[0001] Die Erfindung betrifft einen Zentralverriegelungsbeschlag für einen Schubladenschrank
mit einer Hubstange, die eine zentrale Verriegelung aller Schubladen des Schubladenschranks
und/oder eine Auszugssperre für die Schubladen des Schubladenschranks steuert.
[0002] Solche Zentralverriegelungsbeschläge sind bekannt und dienen einerseits zum zentralen
Verschließen aller Schubladen sowie auch als Auszugssperre, um zu verhindern, dass
mehrere Schubladen gleichzeitig ausgezogen werden und der Schubladenschrank kippt.
[0003] Aus der
DE 10 2010 036 853 A1 ist ein korpusübergreifender Zentralverriegelungsbeschlag bekannt, der bei mehreren
nebeneinander gestellten Schubladenschränken das zentrale Verschließen aller Schubladen
ermöglicht. Die Verriegelungen der einzelnen Schubladenschränke sind über einen Bowdenzug
oder ein Schaltgestänge miteinander verbunden.
[0004] Aus der
WO 2005/103424 A1 ist ebenfalls ein korpusübergreifender Zentralverriegelungsbeschlag bekannt, der
bei mehreren aufeinander gestellten Schubladenschränken das zentrale Verschließen
aller Schubladen ermöglicht sowie auch das gleichzeitige Ausziehen von mehr als einer
Schublade verhindert. Jeder Schubladenschrank weist eine um eine Vertikalachse drehbare
Verriegelungsstange auf. Beim Aufeinanderstellen zweier Schubladenschränke greifen
deren Verriegelungsstangen drehfest ineinander, so dass eine Drehbewegung der Verriegelungsstange
des einen Schubladenschranks auch auf die Verriegelungsstange des anderen Schubladenschranks
weitergegeben wird.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Zentralverriegelungsbeschlag
der eingangs genannten Art, also einen Zentralverriegelungsbeschlag mit Hubstange,
zu einem korpusübergreifenden Zentralverriegelungsbeschlag weiterzubilden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Hubstange an mindestens
einem ihrer beiden Stangenenden ein permanent- oder ferromagnetisches Kopplungselement
aufweist, über das die Hubstange bei zwei aufeinander aufliegenden Schubladenschränken
mit dem permanent- oder ferromagnetischen Kopplungselement einer Hubstange des anderen
Schubladenschranks für eine Hubsynchronisation der beiden Hubstangen magnetisch verbindbar
ist.
[0007] Erfindungsgemäß erfolgt beim Aufeinanderstellen zweier Schubladenschränke eine selbsttätige
magnetische Hubkoppelung (Hubsynchronisation) der Kopplungselemente der Hubstangen
beider Schubladenschränke. Die Zentralverriegelung aller Schubladen der beiden Schubladenschränke
und die Auszugssperre zum Schutz vor Herausziehen zweier Schubladen funktionieren
damit korpusübergreifend. Die Magnetkraft des oder der permanentmagnetischen Kopplungselemente
muss so groß gewählt sein, dass der obere Zentralverriegelungsbeschlag den unteren
Zentralverriegelungsbeschlag tragen kann.
[0008] Bevorzugt weist die Hubstangen an ihren beiden Stangenenden jeweils ein permanent-
oder ferromagnetisches Kopplungselement auf, und zwar vorteilhaft an ihrem einen Stangenende
ein permanentmagnetisches Kopplungselement und an ihrem anderen Stangenende ein ferromagnetisches
Kopplungselement.
[0009] Vorzugsweise sind das bzw. die Kopplungselemente an der Hubstange jeweils höhenverstellbar,
insbesondere mittels einer Gewindestange, befestigt. Durch diese Maßnahme können beispielsweise
die Kopplungselemente bündig zu den Ober- und Unterseiten des Schubladenschranks eingestellt
werden. Die Oberseite des Schubladenschranks kann auch entfallen; dann wird das obere
Kopplungselement mithilfe der Gewindestange auf den entsprechenden Abstand eingestellt.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zentralverriegelungsbeschlags
sind an der Hubstange mehrere jeweils aufeinander aufliegende Hubelemente geführt,
die jeweils an ihrem unteren Ende eine nach unten offene, untere Aussparung mit einer
Schrägfläche und an ihrem oberen Ende eine nach oben offene, obere Aussparung aufweisen,
wobei bei zwei aufeinander aufliegenden Hubelementen die untere Aussparung des oberen
und die obere Aussparung des unteren Hubelements sich zu einer gemeinsamen Aussparung
ergänzen. Die Schubladen greifen jeweils mit einem zapfenförmigen Sperrzapfen in die
untere Aussparung eines Hubelements ein, so dass beim Ausziehen der Schublade der
Sperrzapfen dieses Hubelement aufgrund der Schrägfläche vom darunterliegenden unteren
Hubelement abhebt, bis das Hubelement auf dem Sperrzapfen aufliegt. Die Schublade
wird dann vom Sperrzapfen entkoppelt und kann weiter ausgezogen werden. Dabei werden
auch alle höheren Hubelemente sowie die Hubstange selbst und die mit ihr bewegungsgekoppelte
Hubstange um ihren Maximalhub angehoben, so dass kein anderes Hubelement mehr angehoben
und somit auch keine weitere Schublage ausgezogen werden kann.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform ist zwischen dem untersten
Hubelement und der Hubstange eine Feder vorgesehen, die alle Hubelemente um die Höhe
einer unteren Aussparung nach oben drückt, bis das oberste Hubelement an einem Endanschlag
der Hubstange anliegt.
[0012] Die Erfindung betrifft auch einen Schubladenschrank mit mehreren Schubladen und mit
einem wie oben beschriebenen erfindungsgemäßen Zentralverriegelungsbeschlag, wobei
die Hubstange an der Seitenwand des Schubladenschranks vertikal verschiebbar geführt
ist. Vorzugsweise sind die Kopplungselemente der Hubstange im Schrankdeckel und im
Schrankboden verschiebbar geführt, wobei bei nicht angehobener Hubstange das obere
Kopplungselement der Hubstange bündig mit dem Schrankdeckel und das untere Kopplungselement
der Hubstange bündig mit dem Schrankboden ist.
[0013] Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt schließlich auch eine Schubladenschrankanordnung
mit mehreren aufeinander aufliegenden erfindungsgemäßen Schubladenschränken, wobei
die Hubstangen der Schubladenschränke jeweils mittels ihrer Kopplungselemente miteinander
hubsynchronisiert sind.
[0014] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, den Ansprüchen
und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter aufgeführten
Merkmale je für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden.
Die gezeigte und beschriebene Ausführungsform ist nicht als abschließende Aufzählung
zu verstehen, sondern hat vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der
Erfindung.
[0015] Es zeigen:
- Fign. 1a, 1b
- zwei noch nicht aufeinander aufliegende Schubladenschränke mit jeweils einem erfindungsgemäßen
korpusübergreifenden Zentralverriegelungsbeschlag in einer Seitenansicht (Fig. 1 a)
und in einer Detailansicht (Fig. 1 b) gemäß Ib in Fig. 1a, wobei die Schubladen der
Schubladenschränke nicht gezeigt sind;
- Fign. 2a, 2b
- die zwei aufeinander aufliegenden Schubladenschränken aus Fig.1 mit ihren miteinander
bewegungsgekoppelten Zentralverriegelungsbeschlägen in einer Seitenansicht (Fig. 2a)
und in einer Detailansicht (Fig. 2b) gemäß IIb in Fig. 2a, wobei die Schubladen der
Schubladenschränke nicht gezeigt sind;
- Fign. 3a, 3b
- den Zentralverriegelungsmechanismus bei geschlossenen Schubladen (Fig. 3a) und bei
einer ausgezogenen Schublade (Fig. 3b); und
- Fig. 4
- eine modifizierte Schrankanordnung mit zwei Schubladenschränken in einer Detailansicht
analog zu Fig. 1b, wobei der untere Schubladenschrank keinen Korpusdeckel aufweist.
[0016] In der folgenden Figurenbeschreibung werden für gleiche bzw. funktionsgleiche Bauteile
identische Bezugszeichen verwendet.
[0017] Die in
Fign. 1, 2 gezeigte Schrankanordnung
1 umfasst zwei aufeinander stellbare Schubladenschränke
2 mit je einem Korpusboden
3, einem Korpusdeckel
4 und zwei Seitenwänden
5, von denen in Fign. 1, 2 aber nur eine sichtbar ist. Die Schubladen (nicht gezeigt)
der Schubladenschränke 2 sind in Fign. 1, 2 nach rechts ausziehbar.
[0018] Jeder der beiden Schubladenschränke 2 weist einen Zentralverriegelungsbeschlag 10
mit einer verschiebbaren vertikalen Verriegelungshubstange
11 auf, die an der Seitenwand 5 vertikal verschiebbar geführt ist sowie die zentrale
Verriegelung aller Schubladen des Schubladenschranks 2 und eine Auszugssperre für
die Schubladen des Schubladenschranks 2 steuert. An der Hubstange 11 sind mehrere
jeweils aufeinander aufliegende Hubelemente
12 vertikal geführt, die jeweils an ihrem unteren Ende eine nach unten offene, untere
Aussparung
13 mit einer Schrägfläche
14 und an ihrem oberen Ende eine nach oben offene, obere Aussparung
15 aufweisen. Bei zwei aufeinander aufliegenden Hubelementen 12 ergänzen sich die untere
Aussparung 13 des oberen und die obere Aussparung 15 des unteren Hubelements 12 zu
einer gemeinsamen Aussparung.
[0019] Die Hubstange 11 weist am oberen Stangenende ein permanentmagnetisches oberes Kopplungselement
16 und am unteren Stangenende ein ferromagnetischen unteres Kopplungselement
17 auf, die im Korpusdeckel 4 bzw. im Korpusboden 3 verschiebbar geführt sind. Die beiden
Kopplungselemente 16, 17 sind über eine Gewindestange
18 an der Hubstange 11 angeschraubt und können somit in ihrer Höhe gegenüber der Hubstange
11 eingestellt werden. Genauer gesagt ist das obere Kopplungselement 16 mittels der
Gewindestange 18 an einem winkelförmigen Kopfstück
19 der Hubstange 11 befestigt. Eine Schraube
20 der Seitenwand 5 durchgreift ein im Kopfstück 19 vorgesehenes vertikales Langloch
21, das so lang wie die Höhe
H einer unteren Aussparung 13 der Hubelemente 12 ist. Die Hubstange 11 kann somit maximal
um den Hub H angehoben werden. Zwischen dem untersten Hubelement 12 und der Hubstange
11 ist eine Feder
22 vorgesehen, die alle Hubelemente 12 der Hubstange 11 um die Höhe H nach oben drückt,
bis das oberste Hubelement 12 an einem Endanschlag
23 der Hubstange 11 anliegt. Die Feder 22 ist vorliegend am unteren Kopplungsstück 17
als ein elastischer Federarm ausgebildet, kann aber alternativ auch als separate Feder
ausgebildet sein.
[0020] Wie in den Fign. 1a, 1b gezeigt, befinden sich bei noch nicht aufeinander aufliegenden
Schubladenschränken 2 die Hubstangen 11 jeweils in ihrer unteren Hubstellung, in der
die Schraube 20 im Langloch 21 oben anliegt und somit über das Kopfstück 19 die Hubstange
11 an der Schraube 20 hängend gehalten ist. Außerdem schließen in der unteren Hubstellung
das obere Kopplungselement 16 bündig mit der Oberseite des Schrankdeckels 4 und das
untere Kopplungselement 17 bündig mit der Unterseite des Schrankbodens 3 ab.
[0021] Wie in den Fign. 2a, 2b gezeigt, liegt bei aufeinander aufliegenden Schubladenschränken
2 der Korpusboden 3 des oberen Schubladenschranks 2 auf dem Korpusdeckel 4 des unteren
Schubladenschranks 2 auf. Da dabei das untere Kopplungselement 17 des oberen Schubladenschranks
2 und das obere Kopplungselement 16 des unteren Schubladenschranks 2 aneinander anliegen,
sind sie selbsttätig und werkzeuglos miteinander magnetisch verbunden. Dadurch sind
die beiden Hubstangen 11 der beiden Schubladenschränke 2 miteinander starr verbunden
und aufgrund dieser Bewegungskopplung miteinander hubsynchronisiert.
[0022] Die zwischen dem unteren und dem oberen Kopplungselement 16, 17 wirkende Magnetkraft
ist so groß gewählt, dass der Zentralverriegelungsbeschlag 10 des oberen Schubladenschranks
2 den Zentralverriegelungsbeschlag 10 des unteren Schubladenschranks 2 tragen kann.
[0023] In Fign. 3a, 3b sind die Funktionsweise der Auszugssperre und der Zentralverriegelung
gezeigt.
Wie stellvertretend nur für eine Schublade gezeigt ist, greift jede Schublade mit
einem zapfenförmigen Sperrzapfen
24 in die untere Aussparung 13 eines Hubelements 12 ein (Fig. 3a). Beim Ausziehen der
Schublade aus ihrer geschlossenen Endstellung nach rechts (Pfeilrichtung
25) hebt der Sperrzapfen 24 dieses Hubelement 12 aufgrund der Schrägfläche 14 vom darunterliegenden
unteren Hubelement 12 um die Höhe H ab, bis das Hubelement 12 auf dem Sperrzapfen
24 aufliegt. Dabei werden auch alle höheren Hubelemente 12 und über das oberste Hubelement
12 auch die Hubstange 11 samt ihren oberen und unteren Kopplungselementen 16,17 um
den Maximalhub H angehoben. Da wegen des Sperrzapfens 24 alle darunterliegenden unteren
Hubelemente 12 nicht angehoben werden können, wird das untere Kopplungselement 17
gegen die Rückstellkraft der Feder 22 bis in Anlage an das unterste Hubelement 12
um die Höhe H angehoben (Fig. 3b).
[0024] Über einen hier nicht näher gezeigten Mechanismus wird die Schublade vom Sperrzapfen
24 entkoppelt und kann weiter ausgezogen werden. Über die Bewegungskopplung mittels
der magnetisch verbundenen Kopplungselemente 16, 17 wird auch die Hubstange 11 eines
aufliegenden oberen oder eines darunterliegenden unteren Schubladenschrankes 2 um
die Höhe H angehoben. Damit ist der mögliche Maximalhub H der Hubelemente 5 und ihrer
Hubstangen 11 bereits aufgebraucht, so dass kein anderes Hubelement 12 mehr angehoben
und somit auch keine weitere Schublage aus den beiden Schubladenschränken 2 ausgezogen
werden kann (Auszugssperre).
[0025] Wird eine Schublade des oberen Schubladenschranks 2 ausgezogen und damit die Hubstange
11 des oberen Schubladenschranks 2 angehoben, wird die Hubstange 11 des unteren Schubladenschranks
2 aufgrund der magnetverbundenen Kopplungselemente 16, 17 hochgezogen. Wird hingegen
eine Schublade des unteren Schubladenschranks 2 ausgezogen und damit die Hubstange
11 des unteren Schubladenschranks 2 angehoben, wird die Hubstange 11 des oberen Schubladenschranks
2 über die aneinander anliegenden Kopplungselemente 16, 17 hochgedrückt.
[0026] Für eine Zentralverriegelung aller Schubladen werden bei geschlossenen Schubladenschränken
2 die beiden Hubstangen 11 jeweils um ihren Maximalhub H angehoben, wofür aufgrund
ihrer Bewegungskopplung nur eine der beiden Hubstangen 11 betätigt zu werden braucht.
Dadurch sind die Sperrzapfen 24 aller Schubladen in der oberen Aussparung 15 eines
Hubelements 12 verriegelt und somit alle Schubladen zentral verriegelt (Zentralverriegelung).
[0027] Über die magnetische Verbindung ihrer Zentralverriegelungsbeschläge 10 können auch
mehr als zwei aufeinander aufliegende Schubladenschränke 2 miteinander für eine Auszugssperre
und für eine Zentralverriegelung gekoppelt werden. Die Magnetkraft muss so groß gewählt
sein, dass jeder obere Zentralverriegelungsbeschlag 10 alle unteren Zentralverriegelungsbeschläge
10 tragen kann.
[0028] Von der Schrankanordnung der Fign. 1, 2 unterscheidet sich die in
Fig. 4 gezeigte Schrankanordnung lediglich dadurch, dass hier der untere Schubladenschrank
2 keinen Korpusdeckel aufweist. In diesem Fall wird das obere Kopplungselement 16
des unteren Schubladenschranks 2 mithilfe der Gewindestange 18 auf den Abstand H eingestellt.
1. Zentralverriegelungsbeschlag (10) für einen Schubladenschrank (2), mit einer Hubstange
(11), die eine zentrale Verriegelung aller Schubladen des Schubladenschranks (2) und/oder
eine Auszugssperre für die Schubladen des Schubladenschranks (2) steuert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hubstange (11) an mindestens einem ihrer beiden Stangenenden ein permanent- oder
ferromagnetisches Kopplungselement (16, 17) aufweist, über das die Hubstange (11)
bei zwei aufeinander aufliegenden Schubladenschränken (2) mit dem permanent- oder
ferromagnetischen Kopplungselement (16, 17) einer Hubstange (11) des anderen Schubladenschranks
(2) für eine Hubsynchronisation der beiden Hubstangen (11) magnetisch verbindbar ist.
2. Zentralverriegelungsbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (11) an beiden Stangenenden ein permanent- oder ferromagnetisches Kopplungselement
aufweist.
3. Zentralverriegelungsbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstange (11) an ihrem einen Stangenende ein permanentmagnetisches Kopplungselement
(16) und an ihrem anderen Stangenende ein ferromagnetisches Kopplungselement (17)
aufweist.
4. Zentralverriegelungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bzw. die Kopplungselemente (16, 17) an der Hubstange (11) jeweils höhenverstellbar,
insbesondere mittels einer Gewindestange (18), befestigt sind.
5. Zentralverriegelungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Hubstange (11) mehrere jeweils aufeinander aufliegende Hubelemente (12) geführt
sind, die jeweils an ihrem unteren Ende eine nach unten offene, untere Aussparung
(13) mit einer Schrägfläche (14) und/oder an ihrem oberen Ende eine nach oben offene,
obere Aussparung (15) aufweisen, wobei bei zwei aufeinander aufliegenden Hubelementen
(12) die untere Aussparung (13) des oberen und die obere Aussparung (15) des unteren
Hubelements (12) sich zu einer gemeinsamen Aussparung ergänzen.
6. Zentralverriegelungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem untersten Hubelement (12) und der Hubstange (11) eine Feder (22) vorgesehen
ist, die alle Hubelemente (12) der Hubstange (11) um die Höhe (H) einer unteren Aussparung
(13) nach oben drückt, bis das oberste Hubelement (12) oben an einem Endanschlag (23)
der Hubstange (11) anliegt.
7. Schubladenschrank (2) mit mehreren Schubladen und mit einem Zentralverriegelungsbeschlag
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hubstange (11) an der Seitenwand
(5) des Schubladenschranks (2) vertikal verschiebbar geführt ist.
8. Schubladenschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungselemente (16, 17) der Hubstange (11) im Schrankdeckel (4) und im Schrankboden
(3) verschiebbar geführt sind.
9. Schubladenschrank nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht angehobener Hubstange (11) das obere Kopplungselement (16) der Hubstange
(11) bündig mit dem Schrankdeckel (4) und das untere Kopplungselement (17) der Hubstange
(11) bündig mit dem Schrankboden (3) ist.
10. Schrankanordnung (1) mit mehreren aufeinander aufliegenden Schubladenschränken (2)
nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Hubstangen (11) der Schubladenschränke
(2) jeweils mittels ihrer magnetisch verbundenen Kopplungselemente (16, 17) miteinander
hubsynchronisiert sind.