[0001] Die Erfindung betrifft eine Kohlebürste mit einer Verschleißgrenzenmeldefunktion,
mit einer in einem Bürstenkörper angeordneten stromführenden Litze und mit einer Meldelitze,
die mit einem Litzenendabschnitt in einer im Bürstenkörper ausgebildeten Ausnehmung
angeordnet ist.
[0002] Bei elektrisch angetriebenen Handarbeitsgeräten, wie beispielsweise Bohrmaschinen,
die im gewerblichen Einsatz betrieben werden, kommt es zur möglichst effektiven Nutzung
der Arbeitszeit darauf an, Wartungsmaßnahmen an den Handarbeitsgeräten, die insbesondere
den Austausch der Kohlebürsten betreffen, hinreichend genau einplanen zu können. Damit
ist sichergestellt, dass rechtzeitig zum vorausgesehenen Wartungstermin die erforderlichen
Verschleißteile bereitstehen und Arbeitszeitausfälle auf Grund ungeplanter Wartungsarbeiten
weitestgehend vermieden werden können.
[0003] Zur rechtzeitigen Information über den Zustand der Kohlebürsten und als Warnhinweis
über das bevorstehende Erreichen der Verschleißgrenze der Kohlebürsten ist es daher
üblich, Kohlebürsten mit einer sogenannten Meldelitze zu versehen, die so ausgebildet
bzw. im Bürstenkörper der Kohlebürste angeordnet ist, dass sich zur Ankündigung des
bevorstehenden Erreichens der Verschleißgrenze ein elektrisch leitender Kontakt zwischen
der Meldelitze und dem Schleifring des Antriebsmotors des Handarbeitsgeräts einstellt.
Dabei sind aus dem Stand der Technik verschiedenen Anordnungen bekannt, die darauf
beruhen, dass eine mit einer umfangsseitigen isolierenden Ummantelung und einer stirnseitigen
Isolationsschicht - beispielsweise einer isolierende Klebeschicht - versehene Litze
in eine Ausnehmung in Form einer Sacklochbohrung eingeführt und fixiert wird. Bei
fortschreitendem Verschleiß der Kohlebürste findet auch ein Abrieb der stirnseitigen
Isolationsschicht (Endisolierung) statt, so dass sich eine signalgebende elektrisch
leitende Verbindung zwischen den freigeschliffenen Einzeldrähten der Meldelitze und
dem Schleifring einstellt. Als schwierig erweist sich bei diesen Anordnungen die sichere
Fixierung der Meldelitze in der Ausnehmung.
[0004] So ist auf Grund der meist aus Teflon bestehenden Ummantelung der Meldelitze und
der daraus resultierenden verminderten Klebewirkung eine sichere Befestigung durch
Verklebung der Meldelitze nur in Verbindung mit weiteren aufwändigen Maßnahmen zu
erreichen.
[0005] Die
EP 0512 234 A2 schlägt eine sichere Lagefixierung vor, indem die Meldelitze mit ihrem ummantelten
Abschnitt durch eine beidseitig offene Metallhülse geführt wird, mit der Hülse verquetscht
und die Hülse anschließend in der Ausnehmung der Kohlebürste verklebt wird. Alternativ
dazu kann die an ihrem Ende abisolierte Meldelitze auch in eine einseitig geschlossene,
becherförmigen Hülse aus Isoliermaterial eingeführt und an den freiliegenden Einzeldrähten
an dem Boden der Hülse verklebt werden. Anschließend wird diese vorgefertigte Anordnung
in die Aufnahme der Kohlebürste eingebracht und mittels eines Klebematerials fixiert.
[0006] Um ein unkontrolliertes axiales Verschieben der beidseitig offenen Hülse zu verhindern,
ist aus der
EP 0 585 591 A1 eine eingeklebte Hülse mit einem umlaufenden flanschartigen Rand bekannt, der auf
einem Absatz der Ausnehmung anliegt. Zur zusätzlichen Sicherung der Klebeverbindung
kann die Hülse durch einen in einer zweiten Ausnehmung bzw. Bohrung angeordneten Stift
lagefixiert werden.
[0007] Aus der
EP 0 723 318 A2 ist ebenfalls eine von einer Seitenfläche der Kohlebürste ausgehende Bohrung zur
Lagefixierung der von einer Hülse umgebenen Meldelitze ist bekannt. Dabei kann in
der Querbohrung ein Befestigungselement wie ein Stift oder eine Schraube eingeführt
sein.
[0008] Als Alternative zu Klebeverbindungen ist aus der
DE 42 01 701 A1 das Feststampfen der Meldelitze mit einem Stampfpulver bekannt. Dabei wird die Meldelitze
in einem (mit Teflon) ummantelten Bereich mit einem Metallpulver, beispielsweise Eisen-
oder Kupferpulver oder Kohlenstoff, in der Ausnehmung der Kohlebürste festgestampft.
Um insbesondere bei kleinen Kohlebürsten den Bohrungsdurchmesser der Ausnehmung gering
halten zu können und damit die Gefahr eines Bruchs der Kohlebürstenwandung zu vermeiden,
wird vorgeschlagen, die isolierte Meldelitze durch eine mit Metallpulver gefüllte
Querbohrung seitlich festzustampfen und somit in ihrer Lage zu fixieren.
[0009] Um die Meldefunktion zuverlässiger zu gestalten und eine vorzeitige Signalauslösung
zu vermeiden, ist in der
EP 0 624 937 B1 vorgeschlagen worden, an dem abisolierten Ende der Meldelitze zwischen dem Boden
der Ausnehmung und den freiliegenden Einzeldrähten stirnseitig eine Isolierschicht
in Form einer Isolierplättchens einzubringen. Zur weiteren Verbesserung der Isolation
ist die Meldelitze direkt oder mit einer zusätzlichen Hülse umfangsseitig in isolierendem
Stampfpulver festgestampft.
[0010] Vor dem Hintergrund des Standes der Technik besteht die der Erfindung zu Grunde liegende
Aufgabe darin, eine Verbindungstechnik zur Fixierung der Meldelitze in einer Kohlebürste
zu schaffen, die bei geringem konstruktivem Aufwand eine mechanisch robuste Befestigung
der Meldelitze verbunden mit einer zuverlässigen Verschleißgrenzenmeldung gewährleistet.
[0011] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst,
dass der Litzenendabschnitt über die gesamte Tiefe der Ausnehmung freiliegende Einzeldrähte
aufweist, die zur Fixierung in der Ausnehmung von einem isolierenden Stampfpulver
umgeben sind.
[0012] Die grundlegende Idee der vorliegenden Erfindung beruht somit auf der Verwendung
eines isolierenden Stampfpulvers, mit dem freiliegende Einzeldrähte der Meldelitze
in einer Ausnehmung der Kohlebürste festgestampft sind. Das isolierende Stampfpulver
erfüllt dabei in Doppelfunktion die Aufgabe der Fixierung der Meldelitze und die Aufgabe
einer Isolationsschicht zwischen Meldelitze und Kohlebürstenkörper. Dabei ist die
abisolierte Meldelitze in der Ausnehmung vollständig von dem isolierenden Stampfpulver
umgeben, insbesondere auch als Endisolierung an dem Leiterquerschnitt auf dem Grund
der Ausnehmung. Indem das Stampfpulver gleichzeitig als Isolationsmaterial wirkt,
kann auf eine isolierende Ummantelung der Meldelitze, beispielsweise aus Teflon verzichtet
werden. Neben dem Kostenaspekt hat dies den Vorteil, dass für die Meldelitze, die
zumindest in dem in die Ausnehmung eingeführten Litzenendabschnitt freiliegende Einzeldrähte
ohne Ummantelung aufweist, eine Ausnehmung mit geringem Bohrungsdurchmesser vorgesehen
werden kann. Dies wiederum führt zu einer die Stabilität fördernden dickeren Restwandstärke
des Kohlebürstenkörpers.
[0013] Das Zusammenwirken von isolierendem Stampfpulver und freiliegenden Einzeldrähten
führt somit zu einer mechanisch robusten Fixierung der Meldelitze verbunden mit einer
zuverlässigen Signalauslösung. Zudem ist diese Verbindung einfach montiert und kostengünstig
aufgebaut.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung sind die freiliegenden Einzeldrähte zumindest bereichsweise
von einer Hülse mit einer Einführöffnung umschlossen. Bei Kohlebürsten mit größeren
Abmessungen (Querschnittsfläche vorzugsweise größer als 10x8 mm
2) kann eine zuverlässigere mechanische Verbindung durch die Verwendung einer Hülse
erzielt werden, in der die abisolierte Meldelitze beispielsweise durch Crimpen befestigt
wird. Der Litzenendabschnitt mit vormontierter Hülse wird anschließend in der Ausnehmung
mit dem isolierenden Stampfpulver fixiert.
[0015] Je nach Ausführung der Hülse - Metallhülse oder isolierende Hülse, einseitig geschlossene
oder beidseitig offene Hülse - muss dabei das isolierende Stampfpulver nicht die gesamte
Anordnung in der Ausnehmung umschließen. So genügt bei einer einseitig geschlossenen
(becherförmigen) Kunststoffhülse das Feststampfen oberhalb der Hülseneinführöffnung,
da die freiliegenden Einzeldrähte der Meldelitze innerhalb der Hülse, insbesondere
an ihrem Ende durch den elektrisch nicht leitfähigen Becherboden als Endisolierung,
isoliert sind. Bei Verwendung einer Hülse aus elektrisch leitfähigem Material umgibt
das isolierende Stampfpulver die Hülse und die in der Ausnehmung freiliegenden Einzeldrähte
vollständig, um eine zuverlässige Isolierung zu gewährleisten.
[0016] In vorteilhafter Weise ist die Hülse als Zentrierhülse ausgebildet. Eine als Zentrierhülse
ausgebildete Hülse weist an ihrer Litzen-Einführöffnung eine in Einführrichtung konische
Verjüngung auf, so dass die Litze während des Einführens ohne Widerstand in den Innenraum
der Zentrierhülse gleiten kann. Ein Umstülpen einzelner Litzendrähte und damit die
Gefahr einer unzuverlässigen Verbindung sind im Gegensatz zu einer Hülse mit ebener
Stirnfläche an der Einführöffnung ausgeschlossen. Damit vereinfacht sich die Montage
der Litze sowohl in dem Fall, dass die Litze außerhalb der Kohlebürste zunächst mit
der Zentrierhülse verbunden und anschließend die Einheit aus Litzenendabschnitt und
Zentrierhülse in den Kohlebürstenkörper eingebracht wird, als auch in dem Fall, dass
die Litze in die bereits in dem Kohlebürstenkörper vormontierte Zentrierhülse eingeführt
wird.
[0017] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist die Zentrierhülse als einseitig geschlossene
Hülse ausgeführt. Diese becherförmig ausgestaltete Zentrierhülse umgibt den Litzenendabschnitt
als elektrisch isolierende Fassung innerhalb des Kohlebürstenkörpers - gegebenenfalls
in Verbindung mit einer an der Außenwand der Litze aufgetragenen isolierenden Klebeschicht
- und verhindert im Normalbetrieb einen elektrischen Kontakt mit der Kohlebürste.
Eine elektrisch leitfähige Verbindung mit dem Kohlebürstenkörper bzw. dem Schleifring
kommt erst zustande, wenn infolge des Kohlebürstenverschleißes auch ein Abrieb des
(Becher-) Bodens erfolgt ist.
[0018] In alternativer Ausführung kann die Zentrierhülse als beidseitig offene Hülse ausgeführt
sein. In diesem Fall ragt der Litzenendabschnitt mit seinen freiliegenden Einzeldrähten
über das untere Hülsenende hinaus und wird von einer zusätzlichen Isolier-Klebeschicht
oder dem isolierenden Stampfpulver umschlossen.
[0019] Bevorzugt sind die freigelegten Einzeldrähte durch Crimpen mit der Zentrierhülse
verpresst oder in diese eingeklebt. Diese Verbindungstechniken sind produktionstechnisch
vor Einführen der Anordnung in den Kohlebürstenkörper einfach durchzuführen und gewährleisten
eine hinreichend zugfeste Verbindung.
[0020] Mit Vorteil ist das isolierende Stampfpulver ein Duroplast oder es enthält Duroplastbestandteile.
Auf Grund seiner hohen thermomechanische Festigkeit eignet sich dieser Kunststoff
bevorzugt als Stampfpulvermaterial.
[0021] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und den Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an Hand von
Beispielen erläutern. Es zeigen:
- Fig. 1:
- einen Teil einer Kohlebürste mit einer festgestampften Meldelitze,
- Fig. 2:
- einen Teil einer Kohlebürste mit einer in einer Zentrierhülse angeordneten festgestampften
Meldelitze.
[0022] Fig. 1 zeigt eine Kohlebürste 2 mit einem Kohlebürstenkörper 4, der eine als Bohrung ausgebildete
Ausnehmung 6 aufweist, in die ein Litzenendabschnitt 12 einer Meldelitze 10 eingebracht
ist. Daneben weist der Kohlebürstenkörper 4 noch eine weitere, nicht dargestellte
Ausnehmung zur Aufnahme einer stromführenden Litze auf, über die der Betriebsstrom
zugeführt und über eine Kontaktfläche an dem unteren Ende der Kohlebürste 2 auf einen
Schleifring übertragen wird. Die Meldelitze 10 ist zumindest in dem in die Ausnehmung
6 eingeführten Litzenendabschnitt 12 nicht mit einer isolierenden Ummantelung versehen,
so dass ein Bündel 14 aus Einzeldrähten 13 freiliegend, d.h. nicht von einer isolierenden
Schutzummantelung umschlossen, in die Ausnehmung 6 ragt. Die notwendige Isolationsschicht
gegenüber dem Kohlebürstenkörper 4 bildet das isolierende Stampfpulver 15, mit dem
das Bündel 14 aus den freiliegenden Einzeldrähten 13 in der Ausnehmung 6 fixiert ist.
Das isolierende Stampfpulver 15 umgibt die freiliegenden Einzeldrähte 13 dabei vollständig,
also umfangsseitig entlang der Bohrungswandung und insbesondere an dem Litzenende
gegenüber dem Ausnehmungsgrund. Bei fortschreitendem Verschleiß des Kohlebürstenkörpers
4 wird das isolierende Stampfpulver 15 an dem Ausnehmungsgrund von unten her abgetragen,
so dass das Litzenende mit dem Schleifring in Kontakt kommt und auf Grund der elektrischen
Verbindung eine Alarmmeldung erfolgt.
[0023] Fig. 2 zeigt eine Kohlebürste 2 mit einem Kohlebürstenkörper 4, in dessen Ausnehmung 6 eine
Zentrierhülse 8 eingesetzt ist. Die Zentrierhülse 8 ist als einseitig geschlossene
Hülse aus isolierendem Material ausgebildet und nimmt den Litzenendabschnitt 12 der
nicht ummantelten Meldelitze 10 auf. Dabei ragt das Bündel 14 aus freiliegenden Einzeldrähten
13 in den Innenraum der Zentrierhülse 8 hinein und ist dort mit einer Klebeschicht
17 verklebt. Alternativ ist auch - abhängig von der stofflichen Beschaffenheit der
Hülse 8 - ein Crimpen oder eine Verpressung möglich. Die Zentrierhülse 8 bildet somit
eine becherförmige isolierende Fassung für das Bündel 14 aus den freiliegenden Einzeldrähten
13. Die Anordnung aus Meldelitze 10 und Zentrierhülse 8 ist oberhalb der Einführöffnung
der Zentrierhülse 8 mit dem isolierenden Stampfpulver 15 fixiert.
[0024] Bei fortschreitendem Verschleiß des Kohlenbürstenkörpers 4 während des Betriebs der
Kohlebürste 2 verlagert sich die Kontaktfläche des Kohlebürstenkörpers 4 mit dem Schleifring
in Richtung des unteren Endes der Zentrierhülse 8, so dass auch die Spitze eines isolierenden
Bodens 16 der Zentrierhülse 8 von dem Abrieb betroffen ist und bei weitergehendem
Verschleiß die Einzeldrähte 13, 14 über den Schleifring mit dem Bürstenkörper 4 in
Kontakt kommen, wodurch ein Warnsignal ausgelöst wird.
1. Kohlebürste (2) mit einer Verschleißgrenzenmeldefunktion, mit einer in einem Bürstenkörper
(4) angeordneten stromführenden Litze und mit einer Meldelitze (10), die mit einem
Litzenendabschnitt (12) in einer im Bürstenkörper (4) ausgebildeten Ausnehmung (6)
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Litzenendabschnitt (12) über die gesamte Tiefe der Ausnehmung (6) freiliegende
Einzeldrähte (14) aufweist, die zur Fixierung in der Ausnehmung (6) von einem isolierenden
Stampfpulver (15) umgeben sind.
2. Kohlebürste nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die freiliegenden Einzeldrähte (14) zumindest bereichsweise von einer Hülse (8) mit
einer Einführöffnung (22) umschlossen sind.
3. Kohlebürste nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülse (8) als Zentrierhülse (8) ausgebildet ist.
4. Kohlebürste nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zentrierhülse (8) als einseitig geschlossene Hülse ausgeführt ist.
5. Kohlebürste nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zentrierhülse (8)als beidseitig offene Hülse ausgeführt ist.
6. Kohlebürste nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die freigelegten Einzeldrähte (14) durch Crimpen mit der Zentrierhülse (8) verpresst
sind oder in diese eingeklebt sind.
7. Kohlebürste nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das isolierende Stampfpulver ein Duroplast ist oder Duroplastbestandteile enthalten
kann.
1. A carbon brush (2), having a wear-limit indicating function, having a current-carrying
stranded wire arranged in a brush body (4) and having a stranded indicating wire (10),
which is arranged in a recess (6) formed in the brush body (4) with a stranded-wire
end section (12),
characterized in that
the stranded-wire end section (12) comprises exposed individual wires (14) along the
entire depth of the recess (6), said individual wires (14) being surrounded by an
insulating tamping powder (15) for being fixed in the recess (6).
2. The carbon brush according to claim 1,
characterized in that
the exposed individual wires (14) are surrounded at least partially by a sleeve (8)
having an infeed opening (22).
3. The carbon brush according to claim 1 or 2,
characterized in that
the sleeve (8) is formed as a centering sleeve (8).
4. The carbon brush according to claims 3,
characterized in that
the centering sleeve (8) is formed as a sleeve (8) closed on one side.
5. The carbon brush according to any one of the claims 3 to 4,
characterized in that
the centering sleeve (8) is formed as a sleeve (8) open on both sides.
6. The carbon brush according to any one of the claims 2 to 5,
characterized in that
the exposed individual wires (14) are pressed to the centering sleeve (8) by crimping
or glued into the centering sleeve (8).
7. The carbon brush according to any one of the claims 2 to 6,
characterized in that
the insulating tamping powder is a thermosetting plastic or can comprise parts of
a thermosetting plastic.
1. Balai de carbone (2) ayant une fonctionne d'indication de limite d'abrasion, ayant
un toron conducteur disposé dans le corps de balai (4) et ayant un toron indicatif
(10) qui est disposé dans un évidement (6) formé dans le corps de balai (4) avec une
section d'extrémité de toron (12),
caractérisé en ce que
la section d'extrémité de toron (12) comprend des fils individuels exposés (14) le
long de la profondeur de l'évidement (6), lesdits fils individuels exposés (14) étant
enveloppés par une poudre tassant (15) isolante pour être fixés dans l'évidement.
2. Balai de carbone selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les fils individuels exposés (14) sont enveloppés au moins en section par un manchon
(8) ayant une ouverture d'introduction (22).
3. Balai de carbone selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le manchon (8) est formé comme un manchon à centrer (8).
4. Balai de carbone selon la revendication 3
caractérisé en ce que
le manchon à centrer (8) est formé comme un manchon (8) fermé à un côté.
5. Balai de carbone selon la revendication 3 ou 4,
caractérisé en ce que
le manchon à centrer (8) est formé comme un manchon (8) ouvert à deux côtés.
6. Balai de carbone selon l'une quelconque des revendication 2 à 5,
caractérisé en ce que
les fils individuels exposés (14) sont sertis avec le manchon à centrer (8) par le
sertissage ou est collé dans le manchon à center (8).
7. Balai de carbone selon l'une quelconque des revendications 2 à 6,
caractérisé en ce que
la poudre tassant isolante est un matériau thermodurcissable ou comprend des parts
d'un matériau thermodurcissable.