[0001] Die vorliegende Erfindung betriff eine Gasalarmvorrichtung mit einem Gehäuse zur
Aufnahme eines Gassensors und eines Alarmgebers. Insbesondere betrifft die Erfindung
eine Gasalarmvorrichtung, welche als Kohlenmonoxid-Alarmvorrichtung geeignet ist.
[0002] Die Entstehung des geruchlosen und unsichtbaren Gases Kohlenmonoxid (CO) in geschlossenen
oder schlecht belüfteten Räumen führt immer wieder zu tragischen Unfällen, die meist
tödlich enden, weil CO-Vergiftungen selten rechtzeitig erkannt werden. Das Gas, das
von Menschen nicht wahrgenommen werden kann, wird insbesondere bei unvollständiger
Verbrennung von defekten Geräten wie beispielsweise defekten Kaminen, Gasthermen,
Ölöfen, Holzöfen, Grills sowie mit Gas oder mit Diesel bzw. Petroleum betriebenen
Geräten freigesetzt. Die tödliche Dosis liegt bei 40.000 ppm·über 2 Minuten oder 1.500
ppm·über 60 Minuten. Der MAK-Wert liegt unter 35 mg·m
-3.
[0003] Im Stand der Technik sind Kohlenmonoxidwarner bekannt, die üblicher Weise in Räumen
angebracht werden, um der Gefahr einer CO-Vergiftung zu begegnen. Wenn ein kritischer
CO-Wert in einem Raum erreicht ist, wird die Gefahr mit einem lauten Alarmton signalisiert.
Des Weiteren sind im Stand der Technik auch Alarmvorrichtungen bekannt, welche, zusätzlich
zu der Fähigkeit den Kohlenmonoxidgehalt zu bestimmen, mit einer Feueralarmvorrichtung
ausgestattet sind. Analog zum Signalisieren beim Erreichen eines kritischen CO-Wertes
wird im Feuerfall ein lauter Alarmton ausgelöst.
[0004] Ferner ist aus dem Stand der Technik bekannt, dass Alarmvorrichtungen zusätzlich
mit einer LCD Anzeige ausgestattet sind, welche neben dem aktuellen Kohlenmonoxidgehalt
der Luft auch andere Informationen, wie beispielsweise den Ladezustand einer Batterie,
anzeigt.
[0005] Nachteilig beim Stand der Technik ist, dass durch den lauten Alarmton oftmals kein
eindeutiger Alarmzustand feststellbar ist. Insbesondere bei der Verwendung in der
Industrie oder in Forschungseinrichtungen und Laboren tritt die Situation auf, dass
viele unterschiedliche Geräte mit jeweiligen eigenen Warnfunktionen in unmittelbarer
Nähe zueinander betrieben werden. Wenn eines dieser Geräte Alarm gibt, brauchen die
Benutzer lange Zeit, um die Alarmquelle zu identifizieren und die richtigen Gegenmaßnahmen
einzuleiten. Dies kann im Fall eines massiven CO-Austritts schwerwiegende Folgen haben.
Mit anderen Worten, weiß ein Mensch, welcher einen lauten Alarmton wahrnimmt, grundsätzlich
nicht welcher Gefahrenzustand durch den Alarmton signalisiert wird und welches Verhalten
das Richtige ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile im Stand der Technik zu überwinden
und eine Gasalarmvorrichtung bereitzustellen, die auf einfache Art und Weise eine
gut sichtbare Verhaltensanweisung darstellt und den Gefahrenzustand eindeutig erkennen
lässt.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Gasalarmvorrichtung mit den im Schutzanspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Gasalarmvorrichtung
sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0009] Die erfindungsgemäße Gasalarmvorrichtung weist ein Gehäuse zur Aufnahme eines Gassensors,
eines Alarmgebers und einer Steuerung auf. Das Gehäuse umfasst eine Abdeckung, welche
von außen nach innen eine transparente Schicht, eine teildurchlässige farbige Schicht
und eine abdeckende Maskenschicht aufweist. Die abdeckende Maskenschicht weist Aussparungen
auf, die ein Negativ einer anzuzeigenden Alarmnachricht bilden. Der Alarmgeber weist
eine Lichtquelle auf, die im Gehäuse gegenüber der Aussparungen der Maskenschicht
angeordnet ist und in Abhängigkeit eines Signales des Gassensors von der Steuerung
zum Betrieb angesteuert wird.
[0010] Der Gassensor, der vorteilhafter weise ein ElektroChemischer-Sensor ist überwacht
kontinuierlich die Umgebungsluft auf gasförmige Substanzen und liefert ein elektrisch
nutzbares Signal, dass sich in Abhängigkeit der Konzentration des zu detektierenden
Gases ändert an die Steuerung, wo das Signal mit einem Alarmschwellwert verglichen
wird. Bei erreichen oder überschreiten des Schwellwerts, wird die Steuerung den Alarmgeber
veranlassen, ein akustisches Signal und ggf. ein optisches Blitzlicht-Signal auszugeben.
[0011] Die Abdeckung des Gehäuses ist geeigneter Weise mit einer ebenen Fläche versehen,
welche von außen gut sichtbar und in angemessener Größe ausgestaltet ist, um eine
Alarmnachricht gut leserlich darstellen zu können. Die transparente Schicht - beispielsweise
aus einem transparenten Kunststoffmaterial oder Glas - hat eine tragende Funktion
für die darauf angebrachte teildurchlässige farbige Schicht - beispielsweise in Form
einer semitransparenten weißen oder anders farbigen Folie - sowie für die die abdeckende
Maskenschicht - beispielsweise in Form eines lichtundurchlässigen Aufdrucks -.
[0012] Die teildurchlässige farbige Schicht und/oder die Maskenschicht können beispielsweise
auch durch Auflackieren, Aufdrucken oder auch durch das Aufbringen von Folien ausgebildet
werden. Die farbige Schicht kann hierbei in jeder bevorzugten Farbe ausgebildet sein.
Geeigneter Weise ist sie jedoch in weiß ausgeführt, da weiß häufig auch als Farbe
für das Gehäuse gewählt wird. Besonders geeignet ist es jedenfalls, sowohl für das
Gehäuse als auch für die Abdeckung die gleiche Farbe zu wählen, womit die Alarmvorrichtung
im Nicht-Alarmzustand eine ansprechende unauffällige weiße Oberfläche zeigt.
[0013] Die Aussparungen der abdeckenden Maskenschicht ermöglichen, dass Licht nur an den
vorgesehenen Stellen von innen auf die teildurchlässige farbige Schicht auftreffen
kann. Da die farbige Schicht die Lichtwellen mindestens teilweise durch lässt, ist
entsprechend den Aussparungen der Maskenschicht, von außen die gewünschte Alarmnachricht
auf der Abdeckung zu erkennen. Die Lichtquelle im Gehäuse ist üblicher Weise als LED
oder als eine Mehrzahl von LEDs ausgebildet. Alternativ kann aber auch jede andere
geeignete Lichtquelle eingesetzt werden, wobei auch die Farbe der Lichtquelle keiner
Einschränkung unterliegt. Im dem in den Figuren gezeigten Beispiel ist die Lichtquelle
mit zwei roten LEDs realisiert. Es sind aber auch gelbe, orange, grüne, blaue oder
auch unterschiedliche Farben denkbar. Die Anzahl der Lichtquellen ist ebenfalls nicht
beschränkt, sondern kann jede beliebige Anzahl umfassen.
[0014] In einer Ausführungsform ist die Maskenschicht so ausgebildet, dass die Alarmnachricht
in Text- und/oder Bildform ausgebildet wird. Hierbei kann die Nachricht beispielsweise
aus einer Handlungsanweisung und/oder einer Notrufnummer bestehen.
[0015] Des Weiteren kann die Vorrichtung ferner ein Display, etwa eine LCD Anzeige, aufweisen,
welche in dem Gehäuse aufgenommen ist. Die LCD Anzeige ist insbesondere dazu geeignet
zusätzliche Informationen, wie beispielsweise den Ladezustand der Batterien, den aktuellen
Gehalt eines bestimmten Gases, einen Defekt oder eine Störung anzuzeigen.
[0016] Ferner kann die Vorrichtung eine Sender- und Empfängereinheit zur Kommunikation mit
einer externen Zentrale aufweisen. Das bringt insbesondere den Vorteil mit sich, dass
von einer externen Stelle aus mit der Vorrichtung kommuniziert werden kann, um beispielsweise
Störungen aufzunehmen, Tests durchzuführen oder auch Software-Updates durchzuführen.
[0017] Geeigneter Weise kann die Vorrichtung einen Gassensor aufweisen, der dazu eingerichtet
ist den Anteil von Kohlenmonoxid in Luft festzustellen. Üblicher Weise wird das Kohlenmonoxid
in der Vorrichtung mittels eines elektrochemischen Sensors festgestellt, welcher die
Reaktivität des Gases für eine elektrochemische Reaktion nutzt. Darüber hinaus ist
die erfindungsgemäße Vorrichtung jedoch auch für jede andere Art toxischer Gase und
andere Detektortypen - beispielsweise optische Detektoren - anwendbar.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Alarmgeber der Vorrichtung zusätzlich
dazu eingerichtet ein akustisches Alarmsignal auszugeben.
[0019] Die Gasalarmvorrichtung wird nachfolgend anhand von in den beigefügten Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Gasalarmvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform,
- Fig. 2
- zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung der Gasalarmvorrichtung gemäß der
Ausführungsform aus Fig.1,
- Fig. 3
- zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung einer Abdeckung gemäß der Ausführungsform
aus Fig. 1,
- Fig. 4
- zeigt eine Aufsicht auf die Abdeckung einer Gasalarmvorrichtung gemäß der Ausführungsform
aus Fig. 1 in Betrieb.
[0020] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Gasalarmvorrichtung mit einem Gehäuse 1. Bei der gezeigten
Ausführungsform umfasst das Gehäuse 1 einen Gehäuserückenteil 1a, einen Gehäusemittelteil
1b, einen Gehäusevorderteil 1c und eine Abdeckung 7. Das Gehäuse 1 kann ebenso aus
nur einem, zwei oder jeder sonstigen Anzahl von Teile bestehen und ist nicht auf diese
dreiteilige Ausführungsform beschränkt. Der innere Aufbau der Gasalarmvorrichtung
ist in der Figur im Wesentlichen weggelassen worden, um die Darstellung zu vereinfachen.
Das Gehäuse 1 nimmt jedoch sowohl den Gassensor, den Alarmgeber, die Steuerung und
die jeweiligen Verschaltungen und Batterien zum Betrieb dieser Einrichtungen auf.
[0021] Das Gehäuserückenteil 1a weist eine Wandbefestigung 2 auf, um die Gasalarmvorrichtung
mit einer Schraube oder einem vergleichbaren Mittel an der Wand zu befestigen. Das
Gehäusemittelteil 1b dient der Aufnahme der einzelnen Bestandteile der Gasalarmvorrichtung.
Dies sind beispielsweise eine LCD Anzeige 78, ein Gassensor, eine Alarmgeber und eine
Lichtquelle 51. Des Weiteren sind zusätzliche Bestandteile wie Akkumulatoren oder
Batterien, Schalter, vorzugsweise in Form eines Piezoelementes, und Platinen in dem
Gehäusemittelteil 1b untergebracht (nicht gezeigt). Die Lichtquelle 51 besteht in
dieser Ausführungsform aus zwei roten LEDs, jedoch sind ebenso andere Lichtquellen
und andere Farben anwendbar.
[0022] Das Gehäusevorderteil 1c verschließt das Gehäusemittelteil und schützt somit die
darin eingebauten Bestandteile. Zusätzlich weist das Gehäusevorderteil 1c mittig einen
kegelförmigen Lichtkanal 4 auf, welcher auf der Abdeckung 7 einen Bereich begrenzt,
auf welchen das Licht von der Lichtquelle 51 ausgehend durch den Lichtkanal 4 fällt.
Angrenzend an den kegelförmigen Lichtkanal 4 befindet sich eine Öffnung in der Abdeckung,
welche von der Außenseite den Blick auf die LCD Anzeige 78 ermöglicht.
[0023] Die Abdeckung 7 bildet die Vorderseite der erfindungsgemäßen Gasalarmvorrichtung.
Vorliegend ist das Gehäuse 1 aus einem weißen Kunststoffmaterial - beispielsweise
im Spritzgussverfahren - geformt. Auch die Abdeckung 7 weist eine weiße Aussenfarbe
aufgrund einer weißen teildurchlässigen farbigen Schicht auf.
[0024] Im Alarmfall, wenn die roten LEDs von der Steuerung zum Leuchten angetrieben werden,
wird von außen gut erkennbar auf der der Abdeckung an den Stellen der Ausnehmungen
der Maskenschicht 75 eine Alarmnachricht 79 lesbar erscheinen, während im Nicht-Alarmzustand
die Abdeckung als homogenen weiße Fläche zu sehen ist. Die Farbe des Gehäuses 1 und
der Abdeckung 7 kann jedoch auch in jeder gewünschten anderen Farbe ausgebildet werden.
Die Alarmnachricht erscheint in der vorliegenden Ausführungsform, entsprechend den
roten LEDs, in roter Farbe auf der Abdeckung 7. Durch alternativen Einsatz von LEDs
anderer Farben kann die Alarmnachricht wie gewünscht farblich variiert werden.
[0025] Die Figur 2 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung der Gasalarmvorrichtung
gemäß der Ausführungsform aus Fig.1. Sie zeigt das Gehäuserückenteil 1a, das Gehäusemittelteil
1b, das Gehäusevorderteil 1c und die Abdeckung 7. Darüber hinaus ist die Wandbefestigung
2 am Gehäuserückenteil 1a angeordnet und die Lichtquelle 51 befindet sich am hinteren
Ende des kegelförmigen Lichtkanals 4, welcher sich mit zunehmendem Querschnitt bis
zur Abdeckung 7 erstreckt. Angrenzend an den kegelförmigen Lichtkanal 4 ist die LCD
Anzeige 78 angeordnet, welche von der Außenseite durch die Abdeckung 7 hindurch sichtbar
ausgebildet ist.
[0026] Die Figur 3 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung der Abdeckung 7 gemäß
der Ausführungsform aus Fig. 1. Die Abdeckung weist einen mehrschichtigen Aufbau auf.
Die äußerste Schicht ist als transparente Schicht 71 ausgebildet. Unter der transparenten
Schicht befindet sich eine teildurchlässige farbige Schicht 73. Die farbige Schicht
ist in dieser Ausführungsform in weiß ausgebildet und sorgt dafür, dass die Abdeckung
7 im Nicht-Alarmzustand von der Außenseite als vollständig weiße undurchsichtige Fläche
erscheint. Die farbige Schicht 73 kann hierbei aus einer Folie oder einer auflackierten
oder gedruckten Schicht bestehen. Wichtig ist jedoch, dass die farbige Schicht nicht
vollständig lichtundurchlässige Eigenschaften aufweist, sondern dass sie Lichtwellen
zu einem gewissen Anteil durch lässt.
[0027] Unterhalb der farbigen Schicht 73 ist eine Maskenschicht 75 angeordnet. Die Maskenschicht
75 ist lichtundurchlässig oder zumindest nahezu lichtundurchlässig und weist zusätzlich
definierte Aussparungen 77 auf. Die Aussparungen 77 zusammen sind als Negativ einer
anzuzeigenden Alarmnachricht 79 ausgebildet, wobei Licht ausgehend von der Lichtquelle
51 durch die Aussparungen 77 und die farbige Schicht 73 gelangt, während es an den
anderen Stellen der Maskenschicht reflektiert oder absorbiert werden. In der Konsequenz
ist die Alarmnachricht 79 im Alarmzustand außenseitig auf der Abdeckung 7 zu sehen.
Diese kann sowohl als Text- und/oder als Bildform ausgebildet sein und kann gegebenenfalls
auch aus einer Notrufnummer bestehen.
[0028] Die Figur 4 zeigt die Darstellung einer Gasalarmvorrichtung im Alarmzustand, gemäß
der Ausführungsform aus Fig. 1. Die Gasalarmvorrichtung zeigt auf der Abdeckung 7
die Alarmnachricht 79 an. Angrenzend an die Fläche zur Anzeige der Alarmnachricht
79 befindet sich die LCD-Anzeige 78, um zusätzliche Informationen wie beispielsweise
den Ladezustand der Batterien, den aktuellen Gehalt eines bestimmten Gases, einen
Defekt oder eine Störung anzuzeigen.
[0029] Denkbar ist es auch, die Alarmnachricht auf der in der Vorrichtung integrierten LCD-Anzeige
darzustellen. Da aber die LCD-Anzeigen meist aus Kostengründen relativ klein ausgebildet
sind, ist dies für den Alarmfall zur Anzeige der Alarmnachricht nicht ausreichend.
Hinzu kommt, dass der Kontrast der LCD-Anzeigen, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen
das Ablesen erschwert. Ein weiteres Problem ist auch, dass es zu Spiegelungen na der
transparenten Abdeckung über der LCD-Anzeige kommen kann. Daher wird erfindungsgemäß
die Alarmnachricht nicht oder zumindest nicht nur auf der LCD-Anzeige, sondern in
der geschilderten Art auf der Abdeckung selbst angezeigt. Um im Alarmfall die Aufmerksamkeit
weiter zu erhöhen, kann die Anzeige der Alarmnachricht gepulst erfolgen, wobei beispielsweise
nach einer An-Zeit der LED von 2 Sekunden eine Aus-Zeit der LED von 0,5 Sekunden erfolgt.
Wenn in einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Erfindung eine Mehrzahl von
LEDs vorgesehen sind, die unterschiedliche Farbe haben, kann auch durch zyklischen
einen Farbwechsel der angezeigten Alarmnachricht die Aufmerksamkeit erhöht werden.
Obwohl vorangehend einige vorteilhafte Aspekte der Erfindung anhand eines Beispiels
dargestellt wurden ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt. Der Fachmann erkennt,
dass er weitere Abwandlungen und Modifikationen vornehmen kann. So ist es denkbar,
die Gasalarmvorrichtung an einen Bus anzuschließen, und so die Energieversorgung und
den Datenaustausch mit einer Zentrale zu verwirklichen. Auch kann der Fachmann in
geeigneter Weise die Gasalarmvorrichtung so ausgestalten, dass sie zum Einsatz im
expolsionsgeschützten Umgebungen geeignet ist.
Bezugszeichenliste:
[0030]
1 Gehäuse
1a Gehäuserückenteil
1b Gehäusemittelteil
1c Gehäusevorderteil
2 Wandbefestigung
4 Kegelförmiger Lichtkanal
7 Abdeckung
51 Lichtquelle
71 Transparente Schicht
73 Farbige Schicht
75 Abdeckende Maskenschicht
77 Aussparungen
78 LCD Anzeige
79 Alarmnachricht
1. Gasalarmvorrichtung mit:
einem Gehäuse (1) zur Aufnahme eines Gassensors, eines Alarmgebers und einer Steuerung,
wobei das Gehäuse (1) eine Abdeckung (7) umfasst, welche von außen nach innen eine
transparente Schicht (71), eine teildurchlässige farbige Schicht (73) und eine abdeckende
Maskenschicht (75) aufweist,
wobei die abdeckende Maskenschicht (75) Aussparungen (77) aufweist, die ein Negativ
einer anzuzeigenden Alarmnachricht (79) bilden,
wobei der Alarmgeber eine Lichtquelle (51) aufweist, die im Gehäuse (1) gegenüber
den Aussparungen (77) der Maskenschicht (75) angeordnet ist;
und wobei die Steuerung ausgestaltet ist, um in Abhängigkeit eines Signales des Gassensors
die Lichtquelle (51) des Alarmgebers zum Betrieb anzusteuern.
2. Gasalarmvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Maskenschicht (75) so ausgebildet
ist, dass die Alarmnachricht in Text- und/oder Bildform ausgebildet ist.
3. Gasalarmvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei die Vorrichtung ferner Display
(78) aufweist, welches in dem Gehäuse (1) aufgenommen ist.
4. Gasalarmvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Vorrichtung ferner
eine Sender- und Empfängereinheit zur Kommunikation mit einer externen Zentrale aufweist.
5. Gasalarmvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Gassensor ein Kohlenmonoxid
Sensor ist.
6. Gasalarmvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Alarmgeber dazu eingerichtet
ist ein akustisches Alarmsignal auszugeben.
7. Gasalarmvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Lichtquelle (51)
eine LED oder eine Mehrzahl von LEDs umfasst.
8. Gasalarmvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die LED oder die Mehrzahl von LEDs durch
die Steuerung gepulst angesteuert werden, sodass die Alarmnachricht (79) bei Aufsicht
auf das Gehäuse blinkend erscheint.