Stand der Technik
[0001] Es ist in
DE 10 2009 000 065 A1 bereits eine Spindelblockierungsvorrichtung mit einer Spindel, einem Klemmring und
zumindest einem Klemmstück, das in zumindest einem Betriebszustand die Spindel und
den Klemmring drehfest miteinander verbindet, vorgeschlagen worden.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Spindelblockierungsvorrichtung, insbesondere einer
Handwerkzeugspindelblockierungsvorrichtung, mit einer Spindel, einem Klemmring und
zumindest einem Klemmstück, das in zumindest einem Betriebszustand die Spindel und
den Klemmring drehfest miteinander verbindet.
[0003] Es wird vorgeschlagen, dass die Spindelblockierungsvorrichtung zumindest ein Magnetmittel
aufweist, das in zumindest einem Betriebszustand eine Kraft auf das Klemmstück bewirkt.
Unter einer "Spindel" soll insbesondere eine Hauptwelle einer Werkzeugmaschine, insbesondere
einer Handwerkzeugmaschine, verstanden werden. Vorteilhaft ist die Spindel als Werkzeugspindel
ausgebildet. Vorzugsweise ist die Spindel dazu vorgesehen, eine Werkzeugbefestigung
insbesondere drehbar zu befestigen. Alternativ oder insbesondere zusätzlich könnte
die Spindel als Motorspindel und/oder als eine Getriebespindel ausgebildet sein. Die
Spindel ist vorteilhaft als eine Vollwelle und/oder als eine Hohlwelle ausgebildet.
Vorzugsweise weist die Spindel zumindest eine Klemmfläche auf, die eine unzylindermantelförmige
Form aufweist. Vorzugsweise ist die Klemmfläche eben ausgebildet. Insbesondere soll
unter einem "Klemmring" ein drehfest mit einem Gehäuse, insbesondere einem Handwerkzeugmaschinengehäuse,
verbundener Teil der Spindelblockierungsvorrichtung verstanden werden. Vorzugsweise
weist der Klemmring eine ringförmige, innenliegende Klemmfläche auf, die vorteilhaft
einen kreisförmigen Querschnitt umfasst. Unter einem "Klemmstück" soll insbesondere
ein Bauteil verstanden werden, das in einem geklemmten Betriebszustand zwischen der
Klemmfläche des Klemmrings und der Klemmfläche der Spindel klemmt. Bevorzugt weist
die Spindelblockierungsvorrichtung mehrere Klemmstücke, die vorteilhaft jeweils einer
Klemmfläche der Spindel zugeordnet sind, auf. Vorzugsweise sind die Klemmstücke symmetrisch
zu der Spindel angeordnet. Vorteilhaft ist das Klemmstück als eine Klemmwalze ausgebildet.
Alternativ oder zusätzlich ist das Klemmstück verschiebbar gelagert. Unter einem "geklemmten
Betriebszustand" soll insbesondere ein Betriebszustand verstanden werden, in dem das
Klemmstück zwischen dem Klemmring und der Spindel eingeklemmt ist, insbesondere bei
einem Einsatzwerkzeugwechsel. Unter einem "ungeklemmten Betriebszustand" soll insbesondere
ein Betriebszustand verstanden werden, in dem das Klemmstück zusammen mit der Spindel
relativ zu dem Klemmring bewegbar geführt ist, insbesondere bei einem Arbeitsvorgang.
Insbesondere soll unter "drehfest miteinander verbinden" verstanden werden, dass das
Klemmstück in zumindest einem Betriebszustand wenigstens eine Kraft bewirkt, die einer
Bewegung der Spindel relativ zu dem Klemmring entgegenwirkt. Unter einem "Magnetmittel"
soll insbesondere ein Mittel verstanden werden, das in zumindest einem Betriebszustand
ein Magnetfeld bewirkt, das dazu geeignet ist, die Kraft auf das Klemmstück auszuüben.
Insbesondere ist das Magnetmittel zumindest teilweise weniger als 50 mm, vorzugsweise
weniger als 20 mm, besonders bevorzugt weniger als 10 mm, von dem Klemmstück entfernt
angeordnet. Vorzugsweise bewirkt das Magnetmittel in jedem Betriebszustand die Kraft
auf das Klemmstück. Alternativ könnte das Magnetmittel nur in dem geklemmten Betriebszustand
die Kraft auf das Klemmstück bewirken. Insbesondere soll unter "eine Kraft bewirken"
verstanden werden, dass das Magnetmittel in zumindest einem Betriebszustand im Bereich
des Klemmstücks ein Magnetfeld erzeugt, das dazu geeignet ist, ein Verhalten des Klemmstücks
zu beeinflussen. Vorteilhaft erzeugt das Magnetmittel ein Magnetfeld mit einer magnetischen
Flussdichte im Bereich des Klemmstücks größer als 0,1 mT, bevorzugt größer als 0,5
mT, besonderes bevorzugt größer als 1 mT. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
der Spindelblockierungsvorrichtung kann erreicht werden, dass eine vorteilhaft geringe
Spindeldrehung bei einem Übergang zwischen einem ungeklemmten und einem geklemmten
Betriebszustand auftritt. Insbesondere kann dadurch ein komfortabler Werkzeugwechsel
erreicht werden.
[0004] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass das Magnetmittel die Kraft
auf das Klemmstück in Richtung des Klemmrings bewirkt, wodurch konstruktiv einfach
die geringe Spindeldrehung erreicht werden kann. Insbesondere soll unter der Wendung
"in Richtung des Klemmrings" verstanden werden, dass das Magnetmittel ein Magnetfeld
erzeugt, das das Klemmstück zu einem nächstgelegenen Bereich des Klemmstücks hin drückt.
Vorzugsweise ordnet die Kraft das Klemmstück so an, dass das Klemmstück den Klemmring
in einem ungeklemmten Betriebszustand berührt. Alternativ oder zusätzlich könnte ein
Magnetmittel eine Kraft auf das Klemmstück in Umfangsrichtung der Klemmfläche des
Klemmrings bewirken.
[0005] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Klemmring und das Magnetmittel zumindest
teilweise einstückig ausgebildet sind, wodurch eine einfache Montage möglich ist.
Unter "einstückig ausgebildet" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden
werden, das der Klemmring und das Magnetmittel zumindest teilweise in einem Verfahrensschritt
aus einem Werkstoff hergestellt sind. Vorzugsweise ist der Klemmring dazu vorgesehen,
das Klemmstück magnetisch anzuziehen.
[0006] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Magnetmittel zumindest teilweise
in wenigstens einer Aussparung des Klemmrings angeordnet ist, wodurch eine einfache
Montage und ein Klemmring mit vorteilhaften Materialeigenschaften möglich sind. Insbesondere
soll unter der Wendung "in einer Aussparung des Klemmrings angeordnet" verstanden
werden, dass ein Bereich des Magnetmittels auf zumindest einer Ebene um wenigstens
180 Grad von dem Klemmring umschlossen ist. Vorzugsweise weist der Klemmring eine
Bohrung auf, in der das Magnetmittel zumindest teilweise angeordnet ist.
[0007] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Magnetmittel eine Spule aufweist, die in zumindest
einem Betriebszustand ein Magnetfeld erzeugt, wodurch eine hohe Flexibilität erreicht
und insbesondere auf einen Dauermagneten verzichtet werden kann. Unter einer "Spule"
soll insbesondere eine Einheit mit einem elektrischen Leiter verstanden werden, der
eine Fläche zumindest einmal, vorzugsweise mehrmals, umschließt. Vorzugsweise weist
die Spule einen gewickelten elektrischen Leiter auf.
[0008] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Magnetmittel zumindest teilweise stoffschlüssig
mit dem Klemmring verbunden ist, wodurch eine preisgünstige Produktion und ein Klemmring
mit vorteilhaften Materialeigenschaften möglich sind. Unter "stoffschlüssig verbunden"
soll insbesondere verstanden werden, dass die Masseteile durch atomare oder molekulare
Kräfte zusammengehalten werden, wie beispielsweise beim Löten, Schweißen, Vulkanisieren
und/oder vorteilhaft beim Kleben.
[0009] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Klemmring
einen magnetisierbaren Werkstoff aufweist, wodurch eine hohe magnetische Flussdichte
an dem Klemmstück konstruktiv einfach erreicht werden kann. Insbesondere soll unter
"einem magnetisierbaren Werkstoff" ein Werkstoff verstanden werden, der eine Permeabilitätszahl
größer als 40 aufweist. Insbesondere besteht der Klemmring zu mehr als 10 %, vorteilhaft
zu mehr als 25 % aus dem magnetisierbaren Werkstoff.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Klemmstück
einen magnetisierbaren Werkstoff aufweist, wodurch die Kraft auf das Klemmstück konstruktiv
einfach erreicht werden kann.
[0011] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Magnetmittel Neodym aufweist, wodurch ein
besonders starker Magnet erreicht werden kann. Unter "Neodym" soll das chemische Element
mit der Ordnungszahl 60 in einer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Form verstanden
werden. Vorteilhaft weist das Klemmstück Neodym auf.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Spindel zumindest teilweise im Wesentlichen unmagnetisierbar
ausgebildet ist, wodurch eine von der Spindel auf das Klemmstück wirkende Kraft gering
ist. Unter "im Wesentlichen unmagnetisierbar" soll insbesondere verstanden werden,
dass die Spindel im Bereich der Klemmflächen der Spindel eine Permeabilitätszahl kleiner
als 20, vorteilhaft kleiner als 2, aufweist. Alternativ könnte das Magnetmittel dazu
vorgesehen sein, das Klemmstück abzustoßen. Dabei könnte die Spindel magnetisierbar
ausgebildet sein, könnte das Magnetmittel einstückig mit der Spindel ausgebildet sein
und/oder könnte das Magnetmittel in Aussparungen der Spindel angeordnet sein.
Zeichnung
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind fünf Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Spindelblockierungsvorrichtung
in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 2
- die Spindelblockierungsvorrichtung aus Figur 1 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung,
- Fig. 3
- einen Klemmring und ein einstückig mit dem Klemmring ausgebildetes Magnetmittel der
Spindelblockierungsvorrichtung aus Figur 1 in einer Schnittdarstellung,
- Fig. 4
- eine alternative Spindelblockierungsvorrichtung mit einem Klemmring und in Aussparungen
des Klemmrings angeordnete Magnetmittel in der Schnittdarstellung,
- Fig. 5
- eine alternative Spindelblockierungsvorrichtung mit einem Klemmring, Klemmstücken
und in Aussparungen der Klemmstücke angeordneten Magnetmitteln in der Schnittdarstellung,
- Fig. 6
- einen Klemmring und ein als Spule ausgebildetes Magnetmittel einer alternativen Spindelblockierungsvorrichtung
in einer zweiten Schnittdarstellung und
- Fig. 7
- einen Klemmring und ein mit dem Klemmring stoffschlüssig verbundenes Magnetmittel
einer alternativen Spindelblockierungsvorrichtung in der zweiten Schnittdarstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] Figur 1 zeigt eine Handwerkzeugmaschine 26a mit einer erfindungsgemäßen Spindelblockierungsvorrichtung
10a, einem Antriebsmotor 28a, einem Getriebe 30a, einer Werkzeugbefestigung 32a und
einem Handwerkzeugmaschinengehäuse 34a. Die Handwerkzeugmaschine 26a ist als ein Schlagbohrschrauber
ausgebildet. Der Antriebsmotor 28a treibt bei einem Arbeitsvorgang von einem Bediener
gesteuert das Getriebe 30a an. Das Getriebe 30a treibt über die Spindelblockierungsvorrichtung
10a die Werkzeugbefestigung 32a an. Die Werkzeugbefestigung 32a ist als ein Werkzeugfutter
ausgebildet. Die Werkzeugbefestigung 32a ist dazu vorgesehen, ein Einsatzwerkzeug
36a in einem geschlossenen Betriebszustand zu befestigen. Die Werkzeugbefestigung
32a ist dazu vorgesehen, von einem Bediener durch eine Drehbewegung um eine Rotationsachse
der Werkzeugbefestigung 32a geöffnet und/oder geschlossen zu werden.
[0016] Die Figuren 2 und 3 zeigen die Spindelblockierungsvorrichtung 10a, die als eine Handwerkzeugspindelblockierungsvorrichtung
ausgebildet ist. Die Spindelblockierungsvorrichtung 10a umfasst eine Spindel 12a,
einen Klemmring 14a, mehrere Klemmstücke 16a und ein Klemmstückführungsmittel 38a
auf. Das Getriebe 30a weist eine Koppelstruktur 40a auf, die bei einem Arbeitsvorgang
eine von dem Antriebsmotor 28a erzeugte Leistung auf eine Koppelstruktur 42a der Spindel
12a überträgt. Die Koppelstrukturen 40a, 42a weisen in jede Drehrichtung ein Spiel
44a auf.
[0017] Der Klemmring 14a umschließt die Spindel 12a. Auf einer der Spindel 12a zugewandten
Seite weist der Klemmring 14a eine ringförmige Klemmfläche 46a mit einem kreisförmigen
Querschnitt auf. Die Spindel 12a weist dem Klemmring 14a zugewandte Klemmflächen 48a
auf. Die Klemmflächen 48a der Spindel 12a sind eben ausgebildet. Pro Klemmfläche 48a
der Spindel 12a weist die Spindelblockierungsvorrichtung 10a eines der Klemmstücke
16a auf. Die Klemmstücke 16a sind zwischen der Klemmfläche 46a des Klemmrings 14a
und jeweils einer Klemmfläche 48a der Spindel 12a angeordnet. Die Klemmstückführungsmittel
38a sind jeweils zwischen zwei der Klemmstücke 16a angeordnet. Die Klemmstückführungsmittel
38a sind drehfest mit der Koppelstruktur 40a des Getriebes 30a verbunden. Hier sind
die Klemmstückführungsmittel 38a und die Koppelstruktur 40a drehfest mit einem Planetenträger
50a des Getriebes 30a verbunden. Die Klemmstückführungsmittel 38a sind im Wesentlichen
unmagnetisierbar ausgebildet. Hier sind die Klemmstückführungsmittel 38a aus einer
Aluminiumlegierung.
[0018] Bei einem Arbeitsvorgang führen die Klemmstückführungsmittel 38a die Klemmstücke
16a auf einer Kreisbahn. Durch das Spiel 44a sind die Klemmstückführungsmittel 38a
gegenüber den Klemmflächen 48a der Spindel 12a in Drehrichtung verschoben. Die Klemmstückführungsmittel
38a sind so angeordnet, dass sie ein Klemmen der Klemmstücke 16a zwischen den Klemmflächen
46a, 48a verhindern, was in Figur 3 bei einem der Klemmstücke 16a'und einem der Klemmstückführungsmittel
38a' gestrichelt dargestellt ist. Wenn der Bediener bei einem Wechsel des Einsatzwerkzeugs
36a ein Drehmoment aufbringt, sind die Klemmstückführungsmittel 38a gegenüber den
Klemmflächen 48a der Spindel 12a entgegen der Drehrichtung verschoben. Die Klemmstücke
16a können in diesem Betriebszustand zwischen den Klemmflächen 46a, 48a klemmen, was
in Figur 3 bei einem der Klemmstücke 16a" und einem der Klemmstückführungsmittel 38a"
gepunktet dargestellt ist.
[0019] Die Spindelblockierungsvorrichtung 10a weist ein Magnetmittel 18a auf. Der Klemmring
14a und das Magnetmittel 18a sind einstückig ausgebildet. Das Magnetmittel 18a ist
aus einem hartmagnetischen Werkstoff hergestellt, und zwar ist das Magnetmittel 18a
aus einem magnetisierten kohlenstoffreichen Stahl hergestellt. Somit weist der Klemmring
14a einen magnetisierbaren Werkstoff auf. Das Magnetmittel 18a weist einen innenliegenden
Nordpol 52a und einen außenliegenden Südpol 54a auf.
[0020] Die Klemmstücke 16a sind aus einem weichmagnetischen Werkstoff hergestellt, und zwar
sind die Klemmstücke 16a aus einem kohlenstoffarmen Stahl hergestellt. Somit weisen
die Klemmstücke 16a einen magnetisierbaren Werkstoff auf. Das Magnetmittel 18a bewirkt
durch ein magnetisches Feld des Magnetmittels 18a eine Kraft in Richtung 20a des Klemmrings
14a auf die Klemmstücke 16a. Durch die Kraft werden die Klemmstücke 16a in einem ungeklemmten
Betriebszustand an dem Klemmring 14a anliegend angeordnet. Wenn der Bediener an der
Werkzeugbefestigung 32a dreht, bleiben die Klemmstücke 16a bis zu dem Klemmen relativ
zu dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 34a unbewegt. Somit kann vermieden werden, dass
die Klemmstücke 16a an der Klemmfläche 48a der Spindel 12a anliegend angeordnet sind,
wodurch das Klemmen verzögert oder verhindert wird.
[0021] Die Spindel 12a ist aus Titan, das heißt sie ist im Wesentlichen unmagnetisierbar
ausgebildet. Alternativ könnte eine Spindel aus einem anderen, dem Fachmann als sinnvoll
erscheinenden im Wesentlichen unmagnetisierbaren Werkstoff bestehen.
[0022] In den Figuren 4 bis 7 sind drei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt.
Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen
auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter
Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele,
insbesondere der Figuren 1 bis 3, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis
3 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 4 bis 7 ist der Buchstabe
a durch die Buchstaben b bis e ersetzt.
[0023] Figur 4 zeigt einen Schnitt einer erfindungsgemäßen Spindelblockierungsvorrichtung
10b mit einer Spindel 12b, einem Klemmring 14b, Klemmstücken 16b, Magnetmitteln 18b
und Klemmstückführungsmitteln 38b. Die Klemmstücke 16b verbinden in einem geklemmten
Betriebszustand die Spindel 12b und den Klemmring 14b drehfest miteinander. Die Magnetmittel
18b sind in Aussparungen 22b des Klemmrings 14b angeordnet. Die Magnetmittel 18b weisen
Neodym auf. Die Magnetmittel 18b haben jeweils einen Nordpol 52b und eine Südpol 54b.
Dabei sind Nordpole 52b der Magnetmittel 18b in Umfangsrichtung abwechselnd von der
Spindel 12b abgewandt angeordnet. Der Klemmring 14b weist einen magnetisierbaren Werkstoff
auf. Der Klemmring 14b ist aus einem weichmagnetischen Werkstoff. Somit leitet der
Klemmring 14b Magnetfelder der Magnetmittel 18b zu den Klemmstücken 16b. Die Magnetmittel
18b bewirken eine Kraft in Richtung 20b des Klemmrings 14b auf die Klemmstücke 16b.
Die Klemmstückführungsmittel 38b sind aus einem im Wesentlichen unmagnetisierbaren
Werkstoff.
[0024] Figur 5 zeigt einen Schnitt einer erfindungsgemäßen Spindelblockierungsvorrichtung
10c mit einer Spindel 12c, einem Klemmring 14c, Klemmstücken 16c, Magnetmitteln 18c
und Klemmstückführungsmitteln 38c. Die Klemmstücke 16c verbinden in einem geklemmten
Betriebszustand die Spindel 12c und den Klemmring 14c drehfest miteinander. Die Magnetmittel
18c sind in Aussparungen 56c der Klemmstücke 16c angeordnet. Die Klemmstücke 16c umschließen
die Magnetmittel 18c mantelförmig. Der Klemmring 14c und die Klemmstücke 16c sind
aus einem magnetisierbaren Werkstoff.
[0025] Figur 6 zeigt einen Schnitt eines Klemmrings 14d und eines Magnetmittels 18d einer
erfindungsgemäßen Spindelblockierungsvorrichtung 10d mit, hier nicht dargestellt,
einer Spindel, Klemmstücken und Klemmstückführungsmitteln. Das Magnetmittel 18d ist
als eine Spule (24d) ausgebildet, die in zumindest einem Betriebszustand ein Magnetfeld
erzeugt, das in zumindest einem Betriebszustand eine Kraft auf das Klemmstück bewirkt.
[0026] Figur 7 zeigt einen Schnitt eines Klemmrings 14e und eines Magnetmittels 18e einer
erfindungsgemäßen Spindelblockierungsvorrichtung 10e. Das Magnetmittel 18e ist ringscheibenförmig
ausgebildet. Das Magnetmittel 18e ist stoffschlüssig mit dem Klemmring 14e verbunden.
1. Spindelblockierungsvorrichtung, insbesondere Handwerkzeugspindelblockierungsvorrichtung,
mit einer Spindel (12a-c), einem Klemmring (14a-e) und zumindest einem Klemmstück
(16a-c), das in zumindest einem Betriebszustand die Spindel (12a-c) und den Klemmring
(14a-e) drehfest miteinander verbindet, gekennzeichnet durch zumindest ein Magnetmittel (18a-e), das in zumindest einem Betriebszustand eine Kraft
auf das Klemmstück (16a-c) bewirkt.
2. Spindelblockierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetmittel (18a-e) die Kraft auf das Klemmstück (16a-c) in Richtung (20a-c)
des Klemmrings (14a-e) bewirkt.
3. Spindelblockierungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (14a) und das Magnetmittel (18a) zumindest teilweise einstückig ausgebildet
sind.
4. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Magnetmittel (18b) zumindest teilweise in wenigstens einer Aussparung
(22b) des Klemmrings (14b) angeordnet ist.
5. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetmittel (18d) eine Spule (24d) aufweist, die in zumindest einem Betriebszustand
ein Magnetfeld erzeugt.
6. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetmittel (18e) zumindest teilweise stoffschlüssig mit dem Klemmring (14e)
verbunden ist.
7. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (14a-e) einen magnetisierbaren Werkstoff aufweist.
8. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Klemmstück (16a-e) einen magnetisierbaren Werkstoff aufweist.
9. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetmittel (18b; 18c; 18e) Neodym aufweist.
10. Spindelblockierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (12a-c) zumindest teilweise im Wesentlichen unmagnetisierbar ausgebildet
ist.
11. Handwerkzeugmaschine mit einer Spindelblockierungsvorrichtung (10a-e) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.
1. Spindle locking device, in particular hand-tool spindle locking device, having a spindle
(12a-c), a clamping ring (14a-e) and at least one clamping piece (16a-c) which connects
the spindle (12a-c) and the clamping ring (14a-e) together for conjoint rotation in
at least one operating state, characterized by at least one magnetic means (18a-e) which effects a force on the clamping piece (16a-c)
in at least one operating state.
2. Spindle locking device according to Claim 1, characterized in that the magnetic means (18a-e) effects the force on the clamping piece (16a-c) in the
direction (20a-c) of the clamping ring (14a-e) .
3. Spindle locking device according to Claim 1 or 2, characterized in that the clamping ring (14a) and the magnetic means (18a) are formed at least partially
in one piece.
4. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one magnetic means (18b) is arranged at least partially in at least
one cutout (22b) in the clamping ring (14b).
5. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the magnetic means (18d) has a coil (24d) which generates a magnetic field in at
least one operating state.
6. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the magnetic means (18e) is connected to the clamping ring (14e) at least partially
in a cohesive manner.
7. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping ring (14a-e) exhibits a magnetizable material.
8. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one clamping piece (16a-e) exhibits a magnetizable material.
9. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the magnetic means (18b; 18c; 18e) exhibits neodymium.
10. Spindle locking device according to one of the preceding claims, characterized in that the spindle (12a-c) is formed at least partially in a substantially non-magnetizable
manner.
11. Portable power tool having a spindle locking device (10a-e) according to one of the
preceding claims.
1. Dispositif de blocage de broche, en particulier dispositif de blocage de broche d'un
outil à main, comprenant une broche (12a-c), une bague de serrage (14a-e) et au moins
une pièce de serrage (16a-c), qui, dans au moins un état de fonctionnement, relie
de manière solidaire en rotation la broche (12a-c) et la bague de serrage (14a-e),
caractérisé par au moins un moyen magnétique (18a-e) qui, dans moins un état de fonctionnement, applique
une force sur la pièce de serrage (16a-c).
2. Dispositif de blocage de broche selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen magnétique (18a-e) applique la force sur la pièce de serrage (16a-c) dans
la direction (20a-c) de la bague de serrage (14a-e).
3. Dispositif de blocage de broche selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la bague de serrage (14a) et le moyen magnétique (18a) sont réalisés au moins en
partie d'une seule pièce.
4. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'au moins un moyen magnétique (18b) est disposé au moins en partie dans au moins
un évidement (22b) de la bague de serrage (14b).
5. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le moyen magnétique (18d) présente une bobine (24d) qui, dans au moins un état de
fonctionnement, génère un champ magnétique.
6. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le moyen magnétique (18e) est connecté au moins en partie par engagement par liaison
de matière à la bague de serrage (14e).
7. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la bague de serrage (14a-e) présente un matériau magnétisable.
8. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'au moins une pièce de serrage (16a-e) présente un matériau magnétisable.
9. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le moyen magnétique (18b ; 18c ; 18e) présente du néodyme.
10. Dispositif de blocage de broche selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la broche (12a-c) est réalisée au moins en partie de manière essentiellement non
magnétisable.
11. Machine-outil à main comprenant un dispositif de blocage de broche (10a-e) selon l'une
quelconque des revendications précédentes.