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(11) |
EP 2 844 533 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
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Anmeldetag: 17.06.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/062466 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/016049 (30.01.2014 Gazette 2014/05) |
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| (54) |
ZUGKOPFTEIL
TRACTION HEAD PART
PARTIE ANTÉRIEURE DE TRAIN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.07.2012 DE 102012212967
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.03.2015 Patentblatt 2015/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Mobility GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- LANGERT, Wolfgang
46499 Hamminkeln (DE)
- SCHMIDT, Gerhard
45127 Essen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 655 565 DE-A1-102006 044 397 GB-A- 2 404 635
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EP-A1- 0 802 100 FR-A1- 2 698 840 US-A1- 2007 261 591
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Zugkopfteil mit einer Kabine mit einem Bodenbereich, einem
Dach und zwei Seitenwänden, die sich zwischen dem Bodenbereich und dem Dach erstrecken,
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Ein solches Zugkopfteil ist beispielsweise aus der
DE 10 2006 044 397 A1 bekannt. Von vorgesehenen A-Säulen werden dort im Crashfall Kräfte über eine zugeordnete
seitliche Fachwerkstruktur in eine rückwertige Abstützstruktur eingeleitet.
[0004] Das Zugkopfteil entspricht beispielsweise einem Kopf eines Triebwagenzugs, einem
Steuerwagen, oder auch einer Lokomotive. Entsprechend kann die Kabine als Zugführerkabine,
Fahrgastkabine oder als Kombination davon ausgebildet sein. Das Zugkopfteil kann zusätzlich
einen Schienenantrieb umfassen.
[0005] Im Stand der Technik umfasst das Zugkopfteil üblicherweise eine Rohbaustruktur, an
der eine formgebende Außenhülle angebracht ist. Die Rohbaustruktur und die Außenhülle
sind dabei konstruktiv getrennt. Die Rohbaustruktur übernimmt die Aufnahme von statischen
Lasten sowie von Crashlasten, wohingegen die Außenhülle wesentlicher Träger des Designs
und bestimmendes Gestaltungsmerkmal für die Aerodynamik ist. Die Rohbaustruktur besteht
üblicherweise aus geschweißten Stahl/Aluminium-Elementen und die Außenhülle ist aus
GfK-Materialien geformt. Die Außenhülle wird auf die Rohbaustruktur geklebt oder geschraubt.
[0006] Nachteilig bei solchen Zugkopfteil ist, dass das Zugkopfteil zwei im Wesentlichen
unabhängige Strukturen umfasst, die funktional separate Aufgaben haben. Dadurch wird
die Gestaltung der Kabine eingeschränkt und Ihr Platz reduziert. Das Gewicht des Zugkopfteils,
insbesondere der Kabine, wird erhöht und die Montage erschwert. Außerdem sind die
Anforderungen an Festigkeit beim Zusammenprall zu erfüllen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ausgehend von einem Zugkopfteil
der eingangs genannten Art, dieses Zugkopfteil in der Weise technisch zu verbessern,
dass die beim einem Crash auftretenden Kräfte sicher aufgenommen werden können und
die Kabine sowie das Zugkopfteil einfach zu montieren sind und die Kabine ein großes
Innenvolumen aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Zugkopfteil der oben genannten Art gelöst,
das die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Zugkopfteils sind Gegenstand von
Unteransprüchen.
[0010] Erfindungsgemäß ist somit ein Zugkopfteil angegeben mit einer Kabine, die einen Bodenbereich,
ein Dach und zwei Seitenwände, die sich zwischen dem Bodenbereich und dem Dach erstrecken,
umfasst. Die Seitenwände weisen an ihrem Kopfende jeweils eine A-Säule auf, die an
dem Bodenbereich gehalten ist. Von jeder A-Säule erstreckt sich jeweils ein Längsträger
in die Seitenwände, wobei die Einheit aus A-Säule und Längsträger ausgeführt ist,
Kräfte im Falle eines Crashs aufzunehmen und in die Kabine zu leiten.
[0011] In anderen Worten wird in den Seitenwänden des Zugkopfteils jeweils eine Einheit
aus A-Säule und einem Längsträger gebildet, die Kräfte bei einem Zusammenprall in
die Kabine ableitet. Dadurch kann die Kabine Kräfte aufnehmen und die Festigkeit des
Zugkopfteils erhöhen. Das Kopfende des Zugkopfteils bezieht sich auf das Ende, welches
von dem Zug weg zeigt. Die A-Säule ist von dem Kopfende betrachtet die erste Säule,
die sich von dem Bodenbereich noch oben erstreckt. Der Längsträger erstreckt sich
in der Seitenwand. Der Längsträger ist integraler Bestandteil der Seitenwand. Weiter
bevorzugt sind die A-Säule und/oder der Längsträger aus Aluminium oder Stahl gefertigt.
[0012] Das beschrieben Zugkopfteil weist den Vorteil auf, dass jeweils eine Seitenwand gebildet
wird, die insgesamt geeignet ist, bei einem Crash auftretende Kräfte aufzunehmen und
in die Kabine abzuleiten. Somit trägt die Kabine als Ganzes zur Erhöhung der Sicherheit
im Kollisionsfall bei. Zusätzlich kann ein nutzbares Innenvolumen des Zugkopfteils
unter Beibehaltung der äußeren Abmessungen vergrößert werden. Durch die Ausgestaltung
der Seitenwände mit der A-Säule und dem Längsträger wird eine einfache Konstruktion
für die Seitenwände angegeben, wodurch eine Anzahl benötigter Bauelemente gering ist
und sich Gewicht und Kosten reduzieren lassen.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
die Längsträger einen oberen Rand der jeweiligen Seitenwand bilden. Somit können die
Kräfte bei einem Zusammenprall unabhängig von der Höhe eines Aufprallpunktes bis in
das Dach der Kabine abgeleitet werden, so dass die Kräfte auf einen großen Bereich
der Kabine verteilt werden können. Zusätzlich wird die Kabine in Ihrer Höhe stabilisiert,
so dass in der Kabine befindliche Personen bei einem Zusammenprall geschützt sind.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
die Kabine selbsttragend ist. Selbsttragend bedeutet hier, dass Wandbleche der Kabine
derart ausgeführt und verbunden sind, dass sie die Festigkeit der Kabine erhöhen.
Beispielsweise können die Wandbleche durch Schweißen mit dem Bodenbereich, der A-Säule
und/oder dem Längsträger verbunden sein, so dass sich eine tragende Verbindung ergibt.
Die Ausführungen gelten entsprechend für Dachbleche. Die Wand- und/oder Dachbleche
sind vorzugsweise aus Aluminium oder Stahl gefertigt. Die Dicke der Bleche ist vorzugsweise
so gewählt, dass die Bleche leicht montiert werden können und zur Festigkeit der Kabine
beitragen können. Dadurch ist die Außenhülle in der Lage, ebenfalls Kräfte im Falle
eines Zusammenpralls aufzunehmen und in Gesamtstruktur auszuleiten. Hierdurch wird
die Sicherheit im Kollisionsfall weiter erhöht.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
die Seitenwände jeweils wenigstens eine weitere Säule aufweisen, und der Längsträger
jeweils mit der wenigstens einen weiteren Säule verbunden ist. Die wenigstens eine
weitere Säule verbessert die Stabilität der jeweiligen Seitenwand und erleichtert
das Anbringen von Wandblechen. Die Wandbleche werden vorzugsweise jeweils an zwei
Säulen befestigt, so dass sie zusätzlich die Stabilität des Zugkopfteils erhöhen,
insbesondere in Längsrichtung.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
der Längsträger mehrteilig ausgeführt ist, und sich jeweils wenigstens ein Teil des
Längsträgers zwischen zwei Säulen erstreckt. Bevorzugt liegt der Längsträger mit seinen
beiden Enden jeweils an einer Säule an, so dass Kräfte gut zwischen diesen Bauteilen
übertragen werden können.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
der Längsträger als Profilträger ausgeführt ist. Durch das Profil wird die Stabilität
des Längsträgers erhöht, insbesondere in seiner Längsrichtung. Gleichzeitig kann das
Gewicht des Längsträgers niedrig sein.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
das Dach wenigstens einen Querträger umfasst, der mit seinen Enden an den beiden Längsträgern
gehalten ist. Der Querträger bewirkt eine Querverstärkung der Kabine, was beispielsweise
beim Umkippen des Zugkopfteils relevant sein kann. Auch können Kräfte, die nur auf
eine der A-Säulen einwirken, durch Querträger teilweise in die jeweils andere Seitenwand,
insbesondere in den Längsträger der anderen Seitenwand, übertragen und damit gleichmäßig
in die Kabine geleitet werden.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
wenigstens zwei weitere Säulen und ein Querträger miteinander verbunden sind. Es ergibt
sich ein Stützbogen, der den Querschnitt der Kabine stabilisiert. Mit dem Stützbogen
kann durch die Montage eines Bauteils die Stabilität der Kabine in verschiedenen Aspekten
wie zuvor beschrieben erhöht werden. Somit ist die Verwendung des Stützbogens sehr
effizient für die Montage der Kabine und des Zugkopfteils.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
die Längsträger jeweils eine Bogenform aufweisen und sich von der A-Säule nach oben
erstrecken. Die Kurvenform ist vorteilhaft, weil sie einerseits eine aerodynamische
Ausgestaltung der Zugkopfteils ermöglicht und andererseits gut zur Aufnahme von Kräften
beim Zusammenprall geeignet ist.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
der Längsträger jeweils integral mit wenigstens einem Wandblech und/oder einem Dachblech
ausgeführt ist. Dadurch wird eine stabile bauliche Einheit gebildet, an der sich weitere
Wand- und/oder Dachbleche leicht befestigen lassen. Der Längsträger mit dem wenigstens
einen Wandblech und/oder Dachblech bildet somit einerseits eine Tragkonstruktion,
die wesentlich zu der Stabilität des Zugkopfteils beiträgt, insbesondere bei einem
Zusammenprall. Andererseits formt die so gebildete bauliche Einheit die äußere Form
des Zugkopfteils, ohne dass zusätzliche formgebende Bauteile in diesem Bereich erforderlich
sind.
[0022] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugkopfteil derart ausgebildet, dass
die Kabine als eine geschweißte Einheit ausgebildet ist. Durch das Schweißen kann
die Kabine auf einfache Weise gebildet werden und gleichzeitig eine hohe Stabilität
aufweisen. A-Säule, Längsträger und soweit vorhanden Seitenbleche, Dachbleche, weitere
Säulen und Querträger können somit insgesamt eine stabile Einheit bilden.
[0023] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die im Zusammenhang
mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Darin zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Zugkopfteils gemäß einer ersten Ausführungsform
in einer Ansicht seitlich von der Kopfseite, und
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht des Zugkopfteils aus Figur 1 in einer Ansicht seitlich
aus der Richtung von seiner der Kopfseite entgegengesetzten Seite.
[0024] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Zugkopfteil 1 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform.
Das Zugkopfteil 1 umfasst eine Kabine 3, die einen Bodenbereich 5, ein Dach 7 und
zwei Seitenwände 9, die sich zwischen dem Bodenbereich 5 und dem Dach 7 erstrecken,
umfasst.
[0025] Die Seitenwände 9 weisen an dem Kopfende 11 des Zugkopfteils 1 jeweils eine A-Säule
13 und in Längsrichtung beabstandet weitere Säulen 15a, 15b auf, die an dem Bodenbereich
5 gehalten sind, und eine unterschiedliche Höhe bezogen auf den die Höhe der Seitenwand
an ihrer Position aufweisen. Von der A-Säule 13 erstreckt sich jeweils ein Längsträger
17 in die Seitenwände 9, wobei die Längsträger 17 eine Bogenform aufweisen, in der
sie sich von der A-Säule 13 nach oben erstrecken. Dabei bilden die Längsträger 17
einen oberen Rand der jeweiligen Seitenwand 9. Der Längsträger 17 ist mit den weiteren
Säulen 15a, 15b verbunden. Der Längsträger 17 ist somit integraler Bestandteil der
Seitenwand 9.
[0026] Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, ist der Längsträger 17 jeweils als mehrteiliger Profilträger
mit einem kopfseitigen und einem hinteren Einzelträger 17a, 17b ausgeführt, die zwei
Teile des Längsträgers 17 bilden. Der kopfseitige Einzelträger 17a erstreckt sich
zwischen der A-Säule 13 und einer weiteren Säule 15a, die als hohe Säule ausgeführt
ist, und liegt mit seinen beiden Enden daran an. Die übrigen Säulen 15b, die entsprechend
niedriger ausgeführt sind, sind mit den Einzelträgern 17a, 17b in einem Mittelbereich
der Einzelträger 17a, 17b verbunden.
[0027] Das Dach 7 umfasst einen kopfseitigen und einen hinteren Querträger 19a, 19b. Der
hintere Querträger 19b ist mit seinen Enden an den beiden hinteren Einzelträgern 17b
gehalten, während der kopfseitige Querträger 19a mit den erhöhten Säulen 15a verbunden
ist und mit diesen einen Stützbogen 21 bildet.
[0028] Wie in den Figuren weiter zu erkennen ist umfassen die Seitenwände 9 und das Dach
7 jeweils mehrere Wand- bzw. Dachbleche 23, 25. Die Wand- und Dachbleche 23, 25 sind
jeweils an zwei Säulen 13, 15a, 15b bzw. Querträgern 19a, 19b angebracht. Wie an den
Wandblechen 23 zu erkennen ist, überspannen diese teilweise mehrere Säulen 15a, 15b,
wobei sie an den überspannten Säulen 15a, 15b ebenfalls befestigt sind.
[0029] A-Säulen 13, Längsträger 17, Querträger 19a, 19b sowie Wand- und Dachbleche 23, 25
sind in diesem Ausführungsbeispiel aus Aluminium gefertigt und miteinander verschweißt,
so dass die Kabine 3 als geschweißte Einheit ausgebildet ist. Die Kabine 3 ist dadurch
selbsttragend, so dass Wand- und Deckenbleche 23, 25 die Festigkeit der Kabine 3 erhöhen.
A-Säule 13 und Längsträger 15 sind dabei derart ausgeführt, dass sie gemeinsam im
Falle eines Crashs Kräfte aufnehmen und in die Kabine 3 leiten. In einem alternativen
Ausführungsbeispiel sind A-Säulen 13, Längsträger 17, Querträger 19a, 19b sowie Wand-
und Dachbleche 23, 25 aus Aluminium gefertigt.
[0030] Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugte Ausführungsform näher illustriert
und beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt.
Andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang
der Erfindung zu verlassen.
1. Zugkopfteil (1) mit einer Kabine (3), die einen Bodenbereich (5), ein Dach (7) und
zwei Seitenwände (9), die sich zwischen dem Bodenbereich (5) und dem Dach (7) erstrecken,
umfasst, wobei
die Seitenwände (9) an ihrem Kopfende (11) jeweils eine A-Säule (13) aufweisen, die
an dem Bodenbereich (5) gehalten ist und von der sich jeweils ein Längsträger (17)
in die Seitenwände (9) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsträger (17) integraler Bestandteil der Seitenwand (9) ist, und
die Einheit aus A-Säule (13) und Längsträger (17) ausgeführt ist, Kräfte im Falle
eines Crashs aufzunehmen und in die Kabine (3) zu leiten.
2. Zugkopfteil (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsträger (17) einen oberen Rand der jeweiligen Seitenwand (9) bilden.
3. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kabine (3) selbsttragend ist.
4. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (9) jeweils wenigstens eine weitere Säule (15a, 15b) aufweisen, und
der Längsträger (17) jeweils mit der wenigstens einen weiteren Säule (15a, 15b) verbunden
ist.
5. Zugkopfteil (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Längsträger (17) mehrteilig ausgeführt ist, und sich jeweils wenigstens ein Teil
(17a, 17b) des Längsträgers (17) zwischen zwei Säulen (13, 15a, 15b) erstreckt.
6. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Längsträger (17) als Profilträger ausgeführt ist.
7. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dach (7) wenigstens einen Querträger (19a, 19b) umfasst, der mit seinen Enden
an den beiden Längsträgern (17) gehalten ist.
8. Zugkopfteil (1) nach den vorhergehenden Ansprüchen 4 und 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens zwei weitere Säulen (15a) und ein Querträger (19a) miteinander verbunden
sind.
9. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsträger (17) jeweils eine Bogenform aufweisen und sich von der A-Säule (13)
nach oben erstrecken.
10. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Längsträger (17) jeweils integral mit wenigstens einem Wandblech (23) und/oder
einem Dachblech (25) ausgeführt ist.
11. Zugkopfteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kabine (3) als eine geschweißte Einheit ausgebildet ist.
1. Traction head part (1) having a cabin (3) which comprises a floor region (5), a roof
(7) and two side walls (9) which extend between the floor region (5) and the roof
(7), wherein the side walls (9) on the head end (11) thereof in each case comprise
an A-pillar (13) which is retained on the floor region (5) and from which
one respective longitudinal member (17) extends into the side walls (9), characterized in that the longitudinal member (17) is an integral constituent of the side wall (9), and
the unit consisting of the A-pillar (13) and the longitudinal member (17) is designed
to absorb and direct forces into the cabin (3) in the case of a crash.
2. Traction head part (1) according to Claim 1, characterized in that the longitudinal members (17) form an upper edge of the respective side wall (9).
3. Traction head part (1) according to one of the preceding Claims 1 or 2, characterized in that the cabin (3) is self-supporting.
4. Traction head part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that in each case the side walls (9) comprise at least one further pillar (15a, 15b) and
the longitudinal member (17) in each case is connected to the at least one further
pillar (15a, 15b).
5. Traction head part (1) according to Claim 4, characterized in that the longitudinal member (17) is designed in multiple parts and in each case at least
one part (17a, 17b) of the longitudinal member (17) extends between two pillars (13,
15a, 15b) .
6. Traction head part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal member (17) is designed as a profiled support.
7. Traction head part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the roof (7) comprises at least one crossmember (19a, 19b) which is retained by its
ends on the two longitudinal members (17).
8. Traction head part (1) according to the preceding Claims 4 and 7, characterized in that at least two further pillars (15a) and one crossmember (19a) are connected together.
9. Traction head part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal members (17) in each case have a curved shape and extend upwardly
from the A-pillar (13).
10. Traction head part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal member (17) in each case is designed integrally with at least one
wall panel (23) and/or one roof panel (25).
11. Traction head part (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cabin (3) is configured as a welded unit.
1. Partie (1) antérieure de train, comprenant une cabine (3), qui comprend une partie
(5) de plancher, un toit (7) et deux parois (9) latérales, s'étendant entre la partie
(5) de plancher et le toit (7), dans laquelle les parois (9) latérales ont, à leur
extrémité (11) antérieure, respectivement une colonne A (13), qui est maintenue sur
la partie (5) de plancher et qui s'étend d'un longeron (17) respectif aux parois (9)
latérales, caractérisée en ce que le longeron (17) fait partie intégrante de la paroi (9) latérale et l'unité composée
de colonnes A (13) et de longerons (17) est réalisée pour absorber des forces dans
le cas d'une collision et les appliquer à la cabine (3).
2. Partie (1) antérieure de train suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que
les longerons (17) forment un bord supérieur de la paroi (9) latérale respective.
3. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la cabine (3) est autoportante.
4. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les parois (9) latérales ont chacune au moins une autre colonne (15a, 15b) et le longeron
(17) est assemblé respectivement à la au moins une autre colonne (15a, 15b).
5. Partie (1) antérieure de train suivant la revendication 4,
caractérisée en ce que
le longeron (17) est réalisé en plusieurs parties et respectivement au moins une partie
(17a, 17b) du longeron (17) s'étend entre deux colonnes (13, 15a, 15b).
6. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le longeron (17) est réalisé en poutrelle profilée.
7. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le toit comprend au moins une traverse (19a, 19b), qui est maintenue par ses extrémités
sur les deux longerons (17).
8. Partie (1) antérieure de train suivant les revendications précédentes 4 et 7,
caractérisée en ce que
au moins deux autres colonnes (15a) et une traverse (19a) sont assemblées entre elles.
9. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les longerons (17) ont chacun une forme arquée et ne s'étendent pas à partir de la
colonne A (13) vers le haut.
10. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le longeron (17) fait partie intégrante d'au moins une tôle (23) de paroi et/ou d'une
tôle (25) de toit.
11. Partie (1) antérieure de train suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la cabine (3) est constituée sous la forme d'une unité soudée.


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