[0001] Die Erfindung betrifft ein Schutzleiterkontaktiersystem, das für elektrische Geräte
und Systeme mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen geeignet ist.
Stand der Technik
[0002] Elektrische Geräte wie Elektrokochherde, Backröhren, Kühlschränke, Mikrowellen, Geschirrspüler,
Bearbeitungsmaschinen in der industriellen Fertigung, Fahrzeugdiagnosegeräte usw.
benötigen für ihre Funktion elektrische Energie.
[0003] Zur Gewährleistung der Energieversorgung verfügen die meisten dieser und andere analoge
Geräte über ein Geräteanschlusssystem als Übergabestelle der Elektroenergie zwischen
der elektrischen Zuleitung und der Geräteinnenverdrahtung.
Häufig wird dieses als Anschlussterminal bezeichnet.
[0004] Dies ist aus folgenden unterschiedlichen Gründen erforderlich, wie:
- die elektrische Anschlussleitung soll austauschbar sein,
- diese Anschlussleitung unterliegt einer erhöhten mechanischen Belastung und muss daher
mechanisch beständiger sein als die Geräteinnenverdrahtung des Gerätes und
- die Geräteinnenverdrahtung unterliegt erhöhten thermischen Belastungen und muss daher
thermisch beständigeres Isolationsmaterial als die Anschlussleitung besitzen.
[0005] Die Anschlussterminals werden in der industriellen Fertigung dieser Geräte durch
den Gerätehersteller innerhalb des Fertigungsprozesses in die Geräteaußenwand montiert.
In einem weiteren Fertigungsschritt muss die Netzleitung über die Verbindungsstellen
mit der Geräteinnenverdrahtung verbunden werden. Je nach zum Einsatz kommendem System
kann dies mittels verschiedener Technologien erfolgen, wie z.B. Verbindung der Adern
der Geräteanschlussleitung und der Geräteinnenverdrahtung mittels lösbarer Verbindungstechnologien
- Schraubklemmen, Steckkontakte, Federzugklemmen, Schneidklemmen usw., oder/und mittels
unlösbarer Verbindungstechnologien, wie thermisches Schweißen, Ultraschallschweißen,
Löten, Crimpen, und dergleichen.
[0006] Unabhängig davon welche der benannten Verbindungstechnologien zwischen den Adern
der Geräteanschlussleitung und der Geräteinnenverdrahtung zum Einsatz kommt, sind
zu deren Realisierung meist zwei Realisierungsschritte notwendig:
- 1. Montage des Anschlussterminals in die Einbringöffnung der Gerätewand.
- 2. Verbindung der entsprechenden Anzahl an Adern der Zuleitung mit einer korrespondierenden
Anzahl an Geräteinnenverdrahtungsleitungen - z.B.: bei einem Elektrogerät für Wechselstrom
und Verwendung einer Schutzmaßnahme gegen gefährliche Körperströme, auf der Basis
eines Schutzleiteranschlusses sind dies drei elektrische Verbindungen. Bei einem Elektrogerät
für Drehstrom und gleicher Schutzmaßnahme gegen gefährliche Körperströme sind dies
fünf elektrische Verbindungen.
[0007] Besteht das Gerätegehäuse aus einem elektrisch leitfähigem Material, welches im Fehlerfalle,
z.B. Körperschluss, eine gefährliches Potential annehmen kann, und wird der Schutz
gegen gefährliche Körperströme durch Anwendung einer Schutzmaßnahme mit Schutzleiteranschluss
sichergestellt, muss eine sichere, niederimpedante Verbindung des Schutzleiterpotenzials
der Stromversorgung mit dem Gerätegehäuse sichergestellt werden.
[0008] Nach dem Stand der Technik sind der Einbau des Anschlussterminals in das Gerätegehäuse
und die Verbindung des Schutzleiters der Geräteanschlussleitung mit dem leitfähigen
Gerätegehäuse zwei getrennte technologische Schritte, welche zusätzliche Montagezeiten
und zusätzliches Verbindungsmaterial bedingen.
[0010] Die in den Druckschriften dargestellten Vorteile für die Anwender der Geräte erfordern
jedoch für die Hersteller dieser Geräte erhebliche Fertigungs- und Kostenprobleme
und -aufwände.
[0011] So eignen sich die in den Druckschrift
DE 10 2007 057 335 A1 und
DE 10 2005 040 241 A1 beschriebene Lösung nur für eine Kontaktierung der Geräteanschlussleitung auf eine
Innengeräteverdrahtung in Form einer gedruckte Schaltung, wie elektronische Leiterplatte,
da durch diese ein Verschieben der Steckerkontakte beim Stecken der Dose vermieden
wird.
[0012] Unabhängig davon muss in einem zusätzlichen technologischen Schritt und unter Einsatz
von zusätzlichem Material die Verbindung des Schutzleiters mit dem Gerätegehäuse realisiert
werden.
[0013] Die in den Druckschriften
DE 10 2005 029 384 A1 und
DE 10 2008 009 142 A1 beschriebenen Lösungen sind aufgrund ihrer Bauform stark auf spezielle Anwendungen
begrenzt. Auch sie bedingen die vorab beschriebenen zusätzlichen technologischen Schritte
und zusätzlichen Materialien für einen Anschluss des Schutzleiters an das Gerätegehäuse.
[0014] Nach der Druckschrift
US 5 924 877 A ist eine Lösung bekannt, die sich speziell auf den Masseanschluss eines Moduls in
einem Modulträger und ein Verfahren zum Betreiben und Herstellen des Masseanschlusses
richtet. Die dort vorgestellte Verbindung besteht aus einem Massestift, der eine Schutzleiterverbindung
zwischen Modul und Modulträger herstellt, ohne die aktiven Leiter zu kontaktieren.
Es ist der Anspruch der dort vorgestellten Lösung, das Gehäuse des Moduls mit dem
Schutzleiter des Modulträgers zu verbinden und die aktiven Leiter des Modulträgers
nicht mit dem Modul zu verbinden.
[0015] Die in der Druckschrift
US 5 924 877 A beschriebene Lösung weist einige Nachteile auf. So ist mit der beschriebenen Lösung
eine Kontaktierung des Schutzleiters und der aktiven Leitern der Stromversorgung und
des Moduls in einem Arbeitsschritt nicht möglich. Eine, wie in der Norm DIN EN 61140:2007-03
- Schutz gegen elektrischen Schlag - Gemeinsame Anforderungen für Anlagen und Betriebsmittel
- vorgeschriebene, voreilende Schutzleiterverbindung ist mit dieser Lösung nicht möglich.
Auch ist die Lösung auf die spezifischen Erfordernisse einer Bauweise aus Modulen
und Modulträger zugeschnitten.
[0016] In der
US 6,231,384 wird eine elektrische Verbindungsvorrichtung mit einer Kabelverbindung und einer
Metallplatte offenbart.
[0017] Die
US 4,395,081 offenbart einen elektrischen Verbinder, insbesondere einen Blechkontakt, welcher
elektrisch ein leitfähiges Kabel mit einem festen Zinken auf einer Grundebene verbindet.
[0018] In der
US 2009133928 wird ein auf dem Boden stehendes Haushaltsgerät mit mindestens einem Wechselstromanschluss
für die elektrische Energieversorgung über das häusliche Stromversorgungsnetz offenbart.
[0019] Die
US 6,238,242 offenbart einen Verbinder, insbesondere eine Wandbefestigungsverbinder mit einer
integrierten Verriegelungseinrichtung zum schnellen An- und Abkoppeln einer Anordnung
in einer Computer-Abdeckung.
[0020] In der
FR 2698492 wird ein integrierter Kabel- und Anschlussblock, insbesondere für Stromversorgungsgeräte,
offenbart, welcher auf einer Anschlussplatte angebracht ist.
Aufgabenstellung
[0021] Da der Kosten- und Qualitätsdruck innerhalb der industriellen Fertigung weiter steigt,
ist es für jeden Hersteller existentiell wichtig, alle möglichen Kostenreduktionspotentiale
zu erschließen, ohne Abstriche bei der Qualität zu verursachen.
[0022] Es ist also die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein in Herstellung und Montage
kostengünstiges System zur Verbindung der Geräteanschlussleitung mit der Geräteinnenverdrahtung
vorzuschlagen.
Dieses System soll die elektrische Funktions- und Gerätesicherheit dauerhaft gewährleisten
und gleichzeitig für den Anwender der vorliegenden Erfindung ein wesentliches Einsparungspotential
an Montagezeit und Montagematerial erschließen. Die Lösung soll in entsprechenden
Varianten sowohl für Geräte mit einem Dreh- oder Wechselstromanschluss nutzbar sein.
[0023] Diese Aufgabe wird durch ein Geräteanschlusssystem für Elektrogeräte mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in
den Unteransprüchen 2 bis 10 angegeben.
Durch Anwendung von Montagezeit- und Montagematerial sparender Verbindungstechnologie,
wird bereits bei der Montage des Geräteanschlusssystems in die Einbringöffnung des
Gerätegehäuses und/oder auf bzw.in eine Befestigungseinheit für das Geräteanschlusssystem
des mit Elektroenergie zu versorgenden Gerätes die niederimpedante, mechanisch sichere
Verbindung des Schutzleiterpotentials des Energieversorgungsnetzes und dem Gehäusepotential
des Gerätes hergestellt. Dadurch ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für die sichere
Funktion der Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme bereits durch den Einbau
des Geräteanschlusssystems herstellt.
[0024] Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ist auch gekennzeichnet durch ein Geräteanschlusssystem,
welches an den Außenbegrenzungsflächen oder im Inneren des elektrischen Gerätes angebracht
ist.
[0025] Das Geräteanschlusssystem weist je nach netzseitigem Strom- bzw. Spannungsversorgungssystem
die für die Gerätefunktion erforderliche Anzahl an Verbindungsstellen - Schraubkontaktstellen,
Schweißstellen, Federzugklemmstellen, Schneidkontaktklemmstellen, usw. - zwischen
der Geräteanschlussleitung und der Geräteinnenverdrahtung auf. Zusätzlich können,
bei Bedarf, diese Verbindungsstellen mit Kontaktelementen zur Realisierung von Verbindungen
zwischen den Leitern - z.B. Phase L1 und Phase L2, so genannte Brücken - ausgeführt
sein.
[0026] Vor allem weist das Geräteanschlusssystem eine geeignete Kontaktierung des Netzleitungsschutzleiters
direkt mit dem Gerätegehäuse in der Art auf, dass die Kontaktierung unmittelbar bei
der Montage und nicht durch einen zusätzlichen Arbeitsschritt und unter Verwendung
von zusätzlichem Verbindungsmaterial erfolgt.
[0027] Durch diese technische Umsetzung wird gewährleistet, dass bereits beim Einfügen des
Geräteanschlusssystems in das Gerätegehäuse eine mechanisch sowie elektrisch sichere
und dauerhafte Verbindung des Schutzleiter- mit dem Gerätegehäusepotentials erfolgt,
und damit die Voraussetzung für den Schutz gegen gefährliche Körperströme dauerhaft
sichergestellt wird.
[0028] Zu diesem Zweck wird der Gehäuseausschnitt des elektrischen Gerätes, in welchen das
Geräteanschlusssystem eingefügt wird, um eine Schutzleiteranschlusslasche erweitert.
Diese kann unmittelbar bei der Realisierung des Gehäuseausschnittes, unabhängig von
der dafür verwendeten Technologie - Lasern, Stanzen, Präge, usw. -, hergestellt werden.
[0029] Anstelle der Anordnung des Geräteanschlusssytems im Gehäuse kann diese auch an bzw.
in einer Befestigungseinheit eines Gerätes erfolgen.
[0030] Des Weiteren besitzt das eigentliche Anschlussterminal ein geeignetes Kontaktierungselement,
wie z.B.: Flachsteckkontakt, Timer- oder Zangenkontakt, welches bereits beim Einfügen
des Terminals in das Gerät die elektrische Verbindung zu dessen Gehäuse realisiert.
[0031] Bei Geräteanschlusssystemen mit untrennbaren Verbindungen zwischen Geräteanschlussleitungen
und Geräteinnenverdrahtung wird durch geeignete konstruktive Maßnahmen - z.B. Rastnasen
- dauerhaft sichergestellt, dass das Terminal und damit die Schutzleiterverbindung
nicht vom Gerät getrennt werden kann.
[0032] Bei Geräteanschlusssystemen mit einer trennbaren Verbindungen zwischen Geräteanschlussleitungen
und Geräteinnenverdrahtung ist durch die verlängerte Ausführung des Schutzleitsteckkontaktes
sichergestellt, dass beim Ziehen der Dose aus dem Stecker, immer erst die stromführenden
Kontakte und erst dann der Schutzleiter getrennt wird.
[0033] Diese Maßnahme erhöht die Gerätesicherheit wesentlich. Bei beiden oben beschriebenen
Geräteanschlusssystemen kann durch die Kombination der Konstruktionsmerkmale Rastnasen,
Steckergehäuse, Bund, usw. den Einbauanforderungen - Geräteanschlusssystem soll von
innen oder von außen eingesetzt werden - des spezifischen Gerätes entsprochen werden.
[0034] Durch die konstruktiven Besonderheiten, bei gleichzeitiger Vereinfachung des Gesamtsystems,
weist die Erfindung eine Vielzahl von Vorteilen auf:
> Verringerung von Material- und Fertigungsaufwendungen für das Geräteverbindungssystem
> Möglichkeit einer festen und lösbaren Verbindung zwischen Geräteanschlussleitung
und Geräteinnenverdrahtung
> Einsparung von Fertigungszeit durch gleichzeitiges Einfügen des Geräteanschlusssystems
in und elektrisches Verbinden des Schutzleiters mit dem Gerätegehäuse
> Einsparung von zusätzlichen Materialien für die Verbindung des Netzschutzleiters
mit dem Geräteschutzleiter bzw. dem Gerätegehäuse
> Möglichkeit einer vollautomatischen Fertigung und Geräteprüfung
> Vereinfachung des Geräteanschlusses an die Gebäudeelektroinstallation.
Ausführungsbeispiel
[0035] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen mit den
Figuren 1 bis 12 näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Motordiagnosegerät 6, angeschlossen an die dreiadrige Gebäudeelektroinstallation
über ein Geräteanschlusssystem.
- Fig. 2
- Geräteanschlusssystem für Drehstromgeräte in Montageposition.
- Fig. 3
- Geräteanschlusssystem für Drehstromgeräte, geöffnet dargestellt auf der Netzanschlussseite.
- Fig. 4
- Geräteanschlusssystem für Drehstromgeräte, Detaildarstellung der Verbindung des Netzschutzleiters
der Geräteanschlussleitung-Ader 18 des Schutzleiters mit dem Gerätegehäuse 5.
- Fig. 5
- Geräteanschlusssystem für Drehstromgeräte am Beispiel eines Cerankochfeldes in Darstellung
ohne Glasabdeckungsplatte
- Fig. 6
- Erste Ausführungsform eines Geräteanschlusssystems für Wechselstromgeräte mit Steckergehäuse
24 und Winkelgerätedose 23 mit auf der Dose 25 liegendem Schutzleiteranschlusskontakt
35 für die in das Gerätegehäuse 5 abgewinkelte Schutzleiteranschlusslasche 34.
- Fig. 7
- Schnittdarstellung von Figur 6 in der Draufsicht
- Fig. 8
- Zweites Geräteanschlusssystem für Wechselstromgeräte in Vorderansicht des Steckergehäuses
24 in der Einbausituation.
- Fig. 9
- Geräteanschlusssystem für Wechselstromgeräte nach Figur 8 in Seitenansicht.
- Fig. 10
- Dritte Ausführungsform eines Geräteanschlusssystems für Wechselstromgeräte in teilweiser
Schnittdarstellung der Seitenansicht, die Winkelgerätedose 23 ist eingesteckt in ein
eingebautes Steckergehäuse 24.
- Fig. 11
- Viertes Geräteanschlusssystem für Wechselstromgeräte in Seitenansicht des Steckergehäuses
24 in eingebauter Position für die Montage aus dem Geräteinnenraum.
- Fig. 12
- Geräteanschlusssystem für Wechselstromgeräte nach Figur 11, in Schnittdarstellung
der Draufsicht vom Steckergehäuse 24 für die Montage aus dem Geräteinnenraum.
[0036] Die Darstellung der Ausführungsbeispiele geht von dem Grundgedanke der Lösung aus,
dass an der Einbringöffnung 38 für das Geräteanschlusssystem an dem Gerätegehäuse
5 eine Schutzleiteranschlusslasche 10 als Materialbestandteil des Gerätegehäuses 5
ausgebildet ist und diese Schutzleiteranschlusslasche 10 mit einem korrespondierend
ausgebildeten Schutzleiteranschlusskontakt 11 eines Geräteanschlusssystems; beispielsweise
eines Anschlussterminals 4 oder eines Steckergehäuses 24, wirkverbindbar ist.
[0037] Bei Ausführungsformen, welche eine zerstörungsfreie Trennung der Adern der Geräteanschlussleitung
3 von den Adern der Geräteinnenverdrahtung 31 erlauben - Fig 6 bis Fig. 12 - ist die
Schutzleiteranschlusslasche 10 in ihrer Länge so ausgebildet, dass die stromführenden
Steckerkontakte 28 vor dem Schutzleiteranschlusskontakt 11 getrennt werden.
[0038] Die Figur 1 zeigt als exemplarisches Elektrogerät ein Motordiagnosegerät 6, angeschlossen
an die dreiadrige Gebäudeelektroinstallation über Schukosteckdose 1, Schukostecker
2, Geräteanschlussleitung 3, Winkelgerätedose 23 und in das Gerätegehäuse eingesetzter
Dose 25, welches in der Weise mit Elektroenergie versorgt wird.
Das Motordiagnosegerät 6 ist über das Motordiagnosekabel 7 mit dem Verbrennungsmotor
8 des Kraftfahrzeuges 9 verbunden.
[0039] Die Figur 2 zeigt ein in der Anordnung gegenüber der Lösung nach Figur 1 analoges
Geräteanschlusssystem, welches jedoch für Drehstromgeräte im Ausführungsbeispiel mit
fünfadriger Geräteanschlussleitung 3 ausgebildet ist. Das Anschlussterminal 4 ist
in seiner Montageposition in der Einbringöffnung 38 dargestellt, und wird im Montageprozess
gleichzeitig horizontal in Richtung Schutzleiteranschlusslasche 10 und senkrecht in
Richtung Gerätegehäuse 5 bewegt. Durch diese Montagebewegung, unterstützt durch die
Einführhilfe 12 für die Schutzleiteranschlusslasche 10, die an der Frontseite des
Anschlussterminals 4 unterhalb der Einführebene des Schutzleiteranschlusskontaktes
11 angeordnet ist, wird die Schutzleiteranschlusslasche 10 in den Schutzleiteranschlusskontakt
11 geschoben und damit die erforderliche, mechanisch sichere und elektrisch niederimpedante
Verbindung zwischen Gerätegehäuse 5 und der Geräteanschlussleitung-Ader 18 des Schutzleiters
hergestellt.
[0040] Die Verbindungs- und Lagesicherung des Anschlussterminals 4 im Gerätegehäuse 5 und
insbesondere die Sicherung der niederimpedanten elektrische Verbindung der Geräteanschlussleitung-Ader
18 des Schutzleiters über den Schutzleiteranschlusskontakt 11 mit der Schutzleiteranschlusslasche
10 des Gerätegehäuse 5 wird mittels Verrastnasen 13 sicher gewährleistet. Diese Verrastnasen
13 sind auf der der Frontseite gegenüberliegenden Verrastseite des Anschlussterminals
4 angeordnet und Fixieren das Anschlussterminal 4 fest in der Einbringöffnung 38 des
Gerätegehäuses 5, in dem diese Verrastnasen 13 durch Hintergreifen des Gerätegehäuses
5 hinter der Innenseite der Einbringöffnung 38 einrasten und der Verrastausleger des
Anschlussterminals 4 an der Unterseite der Gehäusewand zum Anliegen kommt.
[0041] Die Figur 3 zeigt das Anschlussterminal 4 für Drehstromgeräte in geöffneter Darstellung
auf der Netzanschlussseite (fünfadrige Geräteanschlussleitung 3).In dieser Ausführungsvariante
ist die Verbindungs- und Lagesicherung des Anschlussterminals 4 im Gerätegehäuse 5
und insbesondere die Sicherung der niederimpedanten elektrische Verbindung der Geräteanschlussleitung-Ader
18 des Schutzleiters, über den als Flachsteckhülse ausgebildeten Schutzleiteranschlusskontakt
11, der Schutzleiteranschlusslasche 10 mit dem Gerätegehäuse 5, das mittels Verrastnasen
13 in das Gerätegehäuse 5 eingerastet ist, dargestellt. Dabei ist der Schutzleiteranschlusskontakt
11 an der Frontseite, also an der Seite des Anschlussterminals 4 angeordnet, die zuerst
in die Einbringöffnung 38 der Gehäusewand des Gerätegehäuses 5 eingeschoben wird.
[0042] Bei dieser Ausführungsform wird eine Variante der Zugentlastung 21 für die Geräteanschlussleitung
3 in Form einer kraft- und formschlüssigen Schikane gezeigt. Die Geräteanschlussleitung-Adern
14 bis 17 der Geräteanschlussleitung 3 sind im Ausführungsbeispiel auf die Verbindungsstellen
19 zwischen Geräteanschlussleitung 3 und Geräteinnenverdrahtung 31 mittels Schweißtechnologie,
wie Ultraschallschweißen oder thermisches Schweißen, kontaktiert. Die Kontaktierung
zwischen Geräteanschlussleitung-Ader 18 des Schutzleiters und dem Schutzleiteranschlusskontakt
11 ist im Ausführungsbeispiel mittels Crimpen kontaktiert.
[0043] Die Verbindungsstellen 19 zwischen Netzanschlussleitung, hier Geräteanschlussleitung
3, und Geräteinnenverdrahtung 31 sind zwischen Geräteanschlussleitung-Ader 15, Phase
L2, und Geräteanschlussleitung-Ader 16, Phase L3, mit einer Brücke 20 versehen.
[0044] In der Fig. 3 ist auch zu sehen die Lagefixierung des Anschlussterminals 4 im Gerätegehäuse
5 mittels Verrastnasen 13.
[0045] Die Figur 4 zeigt ein Geräteanschlusssystem für Drehstromgeräte nach Figur 3 als
Detaildarstellung.
[0046] Dabei ist in der dargestellten Ausführungsvariante das Anschlussterminal 4 in das
Gerätegehäuse 5 vollständig eingerastet. Die Geräteanschlussleitung-Ader 18 des Schutzleiters
ist dabei mittels Schutzleiteranschlusskontakt 11 in Ausführungsform einer Flachsteckhülse
mit der Schutzleiteranschlusslasche 10 und damit mit dem Gerätegehäuse 5 des Gerätes
verbunden.
[0047] Durch die Detaildarstellung des Anschlussterminals 4 ist zu erkennen, dass der Schutzleiteranschlusskontakt
11 in Ausführungsform einer Flachsteckhülse durch ein im Anschlussterminal 4 angeordnetes
Fixiersystem 22 für Kontakte in Form von Drucklaschen lagegesichert ist, in dem diese
und die Gehäuseinnenwand der Frontseite des Anschlussterminals 4 die Flachsteckhülse
umschließen.
[0048] Des Weiteren zeigt die Figur 4, die Verbindungsstellen 19 zwischen Netzanschlussleitung
und Geräteinnenverdrahtung zur Verbindung der Geräteanschlussleitung-Adern 15 - 17,
in welche zwischen der Verbindungsstelle für die Geräteanschlussleitung-Ader 15, Phase
L2, und Geräteanschlussleitung Ader 16, Phase L3, eine Brücke 20 eingefügt ist.
[0049] Die Figur 5 zeigt das Geräteanschlusssystem für Drehstromgeräte am Beispiel eines
Cerankochfeldes in Darstellung ohne Glasabdeckungsplatte. Das Anschlussterminal 4
verbindet die Adern der Geräteanschlussleitung 3 über die Anschlusskontakten 30 für
die Innenverdrahtung auf die Adern der Geräteinnenverdrahtung 31 und versorgt somit
die Gerätesteuerungselektronik 32 und die Kochplatten 33 mit der erforderlichen Betriebsspannung.
[0050] Die Figur 6 zeigt der Figur 1 folgend eine Variante eines dreiadrigen Geräteanschlusssystems
für Wechselstromgeräte mit Steckergehäuse 24 und Winkelgerätedose 23 mit auf der Dose
25 liegendem Schutzleiteranschlusskontakt 35 für die in das Gerätegehäuse 5 abgewinkelte
Schutzleiteranschlusslasche 34. Dabei ist die Winkelgerätedose 23 über die Geräteanschlussleitung
3 mit der Gebäudeelektroinstallation verbunden.
[0051] Das Steckergehäuse 24 ist in die Einbringöffnung 38 das Gerätegehäuse 5 montiert
und wird durch den Bund-Ausführungsform außen 26 und nicht dargestellte Verrastelemente
lagegesichert. Durch das Stecken der Winkelgerätedose 23 in das Steckergehäuse 24
stellen die in der Dose 25 befindlichen Zangenkontakte über die Steckerkontakte 28,
die elektrische Verbindung der Geräteanschlussleitung 3 und der Geräteinnenverdrahtung
31 her.
[0052] Die elektrisch sichere Verbindung des Schutzleiterpotentials des Netzschutzleiters
mit dem Schutzleiterpotentials des elektrischen Gerätes wird auf der Seite der Winkelgerätedose
23 mittels Schutzleiteranschlusskontakt 35 auf der Oberseite der Dose 25 und auf der
Geräteseite mittels Schutzleiteranschlusslasche 34 des Gerätegehäuse 5 sichergestellt.
Die Schutzleiteranschlusslasche 34 ist rechtwinklig in das Gerätegehäuse 5 hinein
abgewinkelt, wie in Figur 7 dargestellt.
[0053] Mittels Einrastaussparung 27 an den beiden Seiten der eigentlichen Dose 25 der Winkelgerätedose
23 und entsprechenden mit diesen korrespondierenden Formelementen des Steckergehäuses
24 wird sichergestellt, dass nach dem Verbinden des Steckergehäuses 24 und Dose 25
diese durch unlösbares Verrasten sicher miteinander verbunden sind. Ein Lösen des
Verrastens ist nur mit Werkzeug vom Innenraum des Gerätegehäuses 5 aus möglich.
[0054] Die Figur 7 zeigt die Schnittdarstellung von Figur 6 in der Draufsicht. Dargestellt
ist die ohne Hilfswerkzeug unlösbare Verbindung zwischen Dose 25 der Winkelgerätedose
23 und dem Steckergehäuse 24 mittels Einrastaussparung 27 und Verrastnase 39 für Stecker-Ausführungsform,
innen, lagegesichert.
[0055] Das Steckergehäuse 24 wird im Gerätegehäuse 5 fixiert durch das Zusammenspiel zwischen
der Bund-Ausführungsform-außen 26 und den Verrastnasen 40 für Stecker-Ausführungsform-außen.
[0056] Die elektrisch und mechanisch sichere Verbindung des Schutzleiterpotentials mit dem
Gehäusepotential wird durch die Schutzleiteranschlusslasche 34, Ausführungsform abgewinkelt,
und den Schutzleiteranschlusskontakt 35, Ausführungsform Powertimer, sichergestellt.
[0057] Die Figuren 8 und 9 zeigen ein Geräteanschlusssystem für Wechselstromgeräte mit dem
Steckergehäuse 24 in der Einbausituation im Gerätegehäuse 5. In der dargestellten
Ausführungsvariante erfolgt die Montage des Steckergehäuses 24 in das Gerätegehäuse
5 senkrecht von oben in die einseitige offene Einbringöffnung 38. Durch die Abwärtsbewegung
des Steckergehäuses 24 bei der Montage in die Einbringöffnung 38 des Gerätegehäuses
5, wird der Schutzleiterkontakt 11 mit der Schutzleiteranschlusslasche 10 mechanisch
und elektrisch verbunden. Dadurch ist gewährleistet, dass nach dem Einstecken der
korrespondierenden Dose 25 der Winkelgerätedose 23 in das Steckergehäuse 24 über die
Steckerkontakte 28 das elektrische Gerät mit der Betriebsspannung versorgt wird, und
gleichzeitig das Netzschutzleiterpotential auf dem Gerätegehäuse 5 anliegt.
[0058] Dazu ist ein Schutzleiter-Steckerkontakt 28 a in der Länge zu den Steckerkontakten
28 so ausgebildet, dass bei der Trennung der Dose 25 von dem Steckergehäuse 24 der
Schutzleiter-Steckerkontakt 28a nach den Leiteranschlusskontakten - Ausführungsform
Powertimer 29 von der Dose 25 getrennt wird.
[0059] Alternativ kann die absolute Länge aller drei Steckerkontakte 28 und 28a gleich lang
sein.
Der mittlere Schutzleiter-Steckerkontakt 28a ist aber lagemäßig so angeordnet, dass
dieser weiter in das Steckergehäuse 24 hineinragt und somit beim Herausziehen der
Dose 25 aus dem Steckergehäuse 24 der Schutzleiter-Steckerkontakt 28a nach den stromführenden
Leiteranschlusskontakten - Ausführungsform Powertimer 29 getrennt werden. Somit ist
gewährleistet, dass die stromführenden Kontakte immer vor dem Schutzleiterkontakt
getrennt werden.
[0060] Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für eine sichere Funktion der Schutzmaßnahmen
gegen gefährliche Körperströme, welche für einen Großteil derart mit Elektroenergie
betriebenen Geräte gefordert sind.
[0061] Durch den Bund-Ausführungsform-außen 26 und dem Bund-Ausführungsform-innen 37 wird
in den dargestellten Ausführungsformen das Steckergehäuse 24 in der Einbringöffnung
38 des Gerätegehäuses 5 lagegesichert.
[0062] Mittels Steckerkontakte 28, Anschlusskontakte 30 für Innenverdrahtung, und Geräteinnenverdrahtung
31 wird das elektrische Gerät mit der erforderlichen Betriebsspannung versorgt.
[0063] Die Figur 10 zeigt eine dritte Ausführungsvariante eines Geräteanschlusssystems für
Wechselstromgeräte als Schnittdarstellung in Seitenansicht einer Winkelgerätedose
23, eingesteckt in einem Steckergehäuse 24, welches in ein Gerätegehäuse 5 eingebaut
ist.
[0064] Die Lösungsbesonderheit und damit das hohe Kosteneinsparungspotential dieser Ausführungsvariante
besteht darin, dass zur Übertragung des Schutzleiterpotentials der Gebäudeelektroinstallation
über die Geräteanschlussleitung 3, deren Geräteanschlussleitung-Ader 18 des Schutzleiters,
den Schutzleiteranschlusskontakt 35 in Ausführungsform eines Powertimer, die Schutzleiteranschlusslasche
10 auf das Gerätegehäuse 5 der geringste Material- und Montageaufwand erforderlich
ist. Die Schutzleiteranschlusslasche 10 ist so abgewinkelt, dass sie aus dem Gerätegehäuse
5 heraus ragt.
[0065] Gezeigt werden in der Figur 10 des Weiteren die Besonderheiten dieser Ausführungsvariante
bezüglich:
- des Fixiersystems 22 für die Kontakte und der mit Einführschrägen versehenen Einführhilfe
36, welche beide in dieser dritten Ausführungsvariante für den Schutzleiteranschlusskontakt
35 mit angeschlossener Geräteanschlussleitung-Ader 18 des Schutzleiters und auch für
den Neutralleiter- und Leiteranschlusskontakt 29 mit angeschlossener Geräteanschlussleitung-Ader
Phase L1 14 zur Anwendung kommen;
- des Bundes-Ausführungsform außen 26, welcher hier die Funktion der Lagesicherung für
Steckergehäuse 24 und Winkelgerätedose 23 gleichermaßen gewährleistet.
[0066] Die Verbindung der Netzversorgungsspannung mit der Geräteinnenverdrahtung 31 erfolgt
wiederum über den Anschlusskontakt 30 für Innenverdrahtung und dem Steckerkontakt
28.
[0067] Die Figur 11 zeigt eine vierte Ausführungsform des Geräteanschlusssystems für Wechselstromgeräte
in Seitenansicht eines Steckergehäuses 24 für die Montage im Geräteinnenraum. Diese
Variante ermöglicht es dem Geräteproduzent das Geräteanschlusssystem vom Geräteinnenraum
aus zu montieren und somit für Geräte mit Einbaubesonderheiten Montagekosteneinsparungen
zu erzielen.
[0068] Die Schutzleiteranschlusslasche 10 ist so abgewinkelt, dass sie in das Gerätegehäuse
5 hinein ragt, und dort beim Montagevorgang des Steckergehäuses 24 in das Gerätegehäuse
5 mittels Schutzleiteranschlusskontakt 11 die Wirkverbindung des Schutzleiterpotentials
zwischen Gerätegehäuse 5 und Netzanschlussleitung herstellt.
[0069] Dazu verfügt das System, wie in der Schnittdarstellung nach Figur 12 deutlich erkennbar,
über je zwei Verrastnasen für Stecker-Ausführungsform außen 40, welche bei der Montage
des Steckergehäuses 24 vom Innenraum des Gerätes aus in die Einbringöffnung 38 des
Gerätegehäuses 5 in den Innenraum des Steckergehäuses 24 gedrückt werden. Wird bei
der Montagebewegung der Bund- Ausführungsform innen 37 gegen das Gerätegehäuse 5 gedrückt,
federn die zwei Verrastnasen für Stecker-Ausführungsform außen 40 aus dem Innenraum
des Steckergehäuses 24 wieder in ihre Grundposition, und Arretieren durch Hintergreifen
der Einbringöffnung 38 des Gerätegehäuses 5 in Zusammenwirken mit dem Bund Ausführungsform
innen 37 das Terminal in seiner Einbauposition.
[0070] Die Geräteinnenverdrahtung 31 des Gerätes ist über den Anschlusskontakt 30 für die
Innenverdrahtung und die Steckkontakte 28 verbunden.
[0071] Die Figur 12 zeigt die in Figur 11 dargestellte und ebenda beschriebene Variante
des Geräteanschlusssystems für Wechselstromgeräte als Schnittdarstellung der Draufsicht
des Steckergehäuses 24 für die Montage aus dem Geräteinnenraum.
[0072] Das Steckergehäuse 24 ist aus dem Geräteinnenraum durch das Gerätegehäuse 5 geschoben
und mittels der Verrastnasen für den Stecker-Ausführungsform-außen 40 und dem Gegenlager
Bund Ausführungsform innen 37 in diesem lagegesichert. Beim Stecken der Winkelgerätedose
23 in das Steckergehäuse 24 werden die Steckerkontakte 28 mit der Netzspannung verbunden
und das elektrische Gerät bekommt über die Anschlusskontakte 30 (Flachsteckhülse)
für die Innenverdrahtung und der daran angeschlossenen Geräteinnenverdrahtung 31 die
für seine Funktion notwendige elektrische Energie. Beim Einstecken der Winkelgerätedose
23 greift die Verrastnase für die Dose-Ausführungsform-innen 39 in die komplementäre
Einrastaussparung 27 von Dose 25 der Winkelgerätedose 23 und fixiert diese im Steckergehäuse
24.
Bezugszeichenliste
[0073]
- 1
- Schukosteckdose
- 2
- Schukostecker
- 3
- Geräteanschlussleitung
- 4
- Anschlussterminal
- 5
- Gerätegehäuse
- 6
- Motordiagnosegerät
- 7
- Motordiagnosekabel
- 8
- Verbrennungsmotor
- 9
- Kraftfahrzeug
- 10
- Schutzleiteranschlusslasche
- 11
- Schutzleiteranschlusskontakt
- 12
- Einführhilfe für Schutzleiteranschlusslasche
- 13
- Verrastnase für Terminal
- 14
- Geräteanschlussleitung - Ader Phase L1
- 15
- Geräteanschlussleitung - Ader Phase L2
- 16
- Geräteanschlussleitung - Ader Phase L3
- 17
- Geräteanschlussleitung - Ader Neutralleiter
- 18
- Geräteanschlussleitung - Ader Schutzleiter
- 19
- Verbindungsstellen zwischen Netzanschlussleitung und Geräteinnenverdrahtung
- 20
- Brücke
- 21
- Zugentlastung
- 22
- Fixiersystem für Kontakte
- 23
- Winkelgerätedose
- 24
- Steckergehäuse
- 25
- Dose
- 26
- Bund - Ausführungsform außen
- 27
- Einrastaussparung
- 28
- Steckerkontakt
- 28a
- Schutzleiter-Steckerkontakt
- 29
- Leiteranschlusskontakt - Ausführungsform Powertimer
- 30
- Anschlusskontakt für Innenverdrahtung
- 31
- Geräteinnenverdrahtung
- 32
- Gerätesteuerungselektronik
- 33
- Kochplatten
- 34
- Schutzleiteranschlusslasche - Ausführungsform abgewinkelt
- 35
- Schutzleiteranschlusskontakt - Ausführungsform Powertimer
- 36
- Einführhilfe für Steckkontakte
- 37
- Bund - Ausführungsform innen
- 38
- Einbringöffnung
- 39
- Verrastnase für Dose - Ausführungsform innen
- 40
- Verrastnase für Stecker - Ausführungsform außen
1. Schutzleiterkontaktiersystem mit einem Geräteanschlusssystem (4, 24, 25) elektrischer
Geräte und einem Gerätegehäuse (5), welches eine Einbringöffnung (38) für das Geräteanschlusssystem
(4, 24, 25) aufweist, wobei ein Schutzleiteranschluss (10, 34), der Bestandteil des
Gerätegehäuses (5) ist, mit einem korrespondierend ausgebildeten Schutzleiteranschlusskontakt
(11, 35) des Geräteanschlusssystems (4, 24, 25) mechanisch wirkverbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzleiteranschluss als eine Schutzleiteranschlusslasche an der Einbringöffnung
(36) für das Geräteanschlusssystem (1) ausgebildet ist, sodass direkt in einem Arbeitsschritt
ein Kontaktieren eines Schutzleiters mit dem Gerätegehäuse bei einer Montage des Geräteanschlusssystems
in die Einbringöffnung des Gerätegehäuses durchführbar ist.
2. Schutzleiterkontaktiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzleiteranschlusskontakt (11) als eine Flachsteckhülse ausgebildet ist.
3. Schutzleiterkontaktiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzleiteranschlusskontakt (35) als ein Powertimer ausgebildet ist.
4. Schutzleiterkontaktiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzleiteranschlusslasche (10) in der gleichen Ebene wie die Einbringöffnung
(38) am Gerätegehäuse (5) oder abgewinkelt zur Einbringöffnungsebene angeordnet ist.
5. Schutzleiterkontaktiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Geräteanschlusssystem mit dreiadriger Geräteanschlussleitung (3) aus einem Steckergehäuse
(24) und einer Dose (25) besteht, wobei die Schutzleiteranschlusslasche (34) oder
ein Schutzleiter-Steckerkontakt (28 a) in der Länge und/oder in der Lage zu Steckerkontakten
(28) so ausgebildet ist, dass bei der Trennung der Dose (25) von dem Steckergehäuse
(24) die Schutzleiteranschlusslasche (34) nach den stromführenden Steckerkontakten
(28) des Steckergehäuses (24) oder der Schutzleiter-Steckerkontakt (28a) nach Leiteranschlusskontakten
- Ausführungsform Powertimer (29) von der Dose (25) getrennt wird.
6. Schutzleiterkontaktiersystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Geräteanschlusssystem als Anschlussterminal (4) mit mehr als dreiadriger Geräteanschlussleitung
(3) ausgebildet und in die Einbringöffnung (38) des Gerätegehäuses (5) einschiebbar
ist, wobei der Schutzleiteranschlusskontakt (11) an der Frontseite des Anschlussterminals
(4) und unterhalb der Einführebene des Schutzleiteranschlusskontaktes (11) eine Einführhilfe
(12) angeordnet sind und dass auf der der Frontseite gegenüberliegenden Verrastseite
des Anschlussterminals (4) Verrastnasen (13) ausgebildet sind, welche die Gehäusewand
des Gerätegehäuses (5) hintergreifen.
7. Schutzleiterkontaktiersystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Geräteanschlusssystem mit dreiadriger Geräteanschlussleitung (3) aus der Dose
(25) und dem Steckergehäuse (24) gebildet wird, wobei das Steckergehäuse (24) in die
Einbringöffnung (38) des Gerätegehäuses (5) von der Geräteaußenseite oder vom Geräteinnenraum
aus montierbar und mittels Verrastnasen (40) arretierbar ist, und der Schutzleiteranschlusskontakt
(35) auf der Dose (25) oder innerhalb der Dose (25) angeordnet ist.
8. Schutzleiterkontaktiersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Geräteanschlusssystems im Gerätegehäuse (5) mittels einer Einbau- und Lagesicherung
befestigt wird, die aus einem Bund-Ausführungsform-außen (26), Bund-Ausführungsform-innen
(37) oder/und Verrastnase für Stecker-Ausführungsform-außen (40) besteht.
9. Schutzleiterkontaktiersystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zugentlastung (21) für die Geräteanschlussleitung (3) mittels kraft- und formschlüssiger
Elemente realisierbar ist.
10. Schutzleiterkontaktiersystem nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine leitfähige Verbindung zwischen den Phasen der Geräteanschlussleitung (3) und
einer Geräteinnenverdrahtung (31) mit Brücken (20) realisierbar ist.
1. A protective earth conductor contacting system with a device connection system (4,
24, 25) of electric devices and a device housing (5), which comprises an insertion
opening (38) for the device connection system (4, 24, 25), wherein a protective earth
conductor connector (10, 34), which is part of the device housing (5), can be mechanically
operatively connected with a correspondingly designed protective earth conductor connection
contact (11, 35) of the device connection system (4, 24, 25), characterized in that the protective earth conductor connection is designed as a protective earth conductor
connection clip at the insertion opening (36) for the device connection system (1),
so that, in one work step, a protective earth conductor can be brought directly into
contact with the device housing when mounting the device connection system in the
insertion opening of the device housing.
2. The protective earth conductor contacting system according to claim 1, characterized in that the protective earth conductor contact (11) is designed as a blade receptacle.
3. The protective earth conductor contacting system according to claim 1, characterized in that the protective earth conductor contact (11) is designed as a power timer.
4. The protective earth conductor contacting system according to claim 1, characterized in that the protective earth conductor connection clip (10) is disposed in the same plane
as the insertion opening (38) at the device body (5) or is disposed at an angle relative
to the insertion opening plane.
5. The protective earth conductor contacting system according to claim 1, characterized in that the device connection system with a three-conductor device connection line (3) is
comprised of a plug housing (24) and a socket (25), wherein the protective earth conductor
connection clip (34) or a protective earth conductor plug contact (28a) are designed
with such a length and/or position relative to plug contacts (28) that, when separating
the socket (25) from the plug housing (24), the protective earth conductor connection
clip (34) is separated from the socket (25) after the current-carrying plug contacts
(28) of the plug housing (24), or the protective earth conductor plug contact (28a)
is separated from the socket after line connection contacts designed as a power timer
(29).
6. The protective earth conductor contacting system according to claims 1 to 4, characterized in that the device connection system is designed as a connection terminal (4) with a device
connection line (3) with more than three conductors and can be pushed into the insertion
opening (38) of the device housing (5), wherein the protective earth conductor connection
contact (11) is disposed on the front side of the connection terminal (4) and an insertion
guide (12) is disposed underneath the insertion plane of the protective earth conductor
connection contact (11), and that latching lugs (13), which engage behind the housing
wall of the device housing (5), are formed on the latching side of the connection
terminal (4) opposite the front side.
7. The protective earth conductor contacting system according to claims 1 to 5, characterized in that the device connection system with the three-conductor device connection line (3)
is formed by the socket (25) and the plug housing (24), wherein the plug housing (24)
can be mounted in the insertion opening (38) of the device housing (5) from the outer
side of the device or from the interior space of the device and locked in place by
means of latching lugs (40), and the protective earth connection contact (35) is disposed
on the socket (25) or within the socket (25).
8. The protective earth conductor contacting system according to claim 5, characterized in that the device connection system is fastened in the device housing (5) by means of an
installation and position locking device, which consists of a collar formed on the
outside (26), a collar formed on the inside (37) or/and a latching lug for the plug
formed on the outside (40).
9. The protective earth conductor contacting system according to claim 6 or 7, characterized in that a strain relief (21) for the device connection line (3) can be implemented by means
of force-fit and form-fit elements.
10. The protective earth conductor contacting system according to one of the claims 5
to 7, characterized in that a conductive connection between the phases of the device connection line (3) and
an internal wiring (31) of the device can be implemented by bridges (20).
1. Système de mise en contact de conducteur de protection avec un système de connexion
de dispositif (4, 24, 25) de dispositifs électriques et un boîtier de dispositif (5)
qui comprend une ouverture d'insertion (38) pour le système de connexion de dispositif
(4, 24, 25), où une borne de conducteur de protection (10, 34) qui fait partie intégrante
du boîtier de dispositif (5) peut être connecté de manière mécaniquement fonctionnelle
avec un contact de connexion de conducteur de protection (11, 35) du système de connexion
de dispositif (4, 24, 25) formé de manière correspondante, caractérisé en ce que la borne de conducteur de protection prend la forme d'une patte de connexion de conducteur
de protection formée au niveau de l'ouverture d'insertion (36) pour le système de
connexion de dispositif (1), de sorte qu'une mise en contact d'un conducteur de protection
avec le boîtier de dispositif peut être directement réalisée en une étape de travail
lors d'un montage du système de connexion de dispositif dans l'ouverture d'insertion
du boîtier de dispositif.
2. Système de mise en contact de conducteur de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contact de connexion de conducteur de protection (11) prend la forme d'une cosse
plate femelle.
3. Système de mise en contact de conducteur de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contact de connexion de conducteur de protection (35) prend la forme d'un Power
Timer.
4. Système de mise en contact de conducteur de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que la patte de connexion de conducteur de protection (10) est disposée dans le même
plan que l'ouverture d'insertion (38) au niveau du boîtier de dispositif (5) ou inclinée
par rapport au plan d'ouverture d'insertion.
5. Système de mise en contact de conducteur de protection selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système de connexion de dispositif avec un câble de connexion (3) à trois conducteurs
se compose d'un boîtier de fiche (24) et d'une prise (25), où la patte de connexion
de conducteur de protection (34) ou un contact de fiche (28a) de conducteur de protection
ont une longueur et/ou une position par rapport à des contacts de fiche (28) telle
que lors de la séparation de la prise (25) du boîtier de fiche (24), la patte de connexion
de conducteur de protection (34) est séparée de la prise (25) après les contacts de
fiche (28) conducteurs du boîtier de fiche (24) ou bien le contact de fiche (28a)
de conducteur de protection est séparé de la prise après des contacts de connexion
de conducteur prenant la forme de Power Timer (29).
6. Système de mise en contact de conducteur de protection selon les revendications 1
à 4, caractérisé en ce que le système de connexion de dispositif prend la forme d'une borne de connexion (4)
avec un câble de connexion de dispositif (3) avec plus de trois conducteurs et peut
être inséré dans l'ouverture d'insertion (38) du boîtier de dispositif (5), où le
contact de connexion de conducteur de protection (11) est disposé sur le côté avant
de la borne de connexion (4) et un guide d'insertion (12) est disposé en-dessous du
plan d'insertion du contact de connexion de conducteur de protection (11) et que des
nez d'encliquetage (13) qui s'engagent à l'arrière de la paroi du boîtier de dispositif
(5) sont formés sur le côté d'encliquetage de la borne de connexion (4) opposé au
côté avant.
7. Système de mise en contact de conducteur de protection selon les revendications 1
à 5, caractérisé en ce que le système de connexion de dispositif avec un câble de connexion de dispositif (3)
à trois conducteurs se compose de la prise (25) et d'un boîtier de fiche (24), où
le boîtier de fiche (24) peut être monté dans l'ouverture d'insertion (38) du boîtier
de dispositif (5) depuis l'extérieur du boîtier ou depuis l'intérieur du boîtier et
verrouillé au moyen de nez d'encliquetage (40), et le contact de connexion de conducteur
de protection (35) est disposé sur la prise (25) ou à l'intérieur de la prise (25).
8. Système de mise en contact de conducteur de protection selon la revendication 5, caractérisé en ce que le système de connexion de dispositif est fixé dans le boîtier de dispositif (5)
au moyen d'un dispositif de verrouillage du montage et de blocage en position qui
se compose d'une collerette formée à l'extérieur (26), d'une collerette formée à l'intérieur
(37) ou/et d'un nez d'encliquetage pour une fiche formée à l'extérieur (40).
9. Système de mise en contact de conducteur de protection selon la revendication 6 ou
7, caractérisé en ce qu'une décharge de traction (21) pour le câble de connexion de dispositif (3) peut être
réalisée au moyen d'éléments à liaison de force et de forme.
10. Système de mise en contact de conducteur de protection selon l'une des revendications
5 à 7, caractérisé en ce qu'une connexion conductrice entre des phases du câble de connexion de dispositif (3)
et un circuit intérieur de dispositif (31) peut être réalisée avec des ponts (20).