[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken mit einem ersten
und einem zweiten Zangenschenkel, die mittels eines Bolzens in einem Kreuzungsbereich
verschwenkbar miteinander verbunden sind, wobei auf einer ersten Seite des Kreuzungsbereichs
ein Zangenmaul und auf der zweiten Seiten des Kreuzungsbereichs zwei Griffabschnitte
angeordnet sind, wobei im Bereich des Zangenmauls zumindest eine Schneide auswechselbar
an einem Zangenschenkel befestigt ist. Die Erfindung betrifft ferner eine Schneide
für eine Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken, bestehend aus einem Grundkörper
und einem Schneidenbereich.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik in vielfältiger Ausgestaltung
bekannt. So beschreibt beispielsweise die
DE 199 08 153 A1 eine solche Vorrichtung in Form einer Zange, wobei der eine Zangenarm am arbeitsendseitigen
Abschnitt eine wechselbare Klinge trägt, die durch Aufeinanderzubewegen der beiden
Griffabschnitte der Zangenarme gegen einen Ambos des beidendseitigen Abschnitts des
anderen Zangenarmes tritt. Es sind aber auch solche Zangen bekannt, bei denen beide
Zangenschenkel oder Zangenarme eine Schneide aufweisen, die beim Zerteilen eines Werkstücks,
beispielsweise eines Drahtseils in einem Teilbereich aneinander vorbeigeführt werden,
so dass eine scherenartige Bewegung ausgeführt wird. In Abhängigkeit der Härte des
zu zerteilenden Werkstücks kommt es hier oftmals zu einer Verschwenkung zumindest
einer Schneide, so dass das Werkstück aus seiner ursprünglichen, mit seiner Manteloberfläche
rechtwinklig zur Schneide ausgerichteten Stellung verschwenkt wird, so dass die Schneide
unter einem Winkel abweichend von 90 Grad zur Oberfläche des Werkstücks auf das Werkstück
auftritt und den Schneidvorgang nicht mehr ausführen kann. Vielmehr resultiert aus
einer solchen Verschwenkung eine hohe Belastung der Schneide bzw. auch des Bolzens,
der die beiden Zangenschenkel im Kreuzungsbereich verschwenkbar miteinander verbindet.
[0003] In der Regel sind die auswechselbaren Schneiden mittels einer Schraube mit dem Zangenschenkel
verbunden. Eine derartige Schraubverbindung weist aber keine ausreichende Festigkeit
auf, so dass sich die Schneide beim Zerteilvorgang relativ zum Zangenschenkel bewegen
kann, wodurch ebenfalls die voranstehend beschriebenen Fehler auftreten.
[0004] Die Befestigung der Schneide mit einer Schraube führt daher nicht zu einem dauerhaft
passgenauen und exakten Ansitzen der Schneide am Zangenschenkel, so dass sich das
zu zerteilende Werkstück querstellen kann und bei einer schräg angreifenden Kraftbeaufschlagung
der jeweiligen Schneide diese vom zugehörigen Zangenschenkel und damit auch im Verhältnis
zur gegenüberliegenden Schneide abhebt. Infolge dessen kommt es zu einer Spaltausbildung
zwischen den beiden Schneiden, so dass ein bestimmungsgemäßes Durchtrennen des zwischen
den beiden Schneiden eingeklemmten Drahtseils nicht mehr möglich ist.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung derart weiterzubilden, dass die voranstehend
dargestellten Probleme vermieden werden und insbesondere eine zufriedenstellende Schneidwirkung
über einen längeren Zeitraum sichergestellt ist.
[0006] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung sieht vor, dass der Zangenschenkel eine Aufnahme für die
Schneide aufweist, in der die Schneide in zumindest zwei rechtwinklig zueinander verlaufende
Bewegungsrichtungen formschlüssig festgelegt ist.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist daher vorgesehen, dass die Schneide in
zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Achsenrichtungen in ihrer Lage fixiert ist,
so dass die durch den Zerteilvorgang auf die Schneide auftreffenden Kräfte nicht über
die Schraubverbindung in den Zangenschenkel, sondern über die Festlegung der Schneide
in der Aufnahme des Zangenschenkels in diesen eingeleitet werden. Hierbei hat es sich
insbesondere als vorteilhaft erwiesen, eine der festgelegten Bewegungsrichtungen parallel
zur Kraftbeaufschlagung der Schneide auszurichten und die zweite festgelegte Bewegungsrichtung
derart zu wählen, dass es sich hierbei um die Bewegungsrichtung parallel zur Längsachsenrichtung
der Befestigungsschraube handelt.
[0008] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Aufnahme als eine
sich rechtwinklig zur Längsachse des Bolzens im Kreuzungsbereich erstreckende Einschuböffnung
ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass eine solche Einschuböffnung
passgenau auf die geometrische Ausgestaltung der Schneide ausgelegt werden kann. Die
Schneide wird dann maßgenau geführt und es können auch nur für die entsprechende Vorrichtung
geeignete Schneiden verwendet werden, so dass fehlerhafte Funktionen aufgrund falscher
Schneiden ausgeschlossen werden können.
[0009] Es ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Schneide im
Bereich der Aufnahme mit einem Zangenschenkel verschraubt ist. Grundsätzlich könnte
auch eine ausschließlich verrastende Befestigung der Schneide am Zangenschenkel vorgesehen
sein. Eine Verschraubung erhöht aber die Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Herausrutschen
der Schneide aus der Aufnahme.
[0010] Es ist ferner vorgesehen, dass die Schneide aus einem Grundkörper mit im Wesentlichen
parallelzueinander verlaufenden Hauptflächen und einem Schneidenbereich besteht, wobei
der Grundkörper zumindest eine Bohrung und eine antiparallel zu den Hauptflächen verlaufende
Schrägfläche aufweist. Die Schrägfläche ermöglicht es, das Einschieben der Schneide
in die Aufnahme zu erleichtern und gleichzeitig eine ausreichende Sicherung der Schneide
gegen ein unbeabsichtigtes Herausrutschen aus der Aufnahme zu gewährleisten. Gleichzeitig
dient die Schrägfläche auch dazu, dass die Schneide bis zu einem bestimmten Bereich
in die Aufnahme hineingeschoben werden kann und dort verkeilt.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass jeder Zangenschenkel
eine Schneide aufweist, die auswechselbar in jeweils eine Aufnahme des jeweiligen
Zangenschenkels angeordnet ist. Hierdurch wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen
Vorrichtung deutlich verbessert.
[0012] Eine Weiterbildung dieser Ausführungsform sieht vor, dass die Schneiden zu scherenden
Belastung des Werkstücks aneinander vorbeiführbar sind.
[0013] Weiterhin ist vorgesehen, dass die beiden Zangenschenkel über ein Rastelement relativ
zueinander festsetzbar sind. Das Festsetzen der beiden Zangenschenkel erfolgt in der
Regel bei geschlossenem Zangenmaul, so dass die beiden Schneiden nicht offenzugänglich
sind und damit ein Verletzungsrisiko darstellen. Es wird also die Verschwenkbewegung
der beiden Zangenschenkel zueinander gesperrt. Hierzu hat sich ein Halbrundkerbnagel
mit einem kopfseitigen Verschlussrad als geeignet erwiesen, wobei das kopfseitig angeordnete
Verschlussrad unter Tellerfedervorspannung steht.
[0014] Hinsichtlich einer erfindungsgemäßen Schneide ist als
Lösung der voranstehend dargestellten Aufgabe vorgesehen, dass der Grundkörper zwei im Wesentlichen
parallelzueinander verlaufende Hauptflächen und eine antiparallel zu den Hauptflächen
verlaufende Schrägfläche aufweist.
[0015] Wie bereits voranstehend ausgeführt, hat diese Ausgestaltung den Vorteil, dass die
erfindungsgemäße Schneide in einfacher Weise in eine entsprechende Aufnahme lagegenau
eingeführt werden kann, wobei der Grundkörper mit einer Hauptfläche auf einer Führungsfläche
der Aufnahme aufliegt und die Aufnahme eine mit der Schrägfläche in Kontakt zu bringende
Kontaktfläche aufweist. Der Grundkörper wird in die Aufnahme eingeführt, bis die Schrägfläche
im Wesentlichen vollflächig an der entsprechenden Kontaktfläche anliegt. Dies kann
durch eine Schubbewegung der Schneide in die Aufnahme ausgeführt werden. Die Schneide
ist hierdurch lagegenau in der Aufnahme angeordnet und insbesondere und zumindest
durch zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Bewegungsrichtungen formschlüssig festlegbar.
[0016] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Grundkörper zumindest
eine Bohrung aufweist, die der Aufnahme einer Schraubverbindung dient, so dass die
Schneide in der Aufnahme formschlüssig festlegbar ist.
[0017] Vorzugsweise sind Schrägfläche und Schneidenbereich ausgehend von einer Hauptfläche
in entgegengesetzte Richtungen abfallend ausgerichtet. Durch diese Ausgestaltung ist
im Schneidenbereich die Möglichkeit gegeben, diesen oberhalb der Schneidfläche als
Fingeransatz zu nutzen, um die Schneide in die Aufnahme einzuschieben und dabei Verletzungen
zu vermeiden.
[0018] Eine bevorzugte Ausführungsform der Schneide sieht weiterhin vor, dass der Schneidenbereich
konkav ausgebildet ist. Durch diese Ausgestaltung wird der Vorteil erzielt, dass der
Schneidenbereich bei einem im Querschnitt kreisrunden Werkstück möglichst über eine
große Kontaktfläche in Längenrichtung am Werkstück anliegt, so dass der Schneidvorgang
vereinfacht ist.
[0019] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Grundkörper im
Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist und einen ersten und zweiten Schenkel aufweist,
wobei entlang einer Außenkante des ersten Schenkels der Schneidenbereich angeordnet
ist. Diese Ausgestaltung macht einen entsprechenden Grundkörper sehr gut handhabbar
und durch die Formgebung eines L kann auch eine Orientierung des Grundkörpers relativ
zur Aufnahme vorgegeben werden, so dass das Einsetzen der Schneide in die Aufnahme
auch ohne Vorkenntnisse fehlerfrei erfolgen kann. Es kann daher auch von Laien in
einfacher Weise ausgeführt werden.
[0020] Schließlich ist vorgesehen, dass eine Stirnfläche des zweiten Schenkels kreisbogenförmig,
insbesondere halbkreisförmig ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil,
dass bei einer entsprechenden Ausgestaltung der Aufnahme eine automatisierte Zentrierung
und damit eine lagegenaue Anordnung der Schneide in der Aufnahme erfolgt.
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnungen, in der eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken in Form einer Zange in Ansicht;
- Figur 2
- die Vorrichtung gemäß Figur 1 in Seitenansicht;
- Figur 3
- die Vorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2 in Frontansicht;
- Figur 4
- die Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 3 in Detailansicht bei geöffnetem Zangenmaul;
- Figur 5
- einen Teil der Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 4 in Ansicht;
- Figur 6
- die Vorrichtung gemäß Figur 5 in geschnitten dargestellter Ansicht entlang der Schnittline
VI-VI in Figur 5;
- Figur 7
- eine Schneide für die Vorrichtung gemäß den Figuren 1 bis 6 in Ansicht;
- Figur 8
- die Schneide gemäß Figur 7 in geschnitten dargestellter Seitenansicht entlang der
Schnittlinie VIII-VIII in Figur 7;
- Figur 9
- die Schneide gemäß den Figuren 7 und 8 in Seitenansicht:
- Figur 10
- die Schneide gemäß Figur 9 in einer geschnitten dargestellten Seitenansicht entlang
der Schnittlinie X-X in Figur 9.
[0022] In den Figuren 1 bis 6 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken
in Form einer Zange 1 dargestellt. Die Zange 1 besteht aus einem ersten Zangenschenkel
2 und einem zweiten Zangenschenkel 3. In einem Kreuzungsbereich 4 sind die beiden
Zangenschenkel 2,3 verschwenkbar miteinander verbunden. Hierzu ist ein Bolzen 5 vorgesehen,
der korrespondierende Bohrungen in den beiden Zangenschenkeln 2, 3 durchgreift.
[0023] Auf der einen Seite des Kreuzungsbereichs 4 ist ein Zangenmaul 6 (Figur 4) und auf
der zweiten Seite des Kreuzungsbereichs 4 zwei Griffabschnitte 7 ausgebildet, wobei
die Griffabschnitte 7 aus freien Enden der Zangenschenkel 2,3 bestehen, welche mit
einem Kunststoffüberzug 8 versehen sind.
[0024] Im Bereich des Zangenmauls 6 sind Aufnahmen ausgebildet, die der Aufnahme jeweils
einer Schneide 9 dienen, wobei die Schneiden 9 jeweils mit einer Schraubverbindung
10 mit dem Zangenschenkel 2, 3 verbunden sind, so dass die Schneiden 9 in einfacher
Weise von den Zangenschenkeln 2, 3 demontierbar und damit auswechselbar sind.
[0025] Desweiteren ist insbesondere in den Figuren 1 und 4 ein Rastelement 11 zu erkennen,
mit welchem die beiden Zangenschenkel 2, 3 relativ zueinander festsetzbar sind, nämlich
in der in Figur 1 dargestellten geschlossenen Stellung des Zangenmauls 6. Das Rastelement
11 kann beispielsweise aus einem Halbrundkerbnagel bestehen, der kopfseitig ein Verschlussrad
trägt, welches unter Vorspannung einer Tellerfeder steht.
[0026] In den Figuren 5 und 6 ist die Ausgestaltung der Aufnahme 8 detaillierter dargestellt.
Zu erkennen ist, dass die Aufnahme 8 im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und aus
einer Auflagefläche 12 sowie einem die Auflagefläche 12 begrenzenden Kragen 13 besteht,
wobei der Kragen 13 einen Schenkel der im Querschnitt U-förmigen Aufnahme 8 ausbildet.
Desweiteren ist zu erkennen, dass der Kragen 13 ein zur Öffnung der Aufnahme 8 ausgerichtetes
Ende 14 aufweist, welches eine zur Auflagefläche 12 geneigte Fläche 15 aufweist.
[0027] Im Bereich der Auflagefläche 12 ist eine Bohrung 16 angeordnet, die der Aufnahme
der Schraubverbindung 10 dient. In Figur 6 ist zu erkennen, dass die Bohrung 16 sich
zur Außenfläche des ersten Zangenschenkels 2 erweitert, so dass die in die Bohrung
16 einzusetzende Hauptverbindung 10 in den erweiterten Bereich eindringen kann, so
dass eine derartige Schraubverbindung 10 bündig mit der Oberfläche des Zangenschenkels
2 abschließt.
[0028] In den Figuren 7 bis 10 ist die Schneide 9 detailliert dargestellt. Die Schneide
9 besteht aus einem Grundkörper 17 mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden
Hauptflächen 18 und einem Schneidenbereich 19, der einstückig mit dem Grundkörper
17 ausgebildet sein kann. Der Grundkörper 17 weist eine Bohrung 20 auf, die der Aufnahme
der Schraubverbindung 10 und damit der Fixierung der Schneide 9 in der Aufnahme 8
des Zangenschenkels 2, 3 dient. Desweiteren weist der Grundkörper 17 eine Schrägfläche
21 auf, die bei in die Aufnahme 8 eingesetzter Schneide 9 an der Fläche 15 der Aufnahme
8 zur Anlage kommt.
[0029] Der Grundkörper 17 ist gemäß Figur 7 L-förmig ausgebildet und hat demzufolge einen
ersten Schenkel 22 und einen zweiten Schenkel 23. Der erste Schenkel 22 weist eine
Stirnfläche 24 auf, die konvex ausgebildet ist, so dass sich eine abgerundete Stirnfläche
24 des ersten Schenkels 22 ergibt. Diese Stirnfläche 24 ist entsprechend dem geschlossenen
Ende der Aufnahme 8 ausgebildet, so dass der erste Schenkel 22 mit der Stirnfläche
24 mit einem großen Flächenbereich an dem geschlossenen Ende der Aufnahme 8 anliegt
und formschlüssig gehalten ist. Desweiteren liegt die Schrägfläche 21 bei in die Aufnahme
8 eingesetzter Schneide 9 an der Auflagefläche 15 an, so dass auch hier eine formschlüssige
Befestigung in Längsachsenrichtung der nicht mehr dargestellten Schraubverbindung
10 gegeben ist. Demzufolge ist die Schneide 9 in zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden
Bewegungsrichtungen innerhalb der Aufnahme 8 formschlüssig festgelegt und durch die
Schraubverbindung 10 fixiert.
[0030] Der Schneidenbereich 19 ist relativ zu den Hauptflächen 18 unter einem Winkel abweichend
von 90 Grad verlaufend ausgerichtet, so dass auch der Schneidenbereich schräg zu den
Hauptflächen 18 verlaufend ausgerichtet ist. Desweiteren ist der Schneidenbereich
19 konkav ausgebildet, so dass sich bei bestimmungsgemäßer Handhabung der Zange 1
eine sehr große Anlagelinie des Schneidenbereichs 19 an dem zu zertrennenden Werkstück
ergibt. Desweiteren ist erkennbar, dass der Schneidenbereich 19 sich entlang einer
Außenkante 25 des zweiten Schenkels 23 verläuft.
Bezugszeichen:
[0031]
- 1
- Zange
- 2
- Zangenschenkel
- 3
- Zangenschenkel
- 4
- Kreuzungsbereich
- 5
- Bolzen
- 6
- Zangenmaul
- 7
- Griffabschnitt
- 8
- Aufnahme
- 9
- Schneide
- 10
- Schraubverbindung
- 11
- Rastelement
- 12
- Auflagefläche
- 13
- Kragen
- 14
- Ende
- 15
- Fläche
- 16
- Bohrung
- 17
- Grundkörper
- 18
- Hauptfläche
- 19
- Schneidebereich
- 20
- Bohrung
- 21
- Schrägfläche
- 22
- Schenkel (1)
- 23
- Schenkel (2)
- 24
- Stirnfläche
- 25
- Außenkante
1. Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken mit einem ersten und einem zweiten Zangenschenkel,
die mittels eines Bolzens in einem Kreuzungsbereich verschwenkbar miteinander verbunden
sind, wobei auf einer ersten Seite des Kreuzungsbereichs ein Zangenmaul und auf der
zweiten Seite des Kreuzungsbereichs zwei Griffabschnitte angeordnet sind, wobei im
Bereich des Zangenmauls zumindest eine Schneide auswechselbar an einem Zangenschenkel
befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zangenschenkel (2, 3) eine Aufnahme (8) für die Schneide (9) aufweist, in der
die Schneide (9) in zumindest zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Bewegungsrichtungen
formschlüssig festgelegt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) als eine sich rechtwinklig zur Längsachse des Bolzens (5) im Kreuzungsbereich
(4) erstreckende Einschuböffnung ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (9) im Bereich der Aufnahme (8) mit dem Zangenschenkel (2, 3) verschraubt
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (9) aus einem Grundkörper (17) mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufenden Hauptflächen (18) und einem Schneidenbereich (19) besteht, wobei der
Grundkörper (17) zumindest eine Bohrung (20) und eine antiparallel zu den Hauptflächen
(18) verlaufende Schrägfläche (21) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zangenschenkel (2, 3) eine Schneide (9) aufweist, die auswechselbar in jeweils
einer Aufnahme (8) des jeweiligen Zangenschenkels (2, 3) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden (9) zur scherenden Belastung des Werkstücks aneinander vorbeiführbar
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zangenschenkel (2, 3) über ein Rastelement (11) relativ zueinander festsetzbar
sind.
8. Schneide für eine Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken, bestehend aus einem Grundkörper
und einem Schneidenbereich dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (17) zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Hauptflächen
(18) und eine antiparallel zu den Hauptflächen (18) verlaufende Schrägfläche (21)
aufweist.
9. Schneide nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (17) zumindest eine Bohrung (20) aufweist.
10. Schneide nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass Schrägfläche (21) und Schneidenbereich (19) ausgehend von einer Hauptfläche (18)
in entgegengesetzte Richtungen abfallend ausgerichtet sind.
11. Schneide nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidenbereich (19) konkav ausgebildet ist.
12. Schneide nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (17) im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist und einen ersten Schenkel
(22) und einen zweiten Schenkel (23) aufweist, wobei entlang einer Außenkante (25)
des zweiten Schenkels (23) der Schneidenbereich (19) angeordnet ist.
13. Schneide nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnfläche (24) des ersten Schenkels (22) kreisbogenförmig, insbesondere halbkreisförmig
ausgebildet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken mit einem ersten und einem zweiten Zangenschenkel,
die mittels eines Bolzens in einem Kreuzungsbereich verschwenkbar miteinander verbunden
sind, wobei auf einer ersten Seite des Kreuzungsbereichs ein Zangenmaul und auf der
zweiten Seite des Kreuzungsbereichs zwei Griffabschnitte angeordnet sind, wobei im
Bereich des Zangenmauls zumindest eine Schneide auswechselbar an einem Zangenschenkel
befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zangenschenkel (2, 3) eine, eine Fläche (15) aufweisende Aufnahme (8) für die
Schneide (9) aufweist, in der die Schneide (9) in zumindest zwei rechtwinklig zueinander
verlaufenden Bewegungsrichtungen formschlüssig festgelegt ist und dass die Schneide
(9) aus einem Grundkörper (17) mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufenden
Hauptflächen (18) und einem Schneidenbereich (19) besteht, wobei der Grundkörper (17)
zumindest eine Bohrung (20) und eine antiparallel zu den Hauptflächen (18) verlaufende
Schrägfläche (21) aufweist, die bei in die Aufnahme (8) eingesetzter Schneide (9)
an der Fläche (15) der Aufnahme (8) zur Anlage kommt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) als eine sich rechtwinklig zur Längsachse des Bolzens (5) im Kreuzungsbereich
(4) erstreckende Einschuböffnung ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (9) im Bereich der Aufnahme (8) mit dem Zangenschenkel (2, 3) verschraubt
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zangenschenkel (2, 3) eine Schneide (9) aufweist, die auswechselbar in jeweils
einer Aufnahme (8) des jeweiligen Zangenschenkels (2, 3) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden (9) zur scherenden Belastung des Werkstücks aneinander vorbeiführbar
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zangenschenkel (2, 3) über ein Rastelement (11) relativ zueinander festsetzbar
sind.
7. Schneide für eine Vorrichtung zum Zerteilen von Werkstücken, bestehend aus einem Grundkörper
und einem Schneidenbereich dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (17) zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Hauptflächen
(18) und eine antiparallel zu den Hauptflächen (18) verlaufende Schrägfläche (21)
aufweist, und dass Schrägfläche (21) und Schneidenbereich (19) ausgehend von einer
Hauptfläche (18) in entgegengesetzte Richtungen abfallend ausgerichtet sind.
8. Schneide nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (17) zumindest eine Bohrung (20) aufweist.
9. Schneide nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidenbereich (19) konkav ausgebildet ist.
10. Schneide nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (17) im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist und einen ersten Schenkel
(22) und einen zweiten Schenkel (23) aufweist, wobei entlang einer Außenkante (25)
des zweiten Schenkels (23) der Schneidenbereich (19) angeordnet ist.
11. Schneide nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnfläche (24) des ersten Schenkels (22) kreisbogenförmig, insbesondere halbkreisförmig
ausgebildet ist.