[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Es ist bereits eine Kochfeldvorrichtung, und zwar eine Induktionskochfeldvorrichtung,
mit einer Bedieneinheit, mit einer Trägereinheit, die zu einem Halten der Bedieneinheit
vorgesehen ist, und mit einem Raumteilerelement, das in montiertem Zustand auf einer
der Bedieneinheit abgewandten Seite der Trägereinheit angeordnet ist, vorgeschlagen
worden.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer genauen und/oder positionsgetreuen
Anordnung von Bauteilen und/oder einer kurzen Montagezeit und/oder einer langen Betriebsfähigkeit
bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den
Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Bedieneinheit, mit zumindest einer Trägereinheit, die zu einem
Halten der Bedieneinheit vorgesehen ist, und mit zumindest einen Raumteilerelement,
das zumindest in montiertem Zustand auf einer der Bedieneinheit abgewandten Seite
der Trägereinheit angeordnet ist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest ein Eingriffselement aufweist,
das zumindest in montiertem Zustand zumindest teilweise, insbesondere zumindest größtenteils,
vorteilhaft komplett, durch das Raumteilerelement hindurchgreift. Unter einer "Bedieneinheit"
soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zumindest zu einer Eingabe von
zumindest einem Betriebsparameter vorgesehen ist. Beispielsweise ist die Bedieneinheit
zu einer Auswahl und/oder zu einem Wechsel einer Heizzone vorgesehen. Zudem könnte
die Bedieneinheit zu einer Einstellung einer Heizleistung und/oder Heizleistungsdichte
einer Heizzone vorgesehen sein. Ebenfalls denkbar ist, dass die Bedieneinheit zu einer
Auswahl und/oder Veränderung einer Garzeit und/oder eines Garprogramms vorgesehen
ist. Weiterhin ist denkbar, dass die Bedieneinheit zu einem Wechsel eines Betriebsmodus
und/oder Betriebszustands vorgesehen ist. Alternativ sind weitere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Ausbildungen der Bedieneinheit und/oder des Betriebsparameters
denkbar. Vorteilhaft umfasst die Bedieneinheit zumindest eine Elektronikeinheit. Unter
einer "Elektronikeinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest einer Platine
und mit zumindest einem Sensorelement verstanden werden. Insbesondere weist die Elektronikeinheit
zumindest 2, insbesondere zumindest 4, vorteilhaft zumindest 8 und vorzugsweise zumindest
12 Sensorelemente auf. Insbesondere ist das Sensorelement an der Platine angeordnet,
insbesondere befestigt. Insbesondere ist die Elektronikeinheit dazu vorgesehen, ein
durch eine Betätigung von dem Sensorelement detektiertes Bediensignal an zumindest
eine Steuereinheit der Kochfeldvorrichtung zu übertragen. Insbesondere ist das Sensorelement
dazu vorgesehen, eine Eingabe mittels der Bedieneinheit zu detektieren, insbesondere
durch mindestens einen eine Kochfläche ausbildenden Grundkörper hindurch. Insbesondere
umfasst die Kochfeldvorrichtung zumindest eine Steuereinheit, die dazu vorgesehen
ist, in Abhängigkeit von Eingaben mittels der Bedieneinheit unterschiedliche Aktionen
auszuführen und/oder Einstellungen, insbesondere von Heizelementen, vorteilhaft von
Induktionsheizelementen, zu verändern. Unter einer "Trägereinheit" soll insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Großteil
einer Gewichtskraft der Bedieneinheit aufzunehmen. Insbesondere ist die Trägereinheit
dazu vorgesehen, die aufgenommene Gewichtskraft der Bedieneinheit an zumindest eine
weitere Einheit, insbesondere an zumindest eine Gehäuseeinheit und/oder an das Raumteilerelement,
abzuleiten. Insbesondere ist die Trägereinheit zumindest teilweise aus Kunststoff
ausgebildet. Beispielsweise könnte die Trägereinheit zumindest teilweise aus Polyamid,
insbesondere aus einem aliphatischen Polyamid, beispielsweise PA6 und/oder PA66, ausgebildet
sein. Ebenfalls denkbar ist, dass die Trägereinheit zumindest teilweise aus Polypropylen
ausgebildet ist. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Kunststoffe und/oder Keramiken denkbar. Vorteilhaft umfasst die Kochfeldvorrichtung
zumindest eine Gehäuseeinheit, die zumindest in montiertem Zustand zumindest einen
Teil eines Außengehäuses ausbildet. Vorteilhaft umfasst die Kochfeldvorrichtung zumindest
einen Grundkörper, der zumindest eine Kochfläche ausbildet. Insbesondere ist die Gehäuseeinheit
dazu vorgesehen, zumindest in montiertem Zustand mit dem Grundkörper verbunden zu
sein. Insbesondere sind die Gehäuseeinheit und der Grundkörper zumindest in montiertem
Zustand aneinander befestigt. Beispielsweise sind die Gehäuseeinheit und der Grundkörper
zumindest in montiertem Zustand miteinander verklebt, verrastet, verriegelt, vernietet
und/oder verschraubt. Insbesondere bilden die Gehäuseeinheit und der Grundkörper zumindest
in montiertem Zustand gemeinsam ein Außengehäuse aus. Insbesondere bilden die Gehäuseeinheit
und der Grundkörper zumindest in montiertem Zustand zumindest einen Innenraum zu einer
Lagerung von Bauteilen, insbesondere der Trägereinheit, der Bedieneinheit, der Steuereinheit
und/oder zumindest eines Heizelements, aus. Unter einem "Raumteilerelement" soll insbesondere
ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, zumindest in montiertem Zustand
zumindest einen Raum, insbesondere den Innenraum, in zumindest zwei Teilräume zu unterteilen.
Insbesondere ist das Raumteilerelement zumindest in montiertem Zustand zwischen der
Bedieneinheit und der Steuereinheit angeordnet. Insbesondere ist die Bedieneinheit
zumindest im Wesentlichen in einem ersten Teilraum angeordnet. Insbesondere ist die
Steuereinheit zumindest im Wesentlichen in einem zweiten Teilraum angeordnet, der
insbesondere auf einer dem ersten Teilraum gegenüberliegenden Seite des Raumteilerelements
angeordnet ist. Insbesondere ist die Trägereinheit zumindest zu einem Großteil, insbesondere
zu einem Massenanteil und/oder Volumenanteil von mehr als 70 %, vorteilhaft von mehr
als 80 %, in dem ersten Teilraum angeordnet. Insbesondere ist das Raumteilerelement
als Platte ausgebildet. Insbesondere ist das Raumteilerelement als Abschirmelement
ausgebildet. Insbesondere ist das Raumteilerelement dazu vorgesehen, zumindest die
Steuereinheit gegenüber von zumindest einem Heizelement verursachter elektromagnetischer
Strahlung, insbesondere Wärmestrahlung und/oder Magnetfeldern, abzuschirmen. Insbesondere
ist das Raumteilerelement zumindest teilweise aus Metall, insbesondere Aluminium,
ausgebildet. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Materialien
denkbar. Unter einem "Eingriffselement" soll insbesondere ein Element verstanden werden,
das zumindest in montiertem Zustand in zumindest eine Ausnehmung des Raumteilerelements
eingreift und/oder durch die Ausnehmung des Raumteilerelements hindurchgreift. Es
sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausnehmungen des Raumteilerelements
denkbar. Beispielsweise könnte die Ausnehmung in zumindest einer Oberflächenebene
teilweise geöffnet sein, wobei die Ausnehmung randseitig an dem Raumteilerelement
angeordnet sein könnte. Ebenfalls denkbar ist eine in der Oberflächenebene zumindest
im Wesentlichen geschlossene Ausnehmung, die insbesondere von dem Raumteilerelement
in der Oberflächenebene umgeben ist. Insbesondere ist die Oberflächenebene zumindest
im Wesentlichen parallel zu einer Oberfläche des Raumteilerelements ausgerichtet.
Insbesondere ist das Eingriffselement zumindest in montiertem Zustand in der Oberflächenebene
zumindest im Wesentlichen von dem Raumteilerelement umgeben. Insbesondere ist das
Eingriffselement zumindest in montiertem Zustand in der Oberflächenebene über einen
Winkelbereich von mehr als 270°, insbesondere von mehr als 300°, vorteilhaft von mehr
als 330°, besonders vorteilhaft von mehr als 350° von dem Raumteilerelement umgeben.
Unter der Wendung, dass eine Gerade und/oder Ebene "zumindest im Wesentlichen parallel"
zu einer weiteren, von der einen Geraden und/oder Ebene getrennt ausgebildeten Geraden
und/oder Ebene ausgerichtet ist, soll insbesondere verstanden werden, dass die Gerade
und/oder Ebene mit der weiteren Geraden und/oder Ebene einen Winkel einschließt, der
vorzugsweise um weniger als 15°, vorteilhaft um weniger als 10° und insbesondere um
weniger als 5° von einem Winkel von 0° abweicht. Vorzugsweise weist das Raumteilerelement
zumindest eine Ausnehmung zumindest zu einer Aufnahme des Eingriffselements auf. Insbesondere
ist das Eingriffselement zumindest in montiertem Zustand zumindest teilweise, insbesondere
zumindest größtenteils, vorteilhaft komplett in der Ausnehmung angeordnet. Insbesondere
ist das Eingriffselement dazu vorgesehen, zumindest in montiertem Zustand eine Verbindung
zwischen dem ersten Teilraum und dem zweiten Teilraum herzustellen. Insbesondere ist
das Eingriffselement an der Trägereinheit befestigt. Insbesondere ist das Eingriffselement
zumindest im Wesentlichen einstückig mit der Trägereinheit ausgebildet. Unter "einstückig"
soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Insbesondere ist das Eingriffselement
bei Betrachtung einer Projektion des Eingriffselements in zumindest eine Ebene zumindest
im Wesentlichen oval, insbesondere ellipsenförmig, ausgebildet. Insbesondere weist
das Eingriffselement bei Betrachtung einer Projektion des Eingriffselements in zumindest
eine Ebene eine Größe von zumindest im Wesentlichen 20 mm x 28 mm auf. Alternativ
sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Formen und/oder Größen des
Eingriffselements denkbar. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert,
ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer
bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das
Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand
erfüllt und/oder ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine genaue und/oder positionsgetreue
Anordnung von Bauteilen und/oder eine kurze Montagezeit und/oder eine lange Betriebsfähigkeit
erreicht werden. Insbesondere kann vorteilhaft die Bedieneinheit innerhalb kurzer
Zeit an einer definierten Position, insbesondere an einer einer Bedienoberfläche abgewandten
Seite des Grundkörpers angeordnet werden, wodurch insbesondere zumindest in einem
Betriebszustand eine gute Sichtbarkeit der Bedieneinheit durch die Bedienoberfläche
hindurch erreicht werden kann. Besonders vorteilhaft kann eine genaue Ausrichtung
von Positionen von Sensorelementen der Elektronikeinheit relativ zu Positionen von
Markierungen auf dem Grundkörper, die insbesondere einem Bediener eine Position von
Sensorelementen anzeigen, erreicht werden. Besonders vorteilhaft kann eine hohe Sicherheit
und/oder eine langlebige Ausgestaltung erreicht werden.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Eingriffselement dazu vorgesehen ist, zumindest
in montiertem Zustand mindestens ein elektrisches Verbindungselement, insbesondere
zumindest einen elektrischen Draht, zu führen, das die Bedieneinheit und zumindest
eine Steuereinheit, die auf einer der Trägereinheit abgewandten Seite des Raumteilerelements
angeordnet ist, miteinander verbindet. Insbesondere ist das elektrische Verbindungselement
als Signalleiter ausgebildet. Insbesondere ist das elektrische Verbindungselement
zu einer Übertragung von Informationen und/oder Befehlen zwischen der Bedieneinheit
und der Steuereinheit vorgesehen. Insbesondere ist das Eingriffselement dazu vorgesehen,
zumindest in montiertem Zustand das Verbindungselement aufzunehmen, insbesondere um
einen Kontakt des Verbindungselements mit dem Raumteilerelement zu vermeiden. Insbesondere
umgibt das Eingriffselement zumindest in montiertem Zustand in der Oberflächenebene
das Verbindungselement zumindest im Wesentlichen. Insbesondere umgibt das Eingriffselement
zumindest in montiertem Zustand in der Oberflächenebene das Verbindungselement über
einen Winkelbereich von mehr als 270°, insbesondere von mehr als 300°, vorteilhaft
von mehr als 330°, besonders vorteilhaft von mehr als 350°. Insbesondere ist das Eingriffselement
zumindest in montiertem Zustand in der Oberflächenebene zumindest im Wesentlichen
zwischen dem Raumteilerelement und dem Verbindungselement angeordnet. Dadurch kann
insbesondere eine langlebige Ausgestaltung erreicht werden. Insbesondere kann ein
Kontakt des Verbindungselements mit einem heißen Raumteilerelement zumindest in einem
Betriebszustand vermieden werden. Insbesondere kann auf eine Ummantelung und/oder
Isolierung des Verbindungselements verzichtet werden, wodurch insbesondere geringe
Produktionskosten erreicht werden können.
[0008] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Eingriffselement dazu vorgesehen ist, zumindest
eine Grobausrichtung der Trägereinheit relativ zu mindestens einem eine Kochfläche
ausbildenden Grundkörper zu bewirken. Insbesondere ist das Eingriffselement dazu vorgesehen,
die Trägereinheit an einer Position anzuordnen, die einen Abstand von weniger als
20 mm, insbesondere von weniger als 15 mm, vorteilhaft von weniger als 10 mm, vorzugsweise
von weniger als 7 mm zu einer Sollposition der Trägereinheit aufweist. Insbesondere
ist die Trägereinheit zumindest in montiertem Zustand, insbesondere nach einer Feinausrichtung,
in der Sollposition angeordnet. Dadurch kann insbesondere eine kurze Montagezeit erreicht
werden. Insbesondere kann eine geringe Anzahl an Montageschritten erreicht werden.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Raumteilerelement zumindest eine Ausnehmung
zumindest zu einer Aufnahme des Eingriffselements aufweist, das zumindest in einer
zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Oberfläche des Raumteilerelements ausgerichteten
Bewegungsrichtung beweglich in der Ausnehmung des Raumteilerelements angeordnet ist.
Insbesondere ist die Ausnehmung um einen Faktor von weniger als 2,5, insbesondere
von weniger als 2, vorteilhaft von weniger als 1,8, bevorzugt von weniger als 1,6
größer als das Eingriffselement. Insbesondere ist die Ausnehmung um einen Faktor von
mehr als 1,1, insbesondere von mehr als 1,2, vorteilhaft von mehr als 1,3, bevorzugt
von weniger als 1,4 größer als das Eingriffselement. Insbesondere ist das Eingriffselement
in der Bewegungsrichtung um mehr als 0,5 mm, insbesondere um mehr als 1 mm, vorteilhaft
um mehr als 2 mm beweglich in der Ausnehmung angeordnet. Insbesondere ist das Eingriffselement
in der Bewegungsrichtung um weniger als 20 mm, insbesondere um weniger als 15 mm,
vorteilhaft um weniger als 10 mm, vorzugsweise um weniger als 7 mm beweglich in der
Ausnehmung angeordnet. Insbesondere ist die Ausnehmung zumindest im Wesentlichen oval,
insbesondere ellipsenförmig, ausgebildet. Insbesondere weist die Ausnehmung eine Größe
von zumindest im Wesentlichen 26 mm x 34 mm auf. Alternativ sind weitere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Formen und/oder Größen der Ausnehmung denkbar. Dadurch kann
insbesondere eine hohe Flexibilität und/oder eine einfach Montage erreicht werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung zumindest eine Montagehilfseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Feinausrichtung der Trägereinheit relativ
zu mindestens einem eine Kochfläche ausbildenden Grundkörper zu bewirken. Unter einer
"Montagehilfseinheit" soll insbesondere eine Einheit mit zumindest zwei, vorteilhaft
zumindest vier Montagehilfselementen verstanden werden, wobei jeweils zwei Montagehilfselemente
zumindest in montiertem Zustand ineinander eingreifen und/oder kräftemäßig aufeinander
einwirken, insbesondere um die Bedieneinheit relativ zu dem Grundkörper auszurichten,
insbesondere in einer definierten Position anzuordnen. Insbesondere ist die Montagehilfseinheit
dazu vorgesehen, eine Position der Bedieneinheit in einer zumindest im Wesentlichen
parallel zu dem Grundkörper ausgerichteten Ebene festzulegen. Insbesondere ist die
Montagehilfseinheit dazu vorgesehen, die Trägereinheit in der Sollposition anzuordnen.
Insbesondere ist zumindest ein erstes der Montagehilfselemente zumindest in montiertem
Zustand an dem Grundkörper befestigt. Insbesondere ist das erste Montagehilfselement
zumindest in montiertem Zustand mittels einer Klebeverbindung an dem Grundkörper befestigt.
Alternativ sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Befestigungsmöglichkeiten
denkbar. Insbesondere ist zumindest ein zweites der Montagehilfselemente an der Trägereinheit
befestigt und/oder von der Trägereinheit gebildet. Alternativ ist denkbar, dass das
zweite Montagehilfselement an der Bedieneinheit befestigt und/oder von der Bedieneinheit
gebildet ist. Insbesondere ist das zweite Montagehilfselement zumindest im Wesentlichen
einstückig mit der Trägereinheit ausgebildet. Vorzugsweise bildet die Trägereinheit
zumindest einen Teil der Montagehilfseinheit aus. Insbesondere umfasst das zweite
Montagehilfselement zumindest eine Elementaufnahme, insbesondere zumindest eine Ausnehmung
und/oder zumindest eine Öffnung in der Trägereinheit. Insbesondere umfasst das zweite
Montagehilfselement zumindest eine Einführhilfe, die eine zumindest im Wesentlichen
trichterförmige Gestalt aufweist. Insbesondere ist die Einführhilfe dazu vorgesehen,
bei einem Montagevorgang das erste Montagehilfselement in Richtung der Elementaufnahme
des zweiten Montagehilfselements zu führen. Insbesondere ist zumindest eines der Montagehilfselemente
zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildet. Insbesondere ist zumindest ein Teil
der, insbesondere zumindest ein Großteil der, vorteilhaft alle Montagehilfselemente
zumindest teilweise aus Kunststoff ausgebildet. Beispielsweise könnte zumindest eines
der Montagehilfselemente zumindest teilweise aus Polyamid, insbesondere aus einem
aliphatischen Polyamid, beispielsweise PA6 und/oder PA66, ausgebildet sein. Ebenfalls
denkbar ist, dass zumindest eines der Montagehilfselemente zumindest teilweise aus
Polypropylen ausgebildet ist. Weiterhin könnte zumindest eines der Montagehilfselemente
zumindest teilweise aus Metall, insbesondere Aluminium, ausgebildet sein. Alternativ
sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Materialien denkbar. Dadurch
kann insbesondere eine präzise und/oder positionsgetreue Anordnung und/oder Ausrichtung
der Bedieneinheit relativ zu dem Grundkörper erreicht werden. Insbesondere kann eine
kurze Montagezeit erreicht werden.
[0011] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Eingriffselement zumindest eine Eingriffsausnehmung
begrenzt, durch welche zumindest in montiertem Zustand das Verbindungselement zu einer
Verbindung der Bedieneinheit und der Steuereinheit geführt ist. Insbesondere bildet
das Eingriffselement eine äußere Begrenzung der Eingriffsausnehmung aus. Insbesondere
umgibt das Eingriffselement die Eingriffsausnehmung in der Oberflächenebene zumindest
im Wesentlichen. Insbesondere umgibt das Eingriffselement zumindest in montiertem
Zustand in der Oberflächenebene die Eingriffsausnehmung über einen Winkelbereich von
mehr als 270°, insbesondere von mehr als 300°, vorteilhaft von mehr als 330°, besonders
vorteilhaft von mehr als 350°. Insbesondere ist die Eingriffsausnehmung zumindest
im Wesentlichen oval, insbesondere ellipsenförmig, ausgebildet. Insbesondere entspricht
eine Form der Eingriffsausnehmung einer inneren Form des Eingriffselements. In einer
alternativen Ausgestaltung ist denkbar, dass das Eingriffselement massiv ausgebildet
und das Verbindungselement fest in dem Eingriffselement angeordnet ist. Hierbei könnte
das Verbindungselement in dem Eingriffselement eingegossen sein, wobei das Verbindungselement
zumindest eine Kontaktstelle, insbesondere zumindest einen Stecker und/oder zumindest
eine Buchse, ausbilden könnte. Insbesondere könnten an der Kontaktstelle des Eingriffselements
weitere Verbindungselemente, insbesondere elektrische Drähte und/oder Leitungen, zu
einer Kontaktierung der Bedieneinheit mit der Steuereinheit angeschlossen sein. Dadurch
kann insbesondere eine kurze und/oder direkte Verbindung der Bedieneinheit und der
Steuereinheit erreicht werden. Insbesondere kann eine preiswerte Ausgestaltung und/oder
ein geringes Gewicht erreicht werden. Vorzugsweise kann ein Kontakt des Verbindungselements
mit einem heißen Raumteilerelement zumindest in einem Betriebszustand vermieden.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Eingriffselement zumindest einen teilweise geschlitzt
ausgebildeten Hohlzylinder ausbildet. Insbesondere weist das Eingriffselement zumindest
einen Schlitz auf, der zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche des Raumteilerelements
ausgerichtet ist. Insbesondere weist der Schlitz eine Breite auf, die kleiner ist
als ein Durchmesser des Verbindungselements. Insbesondere ist das Eingriffselement
in einem Bereich des Schlitzes zumindest teilweise elastisch ausgebildet. Insbesondere
sind durch den Schlitz Verbindungselemente in die Eingriffsausnehmung des Eingriffselements
einführbar. Alternativ ist denkbar, dass der Schlitz eine Breite aufweist, die größer
ist als ein Durchmesser des Verbindungselements. Insbesondere ist die Breite des Schlitzes
definiert als kürzeste Linie, die zwei einander gegenüberliegende Enden des Eingriffselements,
die lediglich durch den Schlitz getrennt sind, miteinander verbindet. Insbesondere
umgibt das Eingriffselement zumindest in montiertem Zustand in der Oberflächenebene
die Eingriffsausnehmung über einen Winkelbereich von weniger als 360°, besonders vorteilhaft
von weniger als 359°, vorteilhaft von weniger als 358°, insbesondere von weniger als
357°. Insbesondere weist der Hohlzylinder eine zumindest im Wesentlichen ovale, insbesondere
ellipsenförmige, Grundfläche auf. Dadurch können insbesondere beliebige Verbindungselemente,
insbesondere mit großen Steckern und/oder Buchsen, mit Hilfe des Eingriffselements
durch das Raumteilerelement hindurchgeführt werden.
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung in
einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Trägereinheit der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen,
perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen
Explosionsdarstellung und
- Fig. 4
- einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen
Schnittdarstellung in montiertem Zustand.
[0015] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kochfeld 34, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet
ist, mit einer erfindungsgemäßen Kochfeldvorrichtung 10, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung
ausgebildet ist. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist einen Grundkörper 24 zu einem Aufstellen
von Gargeschirren auf. Der Grundkörper 24 ist als Kochfeldplatte ausgebildet. Der
Grundkörper 24 bildet eine Kochfläche aus. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist mehrere
Heizelemente (nicht dargestellt) auf, die unterhalb des Grundkörpers 24 angeordnet
sind. Die Heizelemente, die als Induktionsheizelemente ausgebildet sind, sind jeweils
dazu vorgesehen, auf dem Grundkörper 24 oberhalb der Heizelemente aufgestelltes Gargeschirr
zu erhitzen.
[0016] Die Kochfeldvorrichtung 10 weist eine Bedieneinheit 12 zu einer Eingabe von Betriebsparametern
auf. Die Bedieneinheit 12 ist in einem in eingebautem Zustand einem Bediener zuweisenden
Bereich des Grundkörpers 24 angeordnet. Die Bedieneinheit 12 ist zu einer Ausgabe
eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen. Die Kochfeldvorrichtung
10 umfasst eine Trägereinheit 14, die zu einem Halten der Bedieneinheit 12 vorgesehen
ist (vgl. Fig. 2 bis 4). Die Trägereinheit 14 hält in montiertem Zustand die Bedieneinheit
12 an einer einem Bediener abgewandten Seite, und zwar einer Unterseite, des Grundkörpers
24 in einer Sollposition. Die Sollposition der Bedieneinheit 12 ist durch Markierungen
auf einer einem Bediener zugewandten Seite, und zwar einer Oberseite, des Grundkörpers
24 angezeigt. Die Kochfeldvorrichtung 10 weist eine Steuereinheit 22 auf, die dazu
vorgesehen ist, von einem Gargeschirr bedeckte Heizelemente zu einer gemeinsamen Heizzone
zusammenzufassen, die dem Gargeschirr zugeordnet ist. Die Steuereinheit 22 ist dazu
vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Bedieneinheit 12 eingegebener Betriebsparameter
Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern.
[0017] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Gehäuseeinheit 36, die in montiertem Zustand
einen Teil eines Außengehäuses ausbildet (vgl. Fig. 3 und 4). Die Gehäuseeinheit 36
ist im Wesentlichen einteilig ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Gehäuseeinheit
mehrteilig ausgebildet ist. Beispielsweise könnte die Gehäuseeinheit ein Rahmenelement
und ein Bodenelement aufweisen, die in montiertem Zustand miteinander verbunden sind.
Ebenfalls denkbar sind weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen
der Gehäuseeinheit. Die Gehäuseeinheit 36 ist in montiertem Zustand mit dem Grundkörper
24 verbunden. Die Gehäuseeinheit 36 und der Grundkörper 24 sind in montiertem Zustand
aneinander befestigt. Die Gehäuseeinheit 36 und der Grundkörper 24 bilden in montiertem
Zustand zusammen das Außengehäuse aus. Die Gehäuseeinheit 36 und der Grundkörper 24
bilden in montiertem Zustand einen Innenraum 38 zu einer Lagerung von Bauteilen aus.
In dem Innenraum 38 sind die Steuereinheit 22, die Trägereinheit 14 und die Bedieneinheit
12 angeordnet.
[0018] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst ein Raumteilerelement 16, das in montiertem Zustand
den Innenraum 38 in zwei Teilräume 40, 42 unterteilt. Das Raumteilerelement 16 ist
im Wesentlichen parallel zu dem Grundkörper 24 ausgerichtet. Das Raumteilerelement
16 ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet. Das Raumteilerelement 16 ist als
Abschirmelement ausgebildet. Ein erster der Teilräume 40 ist auf einer dem Grundkörper
24 zugewandten Seite des Raumteilerelements 16 angeordnet. Die Bedieneinheit 12 ist
im Wesentlichen in dem ersten Teilraum 40 angeordnet. Die Trägereinheit 14, die zu
einem Halten der Bedieneinheit 12 vorgesehen ist, ist zu einem Großteil in dem ersten
Teilraum 40 angeordnet. Die Bedieneinheit 12 ist in montiertem Zustand auf einer dem
Grundkörper 24 zugewandten Seite der Trägereinheit 14 angeordnet. Das Raumteilerelement
16 ist in montiertem Zustand auf einer der Bedieneinheit 12 abgewandten Seite der
Trägereinheit 14 angeordnet.
[0019] Ein zweiter der Teilräume 42 ist auf einer dem Grundkörper 24 abgewandten Seite des
Raumteilerelements 16 angeordnet. Die Steuereinheit 22 ist im Wesentlichen in dem
zweiten Teilraum 42 angeordnet. Das Raumteilerelement 16 ist in montiertem Zustand
zwischen der Bedieneinheit 12 und der Steuereinheit 22 angeordnet. Die Bedieneinheit
12 und die Steuereinheit 22 sind in montiertem Zustand elektrisch miteinander verbunden.
Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst acht elektrische Verbindungselemente 20, die in
montiertem Zustand die Bedieneinheit 12 und die Steuereinheit 22 miteinander verbinden.
[0020] Die Trägereinheit 14 weist zwei Eingriffselemente 18 auf, die in montiertem Zustand
teilweise durch das Raumteilerelement 16 hindurchgreifen. Die Eingriffselemente 18
ermöglichen in montiertem Zustand eine Verbindung zwischen dem ersten Teilraum 40
und dem zweiten Teilraum 42. Das Raumteilerelement 16 weist zwei Ausnehmungen 26 zu
einer Aufnahme der Eingriffselemente 18 auf. Jede Ausnehmung 26 ist im Wesentlichen
ellipsenförmig ausgebildet. Jede Ausnehmung 26 weist eine Größe von im Wesentlichen
26 mm x 34 mm auf. Jedes Eingriffselement 18 ist im Wesentlichen als Hohlzylinder
ausgebildet. Jedes Eingriffselement 18 weist eine Grundfläche des Hohlzylinders auf,
die im Wesentlichen ellipsenförmig ausgebildet ist. Jede Grundfläche eines Eingriffselements
18 weist eine Größe von im Wesentlichen 20 mm x 28 mm auf. Jedes Eingriffselement
18 ist in einer Vielzahl im Wesentlichen parallel zu einer Oberfläche des Raumteilerelements
16 ausgerichteten Bewegungsrichtungen 28 beweglich in einer der Ausnehmungen 26 des
Raumteilerelements 16 angeordnet. Jedes Eingriffselement 18 ist in jeder der Bewegungsrichtungen
28 um eine Strecke von im Wesentlichen 6 mm beweglich in einer der Ausnehmungen 26
angeordnet. Die Bewegungsrichtungen 28 sind im Wesentlichen parallel zu einer Oberflächenebene,
die von einer Oberfläche des Raumteilerelements 16 definiert ist, ausgerichtet.
[0021] Die Eingriffselemente 18 führen in montiertem Zustand die Verbindungselemente 20,
die die Bedieneinheit 12 und die Steuereinheit 22, die auf einer der Trägereinheit
14 abgewandten Seite des Raumteilerelements 16 angeordnet ist, miteinander verbinden.
Die Eingriffselemente 18 verhindern in montiertem Zustand einen Kontakt der Verbindungselemente
20 mit dem Raumteilerelement 16. Das Raumteilerelement 16 weist in einem Betriebszustand,
in welchem wenigstens eines der Heizelemente aktiviert ist, eine erhöhte Temperatur
auf. Die erhöhte Temperatur des Raumteilerelements 16 ist durch Abschirmung von von
aktivierten Heizelementen ausgehender Wärmestrahlung verursacht. Jedes Eingriffselement
18 ist zwischen dem Raumteilerelement 16 und den Verbindungselementen 20, die das
Eingriffselement 18 führt, angeordnet. Jedes Eingriffselement 18 begrenzt eine Eingriffsausnehmung
32, durch welche in montiertem Zustand die Verbindungselemente 20 zu einer Verbindung
der Bedieneinheit 12 und der Steuereinheit 22 geführt sind. Jede Eingriffsausnehmung
32 ist von dem hohlzylinderförmig ausgebildeten Eingriffselement 18 im Wesentlichen
umschlossen.
[0022] Jedes Eingriffselement 18 weist einen Schlitz 44 auf, der zu einem Einbringen von
Verbindungselementen 20 in die Eingriffsausnehmung 32 vorgesehen ist. Zwei einander
gegenüberliegende Enden jedes Eingriffselements 18, die den Schlitz 44 begrenzen,
weisen einen Abstand auf, der größer ist als ein Durchmesser eines Verbindungselements
20. Jedes Eingriffselement 18 bildet einen teilweise geschlitzt ausgebildeten Hohlzylinder
aus. Die als geschlitzter Hohlzylinder ausgebildeten Eingriffselemente 18 ermöglichen
ein Einbringen von Verbindungselementen 20 mit Steckern oder Buchsen, die größer sind
als Abmessungen der Eingriffsausnehmungen 32.
[0023] Die Eingriffselemente 18 sind zu einem Führen und einem Schutz der Verbindungselemente
20 vorgesehen. Zusätzlich zu einem Führen und einem Schutz der Verbindungselemente
20 sind die Eingriffselemente 18 zu einer weiteren Funktion vorgesehen. Die Eingriffselemente
18 bewirken eine Grobausrichtung der Trägereinheit 14 relativ zu dem eine Kochfläche
ausbildenden Grundkörper 24. Die Eingriffselemente 18 richten die Trägereinheit 14
mit einer Genauigkeit von im Wesentlichen 6 mm relativ zu dem Grundkörper 24 aus.
Die Trägereinheit 14 ist durch Zusammenwirken der Eingriffselemente 18 und der Ausnehmungen
26 des Raumteilerelements 16 grob relativ zu dem Grundkörper 24 ausgerichtet.
[0024] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Montagehilfseinheit 30, die eine Feinausrichtung
der Trägereinheit 14 relativ zu dem eine Kochfläche ausbildenden Grundkörper 24 bewirkt.
Die Montagehilfseinheit 30 weist vier Montagehilfselemente 46, 48 auf. Die Montagehilfseinheit
30 weist jeweils zwei erste Montagehilfselemente 46 und zwei zweite Montagehilfselemente
48 auf. Die ersten Montagehilfselemente 46 und die zweiten Montagehilfselemente 48
wirken in montiertem Zustand zusammen, um die Bedieneinheit 12 relativ zu dem Grundkörper
24 auszurichten.
[0025] Die ersten Montagehilfselemente 46 sind in montiertem Zustand an dem Grundkörper
24 befestigt. Die ersten Montagehilfselemente 46 sind in montiertem Zustand auf einer
einem Bediener abgewandten Seite, und zwar an der Unterseite, des Grundkörpers 24
an dem Grundkörper 24 befestigt. Die ersten Montagehilfselemente 46 sind in montiertem
Zustand mit dem Grundkörper 24 verklebt. Alternativ sind weitere, einem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Befestigungsmöglichkeiten denkbar. Eine Position, an welcher
die ersten Montagehilfselemente 46 an dem Grundkörper 24 befestigt sind, ist durch
eine Positionierhilfe (nicht dargestellt) an dem Grundkörper 24 gekennzeichnet. Die
Positionierhilfe ist als Beschichtung ausgebildet. Die ersten Montagehilfselemente
46 sind beabstandet angeordnet. Die ersten Montagehilfselemente 46 weisen eine im
Wesentlichen konusförmige Gestalt auf. Die ersten Montagehilfselemente 46 weisen eine
im Wesentlichen kegelförmige Gestalt auf. Alternativ könnten die ersten Montagehilfselemente
eine im Wesentlichen kegelstumpfförmige Gestalt aufweisen. Ebenfalls denkbar sind
weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen. Die ersten Montagehilfselemente
46 weisen eine Grundfläche mit einem Durchmesser von im Wesentlichen 5 mm und eine
Höhe von im Wesentlichen 10 mm auf.
[0026] Die zweiten Montagehilfselemente 48 sind teilweise an der Trägereinheit 14 angeordnet.
Die zweiten Montagehilfselemente 48 sind im Wesentlichen einstückig mit der Trägereinheit
14 ausgebildet. Die Trägereinheit 14 und die zweiten Montagehilfselemente 48 sind
aus einem Stück geformt. Die Trägereinheit 14 bildet einen Teil der Montagehilfseinheit
30 aus. Die zweiten Montagehilfselemente 48 sind auf einer Seite, und zwar auf einer
Oberseite, an einander gegenüberliegenden Enden der Seite der Trägereinheit 14 angeordnet.
Die zweiten Montagehilfselemente 48 sind beabstandet angeordnet. Ein Abstand zwischen
den zweiten Montagehilfselementen 48 ist maximal gewählt, wobei ein Mindestabstand
zu einem Rand der Trägereinheit 14 eingehalten wurde. Je größer ein Abstand zwischen
zwei gleichartigen Montagehilfselementen 46, 48 ist, desto exakter richtet die Montagehilfseinheit
30 die Bedieneinheit 12 relativ zu dem Grundkörper 24 aus. In montiertem Zustand ist
die Bedieneinheit 12 in einem Bereich zwischen den jeweiligen Montagehilfselementen
46, 48 angeordnet.
[0027] Jedes zweite Montagehilfselement 48 ist als Elementaufnahme ausgebildet. Jedes zweite
Montagehilfselement 48 begrenzt eine Öffnung 50, 52 in der Trägereinheit 14. Eine
erste der Öffnungen 50, die von einem ersten der zweiten Montagehilfselemente 48 begrenzt
ist, weist eine im Wesentlichen kreisförmige Gestalt auf. Die im Wesentlichen kreisförmig
ausgebildete erste Öffnung 50 weist einen Durchmesser von im Wesentlichen 4 mm auf.
Eine zweite der Öffnungen 52, die von einem zweiten der zweiten Montagehilfselemente
48 begrenzt ist, weist eine im Wesentlichen ellipsenförmige Gestalt auf. Die im Wesentlichen
ellipsenförmig ausgebildete zweite Öffnung 52 weist eine Länge von im Wesentlichen
8 mm und eine Breite von im Wesentlichen 4 mm auf. Hierdurch ist die Bedieneinheit
12 auch im Falle von Produktionstoleranzen relativ zu dem Grundkörper 24 ausrichtbar.
[0028] Jedes zweite Montagehilfselement 48 weist eine Einführhilfe 54, 56 auf. Die Einführhilfen
54, 56 ragen in montiertem Zustand über eine von einem Großteil der Oberfläche der
Trägereinheit 14 gebildete Hauptebene der Trägereinheit 14 hinaus. Die Einführhilfen
54, 56 sind auf einer dem Grundkörper 24 zugewandten Seite, und zwar einer Oberseite,
der Trägereinheit 14 angeordnet. Die Einführhilfen 54, 56 weisen bei Betrachtung in
einer Querschnittsebene, die im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptebene ausgerichtet
ist, eine im Wesentlichen trichterförmige Gestalt auf. Eine Grundfläche der trichterförmig
ausgebildeten Einführhilfen 54, 56 weist einen Durchmesser von im Wesentlichen 6 mm
auf. Die Einführhilfen 54, 56 führen bei einem Befestigungsvorgang die ersten Montagehilfselemente
46 in die Öffnungen 50, 52 der zweiten Montagehilfselemente 48.
[0029] In einem Verfahren zur Herstellung der Kochfeldvorrichtung 10 wird die Steuereinheit
22 in der Gehäuseeinheit 36 angeordnet. Zudem werden weitere Elektronikbauteile, beispielsweise
eine Versorgungselektronik zu einer Versorgung der Heizelemente, in der Gehäuseeinheit
36 angeordnet. Anschließend wird ein erstes Ende jedes Verbindungselements 20 an die
Steuereinheit 22 angeschlossen. Daraufhin wird das Raumteilerelement 16 in der Gehäuseeinheit
36 angeordnet. Hierbei wird ein zweites Ende jedes Verbindungselements 20, das dem
ersten Ende gegenüberliegend angeordnet ist, durch die Ausnehmungen 26 des Raumteilerelements
16 geführt. Das Raumteilerelement 16 und die Gehäuseeinheit 36 werden aneinander befestigt.
Beispielsweise können das Raumteilerelement und die Gehäuseeinheit miteinander verschraubt,
vernietet, verrastet, verclipst und/oder verklebt werden.
[0030] In einem weiteren Verfahrensschritt wird die Trägereinheit 14 manuell auf dem Raumteilerelement
16 angeordnet. Die Eingriffselemente 18 werden manuell in die Ausnehmungen 26 des
Raumteilerelements 16 eingebracht. Durch Einbringen der Eingriffselemente 18 in die
Ausnehmungen 26 des Raumteilerelements 16 ist die Trägereinheit 14 grob relativ zu
dem Grundkörper 24 ausgerichtet. Die Verbindungselemente 20 werden durch die Schlitze
44 in die Eingriffsausnehmungen 32 der Trägereinheit 14 eingebracht. Die Eingriffselemente
18, die die Eingriffsausnehmungen 32 begrenzen, umgeben die Verbindungselemente 20
nach Einbringen der Verbindungselemente 20 in die Eingriffsausnehmungen 32 im Wesentlichen.
Nach Auflegen der Bedieneinheit 12 auf der Trägereinheit 14 wird die Bedieneinheit
12 mit der Steuereinheit 22 elektrisch verbunden. Die zweiten Enden der Verbindungselemente
20 werden an der Bedieneinheit 12 angeschlossen. Die Bedieneinheit 12 wird mittels
der elektrischen Verbindungselemente 20 mit der Steuereinheit 22 verbunden.
[0031] Die ersten Montagehilfselemente 46 werden an dem Grundkörper 24 befestigt. Hierbei
werden die ersten Montagehilfselemente 46 an mittels der Positionierhilfen angezeigten
Positionen an dem Grundkörper 24 geklebt. In einem weiteren Verfahrensschritt wird
der Grundkörper 24 mit den an dem Grundkörper 24 befestigten ersten Montagehilfselementen
46 auf die Gehäuseeinheit 36, in welchem die grob ausgerichtete Trägereinheit 14 angeordnet
ist, aufgelegt.
[0032] Bei Annäherung des Grundkörpers 24 an die Gehäuseeinheit 36 greifen Spitzen der im
Wesentlichen konusförmigen Gestalt der ersten Montagehilfselemente 46 in die Grundfläche
der im Wesentlichen trichterförmigen Einführhilfen 54, 56 der zweiten Montagehilfselemente
48 ein. Bei weiterer Annäherung des Grundkörpers 24 an die Gehäuseeinheit 36 wird
die Bedieneinheit 12 relativ zu dem Grundkörper 24 fein ausgerichtet. Die Einführhilfen
54, 56 der zweiten Montagehilfselemente 48 führen bei weiterer Annäherung des Grundkörpers
24 an die Gehäuseeinheit 36 die ersten Montagehilfselemente 46 in Richtung der Öffnungen
50, 52 der zweiten Montagehilfselemente 48. Durch die bewegliche Lagerung der Eingriffselemente
18 in den Ausnehmungen 26 des Raumteilerelements 16 wird die Trägereinheit 14 bei
weiterer Annäherung des Grundkörpers 24 an die Gehäuseeinheit 36 durch Zusammenwirken
der Montagehilfselemente 46, 48 an der Sollposition angeordnet. Ist der Grundkörper
24 an der Gehäuseeinheit 36 angeordnet, werden der Grundkörper 24 und die Gehäuseeinheit
36 aneinander befestigt, beispielsweise mittels einer Klebeverbindung, mittels einer
Rastverbindung, mittels einer Klemmung und/oder mittels einer Schraubverbindung. Alternativ
ist denkbar, dass die Gehäuseeinheit in Richtung des Grundkörpers bewegt wird.
[0033] Die Trägereinheit 14 umfasst acht Federelemente 58. Die Federelemente 58 sind im
Wesentlichen einstückig mit der Trägereinheit 14 ausgebildet. Die Federelemente 58
sind relativ zu der Hauptebene der Trägereinheit 14 beweglich gelagert. Die Federelemente
58 drücken in montiertem Zustand die Bedieneinheit 12 in Richtung des Grundkörpers
24.
Bezugszeichen
[0034]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Bedieneinheit
- 14
- Trägereinheit
- 16
- Raumteilerelement
- 18
- Eingriffselement
- 20
- Verbindungselement
- 22
- Steuereinheit
- 24
- Grundkörper
- 26
- Ausnehmung
- 28
- Bewegungsrichtung
- 30
- Montagehilfseinheit
- 32
- Eingriffsausnehmung
- 34
- Kochfeld
- 36
- Gehäuseeinheit
- 38
- Innenraum
- 40
- Erster Teilraum
- 42
- Zweiter Teilraum
- 44
- Schlitz
- 46
- Montagehilfselement
- 48
- Montagehilfselement
- 50
- Öffnung
- 52
- Öffnung
- 54
- Einführhilfe
- 56
- Einführhilfe
- 58
- Federelement
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einer
Bedieneinheit (12), mit zumindest einer Trägereinheit (14), die zu einem Halten der
Bedieneinheit (12) vorgesehen ist, und mit zumindest einem Raumteilerelement (16),
das zumindest in montiertem Zustand auf einer der Bedieneinheit (12) abgewandten Seite
der Trägereinheit (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (14) zumindest ein Eingriffselement (18) aufweist, das zumindest
in montiertem Zustand zumindest teilweise durch das Raumteilerelement (16) hindurchgreift.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (18) dazu vorgesehen ist, zumindest in montiertem Zustand mindestens
ein elektrisches Verbindungselement (20) zu führen, das die Bedieneinheit (12) und
zumindest eine Steuereinheit (22), die auf einer der Trägereinheit (14) abgewandten
Seite des Raumteilerelements (16) angeordnet ist, miteinander verbindet.
3. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (18) dazu vorgesehen ist, zumindest eine Grobausrichtung der
Trägereinheit (14) relativ zu mindestens einem eine Kochfläche ausbildenden Grundkörper
(24) zu bewirken.
4. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Raumteilerelement (16) zumindest eine Ausnehmung (26) zumindest zu einer Aufnahme
des Eingriffselements (18) aufweist, das zumindest in einer zumindest im Wesentlichen
parallel zu einer Oberfläche des Raumteilerelements (16) ausgerichteten Bewegungsrichtung
(28) beweglich in der Ausnehmung (26) des Raumteilerelements (16) angeordnet ist.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Montagehilfseinheit (30), die dazu vorgesehen ist, eine Feinausrichtung
der Trägereinheit (14) relativ zu mindestens einem eine Kochfläche ausbildenden Grundkörper
(24) zu bewirken.
6. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (14) zumindest einen Teil der Montagehilfseinheit (30) ausbildet.
7. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (18) zumindest eine Eingriffsausnehmung (32) begrenzt, durch
welche zumindest in montiertem Zustand das Verbindungselement (20) zu einer Verbindung
der Bedieneinheit (12) und der Steuereinheit (22) geführt ist.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (18) zumindest einen teilweise geschlitzt ausgebildeten Hohlzylinder
ausbildet.
9. Kochfeld mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
8.
10. Verfahren zur Herstellung zumindest einer Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der
Ansprüche 1 bis 8.