[0001] Die Erfindung betrifft eine Bodenverdichtungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1. Die Erfindung ist für Arbeitsgeräte zur Bodenverdichtung wie beispielsweise
Stampfer, Vibrationsplatten oder Walzen einsetzbar.
[0002] Bodenverdichtungsmaschinen werden typischerweise von Verbrennungs-und/oder Elektromotoren
angetrieben. Während Verbrennungsmotoren einen weitgehend unabhängigen Betrieb der
Bodenverdichtungsmaschine durch Bevorratung des Energieträgers in einem Tank an der
Maschine ermöglichen, kann durch Einsatz von Elektromotoren eine Belastung der Umwelt
und eines die Bodenverdichtungsmaschine bedienenden Bedieners vermieden werden. Hierbei
erfolgt die Versorgung des Elektromotors im Allgemeinen über einen externen Anschluss
zum Stromversorgungsnetz. Kleinere Bodenverdichtungsmaschinen, die häufig durch Gleichstrommotoren
betrieben werden, können auch durch elektrische Energie aus einem Energiespeicher,
wie beispielsweise einem Akku, gespeist werden.
[0003] Beim Betrieb von Bodenverdichtungsmaschinen mit hoher Leistungsanforderung durch
einen Energiespeicher kann es zu einer Erwärmung des Energiespeichers und dabei zu
möglichen Überschreitungen der maximal zulässigen Betriebstemperatur des Energiespeichers
kommen. Beispielsweise kann durch hohe Leistungsaufnahme und -abgabe eine Eigenerwärmung
des Energiespeichers erfolgen. Weiterhin kann der Energiespeicher durch eine Erwärmung
der Umgebung, beispielsweise durch eine Arbeitswärme des mechanischen Systems, zusätzlich
erwärmt werden.
[0004] Die Erwärmung des Energiespeichers kann verschiedene nachteilige Folgen haben. So
kann durch die Erwärmung ein Wirkungsgrad des Energiespeichers bei der Abgabe und
Aufnahme von Leistung sinken. Weiterhin kann der Energiespeicher durch die hohe Betriebstemperatur
bleibend geschädigt werden. Zudem ist es möglich, dass der Energiespeicher bei einem
Überschreiten der Maximaltemperatur zerstört und damit unbrauchbar wird. Weiterhin
kann bei einem Überschreiten der maximal zulässigen Betriebstemperatur auch ein Bediener
des Bodenverdichtungsgeräts geschädigt werden. Mögliche Gefährdungen können durch
eine Brand- oder Explosionsgefahr des überhitzten Energiespeichers gegeben sein. Auch
eine Verätzungs- und/oder Vergiftungsgefahr kann bei Kontakt mit Chemikalien eines
beschädigten Energiespeichers bestehen.
[0005] Weiterhin nachteilig sind die hohen Kosten, die durch eine Beeinträchtigung oder
Schädigung des Energiespeichers bei dessen Ersatz zu berücksichtigen sind.
[0006] Aus der
EP 1 267 001 A1 ist eine Vibrationsplatte bekannt, an deren Obermasse ein elektrischer Akku befestigt
ist, der einen Elektromotor zum Antreiben der Vibrationsplatte mit elektrischer Energie
versorgt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bodenverdichtungsvorrichtung anzugeben,
die einen emissionsfreien oder -reduzierten Betrieb bei gleichzeitig hoher Sicherheit
für den Bediener und die Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Bodenverdichtungsvorrichtung gemäß Patentanspruch 1
gelöst. Weiterentwicklungen sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
[0009] Eine Bodenverdichtungsvorrichtung weist eine Obermasse und eine mit der Obermasse
durch eine Federeinrichtung gekoppelte Untermasse auf. An der Untermasse kann ein
Bodenkontaktelement, wie beispielsweise ein Stampffuß oder eine Bodenkontaktplatte,
angeordnet sein. Weiterhin kann ein Antrieb zum Erzeugen einer Arbeitsbewegung des
Bodenkontaktelements vorgesehen sein, der beispielsweise die Untermasse relativ zur
Obermasse in eine periodische Relativbewegung versetzen kann. Hierdurch kann das Bodenkontaktelement
in eine Vibration und/oder Stampfbewegung versetzt werden, die bei einem Betrieb der
Bodenverdichtungsvorrichtung beispielsweise auf einem Erdreich zu einem Verdichten
der Partikel des Erdreichs genutzt werden kann.
[0010] Die Bodenverdichtungsvorrichtung kann einen Energiespeicher zum Speichern von elektrischer
Energie aufweisen. Die elektrische Energie kann zur Speisung des Antriebs, zur Speisung
einer elektronischen Steuerung der Bodenverdichtungsvorrichtung und/oder zu einem
beliebigen anderen Zweck bereitgestellt werden. Der Energiespeicher kann eine elektrische,
wiederaufladbare Batterie, wie beispielsweise einen Akkumulator mit elektrochemischen
Zellen aufweisen. Möglich ist beispielsweise die Verwendung eines Lithium-Ionen-Akkus
(Typ Li-Ion).
[0011] Die Auswahl des Akkus kann im Hinblick auf eine Energiedichte, d.h. auf die speicherbare
Energie in Bezug auf das Gewicht, getroffen werden. Weiterhin kann die vom Typ des
Akkus abhängige Wärmeentwicklung beim Aufladen und Entladen des Akkus berücksichtigt
werden. Diese bewirkt, dass aufgewendete bzw. abgegebene Energie verloren geht und
kann, wie bereits beschrieben, zu einer dauerhaften Schädigung und/oder Zerstörung
des Akkus und zu Schäden in der Umgebung des Akkus führen.
[0012] In der Bodenverdichtungsvorrichtung kann eine Luftfördereinrichtung zum Erzeugen
eines Kühlluftstroms vorgesehen sein. Die Luftfördereinrichtung kann beispielsweise
einen Lüfter mit einem Gebläse aufweisen, welcher durch Drehen eines Lüfterrades (Propellers)
Luft aus einer Umgebung der Bodenverdichtungsvorrichtung ansaugt. Weiterhin kann die
Luftfördereinrichtung auch ein Blasebalg und/oder eine mit Luft befüllbare Luftvorratskammer
aufweisen, die beispielsweise durch eine oder mehrere mit einer Begrenzung der Luftvorratskammer
gekoppelte Schwingungsvorrichtungen expandierbar bzw. komprimierbar sein kann. Die
Schwingungsvorrichtungen können beispielsweise durch den Antrieb in Schwingung versetzt
werden und zyklisch alternierend durch ihre jeweilige Masse die Luftvorratskammer
expandieren, wodurch Umgebungsluft angesaugt werden kann, und komprimieren, wodurch
aus der angesaugten Umgebungsluft der Kühlluftstrom erzeugbar ist. Beispielsweise
kann wenigstens eine der Schwingungsvorrichtungen mit der Unter- bzw. der Obermasse
gekoppelt und durch diese in Schwingung versetzbar sein. Möglich ist auch eine Expansion
bzw. Kompression der Luftvorratskammer durch die schwingende Ober- bzw. Untermasse
selbst. Auch weitere Mechanismen zum Ansaugen von Umgebungsluft oder Kombinationen
der genannten Mechanismen sind denkbar.
[0013] Weiterhin kann eine Kühlluftstromführung zum Führen (Leiten) des durch die Luftfördereinrichtung
erzeugten Kühlluftstroms vorgesehen sein. Die Kühlluftstromführung kann beispielsweise
durch einen Kanal, eine Leitung, einen Schlauch, ein Rohr und/oder einen weitgehend
abgeschlossenen Raum gebildet sein, durch den der Kühlluftstrom befördert wird. Sie
kann einstückig gestaltet sein oder aus mehreren, beispielsweise parallel und/oder
sequentiell angeordneten Segmenten bzw. Abschnitten bestehen. Die Kühlluftstromführung
oder einzelne ihrer Segmente können baulich in andere Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung,
beispielsweise in ein Gehäuse oder einen Führungsbügel, integriert sein. Weiterhin
kann die Kühlluftstromführung derart gestaltet sein, dass einer Schädigung durch Erschütterungen
und Vibrationen in einem Arbeitsbetrieb vorgebeugt wird. Möglich ist die Gestaltung
der Kühlluftstromführung oder einzelner Segmente als beweglicher und/oder dehnbarer
Schlauch, beispielsweise mit ineinander gefalteten Wänden nach Art eines Faltenbalgs.
[0014] Mittels der Kühlluftstromführung kann der Kühlluftstrom entlang dem Energiespeicher
geführt werden. Beispielsweise kann der Kühlluftstrom entlang einer Oberfläche des
Energiespeichers geführt werden. Dies kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass
der Kühlluftstrom ein Akkugehäuse, in welchem der Energiespeicher angeordnet ist,
frei durchströmt.
[0015] Durch den Kühlluftstrom kann dem Energiespeicher eine Betriebswärme und/oder Eigenwärme
entzogen werden, wodurch dieser gekühlt wird. Die Betriebstemperatur des Energiespeichers
kann dadurch gesenkt und im Rahmen einer zugelassenen Betriebstemperatur gehalten
werden.
[0016] In einer Ausführungsform kann die Kühlluftstromführung den Kühlluftstrom entlang
dem Antrieb führen. Hierdurch kann auch dem Antrieb eine Betriebs- bzw. Eigenwärme
entzogen und der Antrieb gekühlt werden. Der Antrieb kann dabei durch denselben Kühlluftstrom
wie der Energiespeicher gekühlt werden. Es ist daher möglich, eine Kühlung des Energiespeichers
und des Antriebs mit nur einem gemeinsamen Luftstrom zu erreichen. Weiterhin ist es
möglich, eine Kühlung beider Komponenten mit nur einer den Kühlluftstrom erzeugenden
Luftfördereinrichtung zu erreichen. Dies ermöglicht eine kostengünstige Gestaltung
der Kühlluftstromführung und der Luftfördereinrichtung mit geringen Anforderungen
an einen benötigten Bauraum.
[0017] Beispielsweise kann der Energiespeicher in einer räumlichen Nähe des Antriebs angeordnet
sein, sodass eine gemeinsame Kühlung beider Komponenten mit einem einzigen Kühlluftstrom
einfach realisiert werden kann. So ist es beispielsweise möglich, den Antrieb und
den Energiespeicher in einen gemeinsamen Gehäuseteil anzuordnen. Bei einer solchen
Anordnung kann durch eine Richtung des Kühlluftstroms vom Energiespeicher zum Antrieb
weitgehend verhindert werden, dass eine Betriebswärme des Antriebs den Energiespeicher
erwärmt.
[0018] Alternativ ist es möglich, den Energiespeicher und den Antrieb mit größerer räumlicher
Entfernung, beispielsweise an entfernten Positionen an der Bodenverdichtungsvorrichtung,
anzuordnen. Der Kühlluftstrom kann dann beispielsweise durch ein Schlauchstück von
dem Energiespeicher zum Antrieb geführt wird. Hierdurch kann einerseits der Energiespeicher
mit frischer Umgebungsluft effektiv gekühlt werden, ohne durch den Antrieb zusätzlich
erwärmt zu werden, und andererseits eine ausreichende Kühlung des Antriebs mit demselben
Kühlluftstrom erreicht werden.
[0019] In einer Variante kann der Antrieb einen Elektromotor aufweisen, welcher durch die
vom Energiespeicher bereitgestellte elektrische Energie gespeist werden kann.
[0020] Alternativ oder zusätzlich kann der Elektromotor auch durch eine externe elektrische
Energiequelle speisbar sein.
[0021] Alternativ oder zusätzlich kann der Antrieb einen Verbrennungsmotor aufweisen, durch
welchen ebenfalls eine Arbeitsbewegung des Bodenkontaktelements erzeugbar ist. Sind
sowohl der Elektromotor als auch der Verbrennungsmotor vorgesehen, kann Arbeitsbewegung
wahlweise gemeinsam oder alternativ durch den Verbrennungsmotor und/oder den Elektromotor
generiert werden.
[0022] In dieser Variante kann die Kühlluftstromführung den Kühlluftstrom entlang dem Verbrennungsmotor
führen. Durch eine derartige Gestaltung kann eine effektive Kühlung des Energiespeichers,
des Elektromotors und/oder des Verbrennungsmotors erreicht werden. Beispielsweise
kann die Kühlluftstromführung den Kühlluftstrom von einer Ansaugstelle zum Energiespeicher,
vom Energiespeicher zum Elektromotor und/oder zum Verbrennungsmotor führen.
[0023] Eine Kühlung von Elektromotor und Verbrennungsmotor kann parallel durch eine Verzweigung
des Kühlluftstroms oder seriell durch ein Führen des Kühlluftstroms entlang des einen
und anschließend entlang des anderen Motors erreicht werden. Beispielsweise kann der
Kühlluftstrom bei Betrieb nur eines der beiden Motoren nur an diesem entlang geführt
werden. Dies kann beispielsweise durch eine geeignete Anordnung von Ventilen oder
durch eine geeignete Anordnung der Luftfördereinrichtung erreicht werden. Die Kühlung
des elektrischen Energiespeichers und des verwendeten Antriebs mit nur einer Luftfördereinrichtung
ermöglicht eine kostengünstige Fertigung der Bodenverdichtungsvorrichtung.
[0024] In einer weiteren Ausführungsform kann eine Steuerung zum elektronischen Steuern
des Betriebs der Bodenverdichtung vorgesehen sein. Durch die Steuerung kann beispielsweise
ein Betrieb des Antriebs, des Elektromotors, des Verbrennungsmotors und/oder weiterer
betriebstechnisch relevanter Komponenten, wie beispielsweise einer Kupplung oder eines
Getriebes der Bodenverdichtungsvorrichtung erreicht werden. Weiterhin kann die Steuerung
auch einen Betrieb der Luftfördereinrichtung und/oder ein Be- oder Entladen des Energiespeichers
steuern.
[0025] In der Ausführungsform kann der Kühlluftstrom durch die Kühlluftstromführung auch
entlang der Steuerung geführt werden. Dies ermöglicht eine effektive Kühlung der elektronischen
Steuerung, des Energiespeichers und weiterer, wärmeerzeugender Komponenten, wie des
Antriebs, des Elektromotors, des Verbrennungsmotors und/oder der mechanisch bewegten
Komponenten mit nur einem Kühlluftstrom. Auch in dieser Ausführungsform ist eine Erzeugung
des Kühlluftstroms durch nur eine Luftfördereinrichtung möglich.
[0026] In einer Ausführungsform kann eine weitere Kühlluftstromführung zum Führen eines
weiteren Kühlluftstroms vorgesehen sein. Mittels der weiteren Kühlluftstromführung
kann der weitere Kühlluftstrom entlang dem Antrieb, der Steuerung und/oder dem Verbrennungsmotor
geführt werden.
[0027] Durch die weitere Kühlluftstromführung kann der Kühlluftstrom beispielsweise geteilt
und zumindest teilweise parallel durch die Bodenverdichtungsvorrichtung geführt werden.
Beispielsweise kann nach einem gemeinsamen Abschnitt der Kühlluftstromführung die
weitere Kühlluftstromführung abzweigen. Der Kühlluftstrom kann so auf mehrere, parallel
zu kühlende wärmeerzeugende Komponenten aufgeteilt werden. Weiterhin ist es möglich,
den wärmeerzeugenden Komponenten je nach Kühlungsbedarf einen stärkeren oder weniger
starken Kühlluftstrom zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise kann in einem ersten
Teilstück der Energiespeicher mit dem vollen Kühlluftstrom gekühlt werden, der Kühlluftstrom
in einem weiteren Teilstück jedoch verzweigt werden, sodass der Elektromotor mit einem
stärkeren Teilkühlluftstrom und die Steuerung mit einem schwächeren Teilkühlluftstrom
gekühlt wird.
[0028] Zudem ist es möglich, den Kühlluftstrom und den weiteren Kühlluftstrom von Anfang
an separat zu führen. Beispielsweise kann Luft für den Kühlluftstrom und den weiteren
Kühlluftstrom an mehreren Ansaugöffnungen angesaugt und an mehreren wärmeerzeugenden
Komponenten separat entlang geführt werden. Dies ermöglicht eine effektive Kühlung
mit jeweils frischer Umgebungsluft und eine Gestaltung der Bodenverdichtungsvorrichtung
mit mehreren kurzen Kühlluftstromführungen.
[0029] In einer Ausführungsform kann der weitere Kühlluftstrom durch die Luftfördereinrichtung
und/oder durch eine weitere Luftfördereinrichtung erzeugbar sein.
[0030] Bei einer Erzeugung des Kühlluftstroms und des weiteren Kühlluftstroms durch die
Luftfördereinrichtung kann die Luftfördereinrichtung beispielsweise in einen Ansaugbereich
angeordnet sein, wobei der weitere Kühlluftstrom in einem hinteren Teilstück vom angesaugten
Kühlluftstrom abgezweigt wird. Zudem ist es möglich, dass der Kühlluftstrom und der
weitere Kühlluftstrom jeweils eine eigene Ansaugstelle haben, wobei der Kühlluftstrom
und der weitere Kühlluftstrom in einem hinteren Teilstück zusammengeführt werden,
in dem die Luftfördereinrichtung angeordnet sein kann.
[0031] Wird der Kühlluftstrom durch die weitere Luftfördereinrichtung erzeugt, können beide
Kühlluftströme separat voneinander, das heißt ohne Zusammenführung oder Abzweigung,
geführt werden. Es ist jedoch auch möglich, die Luftfördereinrichtung, die weitere
Luftfördereinrichtung und gegebenenfalls zusätzliche Luftfördereinrichtungen in einem
Lüftungssystem zu betreiben, in dem der Kühlluftstrom und der weitere Kühlluftstrom
verzweigt und/oder wieder zusammengeführt werden können. Dies ermöglicht es, bedarfsgerecht
alle Abschnitte des Lüftungssystems, beispielsweise durch Hinzu- oder Abschalten einzelner
Luftfördereinrichtungen, zu kühlen. Hierdurch kann flexibel auf eine Inbetriebnahme
oder Abschaltung einzelner wärmeerzeugender Komponenten reagiert und diesen die jeweilige
Betriebswärme entzogen werden.
[0032] In einer weiteren Ausführungsform können die Luftfördereinrichtung und/oder die weitere
Luftfördereinrichtung mit einer Motorwelle des Antriebs und/oder des Verbrennungsmotors
gekoppelt sein. Beispielsweise ist es möglich, das Lüfterrad der Luftfördereinrichtung
und/oder der weiteren Luftfördereinrichtung an oder auf der jeweiligen Motorwelle
anzuordnen. Ein separater Antrieb der Luftfördereinrichtung wird bei einer solchen
Anordnung nicht benötigt. Zudem kann sichergestellt werden, dass die Luftfördereinrichtung
bzw. die Luftfördereinrichtungen bedarfsgerecht bei einem Betrieb des jeweiligen Motors
hinzugeschaltet werden, sodass der jeweilige Motor adäquat gekühlt wird.
[0033] In einer weiteren Ausführungsform kann die Luftfördereinrichtung und/oder die weitere
Luftfördereinrichtung abhängig von einer Betriebstemperatur einer der wärmeerzeugenden
Komponenten, d.h. des Energiespeichers, des Antriebs, des Verbrennungsmotors und/oder
der Steuerung, steuerbar sein. Beispielsweise kann eine Betriebstemperatur der jeweiligen
Komponente erfasst und der Betrieb der jeweiligen Luftfördereinrichtung abhängig vom
Überschreiten einer vorgegebenen Temperaturschwelle veranlasst werden. Eine entsprechende
Steuerung bzw. Regelung kann beispielsweise durch die Steuerung geleistet werden.
[0034] In einer Variante ist es möglich, die Luftfördereinrichtung in einer Umgebung des
Energiespeichers anzuordnen und abhängig von einer Betriebstemperatur des Energiespeichers
zu steuern. Beispielsweise kann die Luftfördereinrichtung in einem den Energiespeicher
umfassenden Gehäuseabschnitt bzw. in einem Akkugehäuse angeordnet sein. Durch eine
Mess- und Steuervorrichtung kann der Betrieb der Luftfördereinrichtung in Abhängigkeit
von der in der Umgebung des Energiespeichers gemessenen Temperatur gesteuert werden
und so die Betriebstemperatur des Energiespeichers beispielsweise gemäß einer Herstellervorgabe
geregelt werden.
[0035] In einer weiteren Ausführungsform kann eine Dämmungsvorrichtung zum Schützen des
Energiespeichers vor Wärme, die von den übrigen wärmeerzeugenden Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung
abgegeben wird, vorgesehen sein. Durch die Dämmungsvorrichtung kann eine Übertragung
der Arbeitswärme des Elektromotors, des Verbrennungsmotors und/oder der Steuerung
sowie von Eigenwärme (z.B. Reibungswärme) des mechanischen Systems zum Energiespeicher
vermindert werden. Im Zusammenwirken mit dem Kühlluftstrom kann hierdurch eine effektive
Kühlung des Energiespeichers erreicht werden.
[0036] In einer Variante kann die Dämmungsvorrichtung einen mit Luft gefüllten Zwischenraum
zwischen dem Energiespeicher und den übrigen wärmeerzeugenden Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung
aufweisen. Der mit Luft gefüllte Zwischenraum kann beispielsweise durch eine entfernte,
räumlich getrennte Anordnung des Energiespeichers von den übrigen wärmeerzeugenden
Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung erreicht werden. Durch die entfernte
Anordnung kann Luft zwischen dem Energiespeicher und den übrigen wärmeerzeugenden
Komponenten zirkulieren und eine Wärmeübertragung dämmen. Alternativ oder zusätzlich
kann die Dämmungsvorrichtung durch geeignete Dämmmaterialien, wie beispielsweise mineralische
oder organische Fasern oder Schäume, erreicht werden.
[0037] In einer weiteren Ausführungsform kann der Energiespeicher durch eine Dämpfungsvorrichtung
von der Obermasse und/oder der Untermasse mechanisch entkoppelt sein. Beispielsweise
kann die Dämpfungsvorrichtung eine Federeinrichtung aufweisen, die Vibrationen und
Erschütterungen in einem Arbeitsbetrieb der Bodenverdichtungsvorrichtung dämpft. Hierdurch
kann der Energiespeicher von Schwingungen an der Ober- und Untermasse entkoppelt werden
und vor mechanischer Beschädigung geschützt werden. Bei geeigneter Materialwahl kann
die Dämpfungsvorrichtung zusätzlich eine wärmedämmende Wirkung haben und so neben
dem mechanischen Schutz auch einen thermischen Schutz des Energiespeichers bewirken.
In diesem Fall können Dämpfungs- und Dämmungsvorrichtung integriert werden.
[0038] In einer weiteren Ausführungsform kann eine durch die Dämpfungsvorrichtung von der
Obermasse entkoppelte Führungsvorrichtung zum Führen der Bodenverdichtungsvorrichtung
durch den Bediener vorgesehen sein. Die Führungsvorrichtung kann beispielsweise einen
Führungsrahmen, einen Führungsbügel und/oder eine Deichsel aufweisen, an welchen der
Bediener die Bodenverdichtungsvorrichtung halten bzw. führen kann. In dieser Ausführungsform
kann der Energiespeicher mit der Führungsvorrichtung gekoppelt sein.
[0039] Durch eine derartige Anordnung des Energiespeichers wird dieser im Arbeitsbetrieb
der Bodenverdichtungsvorrichtung vor mechanischen Erschütterungen und vor einer Einleitung
von Wärme der übrigen wärmeerzeugenden Komponenten geschützt. Im Zusammenwirken mit
dem Kühlluftstrom kann eine effektive Kühlung des Energiespeichers erreicht werden.
Zudem wird bei dieser Anordnung die Masse der Führungsvorrichtung relativ zur Ober-
und Untermasse erhöht. Dies kann eine Schwingungsdämpfung am Führungssystem bewirken
und die Hand-Arm-Vibration des Bedieners reduzieren. Aus Sicht des Bedieners wird
so eine Laufruhe der Bodenverdichtungsvorrichtung erhöht.
[0040] Bei einem Verfahren zum Betreiben eines Energiespeichers in einer Bodenverdichtungsvorrichtung
wird ein Kühlluftstrom durch eine Luftfördereinrichtung erzeugt und entlang einem
Energiespeicher geführt. Die Bodenverdichtungsvorrichtung kann dabei, wie bereits
beschrieben, eine Obermasse, eine mit der Obermasse durch eine Federeinrichtung gekoppelte
Untermasse mit einem Bodenkontaktelement und einem Antrieb aufweisen. Der Antrieb
kann das Bodenkontaktelement in einer Arbeitsbewegung versetzen. In der Bodenverdichtungsvorrichtung
kann weiterhin eine Kühlluftstromführung zum Führen des Kühlluftstroms entlang dem
Energiespeicher vorgesehen sein.
[0041] Das Verfahren kann weiterhin das Messen einer Betriebstemperatur einer wärmeerzeugenden
Komponente der Bodenverdichtungsvorrichtung und das Steuern einer Luftfördereinrichtung
in Abhängigkeit von der gemessenen Betriebstemperatur aufweisen. Weiterhin kann das
Verfahren das Koppeln eines Lüfterrades der Luftfördereinrichtung mit einer Motorwelle
des Antriebs, eines Elektromotors und/oder eines Verbrennungsmotors in Abhängigkeit
von der gemessenen Betriebstemperatur aufweisen. Der durch die Luftfördereinrichtung
erzeugte Kühlluftstrom kann dabei entlang dem Antrieb, dem Elektromotor und/oder dem
Verbrennungsmotor geführt werden.
[0042] Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand von Beispielen
unter Zuhilfenahme der begleitenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Bodenverdichtungsvorrichtung mit einem Elektromotor und einem Energiespeicher,
wobei ein Kühlluftstrom entlang dem Energiespeicher und dem Elektromotor geführt wird;
und
- Fig. 2
- schematisch eine Bodenverdichtungsvorrichtung mit einem Elektromotor, einem Verbrennungsmotor
und einem Energiespeicher, wobei ein Kühlluftstrom entlang dem Energiespeicher und
entlang dem jeweils betriebenen Motor geführt wird.
[0043] Fig. 1 zeigt in einer seitlichen Schnittansicht einen als Bodenverdichtungsvorrichtung
dienenden Stampfer 1, bei welchem in einem Gehäuse 2 ein Elektromotor 3 als Antrieb
des Stampfers 1 vorgesehen ist. Durch den Elektromotor 3 kann eine Motorwelle 4 in
Rotation versetzt werden, die über eine Kupplung 5 mit einem Kurbeltrieb 6 verbunden
ist. Der Kurbeltrieb 6 kann über ein Pleuel 7 ein in einem Fußkörper 8 angeordnetes
Federpaket 9 in eine Schwingung versetzen. Hierdurch kann der Fußkörper 8 mit einem
daran angeordneten Stampffuß 10, welcher als Bodenkontaktelement ausgebildet ist,
in eine oszillierende Auf- und Abbewegung versetzt werden. Der Fußkörper 8, das Federpaket
9 und der Stampffuß 10 bilden dabei eine Untermasse, die durch den Antrieb in eine
schwingende Relativbewegung zu einer durch die übrigen genannten Komponenten gebildeten
Obermasse versetzt werden kann.
[0044] Zur Führung des Stampfers 1 durch einen Bediener (nicht gezeigt) ist am Gehäuse 2
ein Führungsbügel 11 mit einer zwischengelagerten Dämpfungseinrichtung 12 vorgesehen.
[0045] Der Stampfer 1 weist am Führungsbügel 11 einen Energiespeicher 13 auf. Der Energiespeicher
kann eine wiederaufladbare Batterie bzw. einen Akkumulator mit elektrochemischen Zellen
aufweisen. Der Energiespeicher 13 ist in einem Akkugehäuse 14 angeordnet, in dem weiterhin
eine Steuerung bzw. Regelung (nicht gezeigt) sowie eine oder mehrere Ansaugöffnungen
14a, 14b vorgesehen sein können.
[0046] An der Motorwelle 4 ist eine Luftfördereinrichtung in Gestalt eines Lüfters 15 angeordnet,
der beispielsweise nach Art eines Propellers bei einem Drehen der Motorwelle 4 in
Rotation versetzt werden kann. Andere Gestaltungen der Luftfördereinrichtung, beispielsweise
nach Art eines Blasebalgs oder mit einer durch schwingende Massen expandierbaren und
komprimierbaren Luftvorratskammer sind, wie bereits dargelegt, ebenfalls möglich.
Durch die Luftfördereinrichtung bzw. den Lüfter 15 kann eine den Elektromotor 3 umgebende
Luft in Richtung des Kurbeltriebs 6 geblasen werden und beispielsweise durch Entlüftungsöffnungen
(nicht gezeigt) aus dem Gehäuse 2 entweichen. Hierdurch entsteht ein Sog, durch den
Luft aus der Umgebung des Stampfers 1 beispielsweise durch die Ansaugöffnungen 14a,
14 b in das Akkugehäuse 14 gesaugt wird. Die angesaugte Luft bildet einen Kühlluftstrom
16, der das Akkugehäuse 14 durchströmt und dabei entlang dem Energiespeicher 13 geführt
wird. Hierdurch kann eine Betriebswärme des Energiespeichers 13 abgeführt werden.
Der Kühlluftstrom 16 wird dann durch eine Kühlluftstromleitung 17 in das Gehäuse 2
und dort entlang dem Elektromotor 3 geführt, wodurch eine Betriebswärme des Elektromotors
3 abgeführt werden kann.
[0047] Die Ansaugöffnungen 14a, 14b, das Akkugehäuse 14, die Kühlluftstromleitung 17 und
ein den Elektromotor 3 umschließenden Teil des Gehäuses 2 bilden so eine Kühlluftstromführung,
die es ermöglicht, den Kühlluftstrom 16 an dem Energiespeicher 13, der Steuerung (nicht
gezeigt) und dem Elektromotor 3 entlang zu führen und diese Komponenten effektiv zu
kühlen.
[0048] Durch die Anordnung des Energiespeichers 13 am Führungsbügel 11 wird der Energiespeicher
13 vor einer Betriebswärme der übrigen wärmeerzeugenden Komponenten geschützt. Dies
wird durch den räumlichen Abstand und die zwischen dem Energiespeicher und den wärmeerzeugenden
Komponenten befindliche Umgebungsluft erreicht.
[0049] Weiterhin ist der am Führungsbügel 11 angeordnete Energiespeicher 13 durch die Dämpfungseinrichtung
12 von der Ober- und Untermasse des Stampfers 1 entkoppelt. Eine Übertragung von Vibrationen
und Erschütterungen durch Arbeitsbewegungen des Stampfers 1 auf den Energiespeicher
13 wird daher durch die Dämpfungseinrichtung 12 gedämpft. Hierdurch kann der Energiespeicher
13 vor mechanischen Schädigungen geschützt werden.
[0050] Zudem erhöhen der Energiespeicher 13 und das Akkugehäuse 14 eine Masse einer durch
den Führungsbügel 11 und die daran angeordneten Komponenten gebildeten Führungsvorrichtung.
Ein Einleiten von Erschütterungen und Vibrationen in die Führungsvorrichtung beim
Arbeitsbetrieb des Stampfers 1 wird dadurch weiter gedämpft. Dies ermöglicht ein komfortables
Führen des Stampfers 1 durch einen Bediener und schont den Bediener durch eine verminderte
Einleitung von Vibrationen auf dessen Hände und Arme.
[0051] Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des Stampfers 1 in einer seitlichen Schnittansicht.
Zusätzlich zu den in Fig. 1 gezeigten Komponenten ist ein Verbrennungsmotor 20 mit
einer weiteren Motorwelle 21 vorgesehen. Der Verbrennungsmotor 20 kann selbstverständlich
auch an einer anderen Stelle des Stampfers 1 angeordnet sein.
[0052] Ein Drehmoment der weiteren Motorwelle 21 kann mit Hilfe einer Übertragungsvorrichtung
22, beispielsweise eines Riementriebs, auf ein Antriebsufer 23 der Kupplung 5 übertragen
werden. Die Motorwelle 4 des Elektromotors 3 kann von dem Drehmoment abgekoppelt sein.
Weiterhin ist es möglich, das Drehmoment auf die Motorwelle 4 des Elektromotors 3
zumindest teilweise zu übertragen und diesen beispielsweise als Generator zur Ladung
des Energiespeichers 13 zu verwenden. Auf dieser Weise wird ein Hybridsystem realisiert.
[0053] An der weiteren Motorwelle 21 des Verbrennungsmotors 20 ist als weitere Luftfördereinrichtung
beispielhaft, aber nicht einschränkend ein weiterer Lüfter 24 gezeigt, welcher in
der oben beschriebenen Weise einen Sog und damit einen weiteren Kühlluftstrom 25 von
den Ansaugöffnungen 14a, 14b im Akkugehäuse 14 entlang dem Energiespeicher 13 und
der möglicherweise vorhandenen Steuerung erzeugt. Der weitere Kühlluftstrom 25 kann
dann durch die Kühlluftstromleitung 17 und durch eine weitere Kühlluftstromleitung
26, welche von der Kühlluftstromleitung 17 abzweigt, zum Verbrennungsmotor 20 geführt
werden. Hierdurch kann bei einem Betrieb des Verbrennungsmotors 20 der Energiespeicher
13, die Steuerung und der Verbrennungsmotor 20 effektiv durch den weiteren Kühlluftstrom
25 gekühlt werden.
[0054] Wird das Drehmoment der weiteren Motorwelle 21 auf die Motorwelle 4 übertragen und
der Elektromotor 3 als Generator betrieben, so kann dadurch auch der Lüfter 15 in
Betrieb gesetzt werden. Hierdurch wird in der oben beschriebenen Weise der Kühlluftstrom
16 zusätzlich erzeugt und der als Generator betriebene Elektromotor 3 bedarfsgerecht
gekühlt.
[0055] Weitere Ausführungsformen:
- 1. Bodenverdichtungsvorrichtung mit
einer Obermasse und einer mit der Obermasse durch eine Federeinrichtung gekoppelten
Untermasse mit einem Bodenkontaktelement,
einem Antrieb zum Erzeugen einer Arbeitsbewegung des Bodenkontaktelements,
einem Energiespeicher zum Speichern von elektrischer Energie,
einer Luftfördereinrichtung zum Erzeugen eines Kühlluftstroms und
einer Kühlluftstromführung zum Führen des Kühlluftstroms entlang dem Energiespeicher.
- 2. Bodenverdichtungsvorrichtung nach Ziffer 1, wobei die Kühlluftstromführung den
Kühlluftstrom entlang dem Antrieb führt.
- 3. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei
der Antrieb einen Elektromotor und einen Verbrennungsmotor aufweist, die gemeinsam
oder alternativ betreibbar sind, und
die Kühlluftstromführung en Kühlluftstrom entlang dem Elektromotor und/oder dem Verbrennungsmotor
führt.
- 4. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei
eine Steuerung zum Steuern eines Betriebs der Bodenverdichtungsvorrichtung vorgesehen
ist, und
die Kühlluftstromführung den Kühlluftstrom entlang der Steuerung führt.
- 5. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei
eine weitere Kühlluftstromführung zum Führen eines weiteren Kühlluftstroms vorgesehen
ist, und
die weitere Kühlluftstromführung den weiteren Kühlluftstrom entlang dem Elektromotor,
dem Verbrennungsmotor und/oder der Steuerung führt.
- 6. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei der weitere
Kühlluftstrom durch die Luftfördereinrichtung und/oder durch eine weitere Luftfördereinrichtung
erzeugbar ist.
- 7. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei die Luftfördereinrichtung
und/oder die weitere Luftfördereinrichtung mit einer Motorwelle des Elektromotors
und/oder des Verbrennungsmotors gekoppelt sind.
- 8. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei die Luftfördereinrichtung
und/oder die weitere Luftfördereinrichtung abhängig von einer Betriebstemperatur des
Energiespeichers, des Antriebs, des Elektromotors, des Verbrennungsmotors und/oder
der Steuerung steuerbar sind.
- 9. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei die Luftfördereinrichtung
in einer Umgebung des Energiespeichers angeordnet und abhängig von einer Betriebstemperatur
des Energiespeichers steuerbar ist.
- 10. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei eine Dämmungsvorrichtung
zum Schützen des Energiespeichers vor Wärme, die von wärmeerzeugenden Komponenten
der Bodenverdichtungsvorrichtung abgegeben wird, vorgesehen ist.
- 11. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei die Dämmungsvorrichtung
einen mit Luft gefüllten Zwischenraum zwischen dem Energiespeicher und den wärmeerzeugenden
Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung aufweist.
- 12. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei der Energiespeicher
durch eine Dämpfungsvorrichtung von der Obermasse und/oder der Untermasse mechanisch
entkoppelt ist.
- 13. Bodenverdichtungsvorrichtung nach einer der vorstehenden Ziffern, wobei
eine durch die Dämpfungsvorrichtung von der Obermasse entkoppelte Führungsvorrichtung
zum Führen der Bodenverdichtungsvorrichtung durch einen Bediener vorgesehen ist, und
der Energiespeicher mit der Führungsvorrichtung gekoppelt ist.
- 14. Verfahren zum Betreiben eines Energiespeichers in einer Bodenverdichtungsvorrichtung,
wobei die Bodenverdichtungsvorrichtung eine Obermasse, eine mit der Obermasse durch
eine Federeinrichtung gekoppelten Untermasse mit einem Bodenkontaktelement und einen
Antrieb, durch welchen das Bodenkontaktelement in eine Arbeitsbewegung versetzbar
ist, aufweist, mit den Maßnahmen
Erzeugen eines Kühlluftstroms durch eine Luftfördereinrichtung; und
Führen des Kühlluftstroms entlang dem Energiespeicher.
1. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) mit
einer Obermasse und einer mit der Obermasse durch eine Federeinrichtung (9) gekoppelten
Untermasse mit einem Bodenkontaktelement (10),
einem Antrieb (3) zum Erzeugen einer Arbeitsbewegung des Bodenkontaktelements (10),
einem Energiespeicher (13) zum Speichern von elektrischer Energie, wobei
der Antrieb (3) einen Elektromotor aufweist;
der Elektromotor durch den Energiespeicher (13) mit elektrischer Energie versorgbar
ist;
der Energiespeicher (13) durch eine Dämpfungsvorrichtung (12) von der Obermasse und/oder
der Untermasse mechanisch entkoppelt ist;
eine durch die Dämpfungsvorrichtung (12) von der Obermasse entkoppelte Führungsvorrichtung
(11) zum Führen der Bodenverdichtungsvorrichtung (1) durch einen Bediener vorgesehen
ist, und wobei
der Energiespeicher (13) mit der Führungsvorrichtung (11) gekoppelt ist.
2. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei eine Dämmungsvorrichtung zum
Schützen des Energiespeichers (13) vor Wärme, die von wärmeerzeugenden Komponenten
der Bodenverdichtungsvorrichtung (1) abgegeben wird, vorgesehen ist.
3. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Dämmungsvorrichtung einen mit Luft gefüllten Zwischenraum zwischen dem Energiespeicher
(13) und den wärmeerzeugenden Komponenten der Bodenverdichtungsvorrichtung (1) aufweist.
4. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der
Energiespeicher (13) an der Führungsvorrichtung (11) angeordnet ist.
5. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit
einer Luftfördereinrichtung (15) zum Erzeugen eines Kühlluftstroms (16) und
einer Kühlluftstromführung (14, 17, 2) zum Führen des Kühlluftstroms (16) entlang
dem Energiespeicher (13).
6. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Kühlluftstromführung (14, 17, 2) den Kühlluftstrom (16) entlang dem Antrieb (3) führt.
7. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der
Antrieb einen Elektromotor (3) und einen Verbrennungsmotor (20) aufweist, die gemeinsam
oder alternativ betreibbar sind.
8. Bodenverdichtungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Kühlluftstromführung (14, 17, 2) den Kühlluftstrom (16) entlang dem Elektromotor (3)
und/oder dem Verbrennungsmotor (20) führt.
1. Ground compacting device (1) having
an upper mass and a lower mass which is coupled to the upper mass by a spring device
(9) and has a ground contacting element (10),
a drive (3) for generating a working movement of the ground contacting element (10),
an energy store (13) for storing electrical energy,
wherein
the drive (3) comprises an electric motor;
the electric motor can be supplied with electrical energy by the energy store (13);
the energy store (13) is mechanically decoupled from the upper mass and/or the lower
mass by a damping device (12);
a guiding device (11) which is decoupled from the upper mass by the damping device
(12) and serves for guidance of the ground compacting device (1) by an operator is
provided; and wherein
the energy store (13) is coupled to the guiding device (11).
2. Ground compacting device (1) as claimed in claim 1, wherein an insulating device for
protecting the energy store (13) from heat which is emitted by heat-generating components
of the ground compacting device (1) is provided.
3. Ground compacting device (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein
the insulating device comprises an air-filled intermediate space between the energy
store (13) and the heat-generating components of the ground compacting device (1).
4. Ground compacting device (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein
the energy store (13) is disposed on the guiding device (11).
5. Ground compacting device (1) as claimed in any one of the preceding claims, having
an air conveying device (15) for generating a cooling air stream (16) and
a cooling air stream guide (14, 17, 2) for guiding the cooling air stream (16) along
the energy store (13).
6. Ground compacting device (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein
the cooling air stream guide (14, 17, 2) guides the cooling air stream (16) along
the drive (3).
7. Ground compacting device (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein
the drive comprises an electric motor (3) and a combustion engine (20) which can be
operated jointly or alternatively.
8. Ground compacting device (1) as claimed in any one of the preceding claims, wherein
the cooling air stream guide (14, 17, 2) guides the cooling air stream (16) along
the electric motor (3) and/or the combustion engine (20).
1. Dispositif de compactage de sol (1) avec
une masse supérieure et une masse inférieure, avec un élément de contact avec le sol
(10), couplée avec la masse supérieure par l'intermédiaire d'un dispositif à ressort
(9),
un dispositif d'entraînement (3) pour la production d'un mouvement de travail de l'élément
de contact avec le sol (10),
un accumulateur d'énergie (13) pour l'accumulation d'énergie électrique,
le dispositif d'entraînement (3) comprenant un moteur électrique ;
le moteur électrique pouvant être alimenté en énergie électrique par l'accumulateur
d'énergie (13) ;
l'accumulateur d'énergie (13) étant découplée mécaniquement de la masse supérieure
et/ou de la masse inférieure par un dispositif d'amortissement (12) ;
un dispositif de guidage (11) découplé de la masse supérieure par le dispositif d'amortissement
(12) étant prévu pour le guidage du dispositif de compactage de sol (1) par un opérateur
et
l'accumulateur d'énergie (13) étant couplé avec le dispositif de guidage (11).
2. Dispositif de compactage de sol (1) selon la revendication 1, un dispositif d'isolation
étant prévu pour la protection de l'accumulateur d'énergie (13) contre la chaleur
dégagée par les composants du dispositif de compactage de sol (1) générant de la chaleur.
3. Dispositif de compactage de sol (1) selon l'une des revendications précédentes, le
dispositif d'isolation comprenant un espace intermédiaire rempli d'air entre l'accumulateur
d'énergie (13) et les composants du dispositif de compactage de sol (1) générant de
la chaleur.
4. Dispositif de compactage de sol (1) selon l'une des revendications précédentes, l'accumulateur
d'énergie (13) étant disposé sur le dispositif de guidage (11).
5. Dispositif de compactage de sol (1) selon l'une des revendications précédentes, avec
un dispositif de refoulement d'air (15) pour la génération d'un flux d'air de refroidissement
(16) et
un dispositif de guidage d'air de refroidissement (14, 17, 2) pour le guidage du flux
d'air de refroidissement (16) le long de l'accumulateur d'énergie (13).
6. Dispositif de compactage de sol (1) selon l'une des revendications précédentes, le
dispositif de guidage d'air de refroidissement (14, 17, 2) guidant le flux d'air de
refroidissement (16) le long du dispositif d'entraînement (3).
7. Dispositif de compactage de sol (1) selon l'une des revendications précédentes, le
dispositif d'entraînement comprenant un moteur électrique (3) et un moteur à combustion
(20) qui peuvent être utilisés ensemble ou en alternance.
8. Dispositif de compactage de sol (1) selon l'une des revendications précédentes, le
dispositif de guidage d'air de refroidissement (14, 17, 2) guidant le flux d'air de
refroidissement (16) le long du moteur électrique (3) et/ou du moteur à combustion
(20).