| (19) |
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(11) |
EP 2 836 629 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2017 Patentblatt 2017/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.04.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/057283 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/153018 (17.10.2013 Gazette 2013/42) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG SYNTHETISCHER FÄDEN
DEVICE FOR PRODUCING SYNTHETIC FIBRES
DISPOSITIF POUR FABRIQUER DES FILS SYNTHÉTIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.04.2012 DE 102012007458 24.08.2012 DE 102012016883
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.2015 Patentblatt 2015/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Oerlikon Textile GmbH & Co. KG |
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42897 Remscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STAMMEN, Markus
51467 Bergisch Gladbach (DE)
- EICKER, Wolfgang
42477 Radevormwald (DE)
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| (74) |
Vertreter: Neumann, Ditmar |
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KNH Patentanwälte Kahlhöfer Neumann
Rößler Heine PartG mbB
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2011/141427 CN-U- 202 054 938
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WO-A2-2011/117146 DE-A1- 10 315 873
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden ist beispielsweise
aus der
DE 103 15 873 A1 bekannt.
[0003] Bei der bekannten Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden wird eine Klimaeinrichtung
dazu genutzt, um neben der Abkühlung der frisch extrudierten Fäden auch die Einrichtungen
und Aggregate der Vorrichtung selbst zu kühlen. Hierzu sind die Einrichtungen der
Vorrichtung in Klimakammern angeordnet, wobei es insbesondere die zu kühlenden Antriebe
und Leistungselektroniken in den Klimakammern integriert sind. Derartige Vorrichtungen
erfordern einen relativ hohen Energiebedarf, um eine ausreichende Kühlung der Antriebe
und Steuergeräte ausführen zu können.
[0004] Daher ist es im Stand der Technik ebenfalls bekannt, die innerhalb der Vorrichtung
zu kühlenden Antriebe und Steuergeräte gesondert durch einzelne Kühlaggregate zu kühlen.
So lassen sich beispielsweise die Steuergeräte in kühlbare Schaltschränke integrieren,
wie beispielsweise aus der
DE 101 45 311 A1 hervorgeht. Hierbei wird die von den Elektronenbauteilen abgegebene Wärme durch mehrere
Wärmetauscher in einen mit Kühlluft gefüllten Kühlschacht abgegeben. Der Kühlschacht
wird dabei bevorzugt mit einer Klimaeinrichtung gekoppelt.
[0005] Zur Abkühlung der Antriebe insbesondere der Galettenantriebe sind auch solche Lösungen
bekannt, bei welcher ein mit einem Kühlfluid gekühlter Kühlmantel genutzt wird, um
den Antrieb der Galette zu kühlen. Der Kühlmantel ist hierzu an einem Kühlfluidkreislauf
angeschlossen, der einen Wärmetauscher aufweist. Eine derartige Kühleinrichtung ist
beispielsweise aus der
WO 99/ 61692 bekannt.
[0006] Die im Stand der Technik bekannten Lösungen zur Kühlung der Antriebe und Steuergeräte
in einer Vorrichtung zur Herstellung von Fäden erfordern daher einen hohen apparativen
Aufwand um die unterschiedlichen Kühlsysteme zu integrieren.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Herstellung von synthetischen
Fäden der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass die Antriebe und Steuergeräte
der Einrichtungen unabhängig von einer Klimaeinrichtung kühlbar sind.
[0008] Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, die gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung
von synthetischen Fäden mit einer energieeffizienten Kühleinrichtung für die Antriebe
und Steuergeräte auszuführen.
[0009] Es ist auch Aufgabe der Erfindung, die gattungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung
von synthetischen Fäden mit einer vom Aufstellungsort im Wesentlichen unabhängigen
Kühleinrichtung auszuführen.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Antriebe und die Steuergeräte
der Einrichtungen gemeinsam durch eine zentrale Wasserkühleinrichtung kühlbar sind.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale und Merkmalskombinationen
der Unteransprüche definiert.
[0012] Die Erfindung besitzt den besonderen Vorteil, dass die innerhalb der gesamten Vorrichtung
anfallenden Wärmeverluste gemeinsam abgeführt werden können. Eine Schnittstelle zur
Klimaeinrichtung, die üblicherweise die Kühlluft zur Abkühlung der Filamente bereitstellt,
wird völlig vermieden. An jedem der innerhalb der Vorrichtung gekühlten Antriebe oder
Steuergeräte wird die Verlustwärme durch eine integrierte Wasserkühlung aufgenommen
und abtransportiert.
[0013] Um die für ein Kühlwasser notwendigen Eigenschaften, wie beispielsweise die Korrosionsintensität
zu beschränken, einhalten zu können, ist die Weiterbildung der Erfindung besonders
vorteilhaft, bei welcher die Wasserkühleinrichtung einen Hauptwärmetauscher aufweist,
der mit einem geschlossenen Maschinenwasserkreislauf zusammenwirkt und der einen Zulaufanschluss
und einen Rücklaufanschluss für einen externen Kühlwasserkreislauf aufweist. Damit
lässt sich der innerhalb der Vorrichtung vorgenommene Wärmetransport mit einem qualitativ
hochwertigen Kühlwasser ausführen, das ausschließlich in dem geschlossenen Maschinenwasserkreislauf
umläuft. Die Abgabe der Verlustwärme lässt sich über den Hauptwärmetauscher zentral
an einen externen Kühlwasserkreislauf abführen. Es hat sich gezeigt, dass hierzu insbesondere
die bereits in einer Polymerisationsanlage genutzten Kaltwasserkreisläufe vorteilhaft
genutzt werden können.
[0014] Für den Fall, dass die Antriebe und Steuergeräte der Spinneinrichtung, der Galetteneinrichtung
oder der Aufwickeleinrichtung bei der Kühlung unterschiedlich temperierte Kühlwasser
erfordern, ist die Weiterbildung der Erfindung bevorzugt ausgeführt, bei welcher die
Wasserkühleinrichtung mehrere Hauptwärmetauscher aufweist. Die Hauptwärmetauscher
sind mit separaten Maschinenwasserkreisläufen gekoppelt, die unabhängig voneinander
mit Antrieben und/oder Steuergeräten der Einrichtungen verbunden sind. Jeder der Hauptwärmetauscher
weist einen Zulaufanschluss und einen Rücklaufanschluss auf, die mit einem externen
Kühlwasserkreislauf oder mit mehreren separaten Kühlwasserkreisläufen verbunden sind.
Die Hauptwärmetauscher lassen sich unabhängig voneinander steuern, um eine für die
zu kühlenden Antriebe und Steuergeräte gewünschte Kühlwassertemperatur des in den
Maschinenkreisläufen geführten Kühlwassers zu erhalten. Eine Regulierung des PH-Wertes
ist beim Einsatz von Kühlwasser besonders wichtig, um insbesondere Korrosionsreaktionen
gering zu halten. Es hat sich gezeigt, dass das in einem geschlossenen Maschinenwasserkreislauf
enthaltene Kühlwasser einen PH-Wert im Bereich zwischen 6 und 9 vorzugsweise zwischen
7 und 8,5 aufweisen sollte.
[0015] Bei einer Galetteneinrichtung oder einer Aufwickeleinrichtung werden üblicherweise
viele Antriebe und die dazu gehörigen Steuergeräte benötigt, so dass zur Kühlung derartiger
Steuergeräte die Weiterbildung der Erfindung bevorzugt eingesetzt ist, bei welcher
mehrere der Steuergeräte der Einrichtungen in einem zentralen Schaltschrank und/oder
in mehreren Schaltschränken verteilt angeordnet sind und dass die Wasserkühleinrichtung
für jeden der Schaltschränke einen von mehreren Nebenwärmetauschern aufweist. Damit
können die Steuergeräte und auch die dazu gehörige Leistungselektronik und sonstige
kühlbare Elektronikbauteile in einer Einheit gekühlt werden.
[0016] Die den Schaltschränken zugeordneten Nebenwärmetauscher sind hierzu vorzugsweise
parallel an dem Maschinenkreislauf angeschlossen, so dass an jedem der Nebenwärmetauscher
eine identische Kühlwasserzufuhr gewährleistet ist.
[0017] Um die innerhalb des Kühlschrankes auftretende Verlustwärme aufnehmen zu können,
sind die Nebenwärmetauscher als sogenannte Luft-Wasser-Tauscher ausgebildet. Hierzu
wirken die Nebenwärmetauscher mit einem Gebläse zusammen, das vorzugsweise innerhalb
des Schaltschrankes integriert ist.
[0018] Damit die räumlich voneinander getrennten Einrichtungen der Vorrichtung in einem
oder mehreren geschlossenen Maschinenwasserkreisläufen eingebunden werden können,
ist der Maschinenwasserkreislauf bevorzugt durch ein Leitungssystem gebildet, das
direkt mit den kühlbaren Antrieben und/oder mit mehreren Nebenwärmetauschern verbunden
ist. So können auch größere Distanzen zwischen zwei Etagen überbrückt werden.
[0019] Die Herstellung der synthetischen Fäden erfolgt üblicherweise mit Vorrichtungen,
die eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen aufweisen, die innerhalb eines Gebäudes
eine Maschinenlängsseite bilden. Um die Vielzahl der Antriebe und Steuergeräte der
Galetteneinrichtung und/oder der Aufwickeleinrichtung in den Maschinenwasserkreislauf
zu integrieren, hat sich die Weiterbildung der Erfindung besonders bewährt, bei welchen
das Leitungssystem durch zumindest zwei Hauptrohre mit einem Mehrzahl von Nebenanschlüssen
und einer Mehrzahl von Schlauchleitungen gebildet ist, wobei die Schlauchleitungen
durch lösbare Steckverbindungen mit den Nebenanschlüssen der Hauptrohre verbunden
sind. Bei mehreren Hauptwärmetauschern werden bevorzugt pro Wärmetauscher zwei Hauptrohre
zur Verteilung des Kühlwassers zu den Bearbeitungsstationen verwendet.
[0020] Es hat sich gezeigt, dass bei komplexen Galetteneinrichtungen mit einer Vielzahl
von Galetten die Kühlwasserversorgung der Galettenantriebe sich dadurch verbessern
lässt, indem pro Bearbeitungsstation das Leitungssystem einen Kühlwasserverteiler
aufweist, wobei der Kühlwasserverteiler über mehrere Schlauchleitungen mit den kühlbaren
Antrieben oder Nebenwärmetauschern gekoppelt ist. So lassen sich insbesondere sehr
kurze Schlauchleitungen in dem Leitungssystem realisieren.
[0021] Da es innerhalb der Vorrichtung üblich ist, einzelne Bearbeitungsstationen aufgrund
von Wartungen oder Prozessunterbrechungen unabhängig von benachbarten Bearbeitungsstationen
auszuschalten, ist eine Überwachung der Kühlwasserversorgung vorgesehen. Hierzu wird
die Weiterbildung der Erfindung verwendet, bei welcher den Kühlwasserverteilern in
den Bearbeitungsstationen jeweils ein von mehreren Drucksensoren zugeordnet sind und
dass die Drucksensoren mit einer zentralen Steuereinrichtung verbunden sind. So lässt
sich das Aktivieren der Antriebe direkt mit der Kühlwasserversorgung zum Kühlen der
Antriebe verknüpfen.
[0022] Die Energieeffizienz lässt sich noch dadurch verbessern, indem die einer der Bearbeitungsstationen
zugeordneten Steuergeräte gemeinsam in einem Schaltschrank angeordnet sind und dass
die den betreffenden Schaltschrank zugeordnete Nebenwärmetauscher lösbar mit dem Maschinenwasserkreislauf
verbunden sind. So ist es üblich, dass die Spulrevolver der Aufwickeleinrichtung in
der Bearbeitungsstation auswechselbar gehalten sind, so dass ein am Spulrevolver integrierter
Schaltschrank mit Nebenwärmetauscher schnell und ohne Probleme von dem Maschinenwasserkreislauf
getrennt werden kann.
[0023] Um die Funktion der Wasserkühleinrichtung in Betrieb zu gewährleisten, ist die Weiterbildung
der Erfindung besonders vorteilhaft, bei welcher dem Hauptwärmetauscher eine Überwachungseinrichtung
mit mehreren Sensoren zugeordnet ist und bei welchem die Überwachungseinrichtung mit
der Steuereinrichtung und / oder einer Alarmeinrichtung verbunden ist. So lässt sich
beispielsweise die Wassertemperatur, der Kühlwasserdurchfluss oder der PH-Wert kontinuierlich
überwachen. Sobald eine unzulässige Abweichung des überwachten Parameters registriert
wird, lässt sich über die Steuereinrichtung oder direkt über die Überwachungseinrichtung
ein Alarmsignal generieren. Bei mehreren Hauptwärmetauschern wird die Überwachungseinrichtung
durch mehrere Überwachungseinheiten gebildet, die auf die einzelnen Hauptwärmetauscher
verteilt sind.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele unter Bezug auf
die beigefügten Figuren näher erläutert.
[0025] Es stellen dar:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden
- Fig. 2
- eine schematische Teilansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden
- Fig. 5
- eine schematische Teilansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 4
[0026] In den Fig. 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von synthetischen Fäden schematisch dargestellt. In Fig. 1 ist schematisch
eine Gesamtansicht des Ausführungsbeispiels gezeigt und in Fig. 2 eine Teilansicht
der Bearbeitungsstation I. Insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren
gemacht ist, gilt die nachfolgende Beschreibung für beide Figuren.
[0027] Das Ausführungsbeispiel weist eine Spinneinrichtung 1, eine Galtteneinrichtung 4
und eine Aufwickeleinrichtung 5 auf, die zur Herstellung einer Vielzahl von synthetischen
Fäden untereinander angeordnet sind. Die Galetteneinrichtung 4 und die Aufwickeleinrichtung
1 sind in eine Mehrzahl von Bearbeitungsstationen aufgeteilt, um pro Bearbeitungsstation
eine Gruppe von Fäden parallel nebeneinander herzustellen und zu Spulen aufzuwickeln.
In Fig. 1 sind nur beispielhaft zwei Bearbeitungsstationen I und II gezeigt. Die Aufwickeleinrichtung
5 weist pro Bearbeitungsstation I und II jeweils einen Spulrevolver 5.1 auf. Der Spulrevolver
5.1 besitzt zwei auskragend angetriebene Spulspindeln 5.2, die durch zugeordnete Spindelantriebe
5.3 antreibbar sind. An den Spulspindeln 5.2 werden abwechselnd die Fäden zu Spulen
gewickelt.
[0028] Innerhalb der Bearbeitungsstation I und II sind den Spulrevolvern 5.1 jeweils auf
einer Antriebsseite ein Schaltschrank 11.2 zugeordnet, welcher die den Spindelantrieben
5.3 zugeordnete Steuergeräte und Antriebselektronik enthält.
[0029] Oberhalb der Aufwickeleinrichtung 5 ist die Galetteneinrichtung 4 angeordnet. Die
Galetteneinrichtung 4 weist pro Bearbeitungsstation I und II jeweils mehrere Galetten
4.1 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel ein Streckfeld zum Verstrecken der Fäden
bilden. Die Galetten 4.1 sind vorzugsweise beheizt ausgebildet und unabhängig durch
Galettenantriebe 4.2 angetrieben.
[0030] Wie aus der Darstellung in Fig. 2 hervorgeht, sind den Galettenantrieben 4.2 der
Galetten 4.1 innerhalb der Bearbeitungsstation I oder II mehrere Galettensteuergeräte
4.3 zugeordnet, die in einem Schaltschrank 11.3 gehalten sind. Der Schaltschrank 11.3
enthält vorzugsweise noch weitere Elektronikbauteile und Steuergeräte, beispielsweise
zum Regeln der Mantelheizungen in den Galetten 4.1.
[0031] Oberhalb der Galetteneinrichtung 4 ist die Spinneinrichtung 1 zur Erzeugung der synthetischen
Fäden angeordnet. Wie aus der Darstellung in Fig. 1 hervorgeht, weist die Spinneinrichtung
1 pro Bearbeitungsstation I und II einen Spinnbalken 1.2 auf, der an seiner Unterseite
mehrere Spinndüsen 1.3 trägt. Die Spinndüsen 1.3 werden über eine Spinnpumpe 1.4 mit
einer durch einen zentralen Extruder 1.1 erzeugten Schmelze versorgt. Hierzu ist der
Extruder 1.1 durch einen Extruderantrieb 1.5 und die Spinnpumpe 1.4 durch einen Pumpenantrieb
1.6 angetrieben. Die den Antrieben 1.5 und 1.6 zugeordneten Steuergeräte sind gemeinsam
in einem zentralen Schaltschrank 11.1 angeordnet. Der Schaltschrank 11.1 enthält zusätzlich
ein Steuergerät für die Heizung 1.7 des Extruders 1.1.
[0032] Jedem der Spinnbalken 1.2 ist in den Bearbeitungsstationen I und II eine Anblaseinrichtung
2 zum Abkühlen der frisch extrudierten Filamente und eine Präparationseinrichtung
3 zugeordnet, die pro Bearbeitungsstation jeweils eine Dosierpumpe 3.1 und einen Dosierantrieb
3.2 aufweist. Das dem Dosierantrieb 3.2 zugeordnete Steuergerät ist ebenfalls in dem
Schaltschrank 11.1 integriert.
[0033] Die Spinneinrichtung 1, die Galetteneinrichtung 4 und die Aufwickeleinrichtung 5
sind in einem Betriebszustand dargestellt. So werden durch die Spinneinrichtung 1
eine Vielzahl von Filamentbündeln durch die Spinndüsen 1.3 extrudiert und mittels
der zugeordneten Anblaseinrichtung 2 abgekühlt. Nach der Abkühlung werden die Filamentbündel
durch die Präparationseinrichtung 3 benetzt und zu einem Faden zusammengeführt. Die
in einer Bearbeitungsstation I oder II parallel nebeneinander erzeugten Fäden werden
sodann über die Galetten 4.1 der Galetteneinrichtung aus der Spinneinrichtung abgezogen
und mit den nachfolgenden Galetten verstreckt. Nach der Verstreckung werden die Fäden
vereinzelt und in mehreren Wickelstellen des Spulrevolvers jeweils zu einer Spule
an einer der Spulspindeln 5.2 gewickelt.
[0034] Wie aus den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 2 hervorgeht, ist eine Wasserkühleinrichtung
6 vorgesehen, um die Galettenantriebe 4.2 und die Steuergeräte der Antriebe der Einrichtungen
1, 3, 4 und 5 zu kühlen. Die Wasserkühleinrichtung 6 weist hierzu einen Hauptwärmetauscher
7 auf, der maschinenseitig mit einem Maschinenwasserkreislauf 8 verbunden ist. Zum
Austausch der Wärme weist der Hauptwärmetauscher 7 einen Zulaufanschluss 9 und einen
Rücklaufanschluss 10 auf, um einen externen Kühlwasserkreislauf anzuschließen.
[0035] Dem Hauptwärmetauscher 7 ist eine Überwachungseinrichtung 23 mit zumindest einem
Sensor 24 zugeordnet. Die Überwachungseinrichtung 23 ist über Signalleitungen mit
einer Steuereinrichtung 22 und einer Alarmeinrichtung 25 gekoppelt.
[0036] Der Maschinenwasserkreislauf 8 der Wasserkühleinrichtung 6 wird durch ein geschlossenes
Leitungssystem 14 gebildet. Das Leitungssystem 14 weist zwei Hauptrohre 15.1 und 15.2
auf, die entlang einer Maschinenlängsseite einen Kühlwasserzulauf und einen Kühlwasserablauf
bilden. An jedem der Hauptrohre 15.1 und 15.2 sind pro Bearbeitungsstation I oder
II mehrere Nebenanschlüsse 18.1 bis 18.4 angeordnet. Die Nebenanschlüsse 18.1 bis
18.4 weisen Steckverbindungen 17.1 und 17.4 auf, an denen mehrere Schlauchleitungen
16.1 bis 16.4 angeordnet sind.
[0037] Wie aus der Darstellung in Fig. 1 hervorgeht, ist an dem der Spinneinrichtung 1 zugeordneten
Schaltschrank 11.1 ein Nebenwärmetauscher 12.1 angeordnet. Der Nebenwärmetauscher
12.1 ist als ein Luft-Wasser-Tauscher ausgeführt und wird mit einem innerhalb des
Schaltschrankes 11.1 angeordneten Gebläse 13 zusammen. Der Nebenwärmetauscher 12.1
ist über die Schlauchleitungen 16.4 und 16.5 mit den Hauptrohren 15.1 und 15.2 gekoppelt.
[0038] Wie aus den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 2 hervorgeht, sind die Galettenantriebe
4.2 der Galetten 4.1 in den Behandlungsstationen I und II kühlbar ausgebildet. So
könnten die Galettenantriebe 4.2 beispielsweise durch einen Kühlmantel gekühlt werden,
der unmittelbar mit der Wasserkühleinrichtung 6 gekoppelt ist. Um die Verteilung des
Kühlwassers vorzunehmen, ist jeder Behandlungsstation I und II ein Kühlwasserverteiler
19.1 und 19.2 zugeordnet. Der Kühlwasserverteiler 19.1 der Bearbeitungsstation I ist
in Fig. 2 schematisch gezeigt. Der Kühlwasserverteiler 19.1 ist über die Schlauchleitungen
16.1 und 16.2 mit den Nebenanschlüssen 18.1 und 18.2 der Hauptrohre 15.1 und 15.2
durch jeweils eine schnellkuppelnde Steckverbindung 17.1 und 17.2 verbunden. Auf einer
Auslassseite weist der Kühlwasserverteiler 19.1 eine Vielzahl von Schlauchleitungen
20 auf, die jeweils einen Zu- und Rücklauf zu den Galettenantrieben 4.2 bilden. Darüber
hinaus ist der Kühlwasserverteiler 19.1 mit einem zweiten Nebenwärmetauscher 12.2
gekoppelt, der an dem Schaltschrank 11.3 integriert ist. Innerhalb des Schaltschrankes
11.3 sind die Galettensteuergeräte 4.3 angeordnet. Die Darstellung der Galettensteuergeräte
4.3 innerhalb des Schaltschrankes 11.3 ist beispielhaft. Grundsätzlich können noch
weitere hier nicht dargestellte elektronische Bauteile wie z.B. Heizungssteller oder
sonstige Leistungselektronik vorteilhaft in dem Schaltschrank 11.3 integriert sein.
Zum Austausch der Wärme ist dem Nebenwärmetauscher 12.2 ein Gebläse 13 zugeordnet,
so dass ein Austausch der Wärme zwischen der Luft und dem Wasser innerhalb des Nebenwärmetauschers
12.2 stattfindet.
[0039] Wie aus den Darstellungen in Fig. 1 und Fig. 2 desweiteren hervorgeht, ist jedem
Kühlwasserverteiler 19.1 und 19.2 innerhalb der Behandlungsstationen I und II jeweils
ein Drucksensor 21.1 und 21.2 zugeordnet. Die Drucksensoren 21.1 und 21.2 sind über
Signalleitungen mit der Steuereinrichtung 22 gekoppelt.
[0040] Die der Aufwickeleinrichtung 5 zugeordneten Elektronikbauteile sind in dem Schaltschrank
11.2 integriert, er ebenfalls einen integrierten Nebenwärmetauscher 12.3 aufweist.
Der Nebenwärmetaucher 12.3 ist ebenfalls als ein Wasser-Luft-Tauscher ausgeführt.
Insoweit ist die Funktion identisch zu den vorgenannten und erläuterten Nebenwärmetauschern
12.1 und 12.2.
[0041] Der Nebenwärmetauscher 12.3 ist innerhalb der Bearbeitungsstation I oder II durch
die Schlauchleitungen 16.3 und 16.4 mit den Nebenanschlüssen 18.3 und 18.4 der Hauptrohre
15.1 und 15.2 gekoppelt. Die Anbindung der Schlauchleitungen 16.3 und 16.4 erfolgt
ebenfalls über schnell kuppelnde Steckverbindungen 17.3 und 17.4. Somit wäre ein Austausch
der Spulrevolver 5.1 mit zugeordnetem Schaltschrank 11.3 und Nebenwärmetauscher 12.3
ohne größere Demontagen in der Wasserkühleinrichtung 6 möglich.
[0042] Im Betrieb wird der Hauptwärmetauscher 7 zunächst an einen externen Kühlwasserkreislauf
26 angeschlossen. Da derartige Vorrichtungen unmittelbar im Zusammenhang mit Polymerisationsanlagen
genutzt werden, lassen sich vorteilhaft die in der Polymerisation genutzten Kaltwasserkreisläufe
nutzen, um die aus dem geschlossenen Maschinenkreislauf 8 abgeführte Wärme aufzunehmen
und abzuführen. Der geschlossene Maschinenwasserkreislauf 8, der mit dem Hauptwärmetauscher
7 gekoppelt ist, enthält ein aufbereitetes Kühlwasser, um die angeschlossenen Wärmetauscher
und Kühlaggregate nicht unzulässig zu belasten. So ist der für die Korrosionsintensität
maßgebende PH-Wert bei dem Kühlwasser innerhalb des geschlossenen Maschinenwasserkreislaufes
8 auf einen Wertebereich von 6 bis 9 begrenzt. Vorzugsweise wird ein oberer PH-Wert
von 8,5 nicht überschritten.
[0043] Die Wassereigenschaften des Kühlwassers in dem Maschinenwasserkreislauf 8 lassen
sich vorteilhaft durch die Überwachungseinrichtung 23 überwachen. So können neben
dem PH-Wert auch die Wassertemperatur, der Wasserdruck, der Durchfluss und die Füllmenge
überwacht werden. Für den Fall, dass die Überwachungseinrichtung 23 gegenüber der
angeschlossenen Steuereinrichtung 22 eine unzulässige Abweichung signalisiert, lässt
sich über die die Steuereinrichtung ein Steuerbefehl oder ein Alarmbefehl auslösen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Überwachungseinrichtung
23 auch direkt mit einer Alarmeinrichtung 25 verbunden, so dass das Signal der Überwachungseinrichtung
23 unmittelbar dazu genutzt werden kann, um die Alarmeinrichtung 25 zu aktivieren.
Die Alarmeinrichtung 25 kann hierbei ein visuelles oder ein akustisches Signal erzeugen.
[0044] Über das Leitungssystem 14 des Maschinenwasserkreislaufes 8 lässt sich der Wasseraustausch
an den angeschlossenen Nebenwärmetauschern 12.1, 12.2 und 12.3 sowie direkt an den
Kühlaggregaten der Galettenantriebe 4.2 ausführen. Hierzu sind die Nebenwärmetauscher
12.1, 12.2 und 12.3 parallel nebeneinander mit den Hauptrohren 15.1 und 15.2 gekoppelt.
[0045] Die der Galetteneinrichtung 4 zugeordnete Kühlwasserverteilung erfolgt dabei durch
den jeweilig zugeordneten Kühlwasserverteiler 19.1 und 19.2. Der an den Kühlwasserverteiler
19.1 und 19.2 integrierte Drucksensoren 21.1 und 21.2 stellen sicher, dass die Aktivierung
der Galetten 4.1 innerhalb der Bearbeitungsstation I oder II nur bei anstehendem Kühlwasser
einsetzen kann. Nur wenn innerhalb des Kühlwasserverteilers 19.1 oder 19.2 ein ausreichender
Kühlwasserdruck gemessen wird, wird eine Aktivierung der Galetten 4.1 bzw. der Galettenantriebe
4.2 zugelassen. Die Drucksensoren 21.1 und 21.2 können auch vorteilhaft mit einem
Ventil zur Steuerung des Wasserzulaufs zum Kühlwasserverteiler 19.1 und 19.2 kombiniert
werden. Über eine Ventilsteuerung des Ventils kann so der Zulauf am Kühlwasser verändert
werden.
[0046] Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
werden die Nebenwärmetauscher 12.1 bis 12.3 auf dem jeweiligen Bedarf eingestellt.
So könnte beispielsweise der Nebenwärmetauscher 12.1 des zentralen Schaltschrankes
11.1 mit einer größeren Durchflussmenge betrieben werden, als der Nebenwärmetauscher
12.3 des an dem Spulrevolver 5.1 angeordneten Schaltschranks 11.3.
[0047] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel lässt sich um eine Mehrzahl von Bearbeitungsstationen
ergänzen. So ist es üblich, derartige Vorrichtungen mit maximal 24 Bearbeitungsstationen
zu betreiben. Der Aufbau der Bearbeitungsstationen insbesondere der Galettensysteme
ist beispielhaft.
[0048] In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
gezeigt, bei welcher die Galetteneinrichtung 4 und die Aufwickeleinrichtung 5 teilweise
miteinander gekoppelt sind.
[0049] Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel ist im Wesentlichen identisch zu dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, so dass nachfolgend nur die Unterschiede erläutert
werden und ansonsten Bezug zu der vorgenannten Beschreibung genommen wird.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Spinneinrichtung 1 und
die Aufwickeleinrichtung 5 derart angeordnet, dass sich die Spinnbalken 1.2 der Spinneinrichtung
1 im Wesentlichen quer zu den Spulspindeln 5.2 der Spulrevolver 5.1 erstrecken.
[0050] Die Galetteneinrichtung 4 weist pro Bearbeitungsstation I und II mehrere Galetten
4.1 auf, die an einem stirnseitigen Ende des Spulrevolvers 5.1 gehalten sind.
[0051] Die den Antrieben 5.3 des Spulrevolvers 5.1 und den Antrieben 4.2 der Galetten 4.1
zugeordneten Steuergeräte sind gemeinsam in einem dem Spulrevolver 5.1 zugeordneten
Schaltschrank 11.2 angeordnet. Der in der Bearbeitungsstation I und II vorgesehen
Kühlwasserverteiler 19.1 und 19.2 ist über Schlauchleitungen 20 direkt mit den kühlbaren
Galettenantrieben 4.2 der Galetten 4.1 gekoppelt.
[0052] Der Aufbau und die Funktion der Wasserkühleinrichtung 6 ist ebenfalls im Wesentlichen
identisch zu dem vorgenannten Ausführungsbeispiel. Hierbei sind pro Bearbeitungsstation
I und II einer der Nebenwärmetauscher 12.2 und der Kühlwasserverteiler 19.1 in das
Leitungssystem 14 des geschlossenen Maschinenwasserkreislaufes 8 integriert. Der der
Spinneinrichtung 1 zugeordnete Schaltschrank 11.1 wird wie bereits zuvor im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 gezeigt, durch einen Nebenwärmetauscher 12.1 gekühlt. Die Funktion und
die Ausführung sind insoweit identisch zu dem vorgenannten Ausführungsbeispiel.
[0053] An dieser Stelle sei ausdrücklich vermerkt, dass die Anzahl der Nebenwärmetauscher
pro Bearbeitungsstation sowie die Anzahl der direkt kühlbaren Antriebe und die Art
der direkt kühlbaren Antriebe beispielhaft sind. Wesentlich für die Erfindung ist,
dass alle kühlbaren Aggregate und Elektronikbauteile gemeinsam durch eine zentrale
Wasserkühleinrichtung kühlbar sind, so dass die auftretenden Wärmeverluste gezielt
aufgenommen und abgeführt werden können.
[0054] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist dem Hauptwärmetauscher 7 ebenfalls eine
Überwachungseinrichtung 23 zugeordnet, wobei die Überwachungseinrichtung 23 direkt
mit einer Steuereinrichtung 22 gekoppelt ist. Innerhalb der Steuereinrichtung 22 erfolgt
eine Auswertung der Signale der Überwachungseinrichtung 23. Für den Fall, dass eine
unzulässige Abweichung zwischen Soll- und Istwerten ermittelt wird, lässt sich über
die Steuereinrichtung 22 eine Alarmeinrichtung 25 aktivieren. Damit ist sichergestellt,
dass der geschlossene Maschinenwasserkreislauf 8 in der Vorrichtung stets funktionsfähig
mit den geforderten Kühlwasserqualitäten bleibt.
[0055] In der Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von synthetischen Fäden schematisch dargestellt. Das
[0056] Ausführungsbeispiel weist eine Spinneinrichtung 1, eine Galetteneinrichtung 4 und
eine Aufwickeleinrichtung 5 auf, die in ihrem Aufbau und ihrer Funktion identisch
zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind. Insoweit wird an dieser Stelle zu der
vorgenannten Beschreibung Bezug genommen und nachfolgend nur die Unterschiede erläutert.
[0057] Zur Kühlung der Antriebe und Steuergeräte der Spinneinrichtung 1, der Galetteneinrichtung
4 und der Aufwickeleinrichtung 5 ist eine zentrale Wasserkühleinrichtung 6 vorgesehen.
Die Wasserkühleinrichtung 6 weist in diesem Ausführungsbeispiel zwei separate Hauptwärmetauscher
7.1 und 7.2 auf, die maschinenseitig mit jeweils einem Maschinenkreislauf 8.1 und
8.2 verbunden sind. Zum Austausch der Wärme weisen die Hauptwärmetauscher 7.1 und
7.2 jeweils einen Zulaufanschluss 9.1 und 9.2 sowie einen Rücklaufanschluss 10.1 und
10.2 auf, um einen externen Kühlwasserkreislauf 26 anzuschließen. Die Hauptwärmetauscher
7.1 und 7.2 können über die Zulaufanschlüsse 9.1 und 9.2 und die Rücklaufanschlüsse
10.1 und 10.2 sowohl an einem gemeinsamen Kühlwasserkreislauf als auch an zwei separaten
Kühlwasserkreisläufen angeschlossen werden.
Den Hauptwärmetauschern 7.1 und 7.2 ist jeweils eine Überwachungseinheit 23.1 und
23.2 zugeordnet, die über Signalleitungen mit einer Steuereinrichtung 22 gekoppelt
ist. Die Überwachungseinheiten 23.1 und 23.2 können jeweils ein oder mehrere Sensoren
aufweisen, um eine Kühlwasserüberwachung vorzunehmen.
[0058] Die den Hauptwärmetauschern 7.1 und 7.2 zugeordneten Maschinenwasserkreisläufen 8.1
und 8.2 werden jeweils durch ein geschlossenes Leitungssystem 14.1 und 14.2 gebildet.
Das Leitungssystem 14.1 weist zwei Hauptrohre 15.1 und 15.2 auf, die entlang einer
Maschinenlängsseite einen Kühlwasserzulauf und einen Kühlwasserablauf bilden. An jedem
der Hauptrohre 15.1 und 15.2 sind pro Bearbeitungsstation I oder II mehrere Nebenanschlüsse
18.1 und 18.2 angeordnet. Die Nebenanschlüsse 18.1 und 18.2 weisen Steckverbindungen
17.1 und 17.2 auf, an denen mehrere Schlauchleitungen 16.1 und 16.2 angeordnet sind.
Die Schlauchleitungen 16.1 und 16.2 sind innerhalb der Bearbeitungsstation I mit einem
Kühlwasserverteiler 19.1 gekoppelt. Der Kühlwasserverteiler 19.1 ist der Galetteneinrichtung
4 in der Bearbeitungsstation I zugeordnet. Der Kühlwasserverteiler 19.1 weist auf
einer Auslassseite eine Vielzahl von Schlauchleitungen 20 auf, die jeweils einen Zu-
und Rücklauf zu den Galettenantrieben 4.2 bilden. Darüber hinaus ist der Kühlwasserverteiler
19.1 mit einem zweiten Nebenwärmetauscher 12.2 gekoppelt, der an dem Schaltschrank
11.3 integriert ist. Innerhalb des Schaltschrankes 11.3 sind die Galettensteuergeräte
4.3 angeordnet. Die Darstellung der Galettensteuergeräte 4.3 innerhalb des Schaltschrankes
11.3 ist beispielhaft. Grundsätzlich können noch weitere hier nicht dargestellte elektronische
Bauteile wie z.B. Heizungssteller oder sonstige Leistungselektronik vorteilhaft in
dem Schaltschrank 11.3 integriert sein. Zum Austausch der Wärme ist dem Nebenwärmetauscher
12.2 ein Gebläse 13 zugeordnet, so dass ein Austausch der Wärme zwischen der Luft
und dem Wasser innerhalb des Nebenwärmetauschers 12.2 stattfindet.
[0059] An dem Maschinenkreislauf 8.1 sind in den Bearbeitungsstationen 1 und 2 somit jeweils
die Kühlwasserverteilung zur Kühlung der Antriebe und Steuergeräte der Galetteneinrichtung
4 angeschlossen. Das in dem Maschinenwasserkreislauf 8.1 gekühlte Wasser wird kontinuierlich
über den zugeordneten Hauptwärmetauscher 7.1 temperiert.
[0060] Der zweite Hauptwärmetauscher 7.2 der zentralen Wasserkühleinrichtung 6 ist an einem
zweiten Maschinenwasserkreislauf 8.2 zugeordnet. Der Maschinenwasserkreislauf 8.2
wird durch das Leitungssystem 14.2 gebildet, das zwei Hauptrohre 15.3 und 15.4 aufweist.
Die Hauptrohre 15.1 und 15.2 erstrecken sich parallel zu den Hauptrohren 15.1 und
15.2 entlang einer Maschinenlängsseite der Vorrichtung. An jedem der Hauptrohre 15.3
und 15.4 sind pro Berarbeitungsstation I oder II mehrere Nebenanschlüsse 18.3 und
18.4 angeordnet. Die Nebenanschlüsse 18.3 und 18.4 weisen Steckverbindungen 17.3 und
17.4 auf, an denen mehrere Schlauchleitungen 16.2 und 16.4 angerordnet sind. Die Schlauchleitungen
16.3 und 16.4 sind mit einem Nebenwärmetauscher 12.3 innerhalb der Bearbeitungsstation
I verbunden. Der Nebenwärmetauscher 12.3 ist an dem Schaltschrank 11.2 zugeordnet,
welcher die Elektronikbauteile der Aufwickeleinrichtung 5 enthält. Der Nebenwärmetauscher
12.3 ist ebenfalls als ein Wasser-Luft-Tauscher ausgeführt.
[0061] Die Anbindung der Schlauchleitungen 16.3 und 16.4 an die Hauptrohre 15.3 und 15.4
erfolgt über schnell kuppelnde Streckverbindungen 17.3 und 17.4. Somit wäre ein Austausch
der Spulrevolver 5.1 mit zugeordnetem Schaltschrank 11.3 und Nebenwärmetauscher 12.3
ohne größere Demontage möglich.
[0062] Wie aus der Darstellung in Fig. 4 hervorgeht, ist an dem der Spinneinrichtung 1 zugeordneten
Schaltschrank 11.1 ebenfalls ein Nebenwärmetauscher 12.1 angeordnet. Der Nebenwärmetauscher
12.1 ist als ein Luft-Wasser-Tauscher ausgeführt und wirkt mit einem innerhalb des
Schaltschrankes 11.1 angeordneten Gebläse 13 zusammen. Der Nebenwärmetauscher 12.1
ist über die Schlauchleitungen 16.4 und 16.5 mit den Hauptrohren 15.3 und 15.4 des
Maschinenwasserkreislaufes 8.2 gekoppelt. Hierzu weisen die Hauptrohre 15.3 und 15.4
zwei zusätzliche Nebenanschlüsse 18.5 und 18.6 auf.
[0063] Im Betrieb werden die Hauptwärmetauscher 7.1 und 7.2 zunächst an einen externen Kühlwasserkreislauf
26 oder alternativ an zwei separate externe Kühlwasserkreisläufe angeschlossen, um
die aus den angeschlossenen Maschinenwasserkreisläufen 8.1 und 8.2 abgeführte Wärme
aufzunehmen und abzuführen. Jeder einzelne Hauptwärmetauscher 7.1 und 7.2 mit den
angeschlossenen Maschinenwasserkreisläufen 8.1 und 8.2 lassen sich getrennt steuern,
um die jeweils angeschlossenen Antriebe und Steuergeräte zu kühlen. So wird über dem
Maschinenwasserkreislauf 8.1 die Kühlung der Galetteneinrichtung 4 vorgenommen. Die
zur Kühlung der Antriebe und Steuergeräte der Galetteneinrichtung 4 erforderlichen
Wassertemperaturen des Kühlwassers können dabei vorteilhaft durch den Hauptwärmetauscher
7.1 eingestellt werden. Ebenso lässt sich der Wasserdruck, der Durchfluss und die
Füllmenge sowie der PH-Wert des Kühlwassers im Maschinenwasserkreislauf 8.1 unabhängig
von dem Kühlwasser im Maschinenkreislauf 8.2 einstellen.
[0064] Der geschlossene Maschinenwasserkreislauf 8.2 ist zur Kühlung der Steuergeräte der
Spinneinrichtung 1 und der Aufwickeleinrichtung 5 vorgesehen. Somit können die Steuergeräte
der Aufwickeleinrichtung 5 und der Spinneinrichtung 1 mit einem unterschiedlichen
Temperaturniveau gekühlt werden.
[0065] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von synthetischen Fäden zeichnet
sich dadurch aus, dass sämtliche innerhalb der Einrichtungen anfallenden Wärmeverluste
durch eine zentrale Wasserkühleinrichtung abgeführt werden kann. Insoweit können vorteilhaft
externe Kühlwasserkreisläufe genutzt werden, um über einen Wärmetauscher oder mehrere
Wärmetauscher die produzierte Verlustwärme kontinuierlich abzuführen.
[0066] Bei den Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 1, 3 und
4 besteht auch die Möglichkeit optional eine am Bedarf orientierte Kühlwasserversorgung
zu integrieren. So könnte in einer Zulaufleitung beispielsweise die Schlauchleitung
16.1 ein Ventil integriert sein, das über eine Stellensteuereinheit zum Öffnen oder
Schließen des Kühlwasserzulaufs zu dem Kühlwasserverteiler 19.1 gesteuert würde. Damit
können insbesondere die elektrischen Galettenantriebe und Galettensteuergeräte nur
bei Bedarf gekühlt werden.
Bezugszeichenliste
[0067]
- 1
- Spinneinrichtung
- 1.1
- Extruder
- 1.2
- Spinnbalken
- 1.3
- Spinndüse
- 1.4
- Spinnpumpe
- 1.5
- Extruderantrieb
- 1.6
- Pumpenantrieb
- 1.7
- Heizung
- 2
- Anblaseinrichtung
- 3
- Präparationseinrichtung
- 3.1
- Dosierpumpe
- 3.2
- Dosierantrieb
- 4
- Galetteneinrichtung
- 4.1
- Galetten
- 4.2
- Galettenantriebe
- 4.3
- Galettensteuergerät
- 5
- Aufwickeleinrichtung
- 5.1
- Spulrevolver
- 5.2
- Spulspindel
- 5.3
- Spindelantrieb
- 6
- Wasserkühleinrichtung
- 7,7.1,7.2
- Hauptwärmetauscher
- 8, 8.1, 8.2
- Maschinenwasserkreislauf
- 9,9.1,9.2
- Zulaufanschluss
- 10, 10.1, 10.2
- Rücklaufanschluss
- 11.1, 11.2, 11.3
- Schaltschrank
- 12.1, 12.2, 12.3
- Nebenwärmetauscher
- 13
- Gebläse
- 14
- Leitungssystem
- 15.1, 15.2
- Hauptrohr
- 16.1 ... 16.6
- Schlauchleitung
- 17.1 ... 17.2
- Steckverbindung
- 18.1 ... 18.6
- Nebenanschlüsse
- 19.1, 19.2
- Kühlwasserverteiler
- 20
- Schlauchleitung
- 21.1,21.2
- Drucksensor
- 22
- Steuereinrichtung
- 23
- Überwachungseinrichtung
- 23.1,23.2
- Überwachungseinheit
- 24
- Sensor
- 25
- Alarmeinrichtung
- 26
- Kühlwasserkreislauf
- I, II
- Bearbeitungsstation
1. Vorrichtung zur Herstellung synthetischer Fäden mit einer Spinneinrichtung (1), mit
einer Galetteneinrichtung (4) und mit einer Aufwickeleinrichtung (5), wobei die Einrichtungen
(1, 4, 5) mehrere Antriebe (1.5, 1.6, 4.2, 5.3) und Steuergeräte aufweisen, die im
Betrieb gekühlt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebe (4.2) und die Steuergeräte der Einrichtungen (1, 4, 5) gemeinsam durch
eine zentrale Wasserkühleinrichtung (6) kühlbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wasserkühleinrichtung (6) einen Hauptwärmetauscher (7) aufweist, der mit einem
geschlossenen Maschinenwasserkreislauf (8) zusammenwirkt und der einen Zulaufanschluss
(9) und einen Rücklaufanschluss (10) für einen externen Kühlwasserkreislauf (26) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wasserkühleinrichtung (6) mehrere Hauptwärmetauscher (7.1, 7.2) aufweist, die
jeweils mit einem geschlossenen Maschinenwasserkreislauf (8.1, 8.2) zusammenwirken
und die jeweils einen Zulaufanschluss (9.1, 9.2) und einem Rücklaufanschluss (10.1,
10.2) für einen oder mehrere externe Kühlwasserkreisläufe (26) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der geschlossene Maschinenwasserkreislauf (8, 8.1, 8.2) ein Kühlwasser mit einem ph-Wert
im Bereich zwischen 6 und 9 enthält.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere der Steuergeräte der Einrichtungen (1, 4, 5) in einem zentralen Schaltschrank
(11.1) und/oder in mehreren Schaltschränken (11.2, 11.3) verteilt angeordnet sind
und dass die Wasserkühleinrichtung (6) für jeden der Schaltschränke (11.1, 11.2, 11.3)
einen von mehreren Nebenwärmetauschern (12.1, 12.2, 12.3) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Nebenwärmetauscher (12.1, 12.2, 12.3) parallel an dem Maschinenwasserkreislauf
(8, 8.1, 8.2) angeschlossen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der einem der Schaltschränke (11.1, 11.2, 11.3) zugeordnete Nebenwärmetauscher (12.1,
12.2, 12.3) mit einem Gebläse (13) zum Zwecke der Kühlung der Steuergeräte zusammenwirkt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Maschinenwasserkreislauf (8, 8.1, 8.2) durch ein Leitungssystem gebildet ist,
dass direkt mit den kühlbaren Antrieben (4.2) und/oder mit mehreren Nebenwärmetauschern
(12.1, 12.2, 12.3) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitungssystem (14) durch zwei Hauptrohre (15.1, 15.2) mit einer Mehrzahl von
Nebenanschlüssen (18.1- 18.6) und einer Mehrzahl von Schlauchleitungen (16.1-16.6)
gebildet ist, wobei die Schlauchleitungen (16.1-16.6) durch lösbare Steckverbindungen
(17.1 - 17.6) mit den Nebenanschlüssen (18.1-18.6) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Galetteneinrichtung (4) und/oder die Aufwickeleinrichtung (5) eine Mehrzahl von
Bearbeitungsstationen (I, II) bilden und dass das Leitungssystem (14) pro Bearbeitungsstation
(I, II) einen Kühlwasserverteiler (19.1, 19.2) aufweist, der über mehrere Schlauchleitungen
(20) mit den kühlbaren Antrieben (4.2) und/oder Nebenwärmetauschern (12.2) gekoppelt
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
den Kühlwasserverteilern (19.1, 19.2) in den Bearbeitungsstationen (I, II) jeweils
ein von mehreren Drucksensoren (21.1, 21.2) zugeordnet sind und dass die Drucksensoren
(21.1, 21.2) mit einer zentralen Steuereinrichtung (22) verbunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einer der Bearbeitungsstation (I, II) zugeordneten Steuergeräte in einem der Schaltschränke
(11.1, 11.2, 11.3) angeordnet sind und dass die den betreffenden Schaltschränken (11.1,
11.2, 11.3) zugeordneten Nebenwärmetauscher (12.1, 12.2, 12.3) lösbar mit dem Maschinenwasserkreislauf
verbunden sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
einem Hauptwärmetauscher eine Überwachungseinrichtung (23) mit mehreren Sensoren (24)
zugeordnet ist und dass die Überwachungseinrichtung (23) mit einer Steuereinrichtung
(22) und/oder einer Alarmeinrichtung (25) verbunden ist.
1. Apparatus for producing synthetic threads, having a spinning device (1), having a
godet device (4) and having a winding device (5), wherein the devices (1, 4, 5) have
a plurality of drives (1.5, 1.6, 4.2, 5.3) and controllers which are cooled during
operation,
characterized in that
the drives (4.2) and the controllers of the devices (1, 4, 5) are coolable jointly
by way of a central water cooling device (6).
2. Apparatus as claimed in claim 1,
characterized in that
the water cooling device (6) has a main heat exchanger (7) which interacts with a
closed machine water circuit (8) and which has an inflow connection (9) and a return
flow connection (10) for an external cooling water circuit (26).
3. Apparatus as claimed in claim 1,
characterized in that
the water cooling device (6) has a plurality of main heat exchangers (7.1, 7.2) which
each interact with a closed machine water circuit (8.1, 8.2) and which each have an
inflow connection (9.1, 9.2) and a return flow connection (10.1, 10.2) for one or
more external cooling water circuits (26).
4. Apparatus as claimed in claim 2 or 3,
characterized in that
the closed machine water circuit (8, 8.1, 8.2) contains cooling water with a pH in
the range between 6 and 9.
5. Apparatus as claimed in one of claims 1 to 4,
characterized in that
a plurality of the controllers of the devices (1, 4, 5) are arranged in a central
switch cabinet (11.1) and/or in a distributed manner in a plurality of switch cabinets
(11.2, 11.3), and in that the water cooling device (6) has one of a plurality of secondary heat exchangers
(12.1, 12.2, 12.3) for each of the switch cabinets (11.1, 11.2, 11.3).
6. Apparatus as claimed in claim 5,
characterized in that
the secondary heat exchangers (12.1, 12.2, 12.3) are connected in parallel to the
machine water circuit (8, 8.1, 8.2).
7. Apparatus as claimed in claim 5 or 6,
characterized in that
the secondary heat exchanger (12.1, 12.2, 12.3) that is assigned to one of the switch
cabinets (11.1, 11.2, 11.3) interacts with a fan (13) for the purpose of cooling the
controllers.
8. Apparatus as claimed in one of claims 2 to 7,
characterized in that
the machine water circuit (8, 8.1, 8.2) is formed by a line system which is connected
directly to the coolable drives (4.2) and/or to a plurality of secondary heat exchangers
(12.1, 12.2, 12.3).
9. Apparatus as claimed in claim 8,
characterized in that
the line system (14) is formed by two main pipes (15.1, 15.2) having a plurality of
secondary connections (18.1-18.6) and a plurality of hose lines (16.1-16.6), wherein
the hose lines (16.1-16.6) are connected to the secondary connections (18.1-18.6)
by detachable plug connectors (17.1-17.6).
10. Apparatus as claimed in one of claims 1 to 9,
characterized in that
the godet device (4) and/or the winding device (5) form a plurality of processing
stations (I, II), and in that the line system (14) has one cooling water distributor (19.1, 19.2) per processing
station (I, II), said cooling water distributor (19.1, 19.2) being coupled to the
coolable drives (4.2) and/or secondary heat exchangers (12.2) via a plurality of hose
lines (20).
11. Apparatus as claimed in claim 10,
characterized in that
the cooling water distributors (19.1, 19.2) in the processing stations (I, II) are
each assigned one of a plurality of pressure sensors (21.1, 21.2), and in that the pressure sensors (21.1, 21.2) are connected to a central control device (22).
12. Apparatus as claimed in claim 10 or 11,
characterized in that
the controllers assigned to one of the processing stations (I, II) are arranged in
one of the switch cabinets (11.1, 11.2. 11.3), and in that the secondary heat exchangers (12.1, 12.2, 12.3) assigned to the switch cabinets
(11.1, 11.2, 11.3) in question are connected detachably to the machine water circuit.
13. Apparatus as claimed in one of claims 2 to 12,
characterized in that
a monitoring device (23) having a plurality of sensors (24) is assigned to a main
heat exchanger, and in that the monitoring device (23) is connected to a control device (22) and/or to an alarm
device (25).
1. Dispositif pour fabriquer des fils synthétiques avec un dispositif de filage (1),
avec un dispositif de galette (4) et avec un dispositif de bobinage (5), dans lequel
les dispositifs (1, 4, 5) présentent plusieurs entraînements (1.5, 1.6, 4.2, 5.3)
et plusieurs appareils de commande, qui en service sont refroidis, caractérisé en ce que les entraînements (4.2) et les appareils de commande des dispositifs (1, 4, 5) peuvent
être refroidis en commun par un dispositif central de refroidissement à l'eau (6).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement à l'eau (6) présente un échangeur de chaleur principal
(7), qui coopère avec un circuit d'eau de machine fermé (8) et qui présente un raccord
d'arrivée (9) et un raccord de retour (10) pour un circuit d'eau de refroidissement
externe (26).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement à l'eau (6) présente plusieurs échangeurs de chaleur
principaux (7.1, 7.2), qui coopèrent respectivement avec un circuit d'eau de machine
fermé (8.1, 8.2) et qui présentent respectivement un raccord d'arrivée (9.1, 9.2)
et un raccord de retour (10.1, 10.2) pour un ou plusieurs circuit(s) d'eau de refroidissement
externe(s) (26).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le circuit d'eau de machine fermé (8, 8.1, 8.2) contient une eau de refroidissement
avec une valeur de pH dans la plage comprise entre 6 et 9.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que plusieurs des appareils de commande des dispositifs (1, 4, 5) sont disposés dans
une armoire de distribution centrale (11.1) et/ou sont répartis dans plusieurs armoires
de distribution (11.2, 11.3) et en ce que le dispositif de refroidissement à l'eau (6) présente pour chacune des armoires de
distribution (11.1, 11.2, 11.3) un de plusieurs échangeurs de chaleur secondaires
(12.1, 12.2, 12.3).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les échangeurs de chaleur secondaires (12.1, 12.2, 12.3) sont raccordés en parallèle
au circuit d'eau de machine (8, 8.1, 8.2).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur secondaire (12.1, 12.2, 12.3) associé à une des armoires de
distribution (11.1, 11.2, 11.3) coopère avec une soufflante (13) dans le but de refroidir
les appareils de commande.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que le circuit d'eau de machine (8, 8.1, 8.2) est formé par un système de conduites,
qui est raccordé directement aux entraînements à refroidir (4.2) et/ou à plusieurs
échangeurs de chaleur secondaires (12.1, 12.2, 12.3).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le système de conduites (14) est formé par deux tubes principaux (15.1, 15.2) avec
une multiplicité de raccords secondaires (18.1 - 18.6) et une multiplicité de tuyaux
flexibles (16.1 - 16.6), dans lequel les tuyaux flexibles (16.1 - 16.6) sont raccordés
aux raccords secondaires (18.1 - 18.6) par des connexions enfichables démontables
(17.1 - 17.6).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de galette (4) et/ou le dispositif de bobinage (5) forment une multiplicité
de stations de traitement (I, II) et en ce que le système de conduites (14) présente par station de traitement (I, II) un distributeur
d'eau de refroidissement (19.1, 19.2), qui est couplé aux entraînements à refroidir
(4.2) et/ou aux échangeurs de chaleur secondaires (12.2) par plusieurs tuyaux flexibles
(20).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un de plusieurs capteurs de pression (21.1, 21.2) est respectivement associé aux distributeurs
d'eau de refroidissement (19.1, 19.2) dans les stations de traitement (I, II) et en ce que les capteurs de pression (21.1, 21.2) sont reliés à un dispositif de commande central
(22).
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les appareils de commande associés à une des stations de traitement (I, II) sont
disposés dans une de armoires de distribution (11.1, 11.2, 11.3) et en ce que les échangeurs de chaleur secondaires (12.1, 12.2, 12.3) associés aux armoires de
distribution concernées (11.1, 11.2, 11.3) sont raccordés de façon séparable au circuit
d'eau de machine.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 12, caractérisé en ce qu'un dispositif de surveillance (23) avec plusieurs capteurs (24) est associé à un échangeur
de chaleur principal et en ce que le dispositif de surveillance (23) est relié à un dispositif de commande (22) et/ou
à un dispositif d'alarme (25).
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