[0001] Die Erfindung betrifft einen Transformator, umfassend einen Transformatorkern mit
wenigstens drei parallel zueinander senkrecht zu den Eckpunkten einer durch ein Polygon
aufgespannten Grundfläche angeordneten Kernschenkeln, welche in ihren jeweiligen beiden
axialen Endbereichen beidseitig in ein jeweiliges quer dazu angeordnetes Jochsegment
übergehen und jeweils eine um einen jeweiligen Kernschenkel in einem hohlzylinderähnlichen
Wicklungsbereich angeordnete Hauptwicklung, wobei der magnetische Querschnitt eines
jeweiligen Kernschenkeis größer ist als der magnetische Querschnitt eines jeweiligen
Jochsegmentes.
[0002] Es ist allgemein bekannt, dass in elektrischen Energieverteilungsnetzen Transformatoren
eingesetzt werden, um Netzteile unterschiedlicher Spannungsebenen miteinander zu koppeln.
Derartige Transformatoren sind in einer verbraucher- beziehungsweise erzeugemahen
Spannungsebene häufig als Trockentransformatoren ausgeführt und weisen beispielsweise
Nennspannungen im Bereich von 1 kV bis 6kV unterspannungsseitig und Nennspannungen
im Bereich von 10kV bis 30kV oberspannungsseitig auf, wobei entsprechende Nennleistungen
im Bereich von beispielsweise 0,5 MVA bis 10 MVA liegen. Aber auch im Bereich von
Windkraftanlagen finden derartige Transformatoren Anwendung, wobei sich hier die Nennleistung
eines Transformators nach der Leistung einer zugehörigen Windkraffianlage richtet.
Aufgrund der hohen Nennströme im Unterspannungsbereich, welche beispielsweise einige
100A betragen können, sind die Unterspannungswicklungen häufig aus einem Bandleiter
gewickelt ausgeführt, wobei die Breite eines Bandleiters zumeist der kompletten axialen
Länge einer jeweiligen Transformatorwicklung entspricht. Je nach Ausführungsform und
Anforderungen des Transformators liegt die Anzahl an unterspannungsseitigen Windungen
beispielsweise im Bereich um zehn Windungen, insbesondere auch bei Anwendungen für
Windkraftanlagen, wo die generatorseits erzeugte Spannung entsprechend gering ist
und durch den Transformator auf ein höheres Arbeitsniveau zu setzen ist.
[0003] Zu Regelungszwecken ist es eine bekannte Vorgehensweise, vorzugsweise die oberspannungsseitige(n)
Wicklung(en) eines Transformators mit mehreren Anzapfungen zu versehen, welche beispielsweise
mittels eines jeweiligen Stufenschalters anwählbar sind, so dass das Übersetzungsverhältnis
des Transformators damit in einem Regelbereich veränderbar ist. Eine erhöhte Regelbarkeit
ist bei Anwendungen für Windkraftanlagen erforderlich, um eine Anpassung des Transformators
auf die aus unterschiedlichen Windverhältnissen resultierenden Randbedingungen sicher
zu stellen.
[0004] Der Aktivteil eines Transformators weist einen geschlossenen Eisenkreis und wenigstens
eine Ober- und Unterspannungswicklung mit ganzzahligen, geschlossenen Windungen um
den jeweiligen Kernschenkel auf. Die induzierte Spannung je geschlossener Leiterschleife
ist abhängig von Netzfrequenz, Flussdichte und Kernquerschnitt.
[0005] Nachteilig ist einerseits, dass ein oberspannungsseitig angeordneter Stufenschalter
aufgrund der hohen Spannungsbeanspruchung sehr komplex zu fertigen ist und dass die
Regelung der Spannung minimal in derjenigen Spannungsstufung erfolgen kann, welche
der induzierten Spannung einer kompletten Windung entspricht. Bei einer Spannungsreglung
ist die minimale Regelstufe daher auf den Spannungsunterschied zwischen zwei Windungen
limitiert. Dies ist insbesondere bei den zuvor erwähnten unterspannungsseitigen Bandwicklungen
von Nachteil, weil aufgrund der relativ niedrigen Gesamtzahl an Windungen, beispielsweise
im Bereich von zehn, eine feine Regelung um die Nennübersetzung nicht möglich ist.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, einen Transformator
bereitzustellen, welcher unterspannungsseitig eine Regelung der Spannung in kleineren
Spannungsschritten ermöglicht, wobei ein entsprechender Stufenschalter aufgrund der
dann geringeren Spannungsbeanspruchung einfacher zu fertigen ist.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Transformator der eingangs genannten Art. Dieser
ist dadurch gekennzeichnet durch jeweils eine mit einer jeweiligen Hauptwicklung elektrisch
verbundene Zusatzwicklung, welche um ein jeweils zugeordnetes Jochsegment angeordnet
ist
[0008] Die Grundidee der Erfindung besteht darin, die induzierte Spannung einer oder mehrerer
kompletter Windungen, welche zu Regelzwecken vorgesehen sind, dadurch zu reduzieren,
dass diese nicht den magnetischen Querschnitt eines kompletten Kernschenkels umfassen,
sondern vielmehr den Querschnitt eines jeweiligen Joches umschließen. Bei einem Transformator
mit polygonalem Grundriss ist typischerweise der Querschnitt eines Joches nämlich
kleiner als der Querschnitt eines kompletten Kernschenkels. Somit sind auch der von
einer Windung umschlossene magnetische Fluss und damit die jeweils induzierte Spannung
im Falle der Anordnung auf einem Joch geringer als im Falle der Anordnung auf einem
Kernschenkel.
[0009] Durch entsprechende Reihenschaltung der Hauptwicklung und einer vorzugsweise wählbaren
Anzahl an Zusatzwicklungen, welche um ein jeweiliges Joch des Transformatorkerns angeordnet
sind, lässt sich in vorteilhafter Weise eine feinere Abstufung des Regelbereiches
des Transformators erreichen.
[0010] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Transformators
weist der Transformatorkern die Grundfläche eines gleichseitigen Dreiecks auf. Derartige
Formen sind beispielsweise unter dem Namen "Hexaformer" oder "Deltakern" bekannt.
Ein Deltakern weist beispielsweise drei rahmenähnüche, ringartig gewickelte Segmente
auf, die entsprechend einem dreieckigen Grundriss aneinander gefügt einen dreieckigen
Transformatorkern ergeben. Die symmetrische Form eines derartigen Transformatorkerns
für dreiphasige Transformatoren begünstigt beispielsweise in vorteilhafter Weise ein
symmetrisches Betriebsverhalten.
[0011] An einem Deltakern lässt sich aber auch veranschaulichen, warum der Querschnitt eines
Joches geringer ist als der Querschnitt eines Kernschenkels. Der umlaufende Querschnitt
eines rahmenähnlichen, gewickelten Kernsegmentes ist längs seines Umfangs gleich.
Der Querschnitt eines Kernschenkels ist durch die Summe der Querschnitte zweier aneinander
grenzender Seiten benachbarter Kernsegmente gebildet, während ein Joch den umlaufenden
Querschnitt eines einzigen Rahmensegmentes aufweist, wobei insgesamt drei Kernschenkel
und sechs Joche mit jeweils halber magnetischer Querschnittsfläche gebildet sind.
[0012] Entsprechend einer bevorzugten Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Transformators
beträgt daher die magnetische Querschnittsfläche eines jeweiligen Jochsegmentes die
Hälfte der magnetischen Querschnittsfläche eines jeweiligen Kernschenkels.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Transformators sind die Haupt-
und/oder die Zusatzwicklungen durch einen jeweiligen Flachbandleiter gebildet. Flachbandleiter
sind in besonderer Weise geeignet für die Aufnahme hoher Ströme, was insbesondere
bei einer jeweiligen unterspannungsseitigen Wicklung von Vorteil ist. Zudem weisen
Flachbandleiter einen entsprechend hohen Füllfaktor auf.
[0014] Einer weiteren Ausgestaltungsvariante des erfindungsgemäßen Transformators folgend
ist zumindest eine Wicklung einer jeweiligen Zusatzwicklung durch einen Spalt im Jochsegment
geführt. Hierdurch lässt sich die in die entsprechende Windung der Zusatzwicklung
induzierte Spannung weiter reduzieren, weil nunmehr nur ein Teil der magnetischen
Querschnittsfläche des Jochs von der Windung umschlossen ist und die induzierte Spannung
deshalb entsprechend geringer ausfällt. Somit ist auf einfache Weise eine weitere
Verfeinerung der Stufungsabschnitte um die Nennübersetzung ermöglicht, beispielsweise
ein Regelbereich von +/-15% in Schritten von jeweils 1,5%.
[0015] Ein Joch ist in besonderer Weise geeignet, zumindest längs eines Abschnittes seiner
axialen Erstreckung durch einen Spalt in zwei Querschnittsbereiche geteilt zu werden,
weil eine dadurch bedingte Vergrößerung des geometrischen Querschnitts (bei gleichbleibendem
magnetischem Querschnitt) zu keiner Erhöhung der Baugröße des Transformators führt.
Wäre ein Spalt im Schenkelbereich eines Transformators angeordnet, würde aufgrund
des begrenzten Raumangebotes innerhalb einer den jeweiligen Schenkel umgebenden Spule
bei gleichbleibendem geometrischem Querschnitt zumindest im Spaltbereich eine effektive
Reduzierung des magnetischen Querschnitts resultieren.
[0016] Selbstverständlich ist es auch möglich, eine entsprechend höhere Anzahl an Spalten
und damit auch an Querschnittsbereichen vorzusehen. Die Unterteilung kann prinzipiell
beliebig sein um die Anforderungen an die Regelbarkeit zu erfüllen, z. B. 1/3, oder
1/4. Spezifische Spannungsstufen lassen sich aber auch realisieren, indem mehrere
Windungen um einen Teil des Jochs gelegt werden, beispielsweise 3 Windungen um 1/4
des Jochquerschnittes oder 4 Windungen um 1/5 des Jochquerschnittes. Werden die Wicklungen
separat um einen Teil des Jochquerschnitts gelegt, kann die Beschaltung durch die
Wahl des Wickelsinns beziehungsweise der Polarität der (Zusatz-) Windung genutzt werden,
um diese entweder additiv oder subtraktiv wirken zu lassen. Damit ist es möglich,
die für die Spannungsregelbarkeit not-wendige Anzahl der (Zusatz-) Windungen zu reduzieren.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Transformators ist
die jeweilige Zusatzwicklung mit mehreren auf unterschiedliche Windungen der jeweiligen
Zusatzwicklung zugreifenden Anzapfungen versehen. Durch entsprechende Wahl der Anzapfungen
ist in vorteilhafter Weise ein gewünschter Regelbereich realisierbar. Optional weist
die Zusatzwicklung einen Feinabstufungsbereich auf, welcher durch Anzapfungen von
durch den jeweiligen Spalt eines Jochs geführten Windungen der Zusatzwicklung gekennzeichnet
ist. Diese weisen jeweils eine induzierte Spannung auf, welche geringer ist als die
induzierte Spannung einer das jeweilige Joch komplett umfassenden Windung. Darüber
hinaus kann ein Grobabstufungsbereich vorgesehen sein, welcher durch Anzapfungen von
das Joch jeweils komplett umfassenden Windungen gekennzeichnet ist. Durch entsprechende
Reihenschaltung des Grob- und des Feinabstufungsbereiches lässt sich eine Feinabstufung
über einen weiten Bereich erzielen.
[0018] Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Variante des Transformators sind Schaltmittel
vorgesehen, um die Hauptwicklung wahlweise mit einer der Anzapfungen der Zusatzwicklung
zu verbinden, so dass die Anzahl der aktiven Windungen der elektrisch verbundenen
Haupt- und Zusatzwicklung damit anpassbar ist. Gegebenenfalls sind für Grob- und Feinabstufungsbereich
der Zusatzwicklung separate Schaltmittel vorgesehen.
[0019] Entsprechend einer weiteren Ausgestaltungsform des Transformators umfassen die Schaltmittel
einen Stufenschalter und/oder leistungselektronische Komponenten. Stufenschalter haben
sich für die wahlweise Anwahl und Verschaltung von Anzapfungen einer Transformatorwicklung
als Standardkomponente bewährt. Bedarfsweise sind auch leistungselektronische Komponenten
wie Thyristoren oder IGBT vorgesehen.
[0020] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten sind den weiteren abhängigen Ansprüchen
zu entnehmen.
[0021] Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung,
weitere Ausführungsformen und weitere Vorteile näher beschrieben werden.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen exemplarischen ersten Transformator,
- Fig. 2
- einen exemplarischen zweiten Transformator,
- Fig. 3
- einen exemplarischen dritten Transformator,
- Fig. 4
- eine exemplarische Verschaltung von Haupt- und Zusatzwicklung und
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch ein exemplarisches Jochsegment.
[0023] Figur 1 zeigt einen exemplarischen ersten Transformator in einer Schnittansicht 10,
Ein dreieckiger Transformatorkern (Deltakern) ist gebildet aus drei rahmenähnlich
gewickelten Kernsegmenten, von welchen jeweils das untere Jochsegment mit der Bezugsziffer
12, 14, 16 versehen ist. An den Berührungsflächen benachbart angeordneter Kernsegmente
sind jeweilige Kernschenkel 18, 20 gebildet, welche den doppelten Querschnitt eines
jeweiligen Joches 12, 14, 16 aufweisen. Um die Kernschenkel 18, 20 herum sind jeweilige
Hauptwicklungen 22 angeordnet, welche elektrisch mit jeweils um die Jochsegmente 12,
14, 16 angeordneten Zusatzwicklungen 24 verbunden sind. Eine Spannungsreglung einer
jeweiligen Hauptwicklung 22 kann durch die geringer abgestufte Spannungsinduktion
in der Zusatzwicklung 24 in vorteilhafter Weise verfeinert werden.
[0024] Figur 2 zeigt einen exemplarischen zweiten Transformator in einer Draufsicht 30.
Ein dreieckiger Transformatorkern 50 ist an seinen drei Schenkeln hohlzylindrisch
umgeben von ineinander verschachtelten radial innen angeordneten ersten unterspannungsseitigen
primären Hauptwicklungen 32, 38, 44 und radial außen angeordneten oberspannungsseitigen
sekundären Hauptwicklungen 34, 40, 46. Die unterspannungsseitig angeordneten primären
Hauptwicklungen sind jeweils elektrisch verschaltet mit um die jeweiligen oberen Joche
angeordneten Zusatzwicklungen 36, 42, 48, welche ihrerseits jeweils mehrere Windungen
mit Anzapfungen aufweisen, welche mit einem jeweiligen Stufenschalter zur Anpassung
des Übersetzungsverhältnisses verbunden sind, was jedoch nicht in der Fig, gezeigt
ist.
[0025] Figur 3 zeigt einen ähnlichen Transformator wie in der Figur 2, jedoch in einer Seitenansicht
60. Ein jeweiliger Kernschenkel ist mit einem gestrichelten Rechteck mit der Bezugsziffer
62 und ein jeweiliges Jochsegment mit einem gestrichelten Rechteck mit der Bezugsziffer
64 gekennzeichnet, wobei beide sich in ihrem magnetischen Querschnitt um den Faktor
zwei unterscheiden. Um die Kernschenkel 62 herum sind jeweilige erste 66 und zweite
68 Hauptwicklungen angeordnet, welche elektrisch mit um jeweilige Jochsegmente 64
angeordneten Zusatzwicklungen 70 verbunden sind.
[0026] Die Besonderheit der Zusatzwicklungen 70 besteht darin, dass diese nicht den gesamten
Querschnitt eines jeweiligen Joches umfassen, sondern dass diese durch einen Spalt
in Joch geführt sind, so dass je Windung eine geringere Spannung induziert wird, als
wenn der gesamte Jochquerschnitt umfasst wäre. Hierdurch wird eine feinere Spannungsreglung
ermöglicht. Der hier gezeigte sogenannte Hexaformerkern, welcher aus jeweils gebündelt
gewickelt angeordneten Blechpaketen gefertigt ist, bietet sich in besonderer Weise
hierfür an, weil in den Jochbereichen in besonders einfacher Weise ein Spalt zwischen
benachbarten Blechpaketen vorgesehen werden kann.
[0027] Figur 4 zeigt eine exemplarische Verschaltung 80 einer Haupt- 82 und Zusatzwicklung
84. Diese sind jeweils elektrisch in Reihe geschaltet, wobei die Zusatzwicklung 84
über mehrere Anzapfungen 86 verfügt, welche wahlweise mittels eines Schaltmittels
88, einem Stufenschalter, abgreifbar sind. Am Anfang und Ende der Reihenschaltung
sind elektrische Anschlüsse 90 beziehungsweise 92 vorgesehen.
[0028] Figur 5 zeigt einen Querschnitt durch ein exemplarisches Jochsegment 100, dessen
magnetischer Gesamtquerschnitt durch einen ersten Querschnittsbereich 102 sowie einen
zweiten Querschnittsbereich 104 gebildet ist, wobei dazwischen ein Spalt 106 vorgesehen
ist, durch welchen zwei Windungen 108, 110 einer Zusatzwickiung geführt sind. Die
Zusatzwicklung ist über Anzapfungen 112,114 anschließbar.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 10
- exemplarischer erster Transformator
- 12
- erstes Jochsegment von erstem Transformator
- 14
- zweites Jochsegment von erstem Transformator
- 16
- drittes Jochsegment von erstem Transformator
- 18
- Querschnitt von erstem Kernschenkel von erstem Transformator
- 20
- Querschnitt von zweitem Kernschenkel von erstem Transformator
- 22
- erste Hauptwicklung von erstem Transformator
- 24
- erste Zusatzwicklung von erstem Transformator
- 30
- exemplarischer zweiter Transformator
- 32
- erste primäre Hauptwicklung von zweitem Transformator
- 34
- erste sekundäre Hauptwicklung von zweitem Transformator
- 36
- erste Zusatzwicklung von zweitem Transformator
- 38
- zweite primäre Hauptwicklung von zweitem Transformator
- 40
- zweite sekundäre Hauptwicklung von zweitem Transformator
- 42
- zweite Zusatzwicklung von zweitem Transformator
- 44
- dritte primäre Hauptwicklung von zweitem Transformator
- 46
- dritte sekundäre Hauptwicklung von zweitem Transformator
- 48
- dritte Zusatzwicklung von zweitem Transformator
- 50
- Transformatorkern
- 60
- exemplarischer dritter Transformator
- 62
- erster Kernschenkel von drittem Transformator
- 64
- erstes Jochsegment von drittem Transformator
- 66
- erste primäre Hauptwicklung von drittem Transformator
- 68
- erste sekundäre Hauptwicklung von drittem Transformator
- 70
- erste Zusatzwicklung von drittem Transformator
- 80
- exemplarische Verschaltung von Haupt- und Zusatzwicklung
- 82
- exemplarische Hauptwicklung
- 84
- exemplarische Zusatzwicklung
- 86
- Anzapfungen
- 88
- Schaltmittel
- 90
- erster Anschluss
- 92
- zweiter Anschluss
- 900
- Querschnitt durch exemplarisches Jochsegment
- 102
- erster Querschnittsbereich
- 104
- zweiter Querschnittsbereich
- 106
- Spalt
- 108
- erste Windung von Zusatzwicklung
- 110
- zweite Windung von Zusatzwicklung
- 112
- erste Anzapfung
- 114
- zweite Anzapfung
1. Transformator (10, 30, 60), umfassend
• einen Transformatorkern (50) mit wenigstens drei parallel zueinander senkrecht zu
den Eckpunkten einer durch ein Polygon aufgespannten Grundfläche angeordneten Kernschenkeln
(62), welche in ihren jeweiligen beiden axialen Endbereichen beidseitig in ein jeweiliges
quer dazu angeordnetes Jochsegment (12, 14, 16, 64) übergehen,
• jeweils eine um einen jeweiligen Kernschenkel (62) in einem hohlzylinderähnlichen
Wicklungsbereich angeordnete Hauptwicklung (22, 32, 34, 38, 40, 44, 46,66,68,62),
• wobei der magnetische Querschnitt eines jeweiligen Kernschenkels (62) größer ist
als der magnetische Querschnitt (100) eines jeweihgen Jochsegmentes (12,14,16,64),
gekennzeichnet durch
• jeweils eine mit einer jeweiligen Hauptwickiung (22, 32, 34, 38, 40, 44, 46, 66,
68, 62) elektrisch verbundene Zusatzwicklung (24, 36, 42, 48, 70, 84), welche um ein
jeweils zugeordnetes Jochsegment (12, 14, 16, 64) angeordnet ist.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformatorkern (50) die Grundfläche eines gleichseitigen Dreiecks aufweist.
3. Transformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupt-(22, 32, 34, 38, 40, 44, 46, 66, 68, 62) und/oder die Zusatzwicklungen
(24, 36, 42, 48, 70, 84) durch einen jeweiligen Flachbandleiter gebildet sind.
4. Transformator nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformatorkern (50) ein Hexaformer oder Deltakern ist.
5. Transformator nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Querschnittsfläche (100) eines jeweiligen Jochsegmentes (12, 14,
16, 64) die Hälfte der magnetischen Querschnittsfläche eines jeweiligen Kernschenkels
(62) beträgt.
6. Transformator nach einem der vorherigen Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Wicklung einer jeweiligen Zusatzwicklung (24, 36, 42, 48, 70,84) durch
einen Spalt (106) im.Jochsegment (12, 14, 16, 64) geführf ist.
7. Transformator nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Zusatzwicklung (24, 36, 42, 48, 70, 84) mit mehreren auf unterschiedliche
Windungen der jeweiligen zusatzwicklung zugreifenden Anzapfungen (86, 112, 114) versehen
ist.
8. Transformator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel (88) vorgesehen sind, um die jeweilige Hauptwicklung (22, 32, 34, 38,
40, 44, 46, 66, 68, 62) wahlweise mit einer der Anzapfungen (88) der jeweiligen Zusatzwicklung
(24, 36, 42, 48, 70, 84) zu verbinden, so dass die Anzahl der aktiven Windungen der
jeweiligen elektrisch verbundenen Haupt- (22, 32, 34, 38, 40, 44, 46, 66, 68, 62)
und Zusatzwicklung (24, 36, 42, 48, 70, 84) damit anpassbar ist.
9. Transformator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (88) einen Stufenschalter und/oder leistungselektronische Komponenten
umfassen.