[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine Feuchtraumleuchte mit einem
wannenförmigen Gehäuse und einer daran angeordneten lichtdurchlässigen Abdeckung.
[0002] Aus der
DE 10 2005 058 959 A1 ist eine entsprechende Feuchtraumleuchte bekannt. Diese Leuchte weist als Lichtquelle
eine herkömmliche Lampe auf.
[0003] In jüngerer Zeit werden in der Beleuchtungstechnik zunehmend LEDs (LED: Licht emittierende
Diode) als Lichtquellen eingesetzt. LEDs erwärmen sich bei Betrieb, so dass zur Aufrechterhaltung
einer dauerhaften, ungestörten Lichtabgabe eine entsprechend ausreichende Kühlung
erfolgen muss; andernfalls kann es beispielsweise zu einer Verkürzung der Lebensdauer
der LEDs kommen sowie zu unerwünschten Veränderungen der Leuchteigenschaften. Bei
der oben genannten Feuchtraumleuchte kann die herkömmliche Lampe nicht einfach durch
LEDs ersetzt werden, da es in diesem Fall - unter üblichen Bedingungen - zu einer
zu starken Erwärmung der LEDs kommen kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende verbesserte Leuchte,
insbesondere in Form einer Feuchtraumleuchte anzugeben. Insbesondere soll sich die
Leuchte dazu eignen, mit LEDs als Lichtquelle betrieben zu werden. Außerdem soll die
Leuchte eine einfache Herstellung ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit dem in dem unabhängigen Anspruch genannten
Gegenstand gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist eine Leuchte, insbesondere eine Feuchtraumleuchte vorgesehen,
die ein wannenförmiges Gehäuse aufweist und eine lichtdurchlässige Abdeckung, die
derart an dem Gehäuse angeordnet ist, dass von dem Gehäuse und der Abdeckung ein Innenraum
der Leuchte gebildet ist. Weiterhin weist die Leuchte eine, in dem Innenraum angeordnete
Lichtquelle der Leuchte auf. Die Lichtquelle umfasst dabei LEDs. Das wannenförmige
Gehäuse weist ein erstes Gehäuse-Teil auf, das aus Kunststoff besteht und ein zweites
Gehäuse-Teil, das einen Kühlkörper für die LEDs bildet, wobei das erste Gehäuse-Teil
und das zweite Gehäuse-Teil elastisch und dicht miteinander verbunden sind.
[0008] Dadurch, dass ein Teil des Gehäuses als Kühlkörper ausgebildet ist, lässt sich eine
besonders zuverlässige und effektive Kühlung der LEDs erzielen. Dabei kann die Abdeckung
an dem ersten Gehäuse-Teil so gehaltert sein, wie an sich aus dem Stand der Technik
bekannt.
[0009] Durch die elastische Gestaltung der Verbindung zwischen den beiden Gehäuse-Teilen
lässt sich erzielen, dass temperaturschwankungsbedingte, unterschiedlich starke Ausdehnungen
der beiden Gehäuse-Teile - unter Beibehaltung der Dichtigkeit - besonders gut aufgefangen
bzw. ausgeglichen werden.
[0010] Vorzugsweise weist dabei das erste Gehäuse-Teil eine Öffnung auf, wobei das zweite
Gehäuse-Teil zumindest größtenteils derart in die Öffnung eingesetzt ist, dass durch
das zweite Gehäuse-Teil sowohl eine unmittelbare Begrenzung des Innenraums gebildet
ist, als auch eine Außenfläche der Leuchte. Hierdurch lässt sich der Kühlkörper insgesamt
besonders materialsparend gestalten. Außerdem lässt sich durch diese Gestaltung die
Abdeckung in ringförmig geschlossener Form an dem ersten Gehäuse-Teil haltern, so
dass eine gute Dichtung zwischen diesen beiden Bauteilen ermöglicht ist.
[0011] Vorzugsweise weist das zweite Gehäuse-Teil einen nach außen gewölbten Oberflächenbereich
auf, durch den ein Außenflächenbereich der Leuchte gebildet ist. Hierdurch lässt sich
eine Luftströmung um die Leuchte fördern, durch die eine besonders effektive Kühlung
erzielt wird.
[0012] Vorzugsweise weist das zweite Gehäuse-Teil einen Außenwandbereich auf, durch den
ein Außenflächenbereich der Leuchte gebildet ist, sowie ein Auflageelement für die
LEDs, wobei das Auflageelement in einem Abstand von dem Außenwandbereich angeordnet
ist und dabei über wenigstens ein Stegelement mit dem Außenwandbereich verbunden ist.
Auf diese Weise lassen sich - bei großem Innenraum - die LEDs in einem mittleren Bereich
des Innenraums anordnen, so dass eine besonders große Gestaltungsfreiheit mit Bezug
auf die lichttechnische Anordnung gegeben ist.
[0013] Vorzugsweise ist das zweite Gehäuse-Teil durch ein Profilelement gebildet, insbesondere
durch ein Strangpressprofil. Hierdurch ist - im Vergleich zu einer Gestaltung in Form
eines Druckgussteils oder Spritzgussteils - eine besonders einfache und kostengünstige
Herstellung des zweiten Gehäuse-Teils ermöglicht.
[0014] Vorzugsweise ist das zweite Gehäuse-Teil an wenigstens einem der beiden längsseitigen
Endbereiche teilweise gekürzt, insbesondere an beiden längsseitigen Endbereichen teilweise
gekürzt. Hierdurch ist eine besonders gute Abdichtung zwischen dem ersten Gehäuse-Teil
und dem zweiten Gehäuse-Teil ermöglicht.
[0015] Vorzugsweise besteht das zweite Gehäuse-Teil aus Aluminium, insbesondere aus einem
Aluminiumblech. Dabei besteht das zweite Gehäuse-Teil vorteilhaft aus einem beschichteten,
insbesondere mit einem Haftgrund beschichteten oder pulverbeschichteten Aluminium.
Hierdurch ist eine besonders gute Wärmeabfuhr ermöglicht. Außerdem lässt sich hierdurch
zur Verbindung der beiden Gehäuse-Teile besonders gut ein elastisches Verbindungselement
aufbringen. Weiterhin sind durch eine entsprechende Beschichtung ein besonders hochwertiges
Erscheinungsbild und auch eine weitergehend verbesserte Wärmeabfuhr erzielbar.
[0016] Vorzugsweise ist das erste Gehäuse-Teil mit dem zweiten Gehäuse-Teil durch ein elastisches
Verbindungselement elastisch und dicht verbunden. Hierdurch, insbesondere unter Wahl
einer geeigneten Stärke bzw. Dicke des Verbindungselements, lassen sich unterschiedliche
starke, temperaturschwankungsbedingte Ausdehnungen der beiden Gehäuse-Teile unter
Beibehaltung einer zuverlässigen Dichtigkeit besonders gut ausgleichen.
[0017] Vorzugsweise besteht das elastische Verbindungselement aus PUR-Schaum (PUR: Polyurethan),
Kautschuk, elastischem Gießharz, einem permanent elastischem Kleber, oder aus einem
TPE (thermoplastischen Elastomer). Wird beispielsweise ein TPE verwendet, lässt sich
das erste Gehäuse-Teil besonders filigran bzw. als besonders dünner Rahmen gestalten,
wobei die erforderliche Gesamt-Stabilität des Gehäuses durch die Verbindung mit dem
zweiten Gehäuse-Teil erzeugt bzw. sichergestellt wird.
[0018] Herstellungstechnisch vorteilhaft ist das elastische Verbindungselement durch eine
Schaumraupe bzw. eine Dichtraupe gebildet.
[0019] Eine besonders geeignete Anordnung des Verbindungselements lässt erzielen, wenn das
erste Gehäuse-Teil eine Nut zur Aufnahme des elastischen Verbindungselements aufweist,
vorzugsweise eine ringförmig geschlossen verlaufende Nut.
[0020] Die Gefahr einer Rissbildung im Fall von etwaigen Dauerspannungen lässt sich vermeiden,
wenn das erste Gehäuse-Teil aus Polypropylen besteht.
[0021] Weiterhin vorzugsweise ist die Leuchte insgesamt länglich, so dass sie sich längs
einer Längsachse erstreckt, wobei sich das zweite Gehäuse-Teil über mehr als 50%,
vorzugsweise über mehr als 75% der Gesamtlänge der Leuchte hinweg erstreckt. Hierdurch
lässt sich eine besonders effektive Kühlung durch den Kühlkörper erzielen.
[0022] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Skizze eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Leuchte,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch die Leuchte,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch die Leuchte,
- Fig. 4a
- eine Seitenansicht des zweiten Gehäuse-Teils,
- Fig. 4b
- einen Querschnitt durch das zweite Gehäuse-Teil,
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine Leuchte gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch das wannenförmige Gehäuse der Leuchte,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch die Leuchte und
- Figuren 8 bis 16
- Skizzen zu diversen Varianten.
[0023] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Skizze einer Leuchte gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Die Leuchte ist insbesondere als Feuchtraumleuchte gestaltet. Die Leuchte
ist vorzugsweise insgesamt länglich, so dass sie sich längs einer Längsachse
L erstreckt.
[0024] In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Leuchte normal zu der Längsachse
L skizziert. Die Leuchte weist ein wannenförmiges Gehäuse auf, sowie eine lichtdurchlässige
Abdeckung 2, die derart an dem Gehäuse angeordnet, insbesondere gehaltert ist, dass
von dem Gehäuse einerseits und der Abdeckung 2 andererseits ein Innenraum 3 der Leuchte
gebildet ist.
[0025] In dem Innenraum 3 ist eine Lichtquelle 4 angeordnet, die LEDs umfasst, insbesondere
aus LEDs gebildet ist. Die Lichtquelle 4 ist derart angeordnet, dass ein von der Lichtquelle
erzeugtes Licht durch die Abdeckung 2 hindurch in den Außenraum der Leuchte strahlen
kann.
[0026] In der vorliegenden Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Leuchte derart
orientiert ausgerichtet ist, dass die Abdeckung 2 nach unten weist bzw. die Lichtabgabe
nach unten erfolgt, also entsprechend der Darstellung in Fig. 2. Im Allgemeinen kann
die Leuchte auch in einer anderen Orientierung betrieben werden. Gegebenenfalls sind
die Richtungsangaben in der vorliegenden Beschreibung entsprechend umzudeuten.
[0027] Das Gehäuse weist ein erstes Gehäuse-Teil 5 auf, das aus Kunststoff besteht, sowie
ein zweites Gehäuse-Teil 6, das einen Kühlkörper für die LEDs bildet. Dabei sind das
erste Gehäuse-Teil 5 und das zweite Gehäuse-Teil 6 elastisch und dicht miteinander
verbunden. Aufgrund der elastischen Verbindung kann sich im Fall einer Temperaturschwankung
das erste Gehäuse-Teil 5 in einem anderen Maße ausdehnen bzw. verkürzen als das zweite
Gehäuse-Teil 6, ohne dass die Dichtigkeit der Verbindung zwischen den beiden Gehäuse-Teilen
5, 6 hierdurch aufgehoben oder beeinträchtigt wird.
[0028] Das zweite Gehäuse-Teil 6, also der Kühlkörper, ist vorzugweise so lang gestaltet,
dass er sich über mindestens 50%, insbesondere mindestens 75% der Gesamtlänge der
Leuchte hinweg erstreckt. So lässt sich eine besonders effektive Kühlung bewirken.
Vorzugsweise ist das zweite Gehäuse-Teil 6 hierzu auch insgesamt einstückig gestaltet.
[0029] Die Verbindung zwischen dem ersten Gehäuse-Teil 5 und der Abdeckung 2 ist vorzugsweise
so wie an sich bekannt ausgestaltet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung
2 ein ringförmig umlaufendes Dichtschwert 21 aufweist, das dichtend in eine Dichtung
51 eingreift bzw. einschneidet, die in einem ebenfalls ringförmig gestalteten, nach
unten offenen, U-förmigen Kanal 58 angeordnet ist, der am äußeren Rand des ersten
Gehäuse-Teils 5 umlaufend ausgebildet ist. Alternativ kann das Dichtungsschwert an
dem ersten Gehäuse-Teil 5 und der Kanal 58 mit der Dichtung an der Abdeckung 2 ausgebildet
sein. Zur Halterung der Abdeckung 2 an dem ersten Gehäuse-Teil 5 können mehrere Klammern
52 angeordnet sein, die entsprechende Vorsprünge an der Abdeckung 2 einerseits und
am Gehäuse andererseits hintergreifen.
[0030] Die Abdeckung 2 besteht vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere aus einem Kunststoff,
der denselben oder einen ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten aufweist wie derjenige
Kunststoff, aus dem das erste Gehäuse-Teil 5 besteht. Dies ist vorteilhaft mit Bezug
auf die Dichtigkeit der Dichtung 51 im Fall von Temperaturänderungen, da die hierdurch
hervorgerufenen Relativbewegungen zwischen der Abdeckung 2 und dem ersten Gehäuse-Teil
5 in diesem Fall besonders klein gehalten sind.
[0031] Die im Fall einer Temperaturschwankung auftretenden relativen Längenänderungen finden
also in erster Linie zwischen dem ersten Gehäuse-Teil 5 und dem zweiten Gehäuse-Teil
6 statt, da ein Kühlkörper typischerweise aus einem Material-insbesondere einem Metall
- besteht, das sich bei Erwärmung weniger stark ausdehnt als Kunststoff. Durch die
elastische Verbindung können entsprechende Relativbewegungen zwischen den beiden Gehäuse-Teilen
5, 6 gut ausgeglichen werden, ohne dass die Dichtigkeit an der Verbindungsstelle leidet.
[0032] Das erste Gehäuse-Teil 5 weist eine Öffnung 7 auf, in die das zweite Gehäuse-Teil
6 zumindest größtenteils derart eingesetzt ist, dass durch das zweite Gehäuse-Teil
6 sowohl eine unmittelbare Begrenzung des Innenraums 3 gebildet ist, als auch eine
Außenfläche der Leuchte. Hierdurch ist ein besonders effektiver Wärmetransport zwischen
den LEDs und dem Außenraum der Leuchte ermöglicht. Mit anderen Worten ist das erste
Gehäuse-Teil 5 insgesamt ringförmig geschlossen geformt, so dass es einen Rahmen der
Öffnung 7 bzw. einen Rahmen für den Kühlkörper bildet. Der Kühlkörper bzw. das zweite
Gehäuse-Teil 6 greift in diese Öffnung 7 ein bzw. deckt sie ab, vorzugsweise von außen,
wie beispielhaft in Fig. 2 gezeigt. Vorzugsweise ist die Leuchte derart gestaltet,
dass das zweite Gehäuse-Teil 6 das erste Gehäuse-Teil 5 allseits überlappt, insbesondere
von außen überdeckt, so dass ein ringförmig geschlossener Überlappungsbereich gebildet
ist.
[0033] Das zweite Gehäuse-Teil 6 bzw. der Kühlkörper bildet also sowohl einen unmittelbaren
Kontakt zum Innenraum 3, wo Wärme durch einen Betrieb der LEDs entsteht, als auch
zur Umgebungsluft bzw. zum Außenraum der Leuchte, wohin diese Wärme abgeführt werden
soll.
[0034] Das zweite Gehäuse-Teil 6 weist vorzugsweise einen nach außen gewölbten Oberflächenbereich
auf, durch den ein Außenflächenbereich 8 der Leuchte - beispielsweise die oben genannte
Außenfläche - gebildet ist. Durch diese Formgebung lässt sich erzielen, dass sich
bevorzugt eine Luftströmung um die Leuchte ausbildet, durch die die Kühlwirkung besonders
effektiv unterstützt wird.
[0035] Vorzugsweise ist die Leuchte hierzu derart gestaltet, dass dieser nach außen gewölbte
Außenflächenbereich 8 - im Querschnitt betrachtet - mehr als die Hälfte der Breite
der Leuchte umfasst, vorzugsweise mehr als 75% der Breite.
[0036] Das zweite Gehäuse-Teil 6 weist vorzugsweise einen Außenwandbereich 9 auf, durch
den ein Außenflächenbereich der Leuchte gebildet ist, beispielsweise der zuvor genannte,
nach außen gewölbte Außenflächenbereich 8, sowie ein Auflageelement 10 für die LEDs,
wobei das Auflageelement 10 in einem Abstand von dem Außenwandbereich 9 angeordnet
ist. Vorzugsweise ist das Auflageelement 10 über wenigstens ein Stegelement 11 mit
dem Außenwandbereich 9 verbunden. Das Auflageelement 10, der Außenwandbereich 9 und
das wenigstens eine Stegelement 11 sind vorzugsweise einstückig ausgebildet, so dass
ein besonders guter Wärmetransport von dem Auflageelement 10 zu dem Außenflächenbereich
8 ermöglicht ist.
[0037] Es kann außerdem auch noch ein analog gebildeter weiterer Auflagebereich 10' vorgesehen
sein, der über wenigstens ein weiteres Stegelement 11' mit dem Außenwandbereich 9
entsprechend verbunden ist, wobei das weitere Auflageelement 10' zur Aufnahme einer
weiteren Komponente der Leuchte vorgesehen ist, zum Beispiel einer elektronischen
Komponente, einer Klemme oder ähnlichem.
[0038] Zur Durchführung eines Kabels weist das erste Gehäuse-Teil 5 weiterhin vorzugsweise
wenigstens eine Durchgangsöffnung mit wenigstens einer entsprechenden Tülle 75 auf.
[0039] Die LEDs sind vorzugsweise über wenigstens eine Platine 41 an dem Auflageelement
10 angeordnet. Um einen guten Wärmeübergang von den LEDs zu dem Auflageelement 10
zu ermöglichen, weist das Auflageelement 10 vorzugsweise eine plane Auflagefläche
101 auf, auf dem die wenigstens eine Platine 41 in flächiger Kontaktierung angeordnet
ist.
[0040] Durch die Ausgestaltung mit dem wenigstens einen Stegelement 11 lässt sich erzielen,
dass die LEDs an einer bestimmten gewünschten Stelle innerhalb des Innenraums 3 angeordnet
werden können, insbesondere - im Querschnitt betrachtet - in einem mittleren Bereich
des Innenraums 3. Dies ermöglicht eine große, lichttechnisch vorteilhafte Gestaltungsfreiheit.
[0041] Eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung ist ermöglicht, wenn das zweite
Gehäuse-Teil 6 - wie in den Figuren beispielhaft gezeigt - durch ein Profilelement
gebildet ist, das sich längs der Längsachse
L erstreckt. Ein Profilelement lässt sich beispielsweise im Vergleich zu einem Druckguss-Teil
deutlich einfacher und kostengünstiger herstellen. Bei dem Profilelement kann es sich
beispielsweise um ein Strangpressprofil handeln.
[0042] In Fig. 4a ist das zweite Gehäuse-Teil 6 - hier in einer Variante - separat im Längsschnitt
skizziert, in Fig. 4b im Querschnitt. Wie in Fig. 4a beispielhaft gezeigt, ist das
zweite Gehäuse-Teil 6 an seinen beiden stirnseitigen Endbereichen 61, 62 teilweise
gekürzt - im gezeigten Beispiel sind das Stegelement 11 und der Auflagebereich 10
entsprechend gekürzt. Hierdurch ist an den beiden stirnseitigen Endbereichen 61, 62
eine, für die Verbindung der Gehäuse-Teile 5, 6 besonders geeignete Überlappung des
zweiten Gehäuse-Teils 6 - hier am Außenwandbereich 9 - über das erste Gehäuse-Teil
5 ermöglicht. Dies ist auch in Fig. 3 zu erkennen, in der ein Längsschnitt durch die
Leuchte skizziert ist. Das Kürzen des zweiten Gehäuse-Teils 6 bzw. des Kühlkörpers
kann beispielsweise durch Fräsen erfolgen.
[0043] Durch eine entsprechende stirnseitige Überlappung lässt sich besonders geeignet eine
umlaufende Auflage- und Klebefläche erzielen und insgesamt ein verbessertes Fügen
den beiden Gehäuse-Teile 5, 6.
[0044] Im Unterschied zu der Ausführung gemäß Fig. 2 weist bei der in Fig. 4b gezeigten
Variante das zweite Gehäuse-Teil 6 nach oben weisende Kühlrippen 65 auf; hierdurch
lässt sich eine besonders effektive Kühlwirkung erzielen. Vorzugsweise sind die Kühlrippen
65 so gestaltet, dass sie sich parallel zur Längsachse
L erstrecken; hierdurch kann das zweite Gehäuse-Teil 6 mit den Kühlrippen 65 herstellungstechnisch
vorteilhaft als Profilelement gestaltet sein.
[0045] Ferner können am zweiten Gehäuse-Teil 6 Angriffselemente 66 für die Klammern 52 ausgebildet
sein, sowie weitere Angriffselemente 66 für ein Haltemittel 70, beispielsweise in
Form einer Befestigungsfeder zur Montage der Leuchte an einer Raumdecke.
[0046] Vorteilhaft besteht der Kühlkörper bzw. das zweite Gehäuse-Teil 6 aus Aluminium.
Es kann beispielsweise - besonders materialsparend - durch ein Aluminium-Blech gebildet
sein.
[0047] Die elastische Verbindung zwischen den beiden Gehäuse-Teilen 5, 6 ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel durch ein elastisches Verbindungselement 12 gebildet. Vorzugsweise
sind die beiden Gehäuse-Teile 5, 6 lediglich durch das elastische Verbindungselement
12 miteinander dicht und elastisch verbunden. Das elastische Verbindungselement 12
kann beispielswiese aus PUR-Schaum (PUR: Polyurethan), aus Kautschuk, aus einem elastischen
Gießharz, aus einem permanent elastischen Kleber oder aus einem thermoplastischen
Elastomer bestehen. Im hier gezeigten ersten Ausführungsbeispiel ist das elastische
Verbindungselement 12 durch eine "Schaumraupe" oder "Dichtraupe" gebildet.
[0048] Das erste Gehäuse-Teil 5 weist dabei vorteilhaft eine Nut 13 auf, die zur Aufnahme
des elastischen Verbindungselements 12 gestaltet ist. Vorzugsweise ist die Nut 13
geschlossen ringförmig umlaufend ausgebildet, so dass die Dichtraupe ringförmig geschlossen
in der Nut 13 angeordnet sein kann und entsprechend zwischen den beiden Gehäuse-Teilen
5, 6 wirkt.
[0049] Vorzugsweise ist das zweite Gehäuse-Teil 6 beschichtet, insbesondere mit einem Haftgrund
beschichtet oder pulverbeschichtet. Hierdurch ist ein besonders guter Halt des elastischen
Verbindungselements 12 ermöglicht. Außerdem lässt sich durch eine solche Beschichtung
das äußere Erscheinungsbild des zweiten Gehäuse-Teils 6 vorteilhaft gestalten. Zudem
lässt sich durch eine entsprechende Beschichtung die Wärmeabfuhr weiterhin steigern.
[0050] Wenn die beiden Gehäuse-Teile 5, 6 durch eine Schaumraupe verbunden sind, ist eine
Herstellung ohne aufwändiges Mehrkomponentenwerkzeug möglich. Zudem lassen sich die
Klebung und die Dichtung in lediglich einem Verfahrensschritt herstellen. Insbesondere
lassen sich folgende Vorteile erzielen:
- weniger Platzbedarf zur Fertigung
- verkürzte Fertigungszeit
- geringere Anlagekosten
- geringere Werkzeugkosten (lediglich Einkomponenten-Werkzeuge)
- weniger Verfahrensschritte zur Produktion
- Schaumraupenanlage kann mit modernem Mischkopf gleichzeitig Schäumen und Kleben (verschiedene
Komponenten Abmischen und mit jedem Schuss separat einstellen).
[0051] Zur Herstellung kann Folgendes vorgesehen sein: Der Rahmen bzw. das erste Gehäuse-Teil
5 wird in eine Schaumraupen-Anlage eingelegt; die am äußeren Umfang vorgesehene Dichtung
51 wird in den entsprechenden Kanal 58 eingeschäumt. Das Anschäumen bzw. Kleben des
Kühlkörpers bzw. des zweiten Gehäuse-Teils 6 erfolgt entweder gleichzeitig - hierfür
wird es bereits vor dem Schäumen eingelegt - oder es wird erst nach dem Ziehen der
Schaumraupe eingepresst. Hierfür kann die Schaumraupe entweder auf dem zweiten Gehäuse-Teil
6 oder auf dem ersten Gehäuse-Teil 5 gezogen werden.
[0052] Wie in Fig. 2 beispielhaft gezeigt, kann das erste Gehäuse-Teil 5 - im Querschnitt
betrachtet - einen hohen inneren Randbereich 55 aufweisen, der sich - mit Bezug auf
den Innenraum 3 - innerhalb des äußeren Bereichs des zweiten Gehäuse-Teils 6 bzw.
im Überlappungsbereich der beiden Gehäuse-Teile 5, 6 befindet. Hierdurch erhält das
erste Gehäuse-Teil 5 eine gewisse Eigenstabilität, die mit Bezug auf die Herstellung
vorteilhaft ist, denn zur Herstellung der Verbindung der beiden Gehäuse-Teile 5, 6
muss das erste Gehäuse-Teil 5 in der hierfür vorgesehenen Position gehalten werden.
[0053] Allgemeiner formuliert ist das erste Gehäuse-Teil 5 vorteilhaft so groß wie nötig
und so klein wie möglich dimensioniert gestaltet, so dass es sich bei der Herstellung
der Verbindung mit dem zweiten Gehäuse-Teil 6 nicht zu stark verzieht. Ein geringer
Verzug lässt sich jedoch beim Verbundkleben ausgleichen, denn die nötige Steifigkeit
kann durch das zweite Gehäuse-Teil 6 sichergestellt werden. Beim Klebevorgang mit
der Schaumraupe kann hierbei vorteilhaft ein Montagewerkzeug vorgesehen sein, durch
das das erste Gehäuse-Teil 5 in der vorgesehenen Position gehalten wird. In diesem
Fall lässt sich das erste Gehäuse-Teil 5 auch ohne den oben genannten inneren Randbereich
55 gestalten.
[0054] Eine Rissbildung aufgrund von gegebenenfalls vorhandenen Dauerspannungen lässt sich
durch geeignete Werkstoffwahl verhindern; vorzugsweise kann das erste Gehäuse-Teil
5 hierzu aus PP (Polypropylen) bestehen.
[0055] Weiter mit Bezug auf die Herstellung kann vorgesehen sein, dass die Schaumraupe an
den beiden Seiten längs der Längsachse
L homogen mit konstanter Schaumausbringung verläuft. An den Stirnseiten ist es denkbar,
die Düse zur Ausbringung der Schaumraupe an geeigneten Stellen länger verweilen zu
lassen und den Schaum in dickerer Stärke aufzutragen. Ebenfalls denkbar ist eine gelagerte
Düse (Roboter mit 3D Greifarm), die es ermöglicht, gezielt Zwischenräume und Hinterschnitte
auszuschäumen und zuverlässig zu versiegeln. Allgemein lässt sich die Schaumraupen-Ausbringung
mit Bezug auf die Viskosität, die Härtezeit und die Geschwindigkeit der Anlage so
einstellen, dass alle Stellen zuverlässig versiegelt werden.
[0056] Die Schaumraupe bzw. "Klebe-Schaumraupe" kann überdimensioniert werden, so dass sie
seitlich über die Nut 13 heraustritt und an allen Stellen um den Kühlkörper bzw. das
zweite Gehäuse-Teil 6 herum abdichtet. Die Nut 13 unterstützt und veranschaulicht
die Verbindung bzw. die Klebung; allerdings ist sie als solche nicht zwingend erforderlich.
[0057] Vorzugsweise ist die Leuchte derart gestaltet, dass die oben genannten Klammern 52
mit ihren oberen Enden am zweiten Gehäuse-Teil 6 angreifen, also beispielsweise an
den Angriffselementen 66 für die Klammern 52. Hierdurch lassen sich die beiden Gehäuse-Teile
5, 6 - zusammen mit der Abdeckung 2 - besonders gut in der vorgesehenen Relativposition
halten, während - nach einem Einpressen des zweiten Gehäuse-Teils 6 auf die Schaumraupe
- die Schaumraupe aushärtet. Alternativ könnte zur Sicherung der Relativposition zum
Aushärten eine Verschraubung dienen.
[0058] In Fig. 5 ist ein Querschnitt einer Leuchte gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
gezeigt, Fig. 6 zeigt einen entsprechenden Querschnitt durch das separierte Gehäuse
und Fig. 7 einen entsprechenden Längsschnitt. Die Bezugszeichen sind im Folgenden
analog gebraucht. Soweit nicht anders dargestellt, gelten die obigen Ausführungen
auch mit Bezug auf das zweite Ausführungsbeispiel.
[0059] Das elastische Verbindungselement - hier mit 12' bezeichnet - besteht beim zweiten
Ausführungsbeispiel aus einem thermoplastischen Elastomer. Es kann insbesondere durch
eine Verbindungsschicht gebildet sein.
[0060] Das erste Gehäuse-Teil 5 kann wiederum an seinem äußeren unteren Randbereich den
nach unten offenen Kanal 58 für die Dichtung 51 zur Verbindung mit der Abdeckung 2
aufweisen. An seinem inneren Randbereich ist das erste Gehäuse-Teil 5 vorzugsweise
derart geformt, dass es wiederum einen Überlappungsbereich mit dem zweiten Gehäuse-Teil
6 bilden kann.
[0061] Insbesondere lassen sich folgende Vorteile erzielen:
- Die wenigstens eine Tülle 75 kann mitgespritzt werden.
- Die Dichtung 51 kann mit angespritzt werden. Die Dichtungen können hierbei eine vorteilhafte
Formgebung erfahren, die die Dichtigkeit verbessern oder sogar - wie in der Schrift
DE 101 16 468 A1 dargestellt - mit einem selbsthaltenden Klemmrand versehen sein, so dass auf weitere
Befestigungselemente verzichtet werden kann.
- Geringere Fertigungskosten (weniger Montageaufwand). Besonders geeignet für Leuchten
mit einer Länge von weniger als 1 m oder für Spots oder Strahler oder größere Leuchten
in sehr hoher Stückzahl.
- Kostenvorteil bei hohen Stückzahlen, da die Materialkosten gering sind.
[0062] Zur Herstellung kann hierbei Folgendes vorgesehen sein: Zunächst wird das erste Gehäuse-Teil
5 aus Kunststoff hergestellt, zum Beispiel durch Spritzen. Das erste Gehäuse-Teil
5 wird dann in einem Werkzeug gehalten, so dass es sich nicht verziehen kann und mit
dem elastischen Verbindungselement 12' an das zweite Gehäuse-Teil 6 gefügt. Der Verbund
dieser drei Komponenten ergibt die nötige Steifigkeit, so dass das erste Gehäuse-Teil
5 seine Form behält.
[0063] Vor dem Fügen wird das zweite Gehäuse-Teil 6 vorzugsweise mit einem Haftgrund beschichtet,
zum Beispiel durch eine geeignete Pulverbeschichtung, damit sich der thermoplastische
Elastomer besonders gut mit der Metalloberfläche des zweiten Gehäuse-Teils 6 verbinden
kann.
[0064] Für eine besonders gute Haftung kann es auch vorteilhaft sein, den Kühlkörper bzw.
das zweite Gehäuse-Teil 6 vor dem Spritzen des Elastomers vorzuheizen.
[0065] In einem weiteren Schritt wird dann das - in einer anderen Werkzeugschale eingelegte
- zweite Gehäuse-Teil 6 mit dem ersten Gehäuse-Teil 5 verbunden, wobei der Raum zwischen
den beiden Gehäuse-Teilen 5, 6 bzw. der Raum im Überlappungsbereich mit dem thermoplastischen
Elastomer ausgespritzt wird.
[0066] Durch die große Freiheit in der Fomgebung von Kunststoffteilen ist es möglich, dem
äußeren Randbereich des ersten Gehäuse-Teils 5 - also der "Lichtaustrittsfläche"der
Leuchte - eine, im Erscheinungsbild besonders ansprechende, beispielsweise runde bzw.
zigarrenförmige Form zu geben und dem inneren Rand des ersten Gehäuse-Teils 5 eine
"eckige" Form zur vorteilhaften Verbindung mit dem, insbesondere als Profilelement
gestalteten Kühlkörper.
[0067] Die Leuchte eignet sich beispielsweise als Feuchtraumleuchte bzw. für alle leistungsstarken
LED-Leuchten höherer Schutzart. Allerdings eignet sich die Leuchte nicht nur als Feuchtraumleuchte,
sie kann beispielsweise auch als LED-Spot oder dergleichen gestaltet sein.
[0068] Der Kühlkörper kann in unterschiedlichen Formen gebildet werden, beispielsweise kann
er flach, gebogen, gewölbt gestaltet bzw. geformt sein; er kann beispielsweise als
Blech oder als Strangpressprofil oder als Druckgussteil gestaltet sein. Es können
viele Funktionen in den Kühlkörper mit einbezogen werden: Strukturen auf der Oberseite
und auf der Unterseite, zum Beispiel Kühlrippen oder Hinterschneidungen für Befestigungselemente.
Durch die verbesserte Kühlwirkung lässt sich eine Materialeinsparung erzielen.
[0069] Zu den beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen gibt es noch folgende
Varianten (die Bezugszeichen sind wiederum jeweils im analogen Sinn gebraucht):
[0070] Der Kühlkörper 6 kann in seiner Form derart an die Öffnung 7 im Rahmen 5 angepasst
sein, dass er sich sowohl von oben, als auch von unten einsetzen lässt. Alternativ
kann der auf dem Rahmen 5 aufliegend ausgebildet sein, also so wie in den Figuren
dargestellt oder aber von unten in den Rahmen eingelegt.
[0071] Der Kühlkörper 6 kann durch das elastische Verbindungselement 12 unmittelbar mit
der Abdeckung 2 verbunden bzw. verklebt sein - also im Endeffekt ohne den Rahmen bzw.
das erste Gehäuse-Teil 5. Hierdurch lässt sich ein Bauteil, der Rahmen, und eine entsprechende
Verbindung einsparen. Die so gebildete Leuchte eignet sich besonders als Einwegleuchte
bzw. "Wegwerfleuchte". Vor der Verbindung des Kühlkörpers 6 mit der Abdeckung 2 lässt
sich diese Leuchte entsprechend verdrahten, wobei der Anschluss vorzugsweise per Schutzstecker-Verbindung
(wasserdichte Stecker-Buchse-Verbindung) erfolgt. Der Innenraum 3 lässt sich in diesem
Fall versiegelt gestalten, d. h. die Versiegelung erfolgt von außen, entweder mittels
Schaumraupe, die die umlaufende Fuge versiegelt oder mit geeignetem Material, z. B.
Silikon.
[0072] Das elastische Verbindungselement 12 kann auch ein Schaumformteil sein, das zwischen
den Rahmen 5 und den Kühlkörper 6 geklebt wird.
[0073] Die Leuchte kann mehrere entsprechende Kühlkörper aufweisen, wobei der Rahmen 5 mehrere
entsprechende Öffnungen aufweist und in jeder der Öffnungen jeweils einer der Kühlkörper
entsprechend eingesetzt ist.
[0074] Mit Bezug auf die schematischen Figuren 8 bis 16 werden nun stichwortartig noch weitere
Varianten dargestellt:
[0075] Wie in Fig. 8 angedeutet, kann vorgesehen sein, dass das Aluprofil 6 direkt mit Kunststoff
umlaufend umspritzt wird, derart, dass der Kunststoff 5 mit dem Profil 6 gewollt keinen
Verbund eingeht, sondern unter Wärmeeinwirkung ein Spalt zwischen den Komponenten
5, 6 entsteht. Die Fuge wird umlaufend, innenliegend mit einer Schaumraupe versiegelt.
Hierbei ist auch ein folienartiges dauerelastisches Material 100 denkbar, das mit
beiden Komponenten 5, 6 einen Verbund eingeht und die Fuge elastisch abdichtet. Vorgang:
Der Kühlkörper (KK) 6 wird in das Werkzeug eingelegt und mit Kunststoff umspritzt.
Nun wird nicht der Zwischenraum zwischen Aluminium 6 und Kunststoff 5 elastisch verbunden,
sondern das elastische Element 100 wird auf die Fuge (Verbindungsstelle, Naht) aufgebracht.
[0076] Wie in Fig. 9 schematisch angedeutet, kann das Alublech 6 flach, rund, rundum gebogen
sein, mit Laschen für eine umlaufende Dichtungskante und Dichtungsmöglichkeiten (TPE
Komponente). Bei dieser Lösung bietet es sich an, die Platinen auf einem, an die Konturen
des Kühlblechs 6 angepasstes (gebogenes) Blech, anzubringen, welches durch einfaches
Andrücken an die Wanne in dafür vorgesehene Hinterschneidungen im Kunststoffrahmen
5 einrastet und einen wärmeleitenden Kontakt herstellt.
[0077] Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass das Aluprofil 6 bearbeitet ist, und zwar
die Enden 61, 62 abgeschrägt oder nachbearbeitet sind, wie bereits anhand von Fig.
4a weiter oben beispielhaft beschrieben. Beispielsweise können an der Stirnseite die
Kühlrippen 65 bzw. das Platinenträgerprofil abgefräßt sein, um eine umlaufend homogene
Dichtung (auch stirnseitig) zu ermöglichen. In Fig. 4a ist ein stirnseitig abgefrästes
KK-Profil 6 gezeigt. Es kann von Vorteil sein, das Profil 6 stirnseitig nachzubearbeiten,
um umlaufend eine Dichtungsebene zu erhalten. Bei der Version mit TPE Mehrkomponentenspritzguss
dichtet eine Werkzeugschale direkt auf dem Aluminiumkühlkörper 6 (eine Dichtkante
wird auf das Bauteil gepresst); hierfür ist es von Vorteil, das Profil 6 stirnseitig
anzuschrägen wie in Fig. 10 schematisch angedeutet, weil somit der 90° Winkel entfällt,
auf dem es keine Möglichkeit gibt, derart zu dichten. Ferner kann ein Anschrägen des
KK-Profils 6 auch aus Design-Sicht erwünscht bzw. vorteilhaft sein.
[0078] Der Kühlkörper 6 kann als Druckgussteil ausgeführt sein, der in Ausbrüche in einer
Kunststoffwanne 5 elastisch eingeklebt wird bzw. ist. Der Vorteil hierbei: Bei bestehenden
Feuchtraumwannenleuchten kann das gleiche Druckgussteil in unterschiedlicher Anzahl
auf die Wanne geklebt werden. Die Kühlwirkung wird durch entsprechende Kühlfinnen
in Strömungsrichtung optimiert. Das Druckgussteil steht ins Innere der Wanne und das
Platinenträgerblech wird an die Druckgusskörper geschraubt. Der KK 6 besteht hierbei
also nicht aus einem Profil oder Blech, sondern aus einem Druckgussteil. Er kann speziell
auch aus mehreren Druckgussteilen bestehen, auf welche das Trägerblech geschraubt
wird bzw. ist. Wie schematisch in Fig. 11 angedeutet, können die Kühlrippen 65' bei
einem Druckgussteil, im Gegensatz zu einem Profil, quer zur Leuchte, also günstiger
mit Bezug auf die Strömung gestaltet werden. Bei einem Profil verlaufen die Rippen
der Länge nach und insoweit ungünstiger für ein entsprechendes Strömungsprofil.
[0079] Wie in Fig. 12 angedeutet, kann der Kühlkörper 6 zweiteilig ausgeführt sein, insbesondere
derart, dass hierdurch ein außenliegender KK 601 und ein innenliegender KK 602 gebildet
sind. Der außenliegende KK 601 kann über den Ausbruch hinaus stehen und insbesondere
seitlich nach "unten" gezogen sein, um die Kühlfläche zu vergrößern. Dabei kann der
außenliegende KK 601 mit der Wanne 5 verklebt sein, wobei der innenliegende KK 602
Schraubkanäle 605 hat, mit deren Hilfe er angeschraubt ist. Diese Variation ist flexibel:
verschiedene KK können - je nach Anwendung - angebracht werden. Insbesondere kann
ein zweiteiliger KK dazu genutzt werden, eine eingelegte Dichtung 700 - beispielsweise
aus PUR - mit dem nötigen Anpressdruck zu verspannen. D. h., der Kunststoffrahmen
5 wird mit der Dichtung 700 zwischen die beiden KK-Komponenten 601, 602 eingelegt
und durch deren Zusammenschrauben zusammengepresst und abgedichtet. Ein zweiteiliger
KK bietet zudem den Vorteil, dass verschiedene Komponenten eingesetzt werden können.
Der innere KK 602 kann mit unterschiedlichen LEDs 4 bestückt sein oder unterschiedlichen
Optiken eine Aufnahme bieten. Der äußere KK 601 kann je nach Einsatzgebiet der Leuchte
beispielsweise mit unterschiedlicher Kühlleistung (Rippenhöhe) ausgestattet werden.
Ferner bietet die Verwendung eines zweiteiligen KK fertigungstechnische Vorteile.
Die Verbindungsstelle der KK 601, 602 ist flach und kann gut in ein Werkzeug eingelegt
werden.
[0080] Bei beidseitig profilierten Aluprofilen 6 ist es denkbar, dass an der Stirnseite
nach dem Ziehen der Schaumraupe ein Einlegeteil eingepresst wird, welches dazu dient,
den Dicht/Klebe Schaum an die Konturen des Profils 6 heranzudrücken und somit die
effektive Klebefläche zu vergrößern. Bei beidseitig profilierten Profilen 6 ist es
oft schwerer, an die zu dichtenden Stellen umlaufend heranzukommen (mit der Schaumdüse).
Aus diesem Grund ist es denkbar, dass die Schaumraupe um den zu dichtenden Bereich
herum gezogen wird und anschließend, noch bevor der Schaum aushärtet, wird ein Einlegeteil
auf die Schaumraupe gedrückt, so dass der Schaum in den zu dichtenden Raum hinübergedrückt
wird und dort aushärtet.
[0081] Beim TPE ist es denkbar, dass es einen Teil des Gehäuses bildet (Oberfläche der Leuchte).
Das TPE kann - im Vergleich zu einer Schaumraupe - eine im Erscheinungsbild ansprechendere
Oberfläche ausbilden. Aus diesem Grund ist es denkbar, aus ihm einen Teil der Leuchtenoberfläche
(Außenfläche) zu bilden. Das elastische Element (TPE) verbindet nach wie vor den Kühlkörper
6 mit dem Rahmen 5, bildet aber zusätzlich einen Teil des Gehäuses (der Gehäuseaußenfläche).
Mit anderen Worten ist in diesem Fall die TPE Komponente von außen sichtbar.
[0082] Wie in Fig. 13 angedeutet, kann im Fall eines flachen Kühlprofils 6, bei denen die
Verbindung bzw. Klebung 501 auf einer Ebene erfolgt, ein Rahmen 5 mit Durchbrüchen
500 vorgesehen sein, so dass nur eine Schaumraupe 12', niederviskos eingestellt, genügt,
um den Rahmen 5 mit dem Kühlprofil 6 zu verbinden und gleichzeitig die Dichtraupe
zu bilden.
[0083] Wie in Fig. 14 angedeutet, ist es als weitere Variante denkbar, das elastische Element
12" - beispielsweise PUR - als Isolierung zu nutzen. Hierbei ist es möglich, das elastische
Element 12" in der Verbindungsstelle zwischen Aluminium 6 und Kunststoffrahmen 5 derart
auszulegen, dass die Wärmedehnung vom Kunststoff 5 der des Kühlkörpers 6 entspricht.
Wichtig hierbei ist, dass der Kunststoffrahmen 5 an der Kontaktstelle des Verbundes
Kontakt zur Umgebungsluft hat und nicht unterhalb des Kühlkörpers 6 liegt, wie dies
bei der in Fig. 2 skizzierten Version mit Hochrand der Fall wäre. Bei dieser Variante
ist darauf zu achten, dass die Spannungen im Rahmen 5 abgebaut werden können: Der
Kühlkörper 6 und die Stoßstelle am Rahmen 5 dehnen sich etwa gleich aus, der Temperaturübergang
zur Stoßstelle hin beinhaltet ebenfalls einen Längenausdehnungsübergang und damit
Spannungen. D. h., dass stoßseitig Dehnungsbereiche konstruktiv in den Rahmen 6 mit
eingebracht werden, eventuell sogar über die gesamte Länge. Beispielsweise kann -
wie in Fig. 15 angedeutet - eine Art Faltenwurf vorgesehen sein, der sich im Zuge
von Wärmedehnungen glätten kann, um die Spannungen zu kompensieren. Als vorteilhaft
kann es sich erweisen, an geeigneten Stellen die Materialstärke zu verringern, um
das Bauteil elastischer zu machen. Möglich ist es auch, den Rahmen 5 über eine größere
Strecke gewölbt zu gestalten, so dass sich die Wölbung durch die Spannung streckt.
Um beim späteren Produkt flexibel zu sein, empfiehlt es sich, die Dehnungsbereiche
(elastischen Bereiche) so auszulegen, dass sie auch bei wenig elastischen Werkstoffen
(Kunststoffen) im dauerelastischen Bereich liegen. Als Faltenwurf ist hierbei eine
Art Faltenbalg gemeint, also eine Struktur im Kunststoffteil 5, die es ermöglicht,
Spannungen abzubauen. Im Allgemeinen heißt das, dass die Oberfläche des Kunststoffteils
5 künstlich vergrößert ist und es dadurch dehnbarer ist.
[0084] Wie in Fig. 16 angedeutet, kann die Nut bzw. der Rahmen 5' auch aus TPE an das Kühlprofil
6 angespritzt werden. Zu beachten ist hierbei, dass die gestalterische Freiheit an
der Stirnseite wegfällt, es empfiehlt sich hierbei, den Rahmen 5' nur als Nut auszuführen
und an der Stirnseite entweder eckig (bzw. mit leichter Verrundung) zu verfahren oder
das Kühlprofil 6 stirnseitig rund zu fräsen, somit erhält die Nut und damit auch die
Abdeckung 2 eine Abrundung. Der KK 6 wird hierbei in ein Werkzeug eingelegt und mit
TPE wird auf ihn eine Dichtungsnut aufgespritzt. Es fällt der Kunststoffrahmen weg,
allerdings leidet die gestalterische Freiheit der Leuchte.
1. Leuchte, insbesondere Feuchtraumleuchte, aufweisend
- ein wannenförmiges Gehäuse,
- eine lichtdurchlässige Abdeckung (2), die derart an dem Gehäuse angeordnet ist,
dass von dem Gehäuse und der Abdeckung (2) ein Innenraum (3) der Leuchte gebildet
ist,
- eine, in dem Innenraum (3) angeordnete Lichtquelle (4),
die Lichtquelle (4) LEDs umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass das wannenförmige Gehäuse ein erstes Gehäuse-Teil (5) aufweist, das aus Kunststoff
besteht und ein zweites Gehäuse-Teil (6), das einen Kühlkörper für die LEDs bildet,
wobei das erste Gehäuse-Teil (5) und das zweite Gehäuse-Teil (6) elastisch und dicht
miteinander verbunden sind.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
bei der das erste Gehäuse-Teil (5) eine Öffnung (7) aufweist und das zweite Gehäuse-Teil
(6) zumindest größtenteils derart in die Öffnung (7) eingesetzt ist, dass durch das
zweite Gehäuse-Teil (6) sowohl eine unmittelbare Begrenzung des Innenraums (3) gebildet
ist, als auch eine Außenfläche der Leuchte.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
bei der das zweite Gehäuse-Teil (6) einen nach außen gewölbten Oberflächenbereich
aufweist, durch den ein Außenflächenbereich (8) der Leuchte gebildet ist.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das zweite Gehäuse-Teil (6) einen Außenwandbereich (9) aufweist, durch den
ein Außenflächenbereich der Leuchte gebildet ist, sowie ein Auflageelement (10) für
die LEDs, wobei das Auflageelement (10) in einem Abstand von dem Außenwandbereich
(9) angeordnet ist und dabei über wenigstens ein Stegelement (11) mit dem Außenwandbereich
(9) verbunden ist.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das zweite Gehäuse-Teil (6) durch ein Profilelement gebildet ist, vorzugsweise
durch ein Strangpressprofil.
6. Leuchte nach Anspruch 5,
bei der das Profilelement an wenigstens einem der beiden längsseitigen Endbereiche
teilweise gekürzt ist, vorzugsweise an beiden längsseitigen Endbereichen teilweise
gekürzt ist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das zweite Gehäuse-Teil (6) aus Aluminium besteht, insbesondere aus einem
Aluminiumblech.
8. Leuchte nach Anspruch 7,
bei der das zweite Gehäuse-Teil (6) aus einem beschichteten, insbesondere mit einem
Haftgrund beschichteten oder pulverbeschichteten Aluminium besteht.
9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das erste Gehäuse-Teil (5) mit dem zweiten Gehäuse-Teil (6) durch ein elastisches
Verbindungselement (12) elastisch und dicht verbunden ist.
10. Leuchte nach Anspruch 9,
bei der das elastische Verbindungselement (12) aus PUR Schaum, Kautschuk, elastischem
Gießharz, einem permanent elastischem Kleber, oder aus einem thermoplastischen Elastomer
besteht.
11. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10,
bei der das elastische Verbindungselement (12) durch eine Schaumraupe bzw. Dichtraupe
gebildet ist.
12. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
bei der das erste Gehäuse-Teil (5) eine Nut (13) aufweist, vorzugsweise eine ringförmig
geschlossen verlaufende Nut (13) zur Aufnahme des elastischen Verbindungselements
(12).
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das erste Gehäuse-Teil (5) aus Polypropylen besteht.
14. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die insgesamt länglich ist, so dass sie sich längs einer Längsachse (L) erstreckt, wobei sich das zweite Gehäuse-Teil (6) über mehr als 50%, vorzugsweise
über mehr als 75% der Gesamtlänge der Leuchte hinweg erstreckt.
1. Luminaire, in particular a damp-proof luminaire, comprising
- a trough-shaped housing,
- a light-permeable cover (2) which is so arranged on the housing, that an inner space
(3) of the luminaire is formed from the housing and the cover (2),
- a light source (4) comprising LEDs arranged in the inner space (3) of the light
source (4),
characterized in that
the trough-shaped housing comprises a first housing part (5) which consists of plastic,
and a second housing part (6) which forms a heat sink for the LEDs, wherein the first
housing part (5) and the second housing part (6) are elastically and tightly connected
with each other.
2. Luminaire according to claim 1,
wherein the first housing-part (5) comprises an opening (7), while the second housing
part (6) is at least largely inserted in the opening (7) in such a way, that both
an immediate delimiting of the inner space (3) and an outer surface of the luminaire,
are formed through the second housing part (6).
3. Luminaire according to claim 1 or 2,
wherein the second housing part (6) has an outwardly arched surface region by means
of which an outer surface area (8) of the luminaire is formed.
4. Luminaire according to one of the preceding claims,
wherein the second housing part (6) comprises an outer wall region (9), through which
an outer surface area of the luminaire is formed, as well as a support element (10)
for the LEDs, wherein the support element (10) is arranged at a distance from the
outer wall region (9) and is connected with the outer wall region (9) via at least
one web element (11).
5. Luminaire according to one of the preceding claims,
wherein the second housing part (6) is formed by a profile member, preferably an extruded
profile.
6. Luminaire according to claim 5,
wherein the profile element is cut on at least one of the two longitudinal side end
regions, and is preferably partially shortened at both longitudinal end regions.
7. Luminaire according to one of the preceding claims,
wherein the second housing part (6) is made of aluminum, in particular from an aluminum
sheet.
8. Luminaire according to claim 7,
wherein the second housing part (6) consists of a coated aluminum, in particular coated
with a primer or powder.
9. Luminaire according to one of the preceding claims,
wherein the first housing part (5) is elastically and tightly connected to the second
housing part (6) by an elastic connecting element (12).
10. Luminaire according to claim 9,
wherein the elastic connecting element (12) consists of PUR foam, rubber, elastic
resin, a permanently elastic adhesive or a thermoplastic elastomer.
11. Luminaire according to claim 9 or 10,
wherein the resilient connecting element (12) is formed by a foamed bead or sealing
bead.
12. Luminaire according to one of the claims 9 to 11,
wherein the first housing part (5) has a groove (13), preferably a ring-shaped closed
groove (13) to receive the elastic connecting element (12).
13. Luminaire according to one of the preceding claims,
wherein the first housing part (5) is made of polypropylene.
14. Luminaire according to one of the preceding claims,
wherein the luminaire is generally elongated so that it extends along a longitudinal
axis (L), wherein the second housing part (6) extends over more than 50%, preferably
over more than 75% of the total length of the luminaire.
1. Luminaire, plus particulièrement luminaire pour local humide, comprenant :
- un boîtier en forme de bac,
- un couvercle transparent (2), qui est disposé sur le boîtier de façon à ce que le
boîtier et le couvercle (2) forment un espace interne (3) du luminaire,
- une source de lumière (4) disposée dans l'espace interne (3),
la source de lumière (4) comprend des LED,
caractérisé en ce que
le boîtier en forme de bac comprend une première partie de boîtier (5), qui est constituée
de matière plastique et une deuxième partie de boîtier (6) qui constitue un corps
de refroidissement pour les LED, la première partie de boîtier (5) et la deuxième
partie de boîtier (6) étant reliées entre elles de manière élastique et étanche.
2. Luminaire selon la revendication 1,
dans lequel la première partie de boîtier (5) comprend une ouverture (7) et la deuxième
partie de boîtier (6) est insérée au moins en majeure partie dans l'ouverture (7),
de façon à ce que la deuxième partie de boîtier (6) forme aussi bien une limitation
directe de l'espace interne ainsi qu'une surface externe du luminaire.
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel la deuxième partie de boîtier (6) comprend une zone de surface bombée
vers l'extérieur, grâce à laquelle une zone de surface externe (8) du luminaire est
formée.
4. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la deuxième partie de boîtier (6) comprend une zone de paroi externe (9)
grâce à laquelle une zone de surface externe du luminaire est formée, ainsi qu'un
élément d'appui (10) pour les LED, l'élément d'appui (10) étant disposé à une distance
de la zone de paroi externe (9) et étant relié avec la zone de paroi externe (9) par
l'intermédiaire d'au moins un élément de nervure (11).
5. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la deuxième partie de boîtier (6) est formée d'un élément profilé, de
préférence un profilé extrudé.
6. Luminaire selon la revendication 5,
dans lequel l'élément profilé est raccourci partiellement au niveau d'au moins une
des deux zones d'extrémité du côté longitudinal, de préférence raccourci partiellement
au niveau des deux zones d'extrémité du côté longitudinal.
7. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la deuxième partie de boîtier (6) est constituée d'aluminium, plus particulièrement
d'une tôle d'aluminium.
8. Luminaire selon la revendication 7,
dans lequel la deuxième partie de boîtier (6) est constituée d'un aluminium revêtu,
de préférence revêtu d'une couche d'adhérence ou d'aluminium revêtu par pulvérisation.
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la première partie de boîtier (5) est reliée de manière élastique et étanche
avec la deuxième partie de boîtier (6) par l'intermédiaire d'un élément de liaison
élastique (12).
10. Luminaire selon la revendication 9,
dans lequel l'élément de liaison élastique (12) est constitué de mousse PUR, de caoutchouc,
de résine moulée élastique, d'une colle élastique permanente ou d'un élastomère thermoplastique.
11. Luminaire selon la revendication 9 ou 10,
dans lequel l'élément de liaison élastique (12) est constitué d'un cordon de mousse
ou d'un cordon étanche.
12. Luminaire selon l'une des revendications 9 à 11,
dans lequel la première partie de boîtier (5) comprend une rainure (13), de préférence
une rainure (13) de forme annulaire fermée pour le logement de l'élément de liaison
élastique (12).
13. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la première partie de boîtier (5) est constituée de polypropylène.
14. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
qui est globalement oblong de façon à ce qu'il s'étende le long d'un axe longitudinal
(L), la deuxième partie de boîtier (6) s'étendant sur plus de 50 %, de préférence
sur plus de 75 % de la longueur totale du luminaire.