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<ep-patent-document id="EP14181710B1" file="EP14181710NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2853771" kind="B1" date-publ="20180228" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2853771</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20180228</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>14181710.6</B210><B220><date>20140821</date></B220><B240><B241><date>20150619</date></B241><B242><date>20161213</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102013219504</B310><B320><date>20130927</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20180228</date><bnum>201809</bnum></B405><B430><date>20150401</date><bnum>201514</bnum></B430><B450><date>20180228</date><bnum>201809</bnum></B450><B452EP><date>20171019</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F16F  15/14        20060101AFI20150112BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Torsionsschwingungsdämpfer</B542><B541>en</B541><B542>Torsion vibration damper</B542><B541>fr</B541><B542>Amortisseur d'oscillations de torsion</B542></B540><B560><B561><text>EP-A2- 2 600 030</text></B561><B561><text>WO-A1-2012/168604</text></B561><B561><text>DE-A1-102011 010 342</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Hertel, Martin</snm><adr><str>St.-Bruno-Straße 23</str><city>97493 Bergrheinfeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>ZF Friedrichshafen AG</snm><iid>101579884</iid><irf>005632-EP-EPA</irf><adr><str>Graf-von-Soden-Platz 1</str><city>88046 Friedrichshafen</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einem Tilgersystem und mit einer Dämpfungseinrichtung, wobei das Tilgersystem einen ersten Tilgermassenträger zur Aufnahme wenigstens einer ersten Tilgermasseneinheit und einen zweiten Tilgermassenträger zur Aufnahme wenigstens einer zweiter Tilgermasseneinheit aufweist, und die Dämpfungseinrichtung zumindest über einen Dämpfungseingang verfügt, der mit einer antriebsseitigen Dämpfungseinheit in Wirkverbindung steht, zwischen der und einer abtriebsseitigen Dämpfungseinheit ein Dämpfungszwischenteil wirksam ist, und die abtriebsseitige Dämpfungseinheit mit einem Dämpfungsausgang ausgebildet ist, der mit einem Abtrieb verbunden ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein derartiger Torsionsschwingungsdämpfer ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE102011010342A1"><text>DE 10 2011 010 342 A1</text></patcit> bekannt. Dieser Torsionsschwingungsdämpfer verfügt gemäß <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> über ein Tilgersystem mit zwei mit Axialabstand zueinander angeordneten Tilgermassenträgern, von denen jeder zur beidseitigen Aufnahme relativ bewegbarer Tilgermassen dient. Die beiden Tilgermassenträger sind mittels Distanzhaltern fest miteinander verbunden, und zusätzlich über den zu einer Dämpfungseinrichtung des Torsionsschwingungsdämpfers benachbarten Tilgermassenträger an die Dämpfungseinrichtung angebunden. Das Tilgersystem ist ebenso wie die Dämpfungseinrichtung Teil einer hydrodynamisch wirksamen Kopplungsanordnung, wobei eine Kupplungseinrichtung dieser Kopplungsanordnung mit einem Dämpfungseingang der Dämpfungseinrichtung und ein Turbinenrad des hydrodynamischen Kreises dieser Kopplungsanordnung mit dem Dämpfungsausgang der Dämpfungseinrichtung fest verbunden ist.</p>
<p id="p0003" num="0003">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> der <patcit id="pcit0002" dnum="DE102011010342A1"><text>DE 10 2011 010 342 A1</text></patcit> sind, allerdings in schematischer Darstellung, weitere Schaltungsmöglichkeiten von Tilgersystemen gezeigt. Während gemäß <figref idref="f0002">Fig. 2c</figref> zwei jeweils mit Tilgermassen ausgebildete Tilgermassenträger an einem Dämpfungsausgang einer Dämpfungseinrichtung angreifen, zeigt <figref idref="f0002">Fig. 2b</figref> eine Lösung, nach welcher ein erster mit Tilgermassen ausgebildete Tilgermassenträger an einem Dämpfungszwischenteil der Dämpfungseinrichtung und ein zweiter mit Tilgermassen ausgebildete Tilgermassenträger an einem Dämpfungsausgang der Dämpfungseinrichtung angreift.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Zurückkommend auf <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> sind bei beiden Tilgermassenträgern die Tilgermassen auf jeweils gleichem Durchmesser angeordnet, und - zumindest in Radial- und in Achsrichtung - gleich dimensioniert. Da keine weitergehenden Hinweise zu den Tilgermassen gegeben sind, ist davon auszugehen, dass diese identisch sind, und somit jeweils zur Tilgung von Anregungen einer Brennkraftmaschine mit zumindest im Wesentlichen gleichen Ordnungen verwendet werden können.<br/>
Die Tilgermassen sind jeweils beidseits eines gemeinsamen Tilgermassenträgers aufgenommen. Nachteilig bei einer derartigen Lösung ist, dass Verbindungselemente, welche die Tilgermassen mit den Tilgermassenträgern verbinden, jeweils eine hohe Hertz'sche Pressung erfahren. Diese Pressung kann sich nochmals steigern, wenn es bei geringem Querschnitt des jeweiligen Tilgermassenträgers aufgrund sehr kurzer Führungslänge zu einem Verkippen der Verbindungselemente kommt, wodurch zusätzlich Kantenpressungen entstehen.<br/>
Aus der <patcit id="pcit0003" dnum="EP2600030A2"><text>EP 2 600 030 A2</text></patcit> ist ein Drehmomentwandler mit einem Tilgersystem und einer Dämpfungseinrichtung gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt geworden. Das Tilgersystem umfasst einen ersten Tilgermassenträger und einer zweiten Tilgermassenträger zur Aufnahme jeweils einer Tilgermasseneinheit. Die Dämpfungseinrichtung verfügt über einen Dämpfungseingang, dem eine Kupplungseinrichtung vorgeschaltet ist und der mit einer antriebsseitigen Dämpfereinheit in Wirkverbindung steht. Zwischen der antriebsseitigen Dämpfereinheit und einer abtriebsseitigen Dämpfereinheit ist ein Dämpfungszwischenteil wirksam und die abtriebsseitige Dämpfungseinheit ist mit einem Dämpfungsausgang ausgebildet, der mit einem Abtrieb verbunden ist. Der Torsionsschwingungsdämpfer verfügt weiterhin über einen hydrodynamischen Drehmomentwandler, dessen Turbinenrad über eine Druckfeder, die als Energiespeichersystem wirkt, und einem weiteren Flansch mit dem Abtrieb verbunden ist.<br/>
Durch die <patcit id="pcit0004" dnum="WO2012168604A1"><text>WO 2012/168604 A1</text></patcit> ist ein weiterer Torsionsschwingungsdämpfer mit einem Tilgersystem und einer Dämpfungseinrichtung bekannt. Während eine Kupplungseinrichtung der beschriebenen Kopplungsanordnung und ein Turbinenrad eines hydrodynamischen<!-- EPO <DP n="3"> --> Kreises dieser Kopplungsanordnung jeweils mit dem Dämpfungseingang der Dämpfungseinrichtung verbunden sind, greift der Dämpfungsausgang der Dämpfungseinrichtung an einer als Abtrieb wirksamen Nabe an. Dämpfungseingang und Dämpfungsausgang der Dämpfungseinrichtung sind durch eine einzelne Dämpfungseinheit miteinander verbunden. Der Dämpfungseingang verfügt über mit Axialabstand zueinander angeordnete Tilgermassenträger, an welchen jeweils beidseits Tilgermassen vorgesehen sind. Diese können zur Tilgung von Anregungen einer Brennkraftmaschine mit unterschiedlichen Ordnungen oder aber zur Tilgung von Anregungen gleicher Ordnung ausgelegt sein.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aufgrund der Anordnung der Tilgermassen am Dämpfungseingang der Dämpfungseinrichtung sind diese den auf der Antriebsseite der Dämpfungseinrichtung vorherrschenden, ungedämpften Torsionsschwingungen ausgesetzt. Dadurch müssen die Tilgermassen zum einen eine erheblich höhere Masse aufweisen, als dies auf der Abtriebsseite<!-- EPO <DP n="4"> --> der Dämpfungseinrichtung der Fall wäre, und zum anderen besteht auch für das Tilgersystem das Risiko einer Schädigung oder Zerstörung, wenn es aufgrund starker Torsionsschwingungen des öfteren zu einer Auslenkung der Tilgermassen relativ zum jeweiligen Tilgermassenträger über die vorgegebene Auslenkweite hinaus kommen sollte.<br/>
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Torsionsschwingungsdämpfer mit einem Tilgersystem und mit einer Dämpfungseinrichtung derart auszubilden, dass die darin vorgesehenen Tilgermassen trotz massearmer Ausbildung Anregungen eines Antriebs, wie beispielsweise einer Brennkraftmaschine, mit unterschiedlichen Ordnungen wirksam tilgen.<br/>
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch einen Torsionsschwingungsdämpfer mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Der Torsionsschwungsdämpfer ist versehen mit einem Tilgersystem und mit einer Dämpfungseinrichtung, wobei das Tilgersystem einen ersten Tilgermassenträger zur Aufnahme wenigstens einer ersten Tilgermasseneinheit mit zumindest einer Tilgermasse und einen zweiten Tilgermassenträger zur Aufnahme wenigstens einer zweiten Tilgermasseneinheit mit einer Tilgermasse aufweist, und die Dämpfungseinrichtung zumindest über einen Dämpfungseingang verfügt, der mit einer antriebsseitigen Dämpfungseinheit in Wirkverbindung steht, zwischen der und einer abtriebsseitigen Dämpfungseinheit ein Dämpfungszwischenteil wirksam ist, und die abtriebsseitige Dämpfungseinheit mit einem Dämpfungsausgang ausgebildet ist, der mit einem Abtrieb verbunden ist.<br/>
Hierbei ist der erste Tilgermassenträger mit der wenigstens einen ersten Tilgermasseneinheit wirkungsmäßig dem Dämpfungszwischenteil und der zweite Tilgermassenträger mit der wenigstens einen zweiten Tilgermasseneinheit wirkungsmäßig dem Dämpfungsausgang zugeordnet, und die Tilgermassen der zumindest zwei Tilgermasseneinheiten verfügen, bezogen auf ihren jeweiligen mittleren Erstreckungsradius bei Fahrbetrieb, über unterschiedliche Abstände gegenüber einer Zentralachse, wobei sich der Fahrbetrieb dadurch auszeichnet, dass die auf die Tilgermassen einwirkende Fliehkraft die entgegen wirkende Gewichtskraft übersteigt.<br/>
Da sich sowohl der Dämpfungszwischenteil als auch der Dämpfungsausgang bei einer Dämpfungseinrichtung, die, wie im vorliegenden Fall, aufgrund zweier Dämpfungseinheiten,<!-- EPO <DP n="5"> --> nämlich einer antriebsseitigen Dämpfungseinheit und einer abtriebsseitigen Dämpfungseinheit, mehrstufig ist, jeweils abtriebsseitig des Dämpfungseingangs befinden, und damit in Antriebsrichtung hinter demjenigen Bereich einer Dämpfungseinrichtung, in welchem aufgrund fehlender Dämpfung erhebliche Torsionsschwingungen anliegen, können die Tilgermassen der jeweiligen Tilgermasseneinheit massearm ausgebildet sein, und werden dennoch lediglich in geringem Maß beim Auftreten von Torsionsschwingungen in Umfangsrichtung ausgelenkt. Konsequenterweise ist bei Zuordnung des ersten Tilgermassenträgers mit der wenigstens einen ersten Tilgermasseneinheit wirkungsmäßig zum Dämpfungszwischenteil und des zweiten Tilgermassenträgers mit der wenigstens einen zweiten Tilgermasseneinheit wirkungsmäßig zum Dämpfungsausgang dafür zu sorgen, dass entweder alle Dämpfungseinheiten auf Volllast ausgelegt werden, oder aber dann, wenn zumindest eine der Dämpfungseinheiten auf Teillast ausgelegt werden soll, dafür zu sorgen, dass dies lediglich die abtriebsseitige Dämpfungseinheit ist. Die Begründung für eine derartige Auslegung liegt darin, dass auf jeden Fall vermieden werden soll, dass zumindest ein Teil der Tilgermasseneinheiten antriebsseitig wirksam wird. Dies könnte bei Auslegung der antriebsseitigen Dämpfungseinheit auf Teillast allerdings nicht ausgeschlossen werden, da diese Dämpfungseinheit dann, wenn ihr Verformungsweg bei Auslegung auf Teillast verbraucht wäre, eine zumindest im Wesentlichen synchrone Bewegung des Dämpfungszwischenteils mit dem Dämpfungseingang entstehen lassen würde, so dass diejenigen Tilgermasseneinheiten, die wirkungsmäßig dem Dämpfungszwischenteil zugeordnet sind, an der Bewegung des Dämpfungseingangs zumindest im Wesentlichen teilnehmen würden. Ein solches Vorkommnis ist ausgeschlossen, wenn statt dessen die abtriebsseitige Dämpfungseinheit auf Teillast ausgelegt ist, und die antriebsseitige Dämpfungseinheit auf Vollast. Dann kann zwar, wenn bei der abtriebsseitigen Dämpfungseinheit der Verformungsweg bei Auslegung auf Teillast verbraucht wäre, eine zumindest im Wesentlichen synchrone Bewegung des Dämpfungszwischenteils mit dem Dämpfungsausgang entstehen, jedoch steht auch dann noch die antriebsseitige Dämpfungseinheit zur Verfügung, um die am Dämpfungseingang anliegenden Torsionsschwingungen zu dämpfen. Es kann sinnvoll sein, die abtriebsseitige Dämpfungseinheit auf Teillast auszulegen, beispielsweise wenn zur Unterdrückung bestimmter Torsionsschwingungen eine Dämpfungseinheit geringer Steifigkeit benötigt wird. Sofern dies nicht der Fall ist, werden mit Vorzug beide Dämpfungseinheiten auf Volllast ausgelegt, so dass bis zum Erreichen<!-- EPO <DP n="6"> --> des durch den jeweiligen Antrieb erreichbaren Drehmomentmaximums beide Dämpfungseinheiten zur Verfügung stehen.<br/>
Durch Anordnung der Tilgermassen zumindest zweier Tilgermasseneinheiten bei Fahrbetrieb derart, dass die Tilgermassen, bezogen auf ihren jeweiligen mittleren Erstreckungsradius, über unterschiedliche Abstände gegenüber einer Zentralachse verfügen, wird die Auslegung unterschiedlicher Tilgermasseneinheiten auf die Tilgung von Anregungen eines Antriebs, wie einer Brennkraftmaschine, mit unterschiedlichen Ordnungen begünstigt, da hierdurch - zusätzlich zur Auslegung der Masse der einzelnen Tilgermassen der jeweiligen Tilgermasseneinheit - ein zweites Auslegungskriterium für die Tilgerwirkung zur Verfügung steht, nämlich der Abstand der Tilgermassen von der Zentralachse. Es wird hierbei die Situation genutzt, dass die Tilgermassen mit zunehmendem Abstand von der Zentralachse zur Erlangung eines bestimmten Massenträgheitsmomentes eine abnehmend große Masse benötigen. Alternativ kann aber auch zusätzlich zu einem zunehmenden Abstand der Tilgermassen von der Zentralachse die Masse der Tilgermassen erhöht werden, um damit sehr hohe Massenträgheitsmomente zu erzeugen, die für die Tilgung extremer Torsionsschwingungen benötigt werden. Umgekehrt können allerdings auch bei zunehmender Annäherung der Tilgermassen an die Zentralachse hierdurch entstehende Bauraumvorteile radial außerhalb der Tilgermassen genutzt werden, beispielsweise für die Unterbringung anderer Bauteile, wie beispielsweise einer Kupplungseinrichtung, die ebenso wie der das Tilgersystem sowie die Dämpfungseinrichtung aufweisende Torsionsschwingungsdämpfer Teil einer Kopplungsanordnung ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Tilgermasseneinheiten an unterschiedlichen Stellen der Kopplungsanordnung vorgesehen sind. Hierbei bietet es sich insbesondere an, wenigstens einen ersten Tilgermassenträger und damit eine erste Tilgermasseneinheit axial zwischen der Dämpfungseinrichtung und einem hydrodynamischen Kreis der Kopplungsanordnung zu positionieren, und wenigstens einen zweiten Tilgermassenträger und damit eine zweite Tilgermasseneinheit axial zwischen einer Kupplungseinrichtung der Kopplungsanordnung und der Dämpfungseinrichtung.</p>
<p id="p0007" num="0007">Mit Vorzug ist hierbei zumindest ein Tilgermassenträger des Tilgersystems derart ausgebildet, dass je eine Tilgermasseneinheit axial zwischen jeweils zwei mit Axialabstand<!-- EPO <DP n="7"> --> zueinander angeordneten Tilgermassen-Trägerelementen aufgenommen ist, und somit die Hertz'sche Pressung zwischen als Verbindungselemente wirksamen Rollkörpern und Tilgermassen-Trägerelementen einerseits und zwischen den Rollkörpern und Tilgermassen andererseits innerhalb eines problemfreien Belastungsbereichs verbleibt, und Kantenpressungen an den Verbindungselementen weitgehend ausgeschlossen sind.</p>
<p id="p0008" num="0008">Da zumindest zwei Tilgermassenträger mit Tilgermasseneinheiten vorhanden sind, können die Tilgermassen der Tilgermasseneinheiten zur Tilgung von Anregungen eines Antriebs, wie einer Brennkraftmaschine, mit zumindest im Wesentlichen gleichen Ordnungen oder aber zur Tilgung von Anregungen unterschiedlicher Ordnungen vorgesehen sein. Sind diese Tilgermasseneinheiten zur Tilgung von Anregungen mit im Wesentlichen gleichen Ordnungen vorgesehen, dann sind die in den Tilgermassenträgern vorgesehenen Führungsbahnen zumindest im Wesentlichen gleich ausgebildet. Sollen dagegen die Tilgermasseneinheiten zur Tilgung von Anregungen mit unterschiedlichen Ordnungen vorgesehen sein, dann sind die in den Tilgermassenträgern vorgesehenen Führungsbahnen unterschiedlich ausgebildet, sofern für die unterschiedlichen Führungsbahnen aus Kostengründen jeweils gleiche Rollkörper Verwendung finden. Zur Tilgung von Anregungen unterschiedlicher Ordnungen ist beispielsweise eine der beteiligten Tilgermasseneinheiten für Anregungen der 2. Ordnung vorgesehen, eine andere der beteiligten Tilgermasseneinheiten dagegen für Anregungen der 1. Ordnung. Dies ist dann vorteilhaft, wenn die dem Tilgersystem vorgeschaltete Brennkraftmaschine als 4-Zylinder-Maschine ausgebildet ist, bei welcher eine Zylinderabschaltung zu einem Betrieb mit lediglich noch 2 Zylindern führt. Im 4-Zylinderbetrieb ist die Tilgung von Anregungen der 2. Ordnung vorzunehmen, im 2-Zylinderbetrieb dagegen die Tilgung von Anregungen der 1. Ordnung. Vergleichbar verhält es sich bei Zylinderabschaltungen von 6-Zylindermaschinen auf 3 Zylinder oder bei Zylinderabschaltungen von 8-Zylindermaschinen auf 4 Zylinder. Im erstgenannten Fall werden alternativ zu Anregungen der 3. Ordnung die Anregungen der 1,5. Ordnung getilgt, und im letztgenannten Fall alternativ zu Anregungen der 4. Ordnung die Anregungen der 2. Ordnung.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Figuren detailliert beschrieben. Es zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> eine Draufsicht auf ein Tilgersystem mit Tilgermassen, die in einer Position dargestellt sind, die sie bei Fahrbetrieb mit die Gewichtskraft übersteigender Fliehkraft und frei von eingeleiteten Torsionsschwingungen einnehmen;</li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> wie <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, aber mit den Tilgermassen in einer Position, die bei unter die Gewichtskraft abgesunkener Fliehkraft eingenommen wird;</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> eine Schnittdarstellung durch eine Kopplungsanordnung mit einer Kupplungseinrichtung, einem über Tilgersystem und Dämpfungseinrichtung verfügenden Torsionsschwingungsdämpfer und hydrodynamischem Kreis, mit Anbindung eines ersten Tilgermassenträgers mit einer ersten Tilgermasseneinheit an einem Abtrieb und eines zweiten Tilgermassenträgers mit einer zweiten Tilgermasseneinheit an einem Dämpfungszwischenteil der Dämpfungseinrichtung;</li>
<li><figref idref="f0004">Fig. 4</figref> wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>, aber mit konstruktiv anderer Ausgestaltung des zweiten Tilgermassenträgers sowie der zweiten Tilgermasseneinheit;</li>
<li><figref idref="f0005">Fig. 5</figref> wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>, aber mit Anbindung des zweiten Tilgermassenträgers an den Dämpfungszwischenteil der Dämpfungseinrichtung radial weiter entfernt von einer Zentralachse der Kopplungsanordnung;</li>
<li><figref idref="f0006">Fig. 6</figref> wie <figref idref="f0005">Fig. 5</figref>, aber mit Anbindung des zweiten Tilgermassenträgers an den Dämpfungszwischenteil der Dämpfungseinrichtung nochmals radial weiter entfernt von der Zentralachse der Kopplungsanordnung;</li>
<li><figref idref="f0007">Fig. 7</figref> wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref>, aber mit Anbindung des ersten Tilgermassenträgers mit einer ersten Tilgermasseneinheit an einem Dämpfungszwischenteil und eines zweiten Tilgermassenträgers mit einer zweiten Tilgermasseneinheit an einem Abtrieb der Dämpfungseinrichtung;</li>
</ul><!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist ein Tilgersystem 1 mit einem Tilgermassenträger 3a dargestellt, der, wie in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> veranschaulicht, zwei mit Axialabstand zueinander angeordnete Tilgermassen-Trägerelemente 5a und 5b aufweist. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> ist das Wirkprinzip des Tilgersystems 1 anhand von Tilgermasseneinheiten 8a mit jeweils zumindest einer Tilgermasse 7a dargestellt, wobei diese Tilgermasseneinheiten 8a sich, wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> weiterhin zeigt, axial zwischen den beiden Tilgermassen-Trägerelementen 5a und 5b befinden. Es sei allerdings bereits jetzt darauf hingewiesen, dass das gleiche Wirkprinzip auch für einen zweiten Tilgermassenträger 3b mit zweiten Tilgermasseneinheiten 8b mit zumindest einer Tilgermasse 7b zutrifft, der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> axial zwischen den beiden Tilgermassen-Trägerelementen 5c und 5d vorgesehen ist. Obwohl somit lediglich eine Beschreibung zu den Tilgermassen 7a der Tilgermasseneinheiten 8a folgt, gelten die Ausführungen selbstverständlich auch für die Tilgermassen 7b der Tilgermasseneinheiten 8b. Entsprechendes gilt auch für Abstandsstücke, die in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> axial zwischen den beiden Tilgermassen-Trägerelementen 5c und 5d vorgesehen, zeichnerisch aber nicht dargestellt sind, und die funktional den in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> behandelten Abstandsstücken 11a entsprechen, die axial zwischen den beiden Tilgermassen-Trägerelementen 5a und 5b vorgesehen sein sollen. Die Abstandsstücke dienen, wie nachfolgend noch ausführlich erläutert wird, jeweils zur Aufnahme eines ringförmigen Bauteils 32. Es bleibt nachzutragen, dass, wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> ferner vermittelt, die Tilgermassen 7a in Achsrichtung eine Mehrzahl von Tilgermassenelementen 44a bis 44c aufweisen, während die Tilgermassen 7b in Achsrichtung einstückig ausgebildet sind.</p>
<p id="p0011" num="0011">Zur besseren Darstellbarkeit der am Tilgermassenträger 3a aufgenommenen Tilgermassen 7a ist in den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> jeweils das in Blickrichtung axial vor den Tilgermassen 7a angeordnete Tilgermassen-Trägerelement 5a entfernt, und lediglich das in Blickrichtung axial hinter den Tilgermassen 7a angeordnete Tilgermassen-Trägerelement 5b abgebildet. Wie bereits erwähnt, ist das Tilgermassen-Trägerelement 5b durch Abstandsstücke 11a mit dem Tilgermassen-Trägerelement 5a verbunden. Die in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> gezeigten Tilgermassen 7a verfügen über jeweils paarweise ausgebildete Führungsbahnen 22 zur Aufnahme von Rollkörpern 20, wobei die Führungsbahnen 22 derart ausgelegt sind, dass sie eine radiale Relativbewegung der Tilgermassen 7a gegenüber<!-- EPO <DP n="10"> --> den Rollkörpern 20 ermöglichen. Die Tilgermassen 7a weisen, radial innen an ihre Umfangsseiten 42 angrenzend, Anschlagseiten 43 auf.</p>
<p id="p0012" num="0012">An den Tilgermassen-Trägerelementen 5a und 5b sind, ebenfalls jeweils paarweise, Führungsbahnen 13 vorgesehen, die über einen gekrümmten Verlauf verfügen. Gemäß Darstellung in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> oder <figref idref="f0002">2</figref> verfügen die Führungsbahnen 13 über je einen Ausgangsbereich 14, in welchem die jeweilige Führungsbahn 13 den größten Radialabstand von einer Zentralachse 15 aufweist, und über Anschlussbereiche 17, die sich, einander umfangsmäßig entgegengesetzt erstreckend, an beide Seiten des Ausgangsbereiches 14 anschließen. Auch die an den Tilgermassen 7a, 7b vorgesehenen Führungsbahnen 22 verfügen über einen gekrümmten Verlauf, mit je einem Ausgangsbereich 24, in welchem die jeweilige Führungsbahn 22 den geringsten Radialabstand von der Zentralachse 15 aufweist, und mit Anschlussbereichen 25, die sich, einander umfangsmäßig entgegengesetzt erstreckend, an beide Seiten des Ausgangsbereiches 24 anschließen. Die Führungsbahnen 22 sind jeweils beidseits eines Tilgermassenzentrums 35 der jeweiligen Tilgermasse vorgesehen. Dieses Tilgermassenzentrum 35 befindet sich in einem mittleren Erstreckungsradius 36a der Tilgermassen 7a, der bei Fahrbetrieb in einem Abstand R1 gegenüber der Zentralachse 15 angeordnet ist. Der Zustand der Tilgermassen 7a bei Fahrbetrieb ist in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigt, und liegt dann vor, wenn das Tilgersystem 1 mit einer Drehzahl betrieben wird, bei welcher die Fliehkraft die Gewichtskraft übersteigt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die in den Führungsbahnen 13 und 22 aufgenommenen Rollkörper 20 greifen jeweils beidseits der jeweiligen Führungsbahn 22 in die dort vorgesehenen Führungsbahnen13 ein. In der Darstellung gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> streben die Tilgermassen 7a, bedingt durch die Fliehkraft, nach radial außen, so dass sich die Rollkörper 20 jeweils im Ausgangsbereich 24 der jeweiligen Führungsbahn 22 positionieren, also in demjenigen Bereich, der über den geringsten Radialabstand zur Zentralachse 15 verfügt. Die Rollkörper 20 stützen sich hierbei jeweils im Ausgangsbereich 14 der Tilgermassen-Trägerelemente 5a und 5b ab, also in demjenigen Bereich, der über den größten Radialabstand zur Zentralachse 15 verfügt.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Die Tilgermassen 7a weisen jeweils an ihren radial inneren Enden jeweils eine geometrische Anformung 28 auf, die im umfangsseitig mittleren Teil über einen ersten Kontaktbereich 26 verfügt, in den umfangsseitig äußeren Teilen dagegen über zweite Kontaktbereiche 27. Der erste Kontaktbereich 26 verfügt über eine Bereichsmitte 37, welche den ersten Kontaktbereich 29 in Anformunghälften 23 unterteilt. Diese geometrische Anformung 28 wirkt in nachfolgend noch zu beschreibender Weise mit radial innerhalb der Tilgermassen 7a vorgesehenen Anschlägen 31 zusammen, die an einem ringförmigen Bauteil 32 zusammen gefasst sind.</p>
<p id="p0015" num="0015">Das ringförmige Bauteil 32 verfügt in Umfangsrichtung zwischen je zwei Tilgermassen 7a über je eine Halterung 34, die jeweils ein Abstandsstück 11a umschließt, so dass die Halterung 34 jeweils als Anschlagaufnehmer 38 dient. Das ringförmige Bauteil 32 ist demnach drehfest an dem Tilgermassen-Trägerelement 5b und damit am Tilgermassenträger 3 aufgenommen. Ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Ringkörper 33 wirkt zwischen je zwei Anschlagaufnehmern 38 jeweils mit einem Anschlagprofil 40. Anschlagaufnehmer 38 und Anschlagprofile 40 bilden gemeinsam Anschläge 31 an dem ringförmigen Bauteil 32.</p>
<p id="p0016" num="0016">Wenn das Tilgersystem 1 mit einer Drehzahl betrieben wird, bei welcher die Fliehkraft die Gewichtskraft übersteigt, streben die Tilgermassen 7a unter der Wirkung der Fliehkraft nach radial außen, so dass sich die Rollkörper 20 jeweils im Ausgangsbereich 24 der jeweiligen Führungsbahn 22 der Tilgermassen 7a positionieren können. Torsionsschwingungen können zwar Auslenkungen der Tilgermassen 7a in Umfangsrichtung erzwingen, wodurch die Rollkörper 20 aus den Ausgangsbereichen 14, 24 der Führungsbahnen 13, 22 in deren Anschlussbereiche 17, 25 ausgelenkt werden, jedoch erfolgt bei abklingender Torsionsschwingung stets eine Rückstellung der Rollkörper 20 in die Ausgangsposition unter der Wirkung der Fliehkraft.</p>
<p id="p0017" num="0017">Fällt die Fliehkraft dagegen unter die Gewichtskraft, beispielsweise bei einem Kriechbetrieb eines Kraftfahrzeuges oder beim Abstellen eines Antriebs, wie beispielsweise einer Brennkraftmaschine, dann fallen die Tilgermassen 7a nach radial innen, um die in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigte Relativposition zueinander und zum Tilgermassenträger 3 einzunehmen. Bei einem solchen Betriebszustand fallen die beiden sich radial oberhalb der Zentralachse<!-- EPO <DP n="12"> --> 15 befindlichen Tilgermassen 7a nach radial innen, bis ihre Anschlagseiten 43 mit der für die Bewegungsrichtung relevanten Anformungshälfte 23 des ersten Kontaktbereichs 26 in Anlage an dem zugeordneten Anschlagprofil 40 des Anschlags 31 am Ringkörper 33 des ringförmigen Bauteils 32 gekommen sind. Sollten die Führungsbahnen 13, 22 eine weitere Bewegung der Tilgermassen 7 nach radial unten zulassen, wird diese Bewegung erst dann enden, wenn der für die Bewegungsrichtung relevante zweite Umfangsbereich 27 der jeweiligen Tilgermasse 7a an der Halterung 34 und damit am Anschlagaufnehmer 38 des ringförmigen Bauteils 32 in Anlage gelangt ist. Die beiden sich radial unterhalb der Zentralachse 15 befindlichen Tilgermassen 7a fallen ebenfalls nach radial innen, bis ihre Anschlagseiten 43 mit den daran angeformten, für die Bewegungsrichtung relevanten ersten Kontaktbereichen 26 in Anlage an dem zugeordneten Anschlagprofil 40 des Anschlags 31 am Ringkörper 33 des ringförmigen Bauteils 32 gekommen sind, und bis zudem die für die Bewegungsrichtung relevanten zweiten Kontaktbereiche 27 der jeweiligen Tilgermassen 7a an den entsprechenden Halterungen 34 und damit an den Anschlagaufnehmern 38 des ringförmigen Bauteils 32 in Anlage gelangt sind. Auf diese Weise wird verhindert, dass die beiden sich radial unterhalb der Zentralachse 15 befindlichen Tilgermassen 7a mit ihren Umfangsseiten 42 in Anlage aneinander gelangen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> im Einzelnen zeigt, ist für die Tilgermassen 7a am ersten Tilgermassenträger 3a vorgesehen, diese axial zwischen zwei Tilgermassen-Trägerelementen 5a und 5b aufzunehmen, und für die Tilgermassen 7b am zweiten Tilgermassenträger 3b, diese axial zwischen zwei Tilgermassen-Trägerelementen 5c und 5d aufzunehmen. Weiterhin ist aus <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> erkennbar, dass die Tilgermassen 7a des ersten Tilgermassenträgers 3a bei Fahrbetrieb über einen mittleren Erstreckungsradius 36a verfügen, die Tilgermassen 7b des zweiten Tilgermassenträgers 3a dagegen bei Fahrbetrieb über einen mittleren Erstreckungsradius 36b. Hierbei ist der Abstand R1 des mittleren Erstreckungsradius 36a der Tilgermassen 7a gegenüber der Zentralachse 15 deutlich größer als der Abstand R2 des mittleren Erstreckungsradius 36b der Tilgermassen 7b gegenüber der Zentralachse 15. Die Tilgermassen 7a erbringen somit - Massengleichheit mit den Tilgermassen 7b vorausgesetzt, ein deutlich höheres Massenträgheitsmoment als die Tilgermassen 7a. Dafür ist der Tilgermassenträger 3b radial sehr kompakt ausgebildet, so dass er gemeinsam mit der Tilgermasseneinheit 8b den freien Raumbereich radial innerhalb<!-- EPO <DP n="13"> --> einer Kupplungseinrichtung 64 einer Kopplungsanordnung 56 vorteilhaft zu nutzen vermag. Bei beiden Tilgermasseneinheiten 8a und 8b ist, jeweils radial innerhalb der Tilgermassen 7a, 7b, das ringförmige Bauteil 32 vorgesehen, dessen Funktion in Zusammenhang mit den <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> bereits ausführlich behandelt worden ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">Aufgrund der zuvor behandelten Unterschiede sind die an den beiden Tilgermassenträgern 3a, 3b vorgesehenen Tilgermasseneinheiten 8a, 8b bevorzugt zur Tilgung von Anregungen eines Antriebs, wie einer Brennkraftmaschine, mit unterschiedlichen Ordnungen geeignet, jedoch kann die mit geringerer Massenträgheit aufwartende zweite Tilgermasseneinheit 8b auch dazu dienen, die erste Tilgermasseneinheit 8a bei der Tilgung von Anregungen einer bestimmten Ordnung zu unterstützen, so dass die zweite Tilgermasseneinheit 8b zumindest im Wesentlichen auf Anregungen der gleichen Ordnung wie die erste Tilgermasseneinheit 8a abgestimmt ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Wenn durch beide Tilgermasseneinheiten 8a und 8b zumindest im Wesentlichen Anregungen der gleichen Ordnung zu tilgen ist, sind die Führungsbahnen 13 bei den Tilgermassen 7a und 7b beider Tilgermasseneinheiten 8a und 8b zumindest im Wesentlichen gleich ausgebildet. Sollen dagegen Anregungen unterschiedlicher Ordnungen getilgt werden, dann unterscheiden sich die Führungsbahnen voneinander, sofern für beide Führungsbahnen aus Kostengründen jeweils gleiche Rollkörper 20 Verwendung finden sollen. Beispielsweise kann die erste Tilgermasseneinheit 8a zur Tilgung von Anregungen der 2. Ordnung vorgesehen sein, die zweite Tilgermasseneinheit 8b dagegen zur Tilgung von Anregungen der 1. Ordnung. Dies ist dann vorteilhaft, wenn die dem Tilgersystem 1 vorgeschaltete Brennkraftmaschine als 4-Zylinder-Maschine ausgebildet ist, bei welcher eine Zylinderabschaltung zu einem Betrieb mit lediglich noch 2 Zylindern führt. Im 4-Zylinderbetrieb ist die Tilgung von Anregungen der 2. Ordnung vorzunehmen, im 2-Zylinderbetrieb dagegen die Tilgung von Anregungen der 1. Ordnung. Vergleichbar verhält es sich bei Zylinderabschaltungen von 6-Zylindermaschinen auf 3 Zylinder oder bei Zylinderabschaltungen von 8-Zylindermaschinen auf 4 Zylinder. Im erstgenannten Fall werden alternativ zu Anregungen der 3. Ordnung die Anregungen der 1,5. Ordnung getilgt, und im letztgenannten Fall alternativ zu Anregungen der 4. Ordnung die Anregungen der 2. Ordnung.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Die zur Aufnahme der beiden Tilgermassenträger 3a und 3b mit deren Tilgermasseneinheiten 8a und 8b dienende Kopplungsanordnung 56 verfügt über ein Gehäuse 54 und weist, da als hydrodynamischer Drehmomentwandler 90 ausgebildet, einen hydrodynamischen Kreis 60 mit Pumpenrad 61, Turbinenrad 62 und Leitrad 63 auf. Die bereits genannte Kupplungseinrichtung 64 ist mit einem Kupplungskolben 65 sowie mit einer Reibscheibenkupplung 66 ausgebildet, wobei radial äußere Reibscheibenelemente 84 der Reibscheibenkupplung 66 in Verzahnungseingriff mit einer Außenwandung 86 des Gehäuses 54 und radial innere Reibscheibenelemente 85 der Reibscheibenkupplung 66 in Verzahnungseingriff mit einem Reibscheiben-Elemententräger 87 stehen, der an einem Dämpfungseingang 67 einer Dämpfungseinrichtung 70 angreift.. In Abhängigkeit von der Ansteuerung des auf einem Kolbenträger 82 axial verlagerbar angeordneten Kupplungskolbens 65 ist die Kupplungseinrichtung 64 zwischen einer Einrückposition und einer Ausrückposition bewegbar. Der Dämpfungseingang 67 ist über eine erste Dämpfungseinheit 68 mit einem Dämpfungszwischenteil 74 verbunden, das zwei mit Axialabstand zueinander angeordnete und mittels Abstandselementen 81 auf fester axialer Distanz gehaltene Bauteile 74a und 74b aufweist. Über eine zweite Dämpfungseinheit 69 ist das Dämpfungszwischenteil 74 mit einem Dämpfungsausgang 72 verbunden, der mit einer als Abtrieb 73 wirksamen Nabe 71 zusammen wirkt. Die Dämpfungseinrichtung 70 dient gemeinsam mit dem Tilgersystem 1 als Torsionsschwingungsdämpfer 30.</p>
<p id="p0022" num="0022">Wie <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> im Einzelnen zeigt, weist das Tilgermassen-Trägerelement 5a des ersten Tilgermassenträgers 3a eine nach radial innen greifende Radialverlängerung 78 auf, um mittels einer als Vernietung ausgebildeten Verbindung 77 an die Nabe 71 und daher an den Abtrieb 73 angebunden zu werden. Da die Radialverlängerung 78 zusätzlich zur Aufnahme des Turbinenrades 62 dient, ist auch dieses letztendlich mit dem Abtrieb 73 verbunden. Im Gegensatz dazu ist der zweite Tilgermassenträger 3b mit dem Dämpfungszwischenteil 74 verbunden, und zwar mittels einer am Tilgermassen-Trägerelement 5d vorgesehenen und in Richtung zur Dämpfungseinrichtung 70 ausgreifenden Axialausdrückung 79. Die letztgenannte Verbindung 80 wird mittels einer Verschweißung hergestellt.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Die beiden Tilgermassenträger 3a und 3b des Tilgersystems 1 greifen damit zwar an unterschiedlichen Bauteilen der Dämpfungseinrichtung 70 an, jedoch wird vermieden, einen Tilgermassenträger in Richtung des Momentenübertragungsweges vor der antriebsseitigen Dämpfungseinheit 68 anzuordnen. Der Grund hierfür liegt darin begründet, dass vor der antriebsseitigen Dämpfungseinheit 68 aufgrund fehlender Dämpfung erhebliche Torsionsschwingungen anliegen können. Dagegen wirkt bei Zuordnung eines Tilgermassenträgers, hier des zweiten Tilgermassenträgers 3b, zum Dämpfungszwischenteil 74 die antriebsseitige Dämpfungseinheit 68 schwingungsreduzierend, bei Zuordnung eines Tilgermassenträgers, hier des ersten Tilgermassenträgers 3a, zum Abtrieb 73 sowohl die antriebsseitige Dämpfungseinheit 68 als auch die abtriebsseitige Dämpfungseinheit 69 schwingungsreduzierend. Folgerichtig können daher für beide Tilgermassenträger 3a, 3b die jeweils zugeordneten Tilgermassen 7a, 7b massearm ausgebildet sein, und werden dennoch lediglich in geringem Maß beim Auftreten von Torsionsschwingungen in Umfangsrichtung ausgelenkt. Zur Ausführung der Tilgermassen 7a, 7b ist folgendes zu ergänzen:</p>
<p id="p0024" num="0024">Wie bereits erwähnt, weisen die Tilgermassen 7a in Achsrichtung eine Mehrzahl von Tilgermassenelementen 44a bis 44c auf, während die Tilgermassen 7b in Achsrichtung einstückig ausgebildet sind. Bei den Tilgermassenelementen 44a bis 44c handelt es sich um Blechelemente, bei denen die Führungsbahnen 13a bei geringen Kosten jeweils über die gesamte Bahntiefe gehärtet werden können. Anschließend werden die Tilgermassenelemente 44a bis 44c entweder, nach Vernietung miteinander, auf die Rollkörper 20 gesetzt, oder aber die Tilgermassenelemente 44a bis 44c werden vernietungsfrei auf die Rollkörper 20gesetzt. Die in Achsrichtung einstückigen Tilgermassen 7b bestehen dagegen mit Vorzug aus massivem Stahl, und werden beispielsweise zum Erhalt der hierfür bestimmten Form gefräst. Dadurch können die Toleranzen an den Führungsbahnen der entsprechenden Tilgermassen-Trägerelemente eingegrenzt und dadurch die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Tilgermasseneinheit 8b erhöht werden. Ebenso können aber auch die Tilgermassen 7a der ersten Tilgermasseneinheit 8a in Achsrichtung einstückig und die Tilgermassen 7b der zweiten Tilgermasseneinheit 8b axial mit einer Mehrzahl von Tilgermassenelementen 44a bis 44c ausgebildet sein. Weitere Kombinationen sind ebenfalls möglich, wie die Ausbildung beider Tilgermassen 7a,<!-- EPO <DP n="16"> --> 7b auf gleiche Weise, also entweder beide jeweils mit einer Mehrzahl von Tilgermassenelementen, oder beide jeweils in Achsrichtung einstückig.</p>
<p id="p0025" num="0025">Trotz dieser vorteilhaften Ausgestaltung sind Vorkehrungen zu treffen, um zu vermeiden, dass den Tilgermassen 7a, 7b eine dem Dämpfungseingang 67 der Dämpfungseinrichtung 70 entsprechende Bewegung aufgezwungen wird. Diese Vorkehrungen werden durch entsprechende Auslegung der Dämpfungseinheiten 68 und 69 getroffen. Entweder werden beide Dämpfungseinheiten 68 und 69 auf Volllast ausgelegt, so dass vermieden wird, dass diese innerhalb des von einem Antrieb, wie einer Brennkraftmaschine, gelieferten Drehmomentbereichs an einen Endanschlag laufen, oder aber es wird, wenn zumindest eine der Dämpfungseinheiten 68, 69 auf Teillast ausgelegt werden soll, dafür gesorgt, dass ausschließlich die abtriebsseitige Dämpfungseinheit 69 eine derartige Auslegung erfährt, bei welcher zugelassen wird, dass diese Dämpfungseinheit 69 innerhalb des vom Antrieb gelieferten Drehmomentbereichs einen Endanschlag erreicht. Mit Erreichen des Endanschlages wird zwar der Abtrieb 73 eine bewegungsgleiche Mitnahme durch den Dämpfungszwischenteil 74 erfahren, jedoch liegt selbst dann noch eine Dämpfung für die Tilgermassen 7a, 7b beider Tilgermassenträger 3a, 3b vor, und zwar aufgrund der auf Volllast ausgelegten antriebsseitigen Dämpfungseinheit 68.</p>
<p id="p0026" num="0026">Trotz dieser Situation kann es sinnvoll sein, die abtriebsseitige Dämpfungseinheit 69 auf Teillast auszulegen, beispielsweise wenn zur Unterdrückung bestimmter Torsionsschwingungen eine Dämpfungseinheit geringer Steifigkeit benötigt wird. Sofern dies nicht der Fall ist, werden beide Dämpfungseinheiten 68, 69 auf Volllast ausgelegt, so dass innerhalb des durch den jeweiligen Antrieb erreichbaren Drehmomentbereiches beide Dämpfungseinheiten 68 und 69 zur Verfügung stehen.</p>
<p id="p0027" num="0027">Nachfolgend sind weitere Ausführungen des Torsionsschwingungsdämpfers 30 behandelt, so dass lediglich diejenigen Merkmale beschrieben sind, welche eine Abweichung gegenüber der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> beschriebenen Ausführung bedingen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Auch bei der Ausführung gemäß <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> ist der zweite Tilgermassenträger 3b des Tilgersystems 1 mit dem Dämpfungszwischenteil 74 der Dämpungseinrichtung 70 des Torsionsschwinungungsdämpfers<!-- EPO <DP n="17"> --> verbunden, jedoch verfügt der Tilgermassenträger 3b lediglich über ein einzelnes Tilgermassen-Trägerelement 5c, das zur Herstellung der Verbindung 80 mit dem Dämpfungszwischenteil 74 mit einer in Richtung zur Dämpfungseinrichtung 70 ausgreifenden Axialausdrückung 79 versehen ist. Beidseits des einzelnen Tilgermassen-Trägerelementes 5c sind Tilgermassen 7b angeordnet, die zur Bildung der zweiten Tilgermasseneinheit 8b dienen. Aufgrund der Einsparung eines Tilgermassen-Trägerelementes gegenüber der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> gezeigten Ausführung wird Bauraum geschaffen, der durch zusätzliche Tilgermassen 7b der zweiten Tilgermasseneinheit 8b aufgefüllt werden kann. Damit kann die Leistungsfähigkeit der zweiten Tilgermasseneinheit 8b gegenüber der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> gezeigten Ausführung ohne Bauraumnachteile gesteigert werden.</p>
<p id="p0029" num="0029">Bei der Ausführung nach <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> ist gegenüber der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> gezeigten Ausführung die Verbindung 80 des zweiten Tilgermassenträgers 3b des Tilgersystems 1 mit radial größerem Abstand gegenüber der Zentralachse 15 ausgeführt, indem das Tilgermassen-Trägerelement 5d des Tilgermassenträgers 3b an den Abstandselementen 81 des Dämpfungszwischenteils 74 der Dämpfungseinrichtung 70 des Torsionsschwinungungsdämpfers 30 angreift. Wie bereits erwähnt, werden die beiden Bauteile 74a, 74b des Dämpfungszwischenteils 74 durch die Abstandselemente 81 auf vorbestimmter Distanz zueinander halten. Durch Ausführung der Verbindung 80 mit radial großem Abstand R2' gegenüber der Zentralachse 15 wird die zweite Tilgermasseneinheit 8b im Vergleich zur Ausführung nach <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> weiter nach radial außen gerückt. Alternativ oder ergänzend können auch die Tilgermassen 7b der zweiten Tilgermasseneinheit 8b radial vergrößert werden, so dass ein gegenüber der Ausführung nach <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> wesentlich höheres Massenträgheitsmoment durch die zweite Tilgermasseneinheit 8b erzeugt werden kann. Auf jeden Fall weicht der mittlere Erstreckungsradius 36b der Tilgermasseneinheit 8b vom vergleichbaren Erstreckungsradius der <figref idref="f0003">Fig.3</figref> ab, und damit auch der Abstand R2' dieses Erstreckungsradius 36b gegenüber der Zenralachse 15.</p>
<p id="p0030" num="0030">Diese Ausführung des zweiten Tilgermassenträgers 3b mit der zweiten Tilgermasseneinheit 8b ist möglich, da die Außenwandung 86 des Gehäuses 54 der Kopplungsanordnung 56 gegenüber der Ausführung nach <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> im axialen Erstreckungsbereich der Reibscheibenkupplung 66 der Kupplungseinrichtung 64 eine radiale Aufweitung erfahren<!-- EPO <DP n="18"> --> hat, wodurch sowohl die Reibscheibenkupplung 66 als auch der Kupplungskolben 65 nach radial außen verlagert werden konnten, und damit den zusätzlichen Bauraum für den zweiten Tilgermassenträger 3b mit der zweiten Tilgermasseneinheit 8b frei geben. Hierdurch wurde es notwendig, den am Gehäuse 54 zur Dämpfungseinrichtung 70 hin gewandten Kolbenträger 82 nach radial außen zu verlängern, so dass auch der Kupplungskolben 65 radial weiter außen axial bewegbar aufgenommen ist. Da der Kupplungskolben 65 bei weiterhin starker Konturierung eine geringe radiale Ausdehnung aufweist, ist bei diesem, ein gleichbleibendes übertragbares Drehmoment vorausgesetzt, eine lastabhängige Durchbiegung minimiert.</p>
<p id="p0031" num="0031">Abweichend von der Ausführung nach <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> erfolgt bei <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> die Verbindung 77 zwischen dem Abtrieb 73 und dem ersten Tilgermassenträger 3a über das Turbinenrad 62, das unmittelbar an der als Vernietung ausgebildeten Verbindung 77 angreift, und radial außerhalb dieser Verbindung 77 den ersten Tilgermassenträger 3a und damit die erste Tilgermasseneinheit 8a aufnimmt. Hierdurch wird der hydraulische Widerstand für Fluid bei der Zuführung zum hydrodynamischen Kreis 60 reduziert, und zudem der Umformgrad des Tilgermassen-Trägerelementes 5a des ersten Tilgermassenträgers 3a vermindert. Weiterhin sind die Tilgermassen 7a, ebenso wie die Tilgermassen 7b in Achsrichtung einstückig ausgebildet.</p>
<p id="p0032" num="0032">Ebenso wie bei <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> hat auch bei <figref idref="f0006">Fig. 6</figref> die Außenwandung 86 des Gehäuses 54 der Kopplungsanordnung 56 im axialen Erstreckungsbereich Bereich der Reibscheibenkupplung 66 der Kupplungseinrichtung 64 eine radiale Aufweitung erfahren, um zusätzlichen Bauraum zu schaffen. Abweichend von der Ausführung nach <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> ist allerdings bei <figref idref="f0006">Fig. 6</figref> radial dicht innerhalb der Außenwandung 86 des Gehäuses 54 der zweite Tilgermassenträger 3b mit dessen Tilgermasseneinheit 8b vorgesehen, so dass dieser Tilgermassenträger 3b die Kupplungseinrichtung 64 radial umschließt. Die radial weiter innen angeordnete Kupplungseinrichtung 64 benötigt mangels eines Verzahnungseingriffs mit der Außenwandung 86 des Gehäuses 54 einen radial äußeren Reibscheiben-Elemententräger 88, der an einem Deckel 89 der Kopplungsanordnung 56 befestigt ist. Der radial äußeren Reibscheiben-Elemententräger 88 trägt radial außen das ringförmige Bauteil 32, das bezüglich seiner funktionalen Bestimmung in den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> bereits gezeigt und hierzu beschrieben ist. Der radial äußere Reibscheiben-Elemententräger 88<!-- EPO <DP n="19"> --> steht über die Reibscheibenelemente 84, 85 mit dem radial inneren Reibscheiben-Elemententräger 87 in Wirkverbindung, und daher auch mit dem Dämpfungseingang 67 der Dämpfungseinrichtung 70.</p>
<p id="p0033" num="0033">Wegen der Anordnung der Kupplungseinrichtung 64 radial innerhalb des zweiten Tilgermassenträgers 3b mit der zweiten Tilgermasseneinheit 8b genügt bei dieser Ausführung ein Kolbenträger 82 mit konventioneller Erstreckungsweite, und zudem ein Kupplungskolben 65 konventioneller Ausgestaltung.</p>
<p id="p0034" num="0034">Der zweite Tilgermassenträger 3a ist mit zwei Tilgermassen-Trägerelementen 5c und 5d ausgebildet, wobei das Tilgermassen-Trägerelement 5d mit dem Bauteil 74a des Dämpfungszwischenteils 74 der Dämpfungseinrichtung 70 einstückig ausgebildet ist. Durch Anordnung des zweiten Tilgermassenträgers 3b dicht innerhalb der Außenwandung 86 des Gehäuses 54 ist die zweite Tilgermasseneinheit 8b mit radial großem Abstand R2" gegenüber der Zentralachse 15 so weit als möglich nach radial außen gerückt. Alternativ oder ergänzend können auch die Tilgermassen 7b der zweiten Tilgermasseneinheit 8b radial vergrößert werden, so dass ein gegenüber der Ausführung nach <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> sehr viel höheres Massenträgheitsmoment durch die zweite Tilgermasseneinheit 8b erzeugt werden kann. Auf jeden Fall weicht der mittlere Erstreckungsradius 36b der Tilgermasseneinheit 8b vom vergleichbaren Erstreckungsradius der <figref idref="f0003">Fig.3</figref> ab, und damit auch der Abstand R2" dieses Erstreckungsradius 36b gegenüber der Zenralachse 15.</p>
<p id="p0035" num="0035"><figref idref="f0007">Fig. 7</figref> zeigt eine Ausführung, die von der konstruktiv ähnlichen, in <figref idref="f0003">Fig.3</figref> gezeigten Ausführung dadurch abweicht, dass jetzt der erste Tilgermassenträger 3a mit der Tilgermasseneinheit 8a über die Radialverlängerung 78 des Tilgermassen-Trägerelementes 5a am Bauteil 74b des Dämpfungszwischenteils 74 der Dämpfungseinrichtung 70 angreift, während der zweite Tilgermassenträger 3b mit der Tilgermasseneinheit 8b mit der Nabe 71 und damit dem Abtrieb 73 der Dämpfungseinrichtung 70 verbunden ist. Wie bereits bei <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> greift das Turbinenrad 62 des hydrodynamischen Kreises 60 der Kopplungsanordnung 56 drehfest an der Nabe 71, also am Abtrieb 73, an.<!-- EPO <DP n="20"> --></p>
<heading id="h0001"><u>Bezugszeichen</u></heading>
<p id="p0036" num="0036">
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Tilgersystem</dd>
<dt>3</dt><dd>Tilgermassenträger</dd>
<dt>5</dt><dd>Tilgermassen-Trägerelemente</dd>
<dt>7</dt><dd>Tilgermassen</dd>
<dt>8</dt><dd>Tilgermasseneinheit</dd>
<dt>11</dt><dd>Abstandsstücke</dd>
<dt>13</dt><dd>Führungsbahnen</dd>
<dt>14</dt><dd>Ausgangsbereich</dd>
<dt>15</dt><dd>Zentralachse</dd>
<dt>17</dt><dd>Anschlussbereiche</dd>
<dt>20</dt><dd>Rollkörper</dd>
<dt>22</dt><dd>Führungsbahn</dd>
<dt>24</dt><dd>Ausgangsbereich</dd>
<dt>25</dt><dd>Anschlussbereich</dd>
<dt>26</dt><dd>Kontaktbereich</dd>
<dt>27</dt><dd>Kontaktbereich</dd>
<dt>28</dt><dd>geometrische Anformung</dd>
<dt>30</dt><dd>Torsionsschwingungsdämpfer</dd>
<dt>31</dt><dd>Anschlag</dd>
<dt>32</dt><dd>ringförmiges Bauteil</dd>
<dt>33</dt><dd>Ringkörper</dd>
<dt>34</dt><dd>Halterung</dd>
<dt>35</dt><dd>Tilgermassenzentrum</dd>
<dt>36</dt><dd>mittlerer Erstreckungsradius</dd>
<dt>37</dt><dd>Bereichsmitte</dd>
<dt>38</dt><dd>Anschlagaufnehmer</dd>
<dt>40</dt><dd>Anschlagprofil</dd>
<dt>42</dt><dd>Umfangsseite</dd>
<dt>43</dt><dd>Anschlagseite</dd>
<dt>44</dt><dd>Tilgermassenelemente</dd>
<dt>54</dt><dd>Gehäuse<!-- EPO <DP n="21"> --></dd>
<dt>56</dt><dd>Kopplungsanordnung</dd>
<dt>60</dt><dd>hydrodynamischer Kreis</dd>
<dt>61</dt><dd>Pumpenrad</dd>
<dt>62</dt><dd>Turbinenrad</dd>
<dt>63</dt><dd>Leitrad</dd>
<dt>64</dt><dd>Kupplungseinvorrichtung</dd>
<dt>65</dt><dd>Kupplungskolben</dd>
<dt>66</dt><dd>Reibscheibenkupplung</dd>
<dt>67</dt><dd>Dämpfungseingang</dd>
<dt>68</dt><dd>antriebsseitige erste Dämpfungseinheit</dd>
<dt>69</dt><dd>abtriebsseitige zweite Dämpfungseinheit</dd>
<dt>70</dt><dd>Dämpfungseinrichtung</dd>
<dt>71</dt><dd>Nabe</dd>
<dt>72</dt><dd>Dämpfungsausgang</dd>
<dt>73</dt><dd>Abtrieb</dd>
<dt>74</dt><dd>Dämpfungszwischenteil</dd>
<dt>75</dt><dd>Anbindung</dd>
<dt>77</dt><dd>Verbindung</dd>
<dt>78</dt><dd>Radialverlängerung</dd>
<dt>79</dt><dd>Axialausdrückung</dd>
<dt>80</dt><dd>Verbindung</dd>
<dt>81</dt><dd>Abstandselemente</dd>
<dt>82</dt><dd>Kolbenträger</dd>
<dt>84</dt><dd>radial äußere Reibscheibenelemente</dd>
<dt>85</dt><dd>radial innere Reibscheibenelemente</dd>
<dt>86</dt><dd>Außenwandung des Gehäuses</dd>
<dt>87</dt><dd>radial innerer Reibscheiben-Elemententräger</dd>
<dt>88</dt><dd>radial äußerer Reibscheiben-Elemententräger</dd>
<dt>89</dt><dd>Deckel</dd>
<dt>90</dt><dd>hydrodynamischer Drehmomentwandler</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) mit einem Tilgersystem (1) und mit einer Dämpfungseinrichtung (70), wobei das Tilgersystem (1) einen ersten Tilgermassenträger (3a) zur Aufnahme wenigstens einer ersten Tilgermasseneinheit (8a) mit zumindest einer Tilgermasse (7a) und einen zweiten Tilgermassenträger (3b) zur Aufnahme wenigstens einer zweiten Tilgermasseneinheit (8b) mit zumindest einer zweiten Tilgermasse (7b) aufweist, und die Dämpfungseinrichtung (70) zumindest über einen Dämpfungseingang (67) verfügt, der mit einer antriebsseitigen Dämpfungseinheit (68) in Wirkverbindung steht, zwischen der und einer abtriebsseitigen Dämpfungseinheit (69) ein Dämpfungszwischenteil (74) wirksam ist, und die abtriebsseitige Dämpfungseinheit (69) mit einem Dämpfungsausgang (72) ausgebildet ist, der mit einem Abtrieb (73) verbunden ist, wobei einer (3b) der Tilgermassenträger (3a, 3b) mit der wenigstens einen ihm zugeordneten Tilgermasseneinheit (8b) wirkungsmäßig mit dem Dämpfungszwischenteil (74) verbunden ist, und wobei die Tilgermassenträger (3a, 3b) die denselben jeweils zugeordneten Tilgermasseneinheiten (8a, 8b) derart aufnehmen, dass die Tilgermassen (7a, 7b), bezogen auf ihren jeweiligen mittleren Erstreckungsradius (36a, 36b) bei Fahrbetrieb, über unterschiedliche Abstände (R1, R2; R2'; R2") gegenüber einer Zentralachse (15) verfügen, wobei an dem Dämpfungseingang (67) ein Reibscheiben-Elemententräger (87) angreift, mit dem radial innere Reibscheibenelemente (85) einer Reibscheibenkupplung (66) einer Kupplungseinrichtung (64) in Verzahnungseingriff stehen, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein anderer (3a) der Tilgermassenträger (3a, 3b) mit der wenigstens einen ihm zugeordneten Tilgermasseneinheit (8a) wirkungsgemäß mit dem Dämpfungsausgang (72) verbunden ist, und eine zur Aufnahme der beiden Tilgermassenträger (3a, 3b) dienende Kopplungsanordnung (56) als hydrodynamischer Drehmomentwandler (90) ausgebildet ist, wobei ein Turbinenrad (62) des hydrodynamischen Drehmomentwandlers (90) mit dem Abtrieb (73) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die antriebsseitige Dämpfungseinheit (68) auf Volllast und die abtriebsseitige Dämpfungseinheit (69) auf Teillast abgestimmt ist.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die antriebsseitige Dämpfungseinheit (68) ebenso wie die abtriebsseitige Dämpfungseinheit (69) jeweils auf Volllast abgestimmt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest einer der Tilgermassenträger (3a, 3b) zwei mit Axialabstand zueinander angeordnete Tilgermassen-Trägerelemente (5a, 5b; 5c, 5d) aufweist, welche die Tilgermasseneinheit (8a, 8b) axial zwischen sich aufnehmen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens ein erster Tilgermassenträger (3a) axial zwischen der Dämpfungseinrichtung (70) und einem hydrodynamischen Kreis (60) der Kopplungsanordnung (56) positioniert ist, und wenigstens ein zweiter Tilgermassenträger (3b) axial zwischen der Kupplungseinrichtung (64) der Kopplungsanordnung (56) und der Dämpfungseinrichtung (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die zumindest zwei Tilgermasseneinheiten (8a, 8b) auf Anregungen eines Antriebs, wie einer Brennkraftmaschine, mit unterschiedlichen Ordnungen ausgelegt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die zumindest zwei Tilgermasseneinheiten (8a, 8b) auf Anregungen eines Antriebs, wie einer Brennkraftmaschine, mit zumindest im Wesentlichen gleichen Ordnungen ausgelegt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Torsionsschwingungsdämpfer (30) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei wenigstens einem der Tilgermassenträger (3a, 3b) jeweils eines der Tilgermassen-Trägerelemente (5a, 5b; 5c, 5d) über eine Verbindung (77, 80) gegenüber der Dämpfungseinrichtung (70) verfügt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="24"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) having an absorber system (1) and having a damping device (70), the absorber system (1) having a first absorber mass carrier (3a) for receiving at least one first absorber mass unit (8a) with at least one absorber mass (7a) and a second absorber mass carrier (3b) for receiving at least one second absorber mass unit (8b) with at least one second absorber mass (7b), and the damping device (70) at least having a damping inlet (67) which is operatively connected to a drive-side damping unit (68), between which and an output-side damping unit (69) a damping intermediate part (74) is active, and the output-side damping unit (69) being configured with a damping outlet (72) which is connected to an output (73), one (3b) of the absorber mass carriers (3a, 3b) being operatively connected to the damping intermediate part (74) by way of the at least one absorber mass unit (8b) which is assigned to it, and the absorber mass carriers (3a, 3b) receiving the said respectively assigned absorber mass units (8a, 8b) in such a way that the absorber masses (7a, 7b) are at different spacings (R1, R2; R2'; R2") with respect to a central axis (15) in relation to their respective mean extent radius (36a, 36b) during driving operation, a friction disc element carrier (87) acting on the damping inlet (67), with which friction disc element carrier (87) radially inner friction disc elements (85) of a friction disc clutch (66) of a clutch device (64) are<!-- EPO <DP n="25"> --> in toothing engagement, <b>characterized in that</b> another (3a) of the absorber mass carriers (3a, 3b) is operatively connected to the damping outlet (72) by way of the at least one absorber mass unit (8a) which is assigned to it, and a coupling arrangement (56) which serves to receive the two absorber mass carriers (3a, 3b) being configured as a hydrodynamic torque converter (90), a turbine wheel (62) of the hydrodynamic torque converter (90) being connected to the output (73).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the drive-side damping unit (68) is tuned to full load and the output-side damping unit (69) is tuned to part load.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the drive-side damping unit (68) and the output-side damping unit (69) are tuned in each case to full load.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> at least one of the absorber mass carriers (3a, 3b) has two absorber mass carrier elements (5a, 5b; 5c, 5d) which are arranged at an axial spacing from one another and receive the absorber mass unit (8a, 8b) axially between them.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> at least one first absorber mass carrier (3a) is positioned axially between the damping device (70) and a hydrodynamic circuit (60) of the coupling arrangement (56), and at least one second absorber mass carrier (3b) is positioned axially between the clutch device (64) of the coupling arrangement (56) and the damping device (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the at least two absorber mass units (8a, 8b) are designed with different orders in<!-- EPO <DP n="26"> --> response to excitations of a drive, such as an internal combustion engine.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the at least two absorber mass units (8a, 8b) are designed with at least substantially identical orders in response to excitations of a drive, such as an internal combustion engine.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Torsional vibration damper (30) according to Claim 1, <b>characterized in that</b>, in the case of at least one of the absorber mass carriers (3a, 3b), in each case one of the absorber mass carrier elements (5a, 5b; 5c, 5d) has a connection (77, 80) with respect to the damping device (70).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="27"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) avec un système d'amortisseur (1) et avec un dispositif d'amortissement (70), dans lequel le système d'amortisseur (1) présente un premier support de masses d'amortissement (3a) destiné à recevoir au moins une première unité de masses d'amortissement (8a) avec au moins une masse d'amortissement (7a) et un deuxième support de masses d'amortissement (3b) destiné à recevoir au moins une deuxième unité de masses d'amortissement (8b) avec au moins une deuxième masse d'amortissement (7b), et le dispositif d'amortissement (70) présente au moins une entrée d'amortissement (67), qui est en liaison active avec une unité d'amortissement côté entraînement (68), entre laquelle et une unité d'amortissement côté sortie (69) une partie intermédiaire d'amortissement (74) est active, et l'unité d'amortissement côté sortie (69) est formée avec une sortie d'amortissement (72), qui est reliée à une sortie (73), dans lequel un (3b) des supports de masses d'amortissement (3a, 3b) avec ladite au moins une unité de masses d'amortissement (8b) qui lui est associée est relié activement à la partie intermédiaire d'amortissement (74), et dans lequel les supports de masses d'amortissement (3a, 3b) portent les unités de masses d'amortissement (8a, 8b) qui leur sont respectivement associées de telle manière que les masses d'amortissement (7a, 7b), rapportées à leur rayon d'extension moyen respectif (36a, 36b) en<!-- EPO <DP n="28"> --> fonctionnement de roulage, présentent des distances différentes (R1, R2; R2'; R2") par rapport à un axe central (15), dans lequel un support d'élément de disque de friction (87) agit à l'entrée d'amortissement (67), avec lequel des éléments de disque de friction radialement intérieurs (85) d'un embrayage à disques de friction (66) d'un dispositif d'embrayage (64) sont en prise d'engrènement, <b>caractérisé en ce qu'</b>un autre (3a) des supports de masses d'amortissement (3a, 3b) avec ladite au moins une unité de masses d'amortissement (8a) est relié activement à la sortie d'amortissement (72), et un dispositif d'accouplement (56) servant à recevoir les deux supports de masses d'amortissement (3a, 3b) est réalisé sous forme de convertisseur de couple hydrodynamique (90), dans lequel une roue de turbine (62) du convertisseur de couple hydrodynamique (90) est reliée à la sortie (73).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité d'amortissement côté entraînement (68) est accordée sur la pleine charge et l'unité d'amortissement côté sortie (69) est accordée sur une charge partielle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'unité d'amortissement côté entraînement (68) ainsi que l'unité d'amortissement côté sortie (69) est accordée respectivement sur la pleine charge.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins un des supports de masses d'amortissement (3a, 3b) présente deux éléments de support de masses d'amortissement (5a, 5b; 5c, 5d) disposés à distance axiale l'un de l'autre, qui portent l'unité de masses d'amortissement (8a, 8b) axialement entre eux.<!-- EPO <DP n="29"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins un premier support de masses d'amortissement (3a) est positionné axialement entre le dispositif d'amortissement (70) et un circuit hydrodynamique (60) du dispositif d'accouplement (56), et au moins un deuxième support de masses d'amortissement (3b) est positionné axialement entre le dispositif d'embrayage (64) du dispositif d'accouplement (56) et le dispositif d'amortissement (70).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> lesdites au moins deux unités de masses d'amortissement (8a, 8b) sont conçues avec des ordres différents sur des excitations d'un entraînement, comme un moteur à combustion interne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> lesdites au moins deux unités de masses d'amortissement (8a, 8b) sont conçues avec des ordres au moins essentiellement identiques sur des excitations d'un entraînement, comme un moteur à combustion interne.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Amortisseur d'oscillations de torsion (30) selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> pour au moins un des supports de masses d'amortissement (3a, 3b), chaque fois un des éléments de support de masses d'amortissement (5a, 5b; 5c, 5d) comporte une liaison (77, 80) par rapport au dispositif d'amortissement (70) .</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="202" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="159" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="32"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="164" he="209" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="33"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="148" he="185" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="34"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="35"> -->
<figure id="f0006" num="6"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="157" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0007" num="7"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="163" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102011010342A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102011010342</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP2600030A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>2600030</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="WO2012168604A1"><document-id><country>WO</country><doc-number>2012168604</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
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