[0001] Die Erfindung betrifft ein Ventilsystem für Blechblasinstrumente gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Die Tonhöhe und Intonation beim Spiel auf Blechblasinstrumenten wie Trompeten, Hörnern,
Posaunen und Tuben wird neben der Blastechnik und Lippenmodulation durch mechanische
Ventile an den Instrumenten verändert, die in der Regel über federbelastete Hebel
und mechanische Gelenke oder auch eine Schnurmechanik betätigbar sind. Bei Betätigung
der Ventile wird die Luft im Instrument durch alternative Rohrschleifen definierter
Länge geführt, um so den Naturton durch die Verlängerung des Rohrweges um einen bis
drei Halbtöne erniedrigen zu können. Die beaufschlagten Ventilrohrschleifen sind in
der Regel hierbei derart ausgebildet, dass zylindrische Bohrungen einen Ventil-Stimmzug
zur Feinabstimmung der Ventilrohrschleifen ermöglichen.
[0003] Die vorliegende Erfindung bezieht sich hierbei auf ein Ventilsystem mit Drehventilen,
die einen Ventilkörper mit zwei Kanälen aufweisen, der bei einem betätigen des Ventils
eine Rotation um 90 Grad seiner Hochachse vornimmt und so die Umleitung der Luft in
die Ventilrohrschleife durchführt. Ein derartiges Drehventil für Blechblasinstrumente
ist beispielsweise offenbart in der Schrift
DE 30 13 646, wobei hier der Anspruch darauf gerichtet ist, Unstetigkeiten in der Luftführung
zu verbessern.
[0005] Nach der Offenbarung der
DE 30 13 646 ist es ein grundsätzliches Problem bei Drehventilen, dass eine Umlenkung des Luftzuges
erfolgen muss, wobei eine vierfache Umlenkung um jeweils 90 Grad erfolgen muss. Der
Ansatz zur Verbesserung nach dieser Veröffentlichung ist es, dass durch eine Veränderung
der Bohrungen im und des Ansatzes der Ohren am Ventil die Gesamtrichtungsänderung
des Luftstroms verringert wird und so der Widerstand durch das Umfließen der Kanten
verringert wird.
[0006] Erreicht werden soll dies durch flachere nicht auf den Ventilkörpermittelpunkt gerichtete
Bohrungen hin zu den Ventilrohrschleifen. Die Bohrungen für den Ein- und Ausgang des
Hauptstimmzuges in das Ventil erfolgen hierbei noch klassischer Weise Richtung Mittelpunkt
des Ventils, wobei hier entsprechende Ohren als Verbindungselemente zwischen Ventil
-und zuführendem Rohr vorgesehen sind. Diese Ohren sind daher beim Eingang ins Ventil
immer noch standardmäßig abgewinkelt und im Bereich des Übergangs in die Ventilrohrschleifen
gerade ausgeführt, wodurch der geringere Umlenkaufwand entsteht.
[0007] Der erfinderische Ansatz der nun vorliegenden Erfindung ist, die Ventilbauform weiter
zu verbessern, wobei eine gänzlich neue Grundbauform vorgeschlagen wird. Der primäre
Unterschied der Konstruktion der Drehventile ergibt sich hierbei beim Blasen des Naturtons,
der in der Erfindung ohne Umlenkung durch das Drehventil durch das Instrument schwingen
soll. Bei den bisherigen Drehventilen ist hier immer eine Verengung oder Umlenkung
des Luftstroms auch bei nicht betätigten Ventilen gegeben, da die Ventildurchgänge
schon rein bedingt durch die Herstellung Ungenauigkeiten, Stufen und Verengungen des
Querschnitts aufweisen, was das Spiel und die Ansprache des Instrumentes erschwert.
[0008] Es ist somit bei herkömmlichen Ventilgehäusen eine Störung des Luftflusses bei unbetätigten
Ventilen gegeben, wie beispielsweise bei der zuvor beschriebenen Bauform der
DE 30 136 46 A1, da der Luftstrom immer durch die Umleitung über die angesetzten Ohren in das Drehventil
hinein auch bei nicht betätigten Ventil durch das erste Ventilgehäuse mit Ventilkörper
hindurchgeführt und wieder in das nächste Ohr und den Übergangsrohrabschnitt zum nächsten
Ventilgehäuse umgelenkt wird und so eine Umlenkung und ggf. Verengung erfährt.
[0009] Die Offenbarung nach der Veröffentlichung
EP 0135643 weist ebenfalls diese Nachteile auf, wenngleich diese Erfindung explizit auf Verbesserungen
in der Konstruktion von Drehventilen abhebt. Auch hier wird argumentiert, dass die
angesprochenen Umlenkungen und Verengungen sich nachteilig auswirken, weshalb vorgeschlagen
wird die Querschnittsflächen der Rohransätze, Verbindungsrohre und der Durchgänge
der Ventilwechsel konstant auszuführen und alle Übergange zwischen diesen Bauelementen
glatt und stufenlos auszubilden. Es ist davon auszugehen, dass auf diese Weise eine
Verbesserung erreicht werden kann.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es vor diesem Hintergrund, ein Ventilsystem
für Metallblasinstrumente zu schaffen, dass bei offenen Ventilen einen möglichst geraden
und gleichmäßigen Luftstrom durch das Ventilsystem des Instrumentes ermöglicht. Anblasen
und Ansprache des Instrumentes sollen hierdurch verbessert sowie ein ausgeglichener
Klang in allen Registern erreicht werden.
[0011] Beim erfindungsgemäßen Ventilsystem besteht diese Problematik der Verengung und Umlenkung
des Luftstroms im offenen Ventilsystem nicht, da die Luft bei nicht betätigtem Ventil
gerade durch das Ventilsystem bestehend aus den hintereinander verbunden angeordneten
Ventilbuchsen hindurchgeführt wird. Erreicht wird dies nach der Erfindung durch ein
Ventilsystem ausgebildet als Ventilblock bzw. Ventilgehäuse, welches eine durchgängige
gerade Bohrung aufweist, wobei die eingesetzten Drehventile derart ausgebildet sind,
dass diese bei Nichtbetätigung lediglich eine Verlängerung bzw. ein Fortsetzung des
Querschnitts der geradlinig durchgängigen Bohrung bilden.
[0012] Das heißt, der Ventilblock ist bei der vorliegenden Bauform aus einem Grundkörper
heraus gearbeitet und nicht wie im Stand der Technik üblich eine komplizierte Verbindung
einzelner Bauteile wie Ventilbuchse, angesetzte Ohren und Rohrstücke. Der Ventilblock
nimmt somit den Hauptzug des Anblasrohres des Instrumentes auf und führt diesen geradlinig
und mit konstantem Querschnitt als durchgängige Bohrung durch die rechtwinklig hierzu
angeordneten Ventilbuchsen. Eine Verbindung der Ventilbuchsen miteinander durch Ohren
und Rohrabschnitte entfällt somit. Der Ventilblock ist entsprechend mit den Bohrungen
und Ventilbuchsen aus einem Stück gearbeitet.
[0013] Es ergibt sich so die vorteilhafte Möglichkeit, die Bohrungen zum Ansatz der Rohre
des Blasinstrumentes komplett gerade durch die Ventilbuchsen hindurchzuführen. Ein
Ansetzen von Ohren als umlenkende Verbindungskörper zwischen Ventilbuchse und Rohr
ist somit überflüssig. Es ergibt sich hieraus in der Praxis insbesondere beim Anblasen
eine ideale natürliche Tonerzeugung, da der Luftstrom ohne Verengung und Umlenkung
durch das Instrument hindurchschwingen kann.
[0014] Die Umlenkung in die Ventilrohrschleifen beispielsweise eines Horns erfolgt hierbei
mit einer stärkeren Umlenkung als dies beispielsweise im Stand der Technik der
EP 0135 643 A1 durch die Führung der angesetzten Ohren an der Ventilbuchse erfolgt, allerdings stellt
dies überraschenderweise keinen Nachteil dar, sondern ermöglicht sogar eine klarere
Akzentuierung und Trennung der Töne bei der Ventilbetätigung. Das heißt, die stärkere
Umlenkung des Luftstroms in die Ventilrohrschleife durch das erfindungsgemäße Ventilsystem
bewirkt vorteilhafterweise ein stärkeres Ansprechen dieser Töne und stellt somit sogar
einen Vorteil zu herkömmlichen Konstruktionen dar. Durch die exakte Bearbeitung der
Bohrungen im Ventilblock, die durch computergesteuerte Fräsmaschinen aus einem Werkstückblock
erfolgen kann, ist der zylindrische Anschluß dieser Bohrungen im Übergang zu den zylindrischen
Bohrungen in den Ventilzylindern deutlich genauer und so vollkommen ausgeführt, dass
auch dies das stärkere und akzentuiertere Ansprechen der Töne bewirkt.
[0015] Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung sieht bei den Bohrungen im drehbar in
der Ventilbuchse gelagerten Ventilzylinder vor, dass diese geringfügig s-förmig geschwungen
ausgebildet sind, bei einer Betätigung des Ventils im Eintrittsbereich in den Ventilzylinder.
Im Übergang zu den Ventilrohrschleifen bzw. im Austrittsabschnitt bei Betätigungsposition
ist diese Bohrung geradlinig ausgeführt. Die Umlenkung ist zwar weiterhin nahezu rechtwinklig
mit den zuvor genannten positiven Effekten, es ergeben sich hierdurch aber Verbesserungen
bei der Luftführung insbesondere bei den betätigten Ventilen, da der leicht geschwungene
Lauf beim Eintritt in den Ventilblock den Luftwiderstand verringert. Der Luftstrom
wird weicher aufgefangen und ohne Querschnittsveränderung gleichmäßig der Ventilrohrschleife
zugeführt. Zudem erfährt der Luftstrom bei dieser Bauform bei der Ventilbetätigung
und -rotation um 90° eine Beschleunigung, wodurch die Töne besser im Klangzentrum
getroffen werden können. Auf diese Weise kann der Spieler ein weicheres Legato erreichen.
[0016] Ein weiteres vorteilhaftes und neues Element sind Kugellager, in denen der Ventilzylinder,
der in der Ventilbuchse um 90 Grad gedreht wird, um den Luftstrom umzulenken, ober-
und unterseitig geführt ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Ventilzylinder
in der Ventilbuchse reibungsfrei bewegt wird, das heißt, dass nicht der Ventilzylinder
bei der Drehung an der Wandung der Ventilbuchse entlang schleifend gedreht wird. Dies
ermöglicht sowohl eine leichtere Betätigung des Ventils als auch eine geringere Geräuschentwicklung
beim Spiel. Insbesondere ist es auch eine Verbesserung in Bezug auf die Resonanz des
Instrumentes, da nun keinerlei störende Resonanzen durch die Reibung des Ventilzylinders
in der Ventilbuchse mehr auf den Instrumentenkörper übertragen werden. Das Instrument
kann so ungestört als Resonanzkörper schwingen.
[0017] Im Folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Es
zeigen
Figur 1 eine Draufsicht auf das Ventilsystem mit
geschnittenen Ventilzylindern in offenen Ventilbuchsen bei unbetätigten Ventilen;
Figur 2 eine Draufsicht auf das Ventilsystem mit
geschnittenen Ventilzylindern in offenen Ventilbuchsen bei betätigten Ventilen.
[0018] Durch die Öffnung 1 des Ventilsystems 9 wird der Luftstrom des Anblasrohres dem Ventilsystem
9 zugeführt, wobei der Luftstrom durch Pfeile schematisch dargestellt ist. In Figur
durchströmt dieser Luftstrom das Ventilsystem geradlinig und weder durch Verengungen
des Querschnitts noch durch Umlenkungen behindert.
[0019] Es wird hierbei deutlich, dass dies eine elementare Veränderung gegenüber herkömmlichen
Ventilsystemen ist. Lediglich am Ausgang der Bohrung 6 im Ventilzylinder 12 ist ein
geringfügiger Schwung in Form einer Verjüngung der Wandstärke der Innenwand des Ventilwechsels
in diesem Bereich. Der vordere Abschnitt 7 der Bohrung 6 ist exakt übereinstimmend
mit dem Querschnitt der Rohrzuführung 1 in das Ventilsystem.
[0020] Grundsätzlich ist erkennbar, dass eine durchgängige Bohrung 10 konstanten Querschnitts
das Ventilsystem bzw. den Ventilblock 9 durchläuft. Der Ventilblock 9 ist daher aus
einem Block herausgefräst. Hierbei ist sowohl die Außenkontur, als auch die Ansätze
1 und 2 für den Hauptzug wie auch die Ansätze 3 und 4 für die Ventilrohrschleifen
11 aus dem Block gefräst, des weiteren die zylindrischen Ventilbuchsen 8 und die Bohrung
10 sowie die mit dieser rechtwinklig verbundenen Bohrungen zu den Ventilrohrschleifen
11.
[0021] In Figur 2 wiederum ist dieses Ventilsystem mit betätigten Ventilzylindern 12 dargestellt.
Diese sind so um 90° in der Ventilbuchse 8 gedreht. Die Pfeile verdeutlichen, dass
der Luftstrom nun vom Eingang 1 in das Ventilsystem durch die Bohrung 6 im Ventilzylinder
12 rechtwinklig umgelenkt wird, wobei bei der dargestellten Ausführungsform diese
Umlenkung durch den leicht geschwungenen Verlauf der Bohrung 6 im vorderen Bereich
5 weicher verläuft. Im in der gedrehten Position des Ventilzylinders 12 nun hinteren
Bereich 7 zu den Ventilrohrschleifen 11 verläuft diese Bohrung 6 exakt im Querschnitt
entsprechend den anschließenden Ventilrohrschleifen 11.
1. Ventilsystem für Blechblasinstrumente umfassend mechanisch betätigte Drehventile,
die in Ventilbuchsen (8) drehbar gelagert sind sowie Rohransätze (1, 2, 3, 4) für
den Luftstrom zu- und abführende Rohre sowie für Ventilrohrschleifen (11), wobei,
- das Ventilsystem einen gefrästen Ventilblock (9) aufweist,
- in den eine das Ventilsystem geradlinig und mit konstantem Querschnitt durch die
Ventilbuchsen (8) durchlaufende erste Bohrung (10) angeordnet ist,
- in die zu dieser etwa rechtwinklig verlaufende zweite Bohrungen (13) gleichen Querschnitts
zu den Ventilrohrschleifen (11) einmünden,
- wobei diese erste und zweiten Bohrungen (10 und 13) durch die drehbaren Ventilzylinder
(12) und darin angeordnete Ventilzylinderbohrungen (6) miteinander blei Ventilbetätigung
verbunden sind,
- wobei diese Ventilzylinderbohrungen (6) in etwa geradlinig durch den Ventilzylinder
verlaufen und in Ihrem Querschnitt den ersten und zweiten Bohrungen (10 und 13) entsprechen
und
- die erste und zweiten Bohrungen (10, 13) sowie die Ventilbuchsen (8) direkt in den
Ventilblock (9) gefräst sind.
2. Ventilsystem für Blechblasinstrumente nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Ventilzylinderbohrungen (6) im drehbar in der Ventilbuchse (8) gelagerten Ventilzylinder
(12) zumindest in einem Endbereich (5) geringfügig in etwa s-förmig geschwungen ausgebildet
ist,
- wobei dieser Endbereich (5) bei einer Betätigung des Ventils in den Umlenkbereich
in die erste Bohrung (10) hineingedreht wird und hier den Luftstrom weicher weiterleitet
und ohne Querschnittsveränderung gleichmäßig der Ventilrohrschleife (11) zuführt.
3. Ventilsystem für Blechblasinstrumente nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ventilzylinder (12) ober- und unterseitig in einem Kugellager geführt ist und
so im Bezug auf die Ventilbuchse (8) reibungsfrei in dieser drehbar ist.
1. Valve system for brass instruments comprising mechanically actuated rotary valves
which are mounted rotatably in valve sleeves (8), and tube sockets (1, 2, 3, 4) for
tubes which conduct the air flow in and out and for valve tube loops (11), wherein
- the valve system has a milled valve block (9),
- in which a first bore (10) is arranged which runs through the valve system rectilinearly
and with a constant cross section through the valve sleeves (8),
- into which first bore (10) second bores (13) open which run approximately at right
angles to said first bore (10) and have the same cross section as the valve tube loops
(11),
- said first and second bores (10 and 13) being connected to one another during valve
actuation by way of the rotatable valve cylinders (12) and valve cylinder bores (6)
arranged therein,
- said valve cylinder bores (6) running approximately rectilinearly through the valve
cylinder and corresponding in terms of their cross section to the first and second
bores (10 and 13), and
- the first and second bores (10, 13) and also the valve sleeves (8) being milled
directly into the valve block (9).
2. Valve system for brass instruments according to Claim 1,
characterized in that
- the valve cylinder bores (6) in the valve cylinder (12) which is mounted rotatably
in the valve sleeve (8) are configured at least in one end region (5) in a slightly
approximately S-shaped curved manner,
- said end region (5) being turned into the deflection region into the first bore
(10) upon actuation of the valve and forwarding the air flow more softly here and
feeding it homogeneously to the valve tube loop (11) without a change in cross section.
3. Valve system for brass instruments according to Claim 1 or 2, characterized in that the valve cylinder (12) is guided on the top and bottom sides in a ball bearing and
thus is rotatable in the valve sleeve (8) in a friction-free manner in relation to
said valve sleeve (8).
1. Système de piston pour instruments à vent de la famille des cuivres, comprenant des
pistons rotatifs à commande mécanique, qui sont supportés de manière rotative dans
des manchons de pistons (8) ainsi que des pièces tubulaires (1, 2, 3, 4) pour les
tubes acheminant et évacuant l'air, ainsi que pour des boucles tubulaires de piston
(11),
- le système de piston présentant un bloc de piston fraisé (9),
- dans lequel est disposé un premier orifice (10) traversant en ligne droite le système
de piston avec une section transversale constante à travers les manchons de pistons
(8),
- dans lequel débouchent des deuxièmes orifices (13) de même section transversale
que les boucles tubulaires de piston (11) s'étendant approximativement à angle droit
par rapport au premier orifice,
- ces premier et deuxième orifices (10 et 13) étant connectés l'un à l'autre lors
de l'actionnement des pistons par les cylindres de piston rotatifs (12) et des orifices
de cylindres de piston (6) disposés dans ceux-ci,
- ces orifices de cylindres de piston (6) s'étendant approximativement en ligne droite
à travers le cylindre de piston et leur section transversale correspondant aux premier
et deuxième orifices (10 et 13) et
- les premier et deuxième orifices (10, 13) ainsi que les manchons de piston (8) étant
fraisés directement dans le bloc de piston (9).
2. Système de piston pour instruments à vent de la famille des cuivres selon la revendication
1,
caractérisé en ce que
- les orifices de cylindre de piston (6) sont réalisés au moins dans une région d'extrémité
(5) de manière légèrement courbée approximativement en forme de s dans le cylindre
de piston (12) supporté de manière rotative dans le manchon de piston (8),
- cette région d'extrémité (5), lors d'un actionnement du piston, étant tournée dans
la région de déviation dans le premier orifice (10) et conduisant ici le flux d'air
plus doucement et l'acheminant sans modification de section transversale de manière
uniforme à la boucle tubulaire de piston (11).
3. Système de piston pour instruments à vent de la famille des cuivres selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que
le cylindre de piston (12) est guidé du côté supérieur et du côté inférieur dans un
roulement à billes et peut ainsi tourner par rapport au manchon de piston (8) sans
frottement à l'intérieur de celui-ci.