[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Laststufenschalter zur unterbrechungslosen
Umschaltung zwischen verschiedenen Wicklungsanzapfungen eines Stufentransformators
gemäß dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches.
[0002] Laststufenschalter sind seit vielen Jahren zur unterbrechungslosen Umschaltung zwischen
verschiedenen Wicklungsanzapfungen von Stufentransformatoren in großen Zahlen weltweit
im Einsatz. Sogenannte Reaktorschalter, die besonders in Nord-Amerika verbreitet sind,
besitzen eine Umschaltreaktanz, die eine langsame, kontinuierliche Umschaltung ermöglicht.
Laststufenschalter nach dem Widerstandsschnellschalt-Prinzip bestehen üblicherweise
aus einem Wähler zur leistungslosen Anwahl der jeweiligen Wicklungsanzapfung des Stufentransformators,
auf die umgeschaltet werden soll, und einem Lastumschalter zur eigentlichen Umschaltung
von der bisherigen auf die neue, vorgewählte Wicklungsanzapfung. Der Lastumschalter
weist dazu üblicherweise Schaltkontakte und Widerstandskontakte auf. Die Schaltkontakte
dienen dabei zur direkten Verbindung der jeweiligen Wicklungsanzapfung mit der Lastableitung,
die Widerstandskontakte zur kurzzeitigen Beschaltung, d. h. Überbrückung mittels eines
oder mehrerer Überschaltwiderstände. Die Entwicklungen der letzten Jahre führten jedoch
weg von Lastumschaltern mit mechanischen Schaltkontakten im Isolieröl. Stattdessen
werden vermehrt Vakuumschaltzellen als Schaltelemente eingesetzt.
[0003] DE 10 2009 043 171 A1 beschreibt einen derartigen Laststufenschalter mit Vakuumschaltröhren. Hier trägt
ein Lastumschalter eine von einem Kraftspeicher antreibbare Antriebswelle mit mindestens
einer Kurvenscheibe. Die Kurvenscheibe weist mehrere Steuerkurven auf, wobei zwei
an der Kurvenscheibe stirnseitig angeordnete Steuerkurven eine von einer Kreisform
abweichende Kontur nach Art von Nocken aufweisen, an der kontaktschlüssig jeweils
eine über einen Kipphebel mit einer Vakuumschaltröhre verbundene Rolle geführt wird,
die die profilierte Kontur der jeweiligen Steuerkurve abgreift.
[0004] Bei einer besonderen Gattung von Laststufenschaltern, den so genannten Lastwählern,
sind die beschriebenen Mittel zur Anwahl einer neuen Wicklungsanzapfung und die Mittel
zur eigentlichen Lastumschaltung baulich vereinigt und werden gemeinsam betätigt.
Üblicherweise sind Stufenschalter nach dem Prinzip der Widerstandsschnellschaltung
zur unterbrechungslosen Umschaltung von einer Anzapfung eines Stufentransformators
zu einer anderen so aufgebaut, dass die jeweils mit den Ausleitungen der Stufenwicklungen
elektrisch in Verbindung stehenden festen Stufenkontakte in einer oder mehreren horizontalen
Ebene bzw. Ebenen kreisförmig an einem Isolierstoffgerüst oder -zylinder angeordnet
sind und durch von konzentrischen Antriebswellen betätigte drehbare Kontaktbrücken
beschaltbar sind. Bei Lastwählern, bei denen die Stufenwahl und die eigentliche Lastumschaltung
kombiniert sind, erfolgt die Betätigung der Kontaktbrücken dabei sprungartig nach
Auslösung eines von der Antriebswelle des Schalters aufgezogenen Energiespeichers,
meist Federkraftspeichers.
[0005] DE 42 37 165 C1 bildet die Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 1 und beschreibt, abweichend von
diesen üblichen Konstruktionen, einen Stufenschalter mit linearer Kontaktbetätigung,
wobei die festen Stufenkontakte längs einer Bahn sich in das Innere des Schalters
erstrecken und von einem verschiebbaren Schaltmechanismus beschaltbar sind, der wiederum
von der Antriebswelle angetrieben wird. Der vertikal verschiebbare Schaltmechanismus
besteht dabei aus einem kontinuierlich von der Antriebswelle antreibbaren Aufzugsschlitten,
der den neuen festen Stufenkontakt vorwählt, und einem durch den Aufzugsschlitten
mittels eines Energiespeichers aufziehbarem Abtriebsteil, das nach Auslösung sprungartig
dem Aufzugsschlitten nachläuft und dabei die eigentliche Lastumschaltung von der bisherigen
Anzapfung der Stufenwicklung auf die vorgewählte neue Anzapfung vollzieht. Die dazu
erforderlichen Schaltelemente sind Bestandteil des Abtriebsteiles.
[0006] DE 198 47 745 C1 beschreibt einen Laststufenschalter mit linear angeordneten Wählerkontakten. Oberhalb
der Wählerkontakte, also örtlich getrennt, befinden sich die den jeweiligen Wählerkontakten
einer jeden Phase zugeordneten feststehenden Vakuumschaltröhren zur eigentlichen,
sprungartigen Lastumschaltung. Zur Betätigung dieses Laststufenschalters ist ein Federenergiespeicher
notwendig, der während seiner Aufzugsbewegung die Wählerkontakte betätigt, als auch
die Vakuumschaltelemente durch seine sprungartige Abtriebsbewegung antreibt.
[0007] Unabhängig vom konstruktiven Aufbau des Laststufenschalters, also mit rotierendem
oder linear bewegbarem Kontaktsystem, bedarf es bei aus dem Stand der Technik bekannten
Laststufenschaltern eines Federenergiespeichers zum sprungartigen Umschalten mittels
des Kontaktsystems. Aus dem Stand der Technik bekannte Kraftspeicher werden zu Beginn
jeder Betätigung des Laststufenschalters von einer Antriebswelle aufgezogen, d. h.
gespannt. Die bekannten Kraftspeicher bestehen im Wesentlichen aus einem Aufzugsschlitten
und einem Sprungschlitten, zwischen denen Kraftspeicherfedern als Energiespeicher
angeordnet sind.
DE 198 55 860 C1 sowie
DE 28 06 282 B1 beschreiben derartige Kraftspeicher.
[0008] Es wird eine anfängliche langsame Drehbewegung der Antriebswelle genutzt, um einen
Aufzugsschlitten translatorisch aufzuziehen, um nachfolgend die wiederum translatorische
Bewegung des Sprungschlittens in eine rotatorische Hauptbewegung der Abtriebswelle
und in eine damit verbundene eigentliche Kontaktbetätigung zu überführen. Diese aufwändige
Wandlung einer Drehbewegung in eine translatorische Bewegung und wieder zurück in
eine Drehbewegung erfordert einen hohen Platzbedarf der Kraftspeicherkonstruktion
innerhalb des Laststufenschalters und zudem eine Vielzahl komplexer einzelner Baugruppen.
[0009] WO 2004 088 693 A1 beschreibt einen Stufenschalter, der als Antrieb einen Torque-Motor umfasst, der
sowohl den Lastumschalter als auch den Feinwähler direkt betätigt.
[0010] Vor diesem Hintergrund schlägt die Erfindung die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche
vor. Die Unteransprüche betreffen dabei besonders vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung.
[0011] Die allgemeine erfinderische Idee besteht darin, sowohl die Wählerkontakteinheit,
als auch die Schaltmittel zur unterbrechungslosen Lastumschaltung mittels eines gemeinsamen
Motorantriebes ohne Zwischenschaltung eines Energiespeichers zu betätigen.
[0012] Nach der Erfindung wird von dem Motorantrieb sowohl eine Gewindespindel angetrieben,
die ihrerseits mit der Wählerkontakteinheit in Wirkverbindung steht, als auch eine
Nockenwelle, mittels der die Vakuumschaltröhren betätigbar sind. Dies ermöglicht auf
besonders vorteilhafte Weise eine einfache Betätigung der Wählerkontakteinheit unabhängig
von den Vakuumschaltröhren.
[0013] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Laststufenschalter
ein an der Unterseite des Transformatordeckels befestigtes Getriebemodul auf, das
mit dem an der gegenüberliegenden Außenseite des Transformatordeckels angeordneten
Motorantrieb zusammenwirkt. Das Getriebemodul weist hierfür ein flanschartiges Dichtmodul
auf, das direkt an der Unterseite des Transformatordeckels angeordnet ist und mit
dem Motorantrieb lösbar verbunden, insbesondere verschraubt, ist. An dem Getriebemodul
ist zudem der gesamte Laststufenschalter befestigt. Damit hat das Getriebemodul sowohl
die Aufgabe, den Laststufenschalter zu halten, als auch mittels des Dichtmoduls gegenüber
der Außenseite des Transformators abzudichten. Verwindungen des Transformatordeckels
beim Transport des Trafos werden somit nicht an den Laststufenschalter übertragen.
Zudem kann damit ein Anschlussflansch mit überfräster Dichtfläche am Transformatordeckel
entfallen. Darüber hinaus bietet diese Art der vorgeschlagenen Befestigung eine für
den Transformatorbauer einfache Montage des Laststufenschalters innerhalb des Transformatorkessels.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Trägerplatte
aus einem dielektrischen Material, insbesondere einem Kunststoff, vorgesehen, an der
auf einer ersten Seite die Wählerkontakteinheit und an einer zweiten Seite die Vakuumschaltröhren
angeordnet sind, derart, dass die Trägerplatte den für den Laststufenschalter notwendigen
Erdabstand herstellt.
[0015] Nach einer nochmals weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die mindestens eine
Wählerkontakteinheit während einer Umschaltung entlang einer Führungsstange bewegt,
die eine Linearführung der mindestens einen Wählerkontakteinheit sicherstellen. Eine
Wählerkontakteinheit umfasst dabei jeweils einen Gleitschlitten sowie einen Kontaktträger
zur Aufnahme der beweglichen Wählerkontakte, die mit den festen Wählerkontakten zusammenwirken.
[0016] Nach einer wiederum weiteren Ausführungsform der Erfindung werden die beweglichen
Wählerkontakte jeweils an einem Kontaktträger aufgenommen und wirken mit festen Wählerkontakten
zusammen, derart, dass die einzelnen festen Wählerkontakte durch eine Längsverschiebung
der beweglichen Wählerkontakte samt Gleitschlitten, also der Wählerkontakteinheit,
entlang der Führungsstange beschaltbar sind. Durch die Hin- und/oder Herbewegung der
Wählerkontakteinheit werden die einzelnen festen Wählerkontakte beschaltet und damit
der Regelbereich des Laststufenschalters durchlaufen.
[0017] Nachfolgend sind die Erfindung und ihre Vorteile unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen ausführlicher beschrieben. Es zeigen:
- FIG. 1
- eine erste seitliche Perspektivansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Laststufenschalters;
- FIG. 2
- eine zweite seitliche Perspektivansicht nach der Ausführungsform nach FIG. 1;
- FIG. 3
- eine Detailansicht der Wählerkontakteinheit eines erfindungsgemäßen Laststufenschalters.
[0018] In den FIG. 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßer Laststufenschalter 1 in zwei unterschiedlichen
Perspektivansichten gezeigt, der direkt unterhalb eines nicht gezeigten Transformatordeckels
eines ebenfalls nicht näher dargestellten Stufentransformators angeordnet ist. Eine
genauere Beschreibung der Bauteile des Laststufenschalters 1 und deren Funktion ist
der unten stehenden Beschreibung der Figuren entnehmbar. Ein derartiger Stufentransformator,
der aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt ist, umfasst einen mit Isolieröl
befüllten Transformatorkessel, in dem an einem Eisenjoch wenigstens eine Wicklung
angeordnet ist. Diese Wicklung unterteilt sich in eine Stamm- und eine Regelwicklung,
an der mehrere Wicklungsanzapfungen vorgesehen sind, die den Regelbereich bilden.
Zudem weist der Laststufenschalter 1 ein an der Unterseite des Transformatordeckels
befestigtes Getriebemodul 2 auf, das mit einem an der gegenüberliegenden Außenseite
des Transformatordeckels angeordneten Motorantrieb 3 zusammenwirkt. Der Motorantrieb
3 kann dabei beispielsweise als handelsüblicher Schrittmotor ausgebildet sein. Das
Getriebemodul 2 umfasst ein flanschartiges Dichtmodul 4, das direkt an der Unterseite
des Transformatordeckels angeordnet ist und mit dem Motorantrieb 3 lösbar verbunden,
insbesondere verschraubt, ist. An dem Getriebemodul 2 ist damit der gesamte Laststufenschalter
1 gefestigt. Das Getriebemodul 2 erfüllt sowohl die Aufgabe, den Laststufenschalter
1 zu halten, als auch mittels des Dichtmoduls 4 gegenüber der Außenseite des Transformators
hermetisch abzudichten. Verwindungen des Transformatordeckels beim Transport des Transformators
werden dadurch nicht an den Laststufenschalter 1 übertragen.
[0019] Mit dem Getriebemodul 2 mechanisch verbunden ist eine Trägerplatte 5 aus dielektrischem
Material, an der die einzelnen Baugruppen des Laststufenschalter 1 befestigbar sind.
Die Trägerplatte 5 ist dabei aus elektrisch isolierendem Material gefertigt und dazu
ausgebildet, alle wesentlichen Bauteile des Laststufenschalters 1 aufzunehmen. Als
Schaltmittel zur unterbrechungslosen Umschaltung sieht der erfindungsgemäße Laststufenschalter
1 Vakuumschaltröhren 6.1 ... 6.6 vor, wobei jeweils zwei Vakuumschaltröhren 6.1 und
6.2, bzw. 6.3 und 6.4, bzw. 6.5 und 6.6 jeweils einer Phase des Laststufenschalters
1 zugeordnet sind und mit einer entsprechenden Wählerkontakteinheit 7.1 ... 7.3 der
selben Phase zusammenwirken. Bei den Vakuumschaltröhren 6.1 ... 6.6 handelt es sich
um aus dem Stand der Technik bekannte Schaltmittel mit einem beweglichen Schaltkontakt
8.1 ... 8.6 sowie einem nicht näher dargestellten Festkontakt. Jede Wählerkontakteinheit
7.1 ... 7.3 umfasst jeweils mehrere beschaltbare feste Wählerkontakte 9.1 ... 9.5,
die elektrisch mit den Wicklungsanzapfungen der Regelwicklung des Stufentransformators
verbunden sind, einen Kontaktträger 10.1 ... 10.3 mit jeweils zwei federnd gelagerten,
beweglichen Wählerkontakten 11.1 sowie jeweils 2 Vakuumschaltröhren 6.1 ... 6.6.
[0020] In der Abbildung der FIG. 1 sind beispielhaft drei Wählerkontakteinheiten 7.1, 7.2
und 7.3 gezeigt; jede Wählerkontakteinheit 7.1, 7.2 und 7.3 ist dabei mit einer separaten
Phase, also Wicklung, des Stufentransformators verbunden. Der Kontaktträger 10.1 ...
10.3 einer jeden Phase ist dabei an einem Gleitschlitten 12.1 ... 12.3 mechanisch
fixiert und bildet zusammen mit diesem eine bauliche Einheit. Aufgenommen wird der
Gleitschlitten 12.1 ... 12.3 an einer Führungsstange 13.1 ... 13.3 sowie an einer,
zu der Führungsstange 13.1 ... 13.3 parallel angeordneten, Gewindespindel 14, derart,
dass die einzelnen festen Wählerkontakte 9.1 ... 9.5 durch eine Längsverschiebung
der beweglichen Kontakte 11.1 samt Gleitschlitten 12.1 ... 12.3 entlang der Gewindespindel
14 beschaltbar sind. Abhängig vom Umschaltprinzip, also nach dem Reaktor- oder Widerstandsschnellschalt-Prinzip,
sind dabei Mittelstellungen, in denen der eine bewegliche Wählerkontakt, beispielsweise
der bewegliche Wählerkontakt 11.1, den ersten festen Wählerkontakt, beispielweise
den festen Wählerkontakt 9.1, und der andere bewegliche Wählerkontakt, beispielsweise
der bewegliche Wählerkontakt, den zum ersten festen Wählerkontakt benachbarten zweiten
festen Wählerkontakt, beispielsweise den festen Wählerkontakt 9.2, beschaltet, als
stationäre Betriebsstellung des Laststufenschalters 1 zulässig. Damit sind nach dem
Reaktorschaltprinzip bei hier 5 dargestellten festen Wählerkontakten 9.1 ... 9.5 neun
stationäre Betriebsstellungen möglich, während es bei einem Laststufenschalter 1 nach
dem Widerstandschnellschalt-Prinzip, bei dem keine Mittelstellungen zulässig sind,
nur 5 stationäre Betriebsstellungen gibt.
[0021] Von dem Motorantrieb 3 wird sowohl die Gewindespindel 14 angetrieben, die ihrerseits
mit jeder der Wählerkontakteinheiten 7.1 ... 7.3 in mechanischer Wirkverbindung steht,
als auch eine Nockenwelle 25, mittels der die Schaltmittel zur unterbrechungslosen
Umschaltung, also die Vakuumschaltröhren 6.1 ... 6.6, betätigbar sind. Die Gewindespindel
14 ist über deren gesamte Länge als Gewindespindel 14 ausgebildet und wird mit einer
in jedem der Gleitschlitten 12.1 ... 12.3 vorgesehenen, jedoch in den FIG. 1 und 2
nicht gezeigten, Spindelmutter 16.1 ... 16.3 in Eingriff gebracht, derart, dass bei
einer Drehung der Gewindespindel 14 ein jeder Gleitschlitten 12.1 ... 12.3 horizontal
verfährt. Zur Betätigung der Vakuumschaltröhren 6.1 ... 6.6 ist jeder bewegliche Schaltkontakt
8.1 ... 8.6 mit einer Hubstange 26.1 ... 26.6 mechanisch zwangsgekoppelt, die mit,
auf der den beweglichen Schaltkontakten 8.1 ... 8.6 gegenüberliegend, an der Nockenwelle
25 angeordneten, Steuernocken 27.1 ... 27.6 zusammenwirkt, derart, dass bei einer
Drehung der Nockenwelle 25 die Steuernocken 27.1 ... 27.6 auf die korrespondierende
Hubstange 26.1 ... 26.6 eine Vertikalbewegung einleitet und damit letzten Endes den
dazugehörigen beweglichen Schaltkontakt 8.1 ... 8.6 der entsprechenden Vakuumschaltröhren
6.1 ... 6.6 betätigt. Als technische Alternative zu der Betätigung der Vakuumschaltröhren
mittels der Hubstange, könnte auch eine Kipphebelanordnung vorgesehen sein, die von
der Nockenwelle 25 antreibbar ist. Abhängig von der dem Laststufenschalter 1 zu Grunde
liegenden Schaltsequenz sind dabei am Umfang der Nockenwelle 25 mehrere Steuernocken
27.1 ... 27.6 je Vakuumschaltröhre 6.1 ... 6.6 vorgesehen.
[0022] Die FIG. 3 zeigt die festen Wählerkontakte 9.1 ... 9.5, die an einer Kontaktleiste
28.1 aus Kunststoff angeordnet. An der Trägerplatte 5 ist die Kontaktleiste 28.1 ...
28.3 mittels jeweils zwei Abstandhaltern 29.1 ... 29.2 befestigt, die als Anschluss
einer nicht dargestellten Überschaltdrossel bzw. eines Überschaltwiderstandes genutzt
werden. Überschaltdrosseln sind nach dem Reaktorschaltprinzip und Überschaltwiderstände
nach dem Widerstandschnellschaltprinzip vorzusehen. Zudem weist die Kontaktleiste
28.1 an ihrer Längsseite eine Steuerkulisse auf, an der beidseitig mehrere Nocken
angeordnet sind, um die federnd gelagerten Wählerkontakte 11.1 der entsprechenden
Wählerkontakteinheit 7.1 bei einer Längsverschiebung des korrespondieren Gleitschlittens
12.1 mittels der an der Steuerkulisse vorgesehenen Nocken vertikal zu bewegen, abhängig
von der Kontur der mehreren Nocken. Die Kontur der Nocken ist dabei so bemessen, dass
die beweglichen Wählerkontakte 11.1 der Wählerkontakteinheit 7.1 zwischen zwei benachbarten
festen Wählerkontakten 9.1 ... 9.5 von dem aktuell beschalteten festen Wählerkontakt,
hier 9.1, abheben, nachdem sie nach vollzogener Umschaltung den nächsten festen Wählerkontakt,
hier 9.2, wieder beschalten. Es ist also eine Mittelstellung der beweglichen Wählerkontakte
11.1 auf zwei benachbarten festen Wählerkontakten 9.1 ... 9.5 nach dem Reaktorschaltprinzip
zulässig, während nach dem Widerstandsschnellschaltprinzip auf den benachbarten festen
Wählerkontakt weitergeschaltet wird. Zur definierten Kontaktgabe sind die Kontaktstücke
11.1 an der eigentlichen Kontaktfläche ballig ausgebildet.
[0023] Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der erfindungsgemäße Laststufenschalter
1 damit sowohl nach dem Reaktorschaltprinzip, als auch nach dem Widerstandsschnellschaltprinzip
einsetzbar ist. Abhängig vom zu Grunde liegenden Umschaltprinzip sind bei hier 5 dargestellten
festen Wählerkontakten 9.1 ... 9.5 nach dem Reaktorschaltprinzip 9 stationäre Betriebsstellungen
zulässig, während bei einem nach dem Widerstandsschnellschaltprinzip aufgebauten erfindungsgemäßen
Laststufenschalter 1 lediglich 5 stationäre Betriebsstellungen zulässig sind.
[0024] Der erfindungsgemäße Laststufenschalter 1 kann besonders vorteilhaft an Verteiltransformatoren
zur Spannungsregelung von Ortsnetzen verwendet werden.
BEZUGSZEICHEN
[0025]
- 1
- Laststufenschalter
- 2
- Getriebemodul
- 3
- Motorantrieb
- 4
- Dichtmodul
- 5
- Trägerplatte
- 6.1 ... 6.6
- Vakuumschaltröhre
- 7.1 ... 7.3
- Wählerkontakteinheit
- 8.1 ... 8.6
- bewegliche Schaltkontakte
- 9.1 ... 9.5
- feste Wählerkontakte
- 10.1 ... 10.3
- Kontaktträger
- 11.1
- bewegliche Wählerkontakte
- 12.1 ... 12.3
- Gleitschlitten
- 13.1, 13.2
- Führungsstangen
- 14
- Gewindespindel
- 16.1 ... 16.3
- Spindelmutter
- 25
- Nockenwelle
- 26.1 ... 26.6
- Hubstange
- 27.1 ... 27.6
- Steuernocken
- 28.1 ... 28.3
- Kontaktleiste
- 29.1 ... 29.3
- Abstandshalter
1. Laststufenschalter (1) zur unterbrechungslosen Umschaltung zwischen verschiedenen
Wicklungsanzapfungen eines Stufentransformators, wobei
- mindestens eine Wählerkontakteinheit (7.1, 7.2, 7.3) mit mehreren festen Wählerkontakten
(9.1, 9.2, 9.3, 9.4, 9.5), die jeweils mit den einzelnen Wicklungsanzapfungen elektrisch
in Verbindung stehen, längs einer Linie angeordnet ist;
- die festen Wählerkontakte (9.1 ... 9.5) durch zwei längs verschiebbare bewegliche
Wählerkontakte (11.1) betätigt werden;
- zur unterbrechungslosen Umschaltung für jede Phase zwei Vakuumschaltröhren (6.1,
6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6) vorgesehen sind;
- ein Motorantrieb (3) zur Einleitung einer Antriebsbewegung in den Laststufenschalter
(1) vorgesehen ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Wählerkontakteinheiten (7.1 ... 7.3) und die Vakuumschaltröhren (6.1 ... 6.6)
mittels des gemeinsamen Motorantriebes (3) derart direkt betätigt werden, dass die
Einleitung der Antriebbewegung des Motorantriebes (3) auf die Wählerkontakteinheiten
(7.1 ... 7.3) und die Vakuumschaltröhren (6.1 ... 6.6) ohne Zwischenschaltung eines
mechanischen Energiespeichers erfolgt;
- der Motorantrieb (4) sowohl eine Gewindespindel (14), die ihrerseits mit den Wählerkontakteinheiten
(7.1 ... 7.3) in Wirkverbindung steht, als auch eine Nockenwelle (25), mittels der
die Vakuumschaltröhren (6.1 ... 6.6) betätigt werden, derart antreibt,
dass dadurch sowohl die beweglichen Wählerkontakte (11.1) als auch die Vakuumschaltröhren
(6.1 ... 6.6) betätigt werden.
2. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- der gesamte Laststufenschalter (1) mittels eines Getriebemoduls (2) an der Unterseite
eines Transformatordeckels angeordnet ist.
3. Laststufenschalter (1) nach dem vorigen Anspruch, wobei
- das Getriebemodul (2) ein flanschartiges Dichtmodul (4) umfasst.
4. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- eine Trägerplatte (5) aus einem dielektrischen Material vorgesehen ist, an deren
ersten Seite die Wählerkontakteinheiten (7.1 ... 7.3) und an der zweiten Seite die
Vakuumschaltröhren (6.1 ... 6.6) angeordnet sind.
5. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- jede Wählerkontakteinheit (7.1 ... 7.3) einen Gleitschlitten (12.1 ... 12.3), einen
Kontaktträger (10.1 ... 10.3) sowie bewegliche Wählerkontakte (11.1) umfasst, die
mit mindestens einem festen Wählerkontakt (9.1 ... 9.5) zusammenwirken.
6. Laststufenschalter (1) nach dem vorigen Anspruch, wobei
- jeder Gleitschlitten (12.1 ... 12.3) von einer Führungsstange (13.1 ... 13.3) und
der Gewindespindel (14) aufgenommen wird.
7. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- die beweglichen Wählerkontakte (11.1) jeweils in einem Kontaktträger (10.1 ... 10.3)
aufgenommen werden und mit an einer Kontaktleiste (28.1 ... 28.3) angeordneten festen
Wählerkontakten (9.1 ... 9.5) zusammenwirken.
8. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche und Anspruch 6, wobei
- jede Wählerkontakteinheit (7.1 ... 7.3) entlang der jeweiligen Führungsstange (13.1
... 13.3) und der Gewindespindel (14) mittels der jeweiligen Gleitschlitten (12.1
... 12.3) derart verschiebbar angeordnet ist, dass damit der Regelbereich des Laststufenschalters
(1) durchlaufen werden kann.
9. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- die beweglichen Wählerkontakte (11.1) einer Phase in jeder stationären Betriebsstellung
mindestens einen festen Wählerkontakt (9.1 ... 9.5) derselben Phase des Laststufenschalters
(1) beschalten.
10. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- jeweils zwei bewegliche Wählerkontakte (11.1) in einem Kontaktträger (10.1 ... 10.3)
federnd gelagert aufgenommen werden.
11. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche und Anspruch 4, wobei
- die festen Wählerkontakte (9.1 ... 9.5) an einer Kontaktleiste (28.1 ... 28.3) angeordnet
sind, die ihrerseits jeweils mittels Abstandshaltern (29.1 ... 29.3) an der Trägerplatte
(5) befestigt sind.
12. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche, wobei
- jede Vakuumschaltröhre (6.1 ... 6.6) einen beweglichen Schaltkontakt (8.1 ... 8.6)
umfasst, der über eine zugeordnete Hubstange (26.1 ... 26.6) mit einer an der Nockenwelle
(25) vorgesehenen zugeordneten Steuernocke (27.1 ... 27.6) derart in Wirkverbindung
steht, dass bei einer Drehung der Nockenwelle (25) die jeweilige Vakuumschaltröhre
(6.1 ... 6.6) beschaltbar ist.
13. Laststufenschalter (1) nach einem der vorigen Ansprüche zur Verwendung der Spannungsregelung
eines Verteiltransformators.
1. On-load tap changer (1) for uninterrupted switching over between different winding
taps of a tapped transformer, wherein
- at least one selector contact unit (7.1, 7.2, 7.3) with a plurality of fixed selector
contacts (9.1, 9.2, 9.3, 9.4, 9.5), which are respectively electrically connected
with the individual winding taps, is arranged along a line;
- the fixed selector contacts (9.1 . 9.5) are actuated by two longitudinally displaceable
movable selector contacts (11.1);
- for the uninterrupted switching over two vacuum interrupters (6.1, 6.2, 6.3, 6.4,
6.5, 6.6) are provided for each phase;
- a motor drive (3) for introducing a drive movement into the on-load tap changer
(1) is provided;
characterised in that
- the selector contact units (7.1 ... 7.3) and the vacuum interrupters (6.1 ... 6.6)
are so directly actuated by means of the common motor drive (3) that introduction
of the drive movement of the motor drive (3) into the selector contact units (7.1....
7.3) and the vacuum interrupters (6.1 ... 6.6) takes place without interposition of
a mechanical energy store;
- the motor drive (4) drives both a threaded spindle (14), which in turn is operatively
connected with the selector contact units (7.1 ... 7.3), and a camshaft (25), by way
of which the vacuum interrupters (6.1 ... 6.6) are actuated in such a manner that
both the movable selector contacts (11.1) and the vacuum interrupters (6.1 ... 6.6)
are actuated.
2. On-load tap changer (1) according to the preceding claim, wherein
- the entire on-load tap changer(1) is arranged by means of a transmission module
(2) at the underside of a transformer cover.
3. On-load tap changer (1) according to one of the preceding claims, wherein
- the transmission module (2) comprises a flange-like sealing module (4).
4. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims 1, wherein
- a support plate (5) of a dielectric material, at the first side of which the selector
contact units (7.1 ... 7.3) and at the second side of which the vacuum interrupters
(6.1 ... 6.6) are arranged, is provided.
5. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims, wherein
- each selector contact unit (7.1 ... 7.3) comprises a slide carriage (12.1 ... 12.3),
a contact carrier (10.1 .. 10.3) and movable selector contacts (11.1), which co-operate
with at least one fixed selector contact (9.1 ... 9.5).
6. On-load tap changer (1) according to the preceding claim, wherein
- each slide carriage (12.1 ... 12.3) is received by a guide rod (13.1 ... 13.3) and
the threaded spindle (14).
7. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims, wherein
- the movable selector contacts (11.1) are received in a respective contact carrier
(10.1 ... 10.3) and co-operate with fixed selector contacts (9.1 ... 9.5) arranged
at a contact strip (28.1 ... 28.3).
8. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims and claim 6,
wherein
- each selector contact unit (7.1 ... 7.3) is arranged to be so displaceable along
the respective guide rod (13.1 ... 13.3) and the threaded spindle (14) by means of
the respective slide carriage (12.1 ... 12.3) that it is thereby possible to run through
the regulating range of the on-load tap changer (1).
9. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims, wherein
- the movable selector contacts (11.1) of a phase in each stationary operational setting
connect at least one fixed selector contact (9.1 ... 9.5) of the same phase of the
on-load tap changer (1).
10. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims, wherein
- two respective movable selector contacts (11.1) are received in a contact carrier
(10.1 ... 10.3) to be resiliently mounted.
11. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims and claim 4,
wherein
- the fixed selector contacts (9.1 ... 9.5) are arranged at a contact strip (28.1
... 28.3), which contact strips are in turn fastened to the carrier plate (5) by means
of respective spacers (29.1 ... 29.3).
12. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims, wherein
- each vacuum (6.1 ... 6.6) comprises a movable switch contact (8.1 ... 8.6), which
is so operatively connected by way of an associated stroke rod (26.1 ... 26.6) with
an associated cam lobe (27.1 ... 27.6) provided at the camshaft (25) that the respective
vacuum interrupter (6.1 ... 6.6) is connectible when rotation of the camshaft (25)
takes place.
13. On-load tap changer (1) according to any one of the preceding claims for use in voltage
regulation of a distributing transformer.
1. Commutateur à gradins en charge (1) destiné à permettre d'effectuer une commutation
sans interruption entre différentes prises d'enroulement d'un transformateur à gradins,
dans lequel
- au moins une unité de contacts de sélecteur (7.1, 7.2, 7.3) comprenant plusieurs
contacts de sélecteur fixes (9.1, 9.2, 9.3, 9.4, 9.5) qui sont, respectivement en
liaison électrique avec les différentes prises d'enroulement, est montée le long d'une
ligne,
- les contacts de sélecteur fixes (9.1 ... 9.5) sont actionnés par deux contacts de
sélecteur (11.1) mobiles, susceptibles de coulisser longitudinalement,
- pour permettre la commutation sans interruption deux tubes de commutation à vide
(6.1, 6.2, 6.3, 6.4, 6.5, 6.6) sont prévus pour chaque phase,
- il est prévu un entraînement motorisé (3) pour provoquer un mouvement d'entraînement
du commutateur à gradins en charge (1),
caractérisé en ce que
les unités de contacts de sélecteur (7.1 ... 7.3) et les tubes de commutation à vide
(6.1 ... 6.6) sont actionnés directement au moyen de l'entraînement motorisé commun
(3), de sorte que la transmission du mouvement d'entraînement de l'entraînement motorisé
(3) aux unités de contacts de sélecteur (7.1 ... 7.3) et aux tubes de commutation
à vide (6,1 ... 6,6) s'effectue sans interposition d'un accumulateur d'énergie mécanique,
l'entraînement motorisé (4) entraîne une broche filetée (14) qui est de son côté en
liaison fonctionnelle avec les unités de contacts de sélecteur (7.1 ...7.3) et également
un arbre à came (25) au moyen duquel les tubes de commutation à vide (6.1 ... 6.6)
sont actionnés, de sorte que les contacts de sélecteur mobiles (11.1) et également
les tube de commutation à vide (6.1 ... 6.6) soient ainsi actionnés.
2. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à la revendication 1, en totalité installé
sur la face inférieure d'un couvercle de transformateur au moyen d'un module de transmission
(2).
3. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
dans lequel
le module de transmission (2) comprend un module d'étanchéité (4) en forme de bride.
4. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
dans lequel
il est prévu un plateau-support (5) en matériau diélectrique sur la première face
duquel sont installées les unités de contacts de sélecteur (7.1 ... 7.3) et sur la
seconde face duquel sont installés les tubes de commutation à vide (6.1 ... 6.6).
5. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
dans lequel
chaque unité de contacts de sélecteur (7.1 ... 7.3) comprend un chariot coulissant
(12.1 ... 12.3), un support de contacts (10.1 ... 10.3) ainsi que des contacts de
sélecteur mobiles (11.1) qui coopèrent avec au moins un contact de sélecteur fixe
(9.1 ... 9.5).
6. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à la revendication précédente,
dans lequel
chaque chariot coulissant (12.1, ... 12.3) est reçu par une tige de guidage (13.1
... 13.3) et la broche filetée (14).
7. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes
dans lequel
les contacts de sélecteur mobiles (11.1) sont respectivement logés dans un support
de contact (10.1 ... 10.3) et coopèrent avec des contacts de sélecteur fixes (9.1
... 9.5) installés sur une baguette de contact (28.1 ... 28.3).
8. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes
et à la revendication 6,
dans lequel
chaque unité de contacts de sélecteur (7.1 ... 7.3) est montée coulissante le long
de la tige de guidage (13.1 ... 13.3) respective et de la broche filetée (14) au moyen
des chariots coulissants (12.1 ... 12.3) respectifs de façon à permettre de parcourir
ainsi la plage de régulation du commutateur à gradins en charge (1).
9. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
dans lequel
les contacts de sélecteur mobiles (11.1) d'une phase branchent dans chaque état de
fonctionnement stationnaire au moins un contact de sélecteur fixe (9.1 ... 9.5) de
la même phase du commutateur à gradins en charge (1).
10. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
dans lequel
deux contacts de sélecteur mobiles (11.1) sont respectivement logés élastiquement
dans un support de contact (10.1 ... 10.3).
11. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes
et à la revendication 4,
dans lequel
les contacts de sélecteur fixes (9.1 ... 9.5) sont installés sur une baguette de contact
(28.1 ... 28.3) qui est, de son côté, respectivement fixée sur le plateau support
(5) par l'intermédiaire d'éléments d'écartement (29.1 ... 29.3).
12. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
dans lequel
chaque tube de commutation à vide (6.1 ... 6.6) comprend un contact de commutation
mobile (8.1 ... 8.6) qui est en liaison fonctionnelle par l'intermédiaire d'une tige
de levage (26.1 ... 26.6) associée avec une came de commande (27.1 ... 27.6) associée
prévue sur l'arbre à cames (25) de sorte que, lors d'une rotation de l'arbre à cames
(25), le tube de commutation à vide (6.1 ... 6.6) respectif puisse être branché.
13. Commutateur à gradins en charge (1) conforme à l'une des revendications précédentes,
destiné à être utilisé pour la régulation de la tension d'un transformateur de distribution.