[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Des
Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine.
[0002] Im Druckmaschinenbau unterscheidet man grundsätzlich zwischen Bogendruckmaschinen
und Rollendruckmaschinen.
[0003] In einer Bogendruckmaschine werden als zu bedruckende Substrate einzelne Druckbögen
in Druckeinheiten der Bogendruckmaschine bedruckt, wobei die zu bedruckenden Druckbögen
mit Hilfe eines Greifersystems in den Druckeinheiten durch die Bogendruckmaschine
transportiert werden. So sind Zylindern von Druckeinheiten einer Bogendruckmaschine
sowie zwischen den Druckeinheiten positionierten Transferzylindern der Bogendruckmaschine
Greifersysteme zugeordnet, mit Hilfe derer ein zu bedruckender Druckbogen an einer
in Transportrichtung des Druckbogens vorderen Kante erfasst wird, um so den zu bedruckenden
Druckbogen durch die einzelnen Druckeinheiten der Bogendruckmaschine zu transportieren.
Zu Beginn der Transportstrecke der zu bedruckenden Druckbogen werden die zu bedruckenden
Druckbogen von einem Anleger der Bogendruckmaschine bereitgehalten, wobei am Ende
der Transportstrecke nach dem Bedrucken der Druckbogen die bedruckten Druckbogen über
einen Ausleger ausgelegt werden. In einer Bogendruckmaschine können als Druckbögen
solche Substrate bedruckt werden, die biegsam und demnach unsteif sind, also Substrate,
die sich in ihrer Kontur an den Umfang der dem Bogentransport dienenden Zylinder der
Druckmaschine anpassen können. So können zum Beispiel als Substrate in einer Bogendruckmaschine
Bögen aus Papier, Bögen aus Pappe oder Bögen aus biegsamem Blech bedruckt werden.
[0004] Rollendruckmaschinen verfügen über greiferlose Druckeinheiten und dienen dem Bedrucken
eines praktisch endlosen Substrats, so zum Beispiel dem Bedrucken einer von einer
Rolle abzuwickelnden, endlosen Papierbahn. Da in Rollendruckmaschinen demnach ein
praktisch endloses Substratband bedruckt wird, verfügen Druckeinheiten einer Rollendruckmaschine
über keine Greifer, sondern lediglich über Einrichtungen zur Regelung der Lage des
zu bedruckenden Substratbands. Da in Rollendruckmaschinen keine Greifer angesteuert
werden müssen, können mit Rollendruckmaschinen höhere Druckgeschwindigkeiten erreicht
werden, sodass es demnach möglich ist, in Rollendruckmaschinen eine höhere Anzahl
von Exemplaren je Zeiteinheit zu bedrucken als in Bogendruckmaschinen. In Rollendruckmaschinen
können bislang nur solche Substrate bedruckt werden, die biegsam und unsteif sind,
so zum Beispiel Papier, dünne Kartonagen oder Folien.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige
Druckmaschine und ein Verfahren zum Betreiben derselben zu schaffen. Diese Aufgabe
wird durch eine Druckmaschine gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0007] Mit der hier vorliegenden Erfindung wird erstmals vorgeschlagen, in greiferlosen
Offset-Druckeinheiten einer Rollendruckmaschine als zu bedruckendes Substrat formstabiles
und relativ steifes Stückgut zu bedrucken.
[0008] Hierzu kommt die Transporteinrichtung zum Einsatz, mit Hilfe derer das formstabile
und relativ steife Stückgut zum Bedrucken durch die greiferlosen Druckeinheiten der
Rollendruckmaschine transportiert wird. Der Anleger dient dem umfangspassergenauen
und seitenpassergenauen Platzieren des formstabilen und relativ steifen Stückguts
auf der Transporteinrichtung zum passergenauen Bedrucken des Stückguts in den greiferlosen
Druckeinheiten der Rollendruckmaschine.
[0009] Beim Bedrucken des Stückguts in der erfindungsgemäßen Druckmaschine können deutlich
höhere Druckgeschwindigkeiten als in Bogendruckmaschinen realisiert werden. Weiterhin
ist es auf einfache Art und Weise möglich, formstabiles und relativ steifes Stückgut
mit variablem Druckformat passergenau zu bedrucken, solange das Druckformat des zu
bedruckenden Stückguts kleiner ist als der Umfang eines zum Drucken verwendeten Übertragungszylinders
der jeweiligen Druckeinheit oder maximal diesem Umfang entspricht.
[0010] Nach einer ersten vorteilhaften Weiterbildung ist die Transporteinrichtung als Förderbandsystem
ausgebildet, welches mindestens ein an Umlenkwalzen gespanntes Förderband aufweist,
wobei das zu bedruckende Stückgut beim Transport durch die oder jede greiferlose Druckeinheit
auf dem Förderband vorzugsweise durch Kleben oder durch magnetische Effekte oder durch
elektrostatische Effekte fixiert ist. Nach einer zweiten, alternativen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung ist die Transporteinrichtung als Vakuumförderbandsystem
oder Saugförderbandsystem ausgebildet, welches mindestens ein an Umlenkwalzen gespanntes
Vakuumförderband oder Saugförderband aufweist, wobei das zu bedruckende Stückgut beim
Transport durch die oder jede greiferlose Druckeinheit auf dem Vakuumförderband oder
Saugförderband durch Unterdruck fixiert ist. Beide vorteilhaften Weiterbildungen der
Erfindung erlauben den Transport des zu bedruckenden Stückguts durch die Druckeinheiten
der Rollendruckmaschine mit einer hohen Transportgeschwindigkeit, die an die mit Rollendruckmaschinen
erzielbare Druckgeschwindigkeit angepasst ist. Dies erlaubt ein besonders vorteilhaftes
Bedrucken des Stückguts in den greiferlosen Druckeinheiten der Rollendruckmaschine.
[0011] Beim erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine wird mit der Transporteinrichtung
formstabiles und relativ steifes Stückgut durch die oder jede greiferlose Offset-Druckeinheit
transportiert, wobei mit dem Anleger zum nachfolgenden Bedrucken das Stückgut auf
der Transporteinrichtung umfangspassergenau und seitenpassergenau platziert wird.
[0012] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1:
- eine stark schematisierte Darstellung einer erfindungsgemäßen Druckmaschine;
- Fig. 2:
- ein Detail der Druckmaschine der Fig. 1;
- Fig. 3:
- ein alternatives Detail der Druckmaschine der Fig. 1;
- Fig. 4:
- ein Detail IV der Fig. 2 bzw. der Fig. 3; und
- Fig. 5:
- eine stark schematisierte Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Druckmaschine.
[0013] Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine. Fig. 1 zeigt eine stark schematisierte
Ansicht einer erfindungsgemäßen Druckmaschine 10, wobei im gezeigten Ausführungsbeispiel
die Druckmaschine 10 mehrere greiferlose Druckeinheiten 11 einer Rollendruckmaschine
umfasst, durch die ein zu bedruckendes Substrat in horizontaler Richtung 12 transportierbar
ist.
[0014] Von den Druckeinheiten 11 sind in Fig. 1 jeweils ein sogenannter Formzylinder 13,
ein sogenannter Übertragungszylinder 14 und ein sogenannter Druckzylinder 15 gezeigt,
wobei das zu bedruckende Substrat zwischen dem Übertragungszylinder 14 und dem Druckzylinder
15 in horizontaler Richtung 12 durch die Druckeinheiten 11 transportiert wird.
[0015] Zusätzlich umfassen die Druckeinheiten 11 ein nicht gezeigtes Farbwerk sowie vorzugsweise
ein nicht gezeigtes Feuchtwerk.
[0016] Für die Erfindung ist es wesentlich, dass es sich bei den Druckeinheiten 11 um Druckeinheiten
einer Rollendruckmaschine handelt, die demnach über keine Greifer verfügen.
[0017] Die Druckmaschine 10 verfügt weiterhin über eine Transporteinrichtung 16, über die
als zu bedruckendes Substrat formstabiles und relativ steifes Stückgut 17 durch die
greiferlosen Druckeinheiten 11 der Rollendruckmaschine transportiert werden kann.
Unter formstabilem und relativ steifem Stückgut 17 ist solches Stückgut zu verstehen,
welches sich beim Transport und beim Bedrucken nicht an Zylinderkonturen der Druckeinheiten
anpasst.
[0018] Bei diesem formstabilen und relativ steifem Stückgut handelt es sich zum Beispiel
um Holzfaserplatten wie MDF-Platten, dicke Kartonagen oder um Glasscheiben.
[0019] Im gezeigten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die Transporteinrichtung 16 als Förderbandsystem
ausgebildet, welches mindestens ein an Umlenkwalzen 18 gespanntes, endloses Förderband
19 aufweist. Das zu bedruckende, formstabile und relativ steife Stückgut 17 ist zum
Transport durch die greiferlosen Druckeinheiten 11 auf dem jeweiligen Förderband 19
vorzugsweise durch Kleben fixiert.
[0020] In der bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung, in welcher das formstabile,
relativ steife Stückgut 17 auf dem oder jedem Förderband 19 durch Kleben fixiert wird,
verfügt das jeweilige Förderband 19 vorzugsweise über einen zumindest zweischichtigen
Aufbau aus einer äußeren, dem zu transportierenden Stückgut 17 zugewandten Schicht
20 und einer inneren, vom zum transportierenden Stückgut 17 abgewandten Schicht 21,
wobei es sich bei der äußeren Schicht 20 des jeweiligen Förderbands 19, auf welcher
das Stückgut 17 durch Kleben zu fixieren ist, vorzugsweise um eine Schicht 20 aus
Polyurethan handelt. Auf einer solchen Polyurethan-Schicht kann das zu transportierende
und zu bedruckende Stückgut 17 besonders vorteilhaft durch Kleben fixiert werden und
nach dem Bedrucken auch wieder gut vom jeweiligen Förderband 19 gelöst werden.
[0021] Alternativ zum Kleben kann das zu bedruckende, formstabile und relativ steife Stückgut
17 auf dem jeweiligen Förderband 19 durch elektrostatische Effekte oder magnetische
Effekte oder adhäsive Effekte fixiert werden. Das jeweilige Förderband kann als flächiges
Band oder Kettenband oder Gliederband ausgebildet sein. Dann, wenn das Förderband
als Gliederband ausgeführt ist, umfasst dieselbe vorzugsweise mehrere kettenartig
verbundene Kettenelemente, deren Abmessungen auf das Druckformat des zu bedruckenden
Stückguts abgestimmt ist.
[0022] Im Unterschied hierzu ist es auch möglich, dass die Transporteinrichtung 16 als Vakuumförderbandsystem
oder Saugförderbandsystem ausgebildet ist, welches mindestens ein an Umlenkwalzen
gespanntes Vakuumförderband oder Saugförderband aufweist.
[0023] In diesem Fall ist dann das zu bedruckende Stückgut 17 beim Transport durch die oder
jede greiferlose Druckeinheit 11 auf dem jeweiligen Vakuumförderband oder Saugförderband
durch Unterdruck fixiert bzw. gehalten.
[0024] Sowohl in Transportrichtung hintereinander als auch in Transportrichtung nebeneinander
können mehrere Förderbänder, Vakuumförderbänder oder Saugförderbänder zum Transport
des zu bedruckenden Stückguts 17 durch die greiferlosen Druckeinheiten 11 der Druckmaschine
10 genutzt werden.
[0025] So zeigt Fig. 5 eine Ausführungsform einer Druckmaschine 10, die mehrere in Transportrichtung
hintereinander positionierte Förderbänder 19 nutzt. Zwischen jeweils zwei hintereinander
positionierten Druckeinheiten 11 sowie vor der vordersten Druckeinheit 11 sowie hinter
der hintersten Druckeinheit 11 ist dabei jeweils ein Förderband 19 positioniert, welches
an Umlenkwalzen 18 geführt ist.
[0026] In einer weiteren Alternative der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Transporteinrichtung
16 reversierend verfahrbare Transporttische umfasst, wobei solche reversierend verfahrbaren
Transporttische allerdings über den Nachteil einer beschränkten Produktionsgeschwindigkeit
verfügen. Daher ist die Verwendung eines Förderbandsystems zum Transport des zu bedruckenden
Stückguts 17 durch die Druckeinheiten der Rollendruckmaschine bevorzugt.
[0027] Wie Fig. 1 weiterhin entnommen werden kann, verfügt die erfindungsgemäße Druckmaschine
10 weiterhin über eine Anleger 22, welcher das zu bedruckende, formstabile und relativ
steife Stückgut 17 vorzugsweise in Form eines Stapels bereithält, und welcher das
zu bedruckende Stückgut 17 auf der Transporteinrichtung 16 zum nachfolgenden Bedrucken
in den Druckeinheiten 11 umfangspassergenau und seitenpassergenau platziert.
[0028] Stromabwärts der Druckeinheiten 11 der Rollendruckmaschine ist vorzugsweise ein nicht
gezeigter Ausleger vorhanden, welcher das bedruckte, formstabile und relativ steife
Stückgut nach dem Bedrucken von der Transporteinrichtung 16 aufnimmt.
[0029] Mit der hier vorliegenden Erfindung wird demnach erstmals vorgeschlagen, in greiferlosen
Druckeinheiten 11 einer Rollendruckmaschine als zu bedruckendes Substrat formstabiles
und relativ steifes Stückgut 17 zu bedrucken, wobei dieses zu bedruckende Stückgut
17 mit der Transporteinrichtung 16 durch die greiferlosen Druckeinheiten 11 der Rollendruckmaschine
transportiert wird, und wobei dieses zu bedruckende Stückgut 17 mit Hilfe des Anleger
22 zum nachfolgenden Bedrucken desselben in den greiferlosen Druckeinheiten 11 umfangspassergenau
und seitenpassergenau auf der Transporteinrichtung 16 positioniert wird.
[0030] Das zu bedruckende, formstabile und relativ steife Stückgut 17 wird auf der Fördereinrichtung
16 mit Hilfe des Anlegers 22 umfangspassergenau und seitenpassergenau positioniert,
sodass ein exaktes, passergenaues Bedrucken des Stückguts 17 erfolgen kann.
[0031] Die Transporteinrichtung 16, insbesondere das oder jedes Förderband 19 derselben,
ist in seitlicher Richtung und in Umfangsrichtung stabil in der Druckmaschine geführt.
Die Passergenauigkeit des Drucks wird allein durch das Auflegen des Stückguts 17 auf
die Transportvorrichtung 16 festgelegt.
[0032] Der Anleger 22 wird mit Hilfe eines Signals angesteuert, welches vorzugsweise abhängig
von der Drehwinkellage der Zylinder der Druckeinheiten 11 ist. Dieses Signal kann
über einen Drehlagegeber zum Beispiel des Formzylinders 13 oder des Übertragungszylinders
14 einer der Druckeinheiten 11 geniert werden.
[0033] Alternativ kann die Ansteuerung des Anlegers 22 zum umfangspassergenauen und seitenpassergenauen
Positionieren des Stückguts 17 auf der Transporteinrichtung 16 auch abhängig von der
Vermessung von Marken, die auf einen Zylinder 13, 14 oder 15 oder auf eine Druckform
aufgebracht sind, erfolgen. Im Unterschied hierzu ist es auch möglich, den Anleger
22 ohne Marke durch Abtastung der Druckform mit einer Kamera und einer nachgeschalteten
Bildverarbeitungseinrichtung zur Identifizierung vorher festgelegter Bildstellen umfangspassergenau
anzusteuern.
[0034] Das zu bedruckende Stückgut 17 wird von dem Anleger 22 auf der Transporteinrichtung
16 derart positioniert, dass jedes auf der Transporteinrichtung 16 neu zu platzierende
bzw. neu zu positionierende Stückgut 17 mit einem definierten Abstand Δl zu dem jeweiligen
stromaufwärtigen Stückgut 17 auf der Transporteinrichtung 16 positioniert wird. Dieser
Abstand Δl ist dabei abhängig vom Umfang des Übertragungszylinders 14 der am Druck
beteiligten Druckwerke 11 sowie abhängig vom Druckformat des zu bedruckenden Stückguts
17. Gemäß Fig. 1 entspricht der Abstand Δl zwischen zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden,
zu bedruckenden Stückgütern 17 dem Abstand Δl zwischen den Nachlaufkanten oder alternativ
dem Abstand zwischen den Vorlaufkanten der Stückgüter 17.
[0035] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung entspricht der Abstand Δl zwischen
zwei aufeinanderfolgenden, zu bedruckenden Stückgütern 17 dem Umfang des Übertragungszylinders
14 der Druckeinheiten 11. Pro Zylinderumdrehung wird dann ein Stückgut 17 bedruckt.
[0036] Die bereits erwähnte umfangspassergenaue sowie seitenpassergenaue Positionierung
des Stückguts 17 auf der Transporteinrichtung 16 gewährleistet dabei, dass die Position
des zu bedruckenden Stückguts 17 auf der Transporteinrichtung 16 mit der Position
eines Druckbilds 23 auf dem Übertragungszylinder 14 (siehe Fig. 2) zusammenfällt.
Der übrige Bereich des Übertragungszylinders 14 trägt gemäß Fig. 1 keine Bildinformation.
[0037] Dann, wenn der Abstand Δl zwischen zu bedruckenden Stückgütern 17 dem Umfang des
Übertragungszylinders 14 der Druckeinheiten 11 der Rollendruckmaschine 10 entspricht,
wird je Maschinenumdrehung jeweils ein Stückgut 17 bedruckt. Im Unterschied hierzu
ist es möglich, den Abstand Δl zwischen aufeinanderfolgenden Stückgütern auf den doppelten
Umfang des Übertragungszylinders 14 der Druckeinheiten 11 zu erhöhen, wobei dann lediglich
bei jeder zweiten Maschinenumdrehung ein Stückgut 17 bedruckt wird. Dann, wenn der
Abstand Δl dem Dreifachen des Umfangs der Übertragungszylinder 14 der Druckeinheiten
11 entspricht, werden bei jeder dritten Umdrehung der Rollendruckmaschine in den Druckeinheiten
11 Stückgüter 17 bedruckt. Dann, wenn der Abstand Δl dem n-fachen des Umfangs der
Übertragungszylinder 14 der Druckeinheiten 11 entspricht, werden bei jeder n-ten Umdrehung
der Rollendruckmaschine in den Druckeinheiten 11 Stückgüter 17 bedruckt.
[0038] Typischerweise nimmt ein vom jeweiligen Übertragungszylinder 14 auf das jeweilige
Stückgut 17 aufzutragendes Druckbild 23 einen relativ großen Abschnitt des Zylinderumfangs
des jeweiligen Übertragungszylinders 14 ein.
[0039] Dann, wenn der bildführende Bereich des Übertragungszylinders 14, der vom zu druckenden
Druckbild 23 eingenommen wird, kleiner als die Hälfte des Zylinderumfangs ist, können
bei jeder Zylinderumdrehung mehrere Druckbilder am Umfang des Übertragungszylinders
14 hintereinander gedruckt werden. Dies zeigt Fig. 3, wobei in Fig. 3 auf dem Umfang
des Übertragungszylinders 14 zwei Druckbilder 23 hintereinander positioniert sind.
[0040] In diesem Fall können je Zylinderumdrehung der Rollendruckmaschine mehrere Stückgüter
17 hintereinander bedruckt werden, wodurch die Produktivität der Rollendruckmaschine,
insbesondere bei kleinen Druckformaten der zu bedruckenden Stückgüter 17 gesteigert
werden kann.
[0041] In diesem Fall wird dann der Abstand Δl zwischen hintereinander folgenden Stückgütern
17 nicht nur abhängig vom Umfang der Übertragungszylinder 14 der Druckeinheiten 11
bestimmt, sondern vielmehr zusätzlich abhängig vom Druckformat der zu bedruckenden
Stückgüter 17.
[0042] Dann, wenn je Umdrehung der Übertragungszylinder 14 der Druckeinheiten 11 und damit
je Umdrehung der Rollendruckmaschine 10 zwei Stückgüter 17 bedruckt werden sollen,
entspricht der Abstand Δl dem halben Umfang der Übertragungszylinder 14. Dann, wenn
je Maschinenumdrehung drei Stückgüter 17 bedruckt werden sollen, entspricht der Abstand
Δl einem Drittel des Umfangs der Übertragungszylinder 14. Dann, wenn je Maschinenumdrehung
eine Anzahl m Stückgüter 17 bedruckt werden sollen, entspricht der Abstand Δl einem
m-tel des Umfangs der Übertragungszylinder 14.
[0043] Vorzugsweise sind die zu druckenden Druckbilder 23 gleichmäßig über den Umfang der
Übertragungszylinder 14 der Druckeinheiten 11 verteilt. In diesem Fall ist dann auch
der Abstand Δl zwischen den Stückgütern 17 gleichmäßig. Im Unterschied hierzu ist
es auch möglich, bei einer entsprechenden Ansteuerung der Rollendruckmaschine 10 eine
nicht-gleichmäßige Verteilung der Druckbilder 23 am Umfang der Übertragungszylinder
14 vorzunehmen.
[0044] In Axialrichtung der Zylinder der Druckeinheiten 11 gesehen können gleichzeitig mehrere
Stückgüter 17 je Zylinderumdrehung bedruckt werden, wobei dann über die Breite der
Transporteinrichtung 16 mehrere Stückgüter 17 nebeneinander auf vom Anleger 22 der
Transporteinrichtung 16 positioniert werden.
[0045] Mit der hier vorliegenden Erfindung ist es demnach erstmals möglich, unter Nutzung
der Vorteile von Druckeinheiten 11 einer Rollendruckmaschine auf solchen Druckeinheiten
formstabiles und relativ steifes Stückgut 17 umfangspassergenau sowie seitenpassergenau
zu bedrucken.
[0046] Dabei kann formatvariabel gedruckt werden, das heißt, dass Stückgüter 17 mit unterschiedlichen
Druckformaten bedruckt werden können. Das bedruckbare Druckformat entspricht maximal
dem Umfang der Übertragungszylinder 14.
[0047] Die Druckeinheiten 11 der Druckmaschine 10 sind allesamt als Offsetdruckeinheiten
ausgeführt.
[0048] Beim Bedrucken des Stückguts 17 in der erfindungsgemäßen Druckmaschine 10 können
deutlich höhere Druckgeschwindigkeiten als in Bogendruckmaschinen realisiert werden.
Es ist auf einfache Art und Weise möglich, formstabiles und relativ steifes Stückgut
17 druckformatvariabel und passergenau zu bedrucken.
[0049] Das Druckformat des zu bedruckenden Stückguts 17 ist kleiner ist als der Umfang der
zum Drucken verwendeten Übertragungszylinder 14 der jeweiligen Druckeinheiten 11 oder
entspricht maximal diesem Umfang. Die zum Drucken verwendeten Übertragungszylinder
14 übertragen an ihren Umfang mindestens ein Druckbild bzw. Sujet. Vorzugsweise übertragen
die Übertragungszylinder 14 je Umdrehung mehrere Druckbilder bzw. Sujets, sodass dann
am Umfang hintereinander mehrere Druckbilder bzw. Sujets übertragen werden.
[0050] Das umfangspassergenaue und seitenpassergenaue Platzieren des zu bedruckenden Stückguts
17 aus der auf der Transporteinrichtung 16 über den Anleger 22 zum nachfolgenden Bedrucken
des Stückguts 17 erfolgt umfangspassergenaue und seitenpassergenaue zu dem oder jedem
Druckbild bzw. Sujet am Umfang des Übertragungszylinders 14.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 10
- Druckmaschine
- 11
- Druckeinheit
- 12
- Transportrichtung
- 13
- Formzylinder
- 14
- Übertragungszylinder
- 15
- Druckzylinder
- 16
- Transporteinrichtung
- 17
- Stückgut
- 18
- Umlenkwalze
- 19
- Förderband
- 20
- Schicht
- 21
- Schicht
- 22
- Anleger
- 23
- Druckbild
1. Druckmaschine, mit mindestens einer greiferlosen Offset-Druckeinheit (11) einer Rollendruckmaschine,
durch die ein zu bedruckendes Substrat in horizontaler Richtung transportierbar ist,
wobei die oder jede greiferlose Offset-Druckeinheit (11) einen Formzylinder (13),
einen Übertragungszylinder (14) einen Druckzylinder (15) ein Farbwerk sowie vorzugsweise
ein Feuchtwerk umfasst, und wobei das zu bedruckende Substrat zwischen dem Übertragungszylinder
(14) und dem Druckzylinder (15) in horizontaler Richtung durch die jeweilige greiferlose
Offset-Druckeinheit (11) transportiert wird, wobei
eine Transporteinrichtung (16), über die als zu bedruckendes Substrat formstabiles
und relativ steifes Stückgut (17), welches sich beim Transport und Bedrucken nicht
an Zylinderkonturen der Offset-Druckeinheiten (11) anpasst, durch die oder jede greiferlose
Offset-Druckeinheit (11) transportierbar ist,
gekennzeichnet durch einen Anleger (22), welcher das zu bedruckende Stückgut (17) bereit hält und über
welchen das zu bedruckende Stückgut (17) auf der Transporteinrichtung (16) zum nachfolgenden
Bedrucken in den Offset-Druckeinheiten (11) umfangspassergenau und seitenpassergenau
platzierbar ist, wobei
der Anleger (22) die zu bedruckenden Stückgüter (17) auf der Transporteinrichtung
(16) derart positioniert, dass jedes auf der Transporteinrichtung (16) neu zu platzierende
Stückgut (17) mit einem definierten Abstand, von einem Umfang des Übertragungszylinders
(14) und von einem Druckformat des zu bedruckenden Stückguts (17) abhängig ist, zu
dem jeweiligen stromaufwärtigen Stückgut (17) auf der Transporteinrichtung (16) positioniert
ist.
2. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn je Umdrehung der Übertragungszylinder (14) eine Anzahl m Stückgüter (17)
gedruckt wird, der Abstand einem m-tel des Umfangs der Übertragungszylinder (14) entspricht.
3. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn bei jeder n-ten Umdrehung der Übertragungszylinder (14) ein Stückgut (17)
bedruckt wird, der Abstand dem n-fachen des Umfangs der Übertragungszylinder (14)
entspricht.
4. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anleger (22) zum passergenauen Platzieren des Stückguts (17) auf der Transporteinrichtung
(16) abhängig von der Drehwinkellage eines Zylinders oder abhängig von der Vermessung
einer Marke, die auf einen Zylinder oder auf eine Druckform aufgebracht sind, oder
abhängig von einer markerlosen Abtastung einer Druckform angesteuert ist.
5. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (16) als Förderbandsystem ausgebildet ist, welches mindestens
ein an Umlenkwalzen (18) gespanntes Förderband (19) aufweist, wobei das zu bedruckende
Stückgut (17) beim Transport durch die oder jede greiferlose Offset-Druckeinheiten
(11) auf dem jeweiligen Förderband (16) fixiert ist.
6. Druckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zu bedruckende Stückgut (17) auf dem jeweiligen Förderband (19) durch elektrostatische
Effekte oder magnetische Effekte oder adhäsive Effekte oder durch Kleben fixiert ist.
7. Druckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Förderband (19) einen mehrschichtigen Aufbau aufweist, wobei das zu
bedruckende Stückgut (17) auf einer äußeren Polyurethan-Lage (20) des jeweiligen Förderbands
(19) durch Kleben fixiert ist.
8. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung (16) als Vakuumförderbandsystem oder Saugförderbandsystem
ausgebildet ist, welches mindestens ein an Umlenkwalzen gespanntes Vakuumförderband
oder Saugförderband aufweist, wobei das zu bedruckende Stückgut (17) beim Transport
durch die oder jede greiferlose Offset-Druckeinheit (11) auf dem Vakuumförderband
oder Saugförderband durch Unterdruck fixiert ist.
9. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Ausleger, welcher das bedruckte Stückgut (17) nach dem Bedrucken von der Transporteinrichtung
(16) aufnimmt.
10. Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Transporteinrichtung formstabiles und relativ steifes Stückgut durch die
oder jede greiferlose Offset-Druckeinheit transportiert wird, wobei mit dem Anleger
zum nachfolgenden Bedrucken das Stückgut auf der Transporteinrichtung umfangspassergenau
und seitenpassergenau platziert wird, wobei
das zu bedruckende Stückgut (17) auf der Transporteinrichtung (16) derart positioniert
wird, dass jedes auf der Transporteinrichtung (16) neu zu platzierende Stückgut (17)
mit einem definierten Abstand zu dem jeweiligen stromaufwärtigen Stückgut (17) auf
der Transporteinrichtung (16) positioniert wird, wobei der definierte Abstand abhängig
von einem Umfang des Übertragungszylinders (14) und von einem Druckformat des zu bedruckenden
Stückguts (17) eingestellt wird.
1. A printing press comprising at least one gripperless offset printing unit (11) of
a web-fed printing press, by means of which a substrate to be printed can be transported
in horizontal direction, wherein the or each gripperless offset printing unit (11)
comprises a plate cylinder (13), a transfer cylinder (14), a printing cylinder (15),
an inking unit as well as preferably a damping unit, and wherein the substrate to
be printed is transported between the transfer cylinder (14) and the printing cylinder
(15) in horizontal direction through the respective gripperless offset printing unit
(11), wherein
a transport device (16), via which inherently stable and relatively stiff cargo (17),
which does not adapt to cylinder contours of the offset printing unit (11) during
transport and printing, can be transported as substrate to be printed through the
or each gripperless offset printing unit (11),
characterized by
a feeder (22), which holds the cargo (17) to be printed available and via which the
cargo (17) to be printed can be placed in a circumferentially precise and laterally
precise manner on the transport device (16) for subsequent printing in the offset
printing units (11), wherein
the feeder (22) positions the cargo (17) to be printed on the transport device (16)
in such a manner that each piece of cargo (17), which is to be newly placed on the
transport device (16), is positioned on the transport device (16) at a defined distance,
which is a function of a circumference of the transfer cylinder (14) and of a printing
format of the cargo (17) to be printed, to the respective upstream piece of cargo
(17).
2. The printing press according to claim 1, characterized in that the distance corresponds to an n-th of the circumference of the transfer cylinders
(14) when a number m of cargo (17) is printed per rotation of the transfer cylinders
(14).
3. The printing press according to claim 1, characterized in that the distance corresponds to the n-th of the circumference of the transfer cylinders
(14) when a cargo (17) is printed for each n-th rotation of the transfer cylinders
(14).
4. The printing press according to one of claims 1 to 3, characterized in that the feeder (22) is controlled for precisely placing the cargo (17) on the transport
device (16) as a function of the position of the angle of rotation of a cylinder or
as a function of the measurement of a mark applied to a cylinder or a printing forme,
or as a function of a marker-less scanning of a printing forme.
5. The printing press according to one of claims 1 to 4, characterized in that the transport device (16) is embodied as conveyor belt system, which has at least
one conveyor belt (19) stretched on deflection rollers (18), wherein the cargo (17)
to be printed is attached to the respective conveyor belt (16) during transport through
the or each gripperless offset printing units (11).
6. The printing press according to claim 5, characterized in that the cargo (17) to be printed is attached to the respective conveyor belt (19) by
means of electrostatic effects or magnetic effects or by means of adhesive effects
or by adhesion.
7. The printing press according to claim 6, characterized in that the respective conveyor belt (19) has a multi-layer setup, wherein the cargo (17)
to be printed is attached to an outer polyurethane layer (20) of the respective conveyor
belt (19) by means of adhesion.
8. The printing press according to one of claims 1 to 4, characterized in that the transport device (16) is embodied as vacuum conveyor belt system or suction conveyor
belt system, which has at least one vacuum conveyor belt or suction conveyor belt
stretched on deflection rollers, wherein the cargo (17) to be printed is attached
to the vacuum conveyor belt or suction conveyor belt by means of low pressure during
transport through the or each gripperless offset printing unit (11).
9. The printing press according to one of claims 1 to 8, characterized by a feeder, which receives the printed cargo (17) from the transport device (16) after
printing.
10. A method for operating a printing press according to one or a plurality of claims
1 to 9, characterized in that inherently stable and relatively stiff cargo is transported through the or each gripperless
offset printing unit by means of the transport device, wherein the cargo is placed
in a circumferentially precise and laterally precise manner on the transport device
by means of the feeder for subsequent printing, wherein
the cargo (17) to be printed is positioned on the transport device (16) in such a
manner that each piece of cargo (17), which is to be newly placed on the transport
device (16), is positioned on the transport device (16) at a defined distance to the
respective upstream cargo (17), wherein the defined distance is adjusted as a function
of a circumference of the transfer cylinder (14) and of a printing format of the cargo
(17) to be printed.
1. Machine d'impression, comportant au moins une unité d'impression offset sans préhenseur,
à travers laquelle un substrat à imprimer peut être transporté dans le sens horizontal,
l'unité ou chaque unité d'impression offset sans préhenseur (11) comprenant un cylindre
porte-cliché (13), un cylindre de transfert (14), un cylindre d'impression (15), un
groupe d'encrage et de préférence un groupe de mouillage et le substrat à imprimer
étant transporté entre le cylindre de transfert (14) et le cylindre d'impression (15)
dans le sens horizontal par l'unité respective d'impression offset sans préhenseur
(11), un dispositif de transport (16) grâce auquel peuvent être transportés dans l'unité
ou chaque unité d'impression offset sans préhenseur (11), en tant que substrats imprimés,
des exemplaires (17) de forme stable et relativement rigides qui, lors du transport
et de l'impression, ne s'adaptent pas aux contours cylindriques des unités d'impression
offset (11),
caractérisée par un margeur (22) qui tient prêt l'exemplaire à imprimer (17) et grâce auquel l'exemplaire
à imprimer (17) peut être placé sur le dispositif de transport (16) pour impression
consécutive dans les unités d'impression offset (11) en s'adaptant précisément à la
circonférence et en s'adaptant précisément à la face,
le margeur (22) positionnant les exemplaires à imprimer (17) sur le dispositif de
transport (16) de manière à ce que chaque exemplaire (17) à placer nouvellement sur
le dispositif de transport (16) soit positionné à une distance définie dépendant d'une
circonférence du cylindre de transfert (14) et d'un format d'impression de l'exemplaire
à imprimer (17) par rapport à l'exemplaire amont respectif (17) sur le dispositif
de transport (16).
2. Machine d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que si, par rotation du cylindre de transfert (14), un nombre m d'exemplaires (17) est
imprimé, la distance équivaut à un m-ième de la circonférence des cylindres de transfert
(14).
3. Machine d'impression selon la revendication 1, caractérisée en ce que si, à chaque n-ième rotation des cylindres de transfert (14), un exemplaire (17)
est imprimé, la distance équivaut à n fois la circonférence des cylindres de transfert
(14).
4. Machine d'impression selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le margeur (22), pour un placement précis de l'exemplaire (17) sur le dispositif
de transport (16), est commandé en fonction de la position de l'angle de rotation
d'un cylindre ou en fonction de la mesure d'une marque qui est apposée sur un cylindre
ou sur un cliché d'impression ou en fonction d'un balayage sans marqueur d'un cliché
d'impression.
5. Machine d'impression selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif de transport (16) est réalisé sous forme d'un système de bande transporteuse
qui présente au moins une bande transporteuse (19) tendue sur des rouleaux d'inversion
(18), l'exemplaire à imprimer (17) étant fixé, lors du transport dans l'unité ou chaque
unité d'impression offset sans préhenseur (11), sur la bande transporteuse respective
(16).
6. Machine d'impression selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'exemplaire à imprimer (17) est fixé sur la bande transporteuse respective (19)
par des effets électrostatiques ou des effets magnétiques ou des effets adhésifs ou
par collage.
7. Machine d'impression selon la revendication 6, caractérisée en ce que la bande transporteuse respective (19) présente une structure multicouche, l'exemplaire
à imprimer (17) étant fixé sur une couche extérieure en polyuréthane (20) de la bande
transporteuse respective (19) par collage.
8. Machine d'impression selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif de transport (16) est réalisé sous forme d'un système de bande transporteuse
à vide ou d'un système de bande transporteuse à aspiration qui présente au moins une
bande transporteuse à vide ou une bande transporteuse à aspiration tendue sur des
rouleaux d'inversion, l'exemplaire à imprimer (17) étant fixé lors du transport dans
l'unité ou dans chaque unité d'impression offset sans préhenseur (11) sur la bande
transporteuse à vide ou la bande transporteuse à aspiration par dépression.
9. Machine d'impression selon une des revendications 1 à 8, caractérisée par un margeur qui prend l'exemplaire imprimé (17) sur le dispositif de transport (16)
après l'impression.
10. Procédé d'utilisation d'une machine d'impression selon une ou plusieurs des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que, au moyen du dispositif de transport, des exemplaires de forme stable et relativement
rigides sont transportés dans l'unité ou chaque unité d'impression offset sans préhenseur,
l'exemplaire étant positionné à l'aide du margeur sur le dispositif de transport en
s'adaptant précisément à la circonférence et en s'adaptant précisément à la face pour
impression consécutive, l'exemplaire à imprimer (17) étant positionné sur le dispositif
de transfert (16) de manière à ce que chaque exemplaire (17) à positionner nouvellement
sur le dispositif de transport (16) soit positionné à une distance définie par rapport
à l'exemplaire amont respectif (17) sur le dispositif de transport (16), la distance
définie étant réglée en fonction d'une circonférence du cylindre de transfert (14)
et d'un format d'impression de l'exemplaire à imprimer (17).