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(11) |
EP 2 856 498 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2018 Patentblatt 2018/46 |
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Anmeldetag: 03.06.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/061384 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/178824 (05.12.2013 Gazette 2013/49) |
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SUSZEPTOR
SUSCEPTOR
SUSCEPTEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
01.06.2012 DE 102012209278
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.04.2015 Patentblatt 2015/15 |
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Patentinhaber: KGT Graphit Technologie GmbH |
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53578 Windhagen (DE) |
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Erfinder: |
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- KORNMEYER, Torsten
53639 Königswinter (DE)
- WISSKIRCHEN, Meinhard
53359 Rheinbach (DE)
- STILL, Steffen
50672 Köln (DE)
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Vertreter: Lippert Stachow Dresden |
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Krenkelstraße 3 01309 Dresden 01309 Dresden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
JP-A- H01 123 991 US-A- 5 912 080 US-A1- 2007 128 569
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JP-A- S56 155 528 US-A1- 2002 017 013
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Suszeptor aus Graphit oder CFC für den Prozessraum von
Schutzgas- und Vakuum-Hochtemperatur-Prozessanlagen, der tunnelähnlich ausgebildet
ist und an seinen beiden Enden jeweils mit einem Deckel verschließbar ist.
[0002] Unter Suszeptoren werden Bauteile verstanden, die sich im unmittelbaren Prozessbereich
befinden und entweder zur Aufnahme der zu behandelnden Gegenstände dienen, oder diese
in Form einer Kammer umgeben, so dass der Prozessraum weitgehend abgeschottet ist.
[0003] Die Suszeptoren ruhen auf einer Tragekonstruktion, die ebenfalls aus Graphit oder
CFC (CFC:
Carbon
faser
Composites besteht. CFC-Werkstoffe sind Carbonfaser-Verbundwerkstoffe für Hochtemperaturanwendungen)
z.B. in einem Ofen. Die Suszeptoren werden an beiden Enden durch einen Graphitdeckel
verschlossen, die zumeist an den Ofentüren angehängt sind und 0somit einfach geöffnet
und geschlossen werden können. Für Hochtemperaturprozesse sind um den Suszeptor Heizelemente,
zumeist Stabheizelemente, in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnet.
[0004] Ein Beispiel für einen profilierten Suszeptor zur Aufnahme von Halbleiterwafern in
einer Thermomogrationsanlage geht aus der
EP 1 590 510 B1 hervor. Ein weiteres Beispiel für einen Suszeptor mit Graphitelementen findet sich
in der
US 5 912 080 A.
[0005] Suszeptoren werden in Vakuumprozessanlagen eingesetzt, die zur Herstellung und Bearbeitung
von Bauteilen aus technischer Keramik, Hartmetall und anderen Legierungen dienen,
wobei die Bauteile durch einen Gasdruck sowie hohe Temperaturen beaufschlagt werden.
Insbesondere dienen die Suszeptoren zur Abgrenzung des Prozessraumes gegenüber der
Isolation oder anderen Ofenbauteilen, so dass diese vor übermäßiger Temperaturbelastung
oder Belastung durch aggressive Gase geschützt sind.
[0006] Ein elementares Problem stellt die Wärmedehnung des Suszeptors im Prozessverlauf
dar. Je nach Lage und Größe des Nutztraumes kann ein Suszeptor nicht mehr aus einem
Graphitblock gefertigt werden. Insbesondere wenn der Suszeptor im Querschnitt gesehen,
einem abgeflachten Rohr entspricht, bzw. tunnelähnlich ausgebildet ist, führt das
zu dem Problem, dass für die Fertigung der Bauteile gegebenenfalls unterschiedliche
Rohblöcke oder sogar unterschiedliche Rohmaterialien verwendet werden müssen.
[0007] Das hat die negative Folge, dass die einzelnen Bauteile des Suszeptors Unterschiede
hinsichtlich der Wärmedehnung aufweisen. Das hat wiederum zur Folge, dass die Haltbarkeit
der Bauteile eingeschränkt wird und dass der Suszeptor gegenüber dem übrigen Ofenraum
undicht wird. Dadurch wird die Performance der Prozessanlagen verschlechtert und die
Flexibilität in den Prozessparametern stark eingeschränkt.
[0008] Ein weiteres Problem ergibt sich bei der Verwendung ganzer Rohblöcke für abgeflachte
Rohre (Suszeptoren) durch den erheblichen Materialverbrauch, da große Kerne anfallen.
Da große Rohblöcke zumeist im Kern nicht so gut verdichtet sind, sind die ausgeschnittenen
Kerne bzw. das Restmaterial nicht uneingeschränkt für andere Anwendungen verwendbar.
[0009] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen flexibel modular ausbaubaren
Suszeptor zu schaffen, der einen Material sparenden Aufbau besitzt und insbesondere
eine gleichmäßige Wärmedehnung aufweist.
[0010] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird bei einem Suszeptor der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, dass dieser aus einer Mehrzahl von längs zu einem durchgehenden
Tunnel aneinander gereihten Modulen besteht, dass jedes Modul aus einem Rohrabschnitt
und einer daran befestigten Bodenplatte besteht und dass die Stirnflächen zwischen
jeweils zwei Modulen formschlüssig miteinander verbunden sind.
[0011] Der Vorteil der Erfindung besteht einerseits darin, dass Suszeptoren mit beliebiger
Länge zusammengebaut werden können und dass die einzelnen Module aus kleinstmöglichen
Rohlingen gefertigt werden können, die wiederum eine hohe Homogenität über das Volumen
verteilt aufweisen, so dass die daraus gefertigten Module die höchst mögliche Qualität
aufweisen.
[0012] Um besonders stabile Module zu erhalten, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass
jeder Rohrabschnitt mit der zugehörigen Bodenplatte verschraubt ist.
[0013] In einer Fortführung der Erfindung erfolgt der Formschluss zwischen aneinander stoßenden
Modulen mittels profilierter Stirnflächen, wobei eine Stirnfläche die Negativform
der anderen Stirnfläche aufweist. Aufgrund der Profilierung der Stirnflächen besitzen
diese eine größere Fläche, als ebene Stirnflächen, was eine gute Abdichtung zwischen
benachbarten Modulen gewährleistet.
[0014] Ein noch besserer Formschluss zwischen zwei benachbarten Modulen wird erreicht, wenn
zusätzlich oder alternativ zu den profilierten Stirnflächen in diesen Bohrungen eingebracht
sind, in die Stifte zur formschlüssigen Verbindung benachbarter Module eingreifen.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Module zusätzlich form- und
kraftschlüssig miteinander verbunden. Dazu sind die Bodenplatten benachbarter Module
mit von Modul zu Modul übergreifenden Vertiefungen versehen, in die Verbindungselemente
formschlüssig bündig eingreifen. Ein solches Verbindungselement kann ein Doppel-T-Feder-Nut
Verbindungselement mit halbrundem Querschnitt sein.
[0016] Die Rohrabschnitte jedes Moduls können auch aus zwei oder mehr Segmenten bestehen,
was ebenfalls den Vorteil der Verwendung kleinerer und homogenerer Rohlinge bringt.
Schließlich können die aneinander reihbaren Module gleiche oder unterschiedliche Längen
aufweisen, wodurch eine feine Abstufung der realisierbaren Länge des Suszeptors, verbunden
mit einer Vereinfachung der Lagerhaltung, ermöglicht wird.
[0017] Erfindungsgemäß sind sämtliche Bauteile eines Moduls aus dem gleichen Rohling geschnitten,
da auf diese Weise mögliche Unterschiede in der Wärmedehnung einzelner Bauteile vermieden
werden, so dass die Module bei Temperaturbelastung nicht undicht werden.
[0018] Es ist weiterhin möglich, zwischen den Stirnflächen benachbarter Module ein Dichtmaterial
einzubringen, hierzu eignen sich Folien- oder Graphitschnurdichtungen.
[0019] Weiterhin können die Module auch durch Verkleben mit einem Graphitzement oder einem
Graphitkleber fest miteinander verbunden werden.
[0020] Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert
werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- einen aus einzelnen Modulen zusammengesetzten Suszeptor mit abgeflachtem Rohrquerschnitt,
bestehend aus mehreren Rohrstücken, die jeweils mit einer Bodenplatte versehen sind;
- Fig. 2:
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Teiles eines Suszeptors;
- Fig. 3:
- einen Abschnitt eines Suszeptors; und
- Fig. 4:
- ein Verbindungselement für eine Nut-Feder-Verbindung.
[0021] Fig. 1 zeigt einen aus einzelnen Modulen 2 zusammengesetzten Suszeptor 1 mit abgeflachtem
Rohrquerschnitt, wobei jedes Modul 2 aus einem Rohrabschnitt 3 besteht, der mit einer
Bodenplatte 4 versehen ist. Die Bodenplatte 4 ist mit dem Rohrabschnitt 3 verschraubt.
Die Stirnflächen 5 zwischen zwei Modulen sind profiliert (Fig. 2), so dass die Bauteile
durch eine Passung formschlüssig zusammengefügt werden können. Die Stirnflächen können
beispielsweise so gestaltet werden, dass eine Stirnfläche 5 die Negativform der gegenüber
liegenden Stirnfläche aufweist. Dadurch wird ein guter Formschluss erreicht und zugleich
wird die Kontaktfläche zwischen den Stirnflächen 5 vergrößert, woraus eine bessere
Abdichtung resultiert.
[0022] Alternativ oder zusätzlich können in den Stirnseiten Bohrungen vorgesehen sein, in
die Stifte zur formschlüssigen Verbindung benachbarter Module eingreifen. Die Stifte
bestehen ebenfalls aus Graphit oder CFC.
[0023] Um einen guten Verschluss der Enden des Suszeptors 1 mit jeweils einem nicht dargestellten
Graphitdeckel zu gewährleisten, können die äußeren Stirnflächen 8 glatt ausgeführt
sein (Fig. 2), oder ein zusätzliches Dichtelement aufweisen.
[0024] Wegen der nicht zu vernachlässigenden Wärmedehnung der Suszeptoren 1 sollten die
Graphitdeckel beweglich oder federbelastet beweglich, z.B. an einer Ofentür, aufgehängt
sein.
[0025] Weiterhin können kraft- und formschlüssige Verbindungselemente 6 (Fig. 4) zur festen
Verbindung der Module 2 miteinander vorgesehen sein, die in entsprechende Vertiefungen
9 in den Bodenplatten 4 bündig eingreifen (Fig. 3). Fig. 4 zeigt ein derartiges Verbindungselement
6 in Form eines Doppel-T-Feder-Nut Verbindungselementes mit halbrundem Querschnitt.
[0026] Zusätzlich kann die Dichtigkeit der Fügestellen durch Einbringen von Folien- oder
Graphitschnurdichtungen, oder auch durch Verkleben mit einem Graphitzement oder einem
Graphitkleber erhöht werden. Damit wird zugleich erreicht, dass sich der Suszeptor
insgesamt wie ein einstückig gefertigter Suszeptor verhält. Sämtliche Bauteile des
Suszeptors 1 bestehen aus Graphit oder CFC.
[0027] Werden die Suszeptoren 1 aus Modulen 2 mit unterschiedlicher Breite zusammengesetzt,
lassen sich auf einfache Weise, eine Vielzahl unterschiedlicher Rohrlängen des Suszeptors
realisieren. Damit genügt es, für die Fertigung der Suszeptoren 1 eine gewisse Anzahl
unterschiedlich breiter Module 2 zu bevorraten und es kann dennoch schnell auf unterschiedliche
Kundenwünsche reagiert werden. Dadurch wird die Lagerhaltung ganz wesentlich vereinfacht.
[0028] Insbesondere bei größeren Suszeptoren kann es von Vorteil sein, wenn die Rohrabschnitte
3 in mehrere Segmente 10 aufgeteilt werden (Fig. 3). Das hat den Vorteil, dass aus
vergleichsweise kleinen Rohlingen Suszeptoren mit großem Innenraum gefertigt werden
können. Auch hier sind profilierte Stirnflächen vorgesehen, um die Einzelteile formschlüssig
miteinander verbinden zu können. Zusätzlich ist es auch möglich, die Stirnflächen
kraftschlüssig miteinander zu verbinden, was mit den beschriebenen Verbindungselementen
6 realisiert werden kann.
[0029] Auf jeden Fall sollte die Größe der Einzelteile eines Moduls 2 so gewählt werden,
dass diese aus dem gleichen Rohling gefertigt werden können. Dadurch wird gewährleistet,
dass die Wärmedehnung für Einzelteile eines jeden Moduls 2 gleich ist und somit sichergestellt,
dass sich der gesamte Suszeptor 1 gleichmäßig in der Länge ausdehnt. Damit wird die
Dichtigkeit der Fügestellen und der Stirnflächen zu den Türen bzw. Deckeln jederzeit
gewährleistet.
[0030] Zusätzlich können in einigen Modulen 2 Ver- und Entsorgungsöffnungen 7 für Medien
vorgesehen sein. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die jeweils äußeren Module 2 mit
derartigen Öffnungen 7 versehen sind.
[0031] Selbstverständlich können auch Suszeptoren 1 mit anderen Querschnittsformen, z.B.
auch rechteckig, auf die gleiche Weise, wie vorstehend beschrieben, zusammengesetzt
werden.
[0032] Durch die Erfindung wird ein flexibler, modularer und Material sparender Aufbau von
Suszeptoren 1 gewährleistet.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Suszeptor
- 2
- Modul
- 3
- Rohrabschnitt
- 4
- Bodenplatte
- 5
- Stirnfläche
- 6
- Verbindungselement
- 7
- Ver- und Entsorgungsöffnung
- 8
- Stirnfläche
- 9
- Vertiefung
- 10
- Segment
1. Suszeptor aus Graphit oder CFC für den Prozessraum von Schutzgas- und Vakuum-Hochtemperatur-Prozessanlagen,
der tunnelähnlich ausgebildet ist, wobei der Suszeptor (1) aus einer Mehrzahl von
längs zu einem durchgehenden Tunnel aneinander gereihten Modulen (2) besteht, die
form- und kraftschlüssig fest miteinander verbunden sind, wobei die Stirnflächen (5)
zwischen jeweils zwei Modulen (2) formschlüssig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Suszeptor an seinen beiden Enden jeweils mit einem Deckel verschließbar ist,
jedes Modul (2) aus einem Rohrabschnitt (3) und einer damit verschraubten Bodenplatte
(4) besteht und sämtliche Bauteile eines Moduls (2) aus dem gleichen Rohling geschnitten
sind.
2. Suszeptor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formschluss zwischen benachbarten Modulen (2) mittels profilierter Stirnflächen
(5) erfolgt, wobei eine Stirnfläche die Negativform der anderen Stirnfläche aufweist.
3. Suszeptor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formschluss zusätzlich oder alternativ zu den profilierten Stirnflächen (5) in
den Stirnflächen (5) Bohrungen eingebracht sind, in die Stifte zur formschlüssigen
Verbindung eingreifen.
4. Suszeptor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatten (4) benachbarter Module (2) mit von Modul zu Modul übergreifenden
Vertiefungen (9) versehen sind, in die Verbindungselemente (6) formschlüssig bündig
eingreifen.
5. Suszeptor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6) ein Doppel-T-Feder-Nut Verbindungselement mit halbrundem
Querschnitt ist.
6. Suszeptor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte (3) jedes Moduls (2) aus zwei oder mehr Segmenten (10) bestehen.
7. Suszeptor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander reihbaren Module (2) gleiche oder unterschiedliche Längen aufweisen.
8. Suszeptor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Stirnflächen (5) benachbarter Module (2) ein Dichtmaterial, wie Folien-
oder Graphitschnurdichtungen eingebracht ist.
9. Suszeptor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Module (2) mit einem Graphitzement oder einem Graphitkleber fest miteinander
verbunden sind.
1. Susceptor made from graphite or CFC for the process space of protective-gas and vacuum
high-temperature process installations, which is of tunnel-like design, wherein the
susceptor (1) is composed of a plurality of modules (2) which are lined up with one
another longitudinally into a continuous tunnel and which are firmly connected to
one another positively and nonpositively, wherein the end faces (5) between two modules
(2) in each case are connected to one another positively, characterized in that the susceptor can be closed at each of its two ends by means of a cover, each module
(2) is composed of a tubular portion (3) and of a baseplate (4) screwed thereto, and
all the components of a module (2) are cut from the same blank.
2. Susceptor according to Claim 1, characterized in that the positive connection between adjacent modules (2) is made by means of profiled
end faces (5), one end face having the negative shape of the other end face.
3. Susceptor according to Claims 1 and 2, characterized in that, additionally or alternatively to the profiled end faces (5), in the end faces (5),
bores are introduced, into which pins engage for the positive connection.
4. Susceptor according to Claims 1 to 3, characterized in that the baseplates (4) of adjacent modules (2) are provided with depressions (9) which
pass over from module to module and into which connecting elements (6) engage, flush,
in a positive manner.
5. Susceptor according to Claim 4, characterized in that the connecting element (6) is a double-T tongue-and-groove connecting element of
semicircular cross section.
6. Susceptor according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the tubular portions (3) of each module (2) are composed of two or more segments
(10).
7. Susceptor according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the modules (2) capable of being lined up with one another have identical or different
lengths.
8. Susceptor according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a sealing material, such as film or graphited cord seals, is introduced between the
end faces (5) of adjacent modules (2).
9. Susceptor according to one of Claims 1 to 8, characterized in that adjacent modules (2) are connected firmly to one another by a graphite cement or
graphite adhesive.
1. Suscepteur en graphite ou en CFC pour la chambre de processus d'installations de processus
à haute température sous gaz protecteur ou sous vide, qui est conçu sous la forme
d'un tunnel, le suscepteur (1) étant constitué d'une pluralité de modules (2) disposés
côte à côte le long d'un tunnel traversant, qui sont solidement reliés les uns aux
autres par complémentarité de forme et de force, les faces frontales (5) étant reliées
les unes aux autres par complémentarité de forme entre chaque fois deux modules (2),
caractérisé en ce que sur ses deux extrémités, le suscepteur peut se fermer chaque fois par un couvercle,
en ce que chaque module (2) est constitué d'un tronçon tubulaire (3) et d'une plaque d'embase
(4) vissée sur celui-ci et en ce que tous les éléments constitutifs d'un module (2) sont découpés dans la même ébauche.
2. Suscepteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la complémentarité de forme entre des modules (2) voisins s'effectue au moyen de
faces frontales (5) profilées, une face frontale présentant la forme négative de l'autre
face frontale.
3. Suscepteur selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce qu'en supplément ou en variante des faces frontales (5) profilées, pour la complémentarité
de forme, des perçages sont ménagés dans la face frontale (5), dans lesquels des goujons
s'engagent pour l'assemblage par complémentarité de forme.
4. Suscepteur selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce que les plaques d'embase (4) de modules voisins (2) sont munies de creux (9) débordants
de module à module, dans lesquels des éléments d'assemblage (6) s'engagent à fleur,
par complémentarité de forme.
5. Suscepteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément d'assemblage (6) est un élément d'assemblage par rainure/languette en double
T, à section transversale semi-circulaire.
6. Suscepteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les tronçons tubulaires (3) de chaque module (2) sont constitués de deux ou de plusieurs
segments (10).
7. Suscepteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les modules (2) susceptibles d'être placés côte à côte présentent des longueurs identiques
ou différentes.
8. Suscepteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'entre les faces frontales (5) de modules (2) voisins est introduite une matière d'étanchéité,
comme des joints en film ou des joints en cordon de graphite.
9. Suscepteur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que des modules (2) voisins sont solidement assemblés l'un à l'autre à l'aide d'un élément
en graphite ou d'un adhésif en graphite.
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