[0001] Die Erfindung betrifft einen Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung
miteinander verbundene Fahrzeuge, z. B. den Waggons eines Schienenfahrzeugs nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Schienenfahrzeuge, seien es Straßenbahnen oder auch Züge,
bei denen die einzelnen Waggons durch gelenkige Verbindungen miteinander verbunden
sind, sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt.
[0002] Hierbei sind üblicherweise die einzelnen Waggons stirnseitig durch Übergänge verbunden,
wobei sich ein solcher Übergang aus einer Übergangsbrücke oder Übergangsplattform
und einem Balg zusammensetzt, wobei der Balg die Plattform oder die Brücke tunnelförmig
umgibt.
[0003] Bei den Bälgen eines Überganges ist bekannt, die Seitenwand des Balges durch eine
sogenannte Seitenwandverkleidung auf der Innenseite zum Schutz vor Vandalismus abzudecken.
In diesem Zusammenhang wird auf die
EP 0 625 459 B1 verwiesen. Aus dieser Literaturstelle ist eine Seitenwandverkleidung mit einer Platte
bekannt, die um die Hochachse biegsam ausgebildet ist. Die Platte weist an ihren seitlichen
Enden jeweils einen Elastomerteil auf, wobei der Elastomerteil auf einem Scharnier
aufund abrollbar angeordnet ist. Das Scharnier ist insofern drehbar ausgebildet. Die
Platte selbst ist in Richtung auf die Innenseite des Übergangs zugewölbt ausgebildet.
Fährt nun beispielsweise ein Zug durch eine Kurve, so wird auf der Kurveninnenseite
die vorgewölbt ausgerichtete Platte sich weiter in dieser Richtung auswölben. Auf
der Kurvenaußenseite hingegen findet eine Streckung der Seitenwandverkleidung dadurch
statt, dass sich die Platte streckt, und dass sich die zu beiden Enden der Platte
angeordneten Scharniere, die im Übrigen mit der jeweiligen Stirnwand des Fahrzeuges
in Verbindung stehen, ausdrehen, sodass die Seitenwandverkleidung sich insgesamt entsprechend
verlängert. Diese Seitenwandverkleidung hat sich äußerst bewährt, es findet hierbei
jedoch eine minimale Verringerung der lichten Durchgangsbreite des Übergangs statt,
da, wie bereits ausgeführt, zumindest auf der Kurveninnenseite die Seitenwand sich
in Richtung der Mittellängsachse des Übergangs auswölbt.
[0004] Insofern ist bereits aus der
EP 2 394 880 B1 eine Seitenwandverkleidung auf der Innenseite eines Balges eines Übergangs bekannt,
die derart ausgebildet ist, dass sie sich zu beiden Enden auf eine dort angeordnete
Haltevorrichtung auf- oder von dieser abrollen. Auch hier ist die Platte selbst aus
einem biegsamen aber dennoch relativ steifen Material, üblicherweise einem Glasfaserverbundwerkstoff
hergestellt. Nachteilig an diesem bekannten Stand der Technik ist, dass mit geeigneten
Schneidwerkzeugen diese Seitenwandabdeckung dennoch vor Vandalismus nicht geschützt
ist. So können mithilfe eines Teppichmessers Schnitte in die Platte ausgeführt werden.
[0005] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, hier Abhilfe zu schaffen,
insbesondere besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine solche Seitenwandverkleidung
insbesondere gegen Vandalismus widerstandsfähiger auszugestalten.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Platte zumindest
partiell aus einem metallischen Werkstoff, insbesondere einem Federstahl ausgebildet
ist. Eine partiell aus Metall oder aus einem metallischen Werkstoff ausgebildete Platte
wäre z. B. eine solche, bei der eine Metalleinlage auf einer Grundplatte aus einem
anderen Werkstoff, z. B. einem Glasfaserverbundwerkstoff aufgesetzt ist. Denkbar ist
auch ebenfalls die Metallplatte seitlich, dass heißt, im Bereich der Haltevorrichtungen
mit einer Elastomerleiste zu versehen. Die Elastomerleiste kann hierbei als elastisch
nachgiebige Verbindung mit den Stirnseiten der Wagenkästen fungieren. Das heißt, dass
die erforderliche Dehnung durch die als Haltevorrichtung ausgebildete Elastomerleiste
bereitgestellt wird.
[0007] Darüber hinaus gibt es bewegliche Haltevorrichtungen, diese zeichnen sich beispielsweise
dadurch aus, dass die Platte zumindest einseitig auf eine entsprechende Haltevorrichtung
auf- und abrollbar ausgebildet ist. Das heißt, dass hierdurch die Platte in der Lage
ist, sich auf veränderte Abstände zwischen den beiden Fahrzeugen einzustellen. Ist
die Platte allerdings zu steif für einen Abrollvorgang, wie zuvor beschrieben, dann
ist nach einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, dass die Platte im neutralen Zustand
der Fahrzeuge um die Hochachse gewölbt zwischen den Fahrzeugen eingebaut ist. Die
Haltevorrichtungen, die die Platte zu beiden Seiten aufnehmen, sind zwar schwenkbar,
der wesentliche Teil der Längung oder Verkürzung bei Kurvenfahrt wird aber durch den
Grad der Wölbung der Platte zur Verfügung gestellt. Insbesondere umfasst die jeweilige
Haltevorrichtung eine um wenige Grad schwenkbare bewegliche Schale, auf der die Platte
endseitig aufliegt. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Platte
in Richtung auf die Fahrzeuginnenseite zu gewölbt ausgebildet ist, um eine Beschädigung
des Balges zu verändern. Es ist allerdings in einer Variante auch möglich, bewegliche
Haltevorrichtungen vorzusehen, das heißt, dass man die Platte hierauf auf bzw. abrollen
kann. Insofern umfasst zumindest eine von zwei Haltevorrichtungen für eine solche
Platte z. B. einen Rollkörper, wobei der Rollkörper zum Auf- und Abrollen der Platte
im Bereich des Übergangs auf der jeweiligen Stirnseite des Fahrzeugs drehbar ausgebildet
ist. Das heißt, dass die eine Haltevorrichtung einen Rollkörper aufweist, und die
andere Haltevorrichtung starr beispielsweise als Halb- oder Viertelschale ausgebildet
ist, sodass die Platte einseitig auf die eine Haltevorrichtung aufrollbar ist. Gegenstand
der Erfindung ist allerdings auch eine Ausführungsform mit zwei Haltevorrichtungen
mit jeweils einem Rollkörper.
[0008] Zur drehbaren Ausbildung des Rollkörpers der Haltevorrichtung kann eine Spiralfeder
als Torsionsfeder vorgesehen sein, durch die, wie bereits ausgeführt, die Drehbewegung
zum Auf- und Abrollen der Platte auf dem Rollkörper ermöglicht wird. Um das Auf- bzw.
auch das Abrollen zu erleichtern, zeichnet sich die Platte vorteilhaft dadurch aus,
dass sie zumindest im Bereich der mindestens einen Haltevorrichtung, vorzugsweise
allerdings der beiden Haltevorrichtungen, mindestens partiell einen verminderten Querschnitt
aufweist. Hierzu kann die Platte mindestens einen, vorzugsweise mehrere parallel zur
Längsachse des
[0009] Rollkörpers verlaufende Gelenkstreifen aufweisen. Ein solcher Gelenkstreifen stellt
sich im einfachsten Fall als eine Querschnittsverminderung über die Höhe der Platte
dar, sodass die Platte bei mehreren hintereinander angeordneten Gelenkstreifen im
Schnitt einen etwa mäanderartigen Verlauf aufweist. Oder anders ausgedrückt besitzt
die Platte zumindest im Bereich des oder der Rollkörper oder der Schale in Richtung
der Hochachse verlaufende Nuten.
[0010] Vorteilhaft ist allerdings auch, die Platte zumindest im Bereich des Rollkörpers
mit einem verminderten Querschnitt zu versehen, um den Biegewiderstand beim Auf- und
Abrollen zu vermindern. Das heißt, die Verminderung des Biegewiderstands, kann im
Randbereich der Platte, also dort, wo die Platte durch die Haltevorrichtung aufgenommen
wird, durch eine kontinuierliche Querschnittsverminderung durch eine in Längsrichtung
der Platte verlaufende Schräge oder durch einen stufenförmigen Absatz erfolgen. Eine
solche Platte, die vollständig aus Metall ausgebildet sein kann oder aber zumindest
partiell aus Metall hergestellt ist, kann vorgewölbt sein, und auf schwenkbaren oder
drehbaren im Querschnitt Halb- oder Viertelschalen als Teil der Haltevorrichtung angeordnet
sein, wobei dann, wie bereits ausgeführt, die Längung im Wesentlichen aus der Wölbung
der Platte und der Drehbewegung des oder der Halb- oder Viertelschalen heraus erfolgt.
[0011] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt die erfindungsgemäße Platte mit den beiden Haltevorrichtungen in einer perspektivischen
Ansicht von der Mittellängsachse des Übergangs aus gesehen, wobei die Wagenkästen,
an denen die Haltevorrichtungen befestigt sind, lediglich angedeutet sind, wobei die
Platte lediglich einseitig aufrollbar ist;
- Fig. 2
- zeigt eine Ansicht gemäß der Linie II-II aus Fig. 1;
- Fig. 3
- zeigt eine Ausführungsform, bei der die Seitenwand in Richtung auf die Außenseite
des Fahrzeugs um die Hochachse gewölbt ausgebildet ist;
- Fig. 4 bis Fig. 6
- zeigen die Ausbildung der Platte im Bereich des Rollkörpers bzw. der Schale.
[0012] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform, bei der die Platte einseitig aufrollbar
ist, das heißt, eine Haltevorrichtung ist als sich drehender Rollkörper zum Auf- und
Abrollen der Platte ausgebildet. Die gegenüberliegende Haltevorrichtung ist feststehend
ausgebildet.
[0013] Die insgesamt mit 1 bezeichnete Platte als Seitenwandabdeckung auf der Außenseite
des Balges besitzt einen ersten Abschnitt 1a und einen zweiten Abschnitt 1 b, wobei
der erste und der zweite Abschnitt im Ausgangszustand der Platte, also weder im gestauchten
noch im gestreckten Zustand, etwa gleich groß sind. Die Trennlinie zwischen den beiden
Abschnitten 1 a, 1 b ist mit 1 c bezeichnet. Der Abschnitt 1 b kann hierbei steifer
sein als der Abschnitt 1a, da er nicht aufgerollt wird. Das heißt, der Abschnitt 1a
hat eine seitliche Erstreckung, die zu dem Maß des Aufrollwinkels korrespondiert.
Die Durchgangsrichtung ist durch den Pfeil 27 gekennzeichnet, das heißt, die Platte
als Seitenwandabdeckung befindet sich auf der Innenseite des Balges 30.
[0014] Die mit 1 bezeichnete Platte wird gemäß Fig. 1 und 2 auf der einen Seite durch die
eine erste Haltevorrichtung 4 und auf der gegenüberliegenden Seite durch die andere
zweite Haltevorrichtung 20 gehalten. Die eine erste Haltevorrichtung 4 umfasst hierbei
eine Achse 5, wobei auf der Achse 5 etwa mittig auf der Achse eine Torsionsfeder 6
angeordnet ist. Die Torsionsfeder 6 wird durch eine Haltemanschette 7 auf der Achse
5 gehalten. Die Torsionsfeder 6 trägt den insgesamt mit 8 bezeichneten Rollkörper.
Auf dem Rollkörper ist über eine Klemmleiste 9 die Platte 1 mit ihrem einen Ende befestigt.
[0015] Die Achse 5 wird, wie sich dies insbesondere in Anschauung von Fig. 2 ergibt, durch
zwei Arme 10 gehalten, die mit der Stirnseite eines Fahrzeugs 12 verbunden sind.
[0016] Betrachtet man nunmehr noch einmal die Fig. 1, so erkennt man, dass der insgesamt
mit 8 bezeichnete Rollkörper oberhalb und unterhalb der Torsionsfeder 6 eine Aussparung
14 aufweist, die der Aufnahme der beiden Arme 10 dient.
[0017] Wie bereits ausgeführt sorgt die Manschette 7 für die Halterung der Torsionsfeder
6 am unteren Ende der Torsionsfeder auf der Achse 5. Am oberen Ende ist die Torsionsfeder
über ein Halteglied (verdeckt durch Rollkörper 8) mit dem Rollkörper 8 verbunden,
wobei das Halteglied auf der Achse 5 lagert. Das Halteglied ist hier auf der Achse
5 verdrehbar gelagert.
[0018] Betrachtet man nun die zweite Haltevorrichtung 20, so erkennt man einen bogenförmigen
Abschnitt 22, der durch zwei übereinander angeordnete Bügel 24 mit dem Fahrzeug 26
verbunden ist. Die Seitenwandabdeckung ist auch nur durch eine Klemmleiste 9 mit dem
bogenförmigen Abschnitt 22 verbunden. Der bogenförmige Abschnitt 22 bildet mit dem
Bügel 24 eine einteilige Baueinheit.
[0019] Die etwa mittig auf der Achse 5 angeordnete Torsionsfeder 6 steht über das Halteglied
16 mit dem Rollkörper 8 in Verbindung. Die eine erste Haltevorrichtung 4 und die andere
zweite Haltevorrichtung 20 sind an dem jeweiligen Fahrzeug 12, 26 angeordnet. Die
Torsionsfeder 6 trägt den Rollkörper und trägt damit auch die Platte 1. Die beiden
Fahrzeuge 12 und 26 sind durch ein Gelenk miteinander verbunden (nicht dargestellt).
Stehen die beiden Fahrzeuge nicht fluchtend zueinander, sondern befinden sich auf
unterschiedlicher Höhe, was passieren kann, wenn ein solches Fahrzeug eine Senke durchfährt
oder eine Kuppe überfährt, dann entsteht ein Höhenversatz zwischen den einander gegenüberliegenden
Stirnseiten der beiden Fahrzeuge 12, 26. Insofern ist nun vorgesehen, dass die Torsionsfeder
6 einen solchen Höhenversatz in der Lage ist, auszugleichen. Dies geschieht im Einzelnen
dadurch, dass die einzelnen Spiralgänge der Torsionsfeder beabstandet zueinander verlaufen.
Das heißt, dass die Torsionsfeder in der Lage ist, sowohl in negativer als auch in
positiver Richtung also nach unten und oben sich entlang der Achse verschieben kann.
Das heißt, dass die Torsionsfeder 6 nicht nur die Aufgabe hat, den Rollkörper 8 zu
verdrehen, sondern darüber hinaus hier auch noch die Aufgabe zukommt den Rollkörper
zu tragen, und bei Höhenversatz der Fahrzeuge relativ zueinander aufgrund der Ausgestaltung
der Torsionsfeder als Feder mit beabstandet zueinander angeordneten Spiralgängen diesen
Höhenversatz zu kompensieren.
[0020] Dargestellt ist in den Figuren 1 und 2 eine Ausführungsform einer aufrollbaren Platte
als Seitenwandabdeckung, wobei lediglich eine Haltevorrichtung in Form eines Rollkörpers
die Platte aufrollbar aufnimmt. Die andere gegenüberliegende Haltevorrichtung ist
starr, also nicht drehbar, mit dem entsprechenden Wagenkasten verbunden. Durch die
Erfindung umfasst ist allerdings auch eine beidseitig aufrollbare Platte als Seitenwand,
wobei dann in diesem Fall, die Haltevorrichtung 4 als aufrollbare Haltevorrichtung
auch an der gegenüberliegenden Seite an der Stirnseite des Fahrzeugs angeordnet ist.
Eine solche beidseitig aufrollbare Platte hat den Vorteil, dass gegebenenfalls engere
Kurven durchfahren werden können, da die Längenänderung der Platte wesentlich größer
sein kann, und zwar sowohl auf der Kurveninnen- als auch auf der Kurvenaußenseite.
[0021] Aus Fig. 3 ergibt sich nunmehr der Aufbau einer alternativen Ausgestaltung der Platte
1 auf der Innenseite des Balges 30. Die hochbiegsame Platte 1, die zu beiden Enden
durch eine drehbare oder schwenkbare Schale 44, 46 als Teil zweier Haltevorrichtungen
41, 42 aufgenommen wird, umfasst eine Hülse 45, 47, mit einer stationären Achse 48,
49 als Drehachse, um die sich die Hülse 45, 47 mit der Schale 44, 45 dreht. Die Hülse
45, 47 weist ein Gestell 31, 32 auf, durch das die Achse 48, 49 mit dem Fahrzeug 12,
26 in Verbindung steht. Um die Platte 1 in Richtung der Außenseite der Fahrzeuge gewölbt
vorgespannt zu halten, ist eine Federeinrichtung 53 vorgesehen, die endseitig an den
Schalen 44, 46 angelenkt ist.
[0022] Fig. 4 bis 6 zeigen schematisch die Ausbildung der Platte 1 im Bereich des Rollkörpers
8 bzw. der Schalen 44, 46. Erkennbar ist, dass die Platte in diesem Bereich parallel
zur Hochachse verlaufende Gelenkstreifen in Form von Nuten 3 aufweist, wobei die Ausgestaltung
der Nuten 3, insbesondere in Hinblick auf die Tiefe, Breite und die Anzahl in Abhängigkeit
des Radius des Rollkörpers und der Schalen erfolgt (Fig. 4). Insofern kann eine solche
Platte aus Metall als "tailored blank" hergestellt sein, das heißt, speziell abgestimmt
auf den Einsatzzweck und die bei dem Einsatzzweck auftretenden Kräfte mit z. B. den
entsprechenden Gelenkstreifen versehen sein.
[0023] Fig. 5 zeigt eine Verminderung der Querschnittsfläche der Platte im Bereich des oder
der Rollkörper 8 bzw. der Schalen 44, 46, um das Biegen der Platte beim Einrollen
zu erleichtern. Hierfür ist eine Schräge 3a in Längsrichtung der Platte, dass heißt
in Fahrzeuglängsrichtung vorgesehen, das heißt, die Platte 1 läuft seitlich im Bereich
der Haltevorrichtungen schräg aus. Gleiches gilt entsprechend für die Fig. 6 dargestellte
Platte 1. Hier ist im Seitenbereich der Platte in Längsrichtung der Platte im Bereich
des oder der Rollkörper bzw. der Schalen zur Verminderung des Querschnitts ein Absatz
3b vorgesehen.
Bezugszeichenliste:
[0024]
- 1
- Platte
- 1a
- erster Abschnitt
- 1b
- zweiter Abschnitt
- 1c
- Trennlinie
- 3
- Nut (Gelenkstreifen)
- 3a
- Schräge
- 3b
- Stufe
- 4
- erste Haltevorrichtung
- 5
- Achse
- 6
- Torsionsfeder
- 7
- Haltemanschette
- 8
- Rollkörper
- 9
- Klemmleiste
- 10
- Arme
- 12
- Fahrzeug
- 14
- Aussparung
- 20
- zweite Haltevorrichtung
- 22
- bogenförmigen Abschnitt
- 24
- Bügel
- 26
- Fahrzeug
- 27
- Pfeil
- 30
- Balg
- 31
- Gestell
- 32
- Gestell
- 40
- Pfeil
- 44
- Schale
- 45
- Hülse
- 46
- Schale
- 47
- Hülse
- 48
- Achse
- 49
- Achse
- 53
- Federeinrichtung
1. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge,
z. B. den Waggons eines Schienenfahrzeuges, wobei der Übergang einen Balg (30) umfasst,
wobei der Balg (30) eine Seitenwandabdeckung in Form einer elastisch nachgiebigen
Platte aufweist, wobei die Platte (1) an den Stirnseiten der Fahrzeuge durch jeweils
eine Haltevorrichtung (4, 20, 41, 42) aufgenommen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) zumindest partiell aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet ist.
2. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der Haltevorrichtungen (4, 20) einen Rollkörper (4) zum Auf- oder
Abrollen der Platte (1) im Seitenbereich der Platte aufweist.
3. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rollkörper (4) drehbar ausgebildet ist.
4. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) an den Haltevorrichtungen (41, 42) angeordnet im neutralen Zustand
der Fahrzeuge (12, 26) um die Hochachse gewölbt ausgebildet ist.
5. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 1,
dadurch gekenzeichnet,
dass die Platte (1) in Richtung der Fahrzeuginnenseite gewölbt ausgebildet ist.
6. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 1 oder 5,
dadurch gekenzeichnet,
dass die Haltevorrichtungen (41, 42) als längliche Schalen (44, 46) ausgebildet sind.
7. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 6,
dadurch gekenzeichnet,
dass die länglichen Schalen (44, 46) schwenk- oder drehbar ausgebildet sind.
8. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) aus einem Federstahl ausgebildet ist.
9. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) im Bereich zumindest einer Haltevorrichtung (4, 20; 44, 46) mindestens
partiell einen gegenüber der Stärke in der Mitte der Platte verminderten Querschnitt
aufweist, um den Auf- oder Abrollvorgang zu erleichtern.
10. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) im Bereich zumindest einer Haltevorrichtung (4, 20; 44, 46) mindestens
einen parallel zur Hochachse des Rollkörpers verlaufenden Gelenkstreifen (3) aufweist.
11. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) bei mehreren Gelenkstreifen (3) im Schnitt parallel zur Längsachse
des Fahrzeugs einen mäanderartigen Verlauf aufweist.
12. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte seitlich im Übergang zu mindestens einer Haltevorrichtung mit einer Schräge
(3a) ausläuft.
13. Übergang zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge
nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (1) im Bereich zumindest einer Haltevorrichtung (4, 20; 44, 46) durch
eine Stufe (3b) einen verminderten Querschnitt aufweist.