[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine Pendelleuchte,
nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1, sowie einen Lampenschirm für eine
Leuchte nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 15. Eine gattungsgemäße Leuchte
umfasst eine Lichtquelle in Form zumindest einer LED und einen transparenten Lampenschirm,
der ein geschlossenes Lichteintrittsende und ein offenes Lichtaustrittsende mit einer
Lichtaustrittsöffnung aufweist. Die Lichtquelle ist am Lichteintrittsende außerhalb
des Lampenschirms angeordnet.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Leuchten bekannt, bei welchen die
Lichtquelle innerhalb des Lampenschirms angeordnet ist. Als Lichtquelle kommen herkömmliche
Glühlampen oder Energiesparlampen zum Einsatz. Um eine weitere Energieeinsparung zu
erzielen, werden in herkömmlichen Leuchten zum Teil auch LEDs mit speziellen Lichtleitaufsätzen
eingesetzt. Die Lichtleitaufsätze sind erforderlich, um eine ähnliche Abstrahlcharakteristik
zu erreichen wie mit herkömmlichen Glühlampen.
[0003] Mittlerweile gibt es auch reine LED-Leuchten, die den Einsatz eines herkömmlichen
Leuchtmittels nicht mehr erlauben sondern ausschließlich für den Einsatz von LEDs
konzipiert sind. Eine Leuchte der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus
DE 20 2012 101 697 U1 bekannt. Der Lampenschirm dieser Leuchte verfügt über ein geschlossenes Lichteintrittsende
und wird durch mehrere LEDs von außen beleuchtet. Innerhalb des Lampenschirms befindet
sich kein Leuchtmittel. Das Licht, das von den außerhalb des Lampenschirms angeordneten
LEDs ausgestrahlt wird, wird durch eine plankonvexe Linse am Lichteintrittsende des
Lampenschirms geeignet umgelenkt und teilweise durch die Lichtaustrittsöffnung, teilweise
durch den transparenten Lampenschirm, nach außen abgegeben. Die LEDs sind in einem
Gehäuse aufgenommen, das an den Lampenschirm angesetzt und mit diesem verschraubt
ist.
[0004] Nachteilig bei der aus
DE 20 2012 101 697 U1 bekannten Leuchte ist, dass das von den LEDs abgestrahlte Licht nicht gleichmäßig
verteilt wird, und das optische Erscheinungsbild der Leuchte durch das aufgesetzte
Gehäuse gestört wird. Das aufgesetzte Gehäuse steht ferner einer kompakten Bauweise
der Leuchte entgegen. Auch eignet sich der Aufbau nicht für den Einsatz von SMD-LEDs.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leuchte bereitzustellen, die über
eine verbesserte Lichtverteilung, einen kompakten Aufbau und eine ansprechende Optik
verfügt und dabei variabel für viele unterschiedliche Anwendungen einsetzbar sowie
kostengünstig herstellbar ist.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Demnach liegt bei einer
Leuchte der eingangs genannten Art dann eine erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe vor,
wenn der Lampenschirm am Lichteintrittsende eine zur Lichtaustrittsöffnung hin weisende
Einstülpung aufweist.
[0007] Anders ausgedrückt umfasst der Lampenschirm einen äußeren Bereich, der im Wesentlichen
konkav geformt ist, und einen inneren Bereich, der im Wesentlichen konvex ausgebildet
ist und somit in Bezug auf den äußeren Bereich eine Einstülpung darstellt. Dies bezieht
sich jeweils auf die Grundform der beiden Bereiche und nicht auf die exakte Krümmung
im mathematischen Sinn. Der äußere Bereich kann beispielsweise im Bereich der Lichtaustrittsöffnung
ebenfalls konvex gekrümmt sein.
[0008] Die Einstülpung besteht sowohl auf der Außenseite als auch auf der Innenseite des
Lampenschirms. Folglich sind sowohl die Außenseite als auch die Innenseite des Lampenschirms
im Bereich der Einstülpung konvex gekrümmt. Vorzugsweise hat der gesamte Lampenschirm,
insbesondere im Bereich der Einstülpung, im Wesentlichen dieselbe Wandstärke. Die
Wandstärke des Lampenschirms beträgt vorzugsweise 3 bis 10 mm.
[0009] Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung wird unter einem transparenten Lampenschirm
sowohl ein vollständig transparenter Lampenschirm als auch ein semitransparenter oder
opak ausgebildeter Lampenschirm verstanden.
[0010] Die Höhe des Lampenschirms entspricht dem senkrechten Abstand zwischen der Ebene
des Lichteintrittsendes und der Ebene des Lichtaustrittsendes. Die Breite des Lampenschirms
entspricht der Erstreckung des Lampenschirms senkrecht dazu.
[0011] Die Lichtquelle der erfindungsgemäßen Leuchte besteht aus einer LED oder mehreren
LEDs, wobei identische oder unterschiedliche LEDs zum Einsatz kommen können. Insbesondere
eignen sich sog. SMD-LEDs, welche direkt auf eine Platine gelötet werden.
[0012] Die Erfindung bietet den Vorteil, dass die LEDs in der Einstülpung des Lampenschirms
aufgenommen werden können. Dadurch wird die Leuchte sehr kompakt und ist optisch äußerst
ansprechend. Die Einstülpung sorgt ferner für eine gute Durchmischung und Verteilung
des LED-Lichtes, sodass keine individuellen Lichtquellen hinter dem Lampenschirm wahrnehmbar
sind. Insgesamt ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Leuchte eine
sehr homogene Ausleuchtung.
[0013] Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entspricht die Höhe
der Einstülpung zumindest 50% der Höhe des Lampenschirms. Dadurch wird eine sehr gute
Verteilung und Durchmischung des LED-Lichts erreicht, selbst wenn der Lampenschirm
relativ flach ausgeführt ist. Ferner wird dadurch ermöglicht, dass die LEDs zwar innerhalb
der Einstülpung aufgenommen werden können, trotzdem aber ein relativ großer Abstand
der LEDs zur Wandung der Einstülpung eingehalten werden kann, so dass die LEDs nicht
als individuelle Lichtquellen hinter dem Lampenschirm wahrnehmbar sind. Vorzugsweise
sind die LEDs daher im unmittelbar an die Lichteintrittsöffnung anschließenden ersten
Drittel der Einstülpung aufgenommen.
[0015] Besonders bevorzugt entspricht die Höhe der Einstülpung zumindest 70%, vorzugsweise
zumindest 80% der Höhe des Lampenschirms. Dadurch werden die oben beschriebenen Vorteile
weiter verstärkt.
[0016] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entspricht
die Breite der Einstülpung zumindest 25%, vorzugsweise zumindest 40% der Breite des
Lampenschirms. Auch dadurch ergeben sich eine kompakte Bauweise der Leuchte sowie
ausreichend Platz zur Unterbringung der LEDs. Vorzugsweise ist die Einstülpung mittig
angeordnet, sodass der Lampenschirm symmetrisch aufgebaut ist und ein ästhetischer
Eindruck entsteht.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Einstülpung im Wesentlichen kalottenförmig oder kuppelförmig ausgebildet. Es hat sich
gezeigt, dass dadurch eine besonders gleichmäßige Lichtverteilung erreicht werden
kann.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der
an die Einstülpung angrenzende äußere Bereich im Wesentlichen torusförmig oder zylinderförmig
ausgebildet. Dadurch ergibt sich ein besonders ansprechendes äußeres Erscheinungsbild
bei gleichzeitig angenehmer Ausleuchtung bzw. Lichtverteilung.
[0019] Alternativ sind jedoch auch andere geometrische Formen für die Einstülpung und den
äußeren Bereich des Lampenschirms denkbar, um die Leuchte an unterschiedliche lichttechnische
Aufgaben anzupassen.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der
Lampenschirm einteilig ausgeführt. Dadurch lässt sich die Leuchte besonders kostengünstig
herstellen. Die einteilige Ausführung des Lampenschirms hat zudem den Vorteil, dass
das Licht der LEDs im Lampenschirm gezielt nach außen geleitet werden kann. Der Lampenschirm
dient somit auch als Lichtleiter. Mittels geeigneter Oberflächenbehandlung oder geeigneter
Ausgestaltung der Oberfläche des Lampenschirms kann das Licht an gewünschter Stelle
aus dem Lampenschirm ausgekoppelt werden. Dadurch können auch dekorative Zwecke verfolgt
werden.
[0021] Vorteilhafterweise ist der Lampenschirm rotationssymmetrisch ausgebildet. Dadurch
ergeben sich eine besonders gleichmäßige Beleuchtung und ein besonders ästhetischer
Gesamteindruck. Alternativ sind jedoch auch andere Geometrien der Leuchte denkbar.
[0022] Der Lampenschirm kann aus einer Schicht oder mehreren Schichten aufgebaut sein, wobei
die einzelnen Schichten unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können. Dadurch lasen
sich die lichtleitenden bzw. lichtbrechenden oder lichtauskoppelnden Eigenschaften
noch variabler gestalten.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Oberfläche des Lampenschirms zumindest im Bereich der Einstülpung mattiert. Dadurch
wird die homogene Lichtverteilung weiter optimiert.
[0024] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verfügt
die Oberfläche des Lampenschirms zumindest im Bereich der Einstülpung über eine definierte
Oberflächenstruktur, insbesondere über eine Rillen-, Noppen- oder Pyramidenstruktur.
Dadurch lassen sich unterschiedliche Lichtverteilungen, Lichtfarben und Beleuchtungsstärken
realisieren, so dass die erfindungsgemäße Leuchte unterschiedliche technische und
dekorative Anwendungsmöglichkeiten hat.
[0025] Der erfindungsgemäße Lampenschirm besteht vorzugsweise aus Glas und wird mundgeblasen
oder in einem Pressverfahren hergestellt. Es sind alternativ jedoch auch andere Materialien
wie zum Beispiel Kunststoffe denkbar. Dem Lampenschirm können auch Anbauelemente,
insbesondere aus Metall, zugeordnet sein. Beispielsweise kann am äußeren Umfang des
Lampenschirms eine Metallblende vorgesehen sein, um die Leuchte zu entblenden.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst
die Leuchte eine Trägerplatte, auf der die LEDs angeordnet sind. Dadurch lassen sich
mehrere LEDs präzise außerhalb des Lampenschirms im Bereich der Einstülpung anordnen.
Die Trägerplatte kann zusätzlich weitere elektrische Komponenten sowie Vorrichtungen
zur Befestigung der Leuchte umfassen. Dadurch ergibt sich eine kompakte Bauweise.
Vorzugsweise kann die LED bzw. die LED-Platine mit der Trägerplatter verschraubt oder
verklebt werden. Alternativ sind aber auch andere kraft-, form- oder stoffschlüssige
Verbindungen denkbar.
[0027] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Trägerplatte zumindest teilweise aus
Aluminium besteht, um die durch die LED verursachte Wärme abzuleiten und eine optimale
Funktion bzw. Arbeitsweise der LED zu gewährleisten. Im Fall eines rotationssymmetrischen
Lampenschirms lassen sich die LEDs entlang eines Kreises gleichmäßig um eine optische
Achse der Leuchte anordnen, wobei die optische Achse mit der Symmetrieachse des Lampenschirms
zusammenfällt.
[0028] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die
Trägerplatte in den Lampenschirm eingelassen. Dadurch lässt sich die Bauhöhe der Leuchte
weiter reduzieren. Zudem ergibt sich dadurch ein besonders ansprechendes optisches
Erscheinungsbild der Leuchte. Zusätzlich kann die LED geschützt und abgedichtet werden.
Zu diesem Zweck kann eine Dichtung zwischen der Trägerplatte und dem Lampenschirm
angeordnet werden.
[0029] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zwischen
der Einstülpung und dem äußeren Bereich des Lampenschirms ein stufenförmiger Übergangsbereich
vorhanden. Dadurch kann die Trägerplatte auf besonders einfache Weise in den Lampenschirm
eingelassen werden. Außerdem ergeben sich so einfache Befestigungsmöglichkeiten des
Lampenschirms an der Trägerplatte, und für eine besonders einfache und effektive Abdichtung
kann in dem Übergangsbereich eine Dichtung zwischen Lampenschirm und Trägerplatte
vorgesehen sein.
[0030] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die
Trägerplatte und die Außenseite des Lampenschirms dabei oberflächenbündig. Dadurch
folgt die Trägerplatte im montierten Zustand dem Konturenverlauf des Lampenschirms
und fügt sich nahtlos in das Design des Schirms ein.
[0031] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Lampenschirm
mit der Trägerplatte verschraubt. Dadurch wird eine besonders einfache Montage der
Leuchte gewährleistet. Vorzugsweise sind die Schrauben am stufenförmigen Übergangsbereich
angeordnet. Vorzugsweise sind Höhe, Breite und Form von Lampenschirms und Einstülpung
so gewählt, dass die Schrauben im montierten Zustand der Leuchte nicht sichtbar sind,
sodass ein ästhetischer Gesamteindruck entsteht. Die für die Schrauben oder alternative
Befestigungsvorrichtungen nötigen Bohrungen am Lampenschirm stehen nicht im Widerspruch
zu dem geschlossenen Lichteintrittsende des Lampenschirms in Sinne der Erfindung.
Alternativ ist zur Befestigung des Lampenschirms an der Trägerplatte auch eine Bajonett-
oder Gewindeverbindung denkbar.
[0032] Die vorliegende Erfindung stellt ferner einen Lampenschirm für die erfindungsgemäße
Leuchte bereit.
[0033] Die Erfindung eignet sich im Prinzip für verschiedenste Leuchten. Insbesondere können
Pendelleuchten, Anbauleuchten, Einbauleuchte oder auch Strahler nach dem Prinzip der
vorliegenden Erfindung ausgeführt werden.
[0034] Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden
anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Lampenschirms im Querschnitt,
- Figur 2:
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte im Querschnitt, und
- Figur 3:
- ein zweites Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Leuchte im Querschnitt.
[0035] Für die folgenden Ausführungen gilt, dass gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet werden. Sofern in einer Zeichnung Bezugszeichen enthalten sind, auf die
in der zugehörigen Figurenbeschreibung nicht näher eingegangen wird, so wird auf vorangehende
oder nachfolgende Figurenbeschreibungen Bezug genommen.
[0036] Der in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Lampenschirm 2 ist für eine LED-Pendelleuchte
konzipiert und rotationssymmetrisch in Bezug auf die Achse 13 aufgebaut. Er umfasst
ein geschlossenes Lichteintrittsende 3 und ein offenes Lichtaustrittsende mit einer
Lichtaustrittsöffnung 4. Der äußere Bereich 7 des Lampenschirms ist torusförmig und
sorgt für eine ansprechende Optik der Pendelleuchte. Erfindungsgemäß weist der Lampenschirm
im Bereich des Lichteintrittsendes eine Einstülpung 5 auf. Die Einstülpung ist kuppelförmig
ausgebildet und weist ausgehend vom Lichteintrittsende 3 zur Lichtaustrittsöffnung
4 hin. Sie ist mittig über der Lichtaustrittsöffnung angeordnet. Die Breite A der
Einstülpung beträgt in etwa 40% der Breite B des Lampenschirms. Die Höhe C der Einstülpung
beträgt in der dargestellten Ausführungsform in etwa 70% der Höhe D des Lampenschirms.
Die Höhe bemisst sich dabei jeweils vom Lichteintrittsende 3 bis zum höchsten Punkt
der kuppelförmigen Einstülpung 5 bzw. bis zum Lichtaustrittsende 4. Der dargestellte
Lampenschirm ist einteilig aus Pressglas hergestellt. Es ist zu erkennen, dass der
Lampenschirm überall, insbesondere im Bereich der Einstülpung, im Wesentlichen dieselbe
Wandstärke aufweist.
[0037] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Leuchte 1 in Form einer LED-Pendelleuchte. Der
Lampenschirm 2 der Leuchte hat im Wesentlichen die Form des in Figur 1 gezeigten Lampenschirms.
Zusätzlich ist zwischen der kuppelförmigen Einstülpung 5 und dem torusförmigen äußeren
Bereich 7 des Lampenschirms ein stufenförmigen Übergangsbereich 8 ausgebildet. In
dieser Ausführungsform beträgt die Höhe der Einstülpung etwa 90% der Höhe des Lampenschirms.
Die Breite der Einstülpung beträgt in etwa 40% der Breite des Lampenschirms.
[0038] Als Lichtquelle dient eine ringscheibenförmige LED 6. Diese ist nahe des Lichteintrittsendes
3 in der Einstülpung 5 des Lampenschirms aufgenommen. Die LED 6 wird von einer Trägerplatte
9 gehalten, die in den Lampenschirm 2 eingelassen ist. Aufgrund des stufenförmigen
Übergangsbereichs 8 schließt die Trägerplatte 9 oberflächenbündig mit dem Lampenschirm
ab. Die äußere Kontur der Trägerplatte 9 folgt somit der Form des Lampenschirms 2.
Die Trägerplatte ist mittels mehrerer Schrauben 10 mit dem Lampenschirm verschraubt
und verschließt im Wesentlichen den Innenraum der Einstülpung. Sie besteht aus Aluminium
und kann daher die von der LED 6 generierte Wärme schnell nach außen abführen. Zur
Befestigung an der Decke verfügt die Trägerplatte 9 über ein stabförmiges Befestigungselement
11. Es wird darauf hingewiesen, dass neben der LED 6 auch sämtliche weiteren elektrischen
und/oder elektronischen Bauteile, die zum Betrieb der Leuchte erforderlich sind, in
der Einstülpung aufgenommen werden können. Die weiteren Bauteile können ebenfalls
auf der Trägerplatte aufgebracht werden.
[0039] Da die LED 6 nahe am Lichteintrittsende 3 angeordnet ist, besteht zwischen der LED
und der Wand der Einstülpung 5 ein relativ großer Abstand. Die Einstülpung ist ferner
mattiert oder mit einer speziellen Oberflächenstruktur versehen. Dadurch wird das
von der LED 6 ausgestrahlte Licht sehr gut durchmischt und verteilt. Das durchmischte
Licht wird zum Teil direkt über die Lichtaustrittsöffnung 4 nach außen abgegeben.
Ein weiterer Teil des durchmischten Lichts beleuchtet den äußeren Bereich 7 des Lampenschirms
von innen. Der Lampenschirm dient auch als Lichtleiter. Das bedeutet, dass das Licht
zum Teil auch durch das Glas des Lampenschirms nach außen transportiert wird. Durch
geeignete Oberflächengestaltung des Lampenschirms kann das Licht an gewünschter Stelle
aus dem Lampenschirm ausgekoppelt werden.
[0040] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte 1
in Form einer Pendelleuchte. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel aus Figur 2
ist der äußere Bereich 7 des Lampenschirms zylinderförmig ausgebildet. Zusätzlich
ist der Lampenschirm außen zum Teil von einer hohlzylindrischen Blende 12 aus Metall
umschlossen. Der Lampenschirm selbst ist daher von außen nur im Bereich des Lichtaustrittsendes
sichtbar. Wenn man von oben auf den Lampenschirm blickt, ist zudem ein ringförmiger
Bereich 15 zwischen Trägerplatte 9 und Blende 12 sichtbar. Durch diesen ringförmigen
Bereich 15 wird ein Teil des Lichts nach oben abgestrahlt.
[0041] Als Lichtquelle dienen in diesem Fall mehrere LEDs 6. Diese sind gleichmäßig um die
Achse 13 des Lampenschirms herum angeordnet. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel werden
die LEDs von einer in den Lampenschirm eingelassenen Trägerplatte 9 gehalten. Zwischen
der Trägerplatte 9 und dem stufenförmigen Bereich 8 des Lampenschirms, an welchem
die Trägerplatte anliegt, ist eine Dichtung 14 vorgesehen, um das Eindringen von Schmutz
in die kuppelförmige Einstülpung 5 des Lampenschirms zu verhindern.
[0042] Bei diesem Ausführungsbeispiel beträgt die Höhe der Einstülpung etwa 60% der Höhe
des Lampenschirms. Die Breite der Einstülpung beträgt in etwa 50% der Breite des Lampenschirms.
1. Leuchte (1) mit einer Lichtquelle (6) in Form zumindest einer LED und mit einem transparenten
Lampenschirm (2), der ein geschlossenes Lichteintrittsende (3) und ein offenes Lichtaustrittsende
mit einer Lichtaustrittsöffnung (4) aufweist, wobei die Lichtquelle (6) am Lichteintrittsende
(3) außerhalb des Lampenschirms (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) am Lichteintrittsende (3) eine zur Lichtaustrittsöffnung (4)
hin weisende Einstülpung (5) aufweist.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (C) der Einstülpung (5) zumindest 50% der Höhe (D) des Lampenschirms (2)
entspricht.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (C) der Einstülpung (5) zumindest 70%, besonders bevorzugt zumindest 80%
der Höhe (D) des Lampenschirms (2) entspricht.
4. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (A) der Einstülpung (5) zumindest 25%, bevorzugt zumindest 40% der Breite
(B) des Lampenschirms (2) entspricht.
5. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstülpung (5) im Wesentlichen kalottenförmig oder kuppelförmig ausgebildet
ist.
6. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein an die Einstülpung (5) angrenzender äußerer Bereich (7) des Lampenschirms (2)
im Wesentlichen torusförmig oder zylinderförmig ausgebildet ist.
7. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) einteilig ausgeführt ist.
8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Lampenschirms (2) zumindest im Bereich der Einstülpung (5) mattiert
ist.
9. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Lampenschirms (2) zumindest im Bereich der Einstülpung (5) über
eine definierte Oberflächenstruktur, insbesondere über eine Rillen-, Noppen- oder
Pyramidenstruktur, verfügt.
10. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte eine Trägerplatte (9) umfasst, auf der die LED (6) angeordnet ist.
11. Leuchte (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (9) in den Lampenschirm (2) eingelassen ist.
12. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Einstülpung (5) und dem äußeren Bereich (7) ein im Wesentlichen stufenförmiger
Übergangsbereich (8) ausgebildet ist.
13. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (9) und die Außenseite des Lampenschirms (2) oberflächenbündig sind.
14. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) mit der Trägerplatte (9) verschraubt ist.
15. Lampenschirm (2) für eine Leuchte (1), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis
14, wobei der Lampenschirm (2) ein geschlossenes Lichteintrittsende (3) und ein offenes
Lichtaustrittsende mit einer Lichtaustrittsöffnung (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) am Lichteintrittsende (3) eine zur Lichtaustrittsöffnung (4)
hin weisende Einstülpung (5) aufweist, wobei der Lampenschirm vorzugsweise ferner
gekennzeichnet ist durch die Merkmale eines der Ansprüche 2 bis 9.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Transparenter Lampenschirm (2) für eine Leuchte (1) mit einer Lichtquelle (6) in Form
zumindest einer LED, wobei der Lampenschirm (2) ein geschlossenes Lichteintrittsende
(3) aufweist, wobei die Lichtquelle (6) am Lichteintrittsende (3) außerhalb des Lampenschirms
(2) auf der Außenseite des Lampenschirms (2) angeordnet ist und der Lampenschirm (2)
am Lichteintrittsende (3) eine auf der Innenseite und auf der Außenseite ausgebildete
zur Lichtaustrittsöffnung (4) hin weisende Einstülpung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) ein offenes Lichtaustrittsende mit einer Lichtaustrittsöffnung
(4) aufweist, und zwischen der Einstülpung (5) und einem an die Einstülpung (5) angrenzenden
äußeren Bereich (7) des Lampenschirms (2) ein im Wesentlichen stufenförmiger Übergangsbereich
(8) ausgebildet ist.
2. Lampenschirm (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (C) der Einstülpung (5) zumindest 50% der Höhe (D) des Lampenschirms
(2) entspricht.
3. Lampenschirm (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (C) der Einstülpung (5) zumindest 70%, besonders bevorzugt zumindest
80% der Höhe (D) des Lampenschirms (2) entspricht.
4. Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (A) der Einstülpung (5) zumindest 25%, bevorzugt zumindest 40% der
Breite (B) des Lampenschirms (2) entspricht.
5. Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstülpung (5) im Wesentlichen kalottenförmig oder kuppelförmig ausgebildet
ist.
6. Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Bereich (7) des Lampenschirms (2) im Wesentlichen torusförmig oder
zylinderförmig ausgebildet ist.
7. Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) einteilig ausgeführt ist.
8. Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Lampenschirms (2) zumindest im Bereich der Einstülpung (5)
mattiert ist.
9. Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Lampenschirms (2) zumindest im Bereich der Einstülpung (5)
über eine definierte Oberflächenstruktur, insbesondere über eine Rillen-, Noppen-
oder Pyramidenstruktur, verfügt.
10. Leuchte (1) mit einer Lichtquelle (6) in Form zumindest einer LED dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte einen transparenten Lampenschirm (2) nach einem der Ansprüche 1
bis 9 aufweist, wobei die Lichtquelle (6) am Lichteintrittsende (3) außerhalb des
Lampenschirms (2) angeordnet ist.
11. Leuchte (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte eine Trägerplatte (9) umfasst, auf der die LED (6) angeordnet ist.
12. Leuchte (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (9) in den Lampenschirm (2) eingelassen ist.
13. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (9) und die Außenseite des Lampenschirms (2) oberflächenbündig
sind.
14. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) mit der Trägerplatte (9) verschraubt ist.