[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufschiebesicherungsanordnung für ein Tor,
insbesondere für ein Garagentor, welches ein Torblatt, einen Torantrieb und einen
Antriebsschlitten aufweist, mit wenigstens einem im Antriebsschlitten des Torantriebs
integrierten und drehbar gelagerten Rastelement gemäß Anspruch 1.
[0002] Bekanntlich werden zum Öffnen und Schließen von Toren Torantriebe zur Verriegelung
des Tors verwendet. In der Endlage -Zu- müssen die Torantriebe zusätzlich noch das
Tor sicher verriegeln. Die Verriegelung erfolgt hierbei häufig durch einen selbsthemmenden
Schneckengetriebemotor, welcher über Zugmittel, über einen in einer Führungsschiene
befindlichen Schlitten und über ein Verbindungselement mit dem Torblatt gekoppelt
ist. Bei einem manuellen Öffnungsversuch blockiert im Normalfall das Getriebe im Stillstand
und verriegelt somit das Tor.
[0003] Die Verriegelung über die Selbsthemmung des Getriebemotors funktioniert bei über
Handkraft eingeleiteten Aufschubversuchen ausreichend gut. Wird jedoch ein Aufschubversuch
mit höheren Kräften vorgenommen, z.B. mit geeigneten Aufbruchwerkzeugen, kann durchaus
die Selbsthemmungsfunktion des Torantriebes versagen. Aus diesem Grund werden zusätzliche
Verriegelungseinrichtungen eingesetzt. Die bisher bekannten Verriegelungseinrichtungen
funktionieren mit im Schlitten des Torantriebs integrierten Klinken oder Rasten. Hierbei
geht die Klinke oder Raste in eine Sperrstellung, sobald die Öffnungsbewegung nicht
vom Torantrieb eingeleitet wurde, sondern vom Torblatt ausgeht.
[0004] Solche Sperrvorrichtungen sind beispielsweise aus der
DE 10 2007 010 2009 B4 sowie aus der
DE 195 18 493 C2 bekannt. Diese offenbaren jeweils eine Aufschubsicherungsvorrichtung mit im Schlitten
integrierter Sperrklinke. Die Sperrklinke ist drehbar im Schlitten gelagert, wobei
sie an dem anderen Ende mit einem Tormitnehmer verbunden ist. Der Tormitnehmer ist
an seinem anderen Ende mit dem Torblatt gekoppelt.
[0005] Die bekannten Sperrvorrichtungen sind jedoch derart aufgebaut, dass es auch zu Auslenkbewegungen
der Klinke kommen kann, wenn Kräfte von Außen in den Schlitten und in den Tormitnehmer,
die der Antrieb zum Öffnen und Schließen des Tores erzeugen, geleitet werden. Hierbei
kommt es zu ungewollten Bewegungen der Sperrklinke, die immer mit Relativbewegungen
von Schlitten und Torblatt verbunden sind. Somit ist die Kopplung von Tor und Antrieb
nicht spielfrei. Es entstehen Pendelbewegungen des Torblattes, da das Torblatt und
der Schlitten nicht mehr starr miteinander gekoppelt sind.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Aufschiebesicherungsanordnung
für ein Tor, insbesondere für ein Garagentor bereitzustellen, die einen einfachen
konstruktiven Aufbau aufweist und gleichzeitig eine effektive Sicherung des Tors gegen
einen ungewollten Aufbruchversuch bietet.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Aufschiebesicherungsanordnung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Die erfindungsgemäße Aufschiebesicherungsanordnung wird für ein Tor, insbesondere
für ein Garagentor verwendet, wobei das Tor ein Torblatt, einen Torantrieb und einen
Antriebsschlitten aufweist. Erfindungsgemäß weist die Aufschiebesicherungsanordnung
wenigstens ein im Antriebsschlitten des Torantriebs integriertes und drehbar gelagertes
Rastelement auf, welches Rastelement mittels eines flexiblen Elementes derart festgelegt
ist, dass beim Erreichen einer Mindest-Selbsthemmung eines Getriebemotors, das Rastelement
gegen das flexible Element in eine Sperrstellung gelangt.
[0009] Diese erfindungsgemäße Lösung bietet den besonderen Vorteil, dass die dadurch erreichte
spielfreie Kopplung des Tores mit dem Torantrieb auf eine einfache Weise realisierbar
ist. Im normalen Betrieb von Tor und Antrieb, d.h. beim Öffnen und Schließen des Tores,
kommt es mit der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung nicht mehr zu Auslenkbewegungen
der Sperrklinke. Erst nachdem bei einem Aufschubversuch mittels eines Werkzeugs eine
bestimmte Mindest-Selbsthemmung des Getriebemotors erreicht wurde, verschwenkt die
Sperrklinke gegen das flexible Element in die Sperrstellung. Somit kann das Tor nicht
mehr von Außen geöffnet werden. Die erfindungsgemäße Aufschiebesicherungsanordnung
bietet daher einen ausreichenden Schutz gegen einen Aufbruchversuch selbst mit geeigneten
Werkzeugen.
[0010] Vorzugsweise ist das Rastelement an einem seiner Enden mit einem Tormitnehmer, welcher
an dem dem Rastelement gegenüberliegenden Ende mit dem Torblatt gekoppelt ist, fest
verbunden, wobei das Rastelement an dem anderen Ende drehbar mit dem Antriebsschlitten,
welcher schienengeführt ist, ebenfalls verbunden ist. Dabei kann die Verbindung des
Rastelementes mit dem Tormitnehmer mittels einer Schraube mit Sicherungsmutter erfolgen,
wobei auch andere Verbindungsmöglichkeiten denkbar und realisierbar sind. Um das Rastelement
mit dem Antriebsschlitten zu verbinden, wird vorzugsweise ein Gelenkbolzen verwendet,
so dass eine Drehverbindung leicht realisiert werden kann.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
sieht vor, dass das Rastelement eine Ausnehmung zum Aufnehmen des flexiblen Elements
aufweist, wobei das flexible Element am oberen Schlittenrand mittels einer Halterung,
insbesondere einer Montageplatte festgehalten werden kann. Die Ausnehmung des Rastelements
ist dabei vorzugsweise derart dimensioniert, dass sie an die Form des flexiblen Elements
angepasst wird. Es wird besonders bevorzugt, wenn nur ein Teil des flexiblen Elements
in die Ausnehmung des Rastelements eingeführt wird, so dass das flexible Element in
der Ausnehmung positioniert wird und von einer in der Antriebsschiene vorgesehenen
Halterung fest gehalten wird.
[0012] Als flexibles Element kann ein federndes Dämpfungselement, insbesondere eine Spiralfeder
verwendet werden.
[0013] Es ist aber auch denkbar und möglich, ein flexibles Element aus Kunststoff zu verwenden,
insbesondere aus Polyurethan, wobei das Dämpfungselement aus Kunststoff unterschiedliche
Querschnitte aufweisen kann. Das Dämpfungselement kann beispielsweise einen im Wesentlichen
rechteckigen oder kreisförmigen, oder aber auch einen ellipsenförmigen Querschnitt
aufweisen. Vorzugsweise besteht das Dämpfungselement aus einem ca. 5 mm dicken Polyurethan,
wobei auch andere Kunststoffe und Abmessungen für das flexible Element verwendet werden
können.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
sieht vor, dass das flexible Element, welches in der Ausnehmung des Rastelementes
aufgenommen wird, einstückig ausgebildet ist und aus Stahlblech, vorzugsweise aus
einem 3 mm dicken Stahlblech, besteht. Ausführungen aus anderen Materialien sind ebenfalls
möglich und realisierbar.
[0015] Um einen sicheren Halt des Rastelementes zu gewährleisten, wird das Rastelement vorzugsweise
derart ausgebildet, dass es an einem Ende einen Vorsprung aufweist, welcher bei einem
Aufschiebeversuch in wenigstens eine Ausnehmung, die im Antriebsschlitten vorgesehen
ist, einrastet. Die wenigstens eine Ausnehmung ist dabei am oberen Teil, insbesondere
im Obergurt einer Antriebsschiene vorgesehen.
[0016] Die wenigstens eine Ausnehmung kann seitlich gesehen als eine Erhebung der Antriebsschiene
ausgebildet sein, wobei sie eine Fangöffnung definiert. Die Fangöffnung ist dabei
derart dimensioniert, dass das Rastelement in diese beim Aufschiebeversuch einrastet.
[0017] Vorzugsweise werden mehrere Ausnehmungen in Form von Fangöffnungen im Obergurt der
Antriebsschiene ausgebildet, wobei diese beabstandet voneinander und vorzugsweise
in regelmäßigen Abständen angeordnet sind, so dass das Rastelement beim Aufschiebeversuch
in die nächst liegende Öffnung sicher einrastet.
[0018] Es wird als besonders bevorzugt angesehen, wenn die Fangöffnungen mit Fingerklemmschutz
ausgebildet sind, wobei die Fangöffnungen vorzugsweise vorgestanzt sind. Die Fangöffnungen
können aber auch ohne Fingerklemmschutz ausgebildet sein und dabei einen sicheren
Halt für das einzurastende Rastelement bieten.
[0019] Wenn ein Fingerklemmschutz für die Fangöffnungen vorgesehen ist, kann dieser freigeschnitten
sein, so dass beim Einrasten des Rastelementes, der Fingerklemmschutz nach oben gedrückt
werden kann und in die Öffnung verbleibt.
[0020] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
sieht vor, dass der Fingerklemmschutz vorgefertigt ist, so dass beim Einrasten des
Rastelementes, der Fingerklemmschutz einen sicheren Halt des Rastelementes gewährleistet.
[0021] Das Rastelement kann als eine Sperrklinke oder ein Raster ausgebildet sein. Wichtig
ist dabei, dass das Rastelement einen Vorsprung aufweist, durch welchen die Rastverbindung
realisiert werden kann.
[0022] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine teilweise Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
im eingebauten Zustand gemäß einem Ausführungsbeispiel,
- Figur 2:
- eine teilweise Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
gemäß Figur 1 in der Einrastposition des Rastelementes,
- Figur 3:
- eine teilweise Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
gemäß Figur 2 im Bereich des Rastelementes,
- Figur 4:
- eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung gemäß
Figur 3 entlang der Schnittlinie A-A,
- Figur 5:
- eine schematische Darstellung eines Rastelementes sowie eines flexiblen Elementes
der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 6:
- eine schematische Darstellung eines Rastelementes der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
mit eingesetztem flexiblen Rastelement gemäß einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 7:
- eine schematische Darstellung eines Rastelementes der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
mit eingesetztem flexiblem Rastelement gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Figur 8:
- eine schematische Darstellung eines Rastelementes der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung
mit eingesetztem flexiblem Rastelement in Draufsicht und im eingerasteten Zustand
gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Figur 9:
- eine Ausführungsform einer Ausnehmung der Antriebsschiene als Teil der erfindungsgemäßen
Aufschiebesicherungsanordnung ohne Fingerklemmschutz in Draufsicht sowie mit eingerastetem
Rastelement als eine Schnittdarstellung,
- Figur 10:
- eine Ausführungsform einer Ausnehmung der Antriebsschiene als Teil der erfindungsgemäßen
Aufschiebesicherungsanordnung mit einem freigeschnittenen Fingerklemmschutz in Draufsicht
sowie mit eingerastetem Rastelement als eine Schnittdarstellung, und
- Figur 11:
- eine Ausführungsform einer Ausnehmung der Antriebsschiene als Teil der erfindungsgemäßen
Aufschiebesicherungsanordnung mit einem vorgefertigten Fingerklemmschutz in Draufsicht
sowie mit eingerastetem Rastelement als eine Schnittdarstellung, und
[0023] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Aufschiebesicherungsanordnung 10 für ein Tor,
insbesondere für ein Garagentor, im eingebauten Zustand. Das Tor weist in an sich
bekannter Weise ein Torblatt, einen Torantrieb, die hier nicht näher dargestellt sind,
sowie einen Antriebsschlitten 12 auf. Erfindungsgemäß weist die Aufschiebesicherungsanordnung
10 wenigstens ein im Antriebsschlitten 12 des Torantriebs integriertes und drehbar
gelagertes Rastelement 14 auf, welches Rastelement 14 mittels eines flexiblen Elementes
16 derart festgelegt ist, dass beim Erreichen einer Mindest-Selbsthemmung eines Getriebemotors
18, das Rastelement 14 gegen das flexible Element 16 in eine Sperrstellung gelangt.
[0024] Das Rastelement 14 der erfindungsgemäßen Aufschiebesicherungsanordnung 10 ist an
einem seiner Enden mit einem Tormitnehmer 20 fest verbunden. Der Tormitnehmer ist
in an sich bekannter Weise an dem dem Rastelement 14 gegenüberliegenden Ende mit dem
Torblatt gekoppelt. An seinem anderen Ende ist das Rastelement 14 drehbar mit dem
Antriebsschlitten 12, welcher schienengeführt ist, über einen Gelenkbolzen 36 verbunden.
[0025] Das Rastelement 14, welches hier als eine Sperrklinke ausgebildet ist, weist im oberen,
einem Obergurt 32 einer Antriebsschiene 30 zugewandten länglichen Teil eine Ausnehmung
22 auf, die zum Aufnehmen des flexiblen Elements 16 geeignet ist. Das flexible Element
16 wird am oberen Schlittenrand mittels einer Montageplatte 24, die als Halterung
dient, festgehalten.
[0026] Die Sperrklinke 14 weist, wie aus den weiteren Figuren 2, 3 und 6 bis 8 ersichtlich,
an seinem, dem Tormitnehmer 20 gegenüberliegenden Ende einen Vorsprung 26 auf, welcher
bei einem Aufschiebeversuch, wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt, in wenigstens eine
Ausnehmung 28 des Antriebsschlittens 12 einrastet.
[0027] In den Figuren 1 und 2 sind mehrere Ausnehmungen 28 am Obergurt 32 der Antriebsschiene
30 ausgebildet, die sich in regelmäßigen Abständen voneinander befinden und die gleiche
Form aufweisen. Die Ausnehmungen 28 sind dabei als eine, wie in Figur 4 gezeigt, seitliche
Erhebung ausgebildet und definieren jeweils eine Fangöffnung. Die Fangöffnung 28 ist
derart dimensioniert, dass die Sperrklinke 14 in diese beim Aufschiebeversuch einrastet
und dort verbleibt, wie aus Figur 2 ersichtlich ist. Wenn der Aufschiebeversuch in
der Pfeilrichtung, d.h. wie in Figur 2 gezeigt nach rechts erfolgt, wird ein Gegendrehmoment
bzw. Kraft Md/Fx des Getriebemotors 18 erzeugt, welches bzw. welche für die Aufschubsicherung
erforderlich ist, so dass die Rastverbindung von außen nicht gelöst werden kann.
[0028] Das flexible Element 16 kann als ein Dämpfungselement aus Kunststoff, insbesondere
aus Polyurethan, vorzugsweise aus ca. 5 mm dickem Polyurethan hergestellt werden und
wie in den Figuren 5 bis 8 gezeigt unterschiedliche Formen haben. Das Dämpfungselement
kann beispielsweise einen rechteckigen kreisförmigen, oder ellipsenförmigen Querschnitt
aufweisen. Es kann auch, wie in Figur 5 gezeigt an die Form der Ausnehmung 22 der
Sperrklinke 14 angepasst sein. Das flexible Element 16' ist, wie in Figur 6 gezeigt,
als eine Spiralfeder ausgebildet.
[0029] Das flexible Element 16 wird einstückig ausgebildet und kann auch aus Stahlblech,
insbesondere aus 3 mm dickem Stahlblech, bestehen.
[0030] Die Fangöffnungen 28 der Aufschiebesicherungsanordnung können mit oder ohne Fingerklemmschutz
34, 34' ausgebildet sein, wie in den Figuren 9 bis 11 gezeigt ist, wobei die Fangöffnungen
28 vorzugsweise vorgestanzt sind.
[0031] Die in der Figur 10 gezeigte Fangöffnung 28 ist mit einem freigeschnitten Fingerklemmschutz
34 ausgebildet, so dass beim Einrasten des Rastelements 14, der Fingerklemmschutz
34 nach oben gedrückt wird.
[0032] Der Fingerklemmschutz 34', wie er in Figur 11 gezeigt ist, ist vorgefertigt, so dass
beim Einrasten des Rastelementes 14, der Fingerklemmschutz 34' einen sicheren Halt
des Rastelementes 14 gewährleistet.
1. Aufschiebesicherungsanordnung (10) für ein Tor, insbesondere für ein Garagentor, welches
ein Torblatt, einen Torantrieb und einen Antriebsschlitten (12) aufweist, mit wenigstens
einem im Antriebsschlitten (12) des Torantriebs integrierten und drehbar gelagerten
Rastelement (14),
dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) mittels eines flexiblen Elements (16; 16') derart festgelegt
ist, dass beim Erreichen einer Mindest-Selbsthemmung eines Getriebemotors (18), das
Rastelement (14) gegen das flexible Element (16; 16') in eine Sperrstellung gelangt.
2. Aufschiebesicherungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) an einem seiner Enden mit einem Tormitnehmer (20), welcher an
dem dem Rastelement (14) gegenüberliegenden Ende mit dem Torblatt gekoppelt ist, fest
und an dem anderen Ende drehbar mit dem Antriebsschlitten (12), welcher schienengeführt
ist, verbunden ist.
3. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) eine Ausnehmung (22), zum Aufnehmen des flexiblen Elements (16;
16'), aufweist, wobei dieses am oberen Schlittenrand mittels einer Halterung (24),
insbesondere einer Montageplatte, festhaltbar ist.
4. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) an einem seiner Enden einen Vorsprung (26) aufweist, welcher
bei einem Aufschiebeversuch in wenigstens eine Ausnehmung (28) des Antriebsschlittens
(12) einrastet, wobei die wenigstens eine Ausnehmung (28) am oberen Teil, insbesondere
im Obergurt (32) einer Antriebsschiene (30) vorgesehen ist.
5. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Ausnehmung (28) als eine seitliche Erhebung ausgebildet ist und
jeweils eine Fangöffnung definiert, welche derart dimensioniert ist, dass das Rastelement
(14) in diese beim Aufschiebeversuch einrastbar ist.
6. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ausnehmungen in Form von Fangöffnungen (28) vorgesehen sind, welche am Obergurt
(32) der Antriebsschiene (30) beabstandet voneinander, vorzugsweise in regelmäßigen
Abständen, ausgebildet sind.
7. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangöffnungen (28) mit oder ohne Fingerklemmschutz (34; 34') ausgebildet sind,
wobei die Fangöffnungen (28) vorzugsweise vorgestanzt sind.
8. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere
nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fingerklemmschutz (34) freigeschnitten ist, so dass beim Einrasten des Rastelements
(14), der Fingerklemmschutz (34) nach oben gedrückt werden kann.
9. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere
nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fingerklemmschutz (34) vorgefertigt ist, sodass beim Einrasten des Rastelementes
(14), der Fingerklemmschutz (34) einen sicheren Halt des Rastelementes (14) gewährleistet.
10. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element (16; 16') ein federndes Dämpfungselement, insbesondere eine
Spiralfeder (16'), ist.
11. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element (16) ein Dämpfungselement aus Kunststoff, insbesondere aus Polyurethan,
vorzugsweise aus ca. 5 mm dickem Polyurethan besteht, wobei das Dämpfungselement (16)
einen rechteckigen oder kreisförmigen, oder ellipsenförmigen Querschnitt aufweist.
12. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element (16) einstückig ausgebildet ist und aus Stahlblech, insbesondere
aus 3 mm dickem Stahlblech, besteht.
13. Aufschiebesicherungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (14) eine Sperrklinke oder ein Raster ist.