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EP 2 855 813 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
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Anmeldetag: 08.03.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2013/000043 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/173853 (28.11.2013 Gazette 2013/48) |
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ANORDNUNG ZUM BEWEGEN EINES BEWEGBAREN MÖBELTEILS
ARRANGEMENT FOR MOVING A MOVABLE FURNITURE PART
SYSTÈME PERMETTANT DE DÉPLACER UNE PARTIE DE MEUBLE MOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.05.2012 AT 6172012
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.2015 Patentblatt 2015/15 |
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Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- BRAUNGART, Hansjörg
89180 Berghülen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofinger Patentanwälte |
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Postfach 85 6010 Innsbruck 6010 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/022673
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WO-A2-2012/000656
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Bewegen eines bewegbaren Möbelteils, insbesondere
eines um eine Achse schwenkbar gelagerten Möbelteils, mit wenigstens einer Ausstoßvorrichtung
zum Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils aus einer Schließstellung in eine Offenstellung,
wobei die wenigstens eine Ausstoßvorrichtung wenigstens einen Kraftspeicher umfasst,
und einer Ladevorrichtung zum Laden des wenigstens einen Kraftspeichers durch eine
Öffnungs- oder Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils.
[0002] Derartige Anordnungen sind z.B. aus der - ein früheres Prioritätsdatum aufweisenden
aber noch nicht veröffentlichten - Anmeldung A 322/2012 der Anmelderin bekannt. Sie
weisen relativ aufwändige zwischen der wenigstens einen Ausstoßvorrichtung und der
Ladevorrichtung angeordnete Übertragungsmechanismen zur Kraftübertragung beim Laden
des wenigstens einen Kraftspeichers auf. So sind z.B. Zwischenböden oder Umlenkvorrichtungen
erforderlich, die sehr viel Platz beanspruchen. Dies ist auch unter ästhetischen Gesichtspunkten
unvorteilhaft.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die vorbeschriebenen Nachteile zu vermeiden
und eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Anordnung zum Bewegen eines bewegbaren
Möbelteils anzugeben.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Anordnung vor, dass zwischen der wenigstens einen
Ausstoßvorrichtung und der Ladevorrichtung wenigstens ein Bowdenzug zur Kraftübertragung
beim Laden des wenigstens einen Kraftspeichers angeordnet ist.
[0006] Der Begriff Bowdenzug ist ein feststehender Terminus, der z.B. durch die DIN 71986
definiert wird. Ein Fachmann versteht hierunter ein bewegliches Maschinenelement zur
Übertragung einer mechanischen Bewegung bzw. einer Zugkraft. Im Wesentlichen besteht
ein Bowdenzug aus einer sogenannten Bowdenzugseele (z.B. einem Stahldraht oder Drahtseil),
die von einer flexiblen aber in Zugrichtung druckfesten Hülle umgeben ist. Die Hülle
wirkt als mechanische Führung und als Gegenlager für die übertragenden Zugkräfte,
sodass der Bowdenzug Kräfte auch über Biegungen übertragen kann.
[0007] Vorteilhaft an der Verwendung eines Bowdenzugs in Zusammenhang mit dem Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist, dass er relativ wenig Raum einnimmt und flexibel verlegt
werden kann. Es ist auch möglich, ihn z.B. in einer Nut oder dergleichen nach außen
hin "zu verstecken".
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass die
Ladevorrichtung wenigstens einen Stellkörper und wenigstens eine Stellkontur umfasst,
wobei der wenigstens eine Stellkörper zumindest während eines Teils der Öffnungs-
oder Schließbewegung an der wenigstens einen Stellkontur abläuft. Durch das Zusammenspiel
des wenigstens einen Stellkörpers und der wenigstens einen Stellkontur sind unterschiedliche
kinematische Verhältnisse erzielbar. Insbesondere kann auch ein neutraler Bereich
realisiert werden, in dem sich der wenigstens eine Stellkörper und die wenigstens
eine Stellkontur derart relativ zueinander bewegen, dass der wenigstens eine Kraftspeicher
im Wesentlichen nicht geladen wird. Ein weiterer großer Vorteil, der aus dem Zusammenspiel
des wenigstens einen Stellkörpers und der wenigstens einen Stellkontur erwächst, ist
die Tatsache, dass die Übergänge zwischen Laden und Nichtladen des Kraftspeichers
sehr sanft gestaltet werden können.
[0009] Weiters kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Ausstoßvorrichtung
wenigstens ein bewegbares - vorzugsweise linear verfahrbares - und durch den wenigstens
einen Kraftspeicher beaufschlagbares Ausstoßelement umfasst. Dabei ist es vorteilhaft,
wenn die wenigstens eine Ausstoßvorrichtung wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung
zur lösbaren Verriegelung des wenigstens einen Ausstoßelementes entgegen der Beaufschlagung
durch den wenigstens einen Kraftspeicher umfasst. Die Verriegelungsvorrichtung kann
dabei z.B. mittels eines Kipphebels realisiert werden. Eine alternative, vom Erfindungsgedanken
nicht ausgeschlossene Realisierungsform der Verriegelungsvorrichtung kann z.B. auch
auf einer herzkurvenförmig ausgebildeten Verriegelungskontur basieren.
[0010] Schutz wird auch begehrt für ein Möbel mit einem Möbelkorpus, wenigstens einem in
oder an dem Möbelkorpus bewegbar gelagerten Möbelteil und wenigstens einer erfindungsgemäßen
Anordnung zum Bewegen des wenigstens einen Möbelteils. Bei diesem wenigstens einen
Möbelteil kann es sich sowohl um ein Möbeiteil handeln, das eine rotatorische Bewegung
ausführt (dies ist z.B. bei einer Möbeltüre oder einer Möbelklappe der Fall), als
auch um ein Möbelteil, welches translatorisch bewegbar ist (z.B. eine Schublade).
[0011] Die Verwendung der erfindungsgemäßen Anordnung bietet sich insbesondere bei Oberschränken
an, die eine äußere Tragekonstruktion und einen in Bezug auf diese Tragekonstruktion
auf- und abfahrbaren Innenkorpus aufweisen. Hier kann der wenigstens eine Bowdenzug
bei heraufgefahrenem Innenkorpus im Wesentlichen zwischen dem Innenkorpus und dem
Möbelkorpus angeordnet werden, sodass er nach außen hin nicht sichtbar ist.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert und werden zusammen mit weiteren Einzelheiten und Vorteilen der Erfindung
im Rahmen der folgenden Figurenbeschreibung anhand der Figuren näher erläutert. Dabei
zeigt:
- Fig. 1
- eine schematisch dargestellte Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Anordnung,
- Fig. 2 - 6
- die Abfolge mehrerer schematisch dargestellter Seitenansichten des Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Anordnung zur Illustration des Ausstoßvorgangs einer Möbelklappe
sowie des sich daran anschließenden Ladevorgangs zum Laden des Kraftspeichers der
Ausstoßvorrichtung, und
- Fig. 7a - 7e
- die Abfolge mehrerer schematisch dargestellter Querschnittsansichten der Ausstoßvorrichtung
zur Illustration ihrer Wirkungsweise.
[0013] Anhand der in Fig. 1 zu sehenden Explosionsdarstellung ist erkennbar, dass die Ausstoßvorrichtung
3 der Anordnung 1 ein bewegbares, genauer gesagt ein linear verfahrbares, und durch
einen Kraftspeicher 4 in Form einer Feder beaufschlagbares Ausstoßelement 12 umfasst,
wobei dieses Ausstoßelement 12 zwei über eine begrenzte Strecke 14 (vgl. Fig. 7a bis
7e) gegeneinander bewegbare Teile 15 und 16 aufweist, und wobei zwischen den beiden
Teilen 15 und 16 eine Druckfeder 17 angeordnet ist. Das Ausstoßelement 12 ist linear
verschiebbar in einem quaderförmigen Gehäuse 33 angeordnet. Ein weiterer wesentlicher
Bestandteil der Ausstoßvorrichtung 3 ist eine Verriegelungsvorrichtung 18 zur lösbaren
Verriegelung des Ausstoßelements 12 entgegen der Beaufschlagung durch den Kraftspeicher
4, wobei es sich bei dieser Verriegelungsvorrichtung 18 um eine durch Überdrücken
entgegen der Ausstoßrichtung lösbare Verriegelungsvorrichtung 18 handelt. Kernelement
der Verriegelungsvorrichtung 18 ist ein Kipphebel 19, wobei dieser Kipphebel 19 an
einem Arm einen Rastvorsprung 20 und an dem anderen Arm eine Schrägfläche 21 aufweist
(vgl. Fig. 7a bis 7e), und durch eine Druckfeder 22 beaufschlagt ist. Die genaue Wirkungsweise
der Ausstoßvorrichtung 3 sei anhand der Fig. 7a bis 7e näher erläutert.
[0014] Wesentliche Bestandteile der Ladevorrichtung 5 zum Laden des Kraftspeichers 4 der
Ausstoßvorrichtung 3 sind eine Grundplatte 29, an der eine Stellkontur 8 sowie ein
zweiarmiger Hebel 10 drehbar gelagert angeordnet sind. Die entsprechenden Drehachsen
sind mit den Bezugszeichen 30 bzw. 32 versehen. An einem Arm des Hebels 10 ist ein
Stellkörper 7 in Form einer Druckrolle vorgesehen, wobei dieser Stellkörper 7 an der
Stellkontur 8 abläuft. Ein charakteristisches Merkmal der Stellkontur 8 ist ein neutraler
Abschnitt 9, in dem sich der Stellkörper 7 und die Stellkontur 8 derart relativ zueinander
bewegen, dass der Kraftspeicher 4 der Ausstoßvorrichtung 3 nicht geladen wird (vgl.
auch Fig. 6).
[0015] Zur Kraftübertragung beim Laden des Kraftspeichers 4 der Ausstoßvorrichtung 3 ist
zwischen der Ausstoßvorrichtung 3 und der Ladevorrichtung 5 ein Bowdenzug 6 angeordnet.
Der Bowdenzug 6 umfasst eine Bowdenzugseele 34, die beweglich in einer flexiblen äußeren
Hülle 35 geführt ist. Ein erstes Ende 11 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 steht
mit demjenigen Arm des zweiarmigen Hebels 10 in Wirkverbindung, der nicht den Stellkörper
7 aufweist. Das zweite Ende 13 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 ist mit dem
hinteren Teil 16 des Ausstoßelements der Ausstoßvorrichtung 3 verbunden.
[0016] Und schließlich umfasst die Anordnung 1 einen Stellantrieb 23 für eine Möbelklappe
2 (vgl. z.B. Fig. 2), wobei dieser Stellantrieb 23 zum einen über einen Stellarm 26
mit der Möbelklappe verbunden ist und zum anderen mit der Ladevorrichtung 5 in Wirkverbindung
steht. Hierzu ist die Grundplatte 29 seitlich an dem Stellantrieb 23 montiert. Über
einen Zapfen 31 findet eine Bewegungskopplung zwischen dem Stellarm 26 des Stellantriebs
23 - und damit der Möbelklappe, die mit dem Stellarm 26 verbunden ist - und der Stellkontur
8 der Ladevorrichtung 5 statt. Der Zapfen 31 ist in Führungsbahnen 27 und 28 geführt.
[0017] Anhand der weiteren Figuren sei nun die Funktionsweise des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Anordnung näher erläutert:
In der Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines schematisch dargestellten Möbels 24 zu
sehen, wobei dieses Möbel 24 aus einem Möbelkorpus 25 und einem bewegbar daran gelagerten
Möbelteil 2 in Form einer um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Möbelklappe
2 besteht. Die Möbelklappe 2 ist aus zwei übereinander angeordneten und über Scharniere
(nicht dargestellt) miteinander verbundenen Teilklappen aufgebaut. Die obere Teilklappe
ist einerseits über Scharniere (nicht dargestellt) an den Möbelkorpus angelenkt und
andererseits mit dem Stellarm 26 des Stellantriebs 23 verbunden. Im geschlossenen
Zustand der Möbelklappe 2 liegt die untere Teilklappe lose an einer Kontaktfläche
des vorderen Teils 15 des Ausstoßelements an, wobei das Ausstoßelement in diesem Zustand
entgegen der Beaufschlagung durch den Kraftspeicher 4 über die vorbeschriebene Verriegelungsvorrichtung
lösbar verriegelt ist.
[0018] Ein weiterer großer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass es mithilfe
der erfindungsgemäßen Anordnung möglich ist, das bewegbare Möbelteil 2 grifflos auszubilden.
Zum Öffnen muss ein Benutzer lediglich einen leichten Druck auf die Front des Möbelteils
2, in diesem Fall auf die untere Teilklappe der Faltklappe, ausüben, wodurch das Ausstoßelement
der Ausstoßvorrichtung entriegelt wird und das Möbelteil 2 soweit aufstößt, dass der
Benutzer die Möbelklappe 2 zum weiteren Öffnen bequem hintergreifen kann. Die Initialisierung
dieser Ausstoßbewegung ist in der Fig.3 dargestellt. Durch den auf die untere Teilklappe
ausgeübten leichten Druck (angedeutet mittels eines Pfeils) wird das Ausstoßelement
überdrückt, das heißt in die der Beaufschlagung durch die Druckfeder 4 entgegen gesetzte
Richtung bewegt. Dadurch wird der Kipphebel 19 der Verriegelungsvorrichtung entriegelt
(vgl. Fig. 7b).
[0019] In weiterer Folge (vgl. Fig. 4) wird die im Kraftspeicher 4 gespeicherte Energie
frei und dadurch das Ausstoßelement der Ausstoßvorrichtung 3 ausgestoßen. Da der vordere
Teil 15 des Ausstoßelements an der Faltklappe anliegt, bewegt es diese aus der Schließstellung
in eine Offenstellung.
[0020] Wie schon im Zuge der Beschreibung der Fig. 1 ausgeführt, ist das zweite Ende der
Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 mit dem hinteren Teil 16 des Ausstoßelements verbunden.
Das hat zur Folge, dass bei der Ausstoßbewegung die Bowdenzugseele 34 ein Stück durch
die flexible äußere Hülle 35 hindurchgezogen wird. Man erkennt das z.B. daran, dass
sich das erste Ende 11 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 nach unten bewegt hat.
[0021] Im Zuge der Ausstoßbewegung wurde die Faltklappe 2 soweit vom Möbelkorpus 25 wegbewegt
(typischerweise 5 - 10 cm), dass der Benutzer nun ohne Probleme die Faltklappe hintergreifen
und weiter manuell öffnen kann (vgl. Fig. 5). Der Stellantrieb 23, weicher mit der
Klappe 2 verbunden ist, dient dabei dem Zweck, die Gewichtskraft der Möbelklappe in
jeder Stellung zu kompensieren. Das heißt, dass die Faltklappe in jeder Stellung gehalten
werden kann, ohne dass sie wieder zufällt.
[0022] Aus einem Vergleich der Fig. 4 mit der Fig. 5 wird ersichtlich, dass sich die Stellkontur
8 während der Schwenkbewegung der Faltklappe 2 in Öffnungsrichtung im Uhrzeigersinn
dreht. Durch ihre spezielle Form zwingt die Stellkontur 8 dabei den zweiarmigen Hebel
10 eine ausweichende Drehbewegung in die entgegengesetzte Drehrichtung auszuführen.
Dadurch wird in weiterer Folge das erste Ende 11 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs
6 nach oben gezogen. Ergänzend sei auf die Tatsache hingewiesen, dass die beiden Arme
des zweiarmigen Hebels 10 unterschiedlich lang sind, wodurch sich ein günstiges Kräfteverhältnis
ergibt.
[0023] Dadurch, dass an dem ersten Ende 11 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 gezogen
wird, bewegt sich das zweite Ende 13 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 und damit
das Ausstoßelement der Ausstoßvorrichtung 3 in Richtung der ursprünglichen Position
(vgl. Fig. 2) zurück. Gleichzeitig wird die fest zwischen dem hinteren Teil 16 des
Ausstoßelements und dem Gehäuse 33 der Ausstoßvorrichtung 3 eingespannte Druckfeder
4 geladen. Insgesamt gesehen wird also ein Teil der vom Benutzer zum Öffnen der Faltklappe
2 aufgebrachten Kraft zum Laden des Kraftspeichers 4 der Ausstoßvorrichtung 3 eingesetzt.
Die Übertragung dieser Teilkraft erfolgt dabei mittels des Bowdenzugs 6.
[0024] Der Ladevorgang des Kraftspeichers 4 findet solange statt, bis das Ausstoßelement
wieder seine Verriegelungsstellung erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich
die Druckrolle 7 an der Stelle 36 der Steuerkontur 8 (vgl. Fig. 6). Gleichzeitig nimmt
die Faltklappe 2 eine mittlere Stellung zwischen der Schließstellung (vgl. Fig. 2)
und der vollständig geöffneten Stellung (vgl. Fig. 6) ein. Bei der weiteren Öffnungsbewegung
der Faltklappe 2 wird der Kraftspeicher 4 nicht weiter geladen. Das wird dadurch erreicht,
dass an der Steuerkontur 8 ein neutraler Abschnitt 9 angeordnet ist, der derart ausgebildet
ist, dass der Abstand der Umfangsfläche zu dem Drehpunkt 30 zwischen den Punkten 36
und 37 nicht weiter zunimmt. Bei einer weiteren Drehbewegung der Steuerkontur 8 ändert
sich deshalb nicht die Stellung des zweiarmigen Hebels 10.
[0025] Beim Schließen der Faltklappe 2 vollziehen die Steuerkontur 8 bzw. der Hebel 10 die
- im Vergleich zur Öffnung der Faltklappe - entgegen gesetzten Bewegungen. Das erste
Ende 11 der Bowdenzugseele 34 des Bowdenzugs 6 verbleibt jedoch in seiner Stellung,
da das Ausstoßelement verriegelt ist.
[0026] Die Fig. 7a bis 7e zeigen eine Abfolge schematisch dargestellter Querschnittsansichten
der Ausstoßvorrichtung 3. Dabei ist in den Fig. 7a und 7e derjenige Zustand der Ausstoßvorrichtung
3 zu sehen, in dem das Ausstoßelement verriegelt ist. Die Fig. 7b bis 7d zeigen diejenigen
Zustände der Ausstoßvorrichtung 3, die sie in den Fig. 3 bis 5 einnimmt.
[0027] Die Verriegelung des Ausstoßelements der Ausstoßvorrichtung 3 erfolgt dadurch (vgl.
Fig. 7a bis 7e), dass der rechte Arm des am hinteren Teils 16 des Ausstoßelements
um die Drehachse 38 drehbar gelagerten Kipphebels 19 über die Druckfeder 22 mit dem
Rastvorsprung 20 formschlüssig gegen eine korrespondierende Kante 39, die sich an
dem Gehäuse 33 der Ausstoßvorrichtung 3 befindet, gedrückt wird.
[0028] Die Entriegelung erfolgt dadurch (vgl. Fig. 7b), dass das vordere Teil 15 des Ausstoßelements
über die Strecke 14 entgegen der Beaufschlagung durch die zwischen den Teilen 15 und
16 angeordnete Druckfeder 17 auf das hintere Teil 16 zubewegt wird. An dem vorderen
Teil 15 des Ausstoßelements ist eine Schrägfläche angeordnet (vgl. auch Fig. 1), die
im Zuge der Entriegelungsbewegung an eine korrespondierende Schrägfläche 21 stößt,
die an dem zweiten, nicht den Rastvorsprung 20 aufweisenden, Arm des Kipphebels 19
angeordnet ist. Dadurch wird der die Schrägfläche 21 aufweisende Arm des Kipphebels
19 nach unten und der gegenüberliegende Arm entgegen der Beaufschlagung durch die
Druckfeder 22 nach oben bewegt, und zwar soweit, bis der Rastvorsprung 20 die am Gehäuse
33 angeordnete Kante 39 überwunden hat. Nun kann sich das Ausstoßelement ungehindert
unter der frei werdenden Energie des Kraftspeichers 4 in die Ausstoßrichtung bewegen
(vgl. Fig. 7c).
[0029] Während des Ladevorgangs (vgl. Fig. 7a) wird das Ausstoßelement von dem Bowdenzug
6 wieder in Richtung seiner ursprünglichen Position gezogen, und zwar soweit, bis
sich der den Rastvorsprung 20 aufweisende Arm des Kipphebels 19 unter der Wirkung
der Druckfeder 22 wieder zurück in die Verriegelungsstellung bewegen kann.
1. Anordnung (1) zum Bewegen eines bewegbaren Möbelteils (2), insbesondere eines um eine
Achse schwenkbar gelagerten Möbelteils, mit
- wenigstens einer Ausstoßvorrichtung (3) zum Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils
(2) aus einer Schließstellung in eine Offenstellung, wobei die wenigstens eine Ausstoßvorrichtung
(3) wenigstens einen Kraftspeicher (4) umfasst, und
- einer Ladevorrichtung (5) zum Laden des wenigstens einen Kraftspeichers (4) durch
eine Öffnungs- oder Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils (2),
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der wenigstens einen Ausstoßvorrichtung (3) und der Ladevorrichtung (5)
wenigstens ein Bowdenzug (6) zur Kraftübertragung beim Laden des wenigstens einen
Kraftspeichers (4) angeordnet ist.
2. Anordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladevorrichtung (5) wenigstens einen Stellkörper (7) und wenigstens eine Stellkontur
(8) umfasst, wobei der wenigstens eine Stellkörper (7) zumindest während eines Teils
der Öffnungs- oder Schließbewegung an der wenigstens einen Stellkontur (8) abläuft.
3. Anordnung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Stellkontur (8) wenigstens einen neutralen Abschnitt (9) aufweist,
in dem sich der wenigstens eine Stellkörper (7) und die wenigstens eine Stellkontur
(8) relativ zueinander bewegen ohne den wenigstens einen Kraftspeicher (4) zu laden.
4. Anordnung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladevorrichtung (5) einen drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel (10) aufweist,
wobei der wenigstens eine Stellkörper (7) an einem Arm des Hebels (10) angeordnet
ist und der andere Arm des Hebels (10) mit einem ersten Ende (11) des wenigstens einen
Bowdenzugs (6) in Wirkverbindung steht.
5. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Stellkörper (7) als Wälzkörper - vorzugsweise als Druckrolle
- oder als Gleitkörper ausgebildet ist.
6. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Kraftspeicher (4) wenigstens eine Feder umfasst.
7. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Ausstoßvorrichtung (3) wenigstens ein bewegbares - vorzugweise
linear verfahrbares - und durch den wenigstens einen Kraftspeicher (4) beaufschlagbares
Ausstoßelement (12) umfasst.
8. Anordnung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (13) des wenigstens einen Bowdenzugs (6) mit dem wenigstens einen
Ausstoßelement (12) verbunden ist.
9. Anordnung (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Ausstoßelement (12) wenigstens zwei über eine begrenzte Strecke
(14) gegeneinander bewegbare Teile (15, 16) aufweist, wobei zwischen den beiden Teilen
(15, 16) vorzugsweise wenigstens eine Feder (17) angeordnet ist.
10. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Ausstoßvorrichtung (3) wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung
(18) zur lösbaren Verriegelung des wenigstens einen Ausstoßelementes (12) entgegen
der Beaufschlagung durch den wenigstens einen Kraftspeicher (4) umfasst, wobei es
sich bei der wenigstens einen Verriegelungsvorrichtung (18) vorzugsweise um eine durch
Überdrücken entgegen der Ausstoßrichtung lösbare Verriegelungsvorrichtung handelt.
11. Anordnung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung (18) wenigstens einen Kipphebel (19)
umfasst.
12. Anordnung (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Kipphebel (19)
- einen Rastvorsprung (20) aufweist,
- eine Schrägfläche (21) aufweist, und/oder
- durch wenigstens eine Feder (22) beaufschlagt ist.
13. Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung (1) wenigstens einen Stellantrieb (23) für das bewegbare Möbelteil
(2) umfasst, wobei der wenigstens Stellantrieb (23) in Wirkverbindung mit der Ladevorrichtung
(5) steht.
14. Möbel (24) mit einem Möbelkorpus (25) und wenigstens einem in oder an dem Möbelkorpus
(25) bewegbar gelagerten Möbelteil (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel (24) wenigstens eine Anordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zum
Bewegen des wenigstens eines Möbelteils (2) umfasst, wobei das wenigstens eine Möbelteil
(2) bevorzugt um eine - besonders bevorzugt horizontale - Achse schwenkbar gelagert
ist.
15. Möbel (24) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Möbel (24) einen in Bezug auf den Möbelkorpus (25) auf- und abfahrbaren Innenkorpus
aufweist und der wenigstens eine Bowdenzug (6) bei heraufgefahrenem Innenkorpus im
Wesentlichen zwischen dem Innenkorpus und dem Möbelkorpus (25) angeordnet ist.
1. An arrangement (1) for moving a moveable furniture part (2), in particular a furniture
part mounted pivotably about an axis, comprising
- at least one ejection device (3) for ejecting the moveable furniture part (2) from
a closed position into an open position, wherein the at least one ejection device
(3) includes at least one force storage means (4), and
- a loading device (5) for loading the at least one force storage means (4) by
an opening or closing movement of the moveable furniture part (2),
characterized in that at least one Bowden cable (6) for transmitting force upon loading of the at least
one force storage means (4) is arranged between the at least one ejection device (3)
and the loading device (5).
2. The arrangement (1) as set forth in claim 1, characterized in that the loading device (5) includes at least one adjusting body (7) and at least one
adjusting contour (8), wherein the at least one adjusting body (7) runs against the
at least one adjusting contour (8) at least during a part of the opening or closing
movement.
3. The arrangement (1) as set forth in claim 2, characterized in that the at least one adjusting contour (8) has at least one neutral portion (9) in which
the at least one adjusting body (7) and the at least one adjusting contour (8) move
relative to each other without loading the at least one force storage means (4).
4. The arrangement (1) as set forth in claim 2 or claim 3, characterized in that the loading device (5) has a rotatably mounted double-armed lever (10), wherein the
at least one adjusting body (7) is arranged on an arm of the lever (10) and the other
arm of the lever (10) is operatively connected to a first end (11) of the at least
one Bowden cable (6).
5. The arrangement (1) as set forth in one of claims 2 through 4, characterized in that the at least one adjusting body (7) is in the form of a rolling body - preferably
in the form of a pressure roller- or in the form of a sliding body.
6. The arrangement (1) as set forth in one of claims 1 through 5, characterized in that the at least one force storage means (4) includes at least one spring.
7. The arrangement (1) as set forth in one of claims 1 through 6, characterized in that the at least one ejection device (3) includes at least one moveable - preferably
linearly displaceable - ejection element (12) which can be acted upon by the at least
one force storage means (4).
8. The arrangement (1) as set forth in claim 7, characterized in that the second end (13) of the at least one Bowden cable (6) is connected to the at least
one ejection element (12).
9. The arrangement (1) as set forth in claim 7 or claim 8, characterized in that the at least one ejection element (12) has at least two parts (15, 16) which are
moveable relative to each other over a limited distance (14), wherein preferably at
least one spring (17) is arranged between the two parts (15, 16).
10. The arrangement (1) as set forth in one of claims 7 through 9, characterized in that the at least one ejection device (3) includes at least one locking device (18) for
releasably locking the at least one ejection element (12) against action thereon by
the at least one force storage means (4), wherein preferably the at least one locking
device (18) is a locking device releasable by over-pressing in opposition to the ejection
direction.
11. The arrangement (1) as set forth in claim 10, characterized in that the at least one locking device (18) includes at least one tilting lever (19).
12. The arrangement (1) as set forth in claim 11,
characterized in that the at least one tilting lever (19)
- has a latching projection (20),
- has a inclined surface (21), and/or
- is acted upon by at least one spring (22).
13. The arrangement (1) as set forth in one of claims 1 through 12, characterized in that the arrangement (1) includes at least one adjusting drive (23) for the moveable furniture
part (2), wherein the at least one adjusting drive (23) is operatively connected to
the loading device (5).
14. An article of furniture (24) comprising a furniture carcass (25) and at least one
furniture part (2) mounted moveably in or on the furniture carcass (25), characterized in that the article (24) includes at least one arrangement (1) as set forth in one of claims
1 through 13 for moving the at least one furniture part (2), wherein preferably the
at least one furniture part (2) is mounted pivotably about a - preferably horizontal
- axis.
15. The article of furniture (24) as set forth in claim 14, characterized in that the article of furniture (24) has an inner carcass which can be moved up and down
in relation to the furniture carcass (25) and the at least one Bowden cable (6) is
arranged when the inner carcass is moved upwardly substantially between the inner
carcass and the furniture carcass (25).
1. Dispositif (1) pour déplacer une partie de meuble mobile (2), en particulier une partie
de meuble mobile logée de façon pivotante autour d'un axe, avec
- au moins un dispositif éjecteur (3) pour éjecter la partie de meuble mobile (2)
d'une position de fermeture dans une position d'ouverture, dans lequel le au moins
un dispositif éjecteur (3) comprend au moins un accumulateur d'énergie (4), et
- un dispositif de chargement (5) pour charger le au moins un accumulateur d'énergie
(4) par un mouvement d'ouverture ou de fermeture de la partie de meuble mobile (2),
caractérisé en ce que entre le au moins un dispositif éjecteur (3) et le dispositif de chargement (5) est
disposé au moins un câble Bowden (6) destiné à la transmission d'une force lors du
chargement du au moins un accumulateur d'énergie (4).
2. Dispositif (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de chargement (5) comprend au moins un corps de réglage (7) et au moins
un contour de réglage (8), dans lequel le au moins un corps de réglage (7) passe au
moins pendant une partie du mouvement d'ouverture ou de fermeture sur le au moins
un contour de réglage (8).
3. Dispositif (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le au moins un contour de réglage (8) présente au moins une section neutre (9), dans
laquelle le au moins un corps de réglage (7) et le au moins un contour de réglage
(8) se déplacent l'un par rapport à l'autre sans charger le au moins un accumulateur
d'énergie (4).
4. Dispositif (1) selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le dispositif de chargement (5) présente un levier à deux bras (10) logé de façon
rotative, dans lequel le au moins un corps de réglage (7) est disposé sur un bras
du levier (10) et l'autre bras du levier (10) se trouve en liaison active avec une
première extrémité (11) du au moins un câble Bowden (6).
5. Dispositif (1) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le au moins un corps de réglage (7) est conçu comme un corps de cylindre - de préférence
comme un galet-presseur- ou comme un corps coulissant.
6. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le au moins un accumulateur d'énergie (4) comprend au moins un ressort.
7. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le au moins un dispositif éjecteur (3) comprend au moins un élément éjecteur (12)
mobile - de préférence déplaçable linéairement - et pouvant être sollicité par le
au moins un accumulateur d'énergie (4).
8. Dispositif (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que la deuxième extrémité (13) du au moins un câble Bowden (6) est reliée au au moins
un élément éjecteur (12).
9. Dispositif (1) selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le au moins un élément éjecteur (12) présente au moins deux parties mutuellement
mobiles (15, 16) sur une distance limitée (14), dans lequel entre les deux parties
(15, 16) est disposé de préférence au moins un ressort (17).
10. Dispositif (1) selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que le au moins un dispositif éjecteur (3) comprend au moins un dispositif de verrouillage
(18) pour le verrouillage amovible du au moins un élément éjecteur (12) à l'encontre
de la sollicitation par le au moins un accumulateur d'énergie (4), dans lequel il
s'agit dans le au moins un dispositif de verrouillage (18) de préférence d'un dispositif
de verrouillage amovible par surpression à l'encontre du dispositif éjecteur.
11. Dispositif (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce que le au moins un dispositif de verrouillage (18) comprend au moins un levier oscillant
(19).
12. Dispositif (1) selon la revendication 11,
caractérisé en ce que le au moins un levier oscillant (19)
- présente une saillie d'encliquetage (20),
- présente une surface oblique (21), et / ou
- est sollicité par au moins un ressort (22).
13. Dispositif (1) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le dispositif (1) comprend au moins un servomoteur (23) pour la partie de meuble
mobile (2), dans lequel le au moins un servomoteur (23) est en liaison active avec
le dispositif de chargement (5).
14. Meuble (24) avec un corps de meuble (25) et au moins une partie de meuble (2) logée
de façon mobile dans ou sur le corps de meuble (25), caractérisé en ce que le meuble (24) comprend au moins un dispositif (1) selon l'une des revendications
1 à 13 pour déplacer la au moins une partie de meuble (2), dans lequel la au moins
une partie de meuble (2) est logée de façon pivotante de préférence autour d'un axe
- d'une manière particulièrement préférée horizontalement.
15. Meuble (24) selon la revendication 14, caractérisé en ce que le meuble (24) présente un corps interne pouvant se soulever et s'abaisser par rapport
au corps de meuble (25) et le au moins un câble Bowden (6) est disposé essentiellement
entre le corps interne et le corps de meuble (25), lorsque le corps interne est soulevé.
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