[0001] Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verkleidungssystem zur Schallabsorption des
schienengebundenen Verkehrs, welches zwischen Gleis und Schienen versetzt wird, und
Verkleidungselemente aus Holzbeton hat.
[0002] Weiteres ist Gegenstand der Erfindung die Art und Weise in der diese Verkleidung
verlegt wird.
[0003] Die Geräusche, die beim Betrieb von schienengebundenen Verkehrsmitteln entstehen,
haben eine umweltschädigende Wirkung und verursachen eine starke Geräuschbelastung.
[0004] Es sind mehrere Verfahren zur Minderung der durch den schienengebundenen Verkehr
entstehenden Geräusche bekannt. Die Patentschrift Nr.
NL 9400910 beschreibt ein Lärmabsorptionssystem, geeignet für Eisenbahngleise dessen absorbierende
Elemente die Gleisbettung und die Schwellen in voller Breite verdecken. Die sich in
die Schienenkammern hinein ersteckenden, auf den schwellen aufliegenden Elemente sind
mit den zwischen Schiene und Element anzuordnenden Keilelementen zu befestigen. Die
auf der Seite angeordneten Elemente stützen sich auf die Schwellen.
[0005] Die europäische Patentschrift Nr.
EP0771907 beschreibt ein solches Verkleidungssystem, dessen Elemente aus Holzbeton gefertigt
sind. Die Abmessungen der zwischen den Schienen und auf den Seiten angeordneten Elemente
sind in Richtung Gleisachse verschieden. Die Ausbildung der Elemente entlang der Gleise
ist mit Hilfe von Rippen und Kannten so gestaltet, dass sie die Oberflache des Gleises
verfolgen.
[0006] Das Veröffentlichungsschreiben Nr. WI2005085529 beinhaltet den Bau eines "grünen
Gleises" mit geeigneten schallabsorbierenden Verkleidungselementen. Die Verkleidung
besteht aus solchen plattenförmigen Elementen, die auf ihrer Oberfläche mit einer
für die Aufnahme von Wurzelwerk geeigneter Schicht ausgestaltet sind. Die Verkleidungselemente
zwischen den Schienen überbrücken die Entfernung zwischen den Schienensträngen in
einer Weise, dass sie freitragend sich nur auf die Schwellenstützen, die auf der Seite
angeordneten Elemente stützen sich einerseits in der Schienenkammer, anderseits auf
einem Fundamentträger ab.
[0007] Die Veröffentlichungsschrift Nr.
KR2007013078 beschreibt ein solches lärmabsorbierendes Element, welches auf den Gleisen versetzt
die Vibration zwischen Schiene und Rad aufnimmt. Das Element ist als Hohlkörper ausgebildet,
und auf der oberen Seite mit Rippen versehen.
[0008] Die Veröffentlichungsschrift Nr.
DE3134473 zeigt eine Ausführung mit Stahlbetonplatten zur Schallabsorption. Zwischen den Schienen
und auf den Seiten werden aus Filterbeton vorgefertigte Elemente verlegt, deren Oberfläche
zur Förderung der Schallabsorption in einer Wellenform ausgebildet ist.
[0009] Der Nachteil aller geschilderten Lösungen ist, dass ihre Errichtung zeit- und kostenaufwändig
ist, und einen nachträglichen Einbau nicht in jedem Fall ermöglichen.
[0010] Die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung ist es die Nachteile der bekannten Lösungen
zu vermeiden, die Elemente sind leicht und schnell einzubauen, in Stand zu halten,
und in jede mögliche Gleisausbildung einzubauen.
[0011] Das Verkleidungssystem entsprechend der Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass
die Verlegung der sich nach der Gleiskörperoberfläche richtenden Verkleidung aus Holzbetonelementen
gelöst, und dadurch die entstehende Geräuschbelastung in großem Ausmaß gemindert werden
kann. So können im vielen Fällen auch die die Umgebung störenden Lärmschutzwände mit
dem Verkleidungssystem entsprechend dieser Erfindung ersetzt werden.
[0012] Die Zielsetzung entsprechend der Erfindung wird mit einem solchen Verkleidungssystem
verwirklicht, welches Holzbetonelemente beinhaltet, die zwischen Gleis und Schiene
eingebaut werden, und dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen den Schienen die sich
auf den Schienenfuß stützenden Elemente, mit einem als Keil wirkenden Element angedrückt
werden, so wie mit Elementen ergänzt ist, welche sich auf die äußere Seite der Schienen
stützen.
[0013] In vorteilhafter Form des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung hat das
System in einer, von der Außenseite der Schiene festgelegten Entfernung Stützelemente,
und die auf der Gleisaußenseite liegenden äußeren Verkleidungselementen liegen so
auf der Schiene und auf diesen Stützelementen.
[0014] In Vorteilhafter Form des Verkteidungssystems entsprechend der Erfindung sind die
Elemente mit ebenen Flächen versehen. Weitere, vorteilhafte Ausführungen des Systems
sind mit Rippen in Richtung des Schienenlaufes ausgestaltet, diese können eine Trapez-
oder Wellenform haben. Die Stützelemente sind mit Öffnungen für das Ableiten des Wassers
versehen.
[0015] In dem Verkleidungssystem entsprechend der Erfindung sind die zwischen den Scheinen
angeordneten keilförmigen mittleren Elemente mit einer ebenen Oberfläche gestaltet
und haben schräge Seiten parallel zu den seitlich davon angeordneten Elementen.
[0016] Die Stärke der Verkleidungselemente liegt vorteilhafter Weise zwischen 120 und 170
mm, die Verkleidungselemente sind gegebenen Falls mit Befestigungslaschen versehen.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Form des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung
sind die Elemente mit Bohrungen und Senkungen für die Aufnahme von den Verbindungselementen
versehen.
[0018] In einer weiteren vorteilhafter Form entsprechend der Erfindung besitzen die Verkleidungselemente
eine Aussparung für die Bedienbarkeit der Niederhalteelemente der Schienen, und sind
mit einer angepassten Form auf der Seite zu den Schienen hin gestaltet.
[0019] Der Gegenstand der Erfindung ist des Weiteren die Versetzungsart des Verkleidungssystems,
wo zur Befestigung der seitlichen Verkleidungselemente ein Band, geführt unter und
zwischen den Schienen dient, welches durch die Befestigungslaschen der Verkleidungselemente
geführt wird, und bei der Gleismitte nach dem Spannen der Bandenden mit einer selbstschließendenKlammer
verbunden wird.
[0020] Eine andere vorteilhafte Verlegungsart entsprechend der Erfindung ist eine Verbindung
der Verkleidungselemente außerhalb und innerhalb der Schienen, mit Hilfe von in entsprechende
Bohrungen eingesetzten U-förmigen Metallklammern, wobei in den Senkungen der Bohrungen
das Verbindungselement durch eine Verschrauben befestigt wird, und diese Befestigung
in der Senkung mit einer wasserabweisenden Dichtmasse ausgefüllt wird, wo die U-förmigen
Verbindungselemente mit Gewinden versehen sind, und die Schraubverbindung in den Senkungen
mit einer Unterlagscheibe und einer selbstsichernden Mutter gelöst ist.
[0021] Eine andere mögliche Verlegungsart ist das Ersetzen der U-förmigen, mit Gewinde versehenen
Klammern durch ein Drahtseil, und zur Befestigung der beiderseitigen Verkleidungselemente
wird das durch die Bohrungen geführte Drahtseil auf der einen Seite mit einer Unterlagscheibe
und einer Gewindeklemme, auf der anderen Seite mit einer Klemmhülse befestigt. Die
Beispiele der Formgebung des Verkleidungssystems entsprechend dieser Erfindung erklären
wir mit Hilfe der beigefügten Figuren detailliert wie folgt:
Fig.1: zeigt das Verkleidungssystem entsprechend dieser Erfindung im eingebauten Zustand,
im Schnitt.
Fig.2: ist die perspektivische Darstellung der Stützelemente des Verkleidungssystems
laut Fig. 1.
Fig.3: ist die perspektivische Darstellung des Verkleidungselementes außerhalb der
Schienen
Fig.4: ist die perspektivische Darstellung des Verkleidungselementes innerhalb der
Schienen
Fig.5: ist die perspektivische Darstellung des Keilelementes des Verkleidungssystems
Fig.6: zeigt eine weitere Ausführungsart des außerhalb der Schienen angeordneten Verkleidungselementes
Fig.7: zeigt eine weitere Ausführungsart des innerhalb der Schienen angeordneten Verkleidungselementes
Fig.8: zeigt eine weitere Verlegungsart des Verkleidungssystems entsprechend dieser
Erfindung
Fig.9: ist ein vergrößerter Ausschnitt der Fig. 8
Fig.10: zeigt eine weitere mögliche Verlegungsart des Verkleidungssystems entsprechend
dieser Erfindung
Fig. 11: ist ein vergrößerter Ausschnitt der Fig. 10
Fig. 12: zeigt eine andere Befestigungsart der Verlegung des Verkleidungssystems entsprechend
Fig. 10 in einem vergrößerten Ausschnitt
[0022] Das Verkleidungssystem entsprechend der Erfindung wird auf einem Gleisdamm verlegt,
von Schwelle zu Schwelle, beziehungsweise außerhalb der Schienen über die Schwellenenden
hinaus.
[0023] In der Fig. 1 ist ein Verkleidungssystem mit Stützelementen zu sehen welches aus
drei verschiedenen, begehbaren, lärmabsorbierenden Elementen besteht, wo zwischen
den auf Schwellen 1 befestigten Schienen 5 Verkleidungselemente 2 und zwischen diesen
das Keilelement 4, und das Verkleidungselement 3 außerhalb der Schienen 5 zu finden
ist. Die Verkleidungselemente 2 zwischen den Schienen 5 stützen sich auf den Fuß der
Schiene 5 und das Keilelement 4 presst die Verkleidungselemente 2 in die Schienenkammer,
das Verkleidungselement 3 außerhalb der Schienen 5 schließt sich an den Schienenfuß
an. Beim Verlegen des Systems entsprechend dieser Erfindung - bei einem Neubau - stützen
sich die Verkleidungselemente 3 auf die mit den Schienen 5 parallel laufenden Stützelementen
6 auf.
[0024] Die Fig. 2 zeigt die Ausbildung des Stützwandelementes 6 für die Verkleidungselemente
3 außerhalb der Schienen (5), welches mit einerAufnahme 7 für das Verkleidungselementes
3 und mit Öffnungen 8 zum Ableiten des Wassers gestaltet ist. Bei nachträglichem Einbau
des Systems Entsprechend der Erfindung entfallen die Stützelemente 6.
[0025] Die Fig. 3 zeigt die Ausführung der Verkleidungselemente 3 welche außerhalb der Schienen
5 und/oder zwischen Schiene 5 und Stützmauer 6 angeordnet sind. Das Verkleidungselement
3 ist ein Element mit gerippter Fläche 9 welches auf der Seite wo die Schienen 5 befestigt
werden mit entsprechenden Aussparungen 10 versehen ist um die Zugänglichkeit zu der
Schienenbefestigung zu sichern, und auf der Seite zu der Schiene 5 im Interesse einer
besseren Auflage mit einer angepassten Form 11 hergestellt ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite 12 stützt es sich auf dem Stützelement 6 auf. Die Stärke des Verkleidungselementes
3 ist vorteilhafter Weise 120 mm, kann aber auch davon abweichend gebaut werden.
[0026] Die Fig. 4 zeigt das Verkleidungselement 2, welches zwischen den Schienen 5 angeordnet
wird. Die Oberfläche 13 des Verkleidungselementes 2 ist eben, hat auf der zur Schiene
5 gerichteten Seite Aussparungen 14 um die Zugänglichkeit zu den Befestigungselementen
der Schiene 5 zu sichern, und die Anschlussfläche zu der Schiene 5 hat eine angepasste
Form 15.
[0027] In der Fig. 5 ist das Keilelement 4, welches zwischen die Verkleidungselemente 2
im Raum zwischen den Schienen 5 eingedrückt wird, wobei die obere Fläche 16 eben ist,
und die sich an die Verkleidungselemente 2 anschließenden Flanken 17 die Keilwirkung
durch ihre schräge Ausbildung sichern.
[0028] Die Stärke der Verkleidungselemente 2 und der Keilelemente 4 entsprechend Figuren
4 und 5 ist vorteilhafter Weise 120 mm, kann davon aber auch Abweichend gestaltet
werden. Die Verkleidungselemente 2 und 3 sowie das Keilelement 4 sind mit einer Presstechnologie
aus mineralisiertem Holzspan und Zement, dem sogenannten Holzbeton hergestellt, das
Stützelement 6 ist aus Beton gefertigt.
[0029] Eine andere vorteilhafte Ausbildung der Verkleidungselemente 2 und 3 und des Keilelementes
4 ist in einer Stärke von 170 mm vorgesehen.
[0030] Das Versetzen des Verkleidungssystems mit Stützmauern erfolgt entsprechend dem Folgenden:
Die inneren Verkleidungselemente 2 werden zwischen den Schienen 5, zu der Innenseite
der Schienen auf die Schwellen 1 aufgelegt, auf beiden Seiten. Danach wird zwischen
den Verkleidungselementen 2 das Keilelement 4 so versetzt, dass die Keilflächen 17
die Verkleidungselemente 2 an ihren geformten Flächen 15 berühren.Außerhalb des Schienenpaares
5 wird in einer Entfernung von 40 cm eine Stützenreihe aus den Elementen 6 als Betonstützmauer
gebaut. Die Verkleidungselemente 3 werden dann zwischen der Außenseite der Schienen
5 und der Stützmauer eingebaut.
[0031] Den Einbau der Verkleidungselemente 3 bestimmen in jedem Fall die Gegebenheiten der
Umgebung, in vielen Fällen gibt es keine Möglichkeit für den Bau ein Stützmauer.
[0032] In diesen Fällen muss die Befestigung der Verkleidungselemente 3 auf einer anderen
Weise gelöst werden.
[0033] Ein solches Verkleidungssystem, gebaut ohne Stützmauer, ist auf der Fig. 8 zu sehen,
diese Version ermöglicht das Verlegen des Verkleidungssystems bei bereits bestehenden
Gleiskörpern auch nachträglich.
[0034] Bei einer solchen Verlegungsart - also auch beim nachträglichen Verlegen - kann die
Befestigung der Verkleidungselemente 2 und 3 in verschiedener Weise erfolgen.
[0035] In den Figuren 8 und 9 ist eine Befestigung mit Umreifungsbändern dargestellt. Die
Verkleidungselemente 2 und 3 des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung haben
auf ihrer Unterseite Befestigungsösen. Das Umreifungsband 20 wird unter der Schiene
5 durchgezogen, dann durch die Befestigungsösen 21 der Verkleidungselemente 2 und
3 geführt, und dann wieder unter den Schienen 5 zur Mitte des Gleiskörpers gezogen
wo die Enden des Umreifungsbandes 20 rechtwinklig zu den Schienen 5 zusammengeführt
und mit einer selbstschließenden, oder gepressten Klammer 22 zusammengefügt werden.
(siehe Fig. 9)
[0036] Im Falle des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung können die Verkleidungselemente
2 und 3 auch mit einer Metallklammer, mit Gewinden am Ende verbunden werden. Diese
Befestigungsart wird in den Figuren 10 und 11 dargestellt. Bei dieser Befestigungsart
werden die Verkleidungselemente 2 und 3 mit einer unter der Schiene 5 durchgeschobenen
und dann in Montageposition gedrehten Metallklammer 23 verbunden, auf die Verkleidungselemente
2 und 3 mit Hilfe der werkseitig angefertigten Bohrungen 24 und 25 aufgesetzt werden,
dann wird die Befestigung in den Senkungen der Verkleidungselemente 2 und 3 mit Hilfe
von Unterlagseheiben 28 und. Sperrmuttern 29 durchgeführt. Danach werden die Senkungen
26 und 27 mit einer wasserabweisenden Dichtmasse geschlossen. Der Durchmesser der
verendeten Metallklammer ist in der vorteilhafter Weise 10 mm.
[0037] Eine ähnliche Befestigungsart ist auf der Figur 12 zu sehen, wo die Verkleidungselemente
2 und 3 des Verkleidungssystems unter der Schiene 5 mit einem Drahtseil 30, welches
durch die werkseitig gefertigten Bohrungen 24 und 25 der Verkleidungselemente 2 und
3 geführt ist, verbunden werden. Das eine Ende des Drahtseiles 30 wird mit einer Unterlagscheibe
31 und einer Gewindeklemmhülse 32 befestigt, das andere Ende wird ebenfalls durch
eine Unterlagscheibe 31 geführt und dann mit einer aufgepressten Hülse 32 fixiert.
Die Senkungen 26 und 27 welche die Befestigungen des Drahtseiles aufnehmen, werden
mit einer wasserabweisenden Dichtmasse verschlossen.
[0038] Vorteile des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung:
- hervorragende akustische Eigenschaften
- eine bedeutende Minderung des Geräusches-welches die Räder, sowie die Berührung der
Räder mit den Schienen erzeugen - bei der Durchfahrt von Zügen.
- Minderung der Geräusche, welche durch die Vibration der Schwellenbefestigungselemente
entstehen
- Kann bei jeder schienengebundenen Verkehrsart eingesetzt werden
- Die Lösung ist umweltfreundlich
- Das Errichten und auch das nachträgliche Versetzen ist einfach und schnell auszuführen
- Die Instandhaltung, Reinigung, Instandsetzungsarbeiten sind schnell und einfach durchzuführen.
- Das Ableiten des Wassers ist gesichert.
Verzeichnis der Bezugsnummern
[0039]
- 1
- Schwelle
- 2
- Verkleidungselement
- 3
- Verkleidungselement
- 4
- Keilelement
- 5
- Schiene
- 6
- Stützelement
- 7
- Aufnahme
- 8
- Öffnung
- 9
- Rippe
- 10
- Aussparung
- 11
- angepasste Fläche
- 12
- Oberfläche
- 13
- Rippe
- 14
- Aussparung
- 15
- angepasste Fläche
- 16
- Fläche
- 17
- Fläche
- 18
- Bohrung
- 19
- Bohrung
- 20
- Umreifungsband
- 21
- Befestigungsöse
- 22
- Bandklammer
- 23
- Klammer
- 24
- Bohrung
- 25
- Bohrung
- 26
- Senkung
- 27
- Senkung
- 28
- Unterlagscheibe
- 29
- Mutter
- 30
- Drahtseil
- 31
- Unterlagscheibe
- 32
- Spannhülse
- 33
- Presshülse
1. Verkleidungssystem zur Schallabsorption beim schienengebundenen Verkehr, welches Holzbetonverkleidungselemente
(2 und 3) hat, die zwischen die Schienen (5) verlegt werden, und diese Verkleidungselemente
(2 und 3) durch ein Keilelement aus Holzbeton (4) an die Schienen (5) gepresst werden,
sowie weitere Verkleidungselemente (3) aus Holzbeton, welche außerhalb der Schienen
(5) versetzt werden, gekennzeichnet dadurch, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) mit Aussparungen (10 und 14) für den freien Zugriff
zur Schienenbefestigung, und mit Passflächen (11 und 15) auf ihrer, der Schiene (5)
zugewendeten Seite versehen sind.
2. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 gekennzeichnet dadurch, dass außerhalb der Schienen (5) in einem bestimmten Abstand eine Stützwand in den Gleisunterbau
versetzt ist, auf dessen Elemente (6) und auf die Außenseite der Schiene (5) sich
die Verkleidungselemente (3) stützen.
3. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Stützwandelemente (6) des Systems mit Öffnungen (8) zum abführen des Wassers
versehen sind.
4. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) eine ebene Oberfläche (9 und 13) haben.
5. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) mit trapezförmigen Rippen (18 und 19) auf ihren
Oberflächen, parallel zu den Schienen (5) angeordnet ausgeführt wurden.
6. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Verkleidungselemente (2 und 3) mit wellenförmigen Rippen auf ihren Oberflächen,
parallel zu den Schienen (5) angeordnet ausgeführt wurden.
7. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2) zwischen den Schienen (5) mit Keilelementen (4) ergänzt
sind, die eine ebene Oberfläche haben.
8. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (2 und 3) gegebenenfalls mit Befestigungslaschen (21) versehen sind.
9. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) mit Bohrungen (24 und 25) und Senkungen (26 und
27) für die Aufnahme von Befestigungselementen versehen sind.
10. Verfahren zur Verlegung des Verkleidungssystems laut Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass für die Befestigung der außerhalb der Schienen (5) angeordneten Verkleidungselemente
(3) ein Umreifungsband (20) unter den Schienen (5) durchgezogen und durch die Befestigungsösen
(21) der Verkleidungselemente (3) geführt ist, dann das Umreifungsband (20) unter
der Schiene zur Mitte des Gleises geführt wird, wo die Enden des Umreifungsbandes
(20) angezogen und mit einer selbstschließenden Klammer zusammengefügt sind.
11. Verfahren zur Verlegung des Verkleidungssystems laut Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) zwischen den Schienen (5) und außerhalb dieser
mit Hilfe der werkseitig gefertigten Bohrungen (24 und 25) in den Verkleidungselementen
(2 und 3), durch U-förmige Elemente (23) gehalten werden, in dem diese durch die Verkleidungselemente
(2 und 3) geführt sind und die Verbindung mittels der in den Senkungen (26 und 27)
angebrachten Befestigungselemente (28 Unterlagscheibe und 28 selbstsichernde Mutterschraube)
entsteht, und die Senkungen (26 und 27) mit einer wasserabweisenden Dichtmasse ausgefüllt
werden.
12. Verfahren zur Verlegung des Verkleidungssystems laut Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, dass als U-förmiges Verbindungselement ein Drahtseil (30) verwendet wird, und die Befestigung
der Verkleidungselemente (2 und 3) an den Enden durch Unterlagscheiben (31) undeiner
Gewindespannhülse (32) und durch eine Presshülse (33) erreicht wird.