[0001] Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung bzw. einen entsprechenden Aufsatz so
wie grundsätzlich aus der
WO 2007/146256 A bekannt, die einen Deckel und einen Rahmen aufweist, wobei der Deckel tagwasserdicht
an den Rahmen anlegbar ist.
Schachtabdeckungen umfassen in der Regel einen Deckel und einen Rahmen, auf den der
Deckel im verschlossenen Zustand mit mindestens einer, an seiner Unterseite ausgebildeten
Anlagefläche anliegt. Der Deckel ist üblicherweise geschlossen geformt und wirkt derartig
mit den Rahmen zusammen, dass ein tagwasserdichter und geruchsdichter Verschluss erhalten
wird.
Die Deckel werden in der Regel aus Gusseisen hergestellt, das eine relativ kostengünstige
Herstellung ermöglicht und gleichzeitig ausreichend robust ist. Die Deckel halten
so auch größeren Druckbelastungen, wie sie beispielsweise durch darüber fahrende Fahrzeuge
verursacht werden, problemlos stand. Darüber hinaus führt der Einsatz von Gusseisen
zu einem relativ hohen Eigengewicht, was zu einer dichten Anlage am Rahmen führt und
damit eine gasdichte Ausführung erleichtert.
[0002] Gasdichte Schachtabdeckungen werden zum Beispiel bei Oberflächenwasser führenden
Kanalsystemen eingesetzt. Bei starken Regenfällen werden derartige Kanalsysteme relativ
schnell mit Wasser gefüllt, wobei die im Kanalsystem enthaltene Luft komprimiert wird
und sich in erhabenen Stellen des Kanalsystems sammelt. Derartige Stellen sind beispielsweise
Domschächte, die in der Regel tagwasserdicht und geruchsdicht verschlossen sind.
[0003] Dabei kann es zu einer relativ hohen Druckbelastung der verwendeten Schachtabdeckungen
kommen. Aufgrund der physikalischen Gesetzmäßigkeiten verdoppelt sich der Druck der
Luft bei einer Halbierung des zur Verfügung stehenden Volumens. Eine Wasserzunahme
im Kanalsystem, die beispielsweise eine Halbierung des im Kanal verfügbaren Raumes
bewirkt, führt also zu einer Verdopplung des Druckes der im Kanalsystem befindlichen
Luft auf ca. 2 Bar. Bei einer weiteren Verringerung des verfügbaren Volumens um ein
Viertel erfolgt eine nochmalige Druckverdopplung auf ca. 4 bar. Nach einer weiteren
Volumenverringerung um ein Achtel liegt der Druck schon bei 16 bar. Der Druck der
im Kanalsystem eingeschlossenen Luft steigt also exponentiell und liegt weit über
dem möglichen hydrostatischen Druck des Wassers.
[0004] Der hohe Druck führt zu einer hohen Explosionsgefahr. Sobald die Belastbarkeitsgrenze
des Schachtkopfes und/oder der Schachtabdeckung bzw. des Deckels überschritten wird,
kann es zu plötzlichen, starken Ausbrüchen kommen. Dabei wird in der Regel nicht nur
der Schachtkopf, sondern auch dessen Umgebung wie beispielsweise eine Fahrbahndecke
großflächig zerstört.
[0005] Bestehende Systeme zur Druckentlastung reagieren häufig zu langsam bzw. zu träge
und sind in bestehende Anlagen auch nur mit großem Aufwand nachrüstbar. Dies ist insbesondere
deshalb von Bedeutung, weil Starkregenereignisse vermehrt auftreten und dadurch auch
bestehende Anlagen sogar in flachen Gegenden mit geringem Gefälle im Kanalsystem betroffen
sind.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Schachtabdeckung bereit zu
stellen, die die Nachteile des Standes der Technik beseitigt und insbesondere eine
ausreichend schnell reagierende Druckentlastung des Kanalsystems ermöglicht. Darüber
hinaus soll diese Schachtabdeckung auch in bestehenden Anlagen ohne großen Aufwand
nachgerüstet werden können.
[0007] Hauptmerkmale der Erfindung sind im Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0008] Bei einer Schachtabdeckung mit einem Deckel und einem Rahmen, wobei der Deckel tagwasserdicht
an den Rahmen anlegbar ist, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Schachtabdeckung
eine Druckentlastungeinrichtung aufweist.
Es wird also nicht zusätzlich zur Schachtabdeckung eine Druckentlastung vorgesehen,
sondern die Druckentlastungeinrichtung in die Schachtabdeckung integriert. Ein Nachrüsten
bestehender Anlagen kann dann durch einfachen Austausch der alten Schachtabdeckung
durch eine erfindungsgemäße Schachtabdeckung erfolgen. Die Druckentlastung erfolgt
dann beispielsweise an der höchsten Stelle und ist entsprechend effektiv. Dabei öffnet
die Druckentlastungseinrichtung erst nach Überschreiten eines bestimmten Differenzdruckes,
so dass sie im Normalfall und bei Druck von oben tagwasserdicht und geruchsdicht ist.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Deckel mindestens eine Durchbrechung
auf, in der die Druckentlastungseinrichtung angeordnet ist. Der Rahmen kann dabei
wie üblich ausgebildet sein. Ein Nachrüsten kann dann gegebenenfalls durch einfachen
Austausch des Deckels erfolgen. Da die Druckentlastungseinrichtung in einer Durchbrechung
des Deckels angeordnet wird, kann deren Fläche relativ gering gehalten werden, so
dass auch Belastungen der Druckentlastungseinrichtung beispielsweise durch über den
Deckel fahrende Fahrzeuge gering gehalten werden. Darüber hinaus wird die Gesamtstabilität
des Deckels nur geringfügig beeinflusst.
Dabei kann die Durchbrechung zentrisch im Deckel angeordnet sein. Alternativ oder
zusätzlich kann der Deckel mehrere Durchbrechungen aufweisen, die insbesondere symmetrisch
und gegebenenfalls auf einer Kreislinie angeordnet sind. Die Anzahl und Größe der
Durchbrechungen hängt dabei beispielsweise mit den theoretisch zu erwartenden Druckstößen
zusammen, die wiederum von der Bauform und Größe der Schächte bzw. des Kanalsystems
abhängen.
Zur Erreichung einer ausreichenden Stabilität können an einer Unterseite des Deckels
insbesondere radial verlaufende Rippen ausgebildet sein. Diese Rippen können dabei
insbesondere von einer zentrisch an der Unterseite ausgebildeten Wandung ausgehen.
Die Durchbrechungen können dann zwischen den Rippen ausgebildet sein, so dass die
Bereiche neben den Durchbrechungen durch die Rippen verstärkt sind.
[0009] Bei einer zentrisch im Deckel ausgebildeten Durchbrechung ist es günstig, wenn die
Wandung diese koaxial umrandet. Die Wandung sorgt dann auch im Bereich der Durchbrechung
für eine hohe Stabilität des Deckels.
Wenn an der Oberseite mindestens eine Griffmulde eingeformt ist oder insbesondere
zwei diametral gegenüberliegende Griffmulden vorgesehen sind, kann der Deckel relativ
einfach mit einem Werkzeug ergriffen und die Schachtabdeckung geöffnet werden. Auch
kann die Oberseite des Deckels strukturiert sein, um eine hohe Rutschfestigkeit zu
erzielen In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Druckentlastungseinrichtung
als Kappe ausgebildet, deren Umriss an die Form der Durchbrechung angepasst ist und
die dicht in die Durchbrechung einsetzbar ist. Dabei wird die Kappe derartig in der
Durchbrechung gehalten, dass eine Oberseite der Kappe im Wesentlichen bündig mit der
Oberseite des Deckels abschließt. Die Durchbrechung kann insbesondere eine Kreisform
aufweisen, wobei die Kappe ebenfalls eine runde Form aufweist. Dadurch ist eine dichte
Verbindung relativ einfach realisierbar. Die Kappe kann dabei reibschlüssig oder kraftschlüssig
in der Durchbrechung gehalten sein, wobei zusätzlich auch ein überwindbarer Formschluss
vorgesehen werden kann.
In einer bevorzugten Weiterbildung weist die Durchbrechung geneigte Seitenränder auf,
wobei die Kappe an ihren Rändern entsprechend konisch ausgebildet ist. Dadurch können
zum einen Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden und zum anderen wird verhindert,
dass bei Druck von oben die Kappe durch die Durchbrechung hindurch gedrückt wird.
Auch verhindern die geneigten Seitenränder ein Verklemmen und ermöglichen auch bei
einer Verpressung der Kappe in der Durchbrechung ein relativ einfaches Ausstoßen,
sobald ein entsprechender schachtseitiger Druck auftritt. Die Kappe kann aufgrund
der geneigten Seitenränder in der gewünschten Position in der Durchbrechung gehalten
werden, ohne dass ein mechanischer Anschlag erforderlich ist. Durch die gleichzeitige
konische Ausgestaltung der Ränder der Kappe wird eine relativ große Flächenberührung
erhalten, mit der die Anforderungen an Tagwasserdichtigkeit und Geruchsdichtigkeit
sicher erfüllt werden können.
Vorzugsweise weist die Kappe eine Grundfläche auf, von deren Innenseite eine umlaufende,
insbesondere zylindrische Wandung ausgeht. Diese Wandung erhöht zum einen die Stabilität
der Kappe und erleichtert zum anderen ein Einsetzen der Kappe in die Durchbrechung.
[0010] Dabei kann vorgesehen sein, dass zwischen der Wandung und Seitenrändern der Durchbrechung
mindestens eine Kontaktstelle ausgebildet ist. Die Kappe liegt also nicht nur mit
ihren konischen Rändern, sondern auch mit der Wandung an den Seitenrändern der Durchbrechung
an. Damit ergibt sich ein guter reibschlüssiger und gegebenenfalls kraftschlüssiger
Halt der Kappe in der Durchbrechung.
[0011] Vorzugsweise ist an der Wandung mindestens eine nach außen ragende Hemmung angeordnet,
die insbesondere als umlaufender Wulst ausgebildet ist. Diese Hemmung befindet sich
dabei insbesondere in einem Abstand zur Unterseite der Kappe bzw. der Grundfläche,
die einer Dicke des Deckels entspricht, so dass die Hemmung unterseitig zum Deckel
angeordnet ist. Die Kappe wird dann zusätzlich formschlüssig in der Durchbrechung
gehalten, wobei die Hemmung jedoch ausreichend leicht verformbar ist, um die Kappe
bei Auftreten eines entsprechend großen schachtseitigen Druckes aus der Durchbrechung
heraus drücken zu können. Ein Entfernen der Kappe beispielsweise durch Dritte von
der Oberseite des Deckels aus wird durch die Hemmung aber verhindert oder zumindest
erschwert.
[0012] Bevorzugterweise weist die Kappe ein Kunststoffmaterial auf. Die Kappe ist damit
kostengünstig als Spritzgussteil herstellbar. Darüber hinaus ein Kunststoffmaterial
korrosionsfest und weist eine relativ geringe Dichte auf. Dementsprechend kann auch
ein Gewicht der Kappe gering gehalten werden, was ein schnelles Ansprechen auf Druckstöße
aufgrund geringer Trägheit ermöglicht. Darüber hinaus wird eine Verletzungsgefahr
aufgrund einer herumfliegenden Kappe gering gehalten.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Kappe als federbelasteter Verschluss
für die Durchbrechung ausgebildet. Die Kappe kann sich dann bei Auftreten eines erhöhten
Druckes im Kanalsystem nicht vollständig vom Deckel entfernen und muss daher nach
dem Ansprechen nicht ersetzt werden. Durch die Federbelastung wird eine sichere Positionierung
der Kappe in der Durchbrechung erhalten, wobei die Kappe in Schließrichtung belastet
ist. Dadurch ist eine gute Dichtigkeit gewährleistet. Darüber hinaus kann durch die
Federbelastung relativ einfach eingestellt werden, ab welcher Druckdifferenz die Druckentlastungseinrichtung
öffnen soll. Bei dieser Ausführungsform ist die Kappe insbesondere aus Metall bzw.
aus Gusseisen ausgebildet
[0014] Dabei ist besonders bevorzugt, dass die Kappe an einer Innenseite mindestens einen
Stift aufweist, der durch einen an der Unterseite des Deckels angeordneten Käfig geführt
ist, wobei der Stift insbesondere zentrisch an der Kappe angeordnet ist. Die Kappe
wird dann mit Hilfe des Stifts linear gegenüber dem Deckel geführt, wobei der schachtseitige
Druck durch den Käfig auf die Unterseite der Kappe wirken kann und diese somit in
Öffnungsrichtung belastet. Der Stift erstreckt sich dabei insbesondere senkrecht zum
Deckel und axial zur Durchbrechung, so dass die Kappe ohne Verkanten aus der Durchbrechung
herausdrückbar ist.
[0015] Vorzugsweise weist der Stift einen insbesondere über eine Gewindepaarung verstellbaren
Anschlag auf, wobei ein Federelement zwischen Anschlag und Käfig eingespannt ist.
Mit einem verstellbaren Anschlag, der im einfachsten Fall als Gewindemutter ausgebildet
ist, lässt sich die Vorspannung des Federelements und damit der zum Öffnen der Kappe
erforderliche Druck relativ einfach einstellen. Dabei ist das Federelement insbesondere
als Schraubendruckfeder ausgebildet ist, durch die der Stift geführt ist. Dies ergibt
eine symmetrische Krafteinleitung und eine besonders raumsparende Anordnung.
[0016] An der Innenseite der Kappe kann eine insbesondere aus Kunststoff gebildete Verdickung
ausgebildet sein. Diese Verdickung kann die Verbindung zwischen Stift und Kappe verstärken
und gegebenenfalls eine größere Kontaktfläche mit den Seitenrändern der Durchbrechung
bewirken und damit die Dichtigkeit erhöhen.
[0017] Eine einfache Positionierung der Kappe in der Durchbrechung wird dadurch erreicht,
dass die Kappe an mindestens einem in die Durchbrechung ragenden Vorsprung aufliegt,
wobei der Vorsprung insbesondere umlaufend ausgebildet ist. Die Kappe wird dann durch
das Federelement gegen den Vorsprung gezogen und so in einer definierten axialen Position
gehalten.
[0018] Vorzugsweise sind an der Unterseite des Deckels Verschlussriegel zur Befestigung
des Deckels am Rahmen angeordnet. Der Rahmen weist dann vorteilhafterweise Ausnehmungen
für die Verschlussriegel auf, wobei die Verschlussriegel und die Ausnehmungen insbesondere
einen Bajonettverschluss bilden. Mit Hilfe der Verschlussriegel kann der Deckel dann
tragwasserdicht und geruchsdicht mit dem Rahmen verbunden werden. Gegebenenfalls kann
der Deckel durch die Verschlussriegel auch in Richtung Rahmen gezogen werden, um spielfrei
am Rahmen anzuliegen und um die Dichtigkeit zu erhöhen.
[0019] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Deckel beweglich mit den Verschlussriegeln
verbunden, wobei die Verschlussriegel über Federelemente in Richtung Deckel belastet
sind. Der gesamte Deckel kann dann bei Auftreten eines ausreichend hohen schachtseitigen
Überdrucks vom Rahmen abgehoben werden, so dass der Druck entweichen kann. Über die
Federelemente lässt sich dann die Höhe des Drucks relativ einfach einstellen. Darüber
hinaus wird der Deckel durch die Federelemente in Richtung Rahmen gezogen und sorgt
so im Normalfall für einen dichten Abschluss zwischen Rahmen und Deckel. Die Federelemente
wirken dabei insbesondere senkrecht zur Erstreckung des Deckels.
[0020] In einer bevorzugten Weiterbildung sind mit dem Deckel fest verbundene Stifte durch
die Verschlussriegel geführt, wobei die Stifte einen insbesondere verstellbaren Anschlag
aufweisen und ein Federelement zwischen Verschlussriegel und Anschlag eingespannt
ist. Die Stifte, die sich insbesondere senkrecht zum Deckel erstrecken, bewirken dann
eine Linearführung des Deckels und Verhindern ein Verkanten des Deckels, wenn dieser
durch schachtseitigen Überdruck geöffnet wird. Das bzw. die Federelemente können dabei
als Schraubendruckfedern ausgebildet sein, die die Stifte umgeben. Damit wird eine
symmetrische Krafteinleitung und raumsparende Anordnung erreicht.
[0021] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut
der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Kanalsystems,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Deckel einer Schachtabdeckung,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine Detailansicht zu Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 6
- eine räumliche Ansicht einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 7
- eine Detailansicht zu Fig. 6 und
- Fig. 8
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform.
[0022] In Fig. 1 ist schematisch ein Kanalsystem 1 bei einem starken Regenfall dargestellt.
Oberflächenwasser von einer Straße 2 gelangt über entsprechende Schächte 3, 4 in das
Kanalsystem und wird über Kanäle 5, 6 einem Hauptkanal 7 zugeleitet. An einer Mündungsstelle
ist ein Domschacht 8 ausgebildet, der mit einer tragwasserdichten Schachtabdeckung
9 verschlossen ist, so dass von dort kein Oberflächenwasser in das Kanalsystem 1 gelangt.
[0023] Im Kanalsystem eingeschlossene Luft 10 sammelt sich im oberen Bereich des Domschachtes
8 und wird dort durch das Wasser unter Druck gesetzt, ohne durch die Schachtabdeckung
9 entweichen zu können. Wie oben ausgeführt können dabei sehr hohe Drücke auftreten,
was schlimmstenfalls zu einem gewaltsamen Entweichen unter Zerstörung der Schachtabdeckung
9 und deren Umgebung führt.
[0024] Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, die Schachtabdeckung 9 mit einer Druckentlastungseinrichtung
zu versehen.
[0025] In Fig. 2 ist ein Deckel 11 einer erfindungsgemäßen Schachtabdeckung dargestellt.
Der kreisförmige Deckel weist eine strukturierte Oberseite 12 auf, in der Griffmulden
13, 14 diametral einander gegenüberliegend ausgebildet sind. Der Deckel 11 ist ferner
mit runden Durchbrechungen 15 versehen, die auf einer Kreislinie angeordnet sind.
[0026] In Fig. 3 ist der Deckel 11 in seitlicher Schnittansicht dargestellt, wobei jeweils
eine Druckentlastungseinrichtung 16 in den Durchbrechungen 15 angeordnet ist. Ferner
sind an einer Unterseite 17 des Deckels 11 ausgebildete Rippen 18 zu sehen, die in
eine zentrische, zylindrische Wandung 19 münden. Verschlussriegel 20 sind an der Unterseite
des Deckels 11 angeordnet, wobei insgesamt zwar vier gleichmäßig über den Umfang des
Deckels 11 verteilte Verschlussriegel 20 vorgesehen sind, aber bei der Darstellung
nach Fig. 3 nur zwei Verschlussriegel 20a, 20b zu sehen sind. Am äußeren Rand des
Deckels 11 weist dieser an seiner Unterseite 17 eine umlaufende Anlagefläche 21 zur
Anlage an einem nicht dargestellten Rahmen der Schachtabdeckung 9 auf.
[0027] In Fig. 4 ist eine Detailansicht zu Fig. 3 gezeigt. In der Durchbrechung 15 ist die
Druckentlastungseinrichtung 16 angeordnet, die in Form einer Kappe 22 ausgebildet
ist, die in der Durchbrechung 15 eingepresst ist. Durch einen entsprechenden schachtseitigen
Überdruck kann die Kappe 22 in Art einer Berstkappe zerstört oder aus der Durchbrechung
15 ausgestoßen werden. Damit wird ein schneller Druckabbau im Schacht gewährleistet.
[0028] Die Kappe 22 weist eine relativ dicke Grundfläche 23 mit konischen Rändern 24 auf,
wobei die Ränder 24 im gleichen Winkel wie Seitenränder 25 der Durchbrechung 15 geneigt
sind. Dementsprechend wird zwischen den Rändern 24 der Kappe 22 und den Seitenrändern
25 der Durchbrechung 15 eine flächige Berührung erhalten, die ausreichend tragwasser-
und geruchsdicht ist.
[0029] Die Kappe 22 schließt bündig mit der Oberseite 12 des Deckels 11 ab. Unterseitig
weist die Kappe 11 eine zylindrische Wandung 26 auf, die an ihrem von der Grundfläche
abgewandten Ende eine nach außen ragende Hemmung 27 in Form einer umlaufenden Wulst
aufweist. Die Wandung 26 dient zum leichteren Einsetzen der Kappe 22 in die Durchbrechung
15 und kommt mit einem unteren Ende der Seitenränder 25 der Durchbrechung 15 in Kontakt.
Dadurch sorgt sie für einen spielfreien Halt der Kappe 22 in der Durchbrechung 15.
Dabei wird durch die Hemmung 27 ein unbefugtes Entfernen der Kappe 22 verhindert.
[0030] Die Kappe 22 ist dabei in die Durchbrechung 15 eingepresst und damit reibschlüssig
und kraftschlüssig dicht in der Durchbrechung 15 gehalten, wobei durch die geneigten
Seitenränder ein Durchstoßen der Kappe 22 von der Oberseite 12 zur Unterseite 17 verhindert
wird.
[0031] In Fig. 5 ist eine alternative oder zusätzliche Ausführungsform der Druckentlastungseinrichtung
16 dargestellt, wobei die Kappe 22 im Wesentlichen tellerförmig ausgebildet ist und
auf einen umlaufenden Vorsprung 28 des Deckels 11 aufliegt. Die Kappe 22 ist an ihrem
Rand 24 entsprechend gestuft ausgebildet.
[0032] Zentrisch ist an einer Innenseite der Kappe 22 ein Stift 29 befestigt, der durch
einen an der Unterseite 17 des Deckels 11 angeordneten Käfig 30 geführt ist. Der Stift
weist an seinem freien Ende einen verstellbaren Anschlag 31 auf, wobei zwischen dem
Käfig 30 und dem Anschlag 31 ein Federelement 32 in Form einer Schraubendruckfeder
angeordnet ist. Das Federelement 32 übt über den Stift 29 eine Kraft in Schließrichtung
auf die Kappe 22 aus, zieht diese also sozusagen in die Durchbrechung 15 hinein. Damit
wird für einen sicheren, tragwasserdichten Verschluss der Durchbrechung 15 durch die
Kappe 22 gesorgt. Die Federkraft lässt sich dabei so einstellen, dass sowohl eine
verkehrssichere Befestigung als auch ein optimaler Öffnungsdruck für die Ventilfunktion
erreicht wird.
[0033] Während in Fig. 5 eine Ausgestaltung gezeigt ist, bei der nur eine zentrische Durchbrechung
im Deckel 11 und dementsprechend nur eine federbelastete Kappe 22 vorgesehen ist,
zeigt Fig. 6 eine Ausführungsform mit einer Vielzahl von Durchbrechungen 15 und Druckentlastungseinrichtungen
16. Die Kappen 22 haben dabei gegenüber der Ausgestaltung nach Fig. 4 einen verringerten
Durchmesser, sind im Übrigen aber ähnlich gestaltet. Dabei ist jeder Durchbrechung
15 eine Kappe 22 und ein koaxial angeordneter Käfig 30 zugeordnet.
[0034] In Fig. 7 ist die Druckentlastungseinrichtung 16, wie sie im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 6 zum Einsatz kommt, in einer vergrößerten Schnittansicht gezeigt. Die tellerförmige
Kappe 22 weist unterseitig an ihrer Grundfläche 23 eine Verdickung 33 auf. Diese ist
aus einem Kunststoff gebildet und sorgt zum einen für eine verbesserte Abdichtung
und zum anderen für eine vereinfachte Befestigung des Stifts 29 an der Kappe 22. Der
Stift 22 ist durch einen an der Unterseite 17 des Deckels 11 angeordneten Käfig 30
geführt und weist an seinem Ende einen als Schraubenmutter ausgebildeten Anschlag
31 auf. Dabei ist ein als Schraubendruckfeder ausgebildetes Federelement zwischen
dem Anschlag 31 und dem Käfig 30 eingespannt und zieht die Kappe 22 in die Durchbrechung
15 hinein. Bei dieser Ausgestaltung wie auch bei der Ausgestaltung nach Fig. 5 wirkt
die Kappe 22 wie ein Ventilteller eines federbelasteten Überlastventils.
[0035] Fig. 8 zeigt eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schachtabdeckung 9,
bei der die Verschlussriegel 20 derartig beweglich mit dem Deckel 1 verbunden sind,
dass sich der Deckel 11 senkrecht zu seiner Erstreckung bezüglich der Verschlussriegel
20 entgegen einer durch Federelemente 32 aufgebrachten Federkraft von seiner Anlage
im nicht dargestellten Rahmen entfernen kann. Der Deckel 11 wirkt damit als Ventilteller
eines federbelasteten Übelastrventils. Die Verschlussriegel 20 übernehmen dabei die
Funktion der Käfige 30 in den vorherigen Ausführungsbeispielen. Dementsprechend ist
der Stift 29 jeweils durch einen Verschlussriegel 20 geführt, wobei jeweils ein Federelement
zwischen dem am Stift 29 befindlichen Anschlag 31 und dem Verschlussriegel eingespannt
ist. Der Deckel 11 wird so in den nicht dargestellten Rahmen gezogen und dementsprechend
sicher gehalten. Die Federkraft lässt sich dabei so einstellen, dass sowohl eine verkehrssichere
Befestigung als auch ein optimaler Öffnungsdruck für die Ventilfunktion erreicht wird.
[0036] Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt,
sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.
[0037] Neben den gezeigten Positionen kann die Druckentlastungseinrichtung auch an anderen
Stellen des Deckels positioniert sein. Dabei können beliebige Anzahlen an Druckentlastungseinrichtungen
vorgesehen sein, wobei eine symmetrische Anordnung vorteilhaft erscheint. Neben den
gezeigten Ausführungsbeispielen der Druckentlastungseinrichtung als Art Berstkappe
oder wie ein federbelastetes Überlastventil sind auch noch zusätzliche Ausführungen
denkbar, beispielsweise die Verwendung eines elastomeren Dichtelements. Dabei können
durch die Wahl des Materials der Kappe, vorzugsweise Kunststoff oder Metall, die Haltekräfte
und die Dichtwirkung beeinflusst werden.
[0038] Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale
und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und
Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen
erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1.
- Kanalsystem
- 2.
- Straße
- 3.
- Schacht
- 4.
- Schacht
- 5.
- Kanal
- 6.
- Kanal
- 7.
- Hauptkanal
- 8.
- Domschacht
- 9.
- Schachtabdeckung
- 10.
- Luft
- 11.
- Deckel
- 12.
- Oberseite
- 13.
- Griffmulde
- 14.
- Griffmulde
- 15.
- Durchbrechung
- 16.
- Druckentlastungseinrichtung
- 17.
- Unterseite
- 18.
- Rippen
- 19.
- Wandung
- 20.
- Verschlussriegel
- 21.
- Anlagefläche
- 22.
- Kappe
- 23.
- Grundfläche
- 24.
- Ränder
- 25.
- Seitenränder
- 26.
- Wandung
- 27.
- Wulst
- 28.
- Vorsprung
- 29.
- Stift
- 30.
- Käfig
- 31.
- Anschlag
- 32.
- Federelement
- 33.
- Verdickung
1. Schachtabdeckung mit einem Deckel (11) und einem Rahmen, wobei der Deckel (11) tagwasserdicht
an den Rahmen anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtabdeckung (9) eine Druckentlastungeinrichtung (16) aufweist und dass der
Deckel (11) mindestens eine Durchbrechung (15) aufweist, in der die Druckentlastungseinrichtung
(16) angeordnet ist.
2. Schachtabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (15) zentrisch im Deckel (11) angeordnet ist und/oder dass der
Deckel (11) mehrere Durchbrechungen (15) aufweist.
3. Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Unterseite (17) des Deckels (11) insbesondere radial verlaufende Rippen
(18) ausgebildet sind.
4. Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wandung (19) die zentrisch ausgebildete Durchbrechung (15) umrandet.
5. Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckentlastungseinrichtung (16) als Kappe (22) ausgebildet ist, deren Umriss
an die Form der Durchbrechung (15) angepasst ist und die dicht in die Durchbrechung
(15) einsetzbar ist.
6. Schachtabdeckung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (15) geneigte Seitenränder (25) aufweist, wobei die Kappe (22)
an ihren Rändern (24) entsprechend konisch ausgebildet ist.
7. Schachtabdeckung Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (22) eine Grundfläche (23) aufweist, von deren Innenseite eine umlaufende,
insbesondere zylindrische Wandung (26) ausgeht.
8. Schachtabdeckung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wandung (26) mindestens eine nach außen ragende Hemmung (27) angeordnet ist,
die insbesondere als umlaufender Wulst ausgebildet ist.
9. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (22) ein Kunststoffmaterial aufweist.
10. Schachtabdeckung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (22) als federbelasteter Verschluss für die Durchbrechung (15) ausgebildet
ist.
11. Schachtabdeckung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (22) an einer Innenseite mindestens einen Stift (29) aufweist, der durch
einen an der Unterseite (17) des Deckels (11) angeordneten Käfig (30) geführt ist,
wobei der Stift (29) insbesondere zentrisch an der Kappe (22) angeordnet ist.
12. Schachtabdeckung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (29) einen insbesondere über eine Gewindepaarung verstellbaren Anschlag
(31) aufweist, wobei ein Federelement (32) zwischen Anschlag (31) und Käfig (30) eingespannt
ist.
13. Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite (17) des Deckels (11) Verschlussriegel (20) zur Befestigung am
Rahmen angeordnet sind.
14. Schachtabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) beweglich mit den Verschlussriegeln (20) verbunden ist, wobei die
Verschlussriegel (20) über Federelemente (32) in Richtung Deckel (11) belastet sind.
15. Schachtabdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Deckel (11) fest verbundene Stifte (29) durch die Verschlussriegel (20) geführt
sind, wobei die Stifte (29) einen insbesondere verstellbaren Anschlag (31) aufweisen
und das Federelement (32) zwischen Verschlussriegel (20) und Anschlag (31) eingespannt
ist.
1. Manhole cover with a cover (11) and a frame, wherein the cover (11) can be laid in
a water-tight manner on the frame, characterised in that the manhole cover (9) comprises a pressure relief device (16) and in that the cover (11) comprises at least one through-hole (15) in which the pressure relief
device (16) is arranged.
2. Manhole cover according to claim 1, characterised in that the through-hole (15) is arranged centrally in the cover (11) and/or in that the cover (11) comprises a plurality of through-holes (15).
3. Manhole cover according to any one of the preceding claims, characterised in that ribs (18) in particular running radially are formed on an underside (17) of the cover
(11).
4. Manhole cover according to any one of the preceding claims, characterised in that a wall (19) borders the centrally-formed through-hole (15).
5. Manhole cover according to any one of the preceding claims, characterised in that the pressure relief device (16) is formed as a cap (22) whose outline is adapted
to the shape of the through-hole (15) and which can be inserted tightly into the through-hole
(15).
6. Manhole cover according to claim 6, characterised in that the through-hole (15) comprises inclined lateral edges (25) wherein the cap (22)
is formed in a correspondingly conical manner on its edges (24).
7. Manhole cover according to claim 5 or 6, characterised in that the cap (22) comprises a base surface (23) from whose underside a circumferential,
in particular cylindrical wall (26) originates.
8. Manhole cover according to claim 7, characterised in that at least one outwardly protruding restraining section (27) is arranged to the wall
(26) which is in particular formed as a circumferential bead.
9. Manhole cover according to any one of claims 5 to 8, characterised in that the cap (22) comprises a plastic material.
10. Manhole cover according to any one of claims 5 to 9, characterised in that the cap (22) is formed as a spring-loaded closure for the through-hole (15).
11. Manhole cover according to claim 10, characterised in that the cap (22) comprises at least one pin (29) on an inner side which is guided through
a retainer (30) arranged on the underside (17) of the cover (11) wherein the pin (29)
is arranged in particular centrally on the cap (22).
12. Manhole cover according to claim 11, characterised in that the pin (29) comprises a stop (31) adjustable in particular via a threaded pairing
wherein a spring element (32) is clamped between stop (31) and retainer (30).
13. Manhole cover according to any one of the preceding claims, characterised in that closure bolts (20) for fastening to the frame are arranged on the underside (17)
of the cover (11).
14. Manhole cover according to any one of the preceding claims, characterised in that the cover (11) is movably connected to the closure bolts (20) wherein the closure
bolts (20) are loaded in the direction of the cover (11) via spring elements (32).
15. Manhole cover according to claim 14, characterised in that pins (29) fixedly connected to the cover (11) are guided through the closure bolts
(20) wherein the pins (29) comprise an adjustable stop (31) in particular and the
spring element (32) is clamped between closure bolts (20) and stop (31).
1. Tampon de regard avec un couvercle (11) et avec un cadre, le couvercle (11) étant
placé sur le cadre de manière étanche aux eaux superficielles, caractérisé en ce que le tampon de regard (9) comporte un dispositif d'allégement de pression (16) et en ce que le couvercle (11) comporte au moins un évidement (15) dans lequel est agencé le dispositif
d'allégement de pression (16).
2. Tampon de regard selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (15) est agencé de manière centrée dans le couvercle (11) et/ou en ce que le couvercle (11) comporte plusieurs évidements (15).
3. Tampon de regard selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des nervures (18) qui s'étendent en particulier de façon radiale sont réalisées au
niveau d'un côté inférieur (17) du couvercle (11).
4. Tampon de regard selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une paroi (19) entoure l'évidement (15) réalisé au centre.
5. Tampon de regard selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'allégement de pression (16) est conçu comme un couronnement (22)
dont le contour est adapté à la forme de l'évidement (15) et qui peut être placé de
manière étanche dans l'évidement (15).
6. Tampon de regard selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'évidement (15) présente des bords latéraux (25) inclinés, le couronnement (22)
étant réalisé, de manière correspondante, conique au niveau de ses bords (24).
7. Tampon de regard selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le couronnement (22) présente une surface de base (23) du côté intérieur de laquelle
part une paroi (26) périphérique et en particulier cylindrique.
8. Tampon de regard selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif d'arrêt (27) dépassant vers l'extérieur est agencé au niveau
de la paroi (26), lequel dispositif d'arrêt est conçu en particulier comme un bourrelet
périphérique.
9. Tampon de regard selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que le couronnement (22) comporte une matière plastique.
10. Tampon de regard selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que le couronnement (22) est conçu comme une fermeture contrainte par ressort pour l'évidement
(15).
11. Tampon de regard selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couronnement (22) comporte au niveau d'un côté intérieur une broche (29) qui passe
à travers une cage (30) agencée au niveau du côté inférieur (17) du couvercle (11),
la broche (29) étant agencée en particulier centrée au niveau du couronnement (22).
12. Tampon de regard selon la revendication 11, caractérisé en ce que la broche (29) comporte une butée (31) réglable en particulier par l'intermédiaire
d'un couple de filetages, un élément formant ressort (32) étant contraint entre la
butée (31) et la cage (30).
13. Tampon de regard selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des verrous (20) destinés à la fixation au cadre sont agencés au niveau du côté inférieur
(17) du couvercle (11).
14. Tampon de regard selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (11) est assemblé de manière mobile aux verrous (20), les verrous (20)
étant contraints en direction du couvercle (11) par l'intermédiaire d'éléments formant
ressort (32).
15. Tampon de regard selon la revendication 14, caractérisé en ce que des broches (29) assemblées de manière fixe au couvercle (11) passent par les verrous
(20), les broches (29) comportant une butée (31) en particulier réglable et l'élément
formant ressort (32) étant contraint entre le verrou (20) et la butée (31).