingreifenden Sperrhaken 50 die Aufnahmeeinrichtung 10 nicht angehoben werden. Bei
Hereinstellen eines Christbaums oder ganz allgemein eines Stamms in den Ständer wird
durch dessen Gewichtskraft die Aufnahmeeinrichtung 10 in Richtung der Bodenplatte
2 gedrückt, so dass die jeweiligen Halteelemente 30 auf den Stamm zu verschwenkt und
gespannt werden. Durch manuelles Herunterdrücken des Stammes kann auf die Aufnahmeeinrichtung
10 eine zusätzliche Kraft ausgeübt werden, so dass die Aufnahmeeinrichtung 10 weiter
in Richtung der Bodenplatte 2 heruntergedrückt wird. Aufgrund der in die Zahnräder
40 eingreifenden Sperrhaken 50 kann nach Loslassen des Stamms die Aufnahmeeinrichtung
10 sich nicht von der Bodenplatte 2 entfernen, so dass die Halteelemente 30 mit einer
vergrößerten Spannkraft auf den Stamm zu verspannt sind, wobei diese Spannkraft größer
ist als die Gewichtskraft des Stamms.
[0044] Die jeweiligen Sperrhaken 50 werden in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels
zweier Druckfedern 56, die zwischen den Befestigungswänden 7 und den entsprechenden
Sperrhaken 50 angeordnet sind, auf die jeweiligen Zahnräder 40 zu gedrückt, so dass
die Sperrhaken 50 stets in die Zahnräder 40 eingreifen. Die Sperrhaken 50 sind ferner
mit einem Koppelseil 70 verbunden, das mit einer Freigabeeinrichtung 60 in Form eines
Freigabeknopfes 60 gekoppelt ist. Der Freigabeknopf 60 ist zwischen zwei Seilauflagen
62 angeordnet, auf denen das Koppelseil 70 geführt und gelagert ist (Figur 5a). Durch
Herunterdrücken des Freigabeknopfes 60 wird das Koppelseil 70 gespannt, so dass das
Koppelseil 70 die jeweiligen Sperrhaken 50 kraftbeaufschlagt, so dass die Sperrhaken
50 um deren jeweiligen Drehachsen 54 von den Zahnrädern 40 weg verschwenken.
[0045] Somit kann durch Betätigen des Freigabeknopfes 60 die Spannung auf den Spannseilen
81, 82 vermindert werden, wodurch folglich nach Betätigen des Freigabeknopfes 60 ein
von dem Ständer 20 gehaltener Stamm einfach wieder aus dem Ständer herausgezogen werden
kann. In dem dargestellen Ausführungsbeispiel ist der Freigabeknopf 60 in dem Gehäusedeckel
8 vorgesehen, so dass die Betätigung des Freigabeknopfes 60 beispielsweise mit einem
Fuß erfolgen kann.
[0046] Aus den Figuren 6,7 und 8 ist ersichtlich, dass der erfindungsgemäße Ständer ferner
mit einem Wassertank 6 versehen sein kann. Der Wassertank 6 kann beispielsweise integraler
Bestandteil der Bodenplatte 2 sein und mit dieser stoffschlüssig verbunden sein. Die
wandung des Wassertanks 6 umrandet die gesamte Aufnahmeeinrichtung 10 und die gesamten
Spanneinrichtungen 40, 42. Der Auflageboden 12 der Aufnahmeeinrichtung 10 weist Bewässerungsöffnungen
13 auf, durch die sich in dem Wassertank 6 befindliches Wasser in den Aufnahmeraum
14 der Aufnahmeeinrichtung 10 eindringen kann. In Figur 7 ist der in Figur 6 dargestellte
erfindungsgemäße Ständer räumlich dargestellt, wobei der Wassertank 6 nicht durchgängig
dargestellt ist, so dass das Innenleben des Ständers besser darstellbar und sichtbar
ist.
[0047] Der in Figur 8 Ständer umfasst einen Wassertank 6, der eine umlaufende Nut 6' aufweist,
in die eine Feder eines nicht dargestellten Deckels eingreifen kann. Somit kann durch
Aufsetzen des Deckels der Wassertank 6, der in diesem Ausführungsbeispiel der gesamte
untere Teil des Ständers ist, einfach mit dem Deckel verbunden werden. Aus Figur 8
ist gut ersichtlich, dass die Führungsstege 4 einteilig mit dem Wassertank 6 und der
Bodenplatte 2 ausgestaltet sind.
[0048] Die übrige Funktionsweise der in den Figuren 6, 7 und 8 dargestellen Ständer ist
identisch mit der Funktionsweise des in den Figuren 1 bis 3 und 5 dargestellten Ständers.
[0049] Figur 4 zeigt eine Abwandlung des erfindungsgemäßen Ständers, bei dem jede Spannrolle
42 mit zwei Spannseilen 81, 82 verbunden ist. Dabei ist die in Figur 4 links dargestellte
Spannrolle 42 mittels des ersten Spannseils 81 mit den zwei in Figur 4 oben dargestellen
Halteelementen 30 gekoppelt. Das andere Ende des ersten Spannseils 81 ist wiederum
mit der in Figur 4 rechts dargestellten Spannrolle 42 verbunden. Das zweite Spannseil
82 ist mit den in Figur 4 dargestellten unteren Halteelementen 30 gekoppelt und ebenfalls
jeweils mit den in Figur 4 links und rechts dargestellten Spannrollen 42 verbunden.
Die übrige Funktionalität des in Figur 4 dargestellten Ständers ist identisch mit
der Funktionalität des in den Figuren 1 bis 3 und 5 dargestellten Ständers.
[0050] Selbstverständlich kann der in Figur 4 dargestellte Ständer ebenfalls einen in den
Figuren 6 bis 8 dargestellten Wassertank 6 umfassen.
[0051] Der dargestellte Ständer kann bevorzugt überwiegend oder ganz aus Kunststoff gefertigt,
insbesondere gegossen sein. Zumindest kann das Gehäuse und dabei vor allem der Gehäuseboden
2 aus einem einteiligen Kunststoffteil hergestellt, insbesondere aus Kunststoff gegossen
sein. Einzelne Teile der in den Figuren gezeigten Innenaufbauten können auch nachträglich
eingebaut werden, insbesondere mittels Schraubenbefestigungen.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 2
- Bodenplatte (eines Gehäuses)
- 4
- Führungseinrichtung, Gleitsteg
- 6
- Wassertank
- 7
- Befestigungswand
- 8
- Gehäusedeckel
- 10
- Aufnahmeeinrichtung
- 11
- Radialvorsprung (der Aufnahmeeinrichtung)
- 12
- Auflageboden (der Aufnahmeeinrichtung)
- 13
- Bewässerungsöffnung (im Auflageboden)
- 14
- Aufnahmeraum
- 15
- Zentraldorn
- 16
- Zentralachse (der Aufnahmeraums)
- 20
- Koppeleinrichtung, Zahnstange
- 30
- Halteelement
- 32
- Schwenkachse (des Halteelements)
- 34
- Bohrung (durch Halteelement)
- 36
- horizontaler Einhängebolzen
- 38
- (zweite) Kraft- und/oder Federeinrichtung
- 40
- Zahnrad (der Spanneinrichtung)
- 42
- Spannrolle (der Spanneinrichtung)
- 44
- Außenumfang (der Spannrolle)
- 46
- Befestigungspunkt (der Spannrolle)
- 48
- Drehachse (des Zahnrads und der Spannrolle)
- 50
- Sperrhaken, Sperreinrichtung
- 52
- Befestigungspunkt (am Sperrhaken)
- 54
- Drehachse (des Sperrhakens)
- 56
- Kraft- und/oder Federeinrichtung (für Sperrhaken)
- 60
- Freigabeeinrichtung, Freigabeknopf
- 70
- Koppelseil (zwischen Freigabeknopf und Sperrhaken)
- 72
- Seilauflage (für Koppelseil)
- 81
- (erste) Zugeinrichtung, erstes Spannseil
- 81'
- erste Schlaufe (des ersten Spannseils)
- 82
- zweite Zugeinrichtung, zweites Spannseil
- 82'
- zweite Schlaufe (des zweiten Spannseils)
- 90
- Umlenkeinrichtung
- Z
- Zugrichtung (der Zugeinrichtung)
1. Ständer zum Aufspannen von mast- oder stabförmigen Teilen, insbesondere Christbäumen,
wobei der Ständer folgende Merkmale aufweist:
- zumindest zwei Halteelemente (30) sind mit einer Aufnahmeeinrichtung (10) zum Aufnehmen
des mast- oder stabförmigen Teils verbunden und um eine Zentralachse (16) eines Aufnahmeraumes
(14) der Aufnahmeeinrichtung (10) herum versetzt angeordnet und jeweils um eine horizontale
Schwenkachse (32) oder um eine Schwenkachse (32) mit einer horizontalen Komponente
von der Zentralachse (16) weg in Richtung einer Freigabestellung oder Offenstellung
und auf die Zentralachse (16) zu in Richtung einer Fixierstellung verschwenkbar;
- die Aufnahmeeinrichtung (10) ist abstandsvariabel zu einer Bodenplatte (2) des Ständers
gelagert;
- die Aufnahmeeinrichtung (10) ist mit zumindest einer Koppeleinrichtung (20) verbunden,
die mit einer Spanneinrichtung (40, 42) bewegungsgekoppelt ist;
- die Spanneinrichtung (40, 42) ist mit einemflexiblen Spannseil (81, 82) oder mit
mehreren flexiblen Spannseilen (81, 82) verbunden, die jeweils mit einem Halteelement
(30) oder mit mehreren Halteelementen (30) gekoppelt ist/sind;
- durch Verringern des Abstandes zwischen der Aufnahmeeinrichtung (10) und der Bodenplatte
(2) treibt die Aufnahmeeinrichtung (10) über die Koppeleinrichtung (20) die Spanneinrichtung
(40, 42) derart an, dass das flexible Spannseil (81, 82) oder die flexiblen Spannseile
(81, 82) von der Spanneinrichtung (40, 42) in einer Zugrichtung (Z) gezogen und/oder
kraftbeaufschlagt wird/werden, so dass die Spanneinrichtung (40, 42) mittels des flexiblen
Spannseils (81, 82) oder mittels der flexiblen Spannseile (81, 82) einer Verschwenkung
des Halteelementes (30) oder der Halteelemente (30) von der Zentralachse (16) weg
in Richtung Freigabestellung entgegenwirkt oder verhindert.
2. Ständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer ferner zumindest eine mit der Bodenplatte (2) verbundene Führungseinrichtung
(4) umfasst, mittels der die Aufnahmeeinrichtung (10) abstandsvariabel zur Bodenplatte
(2) geführt ist.
3. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer ferner eine Anhebeeinrichtung umfasst, die mit der Bodenplatte (2) oder
einem Gehäusedeckel (8) verbunden ist und zwischen der Aufnahmeeinrichtung (10) und
der Bodenplatte (2) oder dem Gehäusedeckel (8) angeordnet ist und eine den Abstand
zwischen der Bodenplatte (2) und der Aufnahmeeinrichtung (10) vergrößernde Kraft auf
die Aufnahmeeinrichtung (10) ausübt.
4. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- der Ständer umfasst eine Sperreinrichtung (50);
- die Sperreinrichtung (50) ist von einer Sperrstellung in eine Freigabestellung überführbar;
- in der Sperrstellung wechselwirkt die Sperreinrichtung (50) derart mit der Spanneinrichtung
(40, 42) und/oder der Koppeleinrichtung (20) und/oder der Aufnahmeeinrichtung (10),
dass der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung (10) und der Bodenplatte (2) nicht
vergrößerbar ist; und
- in der Freigabestellung der Sperreinrichtung (50) wechselwirkt diese nicht mit der
Spanneinrichtung (40, 42) und/oder der Koppeleinrichtung (20) und/oder der Aufnahmeeinrichtung
(10), so dass der Abstand zwischen der Aufnahmeeinrichtung (10) und der Bodenplatte
(2) vergrößerbar ist.
5. Ständer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer ferner eine Kraft- und/oder Federeinrichtung (56) umfasst, die die Sperreinrichtung
(50) in Richtung Sperrstellung kraftbeaufschlagt.
6. Ständer nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer ferner eine Freigabeeinrichtung (60) umfasst, die mit der Sperreinrichtung
(50) bewegungsgekoppelt ist, wobei durch Betätigen der Freigabeeinrichtung (60) die
Sperreinrichtung (50) in die Freigabestellung überführt wird.
7. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer ferner eine der Anzahl der Halteelemente (30) entsprechende Anzahl von
zweiten Kraft- und/oder Federeinrichtungen (38) umfasst, die jeweils mit einem Halteelement
(30) verbunden und jeweils mit der Aufnahmeeinrichtung (10) zumindest mittelbar gekoppelt
sind und jeweils das mit ihnen verbundene Halteelement (30) in Richtung Freigabestellung
kraftbeaufschlagen.
8. Ständer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Koppeleinrichtung (20) umfasst eine Zahnstange (20);
- die Spanneinrichtung (40, 42) ist mit der Bodenplatte (2) verbunden und umfasst
ein Zahnrad (40) und eine mit dem Zahnrad (40) drehfest verbundene Spannrolle (42);
- das Zahnrad (40) und die Spannrolle (42) sind um eine gemeinsame Drehachse (48)
drehbar gelagert;
- das flexible Spannseil (81, 82) ist oder die flexiblen Spannseile (81, 82) sind
mit der Spannrolle (42) verbunden und auf einem Außenumfang (44) der Spannrolle (42)
auf- und abrollbar;
- die Zahnstange (20) kämmt mit dem Zahnrad (40);
- durch Verringern des Abstandes zwischen der Aufnahmeeinrichtung (10) und der Bodenplatte
(2) versetzt die Aufnahmeeinrichtung (10) mittels der Zahnstange (20) das Zahnrad
(40) in Drehung, so dass die Zugeinrichtung (81, 82) auf dem Außenumfang der Spannrolle
(42) aufgerollt wird;
- der Durchmesser des Zahnrads (40) ist kleiner als der Durchmesser des Außenumfangs
(44) der Spannrolle (42), so dass durch Verringern des Abstandes zwischen der Aufnahmeeinrichtung (10) und der Bodenplatte
(2) das flexible Spannseil (81, 82) oder die flexiblen Spannseile (81, 82) gespannt
wird/werden.
9. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannseil (81, 82) oder die Spannseile (81, 82) von der Spanneinrichtung (40,
42) zu allen Halteelementen (30) führt/führen.
10. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- der Ständer umfasst ferner zusätzlich zur ersten Spanneinrichtung (40, 42) eine
zweite Spanneinrichtung (40, 42), die baugleich zur ersten Spanneinrichtung (40, 42)
ist;
- die zweite Spanneinrichtung (40, 42) ist mit einem flexiblen Spannseil (81, 82)
oder mit mehreren Spannseilen (81, 82) verbunden, die jeweils mit einem Halteelement
(30) oder mit mehreren Halteelementen (30) gekoppelt ist/sind.
11. Ständer nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die erste Spanneinrichtung (40, 42) ist mit einem ersten Spannseil (81) verbunden,
das mit zumindest einem ersten Halteelement (30) gekoppelt ist und an einem der ersten
Spanneinrichtung (40, 42) gegenüberliegendem Ende eine erste Schlaufe (81') aufweist;
- die zweite Spanneinrichtung (40, 42) ist mit einem zweiten Spannseil(82) verbunden,
das mit zumindest einem zweiten Halteelement (30) gekoppelt ist und an einem der zweiten
Spanneinrichtung (40, 42) gegenüberliegendem Ende eine zweite Schlaufe (82') aufweist;
- das erste Spannseil(81) ist mit dem zweiten Spannseil(82) dadurch gekoppelt, dass das erste Spannseil(81) durch die zweite Schlaufe (82') und das zweite Spannseil(82) durch die erste Schlaufe (81') geführt ist.
12. Ständer nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- ein Ende eines ersten Spannseils (81) ist mit der ersten Spanneinrichtung (40, 42)
und das andere Ende des ersten Spannseils (81) ist mit der zweiten Spanneinrichtung
(40, 42) verbunden;
- ein Ende eines zweiten Spannseils (82) ist mit der ersten Spanneinrichtung (40,
42) und das andere Ende des zweiten Spannseils (82) ist mit der zweiten Spanneinrichtung
(40, 42) verbunden; und
- ein erstes Halteelement (30) ist mit dem ersten Spannseil (81) und ein zweites Halteelement
(30) ist mit dem zweiten Spannseil (82) gekoppelt.
1. Stand for clamping post- or pole-like parts, in particular Christmas trees, wherein
the stand has the following features:
- at least two retaining elements (30) are connected to a receiving device (10) for
receiving the post-or pole-like part and arranged offset around a central axis (16)
of a receiving compartment (16) of the receiving device (10) and can each be pivoted
about a horizontal pivot axis (32) or about a pivot axis (32) with a horizontal component
away from the central axis (16) in the direction of a release position or open position
and towards the central axis (18) in the direction of a fixing position;
- the receiving device (10) is mounted with a variable spacing from a baseplate (2)
of the stand;
- the receiving device (10) is connected to at least one coupling device (20) which
is coupled in movement to a tensioning device (40, 42);
- the tensioning device (40, 42) is connected to a flexible tensioning cable (81,
82) or to a plurality of flexible tensioning cables (81, 82) which is/are respectively
coupled to a retaining element (30) or to a plurality of retaining elements (30);
- by reducing the spacing between the receiving device (10) and the baseplate (2),
the receiving device (10) drives the tensioning device (40, 42) via the coupling device
(20) in such a way that the flexible tensioning cable (81, 82) or the flexible tensioning
cables (81, 82) is/are pulled and/or forcibly urged in a pulling direction (Z) by
the tensioning device (40, 42) such that the tensioning device (40, 42), by way of
the flexible tensioning cable (81, 82) or by way of the flexible tensioning cables
(81, 82), counteracts or prevents pivoting of the retaining element (30) or the retaining
elements (30) away from the central axis (16) in the release position direction.
2. Stand according to Claim 1, characterized in that the stand further comprises at least one guide device (4) which is connected to the
baseplate (2) and by means of which the receiving device (10) is guided with a variable
spacing from the baseplate (2).
3. Stand according to one of the preceding claims, characterized in that the stand further comprises a lifting device which is connected to the baseplate
(2) or a housing cover (8) and is arranged between the receiving device (10) and the
baseplate (2) or the housing cover (8) and exerts a force on the receiving device
(10) that increases the spacing between the baseplate (2) and the receiving device
(10).
4. Stand according to one of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the stand comprises a blocking device (50);
- the blocking device (50) can be transferred from a blocking position into a release
position;
- in the blocking position, the blocking device (50) interacts with the tensioning
device (40, 42) and/or the coupling device (20) and/or the receiving device (10) in
such a way that the spacing between the receiving device (10) and the baseplate (2)
cannot be increased; and
- in the release position of the blocking device (50), the latter does not interact
with the tensioning device (40, 42) and/or the coupling device (20) and/or the receiving
device (10), with the result that the spacing between the receiving device (10) and
the baseplate (2) can be increased.
5. Stand according to Claim 4, characterized in that the stand further comprises a force and/or spring device (56) which forcibly urges
the blocking device (50) in the blocking position direction.
6. Stand according to either of Claims 4 and 5, characterized in that the stand further comprises a release device (60) which is coupled in movement to
the blocking device (50), wherein the blocking device (50) is transferred into the
release position by actuating the release device (60).
7. Stand according to one of the preceding claims, characterized in that the stand further comprises a number of second force and/or spring devices (38) which
correspond to the number of the retaining elements (30) and which are respectively
connected to a retaining element (30) and are respectively at least indirectly coupled
to the receiving device (10) and respectively forcibly urge the retaining element
(30) connected to them in the release position direction.
8. Stand according to one of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the coupling device (20) comprises a rack (20);
- the tensioning device (40, 42) is connected to the baseplate (2) and comprises a
toothed wheel (40) and a tensioning pulley (42) coupled in rotation to the toothed
wheel (40);
- the toothed wheel (40) and the tensioning pulley (42) are rotatably mounted about
a common axis of rotation (48);
- the flexible tensioning cable (81, 82) is or the flexible tensioning cables (81,
82) are connected to the tensioning pulley (42) and can be rolled up and unrolled
on an outer circumference (44) of the tensioning pulley (42);
- the rack (20) meshes with the toothed wheel (40);
- by reducing the spacing between the receiving device (10) and the baseplate (2),
the receiving device (10) sets the toothed wheel (40) in rotation by way of the rack
(20), with the result that the pulling device (81, 82) is rolled up on the outer circumference
of the tensioning pulley (42);
- the diameter of the toothed wheel (40) is smaller than the diameter of the outer
circumference (44) of the tensioning pulley (42), with the result that the flexible
tensioning cable (81, 82) or the flexible tensioning cables (81, 82) is/are tensioned
by reducing the spacing between the receiving device (10) and the baseplate (2).
9. Stand according to one of the preceding claims, characterized in that the tensioning cable (81, 82) or the tensioning cables (81, 82) leads/lead from the
tensioning device (40, 42) to all the retaining elements (30).
10. Stand according to one of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the stand further comprises, in addition to the first tensioning device (40, 42),
a second tensioning device (40, 42) which is structurally identical to the first tensioning
device (40, 42);
- the second tensioning device (40, 42) is connected to a flexible tensioning cable
(81, 82) or to a plurality of tensioning cables (81, 82) which is/are respectively
coupled to a retaining element (30) or to a plurality of retaining elements (30).
11. Stand according to Claim 10,
characterized by the following features:
- the first tensioning device (40, 42) is connected to a first tensioning cable (81)
which is coupled to at least a first retaining element (30) and has a first loop (81')
at an end opposite the first tensioning device (40, 42);
- the second tensioning device (40, 42) is connected to a second tensioning cable
(82) which is coupled to at least a second retaining element (30) and has a second
loop (82') at an end opposite the second tensioning device (40, 42);
- the first tensioning cable (81) is coupled to the second tensioning cable (82) by
virtue of the fact that the first tensioning cable (81) is guided through the second
loop (82') and the second tensioning cable (82) is guided through the first loop (81').
12. Stand according to Claim 10,
characterized by the following features:
- one end of a first tensioning cable (81) is connected to the first tensioning device
(40, 42) and the other end of the first tensioning cable (81) is connected to the
second tensioning device (40, 42);
- one end of a second tensioning cable (82) is connected to the first tensioning device
(40, 42) and the other end of the second tensioning cable (82) is connected to the
second tensioning device (40, 42); and
- a first retaining element (30) is coupled to the first tensioning cable (81) and
a second retaining element (30) is coupled to the second tensioning cable (82).
1. Support destiné à déployer des pièces en forme de mât ou de poteau, notamment des
sapins de Noël, le support présentant les caractéristiques suivantes :
- au moins deux éléments de maintien (30) sont reliés à un dispositif de logement
(10) destiné à recevoir la pièce en forme de mât ou de poteau et sont placés de façon
décalée autour d'un axe central (16) d'un espace de logement (14) du dispositif de
logement (10) et peuvent respectivement pivoter autour d'un axe de pivotement horizontal
(32) ou autour d'un axe de pivotement (32) avec un composant horizontal à partir de
l'axe central (16) en direction d'une position de libération ou d'une position ouverte
et vers l'axe central (16) en direction d'une position de fixation ;
- le dispositif de logement (10) est placé avec un écartement variable par rapport
à une plaque d'embase (2) du support ;
- le dispositif de logement (10) est relié à au moins un dispositif de couplage (20)
couplé en déplacement à un dispositif de serrage (40, 42) ;
- le dispositif de serrage (40, 42) est relié à un câble de serrage (81, 82) souple
ou à plusieurs câbles de serrage (81, 82) souples respectivement couplés à un élément
de maintien (30) ou à plusieurs éléments de maintien (30) ;
- la réduction de l'écart entre le dispositif de logement (10) et la plaque d'embase
(2) permet au dispositif de logement (10) d'entraîner, via le dispositif de couplage
(20), le dispositif de serrage (40, 42) de telle sorte que le câble de serrage (81,
82) souple ou les câbles de serrage (81, 82) souples soient tirés et/ou alimentés
en force par le dispositif de serrage (40, 42) dans une direction de traction (Z),
de sorte que le dispositif de serrage (40, 42) contrecarre ou empêche, au moyen du
câble de serrage (81, 82) souple ou au moyen des câbles de serrage (81, 82) souples,
un pivotement de l'élément de maintien (30) ou des éléments de maintien (30) à partir
de l'axe central (16) en direction de la position de libération.
2. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support comprend en outre au moins un dispositif de guidage (4) relié à la plaque
d'embase (2) et au moyen duquel le dispositif de logement (10) est guidé avec un écartement
variable par rapport à la plaque d'embase (2).
3. Support selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support comprend en outre un dispositif de levage relié à la plaque d'embase (2)
ou à un cache de carter (8) et placé entre le dispositif de logement (10) et la plaque
d'embase (2) ou le cache de carter (8) et exerçant une force accroissant l'écart entre
la plaque d'embase (2) et le dispositif de logement (10) sur le dispositif de logement
(10).
4. Support selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le support comprend un dispositif de blocage (50) ;
- le dispositif de blocage (50) peut être amené d'une position de blocage dans une
position de libération ;
- dans la position de blocage, le dispositif de blocage (50) interagit de telle sorte
avec le dispositif de serrage (40, 42) et/ou avec le dispositif de couplage (20) et/ou
avec le dispositif de logement (10) que l'écart entre le dispositif de logement (10)
et la plaque d'embase (2) ne puisse être agrandi ; et
- dans la position de libération du dispositif de blocage (50), celui-ci n'interagit
pas avec le dispositif de serrage (40, 42) et/ou avec le dispositif de couplage (20)
et/ou avec le dispositif de logement (10), de sorte que l'écart entre le dispositif
de logement (10) et la plaque d'embase (2) puisse être agrandi.
5. Support selon la revendication 4, caractérisé en ce que le support comprend en outre un dispositif d'application de force et/ou à ressort
(56) appliquant une force sur le dispositif de blocage (50) en direction de la position
de blocage.
6. Support selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le support comprend en outre un dispositif de libération (60) couplé en déplacement
au dispositif de blocage (50), le dispositif de blocage (50) passant dans la position
de libération par manoeuvre du dispositif de libération (60).
7. Support selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support comprend en outre un nombre de deuxièmes dispositifs d'application de
force et/ou à ressort (38) correspondant au nombre d'éléments de maintien (30), lesdits
dispositifs étant respectivement reliés à un élément de maintien (30) et étant respectivement
couplés au moins de façon indirecte au dispositif de logement (10) et alimentant en
force respectivement l'élément de maintien (30) relié à lui en direction de la position
de libération.
8. Support selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le dispositif de couplage (20) comprend une crémaillère (20) ;
- le dispositif de serrage (40, 42) est relié à la plaque d'embase (2) et comprend
une roue dentée (40) et un galet de serrage (42) relié de manière solidaire en rotation
à la roue dentée (40) ;
- la roue dentée (40) et le galet de serrage (42) sont logés en étant rotatif autour
d'un axe de rotation (48) commun ;
- le câble de serrage (81, 82) souple ou les câbles de serrage (81, 82) souples sont
reliés au galet de serrage (42) et peuvent être enroulés et déroulés sur une périphérie
extérieure (44) du galet de serrage (42) ;
- la crémaillère (20) s'engrène avec la roue dentée (40) ;
- la réduction de l'écart entre le dispositif de logement (10) et la plaque d'embase
(2) permet au dispositif de logement (10) d'enrouler de façon décalée la roue dentée
(40) au moyen de la crémaillère (20), de sorte que le dispositif de serrage (81, 82)
soit enroulé sur la périphérie extérieure du galet de serrage (42) ;
- le diamètre de la roue dentée (40) est inférieur au diamètre de la périphérie extérieure
(44) du galet de serrage (42), de sorte que la réduction de l'écart entre le dispositif
de logement (10) et la plaque d'embase (2) permette de serrer le câble de serrage
(81, 82) souple ou les câbles de serrage (81, 82) souples.
9. Support selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le câble de serrage (81, 82) ou les câbles de serrage (81, 82) sont guidés du dispositif
de serrage (40, 42) jusque vers tous les éléments de maintien (30).
10. Support selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le support comprend en outre, en sus du premier dispositif de serrage (40, 42),
un deuxième dispositif de serrage (40, 42) construit de façon similaire au premier
dispositif de serrage (40, 42) ;
- le deuxième dispositif de serrage (40, 42) est relié à un câble de serrage (81,
82) souple ou à plusieurs câbles de serrage (81, 82) respectivement couplés à un élément
de maintien (30) ou à plusieurs éléments de maintien (30).
11. Support selon la revendication 10,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le premier dispositif de serrage (40, 42) est relié à un premier câble de serrage
(81) couplé à au moins un premier élément de maintien (30) et comportant au niveau
d'une extrémité opposée au premier dispositif de serrage (40, 42) une première boucle
(81') ;
- le deuxième dispositif de serrage (40, 42) est relié à un deuxième câble de serrage
(82) couplé à au moins un deuxième élément de maintien (30) et comportant au niveau
d'une extrémité opposée au deuxième dispositif de serrage (40, 42) une deuxième boucle
(82') ;
- le premier câble de serrage (81) est couplé au deuxième câble de serrage (82) en
passant le premier câble de serrage (81) à travers la deuxième boucle (82') et le
deuxième câble de serrage (82) à travers la première boucle (81').
12. Support selon la revendication 10,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- une extrémité d'un premier câble de serrage (81) est reliée au premier dispositif
de serrage (40, 42) et l'autre extrémité du premier câble de serrage (81) est reliée
au deuxième dispositif de serrage (40, 42) ;
- une extrémité d'un deuxième câble de serrage (82) est reliée au premier dispositif
de serrage (40, 42) et l'autre extrémité du deuxième câble de serrage (82) est reliée
au deuxième dispositif de serrage (40, 42) ; et
- un premier élément de maintien (30) est couplé au premier câble de serrage (81)
et un deuxième élément de maintien (30) est couplé au deuxième câble de serrage (82).