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(11) |
EP 2 837 540 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2016 Patentblatt 2016/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.09.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anlage zur Beförderung von Personen
System for conveying persons
Installation destinée au transport de personnes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
22.11.2010 AT 19302010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.2015 Patentblatt 2015/08 |
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Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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11450111.7 / 2455268 |
| (73) |
Patentinhaber: Innova Patent GmbH |
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6922 Wolfurt (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Heinzle, Florian
6840 Götzis (AT)
- Wilhelm, Peter
6820 Frastanz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Beer & Partner Patentanwälte KG |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 611 220 CH-A5- 692 732 US-A- 4 092 929
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EP-B1- 1 193 153 US-A- 3 871 303
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Anlage zur Beförderung von Personen mit
mindestens einer Fahrbahn, längs welcher mittels mehrerer in sich geschlossener Förderseile
mehrere Fahrzeuge verfahrbar sind, wobei in jeder Fahrtrichtung mindestens zwei aufeinander
folgende Förderseile vorgesehen sind, welchen jeweils mindestens ein Antrieb zugeordnet
ist, wodurch sie unabhängig voneinander antreibbar sind, an welche die Fahrzeuge mittels
Klemmeinrichtungen ankuppelbar sind und welche sich in den einander zugeordneten Endbereichen
überlappen, wodurch die Fahrzeuge von einem ersten Förderseil auf das nachfolgende
Förderseil umkuppelbar sind, wobei in denjenigen Bereichen, in welchen an ein erstes
Förderseil ein weiteres Förderseil anschließt, mindestens eine Stelleinrichtung vorgesehen
ist, durch welche dasjenige Seiltrum des weiteren Förderseiles, an welches das Fahrzeug
angekuppelt werden soll, in die in der Offenstellung befindliche Klemmeinrichtung
dieses Fahrzeuges hineinbewegbar ist.
[0002] Eine Anlage mit den im Oberbegriff von Anspruch 1 definierten Merkmalen ist aus der
US-A1-4 092 929 bekannt.
[0003] Bekannte Anlagen zur Beförderung von Personen, welche z.B. aus der
EP 611220 B1 und der
EP 1193153 B1 bekannt sind, weisen zwei Fahrbahnen auf, längs welcher Fahrzeuge mittels in sich
geschlossener Förderseile, welchen Antriebe zugeordnet sind, verfahrbar sind. Da die
Fahrzeuge an die diesen zugeordneten Förderseile angekuppelt sind, wird die Bewegung
der Fahrzeuge durch die Antriebe der Förderseile gesteuert. Da die Längen dieser Förderseile
begrenzt sind, ist es weiters bekannt, in jeder der beiden Fahrtrichtungen aufeinander
folgend mindestens zwei Förderseile vorzusehen. Hierdurch wird es einerseits ermöglicht,
derartige Anlagen zur Beförderung von Personen mit beliebigen Längen auszubilden.
Da die Fahrzeuge an die einzelnen Förderseile angekuppelt sind, ist es andererseits
hierdurch auch möglich, die Bewegung der einzelnen Fahrzeuge unabhängig voneinander
zu steuern. Durch Abstellen der Antriebe der Förderseile werden die an diese Förderseile
angekuppelten Fahrzeuge zum Stillstand gebracht, wodurch sie von Passagieren bestiegen
oder verlassen werden können.
[0004] Bei bekannten derartigen Anlagen besteht das Erfordernis, die Fahrzeuge jeweils an
dem in Bewegungsrichtung befindlichen Ende eines Förderseiles von diesem abzukuppeln
und sie an das nachfolgende Förderseil anzukuppeln. Um dies zu ermöglichen, ist es
bekannt, die Endbereiche der beiden Förderseile nebeneinander anzuordnen und weiters
die mindestens eine an den Fahrzeugen vorgesehene Kupplungseinrichtung quer zur Bewegungsrichtung
der Fahrzeuge verstellbar auszubilden. Sobald die Fahrzeuge an das Ende des ersten
Förderseiles gelangt sind, werden sie vom ersten Förderseil abgekuppelt, wird weiters
die an diesen Fahrzeugen vorgesehene Klemmeinrichtung quer zum Verlauf der beiden
Förderseile verstellt und werden die Fahrzeuge an das anschließende Förderseile angekuppelt,
wodurch sie in der Folge durch dieses Förderseil bewegt werden.
[0005] Diese bekannten Anlagen zur Beförderung von Personen sind deshalb nachteilig, da
die einzelnen Fahrzeuge mit jeweils einer Einrichtung zur Verstellung der Kupplungseinrichtung
ausgebildet sein müssen, welche gewartet werden muss und durch welche das Gewicht
der Fahrzeuge vergrößert wird. Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe
zugrunde, eine Anlage zur Beförderung von Personen zu schaffen, bei welcher diese
Nachteile vermieden werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
die Stelleinrichtung durch einen mittels eines Stellzylinders bzw. mittels eines Stellmotors
translatorisch verstellbaren Stellrahmen gebildet ist, welcher mit zwei Aufnahmeflächen
für jeweils eines von zwei nebeneinander befindlichen Seiltrumen ausgebildet ist,
durch welche eines der beiden Seiltrume erfassbar und in die in ihrer Offenstellung
befindliche Klemmeinrichtung hineinbewegbar ist.
[0006] Vorzugsweise sind die Fahrzeuge mit mindestens einer Klemmeinrichtung ausgebildet,
welche zwei Klemmbacken aufweist, welche mittels eines Stellzylinders entgegen der
Wirkung einer Stellfeder in ihre Offenstellung verstellbar sind.
[0007] Die Verstellung der Seiltrume erfolgt dabei in zumindest angenähert horizontaler
Richtung bzw. zumindest angenähert vertikaler Richtung.
[0008] Vorzugsweise ist dabei an den Stellrahmen die Kolbenstange eines Stellzylinders bzw.
der Stellmotor angelenkt und ist der Stellrahmen an zwei verdrehbar gelagerten Schwenkarme
angelenkt. Weiters ist vorzugsweise der Stellrahmen mit zwei zu den Seiltrumen hinragenden
Fortsätzen ausgebildet, welche an den einander zugewandten Seiten mit jeweils einem
Absatz ausgebildet sind, durch welche jeweils ein Seiltrum erfassbar und in die in
ihrer Offenstellung befindliche Klemmeinrichtung hineinbewegbar ist.
[0009] Die in Längsrichtung der Anlage voneinander im Abstand befindlichen Stellrahmen können
miteinander mechanisch auf gemeinsame Verstellung verbunden sein.
[0010] Eine erfindungsgemäße Beförderungsanlage ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- FIG.1, FIG.1a
- eine erfindungsgemäße Anlage zur Beförderung von Personen, in perspektivischer Darstellung
sowie in Draufsicht,
- FIG.2
- eine Stelleinrichtung für die Förderseile, in Draufsicht,
- FIG.3
- den Schnitt nach der Linie III-III der FIG.2, in gegenüber der FIG.2 vergrößertem
Maßstab, und
- FIG.4, FIG.4a, FIG.4b, FIG.4c, FIG.4d, FIG.4e
- eine Stelleinrichtung für die Förderseile, in Ansicht sowie in unterschiedlichen Phasen
des Kupplungsvorganges.
[0011] Die in den FIG.1 und FIG.1a dargestellte Anlage zur Beförderung von Personen weist
zwei Endstationen 1 und 1a auf, zwischen welchen sich zwei angenähert parallel verlaufende
Fahrbahnen 11 und 12 befinden, längs welchen mittels vier Förderseilen 21, 22, 23
und 24 vier Fahrzeuge 3 bewegt werden. Von der Endstation 1 geht ein erstes Förderseil
21 weg, welches zu einer Mittelstation 1b führt und an welches ein zweites Förderseil
22 anschließt, welches sich zur zweiten Endstation 1a hin erstreckt. Angenähert parallel
dazu verläuft ein drittes Förderseil 23, welches von der zweiten Endstation 1a ausgeht,
welches sich gleichfalls bis zur Mittelstation 1b erstreckt und an welches ein viertes
Förderseil 24, das zur ersten Endstation 1 führt, anschließt. Die Förderseile 21,
22, 23 und 24 sind an ihren Enden über Umlenkscheiben 20 und Ablenkscheiben 20a geführt,
welche an angenähert horizontal ausgerichteten Achsen gelagert sind. Mindestens einer
der Umlenkscheiben 20 jedes der Förderseile ist ein Antriebsmotor 25 zugordnet. Die
Fahrzeuge 3 sind an die jeweils oberen Seiltrume der Förderseile 21 bis 24 ankuppelbar.
[0012] Der Betrieb dieser Anlage erfolgt dadurch, dass ein Fahrzeug 3 längs der Fahrbahn
11 von der ersten Endstation 1 mittels des Förderseiles 21 zur Mittelstation 1b bewegt
wird. In weiterer Folge wird dieses Fahrzeug 3 an das zweite Förderseil 22 angekuppelt,
durch welches es zur zweiten Endstation 1a bewegt wird. In der Folge wird dieses Fahrzeug
3 längs der Bahn 12 von der zweiten Endstation 1a zur Mittelstation 1b und von dieser
zur ersten Endstation 1 bewegt. In analoger Weise werden auch die anderen Fahrzeuge
3 mittels der Förderseile 21 und 22 zwischen den Endstationen 1 und 1a und der Mittelstation
1b längs der Fahrbahn 11 in einer ersten Richtung und mittels der Förderseile 23 und
24 längs der Fahrbahn 12 in der entgegengesetzten Richtung bewegt. Da die einzelnen
Fahrzeuge 3 jeweils nur an eines der Förderseile 21 bis 24 angekuppelt sind, werden
sie durch die Antriebe 25 für die Förderseile 21 bis 24 individuell bewegt. Somit
werden sie durch ein Abstellen der jeweils zugeordneten Antriebe 25 angehalten, wobei
sie von den Passagieren bestiegen oder verlassen werden können.
[0013] Da auf jeder Strecke aufeinander folgend beliebig viele Förderseile, an welche jeweils
ein Fahrzeug 3 oder eine Fahrzeuggruppe ankuppelbar ist, vorgesehen sind, kann in
der Anlage einerseits eine der Anzahl der Förderseile entsprechende Anzahl von Fahrzeugen
3 bzw. Fahrzeuggruppen vorgesehen sein und kann die Anlage beliebige Längen aufweisen.
[0014] Bei bekannten derartigen Anlagen zur Beförderung von Personen erfolgt die Umkupplung
der Fahrzeuge von einem Förderseil auf ein nachfolgendes Förderseil dadurch, dass
sich die einander zugeordneten Endbereiche der Förderseile nebeneinander befinden
und dass die jeweilige an den Fahrzeugen vorgesehene Klemmeinrichtung quer zum Verlauf
der Förderseile verstellbar ist. Die Umkupplung von einem Förderseil auf das anschließende
Förderseil erfolgt dabei dadurch, dass das betreffende Fahrzeug von einem Förderseil
durch Öffnen der Klemmeinrichtung abgekuppelt wird, dass hierauf die Klemmeinrichtung
so verstellt wird, dass sie zum weiteren Förderseil gelangt und dass hierauf die Klemmeinrichtung
in ihre Schließstellung gebracht wird, wodurch dieses Fahrzeug an das weitere Förderseil
angekuppelt wird. Für den Betrieb einer derartigen Anlage besteht somit das Erfordernis,
dass jedes der Fahrzeuge mit einer verstellbaren Klemmeinrichtung ausgebildet ist.
[0015] Demgegenüber sind bei einer erfindungsgemäßen Anlage zur Beförderung von Personen
Stelleinrichtungen für die Trume der Förderseile vorgesehen, durch welche die Förderseile
in den Kupplungsbereichen in die an den Fahrzeugen befindlichen, in ihrer Offenstellung
befindlichen Klemmeinrichtungen hineingeführt werden. Somit besteht kein Erfordernis,
die Kupplungsklemmen quer zur Bewegungsrichtung der Fahrzeuge verstellbar auszubilden.
[0016] In FIG.2 ist einer derjenigen Abschnitte der erfindungsgemäßen Anlage zur Beförderung
von Personen dargestellt, in welchen die Fahrzeuge 3 von einem Förderseil auf ein
anderes Förderseil umgekuppelt werden. In diesem Abschnitt befinden sich der Endbereich
des ersten Förderseiles 21, welches über eine Umlenkrolle 20c und über eine Unmlenkscheibe
20a geführt ist, und der Endbereich des zweiten Förderseiles 22, welches über eine
Umlenkrolle 20d und über eine Umlenkscheibe 20b geführt ist. Zwischen den beiden Umlenkscheiben
20a und 20b befinden sich mindestens zwei Einrichtungen 4 zur Verstellung der jeweils
oberen Trume 21a und 22a der Förderseile 21 und 22 in horizontaler Richtung. Zudem
befinden sich in diesem Abschnitt drei Einrichtungen 5 zur Verstellung der jeweils
oberen Trume 21a und 22a der Förderseile 21 und 22 in vertikaler Richtung. An der
Unterseite der Fahrzeuggestelle 31 befinden sich vier Klemmeinrichtungen, mittels
welcher die Fahrzeuge 3 an eines der Förderseile 21 und 22 ankuppelbar sind.
[0017] Wie dies aus FIG.3 ersichtlich ist, weisen die Fahrzeuge 3 Fahrgestelle 31 auf, an
welchen Fahrzeugreifen 32 und Führungsrollen 33 gelagert sind, mittels welcher das
Fahrzeug 3 längs Schienen 30 verfahrbar ist. Weiters sind im Fahrgestell 31 Dämpfungselemente
34 vorgesehen. An der Unterseite des Fahrgestelles 31 befinden sich vier Klemmeinrichtungen
6, welche in denjenigen Bereichen, in welchen eine Umkupplung der Fahrzeuge 3 erfolgt,
betätigt werden.
[0018] Jede Klemmeinrichtung 6 weist eine gestellfeste Klemmbacke 61 und eine bewegliche
Klemmbacke 62 auf. Die Verstellung der beweglichen Klemmbacke 62, welche sich auf
einem Stellhebel 63 befindet, in ihre Offenstellung erfolgt durch einen ortsfesten
hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinder 64 über einen Stellhebel 65, eine Stellrolle
66 und zwei Stellarme 67 und 68 entgegen der Wirkung einer Druckfeder 69, durch welche
die Klemmbacken 61, 62 in ihre Schließstellung gebracht werden.
Anstelle des Stellzylinders 64 kann ein elektrischer Stellmotor vorgesehen sein.
[0019] Nachstehend ist anhand der FIG.4 bis FIG.4e eine gegenüber der Ausführungsform, wie
sie in FIG.2 dargestellt ist, geänderte Ausführungsform einer Stelleinrichtung erläutert.
Diese Stelleinrichtung besteht aus einem Stellrahmen 71, welcher an zwei Schwenkhebel
72 und 72a angelenkt ist, welche an verdrehbar gelagerten Rohrstücken 70 und 70a vorgesehen
sind, und welcher mittels eines hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinders 73,
dessen Kolbenstange 73a an den Stellrahmen 71 angelenkt ist, translatorisch verstellbar
ist. Der Stellrahmen 71 ist mit zwei zur Klemmeinrichtung 6 hinragenden Fortsätzen
74 und 75 ausgebildet, welche an ihren einander zugewandten Seitenflächen mit Absätzen
74a und 75a ausgebildet sind. Diese Absätze 74a und 75a dienen dazu, eines der beiden
Seiltrume 21a und 22a zu erfassen und dieses in die in ihrer Offenstellung befindlichen
Klemmbacken 61 und 62 hineinzuführen. Die Steuerung der Klemmeinrichtung 6 erfolgt
mittels des in FIG.3 dargestellten Stellzylinders 64 über den Stellhebel 65, die Stellarme
67 und 68 sowie den Steuerhebel 63.
Anstelle des Stellzylinders 73 kann ein elektrischer Stellmotor vorgesehen sein.
[0020] In FIG.4 ist diejenige Stellung dargestellt, in welcher die Klemmeinrichtung 6 an
keines der beiden Seiltrume 21a und 22a angekuppelt ist, wodurch das Fahrzeug 3 abgekuppelt
ist.
Gemäß FIG.4a ist der Stellrahmen 71 mittels des Stellzylinders 73 und der Kolbenstange
73a so verstellt worden, dass das Seiltrum 21a auf den Absatz 74a gelangt und durch
diesen in die in ihrer Offenstellung befindlichen Klemmbacken 61 und 62 hineinbewegt
worden ist.
[0021] Wie dies aus FIG.4b ersichtlich ist, wird hierauf der Stellzylinder 64 dahingehend
gesteuert, dass die Klemmeinrichtung 6 unter Wirkung der Druckfeder 69 in ihre Schließstellung
gebracht wird, wodurch das Fahrzeug 3 an das Seiltrum 21a angekuppelt ist, und wird
der Stellrahmen 71 in seine mittlere Lage zurückverstellt.
In FIG.4c ist weiters dargestellt, dass die Klemmeinrichtung 6 in ihre Offenstellung
verstellt worden ist, wodurch das Fahrzeug 3 vom Förderseil 21a wieder abgekuppelt
ist.
Wie dies aus FIG.4d ersichtlich ist, kann weiters der Stellrahmen 71 mittels des Stellzylinders
73 und der Kolbenstange 73a so verstellt werden, dass das Seiltrum 22a durch den Absatz
75a erfasst und weiters in die in der Offenstellung befindlichen Klemmbacken 61 und
62 hineinverstellt wird. Hierauf wird die Klemmeinrichtung 6 in ihre Schließstellung
gebracht, wodurch das Fahrzeug 3 an das Seiltrum 22a angekuppelt ist, und wird der
Stellrahmen 71 in seine mittlere Stellung zurückbewegt, wie dies in FIG.4e dargestellt
ist.
[0022] Sofern mehrere in Längsrichtung der Anlage voneinander im Abstand befindliche Stelleinrichtungen
über mindestens eines der Rohrstücke 70 und 70a miteinander verbunden sind, können
sämtliche Stellrahmen 71 mittels eines einzigen Stellzylinders 73 verstellt werden.
1. Anlage zur Beförderung von Personen mit mindestens einer Fahrbahn (11, 12), längs
welcher mittels mehrerer in sich geschlossener Förderseile (21, 22; 23, 24) mehrere
Fahrzeuge (3) verfahrbar sind, wobei mindestens zwei aufeinander folgende Förderseile
(21, 22; 23, 24) vorgesehen sind, welchen jeweils mindestens ein Antrieb (25) zugeordnet
ist, wodurch sie unabhängig voneinander antreibbar sind, an welche die Fahrzeuge (3)
mittels Klemmeinrichtungen (6) ankuppelbar sind und welche sich in den einander zugeordneten
Endbereichen überlappen, wodurch die Fahrzeuge (3) von einem ersten Förderseil (21)
auf ein nachfolgendes Förderseil (22) umkuppelbar sind, wobei in denjenigen Bereichen,
in welchen an ein erstes Förderseil (21) ein weiteres Förderseil (22) anschließt,
mindestens eine Stelleinrichtung vorgesehen ist, durch welche dasjenige Seiltrum (22a)
des weiteren Förderseiles, an welches das Fahrzeug (3) angekuppelt werden soll, in
die in der Offenstellung befindliche Klemmeinrichtung (6) dieses Fahrzeuges (3) hineinbewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung durch einen mittels eines Stellzylinders (73) bzw. mittels eines
Stellmotors translatorisch verstellbaren Stellrahmen (71) gebildet ist, welcher mit
zwei Aufnahmeflächen (74a, 75a) für jeweils eines von zwei nebeneinander befindlichen
Seiltrumen (21a, 22a) ausgebildet ist, durch welche eines der beiden Seiltrume (21a,
22a) erfassbar und in die in ihrer Offenstellung befindliche Klemmeinrichtung (6)
hineinbewegbar ist.
2. Anlage nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeuge (3) mit mindestens einer Klemmeinrichtung (6) ausgebildet sind, welche
zwei Klemmbacken (61, 62) aufweist, wobei die Klemmbacken (61, 62) mittels eines Stellzylinders
(64) entgegen der Wirkung einer Stellfeder (69) in ihre Offenstellung verstellbar
sind.
3. Anlage nach einem der Patentansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stellrahmen (71) die Kolbenstange (73a) eines Stellzylinders (73) bzw. der
Stellmotor angelenkt ist und dass der Stellrahmen (71) an zwei verdrehbar gelagerten
Schwenkarme (72, 72a) angelenkt ist.
4. Anlage nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellrahmen (71) mit zwei zu den Seiltrumen (21a, 22a) hinragenden Fortsätzen
(74, 75) ausgebildet ist, welche an den einander zugewandten Seiten mit jeweils einem
Absatz (74a 75a) ausgebildet sind, durch welche jeweils ein Seiltrum (21a, 22a) erfassbar
und in die in ihrer Offenstellung befindliche Klemmeinrichtung (6) hineinbewegbar
ist.
5. Anlage nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung der Anlage voneinander im Abstand befindliche Stellrahmen (71) miteinander
mechanisch auf gemeinsame Verstellung verbunden sind.
1. An installation for conveying people, having at least one travelway (11, 12), along
which a plurality of cars (3) may be displaced by means of a plurality of endless
hauling cables (21, 22; 23, 24), at least two successive hauling cables (21, 22; 23,
24) being provided, which are each associated with at least one drive (25), whereby
they may be driven independently of one another, to which the cars (3) may be coupled
by means of clamping means (6) and which overlap in the mutually associated end regions,
whereby the cars (3) may be uncoupled from a first hauling cable (21) and recoupled
to a succeeding hauling cable (22), at least one adjustment means being provided in
those regions in which a further hauling cable (22) adjoins a first hauling cable
(21), by which adjustment means that cable run (22a) of the further hauling cable
to which the car (3) is to be coupled may be moved into the clamping means (6), which
is in the open position, of this car (3), characterised in that the adjustment means is formed by an adjustment frame (71) translationally adjustable
by means of an actuating cylinder (73) or by means of a servomotor, which adjustment
frame (71) is provided with two receiving faces (74a, 75a) for in each case one of
two neighbouring cable runs (21a, 22a), by which receiving faces (74a, 75a) one of
the two cable runs (21a, 22a) may be grasped and moved into the clamping means (6)
which is in its open position.
2. An installation according to claim 1, characterised in that the cars (3) are provided with at least one clamping means (6), which comprises two
clamping jaws (61, 62), the clamping jaws (61, 62) being adjustable into their open
position by means of an actuating cylinder (64) against the action of an adjustment
spring (69).
3. An installation according to either one of claims 1 and 2, characterised in that the piston rod (73a) of an actuating cylinder (73) or the servomotor is coupled to
the adjustment frame (71) and in that the adjustment frame (71) is coupled to two rotatably mounted swivel arms (72, 72a).
4. An installation according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the adjustment frame (71) is provided with two extensions (74, 75) protruding towards
the cable runs (21a, 22a), which extensions (74, 75) are in each case provided on
their mutually facing sides with a shoulder (74a 75a), by which in each case a cable
run (21a, 22a) may be grasped and moved into the clamping means (6) which is in its
open position.
5. An installation according to any one of claims 1 to 4, characterised in that adjustment frames (71) spaced from one another in the longitudinal direction of the
installation are connected together mechanically for joint adjustment.
1. Instillation pour le transport de personnes, avec au moins une glissière (11, 12)
le long de laquelle plusieurs véhicules (3) sont aptes à circuler à l'aide de plusieurs
câbles transporteurs sans fin (21, 22 ; 23, 24), étant précisé qu'il est prévu au
moins deux câbles transporteurs successifs (21, 22 ; 23, 24) à chacun desquels est
associé au moins un entraînement (25), moyennant quoi ils sont aptes à être entraînés
indépendamment les uns des autres, auxquels les véhicules (3) sont aptes à être accouplés
à l'aide de dispositifs de serrage (6), et qui se recouvrent dans les zones d'extrémité
associées l'une à l'autre, moyennant quoi les véhicules (3) peuvent passer d'un premier
câble transporteur (21) à un câble transporteur (22) suivant, étant précisé que dans
les zones où un premier câble transporteur (21) est suivi par un autre câble transporteur
(22), il est prévu au moins un dispositif de manoeuvre grâce auquel le brin de câble
(22a) de l'autre câble transporteur auquel le véhicule (3) doit être accouplé est
apte à être entré dans le dispositif de serrage (6) de ce véhicule (3), qui se trouve
en position ouverte, caractérisée en ce que le dispositif de manoeuvre est formé par un châssis de manoeuvre (71) qui est apte
à être déplacé en translation à l'aide d'un vérin (73) ou à l'aide d'un servomoteur,
et qui est pourvu de deux surfaces de réception (74a, 75a) qui sont prévues chacune
pour l'un des deux brins de câble (21a, 22a) situés côte à côte, grâce auxquelles
l'un des deux brins de câble (21a, 22a) est apte à être saisi, et dans lesquelles
le dispositif de serrage (6) situé en position ouverte est apte à être entré.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que les véhicules (3) sont pourvus d'au moins un dispositif de serrage (6) qui comporte
deux mâchoires de serrage (61, 62), étant précisé que les mâchoires de serrage (61,
62) sont aptes à être amenées dans leur position ouverte à l'aide d'un vérin (64),
à l'encontre de l'action d'un ressort de manoeuvre (69).
3. Installation selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que sur le châssis de manoeuvre (71) est articulée la tige de piston (73a) d'un vérin
(73) ou le servomoteur, et en ce que le châssis de manoeuvre (71) est articulé à deux bras pivotants (72, 72a) montés
pivotants.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le châssis de manoeuvre (71) est pourvu de deux prolongements (74, 75) qui dépassent
vers les brins de câble (21a, 22a) et qui sont pourvus, sur leurs côtés tournés l'un
vers l'autre, d'épaulements respectifs (74a, 75a) grâce auxquels des brins de câble
respectifs (21a, 22a) sont aptes à être saisis et à être entrés dans le dispositif
de serrage (6) qui se trouve en position ouverte.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que des châssis de manoeuvre (71) qui sont espacés dans le sens longitudinal de l'installation
sont reliés mécaniquement entre eux en vue d'une manoeuvre commune.
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