[0001] Für das Erhitzen von Flüssigkeiten im Durchlaufbetrieb sind schon viele verschiedene
Vorschläge gemacht worden. Nach der
DE 1 335 456 U sind ein Rohrheizkörper mit einem elektrischen Heizleiter und ein Metallrohr für
Wasser je in Schraubenform mit mehreren zueinander in kleinem Abstand verlaufenden
Windungen geführt und in einen Metallkörper eingegossen. Die
DE 690 17 041 T2 beschreibt eine Kaffeemaschine mit einer Heizvorrichtung mit elektrischem Widerstand
und Rohrschlange in einem Metallblock. Die Wärmeverluste des Metallkörpers sind relativ
gross und die grosse Masse des Metallkörpers macht den Heizkörper träge, so dass ein
Aufheizen des durch das Metallrohr fliessenden Wassers in kurzer Zeit nicht möglich
ist, wenn der Metallkörper nicht bereits auf einer hohen Temperatur ist.
[0002] Nach der
DE 198 29 681 C1 sind ein Heizwendel und Kapillarrohrwendel radial im gleichen Abstand zu einer Achse
nebeneinander verlaufend durch Umgiessen in einem hülsenförmigen Messingkörper angeordnet.
Die zu heizende Flüssigkeit fliesst durch ein Kapillarrohr was natürlich keine grossen
Durchlaufmengen erlaubt. Zudem verläuft die Heizwendel direkt bei der Aussenfläche
des Messingkörpers, was zu einem beachtlichen Wärmeverlust führt. Das Anordnen des
Kapillarrohrs und der Heizwendel im Messingkörper ist mit einem grossen Herstellungsaufwand
verbunden.
[0003] Im Falle der
DE-103 22 034 ist ein Flächenheizkörper an der Aussenseite eines Rohres angebracht. Ein Innenrohr
dient als Träger für schraubenlinienförmige Rippen, die aber nicht bis zum Aussenrohr
reichen, so dass der Wärmeübergang vom Flächenheizkörper zu den über die Rippen geführte
Flüssigkeit relativ schlecht ist. Zudem wird ein Anteil der erzeugten Wärme direkt
nach aussen abgegeben.
[0004] EP 1 360 918 A1 beschreibt eine Espressomaschine bei der in einem Boiler eine elektrische Heizwendel
angeordnet ist. Um schnell heisses Wasser bereitstellen zu können, muss das Wasser
im Boiler bereits vor dem Bedarf an heissem Wasser auf einer hohen Temperatur gehalten
werden, was mit einem unerwünschten Standby-Betrieb verbunden ist oder mit langen
Aufheizzeiten.
[0005] Aus der
DE 35 42 507 C2 ist ein elektrischer Durchlauferhitzer zum Erhitzen flüssiger Medien bekannt, der
aus einem Strangpressteil mit einem Durchlaufkanal für das zu erhitzende Medium und
einem Rohrbereich für einen verdichteten Rohrheizkörper besteht und zu einer Wendel
gewickelt ist. Die wärmeleitende Verbindung vom Rohrheizkörper zum Durchlaufkanal
ist nur in einem kleinen Umfangsbereich des Rohrheizkörpers ausgebildet, so dass einerseits
der gewünschte Wärmefluss reduziert ist und andererseits ein grösserer Umfangsbereich
als Abstrahlfläche dient, über welche ein Anteil der Wärme des Rohrheizkörpers verloren
geht.
[0006] Gemäss
DE 29 13 385 wird eine Doppelwendel mit Kupferrohr und Heizwiderstand um eine Wasser-Kammer gewickelt,
so dass der Heizwiderstand das Wasser in der Kammer und das Wasser im Kupferrohr erhitzen
kann, wobei das Erhitzen im Kupferrohr zur Dampferzeugung eingesetzt wird. Ein schnelles
weiteres Erwärmen von Wasser aus der Kammer ist nur möglich, wenn die Wassertemperatur
in der Kammer bereits auf einer hohen Temperatur ist. Am Anfang ist dieses System
sehr träge und wenn das Wasser in der Kammer lange warm gehalten werden muss, treten
entsprechende Wärmeverluste auf.
[0007] US 1 595 819 beschreibt eine Rohrwendel, die um ein Längsrohr angeordnet ist. Im Innern des Längsrohres
ist ein feuerfester Füllblock mit einer spiralförmigen Nut, in welche eine Heizwendel
so eingelegt ist, dass sie nicht mit dem Längsrohr in Kontakt gelangt. Diese Anordnung
ist aufwändig aufgebaut und erzielt keine genügend schnelle Erhitzung der durch die
Rohrwendel fliessenden Flüssigkeit.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen energieeffizienten Durchlauferhitzer
zu schaffen, der im Stande ist, die jeweilige Flüssigkeit, wie Wasser, Milch od.dgl.,
in kürzester Zeit auf die gewünschte Temperatur zu bringen, und dies auch noch in
kostengünstiger Weise. Erfindungsgemäss gelingt dies durch die Kombination der Merkmale
des Anspruches 1.
[0009] Die Möglichkeit, Aussen- und Innenschicht relativ dünn auszubilden, verringert die
die Wärme aufnehmende und daher die Erhitzung der Flüssigkeit verzögernde Masse. Dies
bedeutet aber auch eine platzsparende und kostengünstige Bauweise. Gleichzeitig werden
Wärmespeicherung und -verluste durch die mindestens eine Isolationsschicht gering
gehalten.
[0010] Der Durchlauferhitzer ist um eine zentrale Achse zylinderförmig aufgebaut. Er umfasst
radial aussen die Aussenschicht mit einem wendelförmig angeordneten Kanal, radial
innen an die Aussenschicht anschliessend die Innenschicht mit einer elektrischen Heizwendel
und radial innen an die Innenschicht anschliessend die Isolierungsschicht. Diese drei
Schichten umfassen der jeweiligen Funktion entsprechende Material- und Formeigenschaften
und sie können aus verschiedenen Lagen aufgebaut sein. Die Anordnung der Schichten
gewährleistet, dass im Wesentlichen alle von der Heizwendel erzeugte Wärme radial
nach aussen zum wendelförmigen Kanal gelangt und dass ein Aufbau mit einer im Verhältnis
zum Kanalvolumen kleinen aufzuheizenden Materialmasse möglich ist.
[0011] Um die erzeugte Wärme im Wesentlichen verzögerungsfrei dem Medium bzw. der Flüssigkeit
im Kanal zuzuführen, wird die Innenschicht zwischen der Heizwendel und dem Kanal mit
kleiner Mächtigkeit und/oder aus Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit gebildet.
Die Innenschicht umfasst zumindest einen Heizwendel. Die Innenschicht umfasst eine
sich von der Heizwendel zur Aussenschicht erstreckende Lage mit wärmeleitendem und
elektrisch isolierendem Material. Wenn das Material der Innenschicht zwischen der
Heizwendel und der Aussenschicht mit dem Kanal elektrisch nicht leitend ist, so kann
als Heizwendel ein nicht isolierter Heizdraht verwendet werden und die Wärme des Heizdrahtes
gelangt direkt, also ohne zeitliche Verzögerung, in das Material der Innenschicht
zwischen der Heizwendel und der Aussenschicht. Die radiale Mächtigkeit dieses Materials
muss lediglich so gross sein, dass ein elektrisches Durchschlagen vom Heizdraht zu
einer an die Innenschicht anliegenden metallischen Hülse der Aussenschicht ausgeschlossen
ist. Vorzugsweise hat die Lage mit wärmeleitendem und elektrisch isolierendem Material
zwischen der Heizwendel und der Aussenschicht eine radiale Ausdehnung von weniger
als 4 mm insbesondere weniger als 2 mm.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Innenschicht zwischen der Heizwendel
und der Aussenschicht von einem verdichteten Pulver aus Magnesiumoxyd gebildet. Bei
diesem Material genügt bereits ein radialer Abstand zwischen dem Heizdraht und der
Hülse der Aussenschicht von 2mm, insbesondere lediglich 1.1 mm, um ein elektrisches
Durchschlagen zu verhindern. Entsprechend dem kleinen Abstand ist auch die Masse der
Innenschicht sehr klein, so dass die vom Heizdraht erzeugte Wärme durch das Aufwärmen
dieser kleinen Masse nur unwesentlich verzögert zur Aussenschicht gelangt. Die an
die Innenschicht anschliessende innerste Lage der Aussenschicht kann von einer dünnen
Hülse aus Metall mit hoher Wärmeleitfähigkeit gebildet werden. Dadurch gelangt die
Wärme vom Heizdraht mit minimaler Verzögerung in das im Kanal befindliche Medium.
[0013] Die erfindungsgemässe Lösung ermöglicht das Aufwickeln des Heizdrahtes auf eine bolzenförmige
Isolierungsschicht, vorzugsweise aus Keramik, auf der gegebenenfalls vorgängig bereits
eine dünne Lage mit wärmeleitendem und elektrisch isolierendem Material aufgetragen
wurde. Versuche haben gezeigt, dass auch ein direkt auf die Isolierungsschicht aufgewickelter
Heizdraht die Wärme genügend gut in das an den Heizdraht anliegende wärmeleitende
Material überträgt. Das Anordnen und Verdichten von wärmeleitendem und elektrisch
isolierendem Material zwischen der Heizwendel und der Aussenschicht kann in einer
Hülse mit kleinem Aufwand durchgeführt werden. Es ist wesentlich einfacher als das
bei den Lösungen gemäss dem Stand der Technik benötigte Positionieren eines Heizdrahtes
in einem Rohr, dem anschliessenden Füllen des Rohres mit wärmeleitendem und elektrisch
isolierendem Material, dem Umformen des Rohres zu einer Rohrwendel, dem Positionieren
in einer Form und dem Umgiessen dieser Rohrwendel mit Metall. Bei der erfinderischen
Lösung ist nicht nur der Herstellungsaufwand kleiner, sondern im Betrieb auch die
Reaktionsgeschwindigkeit viel höher, weil auf eine Einbettung des Heizdrahtes in einem
Rohr verzichtet werden kann.
[0014] Die Aussenschicht umfasst zumindest zwei Lagen, welche je eine Wandung dieser Aussenschicht
bilden. Der Kanal wird in eine dieser Wandungen eingearbeitet. Die innerste Lage der
Aussenschicht schliesst den Kanal gegen innen dicht ab und lässt die Wärme von der
Innenschicht zum Kanal fliessen. Eine mittlere Lage der Aussenschicht umfasst die
wendelförmige Kanalwand und eine äussere Lage der Aussenschicht schliesst den Kanal
gegen aussen dicht ab. Mit diesem Aufbau kann auf die Verwendung und aufwändige Positionierung
einer Rohrwendel verzichtet werden. Lösungen, bei denen der Kanal von wendelförmig
verlaufenden Rohrleitungen gebildet wird, haben den Nachteil, dass sie im Wesentlichen
auf runde Leitungsquerschnitte eingeschränkt sind und dass der Abstand zwischen zwei
benachbarten Leitungsquerschnitten mindestens zwei Wandstärken der Rohrleitung beträgt.
Bei der erfindungsgemässen Lösung ist der Kanalquerschnitt frei wählbar.
[0015] Um die erzeugte Wärme im Wesentlichen vollständig dem Medium bzw. der Flüssigkeit
im Kanal zuzuführen, werden in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die wendelförmig
verlaufenden Kanalwände möglichst schmal ausgebildet, sodass in einem Längsschnitt
des zylinderförmigen Durchlauferhitzers der überwiegende Längenanteil vorzugsweise
mehr als 80%, insbesondere mehr als 90%, von den in Achsrichtung nebeneinander liegenden
Kanalabschnitten belegt wird. Wenn der Kanal mit einem zu erwärmenden Medium gefüllt
ist, geht der überwiegende Anteil der von der Innenschicht radial nach aussen strömenden
Wärme direkt in das Medium. Selbst von den schmalen Kanalwänden geht ein grosser Anteil
der zuströmenden Wärme in das zu erwärmende Medium, so dass nur ein äusserst kleiner
Anteil der Wärme nicht ins Medium gelangt.
[0016] Um zu gewährleisten, dass im Wesentlichen alle von der Heizwendel erzeugte Wärme
radial nach aussen fliesst, wird innen an die Innenschicht anschliessend eine Isolierungsschicht
mit einer möglichst kleinen Wärmeleitfähigkeit angeordnet.
[0017] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist diese Isolierungsschicht auch elektrisch
isolierend und ein Heizdraht ist direkt auf die Isolierungsschicht aufgewickelt. Bei
dieser Ausführungsform wird als Isolierungsschicht beispielsweise ein zylindrischer
Bolzen aus keramischem Material verwendet. Auf den Bolzen aus keramischem Material
wird der Heizdraht wendelförmig aufgewickelt. Gegebenenfalls wird vor dem Wickeln
eine dünne wärmeleitende aber elektrisch isolierende Innenlage der Innenschicht auf
den Bolzen aufgetragen, so dass die vom Heizdraht ausgehende Wärme rund um den Heizdraht
in das wärmeleitende Material der Innenschicht fliessen kann.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die Isolierungsschicht eine
Lage bzw. einen Bereich der frei ist und durch den eine elektrische und/oder eine
Fluidleitung geführt werden kann. Der Heizwendel kann somit beide elektrischen Anschlüsse
bei der gleichen Stirnseite des Durchlauferhitzers aufweisen, wobei ein Anschluss
direkt zum nahen Ende der Heizwendel führt und der andere durch die Isolierungsschicht
zum entfernten Ende der Heizwendel. Gegebenenfalls wird auch eine Fluidzuleitung durch
die Isolierungsschicht geführt, so dass auch der kleine durch die Isolierungsschicht
abfliessende Wärmeanteil dem Fluid zugeführt werden kann.
[0019] Die Dimensionierung des Durchlauferhitzers, insbesondere die radialen und axialen
Ausdehnungen der Aussenschicht und der Innenschicht, sowie die Heizleistung der Heizwendel
können problemlos an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Der erfindungsgemässe
Durchlauferhitzer kann überall dort vorteilhaft eingesetzt werden, wo ohne Wärmespeicherung
mit kurzen Reaktionszeiten vorgegebene Durchflussmengen eines Mediums auf einer vorgegebenen
Temperatur bereitgestellt werden müssen.
[0020] Bei Kaffeemaschinen kann der Durchlauferhitzer so ausgelegt werden, dass er nach
einer Verzögerungszeit von weniger als 7 Sekunden kontinuierlich Wasser mit einer
Temperatur von 90°C bereitstellen kann, wobei die Eingangstemperatur des Wassers bei
ca. 20°C liegt und das gleichzeitig im Kanal befindliche Wasservolumen ca. 8500mm
3 bzw. 8.5ml beträgt. Wenn im Kanal 8.5ml Wasser aufgenommen sind, so muss für 1dl
Kaffee Wasser im Umfang des 12 fachen Kanalvolumens bereit gestellt werden. Nach dem
Starten der Wassererhitzung wird während einer kurzen Aufheizzeit zuerst das im Kanal
befindliche Wasser auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Dann wird das Wasser mit
der gewünschten Durchflussleistung durch den Durchlauferhitzer gefördert und beim
Durchfluss auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Der erfinderische Durchlauferhitzer
kann mit einer elektrischen Leistung von 1100 Watt die gewünschte Ausflussleistung
von Wasser mit der gewünschten Temperatur gewährleisten.
[0021] Bei Laborgeräten können ganz andere Anforderungen an die Temperatur und die Durchflussleistung
gegeben sein. Die jeweiligen Anforderungen können mit der entsprechenden Auslegung
des erfinderischen Durchlauferhitzers problemlos eingehalten werden.
[0022] Auch bei Anwendungen mit grossen Durchflussleistungen aber tieferen Temperaturen,
wie beispielsweise bei einem Dusch-WC, wo pro Minute ca. 1l Waser auf 37°C benötigt
wird, können erfindungsgemässe Durchlauferhitzer mit entsprechender Auslegung eingesetzt
werden.
[0023] Damit der Durchlauferhitzer seine Leistung bzw. die Erhitzung des Fluids an eine
gewünschte Fluid-Austrittstemperatur und insbesondere an einen jeweiligen Fluid-Durchfluss
anpassen kann, wird er mit einer Steuerung ergänzt, welche die elektrische Speisung
des Heizdrahtes steuert. Die Steuerung muss zumindest ein Ein-Aus-Signal erhalten,
das festlegt, ob der Heizdraht elektrisch gespeist werden soll oder ob keine Wärme
erzeugt werden soll. Wenn der Heizdraht elektrisch gespeist wird, so kann er entsprechend
der fliessenden Stromstärke eine Heizleistung erzielen. Wenn die Temperatur des erhitzten
Fluids wählbar sein soll und dies zudem für unterschiedliche Durchflüsse, so wird
die Steuerung zusätzlich zum Ein-Aus-Signal zumindest noch ein weiteres Signal von
einem Temperatursensor beim Ablauf des Durchlauferhitzers und/oder von einem Durchflusssensor
und/oder von einem Temperatursensor beim Zulauf des Durchlauferhitzers erhalten und
bei der Einstellung der Heizleistung berücksichtigen.
[0024] Aufgrund der hohen Effizienz und der schnellen Bereitstellung von warmem Wasser ist
der erfindungsgemässe Durchlauferhitzer auch zum Erwärmen von über Wasserhähne oder
Duschbrausen bezogenem Warmwasser geeignet. Weil der leistungsstarke Durchlauferhitzer
kostengünstig hergestellt werden kann, ist es möglich alle Verbrauchsstellen mit einem
Durchlauferhitzer auszustatten. Dabei kann die maximale Heizleistung auf den maximalen
Warmwasserverbrauch (max. Temperatur, max. Durchfluss) einer Verbrauchsstelle ausgelegt
werden, wobei für verschiedene Verbrauchsstellen wie Bad oder Küche die unterschiedlichen
Ansprüche an die maximale Wassertemperatur und den maximalen Durchfluss berücksichtigt
werden können.
[0025] Die jeweilige Erhitzung des Wassers kann an die vom Verbraucher gewählte Verbrauchstemperatur
angepasst werden. Wenn die elektrische Speisung des Durchlauferhitzers über eine Steuerverbindung
mit einer Einstellvorrichtung der Armatur der Verbrauchsstelle verbunden ist, so kann
die Heizleistung genau an die gewählte Position der Einstellvorrichtung angepasst
werden. Gegebenenfalls werden bei der Einstellung der Heizleistung auch noch eine
Temperaturmessung beim Ablauf des Durchlauferhitzers und/oder eine Durchflussmessung
verwendet. Der erfinderische Durchlauferhitzer ermöglicht es, dass Brauchwasser direkt
mit einer sehr genau vorgegebenen Temperatur bereitgestellt wird. Wenn die Erwärmung
des Brauchwassers vom Kaltwasser ausgeht, so kann auf einen zentralen Warmwasser-Vorratsbehälter
und das parallele Verlegen von Warm- und Kaltwasserleitungen verzichtet werden. Es
kann davon ausgegangen werden, dass der Aufwand für die bei den Verbrauchstellen benötigten
Durchlauferhitzer kleiner ist als der Aufwand für den Warmwasser-Vorratsbehälter und
die Warmwasserleitungen.
[0026] Bei den konventionellen Lösungen wird Heisswasser in einem Vorratsbehälter insbesondere
in einem Boiler bereitgehalten und bei Bedarf über eine häufig sehr lange Leitung
zur Verbrauchsstelle gefördert und dort mit Kaltwasser so gemischt, dass Wasser mit
der gewünschten Temperatur abgegeben werden kann. Die Leitung vom Vorratsbehälter
zur Verbrauchsstelle führt zum verzögerten Eintreffen des Heisswassers und zudem muss
das Mischverhältnis zwischen dem Wasser vom Vorratsbehälter und von der Kaltwasserzuführung
in der Anlaufphase geändert werden. Mit dem erfindungsgemässen Durchlauferhitzer kann
selbst bei unterschiedlich stark geöffneten Verbrauchsstellen direkt Wasser mit der
gewünschten Temperatur abgegeben werden. Gegebenenfalls werden auch nahe beieinander
liegenden Verbrauchsstellen über einen gemeinsamen Durchlauferhitzer bedient. Wenn
in einem Haus bereits ein Warmwasser-Vorratsbehälter vorhanden ist, beispielsweise
kombiniert mit thermischen Solarkollektoren, so kann der erfindungsgemässe Durchlauferhitzer
gezielt dort ergänzend eingesetzt werden, wo der sofortige Bezug von Warmwasser immer
gewährleistet werden soll, also auch dann wenn das Wasser zwischen dem Warmwasser-Vorratsbehälter
und der Verbrauchsstelle abgekühlt ist. Dabei wird die Heizleistung des Durchlauferhitzers
mit dem Eintreffen des vom Warmwasser-Vorratsbehälter kommenden Warmwassers reduziert
oder gegebenenfalls auch abgeschaltet. Bei einem solchen Einsatz ist es zweckmässig,
wenn der Durchlauferhitzer sowohl beim Zulauf als auch beim Ablauf einen Temperatursensor
umfasst.
[0027] Die Verwendung eines erfindungsgemässen Durchlauferhitzers zum Erwärmen von über
Verbrauchsstellen, wie Wasserhähne oder Duschbrausen, bezogenem Warmwasser, bei welcher
Verwendung ein erfindungsgemässer Durchlauferhitzer bei der Verbrauchsstelle angeordnet
ist, wird ebenfalls als Erfindung beansprucht.
[0028] Mittels Spül- und Reinigungsdurchläufen können Verschmutzungen und Kalk beseitigt
werden. Die Kanalform kann so gewählt werden, dass für das Ansetzen von Schmutz und
Kalk keine Ansetzstellen gegeben sind. Wenn der Kanal für die Reinigung zugänglich
sein muss, so werden die Lagen der Aussenschicht so ausgebildet, dass zumindest die
äusserste Lage der Aussenschicht in Achsrichtung von der daran anschliessenden inneren
Lage abgezogen werden kann. Dadurch wird die gesamte Kanalumrandung zugänglich, wobei
ein Teilbereich an der innersten Lage und ein Teilbereich an der äussersten Lage der
Aussenschicht zugänglich ist. Das heisst also, dass die Aussenschicht zwei Hülsen
umfasst, die zum Reinigen auseinander gezogen werden können.
[0029] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform wird die mit dem Heizdraht versehene
Isolierungsschicht zentral in einer ersten Hülse aus gut wärmeleitendem Material,
insbesondere in einer ersten Hülse aus Metall, angeordnet und in den Ringbereich zwischen
dem Heizdraht und der ersten Hülse pulverförmiges Material, vorzugsweise Magnesiumoxyd,
eingefüllt. Um die gewünschte hohe Wärmeleitfähigkeit zu erzielen, wird das pulverförmige
Material im Ringraum verdichtet. Gemäss einer bevorzugten Herstellungsmethode wird
die gefüllte erste Hülse mit einem Walzverfahren radial nach innen verengt, so dass
mit dem abnehmenden Aussendurchmesser der ersten Hülse, das pulverförmige Material
verdichtet und die Leerräume verdrängt werden. Die gewalzte und vorzugsweise an zumindest
einer Stirnseite verschlossene erste Hülse wird in eine zweite Hülse eingesetzt, wobei
in einem ringförmigen Zwischenraum zwischen den beiden Hülsen der wendelförmig angeordnete
Kanal ausgebildet ist. Der Ringbereich zwischen beiden Hülsen wird bei den beiden
stirnseitigen Enden der Hülsen dicht verschlossen. Dazu werden beispielsweise zwei
Ringe mit Lasernähten dicht mit den Hülsen verbunden.
[0030] Der wendelförmige Kanal kann in die Aussenseite der ersten Hülse oder in die Innenseite
der zweiten Hülse eingearbeitet sein. Gegebenenfalls wird zur Kanalbildung zwischen
den beiden Hülsen eine die Kanalwand bildende Wendel eingesetzt. Die Kanalwand muss
lediglich gewährleisten, dass der grosse Anteil des durch den Kanal fliessenden Mediums
vollständig entlang der Wendelform fliesst. Auch wenn die Kanalwand nicht vollständig
dicht an beide Hülsen anschliesst, wird immer noch ein im Wesentlichen der Wendelform
folgendes Durchströmen des Kanals gewährleistet. Die Kanalwand kann mit sehr kleiner
Mächtigkeit ausgebildet werden, so dass der überwiegende Anteil des ringförmigen Raumes
zwischen den beiden Hülsen von Kanalbereichen belegt wird. Dabei hat der Kanal im
Querschnitt vorzugsweise eine im Wesentlichen rechteckige Form.
[0031] An den Kanal anschliessend sind bei einem Ende des Kanals ein Zulauf für eine zu
erhitzende Flüssigkeit und am anderen Ende einen Ablauf für diese ausgebildet. Der
Zulauf und der Ablauf führen vorzugsweise in radialer Richtung durch die zweite Hülse.
[0032] Wenn der Kanal in die Aussenseite der ersten Hülse eingearbeitet ist, so wird die
Verwendung eines Walzverfahrens zum verdichten, bzw. zum radial nach innen verengen,
durch die Kanalwände erschwert. Zumindest bei Hülsen mit kleinem Durchmesser ist es
vorteilhaft, wenn der Kanal in die Innenseite der zweiten Hülse eingearbeitet ist
und somit die erste Hülse sehr dünnwandig ausgebildet werden kann. Das Einarbeiten
des Kanals in die Innenseite oder in die Aussenseite einer Hülse kann mit einem Drehverfahren
oder einem Fräsverfahren durchgeführt werden. Gemäss einem besonders einfachen Herstellungsverfahren
werden die zweiten Hülsen von einem Rohr abgetrennt, bei dem ein durchgehender Kanal
mittels Drehen erzeugt wurde. Die abgetrennten zweiten Hülsen haben an den Stirnseiten
keinen Abschluss des Kanals und darum werden zwei Ringe mit Lasernähten dicht mit
den beiden Hülsen verbunden. Wenn der Kanal an den einzelnen Hülsen ausgearbeitet
wird, so kann er so ausgearbeitet werden, dass an beiden stirnseitigen Enden ein Abschluss
stehenbleibt und somit für den Abschluss zwischen den beiden Hülsen keine Ringe eingesetzt
werden müssen.
[0033] Das Einarbeiten des Kanals in die Innenseite oder in die Aussenseite einer Hülse
kann auch bereits vor dem Ausbilden der Hülsenform durchgeführt werden. Dazu kann
beispielsweise ein Zuschnitt eines Blechs mit einer Presse in eine Form gepresst werden,
so dass auf einer Seite vom Blech Segmente der Kanalwand vorstehen. Dieses Blech mit
vorstehenden Segmenten der Kanalwand kann dann in eine Rohrform umgeformt und bei
aneinander anliegenden Seitenlinien mit einer Längsnaht, insbesondere einer Lasernaht,
zu einem Rohr geschlossen werden. Die Segmente der Kanalwand schliessen dann so aneinander
an, dass eine wendelförmige Kanalwand bereitgestellt wird. Die Längsnaht muss dabei
auch bei der Kanalwand ausgebildet werden. Die Kanalwand muss nicht unbedingt durchgehend
sein, weil sie ja nur sicherstellen muss, dass das Wasser im Wesentlichen entlang
des Kanals durch den Durchlauferhitzer strömt. Es sind auch Ausführungsformen möglich,
bei denen die Kanalwand bei der Längsnaht unterbrochen ist, so dass die miteinander
zu verbindenden Seitenlinien des Blechzuschnitts entlang von geraden Linien verlaufen.
Dadurch wird die Ausbildung der Längsnaht vereinfacht.
[0034] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung
von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen Durchlauferhitzer im Sinne des Pfeiles I der Fig. 2, jedoch
ohne Ummantelung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Durchlauferhitzers mit angedeuteter Ummantelung;
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch den Durchlauferhitzer der Fig. 1 und 2;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch eine abgewandelte Ausführungsform;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch einen Durchlauferhitzer mit an der Innenschicht einer Hülse
ausgebildeter Kanalwand;
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch eine an einer Stirnseite geschlossenen Hülse mit darin angeordneter
Innenschicht und Isolierungsschicht;
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch eine Hülse mit der an der Innenseite ausgebildeten Kanalwand,
zwei Leitungsanschlüssen und zwei Abschlussringen;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung der Hülse nach Fig. 7
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf einen Druchlauferhitzer nach Fig. 5
- Fig. 10
- einen Längsschnitt durch einen Durchlauferhitzer mit an der Aussenschicht einer Hülse
ausgebildeter Kanalwand;
- Fig. 11
- einen Längsschnitt durch eine Hülse mit der an der Aussenseite ausgebildeten Kanalwand;
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung eines Durchlauferhitzers mit zwei elektrischen Anschlüssen
und zwei Leitungsanschlüssen; und
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung eines Durchlauferhitzers mit einer axial durchgeführten
Leitung und zwei elektrischen Anschlüssen.
[0035] Fig. 1 zeigt einen Durchlauferhitzer 1 mit mindestens einer (vorzugsweise wenigstens
zwei) Efensicherung(en) und Erdung 2 im Kreislauf einer Heizwicklung 3 sowie einer
Sensoreinheit 4, die im Allgemeinen zumindest einen Temperatursensor umfassen wird.
An die Heizleitung 3 ist eine Regelstufe 5 für die an die Heizwendeln 3 von einem
Netzanschluss 6 abgegebene Energie angeschlossen. Zweckmässig ist diese Regelstufe
5 mit einem Programmspeicher 7 versehen, um eines von mehreren Programmen auszuführen,
die über eine Eingabeeinheit 8, wie ein Tastenfeld, ein Touch-Sreen oder über einen
blossen Wahlschalter, abgerufen werden können, wobei über diese Eingabeeinheit 8 zweckmässig
auch die gewünschte Aufheiztemperatur eingegeben werden kann. Diese Temperatur wird
von der Sensoreinheit 4 gemessen und als Eingangssignal der Regelstufe 5 zugeführt.
Die Art der möglichen Programme sei später besprochen.
[0036] Ferner ist die Regelstufe 5 an eine Pumpensteuereinrichtung 9 angeschlossen, mit
der die Durchlaufgeschwindigkeit der jeweils durch den Durchlauferhitzer 1 gepumpten
Flüssigkeit - und damit auch die Zufuhr kalter Flüssigkeit - geregelt (z.B. über einen
in der Sensoreinheit 4 oder gesondert vorhandenen Drucksensor) oder durch Steuerung
der Pumpgeschwindigkeit gesteuert werden kann.
[0037] An Hand der Fig. 2 und 3 soll nun der Aufbau des Durchlauferhitzers 1 erläutert werden.
Dieser ist aus mehreren Schichten aufgebaut, wovon Fig. 3 eine Aussenschicht 10 mit
etwa schraubenlinienförmig um eine Längsachse A gewendelten, in eine Wandung 11 der
Schicht 10 eingearbeiteten, vorzugsweise eingefrästen, Kanälen 12 aufweist. Die Kanäle
12 haben vorzugsweise eine von einem runden bzw. kreisförmigen Querschnitt abweichende
Form, sind also - wie dargestellt - bevorzugt rechteckig oder trapezförmig, um so
die Oberfläche gegenüber dem Volumen (im Vergleich zu einem kreisförmigen Querschnitt)
zu vergrössern. Typischerweise liegt etwa das Verhältnis der einer zweiten, inneren
Schicht 13 zugewandten Kanalwandung 14 zur schraubenlinienförmig verlaufenden seitlichen
Begrenzungswandung 15 im Bereiche von 1 : 0,2 bis 1 : 0,25, doch lassen sich Steigung
der Schraubenform und die Dimension variieren. Die der Kanalwandung 14 gegenüberliegende,
radial aussen liegende Wand kann gegebenenfalls kürzer sein, in welchem Fall dann
durch entsprechende Dimensionierung der Seitenwände 15 ein Trapezquerschnitt entsteht.
[0038] Diese Aussenschicht weist als Abdeckung ein Mantelrohr 16 auf, das am besten aufgeschrumpft
bzw. warm aufgezogen, aber dann auch noch - mindestens an den Enden -, zweckmässig
mittels Laser, verschweisst ist. Vorteilhaft erstreckt sich dabei die der Kanalwandung
14 entsprechende Fortsetzung 14a zu mindestens einer an einer Stirnseite des Durchlauferhitzers
1 angebrachten (unbeheizten und hitzebeständigen) Abdeckung 17, deren Funktion unten
noch erläutert wird und durch welche vorteilhaft zumindest ein Ende der Heizleitungen
3 läuft (vgl. Fig. 1 und 2).
[0039] Zum Zuführen der zu erhitzenden Flüssigkeit, wie Wasser (z.B. im Falle eines Duschwassererhitzers)
oder Milch (im Falle eines Getränke-Herstellapparates), ist jeweils ein Zulaufrohr
18 und ein Ablaufrohr 19 vorgesehen, welches theoretisch zwar parallel zur Achse A
in die Kanäle 12 einmünden könnte, bevorzugt jedoch quer zur Achse A des die Schichten
aufweisenden Körpers des Durchlauferhitzers 1 angebracht sind, wie dies aus den Fig.
2 und 3 ersichtlich ist.
[0040] Die innere Schicht 13 besteht aus einem hitzebeständigen, wärmeleitenden, z.B. keramischen,
Heizleiterträger, in den die Wendeln 3a der Heizleiter 3 eingebettet sind. Diese Wendeln
3a sind in gleicher Richtung gewendelt, wie die Kanäle 12, d.h. sie laufen zu diesen
parallel, so dass ein optimaler Wärmeübergang von den Heizwendeln 3a zu den Kanälen
12 stattfindet. Dazu sind die Heizwendeln 3a näher zu den Kanälen 12 als zur Achse
A angeordnet. Vorzugsweise beträgt der Abstand a zwischen der (kreisförmigen) Linie
der Kanäle 12 und der (kreisförmigen) Linie der Heizwendeln ein Viertel bis zu einem
Fünftel des Abstandes a' der Linie der Heizwendeln 3a zur Achse A, so dass der Wärmeübergang
von den Heizwendeln 3a zu den Kanälen 12 sehr rasch erfolgen kann.
[0041] Die Tatsache, dass der Abstand a' weitaus grösser ist als der Abstand a ergibt einen
relativ grossen Raum dazwischen, der auch eine grosse Wärmemenge absorbieren würde.
Um dies zu vermeiden und um die Leistung der Heizwendeln 3a möglichst nur den Kanälen
12 zukommen zu lassen, ist gegen die Achse A hin mindestens eine Isolierungsschicht
in Form eines hohlen Rohres 20 aus temperaturbeständigem Material vorgesehen. Das
hohle Innere dieses Rohres kann mit hitzebeständigem Isoliermaterial 21, insbesondere
Keramik, ausgefüllt sein, um so das Energie absorbierende Volumen zu verringern und
somit beim Aufheizen der Flüssigkeit in den Kanälen 12 Energie zu sparen. Es ist aber
auch möglich, die Luft im Inneren des hohlen Rohres 20 für die Isolation zu gebrauchen.
[0042] Während so der Übertritt grösserer Wärmemengen in das Innere des Durchlauferhitzers
1 verhindert wird, was das Aufheizen der Flüssigkeit in den Kanälen 12 beschleunigt
(eigentlich ist es nur ein einziger, schraubenförmiger Kanal 12, obwohl eine mehrgängige
Schraube ebenso möglich wäre) ist es alternativ oder zusätzlich auch noch möglich
eine in Fig. 2 angedeutete Isolierschicht 22 an der Aussenseite des Durchlauferhitzers
1 anzubringen. Überdies kann es vorteilhaft sein, an der Aussenseite, insbesondere
über die axiale Erstreckung der Heizwendeln 3a, eine gut wärmeleitende bzw. wärmespeichernde
Schicht 23, z.B. aus Aluminium oder Kupfer, anzubringen, die sich zweckmässig in Axialrichtung
nur über die Länge des von den Schichten 10, 13 gebildeten Körpers des Durchlauferhitzers
1 erstreckt.
[0043] Es hat sich herausgestellt, dass für verschiedene Anwendungen die Anbringung eines
an die Regelstufe 5 angeschlossenen und von ihr gesteuerten Vibrators 24 an der Aussenseite
des Durchlauferhitzers 1 von Vorteil ist. Zum einen begünstigt sein Betrieb die Aufheizung,
zum anderen kann er nach Abschalten der Heizung und/oder kurz vor deren Inbetriebnahme
zur Reinigung bzw. Entkalkung der Kanäle 12 eingesetzt werden. Gegebenenfalls lässt
sich die jeweilige Betriebsart und/oder die Vibrationsfrequenz bzw. - stärke durch
die Eingabeeinheit 8 einstellen. Gerade wenn die Schichten 22 bzw. 23 fehlen, kann
es für manche Zwecke vorteilhaft sein, wenn sich die axiale Lage des Vibrators 24
einstellbar ist. Alternativ kann die axiale Lage des Vibrators 24 vor dem äusseren
Anbringen wenigstens einer der Schichten 22, 23 eingestellt werden. Das Verschieben
erfolgt über einen mit einer Klemmschraube 26 festlegbaren Tragring 25. Es kann aber
ein verbesserter Wärmeübergang dadurch erzielt werden, dass wenigstens eine der Schichten
22, 23 und/oder (insbesondere) der Tragring 25 aufgegossen ist.
[0044] Da somit die Bedingungen für eine rasche - und damit energiesparende - Aufheizung
durch die in Radialrichtung bezüglich der Achse A aufeinander folgenden Schichten,
aber auch durch die in Achsrichtung anschliessenden und dort den Abgang von Wärme
verhindernden Abdeckungen 17 optimiert sind und somit ein rascher Temperaturwechsel
herbeigeführt werden kann, können über die Eingabeeinheit 8 verschiedene Programme,
wie etwa ein Therapieprogramm mit einem Wechsel der Wassertemperatur nach Art einer
Kneipp-Kur, ein Spülprogramm (nach Beendigung des Aufheizens) oder eine Programmierung
für die Pumpensteuerung 9 in der Weise, dass der Flüssigkeitsdruck zu Beginn des Aufheizens
abgesenkt wird (erleichtert das rasche Aufheizen). Für all diese Programme ist der
Programmspeicher 7 vorgesehen.
[0045] Gemäss Fig. 4 ist ein Heizkörper 13a vorgesehen, der grundsätzlich ähnlich aufgebaut
ist, wie zuvor an Hand der Schichten 13, 20 und 21 beschrieben worden ist. An einer
Wandung 10a der Aussenschicht 10 sind die Kanäle jedoch nicht an der Aussenseite,
sondern von der Innenseite her ausgefräst (im Prinzip wäre die Herstellung der Kanäle
auch durch Drehen denkbar). Die so hergestellte Wandung 10a der Aussenschicht 10 wird
dann auf den Körper 13a warm aufgezogen und haftet auf ihm nach dem Abkühlen. Auch
hier ist es zweckmässig, wenn die Aussenschicht 10a anschliessend an den (axialen)
Enden festgeschweisst wird, insbesondere durch Laserschweissen.
[0046] Fig. 5 bis 9 zeigen den Aufbau und Elemente eines einfach herstellbaren Durchlauferhitzers
1. Bei dieser Ausführungsform wird als Isolierungsschicht 21 ein zylindrischer Bolzen
aus keramischem Material verwendet. Weil das Isolierungsmaterial genügend stabil ist
kann auf ein dieses Material umgebendes Rohr 20 verzichtet werden. Auf den Bolzen
aus keramischem Material wird der Heizleiter 3 bzw. Widerstands-Heizdraht als Heizwendel
3a aufgewickelt. Die mit der Heizwendel 3a versehene Isolierungsschicht 21 wird zentral
in einer ersten Hülse 10b aus Metall angeordnet und in den Ringbereich zwischen der
Heizwendel 3a und der ersten Hülse 10b wird pulverförmiges Material, vorzugsweise
Magnesiumoxyd, zum weiteren Aufbau der Innenschicht 13 eingefüllt. Um die gewünschte
hohe Wärmeleitfähigkeit zu erzielen, wird das pulverförmige Material im Ringraum verdichtet.
Gemäss einer bevorzugten Herstellungsmethode wird die gefüllte erste Hülse 10b mit
einem Walzverfahren radial nach innen verengt, so dass mit dem abnehmenden Aussendurchmesser
der ersten Hülse, das pulverförmige Material verdichtet und die Leerräume verdrängt
werden. Die erste Hülse 10b ist vorzugsweise an einer Stirnseite mit einem Boden 27
verschlossen und wird gegebenenfalls mittels Tiefziehen aus einem Blech hergestellt.
[0047] Die erste Hülse 10b mit Isolierungsschicht 21 und der Innenschicht 13 wird in eine
zweite Hülse 10a bzw. in eine Wandung 10a der Aussenschicht 10 eingesetzt, wobei die
Wandung 10a der Aussenschicht 10 mit einer sich radial nach innen erstreckenden gewendelten
Kanal-Seitenwand 15 einen Kanal 12 bildet. Der Kanal 12 ist somit an der Innenseite
einer Wandung 10a der Aussenschicht 10 ausgearbeitet. Im zusammengesetzten Zustand
gemäss Fig. 5 bildet die erste Hülse 10b zusammen mit der zweiten Hülse 10a die Aussenschicht
10 mit zwei Wandungen und einem dazwischen liegenden Kanal 12.
[0048] Die Kanal-Seitenwand 15 muss lediglich gewährleisten, dass der grosse Anteil des
durch den Kanal fliessenden Mediums vollständig entlang der Wendelform fliesst. Auch
wenn die Kanal-Seitenwand 15 nicht vollständig dicht an die erste Hülsen 10b anschliesst,
wird immer noch ein im Wesentlichen der Wendelform folgendes Durchströmen des Kanals
12 gewährleistet. Die Kanal-Seitenwand 15 ist mit kleiner Mächtigkeit ausgebildet,
so dass der überwiegende Anteil, vorzugsweise mehr als 80%, in besonders vorteilhaften
Ausführungen sogar mehr als 90%, des ringförmigen Raumes zwischen den beiden durchgehenden
Zylinderwandungen der Aussenschicht von Kanalbereichen belegt wird. Dabei hat der
Kanal 12 im Querschnitt eine im Wesentlichen rechteckige Form.
[0049] Der Ringbereich zwischen beiden Hülsen 10b und 10a wird bei den beiden stirnseitigen
Enden der Hülsen 10b und 10a dicht verschlossen. Dazu werden beispielsweise zwei Ringe
28 mit Lasernähten dicht mit den Hülsen 10b und 10a verbunden. An den Kanal 12 anschliessend
sind bei einem Ende des Kanals 12 ein Zulaufrohr 18 für eine zu erhitzende Flüssigkeit
und am anderen Ende ein Ablaufrohr 19 für die erhitzte Flüssigkeit ausgebildet. Das
Zulaufrohr 18 und das Ablaufrohr 19 schliessen vorzugsweise in radialer Richtung an
Öffnungen 18a und 19a der zweite Hülse 10a an.
[0050] Die Heizwendel 3a kann beide elektrischen Anschlüsse 3 bei der gleichen Stirnseite
des Durchlauferhitzers 1 aufweisen, wobei ein Anschluss 3 direkt zum nahen Ende der
Heizwendel 3a führt und der andere durch die Isolierungsschicht 21 zum entfernten
Ende der Heizwendel 3a. Dazu wird in der Isolierungsschicht 21 für die Führung des
Heizleiters 3 eine axiale Bohrung und eine radiale Bohrung oder eine Nut so angeordnet
dass der Heizleiter 3 nicht in Kontakt kommt mit dem Boden 27.
[0051] Fig. 10 bis 12 zeigen den Aufbau und Elemente eines weiteren einfach herstellbaren
Durchlauferhitzers 1. Auch bei dieser Ausführungsform wird als Isolierungsschicht
21 ein zylindrischer Bolzen aus keramischem Material verwendet. Auf den Bolzen aus
keramischem Material wird der Heizleiter 3 bzw. Widerstands-Heizdraht als Heizwendel
3a aufgewickelt. Die mit der Heizwendel 3a versehene Isolierungsschicht 21 wird zentral
in einer ersten Hülse 10b aus Metall bzw. in einer Wandung 11 der Aussenschicht 10
angeordnet und in den Ringbereich zwischen der Heizwendel 3a und der ersten Hülse
10b wird pulverförmiges Material, vorzugsweise Magnesiumoxyd, zum weiteren Aufbau
der Innenschicht 13 eingefüllt. Um die gewünschte hohe Wärmeleitfähigkeit zu erzielen,
wird das pulverförmige Material im Ringraum verdichtet.
[0052] Über die erste Hülse 10b bzw. über die Wandung 11 der Aussenschicht 10 wird eine
zweite Hülse bzw. ein Mantelrohr 16 der Aussenschicht 10 gezogen, wobei die Aussenschicht
10 mit einer Kanal-Seitenwand 15 einen Kanal 12 bildet. Der Kanal 12 ist dabei an
der Aussenseite der Wandung 11 ausgearbeitet. In der dargestellten Ausführungsform
ist der Kanal 12 mittels Fräsen so ausgebildet, dass an den beiden Stirnseiten der
Wandung 11 ein Abschluss ausgebildet ist, der dicht mit dem Mantelrohr 16 verbunden
wird. An den Kanal 12 anschliessend sind bei einem Ende des Kanals 12 ein Zulaufrohr
18 für eine zu erhitzende Flüssigkeit und am anderen Ende ein Ablaufrohr 19 für die
erhitzte Flüssigkeit ausgebildet. Das Zulaufrohr 18 und das Ablaufrohr 19 schliessen
vorzugsweise in radialer Richtung an Öffnungen des Mantelrohrs 16 an. An den beiden
Stirnseiten des Durchlauferhitzers 1 sind elektrisch isolierende Abdeckungen 17a angeordnet,
von denen eine bei den elektrischen Anschlüssen 3 eine abstehende Trennlage 17b umfasst.
[0053] Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform bei der die Isolierungsschicht 21 eine zentrale
Bohrung aufweist, durch welche eine Fluidleitung 29 geführt ist. Nach der Durchführung
der Fluidleitung 29 durch die Isolierungsschicht 21 ist die Fluidleitung 29 an das
Zulaufrohr 18 angeschlossen. Der Heizwendel weist die beiden elektrischen Anschlüsse
3 auf je einer Seite des Durchlauferhitzers 1 auf.
1. Durchlauferhitzer (1) mit einem Körper, der aus mindestens zwei sich um eine Achse
(A) herum erstreckenden Schichten (10, 13, 20, 21) gebildet ist, wobei
a) eine Aussenschicht (10) einen Kanal (12) umfasst, der um die Achse (A) gewendelt
ist und die Aussenschicht (10) zum Kanal (12) an einem Ende einen Zulauf (18) für
eine zu erhitzende Flüssigkeit und am anderen Ende einen Ablauf (19) für diese aufweist,
b) innen an die Aussenschicht (10) eine Innenschicht (13) anschliesst, die eine elektrische
Heizwendel (3a) umfasst, und
c) innen an die Innenschicht (13) mindestens eine Isolierungsschicht (20, 21) anschliesst,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (12) in eine Wandung der Aussenschicht (10) eingearbeitet ist, die Heizwendel
(3a) in direktem Kontakt zu einem wärmeleitenden und elektrisch isolierenden Material
der Innenschicht (13) angeordnet ist, welches Material sich bis zur Aussenschicht
(10) erstreckt, und die Isolierungsschicht (20, 21) mit einer möglichst kleinen Wärmeleitfähigkeit
gewährleistet, dass im Wesentlichen alle von der Heizwendel (3a) erzeugte Wärme radial
nach aussen fliesst.
2. Durchlauferhitzer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwendel (3a) näher zum Kanal (12) als zur Achse (A) angeordnet ist, vorzugsweise
in einem Viertel bis einem Fünftel des Abstandes zur Achse (A).
3. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeleitende und elektrisch isolierende Material der Innenschicht (13) zwischen
der Heizwendel (3a) und der Aussenschicht (10) eine radiale Ausdehnung von weniger
als 4 mm insbesondere weniger als 2 mm aufweist.
4. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (12) der Aussenschicht (10) zwischen zwei Wandungen (11) ausgebildet ist,
wobei eine Wandung auf die andere aufgezogen ist und die Wandungen bei den Stirnseiten
dicht verbunden sind.
5. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizwendel (3a) von einem auf die Isolierungsschicht pulverförmiges
Material, vorzugsweise Magnesiumoxyd, umfasst, die erste Hülse (10b) in eine zweite
Hülse (10a) eingesetzt ist und zwischen den beiden Hülsen (10a, 10b) der wendelförmig
angeordnete Kanal (12) ausgebildet ist, wobei die Aussenschicht (10) von den beiden
Hülsen (10a, 10b) und vom Kanal (12) gebildet wird.
6. Durchlauferhitzer (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Hülse (10a) an der Innenseite eine sich radial nach innen erstreckende
gewendelte Kanal-Seitenwand (15) umfasst, welche vorzugsweise mittels Drehen oder
gegebenenfalls Fräsen des Kanalbereichs ausgebildet ist.
7. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierungsschicht (21) von einem zylindrischer Bolzen aus keramischem Material
gebildet ist.
8. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierungsschicht (21) in Richtung der Achse (A) eine Durchführung für eine
elektrische und/oder eine Fluidleitung umfasst und vorzugsweise die Heizwendel (3a)
beide elektrischen Anschlüsse (3) bei der gleichen Stirnseite des Durchlauferhitzers
(1) aufweist, wobei ein Anschluss direkt zum nahen Ende der Heizwendel (3a) führt
und der andere durch die Isolierungsschicht (21) zum entfernten Ende der Heizwendel
(3a).
9. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf (18) und/oder der Ablauf (19) quer zur Achse (A) des Körpers angebracht
sind.
10. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper an mindestens einer seiner Stirnseiten eine Abdeckung (17, 17a) aufweist.
11. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Temperatursensor (4) vorgesehen ist, dessen Ausgangssignal einer Regelstufe
(5) für die an die Heizwendel (3a) abgegebene Energie zuführbar ist.
12. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Kanals (12) eine von einem runden bzw. kreisförmigen Querschnitt
abweichende Form aufweist, und dass diese Form bevorzugt rechteckig oder trapezförmig
ist.
13. Durchlauferhitzer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Längsschnitt des zylinderförmigen Durchlauferhitzers (1) beim Kanal (12)
der überwiegende Längenanteil, nämlich mehr als 80%, vorzugsweise mehr als 90%, von
den in Achsrichtung nebeneinander liegenden Kanalabschnitten belegt wird.
14. Verwendung eines Durchlauferhitzers nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Erwärmen
von über Verbrauchsstellen bezogenem Warmwasser dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlauferhitzer bei der Verbrauchsstelle angeordnet ist und dass er mit einer
Steuerung ergänzt ist, welche die elektrische Speisung des Heizdrahtes steuert und
zumindest ein Ein-Aus-Signal aufnehmen kann, das festlegt, ob der Heizdraht elektrisch
gespeist werden soll oder ob keine Wärme erzeugt werden soll.
15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlauferhitzer die jeweilige Erhitzung des Wassers an eine vom Verbraucher
wählbare Verbrauchstemperatur anpassbar macht, vorzugsweise mit einer Steuerverbindung
zwischen der elektrischen Speisung des Durchlauferhitzers und einer Einstellvorrichtung
der Armatur der Verbrauchsstelle, wobei insbesondere bei der Anpassung der Heizleistung
auch eine Temperaturmessung beim Ablauf des Durchlauferhitzers und/oder eine Durchflussmessung
und/oder eine Temperaturmessung beim Zulauf des Durchlauferhitzers berücksichtigt
wird.
1. Continuous flow heater (1) comprising a body, which is formed from at least two layers
(10, 13, 20, 21) extending around an axis (A), wherein
a) an outer layer (10) comprises a channel (12), which is coiled around the axis (A)
and the outer layer (10) has an inlet (18) to the channel (12) on one end for a liquid,
which is to be heated, and has an outlet (19) on the other end for said liquid,
b) an inner layer (13), which comprises an electrical heating coil (3a), connects
to the outer layer (10) on the inside, and
c) at least one insulating layer (20, 21) connects to the inner layer (13) on the
inside,
characterised in that
the channel (12) is incorporated into a wall of the outer layer (10), the heating
coil (3a) is arranged in direct contact with a heat conducting and electrically insulating
material of the inner layer (13), said material extending to the outer layer (10),
and the insulating layer (20, 21) ensures that substantially all of the heat produced
by the heating coil (3a) flows radially outwards by means of a heat conductivity of
the insulating layer (20, 21), which is as small as possible.
2. Continuous flow heater (1) according to claim 1,
characterised in that
the heating coil (3a) is arranged closer to the channel (12) than to the axis (A),
preferably in a fourth to a fifth of the distance to the axis (A).
3. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the heat conducting and electrically insulating material of the inner layer (13) has
a radial expansion of less than 4 mm, in particular of less than 2 mm, between the
heating coil (3a) and the outer layer (10).
4. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the channel (12) of the outer layer (10) is embodied between two walls (11), wherein
ome wall is mounted on the other wall and the walls are connected tightly on the end
faces.
5. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the electrical heating coil (3a) is formed by a heating wire (3), which is coiled
onto the insulating layer (21), the insulating layer (21) comprising the heating coil
(3a) is arranged centrally in a first sleeve (10b) of material, which conducts heat
well, the area between the insulating layer (21) and the first sleeve (10b), which
has a ring-shaped cross section, comprises the heating coil (3a) and compacted, powdery
material, preferably magnesium oxide, as inner layer (13), the first sleeve (10b)
is inserted into a second sleeve (10a), and the channel (12), which is arranged in
a helical manner, is embodied between the two sleeves (10a, 10b), wherein the outer
layer (10) is formed by the two sleeves (10a, 10b) and by the channel (12).
6. Continuous flow heater (1) according to claim 5,
characterised in that,
on the inner side, the second sleeve (10a) comprises a coiled channel side wall (15),
which extends radially inwards and which is preferably embodied by means of turning
or milling, if applicable, of the channel region.
7. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the insulating layer (21) is formed from a cylindrical bolt of ceramic material.
8. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the insulating layer (21) comprises a feedthrough for an electrical and/or a fluid
line in the direction of the axis (A), and the heating coil (3a) preferably has both
electrical connections (3) on the same front face of the continuous flow heater (1),
wherein one connection leads directly to the close end of the heating coil (3a) and
the other end leads through the insulating layer (21) to the remote end of the heating
coil (3a).
9. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the inlet (18) and/or the outlet (19) are attached at right angles to the axis (A)
of the body.
10. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the body has a cover (17, 17a) on at least one of its front faces.
11. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
provision is made for at least one temperature sensor (4), the output signal of which
can be supplied to a control stage (5) for the energy emitted to the heating coil
(3a).
12. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the cross section of the channel (12) has a shape, which differs from a round or circular
cross section, respectively, and that this shape is preferably rectangular or trapezoidal.
13. Continuous flow heater (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the major share in the length, namely more than 80%, preferably more than 90%, in
a longitudinal section of the cylindrical continuous flow heater (1) of the channel
(12) is covered by the channel sections located next to one another in axial direction.
14. Use of a continuous flow heater according to any one of the preceding claims for heating
warm water obtained via points of consumption,
characterised in that
the continuous flow heater is arranged at the point of consumption and that it is
supplemented with a control, which controls the electrical supply of the heating wire
and can accommodate at least one on-off signal, which determines, whether the heating
wire is to be supplied electrically or whether no heat is to be produced.
15. Use according to claim 14,
characterised in that
the continuous flow heater makes it possible to adapt the respective heating of the
water to a usage temperature, which can be chosen by the user, preferably comprising
a control connection between the electrical supply of the continuous flow heater and
a setting device of the armature of the point of consumption, wherein in particular
a temperature measurement at the outlet of the continuous flow heater and/or a flow
measurement and/or a temperature measurement at the inlet of the continuous flow heater
is also considered for adapting the heat output.
1. Chauffe-eau instantané (1) comprenant un corps qui est formé d'au moins deux couches
(10, 13, 20, 21) s'étendant autour d'un axe (A), dans lequel
a) une couche extérieure (10) comprend un canal (12) qui est enroulé autour de l'axe
(A) et la couche extérieure (10) vers le canal (12) présente une arrivée (18) pour
un liquide à chauffer sur une extrémité et une évacuation (19) pour celui-ci sur l'autre
extrémité,
b) une couche intérieure (13) qui comprend une spirale chauffante électrique (3a)
se raccorde à l'intérieur de la couche extérieure (10), et
c) au moins une couche isolante (20, 21) se raccorde à l'intérieur de la couche intérieure
(13),
caractérisé en ce que
le canal (12) est réalisé dans une paroi de la couche extérieure (10), la spirale
chauffante (3a) est disposée en contact direct avec un matériau isolant électrique
et thermoconducteur de la couche intérieure (13), lequel matériau s'étend jusqu'à
la couche extérieure (10), et la couche isolante (20, 21) assure avec une conductibilité
thermique la plus faible possible que toute la chaleur produite par la spirale chauffante
s'écoule essentiellement radialement vers l'extérieur.
2. Chauffe-eau instantané (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la spirale chauffante (3a) est disposée plus proche du canal (12) que de l'axe (A),
de préférence dans un quart à un cinquième de la distance jusqu'à l'axe (A).
3. Chauffe-eau instantané (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le matériau isolant électrique et thermoconducteur de la couche intérieure (13) entre
la spirale chauffante (3a) et la couche extérieure (10) présente un allongement radial
inférieur à 4 mm, en particulier inférieur à 2 mm.
4. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le canal (12) de la couche extérieure (10) est formé entre deux parois (11), dans
lequel une paroi est montée sur l'autre et les parois sont reliées de façon étanche
entre elles sur les faces avant.
5. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la spirale chauffante électrique (3a) est formée par un fil de chauffe (3) enroulé
sur la couche isolante (21), la couche isolante (21) avec la spirale chauffante (3a)
est disposée de façon centrale dans un premier manchon (10b) en matériau à bonne conductivité
thermique, la région à coupe transversale annulaire entre la couche isolante (21)
et le premier manchon (10b) comprend en tant que couche intérieure (13) la spirale
chauffante (3a) et un matériau pulvérulent comprimé, de préférence de l'oxyde de magnésium,
le premier manchon (10b) est inséré dans un second manchon (10a) et le canal (12)
est formé en étant disposé hélicoïdal entre les deux manchons (10a, 10b), dans lequel
la couche extérieure (10) est formée par les deux manchons (10a, 10b) et par le canal
(12).
6. Chauffe-eau instantané (1) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le second manchon (10a) comprend sur la face intérieure, une paroi latérale de canal
(15) s'étendant radialement vers l'intérieur, laquelle est formée de préférence par
rotation ou le cas échéant par fraisage de la région du canal.
7. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche isolante (21) est formée par un boulon cylindrique en matériau céramique.
8. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche isolante (21) comprend en direction de l'axe (A), un passage pour une ligne
électrique et/ou fluidique et de préférence, la spirale chauffante (3a) présente les
deux raccordements électriques (3) sur le même côté avant du chauffe-eau instantané
(1), dans lequel un raccordement conduit directement à l'extrémité proche de la spirale
de chauffe (3a) et l'autre à travers la couche isolante (21) vers l'extrémité éloignée
de la spirale chauffante (3a).
9. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'arrivée (18) et/ou l'évacuation (19) est/sont disposée(s) transversalement à l'axe
(A) du corps.
10. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le corps présente un couvercle (17, 17a) sur au moins une de ses faces avant.
11. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au
moins un capteur de température (4) est prévu, dont le signal sortant peut être conduit
vers un palier de réglage (5) pour l'énergie émise sur la spirale chauffante (3a).
12. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la section transversale du canal (12) présente une forme s'écartant d'une section
transversale ronde, respectivement circulaire, et que cette forme est de préférence
rectangulaire ou trapézoïdale.
13. Chauffe-eau instantané (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
dans une coupe longitudinale du chauffe-eau instantané (1) cylindrique, au niveau
du canal (12), la partie longitudinale principale, à savoir plus de 80 %, de préférence
plus de 90 %, est couverte par les tronçons de canal placés l'un à côté de l'autre
dans le sens axial.
14. Emploi d'un chauffe-eau instantané selon l'une des revendications précédentes pour
chauffer de l'eau chaude tirée sur des points d'utilisation,
caractérisé en ce que
le chauffe-eau instantané est disposé sur le point d'utilisation et qu'il est complété
d'une commande qui commande l'alimentation électrique du fil de chauffe et peut recevoir
au moins un signal marche-arrêt qui détermine si le fil de chauffe doit être alimenté
électriquement ou si aucune chaleur ne doit être produite.
15. Emploi selon la revendication 14,
caractérisé en ce que
le chauffe-eau instantané permet d'adapter le chauffage respectif de l'eau à une température
d'utilisation pouvant être sélectionnée par le consommateur, de préférence avec une
liaison commandée entre l'alimentation électrique du chauffe-eau instantané et un
dispositif de réglage du robinet du point d'utilisation, dans lequel en particulier,
lors de l'adaptation de la puissance de chauffage, une mesure de température à l'évacuation
du chauffe-eau instantané et/ou une mesure du débit et/ou une mesure de température
à l'arrivée du chauffe-eau instantané peut être également prise en compte.