(19)
(11) EP 2 860 460 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.12.2017  Patentblatt  2017/50

(21) Anmeldenummer: 14188856.0

(22) Anmeldetag:  14.10.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24C 7/08(2006.01)
H05B 6/80(2006.01)

(54)

Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts, insbesondere eines Heißluftofens, Dämpfers oder Kombidämpfers mit Garzeitveränderung

Method for operating a cooking appliance, in particular a fan oven, steamer or combination steamer with variable cooking times

Procédé de fonctionnement d'un appareil de cuisson, notamment d'un four à air chaud, d'un appareil de cuisson à la vapeur ou d'un appareil de cuisson à la vapeur combiné équipé d'une modification de la durée de cuisson


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 14.10.2013 EP 13188597

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.04.2015  Patentblatt  2015/16

(73) Patentinhaber: MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. KG
38300 Wolfenbüttel (DE)

(72) Erfinder:
  • Socher, Michael
    38300 Wolfenbüttel (DE)

(74) Vertreter: Strobel, Wolfgang et al
Kroher-Strobel Rechts- und Patentanwälte PartmbB Bavariaring 20
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 849 537
DE-U1-202011 000 008
US-A1- 2013 092 680
DE-A1-102007 029 695
JP-A- 2004 353 907
US-B1- 6 936 801
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts, insbesondere eines Heißluftofens, Dämpfers oder Kombidämpfers, bei dem die Möglichkeit einer besonders einfachen Garzeitänderung in Form einer Garzeitverlängerung oder einer Garzeitverkürzung besteht.

    [0002] Beim Garen kommt es vor, dass der Koch bzw. die Bedienungsperson des Geräts zum Ende der regulären Garzeit mit dem Garergebnis noch nicht zufrieden ist und die Garzeit verlängern möchte. Beispielsweise können Brezen in einem Kombidämpfer gegart werden und bei Ablauf der Garzeit entscheidet die Bedienungsperson, dass die gewünschte Bräunung noch nicht erreicht ist. Andererseits kann die Bedienungsperson auch feststellen, dass die angegebene Garzeit im Lichte des Zustands des Garguts etwas zu lange sein wird, so dass zum Erreichen eines optimalen Garergebnisses eine entsprechende Verkürzung des Garprogramms bzw. des laufenden Garschrittes gewünscht ist. Die Anpassung beläuft sich dabei für beide Situationen in der Regel nur auf kurze Zeiträume.

    [0003] Bei den Geräten des Standes der Technik müsste die Bedienungsperson nun in dem Garprogramm bis zur Garzeiteinstellung des laufenden Garprogramms navigieren, um die Garzeit zu verlängern, oder sie müsste ein weiteres Garprogramm mit den benötigten Klimaeinstellungen starten. Dies ist umständlich und das Einstellen der Garzeitverlängerung oder Garzeitverkürzung kann sogar mehr Zeit benötigen, als die gewünschte Garzeitverlängerung selbst bzw. die Garzeitverkürzung dann nichts mehr bringen würde, so dass die Bedienungsperson bei einer relativ kurzen Garzeitverlängerung oder Garzeitverkürzung auf die Garzeitverlängerung oder Garzeitverkürzung verzichtet und ein schlechteres Garergebnis in Kauf nimmt.

    [0004] Relevanter Stand der Technik ist in den Dokumenten EP 0 849 537 A1 und US 2013/0092680 A1 zu finden, wobei die US 2013/0092680 A1 den nächstliegenden Stand der Technik darstellt. Beide Dokumente offenbaren Veränderungen der Garzeit über eine Nutzereingabe. Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfache Einstellmöglichkeit einer Garzeitverlängerung bzw. Garzeitverkürzung zu schaffen.

    [0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

    [0006] Erfindungsgemäß wird eine am letzten Garschritt des Garprogramms stets vorhandene Schaltfläche auf dem Eingabe- und Anzeigedisplay in Form eines Touch-screens zur Verfügung gestellt, mit der durch einfaches Berühren bzw. Antippen die Garzeit um eine voreingestellte Zeitspanne verlängert oder verkürzt wird. Damit wird im letzten Garschritt der Benutzer automatisch auf die Möglichkeit einer Garzeitverlängerung oder Garzeitverkürzung hingewiesen und er in die Lage versetzt, sofort unter Vermeidung weiterer zeitintensiver Eingabeschritte eine Garzeitverlängerung oder -verkürzung vorzunehmen. Damit wird dem Benutzer der besondere Vorteil einer sekundenschnellen Änderung der Garzeit während des letzten Garschritts ermöglicht.

    [0007] Vorteilhafterweise beträgt die voreingestellte Zeitspanne eine Minute, was einer einfachen und überschaubaren und damit einfach und schnell handhabbaren Zeitspanne entspricht. Selbstverständlich kann die voreingestellte Zeitspanne auch kürzer oder länger eingestellt werden.

    [0008] Vorteilhafterweise ist die voreingestellte Zeitspanne veränderbar, wobei dies sowohl kontinuierlich in Sekundenschrittren als auch in Zeitschritten beispielsweise in Schritten von mindestens 10 Sekunden erfolgen kann.

    [0009] Weiterhin ist vorteilhaft, dass durch mehrmaliges Antippen das laufende Garprogramm bzw. der laufende Garprogrammschritt um die voreingestellte Zeitspanne entsprechend mehrmalig verlängert oder verkürzt wird. Dadurch wird eine besonders schnelle Anpassung einer Garzeitverlängerung/-verkürzung erreicht.

    [0010] Vorteilhafterweise springt bei Übersteigen einer voreingestellten veränderbaren Anzahl, bevorzugt 5, des Antippens die Anzeige auf Null zurück und der Benutzer hat bei einer erkennbar nötigen Verlängerung oder Verkürzung von mehr als fünf Minuten dann die Möglichkeit, in das Menü des Garschritts einzugreifen und die Zeit zu ändern. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, da in der Regel eine Verlängerung bis zu fünf Minuten ausreicht und bei weiterer Verlängerung die Gefahr des Übergarens entsteht.

    [0011] Besonders vorteilhaft ist, dass im letzten Garschritt stets zwei Schaltflächen angezeigt werden, durch die durch Antippen wahlweise eine Verlängerung oder eine Verkürzung des letzten Garschritts um eine vorbestimmte Zeitspanne direkt erfolgen kann. Damit wird dem Benutzer die Auswahl im letzten Garschritt direkt ermöglicht ohne dass er weitere Steuerungsschritte ausführen muss.

    [0012] Die Anzahl kann beliebig geändert werden, insbesondere dadurch, dass bei erkennbar nötiger Verlängerung oder Verkürzung des entsprechenden Garprogrammschrittes, welche größer ist als die maximale Anzahl des Antippens, eine beliebige Zeitauswahl durch Eingabe einstellbar ist.

    [0013] Die vorliegende Erfindung umfasst auch ein Gargerät, welches einen Garraum, eine Gargerätsteuerung, in der eine Mehrzahl von Garprogrammen abgespeichert und abrufbar sind, ein Anzeige- und Bedienfeld in Form eines Touch-Screens aufweist, auf dem Anzeige- und Schaltflächen anzeigbar sind und durch Berührung angezeigter Schaltflächen Eingaben in die Gerätesteuerung erzeugbar sind, wobei es sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, dass das Gargerät dazu ausgelegt ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6 auszuführen.

    [0014] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht eines Gargeräts, das für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist;
    Fig. 2
    eine weitere perspektivische Ansicht des Gargeräts von Fig. 1 mit entfernter Garraumtür;
    Fig. 3
    ein Anzeige- und Bedienfeld mit einer Schaltfläche zur Verlängerung der Garzeit; und
    Fig. 4
    das Anzeige- und Bedienfeld von Fig. 3 jedoch mit eingestellter Garzeitverlängerung, und
    Fig. 5
    ein Anzeige- und Bedienfeld ähnlich zu Fig. 3, jedoch mit den Alternativen "Garzeit verlängern" und "Garzeit verkürzen".


    [0015] In den Figuren sind gleiche Elemente mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.

    [0016] In den Fig. 1 und 2 ist in perspektivischer Ansicht ein Gargerät 1 in Form eines Kombidämpfers dargestellt, das geeignet ist, das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen. Das Gargerät 1 weist ein Gehäuse 3 auf, mit einer vorderen Abdeckwand 5, einem Garraum 6, der von einer Garraumtür 7 verschlossen ist und durch diese nach deren Öffnen zugänglich ist. Das Gargerät 1 weist weiterhin eine linke Seitenwand 9, eine rechte Seitenwand 11 (Fig. 2) und eine Deckenwand 13 auf. Zum Öffnen und Schließen der Garraumtür 7 ist ein Türgriff 15 vorgesehen.

    [0017] In der vorderen Abdeckwand 5 befindet sich ein Anzeige- und Bedienfeld 17, das in Form eines Touch-Screens ausgebildet ist. Durch unmittelbare Berührung bestimmter Felder kann ein Eingabesignal an die Gerätesteuerung übermittelt werden.

    [0018] Die Unterteilung des Anzeige- und Bedienfelds 17 ist näher in Fig. 2 dargestellt. Das Anzeige- und Bedienfelds 17 weist verschiedene Teil-Anzeige- und Bedienfelder auf. Dabei ist ein Touch-Screen 61 in Rechteckform vorgesehen, mit dem durch Berühren eine Eingabe vorgenommen werden kann, wobei durch Reaktion der Gerätesteuerung entsprechende weitere Touch-Screens angezeigt werden um die nachfolgenden Eingaben zu ermöglichen und den damit verbundenen Gargerätezustand anzuzeigen. Dadurch kann auf einfache Weise die Steuerung des Gargeräts 1 seitens des Benutzers durchgeführt werden.

    [0019] Oberhalb des Touch-Screens 61 befindet sich ein Zeilenfeld 62, in dem links ein Lautsprecher 64 vorgesehen ist, der am Kundengerät nicht zu sehen ist, weil er mit einer Designfolie überdeckt ist. Auf der rechten Seite befindet sich eine Ein/Aus-Taste 66 für das Gargerät 1, die vorzugsweise ebenfalls berührungsempfindlich ausgebildet ist. Unterhalb des Touch-Screens 61 befindet sich eine weitere Designfläche 68, die gegebenenfalls als eine weitere Anzeige- und Bedienfläche ausgebildet sein kann.

    [0020] In Fig. 2 ist zur übersichtlicheren Darstellung die Garraumtür entfernt und gibt den Blick in den Garraum 6 noch besser frei. Einbauten wie beispielsweise Luftleitbleche und Gargutträgerhalterungen sind ebenfalls ausgeblendet. Der Garraum 6 wird von einer Rückwand 12 an der Hinterseite begrenzt und weist weiterhin einen Garraumboden 25 auf. Im Garraumboden ist eine Ablauföffnung 27 vorgesehen, durch die jegliche Flüssigkeit und auch abgelöschter Wrasen abgeführt werden können. Sie werden zu einem Flüssigkeitsreservoir (nicht dargestellt) unterhalb des Garraumbodens 25 geführt. Auf der Rückwand 12 befindet sich ein Temperatursensor 35, der die Temperatur im Garraum 6 erfasst.

    [0021] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist das Gargerät 1 ein Lüfterrad 29 auf, das von einer Heizeinrichtung 31 umgeben ist. Die Ausführungsform des Gargeräts gemäß Fig. 1 und 2 zeigt eine "direkte" Beschwadung, bei der mittels eines Rohres 33 Wasser in das Innere des Lüfterrads 29 zugeführt wird, durch das Lüfterrad 29 verteilt und auf die Heizeinrichtung 31 geschleudert wird, wo das Wasser verdampft. Selbstverständlich sind auch Gargeräte zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet, bei denen eine separate Dampferzeugung außerhalb des Garraums 6 erfolgt und zur Beschwadung Dampf in den Garraum 6 eingebracht wird.

    [0022] In Fig. 3 ist das Anzeige- und Bedienfeld 61 dargestellt. Das Anzeige- und Bedienfeld 61 ist in Form eines Touchscreens ausgebildet, bei dem durch entsprechendes Antippen bestimmter Schaltflächen eine Eingabe erfolgen kann, worauf die elektronische Gerätesteuerung reagiert und in entsprechenden Anzeigefeldern Anzeigen erscheinen lässt bzw. nach Eingabe entsprechende Veränderungen der Anzeigen durchführt.

    [0023] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist ein Anzeigefeld 43 vorgesehen, mit einer Einteilung in fünf Zeilen 45, in denen untereinander angegeben wird: "Schritt 1 von 1", "Heißluft", "100°C", "Soll 00h: 10 min", "100% Prozent". Zusätzlich sind verschiedene Piktogramme den Zeilen zugeordnet. Mit anderen Worten, die derzeitige Einstellung ist Heißluft bei 100°C mit einer verbleibenden Gardauer von 10 Minuten bei 100% Luftfeuchtigkeit.

    [0024] Durch die Angabe "Schritt 1 von 1" wird angezeigt, dass das Garprogramm nur einen Schritt aufweist, der gerade durchgeführt wird, wobei noch eine Restgarzeit von 10 Minuten besteht.

    [0025] Rechts neben dem Anzeigefeld 43 ist eine Schaltfläche 47 vorgesehen, die in Zeilen 49 die Angaben: "Verlängerung Minuten + 0 und Garzeit verlängern" anzeigt. Durch einmaliges Antippen der Schaltfläche 47 wird die Garzeit um eine Minute verlängert.

    [0026] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wurde die Garzeit durch zweimaliges Antippen der Schaltfläche 47 die Garzeit um zwei Minuten verlängert. Dies wird in dem linken Anzeigefeld 43 dadurch dokumentiert, dass die Sollzeit von 10 Minuten nunmehr von der darunterliegenden Zeitangabe, 12 Minuten abweicht. Damit wird ersichtlich, dass der Garschritt anstatt 10 Minuten nunmehr 12 Minuten andauern soll.

    [0027] Da die Schaltfläche 47 stets im letzten Garschritt angezeigt wird, kann der Benutzer des Gargeräts unmittelbar eine Veränderung der Garzeit durch einfaches Antippen der Schaltfläche 47 einstellen, wobei er sich nicht durch Steuerungsprogramme "durchklicken" muss, um zum Steuerungsschritt "Verlängerung der Garzeit" zu gelangen.

    [0028] In gleicher Weise kann auch eine Garzeitverkürzung durchgeführt werden.

    [0029] Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Schaltfläche 47 stellt eine mögliche Ausführungsform einer Aufteilung einer Touchscreen-Steuerung dar. Verschiedenste andere Darstellungen sind möglich.

    [0030] Gemäß Fig. 5 ist neben der Schaltfläche 47 zur Verlängerung des letzten Garschritts eine Schaltfläche 53 vorgesehen, die durch Antippen eine Verkürzung des letzten Garschritts um ein vorbestimmtes Zeitintervall hervorruft. Zur leichteren Auswahl sind im oberen Abschnitt die Angabe "Garzeit verlängern", in einem Mittelabschnitt "Minuten +/- X" und in einem unterem Abschnitt die Angabe "Garzeit verkürzen" angegeben. Zur Verdeutlichung bzw. Unterscheidung weist die Schaltfläche 47 zusätzlich das mathematische Zeichen "+" und die Schaltfläche 53 zusätzlich das mathematische Zeichen -" auf.

    [0031] In den Fig. 3 und 4 ist weiterhin ein EIN/STOPP-Eingabefeld 51 dargestellt, mit dem das Gargerät bzw. das jeweilige Garprogramm oder einzelne Garprogrammschritte an- oder abgeschaltet werden können.

    [0032] Mit der vorliegenden Erfindung wird somit ein Verfahren geschaffen, mit dem äußerst bequem und unmittelbar dem Benutzer in Sekundenschnelle eine Eingabe ermöglicht wird, mit der auf diskrete und vorbestimmte Weise, der letzte Garschritt entsprechend um ein bestimmtes Zeitintervall verlängert bzw. verkürzt werden kann.

    Bezugszeichenliste



    [0033] 
    1 -
    Gargerät
    3 -
    Gehäuse
    5 -
    vordere Abdeckwand
    6 -
    Garraum
    7 -
    Garraumtür
    9 -
    linke Seitenwand
    11 -
    rechte Seitenwand
    12 -
    Rückwand
    13 -
    Deckenwand
    15 -
    Türgriff
    17 -
    Anzeige- und Bedienfeld (Touch-Screen)
    19 -
    Schlauchbrause
    21 -
    Zuluftrohr
    22 -
    Kappe
    23 -
    Abluftrohr
    25 -
    Garraumboden
    27 -
    Ablauföffnung
    29 -
    Lüfterrad
    31 -
    Heizeinrichtung
    33 -
    Rohr für Beschwadung
    35 -
    Temperatursensor
    43 -
    Anzeigefeld
    45 -
    Zeilen
    47 -
    Schaltfläche
    49 -
    Zeilen
    51 -
    EIN/STOPP- Eingabefeld
    53 -
    Schaltfläche
    61 -
    Anzeige- und Bedienfeld



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Betreiben eines Gargeräts (1), welches einen Garraum (6), eine Gargerätsteuerung, in der eine Mehrzahl von Garprogrammen abgespeichert und abrufbar sind, ein Anzeige- und Bedienfeld (61) in Form eines Touch-Screens aufweist, auf dem Anzeige- und Schaltflächen (43, 47) anzeigbar sind und durch Berührung angezeigter Schaltflächen (47) Eingaben in die Gerätesteuerung erzeugbar sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    durch Antippen einer während des letzten Garschritts des Garprogramms angezeigten Schaltfläche (47, 53) das laufende Garprogramm um eine voreingestellte Zeitspanne verlängert oder verkürzt wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die voreingestellte Zeitspanne eine Minute ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitspanne veränderbar ist.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch mehrmaliges Antippen das laufende Garprogramm um die voreingestellte Zeitspanne entsprechend mehrmalig verlängert oder verkürzt wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Übersteigen einer voreingestellten veränderbaren Anzahl, bevorzugt 5, des Antippens die Anzeige auf Null zurückspringt.
     
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass im letzten Garschritt stets zwei Schaltflächen (47, 53) angezeigt werden, durch die durch Antippen wahlweise eine Verlängerung oder Verkürzung des letzten Garschritts um eine vorbestimmte Zeitspanne direkt erfolgen kann.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei erkennbar nötiger Verlängerung oder Verkürzung des entsprechenden Garprogrammschrittes, welche größer ist als die maximale Anzahl des Antippens, durch Eingabe eine beliebige Zeitauswahl einstellbar ist.
     
    8. Gargerät (1), welches einen Garraum (6), eine elektronische Gargerätsteuerung, in der eine Mehrzahl von Garprogrammen abgespeichert und abrufbar sind, und ein Anzeige- und Bedienfeld (61) in Form eines Touch-Screens aufweist, auf dem Anzeige- und Schaltflächen (43, 47, 53) anzeigbar sind und durch Berührung angezeigter Schaltflächen (47, 53) Eingaben in die Gerätesteuerung erzeugbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gargerät (1) dazu eingerichtet ist, ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 auszuführen.
     


    Claims

    1. Method for operating a cooking appliance (1), wherein the cooking appliance has a cooking compartment (6), a cooking appliance controller in which a plurality of cooking programmes are stored and can be called up, a display and operator control panel (61) in the form of a touchscreen on which display and switching areas (43, 47) can be displayed and inputs into the appliance controller can be made by touching displayed switching areas (47), characterized in that the current cooking programme can be extended or shortened by a preset time period by virtue of tapping a switching area (47, 53) which is displayed during the last cooking step of the cooking programme.
     
    2. Method according to Claim 1, characterized in that the preset time period is one minute.
     
    3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the time period is variable.
     
    4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the current cooking programme can be correspondingly extended or shortened by the preset time period several times by tapping several times.
     
    5. Method according to Claim 4, characterized in that the display returns to zero when a preset variable number of tapping operations is exceeded, and preferably the number of tapping operations to be exceeded is 5.
     
    6. Method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that two switching areas (47, 53) are always displayed in the last cooking step, it being possible for the last cooking step to be selectively directly extended or shortened by a predetermined time period by tapping on the said switching areas.
     
    7. Method according to Claim 5 or 6, characterized in that, when extending or shortening the corresponding cooking programme step, if extension or shortening greater than the maximum number of tapping operations is noticeably required, any desired time selection can be set by an input operation.
     
    8. Cooking appliance (1) which has a cooking compartment (6), an electronic cooking appliance controller in which a plurality of cooking programmes are stored and can be called up, and has a display and operator control panel (61) in the form of a touchscreen on which display and switching areas (43, 47, 53) can be displayed and inputs into the appliance controller can be made by touching displayed switching areas (47, 53), characterized in that the cooking appliance (1) is designed to execute a method according to one of Claims 1 to 7.
     


    Revendications

    1. Procédé pour faire fonctionner un appareil de cuisson (1), qui comprend une chambre de cuisson (6), une commande d'appareil de cuisson, dans laquelle de multiples programmes de cuisson sont rangés en mémoire et peuvent être appelés sélectivement, un champ d'affichage et de commande (61) sous forme d'un écran tactile sur lequel des affichages-et-boutons (43, 47) peuvent être affichés et, par l'action de toucher des boutons (47) affichés, des données d'entrée peuvent être générées dans la commande d'appareil, caractérisé en ce que, par une action de toucher un bouton (47, 53) affiché pendant la dernière étape de cuisson du programme de cuisson, le programme de cuisson en cours est allongé ou raccourci d'un intervalle de temps préréglé.
     
    2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'intervalle de temps préréglé est de une minute.
     
    3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'intervalle de temps peut être modifié.
     
    4. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, par des actions de toucher multiples, le programme de cuisson en cours est allongé ou raccourci, un nombre de fois multiple correspondant, de l'intervalle de temps préréglé.
     
    5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que, lors d'un dépassement d'un nombre modifiable préréglé, de préférence 5, de l'action de toucher, l'affichage retourne à zéro.
     
    6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, dans la dernière étape de cuisson, il est toujours affiché deux boutons (47, 53) au moyen desquels, par une action de toucher, un allongement ou au choix un raccourcissement de la dernière étape de cuisson d'un intervalle de temps préfixé peut avoir lieu directement.
     
    7. Procédé suivant la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que, en cas d'allongement ou de raccourcissement nécessaire pouvant être constaté de l'étape de programme de cuisson correspondante, qui est supérieur au nombre maximal d'actions de toucher, une sélection de durée voulue est réglable par l'introduction de données.
     
    8. Appareil de cuisson (1), qui comprend une chambre de cuisson (6), une commande électronique d'appareil de cuisson, dans laquelle de multiples programmes de cuisson sont rangés en mémoire et peuvent être appelés sélectivement, et un champ d'affichage et de commande (61) sous forme d'un écran tactile sur lequel des affichages-et-boutons (43, 47, 53) peuvent être affichés et, par l'action de toucher des boutons (47, 53) affichés, des données d'entrée peuvent être générées dans la commande d'appareil, caractérisé en ce que l'appareil de cuisson (1) est agencé pour mettre en oeuvre un procédé suivant l'une des revendications 1 à 7.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente