[0001] Die Erfindung betrifft eine Mehrkomponentenkartusche mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1,
[0002] Aus der Offenlegungsschrift
DE 10 2004 056 908 A1 ist eine gattungsgemäße Mehrkomponentenkartusche bekannt. Bei der bekannten Kartusche
umschließt ein erster Behälter einen zweiten Behälter. Beide Behälter sind zur Aufnahme
von getrennt zu lagernden Komponenten einer aushärtbaren Masse vorgesehen. So nimmt
der erste Behälter beispielsweise einen Mörtel auf, während der zweite Behälter den
Härter einer Zweikomponentenmörtelmasse enthält. Zur Verarbeitung werden die beiden
Komponenten durch einen Kolben aus der Kartusche ausgepresst, beispielsweise in einen
auf ein Außengewinde der Kartusche aufgeschraubten Mischer zum Vermischen der Komponenten.
Hierzu weist die Mehrkomponentenkartusche einen Auslassabschnitt zur Abgabe der ersten
Komponente auf. Der Austritt des zweiten Behälters ist als rohrförmiger Austrittsabschnitt
ausgeformt, der in einer zentrisch in dem Auslassabschnitt angeordneten Aufnahmehülse
angeordnet ist. Beim Auspressen der beiden Komponenten wird der in dem ersten Behälter
angeordnete Kolben in Richtung des Auslassabschnitts geschoben, wobei der zweite Behälter
zusammendrückt wird. Um die zum Auspressen erforderliche Kraft möglichst gering zu
halten, ist der zweite Behälter dünnwandig und wenig stabil ausgeführt.
[0003] Wird die Mehrkomponentenkartusche nicht genutzt, so wird der Auslassabschnitt durch
eine Verschlusskappe verschlossen. Die Verschlusskappe wird hierzu auf das Außengewinde
der Kartusche aufgeschraubt. Dabei kann es vorkommen, dass Reste der Komponenten,
die in einer Auslassöffnung des Auslassabschnitts verbleiben, mit der Verschlusskappe
und dem Austrittsabschnitt verkleben. Wird die Verschlusskappe wieder abgeschraubt,
so wird durch die Verklebung die Drehbewegung auf den rohrförmigen und dünnwandigen
Austrittsabschnitt übertragen, wodurch dieser beschädigt werden kann und aufreißt,
so dass eine kontrollierte Abgabe der zweiten Komponente nicht mehr möglich ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Mehrkomponentenkartusche vorzuschlagen,
bei der der Austrittsabschnitt gegen Beschädigungen beim wiederholten Abdrehen der
Verschlusskappe geschützt ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Mehrkomponentenkartusche mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Bei der erfindungsgemäßen Mehrkomponentenkartusche handelt
es sich insbesondere um eine Zweikomponentenkartusche. Die erfindungsgemäße Mehrkomponentenkartusche
umfasst einen ersten Behälter zur Aufnahme einer ersten Komponente und einen zweiten
Behälter zur Aufnahme einer zweiten Komponente einer aushärtbaren Masse. Zur Aufnahme
weiterer Komponenten können weitere Behälter an der Mehrkomponentenkartusche angeordnet
sein. Die Behälter können insbesondere mit einem Kolben der Mehrkammerkartusche ausgepresst
werden. Die Mehrkomponentenkartusche weist einen Auslassabschnitt mit einer Auslassöffnung
zur Abgabe der ersten Komponente auf. In diesem Auslassabschnitt ist eine Aufnahmehülse
angeordnet, in der ein Austrittsabschnitt des zweiten Behälterseinliegt. "Einliegen"
bedeutet hier insbesondere, dass der Austrittsabschnitt in der Aufnahmehülse aufgenommen
ist und von ihr gehalten wird. Die Aufnahmehülse ist insbesondere unbeweglich zum
und insbesondere einstückig mit dem Auslassabschnitt. Der Austrittsabschnitt ist insbesondere
zylindrisch und rohrförmig ausgestaltet und weist eine Austrittsöffnung auf, aus der
die zweite Komponente aus dem zweiten Behälter austreten kann.
[0006] Kennzeichnend für die erfindungsgemäße Mehrkomponentenkartusche ist, dass die Aufnahmehülse
exzentrisch in dem Auslassabschnitt angeordnet ist. Durch die exzentrische Anordnung
wird verhindert, dass der in der Aufnahmehülse angeordnete Austrittsabschnitt beim
Abdrehen der Verschlusskappe in sich verdreht wird, also tordiert, was zu großen Spannungen
im Austrittsabschnitt führen würde. Durch die exzentrische Anordnung wirken im Wesentlichen
Scherkräfte auf den Austrittsabschnitt, die an die Aufnahmehülse abgeleitet werden,
wodurch die auf den Austrittsabschnitt wirkenden Spannungen deutlich reduziert werden.
Somit ist eine Beschädigung des Austrittsabschnitts beim wiederholten Abdrehen der
Verschlusskappe praktisch ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil der exzentrischen Anordnung
ist, dass das Auspressen der ersten Komponente in deutlich geringerem Maße durch die
Aufnahmehülse behindert wird, als dies bei der aus dem Stand der Technik bekannten
zentrischen Anordnung der Fall ist.
[0007] Vorzugsweise ist die Aufnahmehülse an einer Innenwand des Auslassabschnitts angeordnet.
Insbesondere bildet die Aufnahmehülse einen Teil der Innenwand. Diese Ausgestaltungsform
hat den Vorteil, dass die Aufnahmehülse stabil und ohne großen Aufwand in dem Auslassabschnitt
angeordnet werden kann, ohne deren Querschnitt durch Streben oder Stege unnötig zu
verengen. Dadurch, dass die Aufnahmehülse einen Teil der Innenwand des Auslassabschnitts
bildet, ist ein zusätzliches Ankleben oder mechanisches Verbinden der Aufnahmehülse
mit der Innenwand des Auslassabschnitts nicht notwendig.
[0008] Weiterhin ist bevorzugt, dass die Aufnahmehülse als zylindrisches Rohr ausgebildet
ist, was eine Herstellung der Aufnahmehülse und eine Montage des Austrittsabschnitts
in der Aufnahmehülse erleichtert.
[0009] Vorzugsweise weist die Aufnahmehülse an ihrem hinteren Ende eine vergrößerte Aufnahmeöffnung
auf, die ein Einführen des Austrittsabschnitts in die Aufnahmehülse erleichtert. Insbesondere
erweitert sich die Aufnahmeöffnung konisch, insbesondere kegelförmig, nach hinten.
"Hinten" bezieht sich hier auf die Austrittsrichtung, in die die Komponenten der aushärtbaren
Masse aus der Auslass- bzw. Austrittsöffnung austreten.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Mehrkomponentenkartusche
steht die Aufnahmehülse in Austrittsrichtung der Masse über den Auslassabschnitt über,
wobei der Überstand insbesondere nicht größer als 2 mm, insbesondere nicht größer
als 1 mm ist. Wird die Mehrkomponentenkartusche mit einer Verschlusskappe verschlossen,
so liegt das vordere Ende der Aufnahmehülse an der Verschlusskappe an, insbesondere
derart, dass die Verschlusskappe das vordere Ende der Aufnahmehülse abdichtet. Hierdurch
wird verhindert, dass die beiden Komponenten der aushärtbaren Masse, die sich in der
Auslass- bzw. Austrittsöffnung befinden, bei aufgedrehter Verschlusskappe miteinander
in Berührung kommen, miteinander reagieren und aushärten können, wenn die Mehrkomponentenkartusche
mit einer Verschlusskappe verschlossen ist.
[0011] Weiterhin ist bevorzugt, dass die Aufnahmehülse in Austrittsrichtung der Masse über
den Austrittsabschnitt übersteht, so dass der Austrittsabschnitt geschützt innerhalb
der Aufnahmehülse liegt. Der Überstand kann mehrere Millimeter betragen, ist aber
insbesondere nicht größer als 2 mm, insbesondere nicht größer als 1 mm. Beim Abdrehen
der Verschlusskappe führt ein unbeabsichtigtes Verkleben der Verschlusskappe mit den
Behältern dazu, dass Kräfte auf die Aufnahmehülse übertragen werden, die den Austrittsabschnitt
umgibt, nicht aber auf den Austrittsabschnitt selbst, der durch die Aufnahmehülse
gestützt und geschützt ist. Eine Beschädigung des Austrittsabschnitts ist durch den
Überstand der Aufnahmehülse ausgeschlossen. Die Aufnahmehülse kann im Vergleich zum
zweiten Behälter dickwandig und stabil ausgeführt werden, so dass ein wiederholtes
Öffnen der Mehrkomponentenkartusche auch zu keiner Beschädigung der Aufnahmehülse
führt.
[0012] Eine weitere Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Mehrkomponentenkartusche ist
derart gestaltet, dass die Außenwand des Austrittsabschnitts vollflächig an der Innenwand
der Aufnahmehülse anliegt. Insbesondere liegt die Außenwand des Austrittsabschnitts
über den ganzen Umfang, dicht und insbesondere klemmend an der Innenwand der Aufnahmehülse
an, so dass der Austrittsabschnitt in Umfangsrichtung gegenüber der Auslassöffnung
abgedichtet ist. Die Aufnahmehülse verhindert in diesem Fall, dass die beiden Komponenten
unbeabsichtigt miteinander in Kontakt kommen und reagieren können.
[0013] Vorzugsweise ist der zweite Behälter im Inneren des ersten Behälters angeordnet,
was einen einfachen Aufbau der Mehrkomponentenkartusche ermöglicht. Weiterhin ist
bevorzugt, dass der zweite Behälter am ersten Behälter anliegt und auf der gleichen
Seite wie die Aufnahmehülse an der Kartusche angeordnet ist. Der zweite Behälter kann
sich somit beim Auspressen am ersten Behälter abstützen, behindert aber das Auspressen
der ersten Komponente nicht. Mit "gleicher Seite" ist bei einem polygonalen Querschnitt
gemeint, dass der Behälter an der gleichen Kante des den Querschnitt bildenden Polygons
anliegt, wie die Aufnahmehülse. Bei einem kreisförmigen oder sonstigen Querschnitt
bedeutet dies, dass die Aufnahmehülse und der zweite Behälter im gleichen Sektor des
den Querschnitt der Kartusche umschreibenden Kreises angeordnet ist, wobei der Sektor
einen Mittelpunktswinkel von circa 120°, insbesondere von weniger als 90° aufweist.
[0014] Insbesondere ist der erste Behälter dickwandiger und stabiler als der zweite Behälter
aus Kunststoff im Spritzgussverfahren hergestellt, beispielsweise aus Polypropylen
(PP). Der erste Behälter ist somit formstabil und robust. Der zweite Behälter, der
insbesondere vom ersten Behälter schützend umschlossen ist, ist dagegen im Vergleich
zum ersten Behälter weicher und weniger formstabil, so dass er leicht verformbar und
insbesondere faltenbalgartig zusammenpressbar ist. Der zweite Behälter ist beispielsweise
als Blasformteil aus Kunststoff, beispielsweise aus Polyethylen geringer Dichte (LDPE)
hergestellt.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Mehrkomponentenkartusche in einer perspektivischen Darstellung;
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch die Mehrkomponentenkartusche der Figur 1;
- Figur 3
- den vorderen Bereich der Mehrkomponentenkartusche in einem Axialschnitt; und
- Figur 4
- den vorderen Bereich der Mehrkomponentenkartusche mit einer aufgeschraubten Verschlusskappe
in einer perspektivischen Schrittdarstellung.
[0016] Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Mehrkomponentenkartusche 1 weist einen äußeren,
ersten Behälter 2 auf, in dessen Inneren ein zweiter Behälter 3 angeordnet ist. Der
erste Behälter 2 ist als hohler Zylinder ausgeführt. Der Zylinder weist keinen festen
Boden auf, aber eine Decke mit einem rohrartigen Auslassabschnitt 4, dessen Innendurchmesser
gegenüber dem Durchmesser des Zylinders reduziert ist und der einen vorderen Teil
des ersten Behälters 2 bildet. An der Außenseite des rohrartigen Auslassabschnitts
4 ist ein Außengewinde 5 angeordnet, auf das eine Verschlusskappe 6 zum Verschließen
der Auslassöffnung 4 aufgedreht werden kann, wie dies in Figur 4 dargestellt ist.
Der zweite Behälter 3 weist einen kleineren Querschnitt als der erste Behälter 2 auf
und ist rechteckig ausgeführt, mit in Umfangsrichtung verlaufenden nutartigen Vertiefungen
17, die ein faltenbalgartiges Zusammendrücken des zweiten Behälters 3 erleichtern.
Der zweite Behälter 3 liegt im Wesentlichen über seine gesamte Länge an dem ersten
Behälter 2 an und stützt sich an ihm ab. Die beiden Behälter 2, 3 dienen zur Aufnahme
einer ersten und einer zweiten Komponente einer aushärtbaren Masse (nicht dargestellt),
die durch die Wand des zweiten Behälters 3 getrennt geschützt im Innern des ersten
Behälters 2 lagern. Zur Abgabe der beiden Komponenten wird ein Kolben 7, der als verschiebbarer
Boden den ersten Behälter 2 verschließt, im ersten Behälter 2 nach vorne, in Richtung
des Auslassabschnitts 4 verschoben, wodurch die erste Komponente aus einer Auslassöffnung
18 des Auslassabschnitts 4 des ersten Behälters und die zweite Komponente durch eine
Austrittsöffnung 8 eines ebenfalls rohrförmigen Austrittsabschnitts 9 des zweiten
Behälters 3 gedrückt wird. Der Austrittsabschnitt 9 liegt in dem Auslassabschnitt
4 in einer Aufnahmehülse 10 ein, d.h., er ist von der Aufnahmehülse 10 aufgenommen
und ortsfest gehalten. Die Aufnahmehülse 10 ist exzentrisch in dem Auslassabschnitt
4 an deren Innenwand 11 einstückig auf der gleichen Seite angeordnet, an der der zweite
Behälter 3 am ersten Behälter 2 anliegt. Dabei bildet die Aufnahmehülse 10 einen Teil
der Innenwand 11 des Auslassabschnitts 4. Die Aufnahmehülse 10 ist als zylindrisches
Rohr ausgebildet, das an seinem hinteren Ende 12 eine sich nach hinten im Durchmesser
vergrößerte Aufnahmeöffnung 13 aufweist. Die am hinteren Ende 12 vergrößernde Aufnahmeöffnung
13 der Aufnahmehülse 10 erleichtert das Einführen des Austrittsabschnitts 9 in die
Aufnahmehülse 10.
[0017] Die Aufnahmehülse 10 ist in dem Auslassabschnitt 4 derart angeordnet, dass sie nach
vorn, das heißt in Austrittsrichtung der Komponenten der aushärtbaren Masse, über
den Auslassabschnitt 4 übersteht. Der Überstand X beträgt 1 mm. Durch den Überstand
X wird erreicht, dass die Verschlusskappe 6 beim Aufdrehen auf das Außengewinde 5
mit einer inneren Deckfläche 14 am vorderen Ende der Aufnahmehülse 10 anliegt und
gegen die Aufnahmehülse 10 verspannt werden kann, so dass die Aufnahmehülse 10 an
ihrem vorderen Ende dicht verschlossen ist. Zudem liegt die Außenwand 15 des Austrittsabschnitts
9 über den ganzen Umfang vollflächig und klemmend an der Innenwand 16 der Aufnahmehülse
10 an. Somit ist gewährleistet, dass der Austrittsabschnitt 9 bei fest aufgedrehter
Verschlusskappe 6 gegenüber dem Auslassabschnitt 4 dicht verschlossen ist und die
beiden Komponenten der aushärtbaren Masse nicht miteinander in Berührung kommen und
reagieren können.
[0018] Die Aufnahmehülse 10 steht mit ihrem vorderen Ende zudem um den Überstand X in Austrittsrichtung
der Masse über das vordere Ende des Austrittsabschnitts 9 über, wodurch der Austrittsabschnitt
9 gegen Verletzungen und Beschädigungen geschützt ist. Befinden sich Reste der aushärtbaren
Masse bei aufgedrehter Verschlusskappe 6 im Bereich der Deckfläche 14, so können diese
die Verschlusskappe 6 mit dem vorderen Ende der Aufnahmehülse 10 verkleben. Beim Abdrehen
der Verschlusskappe 6 werden dadurch Scherkräfte auf die stabil ausgeführte Aufnahmehülse
10 übertragen und nicht oder nur in begrenztem Maße auf den Austrittsabschnitt 9,
der geschützt im Inneren der Aufnahmehülse 10 liegt. Somit kann zur Herstellung des
zweiten Behälters 3, einschließlich des Austrittsabschnitts 9, ein relativ weiches
Material gewählt und/oder der zweite Behälter 3 dünnwandig ausgeführt werden, so dass
sich der zweite Behälter 3 relativ leicht mit dem Kolben 7 beim Auspressen zusammendrücken
lässt. Die Wahl eines festen und stabilen Materials für den Austrittsabschnitt 9 des
Behälters 3 ist nicht notwendig, da durch die exzentrische Anordnung der Aufnahmehülse
10 eine Torsionsbeanspruchung des Austrittssabschnitts 9 und somit ein Abdrehen des
Austrittsabschnitts 9 vermieden und durch den Überstand X der Aufnahmehülse 10 eine
Beschädigung des Austrittsabschnitts 9 durch Scherkräfte beim wiederholten Abdrehen
der Verschlusskappe 6 verhindert wird.
[0019] Die erfindungsgemäße Mehrkomponentenkartusche 1 zeichnet sich durch einen einfachen
Aufbau mit wenigen Teilen aus. Der erste Behälter 2 ist formstabil, aber kostengünstig
im Spritzgussverfahren aus Polypropylen hergestellt, während der zweite Behälter 3
als Blasformteil dünnwandig aus einem Polyethylen geringer Dichte hergestellt ist,
um das faltenbalgartige Zusammendrücken zu erleichtern.
Mehrkomponentenkartusche
[0020]
- 1
- Mehrkomponentenkartusche
- 2
- erster Behälter
- 3
- zweiter Behälter
- 4
- Auslassabschnitt
- 5
- Außengewinde
- 6
- Verschlusskappe
- 7
- Kolben
- 8
- Austrittsöffnung
- 9
- Austrittsabschnitt
- 10
- Aufnahmehülse
- 11
- Innenwand des Auslassabschnitts 4
- 12
- hinteres Ende der Aufnahmehülse 10
- 13
- Aufnahmeöffnung
- 14
- Deckfläche der Verschlusskappe 6
- 15
- Außenwand des Austrittsabschnitts 9
- 16
- Innenwand der Aufnahmehülse 10
- 17
- nutartige Vertiefung
- 18
- Auslassöffnung
- X
- Überstand
1. Mehrkomponentenkartusche (1) mit einem ersten Behälter (2) zur Aufnahme einer ersten
Komponente und einem zweiten Behälter (3) zur Aufnahme einer zweiten Komponente einer
aushärtbaren Masse, wobei die Mehrkomponentenkartusche (1) einen Auslassabschnitt
(4) zur Abgabe der ersten Komponente aufweist, in dem eine Aufnahmehülse (10) angeordnet
ist, in der ein Austrittsabschnitt (9) des zweiten Behälters (3)einliegt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmehülse (10) exzentrisch in dem Auslassabschnitt (4) angeordnet ist.
2. Mehrkomponentenkartusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (10) an einer Innenwand (11) des Auslassabschnitts (4) angeordnet
ist.
3. Mehrkomponentenkartusche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (10) einen Teil der Innenwand (11) bildet.
4. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (10) als zylindrisches Rohr ausgebildet ist.
5. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (10) an ihrem hinteren Ende (12) eine vergrößerte Aufnahmeöffnung
(13) aufweist.
6. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (10) in Austrittsrichtung der Masse über den Auslassabschnitt (4)
übersteht.
7. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (10) in Austrittsrichtung der Masse über den Austrittsabschnitt
(9) übersteht.
8. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (15) des Austrittsabschnitts (9) vollflächig an der Innenwand (16)
der Aufnahmehülse (10) anliegt.
9. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Behälter (3) im Inneren des ersten Behälters (2) angeordnet ist.
10. Mehrkomponentenkartusche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Behälter (3) am ersten Behälter (2) anliegt und auf der gleichen Seite
wie die Aufnahmehülse (10) an der Mehrkomponentenkartusche (1) angeordnet ist.