[0001] Die Erfindung betrifft eine Pendel-Aufhänge-Vorrichtung zur pendelnden Aufhängung
eines Stütz-Körpers gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner richtet sich die
Erfindung auf eine Stütz-Anordnung mit mindestens einer solchen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung.
[0002] Für viele Personen stellt ein langes Stehen, Sitzen und/oder Liegen eine erhebliche
Belastung dar. Im Allgemeinen sind dabei nur bestimmte Muskeln bzw. Muskelgruppen
über einen längeren Zeitraum gleichbleibend belastet, während andere überhaupt nicht
aktiviert werden. Eine derartige, ununterbrochene Anspannung einzelner Muskeln bzw.
Muskelgruppen kann leicht zu Verspannungen, insbesondere im Bereich der Wirbelsäure,
führen. Ein vermindertes Wohlbefinden, eine Abnahme der Konzentrationsfähigkeit und
gesundheitliche Schäden können die Folge sein. Um derartige Folgen zu vermeiden, werden
regelmäßige Bewegung, gezieltes Training der Stützmuskulatur sowie therapeutische
Maßnahmen empfohlen. Solche Maßnahmen sind zeitaufwendig und teuer.
[0003] Aus der
EP 1 946 675 A1 ist eine Pendel-Vorrichtung zur schwingfähigen Aufhängung eines Gegenstands, z. B.
einer Sitz-Vorrichtung, bekannt. Die Pendel-Vorrichtung umfasst eine erste und zweite
Befestigungs-Einrichtung, die durch eine belastbare Verbindung, nämlich eine Seele,
verbunden sind. Die Seele ist umhüllt von einem Dämpfungs-Element, das aus einer Vielzahl
starrer, wulstartiger Körper, die sich mit elastischen Zwischen-Elementen abwechseln,
gebildet ist. Diese Pendel-Vorrichtung hat sich in der Praxis bewährt.
[0004] Die
US 4,834,224 offenbart ein Hänge-Pendel für die pendelnde Aufhängung von Sitz- und Ruhemöbeln.
Das Hänge-Pendel hat eine Seele, die zwei Einspann-Köpfe, die an dessen beiden Enden
angeordnet sind, verbindet. Über die Länge des Hänge-Pendels sind starre, wulstartige
Körper angeordnet, deren Zwischenräume mit einem elastischen Überzug ausgefüllt sind.
[0005] Aus der
US 5,419,615 ist ein Büro-Drehstuhl mit einer Hub-Säule und einem auf der Hub-Säule angeordneten
Trag-Rahmen bekannt. Der Trag-Rahmen wiederum trägt einen Schwenk-Rahmen. Eine Federplatten-Einheit
ist zwischen dem Trag-Rahmen und dem Schwenk-Rahmen vorgesehen, um eine Rücken-Anordnung
nach vorne in eine normale aufrechte Position zu schwenken.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile des Standes
der Technik zu überwinden. Insbesondere soll eine Pendel-Aufhänge-Vorrichtung bereitgestellt
werden, die ein besonders feines Ansprechverhalten hat. Ferner soll eine Stütz-Anordnung
mit mindestens einer solchen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung geschaffen werden.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den unabhängigen Ansprüchen 1 und
17 angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Das Stabilisator-Element stellt einer Biege- bzw. Knick-Bewegung der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
einen entsprechenden Widerstand entgegen. Es unterstützt das mindestens eine Dämpfungs-Element,
sodass die Pendel-Aufhänge-Vorrichtung insgesamt ein äußerst feines Ansprechverhalten
hat. So ist eine besonders große Bewegungs-Aktivierung dem Nutzer bereitstellbar,
ohne dass dieser sein Körper-Gleichgewicht auf dem Stütz-Körper verliert. Die Bewegungs-Muskulatur
des Nutzers muss also keine Stütz-Arbeit leisten und dessen Körper bleibt im Körperlot.
Das mindestens eine Dämpfungs-Element kann so aufgrund der Existenz des Stabilisator-Elements
eine geringere Dämpfungs-Wirkung haben, als wenn kein Stabilisator-Element vorhanden
wäre.
[0009] Der Stütz-Körper ist vorzugsweise als Sitz-Körper mit einer Sitz-Fläche, als Steh-Körper
mit einer Steh-Fläche oder als Liege-Körper mit einer Liege-Fläche ausgebildet.
[0010] Die erste Befestigungs-Einrichtung und die zweite Befestigungs-Einrichtung sind vorzugsweise
unterschiedlich ausgeführt. Sie können aber auch der Einfachheit halber identisch
ausgebildet sein.
[0011] Das mindestens eine Verbindungs-Element ist vorzugsweise länglich und als biegbare
bzw. flexible Seele ausgebildet. Es ist beispielsweise aus Draht, Naturfaser oder
Kunststofffaser gebildet. Das mindestens eine Verbindungs-Element kann aus einer Einzelfaser
oder einer Vielzahl von Einzelfasern bestehen, die miteinander verdrillt oder verseilt
sind.
[0012] Das mindestens eine Verbindungs-Element ist vorzugsweise in der Richtung der Längsachse
undehnbar bzw. im Wesentlichen undehnbar. Es hat günstigerweise eine im Wesentlichen
vernachlässigbare Längs-Elastizität.
[0013] Es ist von Vorteil, wenn das mindestens eine Dämpfungs-Element das mindestens eine
Verbindungs-Element zumindest bereichsweise, vorzugsweise vollständig, seitlich umgibt.
Es ist günstigerweise im Querschnitt kreisringförmig ausgeführt. Alternativ ist beispielsweise
das mindestens eine Dämpfungs-Element im Querschnitt eckig, bevorzugter quadratisch,
oder ellipsenförmig ausgeführt. Es ist zweckmäßig, wenn das mindestens eine Dämpfungs-Element
eine Vielzahl relativ starrer, wulstartiger Körper und elastische Zwischen-Elemente
hat, die in der Richtung der Längsachse im Wesentlichen abwechselnd angeordnet sind.
[0014] Es ist zweckmäßig, wenn die Pendel-Aufhänge-Vorrichtung eine amplitudenabhängige,
progressive Dämpfung aufweist und im Bereich kleiner Pendel-Amplituden im Wesentlichen
frei, das heißt ungedämpft, schwingfähig ist.
[0015] Günstigerweise hat die Stütz-Anordnung mindestens drei Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen,
wobei der Abstand zwischen benachbarten Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen vorzugsweise
identisch ist und die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen vorteilhafterweise identisch sind.
Günstigerweise sind genau drei oder vier Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen vorhanden.
Wenn drei Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen vorgesehen sind, sind deren ersten bzw. zweiten
Befestigungs-Einrichtungen vorzugsweise jeweils in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet.
Wenn dagegen vier Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen vorgesehen sind, sind deren ersten
bzw. zweiten Befestigungs-Einrichtungen vorzugsweise jeweils in einem Rechteck, bevorzugter
einem Quadrat, angeordnet.
[0016] Die Basis ist beispielsweise als Säule ausgeführt, die vorzugsweise in ihrer Höhe
bzw. Länge verstellbar ist. Alternativ ist die Basis als Trag-Gestell ausgebildet.
[0017] Das mindestens eine erste Aufnahme-Element ist im Querschnitt vorzugsweise kreisringförmig
ausgeführt und günstigerweise koaxial zu der Längsachse angeordnet. Es ist von Vorteil,
wenn sich dessen Aufnahme-Öffnung in Richtung auf die erste Halte-Einrichtung verjüngt,
wodurch es das Stabilisator-Element bezüglich der Längsachse ausrichtet bzw. zentriert.
[0018] Das mindestens eine zweite Aufnahme-Element ist im Querschnitt vorzugsweise kreisringförmig
ausgeführt und günstigerweise koaxial zu der Längsachse angeordnet. Es ist von Vorteil,
wenn sich dessen Aufnahme-Öffnung in Richtung auf die zweite Halte-Einrichtung verjüngt,
wodurch es das Stabilisator-Element bezüglich der Längsachse ausrichtet bzw. zentriert.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0020] Es ist von Vorteil, wenn das Stabilisator-Element gemäß dem Unteranspruch 2 das mindestens
eine Verbindungs-Element zumindest bereichsweise, vorzugsweise vollständig, seitlich
umgibt. Das Stabilisator-Element ist vorzugsweise im Querschnitt kreisringförmig ausgeführt.
Günstigerweise ist es buchsenartig. Alternativ hat es einen anderen Querschnitt, wie
eckig oder ellipsenförmig.
[0021] Es ist zweckmäßig, wenn das mindestens eine Verbindungs-Element, das mindestens eine
Dämpfungs-Element und das Stabilisator-Element koaxial zu der Längsachse verlaufen.
[0022] Vorzugsweise sind gemäß dem Unteranspruch 3 das Stabilisator-Element und das mindestens
eine erste Aufnahme-Element separat ausgeführt. Es ist zweckmäßig, wenn das Stabilisator-Element
und das mindestens eine erste Aufnahme-Element in der Richtung der Längsachse zueinander
verlagerbar bzw. beweglich sind. Es ist von Vorteil, wenn das Stabilisator-Element
und das mindestens eine erste Aufnahme-Element auch um die Längsachse relativ zueinander
verschwenkbar sind. Es ist von Vorteil, wenn das mindestens eine erste Aufnahme-Element
direkt oder indirekt an der ersten Halte-Einrichtung angeordnet ist.
[0023] Vorzugsweise sind gemäß dem Unteranspruch 4 das Stabilisator-Element und das mindestens
eine zweite Aufnahme-Element separat ausgeführt. Es ist zweckmäßig, wenn das Stabilisator-Element
und das mindestens eine zweite Aufnahme-Element in der Richtung der Längsachse zueinander
verlagerbar bzw. beweglich sind. Es ist von Vorteil, wenn das Stabilisator-Element
und das mindestens eine zweite Aufnahme-Element auch um die Längsachse relativ zueinander
verschwenkbar sind. Es ist von Vorteil, wenn das mindestens eine zweite Aufnahme-Element
direkt oder indirekt an der zweiten Halte-Einrichtung angeordnet ist.
[0024] Es ist von Vorteil, wenn das erste Aufnahme-Element und das zweite Aufnahme-Element
identisch zueinander ausgeführt sind. Alternativ sind diese unterschiedlich. Vorzugsweise
liegt das mindestens eine Dämpfungs-Element seitlich außen an dem ersten und/oder
zweiten Aufnahme-Element an.
[0025] Gemäß dem Unteranspruch 5 ist vorzugsweise dem mindestens einen ersten Aufnahme-Element
mindestens ein erstes Feder-Element und/oder dem mindestens einen zweiten Aufnahme-Element
mindestens ein zweites Feder-Element zugeordnet.
[0026] Es ist von Vorteil, wenn das Stabilisator-Element bei gleichmäßiger Belastung der
Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen in der Richtung der Längsachse - vorzugsweise mit Ausnahme
einer Vorspannkraft - im Wesentlichen keinem Druck ausgesetzt ist bzw. im Wesentlichen
frei von einer Druck-Belastung ist. Günstigerweise gleicht das mindestens eine Feder-
bzw. Ausgleichs-Element auch eine Verringerung des Abstands zwischen der ersten Halte-Einrichtung
und der zweiten Halte-Einrichtung bei Auslenkung des mindestens einen Verbindungs-Elements
bzw. der mindestens einen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung aus, sodass das Stabilisator-Element
in der Richtung der Längsachse - vorzugsweise mit Ausnahme einer Vorspannkraft - im
Wesentlichen frei von Druck bleibt bzw. im Wesentlichen keine Druck-Belastung erfährt.
Auch bei einer Verringerung des Abstands zwischen der ersten Halte-Einrichtung und
der zweiten Halte-Einrichtung bei Auslenkung des mindestens einen Verbindungs-Elements
bzw. der mindestens einen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung erfährt das Stabilisator-Element
in der Richtung der Längsachse im Wesentlichen keine erhöhte Druck-Kraft.
[0027] Günstigerweise übt das mindestens eine erste und/oder zweite Feder-Element bzw. Ausgleichs-Element
aber eine Vorspann-Kraft auf das Stabilisator-Element in der Richtung der Längsachse
aus. Die Vorspann-Kraft liegt vorzugsweise zwischen 0,5 N und 20 N.
[0028] Gemäß dem Unteranspruch 6 umfasst die erste Befestigungs-Einrichtung einen an dem
mindestens einen Verbindungs-Element gehaltenen ersten Lager-Körper, der eine erste
gekrümmte Lager-Fläche zum gelenkigen bzw. verschwenkbaren Lagern des mindestens einen
Verbindungs-Elements gegenüber der ersten Halte-Einrichtung umfasst. Es ist von Vorteil,
wenn die erste Lager-Fläche eine Kugelkalotten-Fläche ist. Es ist zweckmäßig, wenn
der erste Lager-Körper mit der ersten Halte-Einrichtung in direkter oder indirekter
Verbindung steht. Günstigerweise hat die erste Halte-Einrichtung eine zu der ersten
Lager-Fläche komplementäre erste Gegen-Fläche. Der erste Lager-Körper bildet quasi
mit der ersten Halte-Einrichtung ein erstes Kugel-Gelenk. Die erste Lager-Fläche steht
mit der ersten Gegen-Fläche mindestens bereichsweise in Gelenk-Verbindung, sodass
diese sich aneinander abwälzen können. Die Ausgestaltung gemäß dem Unteranspruch 6
führt zu einer Pendel-Aufhänge-Vorrichtung, die äußerst beweglich bzw. pendelfreudig
ist.
[0029] Gemäß dem Unteranspruch 7 ist der erste Lager-Körper formstabil ausgeführt. Er ist
somit starr bzw. hart.
[0030] Gemäß dem Unteranspruch 8 ist der erste Lager-Körper nachgiebig ausgeführt. Er ist
beispielsweise aus Kautschuk bzw. Gummi gebildet. Er ist weich.
[0031] Die Ausgestaltung gemäß dem Unteranspruch 9 ergibt wieder eine Pendel-Aufhänge-Vorrichtung,
die äußerst beweglich bzw. pendelfreudig ist.
[0032] Gemäß dem Unteranspruch 10 weist das erste Fixier-Stück mindestens einen ersten seitlichen
Abstütz-Vorsprung zum Zurückhalten des ersten Lager-Körpers auf. Der mindestens eine
erste Abstütz-Vorsprung hält den ersten Lager-Körper an der ersten Halte-Einrichtung.
Es ist von Vorteil, wenn der mindestens eine erste seitliche Abstütz-Vorspning durch
einen Ring-Steg oder -Bund ausgeführt ist.
[0033] Gemäß dem Unteranspruch 11 umfasst die zweite Befestigungs-Einrichtung einen an dem
mindestens einen Verbindungs-Element gehaltenen zweiten Lager-Körper, der eine zweite
gekrümmte Lager-Fläche zum gelenkigen bzw. verschwenkbaren Lagern des mindestens einen
Verbindungs-Elements gegenüber der zweiten Halte-Einrichtung umfasst. Es ist von Vorteil,
wenn die zweite Lager-Fläche eine Kugelkalotten-Fläche ist. Es ist zweckmäßig, wenn
der zweite Lager-Körper mit der zweiten Halte-Einrichtung in direkter oder indirekter
Verbindung steht. Günstigerweise hat die zweite Halte-Einrichtung eine zu der zweiten
Lager-Fläche komplementäre zweite Gegen-Fläche. Die Ausgestaltung gemäß dem Unteran-spruch
11 führt zu einer Pendel-Aufhänge-Vorrichtung, die äußerst beweglich bzw. pendelfreudig
ist. Der zweite Lager-Körper und die zweite Halte-Einrichtung bilden so quasi ein
zweites Kugel-Gelenk. Die zweite Lager-Fläche und die zweite Gegen-Fläche stehen zumindest
bereichsweise in Gelenk-Verbindung, sodass diese sich aneinander abwälzen können.
[0034] Gemäß dem Unteranspruch 12 ist der zweite Lager-Körper formstabil ausgeführt. Er
ist somit starr bzw. hart.
[0035] Gemäß dem Unteranspruch 13 ist der zweite Lager-Körper nachgiebig ausgeführt. Er
ist beispielsweise aus Kautschuk bzw. Gummi gebildet. Er ist weich.
[0036] Die Ausgestaltung gemäß dem Unteranspruch 14 ergibt wieder eine Pendel-Aufhänge-Vorrichtung,
die äußerst beweglich bzw. pendelfreudig ist.
[0037] Gemäß dem Unteranspruch 15 weist das zweite Fixier-Stück mindestens einen zweiten
seitlichen Abstütz-Vorsprung zum Zurückhalten des ersten Lager-Körpers auf. Der mindestens
eine zweite Abstütz-Vorsprung hält den zweiten Lager-Körper an der zweiten Halte-Einrichtung.
Es ist von Vorteil, wenn der mindestens eine zweite seitliche Abstütz-Vorsprung durch
einen Ring-Steg oder -Bund ausgeführt ist.
[0038] Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielhaft beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Seiten-Ansicht einer erfindungsgemäßen Stütz-Anordnung gemäß einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 2
- eine Vorder-Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Stütz-Anordnung,
- Fig. 3
- eine Seiten-Ansicht einer erfindungsgemäßen Stütz-Anordnung gemäß einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine Seiten-Ansicht einer erfindungsgemäßen Stütz-Anordnung gemäß einer dritten Ausführungsform,
- Fig. 5
- einen Längs-Schnitt durch eine erfindungsgemäße Pendel-Aufhänge-Vorrichtung, die Bestandteil
einer der in den Fig. 1 bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann,
- Fig. 6
- einen Längs-Schnitt durch eine nicht-erfindungsgemäßen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
gemäß einer alternativen Ausführungsform, die Bestandteil einer der in den Fig. 1
bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann,
- Fig. 7
- einen Längs-Schnitt durch eine nicht-erfindungsgemäße Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
gemäß einer alternativen Ausführungsform, die Bestandteil einer der in den Fig. 1
bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann,
- Fig. 8
- einen Längs-Schnitt durch einen ersten Bereich einer erfindungsgemäßen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
gemäß einer alternativen Ausfühningsform, die Bestandteil einer der in den Fig. 1
bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann,
- Fig. 9
- einen Längs-Schnitt durch einen zweiten Bereich einer erfindungsgemäßen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
gemäß einer alternativen Ausführungsform, die Bestandteil einer der in den Fig. 1
bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann,
- Fig. 10
- einen Längs-Schnitt durch einen ersten Bereich einer erfindungsgemäßen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
gemäß einer alternativen Ausführungsform, die Bestandteil einer der in den Fig. 1
bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann,und
- Fig. 11
- einen Längs-Schnitt durch einen zweiten Bereich einer erfindungsgemäßen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
gemäß einer alternativen Ausführungsform, die Bestandteil einer der in den Fig. 1
bis 4 veranschaulichten Stütz-Anordnungen sein kann.
[0039] Bezugnehmend auf die Fig. 1, 2 wird zunächst eine Stütz-Anordnung zum propriozeptor-stimulierenden,
Muskel-aktivierenden Abstützen eines Benutzers beschrieben. Die Stütz-Anordnung umfasst
eine Basis 1 zur Abstützung gegenüber einem Untergrund (nicht dargestellt), wie einem
Boden, und einen Stütz-Körper 2 mit einer Stütz-Fläche 3. Ferner hat die Stütz-Anordnung
mehrere Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4, die funktional zwischen der Basis 1 und dem
Stütz-Körper 2 wirksam angeordnet sind. An der Basis 1 ist oben eine erste Halte-Einrichtung
5 vorgesehen. Die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 sind an der ersten Halte-Einrichtung
5 oben aufgehängt, während der Stütz-Körper 2 über eine zweite Halte-Einrichtung 6
unten an die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 angeschlossen ist und von dieser gehalten
ist. Es ist zweckmäßig, wenn der Stütz-Körper 2 gegenüber der ersten Halte-Einrichtung
5 horizontal verschwenkbar ist.
[0040] Die Stütz-Anordnung ist als Sitz-Anordnung ausgeführt. Der Stütz-Körper 2 bildet
so einen Sitz-Körper mit einer Sitz-Fläche 3. Ferner hat die Stütz-Anordnung eine
Rücken-Lehne 16, die an der zweiten Halte-Einrichtung 6 bzw. an einem an dem Stütz-Körper
2 vorgesehenen Rücken-LehnenTräger angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Rücken-Lehne
16 um eine Horizontal-Achse verschwenkbar.
[0041] Die Basis 1 umfasst eine Stuhl-Säule 7 und ein Fahr-Gestell 8, das die Stuhl-Säule
7 trägt und über mehrere Fahr-Rollen 9 gegenüber dem Untergrund abgestützt ist. Die
Stuhl-Säule 7 erstreckt sich längs einer Vertikal-Achse 10 und ist vorzugsweise längs
derselben in ihrer Länge veränderbar.
[0042] Die erste Halte-Einrichtung 5 weist mehrere erste Halte-Arme 11 auf, die sich von
der Stuhl-Säule 7 bezogen auf die Vertikal-Achse 10 nach radial außen erstrecken.
Jeder Halte-Arm 11 hat einen Feder-Bereich 13, der eine Auslenkung der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 gegenüber der Vertikal-Achse 10 erlaubt. Die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 sind
so über die Feder-Bereiche 13 zueinander verschwenkbar bzw. verkippbar. Alternativ
sind die Halte-Arme 11 starr ausgeführt.
[0043] An jedem Halte-Arm 11 ist radial beabstandet zu der Vertikal-Achse 10 eine der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 aufgehängt. Dafür weist jede Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4 eine erste Befestigungs-Einrichtung
12 auf.
[0044] Jede zweite Halte-Einrichtung 6 ist starr ausgeführt und hat mehrere zweite Halte-Arme
14. An jedem zweiten Halte-Arm 14 ist radial beabstandet zu der Vertikal-Achse 10
eine der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 angeschlossen. Dafür hat jede Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
4 eine zweite Befestigungs-Einrichtung 15. Die zweite Halte-Einrichtung 6 hält bzw.
trägt den Stütz-Körper 2.
[0045] Die ersten Befestigungs-Einrichtungen 12 sind bezogen auf die Vertikal-Achse 10 oberhalb
der zweiten Befestigungs-Einrichtungen 15 angeordnet.
[0046] Die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 erstrecken sich im unbelasteten bzw. gleichmäßig
belasteten Zustand beispielsweise parallel zueinander und parallel zu der Vertikal-Achse
10. Sie können sich auch schräg zu der Vertikal-Achse 10 erstrecken. Vorzugsweise
sind die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 identisch ausgeführt.
[0047] Bezugnehmend auf Fig. 3 wird nachfolgend eine zweite Ausführungsform der Stütz-Anordnung
beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei der vorherigen
Ausführungsform, auf die hiermit verwiesen wird. Funktional identische, jedoch konstruktiv
unterschiedliche Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgeordneten "a".
[0048] Die Stütz-Anordnung ist hier als Hocker-Anordnung ausgeführt. Der Stütz-Körper 2a
ist im Querschnitt im Wesentlichen kreisförmig.
[0049] Die Stütz-Anordnung umfasst wieder eine Basis 1, die durch eine Stuhl-Säule 7 und
ein die Stuhl-Säule 7 tragendes Fahr-Gestell 8 gebildet ist.
[0050] An der Stuhl-Säule 7 ist oben die erste Halte-Einrichtung 5a angeordnet. An den Halte-Armen
11a der ersten Halte-Einrichtung 5a sind oben die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4
über ihre ersten Befestigungs-Einrichtungen 12 aufgehängt.
[0051] Die zweite Halte-Einrichtung 6a ist unten an den Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4
über deren zweite Befestigungs-Einrichtungen 15 befestigt. Vorzugsweise sind die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 identisch ausgeführt. Die zweite Halte-Einrichtung 6a hält bzw. trägt den Stütz-Körper
2a, der als Sitzhocker-Körper ausgeführt ist.
[0052] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der
Stütz-Anordnung erläutert. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei
der ersten Ausführungsform, auf deren Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv
unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen
mit einem nachgeordneten "b".
[0053] Die Stütz-Anordnung ist hier als Steh-Anordnung ausgeführt. Diese umfasst eine Basis
1b, die einen Fuß-Körper 17 und ein sich von dem Fuß-Körper 17 nach oben erstreckendes
Trag-Gestell 18 umfasst. Der Fuß-Körper 17 ist vorzugsweise plattenartig ausgeführt
und kann unten mehrere Stand-Füße 19 aufweisen. Der Fuß-Körper 17 stützt sich gegenüber
einem Untergrund ab.
[0054] An dem Trag-Gestell 18 ist oben die erste Halte-Einrichtung 5b angeordnet. An den
Halte-Armen 11b der ersten Halte-Einrichtung 5b sind die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 über ihre ersten Befestigungs-Einrichtungen 12 aufgehängt.
[0055] Die zweite Halte-Einrichtung 6b ist unten an den Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4
über deren zweite Befestigungs-Einrichtungen 15 befestigt. Vorzugsweise sind die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 identisch ausgeführt. Die zweite Halte-Einrichtung 6b hält bzw. trägt einen Stütz-Körper
2b, der plattenartig ausgeführt ist und eine horizontale Steh-Fläche 3b aufweist.
Ein Nutzer kann auf der Steh-Fläche 3b stehen.
[0056] Die Stütz-Anordnung kann auch als Liege-Anordnung ausgebildet sein. Diese ähnelt
prinzipiell der Steh-Anordnung und hat eine Liege-Fläche, die länger als die Steh-Fläche
ist.
[0057] Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 11 verschiedene Ausführungsformen
der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 näher beschrieben, die jeweils bei den hier offenbarten
Stütz-Anordnungen Anwendung finden können. Da die bei den verschiedenen Stütz-Anordnungen
eingesetzten Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 jeweils vorzugsweise identisch sind,
wird nachfolgend immer nur eine der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 beschrieben.
[0058] Gemäß Fig. 5 hat die Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4 eine Längsmittelachse 19, die
im unbelasteten bzw. gleichmäßig belasteten Zustand der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 beispielsweise vertikal verläuft. Sie ist im Wesentlichen rotationssymmetrisch zu
der Längsmittelachse 19 ausgebildet und erstreckt sich längs derselben.
[0059] Die Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4 hat einen ersten bzw. oberen End-Bereich 20 und
einen zweiten bzw. unteren End-Bereich 21. Zwischen dem ersten End-Bereich 20 und
dem zweiten End-Bereich 21 erstreckt sich ein Verbindungs-Bereich 22. In dem ersten
End-Bereich 20 befindet sich die erste Befestigungs-Einrichtung 12, während in dem
zweiten End-Bereich 21 die zweite Befestigungs-Einrichtung 15 angeordnet ist.
[0060] Die erste bzw. obere Befestigungs-Einrichtung 12 umfasst einen ersten Hülsen-Körper
23 und einen ersten Lager-Körper 24. Der erste Lager-Körper 24 ist im Wesentlichen
halbkugelkalottenförmig ausgeführt und hat eine nach außen gewandte erste Lager-Fläche
25, die somit gleichmäßig gekrümmt ist.
[0061] Der erste Lager-Körper 24 hat ferner eine der ersten Lager-Fläche 25 abgewandte ebene
erste Fläche 26, von der sich eine erste durchgängige Aufnahme 27 aus längs der Längsmittelachse
19 bis zu der ersten Lager-Fläche 25 erstreckt. Die erste Aufnahme 27 ist stufenartig
ausgeführt. Im Bereich der ebenen ersten Fläche 26 ist die erste Aufnahme 27 weiter
als bei der ersten Lager-Fläche 25.
[0062] Der erste Hülsen-Körper 23 hat eine zylinderförmige erste Rohr-Hülse 28 mit einem
offenen ersten Ende 29 und ein erstes plattenförmiges Fixier-Stück 30, das sich an
die erste Rohr-Hülse 28 gegenüberliegend zu deren ersten Ende 29 anschließt und vorzugsweise
gegenüber dieser radial nach außen vorspringt. Die erste Rohr-Hülse 28 und das erste
Fixier-Stück 30 sind vorzugsweise einteilig ausgeführt. Das erste Fixier-Stück 30
greift in die erste Aufnahme 27 formschlüssig ein und liegt mit seiner inneren, ersten
ebenen Fixier-Fläche 31 flächig an einer inneren ersten Stufen-Fläche 32 des ersten
Lager-Körpers 24 an, die sich quer zu der Längsmittelachse 19 erstreckt. Die erste
Rohr-Hülse 28 durchsetzt vorzugsweise die erste Lager-Fläche 25 und steht gegenüber
derselben in Richtung der Längsmittelachse 19 radial vor.
[0063] Der erste Lager-Körper 24 und der erste Hülsen-Körper 23 sind vorzugsweise um die
Längsmittelachse 19 relativ zueinander verschwenkbar. Sie sind jedoch bezüglich der
Längsmittelachse 19 unverkippbar zueinander. Der erste Lager-Körper 24 und der erste
Hülsen-Körper 23 sind nur gemeinsam und gleichartig gegenüber der Längsmittelachse
19 quer zu dieser verkippbar bzw. verschwenkbar.
[0064] Der erste Lager-Körper 24 greift mit seiner ersten Lager-Fläche 25 oben in die erste
Halte-Einrichtung 5 ein, die dafür eine zu der ersten Lager-Fläche 25 komplementäre
erste Lager-Aufnahme 33 bzw. -Pfanne hat. An die erste Lager-Aufnahme 33 schließt
sich eine erste durchgängige Durchsteck-Öffnung 34 an, deren Durchmesser wesentlich
größer als der Außen-Durchmesser der ersten Rohr-Hülse 28 ist. Die erste Rohr-Hülse
28 durchsetzt vorzugsweise die erste Durchsteck-Öffnung 34.
[0065] Gegenüberliegend zu dem ersten Lager-Körper 24 liegt an der ersten Halte-Einrichtung
5 ein erstes Feder-Element 35 an, das kreisringförmig ausgeführt ist. Die erste Rohr-Hülse
28 durchsetzt vorzugsweise das erste Feder-Element 35 axial in Richtung der Längsmittelachse
19. Das erste Feder-Element 35 ist vorzugsweise aus einem federnden Material, wie
Kunststoff oder Kautschuk, gebildet. Alternativ kann auch mindestens eine TellerFeder,
Schrauben-Feder, Fluid-Feder oder dergleichen Anwendung finden.
[0066] Gegenüberliegend zu der ersten Halte-Einrichtung 5 liegt an dem ersten Feder-Element
35 ein erstes Aufnahme-Element 36 an. Das erste Aufnahme-Element 36 ist im Querschnitt
kreisringförmig ausgeführt. Es hat eine erste innere Aufnahme-Öffnung 37, die sich
in Richtung der Längsmittelachse 19 von dem ersten Feder-Element 35 weg gehend erweitert.
Die erste Rohr-Hülse 28 durchsetzt vorzugsweise das erste Aufnahme-Element 36 axial
in Richtung der Längsmittelachse 19.
[0067] Die zweite bzw. untere Befestigungs-Einrichtung 15 ist ähnlich wie die erste Befestigungs-Einrichtung
12 ausgebildet. Diese umfasst eine zweite Rohr-Hülse 38, die an ihrem zweiten Ende
39 offen ist. Das zweite Ende 39 der zweiten Rohr-Hülse 38 ist dem ersten Ende 29
der ersten Rohr-Hülse 28 zugewandt. Die zweite Rohr-Hülse 38 trägt ein Außen-Gewinde
40, das sich in einem benachbarten Bereich zu einem dem zweiten Ende 39 gegenüberliegenden
Ende 41 erstreckt. Auf das Außen-Gewinde 40 ist eine Fixier-Mutter 42 aufgedreht.
Die Fixier-Mutter 42 liegt innenseitig an einem zweiten Lager-Körper 43 der zweiten
Befestigungs-Einrichtung 15 an, der einen Halb-Kugelkalotten-Abschnitt 44 mit einer
gleichmäßig gekrümmten zweiten Lager-Fläche 45 aufweist. Die zweite Lager-Fläche 45
ist der ersten Lager-Fläche 25 zugewandt.
[0068] Ferner hat der zweite Lager-Körper 43 eine zweite Aufnahme 46, die an der der ersten
Befestigungs-Einrichtung 12 abgewandten Seite des zweiten Lager-Körpers 43 nach außen
offen ist. Die Fixier-Mutter 42 befindet sich in der zweiten Aufnahme 46 und liegt
innenseitig an einer inneren zweiten Stufen-Fläche 47 des zweiten Lager-Körpers 43
an, die sich senkrecht zu der Längsmittelachse 19 erstreckt.
[0069] Die zweite Rohr-Hülse 38 durchsetzt vorzugsweise den Halb-Kugelkalotten-Abschnitt
44 und steht radial bezüglich diesem in Richtung der Längsmittelachse 19 vor.
[0070] Die zweite Rohr-Hülse 38 und der zweite Lager-Körper 43 sind vorzugsweise um die
Längsmittelachse 19 relativ zueinander verschwenkbar. Sie sind jedoch gegenüber der
Längsmittelachse 19 unverkippbar zueinander. Ein Verkippen gegenüber der Längsmittelachse
19 quer zu dieser ist nur gemeinsam möglich.
[0071] Der zweite Lager-Körper 43 greift mit seinem Halb-Kugelkalotten-Abschnitt 44 unten
in eine zweite Lager-Aufnahme 48 bzw. -Pfanne in der zweiten Halte-Einrichtung 6 ein,
die komplementär zu der zweiten Lager-Fläche 45 ist. Die zweite Halte-Einrichtung
6 weist außerdem eine zweite Durchsteck-Öffnung 49 auf, die in ihrem Durchmesser deutlich
größer als der Außen-Durchmesser der zweiten Rohr-Hülse 38 ist und sich an die zweite
Lager-Aufnahme 48 anschließt.
[0072] Gegenüberliegend zu dem zweiten Lager-Körper 43 schließt sich an die zweite Halte-Einrichtung
6 ein zweites Aufnahme-Element 50 an, das identisch zu dem ersten Aufnahme-Element
36 ausgebildet ist. Es hat eine zweite Aufnahme-Öffnung 51, die sich in Richtung der
Längsmittelachse 19 zu der ersten Halte-Einrichtung 5 hin erweitert. In dem zweiten
End-Bereich 21 ist hier kein Feder-Element vorgesehen. Alternativ ist dort mindestens
ein zweites Feder-Element vorhanden, das entsprechend dem ersten Feder-Element 35
ausgeführt ist.
[0073] In die erste Rohr-Hülse 28 und die zweite Rohr-Hülse 38 greift eine Seele 52 ein,
die mit diesen fest verbunden ist. Die Verbindung kann beispielsweise durch Zusammenpressen
der Rohr-Hülsen 28, 38 erfolgen. Die Seele 52 verbindet die Befestigungs-Einrichtungen
12, 15 miteinander. Alternativ erfolgt ein Anschluss der Seele 52 an den ersten bzw.
zweiten Lager-Körper 24, 43 ohne Rohr-Hülse 28, 38 bzw. mit verkürzter Rohr-Hülse
28, 38.
[0074] In dem Verbindungs-Bereich 22 erstreckt sich ein Stabilisator-Element 53, das rohrförmig
ausgeführt ist. Es greift in die erste Aufnahme-Öffnung 37 und in die zweite Aufnahme-Öffnung
51 ein, die jeweils das Stabilisator-Element 53 quer zu der Längsmittelachse 19 zentrieren.
Das Stabilisator-Element 53 umgibt in radialer Richtung die Seele 52.
[0075] Zwischen der ersten Befestigungs-Einrichtung 12 und der zweiten Befestigungs-Einrichtung
15 erstreckt sich ein Dämpfungs-Element 54, das die Seele 52 und das Stabilisator-Element
53 in radialer Richtung umgibt. Das Dämpfungs-Element 54 erstreckt sich vorzugsweise
im Wesentlichen über die gesamte Länge der Seele 52. Das Dämpfungs-Element 54 weist
eine Vielzahl relativ starrer wulstartiger Körper 55 auf, deren Durchmesser in der
Mitte des Verbindungs-Bereichs 22 am größten ist und zu den End-Bereichen 20, 21 hin
jeweils abnimmt.
[0076] Das Dämpfungs-Element 54 ist im Querschnitt kreisringförmig ausgeführt. Zwischen
benachbart angeordneten wulstartigen Körpern 55 sind jeweils elastische Zwischen-Elemente
56 vorgesehen. Die wulstartigen Körper 55 und die elastischen Zwischen-Elemente 56
sind vorzugsweise einstückig miteinander verbunden. Alternativ sind diese separat
ausgeführt und formschlüssig, kraftschlüssig oder stoffschlüssig miteinander verbunden.
[0077] Nachfolgend wird die Funktion der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4 bzw. der diese einschließenden
Stütz-Anordnung beschrieben. Wie bereits erwähnt, ist die erste Halte-Einrichtung
5 mit der zweiten Halte-Einrichtung 6 über die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 schwingfähig
bzw. pendelnd verbunden. Die Stütz-Fläche 3 ist somit schwingfähig bzw. pendelnd mit
der Basis 1 verbunden.
[0078] Beim normalen Sitzen, Stehen bzw. Liegen auf dem Stütz-Körper 2; 2a; 2b wird dieser
in einer Horizontal-Ebene in Schwingung versetzt, was zu seitlichen Auslenkungen des
Stütz-Körpers 2; 2a; 2b führt. Derartige Schwinglingen verlaufen annäherungsweise
in einer Horizontal-Ebene und weisen nur eine geringe Vertikal-Komponente auf. Dies
wird über die zweite Halte-Einrichtung 6; 6a; 6b auf die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 übertragen, die Pendel-Bewegungen ausführen.
[0079] Das Dämpfungs-Element 54 bewirkt eine amplitudenabhängige, progressive Dämpfung der
Pendel-Bewegungen. Dabei ist die Dämpfung im Bereich kleiner Pendel-Amplituden weitgehend
vernachlässigbar, sodass die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 in diesem Bereich im
Wesentlichen frei, das heißt ungedämpft, schwingen können. Über die Elastizität des
Dämpfungs-Elements 54 und die Anordnung der wulstartigen Körper 55 können die mechanischen
Eigenschaften der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4, wie beispielsweise die unter normalen
Umständen maximal erreichbare Pendel-Amplitude, maßgeblich beeinflusst werden. Das
Stabilisator-Element 53 unterstützt diese Dämpfung und beeinflusst auch die mechanischen
Eigenschaften der jeweiligen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4. Ferner verhindert das
Stabilisator-Element 53 ein Einknicken der jeweiligen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
4.
[0080] Die Länge der Seele 52 hingegen hat einen direkten Einfluss auf die EigenFrequenz
der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4. Die Eigenfrequenz der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 liegt jeweils im Bereich von 0,1 Hz bis 10 Hz, insbesondere im Bereich von 0,5 Hz
bis 5 Hz.
[0081] Im unbelasteten Zustand bzw. im gleichmäßig belasteten Zustand der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen
4 verläuft die Seele 52 längs der jeweiligen Längsmittelachse 19. Die Seele 52 ist
gespannt.
[0082] Der erste Lager-Körper 24 wird mit seiner ersten Lager-Fläche 25 durch das erste
Fixier-Stück 30 gegen die erste Halte-Einrichtung 5 gedrückt, während der zweite Lager-Körper
43 mit seiner zweiten Lager-Fläche 45 über die Fixier-Mutter 42 an die zweite Halte-Einrichtung
6 gedrückt wird.
[0083] Das erste Feder-Element 35 und - sofern vorhanden - das zweite Feder-Element üben
eine gewisse Druckkraft bzw. Vorspannkraft auf das Stabilisator-Element 53 aus.
[0084] Die Druck-Kraft ist durch Verstellung der Fixier-Mutter 42 einstellbar. Je weiter
die Fixier-Mutter 42 in Richtung auf die erste Halte-Einrichtung 5 bewegt wird, desto
größer ist die Druck-Kraft. Die effektive Pendel-Länge und damit das Schwingungs-Verhalten
der jeweiligen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4 ist so ebenfalls einstellbar. Die Fixier-Mutter
42 erlaubt auch eine einfache Montage.
[0085] Wenn die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 beim Einsatz quer zu der entsprechenden
Längsmittelachse 19 ausgelenkt werden, verkürzt sich der vertikale Abstand zwischen
der ersten Halte-Einrichtung 5 und der zweiten Halte-Einrichtung 6. Bei dieser Auslenkung
verkippt der erste Lager-Körper 24 gegenüber der ersten Halte-Einrichtung 5 und/oder
der zweite Lager-Körper 43 gegenüber der zweiten Halte-Einrichtung 6. Der erste Lager-Körper
24 und die erste Halte-Einrichtung 5 bilden so ein erstes Schwing-Lager, während der
zweite Lager-Körper 43 und die zweite Halte-Einrichtung 6 ein zweites Schwing-Lager
bilden. Aufgrund der Schwing-Lager sind die Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen 4 äußerst
schwingfreudig und haben ein sehr feines Ansprechverhalten. Die Seele 52 verläuft
dann zeitweise schräg zu der Längsmittelachse 19. Das erste Feder-Element 35 und -
sofern vorhanden - das zweite Feder-Element gleichen die Verringerung des Abstands
zwischen der ersten Halte-Einrichtung 5 und der zweiten Halte-Einrichtung 6 im Wesentlichen
aus, sodass das Stabilisator-Element 53 weiter im Wesentlichen keinem geänderten Druck
ausgesetzt ist. Die Stabilisator-Wirkung des Stabilisator-Elements 53 bleibt durch
die Auslenkung der jeweiligen Pendel-Aushänge-Vorrichtung 4 im Wesentlichen unverändert.
[0086] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 6 eine alternative Ausführungsform einer
Pendel-Aufhänge-Vorrichtung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen
wie bei Fig. 5, auf deren Beschreibung hiermit verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedlich,
jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgeordneten
"a".
[0087] Im Gegensatz zu der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4 gemäß Fig. 5 hat die in Fig. 6
veranschaulichte Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4a ein erstes Stabilisator-Teil 57 und
ein zweites Stabilisator-Teil 58, die zusammen das Stabilisator-Element 53a bilden.
Die Stabilisator-Teile 57, 58 sind in der Richtung der Längsmittelachse 19 getrennt
bzw. beabstandet zueinander angeordnet.
[0088] Das erste Stabilisator-Teil 57 greift in die erste Aufnahme-Öffnung 37 ein, während
das zweite Stabilisator-Teil 58 in die zweite Aufnahme-Öffnung 51 eingreift.
[0089] Die Stabilisator-Teile 57, 58 können eine identische oder unterschiedliche Länge
in der Richtung der Längsmittelachse 19 haben. Es ist von Vorteil, wenn sich das erste
Stabilisator-Teil 57 und das zweite Stabilisator-Teil 58 jeweils über eine Länge entlang
der Längsmittelachse 19 erstrecken, die zwischen 5 % und 40 %, bevorzugter zwischen
7 % und 20 %, der Gesamtlänge der jeweiligen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung 4a liegt.
[0090] Die Stabilisator-Teile 57, 58 liegen jeweils mit ihren einander zugewandten Enden
59 an Schulter-Flächen 60 des Dämpfungs-Elements 54a an, die sich quer zu der Längsmittelachse
19 erstrecken. Das Dämpfungs-Element 54a hat dafür im Vergleich zu der Ausführungsform
gemäß Fig. 5 vorzugsweise eine erhöhte Wandstärke quer zu der Längsmittelachse 19.
Es kann so auch federnd bzw. ausgleichend zwischen den Stabilisator-Teilen 57, 58
wirken. Das Dämpfungs-Element 54a fängt so auch eine Verringerung des Abstands der
Halte-Einrichtungen 5, 6 zueinander ab. Das erste Stabilisator-Teil 57 und/oder das
zweite Stabilisator-Teil 58 drückt dabei gegen das Dämpfungs-Element 54a, das dabei
elastisch verformt werden kann.
[0091] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei den Ausführungsformen
gemäß Fig. 5, 6. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile
erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgeordneten "b".
[0092] Wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 sind hier zwei Stabilisator-Teile 57b, 58b
vorhanden, die zusammen das Stabilisator-Element 53b bilden. Im Gegensatz zu den Ausführungsformen
gemäß Fig. 5, 6 ist das Feder-Element 35b beabstandet zu der ersten Halte-Einrichtung
5 angeordnet. Es befindet sich in dem Verbindungs-Bereich 22b. Genauer betrachtet
ist es zwischen dem ersten Stabilisator-Teil 57b und dem zweiten Stabilisator-Teil
58b angeordnet. Das erste Stabilisator-Teil 57b liegt mit seinem freien Ende 59 an
der einen Seite des Feder-Elements 35b an, während das zweite Stabilisator-Teil 58b
mit seinem freien Ende 59 an der anderen Seite des Feder-Elements 35b anliegt. Das
Feder-Element 35b ist vorzugsweise mittig zwischen den Halte-Einrichtungen 5, 6 angeordnet.
Die Stabilisator-Teile 57b, 58b sind in Richtung der Längsmittelachse 19 relativ zueinander
verschiebbar.
[0093] Es ist von Vorteil, wenn die Stabilisator-Teile 57b, 58b bereichsweise ineinander
eingreifen, um so eine Führung zwischen diesen in der Richtung der Längsmittelachse
19 zu haben.
[0094] Das Feder-Element 35b kann umfangsseitig innen an dem Dämpfungs-Element 54 anliegen.
Es fängt wieder eine Verringerung des Abstands der Halte-Einrichtungen 5, 6 zueinander
ab. Das erste Stabilisator-Teil 57b und/oder das zweite Stabilisator-Teil 58b drückt
dabei gegen das Feder-Element 35b, das dabei elastisch verformt wird.
[0095] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8, 9 eine alternative erste Befestigungs-Einrichtung
bzw. zweite Befestigungs-Einrichtung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben
Bezugszeichen wie bei den vorherigen Ausführungsformen, auf die hiermit verwiesen
wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige Teile erhalten
dieselben Bezugszeichen mit einem nachgeordneten "c".
[0096] Im Gegensatz zu den vorherigen Ausführungsformen ist der erste Lager-Körper 24c im
Wesentlichen schalenförmig ausgeführt. Zusätzlich zu der ersten äußeren Lager-Fläche
25 hat er außerdem eine innere erste Lager-Fläche 61, die dem ersten Fixier-Stück
30c zugewandt ist. Der erste Lager-Körper 24c hat im Wesentlichen eine konstante Material-Stärke.
[0097] Das erste Fixier-Stück 30c hat eine der inneren ersten Lager-Fläche 61 zugewandte,
komplementäre erste Widerlager-Fläche 62. Das erste Fixier-Stück 30c und der erste
Lager-Körper 24c sind so quer zu der Längsmittelachse relativ zueinander verkippbar.
Hierdurch wird die Schwingfähigkeit bzw. das Ansprech-Verhalten der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
weiter verbessert.
[0098] In der ersten Lager-Fläche 25 ist eine unter Bildung einer ersten Bund-Fläche 63
eine um die Längsmittelachse 19 ringförmig verlaufende erste Vertiefung 64 vorgesehen.
Die erste Bund-Fläche 63 verläuft quer zu der Längsmittelachse 19 und ist der ersten
Halte-Einrichtung 5 zugewandt. Sie bildet eine Schmier-Nut.
[0099] In Fig. 9 ist die zweite Befestigungs-Einrichtung 15c dargestellt. Der zweite Lager-Körper
43c ähnelt prinzipiell dem ersten Lager-Körper 24c. Er ist wieder im Wesentlichen
schalenförmig ausgeführt und hat im Wesentlichen eine konstante Material-Stärke. Er
hat somit zusätzlich zu seiner äußeren zweiten Lager-Fläche 45 eine innere zweite
Lager-Fläche 65.
[0100] Die Fixier-Mutter 42c hat eine zweite Widerlager-Fläche 66, die nach außen gekrümmt
ist und komplementär zu der inneren zweiten Lager-Fläche 65 ausgeführt ist. Die Fixier-Mutter
42c und der zweite Lager-Körper 43c sind quer zu der Längsmittelachse 19 relativ zueinander
verkippbar. Hierdurch wird die Schwingfähigkeit bzw. das Ansprech-Verhalten der Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
weiter verbessert.
[0101] In der zweiten Lager-Fläche 45 ist unter Bildung einer zweiten Bund-Fläche 67 eine
sich um die Längsmittelachse 19 erstreckende zweite Vertiefung 68 vorgesehen. Die
zweite Bund-Fläche 67 verläuft quer zu der Längsmittelachse 19 und ist der zweiten
Halte-Einrichtung 6 zugewandt. Sie bildet eine Schmier-Nut.
[0102] Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 10, 11 eine weitere Ausführungsform
der ersten Befestigungs-Einrichtung bzw. zweiten Befestigungs-Einrichtung beschrieben.
Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei den vorherigen Ausführungsformen,
auf die verwiesen wird. Konstruktiv unterschiedliche, jedoch funktionell gleichartige
Teile erhalten dieselben Bezugszeichen mit einem nachgeordneten "d".
[0103] Die in Fig. 10 dargestellte erste Befestigungs-Einrichtung 12d ähnelt der ersten
Befestigungs-Einrichtung 12c, die in Fig. 8 gezeigt ist. Im Gegensatz zu der Ausführungsform
gemäß Fig. 8 hat das erste Fixier-Stück 30d eine sich ringförmig um die Längsmittelachse
19 erstreckende Abstütz-Fläche 69, die dem ersten Lager-Körper 24d zugewandt ist und
quer zu der Längsmittelachse 19 verläuft. Im unbelasteten bzw. gleichmäßig belasteten
Zustand der Pendel-Aufhänge-Vorrichtungen ist die Abstütz-Fläche 69 beabstandet zu
dem ersten Lager-Körper 24d angeordnet. Die AbstützFläche 69 ist durch einen Ring-Steg
70 gebildet. Der erste Lager-Körper 24d ist nachgiebig.
[0104] In Fig. 11 ist eine weitere zweite Befestigungs-Einrichtung 15d gezeigt. Diese ähnelt
der Ausführungsform gemäß Fig. 9. Die Fixier-Mutter 42d hat eine Abstütz-Fläche 71,
die dem zweiten Lager-Körper 43d zugewandt ist. Die zweite Abstütz-Fläche 71 ist durch
einen Ring-Steg 72 gebildet. Der zweite Lager-Körper 43d ist nachgiebig.
[0105] Auch diese Pendel-Aufhänge-Vorrichtung hat eine besonders große Schwingfähigkeit
bzw. ein äußerst feines Ansprechverhalten.
1. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung zur pendelnden Aufhängung eines Stütz-Körpers (2; 2a;
2b) mit einer Stütz-Fläche (3; 3a; 3b),
a) mit einer Längsachse (19),
b) mit einer ersten Befestigungs-Einrichtung (12; 12c; 12d) zur Befestigung an einer
ersten Halte-Einrichtung (5; 5a; 5b),
c) mit einer zweiten Befestigungs-Einrichtung (15; 15c; 15d) zur Befestigung an einer
zweiten Halte-Einrichtung (6; 6a; 6b),
d) mit mindestens einem Verbindungs-Element (52), das
i. auf Zug belastbar ist, und
ii. die erste Befestigungs-Einrichtung (12; 12c; 12d) und die zweite Befestigungs-Einrichtung
(15; 15c; 15d) miteinander verbindet,
e) mit mindestens einem Dämpfungs-Element (54) zur Dämpfung von Pendel-Bewegungen
quer zu der Längsachse (19), und
f) mit einem Stabilisator-Element (53) zum Erschweren einer Biege- bzw. Knick-Bewegung
quer zu der Längsachse (19),
dadurch gekennzeichnet, dass
g) die Pendel-Aufhänge-Vorrichtung ferner mindestens ein das Stabilisator-Element
(53) aufnehmendes erstes Aufnahme-Element (36) zur benachbarten Anordnung zu der ersten
Halte-Einrichtung (5) aufweist, und
h) die Pendel-Aufhänge-Vorrichtung mindestens ein das Stabilisator-Element (53) aufnehmendes
zweites Aufnahme-Element (50) zur benachbarten Anordnung zu der zweiten Halte-Einrichtung
(6; 6a; 6b) aufweist,
i) das Stabilisator-Element (53) in radialer Richtung bezogen auf die Längsachse (19)
zwischen dem mindestens einen Verbindungs-Element (52) und dem mindestens einen Dämpfungs-Element
(54) angeordnet ist.
2. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisator-Element (53) das mindestens eine Verbindungs-Element (52) zumindest
bereichsweise seitlich umgibt, wobei sich vorzugsweise das Stabilisator-Element (53)
in der Richtung der Längsachse (19) erstreckt.
3. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisator-Element (53) und das mindestens eine erste Aufnahme-Element (36)
separat ausgeführt sind.
4. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisator-Element (53) und das mindestens eine zweite Aufnahme-Element (50)
separat ausgeführt sind.
5. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem mindestens einen ersten Aufnahme-Element (36) und/oder dem mindestens einen zweiten
Aufnahme-Element (50) mindestens ein erstes bzw. zweites Feder-Element (35) zum Ausgleichen
einer Änderung des Abstands zwischen der ersten Halte-Einrichtung (5; 5a; 5b) und
der zweiten Halte-Einrichtung (6; 6a; 6b) zugeordnet ist.
6. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Befestigungs-Einrichtung (12; 12c; 12d) einen an dem mindestens einen Verbindungs-Element
(52) gehaltenen ersten Lager-Körper (24; 24c; 24d) umfasst, der eine erste gekrümmte
Lager-Fläche (25) zum gelenkigen Lagern des mindestens einen Verbindungs-Elements
(52) gegenüber der ersten Halte-Einrichtung (5; 5a; 5b) umfasst.
7. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Lager-Körper (24; 24c) starr ausgeführt ist.
8. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Lager-Körper (24d) nachgiebig ausgeführt ist.
9. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den ersten Lager-Körper (24c; 24d) ein an dem mindestens einen Verbindungs-Element
(52) fixiertes erstes Fixier-Stück (30c; 30d) eingreift, das gegenüber dem ersten
Lager-Körper (24c; 24d) verschwenkbar und der Längsachse (19) verkippbar ist.
10. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fixier-Stück (30d) mindestens einen ersten seitlichen Abstütz-Vorsprung
(69) zum Zurückhalten des ersten Lager-Körpers (24d) aufweist.
11. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Befestigungs-Einrichtung (15; 15c; 15d) einen an dem mindestens einen
Verbindungs-Element (52) gehaltenen zweiten Lager-Körper (43; 43c; 43d) umfasst, der
eine zweite gekrümmte Lager-Fläche (45) zum gelenkigen Lagern des mindestens einen
Verbindungs-Elements (52) gegenüber der zweiten Halte-Einrichtung (6; 6a; 6b) umfasst.
12. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Lager-Körper (43; 43c) starr ausgeführt ist.
13. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Lager-Körper (43d) nachgiebig ausgeführt ist.
14. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in den zweiten Lager-Körper (43c; 43d) ein an dem mindestens einen Verbindungs-Element
(52) fixiertes zweites Fixier-Stück (42c; 42d) eingreift, das gegenüber dem zweiten
Lager-Körper (43c; 43d) verschwenkbar und der Längsachse (19) verkippbar ist.
15. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Fixier-Stück (42d) mindestens einen seitlichen Abstütz-Vorsprung (71)
zum Zurückhalten des zweiten Lager-Körpers (43d) aufweist.
16. Pendel-Aufhänge-Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Länge des mindestens einen Verbindungs-Elements (52) zwischen der ersten
Befestigungs-Einrichtung (12; 12c; 12d) und der zweiten Befestigungs-Einrichtung (15,
15c; 15d) durch eine Verstell-Einrichtung (42; 42c; 42d, 40) verstellbar ist.
17. Stütz-Anordnung, umfassend
a) eine Basis (1; 1a; 1b),
b) eine mit der Basis (1; 1a; 1b) in Verbindung stehende erste Halte-Einrichtung (5;
5a; 5b),
c) mindestens eine an der ersten Halte-Einrichtung (5; 5a; 5b) aufgehängte Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
(4) nach einem der vorherigen Ansprüche, und
d) mindestens einen Stütz-Körper (2; 2a; 2b) mit einer Stütz-Fläche (3; 3a; 3b), wobei
der mindestens eine Stütz-Körper (2; 2a; 2b) über die mindestens eine Pendel-Aufhänge-Vorrichtung
(4) pendelnd mit der ersten Halte-Einrichtung (5; 5a; 5b) verbunden ist,
e) wobei vorzugsweise die erste Halte-Einrichtung (5; 5a; 5b) mindestens einen Feder-Bereich
(13) zum Verschwenken der mindestens einen Pendel-Aufhänge-Vorrichtung (4) gegenüber
der Basis (1; 1a; 1b) um mindestens eine Schwenk-Achse aufweist.
1. Pendulum suspension device for suspending a support body (2; 2a; 2b) with a support
surface (3; 3a; 3b), comprising
a) a longitudinal axis (19),
b) a first securing device (12; 12c; 12d) for securing onto a first holding device
(5; 5a; 5b),
c) a second securing device (15; 15c; 15d) for securing onto a second holding device
(6; 6a; 6b),
d) at least one connecting element (52), which
i. can be subjected to tensile stress, and
ii. connects together the first securing device (12; 12c; 12d) and the second securing
device (15; 15c; 15d),
e) at least one damping element (54) for damping pendulum movements transversely to
the longitudinal axis (19), and
f) a stabiliser element (53) for impeding a bending or buckling movement transversely
to the longitudinal axis (19),
characterised in that
g) the pendulum suspension device also comprises at least one first receiving element
(36) receiving the stabiliser element (53) for arranging adjacent to the first holding
device (5) and
h) the pendulum suspension device comprises at least one second receiving element
(50) receiving the stabiliser element (53) for arranging adjacent to the second holding
device (6; 6a; 6b),
i) the stabiliser element (53) is arranged in radial direction relative to the longitudinal
axis (19) between the at least one connecting element (52) and the at least one damping
element (54).
2. Pendulum suspension device according to claim 1, characterised in that the stabiliser element (53) laterally surrounds at least in part the at least one
connecting element (52), wherein preferably the stabiliser element (53) extends in
the direction of the longitudinal axis (19).
3. Pendulum suspension device according to claim 1 or 2, characterised in that the stabiliser element (53) and the at least one first receiving element (36) are
designed separately.
4. Pendulum suspension device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the stabiliser element (53) and the at least one second receiving element (50) are
designed separately.
5. Pendulum suspension device according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one first or second spring element (35) is assigned to the at least one
first receiving element (36) and/or the at least one second receiving element (50)
for balancing out a change in the distance between the first holding device (5; 5a;
5b) and the second holding device (6; 6a; 6b).
6. Pendulum suspension device according to any one of the preceding claims, characterised in that the first securing device (12; 12c; 12d) comprises a first bearing body (24; 24c;
24d) held on the at least one connecting element (52), which first bearing body comprises
a first curved bearing surface (25) for the articulated support of the at least one
connecting element (52) relative to the first holding device (5; 5a; 5b).
7. Pendulum suspension device according to claim 6, characterised in that the first bearing body (24; 24c) is designed to have a rigid form.
8. Pendulum suspension device according to claim 6, characterised in that the first bearing body (24d) is designed to be compliant.
9. Pendulum suspension device according to any one of claims 6 to 8, characterised in that a first fixing piece (30c; 30d) fixed onto the at least one connecting element (52)
engages in the first bearing body (24c; 24d), which fixing piece can be pivoted relative
to the first bearing body (24c; 24d) and can be tilted relative to the longitudinal
axis (19).
10. Pendulum suspension device according to claim 8 and 9, characterised in that the first fixing piece (30d) comprises at least one first lateral support projection
(69) for holding back the first bearing body (24d).
11. Pendulum suspension device according to any one of the preceding claims, characterised in that the second securing device (15; 15c; 15d) comprises a second bearing body (43; 43c;
43d) held on the at least one connecting element (52), which comprises a second curved
bearing surface (45) for the articulated support of the at least one connecting element
(52) relative to the second holding device (6; 6a; 6b).
12. Pendulum suspension device according to claim 11, characterised in that the second bearing body (43; 43c) is designed to have a rigid form.
13. Pendulum suspension device according to claim 11, characterised in that the second bearing body (43d) is designed to be compliant.
14. Pendulum suspension device according to any one of claims 11 to 13, characterised in that a second fixing piece (42c; 42d) fixed onto the at least one connecting element (52)
engages in the second bearing body (43c; 43d), which fixing piece can be pivoted relative
to the second bearing body (43c; 43d) and can be tilted relative to the longitudinal
axis (19).
15. Pendulum suspension device according to claim 13 and 14, characterised in that the second fixing piece (42d) comprises at least one lateral support projection (71)
for holding back the second bearing body (43d).
16. Pendulum suspension device according to any one of the preceding claims, characterised in that the effective length of the at least one connecting element (52) can be adjusted
by an adjusting device (42; 42c; 42d, 40) between the first securing device (12; 12c;
12d) and the second securing device (15, 15c; 15d).
17. Support arrangement, comprising
a) a base (1; 1a; 1b),
b) a first holding device (5; 5a; 5b) in connection with the base (1; 1a; 1b),
c) at least one pendulum suspension device (4) suspended on the first holding device
(5; 5a; 5b) according to any one of the preceding claims and
d) at least one support body (2; 2a; 2b) with a support surface (3; 3a; 3b), wherein
the at least one support body (2; 2a; 2b) is connected by means of the at least one
pendulum suspension device (4) in a suspended manner to the first holding device (5;
5a; 5b),
e) wherein preferably the first holding device (5; 5a; 5b) has at least one spring
area (13) for pivoting the at least one pendulum suspension device (4) relative to
the base (1; 1a; 1b) about at least one pivot axis.
1. Système de suspension oscillante pour la suspension oscillante d'un corps de support
(2 ; 2a ; 2b) avec une surface de support (3 ; 3a ; 3b),
a) avec un axe longitudinal (19),
b) avec un premier dispositif de fixation (12 ; 12c ; 12d) pour la fixation sur un
premier dispositif de maintien (5 ; 5a ; 5b),
c) avec un deuxième dispositif de fixation (15 ; 15c ; 15d) pour la fixation sur un
deuxième dispositif de maintien (6 ; 6a ; 6b),
d) avec au moins un élément de connexion (52), lequel
i. peut être sollicité en traction, et
ii. raccorde le premier dispositif de fixation (12 ; 12c ; 12d) au deuxième dispositif
de fixation (15 ; 15c ; 15d),
e) avec au moins un élément d'amortissement (54) pour l'amortissement des mouvements
pendulaires transversalement à l'axe longitudinal (19), et
f) avec un élément stabilisateur (53) pour résister à un mouvement de flexion ou de
pliage transversalement à l'axe longitudinal (19), caractérisé en ce que
g) ledit système de suspension oscillante comporte en outre au moins un premier élément
de réception (36) recevant l'élément stabilisateur (53) pour une disposition à proximité
du premier dispositif de maintien (5), et
h) ledit système de suspension oscillante comporte au moins un deuxième élément de
réception (50) recevant l'élément stabilisateur (53) pour une disposition à proximité
du deuxième dispositif de maintien (6 ; 6a ; 6b),
i) l'élément stabilisateur (53) est disposé entre ledit au moins un élément de connexion
(52) et ledit au moins un élément d'amortissement (54) dans la direction radiale par
rapport à l'axe longitudinal (19) .
2. Système de suspension oscillante selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément stabilisateur (53) entoure latéralement au moins en partie ledit au moins
un élément de connexion (52), l'élément stabilisateur (53) s'étendant préférentiellement
dans la direction de l'axe longitudinal (19).
3. Système de suspension oscillante selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément stabilisateur (53) et ledit au moins un premier élément de réception (36)
sont réalisés séparément.
4. Système de suspension oscillante selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément stabilisateur (53) et ledit au moins un deuxième élément de réception (50)
sont réalisés séparément.
5. Système de suspension oscillante selon l'une des réalisations précédentes, caractérisé en ce qu'audit au moins un premier élément de réception (36) et/ou audit au moins un deuxième
élément de réception (50) est associé au moins un premier ou un deuxième élément à
ressort (35) pour la compensation d'une variation d'espacement entre le premier dispositif
de maintien (5 ; 5a ; 5b) et le deuxième dispositif de maintien (6 ; 6a ; 6b).
6. Système de suspension oscillante selon l'une des réalisations précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif de fixation (12 ; 12c ; 12d) comprend un premier corps de palier
(24 ; 24c ; 24d) maintenu contre ledit au moins un élément de connexion (52) et comportant
une première surface de palier (25) incurvée pour le logement articulé dudit au moins
un élément de connexion (52) par rapport au premier dispositif de maintien (5 ; 5a
; 5b).
7. Système de suspension oscillante selon la revendication 6, caractérisé en ce que le premier corps de palier (24 ; 24c) est réalisé de manière rigide.
8. Système de suspension oscillante selon la revendication 6, caractérisé en ce que le premier corps de palier (24d) est réalisé de manière élastique.
9. Système de suspension oscillante selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'une première pièce de blocage (30c ; 30d) fixée sur ledit au moins un élément de connexion
(52), pivotante par rapport au premier corps de palier (24c ; 24d) et basculante par
rapport à l'axe longitudinal (19), s'engage dans le premier corps de palier (24c ;
24d).
10. Système de suspension oscillante selon la revendication 8 et 9, caractérisé en ce que la première pièce de blocage (30d) comporte au moins une première saillie d'appui
(69) latérale pour la retenue du premier corps de palier (24d).
11. Système de suspension oscillante selon l'une des réalisations précédentes, caractérisé en ce que le deuxième dispositif de fixation (15 ; 15c ; 15d) comprend un deuxième corps de
palier (43 ; 43c ; 43d) maintenu contre ledit au moins un élément de connexion (52)
et comportant une deuxième surface de palier (45) incurvée pour le logement articulé
dudit au moins un élément de connexion (52) par rapport au deuxième dispositif de
maintien (6 ; 6a ; 6b).
12. Système de suspension oscillante selon la revendication 11, caractérisé en ce que le deuxième corps de palier (43 ; 43c) est réalisé de manière rigide.
13. Système de suspension oscillante selon la revendication 11, caractérisé en ce que le deuxième corps de palier (43d) est réalisé de manière élastique.
14. Système de suspension oscillante selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce qu'une deuxième pièce de blocage (42c ; 42d) fixée sur ledit au moins un élément de connexion
(52), pivotante par rapport au deuxième corps de palier (43c ; 43d) et basculante
par rapport à l'axe longitudinal (19), s'engage dans le deuxième corps de palier (43c
; 43d).
15. Système de suspension oscillante selon la revendication 13 et 14, caractérisé en ce que la deuxième pièce de blocage (42d) comporte au moins une saillie d'appui (71) latérale
pour la retenue du deuxième corps de palier (43d) .
16. Système de suspension oscillante selon l'une des réalisations précédentes, caractérisé en ce que la longueur efficace dudit au moins un élément de connexion (52) entre le premier
dispositif de fixation (12 ; 12c ; 12d) et le deuxième dispositif de fixation (15,
15c ; 15d) est réglable par un dispositif de réglage (42 ; 42c ; 42d, 40).
17. Agencement de soutien, comprenant
a) une base (1 ; 1a ; 1b),
b) un premier dispositif de maintien (5 ; 5a ; 5b) relié à la base (1 ; 1a ; 1b),
c) au moins un système de suspension oscillante (4) selon l'une des revendications
précédentes, suspendu au premier dispositif de maintien (5 ; 5a ; 5b), et
d) au moins un corps de support (2 ; 2a ; 2b) avec une surface de support (3 ; 3a
; 3b), ledit au moins un corps de support (2 ; 2a ; 2b) étant raccordé de manière
oscillante au premier dispositif de maintien (5 ; 5a ; 5b) par ledit au moins un système
de suspension oscillante (4),
e) où le premier dispositif de maintien (5 ; 5a ; 5b) présente préférentiellement
au moins une zone à ressort (13) pour le pivotement dudit au moins un système de suspension
oscillante (4) autour d'au moins un axe de pivotement par rapport à la base (1 ; 1a
; 1b) .