I. Anwendungsgebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutztasche für Briefmarken oder ähnliche Produkte nach
dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
II. Technischer Hintergrund
[0002] Schutztaschen sind ein geeigneter Schutz für Briefmarken, die in Alben, auf Karten
oder ähnlichen Produkten aufbewahrt werden.
[0003] Sie bestehen aus zwei gleichgroßen steifen Folien (z.B. Polystyrol). Diese Folienzuschnitte
sind in der Regel in Länge und Höhe ca. 4 mm größer als die zu schützende Briefmarke.
Alle Schutztaschen bestehen aus einer Unter- und einer Oberfolie. Die Unterfolie kann
durchsichtig oder eingefärbt sein. Ober- und Unterfolie sind je nach Ausführung mit
einer oder zwei Nähten verbunden. Als Naht wird die Verbindung der Unter- und Oberfolie
bezeichnet. Sie kann z.B. durch Verkleben oder Verschweißen der Folienränder (Ober-
und Unterfolie) erreicht werden.
[0004] Die Oberfolie der Schutztasche ist auf jeden Fall transparent. Ihre Unterfolie ist
vorzugsweise mit einem wiederaktivierbaren wasserlöslichen Kleber ganzflächig beschichtet.
[0005] Grundsätzlich wird zwischen zwei Hauptgruppen von Schutztaschen unterschieden:
Variante 1 hat nur auf der unteren Längsseite eine Naht. Es sind also drei Seiten
der Schutztasche offen. Die Unterfolie hat die gleiche Größe wie die Oberfolie. Die
darin aufzubewahrende Marke wird durch die Klemmkraft der beiden Folien - die an der
Naht entsteht - gehalten.
Variante 2: Die Schutztasche hat an der unteren und an der oberen Längsseite eine
Naht. Die Unterfolie ist parallel zu den Nähten mittig geschlitzt.
[0006] Beide Varianten der Schutztaschen haben in etwa den gleichen Marktanteil.
[0007] Beim Aufkleben der Schutztaschen auf einen Träger (z.B. Albenblatt) wird aber nur
eine kleine Fläche des wasserlöslichen Klebers angefeuchtet, um die Verformung des
Trägers durch Wasser möglichst gering zu halten.
[0008] Alle im Handel erhältlichen Schutztaschen werden aus sogenannten Streifen gefertigt,
die vorher produziert wurden.
[0009] Durch den ganzflächigen Leimauftrag (Wasserbasis) können die vorgefertigten Streifen
im Stapel zu Schutztaschen weiterverarbeitet werden. Nur so ist es möglich, die riesigen
Stückzahlen von benötigten Schutztaschen rationell zur fertigen.
[0010] Versuche, selbstklebende Schutztaschen auf dem Markt zu platzieren, sind bis jetzt
an technischen Problemen gescheitert.
[0011] Da alle Schutztaschen wie beschrieben aus Streifen gefertigt werden, ergibt sich
bei ganzflächig selbstklebenden Schutztaschen ein Handhabungsproblem:
Die - vorzugsweise aus Silikonpapier bestehende - Abdeckung ganzflächig beschichteter
selbstklebender Schutztaschen lässt sich nur mit Schwierigkeiten von der Unterfolie
der Schutztasche (50 µ) ablösen, da die Schnittkanten direkt übereinanderliegen. Zudem
erfordert das Aufkleben auf einen Träger sehr viel Geschick. Fehler können nachträglich
nicht korrigiert werden.
[0012] Geschlitzte Schutztaschen, bei denen die Unterfolie ganzflächig mit einem Haftkleber
versehen sind, können nach dem Aufkleben der Taschen auf einen Träger (z.B. Albenblatt)
nicht mehr mit Briefmarken bestückt werden. Ebenso ist ein Austausch der Briefmarken
nachträglich nicht möglich.
[0013] Selbstklebende Schutztaschen, bei denen als Kleber ein doppelseitiges Klebeband Verwendung
findet, würden zwar den Anforderungen der Briefmarkensammler entgegenkommen, jedoch
treten in diesem Fall Probleme bei der Herstellung der Schutztaschen auf.
[0014] Die vorproduzierten Streifen mit rückseitigem Klebeband lassen sich nicht stapeln,
da ein Dickenunterschied durch das aufgebrachte Klebeband entsteht.
[0015] Bei fünf übereinanderliegenden Streifen ist dieser so groß, dass ein genauer Schnitt
der Schutztaschen aus diesen Streifen nicht mehr möglich ist.
[0016] Die Streifen könnten demnach nur einzeln oder in ganz wenigen Lagen zu Schutztaschen
geschnitten werden. Große Stückzahlen sind auf diese Weise nicht zu fertigen. So ist
in
DE 69 20 830 U eine durchsichtige Halte- und Schutzhülle für Briefmarken oder ähnliche Flachgegenstände
beschrieben, bei der die Hülle mittels einer Klebstoffschicht befestigt ist. Diese
in Form eines Streifens gestaltete Klebstoffschicht ist mit einer passgenauen, den
Maßen dieser Klebstoffschicht entsprechenden Schutzabdeckung versehen, wodurch beim
Stapeln von mehreren Halte- und Schutzhüllen die beim Schneiden dieser Halte- und
Schutzhüllen hinderlichen Dickenunterschiede entstehen.
[0017] Weiterhin ist in der
DE 88 05 446 U1 eine Einschlagtasche für die Aufnahme von Urkunden o. dgl. auf einer Trägerfläche
beschrieben, bei der das Oberteil der Auflagefolie zu einem Teil mit der Trägerfolie
verbunden ist. Auch bei dieser Gestaltung ist das Problem der hinderlichen Dickenunterschiede
beim Schneiden von Stapeln nicht gelöst.
III. Darstellung der Erfindung
a) Technische Aufgabe
[0018] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Schutztasche nach dem Oberbegriff
des Anspruches
1 anzugeben, die einerseits eine sehr leichte Handhabung sicherstellt und andererseits
eine rationelle Massenfertigung ermöglicht.
b) Lösung der Aufgabe
[0019] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Anspruch
1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0020] Die Grundidee der erfindungsgemäßen Schutztasche liegt im Wesentlichen darin, dass
die Unterfolie der Schutztasche - egal welche Variante - nur zu einem Teil mit einem
Haftkleber versehen ist. Dieser kann - je nach Ausführung des jeweiligen Taschentyps
- im oberen oder unteren Bereich der Unterfolie aufgebracht sein.
[0021] Der Kleberauftrag erfolgt extrem dünn.
[0022] Die Abdeckung des Klebers erfolgt ganzflächig, d.h. die hierfür verwendete - vorzugsweise
aus Silikonpapier bestehende - Abdeckung überdeckt nicht nur die aufgebrachte Klebefläche,
sondern die komplette Rückseite der Unterfolie der Schutztasche. Sie weist exakt die
gleiche Grundfläche auf wie die Schutztasche.
[0023] Dieser Schutztaschenaufbau bringt wesentliche Vorteile:
- Die vorher produzierten Streifen mit Abdeckung weisen auch gestapelt kaum Höhenunterschiede
auf. Sie können genauso im Stapel passgenau geschnitten werden wie Schutztaschen mit
wiederanfeuchtbarer Gummierung.
- Das Herstellungsverfahren ermöglicht genauso große Stückzahlen wie bei den Schutztaschen
mit wiederanfeuchtbarer Gummierung auf der Unterfolie.
- Die Handhabung selbstklebender Schutztaschen wird gegenüber den Schutztaschen mit
anfeuchtbarer Gummierung wesentlich erleichtert.
- Keine Verformung des Trägers (z.B. Albenblatt) durch selbstklebende Schutztaschen,
wie sie bei wiederanfeuchtbaren Schutztaschen auf dem Träger entsteht.
- Die Abdeckung lässt sich problemlos von der Unterfolie der Schutztasche lösen.
Verarbeitung der Schutztaschen
[0024] Die Schutztasche wird mit dem nichthaftenden Teil der Unterfolie auf dem Träger (z.B.
Albenblatt) passgenau ausgerichtet und anschließend durch Andrücken des haftenden
Teils befestigt.
Ausführungsbeispiel
[0025] Beide Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft beschrieben.
Fig. 1 zeigt die geschlitzte Unterfolie einer mit einer Abdeckung versehenen Schutztasche
in der Draufsicht. Der Klebeauftrag ist gestrichelt dargestellt, dieser kann unterschiedlich
groß und an unterschiedlichen Stellen der Unterfolie aufgebracht sein.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer geschlitzten Schutztasche mit zwei Nähten, wobei die
einzelnen Bestandteile der Schutztasche zur Verdeutlichung aufgebogen dargestellt
sind.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht einer aufgeklebten Schutztasche mit einer Naht und einer eingesteckten
Briefmarke.
Fig. 4 zeigt in einer Schnittdarstellung eine Variante der Abdeckung (2), die leichte Verformungen
aufweist.
[0026] In der Zeichnung gemäß Fig.
1 ist die Unterfolie
3; 3' einer erfindungsgemäßen Schutztasche
1 mit Abdeckung
2 dargestellt. Dabei ist die Unterfolie
3; 3', die bei der Befestigung auf dem Träger (z.B. Albenblatt) aufliegt, mit einem Schlitz
4 versehen ausgebildet. Der Schlitz
4 teilt die Unterfolie
2 der Schutztasche
1 parallel zu den Nähten
8 in zwei Hälften.
[0027] Die Schutztasche
1 ist im oberen Bereich mit einem gestrichelt dargestellten Streifen Haftkleber
5 versehen. Dieser Haftkleber
5 fixiert die Abdeckung
2, welche mit der Größe der Schutztasche
1 exakt übereinstimmt und somit die Unterfolie
3; 3' komplett abdeckt. Zur Verdeutlichung, dass die Abdeckung
2 im unteren Bereich der Zeichnung lose auf der Unterfolie
3; 3' der Schutztasche
1 aufliegt, ist deren unterer Rand etwas angehoben dargestellt.
[0028] Der Haftkleber
5 ist im gezeigten Beispiel in Form eines Streifens dargestellt. Die Klebeschicht kann
jedoch auch über eine größere Fläche, als Punkt, oder anders geformt auf der Unterfolie
3; 3' aufgebracht sein.
[0029] Die Seitenansicht einer Schutztasche gemäß Fig.
2 verdeutlicht, wie die einzelnen Teile der erfindungsgemäßen Schutztasche
1 zusammengefügt sind. Aus diesem Grund zeigt die Darstellung die Schutztasche
1 im aufgespreizten Zustand, wobei die einzelnen Teile zur besseren Verdeutlichung
aufgebogen dargestellt sind.
[0030] Die Schutztasche
1 weist dabei eine Oberfolie
6 auf, deren Länge exakt mit der Länge der Abdeckung
2 und der Gesamtlänge der Unterfolie
3; 3' bzw. der beiden Teile der Unterfolie
3; 3' übereinstimmt.
[0031] Die Abdeckung
2 ist - entsprechend der Darstellung gemäß Fig.
1 - von der Schutztasche
1 leicht ablösbar.
[0032] Fig.
3 zeigt die Draufsicht einer Schutztasche
1 mit nur einer Naht
8. Dabei wird deutlich, dass der äußere Rand der Schutztasche
1 den Rand der eingesteckten Briefmarke
7 überragt.
[0033] In Fig.
4 ist eine Variante der Abdeckung
2 dargestellt. Hierbei weist die Abdeckung
2 leichte Verformungen auf. Diese sind im gezeigten Beispiel in Form von in regelmäßigen
Abständen angeordneten Wellen ausgebildet. Alternativ dazu können diese Verformungen
auch auf andere Weise ausgebildet sein, beispielsweise in Form von punktförmigen Erhebungen.
Ebenso können die Verformungen beidseitig angebracht sein.
[0034] Die erfindungsgemäßen Schutztaschen
1 werden im Stapel aus den vorher gefertigten Streifen - bestehend aus Oberfolie
6, Unterfolie
3; 3', Klebeauftrag
5 und Abdeckung
2 - geschnitten. Die Briefmarken
7 (oder ähnliche Produkte) können vom Sammler vor oder nach dem Aufkleben einer Schutztasche
1 auf einen Träger (z.B. Albenblatt) in die Schutztasche
1 eingelegt werden. Üblich ist es, die Briefmarke
7 (oder ähnliche Produkte) erst nach dem Aufkleben der Schutztasche
1 einzulegen.
[0035] Das Aufkleben einer Schutztasche
1 auf einem Träger (z.B. Albenblatt) und das Ablösen der Abdeckung
2 von der Unterfolie
3; 3' geht wie folgt vonstatten:
- Die Abdeckung 2 von der Unterfolie 3; 3' abziehen.
- Die Schutztasche 1 mit einem Finger im Bereich der Klebstelle etwas anheben und so auf dem Träger (z.B.
Albenblatt) ausrichten.
- Nach dem Ausrichten die Schutztasche 1 durch leichtes Andrücken auf dem Träger (z.B. Albenblatt) fixieren.
[0036] Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die erfindungsgemäße Schutztasche
1 mit dünnem Haftkleber
5 auf einer Teilfläche der Unterfolie
3; 3' und der ganzflächigen Abdeckung
2 wesentliche Vorteile bringt. So können auch mit Haftkleber beschichtete, gestapelte
Streifen in großen Stückzahlen zu Schutztaschen
1 weiterverarbeitet werden.
Vorteile für den Anwender
[0037]
- Keine Hilfsmittel wie Anfeuchtschwamm oder nasses Flies zum Anfeuchten der Schutztasche
1 notwendig.
- Keine Verformung des Trägers (z.B. Albenblatt oder Ähnliches) durch angefeuchtete
Schutztaschen 1
- Die Abdeckung 2 lässt sich problemlos von der Unterfolie 3; 3' der Schutztasche 1 ablösen, da nur eine Teilfläche der Unterfolie 3; 3' mit Haftkleber 5 beschichtet ist.
- Die Schutztasche 1 kann passgenau auf einem Träger (z.B. Albenblatt) ausgerichtet und aufgeklebt werden.
[0038] Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemäße Grundidee auch bei allen anderen
Ausführungen einer Schutztasche
1 Verwendung finden kann. Dies gilt auch für Schutztaschen
1, die für einen anderen Verwendungszweck geeignet sind.
[0039] Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist die Schutztasche
1 für Briefmarken oder ähnliche Produkte ist in einem Teilbereich der Unterfolie
3; 3' mit einem Haftkleber
5 versehen. Bei einer Ausführungsform mit Schlitz
4 ergibt sich eine zweigeteilte Unterfolie
3; 3'. Die ungeteilte oder geteilte Unterfolie
3;3' ist teilweise mit einer extrem dünnen Schicht Haftkleber
5 versehen. Die Abdeckung
2 überdeckt jedoch nicht nur den Haftkleber
5, sondern die gesamte Unterfolie
3; 3' und ist somit passgenau auf die Außenmaße der Streifen abgestimmt, wodurch sich nur
geringe Höhenunterschiede der gestapelten Streifen ergeben. Diese Stapel können ohne
weiteres zu Schutztaschen
1 verarbeitet werden.
[0040] Auch ermöglicht der Klebeauftrag auf nur einem Teil der Unterfolie
3; 3' und die Verformung der Abdeckung
2 dem Briefmarkensammler ein leichtes Entfernen dieser Abdeckung
2 von der Schutztasche
1. Beim Einkleben einer Schutztasche
1 auf einem Träger (z.B. Albenblatt) ist ein einfaches und passgenaues Arbeiten gewährleistet.
Ein weiterer großer Vorteil: Die mit selbstklebenden Schutztaschen
1 ausgerüsteten Träger (z.B. Albenblatt) verziehen sich nicht, sie bleiben plan.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1: Schutztasche
- 2: Abdeckung
- 3; 3': Unterfolie
- 4: Schlitz
- 5: Haftkleber
- 6: Oberfolie
- 7: Briefmarke
- 8: Naht
- 9: Verformung
1. Schutztasche (1) für Briefmarken oder ähnliche Produkte, die aus Streifen geschnitten wird und deren
Unterfolie (3;3') mit einem von einer ablösbaren Abdeckung (2) geschützten Haftkleber (5) versehen ist, die zum Einkleben auf (in) Sammelalben oder anderen Trägermaterialen
geeignet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Haftkleber (5) extrem dünnschichtig ausgebildet ist und dass die zugeordnete ablösbare Abdeckung
(2) größer ist als die Fläche des Haftklebers (5) und passgenau mit den Außenmaßen der Schutztasche (1) übereinstimmt.
2. Schutztasche (1) für Briefmarken oder ähnliche Produkte (z.B. Albenblatt) nach Anspruch 1,
dadurchgekennzeichnet, dass
der Kleber aus einem Haftkleber (5) besteht.
3. Schutztasche (1) für Briefmarken oder ähnliche Produkte (z.B. Albenblatt) nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Haftkleber (5) nur auf einem Teil der Fläche der Unterfolie (3; 3') der Schutztasche (1) aufgebracht ist.
4. Schutztasche (1) für Träger (z.B. Albenblatt) nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei einer durch einen Schlitz (4) getrennten zweigeteilten Unterfolie (3; 3') der Schutztasche (1) der Haftkleber (5) auf nur einer der beiden Unterfolienhälften (3; 3') aufgetragen ist.
5. Schutztasche (1) für Träger (z.B. Albenblatt) nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zugeordnete ablösbare Abdeckung (2) mit leichten Verformungen (9) ausgebildet ist.
6. Schutztasche (1) für Träger (z.B. Albenblatt) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verformungen in Form von wellen- oder punktförmigen Erhebungen ausgebildet sind.
1. Protective pocket (1) for stamps or similar products, which is cut from strips and
whose lower film (3; 3') is provided with a contact adhesive (5) protected by a detachable
covering (2), which is suitable for affixing onto (into) collection albums or other
support materials,
characterized in that the contact adhesive (5) is configured in an extremely thin layer; and the associated
detachable covering (2) is larger than the area of the contact adhesive (5) and corresponds
in accurately fitting fashion to the outside dimensions of the protective pocket (1).
2. Protective pocket (1) for stamps or similar products (e.g. album page) according to
Claim 1, wherein the adhesive is made up of a contact adhesive (5).
3. Protective pocket (1) for stamps or similar products (e.g. album page) according to
Claims 1 or 2, wherein the contact adhesive (5) is applied only onto a portion of
the area of the lower film (3; 3') of the protective pocket (1).
4. Protective pocket (1) for a support (e.g. album page) according to Claims 1 or 2,
wherein in the case of a two-part lower film (3; 3') of the protective pocket (1)
separated by a slit (4), the contact adhesive (5) is applied onto only one of the
two lower-film halves (3; 3').
5. Protective pocket (1) for a support (e.g. album page) according to Claims 1 or 2,
wherein the associated detachable covering (2) is embodied with slight deformations
(9).
6. Protective pocket (1) for a support (e.g. album page) according to one of Claims 1,
2, or 5, wherein the deformations are embodied in the form of corrugation- or spot-shaped
elevations.
1. Pochette de protection (1) pour timbres ou produits similaires découpée par des bandes
et dont la feuille inférieure (3, 3') est couvrie d'une masse auto-adhésive (5) abritée
d'un revêtement amovible (2), apte à être collée dans des albums de collection ou
sur autres supports,
caractérisée par le fait
que la masse auto-adhésive (5) est une couche extrêmement mince et que le revêtement
amovible (2) est plus grand que la surface de la masse auto-adhésive (5) et coïncide
exactement à la dimension d'encombrement de la pochette de protection (1).
2. Pochette de protection (1) pour timbres ou produits similaires (par exemple feuille
d'album) selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la colle est une masse auto-adhesive (5).
3. Pochette de protection (1) pour timbres ou produits similaires (par exemple feuille
d'album) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la masse auto-adhésive (5) est appliquée sur une seule partie de la surface de la
feuille inférieure (3, 3') de ladite pochette (1).
4. Pochette de protection (1) pour des supports (par exemple feuille d' album) selon
la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que, en cas d'une feuille inférieure (3, 3') divisée en deux par une fente (4), la masse
auto-adhésive (5) est appliquée sur une seule moitié de la feuille inférieure (3,
3').
5. Pochette de protection (1) pour des supports (par exemple feuille d' album) selon
la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que que le revêtement amovible correspondant (2) présente des petites déformations (9).
6. Pochette de protection (1) pour des supports (par exemple feuille d'album) selon la
revendications 1 ou 2 ou 5, caractérisée par le fait que les déformations sont en forme des élévations ondulées ou ponctuelles.