[0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Haushaltsgeräte, wie insbesondere Wäschetrockner,
Waschtrockner oder andere Geräte, bei denen betriebsbedingt Ablagerungen wie Flusen,
Haare oder andere Verunreinigungen durch einen Filter oder ein Filterelement ausgefiltert
werden. In vielen derartigen Geräten ist es erforderlich, dass der Filter zu Reinigungszwecken
oder zu Wartungszwecken aus dem Gerät entfernt werden kann.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung für einen entnehmbaren Filter, die
in einem Prozessluftkanal eines Haushaltsgeräts angeordnet ist, mit einer Aufnahmeöffnung
zur wenigstens teilweisen Aufnahme des Filters und mit einer Dichtung, die bei eingesetztem
Filter die Aufnahmeöffnung gegenüber dem Filter abdichtet.
[0003] Es sind vielfältige Aufnahmevorrichtungen für Filter in Haushaltsgeräten bekannt,
die nach verschiedenen Aspekten optimiert sind. So beschreibt die
DE 197 45 091 A1 eine Flusenfilter-Einrichtung für einen elektrischen Wäschetrockner, die an der Beschickungstür
gehaltert ist und die ein Sperr- oder Blockierungselement aufweist, das bei falschem
Einsetzen oder Fehlen des herausnehmbaren Feinsiebkörpers des Filters ein Inbetriebsetzen
des Wäschetrockners verhindert.
[0004] Die
DE 33 04 441 A1 offenbart eine Flusenfilter-Vorrichtung für einen Haushaltswäschetrockner, die ein
Eindringen von Flusen durch Undichtigkeiten zwischen dem Filterrahmen und dem Schachtrahmen
in den Abluftkanal vermeidet. Dazu ist ein Rahmenbauteil des Filters an seiner Lufteintrittsseite
mit einer das Filtergewebe umgrenzenden und von innen am Schachtrahmen anliegenden
Dichtung versehen und die Einführmechanik des Flusenfilters ist sich stufenförmig
verengend ausgebildet.
[0005] Die
DE 197 56 708 C2 betrifft einen Wäschetrockner mit einer Flusenfilter-Einrichtung, die in der Verschlusstür
des Wäschetrockners entnehmbar angeordnet ist, wobei der Prozessluftstrom zunächst
eine Hauptsiebfläche und danach eine zur Hauptsiebfläche im Wesentlichen senkrecht
angeordnete Nebensiebfläche durchströmt.
[0006] Die
WO 2011/061068 A1 betrifft einen Trockner mit einer im Wesentlichen geschlossenen Prozessluftführung,
die einen ersten entnehmbaren Flusenfilter durchströmt. Einzelheiten hinsichtlich
der Flusenfilterentnahme sind in dieser Schrift nicht angesprochen.
[0007] Die
US2003/0154618 A1 beschreibt eine separate Reinigungseinrichtung, um an dem Sieb eines Flusenfilters
eines Wäschetrockners anhaftende Flusen für den Benutzer in einfacher Weise und komfortabel
zu entfernen. Dazu entnimmt der Benutzer das Flusensieb aus der in dem Prozessluftkanal
des Wäschetrockners angeordneten Aufnahmevorrichtung und führt das Flusensieb in einen
durch einen Aufnahmeschlitz zugänglichen Abfallbehälter der separaten Reinigungseinrichtung
ein. Bei der anschließenden Entnahme des Flusenfilters aus dem Behälter, bewirken
um die Aufnahmeöffnung angeordnete Abstreifelemente, dass an dem Filtersieb anhaftende
Flusen von diesem zu entfernen und in dem Behälter zurück zu behalten.
[0008] Die
EP 0 443 361 A1 betrifft eine Überwachungseinrichtung für einen Flusenfilter, die ein Schließen der
Beschickungstür und damit eine Inbetriebnahme des Wäschetrockners verhindert, solange
der Flusenfilter nicht der Aufnahmevorrichtung eingesetzt ist. Dazu ist ein Bügel
an der Beschickungstür vorgesehen, der beim Schließen der Tür in eine zugeordnete
Ausnehmung eintaucht. Wenn der Flusenfilter in die Aufnahmevorrichtung korrekt eingesetzt
ist, gleitet der Filter auf einem Schließelement, das einen ebenen Wandteil aufweist,
der geringfügig größer als der Querschnitt des Prozessluftkanals bemessen ist. Das
Schließelement weist zudem einen ebenen Schieberteil auf, der sich rechtwinklig zum
Wandteil erstreckt und durch die Vorspannung einer Torsionsfeder den Eintrittsweg
für den Bügel der Beschickungstür versperrt. Beim Entnehmen des Flusenfilters gleitet
das Schließelement an der einen Seitenwand des Filters ab.
[0009] Aus der
DE 196 13 298 C1 und aus der
DE 20 2007 014 571 U1 ist jeweils eine Aufnahmevorrichtung für einen entnehmbaren Filter eines Haushaltsgeräts
der eingangs genannten Art bekannt.
[0010] Die aus der
DE 196 13 298 C1 bekannte Vorrichtung für einen Haushaltswäschetrockner sieht eine Dichtlippe am unteren
Rahmenschenkel des Flusenfilters vor, die zusammen mit weiteren filterseitigen Elementen
eine Auffangwanne bildet, die bei der Filterreinigung zusammen mit dem Filter entnommen
wird. Die Auffangwanne fängt etwaige bei der Entnahme des Filters von den Filterscheiben
abfallende Flusen auf. Dadurch wird verhindert, dass beim Herausnehmen des Flusenfilters
aus der Aufnahmeöffnung zurückgehaltene Flusen und Kleinteile in den Prozessluftschacht
fallen und den Trocknungsprozess stören können.
[0011] Die
DE 20 2007 014 571 U1 beschreibt einen Filter, insbesondere für Wäschetrockner, zum Auffangen der beim
Trockenvorgang erzeugten Flusen und Fusseln mit einem in einem Rahmen angeordneten
Filtermedium aus Kunststoff, welches in der Trockenluftleitung mittels einer Dichtung
abgedichtet, herausnehmbar und wieder einsetzbar angeordnet ist. Dabei ist der Rahmen
des Filters von der Dichtung selbst gebildet, die fest mit dem Filtermedium verbunden
ist.
[0012] Mit den vorgenannten Ausgestaltungen ist weitestgehend sichergestellt, dass bereits
auf dem Flusenfilter befindliche Flusen oder andere Verunreinigungen bei der Entnahme
des Filters aus dem Haushaltsgerät nicht in die Aufnahmeöffnung und damit beispielsweise
in einen Prozessluftkreislauf gelangen können. Noch nicht hinreichend Rechnung getragen
ist allerdings der Problematik, dass sich gerade in der Umgebung eines Flusenfilters
häufig Flusen, Haare und/oder Kleinteile ansammeln können, die beim Entnehmen des
Filters in unerwünschter Weise in die Aufnahmeöffnung gelangen könnten.
[0013] Vor diesem Hintergrund ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung sicherzustellen, dass
bei Entnahme des Filters sowohl filterseitig anhaftende als auch in der Umgebung der
Aufnahmeöffnung abgelagerte Flusen, Haare und andere Ablagerungen und Verunreinigungen
zuverlässig von der Aufnahmeöffnung ferngehalten werden.
[0014] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Merkmalskombination entsprechend dem
unabhängigen Patentanspruch gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung, aus der beigefügten Zeichnung sowie
aus den abhängigen Patentansprüchen, deren Merkmale einzeln und in beliebiger Kombination
miteinander angewendet werden können.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß demnach bei einer Aufnahmevorrichtung der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, dass die Dichtung aufnahmeöffnungsseitig angeordnet
ist und wenigstens ein Dichtelement aufweist, das bei Entnahme des Filters aus einer
abdichtenden Betriebsposition in eine Abschirmposition gelangt, in der es zumindest
einen Teil der Aufnahmeöffnung abschirmend umgibt, so dass bei Entnahme des Filters
ein Hereinfallen von Flusen, Haaren oder anderen Verunreinigungen oder kleinen, in
dem Haushaltsgerät zu behandelnden Gegenständen in die Aufnahmeöffnung sicher verhindert
ist.
[0016] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Dichtung bzw. der aktiven Dichtelemente
(Dichtlippen) ist sichergestellt, dass bei Entnahme des Filters ein Hereinfallen von
Flusen, Haaren oder anderen Verunreinigungen oder sogar kleinen, in dem Haushaltsgerät
zu behandelnden Gegenständen (beispielsweise kleine Wäschestücke) in die Aufnahmeöffnung
sicher verhindert ist. Damit können diese nicht in die Aufnahmeöffnung gelangen und
nicht zur Beeinträchtigung des Gerätebetriebs führen.
[0017] In der Abschirmposition (bei entnommenem Filter) können die zurückgehaltenen Flusen
und Verunreinigungen leicht entnommen oder entfernt werden. Es kann aber auch dafür
gesorgt sein (z.B. durch die geometrische Ausgestaltung der Dichtung bzw. des Dichtelements,
beispielsweise durch entsprechende Krempen oder durch ein Umbördeln), dass die zurückgehaltenen
Flusen und Verunreinigungen bei einem Wiedereinsetzen des Filters beispielsweise entlang
der Filteraußenflächen derart gleiten, dass die Verunreinigungen auch beim Wiedereinsetzen
des Filters nicht in die Aufnahmeöffnung gestoßen werden.
[0018] Ein besonderer Aspekt der Erfindung besteht darin, dass die aufnahmeöffnungsseitig
angeordnete Dichtung bei Entnahme des Filters selbstständig aus ihrer abdichtenden
Betriebsposition in die Abschirmposition gelangt bzw. überführt wird. Dies kann durch
einen mechanischen Antrieb, durch Federelemente oder besonders bevorzugt auch durch
die geometrische oder elastische Ausgestaltung der Dichtelemente bzw. der Dichtlippen
erreicht werden.
[0019] Eine in diesem Zusammenhang besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, dass das Dichtelement wenigstens eine aus der Betriebsposition in die Abschirmposition
verschwenkbare Dichtlippe aufweist.
[0020] Nach einer in diesem Zusammenhang ebenfalls besonders vorteilhaften Fortbildung der
Erfindung weist das Dichtelement wenigstens eine elastische Dichtlippe auf, die sich
bei Entnahme des Filters aufstellt.
[0021] Damit wird die zur Aufstellung der Dichtung bzw. deren Dichtelement in die abschirmende
Position erforderliche Bewegungsenergie durch die Elastizität der Dichtlippe bereitgestellt.
Insbesondere kann die Dichtlippe beim Einsetzen des Filters entgegen ihrer eigenen
Federvorspannung in die Betriebsposition gebracht bzw. verschwenkt werden. Dazu kann
die Dichtung besonders bevorzugt eine verschwenkbare Dichtlippe oder einen verschwenkbaren
Dichtungssteg aufweisen. Bevorzugt kann dazu die Dichtung zumindest teilweise aus
einem Elastomer gefertigt sein.
[0022] Eine fertigungs- und montagetechnisch bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, dass die Dichtung ein Zweikomponentenbauteil ist, mit einem Dichtelement, das
aus einem Elastomer besteht, und mit einem Montagebereich, der aus einem anderen Material
gefertigt ist. Damit ist die Dichtung in ihren Eigenschaften - nämlich hinsichtlich
der Dichtungseigenschaften durch das Elastomermaterial und hinsichtlich ihrer Befestigungseigenschaften
durch das andere Material (beispielsweise einen thermoplastischen Werkstoff) - unabhängig
optimierbar.
[0023] Montagetechnisch besonders bevorzugt ist eine Weiterbildung der Erfindung dahingehend,
dass der Montagebereich wenigstens ein Rastelement aufweist, mit dem die Dichtung
aufnahmeöffnungsseitig befestigt ist.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- im Querschnitt eine Aufnahmevorrichtung mit eingesetztem, in Betriebsposition befindlichem
Filter,
- Fig. 2
- in Vergrößerung den Ausschnitt A aus Figur 1,
- Fig. 3
- die beginnende Entnahme des Filters aus der Aufnahmevorrichtung und
- Fig. 4
- die Aufnahmevorrichtung bei entnommenem Filter.
[0025] Figur 1 zeigt eine Aufnahmevorrichtung 1, die beispielsweise in einem nicht näher
dargestellten Prozessluftkanal 2 eines nicht dargestellten Wäschetrockners angeordnet
sein kann. Insoweit nimmt die folgende Beschreibung Bezug auf einen Wäschetrockner
mit einem Flusenfilter, der im Bereich des oberen Prozessluftkanals im Lagerschild
eines an sich bekannten (vgl. beispielsweise die eingangs genannte
DE 196 13 298 C1) Wäschetrockners angeordnet sein kann.
[0026] Die Vorrichtung weist eine Aufnahmeöffnung 4 für einen entnehmbaren Flusenfilter
5 auf. Der Filter 5 umfasst in an sich beispielsweise aus den eingangs genannten Druckschriften
bekannter Weise ein Filtermaterial oder ein Filtersieb, das die genannten Flusen oder
Verunreinigungen z.B. aus dem Prozessluftkreislauf eines Wäschetrockners ausfiltert.
Dazu weist der Filter einen nur schematisch angedeuteten Lufteintrittsbereich 6 und
einen Luftaustrittsbereich 7 auf.
[0027] In der in Figur 1 gezeigten Situation befindet sich der Filter 5 in Betriebsposition,
in der er in die Aufnahmeöffnung 4 eingesetzt und so in der Lage ist, Flusen aus der
Prozessluft auszufiltern. Der Bereich zwischen Filter 5 und Aufnahmeöffnung 4 ist
durch eine in abdichtender Betriebsposition 8 befindliche Dichtung 9 abgedichtet.
Die Dichtung 9 weist dazu Dichtelemente 10 in Form von Dichtlippen 11, 12 auf.
[0028] Figur 2 zeigt in Vergrößerung einen Ausschnitt A aus Figur 1, in dem man die Wandungen
14, 15 des Filters 5 erkennt. An die Wandung 15 hat sich die Dichtlippe 12 der Dichtung
9 eng angeschmiegt, so dass der Zwischenbereich zwischen der Aufnahmeöffnung 4 und
dem Filter 5 zuverlässig gegen das Eindringen von Flusen oder anderer Fremdkörper
abgedichtet ist.
[0029] Figur 3 zeigt den Beginn des Entnahmeprozesses des Filters 5 aus der Aufnahmeöffnung
4 unter Freigabe des Eintrittsbereichs 16 der Aufnahmeöffnung 4. In dieser Situation
bewegen sich die Dichtlippen 11, 12 - wie durch Pfeile 21, 22 angedeutet - in einer
Aufklapp- oder Schwenkbewegung der Entnahmerichtung 23 des Filters 5 folgend autonom
in eine Abschirmposition 24. In der in Figur 3 aus Darstellungsgründen etwas verzögert
(nacheilend) dargestellten Bewegungssituation der Dichtlippen 11, 12 beginnen diese
gerade, sich aufzustellen. Dies kann besonders bevorzugt durch die Eigenelastizität
der Dichtlippen 11, 12 geschehen, indem diese z.B. aus einem Elastomer hergestellt
sind.
[0030] Dadurch sind die Dichtlippen 11, 12 durch den eingesetzten Filter 5 in der in Figur
1 dargestellten Betriebsposition 8 entgegen ihrer Eigenelastizität vorgespannt und
entspannen sich bei Entnahme des Filters 5 durch ihre Aufrichtung und Bewegung in
die Abschirmposition 24.
[0031] Die Dichtlippen 11, 12 können auch als (elastisch) umklappbare oder verschwenkbare
Stege 25, 26 ausgebildet sein und beispielsweise durch eine mechanische Kopplung mit
der Entnahmebewegung des Filters 5 oder durch ein separates Federelement, beispielsweise
eine integrierte Blattfeder, in die Abschirmposition 24 gelangen.
[0032] Figur 4 zeigt nach weiterer Entnahme des Filters 5 in Entnahmerichtung 23 die nunmehr
vollständig aufgeschwenkten oder aufgeklappten Dichtlippen 11, 12 oder Dichtungsstege
25, 26, die sich nunmehr vollständig aufgerichtet in der Abschirmposition 24 befinden.
Im Übergangsbereich zwischen der Aufnahmevorrichtung bzw. der Aufnahmeöffnung 4 und
dem Filter 5 etwa vorhandene oder angesammelte Flusen 31 oder Verunreinigungen 32
werden somit zuverlässig daran gehindert, in die Aufnahmeöffnung 4 bzw. in den Prozessluftkanal
2 zu fallen, und können in einfacher Weise manuell entfernt werden. Es ist auch denkbar,
den Bereich der Aufnahmeöffnung bzw. die Dichtlippen 11, 12 so auszugestalten, dass
beim Wiedereinsetzen des Filters 5 sichergestellt ist, dass durch die Einschubbewegung
des Filters entgegen der Entnahmerichtung 23 Flusen oder Verunreinigungen 31, 32 nicht
in die Aufnahmeöffnung 4 bzw. den Prozessluftkanal 2 hineingestoßen werden können.
[0033] Mit der soeben beschriebenen Ausgestaltung der Aufnahmevorrichtung ist ein zuverlässiges
Zurückhalten von Flusen und Verunreinigungen im Bereich des Flusenfilters bzw. des
Lagerschildes und der Aufnahmeöffnung gewährleistet. Damit ist eine Beeinträchtigung
des Gerätebetriebes durch in den Flusenfilterkanal gelangende Flusen, Haare oder andere
Verunreinigungen zuverlässig verhindert. Die in Betriebsposition dichtend an dem Filter
anliegenden Dichtlippen oder Dichtstege sind dabei so ausgestaltet und gegenüber der
Aufnahmeöffnung platziert, dass zumindest in den einfallkritischen Bereichen beim
Entnehmen des Filters eine vorzugsweise selbstständige Aufrichtung dieser Elemente
derart erfolgt, dass sie eine zuverlässige Abschirmung bzw. einen Sammlungsort für
die Flusen und Verunreinigungen bilden. Besonders bevorzugt ist dabei die Dichtung
9 mit der Dichtlippe (z.B. 12, vgl. Figur 2) als Spritzgussteil oder Extrusionsteil
aus einem Elastomer ausgestaltet. Besonders bevorzugt ist die Dichtung 9 als Zweikomponenten-Bauteil
40 (Figur 2) ausgestaltet, wobei der abdichtende Bereich 41 der Dichtung aus einem
Elastomer 42 hergestellt ist und der der Befestigung dienende Dichtungsabschnitt (Montagebereich)
43 aus thermoplastischem Kunststoff 44 besteht. Dies erlaubt eine einfache und zuverlässige
Verrastung mittels eines Rastelements in Form einer Rastnase 45 im Bereich der Aufnahmeöffnung
4.
Bezugszeichen
[0034]
- 1
- Aufnahmevorrichtung
- 2
- Prozessluftkanal
- 4
- Aufnahmeöffnung
- 5
- Flusenfilter
- 6
- Lufteintrittsbereich
- 7
- Luftaustrittsbereich
- 8
- Betriebsposition
- 9
- Dichtung
- 10
- Dichtelemente
- 11, 12
- Dichtlippen
- 14, 15
- Wandungen
- 16
- Eintrittsbereich
- 21, 22
- Pfeile
- 23
- Entnahmerichtung
- 24
- Abschirmposition
- 25, 26
- Stege
- 31
- Flusen
- 32
- Verunreinigungen
- 40
- Zweikomponenten-Bauteil
- 41
- Bereich
- 42
- Elastomer
- 43
- Dichtungsabschnitt
- 44
- thermoplastischer Kunststoff
- 45
- Rastnase
1. Aufnahmevorrichtung (1) für einen entnehmbaren Filter (5), die in einem Prozessluftkanal
(2) eines Haushaltsgeräts angeordnet ist, mit einer Aufnahmeöffnung (4) zur wenigstens
teilweisen Aufnahme des Filters (5) und mit einer Dichtung (9), die bei eingesetztem
Filter (5) die Aufnahmeöffnung (4) gegenüber dem Filter (5) abdichtet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtung (9) aufnahmeöffnungsseitig angeordnet ist und wenigstens ein Dichtelement
(10) aufweist, das bei Entnahme des Filters (5) aus einer abdichtenden Betriebsposition
(8) in eine Abschirmposition (24) gelangt, in der es zumindest einen Teil der Aufnahmeöffnung
(4) abschirmend umgibt, so dass ein Hereinfallen von Flusen, Haaren oder anderen Verunreinigungen
oder kleinen, in dem Haushaltsgerät zu behandelnden Gegenständen in die Aufnahmeöffnung
(4) sicher verhindert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtelement (10) wenigstens eine verschwenkbare Dichtlippe (11, 12) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Dichtelement (10) wenigstens eine elastische Dichtlippe (11, 12) aufweist, die
sich bei Entnahme des Filters (5) aufstellt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtung (9) zumindest teilweise aus einem Elastomer (42) gefertigt ist.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtung (9) ein Zweikomponenten-Bauteil (40) ist, mit einem Dichtelement (10),
das aus einem Elastomer (42) besteht, und mit einem Montagebereich (43), der aus einem
anderen Material (44) gefertigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Montagebereich wenigstens ein Rastelement (45) aufweist, mit dem die Dichtung
(9) aufnahmeöffnungsseitig befestigt ist.
1. Accommodating device (1) for a removable filter (5), which is disposed in a process
air duct (2) of a domestic appliance, with an accommodating opening (4) to at least
partly accommodate the filter (5) and with a seal (9) which, with the filter (5) inserted,
seals the accommodating opening (4) in relation to the filter (5),
characterised in that
the seal (9) is disposed on the accommodating opening side and has at least one sealing
element (10) which, during removal of the filter (5), passes from a sealing operating
position (8) into a screening position (24), in which it surrounds at least one part
of the accommodating opening (4) in the manner of a screen, so that lint, hair or
other contaminations or small items to be handled in the domestic appliance are securely
prevented from falling into the accommodating opening (4).
2. Device according to claim 1,
characterised in that
the sealing element (10) has at least one hingable sealing lip (11, 12).
3. Device according to claim 1 or 2,
characterised in that
the sealing element (10) has at least one elastic sealing lip (11, 12) which adjusts
itself during removal of the filter (5).
4. Device according to claim 1, 2 or 3,
characterised in that
the seal (9) is made at least partly of an elastomer (42).
5. Device according to the at least one of the preceding claims,
characterised in that
the seal (9) is a two-component part (40), with a sealing element (10) which consists
of an elastomer (42) and with an installation area (43) which is made from another
material (44).
6. Device according to claim 5,
characterised in that
the installation area has at least one latching element (45) with which the seal (9)
is fastened on the accommodating opening side.
1. Dispositif de réception (1) pour un filtre amovible (5), lequel dispositif de réception
est disposé dans un canal d'air de processus (2) d'un appareil ménager, comprenant
une ouverture de réception (4) pour le logement au moins partiel du filtre (5) et
comprenant un joint (9) qui, lorsque le filtre (5) est inséré, rend étanche l'ouverture
de logement (4) par rapport au filtre (5),
caractérisé en ce que
le joint (9) est disposé côté ouverture de réception et en ce qu'il présente au moins un élément d'étanchéité (10) qui, lors du retrait du filtre (5)
hors d'une position de fonctionnement (8) étanchéifiant, arrive dans une position
faisant écran (24), dans laquelle il entoure au moins une partie de l'ouverture de
réception (4) en faisant écran, de sorte que des peluches, cheveux ou autres salissures
ou des petits objets à traiter dans l'appareil ménager sont empêchés de manière fiable
de tomber dans l'ouverture de réception (4).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément d'étanchéité (10) présente au moins une lèvre d'étanchéité pivotante (11,
12).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément d'étanchéité (10) présente au moins une lèvre d'étanchéité élastique (11,
12) qui se redresse lorsque le filtre (5) est retiré.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le joint (9) est fabriqué au moins en partie dans un élastomère (42).
5. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le joint (9) est une pièce à deux composants (40), comprenant un élément d'étanchéité
(10) constitué d'un élastomère (42) et comprenant une zone de montage (43) fabriquée
dans une autre matière (44).
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la zone de montage présente au moins un élément d'enclenchement (45) à l'aide duquel
le joint (9) est fixé côté ouverture de réception.