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EP 2 864 623 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.06.2019 Patentblatt 2019/25 |
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Anmeldetag: 24.04.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/058488 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/189639 (27.12.2013 Gazette 2013/52) |
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EINSPRITZVENTIL
INJECTION VALVE
INJECTEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
20.06.2012 DE 102012210424
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.04.2015 Patentblatt 2015/18 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHOENROCK, Olaf
70499 Stuttgart-Weilimdorf (DE)
- BERG, Anselm
71640 Ludwigsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 460 263 WO-A1-02/053906
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WO-A1-02/12712
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Einspritzventil, insbesondere zum Einspritzen
von Brennstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine. Bekannt sind Einspritzventile
mit einer linear beweglichen Ventilnadel und einem entsprechenden Magnetanker. Der
Magnetanker wird dabei über eine bestrombare Magnetspule und einen Polkern bewegt.
Oftmals wird die Ventilnadel vom Magnetanker getrennt und über eine Feder verbunden,
so dass ein Zweimassensystem entsteht. Dadurch hat die Ventilnadel gegenüber dem Magnetanker
einen sogenannten Ankerfreiweg. Die Entkopplung von Magnetanker und Ventilnadel führt
zu einer Reduktion des Prellens beim Schließen des Einspritzventils.
[0002] Aus der
WO 02/053906 A1 ist bereits ein Einspritzventil, insbesondere zum Einspritzen von Brennstoff in einen
Brennraum, bekannt. Das Einspritzventil umfasst u.a. ein Gehäuse mit zumindest einer
Spritzöffnung, eine im Gehäuse entlang einer Längsachse linearbewegliche Ankerbaugruppe,
eine magnetisch auf die Ankerbaugruppe wirkende Magnetspule sowie ein gegenüber der
Ankerbaugruppe und gegenüber dem Gehäuse linearbewegliches Ventilelement zum Öffnen
und Schließen der Spritzöffnung. Außerdem ist in einer Verlängerung der Ankerbaugruppe
ein Stift zur Begrenzung der Bewegung des Ventilelementes gegenüber der Ankerbaugruppe
vorgesehen.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Das erfindungsgemäße Einspritzventil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 zeigt eine
neuartige Möglichkeit zur Verbindung des Ventilelementes mit einer Ankerbaugruppe,
wobei weiterhin eine Relativbewegung zwischen dem Ventilelement und der Ankerbaugruppe
möglich ist, so dass ein Zweimassensystem entsteht. Erfindungsgemäß stecken das Ventilelement
und die Ankerbaugruppe ineinander, wobei die Relativbewegung zwischen der Ankerbaugruppe
und dem Ventilelement mittels eines Stiftes begrenzt wird. Diese erfindungsgemäße
Anordnung ermöglicht insbesondere auch die vorteilhafte Ausbildung eines Dämpfungsraumes
und/oder die Anordnung einer Druckfeder. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des
Einspritzventils reduziert sich somit das Prellverhalten des Ventilelementes insbesondere
beim Schließen der Spritzöffnung. Diese Vorteile werden erreicht durch ein Einspritzventil,
umfassend ein Gehäuse mit zumindest einer Spritzöffnung und eine im Gehäuse entlang
einer Längsachse bewegliche Ankerbaugruppe. Die Ankerbaugruppe wird mittels einer
bestromten Magnetspule bewegt. Des Weiteren ist im Gehäuse ein gegenüber der Ankerbaugruppe
und gegenüber dem Gehäuse linear bewegliches Ventilelement zum Öffnen und Schließen
der zumindest einen Spritzöffnung vorgesehen. Um die Relativbewegung zwischen Ventilelement
und der Ankerbaugruppe zu begrenzen, wird ein Stift angeordnet.
[0004] Es ist vorgesehen, dass der zumindest eine Stift senkrecht zur Längsachse angeordnet
wird. Der Stift kann entweder fest mit der Ankerbaugruppe oder fest mit dem Ventilelement
verbunden werden. In bevorzugter Ausführung steckt das Ventilelement in der Ankerbaugruppe.
Der Stift wird fest mit der Ankerbaugruppe verbunden und erstreckt sich eine Ausnehmung,
insbesondere eine Bohrung quer zur Längsachse, im Ventilelement. Diese Ausnehmung
im Ventilelement ist in Richtung der Längsachse größer als der Durchmesser des Stiftes,
so dass in begrenztem Umfang das Ventilelement gegenüber der Ankerbaugruppe bewegt
werden kann.
[0005] Innerhalb der Ankerbaugruppe wird ein Dämpfungsraum zum Dämpfen der Bewegung des
Ventilelementes ausgebildet. Dieser Dämpfungsraum füllt sich bei Benutzung des Einspritzventils
mit dem einzuspritzenden Fluid.
[0006] Erfindungsgemäß umfasst die Ankerbaugruppe einen topfförmigen Körper. Der topfförmige
Körper wird gebildet durch einen Boden, der senkrecht zur Längsachse steht und eine
umlaufende Seitenwandung. Der topfförmige Körper öffnet sich zur brennraumzugewandten
Seite bzw. zur Spritzöffnung hin. In diesem topfförmigen Körper steckt das Ventilelement.
Das Ventilelement ist in dem topfförmigen Körper linear beweglich geführt. Zwischen
dem Boden des topfförmigen Körpers und dem Ventilelement ist insbesondere der Dämpfungsraum
ausgebildet.
[0007] Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
[0008] Zur Einstellung der Dämpfungswirkung ist bevorzugt im Boden des topfförmigen Körpers
zumindest eine Abströmbohrung für das einzuspritzende Fluid vorgesehen.
[0009] Des Weiteren wird bevorzugt eine Druckfeder angeordnet, die sich mit einem Ende gegen
die Ankerbaugruppe und mit dem anderen Ende gegen das Ventilelement stützt. Diese
Druckfeder drückt das Ventilelement in Schließrichtung. Besonders bevorzugt ist die
Druckfeder zwischen dem Ventilelement und dem Boden des topfförmigen Körpers angeordnet.
[0010] Die Ankerbaugruppe weist bevorzugt als zentrales Bauteil eine Hohlnadel auf. Durch
diese Hohlnadel strömt das einzuspritzende Fluid. Besonders bevorzugt ist an der Hohlnadel
zumindest eine Durchströmöffnung für das Fluid vorgesehen. An einem brennraumabgewandten
Ende der Hohlnadel ist ein Magnetanker montiert, der mit einem Innenpol bzw. mit der
Magnetspule magnetisch zusammenwirkt. An dem anderen Ende der Hohlnadel ist der topfförmige
Körper eingesetzt und insbesondere stoffschlüssig, beispielsweise mittels einer Schweißverbindung,
mit der Hohlnadel verbunden.
[0011] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist ein Absatz im topfförmigen Körper
vorgesehen. Dieser Absatz stellt eine brennraumzugewandte Fläche dar. Dieser brennraumzugewandten
Fläche steht eine brennraumabgewandte Fläche des Ventilelementes gegenüber. Zwischen
diesen beiden Flächen ist somit ein Quetschspalt ausgebildet. Beim Bewegen der Ankerbaugruppe
auf das Ventilelement verringert sich dieser Quetschspalt. Durch eine entsprechende
Dimensionierung des Quetschspaltes ist die Dämpfungswirkung einstellbar.
[0012] Der topfförmige Körper wird insbesondere als Tiefziehteil gefertigt. Alternativ ist
z.B. eine Fertigung als Drehteil vorgesehen.
[0013] Das Ventilelement umfasst bevorzugt eine kleine Ventilnadel, die mit einem Dichtelement,
insbesondere einer Kugel, fest verbunden ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen im Detail beschrieben. Dabei zeigen:
- Figur 1
- einen Halbschnitt eines erfindungsgemäßen Einspritzventils gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
und
- Figur 2
- ein Detail im Halbschnitt des erfindungsgemäßen Einspritzventils gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel.
Ausführungsformen der Erfindung
[0015] Figur 1 zeigt, im Halbschnitt und schematisch vereinfacht, ein Einspritzventil 1
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
[0016] Das Einspritzventil 1 umfasst ein lediglich schematisch dargestelltes Gehäuse 2 mit
zumindest einer Spritzöffnung 3. Die Seite des Einspritzventils 1 mit der Spritzöffnung
3 wird als brennraumzugewandte Seite 4 bezeichnet. Die andere Seite des Einspritzventils
1 wird als brennraumabgewandte Seite 5 bezeichnet. Das Einspritzventil 1 erstreckt
sich entlang einer Längsachse 6. Entlang dieser Längsachse 6 ist ein Ventilelement
7 innerhalb des Gehäuses 2 linear beweglich angeordnet. Das Ventilelement 7 umfasst
eine kurze Ventilnadel 8, die fest verbunden ist mit einer Ventilkugel 9. In der Ventilnadel
8 ist eine Ausnehmung 10, ausgebildet als Bohrung senkrecht zur Längsachse 6, angeordnet.
[0017] Am Gehäuse 2 ist eine bestrombare Magnetspule 26 montiert.
[0018] Des Weiteren befindet sich im Gehäuse 2 eine entlang der Längsachse 6 linear bewegliche
Ankerbaugruppe 11. Die Ankerbaugruppe 11 ist mittels der Magnetspule 26 beweglich.
Des Weiteren wird die Ankerbaugruppe 11 mittels einer Schließdruckfeder 12 in Schließrichtung
bzw. zur brennraumzugewandten Seite 4 hin belastet. Die Ankerbaugruppe 11 umfasst
eine Hohlnadel 13 mit zumindest einer Durchströmöffnung 14 für den Brennstoff. Auf
der brennraumabgewandten Seite 5 ist ein Magnetanker 15 auf der Hohlnadel 13 befestigt.
An der brennraumzugewandten Seite 4 steckt ein topfförmiger Körper 16 in der Hohlnadel
13.
[0019] Der topfförmige Körper 16 ist mit der Hohlnadel 13 fest verbunden, insbesondere verschweißt.
Der topfförmige Körper 16 umfasst einen Boden 17, der senkrecht zur Längsachse 6 steht.
An den Boden 17 schließt sich eine zylindrische Seitenwand 18 des topfförmigen Körpers
16 an.
[0020] Der topfförmige Körper 16 öffnet sich zur brennraumzugewandten Seite 4 hin. In dem
topfförmigen Körper 16 steckt das Ventilelement 7, insbesondere die kurze Ventilnadel
8. Fest mit der Seitenwand 18 ist ein Stift 19 verbunden. Der Stift 19 erstreckt sich
senkrecht zur Längsachse 6 in die Ausnehmung 10 in der kurzen Ventilnadel 8. Mittels
dieses Stiftes 19 wird eine Bewegung des Ventilelementes 7 gegenüber dem topfförmigen
Körper 16 begrenzt.
[0021] Zwischen dem Boden 17 des topfförmigen Körpers 16 und einer brennraumabgewandten
Seite des Ventilelementes 7 ist eine Druckfeder 20 angeordnet. Des Weiteren dient
der Raum zwischen der brennraumabgewandten Seite des Ventilelementes 7 und dem Boden
17 als Dämpfungsraum 21 für die Öffnungsbewegung des Ventilelementes 7. Um die entsprechende
Dämpfungswirkung einzustellen, ist zumindest eine Abströmbohrung 22 im Boden 17 vorgesehen.
Die Abströmbohrung 22 wird entsprechend der gewünschten Dämpfungswirkung dimensioniert.
[0022] Die kurze Ventilnadel 8 ist entlang einer Führung 23 an der Seitenwand 18 geführt.
[0023] Figur 2 zeigt einen Detailausschnitt des Einspritzventils 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Gleiche bzw. funktional gleiche Bauteile sind in allen Ausführungsbeispielen mit denselben
Bezugszeichen versehen.
[0024] Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel umfasst der topfförmige Körper an seiner
Seitenwand 18 im zweiten Ausführungsbeispiel einen Absatz 24. Der Absatz 24 bildet
eine ringförmige, brennraumzugewandte Fläche. Zwischen dieser ringförmigen Fläche
und der brennraumabgewandten Fläche der Ventilnadel 8 ist ein Quetschspalt 25 ausgebildet.
Auch über diesen Quetschspalt 25 kann die Dämpfungswirkung des Dämpfungsraums 21 reguliert
werden.
[0025] Im zweiten Ausführungsbeispiel kann sowohl mittels des Quetschspaltes 25 als auch
mittels der Dimensionierung des Dämpfungsraums 21 mit der Abströmbohrung 22 die Dämpfungswirkung
eingestellt werden.
[0026] Im unbestromten Zustand der Magnetspule 26 wird die Ankerbaugruppe 11 mittels der
Schließdruckfeder 12 entgegen der Druckfeder 20 auf das Ventilelement 7 gedrückt,
so dass die Ventilkugel 9 die Spritzöffnung 3 abdichtet. Nach dem Beginn der Bestromung,
sobald also die Magnetkraft größer der Kraft der Schließdruckfeder 12 abzüglich der
Kraft der Druckfeder 20 ist, wird die Ankerbaugruppe 11 in Öffnungsrichtung, insbesondere
in Richtung eines nicht dargestellten Innenpols, beschleunigt, bis der Stift 16 an
einer Wandung der Ausnehmung 10 in der Ventilnadel 8 anschlägt und der Impuls auf
das Ventilelement 7 übertragen wird.
[0027] Beim Schließen ergibt sich folgender Funktionsablauf: Sobald die Ventilkugel 9 den
Dichtsitz berührt, kann die Ankerbaugruppe 11 sich weiter in Schließrichtung bewegen.
Dabei wird die Ankerbaugruppe 11 durch die Druckfeder 20 abgebremst. Darüber hinaus
baut sich zwischen dem Ventilelement 7 und dem Boden 17 des topfförmigen Körpers 16,
also im Dämpfungsraum 21, ein Druck auf, der über den Quetschspalt 25 und/oder die
Abströmbohrung 22 abgebaut wird. Der Durchmesser der Abströmbohrung 22 und die Größe
des Quetschspaltes 25 sowie die Dimensionierung des gesamten Dämpfungsraums 21 definieren
dabei die Dämpfung, die die Ventilnadel 7 und die Ankerbaugruppe 11 erfahren.
1. Einspritzventil (1), insbesondere zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum,
umfassend
ein Gehäuse (2) mit zumindest einer Spritzöffnung (3),
eine im Gehäuse (2) entlang einer Längsachse (6) linearbewegliche Ankerbaugruppe (11),
eine magnetisch auf die Ankerbaugruppe (11) wirkende Magnetspule (26),
ein gegenüber der Ankerbaugruppe (11) und gegenüber dem Gehäuse (2) linearbewegliches
Ventilelement (7) zum Öffnen und Schließen der Spritzöffnung (3), und
einen sich senkrecht zur Längsachse (6) erstreckenden Stift (19) zur Begrenzung der
Bewegung des Ventilelementes (7) gegenüber der Ankerbaugruppe (11), dadurch gekennzeichnet,
dass ein mit Brennstoff füllbarer Dämpfungsraum (21) in der Ankerbaugruppe (11) zum Dämpfen
einer Bewegung der Ankerbaugruppe (11) bezüglich des Ventilelementes (7) vorgesehen
ist, wobei die Ankerbaugruppe (11) einen topfförmigen Körper (16) umfasst, in dem
das Ventilelement (7) steckt und in dem der Dämpfungsraum (21) ausgebildet ist.
2. Einspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (19) entweder fest mit der Ankerbaugruppe (11) oder fest mit dem Ventilelement
(7) verbunden ist.
3. Einspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine das Ventilelement (7) in Schließrichtung drückende Druckfeder (20) zwischen
der Ankerbaugruppe (11) und dem Ventilelement (7).
4. Einspritzventil nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (20) im topfförmigen Körper (16) angeordnet ist.
5. Einspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Abströmöffnung (22) in einem Boden (17) des topfförmigen Körpers (16).
6. Einspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerbaugruppe (11) eine Hohlnadel (13) umfasst, wobei an der Hohlnadel (13)
ein Magnetanker (15) und der topfförmige Körper (16) montiert sind.
7. Einspritzventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Absatz (24) im topfförmigen Körper (16) zur Ausbildung eines Quetschspaltes
(25) zwischen dem Absatz (24) und dem Ventilelement (7).
1. Injection valve (1), in particular for injecting fuel into a combustion chamber, comprising
a housing (2) with at least one spray opening (3),
an armature assembly (11) which is movable linearly in the housing (2) along a longitudinal
axis (11),
a magnet coil (26) acting magnetically on the armature assembly (11),
a valve element (7) which is movable linearly in relation to the armature assembly
(11) and in relation to the housing (2) for opening and closing the spray opening
(3), and
a pin (19) extending perpendicularly to the longitudinal axis (6) for limiting the
movement of the valve element (7) in relation to the armature assembly (11),
characterized in that a damping chamber (21) which is fillable with fuel is provided in the armature assembly
(11) for damping a movement of the armature assembly (11) with respect to the valve
element (7), wherein the armature assembly (11) comprises a cup-shaped body (16) in
which the valve element (7) is inserted and in which the damping chamber (21) is formed.
2. Injection valve according to Claim 1, characterized in that the pin (19) is either connected fixedly to the armature assembly (11) or connected
fixedly to the valve element (7).
3. Injection valve according to Claims 1 or 2, characterized by a compression spring (20) between the armature assembly (11) and the valve element
(7), said compression spring pressing the valve element (7) in the closing direction.
4. Injection valve according to Claim 1 and 3, characterized in that the compression spring (20) is arranged in the cup-shaped body (16).
5. Injection valve according to one of the preceding claims, characterized by at least one outflow opening (22) in a base (17) of the cup-shaped body (16).
6. Injection valve according to one of the preceding claims, characterized in that the armature assembly (11) comprises a hollow needle (13), wherein a magnet armature
(15) and the cup-shaped body (16) are mounted on the hollow needle (13).
7. Injection valve according to one of the preceding claims, characterized by a shoulder (24) in the cup-shaped body (16) for forming a pinch gap (25) between
the shoulder (24) and the valve element (7).
1. Injecteur (1), en particulier pour injecter du carburant dans une chambre de combustion,
comprenant un boîtier (2) avec au moins un orifice d'injection (3), un module d'induit
(11) mobile linéairement le long d'un axe longitudinal (6) dans le boîtier (2),
une bobine magnétique (26) agissant magnétiquement sur le module d'induit (11),
un élément de soupape (7) mobile linéairement par rapport au module d'induit (11)
et par rapport au boîtier (2) pour ouvrir et fermer l'orifice d'injection (3), et
une tige (19) s'étendant perpendiculairement à l'axe longitudinal (6) pour limiter
le mouvement de l'élément de soupape (7) par rapport au module d'induit (11), caractérisé en ce qu'il est prévu dans le module d'induit (11) une chambre d'amortissement (21) pouvant
être remplie de carburant pour amortir un mouvement du module d'induit (11) par rapport
à l'élément de soupape (7), dans lequel le module d'induit (11) comprend un corps
en forme de gobelet (16), dans lequel l'élément de soupape (7) s'engage et dans lequel
la chambre d'amortissement (21) est formée.
2. Injecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tige (19) est assemblée soit de façon fixe au module d'induit (11) soit de façon
fixe à l'élément de soupape (7).
3. Injecteur selon une revendication 1 ou 2, caractérisé par un ressort de pression (20) entre le module d'induit (11) et l'élément de soupape
(7), qui pousse l'élément de soupape (7) dans la direction de fermeture.
4. Injecteur selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que le ressort de pression (20) est disposé dans le corps en forme de gobelet (16).
5. Injecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un orifice d'évacuation (22) dans un fond (17) du corps en forme de gobelet
(16).
6. Injecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module d'induit (11) comprend une aiguille creuse (13), dans lequel un induit
magnétique (15) et le corps en forme de gobelet (16) sont montés sur l'aiguille creuse
(13).
7. Injecteur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un épaulement (24) dans le corps en forme de gobelet (16) pour former une fente d'écrasement
(25) entre l'épaulement (24) et l'élément de soupape (7).

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