(19)
(11) EP 2 865 809 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
29.04.2015  Patentblatt  2015/18

(21) Anmeldenummer: 14003500.7

(22) Anmeldetag:  13.10.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E01B 19/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 24.10.2013 HU 1300606

(71) Anmelder: Michael Leier KG
7312 Horitschon (AT)

(72) Erfinder:
  • Fleischhacker, Josef
    A-7143 Apetlon (AT)

(74) Vertreter: Mészarosné Donusz, Katalin 
S.B.G. & K. Patent and Law Offices Andrassy ut 113.
1062 Budapest
1062 Budapest (HU)

   


(54) Verkleidungssystem zur Schallabsorption des schienengebundenen Verkehrs und Verlegeverfahren


(57) Gegenstand der Erfindung ist ein Verkleidungssystem zur Schallabsorption des schienengebundenen Verkehrs, welches zwischen den Schienen (5) eingebaute Verkleidungselemente (2) aus dem Material Holzbeton hat, welche sich auf den Schienenfuß stützen, Keilelemente (4) hat, welche die Verkleidungselemente (2) an die Schienen (5) pressen, sowie Verkleidungselemente (3) hat, die sich auf der Außenseite der Schiene (5) abstützen. Das Verkleidungssystem Entsprechend der Erfindung, gekennzeichnet dadurch, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) Aussparungen (10 und 14) haben, um den Zugriff zu den Befestigungselementen der Schiene (5) zu sichern, und eine angepasste Fläche (11 und 15) auf der den Schienen zugewendeten Seite haben.




Beschreibung


[0001] Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verkleidungssystem zur Schallabsorption des schienengebundenen Verkehrs, welches zwischen Gleis und Schienen versetzt wird, und Verkleidungselemente aus Holzbeton hat.

[0002] Weiteres ist Gegenstand der Erfindung die Art und Weise in der diese Verkleidung verlegt wird.

[0003] Die Geräusche, die beim Betrieb von schienengebundenen Verkehrsmitteln entstehen, haben eine umweltschädigende Wirkung und verursachen eine starke Geräuschbelastung.

[0004] Es sind mehrere Verfahren zur Minderung der durch den schienengebundenen Verkehr entstehenden Geräusche bekannt. Die Patentschrift Nr. NL 9400910 beschreibt ein Lärmabsorptionssystem, geeignet für Eisenbahngleise dessen absorbierende Elemente die Gleisbettung und die Schwellen in voller Breite verdecken. Die sich in die Schienenkammern hinein ersteckenden, auf den schwellen aufliegenden Elemente sind mit den zwischen Schiene und Element anzuordnenden Keilelementen zu befestigen. Die auf der Seite angeordneten Elemente stützen sich auf die Schwellen.

[0005] Die europäische Patentschrift Nr. EP0771907 beschreibt ein solches Verkleidungssystem, dessen Elemente aus Holzbeton gefertigt sind. Die Abmessungen der zwischen den Schienen und auf den Seiten angeordneten Elemente sind in Richtung Gleisachse verschieden. Die Ausbildung der Elemente entlang der Gleise ist mit Hilfe von Rippen und Kannten so gestaltet, dass sie die Oberflache des Gleises verfolgen.

[0006] Das Veröffentlichungsschreiben Nr. WI2005085529 beinhaltet den Bau eines "grünen Gleises" mit geeigneten schallabsorbierenden Verkleidungselementen. Die Verkleidung besteht aus solchen plattenförmigen Elementen, die auf ihrer Oberfläche mit einer für die Aufnahme von Wurzelwerk geeigneter Schicht ausgestaltet sind. Die Verkleidungselemente zwischen den Schienen überbrücken die Entfernung zwischen den Schienensträngen in einer Weise, dass sie freitragend sich nur auf die Schwellenstützen, die auf der Seite angeordneten Elemente stützen sich einerseits in der Schienenkammer, anderseits auf einem Fundamentträger ab.

[0007] Die Veröffentlichungsschrift Nr. KR2007013078 beschreibt ein solches lärmabsorbierendes Element, welches auf den Gleisen versetzt die Vibration zwischen Schiene und Rad aufnimmt. Das Element ist als Hohlkörper ausgebildet, und auf der oberen Seite mit Rippen versehen.

[0008] Die Veröffentlichungsschrift Nr. DE3134473 zeigt eine Ausführung mit Stahlbetonplatten zur Schallabsorption. Zwischen den Schienen und auf den Seiten werden aus Filterbeton vorgefertigte Elemente verlegt, deren Oberfläche zur Förderung der Schallabsorption in einer Wellenform ausgebildet ist.

[0009] Der Nachteil aller geschilderten Lösungen ist, dass ihre Errichtung zeit- und kostenaufwändig ist, und einen nachträglichen Einbau nicht in jedem Fall ermöglichen.

[0010] Die Zielsetzung der vorliegenden Erfindung ist es die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden, die Elemente sind leicht und schnell einzubauen, in Stand zu halten, und in jede mögliche Gleisausbildung einzubauen.

[0011] Das Verkleidungssystem entsprechend der Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Verlegung der sich nach der Gleiskörperoberfläche richtenden Verkleidung aus Holzbetonelementen gelöst, und dadurch die entstehende Geräuschbelastung in großem Ausmaß gemindert werden kann. So können im vielen Fällen auch die die Umgebung störenden Lärmschutzwände mit dem Verkleidungssystem entsprechend dieser Erfindung ersetzt werden.

[0012] Die Zielsetzung entsprechend der Erfindung wird mit einem solchen Verkleidungssystem verwirklicht, welches Holzbetonelemente beinhaltet, die zwischen Gleis und Schiene eingebaut werden, und dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen den Schienen die sich auf den Schienenfuß stützenden Elemente, mit einem als Keil wirkenden Element angedrückt werden, so wie mit Elementen ergänzt ist, welche sich auf die äußere Seite der Schienen stützen.

[0013] In vorteilhafter Form des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung hat das System in einer, von der Außenseite der Schiene festgelegten Entfernung Stützelemente, und die auf der Gleisaußenseite liegenden äußeren Verkleidungselementen liegen so auf der Schiene und auf diesen Stützelementen.

[0014] In Vorteilhafter Form des Verkteidungssystems entsprechend der Erfindung sind die Elemente mit ebenen Flächen versehen. Weitere, vorteilhafte Ausführungen des Systems sind mit Rippen in Richtung des Schienenlaufes ausgestaltet, diese können eine Trapez- oder Wellenform haben. Die Stützelemente sind mit Öffnungen für das Ableiten des Wassers versehen.

[0015] In dem Verkleidungssystem entsprechend der Erfindung sind die zwischen den Scheinen angeordneten keilförmigen mittleren Elemente mit einer ebenen Oberfläche gestaltet und haben schräge Seiten parallel zu den seitlich davon angeordneten Elementen.

[0016] Die Stärke der Verkleidungselemente liegt vorteilhafter Weise zwischen 120 und 170 mm, die Verkleidungselemente sind gegebenen Falls mit Befestigungslaschen versehen.

[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Form des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung sind die Elemente mit Bohrungen und Senkungen für die Aufnahme von den Verbindungselementen versehen.

[0018] In einer weiteren vorteilhafter Form entsprechend der Erfindung besitzen die Verkleidungselemente eine Aussparung für die Bedienbarkeit der Niederhalteelemente der Schienen, und sind mit einer angepassten Form auf der Seite zu den Schienen hin gestaltet.

[0019] Der Gegenstand der Erfindung ist des Weiteren die Versetzungsart des Verkleidungssystems, wo zur Befestigung der seitlichen Verkleidungselemente ein Band, geführt unter und zwischen den Schienen dient, welches durch die Befestigungslaschen der Verkleidungselemente geführt wird, und bei der Gleismitte nach dem Spannen der Bandenden mit einer selbstschließendenKlammer verbunden wird.

[0020] Eine andere vorteilhafte Verlegungsart entsprechend der Erfindung ist eine Verbindung der Verkleidungselemente außerhalb und innerhalb der Schienen, mit Hilfe von in entsprechende Bohrungen eingesetzten U-förmigen Metallklammern, wobei in den Senkungen der Bohrungen das Verbindungselement durch eine Verschrauben befestigt wird, und diese Befestigung in der Senkung mit einer wasserabweisenden Dichtmasse ausgefüllt wird, wo die U-förmigen Verbindungselemente mit Gewinden versehen sind, und die Schraubverbindung in den Senkungen mit einer Unterlagscheibe und einer selbstsichernden Mutter gelöst ist.

[0021] Eine andere mögliche Verlegungsart ist das Ersetzen der U-förmigen, mit Gewinde versehenen Klammern durch ein Drahtseil, und zur Befestigung der beiderseitigen Verkleidungselemente wird das durch die Bohrungen geführte Drahtseil auf der einen Seite mit einer Unterlagscheibe und einer Gewindeklemme, auf der anderen Seite mit einer Klemmhülse befestigt. Die Beispiele der Formgebung des Verkleidungssystems entsprechend dieser Erfindung erklären wir mit Hilfe der beigefügten Figuren detailliert wie folgt:

Fig.1: zeigt das Verkleidungssystem entsprechend dieser Erfindung im eingebauten Zustand, im Schnitt.

Fig.2: ist die perspektivische Darstellung der Stützelemente des Verkleidungssystems laut Fig. 1.

Fig.3: ist die perspektivische Darstellung des Verkleidungselementes außerhalb der Schienen

Fig.4: ist die perspektivische Darstellung des Verkleidungselementes innerhalb der Schienen

Fig.5: ist die perspektivische Darstellung des Keilelementes des Verkleidungssystems

Fig.6: zeigt eine weitere Ausführungsart des außerhalb der Schienen angeordneten Verkleidungselementes

Fig.7: zeigt eine weitere Ausführungsart des innerhalb der Schienen angeordneten Verkleidungselementes

Fig.8: zeigt eine weitere Verlegungsart des Verkleidungssystems entsprechend dieser Erfindung

Fig.9: ist ein vergrößerter Ausschnitt der Fig. 8

Fig.10: zeigt eine weitere mögliche Verlegungsart des Verkleidungssystems entsprechend dieser Erfindung

Fig. 11: ist ein vergrößerter Ausschnitt der Fig. 10

Fig. 12: zeigt eine andere Befestigungsart der Verlegung des Verkleidungssystems entsprechend Fig. 10 in einem vergrößerten Ausschnitt



[0022] Das Verkleidungssystem entsprechend der Erfindung wird auf einem Gleisdamm verlegt, von Schwelle zu Schwelle, beziehungsweise außerhalb der Schienen über die Schwellenenden hinaus.

[0023] In der Fig. 1 ist ein Verkleidungssystem mit Stützelementen zu sehen welches aus drei verschiedenen, begehbaren, lärmabsorbierenden Elementen besteht, wo zwischen den auf Schwellen 1 befestigten Schienen 5 Verkleidungselemente 2 und zwischen diesen das Keilelement 4, und das Verkleidungselement 3 außerhalb der Schienen 5 zu finden ist. Die Verkleidungselemente 2 zwischen den Schienen 5 stützen sich auf den Fuß der Schiene 5 und das Keilelement 4 presst die Verkleidungselemente 2 in die Schienenkammer, das Verkleidungselement 3 außerhalb der Schienen 5 schließt sich an den Schienenfuß an. Beim Verlegen des Systems entsprechend dieser Erfindung - bei einem Neubau - stützen sich die Verkleidungselemente 3 auf die mit den Schienen 5 parallel laufenden Stützelementen 6 auf.

[0024] Die Fig. 2 zeigt die Ausbildung des Stützwandelementes 6 für die Verkleidungselemente 3 außerhalb der Schienen (5), welches mit einerAufnahme 7 für das Verkleidungselementes 3 und mit Öffnungen 8 zum Ableiten des Wassers gestaltet ist. Bei nachträglichem Einbau des Systems Entsprechend der Erfindung entfallen die Stützelemente 6.

[0025] Die Fig. 3 zeigt die Ausführung der Verkleidungselemente 3 welche außerhalb der Schienen 5 und/oder zwischen Schiene 5 und Stützmauer 6 angeordnet sind. Das Verkleidungselement 3 ist ein Element mit gerippter Fläche 9 welches auf der Seite wo die Schienen 5 befestigt werden mit entsprechenden Aussparungen 10 versehen ist um die Zugänglichkeit zu der Schienenbefestigung zu sichern, und auf der Seite zu der Schiene 5 im Interesse einer besseren Auflage mit einer angepassten Form 11 hergestellt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite 12 stützt es sich auf dem Stützelement 6 auf. Die Stärke des Verkleidungselementes 3 ist vorteilhafter Weise 120 mm, kann aber auch davon abweichend gebaut werden.

[0026] Die Fig. 4 zeigt das Verkleidungselement 2, welches zwischen den Schienen 5 angeordnet wird. Die Oberfläche 13 des Verkleidungselementes 2 ist eben, hat auf der zur Schiene 5 gerichteten Seite Aussparungen 14 um die Zugänglichkeit zu den Befestigungselementen der Schiene 5 zu sichern, und die Anschlussfläche zu der Schiene 5 hat eine angepasste Form 15.

[0027] In der Fig. 5 ist das Keilelement 4, welches zwischen die Verkleidungselemente 2 im Raum zwischen den Schienen 5 eingedrückt wird, wobei die obere Fläche 16 eben ist, und die sich an die Verkleidungselemente 2 anschließenden Flanken 17 die Keilwirkung durch ihre schräge Ausbildung sichern.

[0028] Die Stärke der Verkleidungselemente 2 und der Keilelemente 4 entsprechend Figuren 4 und 5 ist vorteilhafter Weise 120 mm, kann davon aber auch Abweichend gestaltet werden. Die Verkleidungselemente 2 und 3 sowie das Keilelement 4 sind mit einer Presstechnologie aus mineralisiertem Holzspan und Zement, dem sogenannten Holzbeton hergestellt, das Stützelement 6 ist aus Beton gefertigt.

[0029] Eine andere vorteilhafte Ausbildung der Verkleidungselemente 2 und 3 und des Keilelementes 4 ist in einer Stärke von 170 mm vorgesehen.

[0030] Das Versetzen des Verkleidungssystems mit Stützmauern erfolgt entsprechend dem Folgenden:

Die inneren Verkleidungselemente 2 werden zwischen den Schienen 5, zu der Innenseite der Schienen auf die Schwellen 1 aufgelegt, auf beiden Seiten. Danach wird zwischen den Verkleidungselementen 2 das Keilelement 4 so versetzt, dass die Keilflächen 17 die Verkleidungselemente 2 an ihren geformten Flächen 15 berühren.Außerhalb des Schienenpaares 5 wird in einer Entfernung von 40 cm eine Stützenreihe aus den Elementen 6 als Betonstützmauer gebaut. Die Verkleidungselemente 3 werden dann zwischen der Außenseite der Schienen 5 und der Stützmauer eingebaut.



[0031] Den Einbau der Verkleidungselemente 3 bestimmen in jedem Fall die Gegebenheiten der Umgebung, in vielen Fällen gibt es keine Möglichkeit für den Bau ein Stützmauer.

[0032] In diesen Fällen muss die Befestigung der Verkleidungselemente 3 auf einer anderen Weise gelöst werden.

[0033] Ein solches Verkleidungssystem, gebaut ohne Stützmauer, ist auf der Fig. 8 zu sehen, diese Version ermöglicht das Verlegen des Verkleidungssystems bei bereits bestehenden Gleiskörpern auch nachträglich.

[0034] Bei einer solchen Verlegungsart - also auch beim nachträglichen Verlegen - kann die Befestigung der Verkleidungselemente 2 und 3 in verschiedener Weise erfolgen.

[0035] In den Figuren 8 und 9 ist eine Befestigung mit Umreifungsbändern dargestellt. Die Verkleidungselemente 2 und 3 des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung haben auf ihrer Unterseite Befestigungsösen. Das Umreifungsband 20 wird unter der Schiene 5 durchgezogen, dann durch die Befestigungsösen 21 der Verkleidungselemente 2 und 3 geführt, und dann wieder unter den Schienen 5 zur Mitte des Gleiskörpers gezogen wo die Enden des Umreifungsbandes 20 rechtwinklig zu den Schienen 5 zusammengeführt und mit einer selbstschließenden, oder gepressten Klammer 22 zusammengefügt werden. (siehe Fig. 9)

[0036] Im Falle des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung können die Verkleidungselemente 2 und 3 auch mit einer Metallklammer, mit Gewinden am Ende verbunden werden. Diese Befestigungsart wird in den Figuren 10 und 11 dargestellt. Bei dieser Befestigungsart werden die Verkleidungselemente 2 und 3 mit einer unter der Schiene 5 durchgeschobenen und dann in Montageposition gedrehten Metallklammer 23 verbunden, auf die Verkleidungselemente 2 und 3 mit Hilfe der werkseitig angefertigten Bohrungen 24 und 25 aufgesetzt werden, dann wird die Befestigung in den Senkungen der Verkleidungselemente 2 und 3 mit Hilfe von Unterlagseheiben 28 und. Sperrmuttern 29 durchgeführt. Danach werden die Senkungen 26 und 27 mit einer wasserabweisenden Dichtmasse geschlossen. Der Durchmesser der verendeten Metallklammer ist in der vorteilhafter Weise 10 mm.

[0037] Eine ähnliche Befestigungsart ist auf der Figur 12 zu sehen, wo die Verkleidungselemente 2 und 3 des Verkleidungssystems unter der Schiene 5 mit einem Drahtseil 30, welches durch die werkseitig gefertigten Bohrungen 24 und 25 der Verkleidungselemente 2 und 3 geführt ist, verbunden werden. Das eine Ende des Drahtseiles 30 wird mit einer Unterlagscheibe 31 und einer Gewindeklemmhülse 32 befestigt, das andere Ende wird ebenfalls durch eine Unterlagscheibe 31 geführt und dann mit einer aufgepressten Hülse 32 fixiert. Die Senkungen 26 und 27 welche die Befestigungen des Drahtseiles aufnehmen, werden mit einer wasserabweisenden Dichtmasse verschlossen.

[0038] Vorteile des Verkleidungssystems entsprechend der Erfindung:
  • hervorragende akustische Eigenschaften
  • eine bedeutende Minderung des Geräusches-welches die Räder, sowie die Berührung der Räder mit den Schienen erzeugen - bei der Durchfahrt von Zügen.
  • Minderung der Geräusche, welche durch die Vibration der Schwellenbefestigungselemente entstehen
  • Kann bei jeder schienengebundenen Verkehrsart eingesetzt werden
  • Die Lösung ist umweltfreundlich
  • Das Errichten und auch das nachträgliche Versetzen ist einfach und schnell auszuführen
  • Die Instandhaltung, Reinigung, Instandsetzungsarbeiten sind schnell und einfach durchzuführen.
  • Das Ableiten des Wassers ist gesichert.

Verzeichnis der Bezugsnummern



[0039] 
1
Schwelle
2
Verkleidungselement
3
Verkleidungselement
4
Keilelement
5
Schiene
6
Stützelement
7
Aufnahme
8
Öffnung
9
Rippe
10
Aussparung
11
angepasste Fläche
12
Oberfläche
13
Rippe
14
Aussparung
15
angepasste Fläche
16
Fläche
17
Fläche
18
Bohrung
19
Bohrung
20
Umreifungsband
21
Befestigungsöse
22
Bandklammer
23
Klammer
24
Bohrung
25
Bohrung
26
Senkung
27
Senkung
28
Unterlagscheibe
29
Mutter
30
Drahtseil
31
Unterlagscheibe
32
Spannhülse
33
Presshülse



Ansprüche

1. Verkleidungssystem zur Schallabsorption beim schienengebundenen Verkehr, welches Holzbetonverkleidungselemente (2 und 3) hat, die zwischen die Schienen (5) verlegt werden, und diese Verkleidungselemente (2 und 3) durch ein Keilelement aus Holzbeton (4) an die Schienen (5) gepresst werden, sowie weitere Verkleidungselemente (3) aus Holzbeton, welche außerhalb der Schienen (5) versetzt werden, gekennzeichnet dadurch, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) mit Aussparungen (10 und 14) für den freien Zugriff zur Schienenbefestigung, und mit Passflächen (11 und 15) auf ihrer, der Schiene (5) zugewendeten Seite versehen sind.
 
2. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 gekennzeichnet dadurch, dass außerhalb der Schienen (5) in einem bestimmten Abstand eine Stützwand in den Gleisunterbau versetzt ist, auf dessen Elemente (6) und auf die Außenseite der Schiene (5) sich die Verkleidungselemente (3) stützen.
 
3. Verkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, dass die Stützwandelemente (6) des Systems mit Öffnungen (8) zum abführen des Wassers versehen sind.
 
4. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) eine ebene Oberfläche (9 und 13) haben.
 
5. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) mit trapezförmigen Rippen (18 und 19) auf ihren Oberflächen, parallel zu den Schienen (5) angeordnet ausgeführt wurden.
 
6. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Verkleidungselemente (2 und 3) mit wellenförmigen Rippen auf ihren Oberflächen, parallel zu den Schienen (5) angeordnet ausgeführt wurden.
 
7. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2) zwischen den Schienen (5) mit Keilelementen (4) ergänzt sind, die eine ebene Oberfläche haben.
 
8. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (2 und 3) gegebenenfalls mit Befestigungslaschen (21) versehen sind.
 
9. Verkleidungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) mit Bohrungen (24 und 25) und Senkungen (26 und 27) für die Aufnahme von Befestigungselementen versehen sind.
 
10. Verfahren zur Verlegung des Verkleidungssystems laut Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass für die Befestigung der außerhalb der Schienen (5) angeordneten Verkleidungselemente (3) ein Umreifungsband (20) unter den Schienen (5) durchgezogen und durch die Befestigungsösen (21) der Verkleidungselemente (3) geführt ist, dann das Umreifungsband (20) unter der Schiene zur Mitte des Gleises geführt wird, wo die Enden des Umreifungsbandes (20) angezogen und mit einer selbstschließenden Klammer zusammengefügt sind.
 
11. Verfahren zur Verlegung des Verkleidungssystems laut Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Verkleidungselemente (2 und 3) zwischen den Schienen (5) und außerhalb dieser mit Hilfe der werkseitig gefertigten Bohrungen (24 und 25) in den Verkleidungselementen (2 und 3), durch U-förmige Elemente (23) gehalten werden, in dem diese durch die Verkleidungselemente (2 und 3) geführt sind und die Verbindung mittels der in den Senkungen (26 und 27) angebrachten Befestigungselemente (28 Unterlagscheibe und 28 selbstsichernde Mutterschraube) entsteht, und die Senkungen (26 und 27) mit einer wasserabweisenden Dichtmasse ausgefüllt werden.
 
12. Verfahren zur Verlegung des Verkleidungssystems laut Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, dass als U-förmiges Verbindungselement ein Drahtseil (30) verwendet wird, und die Befestigung der Verkleidungselemente (2 und 3) an den Enden durch Unterlagscheiben (31) undeiner Gewindespannhülse (32) und durch eine Presshülse (33) erreicht wird.
 




Zeichnung








































Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente