TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Übungspatrone mit einem Übungsprojektil für
den Einsatz auf kurze Distanzen, insbesondere unter 100 Metern, besonders bevorzugt
unter 50 Metern, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, wie zum Beispiel in der
EP0626557 A beschrieben.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik ist Patronenmunition bekannt. Beispielsweise setzt die
Schweizerische Armee die Gewehrpatrone 90 (GP 90) ein. Auch die Nato verwendet sehr
ähnliche Munition.
[0003] Solche Patronen umfassen typischerweise ein Projektil bzw. Geschoss, eine Patronenhülse
zur Lagerung des Projektils und von Treibmittel, und ein im Patronenboden angeordnetes
Zündhütchen, über welches dann das Treibmittel entsprechend gezündet werden kann,
so dass das Projektil entsprechend abgeschossen werden kann.
[0004] Sowohl Projektil als auch Patronenhülse bestehen bei der oben genannte Munition aus
metallischen Werkstoffen. Beispielsweise kann das Projektil aus einer Bleilegierung
mit einem Mantel aus Tombak hergestellt sein und die Patronenhülse besteht aus Messing.
[0005] Im Übungsbetrieb weisen derartige Geschosse eine Reihe von Nachteilen auf. Einerseits
sind die Kosten für derartige Geschosse sind aufgrund der eingesetzten Materialien
vergleichsweise hoch. Andererseits sind die Materialien teilweise auch für die Umwelt
problematisch. Gerade bei Schwermetallen sind einige Kreise der Meinung, dass diese
die Erde bei Übungsgeländen verschmutzen, weshalb bei Umbauten von derartigen Geländestrukturen
teure Sanierungsmassnahmen durchzuführen sind.
[0006] Weiter ist Übungsmunition bekannt, welche zu einer Anpassung des Waffensystems führt.
Für die trainierenden Personen ist dies nachteilig, weil die Übungsbedingungen dann
nicht mehr den Einsatzbedingungen entsprechen. Zudem müssen zwei verschiedene Systeme
unterhalten werden. Einerseits das Waffensystem für den Einsatz und andererseits das
Waffensystem für die Übung.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung eine Aufgabe zugrunde,
eine Übungspatrone für kurze Distanzen anzugeben, welche Einsatzbedingungen sehr real
abbildet und gleichzeitig günstiger herzustellen ist. Weiter soll das Geschoss auch
umweltverträglicher sein, als die bekannten Geschosse.
[0008] Diese Aufgabe löst eine Übungspatrone nach dem Anspruch 1. Demgemäss umfasst ein
Übungsprojektil zum Einsatz auf kurzer Distanz, insbesondere unter 100 Metern, besonders
bevorzugt unter 50 Metern, einen sich entlang einer Mittelachse erstreckenden Frontbereich
mit einer Projektilspitze und einen sich dem Frontbereich in Richtung der Mittelachse
anschliessenden Heckbereich mit einem Projektilende, wobei der Heckbereich für die
Aufnahme des Projektils in einer Patronenhülse ausgebildet ist. Weiter umfasst das
Projektil einen Projektilkern aus Metall oder einen Projektilkern aus einem Gemisch
aus Kunststoff und Metall oder einen Projektilkern aus metallischem festen oder losen
Pulver und eine den Projektilkern umgebende und mindestens teilweise die Aussenform
des Projektils bestimmende Ummantelung aus Kunststoff. Das Übungsprojektil steht dabei
mit einer Patronenhülse in Verbindung, wobei die Patronenhülse ein Hülsenteil und
ein mit dem Hülsenteil in Verbindung stehenden Patronenboden aufweist, wobei mindestens
das Hülsenteil aus Kunststoff ist. Das Projektil ist über einen Formschluss und/oder
einen Kraftschluss in einem Aufnahmeabschnitt im Hülsenteil gehalten. Folglich ist
das Projektil also im Wesentlichen mechanisch mit der Patronenhülse verbunden. Mit
anderen Worten kann auch gesagt werden, dass das Projektil in den Aufhahmeabschnitt
gesteckt ist.
[0009] Das Projektil kann also verschiedene Ausführungsformen aufweisen.
[0010] Gemäss einer ersten Ausführungsform umfasst das Projektil einen Projektilkern aus
Metall mit einer den Projektilkern umgebende und mindestens teilweise die Aussenform
des Projektils bestimmende Ummantelung aus Kunststoff. Der Projektilkern ist dabei
in sich selbst stabil. Es handelt sich also vorzugsweise um einen festen Projektilkern.
[0011] Nach einer zweiten Ausführungsform umfasst das Projektil einen Projektilkern aus
einem Gemisch aus Kunststoff und Metall mit einer den Projektilkern umgebende und
mindestens teilweise die Aussenform des Projektils bestimmende Ummantelung aus Kunststoff.
Hier ist es beispielsweise denkbar, dass im Kuntstoffgemisch Metallteile vorhanden
sind, wobei das Kunststoffgemisch als Matrix zum Zusammenhalt der Metallteile dient.
[0012] Gemäss einer dritten Ausführungsform umfasst das Projektil einen Projektilkern aus
metallischem festen oder losen Pulver mit einer den Projektilkern umgebende und mindestens
teilweise die Aussenform des Projektils bestimmende Ummantelung aus Kunststoff. Das
Pulver kann dabei lose in der Ummantelung liegen, wobei durch die Ummantelung ein
Innenraum geschaffen wird, in welcher das Pulver liegt. Das Pulver kann aber auch
beispielsweise einem Sinterverfahren als festen Verbund vorliegen, wobei dieser feste
Verbund dann durch die Ummantelung umgeben ist.
[0013] Aufgrund der Ausbildung des Projektils mit einem metallischen oder metallhaltigen
Kern und einer Kunststoffummantelung kann ein Geschoss bereitgestellt werden, welches
sehr ähnliche ballistische Eigenschaften zu konventionellen Geschossen aufweist. Der
metallische Kern sorgt dabei für ein entsprechendes Gewicht, während die Ummantelung
aus Kunststoff mit der Aussenform die Aerodynamik des Projektils bestimmt.
[0014] Vorzugsweise weist der Projektilkern die Gestalt eines Zylinders auf. Dabei kann
der Projektilkern besonders einfach hergestellt werden.
[0015] Bevorzugterweise umgibt die Ummantelung den Projektilkern vollständig. Das heisst,
dass der Projektilkern von aussen nicht sichtbar ist. Dabei bestimmt die Ummantelung
die Aussenform des Projektils. Hierdurch werden die metallischen Bestandteile vollständig
durch die Ummantelung geschützt und es kann die Korrosion derselben während der Lagerung
verhindert werden.
[0016] Alternativ umgibt die Ummantelung den Projektilkern teilweise, wobei der Projektilkern
vorzugsweise im Bereich der Projektilspitze aus der Ummantelung hinausragt bzw. die
Projektilspitze bildet. Der Projektilkern kann auch bündig mit einer entsprechenden
Oberfläche der Ummantelung sein. Bei dieser alternativen Ausführungsform ist der Projektilkern
teilweise von aussen sichtbar und es kann auch gesagt werden, dass der Projektilkern
durch die Ummantelung gehalten wird. Die Aussenform wird hier nur teilweise durch
die Ummantelung bestimmt. In den Bereichen, wo der Projektilkern sichtbar ist, bestimmt
der Projektilkern die Aussenform und in den Bereichen, wo die Ummantelung vorhanden
ist, bestimmt die Ummantelung die Aussenform.
[0017] Es kann also mit anderen Worten gesagt werden, dass der Projektilkern mindestens
teilweise durch die Ummantelung umgeben ist.
[0018] Bezüglich der vollständigen Ummantelung sei noch angemerkt, dass das Geschoss auch
umweltfreundlicher eingesetzt werden kann, weil aufgrund der Anordnung der Kunststoffummantelung
kein Kontakt zwischen Metall und Umgebung stattfinden kann.
[0019] Vorzugsweise verläuft die Ummantelung von der Projektilspitze her gesehen im Frontbereich
mit einem konischen Abschnitt, vorzugsweise mit zwei konischen Abschnitten mit unterschiedlichen
Winkeln, und geht dann in einen zylindrischen Abschnitt über. Der Heckbereich ist
vorzugsweise im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet.
[0020] Vorzugsweise weist der Heckbereich einen Halteabschnitt auf, mit welchem das Projektil
in einer Patronenhülse lagerbar ist. Der Halteabschnitt kann verschiedenartig ausgebildet
sein. In einer ersten Ausbildung ist der Halteabschnitt eine sich in den Heckbereich
erstreckende und um die Mittelachse herum umlaufende Vertiefung, welche beidseitig
vom Heckbereich begrenzt ist. In einer zweiten Ausbildung ist der Halteabschnitt durch
zwei das Projektil umgebende und sich vom Durchmesser des Heckbereichs nach aussen
erstreckende Erhebungen gebildet. In einer dritten Ausbildung wird der Halteabschnitt
durch eine einzige das Projektil umgebende und sich vom Durchmesser des Heckbereichs
nach aussen erstreckende Erhebung begrenzt. Diese Erhebung kommt dann in den Innenraum
der Patronenhülse zu liegen. Unabhängig von der Anordnung der Vertiefung bzw. Erhebung
weist der Halteabschnitt in dem Bereich, mit welchem ein Kontakt zur Patronenhülse
vorliegt vorzugweise einen etwas grösseren Durchmesser als der Innendurchmesser der
Patronenhülse im selbigen Bereich auf.
[0021] Vorzugsweise ist der Projektilkern in Schussrichtung gesehen im vorderen Bereich
des Projektils angeordnet. Alternativ ist der Projektilkern auch mittig zwischen Projektilspitze
und Projektilende angeordnet.
[0022] Vorzugsweise weist der Projektilkern in Schussrichtung gesehen eine Länge auf, welche
um einen Faktor im Bereich von 2 bis 5, insbesondere im Bereich von 2,5 bis 4,5 kleiner
ist, als die Gesamtlänge des Projektils von Projektilspitze bis Projektilende in Richtung
der Mittelachse gesehen.
[0023] Vorzugsweise weist der Projektilkern einen Durchmesser auf, welcher um einen Faktor
im Bereich von 1.1 bis 1.8, insbesondere um einen Faktor im Bereich von 1.2 bis 1.6
kleiner ist als der Nenndurchmesser des Projektils.
[0024] Der Projektilkern ist aus einem Metall oder einer Metalllegierung ausgewählt aus
der Gruppe von Stahl und/oder Nicht-Eisenmetallen. Besonders bevorzugt ist der Projektilkern
schwermetallfrei. Die Ummantelung ist aus einem Kunststoff ausgewählt aus einem Thermoplast
oder einem Elastomer oder einem Kunststoffgemisch ausgewählt aus einem Thermoplast
und/oder einem Elastomer.
[0025] Vorzugsweise weist das Projektil abschnittsweise einen grösseren Durchmesser als
der definierte Nenndurchmesser des Projektils auf. Hierbei wird beim Durchtritt durch
den Lauf einer Feuerwaffe das Projektil, insbesondere die Ummantelung aus Kunststoff,
leicht komprimiert und durch die Laufzüge in Rotation um die Mittelachse versetzt.
[0026] Die Ausbildung des Hülsenteils und/oder des Patronenbodens aus Kunststoff hat den
Vorteil, dass eine kostengünstige Patronenhülse bereitstellbar ist. Zudem ist die
Hülse umweltverträglicher als andere aus dem Stand der Technik bekannte metallische
Hülsen. Die Verbindung über Formschluss und/oder Kraftschluss zwischen Projektil und
Patronenhülse hat den Vorteil, dass der Widerstand der Verbindung einfacher dimensionierbar
ist. Es kann somit beim Zündvorgang nicht zu unkontrollierten Reaktionen oder einem
Abreissen kommen.
[0027] Der Patronenboden ist vorzugsweise über einen Formschluss, Stoffschluss und/oder
Kraftschluss im Hülsenteil gehalten.
[0028] Vorzugsweise weist der Aufnahmeabschnitt, in welchem das Projektil gehalten ist,
einen Innendurchmesser auf, welcher kleiner ist, als der Aussendurchmesser des Projektils
in dem Bereich des Heckbereichs, welcher im Aufnahmeabschnitt zu liegen kommt. Folglich
kann so einfach eine kraftschlüssige Verbindung bereitgestellt werden.
[0029] Vorzugsweise ist mindestens eine der besagten Erhebungen in Schussrichtung gesehen
hinter dem Aufnahmeabschnitt der Patronenhülse positioniert, wobei die besagte Erhebung
einen Durchmesser aufweist, der grösser ist als der Innendurchmesser des Aufnahmeabschnitt.
Hierdurch kann eine formschlüssige Verbindung bezüglich einer Bewegung des Projektils
aus der Hülse hinaus bereitgestellt werden. Bei Schussabgabe wird diese Verbindung
aufgehoben.
[0030] Eine Kombination zwischen formschlüssiger und kraftschlüssiger Verbindung ist dabei
besonders vorteilhaft.
[0031] Vorzugsweise ist das Hülsenteil und/oder der Patronenboden aus einem Thermoplast
und/oder einem Elastomer oder einem entsprechenden Kunststoffgemisch. Der Patronenboden
kann auch aus einem Metall, wie Stahl oder einem Nicht-Eisenmetall sein. Vorzugsweise
sind sowohl Hülsenteil als auch Patronenboden schwermetallfrei.
[0032] Gemäss einem Verfahren zur Herstellung einer Übungspatrone nach obiger Beschreibung
wird
in einem ersten Schritt das Projektil mit dem Hülsenteil verbunden
in einem zweiten Schritt das Treibmittel in das Hülsenteil gefüllt und
in einem dritten Schritt das Hülsenteil mit dem Patronenboden verbunden.
[0033] Je nach Ausführungsform wird zwischen dem ersten Schritt und dem zweiten Schritt
der besagte Projektilkern durch das Hülsenteil in das Projektil eingeführt bzw. eingefüllt.
[0034] Gemäss einem alternativen Verfahren zur Herstellung einer Übungspatrone nach obiger
Beschreibung wird
in einem ersten Schritt der Patronenboden mit dem Hülsenteil verbunden wird,
in einem zweiten Schritt das Treibmittel in das Hülsenteil gefüllt und
in einem dritten Schritt das Hülsenteil mit dem Projektil verbunden.
[0035] Besonders bevorzugt wird bei beiden Verfahren ein Spritzgussverfahren zur Herstellung
des Projektils und des Hülsenteils eingesetzt. Beim ersten Verfahren können dabei
Projektil und Hülsenteil direkt miteinander mit dem Spritzgussverfahren stoffschlüssig
verbunden werden. Ein Einstecken des Projektils in das Hülsenteil ist aber auch denkbar.
Der Patronenboden kann auch mittels eines Spritgussverfahrens oder anderweitig hergestellt
werden.
[0036] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0037] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Übungspatrone mit einem Übungsprojektil nach einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht von Figur 1;
- Fig. 3
- eine Detailansicht des Übungsprojektils nach Figur 1;
- Fig. 4
- eine Detailansicht der Patronenhülse nach Figur 1 mit einem Detail X; und
- Fig. 5
- eine Explosionsdarstellung von Fig. 4.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0038] In der Figur 1 wird eine Patrone 14 in einer Seitansicht gezeigt. Die Patrone 14
umfasst ein Übungsprojektil 1 und eine Patronenhülse 6. Das Übungsprojektil 1 kann
auch als Projektil 1 bezeichnet werden. Übungsprojektil 1 ist in der Patronenhülse
6 gelagert. Bestimmungsgemäss wird die in der Figur 1 gezeigte Patrone 14, welche
auch als Übungspatrone bezeichnet werden kann, für die Übung bzw. das Training von
Streitkräften eingesetzt. Die Übungspatrone 14 wird insbesondere auf kurzer Distanz,
also insbesondere unter 100 m, besonders bevorzugt unter 50 m eingesetzt. Wie die
nachfolgende Beschreibung zeigt, handelt es sich beim Übungsprojektil 1 aber nach
wie vor um ein letales Geschoss.
[0039] In der Figur 2 wird die Patrone 14 gemäss der Figur 1 in einer Schnittdarstellung
gezeigt, wobei hier der Aufbau von Übungsprojektil 1 und Patronenhülse 6 gut erkannt
werden kann.
[0040] Das Übungsprojektil 1 umfasst einen sich entlang einer Mittelachse M erstreckenden
Frontbereich 2 mit einer Projektilspitze 3 und einen sich in Richtung der Mittelachse
M anschliessenden Heckbereich 4 mit einem Projektilende 5. Der Heckbereich 4 ist dabei
für die Aufnahme des Übungsprojektils 1 in der Patronenhülse 6 ausgebildet.
[0041] Das Übungsprojektil 1 umfasst einen Projektilkern 7 aus Metall und eine den Projektilkern
7 umgebende und die Aussenform des Übungsprojektil 1 bestimmende Ummantelung 8 aus
Kunststoff. Mit anderen Worten kann auch gesagt werden, dass das Übungsprojektil 1
aus metallischen Bereichen, hier in der Gestalt des Projektilkerns 7, und aus Bereichen
aus Kunststoff, hier in der Gestalt der Ummantelung 8 besteht.
[0042] Der Projektilkern 7 kann aus Metall oder einem Gemisch aus Metall und Kunststoff
oder aus metallischem losen oder festen Pulver sein. Der Projektilkern 7 kann also
fest sein und eine eigene Struktur oder die Form eines Pulvers aufweisen, welches
in die Ummantelung eingefüllt wird.
[0043] In der Ausführungsform nach den Figuren wird der Projektilkern 7 vollständig durch
die Ummantelung 8 umgeben. In anderen hier nicht gezeigten Ausführungsformen ist es
auch denkbar, dass die Ummantelung den Projektilkern nur teilweise umgibt, so dass
der Projektilkern von aussen sichtbar ist und einen Teil der Aussenform bildet. Beispielsweise
wäre es denkbar, dass die vordere Stirnseite 19 die Spitze des Projektils bereitstellt.
[0044] Anhand der Figur 3 wird nun die Ausbildung des Projektils 1 noch genauer erläutert.
Der Projektilkern 7 ist in dieser Abbildung gestrichelt dargestellt. Der Projektilkern
7 weist vorzugsweise die Gestalt eines Zylinders auf. Der Zylinder erstreckt sich
dabei mit kreisrundem Querschnitt entlang der Mittelachse M und wird durch eine Mantelfläche
18, sowie zwei Stirnflächen 19 begrenzt. Der Übergang zwischen Mantelfläche 18 und
Stirnfläche 19 kann über einen konischen Abschnitt 20 erfolgen. Der konische Abschnitt
20 kann auch als Anfasung bezeichnet werden.
[0045] In der Figur 3 kann weiter gut erkannt werden, dass die Ummantelung 8 aus Kunststoff
den Projektilkern 7 in dieser Ausführungsform vollständig umgibt. Mantelfläche 18
und Stirnflächen 19 sowie ggf. die Anfasung sind somit vollständig durch die Ummantelung
8 überdeckt.
[0046] Die Ummantelung 8 weist von der Projektilspitze 3 her gesehen im Frontbereich 2 einen
konischen Abschnitt 9 auf. Der konische Abschnitt 9 weist in der vorliegenden Ausführungsform
zwei konische Bereiche 9a und 9b mit unterschiedlichen Winkeln auf. Der erste konische
Abschnitt 9a, der sich direkt der Projektilspitze 3 anschliesst, weist dabei bezüglich
der Mittelachse M gesehen einen flacheren Winkel auf als der konische Abschnitt 9b,
welcher sich den konischen Abschnitt 9a anschliesst. Nach dem konischen Abschnitt
9 beziehungsweise den konischen Abschnitten 9a, 9b geht die Ummantelung 8 dann in
einen zylindrischen Anschnitt 10 über, welcher sich entlang der Mittelachse M erstreckt.
[0047] Dem Frontbereich 2 schliesst sich dann der Heckbereich 4 an, welcher ebenfalls zylindrisch
ausgebildet ist. In der vorliegenden Ausführungsform weist der Heckbereich 4, wie
untenstehend erläutert, verschiedene Durchmesser auf.
[0048] Bezüglich der konischen Ausbildung des Übungsprojektil 1 im Frontbereich 2 sei noch
angemerkt, dass es sich hierbei nur um eine mögliche Ausführungsform handelt. Alternativ
kann auch auf die Konizität verzichtet werden, wobei das Geschoss dann eine senkrecht
zur Mittelachse M verlaufende Stirnfläche aufweisen würde oder der Frontbereich kann
ogiv, also leicht gerundet ausgebildet sein.
[0049] Der Heckbereich 4 ist wie bereits erwähnt im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet
und weist hier verschiedene Abschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern auf. Ein
solcher Abschnitt ist der dem Heckbereich 4 zugeordnete Halteabschnitt 12. Mit dem
Halteabschnitt 12 ist das Projektil 1 in der Patronenhülse 6 gelagert. Hierfür weist
die Patronenhülse 6 einen Aufnahmeabschnitt 17 auf. Der Halteabschnitt 12 kann verschiedenartig
ausgebildet sein. In der vorliegenden Ausführungsform gemäss der Figur 3 weist der
Halteabschnitt 12 eine sich in den Heckbereich 4 erstreckende und um die Mittelachse
M herum umlaufende Vertiefung 11 auf. Diese Vertiefung ist beidseitig bezüglich der
Mittelachse M gesehen durch Erhebungen 13 begrenzt. Diese Erhebungen 13 definieren
im Wesentlichen den Aussendurchmesser DH des Heckbereichs 4. Mit anderen Worten kann
auch gesagt werden, dass die Vertiefung 11 beidseitig vom Heckbereich 4 begrenzt ist.
Die Vertiefung 11 weist einen Durchmesser DV auf, welcher kleiner ist als der Durchmesser
DH des Heckbereichs 4. Eine der beiden Erhebungen 13 kommt dabei in den Innenraum
28 der Patronenhülse 6 zu liegen und die andere der beiden Erhebungen 13 liegt ausserhalb
der Patronenhülse 6. Beide Erhebungen grenzen vorzugswiese unmittelbar an den Aufnahmeabschnitt
27 an.
[0050] Mit anderen Worten kann auch gesagt werden, dass der Halteabschnitt 12 durch zwei
das Projektil 1 umgebende und sich vom Durchmesser des Heckbereichs 4 nach aussen
erstreckende Erhebungen 13 begrenzt sein. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen
um die identische Struktur mit dem eben beschriebenen Ausführung Beispiel mit der
Vertiefung 11.
[0051] In einer alternativen Ausführungsform kann der Halteabschnitt 12 durch eine einzige
das Projektil 1 umgebende und sich vom Durchmesser des Heckbereichs 4 nach aussen
erstreckende Erhebung 13 begrenzt werden. Es handelt sich hierbei um die Erhebung
13 im Bereich des Projektilendes 5. Das heisst, auf die Erhebung 13 zwischen dem Heckbereich
4 und dem Frontbereich 2 würde in dieser Ausführungsform verzichtet werden.
[0052] Prinzipiell ist zu sagen, dass der Durchmesser DV des Bereiches, welcher in den Aufnahmeabschnitt
17 der Patronenhülse 6 einragt, kleiner ist, als derjenige Teil, welcher sich vom
Aufnahmeabschnitt 17 her gesehen entlang der Mittelachse M in die Patronenhülse 6
hineinerstreckt. Letzterer Teil ist der Abschnitt mit dem Durchmesser DH, welcher
nahe am Projektilende 5 liegt. Der Durchmesser DV ist somit kleiner als der Durchmesser
DH. Dies kann in den Figuren 2 und 3 entsprechend erkannt werden. Diese Vergrösserung
hat den Vorteil, dass das Projektil 1 bei der Zündung des in der Patronenhülse 6 vorhandenen
Zündmittels ein gewisser Widerstand bereitgestellt wird.
[0053] Der Projektilkern 7 ist in Schussrichtung gesehen vorzugsweise im vorderen Bereich
des Projektils 1 angeordnet. Mit anderen Worten ist der Projektilkern 7 also vorzugsweise
im Frontbereich 2 angeordnet und erstreckt sich höchstens teilweise in den Heckbereich
4 hinein. Hierbei handelt es sich um eine besonders gute Anordnung bezüglich der ballistischen
Eigenschaften auf kurze Distanz.
[0054] Alternativ kann sich der Projektilkern 7 auch weiter in den Heckbereich 4 hinein
erstrecken, wodurch sich die ballistischen Eigenschaften verändern lassen. Beispielsweise
wäre es denkbar, den Projektilkern 7 zwischen Projektilspitze 2 und Projektilende
5 mittig anzuordnen.
[0055] Der Projektilkern 7 weist in Schussrichtung beziehungsweise in Richtung der Mittelachse
M gesehen eine Länge auf, welche um einen Faktor im Bereich von 2 bis 5, insbesondere
im Bereich vom 2,5 bis 4,5 kleiner ist als die Gesamtlänge des Projektils 1 von der
Projektilspitze 2 bis zum Projektilende 5 gesehen.
[0056] Der Projektilkern 1 weist weiter einen Durchmesser D auf, welcher um einen Faktor
im Bereich von 1,1 bis 1,8, insbesondere um einen Faktor im Bereich 1,2 bis 1,6 kleiner
ist als der Nenndurchmesser DN des Projektils. Der Nenndurchmesser DN des Projektils
ist im vorliegenden Zusammenhang als Durchmesser des Frontbereichs 2 zu verstehen.
[0057] Bezüglich der Durchmesser sei weiter angemerkt, dass der Durchmesser DH im Heckbereich
4 grösser ist als der Durchmesser DN im Frontbereich 2. Der Durchmesser DN, also der
Nenndurchmesser, entspricht im Wesentlichen dem Durchmesser des Laufes, mit welchem
das Projektil 1 entsprechend verwendet werden soll. Die Vergrösserung des Heckdurchmessers
DH hat dabei den Vorteil, dass die Ummantelung aus Kunststoff in diesem Bereich dem
Durchtritt des Laufes leicht komprimiert wird und das Übungsprojektil 1 durch die
Laufzüge entsprechend in Rotation versetzt wird. Vorzugsweise weist das Geschoss einen
Nenndurchmesser DN im Bereich von 4 bis 10 mm auf.
[0058] Mit anderen Worten kann auch gesagt werden, dass das Profil 1 abschnittsweise einen
grösseren Durchmesser DH als der definierte Nenndurchmesser DN des Projektils 1 aufweist.
Der Durchmesser DH ist besonders bevorzugt um einen Faktor im Bereich von 1.05 bis
1.1 grösser als der Nenndurchmesser DN.
[0059] Der Projektilkern 7 ist vorzugsweise aus einem Metall oder einer Metalllegierung
ausgewählt aus Stahl und/oder Nicht-Eisenmetallen. Die Ummantelung ist vorzugsweise
aus einem Kunststoff ausgewählt aus einem Thermoplast oder einem Elastomer oder einem
Kunststoffgemisch ausgewählt aus einem Thermoplast und/oder einem Elastomer.
[0060] Bei den genannten Materialien handelt es sich um besonders umweltverträgliche Materialien.
Besonders bevorzugt sind alle Teile schwermetallfrei.
[0061] Von der Figur 2 kann gut erkannt werden, dass die Patronenhülse 6 ein Hülsenteil
15 und ein mit dem Hülsenteil 15 in Verbindung stehenden Patronenboden 16 aufweist.
Vorzugsweise ist das Hülsenteil 15 aus Kunststoff und der Patronenboden 16 aus Metall.
[0062] Das Projektil 1 steht über einen Formschluss und/oder einen Kraftschluss mit einem
Aufnahmeabschnitt 17 des Hülsenteils 15 in Verbindung. Mit anderen Worten kann auch
gesagt werden, dass das Projektil 1 über einen Formschluss und/oder einen Kraftschuss
in einem Aufnahmeabschnitt 17 des Hülsenteils 15 im Hülsenteil 15 gehalten ist.
[0063] Der Patronenboden 16 ist über einen Formschluss, Stoffschluss und/oder einen Kraftschuss
im Hülsenteil 15 gehalten.
[0064] In der vorliegenden Ausführungsform kann in den Figuren 4 und 5 erkannt werden, dass
Hülsenteil 15 und Patronenboden 16 über eine Einraststruktur 21 verfügen. Die Einraststruktur
21 umfasst dabei mehrere um den Umfang verlaufende Rillen 22 am Hülsenteil 15 und
Erhebungen 23 am Patronenboden 16. Erhebungen 23 greifen dabei in die Vertiefungen
22 ein und halten so Patronenboden 16 am Hülsenteil 15.
[0065] Die Struktur der Erhebungen 23 und Vertiefungen 22 ist dabei so gewählt, dass eine
Kraft entgegen der Schussrichtung auf den Patronenboden auf das Hülsenteil 15 übertragen
wird, sodass nach Schussabgabe die Patronenhülse 6 aus dem Patronenlager der Waffe
ausgezogen werden kann. Hierfür weist der Patronenboden einen umlaufende Ausziehrille
24 auf. Mindestens eine Paarung bestehend aus Erhebung 23 und Vertiefung 22 weisen
dabei eine im Wesentlichen rechtwinklig zur Mittelachse M verlaufende Kontaktfläche
30 auf. Über diese Kontaktfläche 30 kann dann beim Vorgang des Ausziehens eine entsprechende
Kraft vom Patronenboden 16 auf das Hülsenteil 15 übertragen werden. In der vorliegenden
Ausführungsform sind zwei Kontaktflächen 30 vorgesehen. Die Kontaktflächen 30 sind
dabei in Richtung der Mittelachse M beabstandet zueinander angeordnet und laufen als
Ringflächen um die Mittelachse M herum.
[0066] Der Patronenboden 16 ist vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff oder aus Kunststoff
und weist zudem eine Aufnahme 25 für ein Zündhütchen auf.
[0067] Der Aufnahmeabschnitt 17, in welchem das Projektil 1 gehalten ist, weist vorzugsweise
einen Durchmesser DI auf, welche kleiner ist als der Aussendurchmesser DN des Projektils
im Heckbereich 4, welcher in den besagten Aufnahmeabschnitt 17 einragt. Somit wird
das Projektil im Aufnahmeabschnitt 17 entsprechend gehalten bzw. geklemmt. Diese kraftschlüssige
Klemmverbindung ist dabei zusätzlich oder alternativ zu der oben beschriebenen formschlüssigen
Verbindung bereitgestellt durch Erhebung 13 bzw. Vertiefung 11. Es kann also gesagt
werden, dass einerseits das Projektil 1 über eine Klemmverbindung gehalten wird und/oder
andererseits über die Erhebung 13 im Aufnahmeabschnitt 17 gesichert ist. Erhebung
13 und/oder vergrösserter Aussendurchmesser DV im Heckbereich 4 stellen dabei bei
Zündung des in der Patronenhülse 6 liegenden Treibmittels einen Wiederstand bereit,
sodass sich ein entsprechender Druck aufbauen kann bevor sich das Projektil 1 aus
der Patronenhülse 6 löst.
[0068] Vorzugsweise weist der Aufnahmeabschnitt 17 in Schussrichtung gesehen eine Länge
auf, welcher im Wesentlichen der Länge des Halteabschnittes 12 entspricht.
[0069] Die Patronenhülse 8, insbesondere das Hülsenteil 15 ist aus einem Kunststoff, insbesondere
einem Thermoplast oder einem Elastomer, oder eine Kunststoffmischung aus einem Thermoplast
und/oder einem Elastomer.
[0070] Anhand der Figuren 4 und 5 wird nun noch die Form des Hülsenteils 15 beschrieben.
Vom Aufnahmeabschnitt 17 erstreckt sich das Hülsenteil 15 über einen konischen Abschnitt
26 zu einem zylindrischen Abschnitt 27. Dem zylindrischen Abschnitt 27 schliesst sich
dann die Einraststruktur 21 an. Der zylindrische Anschnitt 27 verläuft vorzugsweise
mit einem konstanten Aussendurchmesser und einem konstanten Innendurchmesser, sodass
das Hülsenteil 15 in diesem Bereich einen konstanten Wanddicke aufweist. Im hinteren
Bereich gegen die Einraststruktur 21 wird die Wanddicke etwas grösser gewählt, sodass
hier der Innenraum 28 sich konisch entlang der Mittelachse M in Richtung Patronenboden
16 verjüngt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass ein grösserer Widerstand beim
Vorgang des Zündens bereitgestellt werden kann. Der entsprechende Verstärkungsbereich
trägt das Bezugszeichen 29.
[0071] In einem vorteilhaften Herstellverfahren wird der Projektilkern in eine Spritzgussmaschine
eingelegt und dann durch die Ummantelung umspritzt, wodurch das Übungsprojektil herstellbar
ist. Alternativ kann der Projektilkern auch eine Öffnung umfassen, in welche der Projektilkern
während der Herstellung eingelegt oder eingefüllt wird. Letzteres ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn der Projektilkern pulverförmig ist.
[0072] Die Patronenhülse kann gleichermassen hergestellt werden, wobei zuerst der Patronenboden
in die Spritzgussmaschine eingelegt wird und dann das Hülsenteil angespritzt wird.
Alternativ kann der Patronenboden auch in die Patronenhülse gepresst werden.
[0073] Das Übungsprojektil und die Patronenhülse können aber auch gemeinsam gespritzt werden,
wobei der Aufnahmeabschnitt 17 zwischen Übungsprojektil und Patronenhülse als Zone
mit geschwächtem Materialquerschnitt ausgebildet ist.
[0074] Je nach Ausführungsform wird vor der Montage des Projektils oder vor der Montage
des Patronenbodens die Patronenhülse mit einem Treibmittel, wie Zündpulver, befüllt.
[0075] Weiter wird ein Zündhütchen in die Aufnahme 25 eingesetzt.
[0076] Zusammenfassend kann bezüglich der vorliegenden Erfindung gesagt werden, dass aufgrund
der Ausbildung des Übungsprojektils 1 aus Metall und Kunststoff ein Projektil bereitgestellt
werden kann, welches eine geringere Bodenbelastung im Vergleich mit Geschossen aus
Blei aufweist. Gleiches gilt für die Patronenhülse 6.
[0077] Weiter kann aufgrund der Ausbildung der Patrone 14 als solches, also der Form von
Projektil 1 und Patronenhülse 6 eine Patrone bereitgestellt werden kann, welche in
herkömmlichen Waffensystemen einsetzbar ist. Ein weiterer Vorteil aus diesem Projektil
ergeht aus der Tatsache, dass das Projektil günstiger als Einsatzmunition herstellbar
ist, was ebenfalls sehr willkommen ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Übungsproj ektil |
16 |
Patronenboden |
| 2 |
Frontbereich |
17 |
Aufnahmeabschnitt |
| 3 |
Projektilspitze |
18 |
Mantelfläche |
| 4 |
Heckbereich |
19 |
Stirnfläche |
| 5 |
Projektilende |
20 |
konischer Abschnitt |
| 6 |
Patronenhülse |
21 |
Einraststruktur |
| 7 |
Projektilkern |
22 |
Rillen |
| 8 |
Ummantelung |
23 |
Erhebungen |
| 9 |
konischer Abschnitt |
24 |
Ausziehrille |
| 10 |
zylindrischer Abschnitt |
25 |
Aufnahme |
| 11 |
Vertiefung |
26 |
konischer Abschnitt |
| 12 |
Halteabschnitt |
27 |
zylindrischer Abschnitt |
| 13 |
Erhebungen |
28 |
Innenraum |
| 14 |
Patrone |
29 |
Verstärkungsbereich |
| 15 |
Hülsenteil |
30 |
Kontaktfläche |
1. Übungspatrone (14) zum Einsatz auf kurzer Distanz, insbesondere unter 100 Metern,
besonders bevorzugt unter 50 Metern, umfassend ein Übungsprojektil (1) und eine Patronenhülse
(6), wobei
das Übungsprojektil (1) einen sich entlang einer Mittelachse (M) erstreckenden Frontbereich
(2) mit einer Projektilspitze (3) und einen sich dem Frontbereich (2) in Richtung
der Mittelachse (M) anschliessenden Heckbereich (4) mit einem Projektilende (5) umfasst,
wobei der Heckbereich (4) für die Aufnahme des Projektils (1) in einer Patronenhülse
(6) ausgebildet ist und wobei das Übungsprojektil (1) einen Projektilkern (7) aus
Metall oder einen Projektilkern (7) aus einem Gemisch aus Kunststoff und Metall oder
einen Projektilkern (7) aus metallischem festen oder losen Pulver und eine den besagten
Projektilkern (7) umgebende und mindestens teilweise die Aussenform des Übungsprojektils
(1) bestimmende Ummantelung (8) aus Kunststoff umfasst,
wobei die Patronenhülse (6) ein Hülsenteil (15) und ein mit dem Hülsenteil (15) in
Verbindung stehenden Patronenboden (16) aufweist, wobei mindestens das Hülsenteil
(15) aus Kunststoff ist dadurch gekennzeichnet, dass das Projektil (1) mit dem Heckbereich über einen Fomschluss und/oder einen Kraftschluss
in einem Aufnahmeabschnitt (17) im Hülsenteil (15) gehalten ist.
2. Übungspatrone (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektilkern (7) die Gestalt eines Zylinders aufweist.
3. Übungspatrone (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (8) den Projektilkern (7) vollständig umgibt; oder dass die Ummantelung
(8) den Projektilkern (7) teilweise umgibt, wobei der Projektilkern (7), vorzugsweise
im Bereich der Projektilspitze (3), aus der Ummantelung (8) hinausragt, oder wobei
der Projektilkern (7) abschnittsweise bündig mit der Aussensetie der Ummantelung (8)
ist.
4. Übungspatrone (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (8) von der Projektilspitze (3) her gesehen im Frontbereich (2) mit
einem konischen Abschnitt (9) verläuft, vorzugsweise mit zwei konischen Abschnitten
(9a, 9b) mit unterschiedlichen Winkeln, und dann in einen zylindrischen Abschnitt
(10) übergeht und dass der Heckbereich (4) im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet
ist.
5. Übungspatrone (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heckbereich (4) einen Halteabschnitt (12) aufweist, mit welchem das Projektil
(1) in einer Patronenhülse (6) lagerbar ist, wobei der Halteabschnitt (12) eine sich
in den Heckbereich (4) erstreckende und um die Mittelachse (M) herum umlaufende Vertiefung
(11) ist, welche beidseitig vom Heckbereich (4) begrenzt ist;
oder wobei der Halteabschnitt (12) durch zwei das Projektil (1) umgebende und sich
vom Durchmesser des Heckbereichs (4) nach aussen erstreckende Erhebungen (13) begrenzt
wird;
oder wobei der Halteabschnitt (12) durch eine das Projektil (1) umgebende und sich
vom Durchmesser des Heckbereichs (4) nach aussen erstreckende Erhebung (13) begrenzt
wird.
6. Übungspatrone (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektilkern (7) in Schussrichtung entlang der Mittelachse gesehen im vorderen
Bereich des Projektils (1) angeordnet ist, oder dass der Projektilkern (7) in Schussrichtung
entlang der Mittelachse gesehen mittig zwischen Projektilspitze (3) und Projektilende
(5) angeordnet ist.
7. Übungspatrone (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektilkern (7) in Schussrichtung eine Länge aufweist, welche um einen Faktor
im Bereich von 2 bis 5, insbesondere im Bereich von 2,5 bis 4,5 kleiner ist, als die
Gesamtlänge des Projektils (1) von Projektilspitze (3) bis Projektilende (5) in Richtung
der Mittelachse (M) gesehen und/oder dass der Projektilkern (1) einen Durchmesser
(D) aufweist, welcher um einen Faktor im Bereich von 1.1 bis 1.8, insbesondere um
einen Faktor im Bereich von 1.2 bis 1,6 kleiner ist als der Nenndurchmesser (DN) des
Projektils (1).
8. Übungspatrone (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektilkern (7) aus einem Metall, wie Stahl oder einem Nicht-Eisenmetall, oder
aus einer Metalllegierung mit Stahl und/oder Nichteisenmetallen ist, und dass die
Ummantelung (8) aus einem Kunststoff, insbesondere aus einem Elastomer oder Thermoplast,
oder aus einem Kunststoffgemisch, insbesondere aus Elastomeren und/oder Thermoplasten,
und/oder dass das Projektil (1) abschnittsweise einen grösseren Durchmesser (DH) als
der definierte Nenndurchmesser (DN) des Projektils (1) aufweist, wobei Durchmesser
(DH) besonders bevorzugt um einen Faktor im Bereich von 1.05 bis 1.1 grösser als der
Nenndurchmesser (DN) ist.
9. Übungspatrone (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Patronenboden (16) über einen Formschluss, Stoffschluss und/oder Kraftschluss
im Hülsenteil (15) gehalten ist, und/oder dass der Patronenboden (16) aus Metall und/oder
Kunststoff ist und der Aufnahme (25) eines Zündhütchens dient.
10. Übungspatrone (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wenn abhängig von Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (17), in welchem das Projektil (1) gehalten ist, einen Innendurchmesser
(DI) aufweist, welcher kleiner ist, als der Aussendurchmesser (D) des Projektils (1)
in dem Bereich des Heckbereichs (4), welcher in besagten Aufnahmeabschnitt (17) zu
liegen kommt und/oder dass mindestens eine der besagten Erhebungen (13) in Schussrichtung
gesehen hinter dem Aufnahmeabschnitt (17) in der Patronenhülse (6) liegt, wobei die
besagte Erhebung (13) einen Durchmesser (DV) aufweist, der grösser ist als der Innendurchmesser
(DI) des Aufnahmeabschnitt (12).
11. Übungspatrone (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (7) in Schussrichtung gesehen entlang der Mittelachse (M) eine
Länge aufweist, welche der Länge des Halteabschnittes (12) entspricht.
12. Übungspatrone (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hülsenteil (15) und/oder der Patronenboden (16) aus einem Material ausgewählt
aus der Gruppe der Elastomere und/oder der Thermoplaste ist.
13. Übungspatrone (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (17) eine Zone mit geschwächter Materialstärke ist, über das
Projektil über dies Zone stoffschlüssig mit dem Hülsenteil (15) in Verbindung steht,
wobei bei Zündung die besagte Zone aufreisst.
14. Verfahren zur Herstellung einer Übungspatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt das Projektil (1) mit dem Hülsenteil (15) verbunden wird,
dass in einem zweiten Schritt das Treibmittel in das Hülsenteil (15) gefüllt wird
und dass in einem dritten Schritt das Hülsenteil (15) mit dem Patronenboden (16) verbunden
wird, wobei vorzugsweise zwischen dem ersten Schritt und dem zweiten Schritt der besagte
Projektilkern (1) durch das Hülsenteil (15) in das Projektil eingeführt bzw. eingefüllt
wird.
15. Verfahren zur Herstellung einer Übungspatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt der Patronenboden (16) mit dem Hülsenteil (15) verbunden
wird, dass in einem zweiten Schritt das Treibmittel in das Hülsenteil (15) gefüllt
wird und dass in einem dritten Schritt das Hülsenteil (15) mit dem Projektil (1) verbunden
wird.
1. A training cartridge (14) for use over a short distance, especially less than 100
meters, particularly preferably less than 50 meters, comprising a training projectile
(1) and a cartridge casing (6), wherein
the training projectile (1) comprises a front region (2) extending along a central
axis (M) with a tip of the projectile (3) and a tail region (4) adjoining the front
region (2) in the direction of the central axis (M) with an end of the projectile
(5), wherein the tail region (4) is designed for accommodating the projectile (1)
in a cartridge case (6), and wherein the training projectile (1) comprises a projectile
core (7) made of metal or a projectile core (7) made of a mixture of plastic and metal
or a projectile core (7) made of solid or loose metallic powder and a jacket (8) made
of plastic surrounding said projectile core (7) and at least partly determining the
external shape of the training projectile (1),
wherein the cartridge case (6) comprises a casing part (15) and a base of the cartridge
(16) joined to the casing part (15), wherein at least the casing part (15) is made
of plastic, characterized in that the projectile (1) with its tail region is retained in an accommodating segment (17)
in the casing part (15) by means of positive locking and/or force closure.
2. The training cartridge (1) as claimed in claim 1, characterized in that the projectile core (7) has the shape of a cylinder.
3. The training cartridge (1) as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the jacket (8) completely surrounds the projectile core (7); or that the jacket (8)
partly surrounds the projectile core (7), wherein the projectile core (7), preferably
in the region of the tip of the projectile (3), protrudes out of the jacket (8), or
wherein the projectile core (7) is flush with the outside of the jacket (8) in segments.
4. The training cartridge (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the jacket (8), when viewed from the tip of the projectile (3), extends with a conical
segment (9) in the front region (2), preferably with two conical segments (9a, 9b)
with different angles, and then transitions into a cylindrical segment (10) and that
the tail region (4) is essentially of cylindrical form.
5. The training cartridge (1) as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that the tail region (4) comprises a retaining segment (12) with which the projectile
(1) can be mounted in a cartridge case (6), wherein the retaining segment (12) is
a recess (11) extending in the tail region (4) and about the central axis (M), which
is bounded on both sides by the tail region (4);
or wherein the retaining segment (12) is bounded by two elevations (13) surrounding
the projectile (1) and extending outwards from the diameter of the tail region (4);
or wherein the retaining segment (12) is bounded by one elevation (13) surrounding
the projectile (1) and extending outwards from the diameter of the tail region (4).
6. The training cartridge (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the projectile core (7), when viewed in the firing direction along the central axis,
is disposed in the front region of the projectile (1), or that the projectile core
(7), when viewed in the firing direction along the central axis, is disposed centrally
between the tip of the projectile (3) and the end of the projectile (5).
7. The training cartridge (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the projectile core (7) has a length in the firing direction that is smaller by a
factor in the range from 2 to 5, especially in the range from 2.5 to 4.5, than the
total length of the projectile (1) from the tip of the projectile (3) to the end of
the projectile (5) when viewed in the direction of the central axis (M) and/or that
the projectile core (7) has a diameter (D) that is smaller by a factor in the range
from 1.1 to 1.8, especially by a factor in the range of 1.2 to 1.6 than the nominal
diameter (DN) of the projectile (1).
8. The training cartridge (1) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the projectile core (7) is made of a metal, such as steel or a non-ferrous metal,
or of a metal alloy with steel and/or non-ferrous metals, and that the jacket (8)
is made of a plastic, especially of an elastomer or thermoplastic, or of a plastic
mixture, especially of elastomers and/or thermoplastics,
and/or that the projectile (1) has a larger diameter (DH) in segments than the defined
nominal diameter (DN) of the projectile (1), wherein the diameter (DH) is particularly
preferably greater by a factor in the range from 1.05 to 1.1 than the nominal diameter
(DN).
9. The training cartridge (14) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the base of the cartridge (16) is retained in the casing part (15) by means of positive
locking, bonding and/or non-positive locking, and/or that the base of the cartridge
(16) is made of metal and/or plastic and serves the purpose of a receptacle (25) for
an ignition cap.
10. The training cartridge (14) as claimed in any one of the preceding claims, if dependent
from claim 5, characterized in that the accommodating segment (17) in which the projectile (1) is retained has an internal
diameter (DI) that is smaller than the external diameter (D) of the projectile (1)
in the vicinity of the tail region (4), which is disposed in said accommodating segment
(17), and/or that at least one of said elevations (13), when viewed in the firing
direction, is disposed after the accommodating segment (17) in the cartridge case
(6), wherein said elevation (13) has a diameter (DV) that is larger than the internal
diameter (DI) of the accommodating segment (17).
11. The training cartridge (14) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the accommodating segment (7), when viewed in the firing direction, has a length
along the central axis (M) that corresponds to the length of the retaining segment
(12).
12. The training cartridge (14) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the casing part (15) and/or the base of the cartridge (16) is made of a material
selected from the group of elastomers and/or thermoplastics.
13. The training cartridge (14) as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the accommodating segment (17) is a zone with reduced material thickness, the projectile
being joined to the casing part (15) by means of said zone by bonding, wherein said
zone ruptures on ignition.
14. A method for manufacturing a training cartridge as claimed in any one of claims 1
to 13, characterized in that in a first step the projectile (1) is joined to the casing part (15), that in a second
step the propellant is filled in the casing part (15) and that in a third step the
casing part (15) is joined to the base of the cartridge (16), wherein preferably between
the first step and the second step said projectile core (1) is inserted or filled
into the projectile through the casing part (15).
15. A method for manufacturing a training cartridge as claimed in any one of claims 1
to 13, characterized in that in a first step the base of the cartridge (16) is joined to the casing part (15),
that in a second step the propellant is filled in the casing part (15) and that in
a third step the casing part (15) is joined to the projectile (1).
1. Une cartouche d'exercice (14) pour l'utilisation à une courte distance, en particulier
inférieure à 100 mètres, en particulier préférablement inférieure à 50 mètres, comprenant
un projectile d'exercice (1) et une douille de cartouche (6), où
le projectile d'exercice (1) comprend un domaine avant (2) s'étendant le long d'un
axe médian (M) et pourvu d'une pointe de projectile (3) et un domaine arrière (4)
prolongeant le domaine avant (2) dans la direction de l'axe médian (M) pourvu d'une
fin de projectile (5), où le domaine arrière (4) est réalisé pour loger le projectile
(1) dans une douille de cartouche (6) et où le projectile d'exercice (1) comprend
un coeur de projectile (7) en métal ou un coeur de projectile (7) en mélange de plastique
et métal ou un coeur de projectile (7) en poudre de métal solide ou libre et une enveloppe
(8) en matière plastique qui entoure le dit coeur de projectile (7) et qui détermine
au moins partiellement la forme extérieure du projectile d'exercice (1),
où la douille de cartouche (6) comporte une partie de douille (15) et un plancher
de cartouche (16) en connexion avec la partie de douille (15), où au moins la partie
de douille (15) est en plastique, caractérisée en ce que le projectile (1) est tenu par le domaine arrière à travers une liaison par la forme
et/ou par la force dans un domaine de logement (17) dans la partie de douille (15).
2. Une cartouche d'exercice (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le coeur de projectile (7) présente la forme d'un cylindre.
3. Une cartouche d'exercice (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l' enveloppe (8) entoure le coeur de projectile (7) de manière complète; ou que l'enveloppe
(8) entoure le coeur de projectile (7) de manière partielle, où le coeur de projectile
(7), préférablement dans le domaine de la pointe de projectile (3), se dresse hors
de l'enveloppe (8), ou où le coeur de projectile (7) est cohérent par sections avec
le coté extérieur de l'enveloppe (8).
4. Une cartouche d'exercice (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'enveloppe (8), vue depuis la pointe de projectile (3), s'étend dans le domaine
avant (2) avec une section conique (9), préférablement avec deux sections coniques
(9a, 9b) ayant des angles différents, et évolue subséquemment vers une section cylindrique
(10) et que le domaine arrière (4) est sensiblement formé de manière cylindrique.
5. Une cartouche d'exercice (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le domaine arrière (4) présente une section de retenue (12), à l'aide de laquelle
le projectile (1) peut être logé dans la douille de cartouche (6), où la section de
retenue (12) est une dépression (11) s'étendant dans le domaine arrière (4) et s'étendant
autour de l'axe médian (M), laquelle est délimitée des deux côtés par rapport au domaine
arrière (4) ;
et où la section de retenue (12) est délimitée par deux surélévations (13) entourant
le projectile (1) et s'étendant vers l'extérieur à partir du diamètre du domaine arrière
(4);
et où la section de retenue (12) est délimitée par une surélévation (13) entourant
le projectile (1) et s'étendant vers l'extérieur à partir du diamètre du domaine arrière
(4).
6. Une cartouche d'exercice (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le coeur de projectile (7), vu le long de l'axe médian en direction de tir, est disposé
dans le domaine avant du projectile (1), ou que le coeur de projectile (7), vu le
long de l'axe médian en direction de tir, est disposé de manière centrée entre la
pointe de projectile (3) et la fin de projectile (5).
7. Une cartouche d'exercice (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le coeur de projectile (7) présente une longueur en direction de tir, laquelle est
inférieure à la longueur totale de projectile (1) depuis la pointe de projectile (3)
jusqu'à la fin de projectile (5), vu en direction de l'axe médian (M), d'un facteur
dans la plage de 2 à 5, en particulier dans la plage de 2.5 à 4.5 et/ou que le coeur
de projectile (1) présente un diamètre (D), lequel est inférieur d'un facteur dans
la plage de 1.1 à 1.8, en particulier d'un facteur dans la plage de 1.2 à 1.6 au diamètre
nominal (DN) du projectile (1).
8. Une cartouche d'exercice (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le coeur de projectile (7) est en métal, comme l'acier ou un métal non ferreux, ou
en alliage métallique d'acier avec de l'acier et/ou des métaux non ferreux, et que
l'enveloppe (8) est en plastique, en particulier en élastomère ou thermoplastique,
ou en mélange de plastique, en particulier d'élastomères et/ou thermoplastiques, et/ou
que le projectile (1) présente par sections un diamètre supérieur (DH) au diamètre
nominal défini (DN) du projectile (1), où le diamètre (DH) est en particulier préférablement
supérieur 1 au diamètre nominal (DN) d'un facteur dans la plage de 1.05 à 1.
9. Une cartouche d'exercice (14) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le plancher de cartouche (16) est retenu à travers une liaison par la forme, liaison
par matériau et ou liaison par force dans la partie de douille (15), et/ou que le
plancher de cartouche (16) est en métal et/ou plastique et sert au logement (25) de
l'amorce à percussion.
10. Une cartouche d'exercice (14) selon une des revendications précédentes, si elle dépend
de la revendication 5, caractérisée en ce que la section de logement (17), dans laquelle le projectile (1) est retenu, présente
un diamètre intérieur (DI) qui est inférieur au diamètre extérieur (D) du projectile
(1) dans le domaine du domaine arrière (4), lequel vient se poser dans la dite section
de logement (17) et/ou que au moins une des dites surélévations (13), vu en direction
de tir, se situe derrière la section de logement (17) dans la douille de cartouche
(6), où la dite surélévation (13) présente un diamètre (DV) qui est supérieur au diamètre
intérieur (DI) de la section de logement (12).
11. Une cartouche d'exercice (14) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de logement (7), vu en direction de tir, présente une longueur le long
de l'axe médian (M) laquelle correspond à la longueur de la section de retenue (12).
12. Une cartouche d'exercice (14), selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la partie de douille (15) et/ou le plancher de cartouche (16) sont choisis d'un matériau
du groupe des élastomères et/ou des thermoplastiques.
13. Une cartouche d'exercice (14) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de logement (17) est une zone à épaisseur de matériau affaiblie, le projectile
étant en connexion par liaison de matériau à travers cette zone avec la partie de
douille (15), où la dite zone se déchire lors de la détonation.
14. Un procédé de production d'une cartouche d'exercice selon une des revendications 1
à 13, caractérisé en ce que dans une première étape le projectile (1) est relié à la partie de douille (15),
que dans une deuxième étape la partie de douille (15) est remplie avec l'agent propulseur
et que dans une troisième étape la partie de douille (15) est reliée au plancher de
cartouche (16), où préférablement entre la première étape et la deuxième étape le
dit coeur de projectile (1) est inséré, respectivement versé, dans le projectile à
travers la partie de douille (15).
15. Un procédé de production d'une cartouche d'exercice selon une des revendications 1
à 13, caractérisé en ce que dans une première étape le plancher de cartouche (16) est relié avec la partie de
douille (15), que dans une deuxième étape la partie de douille (15) est remplie d'agent
propulseur et que dans une troisième étape la partie de douille (15) est reliée avec
le projectile (1).