[0001] Die Erfindung betrifft eine Abgabeeinheit für flüssige oder pastöse Medien mit einem
Behälter, auf dessen Hals eine zwei Teile aufweisende Dosierpumpe aufgesetzt ist,
wobei ein hohlzylindrischer erster Teil der Dosierpumpe an den Hals anschließt und
an einer Ansaugöffnung ein erstes Einwegventil mit einem ersten Ventilkörper aufweist,
wobei ein kolbenbildender zweiter Teil der Dosierpumpe mit einem äußeren Betätigungsansatz
für einen Hub der Dosierpumpe versehen ist, sich verschiebbar im ersten Teil erstreckt,
und an einer mit der Ansaugöffnung fluchtenden Abgabeöffnung ein zweites Einwegventil
mit einem vorzugsweise federbeaufschlagten, zweiten Ventilkörper aufweist, und wobei
die beiden Einwegventile in die gleiche Richtung öffnen, und der Abstand zwischen
den beiden Ventilkörpern variabel ist. Das erste Einwegventil wird nachstehend auch
als Ansaugventil und das zweite Einwegventil als Abgabeventil bezeichnet.
[0002] Siehe auch
WO 82/04203 als nächster Stand der Technik.
[0003] Aus der
FR 10 64 626 ist ein Behälter mit einer Dosierpumpe für ein nicht näher definiertes flüssiges
Medium bekannt, wobei der Behälter bei der Abgabe am Kopf steht. Die beiden Ventilkörper
sind kegelig und an den beiden Enden eines federbeaufschlagten Stabes angeordnet,
wobei in Ruhestellung das zweite Ventil an der Abgabeöffnung geschlossen und das erste
Ventil an der Ansaugöffnung offen ist, sodass die Pumpenkammer mit dem Medium gefüllt
ist. Wird der kolbenbildende zweite Teil der Dosierpumpe angehoben, so schließt das
erste Ventil und das zweite öffnet, sodass die in der Pumpenkammer enthaltene Portion
ausfließen kann.
[0004] Unter der Wirkung der Rückstellfeder kehrt der kolbenbildende zweite Teil dann in
die Ausgangsstellung zurück, wobei das zweite Ventil schließt und das erste öffnet,
sodass sich die Pumpenkammer wieder füllt.
[0005] Die starre Verbindung der beiden Ventilkörper führt zu Ungenauigkeiten in der Dosierung,
da die beiden Ventile nicht optimal aufeinander abstimmbar sind, wobei die Fließeigenschaften
des Mediums eine Rolle spielen. Die starre Verbindung hat aber den Vorteil, dass beispielsweise
bei Lufteinschluss in der Pumpenkammer das Abgabeventil auch dann verlässlich geöffnet
wird, wenn der in der Pumpenkammer entstehende Druck hiefür nicht ausreicht.
[0006] Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine aus dem Behälter und der damit
verbundenen Dosierpumpe bestehende Abgabeeinheit zu schaffen, bei der auch in einem
Störungsfall Ungenauigkeiten in der Dosierung verursachende Ventilstellungen vermieden
sind. Dies wird dadurch erreicht, dass der in der Ansaugöffnung angeordnete erste
Ventilkörper als Öffnungsanschlag für den in der gegenüber liegenden Abgabeöffnung
angeordneten zweiten Ventilkörper ausgebildet ist.
[0007] Auf diese Weise arbeiten die beiden Ventilkörper über einen wesentlichen Teil des
Hubs der Pumpe voneinander unbeeinflusst, und es kommt vor Ende des Hubs nur im Störungsfall,
wenn der zweite Ventilkörper in Schließstellung festsitzt, zu einer direkten Koppelung
zwischen den beiden Ventilkörpern, die das Abgabeventil zwangweise öffnet. In der
Pumpenkammer eingeschlossene, komprimierte Luft kann dadurch aus der Dosierpumpe austreten.
Dies ist gerade bei einer erstmaligen Betätigung von Vorteil. Die Kopplung der beiden
Ventile stellt auch sicher, dass bei einem eingetrockneten Abgabeventil, wie es bei
einem längeren Stillstand der Fall sein kann, der zweite Ventilkörper mechanisch geöffnet
wird. Die Schließkraft des Ansaugventils entspricht dabei der benötigten Öffnungskraft
des Abgabeventils.
[0008] Bevorzugt ist weiters vorgesehen, dass der zweite Ventilkörper einen axial in die
Dosierpumpe ragenden Schaft aufweist, dessen freies Ende im Abstand zum ersten Ventilkörper
ist.
[0009] Am Schaft kann ein Widerlager für die Feder ausgebildet sein, die den zweiten Ventilkörper
in Schließstellung beaufschlagt, sodass das Abgabeventil dicht ist und das Medium
nicht nachtropft.
[0010] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht einer erfindungsgemäßen Abgabeeinheit mit abgedeckter Dosierpumpe,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch die Dosierpumpe in Ruhestellung,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch die Dosierpumpe nach Abgabe einer Portion des Mediums,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch die Dosierpumpe in einer störungsbedingten Schließstellung
beider Ventilkörper, und
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch die Dosierpumpe gemäß Fig. 4 vor Zwangsöffnung des Abgabeventils.
[0011] Eine Abgabeeinheit, insbesondere zur kopfstehenden Verwendung in einem Spender für
die Abgabe eines flüssigen oder pastösen Mediums umfasst einen steifen, belüftbaren
Behälter 1 mit einer auf dessen Hals 2 angeordneten Dosierpumpe 5, die bis zur Verwendung
von einer Schutzkappe 3 abgedeckt ist, wie Fig. 1 zeigt. Die Dosierpumpe 5 umfasst
zwei wesentliche Teile 11, 16, von denen der erste Teil 11 am Hals 2 des Behälters
1 angeordnet, insbesondere unlösbar verklebt oder verschweißt ist, wenn der Behälter
1 und die Dosierpumpe 5 aus einem Kunststoff gefertigt sind. Eine derartige Abgabeeinheit
wird nach Entleerung gegen eine gefüllte getauscht. Es wäre aber auch denkbar, die
Dosierpumpe 5 lösbar am Behälter 1 anzubringen, sodass die Abgabeeinheit wieder befüllt
und verwendet werden kann.
[0012] Der erste Teil 11 der Dosierpumpe 5 ist hohlzylindrisch ausgebildet und im Verbindungsbereich
mit dem Behälter ist eine Ansaugöffnung vorgesehen, der ein Ansaugventil in Form eines
ersten Einwegventils 6 zugeordnet ist. Für die in den Figuren gezeigte kopfstehende
Anordnung ist der im ersten Einwegventil vorgesehene erste Ventilkörper 7 kugelig
ausgebildet und in einem mehrere Stege mit nach innen vorstehenden Endvorsprüngen
umfassenden Ventilkäfig 12 lose gehalten. Der Ventilsitz ist kegelförmig. Aufgrund
der Schwerkraft ist daher das erste Einwegventil 6 in der in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung
offen. Andere geeignete Ansaugventile sind beispielsweise Klappenventile, Schirmventile
oder Schnabelventile.
[0013] Der zweite Teil 16 der Dosierpumpe 5 bildet deren Kolben und ist im hohlzylindrischen
ersten Teil 11 gegen eine Feder 21 verschiebbar angeordnet, sodass der Förderraum
20 der Dosierpumpe sich verändern kann. Der Ansaugöffnung im ersten Teil 11 gegenüberliegend
ist im zweiten Teil 16 eine Abgabeöffnung vorgesehen, der ein Abgabeventil in Form
eines gleichgerichteten, also nach außen öffnenden zweiten Einwegventils 8 zugeordnet
ist. Das zweite Einwegventil 8 hat einen sich konisch erweiternden Ventilkörper 9,
der einen sich axial in den Förderraum 20 erstreckenden Schaft 10 aufweist. Der Schaft
endet in einem variablen Abstand a, der kleiner als der Hub h der Dosierpumpe ist,
zum ersten Ventilkörper 7. Der Schaft 10 weist eine Ringschulter auf, und eine Schließfeder
22 ist zwischen der Ringschulter und der Innenseite des Ventilsitzes im zweiten Teil
16 eingespannt. In der in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung ist daher das zweite Einwegventil
8 dichtend geschlossen. Die Schließfeder 22 bestimmt den Öffnungsdruck der Dosierpumpe
5.
[0014] Der Förderraum 20 wird durch Anheben des kolbenbildenden zweiten Teiles 16 verkleinert.
Die hiefür verwendete Einrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung, wobei in Fig.
2 nur eine in der kopfstehenden Verwendung in einem Spender vorgesehene Mitnahmehülse
25 strichliert gezeichnet ist, die rund um das zweite Einwegventil 8 an einem äußeren
Betätigungsansatz 17 am zweiten Teil 16 der Dosierpumpe 5 angreift. Unterhalb der
Abgabeöffnung kann noch ein, gegebenenfalls wechselbarer, scheibenartiger Strahlregler
18 od. dgl. vorgesehen sein, um Fließgeschwindigkeit bzw. Zerstäubung des austretenden
Mediums zu kontrollieren.
[0015] Wird die Mitnahmehülse 25 aus der Stellung nach Fig. 2 angehoben, so wird im Förderraum
20 eingeschlossenes Medium über das zweite Einwegventil 8 durch die Abgabeöffnung
ausgedrückt, da das erste Einwegventil 6 den Weg in den Behälter 1 sperrt. Am Ende
des Hubs liegt der Schaft 10 des zweiten Ventilkörpers 9 am ersten Ventilkörper 7
an. Wird die Dosierpumpe 5 in der komprimierten Stellung, die in Fig. 3 gezeigt ist,
wieder freigegeben, so vergrößert sich unter der Wirkung der Feder 21 der Förderraum
20, wobei zu Beginn des Rückhubs aufgrund der Anlage des Schafts 10 am Ventilkörper
7 durch das noch offene zweite Einwegventil 8 ein im Ventilbereich hängender Rest
des Mediums in den Förderraum 20 rückgesaugt wird, sodass ein Nachtropfen vermieden
wird. Nach diesem kurzen Augenblick entfernt sich bei fortschreitendem Rückhub der
Schaft 10 vom ersten Ventilkörper 7, sodass sich einerseits das zweite Einwegventil
8 schließen und andererseits das erste Einwegventil 6 öffnen kann. Nunmehr wird Medium
aus dem Behälter 1 angesaugt, bis der Rückhub abgeschlossen ist und die Ruhestellung
nach Fig. 2 wieder erreicht ist.
[0016] Die Anlage des Schaftes 10 an den ersten Ventilkörper 7 hilft Funktionsstörungen
zu beheben oder zu vermeiden, die sich daraus ergeben können, dass der zweite Ventilkörper
9 insbesondere auch unter der Wirkung der Schließfeder 22 in der Abgabeöffnung hängen
bleibt. Diese Funktionsstörungen sind abhängig von der Art und Konsistenz des enthaltenen
Mediums und gleichzeitigem Lufteinschluss im Förderraum 20, vor allem bei der Erstverwendung,
knapp vor Aufbrauch des Inhalts, oder bei längerem Nichtgebrauch durch Verkleben des
zweiten Ventilkörpers 9 in der Abgabeöffnung. Das Anheben des zweiten kolbenbildenden
Teiles 16 würde in einem derartigen Fall den Förderraum 20 erst dann entleeren, wenn
die eingeschlossene Luft so weit komprimiert werden kann, dass der Druck ausreicht,
um den zweiten verklebten Ventilkörper 9 zu lösen. Ist der Luftanteil zu hoch, so
wäre es sogar denkbar, dass der zweite Ventilkörper in seinem Ventilsitz verbleibt,
und die Dosierpumpe unbrauchbar ist, da jeder Hub nur die Luft komprimiert und jeder
Rückhub sie wieder entspannt, aber nicht verdrängt.
[0017] Ein vor allem durch Lufteinschluss bedingter Störfall dieser Art ist aus Fig. 4 ersichtlich.
Zu Beginn des Hubes schließt das erste Einwegventil 6, und der erste Ventilkörper
7 wird in den Ventilsitz gedrückt, während der zweite Ventilkörper 9, der ja zusätzlich
von der Druckfeder 22 beaufschlagt ist, sich nicht nach unten bewegt hat, sodass das
zweite Einwegventil 8 ebenfalls geschlossen bleibt. Beim weiteren Anheben kann sich
der Druck im Förderraum 20 ausreichend erhöhen, und das zweite Einwegventil 8 öffnet,
worauf weitere Dosiervorgänge in der gewünschten Weise ablaufen. Reicht dies aber
nicht aus, so stößt der Schaft 10 des zweiten Ventilkörpers 9 nach etwa zwei Drittel
des Hubs h - der Ventilkörper 9 liegt ja höher und näher zum ersten Einwegventil 6,
als wenn er geöffnet hätte - an den ersten Ventilkörper 7. Dieser Moment ist in Fig.
5 dargestellt. Der verbleibende Resthub h-a überführt den Ventilkörper 9 zwangsläufig
in die offene Stellung gemäß Fig. 3, sodass die Dosierpumpe 5 wieder funktionsfähig
wird und bleibt, und bei der nächsten Betätigung eine vollständige Portion abgegeben
wird.
[0018] Damit in einen Behälter 1, der nicht durch äußeren Luftdruck zusammengedrückt werden
soll, Luft einströmen kann, wenn das Medium in den Förderraum 20 abgesaugt wird, ist
in dem am Hals 2 fixierten Bereich des ersten Teiles 11 der Dosierpumpe 5 ein Belüftungskanal
14 vorgesehen, der sich in den Behälter 1 erstreckt und mit einem weiteren Einwegventil,
insbesondere einem Entenschnabelventil versehen ist.
[0019] Die Feder 21 für die Rückstellung des zweiten Teiles 16 der Dosierpumpe 5 kann entfallen,
wenn die nicht näher beschriebene Betätigungseinrichtung für die Dosierpumpe 5, von
der in Fig. 2 die Mitnahmehülse 25 strichliert gezeichnet ist, eine Rückstellfeder
oder dergleichen aufweist, und die Mitnahmehülse 25 den Betätigungsansatz 17 in beide
Richtungen zwangführt.
1. Abgabeeinheit für flüssige oder pastöse Medien mit einem Behälter (1), auf dessen
Hals (2) eine zwei Teile (11, 16) aufweisende Dosierpumpe (5) aufgesetzt ist, wobei
ein hohlzylindrischer erster Teil (11) der Dosierpumpe (5) an den Hals (2) anschließt
und an einer Ansaugöffnung ein erstes Einwegventil (6) mit einem ersten Ventilkörper
(7) aufweist, wobei ein kolbenbildender zweiter Teil (16) der Dosierpumpe (5) mit
einem äußeren Betätigungsansatz (17) für einen Hub (h) der Dosierpumpe (5) versehen
ist, sich verschiebbar im ersten Teil (11) erstreckt, und an einer mit der Ansaugöffnung
fluchtenden Abgabeöffnung ein zweites Einwegventil (8) mit einem vorzugsweise federbeaufschlagten,
zweiten Ventilkörper (9) aufweist, und wobei die beiden Einwegventile (6, 8) in die
gleiche Richtung öffnen, und der Abstand (a) zwischen den beiden Ventilkörpern (7,
9) variabel ist, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Ansaugöffnung angeordnete erste Ventilkörper (7) als Öffnungsanschlag
für den in der gegenüber liegenden Abgabeöffnung angeordneten zweiten Ventilkörper
(9) ausgebildet ist.
2. Abgabeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ventilkörper (9) einen axial in die Dosierpumpe (5) ragenden Schaft (10)
aufweist, dessen freies Ende im Abstand (a) zum ersten Ventilkörper (7) ist.
3. Abgabeeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Einwegventil einen konischen Ventilsitz und einen kegeligen Ventilkörper
(9) aufweist.
4. Abgabeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ventilkörper (7) kugelig ausgebildet ist.
5. Abgabeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für eine kopfstehende Verwendung der erste Ventilkörper (7) in einem im ersten Teil
(11) der Dosierpumpe (5) vorgesehenen Ventilkäfig (12) lose gehalten ist.
6. Abgabeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) nichtkompressibel ist und der erste Teil (11) einen mit einem Einwegventil
bestückten Lufteinlasskanal (14) aufweist.
1. A delivery unit for fluid or pasty media comprising a container (1), on the neck (2)
of which is fitted a metering pump (5) having two portions (11, 16), wherein a hollow-cylindrical
first portion (11) of the metering pump (5) connects to the neck (2) and at a suction
intake opening has a first one-way valve (6) with a first valve body (7), wherein
a piston-forming second portion (16) of the metering pump (5) is provided with an
outer actuation fitment (17) for a lifting (h) of the metering pump (5), extends displaceably
in the first portion (11), and at a delivery opening aligned with the suction intake
opening has a second one-way valve (8) having a preferably spring-loaded second valve
body (9), and wherein the two one-way valves (6, 8) open in the same direction, and
the spacing (a) between the two valve bodies (7, 9) is variable, characterised in that the first valve body (7) arranged in the suction intake opening is in the form of
an opening abutment for the second valve body (9) arranged in the oppositely disposed
delivery opening.
2. A delivery unit according to claim 1 characterised in that the second valve body (9) has a stem (10) which projects axially into the metering
pump (5) and whose free end is at a spacing (a) relative to the first valve body (7).
3. A delivery unit according to claim 1 or claim 2 characterised in that the second one-way valve has a conical valve seat and a tapered valve body (9).
4. A delivery unit according to one of claims 1 to 3 characterised in that the first valve body (7) is spherical.
5. A delivery unit according to claim 4 characterised in that for upside down use the first valve body (7) is held loosely in a valve cage (12)
provided in the first portion (11) of the metering pump (5).
6. A delivery unit according to one of claims 1 to 5 characterised in that the container (1) is non-compressible and the first portion (11) has an air inlet
passage (14) equipped with a one-way valve.
1. Unité de distribution pour des agents liquides ou pâteux avec un récipient (1), sur
le goulot duquel (2) une pompe de dosage (5) présentant deux parties (11, 16) est
placée, une première partie cylindrique et creuse (11) de la pompe de dosage (5) étant
contiguë au goulot (2) et présentant sur une ouverture d'aspiration une première soupape
à une voie (6) avec un premier corps de soupape (7), une seconde partie (16) formant
un piston de la pompe de dosage (5) étant pourvue d'une saillie d'actionnement (17)
extérieure pour un levage (h) de la pompe de dosage (5), s'étendant de manière mobile
dans la première partie (11) et présentant sur une ouverture de distribution s'alignant
sur l'ouverture d'aspiration une seconde soupape à une voie (8) avec un second corps
de soupape (9), de préférence sollicité par ressort, et les deux soupapes à une voie
(6, 8) ouvrant dans la même direction et la distance (a) entre les deux corps de soupape
(7, 9) étant variable, caractérisée en ce que le premier corps de soupape (7) agencé dans l'ouverture d'aspiration est réalisé
comme une butée d'ouverture pour le second corps de soupape (9) agencé dans l'ouverture
de distribution se trouvant en face.
2. Unité de distribution selon la revendication 1, caractérisée en ce que le second corps de soupape (9) présente une tige (10) pénétrant axialement dans la
pompe de dosage (5), dont l'extrémité libre est à distance (a) du premier corps de
soupape (7).
3. Unité de distribution selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la seconde soupape à une voie présente un siège de soupape conique et un corps de
soupape (9) en forme de cône.
4. Unité de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le premier corps de soupape (7) est réalisé de manière sphérique.
5. Unité de distribution selon la revendication 4, caractérisée en ce que le premier corps de soupape (7) est maintenu lâche dans une cage de soupape (12)
prévue dans la première partie (11) de la pompe de dosage (5) pour une utilisation
inversée.
6. Unité de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le récipient (1) est incompressible et la première partie (11) présente un canal
d'entrée d'air (14) équipé d'une soupape à une voie.