[0001] Die Erfindung betrifft eine Saugfördervorrichtung zum Transport von Flachteilen,
insbesondere Papierbögen, vorzugsweise auf dem Weg von einer Schneidestation zu einer
Stapelbildungsstation in einer Anlage der Papier verarbeitenden Industrie, mit einer
Sauganordnung, die eine Saugseite aufweist, an der ein Unterdruck erzeugt wird, und
einer endlos umlaufenden flexiblen Fördermittelanordnung, die aus mit Löchern versehenem,
flexiblem Flachmaterial besteht und eine Innenseite, mit der die Fördermittelanordnung
an der Saugseite der Sauganordnung entlang bewegbar ist, und eine Außenseite zur Aufnahme
der Flachteile im Wirkbereich der Saugseite der Sauganordnung aufweist, wo sich die
Fördermittelanordnung in Transportrichtung bewegt, wobei die Sauganordnung und die
Fördermittelanordnung so ausgebildet sind, dass im Wirkbereich der Saugseite der Sauganordnung
eine Transportbahn definiert wird. Unter "Flachteile" fallen insbesondere Papierbögen
der Papier verarbeitenden Industrie, die bevorzugt zu Büchern weiterverarbeitet werden,
aber auch andere flächige Artikel wie Folienabschnitte aus Kunststoff, Metall, Vliesstoffen,
Papier o. dgl.; allerdings sind hierauf die hier in Rede stehenden Flachteile nicht
beschränkt.
[0002] Das Wesen einer Saugfördervorrichtung besteht darin, die zu transportierenden Flachteile
nicht nur mit einer Vorschubbewegung in Transportrichtung, sondern auch gleichzeitig
mit Unterdruck zu beaufschlagen. Für die Bewegung in Transportrichtung und somit für
den Transport der Flachteile sorgen endlos umlaufende Förderbänder, die gemeinsam
die Fördermittelanordnung bilden. Für die Beaufschlagung der Flachteile mit Unterdruck
ist die Sauganordnung verantwortlich. Durch den Unterdruck wird eine Haltekraft erzeugt,
mit der die Flachteile gegen die Außenseite der an der Saugseite der Sauganordnung
entlanglaufenden Trums der Förderbänder gedrückt werden. Somit liegen die Flachteile
nicht nur unter dem Einfluss ihres von der Schwerkraft erzeugten Gewichtes auf den
Förderbändern auf, sondern unter dem zusätzlichen Einfluss einer durch den Unterdruck
erzeugten und um ein Vielfaches höheren Haltekraft. Dieser zusätzliche Einfluss des
Unterdruckes führt zu einem erhöhten Reibeingriff der Flachteile mit den Förderbändern,
wodurch die Flachteile sicher an den Förderbändern fixiert werden. Somit wird gewährleistet,
dass die Flachteile ohne Verrutschen oder Schlupf unter ortsfester Relativanordnung
gegenüber den sie bewegenden Trums der Förderbänder von diesen mitgenommen werden,
wodurch sich ein präziser und sicherer Transport der Flachteile ergibt. Denn nur mithilfe
eines solchen präzisen und sicheren Transportes bleibt gewährleistet, dass die Flachteile
an der Auslassseite der Saugfördervorrichtung an einer definierten Stelle und in einer
definierten Ausrichtung eintreffen, um dann an eine nachfolgende Station für eine
Weiterverarbeitung mit der gebotenen Qualität übergeben zu werden. Dies ist insbesondere
wichtig in einer Anlage der Papier verarbeitenden Industrie zur Herstellung von Blöcken
oder Büchern vorzugsweise auf dem Weg von einer Schneidestation zu einer Stapelbildungsstation,
wo die Anordnung und Orientierung der auf ein vorgegebenes Format geschnittenen Papierbögen
unbeeinflusst und ungestört bleiben muss, um eine einwandfreie Stapelbildung in der
Stapelbildungsstation zu gewährleisten.
[0003] Die endlos umlaufende flexible Fördermittelanordnung wird, wie bereits angesprochen,
aus einer Mehrzahl von quer zur Transportrichtung voneinander beabstandeten, parallel
zueinander angeordneten und endlos umlaufenden Förderbändern gebildet, wobei in vielen
Anwendungsfällen deren obere Trums mit ihrer Außen- bzw. Oberseite zur Aufnahme der
Flachteile vorgesehen sind. Die Sauganordnung weist gewöhnlich einen Saugkasten auf,
dessen Saugseite, an der die die Flachteile fördernden Trums der Förderbänder entlanglaufen,
mit einem Lochblech verschlossen ist. Somit laufen die Förderbänder mit ihrem die
Flachteile transportierenden Trum an bzw. auf dem Lochblech entlang. Die Luft wird
durch die Öffnungen im Lochblech in den Saugkasten gesogen, der an einer Saugpumpe
angeschlossen ist. Um die Flachteile wirkungsvoll mit Unterdruck beaufschlagen zu
können, sind auch die Förderbänder mit entsprechenden Sauglöchern versehen.
[0004] Auch wenn sich die Saugfördervorrichtungen mit dem zuvor beschriebenen herkömmlichen
Aufbau in vielen Anwendungsfällen in der Praxis bewährt haben, hat sich herausgestellt,
dass die gleitende Anlage der die Flachteile führenden Trums der Förderbänder am Saugblech
zu einer erhöhten Reibung zwischen den Förderbändern und dem Lochblech führt, die
insbesondere auch durch den von der Sauganordnung erzeugten Unterdruck entsteht, der
ja nicht nur auf die Flachteile, sondern auch auf die Förderbänder wirkt. Diese Reibung
erzeugt nicht nur einen erhöhten Widerstand für die Antriebe der Förderbänder, was
zu einer stärkeren Belastung der Antriebe und zu einem erhöhten Energieverbrauch führt,
sondern bewirkt auch einen höheren Verschleiß der Förderbänder. Ebenfalls hat sich
herausgestellt, dass ein Flachteil mit einem seiner sich in Transportrichtung erstreckenden
Seitenränder in Berührung mit dem Seitenrand eines benachbarten Förderbandes gelangen
kann, ohne eine Überlappung herzustellen, was zu Beschädigungen von Flachteilen insbesondere
an deren Seitenrändern führt. Die Gefahr von durch derartige Kollisionen hervorgerufenen
Beschädigungen erhöht sich insbesondere bei der Verarbeitung und dem Transport von
Flachteilen mit unterschiedlichen Formaten, da eine Einstellung der Förderbänder durch
Verschieben quer zur Transportrichtung in Anpassung an unterschiedliche Formate nicht
oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand möglich ist.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für eine mehrbahnige Saugfördervorrichtung
der eingangs genannten Art konstruktive Verbesserungen vorzuschlagen, mit denen sich
die zuvor angesprochenen Nachteile im Wesentlichen vermeiden lassen.
US 4 298 277 A1 offenbart eine Saugfördervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
US 2005/0077171 A1 offenbart ein Saugband zum Transport von Papierbögen auf dem Weg von einer Schneidestation
zu einer Stapelbildungsstation.
JP 2009-234209 A offenbart ein über gewölbte Umlenkrollen geführtes Saugband zum Transport von Papierbögen.
[0006] Die oben erwähnte Aufgabe wird gelöst mit einer Saugfördervorrichtung zum Transport
von Flachteilen, insbesondere Papierbögen, vorzugsweise auf dem Weg von einer Schneidestation
zu einer Stapelbildungsstation in einer Anlage der Papier verarbeitenden Industrie,
mit einer Sauganordnung, die eine Saugseite aufweist, an der ein Unterdruck erzeugt
wird, und einer endlos umlaufenden flexiblen Fördermittelanordnung, die aus mit Löchern
versehenem, flexiblem Flachmaterial besteht und eine Innenseite, mit der die Fördermittelanordnung
an der Saugseite der Sauganordnung entlang bewegbar ist, und eine Außenseite zur Aufnahme
der Flachteile im Wirkbereich der Saugseite der Sauganordnung aufweist, wo sich die
Fördermittelanordnung in Transportrichtung bewegt, wobei die Sauganordnung und die
Fördermittelanordnung so ausgebildet sind, dass im Wirkbereich der Saugseite der Sauganordnung
mindestens eine Transportbahn mit einer Breite quer zur Transportrichtung definiert
wird, wobei die Fördermittelanordnung von einem endlos umlaufenden, einzigen einstückigen
flexiblen Fördermittel gebildet ist, dessen beide in Transportrichtung verlaufende
Seitenränder einen Abstand voneinander haben, der mindestens so groß wie die gesamte
Breite der Transportbahn ist, so dass sich das einzige einstückige flexible Fördermittel
mindestens über die gesamte Breite der Transportbahn erstreckt.
[0007] Zur Vermeidung der zuvor angesprochenen Nachteile des Standes der Technik schlägt
die Erfindung nun vor, die Fördermittelanordnung nicht wie bisher aus einer Mehrzahl
von diskreten und voneinander beabstandeten Förderbändern, sondern aus einem zwar
ebenfalls endlos umlaufenden, jedoch einzigen einstückigen flexiblen Fördermittel
zu bilden, das sich mindestens über die gesamte Breite der Transportbahn erstreckt.
Demnach verzichtet die Erfindung auf die Verwendung von einzelnen voneinander beabstandeten
Förderbändern, sondern schlägt die Verwendung eines einzigen einstückigen flexiblen
Fördermittels vor, dessen beide in Transportrichtung verlaufende Seitenränder einen
Abstand voneinander haben, der mindestens so groß wie die gesamte Breite der Transportbahn
ist. Somit bietet das endlos umlaufende, einzige einstückige flexible Fördermittel
gemäß der Erfindung eine über die gesamte Breite der Transportbahn durchgehende flächige
Aufnahme für ein sich teilweise oder vollständig über die gesamte Breite der Transportbahn
erstreckendes großformatiges Flachteil oder für mehrere quer zur Transportrichtung
nebeneinanderliegende Flachteile kleineren Formats. Dadurch lässt sich eine gleichmäßige
und vollständige Auflage der Flachteile und eine Beaufschlagung mit Unterdruck über
die gesamte Fläche der Flachteile mit dem Ergebnis einer wirkungsvolleren Fixierung
am Fördermittel realisieren. Ferner wird aufgrund der Verwendung eines einzigen einstückigen
flexiblen Fördermittels mit einer über die gesamte Breite der Transportbahn durchgehenden
Fläche anstelle einer Mehrzahl von voneinander beabstandeten und diskreten Förderbändern
auch die Gefahr einer Beschädigung der Seitenränder der Flachteile vermieden. Somit
bietet die erfindungsgemäße Lösung einen sicheren, stabilen und gefahrlosen Transport
von Flachteilen. Dies ist insbesondere für Flachteile von Vorteil, die aufgrund bestimmter
Dimensionierungen und/oder Materialien besonders empfindlich gegen auf ihre Seitenränder
wirkende Friktionen und Stoßbelastungen und somit besonders anfällig gegen entsprechende
Beschädigungen sind. Somit eignet sich die erfindungsgemäße Lösung insbesondere auch
für den Transport von empfindlichen Flachteilen mit unterschiedlichen Formaten.
[0008] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht in der gegenüber herkömmlichen
Fördermittelanordnungen einfacheren Montagemöglichkeit. Denn der Einbau einer Mehrzahl
von diskreten Förderbändern im Stand der Technik ist kompliziert und zeitaufwändig,
da die Förderbänder nacheinander anzuordnen sind und häufig erst am Einbauort eine
Verklebung der beiden losen Enden zur Bildung eines endlosen Förderbandes möglich
ist, so dass der Einbau der herkömmlichen Fördermittelanordnung eine Vielzahl von
Montageschritten erfordert. Demgegenüber benötigt die erfindungsgemäße Lösung für
den Einbau der Fördermittelanordnung, die ja erfindungsgemäß von einem endlos umlaufenden,
einzigen einstückigen flexiblen Fördermittel gebildet ist, gegenüber dem Stand der
Technik deutlich weniger Montageschritte und ist in vielen Fällen sogar im Wesentlichen
nur ein einziger Montageschritt ausreichend. Denn es ist möglich, das einzige einstückige
flexible Fördermittel vor Einbau zu einer endlos umlaufenden Anordnung zu konfigurieren
und dann am Einbauort nur noch an den dort vorhandenen Lagern anzuordnen. Demnach
bietet die erfindungsgemäße Lösung eine gegenüber dem Stand der Technik deutlich einfachere
Einbaumöglichkeit.
[0009] Bevorzugte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0010] So besteht zweckmäßigerweise das einzige einstückige flexible Fördermittel aus einem
endlos umlaufenden Tuch.
[0011] Bevorzugt sind die Sauganordnung und die Fördermittelanordnung ferner so ausgebildet,
dass die Saugseite der Sauganordnung im Wesentlichen vollständig von dem an der Saugseite
befindlichen Trum des endlos umlaufenden einzigen einstückigen flexiblen Fördermittels
bedeckt wird.
[0012] Außerdem kann bevorzugt das einzige einstückige flexible Fördermittel die mindestens
eine Saugöffnung, die an der Saugseite der Sauganordnung ausgebildet ist, zumindest
im Wesentlichen vollständig bedecken.
[0013] Die beiden zuvor erwähnten Ausführungen lassen sich deshalb realisieren, weil die
Fördermittelanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung nicht aus mehreren voneinander
beabstandeten diskreten Fördermitteln bzw. Förderbändern, sondern aus einem sich über
die gesamte Breite der Transportbahn erstreckenden und insoweit die gesamte Breite
der Transportbahn verschließenden einzigen einstückigen flexiblen Fördermittel besteht.
[0014] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass auf ein Lochblech
verzichtet werden kann, die im Stand der Technik zur Führung der mehreren diskreten
Förderbänder erforderlich ist, jedoch zu einer erhöhten Reibung führt.
[0015] Zur Stützung des an der Saugseite entlang laufenden Trums des endlos umlaufenden
einzigen einstückigen flexiblen Fördermittels sollte bevorzugt zwischen der, in Transportrichtung
betrachtet, stromaufwärts gelegenen Einlassseite und der stromabwärts gelegenen Auslassseite
mindestens eine Stützrolle oder - walze mit einer im Wesentlichen parallel zur Transportbahn
und quer oder winklig zur Transportrichtung verlaufenden Drehachse angeordnet sein.
Zweckmäßigerweise ist dabei die mindestens eine Stützrolle oder -walze so angeordnet,
dass der die Transportbahn definierende Trum des einzigen einstückigen flexiblen Fördermittels
mit einer zur Saugseite gerichteten Innenseite an der mindestens einen Stützrolle
oder -walze anliegt. Bevorzugt ist eine Mehrzahl von in Transportrichtung hintereinanderliegenden
und/oder quer zur Transportrichtung nebeneinanderliegenden Stützrollen oder -walzen
vorzusehen. Mithilfe derartiger Stützrollen oder -walzen wird auf konstruktiv einfache
Weise eine reibungsarme Stützmöglichkeit für das Fördermittel geschaffen.
[0016] Um dem endlos umlaufenden einzigen einstückigen flexiblen Fördermittel zusätzlich
Stabilität zu verleihen, sind Mittel zur Erzeugung einer zur Außenseite gerichteten
und etwa quer zur Transportrichtung verlaufenden Wölbung im einzigen einstückigen
flexiblen Fördermittel zumindest abschnittsweise im Wirkbereich der Saugseite der
Sauganordnung vorgesehen. Die Erfindung, bei welcher an einer, in Transportrichtung
betrachtet, stromaufwärts gelegenen Einlassseite und an einer stromabwärts gelegenen
Auslassseite jeweils ein Umlenkmittel zur Umlenkung der Fördermittelanordnung um eine
Umlenkachse vorgesehen ist und sich zwischen diesen beiden Umlenkmitteln die Saugseite
der Sauganordnung befindet, zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens ein Umlenkmittel
eine Mehrzahl von über die gesamte Breite der Transportbahn und im Wesentlichen quer
zur Transportrichtung nebeneinanderliegenden und die Mittel zur Erzeugung der Wölbung
bildenden Rollen mit einer quer oder winklig zur Transportrichtung verlaufenden Drehachse
aufweist, wobei die Anordnung und Ausbildung der Rollen derart getroffen ist, dass
der Abstand zumindest eines Umfangsabschnittes von der Umlenkachse bei den außen liegenden
Rollen geringer als bei den innen liegenden Rollen ist.
[0017] Bei einer ersten Variante sollte der Abstand der Drehachse zur Umlenkachse bei den
innen liegenden Rollen größer als bei den außen liegenden Rollen sein, wobei die Rollen
eine im Wesentlichen zylindrische Form besitzen. Hierzu können die Drehachsen der
außen liegenden Rollen gegenüber der Umlenkachse derart geneigt sein, dass sich deren
Abstand in Richtung auf die innen liegenden Rollen vergrößert. Der Vorteil dieser
Variante besteht darin, dass zur Erzeugung der Wölbung gewöhnliche zylindrische Rollen
verwendet werden können, die bevorzugt die gleiche Form und insbesondere etwa denselben
Radius besitzen können.
[0018] Eine alternative zweite Variante der zuvor erwähnten Weiterbildung zeichnet sich
dadurch aus, dass die Drehachsen der Rollen im Wesentlichen zueinander fluchten und
mit der Umlenkachse zusammenfallen oder parallel zu dieser verlaufen und die Rollen
so ausgebildet sind, dass sich deren Radius zu den innen liegenden Rollen hin vergrößert.
Dabei sollten bevorzugt die außen liegenden Rollen eine konische Form und die innen
liegenden Rollen eine etwa zylindrische Form haben, was zu einem einfacheren, jedoch
nahezu genauso wirksamen Aufbau dieser Variante führt.
[0019] Eine weitere bevorzugte Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Gestell vorgesehen
ist, das Führungsmittel zur endlos umlaufenden Führung des einzigen einstückigen flexiblen
Fördermittels aufweist und beidseitig durch ein Stützlager in einem Abstand von einem
Untergrund abstützbar ist, von den beiden quer zur Transportrichtung voneinander beabstandeten
Stützlagern ein erstes Stützlager am Gestell lösbar angeordnet und ein zweites Stützlager
so dimensioniert ist, dass es nach Entfernung des ersten Stützlagers zumindest vorübergehend
das Gestell im Abstand vom Untergrund haltert und somit die Funktion eines einseitigen
Stützlagers übernimmt, und das Gestell so ausgebildet ist, dass sich nach Entfernen
des ersten Stützlagers das einzige einstückige flexible Fördermittel quer zur Transportrichtung
vom Gestell an derjenigen Seite abziehen lässt, an der das erste Stützlager vorgesehen
ist. Diese Ausführung bietet eine besonders einfache Möglichkeit für die Montage des
erfindungsgemäß als Fördermittelanordnung verwendeten endlos umlaufenden einzigen
einstückigen flexiblen Fördermittels. Denn dieses muss für die Montage lediglich an
derjenigen Seite, an der das erste Stützlager normalerweise vorgesehen, aber für die
Montage abgenommen ist, in das Gestell eingebracht und dort an den Führungsmitteln
angeordnet, vorzugsweise über diese gestülpt werden. Umgekehrt lässt sich für die
Demontage nach Entfernen des ersten Stützlagers das endlos umlaufende einzige einstückige
flexible Fördermittel einfach an der Seite aus dem Gestell herausziehen, an der normalerweise
das für den Zweck der Demontage abgenommene erste Stützlager vorgesehen ist. Bei dieser
Ausführung lässt sich die einfache Montage bzw. Demontage dadurch realisieren, dass
das zweite Stützlager in der Lage ist, das Gestell zumindest vorübergehend auch allein
und somit ohne das erste Stützlager schwebend im Abstand vom Untergrund zu haltern,
und nach Entfernung des ersten Stützlagers der Weg für das Einbringen oder Abnehmen
des Fördermittels an der nun über dem Untergrund im Abstand schwebenden Seite des
Gestells frei ist. Somit bietet diese Ausführung auf konstruktiv besonders geschickte
Weise die Möglichkeit eines einfachen Einbaus oder Ausbaus des Fördermittels in nur
einem Montageschritt.
[0020] Bei einer Weiterbildung der zuvor erörterten Ausführung ist die Sauganordnung im
Gestell angeordnet, wodurch sich ein besonders Platz sparender Einbau der Sauganordnung
ergibt. Zweckmäßigerweise sollte dabei das Gestell ein Gehäuse für die Sauganordnung
bilden.
[0021] Eine weitere Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass die Sauganordnung an ihrer
Saugseite in eine Mehrzahl von in Transportrichtung hintereinander und/oder quer zur
Transportrichtung nebeneinanderliegenden in Abschnitten unterteilt ist, deren Saugkraft
unabhängig voneinander einstellbar ist. Bei einer Weiterbildung kann die Sauganordnung
mindestens einen Saugkasten aufweisen, der in mehrere in Transportrichtung hintereinander
und/oder quer zur Transportrichtung nebeneinanderliegende Kammern unterteilt ist,
von denen jede einen Abschnitt mit unabhängig voneinander einstellbarer Saugkraft
bildet. Durch die abschnittsweise Einstellbarkeit lässt sich die Saugkraft an die
Eigenschaften der zu transportierenden Flachteile und die Gegebenheiten des Transportes
besonders gut anpassen, wodurch die Gefahr einer Beschädigung und insbesondere des
Zerknitterns der Flachteile deutlich herabgesetzt wird. Ein weiterer Vorteil dieser
Ausführung besteht darin, dass die Stabilität der Flachteile keinen oder zumindest
keinen wesentlichen Einfluss auf die Transportgegebenheiten und insbesondere die Fördergeschwindigkeit
hat, was insbesondere bei der Verarbeitung von übergroßen Flachteilen aufgrund ihrer
Labilität von Bedeutung sein kann. Durch die abschnittsweise Aufteilung und Einstellbarkeit
der Sauganordnung wird ferner ein Zusammenbrechen des Unterdruckes bei unbedeckten
Saugluftbohrungen und somit eine unkontrollierte Saugluftverteilung verhindert. Schließlich
wird durch die Ausführung eine Minimierung des Saugluftverbrauches erreicht, was zu
einer Senkung der Betriebskosten führt.
[0022] Bei einer weiteren Ausführung, ist ein Sockel vorgesehen, der aus Granit besteht,
vorzugsweise von einem Granitblock oder einer Granitplatte gebildet ist. Ein derart
gestalteter Sockel bildet ein besonders stabiles und erschütterungssicheres Maschinenbett.
Denn der als Material verwendete Granit besitzt ein ausreichend hohes spezifisches
Gewicht, um aufgrund des daraus resultierenden hohen Gesamtgewichtes ein standfestes
Fundament zu bilden. Außerdem eignet sich Granit besonders gut zur Absorption von
Erschütterungen und Schallwellen, was für die Durchführung von Prozessen mit besonders
hoher Präzision, wie es beispielsweise in einer Anlage der Papier verarbeitenden Industrie
gefordert ist, von Vorteil ist. Schließlich eignet sich Granit für eine besonders
präzise Oberflächenbearbeitung, was für die Anordnung und Ausrichtung der Anlagenteile
insbesondere dann besonders wichtig ist, wenn die Kopplung der einzelnen Anlagenteile
miteinander eine besonders hohe Präzision verlangt.
[0023] Zweckmäßigerweise sollte der Sockel eine im Wesentlichen ebene Unterseite zur Auflage
auf einem Untergrund und eine Oberseite zur Lagerung mindestens einer Anlagenkomponente
oder Baugruppe wie beispielsweise der Sauganordnung und der Fördermittelanordnung
aufweisen.
[0024] Zur definierten Ausrichtung der mindestens einen Baugruppe oder Anlagenkomponente
und insbesondere deren Gestells, an dem beispielsweise auch die Sauganordnung und
die Fördermittelanordnung gelagert sein können, sollte in den Sockel eine im Wesentlichen
in Transportrichtung verlaufende, längliche definierte Bezugsfläche eingearbeitet
sein. Bevorzugt wird die Bezugsfläche an einen Seitenrand des Sockels oder von einem
in den Sockel eingearbeiteten Absatz gebildet. Besonders vorteilhaft ist es, die Baugruppe
oder die Anlagenkomponente und insbesondere deren Gestell mit mindestens einem definiert
positionierten Anschlag, vorzugsweise mindestens zwei definiert positionierten Anschlägen,
zu versehen, der bzw. die zur definierten Ausrichtung des Gestells in Anlage an die
Bezugsfläche bringbar ist bzw. sind. Mit dieser Ausführung ist es auf technisch besonders
einfache und zugleich geschickte Weise möglich, die Baugruppen oder Anlagenkomponenten
reproduzierbar in die gewünschte definierte Ausrichtung zueinander zu bringen, was
insbesondere bei einer wiederholten Montage und Demontage von Vorteil ist, insbesondere
wenn die Anlage zunächst im Werk zu Testzwecken aufgebaut, anschließend aus Gründen
eines einfachen Transportes wieder demontiert und schließlich beim Kunden endgültig
montiert wird.
[0025] Bevorzugt ist in einer Anlage zum Herstellen von Flachteilen, insbesondere Papierbögen
der Papier verarbeitenden Industrie, und zum Ansammeln der Flachteile zu Stapeln,
insbesondere Buchblöcken, mit einer Schneidestation zum Zuschneiden von Flachteilen
dergestalt, dass mindestens zwei in Transportrichtung laufende und quer zur Transportrichtung
nebeneinanderliegende Reihen von Flachteilen gebildet werden, und mit einer Stapelbildungsstation
eine Saugfördervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung hinter der Schneidestation
und stromaufwärts vor der Stapelbildungsstation angeordnet, um die mindestens zwei
nebeneinanderliegenden Reihen von Flachteilen von der Schneidestation zur Stapelbildungsstation
zu transportieren.
[0026] Bei einer Saugfördervorrichtung der vorliegenden Art handelt es sich um eine mehrbahnige
Fördervorrichtung, in der mehrere nebeneinander verlaufende Transportbahnen aufeinander
folgende Flachteile transportieren. Insbesondere dient die vorliegende Vorrichtung
zum Transport von Flachteilen zu einer Stapelablage.
[0027] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- beispielhaft eine schematische Seitenansicht einer Anlage zur Buchblockherstellung
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf die Anlage von Figur 1;
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht auf eine in der Anlage gemäß den Figuren 1 und 2 enthaltene
Saugfördervorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 4
- schematisch im Querschnitt die Saugfördervorrichtung von Figur 3;
- Fig. 5
- die gleiche Ansicht wie Figur 3 mit von der Saugfördervorrichtung aufgenommenen Bögen;
- Fig. 6
- schematisch in Rückansicht die Saugfördereinrichtung von Figur 3 im normalen Betriebszustand;
- Fig. 7
- die gleiche Ansicht wie Figur 6, wobei sich jedoch die Saugfördervorrichtung in einem
Zustand zur Wartung oder zur Installation des Saugtuches befindet;
- Fig. 8
- eine schematische Einzeldarstellung einer Gruppe von Umlenkrollen in einer Konfiguration
gemäß einer ersten bevorzugten Ausführung (a) und in einer Konfiguration gemäß einer
zweiten bevorzugten Ausführung (b);
- Fig. 9
- schematisch in perspektivischer Ansicht ein Maschinenbett gemäß einer bevorzugten
Ausführung der Erfindung;
- Fig. 10
- das Maschinenbett von Figur 9 in einer Stirnansicht; und
- Fig.11
- das Maschinenbett von Figur 9 in einer ausschnittsweisen Seitenansicht.
[0028] Die in den Figuren 1 und 2 schematisch und beispielhaft dargestellte Anlage enthält
am Anfang eine Bogenbahnabgabestation 2, die ein Gestell 4 aufweist, an der im dargestellten
Ausführungsbeispiel zwei Rollen 6, 8 drehbar gelagert sind. Jede Rolle 6, 8 besteht
aus einer aufgewickelten endlosen Bogenbahn, vorzugsweise aus Papier, welche für die
Verarbeitung in der dargestellten Anlage von der entsprechenden Rolle abgewickelt
wird. Dabei kommt im dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils nur eine Rolle im laufenden
Betrieb zum Einsatz, während die andere Rolle zwischenzeitlich ausgewechselt werden
kann.
[0029] Nach Verlassen der Bogenbahnabgabestation 2 gelangt die Bogenbahn, welche in den
Figuren mit dem Bezugszeichen "10" gekennzeichnet ist, in eine Druckstation 12, in
der die Bogenbahn 10 mit den gewünschten Druckbildern bedruckt wird.
[0030] An dieser Stelle sei noch ergänzend angemerkt, dass in den Figuren die Bahnlaufrichtung
von links nach rechts stattfindet, was auch durch den Pfeil A angedeutet ist. Somit
bezeichnet der Pfeil A die Transportrichtung, die gleichzeitig der Prozessrichtung
entspricht.
[0031] Nach Verlassen der Druckstation 12 durchläuft die dann bedruckte Bogenbahn, die zur
besseren Unterscheidung nun mit dem Bezugszeichen "14" gekennzeichnet ist, im dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Vorschubstation 16, die den Transport der bedruckten Bogenbahn
14 in Bahnlaufrichtung gemäß Pfeil A unterstützt.
[0032] Der Vorschubstation 16 in Bahnlaufrichtung nachgeordnet ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Brechungsstation 18, in der die Bogenbahn 14 zu beiden Seiten und somit in beiden
Richtungen gebrochen wird, um eine eventuell durch den Druckvorgang hervorgerufene
Welligkeit zu beseitigen.
[0033] In Bahnlaufrichtung gemäß Pfeil A stromabwärts weist die Anlage eine Längsschneidestation
20 auf, die mehrere quer zur Bahnlaufrichtung nebeneinanderliegende und dabei voneinander
beabstandete Messer 22 enthält, wie Fig. 2 schematisch erkennen lässt. Die Messer
22 sind bevorzugt als rotierend antreibbare Kreismesser ausgebildet, deren jeweilige
Drehachse quer zur Bahnlaufrichtung orientiert ist. Ferner sind die Messer 22 jeweils
gegenüber der Bahnlaufrichtung der Bogenbahn 14 quer positionierbar gelagert, wodurch
der Abstand zweier benachbarter Messer 22 voneinander zwecks Formateinstellung veränderbar
ist. In der Längsschneidestation 20 wird die bedruckte Bogenbahn 14 von den Messern
22 in Bahnlaufrichtung gemäß Pfeil A durch eine Anzahl von Längsschnitten in eine
Vielzahl von jeweils zu einer gewünschten Breite einer Buchblockseite korrespondierenden
Teilbahnen geschnitten, welche in den Figuren jedoch nicht erkennbar ist. Durch die
veränderliche Positionierbarkeit der einzelnen Messer 22 quer zur Bahnlaufrichtung
der Bogenbahn 14 lässt sich der Abstand zwischen zwei benachbarten Messern 22 auf
die gewünschte Breite einer Buchblockseite einstellen, wodurch sich eine hohe Formatflexibilität
ergibt. Beträgt demnach die Breite der Bogenbahn 14 ein Vielfaches der Breite einer
Seite des mit der Maschine zu produzierenden Buchblockes, kann eine entsprechende
Vielzahl von Buchblöcken gleichzeitig parallel hergestellt werden, sodass eine entsprechende
Anzahl von parallelen, in Förderrichtung gemäß Pfeil A laufenden und quer zur Förderrichtung
nebeneinanderliegenden Transportpfaden definiert wird, die jedoch in den Figuren nicht
dargestellt sind.
[0034] In Bahnlaufrichtung stromabwärts von der Längsschneidestation 20 nachgeordnet ist
eine Querschneidestation 24, in der die von der vorausgegangenen Längsschneidestation
20 in Längsrichtung geschnittenen Teilbahnen jeweils gleichzeitig quer zur Förderrichtung
in Bögen geschnitten werden, von denen jeder Bogen eine Buchblockseite für ein aus
den Bögen herzustellendes Buch bildet. Die Querschneidestation 24 weist eine sich
über die gesamte Breite der Bogenbahn 14 erstreckende zylindrische Messertrommel mit
einem hierauf gegenüber der Rotationsachse der Messertrommel geneigt angeordneten,
wellenförmigen Messer auf, welche in den Figuren im Einzelnen nicht gezeigt ist.
[0035] Der Querschneidestation 24 in Bahnlaufrichtung nachgeordnet ist eine Bogenweiche
26, an die sich ein Schussband 28 anschließt, welches quer zur Bahnlaufrichtung aus
der Anlage herausgeführt wird, wie Fig. 2 erkennen lässt. Die Bogenweiche 26 ist in
den Figuren 1 und 2 wie sämtliche Baugruppen und Stationen der in den Figuren 1 und
2 beispielhaft gezeigten Anlage nur sehr schematisch, demgegenüber jedoch in Fig.
3 im Einzelnen dargestellt und wird nachfolgend anhand der Fig. 3 näher beschrieben.
Mithilfe der Bogenweiche 26 werden bevorzugt minderwertige Bögen, welche insbesondere
fehlerhafte Druckbilder, Verbindungs-, Spreiz- oder Stoßstellen oder sonstige Unregelmäßigkeiten
oder gar Beschädigungen aufweisen, oder Leerbögen ausgesondert und über das Schussband
28 aus der Anlage entfernt. Hierzu ist stromaufwärts vor der Bogenweiche 26 ein in
den Figuren nicht dargestellter Sensor vorgesehen, welcher die Anzahl der vorbeilaufenden
Bögen ermittelt und feststellt, ob die ermittelte Anzahl der Bögen mit der Anzahl
der von den Bögen gebildeten Seiten für die Herstellung des Buchblockes korrespondiert,
sowie auszusondernde Bögen identifiziert und über eine ebenfalls nicht dargestellte
Steuerungseinrichtung die Bogenweiche 26 entsprechend ansteuert.
[0036] Ferner schließt sich an die Querschneidestation 24, in Bahnlaufrichtung gemäß Pfeil
A betrachtet, eine Saugfördervorrichtung 30 an, die die geschnittenen Bögen zur Bogenweiche
26 bzw. an dieser vorbei in Richtung des Pfeils A transportiert.
[0037] Der Saugfördervorrichtung 30 nachgeordnet ist eine weitere Fördervorrichtung 31,
die als Einlaufbaugruppe für eine sich stromabwärts anschließende Sammelstation 32
vorgesehen ist. Diese Fördervorrichtung 31 ist bevorzugt mit Verzögerungsmitteln zum
Abbremsen der Bögen versehen, um die Bögen in die Sammelstation 32 zu übergeben, wobei
der Abbremsvorgang insbesondere zu einer Überlappung der Bögen führt.
[0038] Die Sammelstation 32 enthält mehrere nebeneinanderliegende Fächer 34, die in Fig.
2 schematisch erkennbar sind. Diese Fächer 34 werden jeweils seitlich durch in den
Figuren nicht näher bezeichnete Seitenwände begrenzt, welche quer zur Bahnlaufrichtung
gemäß Pfeil A verstellbar sind, damit die Breite der einzelnen Fächer 34 an die Breite
der aus den einzelnen Transportpfaden bzw. Teilbahnen geschnittenen Bögen angepasst
werden kann. Somit sollten die Seitenwände der Fächer 34 entsprechend übereinstimmend
mit den Messern 22 der Längsschneidestation 20 quer zur Bahnlaufrichtung verstellt
werden, damit gewährleistet ist, dass die Seitenwände der Fächer 34 in der Sammelstation
32 die gleiche Querposition wie die entsprechenden Messer 22 der Längsschneidestation
20 einnehmen. In jedem der Fächer 34 wird in der Sammelstation 32 ein Stapel von übereinanderliegenden
Bögen aufgebaut, welcher nach Vollendung den gewünschten Buchblock bildet, wobei die
Fächer 34 in einer Anzahl entsprechend der Anzahl der Teilbahnen bzw. Transportpfade
eingerichtet sind, wodurch eine entsprechende Vielzahl von parallel entstehenden und
Buchblöcke bildenden Bogenstapeln angesammelt werden.
[0039] Im Bereich der Sammelstation 32 sind in den Figuren nicht dargestellte Zangenförderer
vorgesehen, wobei bevorzugt jedem der Fächer 34 ein Zangenförderer zugeordnet ist.
Die Zangenförderer dienen dazu, einen zu einem fertigen Buchblock angesammelten Stapel
dem jeweiligen Fach 34 zu entnehmen, indem ein einen fertigen Buchblock verkörpernder
Stapel zwischen den Zangenköpfen des Zangenförderers in Klemmeingriff gebracht wird.
[0040] Außerdem lassen die Figuren 1 und 2 benachbart zur stromabwärts gelegenen Seite der
Sammelstation 32 noch schematisch einen Querförderer 36 erkennen, auf den die übrigens
in den Figuren ebenfalls nicht dargestellten Buchblöcke aus der Sammelstation 32 mithilfe
der erwähnten Zangenförderer übergeben werden. Anschließend werden die Buchblöcke
mithilfe des Querförderers 36 von der in den Figuren 1 und 2 schematisch gezeigten
Anlage weg transportiert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Transport-
bzw. Förderrichtung des Querförderers 36 quer zur Prozessrichtung orientiert, wie
der Pfeil B in Fig. 2 erkennen lässt. Somit findet im dargestellten Ausführungsbeispiel
ein seitlicher Abtransport der Buchblöcke mithilfe des Querförderers 36 statt. Der
Querförderer 36 weist bevorzugt ein in Richtung des Pfeils B endlos umlaufendes Förderband
auf, das in den Figuren nicht näher bezeichnet ist. Bevorzugt führt der Querförderer
36 zu einer nachgeschalteten Buchbindemaschine und/oder einer nachgeschalteten Verpackungsmaschine,
die in den Figuren jedoch nicht dargestellt sind. In der Verpackungsmaschine werden
dann die Stapel mit Verpackungsmaterial umhüllt und/oder in größeren Einheiten verpackt.
[0041] Von der zuvor erwähnten Saugfördervorrichtung 30 wird nachfolgend eine bevorzugte
Ausführung anhand der Figuren 3 bis 8 näher erläutert.
[0042] Wie insbesondere die Figuren 3 und 4 erkennen lassen, besteht ein wesentliches Merkmal
der Fördervorrichtung 30 darin, dass als endlos umlaufendes flexibles Fördermittel
ein einziges einstückiges Tuch 40 zum Einsatz kommt, das über seine gesamte Länge
und Breite perforiert ist und deshalb nachfolgend als Saugtuch bezeichnet wird. Dabei
haben beide in Transportrichtung gemäß Pfeil A verlaufende Seitenränder 40a des Saugtuches
40 einen Abstand voneinander, der der gesamten Breite X der Transportbahn entspricht,
sodass sich das Saugtuch 40 über die gesamte Breite X der Transportbahn erstreckt.
Der obere Trum 40b des endlos umlaufenden Saugtuches 40 liegt dabei in der Ebene der
Transportbahn, die somit gleichzeitig vom oberen Trum 40b des Saugtuches 40 definiert
wird.
[0043] Wie insbesondere Fig. 4 erkennen lässt, wird das Saugtuch 40 über obere Umlenkrollen
42 und untere Umlenkrollen 44 geführt, die an einem Gestell 46 drehbar gelagert sind.
Dabei sind die oberen Umlenkrollen 42 an der Einlassseite 30a und der Auslassseite
30b der Saugfördervorrichtung 30 entsprechend dem Anfang und Ende des oberen Trums
40b des Saugtuches 40 angeordnet, sodass der obere Trum 40b des Saugtuches 40 zwischen
den oberen Umlenkrollen 42 in Transportrichtung gemäß Pfeil A gebildet wird. Um das
endlos umlaufende Saugtuch 40 in Bewegung zu versetzen, sodass dessen oberer Trum
40b in Transportrichtung gemäß Pfeil A von der Einlassseite 30a zur Auslassseite 30b
läuft, ist ein Antriebsmotor 48 an einer Seite des Gestells 46 vorgesehen, der eine
der unteren Umlenkrollen 44 antreibt und somit diese in Rotation versetzt. Ergänzend
sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass die Drehachsen der oberen Umlenkrollen 42
etwa quer und etwa parallel zu der vom oberen Trum 40b des Saugtuches 40 aufgespannten
Transportebene und die Drehachse der unteren Umlenkrollen 44 rechtwinklig zur Transportrichtung
gemäß Pfeil A und parallel zur erwähnten Transportebene orientiert sind.
[0044] Zur Stützung des oberen Trums 40b des Saugtuches 40 ist eine Vielzahl von Stützrollen
50 vorgesehen, die an der Oberseite des Gestells 46 drehbar gelagert und, in Transportrichtung
gemäß Pfeil A betrachtet, sowohl hintereinander als auch nebeneinander angeordnet
sind, wobei deren Drehachsen rechtwinklig zur Transportrichtung gemäß Pfeil A und
parallel zu der vom oberen Trum 40b des Saugtuches 40 aufgespannten Transportebene
orientiert sind. Wie insbesondere Fig. 4 erkennen lässt, liegen die Stützrollen 50
mit ihren Drehachsen im dargestellten Ausführungsbeispiel in einer gemeinsamen Ebene,
wodurch der obere Trum 40b des Saugtuches 40 eine gerade und ebene Form erhält. Wie
Fig. 3 erkennen lässt, sind die Stützrollen 50 nicht über die gesamte Breite X des
Transportpfades einstückig bzw. durchgehend ausgebildet, da ansonsten die Gefahr besteht,
dass die Stützrollen nach unten durchhängen. Deshalb sind über die Breite X des Transportpfades
jeweils mehrere Stützrollen 50 vorgesehen, die zu einer Gruppe zusammengefasst sind,
wobei zwischen den Rollen 50 entsprechende (in den Figuren nicht dargestellte) Lager
für die Stützrollen 50 vorgesehen sind. Hierzu ist es von Vorteil, gegenüber der Darstellung
von Fig. 3 die Stützrollen der einen Gruppe gegenüber den Stützrollen der anderen
Gruppe versetzt anzuordnen, um eine Labilität des oberen Trums 40b des Saugtuches
40 jeweils zwischen zwei benachbarten Stützrollen 50 zu vermeiden.
[0045] Am Gestell 46 ist ein Gehäuse vorgesehen, das als Saugkasten ausgebildet und mit
dem Bezugszeichen "52" gekennzeichnet ist. Der Saugkasten 52 ist im Wesentlichen geschlossen
und nur an seiner Oberseite 52a, wo die zuvor erwähnten Stützrollen 50 angeordnet
sind und der obere Trum 40b des perforierten Saugtuches 40 entlangläuft, mit Saugöffnungen
versehen ist, die jedoch in den Figuren im Einzelnen nicht dargestellt sind. Die eine
Wandung bildende Oberseite 52a des Saugkastens 52 kann hierzu durch eine Vielzahl
relativ kleiner Löcher perforiert sein oder nur eine begrenzte Anzahl größerer Öffnungen
aufweisen. Alternativ ist es auch denkbar, die Oberseite 52a des Saugkastens 52 im
Wesentlichen über die gesamte vom oberen Trum 40b des Saugtuches 40 bedeckte Fläche
offen zu lassen. Wie Fig. 4 ferner erkennen lässt, weist der Saugkasten 52 einen Sauganschluss
54 auf, an den eine in den Figuren nicht dargestellte Saugpumpe anschließbar ist,
um im Saugkasten 52 einen Unterdruck zu erzeugen, wodurch Luft durch dessen Oberseite
52a angesogen wird. Somit bildet die Oberseite 52a des Saugkastens 52 die sog. Saugseite,
an der die gewünschte Saugwirkung entsteht.
[0046] Zum Transport der Bögen 55 liegen diese auf dem oberen Trum 40b des Saugtuches 40
auf und werden aufgrund der Bewegung des endlos umlaufenden Saugtuches 40 in Richtung
des Pfeils A transportiert, wie Figur 5 schematisch erkennen lässt, die die gleiche
Ansicht wie Figur 3, jedoch in einer etwas weniger detaillierten Darstellung zeigt,
wobei insbesondere das Saugtuch ohne Perforation abgebildet ist. Für die Bewegung
in Transportrichtung gemäß Pfeil A sorgt somit das endlos umlaufende Saugtuch 40.
Durch die an der Oberseite 52a des Saugkastens 52 entstehende Saugwirkung wird eine
Haltekraft erzeugt, mit der die Bögen 55 gegen den oberen Trum 40b des Saugtuches
40 gedrückt werden. Somit liegen die Bögen nicht nur unter dem Einfluss ihres von
der Schwerkraft erzeugten Gewichtes auf dem oberen Trum 40b des Saugtuches 40 auf,
sondern unter dem zusätzlichen Einfluss einer durch den Unterdruck an der Oberseite
52a des Saugkastens 52 erzeugten und um ein Vielfaches höheren Haltekraft. Dieser
zusätzliche Einfluss der Saugwirkung und des daraus resultierenden Unterdruckes führt
zu einem erhöhten Reibeingriff der Bögen mit dem oberen Trum 40b des Saugtuches 40,
wodurch die Bögen sicher am oberen Trum 40b des Saugtuches 40 fixiert werden.
[0047] Dabei bietet das sich über die gesamte Breite X der Transportbahn erstreckende und
somit die gesamte Breite X der Transportbahn abdeckende Saugtuch 40 eine über die
gesamte Breite X der Transportbahn durchgehende flächige Aufnahme nicht nur für einen
sich teilweise oder im Wesentlichen vollständig über die gesamte Breite X der Transportbahn
erstreckenden großformatigen Bogen, sondern auch für mehrere quer zur Transportrichtung
gemäß Pfeil A nebeneinanderliegende Reihen von Bögen 55 kleineren Formats, wie Figur
5 beispielhaft erkennen lässt, in der sechs auf dem oberen Trum 40b des Saugtuches
40 nebeneinanderliegende Reihen von jeweils in Transportrichtung gemäß Pfeil A hintereinanderliegenden
Bögen 55 gezeigt sind. Dadurch lässt sich eine gleichmäßige und vollständige Auflage
der Bögen und eine Beaufschlagung mit Unterdruck über die gesamte Fläche der Bögen
mit dem Ergebnis einer effektiven Fixierung am Saugtuch 40 realisieren. Deshalb kommt
die Saugfördervorrichtung 30 gemäß dem in den Figuren 3 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel
in der in den Figuren 1 und 2 beispielhaft gezeigten Anlage stromabwärts nach der
Querschneidestation 24 zum Einsatz, in der die von der vorausgegangenen Längsschneidestation
20 in Längsrichtung geschnittenen Teilbahnen jeweils gleichzeitig quer zur Förderrichtung
gemäß Pfeil A in Bögen geschnitten werden, sodass mehrere quer zur Transportrichtung
gemäß Pfeil A nebeneinanderlaufende Reihen von hintereinanderliegenden Bögen entstehen,
die dann gemeinsam vom Saugtuch 40 der Fördervorrichtung 30 aufgenommen werden. Somit
bietet das Saugtuch 40 eine über die gesamte Breite X der Transportbahn durchgehende
flächige Aufnahme für mehrere quer zur Transportrichtung nebeneinanderliegende Bögen.
[0048] Der Saugkasten 52 kann an seiner die Saugseite bildenden Oberseite 52a in eine Mehrzahl
von in Transportrichtung gemäß Pfeil A hintereinander und/oder quer zur Transportrichtung
nebeneinanderliegenden Abschnitten unterteilt sein, deren Saugkraft unabhängig voneinander
einstellbar ist. Diese Abschnitte können bevorzugt als Kammern ausgebildet sein. Der
Vorteil dieser Ausführung, die in den Figuren nicht abgebildet ist, besteht darin,
dass sich durch die abschnittsweise Einstellbarkeit die Saugkraft insbesondere an
die Eigenschaften der zu transportierenden Bögen gut anpassen lässt, wodurch die Gefahr
einer Beschädigung und insbesondere des Zerknitterns der Bögen herabgesetzt wird.
[0049] Wie insbesondere Fig. 4 in Verbindung mit Fig. 6 erkennen lässt, wird das Gestell
46 an seinen beiden quer zur Transportrichtung gemäß Pfeil A und somit in Richtung
der Breite X gegenüberliegenden Seiten durch Stützfüße 56, 58 auf einer Grundplatte
60 abgestützt. Somit dienen die beiden Stützfüße 56, 58 als beidseitige Stützlager
für das Gestell 46. Dabei besteht die Besonderheit des (in Fig. 6 rechten) ersten
Stützfußes 56 darin, dass es vom Gestell 46 abnehmbar ist, und ist der (in Fig. 6
linke) zweite Stützfuß 58, zu dem benachbart an der entsprechenden Seite des Gestells
46 übrigens der Antrieb 48 angebracht ist, so ausgelegt, dass er nach Entfernung des
ersten Stützfußes 56 zumindest vorübergehend das Gestell 46 im Abstand von der Grundplatte
60 haltert und somit die Funktion eines einseitigen Stützlagers übernimmt, wie Fig.
7 erkennen lässt. In diesem Zustand, wie er in Fig. 7 dargestellt ist, lässt sich
das Saugtuch 40 quer zur Transportrichtung gemäß Pfeil A bzw. in Richtung der Breite
X der Transportbahn vom Gestell 46 an derjenigen Seite abziehen, an der im Normalzustand
gemäß Fig. 6 der erste Stützfuß 56 vorgesehen und nun vorübergehend entfernt ist.
Hierzu sind das Gestell 46 und die Anordnung der Umlenkrollen 42, 44 und der Stützrollen
50 derart ausgebildet, dass sich nach Entfernen des ersten Stützfußes 56 das endlos
umlaufende Saugtuch 40 einfach von den erwähnten Rollen 42, 44, 50 abziehen und aus
dem Gestell 46 entnehmen sowie ebenfalls umgekehrt einfach in das Gestell 46 einbringen
und über die erwähnten Rollen 42, 44, 50 überziehen lässt. Demnach erlaubt die Konstruktion
der Saugfördervorrichtung 30 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine einfache
Montage des Saugtuches 40 in einer bereits endlosen Konfiguration, sodass für die
Montage ein bereits werksseitig mit seinen beiden Enden zu einer endlosen Konfiguration
verklebtes Saugtuch 40 verwendet werden kann. Auf gleiche, jedoch umgekehrte Weise
lässt sich das endlose Saugtuch 40 einfach demontieren, sodass entsprechende Wartungen
schnell und kostengünstig durchführbar sind. An dieser Stelle sei zum Verständnis
noch ergänzend darauf hingewiesen, dass aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit
das Saugtuch 40 in den Figuren 6 und 7 ohne Perforation dargestellt ist.
[0050] Um dem endlos umlaufenden Saugtuch 40 zusätzlich Stabilität zu verleihen, wird es
an den Umlenkrollen 42 mit einer nach oben gerichteten, leichten Wölbung versehen.
Hierzu sind die Umlenkrollen 42 entsprechend auszubilden und anzuordnen, wobei beispielhaft
zwei Konfigurationen in Fig. 8 gezeigt sind. Wie Fig. 8 erkennen lässt, haben die
dort gezeigten Rollen eine zylindrische Form und im Wesentlichen die gleichen Abmessungen.
Ebenfalls ist aus Fig. 8 ersichtlich, dass eine Mehrzahl von Rollen zu einer gemeinsamen
Umlenkrollen-Anordnung zusammengefasst sind, die bevorzugt an der Einlassseite 30a
und/oder an der Auslassseite 30b der Saugfördervorrichtung 30 vorzusehen ist. In jeder
Umlenkrollen-Anordnung wiederum sind einige Rollen jeweils zu einer Gruppe zusammengefasst,
wie ausweislich Fig. 8 definiert ist. Dabei sind jeweils die äußeren Rollen 42-o,
die benachbart zu den Seitenrändern 40a des endlos umlaufenden Tuches 40b angeordnet
sind, und die innen liegenden bzw. mittleren Rollen 42-i jeweils zu einer Gruppe zusammengefasst.
Übereinstimmend zeigen beide in Fig. 8 gezeigten Konfigurationen, dass der Abstand
von einer virtuellen Umlenkachse 42-a bei der Gruppe der innen liegenden Rollen 42-i
größer als bei den beiden Gruppen der außen liegenden Rollen 42-o ist. Bei der Konfiguration
gemäß Fig. 8a bildet die Umlenkrollen-Anordnung einen im Wesentlichen kontinuierlichen,
leicht gekrümmten Bogen, sodass die Drehachsen jeweils zweier benachbarter Rollen
zueinander leicht angewinkelt sind. Demgegenüber sind bei der Konfiguration gemäß
Fig. 8b die Rollen jeder Gruppe axial zueinander fluchtend angeordnet, sodass die
Drehachsen der Rollen jeder Gruppe auf einer gemeinsamen geraden Linie bzw. Achse
liegen. Dabei ist die Gruppe der innen liegenden Rollen 42-i im Wesentlichen parallel
zur virtuellen Umlenkachse 42-a angeordnet, während die beiden Gruppen der außen liegenden
Rollen 42-o winklig zur Umlenkachse 42-a mit nach außen abnehmendem Abstand orientiert
sind.
[0051] Zur Halterung der in den Figuren 4, 6 und 7 gezeigten Grundplatte 60 kann als Fundament
oder Sockel ein Maschinenbett zum Einsatz kommen, welches in den Figuren 9 bis 11
beispielhaft gezeigt und mit dem Bezugszeichen "62" gekennzeichnet ist. Das Besondere
an dem im dargestellten Ausführungsbeispiel verwendeten Maschinenbett 62 besteht darin,
dass es aus einer Granitplatte gebildet ist. Dadurch entsteht ein besonders stabiles
und erschütterungssicheres Fundament. Für die Auflage und Befestigung der Grundplatte
60 weist das Maschinenbett 62 zwei Montageflächen 62a auf, die zur Bildung einer definierten
gemeinsamen Montageebene präzise geschliffen sind. Wie Fig. 9 ferner erkennen lässt,
ist in jede dieser beiden Montageflächen 62a eine Reihe von Löchern eingearbeitet,
die in den Figuren nicht näher bezeichnet sind und in der Regel aus Gewindebohrungen
bestehen. Die Grundplatte 60 weist entsprechende Durchgangsbohrungen auf, die ebenfalls
in den Figuren nicht im Einzelnen gekennzeichnet sind und - wenn auch im dargestellten
Ausführungsbeispiel nur mit der halben Teilung - zu den Gewindebohrungen im Maschinenbett
62 entsprechend ausgerichtet sind. Dadurch ist es möglich, die Grundplatte 60 und
somit die über das Gestell 46 darauf installierte Saugfördervorrichtung 30 an einer
gewünschten Stelle auf dem Maschinenbett 32 zu verschrauben.
[0052] Desweiteren lassen insbesondere die Figuren 9 und 11 erkennen, dass im Maschinenbett
62 entlang einer Langseite ein Absatz 64 eingearbeitet ist. Dieser Absatz bildet eine
längliche definierte Bezugsfläche 64, wobei das Maschinenbett 62 bevorzugt so auszurichten
ist, dass der die Bezugsfläche 64 bildende Absatz in Prozess- bzw. Transportrichtung
der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Anlage gemäß Pfeil A verläuft. Die Bezugsfläche
64 dient als Anlage für Anschläge 66, die an der Unterseite der Grundplatte 60 angeordnet
sind, wie die Figuren 10 und 11 erkennen lassen. Gemäß Fig. 11 sind zwei voneinander
beabstandete Anschläge 66 bevorzugt vorzusehen. Die Anschläge 66 sind an der Grundplatte
60 definiert positioniert, um zur definierten Ausrichtung der Grundplatte 60 in Anlage
an die Bezugsfläche 64 bringbar zu sein. Auf diese Weise ist es möglich, Baugruppen
oder Anlagenkomponenten wie beispielsweise vorliegend die auf der Grundplatte 60 installierte
Saugfördervorrichtung 30 und/oder die Längs- und Querschneidestationen 20, 24 der
in den Figuren 1 und 2 schematisch dargestellten Anlage reproduzierbar in eine gewünschte
definierte Ausrichtung zu bringen, was insbesondere bei einer wiederholten Montage
und Demontage von Vorteil ist.
1. Saugfördervorrichtung (30) zum Transport von Flachteilen (55), insbesondere Papierbögen,
vorzugsweise auf dem Weg von einer Schneidestation (20, 24) zu einer Stapelbildungsstation
(32) in einer Anlage der Papier verarbeitenden Industrie, mit
einer Sauganordnung (52), die eine Saugseite (52a) aufweist, an der ein Unterdruck
erzeugt wird, und
einer endlos umlaufenden flexiblen Fördermittelanordnung, die aus mit Löchern versehenem,
flexiblem Flachmaterial besteht und eine Innenseite, mit der die Fördermittelanordnung
an der Saugseite (52a) der Sauganordnung (52) entlang bewegbar ist, und eine Außenseite
zur Aufnahme der Flachteile (55) im Wirkbereich der Saugseite (52a) der Sauganordnung
(52) aufweist, wo sich die Fördermittelanordnung in Transportrichtung (A) bewegt,
wobei die Sauganordnung (52) und die Fördermittelanordnung so ausgebildet sind, dass
im Wirkbereich der Saugseite (52a) der Sauganordnung (52) mindestens eine Transportbahn
mit einer Breite (X) quer zur Transportrichtung (A) definiert wird,
wobei die Fördermittelanordnung von einem endlos umlaufenden, einzigen einstückigen
flexiblen Fördermittel (40) gebildet ist, dessen beide in Transportrichtung (A) verlaufende
Seitenränder (40a) einen Abstand voneinander haben, der mindestens so groß wie die
gesamte Breite (X) der Transportbahn ist, so dass sich das einzige einstückige flexible
Fördermittel (40) mindestens über die gesamte Breite (X) der Transportbahn erstreckt,
bei welcher Saugfördervorrichtung (30) an einer, in Transportrichtung (A) betrachtet,
stromaufwärts gelegenen Einlassseite (30a) und an einer stromabwärts gelegenen Auslassseite
(30b) jeweils ein Umlenkmittel (42) zur Umlenkung der Fördermittelanordnung um eine
Umlenkachse (42a) vorgesehen ist und sich zwischen diesen beiden Umlenkmitteln (42)
die Saugseite (52a) der Sauganordnung (52) befindet, gekennzeichnet durch Mittel zur Erzeugung einer zur Außenseite gerichteten und etwa quer zur Transportrichtung
(A) verlaufenden Wölbung im einzigen einstückigen flexiblen Fördermittel (40) zumindest
abschnittsweise im Wirkbereich der Saugseite (52a) der Sauganordnung (52), wobei mindestens
ein Umlenkmittel eine Mehrzahl von über die gesamte Breite (X) der Transportbahn und
im Wesentlichen quer zur Transportrichtung (A) nebeneinanderliegenden und die Mittel
zur Erzeugung der Wölbung bildenden Rollen (42-i, 42-o) mit einer quer oder winklig
zur Transportrichtung verlaufenden Drehachse aufweist, wobei die Anordnung und Ausbildung
der Rollen (42-i, 42-o) derart getroffen ist, dass der Abstand zumindest eines Umfangsabschnittes
von der Umlenkachse (42-a) bei den außen liegenden Rollen (42-o) geringer als bei
den innen liegenden Rollen (42-i) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einzige einstückige flexible Fördermittel (40) aus einem endlos umlaufenden Tuch
besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauganordnung (52) und die Fördermittelanordnung so ausgebildet sind, dass die
Saugseite (52a) der Sauganordnung (52) im Wesentlichen vollständig von dem einzigen
einstückigen flexiblen Fördermittel (40) bedeckt wird.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welcher die Saugseite
(52a) der Sauganordnung (52) mindestens eine Saugöffnung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das einzige einstückige flexible Fördermittel (40) die mindestens eine Saugöffnung
zumindest im Wesentlichen vollständig bedeckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Drehachse zur Umlenkachse (42-a) bei den innen liegenden Rollen (42-i)
größer als bei den außen liegenden Rollen (42-o) ist, wobei die Rollen (42-i, 42-o)
eine im Wesentlichen zylindrische Form besitzen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der außen liegenden Rollen (42-o) gegenüber der Umlenkachse (42-a)
derart geneigt sind, dass sich deren Abstand in Richtung auf die innen liegenden Rollen
(42-i) vergrößert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (42-i, 42-o) etwa denselben Radius haben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der Rollen (42-i, 42-o) im Wesentlichen zueinander fluchten und mit
der Umlenkachse (42-a) zusammenfallen oder parallel zu dieser verlaufen und die Rollen
(42-i, 42-o) so ausgebildet sind, dass sich deren Radius zu den innen liegenden Rollen
(42-i) hin vergrößert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die außen liegenden Rollen (42-o) eine konische Form und die innen liegenden Rollen
(42-i) eine etwa zylindrische Form haben.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gestell (46) vorgesehen ist, das Führungsmittel (42, 44) zur endlos umlaufenden
Führung des einzigen einstückigen flexiblen Fördermittels (40) aufweist und beidseitig
durch ein Stützlager (56, 58) in einem Abstand von einem Untergrund abstützbar ist,
von den beiden quer zur Transportrichtung (A) voneinander beabstandeten Stützlagern
(56, 58) ein erstes Stützlager (56) am Gestell (46) lösbar angeordnet und ein zweites
Stützlager (58) so dimensioniert ist, dass es nach Entfernung des ersten Stützlagers
(56) zumindest vorübergehend das Gestell (46) im Abstand vom Untergrund haltert und
somit die Funktion eines einseitigen Stützlagers übernimmt, und das Gestell (46) so
ausgebildet ist, dass sich nach Entfernen des ersten Stützlagers (56) das einzige
einstückige flexible Fördermittel quer zur Transportrichtung (A) vom Gestell (46)
an derjenigen Seite abziehen lässt, an der das erste Stützlager (56) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauganordnung (52) im Gestell (46) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (46) ein Gehäuse für die Sauganordnung (52) bildet.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite des einzigen einstückigen flexiblen Fördermittels (40) dessen Oberseite
bildet, auf dem die Flachteile (55) auflegbar sind.
14. Anlage zum Herstellen von Flachteilen (55), insbesondere Papierbögen o. dgl. der Papier
verarbeitenden Industrie, und zum Ansammeln der Flachteile (55) zu Stapeln, insbesondere
Buchblöcken, mit einer Schneidestation (20, 24) zum Zuschneiden von Flachteilen dergestalt,
dass mindestens zwei in Transportrichtung (A) laufende und quer zur Transportrichtung
(A) nebeneinanderliegende Reihen von Flachteilen (55) gebildet werden, und einer Stapelbildungsstation
(32), dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (30) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche stromabwärts
hinter der Schneidestation (20, 24) und stromaufwärts vor der Stapelbildungsstation
(32) angeordnet ist, um die mindestens zwei nebeneinanderliegenden Reihen von Flachteilen
(55) von der Schneidestation (20, 24) zur Stapelbildungsstation (32) zu transportieren.
1. Suction conveyor (30) for transporting flat parts (55), specifically sheets of paper,
preferably on the way from a cutting station (20, 24) to a stacking station (32) in
a plant of the paper-processing industry, with a suction arrangement (52) comprising
a suction side (52a), on which a low pressure is created, and
an endlessly rotating, flexible conveyor arrangement consisting of flexible flat material
furnished with holes and comprising an inner side, with which the conveyor arrangement
on the suction side (52a) of the suction arrangement (52) can be moved along, and
an external side to receive the flat parts (55) in the operating area of the suction
side (52a) of the suction arrangement (52), where the conveyor arrangement moves in
the direction of transport (A),
wherein the suction arrangement (52) and the conveyor arrangement are formed such
that at least one conveyor track with a width (X) transverse to the direction of transport
(A) is defined in the operating area of the suction side (52a) of the suction arrangement
(52),
wherein the conveyor arrangement is formed by an endlessly rotating, single, one-piece,
flexible conveyor (40), whose two side margins (40a) both running in the direction
of transport (A) have a distance from each other that is at least as large as the
entire width (X) of the conveyor track, such that the single, one-piece, flexible
conveyor (40) extends at least over the entire width (X) of the conveyor track, with
whose suction conveyor (30) a deflection means (42) to deflect the conveyor arrangement
around a deflection axis (42a) is provided respectively at an inlet side (30a) being
positioned upstream and viewed in the direction of transport (A) and at an outlet
side (30b) being positioned downstream and the suction side (52a) of the suction arrangement
(52) is located between these two deflection means (42), characterised by means to produce a curvature being directed towards the external side and running
approximately transverse to the direction of transport (A) in the single, one-piece
flexible conveyor (40) at least in sections in the operating area of the suction side
(52a) of the suction arrangement (52),
wherein at least one deflection means comprises a multitude of rolls (42-i, 42-o)
running next to one another across the entire width (X) of the conveyor track and
substantially transverse to the direction of transport (A) and forming the means to
produce the curvature with a rotary axis running transversely or angularly to the
direction of transport, wherein the arrangement and formation of the rolls (42-i,
42-o) is made such that the interval at least of one circumferential section of the
deflection axis (42-a) of the exterior rolls (42-o) is less than of the interior rolls
(42-i).
2. Device according to claim 1, characterized in that the single, one-piece flexible conveyor (40) comprises an endlessly rotating cloth.
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the suction arrangement (52) and the conveyor arrangement are formed such that the
suction side (52a) of the suction arrangement (52) is substantially completely covered
by the single, one-piece flexible conveyor (40).
4. Device according to at least one of the preceding claims, with which the suction side
(52a) of the suction arrangement (52) comprises at least one suction opening, characterised in that the single, one-piece flexible conveyor (40) at least substantially completely covers
the at least one suction opening.
5. Device according to claim 1, characterised in that the distance of the rotary axis to the deflection axis (42-a) of the interior rolls
(42-i) is greater than of the exterior rolls (42-o), wherein the rolls (42-i, 42-o)
have a substantially cylindrical form.
6. Device according to claim 5, characterised in that the rotary axes of the exterior rolls (42-o) are inclined towards the deflection
axis (42-a) such that its distance is enlarged in the direction of the interior rolls
(42-i).
7. Device according to claim 5 or 6, characterised in that the rolls (42-i, 42-o) have approximately the same radius.
8. Device according to claim 1, characterised in that the rotary axes of the rolls (42-i, 42-o) substantially align with each other and
coincide with the deflection axis (42-a) or run in parallel to this and the rolls
(42-i, 42-o) are formed such that their radius is enlarged towards the interior rolls
(42-i).
9. Device according to claim 8, characterised in that the exterior rolls (42-o) have a conical form and the interior rolls (42-i) have
an approximately cylindrical form.
10. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that a frame (46) is provided, comprises the guides (42, 44) for guiding in an endlessly
rotating manner the single, one-piece flexible conveyor (40) and can be supported
on both sides by a support bearing (56, 58) at a distance from a base, of the two
support bearings (56, 58) being arranged at a distance from one another transversely
to the direction of transport (A) a first support bearing (56) is detachably arranged
on the casing (46) and a second support bearing (58) is dimensioned such that it supports
at least temporarily the casing (46) at a distance from the base after the removal
of the first support bearing (56) and thus undertakes the function of a one-sided
support bearing, and the casing (46) is formed such that after the removal of the
first support bearing (56) the sole, one-pieced flexible conveyor can be removed transverse
to the direction of transport (A) from the cashing (46) on the side, on which the
first support bearing (56) is positioned.
11. Device according to claim 10, characterised in that the suction arrangement (52) is arranged in the frame (46).
12. Device according to claim 11, characterised in that the frame (46) forms a housing for the suction arrangement (52).
13. Device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the external side of the single, one-piece flexible conveyor (40) forms its upper
side, on which the flat parts (55) can be applied.
14. Plant to produce flat parts (55), specifically sheets of paper or similar of the paper-processing
industry, and to collect the flat parts (55) for stacking, specifically bodies of
books, with a cutting station (20, 24) for cutting flat parts such that at least two
rows of adjacent flat parts (55) running in the direction of transport (A) and transverse
to the direction of transport (A) are formed, and a stacking station (32), characterised in that a device (30) according to at least one of the preceding claims is arranged downstream
behind the cutting station (20, 24) and upstream in front of the stacking station
(32) in order to transport at least two adjacent rows of flat parts (55) from the
cutting station (20, 24) to the stacking station (32).
1. Dispositif d'acheminement par aspiration (30) pour le transport d'éléments plats (55),
en particulier de feuilles de papier, de préférence sur le chemin entre un poste de
coupe (20, 24) et un poste de formation de piles (32) dans une installation de l'industrie
de transformation du papier, comprenant un ensemble d'aspiration (52), qui présente
un côté aspiration (52a) sur lequel une dépression est créée et
un ensemble moyen d'acheminement flexible rotatif sans fin, qui est constitué d'un
matériau plat flexible pourvu de trous et présente une face intérieure, avec laquelle
l'ensemble moyen d'acheminement peut être déplacé sur le côté d'aspiration (52a) de
l'ensemble d'aspiration (52) et une face extérieure pour recevoir les éléments plats
(55) dans la zone d'action du côté d'aspiration (52a) de l'ensemble d'aspiration (52),
où l'ensemble moyen d'acheminement se déplace dans le sens de transport (A)
l'ensemble d'aspiration (52) et l'ensemble moyen d'acheminement étant conçus de sorte
qu'au moins une voie de transport de largeur (X) soit définie dans la zone d'action
du côté d'aspiration (52a) de l'ensemble d'aspiration (52) transversalement au sens
de transport (A),
l'ensemble moyen d'acheminement étant formé par un moyen d'acheminement (40) flexible
individuel en une pièce rotatif sans fin, dont les deux bords latéraux (40a) s'étendant
dans le sens de transport (A) sont espacés d'une distance au moins égale à la largeur
(X) totale de la voie de transport, de sorte que ledit moyen d'acheminement (40) flexible
individuel en une pièce s'étende au moins sur la largeur (X) totale de la voie de
transport, dans lequel le dispositif d'acheminement par aspiration (30) est pourvu,
au niveau d'une face d'admission (30a) disposée en amont dans le sens de transport
(A) et au niveau d'une face d'évacuation (30b) disposée en aval, respectivement, d'un
moyen de déviation (42) pour la déviation de l'ensemble moyen d'acheminement autour
d'un axe de déviation (42a) et le côté d'aspiration (52a) de l'ensemble d'aspiration
(52) se trouve entre ces deux moyens de déviation (42), caractérisé par un moyen de production d'une courbure s'étendant environ transversalement au sens
de transport (A) orientée vers la face extérieure dans le moyen d'acheminement (40)
flexible individuel en une pièce, au moins par sections dans la zone d'action du côté
d'aspiration (52a) de l'ensemble d'aspiration (52),
un moyen de déviation présentant une pluralité de rouleaux (42-i, 42-o) formant le
moyen de production de courbure et disposés les uns à côté des autres essentiellement
transversalement au sens de transport (A) sur la largeur (X) totale de la voie de
transport comprenant un axe de rotation s'étendant transversalement ou de manière
angulaire par rapport au sens de transport, l'agencement et la formation des rouleaux
(42-i, 42-o) étant tels que la distance d'au moins une section périphérique à l'axe
de déviation (42-a) pour les rouleaux (42-o) se trouvant à l'extérieur est inférieure
à celle pour les rouleaux (42-i) se trouvant à l'intérieur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen d'acheminement (40) flexible individuel en une pièce est constitué d'un
tissu rotatif sans fin.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ensemble d'aspiration (52) et l'ensemble moyen d'acheminement sont conçus de sorte
que le côté d'aspiration (52a) de l'ensemble d'aspiration (52) soit essentiellement
complètement recouvert par le moyen d'acheminement (40) flexible individuel en une
pièce.
4. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, dans lequel le côté
d'aspiration (52a) de l'ensemble d'aspiration (52) présente au moins une ouverture
d'aspiration,
caractérisé en ce que le moyen d'acheminement (40) flexible individuel en une pièce recouvre la au moins
une ouverture d'aspiration au moins essentiellement complètement.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre l'axe de rotation et l'axe de déviation (42-a) pour les rouleaux
(42-i) se trouvant à l'intérieur est supérieure à celle pour les rouleaux (42-o) se
trouvant à l'extérieur, les rouleaux (42-i, 42-o) possédant une forme essentiellement
cylindrique.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les axes de rotation des rouleaux (42-o) se trouvant à l'extérieur sont inclinés
par rapport à l'axe de déviation (42-a) de sorte que leur distance en direction des
rouleaux (42-i) se trouvant à l'intérieur est supérieure.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les rouleaux (42-i, 42-o) ont à peu près les mêmes rayons.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les axes de rotation des rouleaux (42-i, 42-o) sont sensiblement alignés et coïncident
avec l'axe de déviation (42-a) ou s'étendent parallèlement à celui-ci et les rouleaux
(42-i, 42-o) sont formés de sorte que leur rayon augmente vers les rouleaux (42-i)
se trouvant à l'intérieur.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les rouleaux (42-o) se trouvant à l'extérieur ont une forme conique et les rouleaux
(42-i) se trouvant à l'intérieur ont à peu près une forme cylindrique.
10. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un châssis (46) est prévu, qui présente un moyen de guidage (42, 44) pour le guidage
rotatif sans fil du moyen d'acheminement (40) flexible individuel en une pièce et
peut être supporté des deux côtés par un palier de support (56, 58) à une distance
d'un fond, des deux paliers de support (56, 58) écartés l'un de l'autre transversalement
au sens de transport (A), un premier palier de support (56) étant disposé de manière
détachable sur le châssis (46) et un second palier de support (58) étant dimensionné
de sorte, après le retrait du premier palier de support (56) au moins temporairement,
il maintient le châssis (46) à distance du fond et assume ainsi la fonction d'un palier
de support unilatéral et le châssis (46) est formé de sorte que, après le retrait
du premier palier de support (56), le moyen d'acheminement flexible individuel en
une pièce se laisse retirer transversalement au sens de transport (A) du châssis (46)
sur le côté respectif sur lequel le premier palier de support (56) est prévu.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'ensemble d'aspiration (52) est disposé dans le châssis (46).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le châssis (46) forme un boîtier pour l'ensemble d'aspiration (52).
13. Dispositif selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face extérieure du moyen d'acheminement (40) flexible individuel en une pièce
forme sa face supérieure sur laquelle les éléments plats (55) peuvent être posés.
14. Installation pour la fabrication d'éléments plats (55), en particulier de feuilles
de papier ou analogue de l'industrie de transformation du papier et pour l'accumulation
des éléments plats (55) en piles, en particulier des corps d'ouvrage, comprenant un
poste de coupe (20, 24) pour le découpage d'éléments plats de sorte qu'au moins deux
séries d'éléments plats (55) adjacentes soient formées, s'étendant dans le sens de
transport (A) et transversalement au sens de transport (A) et un poste de formation
de piles (32), caractérisée en ce qu'un dispositif (30) selon au moins une des revendications précédentes est disposé en
aval derrière le poste de coupe (20, 24) et en amont avant le poste de formation de
piles (32), afin de transporter les au moins deux séries adjacentes d'éléments plats
(55) du poste de coupe (20, 24) vers le poste de formation de piles (32).