[0001] Die Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere ein Wäschebehandlungsgerät
zum Behandeln von Wäsche. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Wäschebehandlungsgeräte,
die zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche dienen, wie beispielsweise Waschmaschinen,
Wäschetrockner und Waschtrockner.
[0002] Aus der
DE 10 2010 038 619 A1 ist ein Haushaltsgerät mit einem Ozongenerator bekannt. Das bekannte Haushaltsgerät
weist einen Behandlungsbereich und einen Dampfgenerator auf, wobei ein von dem Dampfgenerator
erzeugter Dampf in den Behandlungsbereich führbar ist. Ein von dem Ozongenerator erzeugbares
Ozon kann mit dem Dampf in den Behandlungsbereich geführt werden. Der Ozongenerator
kann beispielsweise durch eine UV-Lampe, insbesondere UVC-Lampe, ausgestaltet sein
oder das Ozon durch eine stille Entladung aus der Luft erzeugen. Hierdurch ist eine
keimreduzierende Behandlung möglich, wobei auch bei einer Dampftemperatur von weniger
als 60°C eine keimreduzierende Wirkung besteht.
[0003] Aus der
DE 10 2010 038 620 A1 ist ein Haushaltsgerät mit einem Ozongenerator bekannt. Das bekannte Haushaltsgerät
weist einen Nebelgenerator und einen Ozongenerator auf. Hierbei ist mittels des Ozongenerators
und des Nebelgenerators ein ozonhaltiger Nebel erzeugbar. Der ozonhaltige Nebel wird
dann in den Behandlungsbereich geführt. Speziell kann ein mit Ozon angereichertes
Wasser erzeugt werden. Mittels des Nebelgenerators kann aus dem mit Ozon angereicherten
Wasser dann der ozonhaltige Nebel erzeugt werden. Der Nebelgenerator kann als Ultraschallvernebler
ausgestaltet sein.
[0004] Das aus der
DE 10 2010 038 620 A1 bekannte Haushaltsgerät hat den Nachteil, dass ein Innenraum des Nebelgenerators,
der zum Aufnehmen von Wasser dient, einen gewissen Bauraum beansprucht. Speziell bei
wasserführenden Haushaltsgeräten, wie einer Waschmaschine oder einem Wäschetrockner,
ist der verfügbare Bauraum innerhalb des Gehäuses ohnehin knapp bemessen. Dies erschwert
die Realisierung einer wirksamen Behandlung mit ozonhaltigem Nebel. Denkbar ist zwar
eine möglichst kleine Dimensionierung des Nebelgenerators, damit verringert sich aber
auch die pro Zeiteinheit erzeugte Nebelmenge, was unter anderem die Behandlungsdauer
verlängert. Außerdem besteht bei einem eventuellen Kippen des Haushaltsgeräts, das
beispielsweise bei einem Transport erfolgen kann, das Problem, dass das im Innenraum
des Nebelgenerators vorhandene Wasser ausläuft.
[0005] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein wasserführendes Haushaltsgerät mit einem verbesserten
Aufbau zu schaffen. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein wasserführendes
Haushaltsgerät anzugeben, bei dem eine wassersparende und baugrößenoptimierte Ausgestaltung
für eine Erzeugung von Nebel, insbesondere ozonhaltigem Nebel, ermöglicht ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät entsprechend dem unabhängigen Patentanspruch
gelöst. Durch die in den abhängigen Patentansprüchen oder in nachfolgender Beschreibung
aufgeführten oder in der beigefügten Zeichnung dargestellten Merkmale und Maßnahmen
sind bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts möglich.
[0007] Die Aufgabe wird demnach durch ein wasserführendes Haushaltsgerät, das insbesondere
als Wäschebehandlungsgerät dient, gelöst, wobei eine Nebelerzeugungseinrichtung vorgesehen
ist, wobei die Nebelerzeugungseinrichtung einen Flüssigkeitsbehälter und einen Ultraschallerzeuger
aufweist, wobei der Ultraschallerzeuger zur Verneblung einer in den Flüssigkeitsbehälter
einfüllbaren wässrigen Flüssigkeit dient und wobei der Flüssigkeitsbehälter in einer
Betriebslage betrachtet ausgehend von einem vorgegebenen Einfüllniveau, bis zu dem
die wässrige Flüssigkeit im Betrieb regelmäßig zumindest näherungsweise einfüllbar
ist, in einer Abwärtsrichtung mit einem sich zumindest überwiegend verringernden Innenquerschnitt,
der senkrecht zu der Abwärtsrichtung orientiert ist, ausgestaltet ist.
[0008] Unter Nebel wird vorliegend ein Aerosol verstanden, welches ein Gemisch aus festen
und/oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas ist. Somit wird als Nebelerzeugungseinrichtung
eine Einrichtung bezeichnet, welche ein solches Aerosol erzeugen kann. Vorzugsweise
besteht der Nebel aus Luft und Wasser und/oder flüssigen Reinigungsmitteln. Entsprechend
ist der Begriff der wässrigen Flüssigkeit zu verstehen, die auf Wasser basiert und
gegebenenfalls auch ausschließlich aus Wasser bestehen kann. Die wässrige Flüssigkeit
kann hierbei nicht nur auf einem Frischwasser, sondern auch auf einem zwischengespeicherten
Wasser, insbesondere einem Spülwasser, basieren. Ferner ist es möglich, dass die wässrige
Flüssigkeit erst mit Ozon angereichert und dann vernebelt wird. Möglich ist allerdings
auch eine Mischung des Nebels mit einem Gas, insbesondere Ozon, um auf diese Weise
ein gewünschtes Gemisch zu bilden.
[0009] Vor der Inbetriebnahme wird das wasserführende Haushaltsgerät geeignet aufgestellt
und somit in die Betriebslage gebracht. Diese Betriebslage ist in der Regel funktionsrelevant.
Insbesondere wird in der Regel die Schwerkraft ausgenutzt, um Wasser an geeignete
Stellen des wasserführenden Haushaltsgeräts zu führen. Beispielsweise kann ein Laugenbehälter
vorgesehen sein, wobei an einem unteren Ausgang des Laugenbehälters ein Abpumpstrang
angeschlossen ist. In der Betriebslage kann dann der Laugenbehälter über den Abpumpstrang
entleert werden. Die Abwärtsrichtung ist vorzugsweise so bestimmt, dass diese in der
Betriebslage zumindest im Wesentlichen parallel zur Richtung der Erdbeschleunigung
ist.
[0010] Vorteilhaft ist es, dass der Flüssigkeitsbehälter in der Betriebslage betrachtet
ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau in der Abwärtsrichtung mit einem sich
monoton verringernden Innenquerschnitt ausgestaltet ist. Somit verringert sich der
Innenquerschnitt in der Abwärtsrichtung, wobei der Innenquerschnitt abschnittsweise
auch konstant bleiben kann. Weiter ist es vorteilhaft, dass der Flüssigkeitsbehälter
in der Betriebslage betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau in der
Abwärtsrichtung mit einem sich streng monoton verringernden Innenquerschnitt ausgestaltet
ist. Bei dieser Ausgestaltung verringert sich der Innenquerschnitt stets, wobei keine
Abschnitte vorgesehen sind, in denen der Innenquerschnitt in der Abwärtsrichtung konstant
bleibt. Solche Ausgestaltungen des Flüssigkeitsbehälters haben den Vorteil, dass eine
in Bezug auf das Volumen des Flüssigkeitsbehälters bezogene vergleichsweise große
Flüssigkeitsoberfläche realisiert werden kann. Speziell kann dadurch eine große Oberfläche
realisiert werden, an der die Vernebelung stattfindet. Hierdurch ergibt sich eine
optimierte Bauraumausnutzung. Außerdem verringert sich die erforderliche Flüssigkeitsmenge,
um pro Zeiteinheit eine gewisse Menge an wässriger Flüssigkeit zu vernebeln. Speziell
bei einem am Boden des Flüssigkeitsbehälters angeordneten Ultraschallelement kann
sich der Innenquerschnitt auf die Größe verringern, die für das Ultraschallelement
benötigt wird.
[0011] Vorteilhaft ist es auch, dass der Flüssigkeitsbehälter in der Betriebslage betrachtet
ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau in der Abwärtsrichtung mit zumindest
einem chronischen Abschnitt ausgestaltet ist, in dem sich der Innenquerschnitt in
der Abwärtsrichtung streng monoton verringert. Speziell wenn ein Ultraschallelement
am Boden des Flüssigkeitsbehälters angeordnet ist, dann kann bei dieser Ausgestaltung
eine vorteilhafte Ausbreitung der ins Wasser eingebrachten Ultraschallwellen bis an
die Oberfläche der wässrigen Flüssigkeit erfolgen. Somit ergibt sich eine wirkungsvolle
Vernebelung der wässrigen Flüssigkeit.
[0012] Vorteilhaft ist es allerdings auch, dass der Flüssigkeitsbehälter in der Betriebslage
betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau in der Abwärtsrichtung mit
zumindest einem konvexen Abschnitt ausgestaltet ist, in dem sich der Innenquerschnitt
in der Abwärtsrichtung streng monoton verringert. Bei dieser Ausgestaltung nimmt die
Steilheit der Innenwand in dem konvexen Abschnitt somit in der Abwärtsrichtung zu.
Dies bedeutet, dass sich der Innenquerschnitt in der Abwärtsrichtung betrachtet zunächst
vergleichsweise stark und dann immer weniger verringert. Hierdurch kann eine trompetenförmige
Ausgestaltung realisiert werden. Speziell bei einer keulenförmigen Intensitätsverteilung
eines am Boden des Flüssigkeitsbehälters angebrachten Ultraschallerzeugers kann hierbei
bei gegebenem Aufnahmevolumen des Flüssigkeitsbehälters eine weitere Vergrößerung
der Oberfläche erzielt werden, an der eine wirksame Vernebelung stattfindet.
[0013] Vorteilhaft ist es auch, dass der Flüssigkeitsbehälter in der Betriebslage betrachtet
ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau in der Abwärtsrichtung mit zumindest
einem konkaven Abschnitt ausgestaltet ist, in dem sich der Innenquerschnitt in der
Abwärtsrichtung streng monoton verringert. Eine konkave Ausgestaltung kann durch einen
Hohlspiegel veranschaulicht werden. Speziell bei einem Ultraschallelement, das ganz
oder teilweise in die Abwärtsrichtung zeigt, kann somit eine Bündelung der Ultraschallwellen
durch den konkaven Abschnitt erfolgen. Hierdurch kann eine besonders wirkungsvolle
Vernebelung erzielt werden, da über die Krümmung des konkaven Abschnitts innerhalb
gewisser Grenzen eine vorteilhafte Abstimmung möglich ist.
[0014] Vorteilhaft ist es auch, dass der Flüssigkeitsbehälter in der Betriebslage betrachtet
ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau in der Abwärtsrichtung mit zumindest
einem Abschnitt ausgestaltet ist, der entsprechend einem Teil einer Oberfläche eines
Rotationsellipsoids ausgestaltet ist und in dem sich der Innenquerschnitt in der Abwärtsrichtung
streng monoton verringert. Durch diese Ausgestaltung ergibt sich ein konkaver Abschnitt.
Hierdurch kann die Wirkungsweise eines Hohlspiegels in Bezug auf die Ultraschallwellen
eines Ultraschallelements genutzt werden, um beispielsweise auf einer ellipsenförmigen
Oberfläche der wässrigen Flüssigkeit gezielt eine Vernebelung zu erzielen.
[0015] Vorteilhaft ist es somit auch, dass der Ultraschallerzeuger zumindest ein Ultraschallelement
aufweist, dass eine Anregungsfläche des Ultraschallelements zumindest näherungsweise
auf dem vorgegebenen Einfüllniveau in dem Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist und
dass die Anregungsfläche des Ultraschallelements zumindest im Wesentlichen in die
Abwärtsrichtung zeigt. Durch eine gezielte Verkippung relativ zu der Abwärtsrichtung
kann hierbei gegebenenfalls eine Anpassung an die Bauform des Flüssigkeitsbehälters
erfolgen.
[0016] Ferner ist es hierbei vorteilhaft, dass eine Trennwand vorgesehen ist, die auf dem
vorgegebenen Einfüllniveau in dem Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist, und dass die
Trennwand einen Ultraschallelement-Bereich, in dem das Ultraschallelement angeordnet
ist, horizontal von einem Nebelbereich, in dem die wässrige Flüssigkeit zumindest
im Wesentlichen vernebelbar ist, trennt. Hierdurch kann der im Nebelbereich entstehende
Nebel konzentriert über der Wasseroberfläche erzeugt werden.
[0017] Vorzugsweise weist der Ultraschallerzeuger genau ein Ultraschallelement auf. Der
Ultraschallerzeuger kann allerdings auch mehrere Ultraschallelemente aufweisen. Hierbei
ist es auch möglich, dass ein Ultraschallelement auf dem vorgegebenen Einfüllniveau
angeordnet ist und dass ein weiteres Ultraschallelement am Boden des Flüssigkeitsbehälters
angeordnet ist, wobei der Boden des Flüssigkeitsbehälters dann zumindest im Wesentlichen
durch eine Anregungsfläche des weiteren Ultraschallelements gebildet ist.
[0018] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein wasserführendes Haushaltsgerät in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung
entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2
- eine Nebelerzeugungseinrichtung des in Fig. 1 dargestellten wasserführenden Haushaltsgeräts
entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel in einer schematischen Schnittdarstellung;
- Fig. 3
- eine Nebelerzeugungseinrichtung des in Fig. 1 dargestellten wasserführenden Haushaltsgeräts
entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel in einer schematischen Schnittdarstellung;
- Fig. 4
- die in Fig. 3 dargestellte Nebelerzeugungseinrichtung in einer schematischen Darstellung
aus der mit IV bezeichneten Blickrichtung und
- Fig. 5
- die in Fig. 4 dargestellte Nebelerzeugungseinrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung
entlang der mit V bezeichneten Schnittlinie.
[0019] Fig. 1 zeigt ein wasserführendes Haushaltsgerät 1 in einer auszugsweisen, schematischen
Darstellung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel. Das Haushaltsgerät 1 kann
insbesondere als Wäschebehandlungsgerät zum Behandeln von Wäsche ausgestaltet sein,
das unter anderem zum Waschen und/oder Trocknen von Wäsche dienen kann. Speziell kann
das Haushaltsgerät 1 als Waschmaschine, Waschtrockner oder Wäschetrockner ausgestaltet
sein. Das Haushaltsgerät 1 der Erfindung eignet sich in entsprechender Abwandlung
allerdings auch für andere Anwendungsfälle.
[0020] Das wasserführende Haushaltsgerät 1 weist eine Nebelerzeugungseinrichtung 2 und einen
Behandlungsgasgenerator 3 auf. Der Behandlungsgasgenerator 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel
als Ozongenerator 3 ausgestaltet. Ferner weist das wasserführende Haushaltsgerät 1
einen Behandlungsbereich 4 auf, der innerhalb eines Behandlungsbehälters 5 vorgesehen
ist. Der Behandlungsbehälter 5 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Laugenbehälter
5 ausgestaltet.
[0021] Das Haushaltsgerät 1 weist einen Frischwasseranschluss 6 auf, der vor einer Inbetriebnahme
beispielsweise mit einer Wasserleitung einer Hausinstallation verbunden wird. Über
den Frischwasseranschluss 6 kann somit Frischwasser in das Haushaltsgerät 1 geführt
werden. Hierbei sind ein Sperrventil 7 und ein Sperrventil 8 vorgesehen, die beispielsweise
von einer nicht dargestellten Steuerung entsprechend einem Programmablauf angesteuert
werden.
[0022] Durch Öffnen des Sperrventils 7 wird Frischwasser von dem Frischwasseranschluss 6
über eine Leitung 9 und eine freie Luftstrecke 10 in eine Einspülschale 11 geführt.
Dadurch wird ein in der Einspülschale 11 bevorratetes Wäschebehandlungsmittel, insbesondere
ein Waschmittel, über einen Zulaufstutzen 12 in den Behandlungsbereich 4 geführt.
In dem Behandlungsbereich 4 kann somit eine hineingegebene Wäsche gewaschen werden,
was in der Regel mithilfe einer nicht dargestellten Trommel erfolgt. Nach einem Waschprozess
kann die Lauge über einen Abpumpstrang 13, in dem eine Pumpe 14 angeordnet ist, aus
dem Behandlungsbereich 4 zu einem Brauchwasserausgang 15 abgepumpt werden. Durch weiteres
Einspülen von Frischwasser in den Behandlungsbereich 4 können auch ein oder mehrere
Spülprozesse angeschlossen werden.
[0023] Vor der Inbetriebnahme des Haushaltsgeräts 1 wird dieses so aufgestellt, dass es
sich in einer Betriebslage befindet. Die Betriebslage ist hierbei in Bezug auf eine
Richtung 16 der Erdbeschleunigung beziehungsweise Erdbeschleunigungsrichtung 16 festgelegt.
Dies stellt unter anderem den frei fließenden Wassertransport innerhalb des Haushaltsgeräts
1 sicher. Beispielsweise wird hierdurch das in die Einspülschale 11 eingespülte Frischwasser
über den nach unten gerichteten Zulaufstutzen 12 in den Behandlungsbereich 4 gefördert.
Außerdem fließt das Brauchwasser somit beim Abpumpen durch die Pumpe 14 zumindest
weitgehend vollständig in den Abpumpstrang 13 ab.
[0024] Die Nebelerzeugungseinrichtung 2 weist einen Flüssigkeitsbehälter 20 auf. Der Flüssigkeitsbehälter
20 weist eine Achse 21 auf, bezüglich der der Flüssigkeitsbehälter 20 rotationssymmetrisch
ausgestaltet ist.
[0025] Außerdem ist in diesem Ausführungsbeispiel für das Haushaltsgerät 1 eine bestimmte
Abwärtsrichtung 22 gewählt. Solch eine mögliche Abwärtsrichtung 22 zeichnet sich dadurch
aus, dass diese nach unten zeigt und dass in dieser beispielsweise frei fließendes
Wasser durch die Schwerkraft transportiert werden kann. Vorzugsweise zeigt die Abwärtsrichtung
22 zumindest im Wesentlichen in die Richtung 16 der Erdbeschleunigung. Speziell kann
die Abwärtsrichtung 22 in Richtung 16 der Erdbeschleunigung zeigen beziehungsweise
parallel zu der Richtung 16 der Erdbeschleunigung orientiert sein. In der Betriebslage
des Haushaltsgeräts 1 ist die Abwärtsrichtung 22 in der Regel senkrecht zu einer nicht
dargestellten Gehäuseoberseite orientiert.
[0026] Der Flüssigkeitsbehälter 20 ist so angeordnet, dass in der Betriebslage die Abwärtsrichtung
22 auf der Achse 21 des Flüssigkeitsbehälters 20 liegt beziehungsweise dass die Abwärtsrichtung
22 parallel zu der Achse 21 ist.
[0027] Durch Öffnen des Sperrventils 8 wird Frischwasser von dem Frischwasseranschluss 6
über eine Leitung 23 in einen Innenraum 24 des Flüssigkeitsbehälters 20 geführt. Hierdurch
wird der Innenraum 24 teilweise mit einer wässrigen Flüssigkeit 25 gefüllt. Bei der
wässrigen Flüssigkeit 25 kann es sich einfach um Frischwasser handeln. Allerdings
können dem zugeführten Frischwasser auch geeignete Stoffe zugegeben werden. Beispielsweise
können in der wässrigen Flüssigkeit 25 hierdurch Duftstoffe gelöst sein. Bei einer
abgewandelten Ausgestaltung kann die wässrige Flüssigkeit 25 auch durch Zugabe von
Ozon erzeugt werden.
[0028] Die wässrige Flüssigkeit 25 wird bis zu einem vorgegebenen Einfüllniveau 26 eingefüllt.
Im Betrieb kann hierbei durch eine geeignete Steuerung Frischwasser so nachgefüllt
werden, dass die wässrige Flüssigkeit 25 stets zumindest näherungsweise bis zu dem
Einfüllniveau 26 in dem Flüssigkeitsbehälter 20 bevorratet ist.
[0029] Der Flüssigkeitsbehälter 20 weist einen konischen Abschnitt 27 auf. Hierbei verjüngt
sich der konische Abschnitt 27 in der Abwärtsrichtung 22. Ein Innenquerschnitt 28
des Innenraums 24 des Flüssigkeitsbehälters 20 verringert sich in der Betriebslage
betrachtet aus gehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau 26 in der Abwärtsrichtung
22 bis zu einem Boden 29 des Flüssigkeitsbehälters 20, da sich der konische Abschnitt
27 von dem Einfüllniveau 26 bis zu dem Boden 29 erstreckt. Hierbei verringert sich
der Innenquerschnitt 28 von dem Einfüllniveau 26 bis zu dem Boden 29 streng monoton.
[0030] Somit ist der Flüssigkeitsbehälter 20 in der Betriebslage betrachtet ausgehend von
dem vorgegebenen Einfüllniveau 26, bis zu dem die wässrige Flüssigkeit 25 im Betrieb
regelmäßig eingefüllt ist, in der Abwärtsrichtung 22 mit einem sich verringernden
Innenquerschnitt 28, der senkrecht zu der Abwärtsrichtung 22 orientiert ist, ausgestaltet.
In einer abgewandelten Ausgestaltung können auch vorzugsweise kurze Abschnitte vorgesehen
sein, in denen sich der Innenquerschnitt 28 in der Abwärtsrichtung 22 nicht ändert
oder in denen sich der Innenquerschnitt 28 sogar etwas erweitert, wie es beispielsweise
bei Rippen oder an Verbindungsstellen, insbesondere Schweißnähten, der Fall ist.
[0031] Die Ausgestaltung des Flüssigkeitsbehälters 20 mit dem konischen Abschnitt 27 ist
somit ein Ausführungsbeispiel für einen Flüssigkeitsbehälter, der in der Betriebslage
betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau 26 in der Abwärtsrichtung
22 mit einem sich streng monoton verringernden Innenquerschnitt ausgestaltet ist.
Sind zusätzlich ein oder mehrere Abschnitte mit gleichbleibendem Innenquerschnitt
vorgesehen, dann ist der Flüssigkeitsbehälter mit einem sich monoton, aber nicht streng
monoton verringernden Innenquerschnitt ausgestaltet.
[0032] Der Boden 29 des Flüssigkeitsbehälters 20 ist in diesem Ausführungsbeispiel durch
eine Anregungsfläche 30 eines Ultraschallelements 31 eines Ultraschallerzeugers 32
gebildet. Bei einer Aktivierung des Ultraschallelements 31 wird die wässrige Flüssigkeit
25 an ihrer Oberfläche 33 in feine Tröpfchen zerstäubt, so dass sich über der Oberfläche
33 ein Nebel 34 bildet. Das Ultraschallelement 31 kann beispielsweise ein piezoelektrisches
Schwingelement aufweisen. Der Innenraum 24 weist hierbei über der Oberfläche 33 noch
ein verbleibendes Volumen auf, in dem der Nebel 34 gepuffert werden kann.
[0033] Der Behandlungsgasgenerator 3 umfasst ein Gebläse, das das erzeugte Behandlungsgas
über eine pneumatische Leitung 35 in das Volumen über der Oberfläche 33 des Innenraums
24 führt. Über eine weitere pneumatische Leitung 36 wird dann der mit dem Behandlungsgas
gemischte Nebel 34 in den Behandlungsbehälter 5 geführt. Somit kann beispielsweise
innerhalb des Behandlungsbehälters 5 vorgesehene Wäsche im Behandlungsbereich 4 mit
dem angereicherten Nebel 34, insbesondere einem ozonhaltigen Nebel 34, behandelt werden.
Hierbei sind geeignete Abwandlungen denkbar. Bei einer Abwandlung kann beispielsweise
nur die vernebelte wässrige Flüssigkeit 25 in Form von Nebel 34 in den Behandlungsbereich
4 geführt werden.
[0034] Durch die konische Ausgestaltung des Abschnitts 27 ergibt sich eine vorteilhafte
Ausbreitung der von dem Ultraschallelement 31 erzeugten Ultraschallwellen zu der Oberfläche
33 der Flüssigkeit 25. Speziell kann sich eine keulenförmige Intensitätsverteilung
der Ultraschallwellen vorteilhaft nach oben ausbreiten, wobei sich der Ultraschall
entsprechend aufweitet. Hierbei kann durch die Wahl eines Piezokristalls oder dergleichen
und einer hierfür geeigneten Schallfrequenz eine Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall,
insbesondere die Größe des Flüssigkeitsbehälters 20, erfolgen.
[0035] Durch die trichterförmige Ausgestaltung des Flüssigkeitsbehälters 20 kann die im
Vergleich zur Anregungsfläche 30 große Oberfläche 33 als Beruhigungszone dienen.
[0036] Somit kann die Größe des Flüssigkeitsbehälters 20 optimiert werden, da das Volumen
des Innenraums 24 hinsichtlich seiner Ausgestaltung optimiert ist und somit vergleichsweise
klein ausgeführt sein kann, ohne dass die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist.
[0037] An der vergleichsweise großen Oberfläche 33 beziehungsweise durch den großen Innenquerschnitt
28 im Bereich des Einfüllniveaus 26 steht außerdem ein ausreichender Platz für weitere
innen oder außen liegende Komponenten zur Verfügung. Somit kann beispielsweise eine
geeignete Sensorik und/oder Aktorik zur Wasserstandskontrolle oder dergleichen einfach
realisiert werden.
[0038] Fig. 2 zeigt eine Nebelerzeugungseinrichtung 2 des in Fig. 1 dargestellten wasserführenden
Haushaltsgeräts 1 entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel in einer schematischen
Schnittdarstellung. In diesem Ausführungsbeispiel weist der Flüssigkeitsbehälter 20
einen konvexen Abschnitt 37 auf. In diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich der
konvexe Abschnitt 37 von dem Einfüllniveau 26 bis zu dem Boden 29 des Flüssigkeitsbehälters
20. Hierbei ist der konvexe Abschnitt 37 so ausgestaltet, dass der Innenquerschnitt
28 außerdem von dem Einfüllniveau 26 bis zu dem Boden 29 sich streng monoton verringert.
Der konvexe Abschnitt 37 ist außerdem rotationssymmetrisch bezüglich der Achse 21
ausgestaltet. Somit ergeben sich im Profil in den Innenraum 24 bauchförmig gekrümmte
Flanken an dem konvexen Abschnitt 37. Ausgehend von dem Boden 29 zu dem Einfüllniveau
26 ergibt sich gewissermaßen eine trompetenförmige Ausgestaltung des Flüssigkeitsbehälters
20. Somit kann in Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall und eine keulenförmige Intensitätsverteilung
der erzeugten Ultraschallwellen eine vorteilhafte Anregung erzielt werden, die eine
wirkungsvolle Vernebelung der wässrigen Flüssigkeit 25 an ihrer Oberfläche 33 ermöglicht.
[0039] Fig. 3 zeigt eine Nebelerzeugungseinrichtung 2 des in Fig. 1 dargestellten Haushaltsgeräts
1 entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel in einer schematischen Schnittdarstellung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der Flüssigkeitsbehälter 20 in der Betriebslage
betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen Einfüllniveau 26 in der Abwärtsrichtung
22 mit einem konkaven Abschnitt 38 ausgestaltet, in dem sich der Innenquerschnitt
28 des Innenraums 24 in der Abwärtsrichtung 22 streng monoton verringert. Der konkave
Abschnitt 38 bildet in diesem Ausführungsbeispiel einen konkav ausgestalteten Boden
29.
[0040] Ferner ist der konkave Abschnitt 38 in diesem Ausführungsbeispiel als Teil 38 einer
Oberfläche eines Rotationsellipsoids ausgestaltet. Wie es auch anhand der Figuren
4 und 5 beschrieben ist, ist der Flüssigkeitsbehälter 20 hierbei nicht rotationssymmetrisch
bezüglich der Achse 21 ausgestaltet.
[0041] Ferner weist die Nebelerzeugungseinrichtung 2 in diesem Ausführungsbeispiel ein im
Bereich des Einfüllniveaus 26 angeordnetes Ultraschallelement 40 auf. Eine Anregungsfläche
41 des Ultraschallelements 40 befindet sich hierbei näherungsweise auf dem vorgegebenen
Einfüllniveau 26. Hierbei liegt die Anregungsfläche 41 im Betrieb aber unter der Oberfläche
33 der wässrigen Flüssigkeit 25, um eine wirksame Erzeugung von Ultraschallwellen
in der Flüssigkeit 25 zu ermöglichen. Die Anregungsfläche 41 zeigt in die Abwärtsrichtung
22.
[0042] Außerdem ist eine Trennwand 42 vorgesehen, die auf dem Einfüllniveau 26 in dem Flüssigkeitsbehälter
20 angeordnet ist. Die Trennwand 42 trennt im Bereich der Oberfläche 33 der Flüssigkeit
25 einen Ultraschallelement-Bereich 43, in dem das Ultraschallelement 40 angeordnet
ist, horizontal von einem Nebelbereich 44, in dem durch Vernebeln der wässrigen Flüssigkeit
25 der Nebel 34 erzeugt wird. Hierbei ist der Boden 29 durch die Ausgestaltung des
konkaven Abschnitts 38 derart ausgestaltet, dass die von der Anregungsfläche 41 des
Ultraschallelements 40 ausgehenden Schallwellen in den Nebelbereich 44 gelenkt und
dort konzentriert werden. Dieser Sachverhalt ist in der Fig. 3 durch die eingezeichneten
Pfeile schematisch illustriert. Hierbei unterstützt gerade die von einer Rotationssymmetrie
um die Achse 21 abweichende Ausgestaltung des Flüssigkeitsbehälters 20 die Trennung
in den Ultraschallelement-Bereich 43 und den Nebelbereich 44.
[0043] Im Betrieb liegt ein Niveau 45 der Anregungsfläche 30 näherungsweise auf dem Einfüllniveau
26. Hierbei liegt das Niveau 45 so weit unter dem Einfüllniveau 26, dass bei einer
möglichen Hysterese der Regelung zum Auffüllen des Flüssigkeitsbehälters 20 die Anregungsfläche
30 stets unter der Oberfläche 33 liegt. Das heißt, dass ein unteres Niveau der Hysterese
um das Einfüllniveau 26 über dem Niveau 45 eingestellt ist.
[0044] Fig. 4 zeigt die in Fig. 3 dargestellte Nebelerzeugungseinrichtung 2 in einer schematischen
Darstellung aus der mit IV bezeichneten Blickrichtung. Der Flüssigkeitsbehälter 20
ist hierbei geöffnet dargestellt. Hierbei zeigt die Fig. 4 den Innenquerschnitt 28
in einem oberen Bereich, wobei der Innenquerschnitt 28 ellipsenförmig ausgestaltet
ist. Die ellipsenförmige Ausgestaltung des Innenquerschnitts 28 ist durch eine Hauptachse
46 und eine Nebenachse 47 bestimmt. Hierbei nehmen die Längen der Hauptachse 46 und
der Nebenachse 47 von dem Einfüllniveau 26 in der Abwärtsrichtung 22 streng monoton
ab.
[0045] Fig. 5 zeigt die in Fig. 4 dargestellte Nebelerzeugungseinrichtung 2 in einer schematischen
Schnittdarstellung entlang der mit V bezeichneten Schnittlinie. Das Ultraschallelement
40 ist in dem Ultraschallelement-Bereich 43 angeordnet. Hierbei liegt das Niveau 45
der Anregungsfläche 41 des Ultraschallelements 40 etwas unter dem Einfüllniveau 26.
Ein Niveau 48, bis zu dem sich die Trennwand 42 in der Abwärtsrichtung 22 erstreckt,
liegt noch unter dem Niveau 45 des Ultraschallelements 40. Dadurch ist eine zuverlässige
Trennung zwischen dem Ultraschallelement-Bereich 43 und dem Nebelbereich 44 durch
die Trennwand 42 gewährleistet. Die Leitungen 35, 36 münden beide vorzugsweise in
den Nebelbereich 44 über der Oberfläche 33 der wässrigen Flüssigkeit 25 des Innenraums
24.
[0046] Bei der Ausgestaltung des Haushaltsgeräts 1 sind mehrere Abwandlungen denkbar. Speziell
können nicht rotationssymmetrische Ausgestaltungen des Flüssigkeitsbehälters 20 auch
auf einem rechteckigen, insbesondere quadratischen, Innenquerschnitt 28 beruhen. Dadurch
kann insbesondere eine pyramidenförmige oder pyramidenstumpfförmige Ausgestaltung
erzielt werden. Außerdem kann zusätzlich eine geeignete Krümmung einer oder mehrerer
Wände vorgesehen sein. Die Neigung oder Krümmung kann hierbei zwischen den einzelnen
Wänden variieren. Speziell kann auch nur eine einzige Wand mit einer Krümmung versehen
sein. Ferner kann das Funktionsprinzip eines Hohlspiegels, insbesondere Parabolspiegels,
der die Schallwellen von einem Ultraschallelement 40 im Ultraschallelement-Bereich
43 in einen Nebelbereich 44 lenkt, auch auf andere Weise als durch einen Ausschnitt
eines Rotationsellipsoids ausgestaltet werden. Bei der Ausgestaltung als Ausschnitt
eines Rotationsellipsoids ist das Ultraschallelement 40 vorzugsweise in einem Brennpunkt
angeordnet, so dass sich die erzeugten Schallwellen im anderen Brennpunkt des Rotationsellipsoids
konzentrieren. Bei dieser Ausgestaltung ist außerdem die Laufzeit für alle Wege dieselbe.
Ein solcherart gefalteter Weg für die Schallwellen kann das notwendige Volumen des
Innenraums 24 nochmals reduzieren. Außerdem werden durch die Anordnung des Ultraschallelements
40 innerhalb des Innenraums 24 mögliche Leckstellen am Boden 29 von vornherein vermieden.
Der Boden 29 des Flüssigkeitsbehälters 20 kann hierbei in Bezug auf seine Eigenschaften,
insbesondere eine Materialauswahl und eine Oberflächengüte, an die Anforderungen zur
Schallreflexion und geringer Absorption der Ultraschallwellen geeignet ausgewählt
werden.
[0047] Durch das geringe Volumen des Innenraums 24 bis zum Einfüllniveau 26 ergibt sich
außerdem eine schnelle Befüllung bei der Inbetriebnahme, wenn der Flüssigkeitsbehälter
20 leer ist. Außerdem ergibt sich bei einem Entleeren über ein Sperrventil 50 oder
dergleichen, der Vorteil, dass die Entleerzeit kurz ist. Beispielsweise kann die Entleerung
über eine Leitung 51 erfolgen, in der das Sperrventil 50 angeordnet ist und die in
den Abpumpstrang 13 mündet. Durch das geringe Volumen des Innenraums 24 ergibt sich
außerdem eine minimierte Leckage bei nicht entleertem Flüssigkeitsbehälter 20, wenn
das Haushaltsgerät beispielsweise zum Transport gekippt wird.
[0048] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0049]
- 1
- Wasserführendes Haushaltsgerät
- 2
- Nebelerzeugungseinrichtung
- 3
- Behandlungsgasgenerator
- 4
- Behandlungsbereich
- 5
- Behandlungsbehälter
- 6
- Frischwasseranschluss
- 7, 8
- Sperrventil
- 9
- Leitung
- 10
- freie Luftstrecke
- 11
- Einspülschale
- 12
- Zulaufstutzen
- 13
- Abpumpstrang
- 14
- Pumpe
- 15
- Brauchwasserausgang
- 16
- Richtung
- 20
- Flüssigkeitsbehälter
- 21
- Achse
- 22
- Abwärtsrichtung
- 23
- Leitung
- 24
- Innenraum
- 25
- wässrige Flüssigkeit
- 26
- Einfüllniveau
- 27
- konischer Abschnitt
- 28
- Innenquerschnitt
- 29
- Boden
- 30
- Anregungsfläche
- 31
- Ultraschallelement
- 32
- Ultraschallerzeuger
- 33
- Oberfläche
- 34
- Nebel
- 35, 36
- Leitung
- 37
- konvexer Abschnitt
- 38
- konkaver Abschnitt
- 40
- Ultraschallelement
- 41
- Anregungsfläche
- 42
- Trennwand
- 43
- Ultraschallelement-Bereich
- 44
- Nebelbereich
- 45
- Niveau
- 46
- Hauptachse
- 47
- Nebenachse
- 48
- Niveau
- 50
- Sperrventil
- 51
- Leitung
1. Wasserführendes Haushaltsgerät (1), insbesondere Wäschebehandlungsgerät (1), mit einem
Behandlungsbereich (4) und mit einer Nebelerzeugungseinrichtung (2), wobei die Nebelerzeugungseinrichtung
einen Flüssigkeitsbehälter (20) und einen Ultraschallerzeuger (32) aufweist, wobei
der Ultraschallerzeuger (32) zur Vernebelung einer in den Flüssigkeitsbehälter (20)
einfüllbaren wässrigen Flüssigkeit (25) dient, wobei die vernebelte wässrige Flüssigkeit
(25) in Form von Nebel (34) in den Behandlungsbereich (4) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Vernebelung an der Oberfläche (33) der wässrigen Flüssigkeit (25) stattfindet,
und der Flüssigkeitsbehälter (20) in einer Betriebslage betrachtet ausgehend von einem
vorgegebenen Einfüllniveau (26), bis zu dem die wässrige Flüssigkeit (25) im Betrieb
regelmäßig zumindest näherungsweise einfüllbar ist, in einer Abwärtsrichtung (22)
mit einem sich zumindest überwiegend verringernden Innenquerschnitt (28) der senkrecht
zu der Abwärtsrichtung (22) orientiert ist, ausgestaltet ist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (20) in der Betriebslage betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen
Einfüllniveau (26) in der Abwärtsrichtung (22) mit einem sich monoton, insbesondere
streng monoton, verringernden Innenquerschnitt (28) ausgestaltet ist.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (20) in der Betriebslage betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen
Einfüllniveau (26) in der Abwärtsrichtung (22) mit zumindest einem konischen Abschnitt
(27) ausgestaltet ist, in dem sich der Innenquerschnitt (28) in der Abwärtsrichtung
(22) streng monoton verringert.
4. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (20) in der Betriebslage betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen
Einfüllniveau (26) in der Abwärtsrichtung (22) mit zumindest einem konvexen Abschnitt
(37) ausgestaltet ist, in dem sich der Innenquerschnitt (28) in der Abwärtsrichtung
(22) streng monoton verringert.
5. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (20) in der Betriebslage betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen
Einfüllniveau (26) in der Abwärtsrichtung (22) mit zumindest einem konkaven Abschnitt
(38) ausgestaltet ist, in dem sich der Innenquerschnitt (28) in der Abwärtsrichtung
(22) streng monoton verringert.
6. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter (20) in der Betriebslage betrachtet ausgehend von dem vorgegebenen
Einfüllniveau (26) in der Abwärtsrichtung (22) mit zumindest einem Abschnitt (37,
38) ausgestaltet ist, der entsprechend einem Teil einer Oberfläche eines Rotationsellipsoids
ausgestaltet ist und in dem sich der Innenquerschnitt (28) in der Abwärtsrichtung
(22) streng monoton verringert.
7. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallerzeuger (32) zumindest ein Ultraschallelement (40) aufweist, dass
eine Anregungsfläche (41) des Ultraschallelements (40) zumindest näherungsweise auf
dem vorgegebenen Einfüllniveau (26) in dem Flüssigkeitsbehälter (20) angeordnet ist
und dass die Anregungsfläche (41) des Ultraschallelements (40) zumindest im Wesentlichen
in die Abwärtsrichtung (22) zeigt.
8. Haushaltsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trennwand (42) vorgesehen ist, die auf dem vorgegebenen Einfüllniveau (26) in
dem Flüssigkeitsbehälter (20) angeordnet ist, und dass die Trennwand (42) einen Ultraschallelement-Bereich
(43), in dem das Ultraschallelement (40) angeordnet ist, horizontal von einem Nebelbereich
(44), in dem die wässrige Flüssigkeit (25) zumindest im Wesentlichen vernebelbar ist,
trennt.
9. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschallerzeuger (32) zumindest ein Ultraschallelement (31) aufweist und dass
ein Boden (29) des Flüssigkeitsbehälters (20) zumindest im Wesentlichen durch eine
Anregungsfläche (30) des Ultraschallelements (31) gebildet ist.
10. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Behandlungsgasgenerator (3) vorgesehen ist, der zum Erzeugen von einem Behandlungsgas
dient und dass ein Gemisch, das die vernebelte Flüssigkeit (25) und das von dem Behandlungsgasgenerator
(3) erzeugte Behandlungsgas aufweist, in den Behandiungsbereich (4) führbar ist.
1. Water-conducting domestic appliance (1), in particular a laundry treatment appliance
(1), having a treatment region (4) and having a mist-generating device (2), the mist-generating
device having a liquid container (20) and an ultrasound generator (32), the ultrasound
generator (32) being used to nebulise an aqueous liquid (25) that can be introduced
into the liquid container (20), the nebulised aqueous liquid (25) being conducted
into the treatment region (4) in the form of mist (34), characterised in that the nebulisation takes place at the surface (33) of the aqueous liquid (25) and the
liquid container (20) is embodied with an internal cross section (28), which is oriented
perpendicular to a downward direction (22) and at least predominantly decreases, in
a downward direction (22) from a predetermined fill level (26), up to which the aqueous
liquid (25) can regularly be introduced at least approximately during operation, when
viewed in an operating position.
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that the liquid container (20) is embodied with a monotonically, in particular strictly
monotonically, decreasing internal cross section (28) in the downward direction (22)
from the predetermined fill level (26) when viewed in the operating position.
3. Domestic appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the liquid container (20) is embodied with at least one conical segment (27), in
which the internal cross section (28) decreases strictly monotonically in the downward
direction (22), in the downward direction (22) from the predetermined fill level (26)
when viewed in the operating position.
4. Domestic appliance according to one of claims 1 to 3, characterised in that the liquid container (20) is embodied with at least one convex segment (37), in which
the internal cross section (28) decreases strictly monotonically in the downward direction
(22), in the downward direction (22) from the predetermined fill level (26) when viewed
in the operating position.
5. Domestic appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the liquid container (20) is embodied with at least one concave segment (38), in
which the internal cross section (28) decreases strictly monotonically in the downward
direction (22), in the downward direction (22) from the predetermined fill level (26)
when viewed in the operating position.
6. Domestic appliance according to one of claims 1 to 5, characterised in that the liquid container (20) is embodied with at least one segment (37, 38), which is
embodied according to part of a surface of a rotational ellipsoid and in which the
internal cross section (28) decreases strictly monotonically in the downward direction
(22), in the downward direction (22) from the predetermined fill level (26) when viewed
in the operating position.
7. Domestic appliance according to one of claims 1 to 6, characterised in that the ultrasound generator (32) has at least one ultrasound element (40), an excitation
surface (41) of the ultrasound element (40) is arranged at least approximately at
the predetermined fill level (26) in the liquid container (20) and the excitation
surface (41) of the ultrasound element (40) faces at least essentially in the downward
direction (22).
8. Domestic appliance according to claim 7, characterised in that a separating wall (42) is provided, which is arranged at the predetermined fill level
(26) in the liquid container (20), and the separating wall (42) separates an ultrasound
element region (43), in which the ultrasound element (40) is arranged, horizontally
from a mist region (44), in which the aqueous liquid (25) can be at least essentially
nebulised.
9. Domestic appliance according to one of claims 1 to 8, characterised in that the ultrasound generator (32) has at least one ultrasound element (31) and a base
(29) of the liquid container (20) is formed at least essentially by an excitation
surface (30) of the ultrasound element (31).
10. Domestic appliance according to one of claims 1 to 9, characterised in that a treatment gas generator (3) is provided, which is used to generate a treatment
gas and a mixture comprising the nebulised liquid (25) and the treatment gas generated
by the treatment gas generator (3) can be conducted into the treatment region (4).
1. Appareil ménager (1) à circulation d'eau, notamment appareil de traitement de linge
(1), comprenant une zone de traitement (4) et comprenant un dispositif générateur
de brouillard (2), le dispositif générateur de brouillard présentant un réservoir
de liquide (20) et un générateur d'ultrasons (32), le générateur d'ultrasons (32)
servant à nébuliser un liquide aqueux (25) pouvant être rempli dans le réservoir de
liquide (20), le liquide aqueux nébulisé (25) étant guidé dans la zone de traitement
(4) sous forme de brouillard (34), caractérisé en ce que la nébulisation a lieu à la surface (33) du liquide aqueux (25) et en ce que le réservoir de liquide (20), en vue dans une position de fonctionnement partant
d'un niveau de remplissage prédéfini (26) jusqu'auquel le liquide aqueux (25) peut
être approximativement rempli de manière régulière pendant le fonctionnement, est
équipé, dans une direction descendante (22), d'une section intérieure (28) diminuant
au moins essentiellement, laquelle section intérieure est orientée perpendiculairement
à la direction descendante (22).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (20), en vue dans la position de fonctionnement partant du
niveau de remplissage prédéfini (26), est équipé dans la direction descendante (22)
d'une section intérieure (28) diminuant de manière monotone, notamment strictement
monotone.
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (20), en vue dans la position de fonctionnement partant du
niveau de remplissage prédéfini (26), est équipé dans la direction descendante (22)
d'au moins une section conique (27) dans laquelle la section intérieure (28) diminue
de manière strictement monotone en direction descendante (22).
4. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (20), en vue dans la position de fonctionnement partant du
niveau de remplissage prédéfini (26), est équipé dans la direction descendante (22)
d'au moins une section convexe (37) dans laquelle la section intérieure (28) diminue
de manière strictement monotone en direction descendante (22).
5. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (20), en vue dans la position de fonctionnement partant du
niveau de remplissage prédéfini (26), est équipé dans la direction descendante (22)
d'au moins une section concave (38) dans laquelle la section intérieure (28) diminue
de manière strictement monotone en direction descendante (22).
6. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le réservoir de liquide (20), en vue dans la position de fonctionnement partant du
niveau de remplissage prédéfini (26), est équipé dans la direction descendante (22)
d'au moins une section (37, 38) qui est conçue de manière correspondant à une partie
d'une surface d'un ellipsoïde de révolution, et dans laquelle la section intérieure
(28) diminue de manière strictement monotone en direction descendante (22).
7. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le générateur d'ultrasons (32) présente au moins un élément à ultrasons (40), en ce qu'une surface d'excitation (41) de l'élément à ultrasons (40) est disposée dans le réservoir
de liquide (20) au moins approximativement au niveau de remplissage prédéfini (26)
et en ce que la surface d'excitation (41) de l'élément à ultrasons (40) est orientée au moins
essentiellement dans la direction descendante (22).
8. Appareil ménager selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une paroi de séparation (42) est ménagée, laquelle est disposée dans le réservoir
de liquide (20) au niveau de remplissage prédéfini (26), et en ce que la paroi de séparation (42) sépare une zone (43) de l'élément à ultrasons, dans laquelle
l'élément à ultrasons (40) est disposé, horizontalement d'une zone de brouillard (44)
dans laquelle le liquide aqueux (25) peut être au moins essentiellement nébulisé.
9. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le générateur d'ultrasons (32) présente au moins un élément à ultrasons (31) et en ce qu'un fond (29) du réservoir de liquide (20) est au moins essentiellement formé par une
surface d'excitation (30) de l'élément à ultrasons (31).
10. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un générateur à gaz de traitement (3) est ménagé, lequel sert à générer un gaz de
traitement, et en ce qu'un mélange, qui présente le liquide nébulisé (25) et le gaz de traitement généré par
le générateur de gaz de traitement (3), peut être guidé dans la zone de traitement
(4).