[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kastenwascher zum Aufnehmen von Artikeln,
insbesondere zum Aufnehmen und Waschen von Aufbewahrungskästen, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 sowie eine Türverriegelung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
10.
[0002] Darüber hinaus umfasst ein solcher Kastenwascher ein Gehäuse zum Aufnehmen der Artikel,
wobei über zumindest eine Gehäuseöffnung des Gehäuses in dieses die Artikel eingebracht
werden können, und eine um eine Schwenkachse, bevorzugt in horizontaler oder in vertikaler
Richtung verschwenkbare Tür, zum Verschließen einer Gehäuseöffnung. Insbesondere kann
es sich bei der Gehäuseöffnung auch um eine Seitenöffnung des Gehäuses handeln. Diese
ist dann dazu vorgesehen den Waschablauf beispielsweise optisch zu kontrollieren und/oder
über diese Wartungsarbeiten im Kastenwascher vorzunehmen.
[0003] Insbesondere handelt es sich bei einer solchen Seitenöffnung nicht um diejenige Öffnung
durch die hinein die zu waschenden Artikel in das Gehäuse, im Rahmen eines regelmäßigen
Reinigungsablaufs, eingebracht werden. Es sei insofern erwähnt, dass diese Seitenöffnungen
auch dazu geeignet sein können Artikel aus dem Gehäuse zu Wartungszwecken (bsw. Verkeilte
Artikel) herauszuholen.
[0004] Dabei ist zumindest eine Türverriegelung, welche in einem Offen-Modus und in einem
Zu-Modus betreibbar ist, von dem Kastenwascher umfasst, wobei in einem Offen-Modus
die Tür um die Schwenkachse verschwenkbar ist, und über eine Schwenkbewegung der Tür
die Gehäuseöffnung durch die Tür öffenbar und/oder schließbar ist, und in dem Zu-Modus
die Tür die Gehäuseöffnung mechnisch fest verschließt.
[0005] Derartige aus dem Stand der Technik bekannte Kastenwascher sind jedoch aus dem Stand
der Technik wohl bekannt. Prinzipiell benötigt nämlich ein Kastenwascher zum mechanisch
festen, vorzugweise zum wasserdichten Verschließen eine Gehäuseöffnung des Gehäuses,
entsprechende Türverriegelungen, die verhindern, dass die Tür beispielsweise während
eines Wasch- oder Reinigungsvorgangs der Aufbewahrungskästen ungewollt sich öffnet
oder eine Dichtung zwischen der Tür und der Gehäusewand nicht mehr wasserdicht schließt.
[0006] Aus dem Stand der Technik bekannte Türverriegelungen für derartige Kastenwascher
sind jedoch wenig robust und/oder verhältnismäßig feinmechanisch ausgestaltet, sodass
bei aus dem Stand der Technik bekannten Türverriegelungen nach oftmaligem Gebrauch
die Gefahr besteht, dass die Türverriegelung zumindest Verschleißerscheinungen aufweist.
[0007] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kastenwascher zum Aufnehmen
von Artikeln, insbesondere zum Aufnehmen und Waschen Aufbewahrungskästen, anzugeben,
der in besonders einfacher und kostengünstiger Art und Weise es ermöglicht, eine Türverriegelung
anzugeben, welche besonders Betriebsstabil ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Um nun einen Kastenwascher zum Aufnehmen von Artikeln, insbesondere zum Aufnehmen
und Waschen von Aufbewahrungskästen, anzugeben, bei dem eine Türverriegelung in besonders
kostengünstiger Art und Weise betriebsstabil ausgestaltet ist, macht die vorliegende
Erfindung unter anderem von der Idee Gebrauch, dass die Türverriegelung zumindest
ein, insbesondere außen am Gehäuse, befestigtes Fixierelement sowie zumindest ein
Hebelelement umfasst, welches parallel zur Schwenkachse, in vertikaler Richtung oder
in horizontaler Richtung, schwenkbeweglich, insbesondere an der Tür, gelagert ist,
wobei über eine Schwenkbewegung des Hebelelements die Türverriegelung von dem Offen-Modus
in den Zu-Modus und umgekehrt gebracht werden kann, und wobei das Fixierelement einen
Eingriffsbereich zum Verrasten mit dem Hebelelement aufweist, wobei im eingerasteten
Zustand die Türverriegelung im Zu-Modus betrieben ist. Alternativ kann das Fixierelement
auch innen einer Innenfläche des Gehäuses montiert sein. "Vertikale Richtung" beschreibt
dabei eine Richtung parallel zur Richtung der Gravitationskraft. Die vertikale Richtung
verläuft also senkrecht zur Erdoberfläche. Entsprechend verläuft eine "horizontale
Richtung" parallel zur Erdoberfläche
[0010] Insbesondere ermöglicht nämlich die hier beschriebene Schwenkbewegung des Hebelelements
und die mögliche Verrastung des Hebelelements mit einem Eingriffsbereich des Fixierelements
eine vollkommen mechanische und betriebsstabile Ver- und Entriegelung der gesamten
Tür. Die Hebelbewegung ist hier nämlich durch eine Hebelachse gebildet, um die das
Hebelelement schwenkbeweglich gelagert ist, sodass auf zusätzliche mechanische Bauteile
einer bisher bekannten weitaus komplexeren Türverriegelung verzichtet werden kann,
was das gesamte Bauelement und insbesondere die Türverriegelung besonders betriebsstabil
und verschleißarm handhabbar macht.
[0011] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Kastenwascher zum Aufnehmen von
Artikeln, insbesondere zum Aufnehmen und Waschen von Aufbewahrungskästen, ein Gehäuse
zum Aufnehmen der Artikel, wobei über zumindest eine Gehäuseöffnung des Gehäuses in
diesen die Artikel eingebracht werden können. Weiter umfasst der Kastenwascher zumindest
eine um eine Schwenkachse in horizontaler Richtung verschwenkbare Tür zum Verschließen
einer Gehäuseöffnung sowie zumindest eine Türverriegelung, welche vorzugsweise einer
Tür eindeutig, beispielsweise eineindeutig, zugeordnet ist und in einem Offen-Modus
und in einem Zu-Modus betreibbar ist, wobei in einem Offen-Modus die Tür um die Schwenkachse
verschwenkbar ist und über eine Schwenkbewegung der Tür die Gehäuseöffnung durch die
Tür öffenbar und/oder schließbar ist, und in dem Zu-Modus die Tür die Gehäuseöffnung
fest verschließt. Dabei umfasst die Türverriegelung zumindest ein, insbesondere außen
am Gehäuse, befestigtes Fixierelement sowie zumindest ein Hebelelement, welches parallel
zur Schwenkachse, in vertikaler Richtung oder in horizontaler Richtung, schwenkbeweglich,
insbesondere an der Tür, gelagert ist, wobei über eine Schwenkbewegung des Hebelelements
die Türverriegelung von dem Offen-Modus in den Zu-Modus und umgekehrt gebracht werden
kann, und wobei das Fixierelement einen Eingriffsbereich zum Verrasten mit dem Hebelelement
aufweist, wobei im eingerasteten Zustand die Türverriegelung im Zu-Modus betrieben
ist.
[0012] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist das Hebelelement um eine an einer Türseitenfläche
befestigte Hebelachse schwenkbar angeordnet, wobei das Hebelarmelement zumindest ein
Eingriffselement umfasst, welches in das Fixierelement derart eingreifbar angeordnet
ist, dass über eine Hebelbewegung das Eingriffselement mit dem Fixierelement verrastbar
ist. Dabei ist eine Türseitenfläche diejenige Fläche, welche die beiden großflächigen
Deckflächen einer Tür miteinander verbindet. Eine Hauterstreckungsebene der Türseitenflächen
verläuft im montierten Zustand der Tür an dem Gehäuse parallel zur vertikalen Richtung.
Mit anderen Worten ist das Hebelelement also seitlich oder an den Seiten der Tür angeordnet.
Alternativ oder zusätzlich kann das Hebelelement schwenkbar um eine sonstige Seitenfläche,
beispielsweise an Seitenfläche eines Fensters der Tür, schwenkbeweglich angeordnet
sein.
[0013] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist die Hebelbewegung über ein Eingreifen an
einem dem Eingriffshebelarm gegenüber liegenden Betätigungshebelarm initiierbar, und
wobei über eine Hebebewegung das Eingriffselement von dem Fixierelement lösbar und/oder
verrastbar ist. Vorzugsweise bilden daher der Eingriffshebelarm und der Betätigungshebelarm
Teilbereiche des gesamten Hebelelementarms und/oder des gesamten Hebelelements aus.
Vorzugsweise sind der Eingriffshebelarm und der Betätigungshebelarm daher einstückig
miteinander ausgebildet. Mit anderen Worten kann der Betätigungshebelarm von einem
Benutzer betätigt werden und beispielsweise heruntergedrückt werden, wodurch durch
das Herunterdrücken der Eingriffshebelarm sich entsprechend nach oben bewegt bzw.
ein Ende des Eingriffshebelarms sich relativ zur Hebelachse nach oben bewegt, und
durch eine derartige nach oben Bewegung der Eingriffshebelarm sich von einer Fixierung
und einem Verrasten mit dem Fixierelement löst. Entsprechendes gilt ebenso bei einer
Bewegung nach unten. Es müssen nämlich dann nur das Hebelelement und das Fixierelement
derart zueinander ausgestaltet sein, dass durch eine Hebelbewegung und insbesondere
eine Betätigung des Hebelarms durch ein nach oben Ziehen des Benutzers das Ende des
Eingriffshebelarms sich nach unten bewegt und dadurch eine Loslösebewegung von dem
Fixierelement vonstattengeht.
[0014] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst das Fixierelement einen Montagebereich
zum mechanisch festen Montieren auf der Außenfläche des Gehäuses sowie einen, bevorzugt
von der Außenfläche erhabener und beabstandet zu der Außenfläche verlaufenden Fixierbereich,
wobei das Eingriffselement mit dem Fixierbereich verrastbar ist, und im verriegelten
Zustand in horizontaler Richtung das Eingriffselement zwischen dem Fixierbereich und
der Außenfläche des Gehäuses angeordnet ist. Vorzugsweise sind der Montagebereich
und der Fixierbereich einstückig miteinander ausgebildet. Denkbar ist in diesem Zusammenhang,
dass zwischen dem Fixierbereich und dem Montagebereich ein Übergangsbereich ausgebildet
ist, welcher zumindest eine Übergangsbiegung, beispielsweise in Richtung hin oder
weg, von der Außenfläche des Gehäuses aufweist. Auch in einer derartigen Ausführungsform
sind vorzugsweise der Fixierbereich, der Übergangsbereich sowie der Montagebereich
einstückig miteinander ausgebildet. Ist das Eingriffselement mit dem Fixierbereich
verrastet, und daher zwischen dem Fixierbereich und der Außenfläche des Gehäuses angeordnet,
ist dieses daher zwischen der Außenfläche des Gehäuses und dem Fixierbereich des Fixierelements
eingeklemmt.
[0015] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Fixierbereich zumindest eine Fixierkrümmung,
wobei im verriegelten Zustand das Eingriffselement innerhalb der Fixierkrümmung gelagert,
insbesondere zwischen der Fixierkrümmung und einer Außenfläche des Gehäuses, eingeklemmt
ist, und wobei die Fixierkrümmung relativ zur Außenfläche des Gehäuses weggekrümmt
ist. Insofern bildet die Fixierkrümmung von außen betrachtet einen nach außen gestülpten
Krümmungsbauch. Vorteilhaft wird es nämlich ermöglicht, dass ein freies Ende des Eingriffshebelarms,
welches mit dem Fixierbereich und mit der Fixierkrümmung in Eingriff zu bringen ist,
um die Tür zu verschließen, über die Schwenkbewegung aus der Fixierkrümmung rotatorisch
heraus (rotierend um die Hebelachse) bewegt werden. Die Fixierkrümmung begrenzt daher
im verriegelten Zustand der Türverriegelung eine Bewegung des Endes des Eingriffshebelarms
und verhindert damit Bewegungen des Eingriffshebelarms sowie in horizontaler als auch
in vertikaler Richtung.
[0016] Insbesondere ist denkbar, dass die Fixierkrümmung ein Teil eines S-förmig ausgebildeten
Fixierbereichs ist, wobei ein Oberbauchbereich eines derartigen S-förmig ausgebildeten
Fixierbereichs die Fixierkrümmung darstellt und ein unterer Unterbauchbereich S-förmig
ausgebildeten Fixierbereichs von der Außenfläche des Gehäuses weggekrümmt ist.
[0017] Gemäß zumindest einer Ausführungsform ist das Eingriffselement in Form eines Eingriffszapfens
ausgebildet, dessen Haupterstreckungsrichtung parallel zur Hebelachse des Hebels und/oder
parallel zur horizontalen Richtung verläuft. Vorzugsweise ist ein derartiger Eingriffszapfen
fest mit einem Ende des Eingriffshebelarms verbunden. Eine derartige Ausgestaltung
des Eingriffshebelelements in Form eines Eingriffszapfens stellt eine besonders betriebsstabile
und mechanisch einfache Ausgestaltung des Eingriffselements dar, da auf eine Vielzahl
von beispielsweise mechanisch zueinander verschalteten Elementen verzichtet werden
kann. Der Eingriffszapfen ist daher im verriegelten Zustand zwischen der Außenfläche
des Gehäuses und dem Fixierbereich, insbesondere zwischen der Außenfläche des Gehäuses
und der Fixierkrümmung des Fixierbereichs, angeordnet.
[0018] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Kastenwascher zumindest zwei Türverriegelungen
gemäß zumindest einem der vorhergehenden Ausführungsformen, wobei die Türverriegelungen
in vertikaler Richtung beabstandet und übereinander angeordnet und über eine Betätigungsstange
miteinander verbunden und durch diese schaltungssynchronisiert sind. Mit anderen Worten
verbindet die Betätigungsstange Enden der einzelnen Betätigungshebelarme der einzelnen
Türverriegelungen miteinander, sodass beide Türverriegelungen gleichzeitig geöffnet
oder verschlossen werden können. Die Betätigungsstange ist dann parallel zur vertikalen
Richtung angeordnet. Denkbar ist auch, dass an der Betätigungsstange eine Vielzahl
von Türverriegelungen angeordnet ist und somit die Betätigungsstange mit dem entsprechenden
Betätigungshebelarmen verbunden ist. Eine derartige Ausgestaltung und Anordnung der
Türverriegelung zueinander über die Betätigungsstange wird auch als eine vertikale
Anordnung der Türverriegelung bezeichnet.
[0019] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Kastenwascher zumindest zwei Türverriegelungen
gemäß zumindest einer vorhergehenden Ausführungsform, wobei die Türverriegelung in
horizontaler Richtung beabstandet nebeneinander angeordnet und über eine Betätigungsstange
miteinander verbunden und durch diese schaltungssynchronisiert sind. Die Betätigungsstange
ist daher parallel zur horizontalen Richtung angeordnet. Eine derartige horizontale
Anordnung beschreibt daher eine zu obiger vertikaler Anordnung alternative Ausführungsform
der Verschaltung der einzelnen Türverriegelungen über die Betätigungsstange.
[0020] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst der Fixierbereich einen Zwischenbereich,
der den Montagebereich des Fixierelements mit der Fixierkrümmung verbindet, wobei
der Zwischenbereich zumindest stellenweise geradlinig in einem vorgebbaren spritzen
Winkel zu der Außenfläche des Gehäuses von dieser in diesem Winkel weg verläuft.
[0021] Zudem betrifft die Anmeldung eine Türverriegelung wie sie beispielsweise in einer
der oben genannten Ausführungsformen des oben beschriebenen Kastenwascher beschrieben
ist. Das heißt, die für den hier beschriebenen Kastenwascher offenbarten Merkmale
(insbesondere in Zusammenhang mit der dort beschriebenen Türverriegelung) sind auch
für die nachfolgend beschriebene Türverriegelung offenbart und umgekehrt.
[0022] Gemäß zumindest einer Ausführungsform umfasst die Türverriegelung zum Verriegeln
eines Gehäuses zumindest ein außen am Gehäuse befestigtes Fixierelement sowie zumindest
ein Hebelelement, welches in Richtung parallel zu einer Schwenkachse einer Tür des
Gehäuses, insbesondere in vertikaler Richtung oder in horizontaler Richtung, schwenkbeweglich,
insbesondere an der Tür, lagerbar ist, wobei über eine Schwenkbewegung des Hebelelements
die Türverriegelung von einem Offen-Modus in einem Zu-Modus und umgekehrt gebracht
werden kann, und wobei das Fixierelement einen Eingriffsbereich zum Verrasten mit
dem Hebelelement aufweist, wobei im eingerasteten Zustand die Türverriegelung im Zu-Modus
betrieben ist.
[0023] Im Folgenden wird der hier beschriebene Kastenwascher sowie die hier beschriebene
Türverriegelung anhand von Ausführungsbeispielen und den dazu gehörigen Figuren näher
erläutert.
[0024] In den Ausführungsbeispielen und den Figuren sind gleich oder gleichwirkende Bestandteile
jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die dargestellten Elemente sind nicht
als maßstabsgerecht anzusehen, vielmehr können einzelne Elemente zum besseren Verständnis
übertrieben groß dargestellt sein.
- Fig. 1A, 1B
- Ausschnittsmäßige Darstellungen eines ersten Ausführungsbeispiels eines Kastenwaschers
und einer hier beschriebenen Türverriegelung eines solchen Kastenwaschers, sowohl
in einem Zu-Modus (siehe Fig. 1 A) als auch in einem Offen-Modus (siehe Fig. 1 B);
- Fig. 2
- Schematisch perspektivische Darstellung des in den Figuren 1A und 1B gezeigten Kastenwaschers;
- Fig. 3A, 3B
- Weiteres Ausführungsbeispiel des hier beschriebenen Kastenwaschers, umfassend ein
weiteres Ausführungsbeispiel einer hier beschriebenen Türverriegelung sowohl in einem
Zu-Modus (siehe Fig. 3A) als auch in einem Offen-Modus (siehe Fig. 3B);
- Fig. 4, 5, 6
- Schematisch perspektivische Darstellungen, unter anderem des in den Figuren 3A und
3B, gezeigten Kastenwaschers;
- Fig. 7
- Schematisch perspektivische Gesamtdarstellung des in den Figuren 3A und 3B gezeigten
Kastenwaschers.
[0025] In der Fig. 1A ist erkennbar, dass auf einer Außenfläche 21 eines Gehäuses 2 ein
Fixierelement 41 über zwei Befestigungsbolzen und/oder Befestigungsschrauben S1, S2
mechanisch fest an der Außenfläche 21 des Gehäuses 2 angeordnet ist. Dabei ist das
Fixierelement 41 Teil einer Türverriegelung 4. Insbesondere umfasst das Fixierelement
einen Montagebereich 410, welcher über die Befestigungsschrauben S1, S2 an der Außenfläche
21 des Gehäuses 2 mechanisch angeordnet ist, sowie einen von der Außenfläche 21 des
Gehäuses 2 erhabenen und beabstandet zu der Außenfläche 21 des Gehäuses 2 verlaufenden
Fixierbereich 420, wobei der Montagebereich 410 und der Fixierbereich 420 des Fixierelements
41 über einen Zwischenbereich 430 miteinander verbunden sind. Vorzugsweise sind über
den Zwischenbereich 430 der Montagebereich 410 und der Fixierbereich 420 in einer
mechanisch festen Verbindung relativ zueinander statisch angeordnet.
[0026] Insbesondere umfasst der Fixierbereich 420 zumindest eine Fixierkrümmung 420B, welche
relativ zur Außenfläche 21 von außen gesehen zu der Außenfläche 21 des Gehäuses 2
herausgekrümmt ist.
[0027] Auf einer Türseitenfläche 33 einer Tür 3 ist über weitere mechanische Befestigungsschrauben
S3 und S4 eine Fixierplatte an der Türseitenfläche 33 angeordnet, wobei durch die
Türseitenfläche 33 und insbesondere durch die Türseitenplatte eine Hebelachse H ausgebildet
und befestigt ist. Insofern ist ein Hebelelement 42 der Türverriegelung 4 schwenkbeweglich
um die Hebelachse H1 drehbar in der vertikalen Richtung V.
[0028] Zudem ist dargestellt, dass das Hebelelement 42 mit einem Eingriffshebelarm 42A sowie
einem Betätigungshebelarm 42B ausgebildet ist, wobei beide Hebelarme 42A und 42B einstückig
miteinander ausgebildet sind und daher im Gesamten das Hebelelement 42 ausbilden.
An einem freien Ende des Betätigungshebelarms 42B ist eine Betätigungsstange 9 angeordnet,
über die ein Bediener des Hebelelements 42 schwenkbeweglich um die Hebelachse H drehen
kann.
[0029] Einer der Kernpunkte der Erfindung ist nun, dass ein freies Ende des Eingriffshebelarms
42A ein Eingriffselement 420A umfasst, wobei dieses Eingriffselement 420A in Form
eines Eingriffszapfens ausgebildet ist, dessen Haupterstreckungsrichtung parallel
zu der Hebelachse H1 des Hebelelements 42 und gleichzeitig parallel zur horizontalen
Richtung H verläuft.
[0030] Wie besonders eingängig aus der Fig. 1A erkannt werden kann, ist daher das Eingriffselement
420 zwischen der Außenfläche 21 des Gehäuses 2 und einer Fixierkrümmung 420B im Bereich
des Fixierbereichs 420 eingeklemmt. Damit ist die Tür 3 mit dem Gehäuse 2 verrastet
und schließt eine Gehäuseöffnung 21 des Gehäuses 2 vollständig.
[0031] Im Gegensatz dazu ist in der Fig. 1B in der schematischen Seitenansicht die dort
beschriebene und gezeigte Türverriegelung 4 in einem geöffneten Zustand gezeigt, wobei
erkannt werden kann, dass die Betätigungsstange 9 in Richtung nach oben gedrückt wurde,
was unmittelbar dazu führte, dass der Eingriffshebelarm 42A, insbesondere dessen Ende
mit dem Eingriffszapfen in einer Drehbewegung rotatorisch aus der Fixierkrümmung 420B
herausbewegt wurde, sodass in Öffnungsrichtung 500 einer Auf-Bewegung der Tür 3 das
Fixierelement 41 nicht mehr im Wege steht. Die Tür 3 ist daher frei beweglich und
von einem geschlossenen Zustand, das heißt von einer Zu-Stellung, in eine Offen-Stellung
bringbar.
[0032] Die Fig. 2 zeigt die in der Fig. 1A Türverriegelung 4 sowie das dort gezeigte Gehäuse
2 in einer seitlich perspektivischen Darstellung. Besonders einfach ist aus dieser
schematisch perspektivischen Ansicht erkennbar, dass die Betätigungsstange 9 parallel
zur horizontalen Richtung H angeordnet ist und in dieser Richtung die beiden Hebelelemente
42 miteinander verbindet und an Enden der Betätigungshebelarme 42B der beiden Hebelelemente
42 angeordnet ist.
[0033] In den Fig. 3A bis 6 ist im Vergleich eine vertikale Anordnung der Betätigungsstange
9 gezeigt, sodass die Betätigungsstange 9 die beiden Türverriegelungen 4 in vertikaler
Richtung V miteinander verbindet, wobei das Öffnungsprinzip dasselbe ist, wie im Zusammenhang
mit den Fig. 1A bis 3 gezeigt. In den Figuren 5 und 6 ist die Einbauvariante gemäß
der Figur 4 gezeigt.
[0034] In Fig. 7 ist in einer schematischen Vorderansicht ein Ausführungsbeispiel eines
hier beschriebenen Kastenwaschers 1, umfassend das hier beschriebene Gehäuse 2 zum
Aufnehmen von Artikeln, insbesondere zum Aufnehmen und Waschen von Aufbewahrungskästen,
gezeigt. Erkannt werden kann besonders einfach, dass jeder der Türen 3, welche Seitentüren
beispielsweise zur Wartung des Kastenwaschers 1 darstellen, um eine Schwenkachse 32
in horizontaler Richtung H verschwenkbar sind und über die Schwenkbewegung die Gehäuseöffnung
21, welche eine Seitenöffnung darstellt, auf- und zugemacht werden können. Insbesondere
handelt es sich bei der hier dargestellten Seitenöffnung nicht um die Öffnung durch
die hinein die zu waschenden Artikel im regelmäßigen Waschbetrieb in das Gehäuse 2
eingebracht werden. Es sei somit erwähnt, dass diese Seitenöffnungen auch dazu geeignet
sein können Artikel aus dem Gehäuse 2 zu Wartungszwecken (bsw. Verkeilte Artikel)
herauszuholen. Insofern ist in der Figur 6 der in den Figuren 3A bis 5 gezeigte Kastenwascher
1 in einer schematisch perspektivischen Gesamtaufnahme gezeigt.
[0035] Die Erfindung ist nicht durch die Beschreibung und der Ausführungsbeispiele beschränkt.
Vielmehr umfasst die Erfindung jedes neue Merkmal sowie jede Kombination von Merkmalen,
was insbesondere jede Kombination von Merkmalen in den Patentansprüchen beinhaltet,
auch wenn dieses Merkmal oder diese Kombination selbst nicht explizit in den Patentansprüchen
oder in den Ausführungsbeispielen angegeben ist.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Kastenwascher
- 2
- Gehäuse
- 3
- Tür
- 4
- Türverriegelung
- 5
- Hebelachse
- 9
- Betätigungsstange
- 21
- Gehäuseöffnung
- 22
- Schwenkachse
- 31
- Gehäuseöffnung
- 32
- Schwenkachse
- 33
- Türseitenfläche
- 41
- Fixierelement
- 42
- Hebelelement
- 42A
- Eingriffshebelarm
- 42B
- Betätigungshebelarm
- 410
- Montagebereich
- 420
- Fixierbereich
- 420A
- Eingriffselement
- 420B
- Fixierkrümmung
- 430
- Zwischenbereich
- 500
- Öffnungsrichtung
- S1, S2
- Befestigungsschrauben
- S3, S4
- weitere Befestigungsschrauben
- H
- Hebelachse
- V
- vertikale Richtung
- H
- horizontale Richtung
1. Kastenwascher (1) zum Aufnehmen von Artikeln, insbesondere zum Aufnehmen und Waschen
von Aufbewahrungskästen, umfassend
- ein Gehäuse (2) zum Aufnehmen der Artikel, wobei über zumindest eine Gehäuseöffnung
(21) des Gehäuses (2) in dieses die Artikel eingebracht werden können,
- zumindest eine um eine Schwenkachse (32), bevorzugt in horizontaler Richtung (H)
oder in vertikaler Richtung (V), verschwenkbare Tür (3) zum Verschließen einer Gehäuseöffnung
(21),
- zumindest eine Türverriegelung (4), welche in einem Offen-Modus und in einem Zu-Modus
betreibbar ist, wobei in einem Offen-Modus die Tür (3) um die Schwenkachse (22) verschwenkbar
ist, und über eine Schwenkbewegung der Tür (3) die Gehäuseöffnung (21) durch die Tür
(3) öffenbar und/oder schließbar ist, und in dem Zu-Modus die Tür (3) die Gehäuseöffnung
(21) mechanisch fest verschließt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Türverriegelung (4) zumindest ein, insbesondere außen, am Gehäuse (2) befestigtes
Fixierelement (41) sowie zumindest ein Hebelelement (42) umfasst, welches in Richtung
parallel zur Schwenkachse (32), insbesondere in vertikaler Richtung (V) oder in horizontaler
Richtung (H), schwenkbeweglich, insbesondere an der Tür (3), gelagert ist, wobei über
eine Schwenkbewegung des Hebelelements (42) die Türverriegelung (4) von dem Offen-Modus
in den Zu-Modus und umgekehrt gebracht werden kann, und wobei das Fixierelement (41)
einen Eingriffsbereich (410) zum Verrasten mit dem Hebelelement (42) aufweist, wobei
im eingerasteten Zustand die Türverriegelung (4) im Zu-Modus betrieben ist.
2. Kastenwascher (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Hebelelement (42) um eine an einer Türseitenfläche (33) befestige Hebelachse (5)
schwenkbar angeordnet ist, wobei ein Eingriffshebelarm (42A) zumindest ein Eingriffselement
(420A) umfasst, welcher in das Fixierelement (41) derart eingreifbar angeordnet ist,
dass über eine Hebelbewegung das Eingriffselement (420A) mit dem Fixierelement (41)
verrastbar ist.
3. Kastenwascher (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hebelbewegung über ein Eingreifen an einem dem Eingriffshebelarm (42A) gegen überliegenden
Betätigungshebelarm (42B) initialisierbar ist, und wobei über eine Hebelbewegung das
Eingriffselement (420A) von dem Fixierelement (41) lösbar und/oder verrastbar ist.
4. Kastenwascher (1) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierelement (41) einen Montagebereich (410) zum mechanisch festen montieren
auf der Außenfläche des Gehäuses (2) sowie bevorzugt einen von der Außenfläche erhabenen
und beabstandet zu der Außenfläche verlaufenden Fixierbereich (420) umfasst, wobei
das Eingriffselement (420A) mit dem Fixierbereich (420) verrastbar ist, und im verriegelten
Zustand in horizontaler Richtung (H) das Eingriffselement (420A) zwischen dem Fixierbereich
(420) und der Außenfläche des Gehäuses (2) angeordnet ist.
5. Kastenwascher (1) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fixierbereich (420) zumindest eine Fixierkrümmung (420B) umfasst, wobei im verriegelten
Zustand das Eingriffselement (420A) innerhalb der Fixierkrümmung (420B) gelagert,
insbesondere eingeklemmt ist, und wobei die Fixierkrümmung (420B) relativ zur Außenfläche
des Gehäuses (2) hin gekrümmt ist.
6. Kastenwascher (1) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Eingriffselement (420A) in Form eines Eingriffszapfens ausgebildet ist, dessen
Haupterstreckungsrichtung parallel zur Hebelachse (H) des Hebelelements (42) und/oder
parallel zur horizontalen Richtung (H) verläuft.
7. Kastenwascher (1) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet, durch
zumindest zwei Türverriegelungen (4) gemäß zumindest einer der vorhergehenden Ausführungsformen,
wobei die Türverriegelungen (4) in vertikaler Richtung (V) beabstandet und übereinander
angeordnet und über eine Betätigungsstange (9) miteinander verbunden und schaltungssynchronisiert
sind.
8. Kastenwascher (1) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet, durch
zumindest zwei Türverriegelungen (4) gemäß zumindest einer vorhergehenden Ausführungsformen,
wobei die Türverriegelungen (4) in horizontaler Richtung (H) beabstandet und nebeneinander
angeordnet und über eine Betätigungsstange (9) miteinander verbunden und schaltungssynchronisiert
sind.
9. Kastenwascher (1) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fixierbereich (420) einen Zwischenbereich (430) umfasst, der den Montagebereich
(410) des Fixierelements (41) mit der Fixierkrümmung (420B) verbindet, wobei der Zwischenbereich
(430) zumindest stellenweise geradlinig in einem vorgebbaren spritzen Winkel zu der
Außenfläche des Gehäuses (2) von dieser in diesem Winkel weg verläuft.
10. Türverriegelung (4) zum Verriegeln eines Gehäuses (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Türverriegelung (4) zumindest ein außen am Gehäuse (2) befestigtes Fixierelement
(41) sowie zumindest ein Hebelelement (42) umfasst, welches in Richtung parallel zur
Schwenkachse (32) einer Tür (3) des Gehäuses (2), insbesondere in vertikaler Richtung
(V) oder in horizontaler Richtung (H), schwenkbeweglich, insbesondere an der Tür (3),
gelagert ist, wobei über eine Schwenkbewegung des Hebelelements (42) die Türverriegelung
(4) von einem Offen-Modus in einem Zu-Modus und umgekehrt gebracht werden kann, und
wobei das Fixierelement (41) einen Eingriffsbereich (410) zum Verrasten mit dem Hebelelement
(42) aufweist, wobei im eingerasteten Zustand die Türverriegelung (4) im Zu-Modus
betrieben ist.