[0001] Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zum Befestigen eines Gurtwicklers an
einer lotrechten Fläche, insbesondere eines Fensterrahmens oder eines Türrahmens oder
einer Wand, unter Verwendung bereits in der lotrechten Fläche vorhandener Bohrungen.
[0002] Die Erfindung betrifft außerdem eine Gurtwicklervorrichtung mit einer solchen Haltevorrichtung,
sowie ein Verfahren zum Befestigen einer solchen Gurtwicklervorrichtung an einer lotrechten
Fläche.
[0003] Gurtwickler für den Gurt eines Rollladens oder einen Jalousie gibt es in Einbau-Ausführungen,
die in einer Aussparung einer Wand montiert werden, so dass lediglich eine schmale
Stirnseite mit einer Gurtauslassöffnung zu sehen ist.
[0004] Es gibt auch Gurtwickler, die außen an einer Wand, einem Fensterahmen oder einem
Türrahmen befestigt werden. Zumeist werden solche Gurtwickler mit einer Haltevorrichtung
befestigt, die einerseits an dem Gurtwickler befestigt ist und andererseits an die
Wand, den Fensterrahmen oder die Tür angeschraubt wird. Beispielsweise offenbart
DE 422 976 einen Gurtwickler für Rollläden und aufrollbare Brettchenvorhänge, dessen Gehäuse
um einen senkrechten Zapfen schwenkbar gelagert ist. Der Zapfen ist von einem an eine
Wand angeschraubten Halter gehalten.
[0005] Verbreitet sind auch Gurtwickler, die mittels zweier Befestigungswinkel montiert
befestigt werden, wobei jeder Befestigungswinkel einerseits an dem Gurtwickler befestigt
ist und andererseits an die Wand, den Fensterrahmen oder die Tür angeschraubt wird.
Beispielsweise ist aus
DE 20 201 1 004 230 ein Gurtwickler für eine Verdunklungsvorrichtung mit zwei Befestigungswinkeln bekannt,
an dessen Oberseite ein erster Befestigungswinkel schwenkbar angebracht ist und an
dessen Unterseite ein weiterer Befestigungswinkel schwenkbar angebracht ist. Aus
DE 10 2007 061 789 A1 ist ebenfalls ein Gurtwickler für eine Verdunklungsvorrichtung mit zwei schwenkbar
angebrachten Befestigungswinkeln bekannt.
[0006] Aus
DE 10 2004 012 354 A1 ist ein elektrischer Gurtwickler für einen Rolladengurt bekannt, der aus einem Basismodul
in Kombination mit einem Tastaturmodul besteht. Bei einer speziellen Ausführung dieses
Gurtwicklers ist das Gehäuse beidseitig mit Rippen ausgestattet. Zur Befestigung auf
der Wand dient ein über die Rippen greifender U-Bügel. Diese Befestigung ermöglicht
es, den in einer Fensternische angebrachten Gurtwickler kurzzeitig während des Fensteröffnens
aus dem Schwenkbereich des Fensterflügels horizontal entlang der Wand zu schieben.
[0007] Die bekannten Haltevorrichtungen zum Befestigen eines Gurtwicklers weisen (zumeist
zwei) Durchgangsbohrungen für Befestigungsschrauben auf und geben dem Monteur, der
einen Gurtwickler an einer Wand, einem Fensterrahmen oder einem Türrahmen befestigen
möchte, damit bauartbedingt vor, wo oder zumindest mit welchem Relativabstand die
Befestigungsschrauben angebracht werden müssen. Wenn an der vorgesehenen Einbaustelle
die bauartbedingt vorgegebenen Randbedingungen nicht eingehalten werden können, weil
beispielsweise Hindernisse vorhanden sind oder weil bereits vorhandene Bohrlöcher
wieder verwendet werden sollen, ist eine Befestigung des Gurtwicklers nicht möglich.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Haltevorrichtung zum Befestigen
eines Gurtwicklers anzugeben, die flexibel an die vorgegebenen Einbauverhältnisse
anpassbar ist.
[0009] Die Aufgabe wird durch eine Haltevorrichtung gelöst, die durch zwei Halteelemente
gekennzeichnet ist, von denen ein erstes Halteelement dazu ausgebildet und bestimmt
ist, an dem Gurtwickler befestigt zu werden, und von denen das zweite Halteelement
dazu ausgebildet und bestimmt ist, an der lotrechten Fläche befestigt zu werden, wobei
das erste Halteelement verschiebbar an dem zweiten Halteelement festlegbar ist und/oder
festgelegt ist, wobei die Haltevorrichtung individuell auf den Abstand der vorhandenen
Bohrungen anpassbar ist.
[0010] Die Erfindung hat den ganz besonderen Vorteil, dass für ein und dieselbe Montageposition
des Gurtwicklers eine Vielzahl von möglichen Befestigungspositionen für das zweite
Halteelement zur Verfügung stehen. Der Monteur, der eine gewünschte Montageposition
des Gurtwicklers ausgewählt hat, kann als Befestigungsposition für das zweite Halteelement
beispielsweise eine Befestigungsposition wählen, an der er eine bereits vorhandene
Bohrung für eine Befestigungsschraube verwenden kann. So erspart sich der Monteur
ein erneutes Bohren. Darüber hinaus bleibt keine nutzlos gewordene und zumeist unschöne
Bohrung zurück.
[0011] Das erste Halteelement kann, insbesondere verschwenkbar, an dem Gurtwickler befestigt
sein, so dass der Gurtwickler zusammen mit dem ersten Halteelement relativ zu dem
an der lotrechten Fläche befestigten zweiten Halteelement, insbesondere linear, verschoben
werden kann. Beispielsweise kann, was später noch detaillierter erläutert ist, vorgesehen
sein, dass der Gurtwickler zusammen mit dem ersten Halteelement relativ zu dem an
der lotrechten Fläche befestigten zweiten Halteelement so verschoben wird, dass ein
drittes Halteelement an einer gewünschten, insbesondere durch eine bereits vorhandene
Bohrung bestimmten, Befestigungsposition angeschraubt werden kann.
[0012] Wie bereits erwähnt kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das erste Halteelement
linear verschiebbar an dem zweiten Halteelement festlegbar ist und/oder festgelegt
ist.
[0013] Eine Verschiebbarkeit kann beispielsweise durch eine Führung, insbesondere eine Linearführung,
realisiert sein. Beispielsweise kann eine Schienenführung, insbesondere eine Profilschienenführung
und/oder einer Schwalbenschwanzführung, vorhanden sein. Eine solche Ausführung hat
den besonderen Vorteil, dass das mit dem zweiten Halteelement verbundene erste Halteelement
sicher in einem vorgegebenen Relativabstand zu der lotrechten Fläche gehalten ist,
aber dennoch, vorzugsweise in lotrechter Richtung, relativ zu dem zweiten Haltelement
verschoben werden kann.
[0014] Bei einer besonderen Ausführung kann das erste Halteelement relativ zu dem zweiten
Halteelement in wenigstes einer Verschiebeposition, vorzugsweise wieder lösbar, arretiert
werden. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass der Gurtwickler zusammen mit dem ersten
Halteelement zunächst in die gewünschte Montageposition verschoben werden kann und
anschließend ein Arretieren in dieser Montageposition erfolgen kann. Vorzugsweise
ist zum Arretieren ein Arretiermittel, wie beispielsweise eine Rastvorrichtung oder
eine Klemmvorrichtung vorgesehen, die, falls erforderlich, zerstörungsfrei wieder
gelöst werden kann.
[0015] Insbesondere um einen mittels der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung befestigten
Gurtwickler wieder abmontieren und, falls gewünscht, an anderer Stelle wieder montieren
zu können, ist bei einer besonderen Ausführung das erste Halteelement, insbesondere
werkzeuglos, zerstörungsfrei wieder lösbar an dem zweiten Halteelement festlegbar
bzw. festgelegt.
[0016] Bei einer besonderen Ausführung weist das erste Halteelement eine Durchgangsöffnung
für ein Befestigungsmittel, insbesondere eine Niet- oder eine Schraubverbindung, zum
Befestigen des ersten Haltelements an einem Gurtwickler, auf. Insbesondere kann das
erste Halteelement mittels einer Nietverbindung sehr zuverlässig an dem Gurtwickler
befestigt sein. Darüber hinaus ist weitgehend ohne zusätzlichen Aufwand möglich, die
Nietverbindung derart auszubilden, dass der Gurtwickler relativ zu dem ersten Haltelement
verschwenkt werden kann.
[0017] Vorzugsweise weist das zweite Halteelement eine Durchgangsöffnung für ein Befestigungsmittel,
insbesondere eine Befestigungsschraube, zum Befestigen des zweiten Haltelements an
der lotrechten Fläche auf.
[0018] Die Haltevorrichtung beinhaltet bei einer besonderen Ausführungsform außer dem ersten
und dem zweiten Haltelement weitere Halteelemente.
[0019] Beispielsweise kann ein drittes Halteelement, das dazu ausgebildet und bestimmt ist,
einerseits an dem Gurtwickler und andererseits an der lotrechten Fläche befestigt
zu werden, vorhanden sein. Das dritte Halteelement kann eine Durchgangsöffnung für
ein Befestigungsmittel, insbesondere eine Niet- oder eine Schraubverbindung, zum Befestigen
des dritten Haltelements an einem Gurtwickler, aufweisen. Auch hier kann die Nietverbindung
vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass der Gurtwickler, vorzugsweise um dieselbe
Schwenkachse wie in Bezug auf das erste Haltelement, relativ zu dem dritten Haltelement
verschwenkt werden kann.
[0020] Alternativ zu einem solchen dritten Halteelement ist es auch möglich, dass die Haltevorrichtung
an anderer Stelle ein weiteres erstes und ein weiteres zweites Halteelement aufweist,
wobei das weitere erste Halteelement verschiebbar an dem weiteren zweiten Halteelement
festlegbar ist und/oder festgelegt ist.
[0021] Besonders vorteilhaft ist eine Gurtwicklervorrichtung, die einen Gurtwickler und
eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung aufweist. Insbesondere kann das erste Haltelement
bereits vorkonfektioniert, beispielsweise mittels einer Nietverbindung, an dem Gurtwickler,
insbesondere einem Gehäuse des Gurtwicklers, befestigt sein. Wie bereits erwähnt,
kann das erste Haltelement schwenkbar befestigt sein, so dass der der Gurtwickler
nach der Montage relativ zu der lotrechten Fläche, vorzugsweise um eine lotrechte
Schwenkachse, verschwenkt werden kann. Dies insbesondere, um seitlichen Bewegungen
des Gurtes beim Ausziehen aus dem Gurtwickler oder beim Einziehen in den Gurtwickler
wenigstens teilweise folgen zu können oder um bei Nichtgebrauch in eine Stellung verschwenkt
werden zu können, in der er nicht stört. Auch ein drittes oder ein weiteres erstes
Halteelement kann in analoger Weise an dem Gurtwickler befestigt sein. Insbesondere
kann ein drittes Haltelement, vorzugsweise schwenkbar, an dem Gurtwickler, beispielsweise
mittels einer Nietverbindung, befestigt sein.
[0022] Eine solche Gurtwicklervorrichtung, die ein erstes, ein zweites und ein drittes Halteelement
aufweist, kann vorteilhaft in der Weise an einer lotrechten Fläche befestigt werden,
dass zunächst das zweite Haltelement, beispielsweise mittels einer Befestigungsschraube,
an der lotrechten Fläche befestigt wird und anschließend das mit dem zweiten Halteelement
verbundene, erste Halteelement gemeinsam mit dem Gurtwickler relativ zu dem zweiten
Haltelement verschoben wird, bis eine gewünschte Montagestellung erreicht ist. Anschließend
wird das an dem Gurtwickler befestigte, dritte Halteelement, beispielsweise mittels
einer weiteren Befestigungsschraube, an der lotrechten Fläche befestigt.
[0023] Eine Gurtwicklervorrichtung, an der ein erstes und ein drittes Haltelement bereits
befestigt sind, kann insbesondere durch folgende Schritte an einer lotrechten Fläche
befestigt werden: Zunächst erfolgt das Befestigen des noch nicht mit dem ersten Halteelement
verbundenen, zweiten Haltelements an der der lotrechten Fläche. Anschließend erfolgt
das Festlegen des an dem Gurtwickler befestigten ersten Halteelements an dem zweiten
Halteelement derart, dass das erste Halteelement gemeinsam mit dem Gurtwickler relativ
zu dem zweiten Haltelement, insbesondere in lotrechter Richtung, verschiebbar ist.
Nach diesem Schritt wird das erste Halteelement gemeinsam mit dem Gurtwickler relativ
zu dem zweiten Haltelement verschoben, bis eine gewünschte Montagestellung für den
Gurtwickler erreicht ist. Anschließend wird das dritte Halteelement an der lotrechten
Fläche befestigt, wodurch der Gurtwickler dauerhaft in der gewünschten Montagestellung
gehalten ist.
[0024] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente zumeist
mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Gurtwicklervorrichtung,
- Fig. 2
- in einer Detaildarstellung das zweite Halteelement und
- Fig. 3
- in einer Detaildarstellung das erste Halteelement.
[0025] Fig. 1 zeigt eine Gurtwicklervorrichtung 1 mit einem Gurtwickler 2 und einer Haltevorrichtung
3 zum Befestigen des Gurtwicklers 2 an einer lotrechten Fläche 4, die beispielsweise
eine Sichtfläche eines Fensterrahmens oder einer Wand sein kann.
[0026] Die Haltevorrichtung 3 weist ein erstes Halteelement 5 auf, das um eine lotrechte
Schwenkachse 6 schwenkbar an einem Gehäuse 7 des Gurtwicklers 2 befestigt ist. Das
erste Halteelement 5 kann, was nachfolgend noch genauer beschreiben ist, in lotrechter
Richtung verschiebbar an einem zweiten Halteelement 8 festgelegt werden. Das zweite
Halteelement 8 ist dazu ausgebildet und bestimmt, vorzugsweise unmittelbar, mittels
einer Befestigungsschraube 9 an der lotrechten Fläche 4 befestigt zu werden.
[0027] Die Haltevorrichtung 3 weist außerdem ein drittes Halteelement 10 auf, das ebenfalls
um die lotrechte Schwenkachse 6 schwenkbar an dem Gehäuse 7 des Gurtwicklers 2 befestigt
ist. Das dritte Halteelement 10 ist dazu ausgebildet, ausgebildet und bestimmt, vorzugsweise
unmittelbar, an der lotrechten Fläche 4 befestigt zu werden.
[0028] Die Gurtwicklervorrichtung 1 hat insbesondere den Vorteil, dass sie unter Verwendung
bereits vorhandener Bohrungen 11, 12, nämlich einer ersten Bohrung 11 und einer zweiten
Bohrung 12, in der lotrechten Fläche 4 befestigt werden kann, wobei die Haltevorrichtung
3 individuell auf den jeweiligen Abstand der Bohrungen 11, 12 angepasst werden kann.
Zunächst wird das noch nicht mit dem ersten Halteelement 5 verbundene, zweite Haltelement
8 mittels der Befestigungsschraube 9, die durch eine Durchgangsbohrung 13 in dem zweiten
Haltelement 8 verläuft, durch Eindrehen in die erste Bohrung 11 befestigt.
[0029] Anschließend wird das an dem Gurtwickler 2 befestigte erste Halteelement 5 in lotrechter
Richtung verschiebbar an dem zweiten Halteelement 8 festgelegt. Das zweite Halteelement
8 weist zwei zueinander parallele, im Querschnitt u-förmig ausgebildete Führungselemente
14 (siehe Figur 2) auf, die dazu ausgebildet sind, seitliche Führungsgegenstücke 15
des ersten Haltelements 8, die insbesondere in Figur 3 deutlich zu erkennen sind,
zu umgreifen. Zum verschiebbaren Festlegen des ersten Halteelements 5 an dem zweiten
Haltelement 8 wird letzteres von oben oder von unten in das erste Halteelement 5 eingeschoben.
[0030] Der Gurtwickler 2 kann nun relativ zu dem zweiten Haltelement 8 verschoben werden,
bis eine weitere Durchgangsbohrung 16 durch das dritte Haltelement 10 mit der zweiten
Bohrung 12 fluchtet, so dass auch das dritte Halteelement 10 mittels einer weiteren
Befestigungsschraube 17, die durch dessen Durchgangsbohrung 16 verläuft und in die
zweite Bohrung 12 eigedreht wird, befestigt werden kann. Der Gurtwickler ist nun sicher
an der lotrechten Fläche 4 befestigt und kann um die Schwenkachse 6 seitlich verschwenkt
werden.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 1
- Gurtwicklervorrichtung
- 2
- Gurtwickler
- 3
- Haltevorrichtung
- 4
- lotrechte Fläche
- 5
- erstes Halteelement
- 6
- lotrechte Schwenkachse
- 7
- Gehäuse
- 8
- zweites Halteelement
- 9
- Befestigungsschraube
- 10
- drittes Halteelement
- 11
- erste Bohrung
- 12
- zweite Bohrung
- 13
- Durchgangsbohrung
- 14
- Führungselemente
- 15
- Führungsgegenstücke
- 16
- weitere Durchgangsbohrung
- 17
- weitere Befestigungsschraube
1. Haltevorrichtung (3) zum Befestigen eines Gurtwicklers (2) an einer lotrechten Fläche
(4), insbesondere eines Fensterrahmens oder eines Türrahmens oder einer Wand, unter
Verwendung bereits in der lotrechten Fläche (4) vorhandener Bohrungen (11, 12), wobei
die Haltevorrichtung (3) zwei Halteelemente aufweist, von denen ein erstes Halteelement
(5) dazu ausgebildet und bestimmt ist, an dem Gurtwickler (2) befestigt zu werden,
und von denen das zweite Halteelement (8) dazu ausgebildet und bestimmt ist, an der
lotrechten Fläche (4) befestigt zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Halteelement (5) verschiebbar an dem zweiten Halteelement (8) festlegbar
ist und/oder festgelegt ist, wobei die Haltevorrichtung individuell auf den Abstand
der vorhandenen Bohrungen (1, 12) anpassbar ist.
2. Haltevorrichtung (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das erste Halteelement (5) linear verschiebbar an dem zweiten Halteelement (8)
festlegbar ist und/oder festgelegt ist und/oder dass
b. das erste Halteelement (5) relativ zu dem zweiten Halteelement (8) in wenigstes
einer Verschiebeposition, vorzugsweise wieder lösbar, arretierbar ist.
3. Haltevorrichtung (3) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das erste Halteelement (5) mittels einer Führung an dem zweiten Halteelement (8)
festlegbar ist und/oder festgelegt ist und/oder dass
b. das erste Halteelement (5) mittels einer Linearführung an dem zweiten Halteelement
(8) festlegbar ist und/oder festgelegt ist
c. das erste Halteelement (5) mittels einer Schienenführung an dem zweiten Halteelement
(8) festlegbar ist und/oder festgelegt ist und/oder dass
d. das erste Halteelement (5) mittels einer Profilschienenführung und/oder einer Schwalbenschwanzführung
an dem zweiten Halteelement (8) festlegbar ist und/oder festgelegt ist.
4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. erste Halteelement (5) zerstörungsfrei lösbar an dem zweiten Halteelement (8) festlegbar
ist und/oder festgelegt ist, und/oder dass
b. erste Halteelement (5) werkzeuglos lösbar an dem zweiten Halteelement (8) festlegbar
ist und/oder festgelegt ist.
5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das erste Halteelement (5) eine Durchgangsöffnung für ein Befestigungsmittel, insbesondere
einer Nietverbindung, zum Befestigen des ersten Haltelements (5) an einem Gurtwickler
(2) aufweist und/oder dass
b. das zweite Halteelement (8) eine Durchgangsöffnung für ein Befestigungsmittel,
insbesondere eine Befestigungsschraube, zum Befestigen des zweiten Haltelements (8)
an der lotrechten Fläche aufweist.
6. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein drittes Halteelement (10), das dazu ausgebildet und bestimmt ist, einerseits
an dem Gurtwickler (2) und andererseits an der lotrechten Fläche (4) befestigt zu
werden.
7. Gurtwicklervorrichtung, die einen Gurtwickler (2) und eine Haltevorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 6 aufweist.
8. Gurtwicklervorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das erste Halteelement (5) schwenkbar an dem Gurtwickler (2) befestigt ist und/oder
dass
b. das erste Halteelement (5) mittels einer Nietverbindung schwenkbar an dem Gurtwickler
(2) befestigt ist und/oder dass
c. das dritte Halteelement (10) schwenkbar an dem Gurtwickler (2) befestigt ist und/oder
dass
d. das dritte Halteelement (10) mittels einer Nietverbindung schwenkbar an dem Gurtwickler
(2) befestigt ist
e. das erste Halteelement (5) und das dritte Halteelement (10) um dieselbe Schwenkachse
schwenkbar an dem Gurtwickler (2) befestigt sind.
9. Gurtwicklervorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Halteelement (5) und/oder das dritte Halteelement (10) an einem Gehäuse
des Gurtwicklers (2) befestigt sind.
10. Verfahren zum Befestigen einer Gurtwicklervorrichtung nach Anspruch 7 oder 8 an einer
lotrechten Fläche (4), dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das zweite Haltelement (8) an der lotrechten Fläche (4) befestigt wird und
dass anschließend das mit dem zweiten Halteelement (8) verbundene, erste Halteelement
(5) gemeinsam mit dem Gurtwickler (2) relativ zu dem zweiten Haltelement (8) verschoben
wird, bis eine gewünschte Montagestellung erreicht ist, und dass anschließend ein
an dem Gurtwickler (2) befestigtes, drittes Halteelement (10) an der lotrechten Fläche
(4) befestigt wird.
11. Verfahren zum Befestigen einer Gurtwicklervorrichtung nach Anspruch 7 oder 8 an einer
lotrechten Fläche (4),
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a. Befestigen des nicht mit dem ersten Halteelement (5) verbundenen zweiten Haltelements
(8) an der lotrechten Fläche,
b. Gefolgt von einem Festlegen des an dem Gurtwickler (2) befestigten ersten Halteelements
(5) an dem zweiten Halteelement (8) derart, dass das erste Halteelement (5) gemeinsam
mit dem Gurtwickler (2) relativ zu dem zweiten Haltelement (8), insbesondere in lotrechter
Richtung, verschiebbar ist,
c. Gefolgt von einem Verschieben des ersten Halteelements (5) gemeinsam mit dem Gurtwickler
(2) relativ zu dem zweiten Haltelement (8), bis eine gewünschte Montagestellung erreicht
ist, und
d. Gefolgt von einem Befestigen eines, an dem Gurtwickler (2) befestigten, dritten
Halteelements (10) an der lotrechten Fläche (4).
1. Holding device (3) for fastening a strap winder (2) to a vertical surface (4), in
particular of a window frame or a door frame or a wall, using holes (11, 12) already
present in the vertical surface (4), wherein the Holding device (3)has two holding
elements, of which a first holding element (5) is designed and intended to be fastened
to the strap winder (2), and of which the second holding element (8) is designed and
intended to be fastened to the vertical surface (4), characterized in that the first holding element (5) can be secured and/or is secured displaceably on the
second holding element (8), wherein the holding device can be adapted individually
to the distance between the holes (1, 12) which are present.
2. Holding device (3) according to Claim 1,
characterized in that
a. the first holding element (5) can be secured and/or is secured in a linearly displaceable
manner on the second holding element (8), and/or in that
b. the first holding element (5) can be locked, preferably so as to be releasable
again, in at least one displacement position relative to the second holding element
(8).
3. Holding device (3) according to Claim 1 or 2,
characterized in that
a. the first holding element (5) can be secured and/or is secured on the second holding
element (8) by means of a guide, and/or in that
b. the first holding element (5) can be secured and/or is secured on the second holding
element (8) by means of a linear guide,
c. the first holding element (5) can be secured and/or is secured on the second holding
element (8) by means of a rail guide, and/or in that
d. the first holding element (5) can be secured and/or is secured on the second holding
element (8) by means of a profiled rail guide and/or a dovetail guide.
4. Holding device according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that
a. the first holding element (5) can be secured and/or is secured on the second holding
element (8) so as to be releasable without being destroyed, and/or in that
b. the first holding element (5) can be secured and/or is secured on the second holding
element (8) so as to be releasable without a tool.
5. Holding device according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
a. the first holding element (5) has a through opening for a fastening means, in particular
a rivet joint, for fastening the first holding element (5) to a strap winder (2),
and/or in that
b. the second holding element (8) has a through opening for a fastening means, in
particular a fastening screw, for fastening the second holding element (8) to the
vertical surface.
6. Holding device according to one of Claims 1 to 5, characterized by a third holding element (10) which is designed and intended to be fastened on one
side to the strap winder (2) and on the other side to the vertical surface (4).
7. Strap winder device which has a strap winder (2) and a holding device according to
one of Claims 1 to 6.
8. Strap winder device according to Claim 7,
characterized in that
a. the first holding element (5) is fastened pivotably to the strap winder (2), and/or
in that
b. the first holding element (5) is fastened pivotably to the strap winder (2) by
means of a rivet joint, and/or in that
c. the third holding element (10) is fastened pivotably to the strap winder (2), and/or
in that
d. the third holding element (10) is fastened pivotably to the strap winder (2) by
means of a rivet joint,
e. the first holding element (5) and the third holding element (10) are fastened to
the strap winder (2) in a manner pivotable about the same pivot axis.
9. Strap winder device according to Claim 7 or 8, characterized in that the first holding element (5) and/or the third holding element (10) are/is fastened
to a housing of the strap winder (2).
10. Method for fastening a strap winder device according to Claim 7 or 8 to a vertical
surface (4), characterized in that first of all the second holding element (8) is fastened to the vertical surface (4),
and in that subsequently the first holding element (5) which is connected to the second holding
element (8) is displaced together with the strap winder (2) relative to the second
holding element (8) until a desired mounting position is reached, and in that subsequently a third holding element (10) which is fastened to the strap winder (2)
is fastened to the vertical surface (4).
11. Method for fastening a strap winder device according to Claim 7 or 8 to a vertical
surface (4),
characterized by the following steps:
a. fastening the second holding element (8) which is not connected to the first holding
element (5) to the vertical surface,
b. followed by securing the first holding element (5) which is fastened to the strap
winder (2) to the second holding element (8) in such a manner that the first holding
element (5) is displaceable together with the strap winder (2) relative to the second
holding element (8), in particular in the vertical direction,
c. followed by displacing the first holding element (5) together with the strap winder
(2) relative to the second holding element (8) until a desired mounting position is
reached, and
d. followed by fastening a third holding element (10) which is fastened to the strap
winder (2) to the vertical surface (4).
1. Dispositif de maintien (3) pour fixer un enrouleur de sangle (2) sur une surface verticale
(4), en particulier un cadre de fenêtre ou un cadre de porte ou une paroi en utilisant
des trous (11, 12) existant déjà dans la surface verticale (4), le dispositif de maintien
(3) comporte deux éléments de maintien, dont un premier élément de maintien (5) est
constitué et destiné à être fixé à l'enrouleur de sangle (2) et dont le deuxième élément
de maintien (8) est constitué et destiné à être fixé à la surface verticale (4), caractérisé en ce que le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) de manière à pouvoir se déplacer, le dispositif de maintien pouvant
être adapté individuellement à la distance des trous existants (1, 12).
2. Dispositif de maintien (3) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
a. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) de manière à pouvoir se déplacer de façon linéaire, et/ou en ce que
b. le premier élément de maintien (5) peut être arrêté par rapport au deuxième élément
de maintien (8) dans au moins une position de déplacement, de préférence de manière
à pouvoir être à nouveau détaché.
3. Dispositif de maintien (3) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
a. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) au moyen d'un guidage, et/ou en ce que
b. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) au moyen d'un guidage linéaire,
c. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) au moyen d'un guidage à rail, et/ou en ce que
d. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) au moyen d'un guidage à rail profilé et/ou d'un guidage à queue d'aronde.
4. Dispositif de maintien selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
a. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) pouvant être détaché de manière non destructive, et/ou en ce que
b. le premier élément de maintien (5) peut être fixé et/ou est fixé au deuxième élément
de maintien (8) pouvant être détaché sans outil,
5. Dispositif de maintien selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
a. le premier élément de maintien (5) comporte une ouverture de passage pour un moyen
de fixation, en particulier d'un assemblage riveté, pour fixer le premier élément
de maintien (5) à un enrouleur de sangle (2), et/ou en ce que
b. le deuxième élément de maintien (8) comporte une ouverture de passage pour un moyen
de fixation, en particulier une vis de fixation, pour fixer le deuxième élément de
maintien (8) à la surface verticale.
6. Dispositif de maintien selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé par un troisième élément de maintien (10), qui est constitué et destiné à cet effet pour
être fixé d'une part à l'enrouleur de sangle (2) et d'autre part à la surface verticale
(4).
7. Dispositif d'enrouleur de sangle, qui comporte un enrouleur de sangle (2) et un dispositif
de maintien selon l'une quelconque des revendications 1 à 6.
8. Dispositif d'enrouleur de sangle selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
a. le premier élément de maintien (5) est fixé à l'enrouleur de sangle (2) de manière
à pouvoir pivoter, et/ou en ce que
b. le premier élément de maintien (5) est fixé à l'enrouleur de sangle (2) au moyen
d'un assemblage riveté de manière à pouvoir pivoter, et/ou en ce que
c. le troisième élément de maintien (10) est fixé à l'enrouleur de sangle (2) de manière
à pouvoir pivoter, et/ou en ce que
d. le troisième élément de maintien (10) est fixé à l'enrouleur de sangle (2) au moyen
d'un assemblage riveté de manière à pouvoir pivoter,
e. le premier élément de maintien (5) et le troisième élément de maintien (10) sont
fixés à l'enrouleur de sangle (2) de manière à pouvoir pivoter autour du même axe
de pivotement.
9. Dispositif d'enrouleur de sangle selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le premier élément de maintien (5) et/ou le troisième élément de maintien (10) sont
fixés à un boîtier de l'enrouleur de sangle (2).
10. Procédé pour fixer un dispositif d'enrouleur de sangle selon la revendication 7 ou
8 à une surface verticale (4), caractérisé en ce que d'abord le deuxième élément de maintien (8) est fixé à la surface verticale (4) et
en ce qu'ensuite le premier élément de maintien (5), relié au deuxième élément de maintien
(8), est déplacé conjointement avec l'enrouleur de sangle (2) par rapport au deuxième
élément de maintien (8) jusqu'à l'obtention d'une position de montage souhaitée et
en ce qu'ensuite un troisième élément de maintien (10), fixé à l'enrouleur de sangle (2), est
fixé à la surface verticale (4).
11. Procédé pour fixer un dispositif d'enrouleur de sangle selon la revendication 7 ou
8 à une surface verticale (4),
caractérisé par les étapes suivantes :
a. fixation du deuxième élément de maintien (8) non relié au premier élément de maintien
(5) à la surface verticale,
b. suivie d'une fixation du premier élément de maintien (5) fixé à l'enrouleur de
sangle (2) au deuxième élément de maintien (8) de telle manière que le premier élément
de maintien (5) peut être déplacé conjointement avec l'enrouleur de sangle (2) par
rapport au deuxième élément de maintien (8), en particulier dans le sens vertical,
c. suivie d'un déplacement du premier élément de maintien (5) conjointement avec l'enrouleur
de sangle (2) par rapport au deuxième élément de maintien (8) jusqu'à l'obtention
d'une position de montage souhaitée, et
d. suivie d'une fixation à la surface verticale (4) d'un troisième élément de maintien
(10) fixé à l'enrouleur de sangle (2).