[0001] Die Erfindung betrifft eine Schalungsverbindungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Eine Schalung ist eine Gussform in welche beispielsweise Frischbeton eingebracht
werden kann, um die Form eines Betonkörpers vorzugeben. Es handelt sich hierbei um
eine weit verbreitete Technik, welche auf viele verschiedene Arten ausgebildet sein
kann.
[0003] Eine besondere Herausforderung für die Schalungstechnik sind Rundbauten, also Bauten
die im Wesentlichen rund, beispielsweise kreisförmig, ausgebildet sind. Solche Bauten
können beispielsweise Silos, Becken oder runde Pfeiler sein. Für solche Bauten muss
eine aufwendige Schalung konstruiert werden, welche beispielsweise aus flexiblen Schalungsplatten
besteht, welche durch einen geeigneten Hinterbau in die richtige Form gebracht werden.
[0004] Aus der
US 5 044 601 A ist ein Schalungsverbinder bekannt, mit welchem eine Schalung für eine 45° Ecke aufgebaut
werden kann. Das Dokument eine Schalungsverbindungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 offenbart.
[0005] Aus der
DE 85 02 232 U1 ist eine Schalungsverbindungsvorrichtung für Rundschalungen mit einem im Wesentlichen
U-förmigen Grundkörper bekannt, dessen zwischen zwei seitlichen Flanken befindlicher
Quersteg biegsam ausgebildet ist.
[0006] Aus der
DE 27 30 542 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Schalung bekannt, wobei zwischen zwei Stoßflächen
von Schalungselementen ein kalthärtender 2-Komponenten-Elastomer eingefügt wird, welcher
im erhärteten Zustand den Schalungsverbinder ausbildet.
[0007] Aus der
US 6 322 046 B1 ist eine Schalungszwinge für den Einsatz bei Ecken bekannt.
[0008] Aus der
EP 0 138 196 A2 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Rundung mit einer Schalung bekannt.
[0009] Aus der
US 2006/0156675 A1 ist ein System zur Erzeugung einer im Wesentlichen runden Schalungen bekannt.
[0010] Aus der
US 4 553 729 A ist ebenfalls ein System zur Erzeugung einer im Wesentlichen runden Schalungen bekannt.
[0011] Nachteilig daran ist dass eine derartige Schalung nur mit einem hohen Zeitaufwand
konstruiert werden kann, wobei die Konstruktion der Schalung auf die spezielle Anwendung
und Form hin ausgelegt werden muss. Eine derartige Schalung ist oft nicht wiederverwertbar
und teuer, da qualifiziertes Fachpersonal erforderlich ist.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Schalungsverbindungsvorrichtung der eingangs
genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können,
mit welcher eine Schalung für Rundbauten auf einfache Weise zur Verfügung gestellt
werden kann.
[0013] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
[0014] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Rahmenschalungselemente zu einer im Wesentlichen
runden Schalung zusammengefügt werden können, wodurch ein Aufbau einer Schalung für
einen im Wesentlichen runden Betonkörper wesentlich vereinfacht wird. Hierbei bildet
die Schalungsverbindungsvorrichtung selber einen Teil der Schalhaut, wodurch verhindert
werden kann, dass der noch flüssige Beton durch den Spalt zwischen zwei zueinander
verschwenkten Rahmenschalungselementen austritt. Durch die Verbindung mit den Rahmenschalungselementen
durch die erste Kopplungsfläche und die zweite Kopplungsfläche kann eine gute stabile
Verbindung mit den für eine Rahmenschalung üblichen Verbindungsmitteln erreicht werden.
Weiters kann eine derart ausgebildete Schalung gut wiederverwendet werden, im Gegensatz
zu einer runden Schalung, welche lediglich für einen bestimmten Einsatzzweck gefertigt
wird. Weiters kann eine derartige Schalung schnell von ungeschulten Arbeitern aufgebaut
werden.
[0015] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0016] Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch
die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind
und als wörtlich wiedergegeben gelten.
[0017] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen
lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 das Profil einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Schatungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 2 das Profil einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 3 das Profil einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 4 das Profil einer vierten bevorzugten Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 5 das Profil einer fünften bevorzugten Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 6 das Profil einer sechsten bevorzugten Ausführungsform der Schatungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 7 die erste bevorzugte Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 8 die erste bevorzugte Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung in
Seitenansicht;
Fig. 9 die erste bevorzugte Ausführungsform der Schalungsverbindungsvorrichtung in
Vorderansicht;
Fig. 10 eine siebente bevorzugte Ausführungsform der
Schalungsverbindungsvorrichtung;
Fig. 11 ein Detail einer bevorzugten Ausführungsform einer Schalung aus der Sicht
von oben;
Fig. 12 ein Schnitt gemäß der Linie A aus Fig. 11;
Fig. 13 die bevorzugte Ausführungsform einer Schalung aus der Sicht von oben; und
Fig. 14 ein Detail der bevorzugten Ausführungsform einer Schalung aus der Sicht von
oben;
[0018] Die Fig. 1 bis 14 zeigen bevorzugte Ausführungsformen einer Schalungsverbindungsvorrichtung
1, wobei die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 eine erste Kopplungsfläche 2 und eine
zweite Kopplungsfläche 3 zur Koppelung mit Rahmenschatungselementen 4 umfasst. Eine
Schalungsverbindungsvorrichtung 1 dient insbesondere zur Verbindung zweier Rahmenschalungselemente
4, wobei ein erstes Rahmenschalungselement 4 an der ersten Kopplungsfläche 2, und
ein zweites Rahmenschalungselement 4 an der zweiten Kopplungsfläche 3 koppelbar ist.
[0019] Rahmenschalungselemente 4 sind insbesondere gerade und flächige Elemente eines Rahmenschalungssystems.
Solche Rahmenschalungselemente 4 können insbesondere eine ebene Schalhaut aufweisen,
welche bevorzugt durch eine ebene Platte ausgebildet ist, welche insbesondere bereits
werkseitig fest mit einem Rahmen verbunden, insbesondere verschweißt oder vernietet,
ist. Die Schalhaut bezeichnet hierbei jene Fläche, welche dazu vorgesehen ist mit
dem Beton in Kontakt zu sein, und welche die Form und Oberflächenstruktur eines Betonkörpers
vorgibt. Rahmenschalungssysteme funktionieren nach dem Baukastenprinzip und weisen
daher den Vorteil auf, dass diese schnell und von wenigen Personen aufstellbar sind.
[0020] Solche Rahmenschalungselemente 4 können insbesondere derart ausgebildet sein, dass
mehrere miteinander gekoppelte Rahmenschalungselemente 4 eine ebene Schalhaut bilden.
Um solche Rahmenschalungselemente 4 miteinander zu koppeln weisen die Rahmenschalungselemente
4 insbesondere ebene Gegenkopptungsflächen 10 auf, welche normal zu der Fläche der
Schalhaut der Rahmenschalungselemente 4 orientiert sein. Um zwei Rahmenschalungselemente
4 miteinander zu koppeln werden die Gegenkopplungsflächen 10 der Rahmenschalungselemente
4 in flächigen Kontakt gebracht, und miteinander verbunden.
[0021] Insbesondere können die erste Kopplungsfläche 2 und/oder die zweite Kopplungsfläche
3 eben ausgebildet, und/oder bevorzugt gegengleich zu einer Gegenkopplungsfläche 10
eines Rahmenschalungselementes 4 ausgebildet sein.
[0022] Es ist vorgesehen, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 eine an der ersten
Kopplungsfläche 2 und der zweiten Kopplungsfläche 3 angrenzende Schalungsfläche 5
umfasst. Die Schalungsfläche 5 bildet hierbei insbesondere ebenfalls einen Teil der
Schalhaut und ist bevorzugt dazu vorgesehen mit dem Beton im direkten Kontakt zu kommen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Kupplungsfläche 2 und die Schalungsfläche
5, und oder die zweite Kopplungsfläche 3 mit der Schatungsfläche 5 unter Ausbildung
einer Kante angrenzen, also dass jeweils ein Ende der ersten Kopplungsfläche 2 und/oder
der zweiten Kopplungsfläche 3 an jeweils einem Ende der Schalungsfläche 5 stößt.
[0023] Weiters ist vorgesehen, dass die erste Kopplungsfläche 2 und die zweite Kopplungsfläche
3 einen Winkel α einschließen, und dass der Winkel α ein spitzer Winkel ist. Der Winkel
α ist dabei jener Winkel, den die Ebenen, in welche die erste Kopplungsfläche 2 oder
die zweite Kopplungsfläche 3 angeordnet sind, am Schnittpunkt einschließen. Diese
Ebenen können auch als Kopplungsflächenebenen 18 bezeichnet werden.
[0024] Dadurch sind zwei Rahmenschatungselemente 4, welche mit der ersten Kopplungsfläche
2 und der zweiten Kopplungsfläche 3 gekoppelt sind, ebenfalls um den Winkel α zueinander
verschwenkt. Mit anderen Worten können dadurch die Ebenen, in welchen die Schatungshäute
der an der ersten Kopplungsfläche 2 und der zweiten Kopplungsfläche 3 gekoppelten
Rahmenschalungselemente 4 angeordnet sind, um den Winkel α zueinander verschwenkt
sein.
[0025] Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Rahmenschalungselemente 4 zu einer im Wesentlichen
runden Schalung 12 zusammengefügt werden können, wodurch ein Aufbau einer Schalung
12 für einen im Wesentlichen runden Betonkörper wesentlich vereinfacht wird. Hierbei
bildet die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 selber einen Teil der Schalhaut, wodurch
verhindert werden kann, dass der noch flüssige Beton durch den Spalt zwischen zwei
zueinander verschwenkten Rahmenschalungselementen 4 austritt. Durch die Verbindung
mit den Rahmenschalungselementen 4 durch die erste Kopplungsfläche 2 und die zweite
Kopplungsfläche 3 kann eine gute stabile Verbindung mit den für eine Rahmenschalung
üblichen Verbindungsmitteln 11 erreicht werden. Weiters kann eine derart ausgebildete
Schalung 12 gut wiederverwendet werden, im Gegensatz zu einer runden Schalung, welche
lediglich für einen bestimmten Einsatzzweck gefertigt wird. Weiters kann eine derartige
Schalung 12 schnell von ungeschulten Arbeitern aufgebaut werden.
[0026] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 starr
ist, und der Winkel α insbesondere ein fixer Winkel ist, welcher bevorzugt bei der
Herstellung der Schalungsverbindungsvorrichtung 1 vorgebbar ist.
[0027] Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 frei von Spannungen ist, also nicht gespannt oder gebogen werden muss, um den Winkel
α zu erreichen, sondern dieser Winkel α bereits vorgegeben ist. Mit anderen Worten
kann die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 frei von Spannelementen sein, welche den
Winkel α vorgeben, indem die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 von den Spannelementen
in die richtige Form gespannt wird.
[0028] Die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 kann generell im Wesentlichen aus jeglichen
Material bestehen, welche die statischen Anforderungen genügen, beispielweise Holz
oder Kunststoff.
[0029] Die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 kann insbesondere umfassend Metall, insbesondere
Stahl oder Aluminium, ausgebildet sein. Diese Materialien weisen besonders bevorzugte
mechanische Eigenschaften auf.
[0030] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 als Profilträger ausgebildet ist. Ein Profilträger weist einen über die Länge im
Wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt auf. Dadurch kann die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 besonders einfach ausgebildet und leicht zu handhaben sein.
[0031] Besonders bevorzugt kann vorgesehn sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 einstückig ausgebildet ist.
[0032] Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 als Hohlkörper ausgebildet ist. Hierbei kann die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 eine der Schalungsfläche 5 gegenüber angeordnete Stützwand 17 umfassen. Insbesondere
kann die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 als Hohlprofil ausgebildet sein. Dadurch
kann die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 wesentlich stabiler gegenüber einem Verwinden
ausgebildet sein.
[0033] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 im Wesentlichen
hohlraumfrei ausgebildet ist, also beispielsweise als Vollprofil. Im Wesentlichen
hohlraumfrei bedeutet in dem Sinne, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 bis
auf etwaige Aufnahmen frei von Hohlräumen ist.
[0034] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 als
Strangpressprofil ausgebildet ist. Dadurch kann die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 besonders einfach mit gleichbleibender Qualität und konstanten Winkel α ausgebildet
werden. Weiters können dadurch die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 besonders einfach
auch als Hohlprofil ausgebildet sein.
[0035] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 als mehrfach
abgewinkelte Platte ausgebildet ist. Diese Platte kann beispielsweise aus einer ebenen
Platte vorgeformt sein, oder die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 kann aus mehreren
ebenen Platten zusammengesetzt, insbesondere zusammengeschweißt, sein.
[0036] Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die erste Kopplungsfläche 2, und/oder die
zweite Kopplungsfläche 3 und/oder die Schalungsfläche 5 rechteckig ausgebildet sind.
[0037] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 im Bereich
der ersten Kopplungsfläche 2, und/oder der zweiten Kopplungsfläche 3 und/oder der
Schalungsfläche 5 eine Dicke zwischen 0,2 cm und 3 cm, insbesondere zwischen 0,5 cm
und 2 cm, aufweist.
[0038] Es kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 eine Höhe zwischen
0,5 m und 6 m, insbesondere zischen 0,75 m und 3 m, aufweist. Weiters kann vorgesehen
sein, dass die erste Kopplungsfläche 2, und/oder die zweite Kopplungsfläche 3 eine
Breite zwischen 2 cm und 50 cm, insbesondere zwischen 2,5 cm und 20 cm, aufweist.
[0039] Besonders bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass die Schalungsfläche 5 eine
Breite zwischen 3 cm und 150 cm aufweist.
[0040] Hierbei kann die gemäß den bevorzugten Ausführungsformen in Fig. 1 bis Fig. 14 vorgesehen
sein, dass die Schalungsfläche 5 eine Breite zwischen 3 cm und 25 cm aufweist, insbesondere
zwischen 4 cm und 15 cm, aufweist. Dadurch bildet die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 eine Staffel, welche primär dazu dient zwei Rahmenschalungselemente 4 zu verbinden.
[0041] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schalungsfläche 5 eine Breite zwischen
20 cm und 150 cm aufweist, insbesondere zwischen 50 cm und 100 cm, aufweist. Dadurch
kann die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 bereits einen signifikanten Teil Schalhaut
bilden.
[0042] Weiters kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Winkel α kleiner als 30°,
insbesondere kleiner als 20°, besonders bevorzugt kleiner als 10°, ist. Durch diesen
kleinen Winkel α kann eine kreisrunde Form durch ein Polygon mit vielen Ecken gut
angenähert werden, wobei die Annäherung an die Kreisform besser wird, je kleiner der
Winkel α ist.
[0043] Insbesondere kann weiters vorgesehen sein, dass der Winkel α größer als 1°, insbesondere
größer als 2°, ist. Dadurch kann die Anzahl der benötigten Schalungsverbindungsvorrichtungen
1 in vorteilhafter Weise gering gehalten werden.
[0044] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Winkel α ein Bruch von 360° durch
eine natürliche Zahl ist. Dadurch können durch eine Mehrzahl gleichartiger Schalungsverbindungsvorrichtung
1 Schalungen 12 gebildet werden, welche eine geschlossene und im Wesentliche runde
Form aufweisen. Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass diese natürliche Zahl
größer als 10, insbesondere größer als 36, besonders bevorzugt größer als 72 ist.
[0045] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein Winkel zwischen der ersten Kopplungsfläche
2 und der Schalungsfläche 5 gleich ist einem Winkel zwischen der zweiten Kopplungsfläche
3 und der Schalungsfläche 5. Mit anderen Worten, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung
1 symmetrisch ist. Dadurch können Fehler beim Aufbau der Schalung 12 vermieden werden,
und die Anzahl der verschiedenen Formen der Schalungsverbindungsvorrichtung 1 gering
gehalten werden.
[0046] Die Profile der ersten sechs bevorzugten Ausführungsformen sind in den Fig. 1 bis
Fig. 6 dargestellt, wobei in den Fig. 1 bis Fig. 6 die endliche Wandstärke der Schalungsverbindungsvorrichtung
1 lediglich als Strich dargestellt wird.
[0047] Die erste und die zweite bevorzugte Ausführungsform, welche in Fig. 1 und Fig. 2
dargestellt sind, weisen ein trapezförmiges geschlossenes Hohlprofil auf. Die erste
bevorzugte Ausführungsform unterscheidet sich von der zweiten bevorzugten Ausführungsform
durch die Breite der Schalungsfläche 5, und dadurch, dass der Schnittpunkt der Kopplungsflächenebene
18 der ersten Kopplungsfläche 2 und der zweiten Kupplungsfläche 3 in der ersten bevorzugten
Ausführungsform an einer der Schalungsfläche 5 zugewandten Seite schneiden, während
sich in der zweiten bevorzugten Ausführungsform die Kopplungsflächenebene 18 sich
an einer der Schalungsfläche 5 abgewandten Seite schneiden.
[0048] Die dritte und vierte bevorzugte Ausführungsform in Fig. 3 und Fig. 4 sind im Gegensatz
zu der ersten und zweiten bevorzugten Ausführungsform als offenes Hohlprofil ausgebildet.
[0049] Die Schalungsfläche 5 ist gemäß den ersten vier bevorzugten Ausführungsformen als
ebene Fläche ausgebildet. Dadurch weist die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 ein
einfaches und leicht zu fertigendes Profil auf.
[0050] Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Schalungsfläche 5 derart geformt ist,
insbesondere durch Knicke und/oder einer Krümmung, dass die Schalungsfläche 5 an der
ersten Kopplungsfläche 2 und/oder der zweite Kopplungsfläche 3 rechtwinkelig angrenzt.
Mit anderen Worten kann vorgesehen sein, dass die Tangente der Schalungsfläche 5 im
Kontaktbereich von Schalungsfläche 5 und Rahmenschalungselement 4 mit der Ebene der
Schalhaut des Rahmenschalungselement 4 übereinstimmt. Die fünfte und sechste bevorzugte
Ausführungsform, welche in Fig. 5 und 6 dargestellt wird, weist eine derartig ausgebildete
Schalungsfläche 5 mit zwei Knicken auf. Dadurch kann der durch eine derartige Schalung
12 hergestellte Betonbauteil eine vorteilhafte Form aufweisen, weil die Kanten nicht
an jenen Stellen sind, wo die erste Kopplungsfläche 2 und/oder die zweite Kopplungsfläche
3 mit den Gegenkopplungsflächen 10 gekoppelt waren.
[0051] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Schalungsfläche 5 an der ersten Kopplungsfläche
2 und/oder der zweite Kopplungsfläche 3 rechtwinkelig angrenzt, und dass die Schalungsfläche
5 eine, insbesondere im Wesentlichen gleichmäßige, Krümmung aufweist. Durch diese,
in den Figuren nicht dargestellte, Ausführungsform mit einer gekrümmten Schalungsfläche
5 kann in besonders vorteilhafter Weise ein Betonkörper ohne Kanten an der Rundfläche
hergestellt werden.
[0052] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, die erste Kopplungsfläche 2 und/oder die
zweite Kopplungsfläche 3 Verbindungsmittelaufnahmen 6 aufweisen. Diese Verbindungsmittelaufnahmen
6 können insbesondere als Bohrungen, Durchbrechungen oder Sacklöcher mit oder ohne
Gewinde ausgebildet sein. Dadurch kann die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 zuverlässig
mit Rahmenschalungselementen 4, welche ähnliche Verbindungsmittelaufnahmen 6 aufweisen,
gekoppelt werden.
[0053] Weiters kann vorgesehen sein, an einer der Schalungsfläche 5 gegenüberliegenden Seite
der Schalungsverbindungsvorrichtung 1, also insbesondere an der Stützwand 17, Begrenzungsfortsätze
8 angeordnet sind, zur lagerichtigen Positionierung der Rahmenschalungselemente 4.
Diese die Begrenzungsfortsätze 8 ragen hierbei über die erste Kopplungsfläche 2 und/oder
die zweite Kopplungsfläche 3 hinaus, wodurch das Rahmenschalungselementen 4 nicht
durch den hydrostatischen Druck des Frischbetons weggedrückt werden kann. Dadurch
kann die Koppelung von Schalungsverbindungsvorrichtung 1 und Rahmenschalungselementen
4 auch durch Schalungszwingen erfolgen, wobei die Begrenzungsfortsätze 8 insbesondere
auch als Anschläge für die Schalungszwingen verwendet werden können.
[0054] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung 1 Ankermittelaufnahmen
7 aufweist. Diese Ankermittelaufnahmen 7 können insbesondere als Durchbrechung, besonders
bevorzugt als Bohrung durch die Schalungsfläche 5 ausgebildet sein. Dadurch können
zwei Schalungswände 9 mit derartigen Schalungsverbindungsvorrichtung 1 mittels Ankerstangen
16 verbunden werden.
[0055] Weiters kann insbesondere eine Schalungswand 9 umfassend wenigstens ein Rahmenschalungselement
4 vorgesehen sein, wobei das wenigstens eine Rahmenschalungselement 4 Gegenkopplungsflächen
10 umfasst, wobei die Schalungswand 9 wenigstens eine Schalungsverbindungsvorrichtung
1 gemäß der hier beschriebenen vorteilhaften Art umfasst, und wobei eine der Kopplungsflächen
2,3 der wenigstens einen Schalungsverbindungsvorrichtung 1, also die erste Kopplungsfläche
2 oder die zweite Kopplungsfläche 3, mit einer Gegenkopplungsfläche 10 des wenigstens
einen Rahmenschalungselementes 4 verbunden ist.
[0056] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schalungswand 9 eine vorgebbare Mehrzahl
gleicher Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 und gleicher Rahmenschalungselementen
4 aufweist, wobei bevorzugt die Anzahl der Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 und
der Rahmenschalungselemente 4 gleich ist. Dadurch kann eine Schalungswand 9 für im
Wesentlichen kreisrunde Rundbauten ausgebildet werden, welche im Wesentlichen aus
zwei verschiedenen Elementen besteht, und dementsprechend einfach aufzubauen ist.
[0057] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Schalungswand 9 wenigstens zwei verschieden
geformte Schalungsverbindungsvorrichtung 1 und/oder Rahmenschalungselemente 4 aufweist.
Beispielsweise kann durch die Verwendung von Schalungsverbindungsvorrichtung 1 mit
unterschiedlichem Winkel α auch eine ovale oder im Wesentlichen parabelförmige Schalungswand
9 ausgebildet sein. Weiters kann, beispielsweise durch die Verwendung einer Schalungsverbindungsvorrichtung
1 der ersten bevorzugten Ausführungsform und der zweiten bevorzugten Ausführungsform
in einer Schalungswand 9 eine wellenförmige Schalungswand 9 ausgebildet sein. Auch
kann durch die Verwendung von Rahmenschalungselementen 4 mit unterschiedlichen Längen
komplexere Formen erreicht werden. Dadurch können generell gekrümmte Flächen durch
eine Kombination von unterschiedlich ausgebildeten Schalungsverbindungsvorrichtungen
1 und/oder Rahmenschalungselementen 4 auf einfache Weise angenähert werden.
[0058] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Schalungswand 9 die Form eines Kreissegmentes
aufweist. Dadurch kann beispielsweise ein Betonkörper mit im Wesentlichen rechtwinkeliger
Grundriss aber mit abgerundeten Ecken hergestellt werden.
[0059] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Schalungsverbindungsvorrichtung
1 mit dem wenigstens einen Rahmenschalungselement 4 mittels Verbindungsmitteln 11
lösbar verbunden ist.
[0060] Solche Verbindungsmittel 11 können insbesondere als Schalungszwinge ausgebildet sein.
[0061] Gemäß Fig. 11 und Fig. 12 kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass das Verbindungsmittel
11 als Gewindestange 19 ausgebildet ist. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform in
Fig. 11, welche einen Schnitt durch ein Verbindungsmittel 11 darstellt, weisen die
Gegenkopplungsflächen 10 der Rahmenschalungselemente 4, sowie die erste Kopplungsfläche
2 und die zweite Kopplungsfläche 3 Bohrungen auf, durch welche die Gewindestange 19
durchragt. Die Gewindestange 19 ist an deren äußeren Ende bevorzugt mittels Schraubmuttern
20 verspannt, wobei die Schraubmuttern 20 die Gegenkopplungsflächen 10 an die erste
Kopplungsfläche 2 und die zweite Kopplungsfläche 3 pressen. Weiters können noch Unterlegscheiben
21 vorgesehen sein. Alternativ kann gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform
die Gewindestange 19 lediglich an einem Ende mit einer Schraubmutter 20 verspannt,
wobei das andere Ende mittels einem Keil fixiert ist. Die Gewindestangen 19, Schraubmuttern
20 und Unterlegscheiben 21 sind zur besseren Übersichtlichkeit in Fig. 12 nicht überall
mit Bezugszeichen versehen.
[0062] Besonders bevorzugt kann eine Schalung 12 umfassend eine innere Schalungswand 13
und eine äußere Schalungswand 14 vorgesehen sein, wobei die innere Schalungswand 13
und die äußere Schalungswand 14 gemäß der bevorzugten Weise ausgebildet sind, wobei
die erste Kopplungsfläche 2 einer Schalungsverbindungsvorrichtung 1 der inneren Schalungswand
13 mit der ersten Kopplungsfläche 2 einer Schalungsverbindungsvorrichtung 1 der äußeren
Schalungswand 14 fluchtet, und wobei die zweite Kopplungsfläche 3 der Schalungsverbindungsvorrichtung
1 der inneren Schalungswand 13 mit der zweiten Kopplungsfläche 3 der Schalungsverbindungsvorrichtung
1 der äußeren Schalungswand 14 fluchtet. Dieses Fluchten kann derart ausgebildet sein,
dass die erste Kopplungsfläche 2 einer Schalungsverbindungsvorrichtung 1 der inneren
Schalungswand 13 und die erste Kopplungsfläche 2 einer Schalungsverbindungsvorrichtung
1 der äußeren Schalungswand 14 innerhalb der gleichen Kopplungsflächenebene 18 angeordnet
sind. Dadurch kann mit gleich langen Rahmenschalungselementen 4 ein kurviger Betonkörper
mit im Wesentlichen gleicher Dicke ausgebildet werde, wobei die Schalung 12 für diesen
Betonkörper besonders einfach ausgebildet sein kann.
[0063] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass jede Kopplungsfläche 2,3 der inneren Schalungswand
13 mit einer Kopplungsfläche 2,3 der äußeren Schalungswand 14 fluchtet.
[0064] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die innere Schalungswand 13 und die äußere Schalungswand
14 Rahmenschalungselemente 4 der gleichen Länge aufweisen. Dadurch kann lediglich
durch die Verwendung von drei verschieden Arten von Elementen, also zwei unterschiedlich
ausgebildete Ausführungsformen der Schalungsverbindungsvorrichtung 1 sowie eine Ausführungsform
des Rahmenschalungselementes 4 eine Schalung 12 für eine komplex geformte Mauer ausgebildet
werden.
[0065] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die innere Schalungswand 13 und eine
äußere Schalungswand 14 einen Raum 15 begrenzen, und dass der Grundriss des Raumes
15 ein ringförmiges und im Wesentlichen gleichmäßiges Vieleck ist. Dieser Raum 15
wird insbesondere durch die Schalhaut der Schalung 12 begrenzt. Dieser Raum 15 ist
insbesondere dazu vorgesehen, mit Frischbeton ausgegossen zu werden, um einen im Wesentlichen
ringförmigen Betonbauteil, insbesondere eine Mauer, auszubilden. Weiters kann insbesondere
vorgesehen sein, dass sich der Querschnitt dieses Raumes 15 über die gesamte Höhe
der diesen Raum begrenzenden Schalung 12 konstant bleibt, also dass der Raum 15 im
Wesentlichen als Hohlzylinder ausgebildet ist. Dadurch kann auf eine Schalung für
eine im Wesentlichen ringförmige Mauer bereitgestellt werden, welche aus wenigen verschieden
Teilen besteht und einfach aufgebaut werden kann. Durch die einfache Konstruktion
dieser Schalung 12 kann diese auch einfach von weniger qualifizierten Personal aufgebaut
werden. Da nur eine geringe Anzahl unterschiedlicher Arten von Teilen verwendet werden
braucht, kann die Logistik wesentlich vereinfacht werden.
[0066] In Fig. 13 und Fig. 14 wird eine bevorzugte Ausführungsform einer Schalung 12 dargestellt,
welche fünfundzwanzig Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 der ersten bevorzugten Ausführungsform,
fünfundzwanzig Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 der zweiten bevorzugten Ausführungsform
und fünfzig Rahmenschalungselemente 4 umfasst. Der Winkel α der Schalungsverbindungsvorrichtungen
1 beträgt hierbei 14,4°. Die Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 der ersten bevorzugten
Ausführungsform sind Teil der äußeren Schalungswand 14 und die Schalungsverbindungsvorrichtungen
1 der zweiten bevorzugten Ausführungsform sind Teil der inneren Schalungswand 13,
wobei je zwei Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 durch ein Rahmenschalungselement
4 verbunden sind. Diese bevorzugte Ausführungsform einer Schalung 12 bildet eine Schalhaut
für einen Raum 15 mit einem gleichschenkeligen und gleichwinkeligen fünfundzwanzig-eckigen
ringförmigen Grundriss, wobei die Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 die Ecken dieses
Grundrisses bilden.
[0067] Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Anzahl der Schalungsverbindungsvorrichtungen
1, und damit der Ecken des Grundrisses größer oder geringer ist, wodurch Ähnlichkeit
des Grundrisses mit einem perfekt runden Körper verbessert, oder verschlechtert wird.
[0068] Weiters kann vorgesehen sein, dass die innere Schalungswand und die äußere Schalungswand
mittels Ankermitteln 16 verbunden sind. Die Ankermittel 16 können insbesondere als
Ankerstangen ausgebildet sein. Dadurch kann die mechanische Stabilität der Schalung
12 wesentlich erhöht werden.
[0069] Gemäß Fig. 11 und Fig. 12 kann vorgesehen sein, dass die Ankermitteln 16 durch die
Ankermittelaufnahmen 7 der Schalungsverbindungsvorrichtungen 1 der inneren Schalungswand
13 und der äußeren Schalungswand 14 geführt ist. Hierbei kann das als Ankerstange
ausgebildete Ankermittel 16 an den Enden Gewinde aufweisen, wobei das Ankermittel
16 an einem Ende mit einer Mutterplatte 22, und am anderen Ende mittels einer Flügelmutter
23 mit Unterlegscheibe 21 versehen ist, um die gegenüberliegenden Schalungsverbindungsvorrichtungen
1 miteinander zu verspannen.
1. Schalungsverbindungsvorrichtung (1), wobei die Schalungsverbindungsvorrichtung (1)
eine erste Kopplungsfläche (2) und eine zweite Kopplungsfläche (3) zur Koppelung mit
Rahmenschalungselementen (4) umfasst, wobei die Schalungsverbindungsvorrichtung (1)
eine an der ersten Kopplungsfläche (2) und der zweiten Kopplungsfläche (3) angrenzende
Schalungsfläche (5) umfasst, wobei die erste Kopplungsfläche (2) und die zweite Kopplungsfläche
(3) einen Winkel α einschließen, wobei der Winkel α kleiner als 30° ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung (1) als Strangpressprofil ausgebildet ist, und
dass der Winkel α ein Bruch von 360° durch eine natürliche Zahl ist.
2. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung (1) als Hohlkörper ausgebildet ist.
3. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel α kleiner als 20°, besonders bevorzugt kleiner als 10°, ist.
4. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkel zwischen der ersten Kopplungsfläche (2) und der Schalungsfläche (5) gleich
ist einem Winkel zwischen der zweiten Kopplungsfläche (3) und der Schalungsfläche
(5).
5. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsfläche (5) als ebene Fläche ausgebildet ist.
6. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kopplungsfläche (2) und/oder die zweite Kopplungsfläche (3) Verbindungsmittelaufnahmen
(6) aufweisen.
7. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der Schalungsfläche (5) gegenüberliegenden Seite der Schalungsverbindungsvorrichtung
(1) Begrenzungsfortsätze (8) angeordnet sind, zur lagerichtigen Positionierung der
Rahmenschalungselemente (4).
8. Schalungsverbindungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsverbindungsvorrichtung (1) Ankermittelaufnahmen (7) aufweist.
9. Schalungswand (9) umfassend wenigstens ein Rahmenschalungselement (4), wobei das wenigstens
eine Rahmenschalungselement (4) Gegenkopplungsflächen (10) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungswand (9) wenigstens eine Schalungsverbindungsvorrichtung (1) gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 8 umfasst, und dass eine der Kopplungsflächen (2,3) der wenigstens
eine Schalungsverbindungsvorrichtung (1) mit einer Gegenkopplungsfläche (10) des wenigstens
einen Rahmenschalungselementes (4) verbunden ist.
10. Schalungswand (9) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Schalungsverbindungsvorrichtung (1) mit dem wenigstens einen
Rahmenschalungselement (4) mittels Verbindungsmitteln (11) Lösbar verbunden ist.
11. Schalung (12) umfassend eine innere Schalungswand (13) und eine äußere Schalungswand
(14), dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schalungswand (13) und die äußere Schalungswand (14) gemäß Anspruch 9
oder 10 ausgebildet sind, dass die erste Kopplungsfläche (2) einer Schalungsverbindungsvorrichtung
(1) der inneren Schalungswand (13) mit der ersten Kopplungsfläche (2) einer Schalungsverbindungsvorrichtung
(1) der äußeren Schalungswand (14) fluchtet, und dass die zweite Kopplungsfläche (3)
der Schalungsverbindungsvorrichtung (1) der inneren Schalungswand (13) mit der zweiten
Kopplungsfläche (3) der Schalungsverbindungsvorrichtung (1) der äußeren Schalungswand
(14) fluchtet.
12. Schalung (13) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schalungswand (13) und eine äußere Schalungswand (14) einen Raum (15)
begrenzen, und dass der Grundriss des Raumes (15) ein ringförmiges und im Wesentlichen
gleichmäßiges Vieleck ist.
13. Schalung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schalungswand und die äußere Schalungswand mittels Ankermitteln (16) verbunden
sind.
1. A formwork connecting apparatus (1), wherein the formwork connecting apparatus (1)
comprises a first coupling surface (2) and a second coupling surface (3) for coupling
with frame formwork elements (4), wherein the formwork connecting apparatus (1) comprises
a formwork surface (5) which adjoins the first coupling surface (2) and the second
coupling surface (3), wherein the first coupling surface (2) and the second coupling
surface (3) enclose an angle α, wherein the angle α is less than 30°, characterized in that the formwork connecting apparatus (1) is formed as an extruded section, and the angle
α is a fraction of 360° by a natural number.
2. A formwork connecting apparatus (1) according to claim 1, characterized in that the formwork connecting apparatus (1) is formed as a hollow body.
3. A formwork connecting apparatus (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the angle α is less than 20°, more preferably less than 10°.
4. A formwork connecting apparatus (1) according to one of the claims 1 to 3, characterized in that an angle between the first coupling surface (2) and the formwork surface (5) is equal
to an angle between the second coupling surface (3) and the formwork surface (5).
5. A formwork connecting apparatus (1) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the formwork surface (5) is formed as a flat surface.
6. A formwork connecting apparatus (1) according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the first coupling surface (2) and/or the second coupling surface (3) comprise connecting
means receivers (6).
7. A formwork connecting apparatus (1) according to one of the claims 1 to 6, characterized in that boundary protrusions (8) are arranged on a side of the formwork connecting apparatus
(1) opposite the formwork surface (5) for correctly positioning the frame formwork
elements (4).
8. A formwork connecting apparatus (1) according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the formwork connecting apparatus (1) comprises anchoring means receivers (7).
9. A formwork wall (9), comprising at least one frame formwork element (4), wherein the
at least one frame formwork element (4) comprises counter-coupling surfaces (10),
characterized in that the formwork wall (9) comprises at least one formwork connecting apparatus (1) according
to one of the claims 1 to 8, and one of the coupling surfaces (2, 3) of the at least
one formwork connecting apparatus (1) is connected to a counter-coupling surface (10)
of the at least one frame formwork element (4).
10. A formwork wall (9) according to claim 9, characterized in that the at least one formwork connecting apparatus (1) is releasably connected to the
at least one frame formwork element (4) by means of connecting means (11).
11. A formwork (12), comprising an inner work wall (13) and an outer formwork wall (14),
characterized in that the inner formwork wall (13) and the outer formwork wall (14) are formed according
to claim 9 or 10, the first coupling surface (2) of a formwork connecting apparatus
(1) of the inner formwork wall (13) is in alignment with the first coupling surface
(2) of a formwork connecting apparatus (1) of the outer formwork wall (14), and the
second coupling surface (3) of the formwork connecting apparatus (1) of the inner
formwork wall (13) is in alignment with the second coupling surface (3) of the formwork
connecting apparatus (1) of the outer formwork wall (14).
12. A formwork (12) according to claim 11, characterized in that the inner formwork wall (13) and an outer formwork wall (14) delimit a space (15),
and the layout of the space (15) is an annular and substantially even polygon.
13. A formwork according to claim 11 or 12, characterized in that the inner formwork wall and the outer formwork wall are connected by means of anchoring
means (16).
1. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1), lequel dispositif pour l'assemblage
d'un coffrage (1) comprend une première surface de couplage (2) et une deuxième surface
de couplage (3) pour le couplage d'éléments de coffrage-cadre (4), lequel dispositif
pour l'assemblage d'un coffrage (1) comprend une surface de coffre (5) limitrophe
de la première surface de couplage (2) et de la deuxième surface de couplage (3),
la première surface de couplage (2) et la deuxième surface de couplage (3) formant
un angle α qui est inférieur à 30°, caractérisé en ce que le dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) est conformé comme un profilé moulé
par extrusion et en ce que l'angle α est une fraction de 360° par un nombre naturel.
2. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) est conformé comme un corps creux.
3. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'angle α est inférieur à 20°, de préférence inférieur à 10°.
4. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon l'une des revendications 1 à
3, caractérisé en ce qu'un angle entre la première surface de couplage (2) et la surface de coffre (5) est
égal à un angle entre la deuxième surface de couplage (3) et la surface de coffre
(5).
5. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon l'une des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que la surface de coffre (5) est conformée comme une surface plane.
6. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon l'une des revendications 1 à
5, caractérisé en ce que la première surface de couplage (2) et/ou la deuxième surface de couplage (3) présentent
des réceptacles pour des moyens d'assemblage (6).
7. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon l'une des revendications 1 à
6, caractérisé en ce qu'il est prévu sur une face du dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) faisant
face à la surface de coffre (5) des saillies de délimitation (8) pour le positionnement
correct des éléments de coffrage-cadre (4).
8. Dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) selon l'une des revendications 1 à
7, caractérisé en ce que le dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) présente des réceptacles (7) pour
des moyens d'ancrage.
9. Paroi de coffrage (9) comprenant au moins un élément de coffrage-cadre (4), dans laquelle
l'au moins un élément de coffrage-cadre (4) comprend des contre-surfaces de couplage
(10), caractérisée en ce que la paroi de coffrage (9) comprend au moins un dispositif pour l'assemblage d'un coffrage
(1) selon l'une des revendications 1 à 8 et en ce que l'une des surfaces de couplage (2, 3) de l'au moins un dispositif pour l'assemblage
d'un coffrage (1) est assemblée à une contre-surface de couplage (10) de l'au moins
un élément de coffrage-cadre (4).
10. Paroi de coffrage (9) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'au moins un dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) est relié d'une manière
pouvant être défaite à l'au moins un élément de coffrage-cadre (4) au moyen de moyens
d'assemblage (11).
11. Coffrage (12) comprenant une paroi de coffrage intérieure (13) et une paroi de coffrage
extérieure (14), caractérisé en ce que la paroi de coffrage intérieure (13) et la paroi de coffrage extérieure (14) sont
conformées selon la revendication 9 ou 10, en ce que la première surface de couplage (2) d'un dispositif pour l'assemblage d'un coffrage
(1) de la paroi de coffrage intérieure (13) est alignée avec la première surface de
couplage (2) d'un dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) de la paroi de coffrage
extérieure (14) et en ce que la deuxième surface de couplage (3) du dispositif pour l'assemblage d'un coffrage
(1) de la paroi de coffrage intérieure (13) est alignée avec la deuxième surface de
couplage (3) du dispositif pour l'assemblage d'un coffrage (1) de la paroi de coffrage
extérieure (14).
12. Coffrage (12) selon la revendication 11, caractérisé en ce que la paroi de coffrage intérieure (13) et une paroi de coffrage extérieure (14) délimitent
un espace (15) et en ce que le plan de l'espace (15) est un polyèdre annulaire et sensiblement régulier.
13. Coffrage selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que la paroi de coffrage intérieure et la paroi de coffrage extérieure sont reliées au
moyen de moyen d'ancrage (16).