[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine handführbare Oszillations-Werkzeugmaschine
mit einem sich im wesentlichen entlang einer Längsachse erstreckenden Außengehäuse,
welches einen Griffbereich aufweist, der zum Umgreifen und zum Führen der Werkzeugmaschine
durch eine Hand eines Benutzers vorgesehen ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind handführbare Werkzeugmaschinen bekannt, deren Gehäuse
entweder fest mit den Antriebseinrichtungen der Werkzeugmaschine verschraubt sind
oder Gehäuse aufweisen, welche aus Schalenbauteilen, zumeist Halbschalen bestehen,
die miteinander fest verbunden werden. Um eine gute Führung der handführbaren Werkzeugmaschinen
bei der Bearbeitung von Werkstücken zu ermöglichen, liegen die Gehäuse der im Stand
der Technik bekannten Werkzeugmaschinen wenigstens bereichsweise an den Elementen
der Antriebseinrichtung an, wodurch Vibrationen von diesen Antriebseinrichtungen unmittelbar
auf das Gehäuse übertragen werden, welche so mit den Antriebseinrichtungen vibrieren,
wodurch die Arbeitssicherheit und der Handhabungskomfort einer solchen Werkzeugmaschine
beeinträchtigt wird.
[0003] EP 1 752 259 A1 offenbart ein Elektrohandwerkzeuggerät umfassend einen in einem Motorgehäuse angeordneten
Motor sowie ein Getriebe zur Kopplung des Motors mit einem Werkzeug, wobei das Getriebe
in einem separaten Getriebegehäuse gelagert ist, wobei der Motor am Getriebegehäuse
festgelegt und im Motorgehäuse frei angeordnet ist und das Getriebegehäuse vom Motorgehäuse
schwingungstechnisch entkoppelt mit diesem verbunden ist.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine handführbare Werkzeugmaschine
mit einem verbesserten Handhabungskomfort zur Verfügung zu stellen.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß durch die Lehre des unabhängigen Anspruchs erreicht. Zu
bevorzugende Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Eine erfindungsgemäße handführbare Oszillations-Werkzeugmaschine weist ein sich im
wesentlichen entlang einer Längsachse erstreckendes Außengehäuse mit einem Griffbereich
auf, der zum Umgreifen und zum Führen der Werkzeugmaschine durch eine Hand eines Benutzers
vorgesehen ist. Im wesentlichen innerhalb dieses Außengehäuses ist eine elektrische
Antriebseinheit aufgenommen, welche eine Antriebswelle der Werkzeugmaschine rotierend
antreibt. Dabei ist die Rotationsachse der Antriebswelle im wesentlichen parallel
zu einer Längsachse des Außengehäuses ausgerichtet oder kann auch mit dieser zusammenfallen.
An einem ersten Ende der elektrischen Antriebseinheit ist eine Werkzeugeinrichtung
angeordnet, welche in einem ersten Endbereich des Außengehäuses angeordnet ist.
[0007] Die Werkzeugeinrichtung dient zur Übertragung des Antriebsmoments der elektrischen
Antriebseinheit auf ein bevorzugt an der Werkzeugeinrichtung angeordnetes Werkzeug.
Zur Übertragung der Antriebsleistung der elektrischen Antriebseinheit auf ein Werkzeug
kann die Werkzeugeinrichtung verschiedene Elemente wie Getriebe, Kupplungen und dergleichen
aufweisen. Dabei kann sowohl die elektrische Antriebseinheit als auch die Werkzeugeinheit
mehrteilig ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die Werkzeugmaschine an dem der elektrischen
Antriebseinheit gegenüberliegenden Ende der Werkzeugeinrichtung eine Werkzeugaufnahme
auf, deren Antriebsachse auch in einem Winkel gegenüber der Antriebsachse des elektrischen
Antriebselements verschwenkt angeordnet sein kann. Grundsätzlich kann die Werkzeugaufnahme
an einem äußeren Ende der Antriebsachse angeordnet sein, sie kann jedoch auch in einem
vom Ende der Werkzeugeinrichtung beabstandeten Bereich angeordnet sein. Beispielsweise
kann die Werkzeugaufnahme auch in einer Ausnehmung im Bereich der Antriebswelle in
der Werkzeugeinrichtung angeordnet sein, in welche ein Werkzeug eingesetzt werden
kann. Die mit der Werkzeugmaschine verwendbaren Werkzeuge dienen insbesondere zum
Schneiden, Bohren Schleifen, Sägen, Raspeln oder zu sonstigen zerspanenden, abtragenden
oder umformenden Bearbeitungsvorgängen. Durch die Antriebs- und Bearbeitungsvorgänge
am Bearbeitungswerkzeug und die Massenträgheit des Bearbeitungswerkzeugs, das an der
Werkzeugeinrichtung angeordnet ist, treten an der Werkzeugeinrichtung Vibrationen
und Stöße auf.
[0008] Die elektrische Antriebseinheit und die Werkzeugeinrichtung, in welchen während des
Betriebs der Werkzeugmaschine die jeweilige Antriebswelle rotiert, werden mit Stößen
und Vibrationen beaufschlagt, welche aus dem Antrieb des Werkzeugs, der Werkzeugbewegung
und dem Bearbeitungsvorgang an dem an der Antriebswelle befestigten Werkzeug resultieren.
Die Antriebseinrichtungen der handführbaren Werkzeugmaschine sind gegenüber dem Außengehäuse
im wesentlichen mechanisch entkoppelt. Damit wird eine unmittelbare Übertragung der
Bewegungen der Antriebseinrichtungen auf das vom Benutzer geführte Außengehäuse im
wesentlichen unterbrochen. In bezug auf die Erfindung heißt mechanisch entkoppelt,
dass die elektrische Antriebseinheit gegenüber dem Außengehäuse weitgehend beweglich
angeordnet ist. Das heißt, dass keine wesentliche mechanische Übertragung der Bewegungen
der Antriebseinrichtungen auf das Außengehäuse, sondern insbesondere nur eine gedämpfte
Übertragung einer Restvibration, insbesondere höherfrequenter Schwingungen in zumindest
einer Wirkrichtung, bevorzugt in zwei, und besonders bevorzugt keine wesentliche Übertragung
in einer der drei Raumrichtungen erfolgt. Das Außengehäuse der handführbaren Werkzeugmaschine
weist bereits daher einen verbesserten Handhabungskomfort gegenüber einem mechanisch
mit Antriebselementen gekoppelten Außengehäuse auf.
[0009] Das Außengehäuse der handführbaren Werkzeugmaschine weist einen Massenschwerpunkt
auf. Dieser ist in Bezug auf die Länge des Außengehäuses entlang der Längsachse in
einem Abschnitt angeordnet, der sich im Wesentlichen von der geometrischen Mitte des
Außengehäuses aus in eine von dem ersten Endbereich abgewandte Richtung, also bevorzugt
nach hinten erstreckt. Vorzugsweise liegt etwa im Bereich der geometrischen Mitte
des Außengehäuses - ebenfalls in Bezug auf die Längsachse gesehen - ein vorderer Abschnitt
des Griffbereichs, in welchem der Benutzer die handführbare Werkzeugmaschine umgreift
und führt. Weiter vorzugsweise ist am Außengehäuse in dem Abschnitt, in dem sich der
Griffbereich befindet, eine Griffeinrichtung angeordnet, welche den Benutzer beim
Umgreifen und Führen der Werkzeugmaschine unterstützt, wie insbesondere eine Gummierung
und/ oder eine Griffmulde. Dabei kann eine Griffeinrichtung vollständig innerhalb
des Griffbereichs angeordnet sein, sie kann aber insbesondere auch aus ergonomischen
oder ästhetischen Gründen nur in einem Teil des Griffbereichs angeordnet sein und/
oder aus diesem heraus ragen.
[0010] Im Massenschwerpunkt eines durch Schwingung angeregten Gegenstands ist die Amplitude
der Schwingung gewöhnlich am geringsten. Damit wirken sich beispielsweise Vibrationen
des Außengehäuses einer Werkzeugmaschine im Bereich seines Massenschwerpunkts im geringeren
Maße aus, als an vom Massenschwerpunkt entfernteren Bereichen des Außengehäuses. Liegt
der Massenschwerpunkt eines gegenüber den Antriebseinrichtungen mechanisch entkoppelten
Außengehäuses in einem Bereich, der sich von der geometrischer Mitte des Außengehäuses
aus in einer von dem ersten Endbereich abgewandten Richtung erstreckt, so liegt dieser
im Griffbereich des Benutzers. Aufgrund der dadurch schwingungstechnisch günstigen
Anordnung des Griffbereichs wird so der Handhabungskomfort der handgeführten Werkzeugmaschine
verbessert.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Werkzeugeinrichtung im wesentlichen
starr mit der elektrischen Antriebseinheit gekoppelt. Die Werkzeugeinrichtung kann
dabei unmittelbar an einem ersten Ende der elektrischen Antriebseinheit angeordnet
sein. Ebenso ist es auch möglich, dass die Werkzeugeinrichtung mittelbar, beispielsweise
unter Zwischenschaltung einer anderen Einrichtung, wie beispielsweise einer Lüftereinrichtung
mit der elektrischen Antriebseinheit verbunden ist, welche bevorzugt ebenfalls im
wesentlichen starr mit der elektrischen Antriebseinheit gekoppelt ist. Im Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung bedeutet starr gekoppelt, dass diese Einrichtungen
mechanisch gekoppelt sind, wodurch Bewegungen, auch hochfrequenter Art, wie beispielsweise
Vibrationen unabhängig von deren Wirkrichtung von einem auf das andere Element übertragen
werden. Eine starre Verbindung bzw. Kopplung kann daher auch mittels einer integralen
Bauweise oder dergleichen ausgeführt sein.
[0012] Grundsätzlich wird ein Gegenstand, welcher eine größere Masse aufweist, bei gleicher
Anregung weniger zum Schwingen bzw. Vibrieren angeregt, als ein Gegenstand mit einer
geringeren Masse. In gleicher Weise ist auch die Auswirkung von Stößen auf einen starren
Gegenstand größerer Masse geringer, als an einem starren Gegenstand mit geringerer
Masse. Daher werden bei einer bevorzugten Ausführungsform die Einrichtungen der Werkzeugmaschine,
welche vorzugsweise nicht zur Ausführung ihrer Funktion mechanisch mit den Antriebseinrichtungen
wie insbesondere der elektrischen Antriebseinheit oder der Werkzeugeinrichtung gekoppelt
sind, gegenüber diesen beweglich, und damit mechanisch entkoppelt am Außengehäuse
der Werkzeugmaschine angeordnet. So wird die Masse des Außengehäuses um die Masse
dieser Einrichtungen erhöht und damit die Schwingungsneigung des Außengehäuses verringert.
Für eine Anordnung am Außengehäuse kommen insbesondere Bedieneinrichtungen der Werkzeugmaschine,
wie Ein-/ Aus-Schalter, Leistungsregler oder sonstige Einstelleinrichtungen in Betracht,
welche ohnehin im Bereich des Außengehäuses angeordnet sind. Bevorzugt werden ebenso
insbesondere innerhalb des Außengehäuses angeordnete Steuereinrichtungen der Werkzeugmaschine,
wie insbesondere die Antriebsmotor- oder Lüftersteuerung mit dem Außengehäuse mechanisch
gekoppelt. Neben der Erhöhung der Masse des Außengehäuses verringert sich so insbesondere
auch die Schwingungsbelastung der Steuereinrichtung was auch zu einer größeren Lebensdauer
und geringeren Fehleranfälligkeit der Steuereinrichtung führt. Zusätzlich wird dadurch,
sofern diese Einrichtungen im vorzugsweise hinteren, dem ersten Endbereich abgewandten
Bereich der Werkzeugmaschine angeordnet sind, der Massenschwerpunkt des Außengehäuses
von der geometrischen Mitte des Außengehäuses aus in eine von dessen ersten Endbereich
abgewandte Richtung verschoben.
[0013] Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens eine Versorgungseinrichtung
der handführbaren Werkzeugmaschine, insbesondere eine Einrichtung zur Zuführung eines
elektrischen Stroms mit dem Außengehäuse mechanisch gekoppelt. Bei einer Einrichtung
zur Zuführung eines elektrischen Stroms zur Antriebseinrichtung der Werkzeugmaschine
kann es sich insbesondere um eine Zuführleitung für das Zuführen eines Netzstroms
sowie eine Anbindung an derselben an das Gehäuse handeln. Ebenso kann es sich bei
einer Versorgungseinrichtung der Werkzeugmaschine um eine insbesondere unabhängige
Einrichtung zum Bereitstellen von elektrischer Energie handeln, welche insbesondere
elektrische Energie speichert wie eine Primär- oder Sekundärbatterie oder chemische
Energie speichert und mithilfe eines Energiewandlers in elektrische Energie wandelt
und insbesondere an die elektrische Antriebseinrichtung abgibt. Vorzugsweise sind
diese Versorgungseinrichtungen in einer von dem ersten Endbereich des Außengehäuses
abgewandten Richtung hinter der elektrischen Antriebseinrichtung angeordnet und befinden
sich damit bevorzugt in oder von der geometrischen Mitte des Außengehäuses aus hinter
dem Griffbereich des Außengehäuses. So wird einerseits die Masse des Außengehäuses
um die Masse dieser Versorgungseinrichtungen erhöht und damit sowohl die Schwingungsneigung
des Außengehäuses verringert als auch der Massenschwerpunkt des Außengehäuses in eine
von dem ersten Endbereich abgewandten Richtung verschoben.
[0014] Besonders bevorzugt ist dabei, wenn die mit dem Außengehäuse mechanisch gekoppelten
Einrichtungen wie insbesondere die wenigstens eine Bedieneinrichtung, die wenigstens
eine Steuereinrichtung und/ oder die wenigstens eine Versorgungseinrichtung gegenüber
der elektrischen Antriebseinrichtung im wesentlichen mechanisch entkoppelt sind. Damit
übertragen diese Einrichtungen vorzugsweise keine zusätzlichen Bewegungen von der
elektrischen Antriebseinrichtung oder der Werkzeugeinrichtung auf das Außengehäuse.
[0015] Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist, um die Masse des Außengehäuses
der Werkzeugmaschine zu erhöhen, am Außengehäuse eine zusätzliche Masse angeordnet.
Dabei kann insbesondere das Außengehäuse selbst schwerer ausgeführt sein, d. h. eine
größere Masse aufweisen. Hierfür kann insbesondere in solchen Bereichen, bei welchen
eine Massenerhöhung zu einer Verschiebung des Massenschwerpunkts des Außengehäuses
hin in einen Abschnitt führt, der von der geometrischen Mitte des Außengehäuses aus
in einer von dem ersten Endbereich abgewandten Richtung angeordnet ist, eine Ausführung
mit einer größeren Wandstärke oder mit einem Werkstoff mit höherer spezifischer Dichte
bzw. höherem spezifischen Gewicht vorgesehen sein, als dies aus Gründen der Festigkeit
erforderlich ist. Ebenso ist es bevorzugt, in diesem Bereich eine zusätzliche Masse
insbesondere im Inneren des Außengehäuses, oder insbesondere sofern dies gestalterisch
oder ergonomisch vorteilhaft ist, auch außerhalb des Außengehäuses anzuordnen.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform liegt der Massenschwerpunkt des Außengehäuses
bezogen auf die Gesamtlänge des Außengehäuses in einem Bereich, der sich ausgehend
von der geometrischen Mitte des Außengehäuses in einer von dem ersten Endbereich des
Außengehäuses abgewandten Richtung erstreckt, und zwar insbesondere bis zu einem Abstand,
welcher 20 % der Gesamtlänge des Außengehäuses entspricht, vorzugsweise bis zu einem
Abstand, welcher 10% der Gesamtlänge des Außengehäuses entspricht, und besonders bevorzugt
in einem Abstand von etwa 7 % von der geometrischen Mitte des Außengehäuses. Bei einem
Außengehäuse mit einer Länge von 220 mm liegt der Massenschwerpunkt damit bevorzugt
etwa 15 mm von der geometrischen Mitte des Außengehäuses entfernt in einer von dem
ersten Endbereich abgewandten Richtung.
[0017] Weiterhin weist das Außengehäuse der handführbaren Werkzeugmaschine eine definierte
Innenkontur auf. Entsprechend weisen die elektrische Antriebseinheit und die mit dieser
vorzugsweise im wesentlichen starr gekoppelte Werkzeugeinrichtung eine bevorzugt definierte
Außenkontur auf, wobei die Werkzeugeinrichtung zumindest soweit eine definierte Außenkontur
aufweist, soweit diese im Bereich des Außengehäuses angeordnet ist. Sofern zwischen
der elektrischen Antriebseinheit und der Werkzeugeinrichtung weitere Einrichtungen
angeordnet sind, deren Außenkontur sich zwischen der elektrischen Antriebseinheit
und der Werkzeugeinrichtung erstreckt, so stellen diese vorzugsweise ebenfalls einen
Teil der definierten Außenkontur dar, ohne nachfolgend jeweils explizit erwähnt zu
werden. Die Außenkontur dieser Antriebselemente und die Innenkontur des Außengehäuses
sind derart ausgebildet, dass diese mit einem vorbestimmten Mindestabstand voneinander
beabstandet sind. Dieser Mindestabstand und die damit zwischen der Außenkontur und
der Innenkontur liegende Luftschicht führt zu einer mechanischen Entkopplung der elektrischen
Antriebseinrichtung sowie der Werkzeugeinrichtung von dem Außengehäuse und damit zu
einem erhöhten Handhabungskomfort. Zusätzlich ergibt sich durch den Mindestabstand
auch eine Reduzierung der von der Antriebseinheit und der Werkzeugeinrichtung auf
das Gehäuse übertragenen Wärme, was den Handhabungskomfort für den Benutzer ebenfalls
erhöht.
[0018] Zur Einhaltung dieses Mindestabstands ist eine Anzahl N erster Abstützeinrichtungen
an der Außenkontur von elektrischer Antriebseinheit und Werkzeugeinrichtung sowie
eine Anzahl N zweiter Abstützeinrichtungen an der Innenkontur des Außengehäuses vorgesehen.
Die ersten Abstützeinrichtungen und die zweiten Abstützeinrichtungen wirken dabei
bevorzugt so zusammen, dass sie die Außenkontur und die Innenkontur in diesem Mindestabstand
voneinander halten.
[0019] Durch das Zusammenwirken der ersten und zweiten Abstützeinrichtungen wird die Innenkontur
und damit das Außengehäuse und insbesondere der Griffbereich der handführbaren Werkzeugmaschine
in einem Abstand von der Außenkontur und damit in einem Abstand von der elektrischen
Antriebseinheit und der Werkzeugeinrichtung gehalten.
[0020] Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist zwischen einer ersten Abstützeinrichtung
und einer zweiten Abstützeinrichtung jeweils wenigstens ein Dämpfungselement angeordnet,
welches die Stützkräfte zwischen einer ersten und einer zweiten Abstützeinrichtung
überträgt und gleichzeitig den Mindestabstand zwischen der Außenkontur und der Innenkontur
hält. Die ersten und zweiten Abstützeinrichtungen ermöglichen so eine ausreichende
Übertragung der Stützkräfte wie der Führungskräfte vom Benutzer auf die Werkzeugmaschine
und der Bearbeitungskräfte vom Werkzeug zum Benutzer. Durch die Anordnung eines solchen
Dämpfungselements werden insbesondere die zwischen der ersten und zweiten Abstützeinrichtung
übertragenen Bewegungen wie insbesondere Stöße oder Vibrationen gedämpft. Dabei wird
insbesondere die Übertragung von höherfrequenten Schwingungen wie Vibrationen unterbrochen.
So wird die Übertragung von Vibrationen, Stößen und Wärme der Antriebselemente an
das Gehäuse reduziert, womit sich die Arbeitssicherheit und der Handhabungskomfort
der Werkzeugmaschine deutlich verbessert.
[0021] Ein für diesen Zweck geeignetes Dämpfungselement ist einerseits elastisch verformbar,
setzt aber andererseits der Verformung einen zu der Dämpfung führenden inneren Reibungswiderstand
entgegen. In Verbindung mit einer geeigneten Gestaltung der ersten und zweiten Abstützeinrichtung
werden die Stützkräfte zwischen den ersten und zweiten Abstützeinrichtungen von dem
dazwischen angeordneten Kraftübertragungselementen vorzugsweise überwiegend durch
Kraftschluss übertragen. Hieraus ergibt sich eine mechanische Entkopplung der Antriebselemente
gegenüber dem Außengehäuse.
[0022] Die definierte Innenkontur des Außengehäuses folgt bevorzugt zumindest bereichsweise
der definierten Außenkontur von elektrischer Antriebseinrichtung und - soweit das
Außengehäuse diese umschließt - der Werkzeugeinrichtung. Dabei weisen die Außenkontur
und die Innenkontur mit Ausnahme der Bereiche der ersten und zweiten Abstützeinrichtungen
einen Mindestabstand voneinander auf, der bevorzugt zwischen 1 mm und 3 mm beträgt.
[0023] An der Außenkontur der Antriebselemente sind eine Anzahl N erster Abstützeinrichtungen
und an der Innenkontur des Außengehäuses eine Anzahl N zweiter Abstützeinrichtungen
angeordnet. Dabei wirkt eine erste Abstützeinrichtung bevorzugt in Verbindung mit
einem Dämpfungselement so mit jeweils einer zweiten Abstützeinrichtung zusammen, dass
die Außenkontur und die Innenkontur - abgesehen von den ersten und zweiten Abstützeinrichtungen
- an jeder Stelle einen vorbestimmten Mindestabstand voneinander aufweisen. Die Anzahl
N ergibt sich insbesondere aus der Gestaltung der ersten und zweiten Abstützeinrichtungen.
Einen weiteren Einfluss auf die Anzahl N der Abstützeinrichtungen hat die geometrische
Gestaltung der Außenkontur von elektrischer Antriebseinrichtung und Werkzeugeinrichtung
sowie die geometrische Gestaltung des Außengehäuses. Allgemein ist es bevorzugt, dass
jeweils eine erste Abstützeinrichtung bevorzugt in Verbindung mit einem Dämpfungselement
mit einer zweiten Abstützeinrichtung zusammenwirkt und dadurch eine Anordnung von
erster und zweiter Abstützeinrichtung gebildet wird. Damit entspricht eine Anzahl
N wirksamer erster Abstützeinrichtungen an den Antriebselementen vorzugsweise der
Anzahl N wirksamer zweiter Abstützeinrichtungen am Außengehäuse.
[0024] Die zweiten Abstützeinrichtungen sind ferner bevorzugt außerhalb des Griffbereichs
am Außengehäuse angeordnet. Die Innenkontur des Außengehäuses ist dabei im Griffbereich
in einem Mindestabstand von der Außenkontur der Antriebselemente der Werkzeugmaschine
angeordnet und kann sich bevorzugt entsprechend der Elastizität des Außengehäuses
in diesem Bereich gegenüber der Außenkontur bewegen, woraus zusätzlich eine gewisse
mechanische Entkopplung des Griffbereichs von den Antriebselementen resultiert. Dies
trägt ebenfalls zum verbesserten Handhabungskomfort der Werkzeugmaschine bei.
[0025] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Werkzeugmaschine sind wenigstens zwei Anordnungen
aus erster und zweiter Abstützeinrichtung möglichst weit voneinander entfernt angeordnet.
Dabei ist vorzugsweise wenigstens eine Anordnung aus erster und zweiter Abstützeinrichtung
an der Werkzeugeinrichtung und wenigstens eine andere Anordnung aus erster und zweiter
Abstützeinrichtung an dem der Werkzeugeinrichtung entgegengesetzten Ende der elektrischen
Antriebseinheit angeordnet. Über die wenigstens eine Anordnung aus erster und zweiter
Abstützeinrichtung an der Werkzeugeinrichtung wird eine gute Führung der Werkzeugmaschine
durch den Benutzer ermöglicht. Die wenigstens eine Anordnung aus erster und zweiter
Abstützeinrichtung an dem der Werkzeugeinrichtung entgegengesetzten Ende der elektrischen
Antriebseinheit ermöglicht eine ausreichende Verbindung der elektrischen Antriebseinheit
mit dem Außengehäuse und damit in Verbindung mit der Anordnung aus erster und zweiter
Abstützeinrichtung an der Werkzeugeinheit zu einer ausreichenden Übertragung der Führungskräfte
des Benutzers auf die Antriebseinrichtungen der Werkzeugmaschine. Zudem führt eine
solche Gestaltung, insbesondere wenn das entgegengesetzte Ende der elektrischen Antriebseinheit
außerhalb des Griffbereichs des Außengehäuses liegt, in Verbindung mit der Elastizität
des Außengehäuses zu einer weitgehenden mechanischen Entkopplung des Griffbereichs
gegenüber den Vibrationen und Stößen an den Antriebseinrichtungen.
[0026] Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist das Außengehäuse aus mindestens
zwei Schalenbauteilen ausgebildet. Dabei verläuft die Teilungsebene mindestens zweier
Schalenbauteile des Außengehäuses bevorzugt wenigstens teilweise in einer Richtung
senkrecht zu wenigstens einer Wirkachse wenigstens einer, bevorzugt zweier Anordnungen
aus erster und zweiter Abstützeinrichtung, so dass Kräfte, welche dem Zusammenbau
des Außengehäuses entgegenwirken, abgestützt werden. Dabei sind die mindestens zwei
Schalenbauteile des Außengehäuses vorzugsweise in einem Bereich, in welchem wenigstens
eine zweite Abstützeinrichtung angeordnet ist, in Richtung der Antriebsachse miteinander
formschlüssig und/oder kraftschlüssig, vorzugsweise durch eine Schraubverbindung miteinander
verbunden.
[0027] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Zusammenhang mit den Figuren.
[0028] Es zeigt:
- Fig. 1:
- eine beispielhafte handführbare Werkzeugmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2:
- die beispielhafte handführbare Werkzeugmaschine aus Fig. 1 ohne die vordere Außengehäuse-Halbschale;
- Fig. 3:
- einen vertikalen Schnitt durch eine beispielhafte Werkzeugmaschine; und
- Fig. 4:
- eine vergrößerte Darstellung eines Schnitts durch eine Anordnung von erster und zweiter
Abstützeinrichtung, gemäß dem in Fig. 3 eingezeichneten Ausschnitt IV.
[0029] Fig. 1 zeigt eine beispielhafte handführbare Werkzeugmaschine 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Das Außengehäuse 12 weist eine definierte Innenkontur auf und setzt sich
aus zwei Gehäusehälften zusammen. Ferner weist das Außengehäuse 12 eine am Außengehäuse
angeordnete Griffeinrichtung 13 sowie einen gestrichelt eingezeichneten Griffbereich
21 auf, welchen der Benutzer beim Einsatz der Werkzeugmaschine umgreift. Das Außengehäuse
12 umschließt eine die Werkzeugmaschine antreibende elektrische Antriebseinrichtung
sowie einen Bereich der Werkzeugeinrichtung 15, welche in einem ersten Endbereich
3 des Außengehäuses 12 angeordnet ist. Die Werkzeugeinrichtung 15 weist eine um eine
Antriebsachse 17 oszillierend angetriebene Antriebswelle 16 auf, wobei die Antriebsachse
17 um 90° gegenüber der Rotationsachse der elektrischen Antriebseinrichtung, die im
Ausführungsbeispiel mit der Längsachse 11 der Werkzeugmaschine zusammenfällt, nach
unten verschwenkt angeordnet ist. Am Ende der Antriebswelle 16 ist eine Werkzeugaufnahme
18 zur Aufnahme eines geeigneten Bearbeitungswerkzeugs angeordnet.
[0030] Der Massenschwerpunkt 27 des Außengehäuses 12 liegt bei einer Gehäusegestaltung,
wie sie in der Fig. 1 beispielhaft dargestellt ist, etwa im Bereich der Markierung
des Massenschwerpunkts 27a. Im oberen Bereich der beispielhaften handführbaren Werkzeugmaschine
10 ist ein am Außengehäuse 12 angebrachter Ein-/ Ausschalter 22 und im zweiten Endbereich
der Werkzeugmaschine 10, welcher der Werkzeugeinrichtung 15 gegenüber liegt, ist ein
am Außengehäuse 12 angebrachter Leistungsregler 23 angeordnet. Der Ein-/Ausschalter
22 sowie der Leistungsregler 23 sind fest mit dem Außengehäuse 12 verbunden und erhöhen
damit die Masse des Außengehäuses 12. Zusätzlich verschieben die Massen des Ein-/Ausschalters
22 sowie des Leistungsreglers 23 den Massenschwerpunkt 27 des Außengehäuses 12 entlang
der Längsachse 11 der Werkzeugmaschine in Richtung des zweiten Endbereichs, der in
einer von dem ersten Endbereich abgewandten Richtung liegt, nach hinten. Ein zweiter
Massenschwerpunkt 27b des Außengehäuses 12 ist im Bereich der geometrischen Mitte
29 des Außengehäuses 10 dargestellt, welche in Fig. 1 durch die Achse 29 dargestellt
ist. Der optimale Massenschwerpunkt 27 des beispielhaft dargestellten Außengehäuses
12 liegt etwa mittig im Griffbereich 21 der Werkzeugmaschine 10 und ist durch den
dargestellten Massenschwerpunkt 27c angedeutet.
[0031] Fig. 2 zeigt die beispielhafte handführbare Werkzeugmaschine 10 aus Fig. 1, wobei
die vordere Halbschale des Außengehäuses 12 nicht dargestellt ist. Die Antriebselemente
der Werkzeugmaschine 10, insbesondere die elektrische Antriebseinrichtung 14 sowie
die daran zu einer weitgehend starren Einheit befestigte Werkzeugeinrichtung 15 sind
in dieser Darstellung erkennbar. Die Rotationsachse der elektrischen Antriebseinrichtung
14 fällt mit der Längsachse 11 der handführbaren Werkzeugmaschine 10 zusammen.
[0032] Die elektrische Antriebseinheit 14 und die Werkzeugeinrichtung 15, soweit diese im
Bereich des Außengehäuses 12 angeordnet sind, weisen eine definierte Außenkontur 19
auf. In dieser Darstellung ist ebenfalls erkennbar, dass der Rand der hinteren Halbschale,
welcher die Teilungsebene des Außengehäuses 12 und damit auch einen Teil der Innenkontur
20 des Außengehäuses 12 bildet, in einem Abstand a von den Antriebselementen der Werkzeugmaschine
10 angeordnet ist. Ebenfalls gut zu erkennen sind die an der Halbschale angeordneten
Gehäuseverbindungsstellen an welchen die beiden Halbschalen mittels Schraubverbindungen
miteinander verbunden werden.
[0033] An der Werkzeugeinrichtung 15 ist in dem Bereich, in dem diese im Außengehäuse 12
aufgenommen ist, eine erste Abstützeinrichtung 31 angeordnet. Eine weitere erste Abstützeinrichtung
32 ist im hinteren Bereich der elektrischen Antriebseinheit 14 angeordnet. An gleicher
Position sind auf der verdeckten, gegenüberliegenden Seite der Werkzeugeinrichtung
15 und der elektrischen Antriebseinheit 14 ebenfalls erste Abstützeinrichtungen 31
und 32 angeordnet. Damit sind vor dem Griffbereich 21 auf Höhe der Rotationsachse
der elektrischen Antriebseinrichtung 14 jeweils zwei erste Abstützeinrichtungen 31
angeordnet, welche zur Übertragung der Stützkräfte von der Werkzeugeinrichtung 15
auf das Außengehäuse 12 dienen. Auch hinter dem Griffbereich 21 sind in einem Abstand
zur Längsachse 11 zwei erste Abstützeinrichtungen 32 an der Seite der elektrischen
Antriebseinrichtung 14 angeordnet, welche der Werkzeugeinrichtung 15 gegenüberliegt.
Damit sind auch hinter dem Griffbereich 21 jeweils zwei erste Abstützeinrichtungen
32 angeordnet, welche zur Übertragung der Stützkräfte von der elektrischen Antriebseinrichtung
14 auf das Außengehäuse 12 dienen. An den beiden Gehäusehälften sind jeweils zweite
Abstützeinrichtungen angeordnet, welche mit den ersten Abstützeinrichtungen 31 und
32 zusammenwirken, um die Außenkontur und die Innenkontur in einem Abstand a, der
zumindest dem Mindestabstand a entspricht, voneinander zu halten.
[0034] Zwischen den ersten Abstützeinrichtungen 31, 32 und den zweiten Abstützeinrichtungen
am Außengehäuse 12 ist ein Dämpfungselement 39 angeordnet, wodurch die Übertragung
insbesondere von Abstützkräften und Vibrationen insbesondere durch innere Reibungskräfte
des Dämpfungselements mechanisch im wesentlichen entkoppelt ist. Durch diesen Aufbau
der handführbaren Werkzeugmaschine 10 werden die Stützkräfte über die ersten und zweiten
Abstützeinrichtungen gegenüber dem Außengehäuse 12 abgestützt, wobei dieses in Verbindung
mit dem Mindestabstand a von elektrischer Antriebseinheit 14 und der Werkzeugeinrichtung
15 insbesondere hinsichtlich Vibrationen und Stößen dieser Einrichtungen weitgehend
entkoppelt ist.
[0035] Ferner ist in Fig. 2 die Steuerungseinrichtung 24 dargestellt, welche im hinteren
Bereich des Außengehäuses 12 der Werkzeugmaschine 10 angeordnet ist. Die Steuerungseinrichtung
24 ist gegenüber der elektrischen Antriebseinrichtung 14 sowie der Werkzeugeinrichtung
15 mechanisch entkoppelt und am Außengehäuse 12 der Werkzeugmaschine 10 angeordnet.
Die Masse der Steuerungseinrichtung 24 erhöht damit die Masse des Außengehäuses 12
und verringert damit die Schwingungsneigung des Außengehäuses 12. Auch die Versorgungseinrichtung
25, welche bei der beispielhaften Ausführungsform durch die Zuführung einer Versorgungsleitung
dargestellt ist, ist gegenüber den Antriebselementen 14, 15 der Werkzeugmaschine 10
mechanisch entkoppelt und fest mit dem Außengehäuse 12 der Werkzeugmaschine 10 verbunden.
Die zusätzlichen Massen der Steuerungseinrichtung 24 sowie der Versorgungseinrichtung
25, welche im hinteren Bereich des Außengehäuses 12 angeordnet sind, verschieben den
Massenschwerpunkt 27 des Außengehäuses 12 im dargestellten Ausführungsbeispiel entlang
der Längsachse 11 in eine von dem ersten Endbereich 3 abgewandte Richtung. Dieser
liegt damit etwa in der geometrischen Mitte 29 der Werkzeugmaschine 10 etwa in dem
Bereich der Markierung des Massenschwerpunkts 27b und damit im vorderen Bereich des
Griffbereichs 21.
[0036] Zusätzlich zu diesen Einrichtungen der Werkzeugmaschine 10 sind im hinteren Bereich
der beispielhaften Ausführungsform zwei zusätzliche Massen 26 und 28 am Außengehäuse
12 angeordnet, welche die Schwingungsneigung des Außengehäuses aufgrund der zusätzlichen
in Schwingung zu versetzenden Massen vermindern. Außerdem verschieben diese Zusatzmassen
26 und 28, da sie im hinteren Bereich des Außengehäuses 12 angeordnet sind, den Massenschwerpunkt
27 des Außengehäuses 12 im dargestellten Ausführungsbeispiel weiter entlang der Längsachse
11 in eine von dem ersten Endbereich abgewandte Richtung um etwa 15 mm über die geometrische
Mitte 29 des Außengehäuses 12 hinaus, ungefähr in den mittleren Bereich des Griffbereichs
21. An der Stelle ist in Fig. 1 die Markierung des Massenschwerpunkts 27c dargestellt.
[0037] Fig. 3 zeigt einen senkrecht zur Rotationsachse der elektrischen Antriebseinrichtung
14 angeordneten vertikalen Schnitt durch die Werkzeugmaschine 10 im Bereich der Abstützeinrichtung
31 an der Werkzeugeinrichtung 15. Das Außengehäuse 12 wird dabei nur im vertikal mittleren
Bereich von der Schnittebene erfasst. Am Außengehäuse 12 sind symmetrisch zur Längsachse
11 zweite Abstützeinrichtungen 36 ausgebildet, welche mit ersten Abstützeinrichtungen
31 zusammenwirken. Zwischen den ersten 31 und zweiten 36 Abstützeinrichtungen ist
jeweils ein Dämpfungselement 39 angeordnet. Auch in dieser Abbildung ist der Abstand
a zwischen der Außenkontur 19 an der Werkzeugeinrichtung 15 und der Innenkontur 20
des Außengehäuses 12 gut erkennbar. Die Hauptwirkungsrichtung der beiden Anordnungen
aus erster und zweiter Abstützeinrichtung 31 und 36 schneidet die Längsachse 11 der
Werkzeugmaschine 10. Der Aufbau und die Wirkungsweise der Anordnungen aus erster und
zweiter Abstützeinrichtung 31 und 36 wird in Verbindung mit Fig. 4, welche eine vergrößerte
Darstellung des Details IV zeigt, näher beschrieben.
[0038] Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines Schnitts durch eine Anordnung von
erster und zweiter Abstützeinrichtung 31 und 36 mit dazwischen angeordnetem Dämpfungselement
39. Die erste Abstützeinrichtung 31 ist in Form einer rotationssymmetrischen Vertiefung
ausgebildet, welche in ihrem Endbereich die Form einer Hohlkalotte aufweist. Die zweite
Abstützeinrichtung 36 ist in Form eines rotationssymmetrischen Zapfens ausgebildet,
welcher in seinem Endbereich entsprechend kalottenförmig ausgebildet ist. Dabei sind
die Durchmesser D1 und D2 von Vertiefung und Zapfen sowie die Radien R1 und R2 der
hohlkalotten- und kalottenförmigen Bereiche von Vertiefung und darin eingreifenden
Zapfen in Verbindung mit den Abmessungen und Materialeigenschaften des dazwischen
angeordneten Dämpfungselements 39 so aufeinander abgestimmt, dass das Dämpfungselement
39 im montierten Zustand in jeder Richtung, in welcher eine Abstützung von Kräften
F erfolgen soll, eine gewünschte Vorspannung aufweist. Dadurch werden die Kräfte -
zumindest bis zu einer bestimmten Größe - durch das Dämpfungselement 39 im Reibschluss
übertragen, ohne dass die jeweiligen ersten und zweiten Abstützeinrichtungen "auf
Block gehen" also ein Formschluss zwischen den Abstützeinrichtungen 31 und 36 ausbildet
wird. Der Bereich der Wirkrichtungen der Kräfte F, welche die in Fig. 4 dargestellte
Anordnung aus erster und zweiter Abstützeinrichtung 31 und 36 mit dazwischen angeordneten
Kraftübertragungselement 39 abstützen kann, ist in dieser Darstellung durch die Pfeile
"F" angedeutet.
[0039] Dieses beispielhafte Ausführungsbeispiel verwendet, um einen vorbestimmten Mindestabstand
a zwischen der Außenkontur 19 von elektrischer Antriebseinheit 14 und Werkzeugeinrichtung
15 und der Innenkontur 20 des Außengehäuses 12 zu halten, erste und zweite Abstützeinrichtungen
31, 32, 36 zwischen denen ein Dämpfungselement 39 angeordnet ist. Durch den gezeigten
Aufbau der handführbaren Werkzeugmaschine 10 werden die Stützkräfte über die ersten
und zweiten Abstützeinrichtungen 31, 32, 36 gegenüber dem Außengehäuse 12 abgestützt,
wobei das Außengehäuse 12 im wesentlichen mechanisch gegenüber der elektrischen Antriebseinheit
14 und der Werkzeugeinrichtung 15 entkoppelt ist.
1. Handführbare Oszillations-Werkzeugmaschine mit einem sich im Wesentlichen entlang
einer Längsachse erstreckenden Außengehäuse (12), welches einen Griffbereich (21)
aufweist, welcher zum Umgreifen und zum Führen der Werkzeugmaschine (10) durch eine
Hand eines Benutzers vorgesehen ist,
einer im Wesentlichen in diesem Außengehäuse (12) aufgenommenen elektrischen Antriebseinheit
(14), welche eine Antriebswelle der Werkzeugmaschine (10) rotierend antreibt, wobei
die Rotationsachse der Antriebswelle im Wesentlichen parallel zur Längsachse (11)
des Außengehäuses (12) ausgerichtet ist oder mit dieser zusammenfällt, und einer Werkzeugeinrichtung
(15), welche in einem ersten Endbereich (3) des Außengehäuses (12) angeordnet ist,
wobei die elektrische Antriebseinheit (14) und die Werkzeugeinrichtung (15) gegenüber
dem Außengehäuse (12) im Wesentlichen mechanisch entkoppelt sind,
wobei das Außengehäuse (12) einen Massenschwerpunkt (27) aufweist, welcher in Bezug
auf die Länge des Außengehäuses (12) entlang der Längsachse (11) in einem Abschnitt
angeordnet ist, der sich im Wesentlichen von der geometrischen Mitte (29) des Außengehäuses
(12) aus in einer von dem ersten Endbereich abgewandten Richtung erstreckt, wobei
das Außengehäuse (12) eine definierte Innenkontur (20) aufweist, und die elektrische
Antriebseinheit (14) und die Werkzeugeinrichtung (15), soweit diese im Bereich des
Außengehäuses (12) angeordnet sind, eine definierte Außenkontur (19) aufweisen,
wobei diese Außenkontur (19) und diese Innenkontur (20) einen vorbestimmten Mindestabstand
voneinander aufweisen, wobei zur Einhaltung dieses Mindestabstands eine Anzahl N erster
Abstützeinrichtungen (31, 32) an der Außenkontur (19) sowie eine Anzahl N zweiter
Abstützeinrichtungen an der Innenkontur (20) vorgesehen sind und wobei die ersten
Abstützeinrichtungen (31, 32) und die zweiten Abstützeinrichtungen (36) zusammenwirken,
um die Außenkontur (19) und die Innenkontur (20) in diesem Mindestabstand voneinander
zu halten,
wobei wenigstens eine Anordnung aus erster (31, 32) und zweiter (36) Abstützeinrichtung
an der elektrischen Antriebseinrichtung (14) angeordnet ist, und wobei wenigstens
eine Anordnung aus erster (31, 32) und zweiter (36) Abstützeinrichtung an der Werkzeugeinrichtung
(15) angeordnet ist.
2. Handführbare Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugeinrichtung (15) im Wesentlichen starr mit der elektrischen Antriebseinheit
(14) gekoppelt ist.
3. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Bedieneinrichtung (22, 23) der Werkzeugmaschine (10) mit dem Außengehäuse
(12) mechanisch gekoppelt ist.
4. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Steuereinrichtung (24) der Werkzeugmaschine (10) mit dem Außengehäuse
(12) mechanisch gekoppelt ist.
5. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Versorgungseinrichtung (25) der Werkzeugmaschine (10) mit dem Außengehäuse
(12) mechanisch gekoppelt ist.
6. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine wenigstens eine Bedieneinrichtung (22, 23), und/ oder wenigstens
eine Steuereinrichtung (24), und/ oder wenigstens eine Versorgungseinrichtung (25)
gegenüber der elektrischen Antriebseinrichtung (14) im Wesentlichen mechanisch entkoppelt
ist.
7. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Zusatzmasse (26, 28) an dem Außengehäuse (12) angeordnet ist.
8. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer ersten Abstützeinrichtung (31, 32) und einer zweiten Abstützeinrichtung
(36) jeweils wenigstens ein Dämpfungselement (39) angeordnet ist.
9. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Massenschwerpunkt (27) des Außengehäuses (12) bezogen auf die Gesamtlänge des
Außengehäuses (12) in einem Bereich angeordnet ist, der sich ausgehend von der geometrischen
Mitte (29) des Außengehäuses (12) in einer von dem ersten Endbereich (3) des Außengehäuses
abgewandten Richtung bis zu einem Abstand erstreckt, welcher 20 % der Gesamtlänge
des Außengehäuses (12) entspricht, der sich insbesondere bis zu einem Abstand erstreckt,
welcher 10 % der Gesamtlänge des Außengehäuses (12) entspricht, und welcher besonders
bevorzugt in einem Abstand von etwa 7 % von der geometrischen Mitte (29) des Außengehäuses
(12) angeordnet ist.
10. Handführbare Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Massenschwerpunkt (27) des Außengehäuses (12) etwa 15 mm entfernt von der geometrischen
Mitte (29) des Außengehäuses (12) in einer von dem ersten Endbereich abgewandten Richtung
angeordnet ist.
1. A hand-guided oscillation machine tool, comprising an outer housing (12) extending
substantially along a longitudinal axis, which has a gripping region (21) which is
provided for a hand of a user to grip around and to guide the machine tool (10),
an electric drive unit (14) accommodated substantially in this outer housing (12),
which electric drive unit (14) drives a drive shaft of the machine tool (10) in a
rotating manner, wherein the axis of rotation of the drive shaft is oriented substantially
parallel to, or coincides with, the longitudinal axis (11) of the outer housing (12),
and a tool device (15) which is arranged in a first end region (3) of the outer housing
(12),
wherein, in the mechanical sense, the electric drive unit (14) and the tool device
(15) are substantially decoupled from the outer housing (12),
wherein the outer housing (12) has a center of mass (27) which, with respect to the
length of the outer housing (12), is arranged along the longitudinal axis (11) in
a portion which extends substantially from the geometric center (29) of the outer
housing (12) in a direction facing away from the first end region,
wherein the outer housing (12) has a defined inner contour (20), and the electric
drive unit (14) and the tool device (15), insofar as they are arranged in the region
of the outer housing (12), have a defined outer contour (19),
wherein this outer contour (19) and this inner contour (20) have a predetermined minimum
distance from one another, wherein a number N of first support devices (31, 32) are
provided on the outer contour (19) and a number N of second support devices are provided
on the inner contour (20) in order to maintain this minimum distance, and wherein
the first support devices (31, 32) and the second support devices (36) cooperate in
order to keep the outer contour (19) and the inner contour (20) at this minimum distance
from one another,
wherein at least one arrangement of first (31, 32) and second (36) support devices
is arranged on the electric drive device (14), and wherein at least one arrangement
of first (31, 32) and second (36) support devices is arranged on the tool device (15).
2. The hand-guided machine tool according to claim 1, characterized in that the tool device (15) is substantially rigidly coupled to the electric drive unit
(14).
3. The hand-guided machine tool according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one operating device (22, 23) of the machine tool (10) is mechanically coupled
to the outer housing (12).
4. The hand-guided machine tool according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one control device (24) of the machine tool (10) is mechanically coupled
to the outer housing (12).
5. The hand-guided machine tool according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one supply device (25) of the machine tool (10) is mechanically coupled
to the outer housing (12).
6. The hand-guided machine tool according to any one of claims 3 to 5, characterized in that, in the mechanical sense, the at least one operating device (22, 23), and / or at
least one control device (24), and / or at least one supply device (25) is substantially
decoupled from the electric drive device (14).
7. The hand-guided machine tool according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one additional mass (26, 28) is arranged on the outer housing (12).
8. The hand-guided machine tool according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one damping element (39) is arranged respectively between each of the first
support devices (31, 32) and the second support devices (36).
9. The hand-guided machine tool according to any one of the preceding claims, characterized in that, in relation to the total length of the outer housing (12), the center of gravity
(27) of the outer housing (12) is arranged in an area which extends from the geometric
center (29) of the outer housing (12) in a direction facing away from the first end
region (3) of the outer housing up to a distance which corresponds to 20% of the total
length of the outer housing (12), in particular which extends up to a distance which
corresponds to 10% of the total length of the outer housing (12), and which is particularly
preferably arranged at a distance of about 7% from the geometric center (29) of the
outer housing (12).
10. The hand-guided machine tool according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the center of gravity (27) of the outer housing (12) is arranged approximately 15
mm away from the geometric center (29) of the outer housing (12) in a direction facing
away from the first end region.
1. Machine-outil oscillante pouvant être guidée à la main, avec un boîtier extérieur
(12) s'étendant sensiblement le long d'un axe longitudinal, lequel présente une zone
de préhension (21), laquelle est prévue pour entourer et pour guider la machine-outil
(10) par une main d'un utilisateur, une unité d'entraînement (14) électrique logée
sensiblement dans ledit boîtier extérieur (12), laquelle entraîne en rotation un arbre
d'entraînement de la machine-outil (10), dans laquelle l'axe de rotation de l'arbre
d'entraînement est orienté de manière sensiblement parallèle par rapport à l'axe longitudinal
(11) du boîtier extérieur (12) ou coïncide avec celui-ci, et
un dispositif d'outil (15), lequel est disposé dans une première zone d'extrémité
(3) du boîtier extérieur (12), dans laquelle
l'unité d'entraînement (14) électrique et le dispositif d'outil (15) sont découplés
sensiblement de manière mécanique par rapport au boîtier extérieur (12),
dans laquelle
le boîtier extérieur (12) présente un centre de gravité (27), lequel est disposé,
par rapport à la longueur du boîtier extérieur (12), le long de l'axe longitudinal
(11), dans une section, qui s'étend sensiblement depuis le centre géométrique (29)
du boîtier extérieur (12) dans une direction opposée à la première zone d'extrémité,
dans laquelle
le boîtier extérieur (12) présente un contour intérieur (20) défini, et l'unité d'entraînement
(14) électrique et le dispositif d'outil (15), dans la mesure où ils sont disposés
dans la zone du boîtier extérieur (12), présentent un contour extérieur (19) défini,
dans laquelle
ledit contour extérieur (19) et le contour intérieur (20) présentent une distance
minimale prédéfinie l'un de l'autre, dans laquelle pour respecter ladite distance
minimale, un nombre N de premiers dispositifs de soutien (31, 32) au niveau du contour
extérieur (19) ainsi qu'un nombre N de deuxièmes dispositifs de soutien au niveau
du contour intérieur (20) sont prévus, et dans laquelle les premiers dispositifs de
soutien (31, 32) et les deuxièmes dispositifs de soutien (36) coopèrent pour maintenir
le contour extérieur (19) et le contour intérieur (20) à ladite distance minimale
l'un de l'autre,
dans laquelle
au moins un ensemble composé d'un premier (31, 32) et d'un deuxième (36) dispositif
de soutien est disposé au niveau du dispositif d'entraînement (14) électrique, et
dans laquelle
au moins un ensemble composé d'un premier (31, 32) et d'un deuxième (36) dispositif
de soutien est disposé au niveau du dispositif d'outil (15).
2. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif d'outil (15) est couplé sensiblement de manière rigide à l'unité d'entraînement
(14) électrique.
3. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un dispositif d'utilisation (22, 23) de la machine-outil (10) est couplé
de manière mécanique au boîtier extérieur (12).
4. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un dispositif de commande (24) de la machine-outil (10) est couplé de manière
mécanique au boîtier extérieur (12).
5. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un dispositif d'alimentation (25) de la machine-outil (10) est couplé de
manière mécanique au boîtier extérieur (12).
6. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
3 à 5, caractérisée en ce que l'au moins un dispositif d'utilisation (22, 23) et / ou au moins un dispositif de
commande (24) et / ou au moins un dispositif d'alimentation (25) sont découplés sensiblement
de manière mécanique par rapport au dispositif d'entraînement (14) électrique.
7. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une masse supplémentaire (26, 28) est disposée au niveau du boîtier extérieur
(12).
8. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que respectivement au moins un élément d'amortissement (39) est disposé entre un premier
dispositif de soutien (31, 32) et un deuxième dispositif de soutien (36).
9. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le centre de gravité (27) du boîtier extérieur (12) est disposé par rapport à la
longueur totale du boîtier extérieur (12) dans une zone, qui s'étend en partant du
centre géométrique (29) du boîtier extérieur (12) dans une direction opposée à la
première zone d'extrémité (3) du boîtier extérieur jusqu'à une distance, laquelle
correspond à 20 % de la longueur totale du boîtier extérieur (12), qui s'étend en
particulier jusqu'à une distance, laquelle correspond à 10 % de la longueur totale
du boîtier extérieur (12) et laquelle est disposée de manière particulièrement préférée
à une distance d'environ 7 % du centre géométrique (29) du boîtier extérieur (12).
10. Machine-outil pouvant être guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que le centre de gravité (27) du boîtier extérieur (12) est disposé selon un éloignement
d'environ 15 mm du centre géométrique (29) du boîtier extérieur (12) dans une direction
opposée à la première zone d'extrémité.