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<ep-patent-document id="EP13726195B1" file="EP13726195NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2855800" kind="B1" date-publ="20161228" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2855800</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20161228</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13726195.4</B210><B220><date>20130529</date></B220><B240><B241><date>20141217</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102012010787</B310><B320><date>20120601</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>102013000284</B310><B320><date>20130111</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20161228</date><bnum>201652</bnum></B405><B430><date>20150408</date><bnum>201515</bnum></B430><B450><date>20161228</date><bnum>201652</bnum></B450><B452EP><date>20160721</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E05B  15/10        20060101AFI20131217BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>E05B  17/20        20060101ALI20131217BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>RIEGEL MIT WELLENSTRUKTUR</B542><B541>en</B541><B542>BOLT WITH WAVE STRUCTURE</B542><B541>fr</B541><B542>PÊNE PRÉSENTANT UNE STRUCTURE À ONDULATIONS</B542></B540><B560><B561><text>EP-A2- 2 463 458</text></B561><B561><text>WO-A1-2012/112047</text></B561><B561><text>CN-U- 202 227 807</text></B561><B561><text>DE-B- 1 076 524</text></B561><B561><text>FR-A7- 2 045 510</text></B561><B561><text>US-A- 436 381</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>BUNSCHOTEN, Edwin</snm><adr><str>Baron van Sytzamastraat 60</str><city>6971 ZA Brummen</city><ctry>NL</ctry></adr></B721><B721><snm>BROUWER, Erwin Marcel</snm><adr><str>Batenburg 44</str><city>7339 DE Ugchelen</city><ctry>NL</ctry></adr></B721><B721><snm>KOELMAN, Marcel</snm><adr><str>Griftdijk 19</str><city>6515 AE Nijmegen</city><ctry>NL</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH</snm><iid>101216022</iid><irf>51538epw/WK/sb</irf><adr><str>Bildstockstrasse 20</str><city>72458 Albstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Louis Pöhlau Lohrentz</snm><iid>100060236</iid><adr><str>Patentanwälte 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Schloss für eine Tür, Fenster oder dergleichen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Erfindung geht von einem Stand der Technik aus, bei dem Schlösser mit einem Schlosskasten und einer in dem Schlosskasten gelagerten Schlossmechanik bekannt sind, deren Schlossmechanik über eine manuelle und/oder motorische Betätigungseinrichtung betätigbar ist. Die Schlossmechanik weist einen ein- und ausfahrbaren Riegel und/oder eine federnd gelagerte ein- und ausfahrbare Schlossfalle auf. Der Riegel ist in der Regel als quaderförmiger Körper ausgebildet, und die Schlossfalle ist an ihrem freien Ende mit einer Schrägfläche als Einlaufschräge ausgebildet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Schlösser stehen Einbruchsversuchen mehr oder weniger entgegen. Durch Einführen von flachen Einbruchswerkzeugen kann es aber gelingen, in die Schlossmechanik einzugreifen, um diese zu manipulieren oder zu beschädigen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Weiterhin sind aus <patcit id="pcit0001" dnum="US436381A"><text>US 436 381 A</text></patcit> und <patcit id="pcit0002" dnum="CN202227807U"><text>CN 202 227 807 U</text></patcit> Schlösser bekannt. Diese Dokumente beschreiben jeweils ein Schloss mit mindestens einem Verriegelungselement, wobei es sich bei dem Verriegelungselement um eine Schlossfalle oder einen Riegel handeln kann. Das Verriegelungselement ist beweglich in einem Schlosskasten gelagert. Weiter ist der Schlosskasten mit einer Öffnung versehen ist, durch die das Verriegelungselement durchgreifen kann. Bei den in diesen Dokumenten dargestellten Verriegelungselementen ist wesentlich, dass der Querschnitt der Riegel in der Ebene senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung ein Oberflächenprofil aufweist, welches mit Erhebungen und Vertiefungen ausgebildet ist. Die dem Verriegelungselement zugeordnete Öffnung weist einen Öffnungsrand auf, der mit nur geringem Spiel komplementär mit der Kontur des Oberflächenprofils des Verriegelungselements ausgebildet ist. Durch die oben beschriebene Ausgestaltung des Verriegelungselements mit einem Oberfiachenprofil, welches Erhebungen und Vertiefungen aufweist, und der dem Verriegelungselement zugeordneten komplementären Öffnung mit nur geringem Spiel wird das Einführen von Einbruchswerkzeugen zwischen dem Verriegelungselement und dem Öffnungsrand erschwert.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schloss zu schaffen, bei dem das Einführen von Einbruchswerkzeugen in den Schlosskasten gegenüber dem oben genannten Stand der Technik noch weiter erschwert wird.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Erfindung löst die Aufgabe mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 , wobei es wesentlich ist, dass der Körper des Riegels bzw. der Schlossfalle die Formgestaltung eines Körpers aufweist, der aus mehreren länglichen Stäben ausgebildet ist, die quer zu ihrer Längserstreckung nebeneinander angeordnet sind und dabei in Längsrichtung aneinander angrenzend einstückig miteinander verbunden sind, wobei die länglichen Stäbe des Körpers im Querschnitt rund oder oval ausgebildet sind.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei dieser erfindungsgemäßen Lösung handelt es sich um ein Schloss für eine Tür, Fenster oder dergleichen. Das Schloss weist einen Schlosskasten und eine in dem Schlosskasten gelagerte Schlossmechanik auf, die über eine manuelle und/oder motorische Betätigungseinrichtung betätigbar ist. Die Schlossmechanik weist einen ein- und ausfahrbar gelagerten Riegel und/oder eine federnd gelagerte ein- und ausfahrbare Schlossfalle auf. Im stulpseitigen Bereich des Schlosskastens ist eine dem Riegel zugeordnete Öffnung bzw. eine der Schlossfalle zugeordnete Öffnung vorgesehen, durch die der Riegel bzw. die Schlossfalle in mindestens einer Verriegelungsstellung hindurchgreift. Der Schlosskasten kann an der Stulpseite durch ein separates Blech - ein sogenanntes Stulpblech - abgeschlossen sein. Das Stulpblech weist die dem Riegel bzw. die der Schlossfalle zugeordnete Öffnung auf und kann die stulpseitige Wandung des Schlosskastens bilden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Um die Einbruchssicherheit zu erhöhen, ist vorgesehen, dass der Körper des Riegels und/oder der Körper der Schlossfalle mindestens eine Außenfläche aufweist, die sich entlang der Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung erstreckt und welche entlang dieser Erstreckungsrichtung zumindest in dem Verriegelungsabschnitt ein konstantes Oberflächenprofil aufweist. Unter dem Begriff "Körper" des Riegels bzw. der Schlossfalle wird der Hauptkörper des Riegels bzw. der Schlossfalle verstanden, der beim Ein- und Ausfahren durch die stulpseitige Öffnung des Schlosskastens hindurchfährt und in der ausgefahrenen Verriegelungsstellung des Riegels bzw. der Schlossfalle mit einem dem Schloss zugeordneten Schließblech zusammenwirkt, d. h. in<!-- EPO <DP n="3"> --> dieses eingreift oder anderweitig damit unter Verriegelung zusammenwirkt. Der Körper ist an seinem schlossseitigen Ende mit einem Getriebe der Schlossmechanik gekoppelt. Er kann hierfür entsprechende Anschlusselemente aufweisen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der Körper des Riegels kann einstückig oder auch mehrstückig zusammengesetzt ausgebildet sein.</p>
<p id="p0010" num="0010">Um den unbefugten Eingriff in die Schlossmechanik in den Schlosskasten besonders wirksam zu verhindern, sieht die Erfindung vor, dass dem Riegel und/oder der Schlossfalle eine Öffnung im stulpseitigen Bereich des Schlosskastens, vorzugsweise im Stulpblech, zugeordnet ist, durch die der Riegel bzw. die Schlossfalle ein- und ausfahrbar ist, wobei die Öffnung einen Öffnungsrand aufweist, der komplementär mit der Kontur des Oberflächenprofils der mindestens einen unebenen Außenfläche des Körpers ausgebildet ist. Um den Eingriff mit einem Einbruchswerkzeug nachhaltig zu verhindern, ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass zumindest in der ausgefahrenen Verrieglungsstellung des Riegels bzw. der Schlossfalle die Kontur des Öffnungsrands der Öffnung mit nur geringem Spiel mit der Kontur des Oberflächenprofils der zugeordneten unebenen Außenfläche angeordnet ist. Dies bedeutet, dass der Öffnungsquerschnitt dieses Spalts<!-- EPO <DP n="4"> --> vorteilhafterweise mit nur geringer konstanter Weite ausgebildet ist. Ein ebenes flaches Einbruchswerkzeug kann dann nicht ohne Weiteres eingeführt werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Es können mehrere Verriegelungsstellungen des Riegels vorgesehen sein, die sich darin unterscheiden, dass der Riegel unterschiedlich weit ausgefahren ist. In der Verriegelungsstellung kommt es für den Einbruchsschutz jeweils darauf an, dass der Spalt zum Öffnungsrand der stulpseitigen Öffnung gering ist, und die Kontur des Öffnungsrands dem unebenen Oberflächenprofil entsprechend angepasst ist. Die Außenfläche des Körpers des Riegels muss hierfür zumindest in dem betreffenden Verriegelungsabschnitt, d. h. dem Abschnitt, der in der Verriegelungsstellung mit dem Öffnungsrand den Spalt bildet, mit dem unebenen Oberflächenprofil ausgebildet sein. Es sind Ausführungen des Riegels möglich, bei denen nur eine Verriegelungsstellung und nur ein Abschnitt des Riegelkörpers als Verriegelungsabschnitt vorgesehen sind. Bevorzugte Ausführungen können so ausgeführt sein, dass die gesamte Außenfläche des Riegelkörpers, die sich entlang der Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung erstreckt, entlang dieser Erstreckungsrichtung ein konstantes unebenes Oberflächenprofil aufweist. Entsprechendes gilt auch für die Ausgestaltung der Schlossfalle und der zugeordneten stulpseitigen Öffnung. Auch die Schlossfalle kann eine oder mehrere Verriegelungsstellungen aufweisen, die sich darin unterscheiden, dass die Schlossfalle in diesen Stellungen unterschiedlich weit ausgefahren ist. Insbesondere bei sog. selbstverriegelnden Schlossfallen sind zwei ausgefahrene Stellungen der Schlossfalle vorgesehen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Es sind also Ausführungen des Riegels und der Schlossfalle vorgesehen, die entlang ihrer Bewegungsrichtung mehrere Verriegelungsabschnitte aufweisen. Die Anzahl der Verriegelungsabschnitte entspricht hierbei der Anzahl der<!-- EPO <DP n="5"> --> Verriegelungsstellungen des Riegels und der Schlossfalle. Zwischen den Verriegelungsabschnitten kann der Riegel bzw. die Schlossfalle mit anderem Querschnitt beliebig eingeschnürt ausgebildet sein. Bei bevorzugten Ausführungen ist vorgesehen, dass das unebene Oberflächenprofil der mindestens einen Außenfläche sich über die gesamte Erstreckung der Außenfläche in Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung konstant durchgehend erstreckt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Bei bevorzugten Ausführungen ist der Körper des Riegels bzw. der Schlossfalle an mehreren seiner Außenflächen, die in Bewegungsrichtung beim Aus- und Einfahren sich erstrecken, uneben, vorzugsweise an sämtlichen Außenflächen, die sich in diese Richtung erstrecken.</p>
<p id="p0014" num="0014">Besonders bevorzugt sind Ausführungsbeispiele, bei denen das Oberflächenprofil eine Wellenstruktur aufweist, wobei die Wellen sich entlang der Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung erstrecken.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Wellen können in der betreffenden Struktur jeweils unterschiedlich ausgebildet sein, insbesondere benachbarte Wellen können unterschiedlich ausgebildet sein.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Bei bevorzugten einfachen Ausführungen sind die Wellen der Wellenstruktur jeweils identisch ausgebildet. Falls die Wellen unterschiedlich gestaltet sind, sind periodische Ausgestaltungen besonders bevorzugt.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bevorzugte Ausführungen sehen vor, dass der Körper des Riegels bzw. der Schlossfalle im wesentlichen als Quader ausgebildet ist, der quer zur Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung einen Querschnitt aufweist, der über die gesamte Erstreckung des Körpers in dieser Richtung konstant ist, und dass sämtliche in Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung sich erstreckenden Außenflächen mit unebenem Oberflächenprofil ausgebildet sind. Die unebene Struktur der Oberfläche der in Aus- und Einfahrrichtung sich erstreckenden Oberflächenstruktur kann an den unterschiedlichen Längsaußenseiten des Quaders gleich sein, oder zumindest an den paarweise gegenüberliegenden Außenflächen.</p>
<p id="p0018" num="0018">Auch die bevorzugt federnd abgestützte Schlossfalle kann mit Außenflächen mit unebener Oberflächenstruktur ausgebildet sein, und zwar zumindest in den Verriegelungsabschnitten die Flächen, die sich in Ein- und Ausfahrrichtung erstrecken. Zusätzlich weist die Schlossfalle vorzugsweise eine Schräge auf, die als Einlaufschräge ausgebildet ist. Diese Schräge ist vorzugsweise als ebene Fläche ausgestaltet. Bei bevorzugten derartigen Ausführungen ist vorgesehen, dass der Körper des Riegels bzw. der Schlossfalle im wesentlichen als Quader mit einem Endabschnitt als im Querschnitt dreieckiges Prisma ausgebildet ist und mindestens eine Außenfläche aufweist, die als ebene Schrägfläche als Einlaufschräge ausgebildet ist, wobei mindestens eine der übrigen Außenflächen des Körpers, die sich in Bewegungsrichtung der Einund<!-- EPO <DP n="7"> --> Ausfahrbewegung erstrecken, als Außenfläche mit unebenem Oberflächenprofil ausgebildet ist. In bevorzugten Weiterbildungen kann vorgesehen sein, dass zwei gegenüberliegende Außenflächen des Körpers, die über die Schräge miteinander verbunden sind, als Außenflächen mit unebenem Oberflächenprofil ausgebildet sind.</p>
<p id="p0019" num="0019">Besonders praktikabel sind Ausführungen, bei denen vorgesehen ist, dass der Körper des Riegels bzw. der Schlossfalle die Formgestaltung eines Körpers aufweist, der aus mehreren länglichen Stäben ausgebildet ist, die quer zu ihrer Längserstreckung nebeneinander angeordnet sind und dabei in Längsrichtung aneinander angrenzend längsseitig einstückig miteinander verbunden sind. Bei diesen Ausführungen kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass zumindest einige der länglichen Stäbe in ihrer Querschnittsform und/oder in ihrer Querschnittsgröße unterschiedlich ausgebildet sind. Es sind Ausführungen vorteilhaft, bei denen die Querschnittsform der länglichen und/oder die Querschnittsgröße der länglichen Stäbe identisch ausgebildet sind. Ausführungen, bei denen Stäbe mit ihrer Querschnittform und/oder ihrer Querschnittsgröße unterschiedlich ausgebildet sind, können jedoch besondere Vorteile hinsichtlich der Einbruchshemmung bieten. Bei dem Riegel und/oder bei der Schlossfalle kann es sich auch um selbstverriegelnde Ausführungen handeln, vorzugsweise um Ausführungen mit Entriegelungspin. Der Entriegelungspin verläuft bei bevorzugten Ausführungen axial in einer zentralen Achse des Riegels bzw. der Schlossfalle, kann aber auch exzentrisch und auch außenliegend am Riegel bzw. der Schlossfalle verlaufen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel anhand einer Zeichnung näher beschrieben.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Dabei zeigt
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Seitenansicht auf ein Schloss mit einem Riegel mit Wellenstrukturaußenfläche, der Riegel in eingefahrener Position,</dd>
<dt>Fig. 1a</dt><dd>eine Seitenansicht auf ein Schloss mit einem Riegel mit Wellenstrukturaußenfläche, der Riegel in ausgefahrener Position,</dd>
<dt>Fig. 2a</dt><dd>eine perspektivische Schrägansicht auf den stulpseitigen Bereich des Schlosskastens mit dem Riegel gemäß einer ersten Ausführungsform in ausgefahrener Stellung,</dd>
<dt>Fig. 2b</dt><dd>eine Frontansicht in <figref idref="f0003">Fig. 2a</figref>,</dd>
<dt>Fig. 3a</dt><dd>eine perspektivische Schrägansicht auf den stulpseitigen Bereich des Schlosskastens mit einem Riegel gemäß einer weiteren Ausführungsform in ausgefahrener Stellung,</dd>
<dt>Fig. 3b</dt><dd>eine Frontansicht in <figref idref="f0003">Fig. 3a</figref>,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine stirnseitige Frontansicht auf den stulpseitigen Bereich des Schlosskastens mit einer Schlossfalle mit einer im Wesentlichen kreuzförmigen Anlaufschrägfläche,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>die Schlossfalle mit der im Wesentlichen kreuzförmigen Anlaufschrägfläche in einer perspektivischen Schrägansicht,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>die Schlossfalle mit der im Wesentlichen kreuzförmigen Schrägfläche in einer Draufsicht auf die Anlaufschrägfläche,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>die Schlossfalle mit der im Wesentlichen kreuzförmigen Schrägfläche in einer Draufsicht,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>die Schlossfalle mit der im Wesentlichen kreuzförmigen Schrägfläche in einer perspektivischen Schrägansicht.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich jeweils um ein Schloss. Wie die <figref idref="f0001">Figuren 1</figref> und <figref idref="f0002">1a</figref> zeigen, weist das Schloss einen Schlosskasten 1 auf. In dem Schlosskasten 1 ist eine Schlossmechanik gelagert. Die Schlossmechanik umfasst eine federnd gelagerte Schlossfalle 2 und einen Riegel 3 sowie eine Nuss 4 zum Anschluss einer nicht dargestellten Betätigungseinrichtung. Die Betätigungseinrichtung kann als manuelle Handhabe, z. B. als Drücker ausgebildet sein; sie kann aber auch als motorische Betätigungseinrichtung ausgebildet sein.</p>
<p id="p0023" num="0023">Das Schloss weist ferner in dem Schlosskasten 1 einen Schließzylinder 5 und eine Schalteinrichtung 6 auf. Der Schließzylinder 5 ist durch einen Schlüssel betätigbar und steuert dabei die Schalteinrichtung 6. Die Schalteinrichtung 6 weist einen Betätigungsarm 6a auf, der mit seinem einen Ende mit dem Schließzylinder 5 und mit seinem anderen Ende mit dem Riegel 3 zusammenwirkt. Durch Betätigung des Schließzylinders 5 über den Schlüssel wird der Betätigungsarm 6a der Schalteinrichtung 6 verschoben und dadurch der Riegel 3 gesteuert.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der Riegel 3 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als ein im Wesentlichen quaderförmiger Körper ausgebildet. Er ist in dem Schlossgehäuse 1 linear verschiebbar gelagert, und zwar entlang seiner Längserstreckung. Bei der Schiebebewegung durchgreift der Riegel 3 mit dem freien Ende seines Körpers eine Öffnung 10a in der stulpseitigen Gehäusewand des Schlosskastens 1. Die stulpseitige Gehäusewand wird in dem dargestellten Fall durch ein Stulpblech 10 gebildet. Die Öffnung 10a in dem Stulpblech 10 weist einen Öffnungsquerschnitt auf, der komplementär ist mit dem Querschnitt<!-- EPO <DP n="10"> --> des Riegels 3, und zwar derart, dass der Riegel 3 mit nur geringem Spiel in dem Rand der Öffnung 10a geführt ist. Wesentlich ist, dass der Körper des Riegels 3 an seinen in Längsrichtung sich erstreckenden Außenflächen unebene profilierte Flächen aufweist. Die beiden gegenüberliegenden großen Längsseitenflächen des Körpers weisen eine Wellenstruktur auf. Die beiden gegenüberliegenden stirnseitigen Längsflächen sind konvex gekrümmt, und zwar in dem dargestellten Fall unter Ausbildung eines einzelnen Wellenbergs. Der Körper weist quer zu seiner Längserstreckung damit einen Querschnitt auf, der aus fünf im wesentlichen kreisförmigen Abschnitten besteht, die in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind, wobei jeweils benachbarte Kreisabschnitte in der Reihe aneinander grenzen und dabei ineinander übergehend verbunden sind. Der Körper hat damit die Formgestalt eines Körpers, der aus mehreren im Querschnitt kreisrunden Stäben gebildet ist, wobei die Stäbe in einer Reihe nebeneinander liegen, und dabei die jeweils benachbarten Stäbe an ihrer Längsseite aneinandergrenzen und in diesem Bereich einstückig verbunden ineinander übergehen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die in Längsrichtung des Körpers sich erstreckenden Außenflächen weisen damit ein unebenes Oberflächenprofil auf. Der Spalt zu dem komplementären Öffnungsrand der Ausfahröffnung in Schlosskasten 1 und Stulp 10 erhält damit einen der Kontur des Oberflächenprofils entsprechenden Spaltquerschnitt. Damit wird ein Einbruchsschutz erhalten. Das Einführen eines Einbruchswerkzeugs wird wesentlich behindert, denn flaches Werkzeug lässt sich in den Spalt nicht einführen.</p>
<p id="p0026" num="0026">In den <figref idref="f0003">Figuren 2a, 2b und 3a, 3b</figref> sind jeweils zwei verschiedene Ausführungsformen eines Riegels dargestellt. Die <figref idref="f0003">Figuren 2a und 2b</figref> zeigen für die erste Ausführungsform den stulpseitigen Bereich des Schlosskastens 1 mit dem Riegel 3 gemäß einer ersten Ausführungsform. Der Riegel 3 ist hierbei in<!-- EPO <DP n="11"> --> seiner ausgefahrenen Stellung, d. h. der Verriegelungsstellung dargestellt. Der Körper des Riegels 3 ist im Wesentlichen als Quader ausgebildet, wobei drei der Außenflächen ein unebenes Oberflächenprofil aufweisen. In dieser Ausführungsform weist lediglich die in den Figuren nach unten weisende Außenfläche des Riegels 3 ein ebenes Oberflächenprofil auf. Es ist zu erkennen, dass der Öffnungsrand der Öffnung 10a in der stulpseitigen Gehäusewand komplementär zum Oberflächenprofil des Riegels 3 ausgebildet ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">In den <figref idref="f0003">Figuren 3a und 3b</figref> ist die weitere Ausführungsform des Riegels 3 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind alle vier Außenflächen des quaderförmigen Riegelkörpers mit einem unebenen Oberflächenprofil versehen. <figref idref="f0003">Fig. 3b</figref> zeigt eine Frontansicht auf den stulpseitigen Bereich des Riegels 3 aus <figref idref="f0003">Fig. 3a</figref> in der ausgefahrenen Verriegelungsstellung. Entsprechend wie bei der ersten Ausführungsform der <figref idref="f0003">Figuren 2a und 2b</figref> ist auch hier der Öffnungsrand der Öffnung 10a in der stulpseitigen Gehäusewand komplementär zum Oberflächenprofil des Riegels 3 ausgebildet.</p>
<p id="p0028" num="0028">In <figref idref="f0004">Figur 4</figref> ist eine weitere Ausführungsform des Schlosses dargestellt. Das in <figref idref="f0004">Figur 4</figref> dargestellte Schloss umfasst eine Schlossfalle 2 mit einer im Wesentlichen kreuzförmigen Anlaufschrägfläche 2a. Diese Schlossfalle 2 ist in den <figref idref="f0004">Figuren 6 bis 8</figref> detailliert in Einzeldarstellungen gezeigt. Die schräge Anlauffläche 2a weist zwei senkrecht zueinander liegende sich kreuzende Achsen auf, wobei beide Achsen senkrecht zur Richtung der Ein- und Ausfahrbewegung ausgerichtet sind. Hierbei ist eine der beiden Achsen des Kreuzes länger als die andere Achse. Im vorliegenden Fall ist dies die Achse, die in der üblichen Gebrauchslage der Tür in vertikaler Richtung verläuft. Um<!-- EPO <DP n="12"> --> die Führung der Schlossfalle in der ihr zugeordneten Öffnung im Stulpblech zu verbessern, weist die Schrägfläche 2a der Schlossfalle 2 an den Rändern abragende Vorsprünge auf. Diese von der Schrägfläche abragenden Vorsprünge bilden Führungsvorsprünge, die sich entlang des gesamten Bewegungswegs der Schlossfalle 2 erstrecken, wie in <figref idref="f0004">Figur 8</figref> zu erkennen ist. Die der Einbruchshemmung dienenden Führungsvorsprünge bilden zusätzlich eine Wellenstruktur mit Erhebungen und Vertiefungen, die sich entlang der Bewegungsrichtung erstrecken. Es handelt sich hierbei um ein Oberflächenprofil, vergleichbar mit dem in den vorangehend beschriebenen Ausführungen der Riegel vorgesehenen Oberflächenprofil, das passgenau in der jeweils zugeordneten Öffnung im Stulpblech angeordnet ist. Diese Einbruchshemmung ist bei Schlossfallen, insbesondere bei Ausführungen wesentlich, bei denen die Schlossfalle als selbstverriegelnde Falle ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0029" num="0029">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Schlosskasten</dd>
<dt>2</dt><dd>Schlossfalle</dd>
<dt>2a</dt><dd>Anlaufschrägfläche</dd>
<dt>3</dt><dd>Riegel</dd>
<dt>4</dt><dd>Nuss</dd>
<dt>5</dt><dd>Schließzylinder</dd>
<dt>6</dt><dd>Schalteinrichtung</dd>
<dt>6a</dt><dd>Betätigungsarm</dd>
<dt>10</dt><dd>Stulp</dd>
<dt>10a</dt><dd>Öffnung in 10</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Schloss für eine Tür, Fenster oder dergleichen,<br/>
mit einem Schlosskasten (1) und einer in dem Schlosskasten (1) gelagerten Schlossmechanik, die über eine manuelle und/oder motorische Betätigungseinrichtung betätigbar ist,<br/>
wobei die Schlossmechanik einen ein- und ausfahrbar gelagerten Riegel (3) und/oder eine federnd gelagerte ein- und ausfahrbare Schlossfalle (2) aufweist, und wobei im stulpseitigen Bereich des Schlosskastens (1) eine dem Riegel (3) zugeordnete Öffnung (10a) bzw. eine der Schlossfalle (2) zugeordnete Öffnung (10a) vorgesehen ist, durch die der Riegel (3) bzw. die Schlossfalle (2) in zumindest einer Verriegelungsstellung hindurchgreift,<br/>
wobei vorgesehen ist,<br/>
dass der Körper des Riegels (3) und/oder der Körper der Schlossfalle (2) mindestens eine Außenfläche aufweist, die sich entlang der Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung erstreckt und entlang dieser Erstreckungsrichtung zumindest in einem Verrieglungsabschnitt<!-- EPO <DP n="15"> --> ein konstantes Oberflächenprofil aufweist, das in Richtung quer zur Bewegungsrichtung uneben mit mindestens einer Erhebung und mindestens einer Vertiefung ausgebildet ist; und<br/>
dass die dem Riegel (3) zugeordnete Öffnung (10a) oder/und die der Schlossfalle (2) zugeordnete Öffnung (10a) einen Öffnungsrand aufweist bzw. aufweisen, welcher komplementär mit der Kontur des unebenen Oberflächenprofils der mindestens einen Außenfläche des Körpers des Riegels (3) bzw. der Schlossfalle (2) ausgebildet ist und in einer Verriegelungsstellung oder mehreren Verriegelungsstellungen des Riegels (3) bzw. der Schlossfalle (2) mit nur geringem Spiel zu der Kontur des Oberflächenprofils der mindestens einen Außenfläche angeordnet ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Körper des Riegels (3) bzw. der Schlossfalle (2) die Formgestaltung eines Körpers aufweist, der aus mehreren länglichen Stäben ausgebildet ist, die quer zu ihrer Längserstreckung nebeneinander angeordnet sind und dabei in Längsrichtung aneinander angrenzend einstückig miteinander verbunden sind, wobei die länglichen Stäbe des Körpers im Querschnitt rund oder oval ausgebildet sind.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schloss nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> das Oberflächenprofil mindestens einen konvexen Abschnitt und mindestens einen konkaven Abschnitt aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schloss nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> das Oberflächenprofil eine Wellenstruktur aufweist, wobei die Wellen sich entlang der Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schloss nach 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> benachbarte Wellen der Wellenstruktur unterschiedlich ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>nach Anspruch 2. 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Wellen der Wellenstruktur identisch ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Schloss nach einem der Ansprüche 3-5,<br/>
<!-- EPO <DP n="17"> --><b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Wellen der Wellenstruktur periodisch ausgestaltet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Schloss nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Körper des Riegels (3) bzw. der Schlossfalle (2) im wesentlichen als Quader ausgebildet ist, der quer zur Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung einen Querschnitt aufweist, der über die gesamte Erstreckung des Körpers in dieser Richtung konstant ist, und dass sämtliche in Bewegungsrichtung der Einund Ausfahrbewegung sich erstreckenden Außenflächen mit unebenem Oberflächenprofil ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Körper des Riegels (3) bzw. der Schlossfalle (2) im wesentlichen als Quader mit einem Endabschnitt als im Querschnitt dreieckiges Prisma ausgebildet ist und mindestens eine Außenfläche aufweist, die als ebene Schrägfläche als Einlaufschräge ausgebildet ist, wobei mindestens eine der übrigen Außenflächen des Körpers, die sich in Bewegungsrichtung der Ein- und Ausfahrbewegung erstrecken, als Außenfläche mit unebenem Oberflächenprofil ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Schloss nach Anspruch 8,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b><!-- EPO <DP n="18"> -->dass</b> zwei gegenüberliegende Außenflächen des Körpers, die über die Einlaufschräge miteinander verbunden sind, als Außenflächen mit unebenem Oberflächenprofil ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Schloss nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> zumindest einige der länglichen Stäbe in ihrer Querschnittsform und/oder ihrer Querschnittsgröße unterschiedlich ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Schloss nach einem der vorangehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> sämtliche länglichen Stäbe des Körpers in ihrer Querschnittsform und in ihrer Querschnittsgröße identisch ausgebildet sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Lock for a door, window or similar,<br/>
having a lock housing (1) and a lock mechanism supported in the lock housing (1), said lock mechanism being operable via a manual and/or motorised operation device, wherein the lock mechanism has a retractably and extendably supported bolt (3) and/or a spring supported retractable and extendable latch (2), and wherein an opening (10a) corresponding to the bolt (3) and/or an opening (10a) corresponding to the latch (2) respectively is provided in the face plate-side region of the lock housing (1), the bolt (3) and/or the latch (2) respectively reaching through said opening in at least one locking position,<br/>
wherein it is provided that<br/>
the body of the bolt (3) and/or the body of the latch (2) have at least one exterior surface which extends along the movement direction of the retracting and extending movement and has a constant surface profile along this extending direction at least in a locking section, said profile being formed unevenly transversely to the movement direction having at least one protrusion and at least one indentation; and<br/>
the opening (10a) corresponding to the bolt (3) or/and the opening (10a) corresponding to the latch (2) has or have an opening edge which is formed to be complementary to the contour of the uneven surface profile of the at least one exterior surface of the body of the bolt (3) and/or the latch (2) respectively and is arranged in a locking position or several locking positions of the bolt (3) and/or the latch (2) respectively with only small clearance with respect to the contour of the surface profile of the at least one exterior surface,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the body of the bolt (3) and/or the latch (2) respectively has the formation of a body that is formed of several elongated bars that are arranged next to each other transversely to their longitudinal extension and are thereby connected to each other in one piece, adjacent to each other, wherein the elongated bars of the body are formed to have a round- or oval-shaped cross section.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Lock according to one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the surface profile has at least one convex section and at least one concave section.<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Lock according to one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the surface profile has a wave structure, wherein the waves extend along the movement direction of the retracting and extending movement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Lock according to claim 3,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
adjacent waves of the wave structure are formed to be different.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Lock according to claim 3,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the waves of the wave structure are formed to be identical.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Lock according to one of claims 3 to 5,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the waves of the wave structure are designed to be periodical.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Lock according to one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the body of the bolt (3) and/or the latch (2) respectively is substantially formed as a cuboid, which has, transverse to the movement direction of the retracting and extending movement, a cross section which is constant over the entire extension of the body in this direction, and all the exterior surfaces extending in the movement direction of the retracting and extending movement are formed having an uneven surface profile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Lock according to one of claims 1 to 6,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the body of the bolt (3) and/or the latch (2) respectively is substantially formed as a cuboid having an end section that is formed as a triangular prism in cross section and that has at least one exterior surface which is formed as a smooth slanted surface that is formed as slanted entries, wherein at least one of the remaining exterior surfaces of<!-- EPO <DP n="21"> --> the body, which extend in the movement direction of the retracting and extending movement, is formed as an exterior surface having an uneven surface profile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Lock according to claim 8,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
two opposing exterior surfaces of the body, which are connected to each other via the slanted entries, are formed as exterior surfaces having an uneven surface profile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Lock according to one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
at least some of the elongated bars are formed to be different in their cross-sectional shape and/or their cross-sectional size.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Lock according to one of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
all elongated bars of the body are formed to be identical in their cross-sectional shape and in their cross-sectional size.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Serrure pour une porte, une fenêtre ou similaire, avec un boîtier (1) et un mécanisme de serrure, supporté dans le boîtier (1), qui peut être actionné par le biais d'un système d'actionnement manuel et/ou motorisé, le mécanisme de serrure présentant un pêne (3) supporté de façon à pouvoir entrer et sortir et/ou un pêne demi-tour (2) pouvant entrer et sortir et supporté de façon élastique, et une ouverture (10a) affectée au pêne (3) dans la zone côté têtière du boîtier (1) ou respectivement une ouverture (10a) affectée au pêne demi-tour (2) étant prévue, à travers laquelle passe le pêne (3) ou respectivement le pêne demi-tour (2) dans au moins une position de verrouillage,<br/>
dans laquelle il est prévu<br/>
que le corps du pêne (3) et/ou le corps du pêne demi-tour (2) présente au moins une surface extérieure qui s'étend le long de la direction de mouvement du mouvement d'entrée et de sortie et présente, le long de cette direction d'étendue au moins dans un tronçon de verrouillage, un profil de surface constant qui est constitué, dans une direction transversale à la direction de mouvement, de façon inégale avec au moins une bosse et au moins un creux ; et<br/>
que l'ouverture (10a) affectée au pêne (3) et/ou l'ouverture (10a) affectée au pêne demi-tour (2) présente/présentent un bord d'ouverture qui est constitué de façon complémentaire au contour du profil de surface inégal de la surface extérieure au moins au nombre de un du corps du pêne (3) ou respectivement du pêne demi-tour (2) et qui, dans une position de verrouillage ou plusieurs positions de verrouillage du pêne (3) ou respectivement du pêne demi-tour (2), est disposé avec seulement un faible jeu par rapport au contour du profil de surface de la surface extérieure au moins au nombre de un,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le corps du pêne (3) ou respectivement du pêne demi-tour (2) présente la forme d'un corps qui est constitué de plusieurs barres oblongues qui sont juxtaposées transversalement à leur étendue longitudinale et qui sont en l'occurrence raccordées les unes aux autre d'une seule pièce de façon adjacente les unes aux autres dans la direction longitudinale, la section transversale des barres oblongues du corps étant constituée de façon ronde ou ovale.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le profil de surface présente au moins un tronçon convexe et au moins un tronçon concave.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le profil de surface présente une structure ondulée, les ondulations s'étendant le long de la direction de mouvement du mouvement d'entrée et de sortie.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Serrure selon la revendication 3,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
des ondulations voisines de la structure ondulée sont constituées de façon différente.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Serrure selon la revendication 3,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les ondulations de la structure ondulée sont constituées de façon identique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications 3 à 5,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les ondulations de la structure ondulée sont constituées de façon périodique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le corps du pêne (3) ou respectivement du pêne demi-tour (2) est constitué essentiellement en forme de parallélépipède qui présente, transversalement à la direction de mouvement du mouvement d'entrée et de sortie, une section transversal qui est constante sur toute l'étendue du corps dans cette direction, et<!-- EPO <DP n="24"> --> <b>en ce que</b> toutes les surfaces extérieures s'étendant dans la direction de mouvement du mouvement d'entrée et de sortie sont constituées avec un profil de surface inégal.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications 1 à 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le corps du pêne (3) ou respectivement du pêne demi-tour (2) est constitué essentiellement en tant que parallélépipède avec un tronçon d'extrémité en tant que prisme de section transversale triangulaire et présente au moins une surface extérieure qui est constituée en tant que surface oblique égale en tant que pente d'introduction, au moins une des autres surfaces extérieures du corps qui s'étendent dans la direction de mouvement du mouvement d'entrée et de sortie étant constituée en tant que surface extérieure avec profil de surface inégal.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Serrure selon la revendication 8,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
deux surfaces extérieures opposées du corps qui sont raccordées l'une à l'autre par le biais de la pente d'introduction sont constituées en tant que surfaces extérieures avec profil de surface inégal.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>qu'</b>au moins quelques-unes des barres oblongues sont constituées de façon différente quant à leur forme de section transversale et/ou quant à leur dimension de section transversale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Serrure selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
toutes les barres oblongues du corps sont constituées de façon identique quant à leur forme de section transversale et quant à leur dimension de section transversale.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="99" he="197" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num="1a"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="99" he="197" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0003" num="2a,2b,3a,3b"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="144" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0004" num="4,5,6,7,8"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="135" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US436381A"><document-id><country>US</country><doc-number>436381</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="CN202227807U"><document-id><country>CN</country><doc-number>202227807</doc-number><kind>U</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0004]</crossref></li>
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