[0001] Die Erfindung betrifft ein Steckverbinderset mit einem Steckverbinder und einem Gegensteckverbinder,
die jeweils ein Isolierstoffgehäuse und in das Isolierstoffgehäuse eingebaute Kontaktelemente
haben, wobei Steckverbinder und Gegensteckverbinder zur elektrisch leitenden Kontaktierung
zugeordneter Kontaktelemente beim Zusammenstecken von Steckverbinder und Gegensteckverbinder
korrespondierend zueinander ausgebildet sind, und wobei die Isolierstoffgehäuse eine
das Zusammenstecken in nur einer zulässigen Lage von Steckverbindern und Gegensteckverbinder
zueinander erlaubenden Kodierkontur haben.
[0002] Derartige Steckverbindersets bestehend aus einem Steckverbinder und einem dazu korrespondieren
Gegensteckverbinder sind in vielfältiger Form bekannt.
[0003] DE 10 2008 049 574 A1 offenbart ein elektrisches Steckverbindungsset mit einer Kontakteinrichtung und einem
elektrischen Steckverbinder zur elektrischen Verbindung des elektrischen Steckverbinders
mit der Kontakteinrichtung sowie mit einem Kodiersystem zur Vermeidung unbeabsichtigter
Kontakte. Das Kodiersystem umfasst drei voneinander unabhängige Kodiereinrichtungen
zur Kodierung. Eine Kodierung wird durch aufeinander abgestimmte asymmetrische Gehäuseformen
der Domaufnahme der Kontakteinrichtungen und des Doms des elektrischen Steckverbinders
gebildet. Weiterhin wird eine Rippe-Nut-Kodiereinrichtung vorgeschlagen, wobei Kodierrippen
und Kodiernuten an den durch Außenwände des Isolierstoffgehäuses gebildeten Buchsenschächten
angeordnet sind. Zudem wird eine auswechselbare Kodierprofileinrichtung vorgeschlagen,
wobei ein Kodierstift wahlweise in einem Buchsenschacht des Steckverbinders und/oder
der Kontakteinrichtung eingeschoben werden kann.
[0004] Weiterhin ist aus
EP 1 841 014 B1 ein elektrischer Verbinder mit durch vorstehende rohrförmige Körper gebildeten Buchsenschächten
bekannt. Zur Verhinderung eines Fehlsteckens können Verschlusselemente in die rohrförmigen
Körper eingesetzt werden. An den Gegensteckverbindern sind ebenfalls Buchsenschächte
mit radial abstehenden Kodierlaschen vorgesehen, die zur Herstellung einer individuellen
Kodierung mit Hilfe einer Zange abgebrochen werden können.
[0005] US 2006/0089011 A1 offenbart einen Steckverbinder und einen Gegensteckverbinder, die im zentralen Bereich
einen ersten Funktionsbereich und mit einer ersten schmalen Kontaktart und in den
äußeren Bereichen jeweils weitere Funktionsbereiche mit anderen Kontaktarten haben.
Die Funktionsbereiche sind in unterschiedlichen Tiefen versetzt zueinander angeordnet.
[0006] US 2006/0014422 A1 zeigt einen Steckverbinder, bei dem eine Reihe von schmalen Kontakten und seitlich
mehrere breite Kontakte auf einer Reihe angeordnet sind. An den Außenseiten sind federbelastete
Führungsstifte vorhanden, um den Steckverbinder passend in einen Gegensteckverbinder
einzuführen.
[0007] EP 1 261 073 A2 offenbart einen vergleichbar hierzu aufgebauten Steckverbinder mit unterschiedlichen
Kontaktgestaltungen in den nebeneinanderliegenden Funktionsbereichen.
[0008] US 5,356,300 A zeigt einen Steckverbinder mit drei Funktionsbereichen, die durch drei unterschiedliche,
nebeneinander angeordnete Stecker definiert sind. Diese Stecker haben jeweils vollkommen
unterschiedliche Kontaktarten, wie beispielsweise Koaxialstecker und Kontaktstifte
unterschiedlicher Größen.
[0009] Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Steckverbinderset
umfassend einen Steckverbinder und einen Gegensteckverbinder zu schaffen, das bei
flexibler Kombination mehrerer Funktionsbereiche ein Fehlstecken, insbesondere ein
versetztes Fehlstecken bei einem System mit unterschiedlichen Polzahlen und unterschiedlichen
Kombinationen von Funktionsbereichen verhindert.
[0010] Die Aufgabe wird mit dem Steckverbinderset umfassend ein Steckverbinder und ein Gegensteckverbinder
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie mit den zugehörigen Steckverbindern und Gegensteckverbindern
gelöst.
[0011] Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0012] Bei einem gattungsgemäßen Steckverbinderset wird vorgeschlagen, dass der Steckverbinder
und/oder Gegensteckverbinder mindestens zwei Funktionsbereiche mit jeweils mindestens
zwei in einem Isolierstoffgehäuseabschnitt angeordneten Kontaktelementen hat und dass
die nebeneinanderliegenden Kontaktelemente zweier benachbarter Funktionsbereiche einen
anderen Abstand von einander haben, als der Abstand der jeweils in diesem Funktionsbereich
vorgesehenen Kontaktelemente.
[0013] Damit wird sicher verhindert, dass ein Steckverbinder übergreifend und versetzt mit
einem für einen Funktionsbereich vorgesehenen Abschnitt in zwei nebeneinanderliegende
Funktionsbereiche eingesteckt wird. Hierzu sorgt der von der Teilung in einem Funktionsbereich
unterschiedliche Versatz, d. h. die Funktionsbereiche sind voneinander mit einer anderen
Teilung beabstandet, als die Kontaktelemente in den Funktionsbereichen selbst.
[0014] Derartige Funktionsbereiche können beispielsweise mindestens zwei nebeneinander angeordnete
Kontaktelemente für Versorgungsspannung und ein anderer Funktionsbereich mit mindestens
zwei nebeneinanderliegenden Kontaktelementen für eine Datenverbindung sein. Mit Hilfe
des Versatzes zwischen den Funktionsbereichen, welcher sich von der Teilung in den
Funktionsbereichen unterscheidet, wird sicher verhindert, dass ein mit Netzspannung
beaufschlagter Steckerabschnitt in den empfindlichen Funktionsbereich für die Datenversorgung
gesteckt wird und umgekehrt.
[0015] Hiermit wird ein Gesamtstecksystem mit einer Mehrzahl von z.B. drei Steckverbindersets
ermöglicht, die untereinander nicht steckbar sind. Die Komponenten eines ersten Systems
können dabei z.B. polzahlunabhängig untereinander steckbar sein, wobei nur gefahrbringende
Steckungen und Kombinationen kodiert und somit nicht möglich sind. Gleiches kann auch
für mindestens ein weiteres System gelten. Komponenten anderer zum Gesamtsystem gehöriger
Systeme können hingegen auch polzahlunabhängig nicht untereinander steckbar gestaltet
sein.
[0016] Diese zu einem Gesamtsystem zusammengefassten einzelnen Systeme können mit Hilfe
separater Kodierstopfen individuell erweitert werden.
[0017] Eine einfache und zuverlässige Kodierung eines Steckverbindersets gelingt zusätzlich
oder alternativ hierzu dadurch, dass das Isolierstoffgehäuse des Steckverbinders durch
konturierte Außenwände des Isolierstoffgehäuses gebildete Buchsenschächte und in Steckrichtung
vorgesehene konturierte Kodierstege im Innenraum der Buchsenschächte hat, wobei das
Isolierstoffgehäuse des Gegensteckverbinders zur Aufnahme korrespondierender konturierter
Kodierstege in einer einzigen zulässigen Steckposition angepasste Kodierschächte aufweist.
[0018] Es wird damit vorgeschlagen, dass nicht nur die Buchsenschächte selbst zur Kodierung
und damit zur Verhinderung eines Fehlsteckens bestimmte Konturen aufweist. Vielmehr
sind zusätzlich im Innenraum der Buchsenschächte weitere konturierte Kodierstege vorhanden,
mit denen trotz passender Außenkontur bestimmte Stecksituationen ausgeschlossen werden
können. Insbesondere gelingt es durch die zusätzlichen, im Innenraum der Buchsenschächte
vorhandenen konturierten Kodierstege, Systeme von Steckverbindern und Gegensteckverbindern
zu schaffen, die hinsichtlich der Außenkontur der Buchsenschächte zueinander passen,
aber hinsichtlich der Zuordnung von Funktionsbereichen mit Hilfe der konturierten
Kodierstege kodiert werden.
[0019] Unter der Anordnung von kodierten Kodierstegen im Innenraum der Buchsenschächte wird
insbesondere verstanden, dass diese gerade nicht an den Innenseiten der konturierten
Außenwände vorhanden sind, sondern von den konturierten Außenwänden beabstandet separat
von der Kontur der Buchsenschächte in den Buchsenschächten eingebracht sind.
[0020] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kontaktelemente teilweise in den Kodierstegen
aufgenommen sind. Damit werden die Kodierstege im Innenraum der Buchsenschächte nicht
nur zur Kodierung des Steckverbindersets genutzt, sondern auch zum stabilen Halten
der Kontaktelemente.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Kodierstege einen sich in Anreihrichtung
der Kontaktelemente erstreckenden Längsabschnitt und einen quer hierzu abragenden
Querabschnitt haben. Mit Hilfe des Querabschnitts kann dann eine bestimmte Kodierung
festgelegt werden. So ist denkbar, dass ein im Querschnitt L-förmiger Kodiersteg geschaffen
wird, indem der Querabschnitt zur Kodierung seitlich links zum Längsabschnitt angeordnet
ist. Optional kann auch ein im Querschnitt T-förmiger Kodiersteg dadurch geschaffen
werden, dass der Querabschnitt mittig zum Längsabschnitt angeordnet ist. Ein im Querschnitt
gespiegelt L-förmiger Kodiersteg wird erhalten, wenn der Querabschnitt seitlich rechts
zum Längsabschnitt angeordnet ist.
[0022] Mit Hilfe eines solchen an einer definierten Position des Längsabschnitts angeordneten
Querabschnitts lassen sich somit auf einfache Weise mehrere, z. B. drei verschiedene
Kodierungen bei kompakten und stabilem Kodiersteg schaffen. Der gleichbleibende Längsabschnitt
kann unabhängig von der Kodierung zum Festlegen eines Kontaktelementes genutzt werden.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Isolierstoffgehäuseabschnitte der Funktionsbereiche
des Gegensteckverbinders durch Verbindungsstege miteinander verbunden sind und in
Außenwänden der Isolierstoffgehäuseabschnitte der Funktionsbereiche des Steckverbinders
an die Verbindungsstege angepasste Ausnehmungen zur Aufnahme zugeordneter Verbindungsstege
bei Zusammenstecken von Steckverbinder und Gegensteckverbinder in einer einzigen zulässigen
Steckposition vorgesehen sind.
[0024] Damit werden die Verbindungsstege zwischen den einzelnen Funktionsbereichen des Isolierstoffgehäuses
eines Gegensteckverbinders zusätzlich zur weiteren Kodierung und Verhinderung eines
Fehlsteckens genutzt. Das Isolierstoffgehäuse hat somit mehrere voneinander beabstandete
Isolierstoffgehäuseabschnitte, die nur über Verbindungsstege miteinander verbunden
sind.
[0025] Die Außenwände der Isolierstoffgehäuseabschnitte des Steckverbinders sind dann so
konturiert, dass Ausnehmungen zur Aufnahme der Verbindungsstege des Gegensteckverbinders
an den Positionen vorhanden sind, an denen Steckverbinder und Gegensteckverbinder
korrekt zueinander ausgerichtet sind.
[0026] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Kontaktelemente paarweise als Gabelkontakte
mit einem Paar gegenüberliegender Gabelzinken und als korrespondierende flache Messerkontakte
ausgebildet sind. Diese Gabelkontakte sind dann in einem Teil des Steckverbindersets
(z.B. in dem Gegensteckverbinder) und die korrespondierenden flachen Messerkontakte
in dem anderen Teil des Steckverbindersets (z.B. in dem Steckverbinder) eingebaut.
[0027] Die Gabelkontakte sind dabei vorzugsweise quer zur Steckrichtung in das zugeordnete
Isolierstoffgehäuse derart eingebaut, dass die Messerkontakte beim Zusammenstecken
quer zu der von den Gabelzinken der Gabelkontakte aufgespannten Ebene in einen durch
die Gabelzinken gebildeten Spalt einführbar sind. Damit werden die Messerkontakte
nicht, wie an sich üblich, von den freien Enden der Gabelzinken in Richtung Wurzelbereich
der Gabelzinken eingeführt, sondern quer hierzu. Unter "quer" wird nicht nur eine
Einsteckrichtung lotrecht zu der von den Gabelzinken der Gabelkontakte aufgespannten
Ebene verstanden, sondern auch eine schräge Einführrichtung in einem Winkel zu dieser
Ebene.
[0028] Ein besonderer Schutz insbesondere im Hinblick auf den Anschluss für die Schutzerde
(PE) lässt sich dadurch erreichen, dass die Kodierstege und Kodierschächte im Bereich
eines PE-Kontaktes länger als in den anderen Bereichen sind. Damit wird auf einfache
und überraschend sichere Weise ein Kurzschlussfall durch Verbinden z. B. eines PE-Kontaktes
mit einem potentialführenden Kontakt verhindert.
[0029] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn separate Kodierelemente zusätzlich vorgesehen
sind, die in Buchsenschächte einsteckbar sind, wobei die Kodierelemente mindestens
einen hervorragenden Kodierfinger haben. Damit lassen sich die durch die Kodierschächte
im Innenraum der Buchsenschächte geschaffenen Freiräume wahlweise mit Hilfe der Kodierfinger
verschließen und bei Standard-Kodierungen individuelle Kodierungen als zusätzliche
Schutzmaßnahmen erreichen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn bestimmte
Funktionsbereiche optional anderweitig für andere Funktionen genutzt werden.
[0030] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mit den beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1a)
- - Unteransicht im Schnitt auf einen drei-poligen Steckverbinder in Form einer Buchsenklemme
mit einem Funktionsbereich;
- Figur 1b)
- - Draufsicht auf einen drei-poligen Gegensteckverbinder in Form einer Steckerklemme
für den Steckverbinder aus Figur 1a) mit einem Funktionsbereich;
- Figur 2a)
- - Unteransicht im Schnitt auf einen fünf-poligen Steckverbinder mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 2b)
- - Draufsicht auf einen fünf-poligen Gegensteckverbinder mit zwei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 2a);
- Figur 3a)
- - Unteransicht im Schnitt auf einen fünf-poligen Steckverbinder mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 3b)
- - Draufsicht auf einen fünf-poligen Gegensteckverbinder mit zwei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 3a);
- Figur 4a)
- - Unteransicht im Schnitt auf einen sieben-poligen Steckverbinder mit drei Funktionsbereichen;
- Figur 4b)
- - Draufsicht auf einen sieben-poligen Gegensteckverbinder mit drei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 4a);
- Figur 5a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines drei-poligen Steckverbinders
mit einem Funktionsbereich;
- Figur 5b)
- - Draufsicht auf einen drei-poligen Gegensteckverbinder für den Steckverbinder aus
Figur 5a) mit einem Funktionsbereich;
- Figur 6a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines fünf-poligen Steckverbinders
mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 6b)
- - Draufsicht auf einen fünf-poligen Gegensteckverbinder mit zwei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 6a);
- Figur 7a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines fünf-poligen Steckverbinders
mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 7b)
- - Draufsicht auf einen fünf-poligen Gegensteckverbinder mit zwei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 7a);
- Figur 8a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines sieben-poligen Steckverbinders
mit drei Funktionsbereichen;
- Figur 8b)
- - Draufsicht auf einen sieben-poligen Gegensteckverbinder mit drei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 8a);
- Figur 9a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines drei-poligen Steckverbinders
mit einem Funktionsbereich;
- Figur 9b)
- - Draufsicht auf einen drei-poligen Gegensteckverbinder für den Steckverbinder aus
Figur 9a);
- Figur 10a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines fünf-poligen Steckverbinders
mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 10b)
- - Draufsicht auf einen fünf-poligen Gegensteckverbinder mit zwei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 10a);
- Figur 11a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines fünf-poligen Steckverbinders
mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 11b)
- - Draufsicht auf einen fünf-poligen Gegensteckverbinder mit zwei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 11a);
- Figur 12a)
- - Unteransicht im Schnitt auf eine weitere Ausführungsform eines sieben-poligen Steckverbinders
mit drei Funktionsbereichen;
- Figur 12b)
- - Draufsicht auf einen sieben-poligen Gegensteckverbinder mit drei Funktionsbereichen
für den Steckverbinder aus Figur 12a);
- Figur 13a)
- - Unteransicht im Schnitt auf einen drei-poligen Steckverbinder mit einem Funktionsbereich
und einen fünf-poligen Steckverbinder mit zwei Funktionsbereichen;
- Figur 13b)
- - Draufsicht auf einen drei-poligen und einen fünf-poligen Gegensteckverbinder für
die Steckverbinder aus Figur 13a);
- Figur 14a)
- - Perspektivische Ansicht eines fünf-poligen Steckverbinders mit zwei Funktionsbereichen
vergleichbar zur Ausführungsform gemäß Figur 2a;
- Figur 14b)
- - Perspektivische Ansicht eines Gegensteckverbinders passend für den Steckverbinder
aus Figur 14a) vergleichbar zur Ausführungsform gemäß Figur 2b);
- Figur 15a)
- - Draufsicht auf den Steckverbinder aus Figur 14a);
- Figur 15b)
- - Draufsicht auf den Gegensteckverbinder aus Figur 14b);
- Figur 16)
- - Perspektivische Ansicht eines Kodierelementes zum Einstecken in einen Buchsenschacht
des Gegensteckverbinders;
- Figur 17)
- - Perspektivische Ansicht eines Kodierelementes aus Figur 16 beim Einstecken in einen
Buchsenschacht eines Gegensteckverbinders;
- Figur 18)
- - Schnittansicht eines Gegensteckverbinders mit eingesetztem Kodierelement.
[0031] Figur 1a) lässt eine Unteransicht im Schnitt auf einen drei-poligen Steckverbinder
1 mit einem konturierten Isolierstoffgehäuse 2 erkennen. Durch das Isolierstoffgehäuse
2 werden drei Buchsenschächte 3 mit jeweils einer rechteckigen Kontur gebildet, wobei
der mittlere Buchsenschacht länger als die beiden seitlichen Buchsenschächte 3 ist.
[0032] Im Innenraum dieser Buchsenschächte sind weitere konturierte Kodierstege 4 ebenfalls
aus Isolierstoffmaterial integral mit dem Isolierstoffgehäuse 2 geformt. Deutlich
wird, dass die konturierten Kodierstege 4 unterschiedliche Formen haben. Der linke
Kodiersteg 4 hat einen zentralen Längssteg 32, von dem linksseitig ein Quersteg 33
abgeht, so dass der Kodiersteg im Querschnitt L-förmig ist. Der mittlere Kodiersteg
ist T-förmig ausgebildet, indem von dem Längssteg 32 mittig ein Quersteg 33 nach oben
abragt.
[0033] Der rechte Kodiersteg ist im Querschnitt spiegelverkehrt L-förmig ausgebildet, indem
der Quersteg 33 rechtsseitig vom Längssteg 32 abgeht.
[0034] In den Kodierstegen 4 sind Flach-Kontakteelemente 5 aufgenommen, die nach oben von
dem jeweiligen Kodiersteg 4 abragen.
[0035] Deutlich wird weiterhin, dass die Buchsenschächte 3 über Ausnehmungen 6 miteinander
verbunden sind.
[0036] Figur 1b) lässt einen zu dem Steckverbinder 1 aus Figur 1a) korrespondierenden Gegensteckverbinder
7 erkennen. Auch der Gegensteckverbinder hat ein konturiertes Isolierstoffgehäuse
8, dessen Außenkontur an die Kontur der Buchsenschächte 3 und der Ausnehmungen 6 angepasst
ist. Das konturierte Isolierstoffgehäuse 8 des Gegensteckverbinder 7 kann somit in
die Buchsenschächte 3 des Steckverbinder 1 eintauchen.
[0037] Weiterhin sind in dem konturierten Isolierstoffgehäuse 8 an die Kodierstege 4 angepasste
Kodierschächte 9 eingebracht, in die Gabel-Kontaktelemente 10 hineinragen. Auf diese
Weise können die von den Kodierstegen 4 des Steckverbinders 1 hervorragenden Flachkontakte
5 zwischen die Gabelzungen der Gabelkontakte 10 des Gegensteckverbinder 7 eintauchen
und diese kontaktieren.
[0038] Figur 2a) lässt eine Erweiterung des Steckverbinders 1 aus Figur 1a) durch einen
weiteren Funktionsbereich 11b erkennen. Deutlich wird, dass links neben dem drei-poligen
Funktionsbereich 11a ein weiterer zwei-poliger Funktionsbereich 11b vorgesehen ist.
Während der drei-polige Funktionsbereich 11a beispielsweise für die Spannungsversorgung
einen zentralen Schutzerdekontakt PE, einen Nullleiterkontakt N auf der rechten Seite
und einen potentialführenden Kontakt L auf der linken Seite hat, wird der linke Funktionsbereich
11b für die Datenversorgung mit den Datenkontakten DA+ und DA- beispielsweise für
ein DALI-Steuerungsnetzwerk genutzt.
[0039] Auch der Isolierstoffgehäuseabschnitt des linken Funktionsbereichs 11b ist konturiert
und integral mit dem Isolierstoffgehäuseabschnitt des rechten Funktionsbereichs 11a
verbunden. Wiederum sind im Innenraum der Buchsenschächte 3 des linken Funktionsbereichs
11b zusätzliche kodierte Kodierstege vorgesehen.
[0040] Zur Verhinderung eines Fehlsteckens, insbesondere durch versetztes Fehlstecken eines
irgendwie gearteten Gegensteckverbinders ist der Abstand zwischen den nebeneinanderliegenden
äußeren Kontaktelementen 5 der beiden Funktionsbereiche 11a, 11b größer, als der Abstand
der Kontaktelemente 5 innerhalb der einzelnen Funktionsbereiche 11a, 11b. Deutlich
wird, dass die Kontaktelemente 5 in den Funktionsbereichen 11a, 11b eine gleiche Teilung,
d. h. einen gleichen Abstand zueinander haben. Die Teilung zwischen den Funktionsbereichen
11a, 11b, d. h. der Abstand zwischen den benachbarten Kontaktelementen 5 der aneinander
angrenzenden Funktionsbereiche 11a, 11b ist hingegen unterschiedlich zur Teilung innerhalb
der Funktionsbereiche 11a, 11b.
[0041] Figur 2b) lässt eine Draufsicht auf einen zu dem Steckverbinder 1 aus Figur 2a) korrespondierenden
fünf-poligen Gegensteckverbinder 7 erkennen. Deutlich wird, dass die Funktionsbereiche
11a, 11b miteinander über Verbindungsstege 12 verbunden sind. In dem Isolierstoffgehäuse
2 des Steckverbinders 1 ist dann eine entsprechende Ausnehmung 60 zur Aufnahme des
Verbindungssteges 12 an einer Stelle vorgesehen, die das endgültige Zusammenstecken
des Gegensteckverbinders 7 in den Steckverbinder 1 in einer einzigen zulässigen Lage
zueinander ermöglicht.
[0042] Figur 3a) lässt eine weitere Ausführungsform eines fünf-poligen Steckverbinders erkennen,
bei dem auf der rechten Seite des Steckverbinders 1 aus Figur 1a) ein weiterer Funktionsbereich
11c) angebaut ist.
[0043] Insbesondere bei einem Set von Steckverbindern mit den Ausführungsformen aus den
Figuren 1 bis 3 könnte die Gefahr eines Fehlsteckens bestehen. Dieser Gefahr wird
wiederum nicht nur durch Buchsenschächte 3 entgegnet, die durch konturierte Außenwände
des Isolierstoffgehäuses 2 gebildet werden, sowie durch die im Innenraum der Buchsenschächte
3 angeordneten konturierten Kodierstege 4. Vielmehr sind der erste Funktionsbereich
11a und der dritte Funktionsbereich 11c wiederum mit einem größeren Abstand voneinander
beabstandet, als der Teilung innerhalb der Funktionsbereiche 11a, 11c entspricht.
Die benachbarten Kontakte 5 des ersten und dritten Funktionsbereichs 11a, 11c haben
somit einen größeren Abstand zueinander, als die Kontakte 5 innerhalb der einzelnen
Funktionsbereiche 11a, 11c. Ein versetztes Fehlstecken wird somit unterbunden.
[0044] Deutlich wird zudem, dass die Kodierstege 4 des dritten Funktionsbereichs 11c im
Querschnitt spiegelverkehrt L-förmig sind, während die Kodierstege 4 in der Ausführungsform
gemäß Figur 2a) im linken Funktionsbereich 11b im Querschnitt L-förmig sind. Auch
hier wird durch die unterschiedliche Konturierung zusätzlich ein Fehlstecken beispielsweise
zwischen dem zur Datenübertragung vorgesehenen, empfindlichen linken Funktionsbereich
11b und dem beispielsweise zur weiteren Notstromversorgung mittels Spannungspotential
(L' und N'-Leiter) vorgesehenen rechten Funktionsbereich 11c sicher verhindert.
[0045] Figur 3b) lässt einen zum Steckverbinder 1 aus Figur 3a) korrespondierenden Gegensteckverbinder
7 erkennen. Auch hier wird deutlich, dass die Isolierstoffgehäuseabschnitte der beiden
Funktionsbereiche 11a, 11c miteinander über einen Verbindungssteg 12 verbunden sind,
aber ansonsten separat voneinander kodierte Steckerabschnitte bilden.
[0046] Figur 4a) lässt eine weitere Ausführungsform eines sieben-poligen Steckverbinders
1 erkennen, der zusammen mit den oben beschriebenen Ausführungsformen ein zusammengehöriges
System bildet. Bei dieser Ausführungsform sind drei nebeneinanderliegende Funktionsbereiche
11a, 11b, 11c vorgesehen, wobei der mittlere Funktionsbereich 11a zur Spannungsversorgung
mit L-, PE- und N-Kontakt, der linke Funktionsbereich 11b zur Datenversorgung mit
DA+ und DA- Datenleitungskontakten und der rechte Funktionsbereich 11c zur Notstromversorgung
mit Spannungsversorgungskontakten L' und N' vorgesehen ist.
[0047] Hierbei werden die in den Figuren 2a) und 3a) gezeigten Ausführungsformen miteinander
kombiniert.
[0048] Figur 4b lässt einen zugehörigen Gegensteckverbinder 7 erkennen. Auch hier wird wieder
deutlich, dass die einzelnen Funktionsbereiche 11a, 11b, 11c mittels Verbindungsstegen
12 miteinander verbunden sind, um so einen integralen Gegensteckverbinder aus einem
Isolierstoffgehäuse 8 bereitzustellen.
[0049] Die in den Figuren 1a) bis 4b) dargestellten Ausführungsformen bilden ein erstes
Steckverbinderset.
[0050] In den folgenden Figuren 5a), 6a), 7a), und 8a) mit abgewandelten Steckverbindern
1 und in den Figuren 5b), 6b), 7b) und 8b) für korrespondierende Gegensteckverbinder
7 ist ein weiteres System von Steckverbindersets gezeigt.
[0051] Der drei-polige Steckverbinder 1 in Figur 5a) unterscheidet sich von dem in Figur
1a) dargestellten drei-poligen Steckverbinder 1 des oben beschriebenen ersten Systems
durch eine andere Verbindung der Buchsenschächte 3, nämlich durch eine Ausnehmung
6 im unteren Bereich miteinander. Damit lässt sich der Gegensteckverbinder 7 des ersten
Systems gemäß Figur 1b nicht in den Steckverbinder 1 des zweiten Systems gemäß Figur
5a einsetzen. Dies wird bereits durch die konturierten Außenwände des Isolierstoffgehäuses
2 und die hierdurch gebildeten konturierten Buchsenschächte 3 verhindert.
[0052] Im Übrigen sind die konturierten Kodierstege 4 im Innenraum der Buchsenschächte 3
mit den daran angeordneten Kontaktelementen 5, 10 entsprechend wie beim ersten System
ausgestaltet.
[0053] In entsprechender Weise sind auch die fünf-poligen Versionen gemäß Figuren 6a), 6b),
7a) und 7b) vergleichbar zu dem ersten System gemäß Figuren 2a) bis Figur 3b) ausgeführt,
mit dem Unterschied, dass die Trennwände zwischen den Buchsenschächten 3 Ausnehmungen
6 an genau der gegenüberliegenden Seite haben.
[0054] Im Übrigen kann auf das oben Gesagte für das erste System verwiesen werden.
[0055] Die in den Figuren 5a) bis 8b) dargestellten Ausführungsformen bilden ein zweites
Steckverbinderset.
[0056] Figur 9a) zeigt eine weitere Ausführungsform eines drei-poligen Steckverbinders 1,
bei denen die Trennwände zwischen den Buchsenschächten 3 diametral gegenüberliegende
Ausnehmungen 6 haben. Hierdurch lässt sich der zu dem Steckverbinder 1 aus Figur 9a)
korrespondierende Gegensteckverbinder 7 aus Figur 9b) in keinster Weise in Steckverbinder
1 der vorher beschriebenen Systeme bzw. ersten und zweiten Steckverbindersets einstecken.
[0057] Ein "Schrägstecken" oder "1-poliges Stecken" (d.h. eine Kontaktberührung eines Kontaktelementes
5 mit einem Kontaktelement 10) wird durch eine andere Lage der Kodierstege 4 in den
Buchsenschächten des Steckverbinders 1 aus Figur 9a) vermieden. Hierdurch lassen sich
die Buchsenschächte 3 des STeckverbinders 1 aus Figur 9a) nicht auf die Schächte 22
der Gegensteckverbinder 7 in Figur 1b) und 5b) stecken. Zusammen wird eine 100%-ige
Kodierung erreicht.
[0058] Figuren 10a), 10b), 11a) und 11b) zeigen weitere fünf-polige Varianten, die sich
von dem vorher beschriebenen Systemen durch eine andere Gestaltung der konturierten
Kodierstege 4 und zugeordneten und daran angepassten Kodierschächten 9 des zweiten
Funktionsbereich 11b, und dritten Funktionsbereichs 11c unterscheiden. Hier sind die
Kodierstege 4 nicht wie vorher gleichsinnig entweder L-förmig oder spiegelverkehrt
L-förmig, sondern gegensinnig, einerseits L-förmig und andererseits spiegelverkehrt
L-förmig ausgeführt. Damit wird ein drittes System von Steckverbindersets geschaffen,
das zu dem ersten und zweiten System nicht kompatibel ist. Unzulässige Versatzsteckungen
mit den weiteren Funktionsbereichen 11a, 11b, 11c werden durch die oben beschriebenen
Maßnahmen der Größe und Teilung zwischen den Funktionsbereichen 11a, 11b bzw. 11b
und 11c, durch die konturierten Kodierstege 4 und zugeordneten Kodierschächte 9 sowie
durch die variierenden Ausnehmungen 6 in den Trennwänden zwischen den Buchsenschächten
3 sicher verhindert.
[0059] Figur 12a) lässt eine weitere Variante eines sieben-poligen Steckverbinders 1 mit
drei Funktionsbereichen 11a, 11b, 11c erkennen, bei der der zentrale Funktionsbereich
11a für die Spannungsversorgung hinsichtlich der Ausnehmungen 6 zwischen den Buchsenschächten
3 und der Gestaltung der konturierten Kodierstege 4 der beiden äußeren Funktionsbereiche
11b und 11c andersartig sind. Auf diese Weise lassen sich die Gegensteckverbinder
7 der vorher beschriebenen Arten nicht mit dem Steckverbinder 1 kombinieren.
[0060] Figur 12b) lässt einen zum Steckverbinder 1 korrespondierenden sieben-poligen Gegensteckverbinder
7 erkennen.
[0061] Die in den Figuren 9a) bis 12b) dargestellten Ausführungsformen bilden ein drittes
Steckverbinderset.
[0062] Die drei Steckverbindersets sind so konzipiert, dass sich nur funktionsgleiche Funktionsbereiche
11a, 11b, 11c innerhalb eines Systems auch polübergreifend untereinander stecken lassen,
da dies nicht gefahrbringend ist. Eine Ausnahme bildet das dritte System, bei dem
keine Komponenten untereinander gesteckt werden können. Gefahrbringende Steckungen
sind kodierbedingt nicht möglich.
[0063] Figuren 13a) und 13b) lassen Kombinationen von Steckverbindersets erkennen, bei denen
z. B. der Steckverbinder 1 gemäß Figur 1a) und der entsprechenden Gegensteckverbinder
7 aus Figur 1b) für die Hauptstromversorgung genutzt wird.
[0064] Ein Drehstromanschluss wird ermöglicht, indem der an sich mit dem zweiten Funktionsbereich
11b für die Datenversorgung vorgesehene Steckverbinder 1 gemäß Figur 2a) und zugehörigem
Gegensteckverbinder 7 der Figur 2b) eingesetzt wird. Dabei wird der Gegensteckverbinder
7 als Netzstecker genutzt und die Kontaktelemente 10 des linken Funktionsbereichs
11b mit weiteren Phasen L1, L2 bzw. L3 beaufschlagt.
[0065] Um nun zu verhindern, dass ein solcher nicht systemgerecht angeschlossener Gegensteckverbinder
7 (Netzstecker) in einen Steckverbinder 1 gemäß Figur 2a) eingesetzt wird, bei dem
der linke Funktionsbereich 11b zur Datenversorgung genutzt wird, sind zusätzliche
Kodierelemente 34 in die Kodierschächte 9 eingesetzt. Durch von den Kodierelementen
34 abragende Kodierfinger kann dann eine Kombination des in Figur 13a) dargestellten
Steckverbinders 1 mit dem andersartig belegten Gegensteckverbinder 7 verhindert werden.
Vielmehr müsste dann ein Steckverbinder 1 mit einem Funktionsbereich 11b vorgesehen
werden, der an die durch die Kodierschächte 9 mit eingesteckten Kodierelementen 34
ausgebildete Kontur angepasst ist, wenn das Kodierelement 34 einen Zugang zum Kontaktelement
10 ermöglicht. Ansonsten dienen die mit Kodierelementen 34 versehenen Anschlüsse nur
als Blindanschlüsse für die verbleibenden Leitungen L3, L2; L3, L1; L1, L2.
[0066] Figur 14a) lässt eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders 1 erkennen, bei
dem die im Steckbereich vorstehenden Außenwände 26 des Isolierstoffgehäuses 2 zur
Bildung von Buchsenschächten 3 konturiert sind. Bei dem dargestellten fünf-poligen
Steckverbinder 1 (Ausführungsform gemäß Fig. 2a)) sind zwei Funktionsbereiche 11a,
11b vorgesehen, wobei der erste Funktionsbereich 11a entsprechend der Ausführungsform
in Figur 2a) zur Leistungsspannungsversorgung und der zweite Funktionsbereich 11b
für einen Datenbus zur Steuerung vorgesehen ist.
[0067] In den Buchsenschächten 3 sind Flach-Kontaktelemente 5 eingebaut, die teilweise in
die konturierten Kodierstege 4 hineinragen und von diesen getragen werden. Die Flach-Kontaktelemente
5, auch Messerkontakte genannt, haben in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine
nach oben vorstehende Vorkontaktzone 27, die zunächst in einem zwischen den freien
Enden mit den Kontaktgruppen und einem Wurzelbereich der Gabel-Kontaktelemente eines
Gegensteckverbinders 7 liegende Vorkontaktzone 40 kontaktieren. Auf diese Weise wird
sichergestellt, dass mögliche Kurzschlussfunken den Bereich der Vorkontaktzonen 27und
40 überspringen und die Hauptkontaktzonen 28 und 15 geschont und vor Abbrand geschützt
wird. Erkennbar ist, dass an den einander gegenüberliegenden Außenwänden an den Stirnseiten
der Funktionsbereich 11a, 11b nicht zur Kodierung dienende Ausnehmungen 60 vorhanden
sind, in die die ebenfalls nicht zur Kodierung dienenden Verbindungsstege 12 zwischen
den Funktionsbereichen 11a, 11b eines Gegensteckverbinders 7 eintauchen können.
[0068] Weiterhin wird deutlich, dass der Abstand der benachbarten Kontaktelemente 5 der
beiden Funktionsbereiche 11a, 11b größer als der Abstand der Kontaktelemente 5 innerhalb
der Funktionsbereiche 11a, 11b ist. Die Teilung innerhalb der Funktionsbereiche 11a,
11b ist damit anders als die Teilung zwischen den Funktionsbereichen 11a, 11b.
[0069] Die Messer-Kontaktelemente 5 sind nach unten in einen Leiteranschlussbereich 29 mit
Leitereinführöffnungen 30 geführt, wobei hier Doppelanschlüsse zum Anschluss jeweils
von zwei elektrischen Leitern an ein Messer-Kontaktelement 5 vorgesehen sind. Damit
lässt sich eine durchgehende (durchschleifende) Verdrahtung realisieren.
[0070] Der dargestellte Steckverbinder 1 eignet sich insbesondere als Gerätestecker für
einen Gerätesteckverbinder. Zum Anschluss eines elektrischen Geräts wird dieser Gerätestecker
(Steckverbinder 1) dann auf einen Netzstecker (Gegensteckverbinder 7) aufgesteckt.
[0071] Im Übrigen wird im Hinblick auf die Beschreibung der Kontur der Buchsenschächte 3
und der konturierten Kodierstege 4 auf die Beschreibung zur Figur 2a) und 2b) verwiesen.
[0072] Figur 14b) lässt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines fünf-poligen
Gegensteckverbinders 7 mit zwei Funktionsbereichen 11a, 11b erkennen. Der linke Funktionsbereich
11a hat zwei nebeneinander angeordnete Gabel-Kontaktelemente 10, während der rechte
Funktionsbereich 11a drei nebeneinander angeordnete Gabel-Kontaktelemente 10 hat.
[0073] Die Gabel-Kontaktelemente 10 haben in an sich bekannter Weise zwei nebeneinanderliegende
und eine gemeinsame Ebene aufspannende Gabelzinken 14 zur Bildung eines Spalts, um
ein Messer-Kontaktelement zwischen die Gabelzinken 14 einzuschieben. Das zugeordnete
Messer-Kontaktelement 5 wird dann von den Kontaktkuppen 15 an den Gabelzinken 14 kontaktiert.
[0074] Die Gabel-Kontaktelemente 10 erstrecken sich in einen Leiteranschlussbereich 16 hinein
und werden dort zu Leiteranschlussklemmen geführt. Diese können beispielsweise wie
dargestellt als Federkraftklemmen und insbesondere als Mehrfach-Federkraftklemmen
ausgeführt sein, damit z. B. wie dargestellt mindestens zwei in nebeneinanderliegende
Leitereinführungsöffnungen 17 eingeführte elektrische Leiter ein Gabel-Kontaktelement
10 kontaktieren können.
[0075] Die Betätigung der im Isolierstoffgehäuse 18 des Leiteranschlussbereichs 16 angeordneten
Federkontaktelemente erfolgt mit Hilfe von Betätigungshebeln 19, die schwenkbar im
Isolierstoffgehäuse 18 des Leiteranschlussbereichs 16 eingebaut sind.
[0076] Der Gegensteckverbinder 7 ist als Netzstecker zum festen Einbau in ein elektrisches
Gerät vorgesehen und hat hierzu Befestigungselemente 20 z. B. in Form von Bohrungen
an Flachstegen, an denen der Gegensteckverbinder 7 an ein Gerätegehäuse geschraubt
oder genietet werden kann. Alternativ kann der Netzstecker über die Rastlaschen 50
(siehe Fig. 14b)) auf ein entsprechendes Geräteblech aufgerastet werden. Der Gegensteckverbinder
7 ist insbesondere zum Einbau in Leuchten geeignet, wobei der Netzstecker (Gegensteckverbinder
7) über die angeschlossenen elektrischen Leitungen an eine Spannungsversorgung und
ggf. auch an einen Datenbus angeschlossen wird..
[0077] Im Steckverbinder-Anschlussbereich 21 ist das Isolierstoffgehäuse 2 erkennbar konturiert.
Dabei sind viereckige Schächte 22 ausgebildet, wobei der mittlere Schacht des ersten
Funktionsbereichs 11a länger als die anderen Schächte 22 ist. In diesem längeren,
rechteckförmigen mittleren Schacht ist das Gabel-Kontaktelement 10 für den PE-Kontakt
(Schutzmasse) vorgesehen. Die Schächte 22 sind über Stege 23 miteinander verbunden,
so dass die Kontur der Schächte 22 und die Breite und Lage der Stege 23 eine Kodierkontur
vorgeben, die ein Aufstecken eines Steckverbinders 1 nur in einer hieran angepassten
Ausgestaltung und Lage ermöglicht.
[0078] Erkennbar ist weiterhin, dass innerhalb der Schächte 22 Kodierschächte 24 mit einer
Kontur eingebracht sind, die an die korrespondierenden konturierten Kodierstege des
zugeordneten passenden Steckverbinders 1 angepasst sind.
[0079] Deutlich ist weiterhin, dass in den Innenraum der Schächte 22 einander gegenüberliegende
Stege 25 hineinragen, an denen einerseits die Gabel-Kontaktelemente 10 aufgelagert
sind und die Kodierung nur eine Begrenzungswand für die Kodierschächte 24 bildet.
Diese Stege 25 können weiterhin zur Führung und Aufnahme von separaten Kodierelementen
34 genutzt werden, wie später noch beschrieben wird.
[0080] Figur 15a) lässt eine Draufsicht auf den Steckverbinder 1 aus Figur 14a) und Figur
2a) erkennen. Dabei wird nochmals deutlich, dass die konturierten Kodierstege 4 als
separate Elemente integral mit dem Isolierstoffgehäuse 2 im Innenraum der Buchsenschächte
3 herausragen und die Messer-Kontaktelemente 5 z. B. mit einem abknickenden Haltebereich
31 fixieren und tragen.
[0081] Erkennbar ist auch, dass die konturierten Kodierstege im Querschnitt einen Längsabschnitt
32 aufweisen, der sich in Anreihrichtung der Messer-Kontaktelemente 5 erstreckt, sowie
einen sich hieran anschließenden Querabschnitt 33, der sich quer hierzu und in Ersteckungsrichtung
der Gabel-Kontakte 10 des korrespondierenden Gegensteckverbinders 7 erstreckt. Die
Länge des Querabschnitts 33 des mittleren Buchsenschachts des ersten Funktionsbereichs
11a ist länger als die anderen Querabschnitte 33 ausgebildet. Dies dient in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel insbesondere zum Schutz eines PE-Kontaktanschlusses, der für diesen
Bereich vorgesehen ist.
[0082] Durch Variation der Lage der Querabschnitte beispielsweise zur Schaffung eines im
Querschnitt L-förmigen, T-förmigen oder spiegelverkehrt L-förmigen Kodierstegs 4 lassen
sich unterschiedliche Kodierungen realisieren.
[0083] Figur 15b) lässt eine Draufsicht auf den Gegensteckverbinder 7 aus Figur 14b) und
Figur 2b) erkennen. Aus dieser Draufsicht wird nochmals deutlich, dass die Messer-Kontaktelemente
5 des Steckverbinders 1 quer zu der durch die Gabelzinken 14 aufgespannten Ebene in
die Gabel-Kontaktelemente 10 eingesteckt wird. Durch die vorstehende Vorkontaktzone
27 der Messer-Kontaktelemente 5 des Steckverbinders 1 wird diese vorstehende Vorkontaktzone
40 zunächst an einander gegenüberliegenden Vor-Kontaktgruppen 40 des Gegensteckverbinders
7 kontaktiert, die zwischen den eigentlichen Haupt-Kontaktgruppen 15 und am nicht
erkennbaren gemeinsamen Wurzelbereich der Gabelzinken 14 angeordnet sind. Die Hauptkontaktierung
bei vollständigem Einstecken des Steckverbinders 1 aus Figur 14a) und 15a) in den
Gegensteckverbinder 7 aus Figur 14b) und 15b) erfolgt dann mit Hilfe der Haupt-Kontaktgruppen
15, die angrenzend an den freien Enden der Gabel-Zinken 14 angeordnet sind. Damit
wird eine abbrandfreie Hauptkontaktzone erreicht.
[0084] Deutlich wird weiterhin, dass die Haupt-Kontaktgruppen 15 ein geringeres Spaltmaß
als die Vor-Kontaktgruppen 40 haben, d. h. dass der Spalt zwischen den Vor-Kontaktgruppen
40 größer als der Spalt zwischen den Haupt-Kontaktgruppen ist. Damit wird sichergestellt,
dass beim Erreichen der Hauptkontaktierung durch die Haupt-Kontaktgruppen 15 nur dort
eine elektrische Kontaktierung mit den Messer-Kontaktelementen 5 erfolgt und die Parallelschaltung
mit den Vor-Kontaktgruppen 40 aufgehoben wird.
[0085] Figur 16) lässt eine perspektivische Ansicht eines zusätzlichen separaten Kontaktelements
34 erkennen. Dieses hat einen quaderförmigen Hauptabschnitt 35, von dem z. B. ein
Paar nebeneinander liegender und sich parallel zueinander ersteckender Kodierfinger
36 abragen. Der Hauptabschnitt 35 hat seitliche Führungsnuten 37, in die beim korrekten
Einführen in zugeordnete Schächte 22 des Gegensteckverbinders 7 die dort vorgesehenen
Stege 25 eintauchen. Damit wird eine korrekte Lage des Kodierelements 34 im Schacht
22 sichergestellt.
[0086] Das Kodierelement 34 kann in eine Position richtungsorientiert eingeführt werden,
wobei in dieser Kodierposition die Kodierfinger 36 in die an die Kodierstege 4 eines
Steckverbinders 1 angepassten Kodierschächte 9 eines Gegensteckverbinders 7 eintauchen
und diese teilweise blockieren.
[0087] Um die spätere Entnahme eines eingesetzten Kodierelementes 34 zu ermöglichen ist
an einer Kante des Hauptkörpers 35 ein Betätigungsschlitz 38 vorgesehen, in den ein
Betätigungswerkzeug, wie beispielsweise ein Schraubendreher eingeführt werden kann.
Dann kann das Kodierelement 35 mit dem Schraubendreher 38 über das Isolierstoffgehäuse
2 des Gegensteckverbinders 7 herausgehebelt werden.
[0088] Figur 17) lässt eine perspektivische Ansicht eines Kodierelements 34 aus Figur 16)
kurz vor dem Einstecken in einen Kodierschacht 9 eines Gegensteckverbinders 7 erkennen.
Deutlich wird, dass die Kodierfinger 36 mit ihren freien Enden in den Innenraum des
Kodierschachts 9 hineinragen und der Hauptkörper 35 oberhalb davon angeordnet ist.
[0089] Figur 18) lässt eine Teilschnittansicht des Gegensteckverbinders 7 aus Figur 17)
mit eingestecktem Kodierelement 34 erkennen. Dabei ist der Kodierschacht 9 des Gegensteckverbinders
7 teilweise durch die Kodierfinger 36 ausgeführt und blockiert. Auch das unter dem
Kodierelement 34 liegende Gabel-Kontaktelement 10 ist durch das darüberliegende Kodierelement
34 überdeckt und lässt eine Kontaktierung mit einem Messer-Kontaktelement 5 eines
Steckverbinders 1 nicht mehr zu.
[0090] Durch das dargestellte Ausführungsbeispiel eines Kodierelements 34 ist der zugehörige
Anschlussbereich somit funktionslos und vor Fehlstecken geschützt.
[0091] Erkennbar ist, dass das Kodierelement 34 mit den Nuten 37 an den Stegen 25 geführt
ist. Weiterhin wird die Funktion des Betätigungsschlitzes 38 deutlicher, der von oben
durch einen Schlitz zugänglich ist und ein Heraushebeln des Kodierelements 34 mit
einem Schraubendreher über die Oberkante des Isolierstoffgehäuses 2 des Gegensteckverbinders
7 ermöglicht.
1. Steckverbinderset mit einem Steckverbinder (1) und einem Gegensteckverbinder (7),
die jeweils ein Isolierstoffgehäuse (2, 8) und in das Isolierstoffgehäuse (2, 8) eingebaute
Kontaktelemente (5, 10) haben, wobei Steckverbinder (1) und Gegensteckverbinder (7)
zur elektrisch leitenden Kontaktierung zugeordneter Kontaktelemente (5, 10) beim Zusammenstecken
von Steckverbinder (1) und Gegensteckverbinder (7) korrespondierend zueinander ausgebildet
sind, und wobei die Isolierstoffgehäuse (2, 8) eine das Zusammenstecken in nur einer
zulässigen Lage von Steckverbinder (1) und Gegensteckverbinder (7) zueinander erlaubende
Kodierkontur haben, wobei der Steckverbinder (1) und/oder Gegensteckverbinder (7)
mindestens zwei Funktionsbereiche (11a, 11b, 11c) mit jeweils mindestens zwei in einem
Isolierstoffgehäuseabschnitt nebeneinander angeordneten Kontaktelementen (5, 10) haben
und dass die nebeneinander liegenden Kontaktelemente (5, 10) zweier benachbarter Funktionsbereiche
(11a, 11b, 11c) einen anderen Abstand voneinander haben, als der Abstand der jeweils
in diesen Funktionsbereichen vorgesehenen Kontaktelemente (5, 10), dadurch gekennzeichnet, dass zur Kodierung des Steckverbindersets das Isolierstoffgehäuse (2) des Steckverbinders
(1) durch konturierte Außenwände des Isolierstoffgehäuses (2) gebildete Buchsenschächte
(3) und in Steckrichtung vorstehende konturierte Kodierstege (4) im Innenraum der
Buchsenschächte (3) hat, und wobei das Isolierstoffgehäuse (8) des Gegensteckverbinders
(7) zur Aufnahme korrespondierender konturierter Kodierstege (4) in einer einzigen
zulässigen Steckposition angepasste Kodierschächte (9) aufweist, wobei die konturierten
Kodierstege (4) des Steckverbinders (1) sich voneinander unterscheidende Formen haben.
2. Steckverbinderset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kontaktelemente (5) teilweise in den Kodierstegen (4) aufgenommen sind.
3. Steckverbinderset nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierstege (4) einen sich in Anreihrichtung der Kontaktelemente (5) erstreckenden
Längsabschnitt (32) und einen quer hierzu abragenden Querabschnitt (33) haben, und
dass der Querabschnitt (33) zur Kodierung seitlich links, mittig oder seitlich rechts
zum Längsabschnitt (32) angeordnet ist.
4. Steckverbinderset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierstoffgehäuseabschnitte der Funktionsbereiche (11a, 11b, 11c) des Gegensteckverbinders
(7) durch Verbindungsstege (12) miteinander verbunden sind und in Außenwänden der
Isolierstoffgehäuseabschnitte der Funktionsbereiche (11a, 11b, 11c) des Steckverbinders
(1) an die Verbindungsstege (12) angepasste Ausnehmungen (6) zur Aufnahme zugeordneter
Verbindungsstege (12) bei Zusammenstecken von Steckverbinder (1) und Gegensteckverbinder
(7) in einer einzigen zulässigen Steckposition vorgesehen sind.
5. Steckverbinderset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (5, 10) paarweise als Gabelkontakte (10) mit einem Paar gegenüberliegender
Gabelzinken (14) und als korrespondierende flache Messerkontakte (5) ausgebildet sind.
6. Steckverbinderset nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelkontakte (10) quer zur Steckrichtung in das zugeordnete Isolierstoffgehäuse
(8) derart eingebaut sind, dass die Messerkontakte (5) beim Zusammenstecken quer zu
der von den Gabelzinken (14) der Gabelkontakte aufgespannten Ebene in einen durch
die Gabelzinken (14) gebildeten Spalt einführbar sind.
7. Steckverbinderset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstoffgehäuse (2, 8) im Bereich eines Schutzerde-Kontaktes (PE) länger
als in den anderen Bereichen ist.
8. Steckverbinderset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Buchsenschächte (3, 22) einsteckbare separate Kodierelemente (34) vorgesehen sind,
wobei die Kodierelemente mindestens einen hervorragenden Kodierfinger (36) haben.
9. Steckverbinder (1) für ein Steckverbinderset nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) mindestens zwei Funktionsbereiche (11a, 11b, 11c) mit jeweils
mindestens zwei in einem Isolierstoffgehäuseabschnitt nebeneinander angeordneten Kontaktelementen
(5) hat, und dass die nebeneinanderliegenden Kontaktelemente zweier benachbarter Funktionsbereiche
(11a, 11b, 11c) einen anderen Abstand voneinander haben, als der Abstand der jeweils
in diesen Funktionsbereichen (11a, 11b, 11c) vorgesehenen Kontaktelemente (5).
10. Gegensteckverbinder (7) für ein Steckverbinderset nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der Gegensteckverbinder mindestens zwei Funktionsbereiche (11a, 11b, 11c) mit jeweils
mindestens zwei in einem Isolierstoffgehäuseabschnitt nebeneinander angeordneten Kontaktelementen
(10) hat, und dass die nebeneinanderliegenden Kontaktelemente(10) zweier benachbarter
Funktionsbereiche (11a, 11b, 11c) einen anderen Abstand voneinander haben, als der
Abstand der jeweils in diesem Funktionsbereichen (11a, 11b, 11c) vorgesehenen Kontaktelemente
(10).
11. Steckverbinder (1) nach Anspruch 9 mit einem am äußeren Umfang konturierten Isolierstoffgehäuse
(2), das durch Wände des Isolierstoffgehäuses (2) gebildete konturierte Buchsenschächte
(3) hat, und mit Kontaktelementen (5) in dem Isolierstoffgehäuse (2), dadurch gekennzeichnet, dass in Buchsenschächte (3, 22) einsteckbare Kodierelemente (34) vorgesehen sind, wobei
die Kodierelemente (34) mindestens einen hervorragenden Kodierfinger (36) haben.
1. Plug-in connector set comprising a plug-in connector (1) and a mating plug-in connector
(7) which each have an insulating material housing (2, 8) and contact elements (5,
10) which are installed in the insulating material housing (2, 8), wherein the plug-in
connector (1) and the mating plug-in connector (7) are designed in a manner corresponding
to one another for the purpose of electrically conductively contact-connecting associated
contact elements (5, 10) when the plug-in connector (1) and the mating plug-in connector
(7) are plug-connected, and wherein the insulating material housings (2, 8) have a
coding contour which allows the plug-connection operation when the plug-in connector
(1) and the mating plug-in connector (7) are in only one permissible position in relation
to one another, wherein the plug-in connector (1) and/or the mating plug-in connector
(7) have at least two functional regions (11a, 11b, 11c) with in each case at least
two contact elements (5, 10) which are arranged next to one another in an insulating
material housing section, and wherein the contact elements (5, 10) of two adjacent
functional regions (11a, 11b, 11c), which contact elements are situated next to one
another, are at a different distance from one another than the distance between the
contact elements (5, 10) which are respectively provided in these functional regions,
characterized in that, for the purpose of coding the plug-in connector set, the insulating material housing
(2) of the plug-in connector (1) has sockets shafts (3), which are formed by contoured
outer walls of the insulating material housing (2), and contoured coding webs (4),
which protrude in the insertion direction, in the interior of the socket shafts (3),
and in that the insulating material housing (8) of the mating plug-in connector (7) has coding
shafts (9) which are adapted to receive corresponding contoured coding webs (4) in
a single permissible insertion position, wherein the contoured coding webs (4) of
the plug-in connector (1) have different shapes from one another.
2. Plug-in connector set according to Claim 1, characterized in that contact elements (5) are partially accommodated in the coding webs (4).
3. Plug-in connector set according to Claim 1 or 2, characterized in that the coding webs (4) have a longitudinal section (32), which extends in the direction
in which the contact elements (5) are lined up, and a transverse section (33), which
protrudes transversely in relation to the said longitudinal section, and in that the transverse section (33) is arranged to the left, centrally or to the right in
relation to the longitudinal section (32) for coding purposes.
4. Plug-in connector set according to one of the preceding claims, characterized in that the insulating material housing sections of the functional regions (11a, 11b, 11c)
of the mating plug-in connector (7) are connected to one another by connecting webs
(12) and recesses (6), which are matched to the connecting webs (12), for receiving
associated connecting webs (12) in a single permissible insertion position when the
plug-in connector (1) and the mating plug-in connector (7) are plug-connected are
provided in outer walls of the insulating material housing sections of the functional
regions (11a, 11b, 11c) of the plug-in connector (1).
5. Plug-in connector set according to one of the preceding claims, characterized in that the contact elements (5, 10) are designed in pairs as fork contacts (10) with a pair
of opposite fork tines (14) and as corresponding flat blade contacts (5).
6. Plug-in connector set according to Claim 5, characterized in that the fork contacts (10) are installed in the associated insulating material housing
(8) transversely in relation to the insertion direction in such a way that the blade
contacts (5) can be inserted into a gap which is formed by the fork tines (14) transversely
in relation to the plane which is spanned by the fork tines (14) of the fork contacts
during the plug-connection operation.
7. Plug-in connector set according to one of the preceding claims, characterized in that the insulating material housing (2, 8) is longer in the region of a protective-earth
contact (PE) than in the other regions.
8. Plug-in connector set according to one of the preceding claims, characterized in that separate coding elements (34) which can be inserted into socket shafts (3, 22) are
provided, wherein the coding elements have at least one protruding coding finger (36).
9. Plug-in connector (1) for a plug-in connector set according to one of the preceding
claims, characterized in that the plug-in connector (1) has at least two functional regions (11a, 11b, 11c) each
with at least two contact elements (5) which are arranged next to one another in an
insulating material housing section, and in that the contact elements of two adjacent functional regions (11a, 11b, 11c), which contact
elements are situated next to one another, are at a different distance from one another
than the distance between the contact elements (5) which are respectively provided
in these functional regions (11a, 11b, 11c).
10. Mating plug-in connector (7) for a plug-in connector set according to one of Claims
1 to 8, characterized in that the mating plug-in connector has at least two functional regions (11a, 11b, 11c)
each with at least two contact elements (10) which are arranged next to one another
in an insulating material housing section, and in that the contact elements (10) of two adjacent functional regions (11a, 11b, 11c), which
contact elements are arranged next to one another, are at a different distance from
one another than the distance between the contact elements (10) which are respectively
provided in these functional regions (11a, 11b, 11c).
11. Plug-in connector (1) according to Claim 9 comprising an insulating material housing
(2) which is contoured on the outer circumference and which has contoured socket shafts
(3) which are formed by walls of the insulating material housing (2), and comprising
contact elements (5) in the insulating material housing (2), characterized in that coding elements (34) which can be inserted into socket shafts (3, 22) are provided,
wherein the coding elements (34) have at least one protruding coding finger (36).
1. Ensemble de connexion par enfichage, comprenant une fiche de connexion (1) et une
fiche de connexion homologue (7), lesquelles comprennent respectivement un boîtier
en matériau isolant (2, 8) et des éléments de contact (5, 10) intégrés dans le boîtier
en matériau isolant (2, 8), la fiche de connexion (1) et la fiche de connexion homologue
(7) étant configurées pour établir un contact électriquement conducteur entre les
éléments de contact (5, 10) associés lors de l'enfichage mutuel de la fiche de connexion
(1) et de la fiche de connexion homologue (7) en correspondance l'une avec l'autre,
et les boîtiers en matériau isolant (2, 8) ayant un profil de codage qui n'autorise
l'enfichage mutuel que dans une position admissible de la fiche de connexion (1) et
de la fiche de connexion homologue (7) l'une par rapport à l'autre, la fiche de connexion
(1) et/ou la fiche de connexion homologue (7) comprenant au moins deux zones fonctionnelles
(11a, 11b, 11c) comportant respectivement au moins deux éléments de contact (5, 10)
disposés l'un à côté de l'autre dans une portion de boîtier en matériau isolant et
que les éléments de contact (5, 10) disposés l'un à côté de l'autre de deux zones
fonctionnelles (11a, 11b, 11c) voisines présentent un écart entre eux qui est différent
de l'écart entre les éléments de contact (5, 10) respectivement présents dans ces
zones fonctionnelles, caractérisé en ce que pour le codage de l'ensemble de connexion par enfichage, le boîtier en matériau isolant
(2) de la fiche de connexion (1) comprend des logements formant douille (3) formés
par des parois extérieures profilées du boîtier en matériau isolant (2) et des nervures
de codage (4) faisant saillie dans le sens de l'enfichage dans l'espace intérieur
des logements formant douille (3), et en ce que le boîtier en matériau isolant (8) de la fiche de connexion homologue (7) possède
des logements de codage (9) adaptés destinés à accueillir des nervures de codage (4)
profilées correspondantes dans une seule position d'enfichage admissible, les nervures
de codage (4) profilées de la fiche de connexion (1) possédant des formes différentes
les unes des autres.
2. Ensemble de connexion par enfichage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de contact (5) sont partiellement accueillis dans les nervures de codage
(4).
3. Ensemble de connexion par enfichage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les nervures de codage (4) comprennent une portion longitudinale (32) qui s'étend
dans le sens de l'alignement des éléments de contact (5) et une portion transversale
(33) qui fait saillie depuis celle-ci, et en ce que la portion transversale (33), en vue du codage, est disposée latéralement à gauche,
au centre ou latéralement à droite par rapport à la portion longitudinale (32).
4. Ensemble de connexion par enfichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les portions de boîtier en matériau isolant des zones fonctionnelles (11a, 11b, 11c)
de la fiche de connexion homologue (7) sont reliées entre elles par des nervures de
liaison (12), et des cavités (6) adaptées aux nervures de liaison (12), destinées
à accueillir des nervures de liaison (12) associées lors de l'enfichage mutuel de
la fiche de connexion (1) et de la fiche de connexion homologue (7) dans une position
d'enfichage admissible unique, sont présentes dans des parois extérieures des portions
de boîtier en matériau isolant des zones fonctionnelles (11a, 11b, 11c) de la fiche
de connexion (1).
5. Ensemble de connexion par enfichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de contact (5, 10) sont configurés par paires sous la forme de contacts
à fourche (10) comprenant une paire de dents de fourche (14) opposées et sous la forme
de contacts à lame (5) plats correspondants.
6. Ensemble de connexion par enfichage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les contacts à fourche (10) sont incorporés dans le boîtier en matériau isolant (8)
associé transversalement au sens de l'enfichage de telle sorte que les contacts à
lame (5) puissent être introduits dans un interstice formé par les dents de fourche
(14) lors de l'enfichage mutuel transversalement au plan couvert par les dents de
fourche (14) des contacts à fourche.
7. Ensemble de connexion par enfichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier en matériau isolant (2, 8) est plus long dans la zone d'un contact de
terre de protection (PE) que dans les autres zones.
8. Ensemble de connexion par enfichage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des éléments de codage (34) séparés, qui peuvent être insérés dans des logements
formant douille (3, 22), sont présents, les éléments de codage possédant au moins
un picot de codage (36) en saillie.
9. Fiche de connexion (1) pour un ensemble de connexion par enfichage selon l'une des
revendications précédentes, caractérisée en ce que la fiche de connexion (1) comprend au moins deux zones fonctionnelles (11a, 11b,
11c) comportant respectivement au moins deux éléments de contact (5) disposés l'un
à côté de l'autre dans une portion de boîtier en matériau isolant, et en ce que les éléments de contact disposés l'un à côté de l'autre de deux zones fonctionnelles
(11a, 11b, 11c) voisines présentent un écart entre eux qui est différent de l'écart
entre les éléments de contact (5) respectivement présents dans ces zones fonctionnelles
(11a, 11b, 11c).
10. Fiche de connexion homologue (7) pour un ensemble de connexion par enfichage selon
l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la fiche de connexion homologue comprend au moins deux zones fonctionnelles (11a,
11b, 11c) comportant respectivement au moins deux éléments de contact (10) disposés
l'un à côté de l'autre dans une portion de boîtier en matériau isolant, et en ce que les éléments de contact (10) disposés l'un à côté de l'autre de deux zones fonctionnelles
(11a, 11b, 11c) voisines présentent un écart entre eux qui est différent de l'écart
entre les éléments de contact (10) respectivement présents dans ces zones fonctionnelles
(11a, 11b, 11c).
11. Fiche de connexion (1) selon la revendication 9, comprenant un boîtier en matériau
isolant (2) profilé au niveau du pourtour extérieur qui comprend des logements formant
douille (3) profilés formés par des parois du boîtier en matériau isolant (2), et
comprenant des éléments de contact (5) dans le boîtier en matériau isolant (2), caractérisée en ce que des éléments de codage (34) insérables sont présents dans les logements formant douille
(3, 22), les éléments de codage (34) possédant au moins un picot de codage (36) en
saillie.