[0001] Die Erfindung betrifft eine Pressschlinge zum Verbinden von insbesondere rohrförmigen
Werkstücken, wobei das Verbinden insbesondere durch Verpressen erfolgt.
[0002] Insbesondere zur Herstellung von Rohrverbindungen ist es bekannt, hülsenförmige Pressfittings
zu verwenden. Diese werden über die beiden zu verbindenden Rohrenden gesteckt und
mit Hilfe eines Presswerkzeugs plastisch verformt. Die Pressfittings sind hierbei
üblicherweise aus Metall. Der Innendurchmesser des Pressfittings ist etwas größer
als der Außendurchmesser der zu verbindenden Rohrenden gewählt, so dass aufgrund der
radialen Verpressung die Innenseite der Pressfittings an die Außenseite der Rohrenden
gedrückt wird und aufgrund der bleibenden Verformung eine feste, insbesondere dichte
Verbindung hergestellt ist.
[0003] Zum Herstellen der Verbindung, insbesondere der Verpressung sind Presswerkzeuge bzw.
Pressschlingen bekannt. Beispielsweise ist aus
EP 06 27 273 eine mehrteilige Pressschlinge bekannt. Diese weist mehrere gelenkig miteinander
verbundene kettenartig ausgebildete Presselemente auf. Die Presselemente werden um
die rohrförmigen Werkstücke, d.h. das auf den Rohrenden angeordnete Pressfitting gelegt.
An dem offenen Ende des Presswerkzeugs, d.h. an der Schließstelle des Presswerkzeugs
kann eine Antriebseinrichtung angesetzt werden. Mit Hilfe der Antriebseinrichtung
erfolgt ein vollständiges Schließen des Presswerkzeuges, indem die beiden End-Presselemente,
d.h. die beiden Presselemente, zwischen denen sich die Schließstelle befindet aufeinander
zu bewegt werden. Das Antriebselement kann über geeignete Verbindungselemente wie
Zapfen mit den beiden End-Presselementen zum Schließen des Presswerkzeugs verbunden
werden.
[0004] Aus
EP 06 27 273 ist es bekannt, dass zumindest ein Teil der Presselemente einen Pressbackenträger
aufweist, von dem eine oder mehrere Pressbacken verschiebbar gehalten sind. Die Pressbackenträger
der einzelnen Presselemente sind gelenkig miteinander verbunden. Da die Pressbacken
verschiebbar gehalten sind, ist es möglich, einen zufriedenstellenden Verpressvorgang
mit einer derartigen Pressschlinge herzustellen.
[0005] Zur Benutzung müssen Pressschlingen um die zu verpressenden Bauteile, d.h. insbesondere
um die Rohrverbindung und das hülsenförmige Pressfitting herumgelegt werden. Um ein
Herunterfallen oder ein Herunterrutschen der Pressschlinge zu vermeiden, wurden Pressschlingen
entwickelt, deren einzelne kettenartig miteinander verbundene Presselemente zusätzlich
Federelemente aufweisen. Die Federelemente sind derart angeordnet, dass sie stets
ein Schließen der Pressschlinge um das Pressfitting herum bewirken. Das Öffnen der
Pressschlinge muss somit entgegen der Federkraft erfolgen. Derartige Pressschlingen
haben den wesentlichen Vorteil, dass ein Herunterrutschen vermieden ist.
[0006] Das Öffnen der Pressschlingen erfolgt durch einen Benutzer, der hierzu üblicherweise
die beiden End-Presselemente auseinanderbewegt, um die Pressschlinge zu öffnen. Aufgrund
der hierdurch erfolgenden Vergrößerung des Durchmessers ergibt sich ein Spalt zwischen
benachbarten Presselementen bzw. den von den Pressträgern getragenen Pressbacken.
Ein auf diese Weise geöffnete Pressschlinge wird sodann zum Schließen über das Pressfitting
gesetzt und die beiden End-Presselemente werden wieder aufeinander zu bewegt, wobei
dies bei federbelasteten Pressschlingen selbsttätig erfolgt, so dass vom Benutzer
lediglich die Aufhaltekraft verringert werden muss. Beim Schließen von Pressschlingen
durch einen Benutzer besteht die Gefahr, dass in den sich beim Schließen in seiner
Breite verringernden Spalt zwischen Presselementen bzw. Pressbacken Haut des Benutzers
eingeklemmt wird. Dies kann insbesondere bei federbelasteten Pressschlingen zu schmerzhaften
Quetschungen führen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es eine Pressschlinge zu schaffen, bei der die Gefahr von
Quetschungen verringert ist.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0009] Eine weitere unabhängige Aufgabe der Erfindung ist es eine Pressschlinge zu schaffen,
deren Handhabung durch den Benutzer verbessert ist.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 17.
[0011] Eine Pressschlinge zum Verbinden von insbesondere rohrförmigen Werkstücken, insbesondere
zum Verquetschen eines Pressfittings zur Verbindung von zwei Rohrenden weist mehrere
gelenkig miteinander verbundene Presselemente auf. Die Presselemente sind somit kettenartig
miteinander verbunden und bilden einen offenen Pressring aus. Zwischen benachbarten
Presselementen treten insbesondere bei geöffneter Pressschlinge Spalte auf. Um beim
Schließen der Pressschlinge durch einen Benutzer ein Einklemmen der Haut zu vermeiden,
ist erfindungsgemäß mindestens einer der Spalte zumindest teilweise von einem Schutzelement
abgedeckt. Bei einer bspw. vier oder mehr Presselemente aufweisenden Pressschlinge
ist es ggf. ausreichend, dass nur die Spalte zwischen den beiden ersten Presselementen
bzw. dem EndPresselement und dem benachbarten Presselement abgedeckt sind. In diesem
Bereich ist der Handballen des Benutzers beim Öffnen und Schließen der Pressschlinge
angeordnet. Die Spalte zwischen den übrigen Presselementen müssen nicht unbedingt
mit einem Schutzelement abgedeckt werden. Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch bevorzugt,
dass auch diese Spalte zumindest teilweise abgedeckt sind. Des Weiteren ist ein teilweises
Abdecken je nach Bauart der Pressschlingen ausreichend, da die auftretenden Spalte
teilweise durch andere Bauteile verdeckt sind, so dass ein Einklemmen nicht möglich
ist.
[0012] Die Presselemente weisen in bevorzugter Ausführungsform einen Pressbackenträger auf,
der eine oder mehrere Pressbacken trägt. Hierbei können die Pressbacken verschiebbar
am Pressbackenträger gehalten sein. Die Pressbacken können auch fest mit dem Pressbackenträger
verbunden oder einstückig mit diesem ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die Pressbackenträger
gelenkig miteinander verbunden, um die kettenartige Pressschlinge auszubilden. Die
gelenkige Verbindung erfolgt hierbei vorzugsweise über Gelenkbolzen.
[0013] Besonders bevorzugt ist es, dass das mindestens eine Schutzelement an einem Gelenkbolzen
angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass das Schutzelement auf einfache Weise befestigt
werden kann. Die Befestigung des Schutzelements erfolgt hierbei vorzugsweise an demjenigen
Gelenkbolzen, der dem abzudeckenden Spalt zugeordnet ist. Üblicherweise ist der Gelenkbolzen
in radialer Richtung im Wesentlichen auf derselben Höhe wie der Spalt angeordnet.
Das Verbinden bzw. Halten des Schutzelements an einem Gelenkbolzen kann vorzugsweise
auf einfache Weise dadurch erfolgen, dass das Schutzelement eine Öffnung aufweist,
durch die der Gelenkbolzen hindurchgeführt ist. Hierbei kann es sich bei der Öffnung
um eine teilringförmige Öffnung, eine teilkreisförmige oder kreisförmige Öffnung handeln.
Der Gelenkbolzen ragt somit durch die Öffnung des Schutzelements in bevorzugter Ausführungsform
hindurch, wobei das Schutzelement sodann auf einfache Weise durch einen Sicherungsring
odgl. gehalten werden kann. Hierbei kann insbesondere der Sicherungsring genutzt werden,
durch den der Gelenkbolzen auch zur Ausbildung des Gelenks fixiert ist.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ferner eine Verdrehsicherung
vorgesehen, um sicherzustellen, dass ein Verdrehen oder Verschieben des Klemmschutzes
vermieden ist und der Klemmschutz den Spalt insbesondere in jeder Öffnungs- und Schließstellung
der Pressschlinge zumindest teilweise abdeckt.
[0015] In bevorzugter Ausführungsform ist an einer Außenseite der Pressbacke ein Ansatz
wie ein Stift angeordnet, der in eine insbesondere in der Innenseite des Schutzelements
vorgesehene Ausnehmung ragt. Der Stift ist hierbei zu einer möglichen Drehachse des
Klemmschutzes versetzt angeordnet. Hierdurch ist auf einfache Weise eine Verdrehsicherung
realisiert. Selbstverständlich kann der Ansatz auch an dem Schutzelement vorgesehen
sein. Dieser ragt sodann in eine Ausnehmung an der Außenseite der Pressbacke. Des
Weiteren ist es bevorzugt, dass das Schutzelement zwei symmetrisch zu einer Spaltmittelebene
angeordnete Ausnehmungen aufweist. Dies hat insbesondere Montagevorteile. Ein derartig
ausgebildetes Schutzelement kann bezogen auf eine Seitenansicht der Pressschlinge
sowohl eine linke als auch eine rechte Seite eines Spalts abdecken. Hierbei wird das
Schutzelement in gespiegelter Lage angeordnet und vorzugsweise entweder mit dem linken
oder rechten Ende verbunden. Aufgrund des Vorsehens von zwei Ausnehmungen ist es möglich,
dass der stiftförmige Ansatz, der an der Pressbacke angeordnet ist, stets in eine
der beiden Ausnehmungen ragt. Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das
identisch ausgestaltete Schutzelement unterschiedlich angeordnet werden kann und nicht
unterschiedliche Schutzelemente zur Abdeckung der Spalte hergestellt werden müssen.
Hierdurch ist insbesondere auch die Montage vereinfacht. Selbstverständlich ist es
auch bei dieser bevorzugten Ausführungsform wiederum möglich, dass die beiden Ausnehmungen
an den Pressbacken vorgesehen sind und das Schutzelement einen Ansatz aufweist.
[0016] Da die Pressschlingen in Seitenansicht üblicherweise im Wesentlichen symmetrisch
ausgebildet sind, bestehen in Seitenansicht jeweils ein rechter und ein linker Teil
eines jeden Spaltes. In Seitenansicht ist der Spalt gegebenenfalls durch den entsprechenden
Pressbackenträger bzw. die Gelenkverbindung zwischen benachbarten Pressbackenträgern
verdeckt. Ein Spalt zwischen zwei benachbarten Pressbackenträgern wird in bevorzugter
Ausführungsform durch ein Paar an Schutzelementen, d.h. ein linkes und ein rechtes
Schutzelement abgedeckt. Die Schutzelemente eines Schutzelement-Paars sind somit einander
gegenüberliegend angeordnet und vorzugsweise identisch ausgebildet.
[0017] Pressschlingen sind bspw. derart ausgestaltet, dass die Breite der Pressbackenträger
in Seitenansicht der Breite der Pressbacken entspricht oder die Pressbacken eine geringere
Breite aufweisen, wobei die Pressbackenträger und die Pressbacken häufig einstückig
ausgebildet sind. Bei dieser Ausführungsform stehen die Pressbacken in der Seitenansicht
seitlich nicht über die Pressbackenträger vor. Die abzudeckenden Bereiche der Spalte
zwischen benachbarten Pressbacken sind somit die an der linken und rechten Stirnseite
auftretenden Spalte.
[0018] Bei anderen Ausführungsformen von Pressschlingen stehen die Pressbacken seitlich
über die Pressbackenträger zumindest auf einer Seite vor. Insbesondere weisen die
Pressbackenträger in Seitenansicht somit eine geringere Breite als die Pressbacken
auf. Die führt dazu, dass zusätzlich zu den an der Stirnseite auftretenden Spalten
der Spalt auch in Seitenansicht offen ist. Vorzugsweise sind bei derartig ausgeführten
Pressschlingen Schutzelemente vorgesehen, die zusätzlich einen seitlichen Bereich
des Spalts abdecken. Vorzugsweise weisen die vorgesehenen Schutzelemente hierzu ein
Seitenelement auf. Das Seitenelement ist vorzugsweise mit einem Kopfelement verbunden
bzw. einstückig ausgebildet, wobei das Kopfelement den stirnseitigen Bereich des Spalts
abdeckt. Das Seitenelement ist hierbei zu dem Kopfelement vorzugsweise in einem Winkel
von etwa 90° angeordnet.
[0019] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es bevorzugt, dass das Schutzelement
zusätzlich ein insbesondere mit dem Seitenelement verbundenes Fußelement aufweist.
Das Fußelement dient zur Verbindung mit dem Gelenkbolzen über eine Öffnung odgl. Insbesondere
ist das Schutzelement somit in Seitenansicht S-förmig ausgebildet, wobei das Kopfelement
und das Fußelement jeweils im Wesentlichen senkrecht zum Seitenelement angeordnet
sind und in entgegengesetzte Richtungen weisen.
[0020] Des Weiteren ist es bevorzugt, dass das Seitenelement einen im Wesentlichen dreieckigen
Querschnitt aufweist, so dass ein Teil des Seitenelements in den seitlichen Bereich
des Spalts ragt.
[0021] Des Weiteren sind Pressschlingen bekannt, bei denen die durch die Innenseite der
Pressbacke hergestellten Wülste in Längsrichtung eines Rohrelements oder eines Pressfittings
unsymmetrisch bzw. unregelmäßig angeordnet sind. Da das Pressfitting vorgeformt ist,
ist es bei derartigen unregelmäßig angeordneten Wülsten, Vertiefungen odgl. erforderlich,
dass die Pressschlinge in einer richtigen Position auf das Pressfitting aufgesetzt
wird. Es muss sichergestellt werden, dass die Pressschlinge nicht spiegelverkehrt
bzw. um 180° gedreht aufgesetzt wird. Dies würde das Pressfitting nicht wie gefordert
verpressen und zu keiner geforderten, gesicherten Pressverbindung führen. Um ein falsches
Aufsetzen der Schlinge auf das Pressfitting zu vermeiden ist es bekannt an der Pressschlinge
ein Blechelement vorzusehen, dass in eine Rille an dem Pressfitting greift. Nur hierdurch
ist die richtige Anordnung der Pressschlinge relativ zum Pressfitting gewährleistet.
Erfindungsgemäß ist es in einer besonders bevorzugten Ausführungsform möglich zumindest
eines der vorgesehenen Schutzelemente derart auszubilden, dass dieses in einen Innenraum
der Pressschlinge ragt. Der vorstehende Teil des Schutzelements wird beim Aufsetzen
der Pressschlinge auf das Pressfitting in die Rille des Pressfittings eingeführt,
so dass auf diese Weise eine exakte Anordnung der Pressschlinge relativ zum Pressfitting
gewährleistet ist.
[0022] Auch bei symmetrisch ausgeführten Pressschlingen bzw. Pressfittings kann das Vorsehen
eines erfindungsgemäß in einen Innenraum ragende Schutzelement vorteilhaft sein. Hierdurch
kann die Lage der Pressschlinge bzw. der Pressbacken in Längsrichtung relativ zu dem
Pressfitting eindeutig definiert werden.
[0023] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es möglich, das mindestens eine
Schutzelement zu individualisieren. Insbesondere kann eine Kundenindividualisierung
durch Vorsehen des Namens auf dem Schutzelement, durch entsprechende Farbgestaltung
des Schutzelements etc. vorgenommen werden. Dies hat den Vorteil, dass für einen bestimmten
Kunden hergestellte Pressschlingen auf einfache Weise für diesen Kunden individualisiert
werden können. Des Weiteren ist es möglich, das Schutzelement, das bspw. aus Kunststoff
hergestellt sein kann, zur Informationswiedergabe zu nutzen. Bspw. kann einen Pressschlingen-Bezeichnung
wie die Nennweite, die Art des Pressfittings etc. vorgesehen werden. Dies hat nicht
nur den Vorteil, dass das Schutzelement einfach mit derartigen Informationen versehen
werden kann, sondern auch dass die Information sodann gut sichtbar ist.
[0024] Das Vorsehen mindestens eines, insbesondere mehrerer Schutzelemente ist insbesondere
bei Pressschlingen vorteilhaft, wenn die einzelnen Presselemente federbelastet sind.
Insbesondere bei Pressschlingen, die sich über Federkräfte selbstständig schließen
ist die Gefahr des Quetschens ohne Vorsehen von erfindungsgemäßen Schutzelementen
sehr groß.
[0025] Die Lösung der weiteren Aufgabe das Handling von Pressschlingen zu verbessern erfolgt
unabhängig vom Vorsehen mindestens eines Schutzelements. Es handelt sich um eine selbstständige
Erfindung, die jedoch mit dem Vorsehen von mindestens einem Schutzelement kombiniert
werden kann.
[0026] Zur Verbesserung des Handlings von Pressschlingen ist erfindungsgemäß an den beiden
nicht miteinander verbundenen End-Presselementen ein Halteelement für einen Benutzer
um Öffnen angeordnet. Durch Vorsehen eines derartigen Halteelements an jedem End-Presselement
ist ein sicheres Greifen der beiden End-Presselement für den Benutzer möglich. Dies
ist insbesondere bei schweren und/oder federbelasteten Pressschlingen vorteilhaft,
da hierdurch insbesondere ein exaktes Positionieren der Pressschlinge auf dem Pressfitting
möglich ist.
[0027] In besonders bevorzugter Ausführungsform weist zumindest ein Teil der Halteelemente
eine Fingermulde auf. Hierdurch ist es möglich insbesondere den Daumen oder den Zeigefinger
in der Fingermulde des entsprechenden Halteelements anzuordnen. Dies verbessert das
Handling.
[0028] Des Weiteren ist es bevorzugt, dass je End-Presselement zumindest zwei Halteelemente
vorgesehen sind. Diese sind in weiterer bevorzugter Ausführungsform einander gegenüberliegend
angeordnet, so dass insbesondere in einem der Halteelemente der Daumen und dem gegenüberliegenden
Halteelement der Zeigefinger angeordnet werden kann.
[0029] Des Weiteren ist es bevorzugt, dass zumindest ein Teil der Halteelemente drehbar
mit dem Presselement verbunden ist. Dies hat den Vorteil, dass beim Öffnen oder Schließen
der Pressschlinge ein Drehen der Halteelemente erfolgen kann und die entsprechende
Bewegung nicht oder nur in geringerem Maße zwischen den Fingern des Benutzers und
den Halteelementen erfolgt. Dies verbessert das Handling und die Sicherheit weiter.
[0030] Besonders bevorzugt ist es, dass die beiden einander gegenüberliegenden Halteelemente
über einen gemeinsamen Bolzen mit dem Presselement insbesondere drehbar verbunden
sind.
[0031] Die Presselemente könne wie vorstehend ausgeführt Pressbackenträger aufweisen, die
eine oder mehrere Pressbacken tragen, wobei die Pressbackenträger auch einstückig
mit den Pressbacken ausgebildet sein können. Vorzugsweise sind die Pressbackenträger
gelenkig über Gelenkbolzen miteinander verbunden. Des Weiteren sind die einzelnen
Presselemente vorzugsweise über Federelemente zur Erzeugung einer Haltekraft vorgespannt.
[0032] Besonders bevorzugt ist es, die beiden vorstehend beschriebenen Erfindungen in den
unterschiedlichen bevorzugten Ausführungsformen miteinander zu kombinieren.
[0033] Nachfolgend werden die Erfindungen anhand bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
[0034] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Pressschlinge,
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte erste bevorzugte Ausführungsform der Pressschlinge in Seitenansicht,
- Fig. 3
- die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte erste Ausführungsform der Pressschlinge in perspektivischer
Ansicht in geschlossenem Zustand,
- Fign. 4 und 5
- perspektivische Ansichten der bei der ersten Ausführungsform verwendeten Schutzelemente,
- Fig. 5a
- eine schematische Teil-Schnittansicht durch das montierte Schutzelement,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer im Wesentlichen der ersten Ausführungsform entsprechenden
Pressschlinge in Verbindung mit einem Pressfitting,
- Fig. 7
- eine schematische perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Pressschlinge,
- Fig. 8
- die in Fig. 7 dargestellte zweite bevorzugte Ausführungsform der Pressschlinge in
Seitenansicht,
- Fig. 9
- die in Fig. 7 dargestellte bevorzugte zweite Ausführungsform der Pressschlinge in
perspektivischer Ansicht in geschlossenem Zustand,
- Fig. 10 und 11
- perspektivische Ansichten der bei der zweiten Ausführungsform verwendeten Schutzelemente
und
- Fig. 12
- eine schematische Schnittansicht durch eine bevorzugte Ausführungsform des Halteelements.
[0035] Die erste Ausführungsform der Pressschlinge (Fign. 1 bis 3) weist mehrere Presselemente
10 auf. Die einzelnen Presselemente weisen jeweils einen Pressbackenträger 12 und
eine in diesem Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Pressbackenträger verbundene
Pressbacke 14 auf. Die einzelnen Pressbackenträger sind über Gelenke 16 miteinander
verbunden. Hierzu weisen die Pressbackenträger jeweils ineinandergreifende Ansätze
18, 20 auf, die über einen Bolzen 22 miteinander verbunden sind. Die Presselemente
10 bilden somit eine Presskette bzw. sind gelenkig kettenartig miteinander verbunden.
[0036] Zwischen benachbarten Presselementen bzw. im dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen
benachbarten Pressbacken 14 treten in geöffnetem Zustand Spalte 24 (Fig. 1) auf. Zur
Veranschaulichung wurde in Fig. 1 in diesem Bereich kein Schutzelement dargestellt,
da ansonsten der Spalt 24 nicht sichtbar wäre. Insbesondere beim Schließen einer Pressschlinge
verringert sich die Spaltbreite 24. Erfolgt das Schließen von Hand besteht die Gefahr,
dass in diesem Bereich die Haut des Benutzers gequetscht wird.
[0037] Zur Abdeckung des Spalts 24 sind in dem in den Fign. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
jeweils Schutzelemente 26 vorgesehen. Die Schutzelemente 26 sind in den Fign. 4 und
5 perspektivisch dargestellt. Zur insbesondere vollständigen Abdeckung des sichtbaren
Teils der Spalte 24 weist das Schutzelement 26 ein Kopfelement 28 und ein Seitenelement
30 auf. Das Kopfelement 28 verdeckt den Teil des Spaltes, der im Bereich einer Stirnseite
32 (Fig. 1) der Pressbacke angeordnet ist. Das Seitenelement 30 deckt den im jeweiligen
seitlichen Bereich 34 angeordneten Teil des Spalts 24 ab.
[0038] Des Weiteren weist das Schutzelement 26 ein Fußteil 36 auf. Das Fußteil 36 weist
eine Öffnung 38 auf. Im montierten Zustand ragt der Gelenkbolzen 22 durch die Öffnung
38. Über einen Sicherungsring 40 sind nicht nur der Gelenkbolzen 22 sondern auch die
beiden einander gegenüberliegenden Schutzelemente 26 (Fig. 2) gehalten.
[0039] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Kopfteil 28 des Schutzelements 26 in
einer kreisringsegmentförmigen von zwei benachbarten Pressbacken 14 gebildeten Ausnehmung
42 angeordnet. In dieser Ausnehmung ist auch ein stiftförmiger Ansatz 44 vorgesehen.
Dieser dient als Verdrehsicherung. Hierzu greift der stiftförmige Ansatz 44, der in
einer Außenseite 46 einer Pressbacke angeordnet ist, in eine Ausnehmung bzw. Bohrung
48 (Fig. 5). Die Bohrungen 48 sind an einer Innenseite 50 des Kopfteils 28 des Schutzelements
26 angeordnet. Hier handelt es sich insbesondere um Sackbohrungen, wobei auch Durchgangsbohrungen
möglich sind.
[0040] Durch das Vorsehen von zwei Ausnehmungen 48, die zu einer Spaltmittelebene 52 spiegelsymmetrisch
angeordnet sind, ist es möglich, das in den Fign. 4 und 5 dargestellte Schutzelement
26 bezogen auf Fig. 2 sowohl auf der linken als auch rechten Seite der Pressbackenträger
12 anzuordnen. Es ist nicht erforderlich hierfür unterschiedliche Schutzelemente 26
vorzuhalten.
[0041] Des Weiteren weist das Seitenelement 30 des Schutzelements 26 einen im Wesentlichen
dreieckförmigen Querschnitt auf, der entsprechende Ansatz 54 (Fig. 5a) ragt in den
Spalt 24.
[0042] In Fig. 6 ist die vorstehend beschriebene erste bevorzugte Ausführungsform einer
Pressschlinge zusammen mit einem Pressfitting 56 dargestellt, das auf einem Rohr 58
angeordnet ist. Hierbei handelt es sich bei dem Pressfitting 56 um ein in seiner Querschnittsausgestaltung
hinsichtlich der Wülste und Vertiefungen unsymmetrisch ausgebildetes Pressfitting,
so dass die Lage der Pressschlinge klar definiert sein muss. Hierzu weist das Pressfitting
56 eine Rille 60 auf, in die eine Vorderkante 62 (Fig. 4) der Schutzelemente 26 ragt.
[0043] Des Weiteren kann zur Sicherstellung der richtigen Kombination von Pressschlinge
und Pressfitting bspw. auf einer Oberseite des Kopfelements 28 eine im Ausführungsbeispiel
mit XX bezeichnete Typisierung wie eine Nennweitenkennzeichnung etc. angebracht sein.
Die entsprechende Typisierung ist mit XX auf einer Außenseite des Pressfittings 56
vorgesehen.
[0044] Des Weiteren ist es möglich auf einer Außenseite des Seitenelements 30 (Fig. 4) weitere
Informationen wie den Kundennamen udgl. vorzusehen. Auch die Farbgestaltung der Schutzelemente
kann individuell gewählt werden. Dies ist insbesondere auf einfache Weise möglich,
da die Schutzelemente 26 vorzugsweise als Kunststoffteile, insbesondere als Kunststoffspritzgussteile
hergestellt sind.
[0045] Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform (Fign. 7 bis 11) handelt es sich im Wesentlichen
um eine ähnliche Pressschlinge. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die
Pressbacken 63 dieselbe Breite wie die Pressbackenträger 64 aufweisen. Auch in diesem
Ausführungsbeispiel sind Pressbacken und Pressbackenträger einstückig ausgebildet.
Da die Pressbacken 62 seitlich nicht über den Pressbackenträger 64 vorstehen, ist
ein Schutzelement 66 (Fign. 10, 11) anders ausgestaltet. Das Schutzelement 66 muss
nur einen an den Stirnseiten 68 der Pressbackenträger 64 angeordneten Spalt 70 abdecken.
Ein seitlicher Bereich des Spalts muss nicht abgedeckt werden. In Fig. 7 ist zur Verdeutlichung
eines der Schutzelemente 66 nicht dargestellt, so dass der Spalt 70 sichtbar ist.
[0046] Das Schutzelement 66 ist plattenförmig ausgestaltet. Zur Fixierung ist ebenfalls
eine Öffnung 38 vorgesehen, so dass ein Verbinden mit den Gelenkbolzen 22 erfolgen
kann. Die Verbindung erfolgt hierbei wiederum mit Hilfe eines Sicherungsrings 40.
Des Weiteren ist an der Außenseite 68 der Pressbacken 62 ein stiftförmiger Ansatz
44 angeordnet, der in eine der beiden Öffnungen 48 des Schutzelements 66 greift.
[0047] Eine Außenseite 72 (Fig. 10) des Schutzelements 66 kann wiederum mit einem Schriftzug
74, einer Nennweitenbezeichnung 76 und dgl. versehen sein.
[0048] Im Übrigen sind die einzelnen Elemente und Funktionen der zweiten, in den Fign. 7
bis 9 dargestellten Pressschlinge mit der ersten in den Fign. 1 bis 3 dargestellten
Pressschlinge identisch.
[0049] Die weitere bei beiden Ausführungsformen realisierte Erfindung betrifft das Vorsehen
von Halteelementen zum verbesserten Handling, insbesondere beim Öffnen und Schließen
der Pressschlingen. Erfindungsgemäß sind Halteelemente 78 vorzugsweise an den beiden
End-Presselementen 10 angeordnet. Bei den End-Presselementen 10 handelt es sich um
diejenigen Presselemente, die nur auf einer Seite gelenkig mit einem benachbarten
Presselement 10 verbunden sind, so dass hier ein Öffnen der Pressschlingen möglich
ist. In bevorzugter Ausführungsform sind die Halteelemente tellerartig ausgebildet,
so dass sie eine Fingermulde 80 (Fig. 12) aufweisen. Des Weiteren sind jeweils zwei
Halteelemente 78 einander gegenüberliegend angeordnet. Die Halteelemente sind hierbei
identisch ausgebildet. Die Fixierung der Halteelemente 78 erfolgt über einen Bolzen
82 und Sicherungsringe 84. Hierdurch ist es möglich, dass die Halteelemente 78 frei
drehbar sind.
[0050] Zum Öffnen und Schließen ist es somit möglich, in die einander gegenüberliegenden
Griffmulden insbesondere mit Daumen und Zeigefinger einzugreifen. Hierdurch ist das
Handling stark vereinfacht und sicherer.
1. Pressschlinge zum Verbinden von insbesondere rohrförmigen Werkstücken, mit
mehreren gelenkig, kettenartig miteinander verbundenen Presselementen (10) und
zwischen benachbarten Presselementen (10) insbesondere bei geöffneter Pressschlinge
auftretenden Spalten (24, 70),
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens einer der Spalte (24, 70) zumindest teilweise von einem Schutzelement (26,
66) abgedeckt ist.
2. Pressschlinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Presselemente (10) einen Pressbackenträger (12, 64) aufweisen, der zumindest
eine Pressbacke (14, 63) trägt.
3. Pressschlinge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressbackenträger (12, 64) gelenkig insbesondere mittels eines Gelenkbolzens
(22) miteinander verbunden sind.
4. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Schutzelement (26, 66) an einem Gelenkbolzen (22) insbesondere
dem dem zugehörigen Spalt (24, 70) zugeordneten Gelenkbolzen (22) angeordnet ist.
5. Pressschlinge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Schutzelement (26, 66) eine Öffnung (38) aufweist, durch die
der Gelenkbolzen (22) hindurchgeführt ist.
6. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Verdrehsicherung (44, 48) die das Schutzelement (26, 66) mit einem der Presselemente
(10) insbesondere einer der Pressbacken (14, 63) verbindet.
7. Pressschlinge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung einen insbesondere in einer Außenseite (66, 68) der Pressbacken
(14, 63) angeordneten Ansatz (44) aufweist, der in eine insbesondere an einer Innenseite
(50) des Schutzelements (26, 66) vorgesehene Ausnehmung (48) ragt.
8. Pressschlinge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (26, 66) zwei symmetrisch zu einer Spaltmittelebene (52) angeordnete
Ausnehmungen (48) aufweist.
9. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass je Gelenk insbesondere je Gelenkbolzen (22) ein Paar an Schutzelemente (26, 66) einander
gegenüberliegend angeordnet ist.
10. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressbacken (14) breiter sind als die Pressbackenträger (12) und das mindestens
eine Schutzelement (26) zusätzlich einen seitlichen Bereich des Spalts (24) abdeckt.
11. Pressschlinge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Bereich des Spalts (24) von einem Seitenelement (30) des Schutzelements
(26) und ein stirnseitige Bereich des Spalts (24) von einem Kopfelement (28) abgedeckt
ist.
12. Pressschlinge nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (26) ein insbesondere mit dem Seitenelement (30) verbundenes Fußelement
(36) zur Verbindung mit dem Gelenkbolzen (22) aufweist.
13. Pressschlinge nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenelement (30) einen sich insbesondere über die gesamte Länge erstreckenden
in den seitlichen Bereich des Spalts (24) im Querschnitt vorzugsweise im Wesentlichen
dreieckförmigen Ansatz (54) aufweist.
14. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Schutzelement (26, 66) in einen Innenraum der Pressschlinge bzw.
einen Schlitz (60) eines Pressfittings (58) ragt.
15. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Schutzelement (26, 66) eine Kundenidentifizierung (74) und/oder
eine Pressschlingen-Bezeichnung (76) aufweist.
16. Pressschlinge nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch insbesondere zwischen den Presselementen (10) angeordnete Federelementen zum Erzeugen
einer Haltekraft.
17. Pressschlinge zum Verbinden von insbesondere rohrförmigen Werkstücken, mit
mehreren gelenkigen, kettenartig miteinander verbundenen Presselementen (10),
wobei die Pressschlinge an zwei nicht miteinander verbundenen EndPresselementen (10)
zu öffnen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
an den End-Presselementen (10) Halteelemente (78) für einen Benutzer zum Öffnen angeordnet
sind.
18. Pressschlinge nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Halteelemente (78) eine Fingermulde (80) aufweist.
19. Pressschlinge nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass je End-Presselement (10) mindestens zwei insbesondere einander gegenüberliegende
Halteelemente (78) angeordnet sind.
20. Presselemente nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Halteelemente (78) drehbar mit dem Presselement verbunden
ist.
21. Presselemente nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende Halteelemente über ein gemeinsamen Bolzen (82) mit
dem Presselement (10) verbunden sind.
22. Presselemente nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Presselemente (10) einen Pressbackenträger (12, 64) aufweisen, der zumindest
eine Pressbacke (14, 63) trägt.
23. Presselemente nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressbackenträger (14, 64) gelenkig insbesondere mittels eines Gelenkbolzens
(22) miteinander verbunden sind.
24. Presselemente nach einem der Ansprüche 17 bis 23, gekennzeichnet durch insbesondere zwischen den Presselementen (10) angeordnete Federelementen zum Erzeugen
einer Haltekraft.
25. Presselement nach einem der Ansprüche 17 bis 24, wobei zwischen benachbarten Presselementen
(10) insbesondere bei geöffneter Pressschlinge Spalte (24, 70) auftreten und mindestens
einer der Spalte (24, 70) zumindest teilweise von einem Schutzelement (26, 66) abgedeckt
ist.